Lernen ohne Sauerstoffzufuhr

Maskenpflicht für Schüler ist Massentraumatisierung

Von WOLFGANG HÜBNER | Der politisch betriebene und geförderte Corona-Wahnsinn schreckt jetzt auch vor der bewussten Massentraumatisierung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen nicht mehr zurück: Länder wie Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern wollen den Schülern Maskenzwang auf dem Schulgelände oder sogar auch während des Unterrichts verordnen. Begründet werden diese Maßnahmen mit erhöhten Infektionszahlen. Dabei ist bekannt, dass gerade Kinder und Jugendliche höchst immun gegen das Virus sind, wie auch eine aktuelle Studie in Sachsen beweist.

Es bedarf keiner pessimistischen Grundhaltung zur Voraussage, dass auch das neue Schuljahr chaotisch zu werden verspricht. Damit aber werden nicht nur die psychischen Schäden kommender Generationen immer schwerer, auch die Bildungs- und Sozialdefizite in einem Land, das auf kluge, gut ausgebildete Köpfe existenziell angewiesen ist, steigen in einem Besorgnis erregenden Maße. Und mit dem Maskenzwang wird die am Samstag in Berlin offensichtlich gewordene Spaltung der deutschen Gesellschaft nun auch in die Schulen getragen. Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch ein Verbrechen an der Zukunft von Menschen und ihrem Land. Oder wie es die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, gegenüber PI-NEWS ausdrückte: „Lernen ohne Sauerstoffzufuhr – auf so eine Idee muss man erst einmal kommen.“

„Dann kann ich auch gleich sterben“, war die spontane Reaktion einer Schülerin aus NRW auf die Pläne einer Maskenpflicht im Unterricht. Sie kann nicht wissen, dass diese Pläne sehr wenig mit ihrem Schutz vor dem Virus, aber sehr viel mit dem Kampf um die Kanzlerkandidatur zwischen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und seinem bayerischen Konkurrenten Markus Söder, dem bislang größten Corona-Profiteur, zu tun haben. Keinen dieser Politiker scheint es dabei zu interessieren, was es für Kinder und Jugendliche bedeutet, in der Schule, in den Pausen oder gar noch im Unterricht maskiert mit Atem- und Sprechbehinderungen zu sein. Was das für die Lehrkörper bedeutet, mag sich jeder ausrechnen.

Die Ausrede, das sei immer noch besser als weiterer Unterrichtsausfall, ist nur insofern richtig, weil fortgesetzte Schulschließungen laut vorliegenden Studien in Leipzig und Dresden empirisch festgestellte dramatische Negativfolgen haben, die nicht mehr zu beschönigen sind. Doch die kommenden Untersuchungen über die Folgen der Maskenpflicht für Schüler werden kein besseres Ergebnis haben: Diese Zumutung, die zudem gesundheitspolitisch schädlich ist (zum Beispiel Lungenbeschwerden), wird kein Kind mehr im späteren Leben los.

Gleichwohl ist keiner der in Deutschland verantwortlichen Politiker in den Bundesländern oder in Berlin bislang bereit, den eingeschlagenen Corona-Irrweg zu verlassen. Deshalb ist zu hoffen, dass nun von Seiten der Eltern dem Maskenzwang für ihre Kinder und Jugendliche entschiedener Widerstand entgegen gesetzt wird. Denn wer hat schon Kinder in die Welt gesetzt, um sie vom Staat zwangstraumatisieren zu lassen?!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.