Coronasommer 2020

Wie können wir es schaffen, der Unmündigkeit zu entkommen?

Von CANTALOOP | Ein Aphorismus: Wenn das Aufdecken von Verbrechen genauso geahndet wird, als ob man selbst ein Verbrechen begangen hätte, dann kann man sicher davon ausgehen, auch von Verbrechern regiert zu werden. Genau so fühlt es sich im Moment an, wenn man es wagt, Untaten von Zugewanderten, Linken und sonstigen „Toleranzverfechtern“ zu thematisieren. Denn dies ist ausdrücklich nicht erwünscht. Schlimmer noch: eine Offenlegung solcher Fakten wird brutalstmöglich bekämpft. Wohingegen bei all jenen, die man als rechtsextrem und zum Abschuss bereit erklärt hat, auch bei geringsten Delikten die volle Härte des Gesetzes greift und der medialen Ausschlachtung desjenigen gleichsam Tor und Tür geöffnet ist.

Linke Aktivist*innen in ihrer Selektivmoral hingegen, die selbst knietief im gewaltverherrlichenden Sumpf zwischen „interventionistischer Linker“, stalinistischer K-Gruppen und ANTIFA-Kadern waten, gleichzeitig bei paramilitärischen Hausbesetzer-Kollektiven in der Berliner Rigaer- und Liebigstraße Vorträge halten, dürfen in GEZ-finanzierten Fernsehsendungen („Panorama“) gegen unverdächtige Bundeswehroffiziere vom Leder ziehen, dass man glaubt, das vierte Reich stünde unmittelbar bevor. Eine sehr eindimensionale Berichterstattung. Aber wenn einem als Werkzeuge nur Hammer und Sichel zur Verfügung stehen, hat man eben auch nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur politischen Artikulation.

Die Herrschaft der „Baizuo“**

Selbst solch offensichtlich fehlbaren und zutiefst befangenen Subjekte vom ganz linken Rand, die eigentlich selbst Gegenstand von Überprüfungen sein sollten, ist es gestattet, rechtschaffene Bürger nach Lust und Laune zu diffamieren – flankiert vom geifernden, staatlich gelenkten Medientross, versteht sich. Dieser geballte Vernichtungswille kann jetzt wirklich jeden Systemkritiker treffen – zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Es gilt nach wie vor die erste Denunziations-Prämisse: Man muss nur genug Dreck schleudern – etwas davon bleibt bekanntlich immer haften. Semper aliquid haeret, das wussten schon die alten Griechen.

** (Baizuo= chinesisch für „dumme, weiße Linke“)

Eine staatsgelenkte Vernichtungs-Terminologie gegen Andersdenkende

Während die Einen also faktisch Narrenfreiheit genießen, greifen bei den Anderen aus nichtigstem Anlass strengste Repressionen. Und dieses an Heimtücke kaum noch zu übertreffende Gebaren wird den Bürgern auch noch als angeblicher Kampf gegen Hass, Hetze und Ungerechtigkeit vermittelt. Staatsdirigismus vom Allerfeinsten, plus ein bestehender „Mindfuck“ in der Bevölkerung, vermittels dessen sich alles in die gewünschte Richtung lenken lässt – und mit demokratischen Grundrechten natürlich vollkommen unvereinbar ist.

Die richtige Gesinnung entscheidet wieder einmal darüber, ob man Gehör findet oder gnadenlos vernichtet wird. Wie schon unzählige Male zuvor in der Geschichte. Aktuell dient COVID-19 zusätzlich als höchst willkommener Katalysator der Unfreiheit: Man steckt die Menschen einfach bis zum Hals in eine neue Art von Unmündigkeit, belässt sie dort, und ballert die Hilflosen mit Angst-Propaganda, Konsum und staatlich dosierter Zerstreuung zu. Irgendwann glauben selbige, dies sei ein erstrebenswerter Zustand, vernachlässigen sämtliche Instinkte und Bauchgefühl – und machen von ihrem eigenen Verstand keinen Gebrauch mehr. Alle Alarmglocken sind abgeschaltet. Der Mensch befindet sich erneut in seiner „Werkseinstellung“. Eingelullt in eine grünlinksbunte Wohlfühl-Chimäre. Aber das Erwachen wird grausam sein!

Deutschland der Neuzeit – eine Nation ohne Ecken und „KANT“-en

Da wünscht man sich einmal mehr, dass endlich Jemand käme, den alten Kant – unseren Welt-Weisen aus Königsberg – aus seiner Gruft zöge, und die des Nachdenkens vollkommen entwöhnten biodeutschen Staatsbürger dessen SAPERE AUDE erneut vor Augen führen würde. Aber es steht zu befürchten, dass die vereinigte Linke unter Merkel dieses „Machwerk“ sogleich als „nicht hilfreich“ einstufen würde – und ein Altmeister und Vordenker der Aufklärung den gleichen Wege ginge, wie derzeit der Allround-Gelehrte Thilo Sarrazin.

In der BRD des Jahres 2020 heißt es indessen: „L’état c’est Merkel“. Und wenn hierzulande demnächst wieder überlebensgroße Statuen auf öffentlichen Plätzen aufgestellt werden, ahnen wir schon, wer darauf abgebildet sein könnte. Die „große Demokratin“ aus der Uckermark – und Führerin „der freien Welt“ gleichermaßen. Die eiserne Hand, die den verbliebenen konservativ-liberalen Geist in unserer Heimat langsam aber sicher abwürgt, können wir unterdessen schon am Halse spüren.