Deutschland wieder im Ausländer-Taumel

Akif Pirinçci: Jenseits von Afrika

Von AKIF PIRINCCI | Deutschland ist in diesen Tagen wieder im Ausländer-Taumel, -Rausch, ja, in der Raserei der Willkommenskultur wie ehedem 2015. Jedenfalls wenn man sich das mediale Euphorie-Bukett, oder sollte man besser sagen propagandistische Bombardement, zur Verherrlichung der vielfarbigen Bereicherungskünstler aus fremden Ufern anguckt. Fast vergessen Corona, die Lockdown-zerstörten Existenzen und die Fresse-Windeln, die wir wohl bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr tragen werden müssen, damit der durch Führerbefehle wieder auf Linie gebrachte, überhaupt gut und gern befehlsempfangende Deutsche diszipliniert eine CDU-GRÜNE-Regierung wählt. Vergessen auch die zig Milliarden, vielleicht auch Billionen, die die Polit-Verbrecher per Deus ex machina zum kolossalen Schaden aller, vor allem zukünftiger Generationen herbeigezaubert haben.

Wie der unverbesserliche Suchtkranke, der gerade aus der Entzugsklinik kommend, erneut da anfängt, wo er aufgehört hatte, setzt sich ganz Deutschland offenkundig längst Corona-geheilt wieder einen fetten Schuß an Jungmänner-Blut aus siechenden Organismen aus aller siecher Welt. Noch mehr aber wird sich der Phantasmagorie des So-tun-als-ob hingegeben, des so Tuns, als sei dieses durch fremde Vergewaltigungs-und-Mord-Bestien geschundene Land schon immer ein Einwanderungsland gewesen – und wenn nicht, halt’s Maul, du Nazi-Sau!

Krokodilstränen in Niagarafälle-Dimension werden für irgendwelche zigeunerartigen Raubnomaden auf irgendwelchen griechischen Inseln vergossen, komplett steuerfinanzierte orientalische und türkische Altfotzen schreiben uns per ZEIT und SPIEGEL vor, wie wir in unserem eigenen Land über das Millionen-Schmarotzerheer aus Kuffnuckenistan zu denken haben, und während das indigene Volk keine bezahlbare Wohnung mehr findet, werden auf Kosten des Letzteren für die Ersteren am laufenden Band schicke Domizile mit Unterputz-Brause-Thermostat mit 2-Wege-Umstellung, Wand-Regenbrause, Edelstahl fürs Bad hochgezogen.

Nun braucht es für so viel umvölkerisches War-schon-immer-so-gewesen einen gewissen Unterbau, eine Allgegenwärtigkeit der Realitätsverleumdung, ein scheinbares gesellschaftliches Air, in dem man den Indigenen, insbesondere den jungen Indigenen suggeriert, daß sie und ihr Land schon immer mit Fremden durchmischt gewesen wären und daß ihr Wahrnehmungsbild ohne den Fremden unvollständig, ja, selbst fremd sei.

Offengesagt ist diese Betrachtungsweise gar nicht so verkehrt wie es zunächst den Anschein hat.

Mehr als die Hälfte der Deutschen besitzt genealogisch einen osteuropäischen Hintergrund, und so manch ein Abkömmling türkischer oder orientalischer Gastarbeiter-Eltern ist heute durch Geschick, Fleiß und Zähigkeit ein gemachter Mann oder eine gemachte Frau, ohne daß selbst ein Erz-Deutschtümmler die einstigen Wurzeln auseinanderhalten könnte oder wollte.

Bekloppt, grotesk, lächerlich und geradezu bösartig wird es jedoch, wenn grobe Brüche in dieser Erzählung auftauchen, die man einfach abstreitet, wenn das eine nicht zum anderen paßt, wenn unterschiedliche, um nicht zu sagen sich widersprechende Ethnien, Kulturen und Religionen selbst unter Zuhilfenahme cleverster Propagandaverrenkungen kein Bild von einem Ganzen ergeben wollen, aber von einem trotzdem verlangt wird, eben dieses kaputte Bild als schön zu bewerten – “schlucken” wäre der passendere Ausdruck.

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