Vergangenheit und Gegenwart

Der Islam in Europa, das christliche Armenien und die deutsche Politik

Von RENATE | Man kann sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass seit Jahren eine Islamisierung Europas und Deutschlands im Widerspruch zu Vernunft, finanziellen Möglichkeiten und gegen die Sicherheit der Menschen turbomäßig vorangetrieben wird. Folgende Frage sagt im Grunde alles aus: In welchem islamischen Land werden keine Christen verfolgt? Trotz dieser Situation wird die Einwanderung zigtausender Muslime im Rahmen des Asylverfahrens gefördert.

Wer das Schicksal der christlichen Minderheiten in islamisch dominierten Ländern vor Augen hat, der kann nicht guten Gewissens schweigen. Die Armenier in der Türkei, die Christen im Irak und Syrien. Die Christen in Pakistan und in Nigeria. Die christlichen Kopten in Ägypten. Die Christen im Nordsudan.

Ganz aktuell berichtet PI-NEWS, dass die Propaganda der islamischen Nachbarstaaten Armeniens in Vorbereitung der gegenwärtigen Auseinandersetzungen jahrelang gegen die armenischen Christen gehetzt hat:

»Die staatliche aserbaidschanische Propaganda hat seit 30 Jahren Armenier diffamiert und entmenschlicht. Ein gemeinsames Zusammenleben von Aserbaidschanern und Armeniern in einem Staat erscheint kaum möglich. Bei einer Rückeroberung des Gebiets Berg-Karabach würde die Ursprungsbevölkerung wahrscheinlich vertrieben oder massakriert. Dies würde dunkle Erinnerungen an den türkischen Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren wecken.«

Nun ist es soweit, dass sich die kriegerischen Schritte und Entwicklungen gegen das christliche Armenien verstärkt formieren. Diese Entwicklung sollte jedem Volk, insbesondere auch dem deutschen, nicht nur eine Warnung, sondern angesichts der Vergangenheit auch eine Mahnung sein.

Folgendes ist allgemein wenig bekannt: Heute weiß man, dass es bei der systematischen Vernichtung von rund einer Million Armenier durch das Regime der „Jungtürken“ eine Mitverantwortung des Deutschen Reichs gab. Denn während des ersten Weltkriegs wurde Literatur, die Verfolgung und Ermordung der Armenier aufdeckte, verboten oder beschlagnahmt. Erst mit Kriegsende war Berichterstattung über den Genozid an den Armeniern erlaubt. Außerdem erhielt Enver Talaat, ein Hauptverantwortlicher an der Verfolgung der Armenier, in Berlin nach Ende des ersten Weltkriegs Asyl – mit Fluchthilfe des deutschen Staates. Und die Deutsche Bank, die den Bau der Bagdad/Berlin-Eisenbahn finanzierte, konnte mitansehen, wie die Waggons mit armenischen Männern beladen wurden, um sie an die Orte zu transportieren, an denen sie ermordet werden sollten.

Wie immer gab es Ausnahmen, die aus dem Meer der Gleichgültigkeit und Komplizenschaft herausragten, mutige Persönlichkeiten, die sich gegen die Ermordung der christlichen Armenier stellten.

Der deutsche Militärarzt Armin T. Wegner setzte in der Türkei sein Leben aufs Spiel, um die erschütternden Fotos während und nach dem Genozid an den Armeniern zu schießen. Wegner fotografierte unter Lebensgefahr in den Flüchtlingslagern, brachte die Fotos heimlich nach Deutschland und hielt ab 1919 Lichtbildervorträge unter dem Titel: „Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste“.

Eine von Wegners Original-Erläuterungen lautet:

„(…) Nie werde ich diese Bilder des Entsetzens vergessen, die sich mir bei dem Gang durch ein solches Lager darboten. Von allen Seiten schrieen Not, Kummer und Entsetzen mich an. „Du bist doch ein Deutscher“ rief man mir zu, und „ihr Deutschen seid mit den Türken verbündet. Wie ist es möglich, dass euer Kaiser ein solches Verbrechen zulässt? Ist es also wahr, dass ihr es selbst gewollt habt?“ Und was könnte ich Ärmster ihnen erwidern, um sie Lügen zu strafen?“

Wegner fotografierte am letzten Teil der Deportationsroute, der heute im nördlichen Syrien liegt. Dort starben zehntausende Armenier an Cholera und Diarrhoe, während sie in türkische Konzentrationslager gesperrt wurden. Armenier, die 1915 den Todesmarsch nach Ras al-Ayn und Rakka überlebten, wurden im Folgejahr erschossen.

Im April 1933 kritisierte Wegner den neuen Reichskanzler Hitler per Brief und fragte, wo dessen Weg der Judenverfolgung zwangsläufig münden müsse.

Wegner schrieb: “…die Schmach und das Unglück aber, die Deutschland dadurch zuteil wurden, werden für lange Zeit nicht vergessen sein… wenn einmal die Städte zertrümmert liegen, die Geschlechter verbluteten… Mit Scham und Verachtung werden sie von den Geschlechtern künden, die nicht nur das Glück des Landes leichtfertig auf das Spiel setzten, sondern auch sein Andenken für immer geschändet haben!”

Wegner wurde von der Gestapo festgenommen und gefoltert. Als er Ende 1933 entlassen wurde, verließ er Deutschland.

Aber es gab auch andere Persönlichkeiten, denen die Verfolgung der Armenier als Vorbild für ihre eigenen späteren Taten gedient haben mag. Denn ebenfalls Zeuge des Armenier-Genozids war Rudolf Höss, der spätere Kommandant von Auschwitz. Höss war als junger Soldat im ersten Weltkrieg in der Türkei, an der Irakfront und in Palästina eingesetzt und kannte die Todeslager der deportierten Armenier aus eigener Anschauung.

Historiker fanden heraus, dass einige deutsche Zeitzeugen des Armenier-Genozids eine entscheidende Rolle im Nazi-Regime einnehmen sollten.

Konstantin Freiherr von Neurath war einer dieser Männer. Er war unmittelbar im Umfeld der vierten türkischen Armee stationiert, um die “Operationen” gegen die Armenier zu beobachten. Unter Hitler war er Reichsaußenminister. Als die Nazis die Tschechoslowakei besetzten, wurde er zum Reichsprotektor in Böhmen und Mähren ernannt.

Und wie oben schon erwähnt war Rudolf Höss, der sich mit 15 freiwillig zum Militärdienst meldete, im Jahr 1916 in der Türkei stationiert. Von 1940 bis 1943 war er der Kommandant des Vernichtungslagers Auschwitz. Unter seiner Leitung wurden erstmals Gaskammern eingesetzt, um die Massentötung der Juden effizienter gestalten zu können. Ab Mai 1944 war Höß im KZ Birkenau, um für die Vernichtung ungarischer Juden zu sorgen.

In diesem Zusammenhang müssten bei der deutschen Regierung eigentlich alle Alarmglocken läuten. Denn es kann der deutschen Regierung nicht entgangen sein, wie muslimische Einwanderer gegenüber Juden und Israel eingestellt sind.

Das zeigt sich unter anderem daran, dass den Juden in Deutschland mittlerweile empfohlen wird, ihr Judentum zu verbergen. Welche Ironie angesichts dessen, dass das Recht auf Asyl im Gedenken an die Verfolgung der Juden in Nazideutschland geschaffen wurde. Dass christliche Asylsuchende in Deutschland zusammengeschlagen und mit dem Tod bedroht wurden, ist ebenfalls bekannt.

Das ist die Gegenwart. Hier sind wir angelangt, es ist fraglich, ob sich alles nochmal zum Guten wenden wird können.