Von SELBERDENKER | Mit den christlichen Kirchen in Deutschland geht es gerade den Bach runter. Mit ihnen schwindet die Bedeutung des Christentums in Europa und somit auch die letzte theologische Bastion gegen den massiv expandierenden Islam und gegen einen säkularen Messianismus.

Die Zahl der Kirchenaustritte konnte im Jahr 2019 einen traurigen Höchststand feiern. „Traurig“ mag hier für viele Leser relativ sein und nicht wenige „feiern“ tatsächlich den Niedergang des Christentums oder der Kirchen. Gegner des Christentums sind Linke wie Rechte, Dumme wie Kluge, Männer wie Frauen. Sie sehen im Verfall christlicher Kultur eine „Befreiung“ oder gar einen „Sieg der Aufklärung“, was Unsinn ist, da Aufklärung und modernes Christentum sich nicht ausschließen. Ganz im Gegensatz zu Aufklärung und Islam, die nicht vereinbar sind. Die Aufklärung in Europa ist massiv bedroht, nicht durch das moderne Christentum, sondern durch neue linke Dogmen, durch die Islamisierung und daraus resultierende Denk- und Sprechverbote.

Wer als Atheist gerne jede Religion pauschal beseitigen würde, verkennt das Bedürfnis des Menschen nach Sinnsuche, nach Spiritualität und nach Antworten auf die metaphysischen Grundfragen. Wer unsere gewachsene abendländische Kultur vom Christentum und auch von den Einflüssen des Judentums „befreien“ möchte, soll mal versuchen, seine Frühstücksbrötchen auf dem Teller nachträglich von Heferückständen zu befreien.

Das Leitbild des Christentums verkörpern eben nicht die Eroberer mit den Waffen oder die heuchlerischen, eigennützigen Pfaffen, die einst mit ihren Kreuzen rechtfertigend an den Scheiterhaufen standen. Das Leitbild des Christentums ist Jesus von Nazareth und das Gottes- und Menschenbild, mit dem er die Welt zum Besseren revolutionierte. Dieses Leitbild hat unsere Kultur und unser Denken geprägt und prägt es weiterhin. „Alle Religionen sind“ eben doch nicht „gleich“.

„Richtige Christen“ und „falsche Christen“

Die eigennützigen Pfaffen tauchen heute wieder auf. Es sind nicht die tapferen Geistlichen und unermüdlichen Helfer, die den Karren ziehen und den verbliebenen Christen im Alltag noch Orientierung und Halt geben. Man findet sie, nicht immer aber besonders häufig, in den oberen Gehaltsklassen der kirchlichen Hierarchie, wohin sie gelangen konnten, weil sie den Herrschenden nach dem Munde reden.

Besonders für Kritiker der Herrschenden, für Konservative und Gegner des destruktiven linken Zeitgeistes, wird es immer schwerer, die Institution Kirche noch zu verteidigen, wenn sie selbst permanenten Diffamierungen und meist dümmlichen Herabsetzungen durch die eigenen höheren Kirchenvertreter ausgesetzt sind. Der von Rudi Dutschke im Jahr 1967 geforderte linkssozialistische „Marsch durch die Institutionen“ ist im Deutschland des Jahres 2020 fast abgeschlossen und hat gerade vor den Kirchen keinen Halt gemacht.

Auf nahezu allen gesellschaftlich relevanten Pöstchen kassiert heute ein Linker oder zumindest eine Figur, die sozialistischen Zielen nicht offen im Wege steht. Tritt jemand aus der Bequemlichkeit seines Pöstchens mit abweichenden Ansichten hervor, wird er oder sie sehr schnell von den Genossen in den Redaktionsstuben zur „umstrittenen“ Person erklärt, medial angegriffen, persönlich herabgesetzt und schließlich abgesetzt. Der frei gewordene Posten geht dann an eine der Personen auf Linie, die überall Schlange stehen.

Vom lukrativen Pöstchen, vom gewohnten Job zum Outlaw – wer hat dazu schon Lust? Kaum jemand. Deshalb funktioniert es auch so gut. Deshalb hält die deutsche Mehrheit auch lieber die Klappe. Wer dagegen in die gewünschte politische Tröte bläst, wird befördert, wie zum Beispiel „Anti-Pegida-Bimmlerin Simone Hahn“, die jetzt auch noch unser GEZ-Geld kassieren darf. Die „richtigsten Christen“ kassieren eben auch „richtig“, so auch Zeit(geist)genossen wie Reinhard Marx, Rainer Maria Woelki, der besonders eifrige Bedford Strohm und früher auch die grundedle Margot Käßmann, die aber dem edlen Tropfen auch nicht abgeneigt war und nur deshalb nicht mehr im Amt abkassiert. Das hält sie allerdings nicht davon ab, Andersdenkenden das Christentum abzusprechen.

„AfD und Christentum nicht miteinander vereinbar“?

Die parteipolitische Zurückhaltung, die zur Trennung von Staat und Religion eigentlich dazu gehört, ist in diesem Deutschland längst Makulatur. Besserkassierende Zeitgeistliche bestimmen, wer sich von den verbliebenen Schäflein denn überhaupt noch Christ nennen darf und wer nicht.

Die AfD wurde nicht nur vom evangelischen Kirchentag ausgeschlossen, aus der evangelischen Kirche kommen auch direkte Anweisungen, die AfD nicht zu wählen, flankiert von besagter Käßmann, die im gelaufenen NRW-Kommunalwahlkampf mal eben „AfD und Christentum“ pauschal als „nicht miteinander vereinbar“ erklärte. Auch der Kölner Diözesanrat erklärte seiner kleiner werdenden Herde: „Wir wählen bunt!“. Er verkündete sogar, die AfD sei „nicht demokratisch“!

Katholische Verbände gaben vor: „Wir wählen! NICHT die AfD!“. Hier wird sich nicht mit Mitchristen auseinandergesetzt, hier wird sich nicht um jede Seele bemüht, hier wird gesäubert, hier werden viele konservative Kirchgänger mit Überzeugungen, die den Herrschenden nicht passen, aggressiv hinausgeekelt.

Brennende Kathedralen und anstehende Kirchenverkäufe

Kulturelle Katastrophen wie die brennende Notre Dame in Paris und der folgende Großbrand in der Kathedrale von Nantes sollten nicht nur Christen aufrütteln. Es sind starke Symbole mit trauriger Aussagekraft. Auch im einst „Katholischen Köln“ werden vermutlich bald Kirchen verkauft. Der Grund ist auch hier nicht „Corona“, obwohl deswegen gerade Messen verboten werden, die Bänke mit Klebeband verunstaltet sind und Desinfektionsspender in den Kirchen das Weihwasser ersetzen. Die Abtreibungszahlen steigen ebenfalls an und die Gründe sind in den seltensten Fällen Vergewaltigung oder gesundheitliche Gefahren. Den Leuten, den Frauen schwindet die Hoffnung. Warum schweigt die Kirche?

Das alles scheint jedoch kaum noch jemanden zu stören. Hier schwindet eine ganze Kultur! Immer schneller! Wer sich darüber freut, muss allerdings zur Kenntnis nehmen, dass das hinterlassene Vakuum sich bereits wieder füllt. An die Stelle des modernen Christentums treten hier der unaufgeklärte Islam, ein hirn- und seelenloser Konsum-Kult und eine Reihe von künstlich geschaffenen säkularen messianischen Bewegungen, vom Schlage FFF und BLM.

Kirchenaustritt? Meine Meinung: Nein!

Im Kommentarbereich von kritischen Artikeln über den Zustand der Kirchen findet man recht schnell die Forderung nach dem Kirchenaustritt. Wenn man als AfD-Mitglied in einer Messe mit eh nur traurig wenigen Besuchern sitzt, weil einem die Heilige Messe wirklich etwas gibt, wenn man in seinem Leben viel im karikativen Bereich tätig war, sehr vielen Menschen schon direkt geholfen und sich dabei auch ordentlich die Hände schmutzig gemacht hat, dann ist es fast unerträglich, sich von der Kanzel noch Belehrungen darüber anzuhören, was man doch für ein schlechter Mensch ist, wenn man die AfD wählt. Man sei „menschenfeindlich“ und „unchristlich“. Es kommt einem sogar in der Kirche noch die Galle hoch, man möchte einfach aufstehen und gehen und sich die paar Kröten Kirchensteuer sparen.

Doch Flucht ist nicht der richtige Ansatz, meine ich. Ich stehe hinter der Tradition der katholischen Kirche und halte sie potentiell für ein letztes Bollwerk gegen die Islamisierung und den Sieg derer, die nicht das Gute im Individuum sehen, sondern die Menschheit verächtlich als zu steuerndes Kollektiv betrachten. Eine Bestätigung dessen sehe ich in der Vehemenz, mit der der Zeitgeist an der Zersetzung dieses Bollwerks arbeitet.

Das Christentum hat noch viel mehr zu bieten als die paar politisierenden Klugschwätzer mit den moralischen Zeigefingern, die das Kreuz hochhalten oder verstecken, je nachdem, ob es ihnen gerade Nutzen verspricht oder nicht.

Die Diskussion ist eröffnet. Es wäre schön, wenn sie kontrovers, aber dennoch höflich bliebe.

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130 KOMMENTARE

  1. .

    An: SELBERDENKER (Artikel-Autor)

    .

    1.) Brandstiftung Willehadi-Kirche, Garbsen-Hannover 2013,

    2.) Hunderte türkisch und arabische Jugendliche mit Viktory-Zeichen

    3.) und Allahu-akbar-Rufen.

    4.) Diesen Vorfall könnte man im Artikel durchaus erwähnen.

    5.) Zur Entlastung des Artikel-Autors: ARD/ZDF taten es auch nicht.

    .

  2. Auch kein „richtiger Christ“?

    Ich kann es nicht beurteilen, denn ich kenne seine „relativierenden“ Äußerungen nicht im Wortlaut.
    Erschwerend kommt hinzu, daß der Pastor schon 2015 die Flüchtlingspolitik kritisiert hat…..

    .

    „Umstrittene Äußerungen zu Holocaust: Alfelder Pastor verlässt Gemeinde

    Antisemitische Äußerungen und Holocaust-Relativierungen: Mit brisanten Aussagen in einem Andachtstext hat sich ein Pastor aus Alfeld selbst ins Abseits gestellt. Er muss seine Gemeinde nun verlassen.

    Alfeld
    Nach umstrittenen Äußerungen zum Holocaust in einem unveröffentlichten Zeitungsbeitrag verlässt der evangelische Pastor Christian Diederichs (56) aus Alfeld bei Hildesheim seine Kirchengemeinde. „Pastor Diederichs relativiert in diesem Text die Singularität des Holocausts mit dem Verweis auf etliche andere Völkermorde und die dezidierte Auflistung der Zahl der Ermordeten in anderen Ländern und unter totalitären Regimen“, sagte die Alfelder Superintendentin Katharina Henking als seine Vorgesetzte am Dienstag. Sie nannte den Text „unerträglich“. Das evangelisch-lutherische Landeskirchenamt hat eine dienstrechtliche Prüfung eingeleitet.
    Der Pastor hatte sich in einem Andachtstext für die „Alfelder Zeitung“ und die „Leine-Deister-Zeitung“ entsprechend geäußert. Die Zeitungen hatten nach Rücksprache mit den Vorgesetzten des Pastors den Text nicht veröffentlicht, aber über den Fall am Dienstag berichtet. Diederichs wird am 27. September nach 18 Jahren in der Alfelder Gemeinde St. Nicolai verabschiedet. Am 1. November soll er eine übergemeindliche Aufgabe außerhalb des Sprengels Hildesheim-Göttingen übernehmen.
    Pastor bekommt bis auf weiteres keine Stelle
    Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers distanzierte sich „in aller Form“ von dem Andachtstext. „Eine Formulierung, die auch nur den Anschein erweckt, dass sie den Holocaust relativiert, ist für uns in keiner Weise tragbar“, sagte Sprecher Benjamin Simon-Hinkelmann. In der Verfassung der Landeskirche werde klargestellt, dass die Kirche um die Schuld gegenüber Jüdinnen und Juden wisse und eine besondere Verantwortung trage, jeder Form des Antisemitismus eindeutig zu widersprechen.

    Das Landeskirchenamt in Hannover prüft den Angaben zufolge, inwieweit der Andachtstext über den inakzeptablen Inhalt hinaus auch eine Verletzung der Amtspflicht darstelle. Diese würde eine Disziplinarverfahren gegen den Pastor zur Folge haben. Diederichs werde bis auf weiteres keine Gemeindepfarrstelle übernehmen.
    Evangelische Kirche betont eigene Schuld in der NS-Zeit
    Henking sagte, das Thema sei für die evangelische Kirche in Deutschland „hochschmerzhaft“. Die Kirche selber habe in der Nazi-Zeit als verfasste Kirche massiv Schuld auf sich geladen und habe dies 1945 in ihrem Stuttgarter Schuldbekenntnis auch deutlich zum Ausdruck gebracht. Gerade in der heutigen Zeit nähmen Übergriffe auf Juden wieder massiv zu. „Auf diesem gesellschaftlichen und historischen Boden ist dieser Text nicht der richtige Ort für einen Diskurs, unerträglich und überschreitet jede rote Linie.“
    Niemand spreche beim „Wort zum Sonntag“ als Privatperson sondern als Pastor, der das öffentliche Amt der Verkündigung innehabe und in besonderer Verantwortung für die Gemeinde stehe, sagte Henking. Das gelte gerade auch als Patronatspastor. In Alfeld gibt es seit dem 19. Jahrhundert einen Patronatsvertrag mit der Stadt. Der Pastor wird nicht nur durch den Kirchenvorstand, sondern auch durch lutherische Mitglieder des Stadtrats gewählt.
    Bereits 2015 fiel der Pastor auf
    Der Alfelder Bürgermeister Bernd Beushausen (SPD) sagte, in diesem Punkt habe Diederichs nicht nur eine Grenze erreicht, sondern überschritten. Deutlich werde eine „Kontinuität des Handelns“. Bereits 2015 habe der Pastor in einem offenen Brief an die Stadt die Flüchtlingspolitik kritisiert. Er sei damals in der surrealen Situation gewesen, Diederichs auf die Bergpredigt und das Thema der Nächstenliebe hinzuweisen. Der Patronatspastor dürfe aber nicht nur eindimensional gesehen werden, er habe gute Gespräche mit ihm geführt. Die Entscheidung sei richtig gewesen, zum Schutz der Gemeinde als auch für ihn möglichst unvorbelastet tätig zu werden.
    Auch Henking sagte, für viele in der Gemeinde sei der Wechsel sicherlich ein Schock. Diederichs habe sich in den vergangenen Jahren in die Herzen vieler Menschen gepredigt und große Projekte umgesetzt. Er sei sehr anerkannt und habe sich mit Engagement für Familien und das kirchliche Leben eingesetzt. Seine Dienste in all den Jahren würden durch die Entscheidung nicht geschmälert.
    Diederichs bezeichnete seinen Weggang nach 18-jähriger Tätigkeit in der Gemeinde St. Nicolai in einer Stellungnahme als eigenen Entschluss in Verantwortung für die Gemeinde und Kirche vor Ort. Er sei dankbar für eine neue Aufgabe und dafür, seine Situation zu verändern, die keine Perspektive mehr geboten hätte.“
    Von RND/epd
    https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Alfeld-Pastor-muss-Amt-nach-Holocaust-Aeusserungen-raeumen

  3. Christen wie den Pabst brauchen wir nicht!

    Wo sind überhaupt die Pfaffen, die dem Islam die Stirn bieten?

    Ich kann nur Pfeifen erkennen!

  4. Kein Kommentar.

    .
    „Anders Amen auf Youtube
    Was zwei lesbische Pastorinnen im Alltag erleben
    Die Kirche ist bunter, als es sich viele vorstellen. Das zeigt das Pastorinnen-Ehepaar Steffi und Ellen Radtke aus der Nähe von Hildesheim. In einem Video-Tagebuch zeigen sie, wie sie leben, streiten und lachen.“

    https://www.evangelische-zeitung.de/was-zwei-lesbische-pastorin-im-alltag-erleben/

    Warum machen lesbische Pastorinnen YouTube? || Talk #1

    https://www.youtube.com/watch?v=LMLZoPP4hGE&feature=emb_logo

  5. .
    .
    Dt. Kirchen sind in Wirklichkeit nur gewaltige Fonds- und Vermögensgesellschaften.
    .
    Sie besitzen und verwalten ein unvorstellbares Milliardenvermögen, das immer mehr wird auch durch die Milliardenzahlungen des Staaten mit Steuergeldern.
    .
    In den dt. Kirchen dreht sich alles ums Geld und wie machen wir noch mehr Geld….
    .

    Neues Geschäftsfeld/Investment: .. „Flüchtlinge“/Asylanten..
    Mit unvorstellbaren Gewinnmargen.

    .
    Kirchen sind eigentlich Finanzsekten..
    .
    .

  6. Kirchenaustritt? Meine Meinung: JA!
    Ich habe diesem scheinheiligen Verein vor 2 Jahren den Rücken gekehrt. Und ich ärgere mich, sogar maßlos. Weil ich das nicht schon vor 20 (oder noch besser 50) Jahren gemacht habe. Steuer in nicht unerheblicher Höhe für eine Institution, der das Wohlergehen von muslimischen Migrationsforderern wichtiger ist als seiner treudoofen Schäfchen.

  7. @selberdenker:
    Ach, nee, komm! Lieber „Selberdenker“, hör bitte auf mit Jesus!
    Dass ein neuer Irrer (hier) auftritt, rechtfertigt nicht den alten.
    Und: Doch, Christentum und Aufklärung schließen sich ebenfalls aus! (Nicht nur Islam und Aufklärung).

    Soweit richtig: Das Christentum war aufgrund seiner jahrhundertelangen Machtstellung in Europa lange Träger des Kulturlebens.
    Die Krankheit heißt Monotheismus. Islam ist nur eine besonders barbarische Spezialausprägung davon. Was an den Katholiken noch sympathisch war: Der Umstand, dass sie nie so verbiestert und ernsthaft christlich waren wie die bilderstürmerischen Protestanten.

  8. „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.“ — Peter Scholl-Latour

  9. Die EKD hat nichts mit dem Christentum zu tun. Da wollen die keine Verbindung zu Jesus und den Christen. Aber grüne Themen und Schlepperei von Migranten nach Europa ist in der EKD üblich.

  10. Das Christentum hat sich wegen seines fortschrittlichen Sozialsystems durchgesetzt.

    Das Problem ist das man sich der Kommune unterwerfen muss. Die die sich in die Leitende Position auf kosten der andern gestellt haben, haben dann später das Arbeiten verlernt.

    Die Position in der Gemeinden kann man durch wissen über alle Vorgänge, durch die Beichte, erlangen.

    Zu dem wird die Machtposition, durch einreden eines schlechten Gewissens, ausgebaut. Die Mitglieder werden so bei der Stange gehalten.

    Die Katholische Abspaltung hat es sogar zum Kapitalistischen System gebracht. Die Päpste (z.B. Medici) waren teilweise Bänker.

    Diese System der Unterwerfung, durch schlechtes Gewissen, und so, wird auch in unserer Demokratie angewendet und reicht bis zum Bundespräsidenten.

    Wer nicht spurt bekommt eine Sonderbehandlung, durch staatliche Institutionen.

    Eine Vielzahl der Möglichkeiten der Repression sind im Steuerrecht verankert.
    Die Regellugne kann niemand zu 100% befolgen. Hier lässt sich immer etwas finden um einem den Strick zu drehen.

  11. Exzellente Rede

    Die Funktionsvoraussetzungen einer freien Gesellschaft sieht Dr. Markus Krall in:
    Individualität, Eigentum, Familie, RELIGION und Kultur.

    Die sieben Todsünden des Sozialismus…….
    • (Hochmut.
    • Neid.
    • Zorn.
    • Trägheit.
    • Habgier.
    • Völlerei.
    • Wollust.)

    Dr. Markus Krall: Warum wir die Wende vollziehen müssen
    https://www.youtube.com/watch?v=8VzEfM1azfU

  12. Der Autor sagt nein zum Kirchenaustritt. Was bleibt einem dann noch übrig. Der Austritt ist die einzige Möglichkeit, die der Einzelne hat, um gegen das, was in der Kirche (egal ob kath. oder prot.) falsch läuft. Noch werden die Kirchenfürsten so weiter machen. Also: Es müssen noch mehr austreten.
    Mir ist der Schritt nicht leicht gefallen. Ich wurde dadurch bestimmt nicht zum Heiden oder Atheisten.
    Ich habe immer noch die Hoffnung das sich einmal Alles zum Besten wendet. Nur: ich glaube nicht mehr, daß ich das noch erleben werde.

  13. Es ist natürlich auch so , dass viele aus den christlichen Kirchen austreten , weil sie kräftig Kirchensteuer zahlen müssen .

    In Deutschland ist es eben so geregelt durch das Bündnis der Kirchen ( Konkordat ) mit dem Staat , dass nur Mitglied sein Kann , wer Kirchensteuer zahlt .

    Wer nicht mehr zahlen will , z.B . wegen dem Moslemschleuser Bedfort-Strohm oder dem Kreuzableger und Islamfreund Marx in Mü-Freising , der muß austreten und damit wird er aus der Kirchengemeinschaft hierzulande katapultiert ,er wird gebrandmarkt , wie früher ein Ketzer ,den sie damals im Mittelalter auch noch vogelfrei ( darf getötet werden ) erklärt haben .

    Wie die Kirchen mit dem Staat verbandelt sind , sieht man auch daran ,
    dass das Finanzamt die Kirchensteuer berechnet und vom Arbeitgeber
    gleich abgezogen wird . Des weiteren werden die neuen Bischöfe z.B. in Bayern vom Ministerpräsidenten ernannt mit Urkunde und auch die hohen Gehälter bezahlt !!

    Ja meint denn da jemand , dass dann die vom Staat ( auch vom Papst ) ernannten Kardinäle und Bischöfe sich gegen die Politik des Staates stellen ? Niemals habe ich das erlebt . so befürworten sie auch jetzt einmütig mit der Merkel -u. Länderregierungen alles , was da an illegaler ( meist islamischer ) Massenimmigration läuft u. genehmigt wird.

    Selbst bei der Abtreibung ( 5. Gebot „Du sollst nicht töten“ ) halten die Kirchen weitgehend ihren Mund und tolerieren die bisher ca 8 Millionen Abtreibungen hierzulande seit Freigabe der Abtreibung . Das ist keine Kirche Jesu Christus mehr , das ist ein feiger , nur Kohle abkassierender
    in großem Wohlstand lebender Kirchenapparat geworden und eine Trennung von Kirche u. Staat gibt es bei uns also in keinster Weise !

    Italien macht das z.B. anders und eben menschenfreundlicher als die bürokratisch-strikten Abkassierer und Ausschließer hierzulande .

    Die Kirchensteuer zahlt der Staat an die Kirchen und der Arbeitnehmer kreuzt auf einem Fragebogen nur an , an welche Kirchengemeinschaft die Kirchensteuer gezahlt werden soll . Der Christ kann natürlich auch freiwillig spenden an die Kirchen , wenn er sich vertreten fühlt.

    Er kann in den christlichen Messen nach Lust und Laune gehen u. auch Kommunion oder Abendmahl empfangen, weil ja keiner in sein Gehirn hineinschauen kann und er auch kein Austrittsformular auf der Gemeinde ( Stadt) Verwaltung ausfüllen muß.

    Es wird also niemand ausgeschlossen , auch wenn er auf dem Fragebogen nichts ankreuzt und deshalb weiß in Italien auch niemand genau , wieviel gläubige Mitglieder eigentlich die christlichen Kirchen dort wirklich haben und jeder der möchte , hat an seinem Begräbnistag einen Priester am Grab ( Urne ) , wenn er oder seine Angehörigen es wollen .

    Es findet in Italien also keine psychologische Erpressung statt nach dem Motto “ zahle deine Steuer oder wir schmeißen dich raus und an deinem Grab ( obwohl getauft ) steht dann kein Pfarrer und Kommunion bekommst du auch keine mehr wenn irgendeiner plaudert von der Verwaltung , ist man auch noch ein „schwarzes Schaf“ in der Gemeinde, das nicht mehr gegrüßt wird.

    Hier sieht man deutlich den Mentalitätsunterschied von Italienern und Deutschen und deshalb haben die Italiener früher auch keine Juden in komplettem Wahn in ganz Europa verhaftet u. in Kzs gesteckt , weil sie einfach mehr auch andere Meinungen gelten lassen
    und auch heute nicht so fanatisch ideologisierbar sind , wie bei uns im Lande .

    Und wo fand der 30 Jährige Krieg wegen der richtigen Auslegung der christlichen Religion statt ? Richtig Nicht in Italien , sondern nördlich der Alpen .

  14. Sehr geehrter Damen und Herren,
    sehr geehrter Selberdenker,

    ob man Mitglied einer Kirche sein will, sollte man von seinem Glauben abhängig machen. Nur wenn dieser zu mindestens 99% mit dem von der jeweiligen Kirche gelehrten offiziellen Dogma übereinstimmt, dann spricht nichts gegen den Eintritt in diese Kirche.
    Christlicher Glaube prägte die europäische Kultur. Kirche dagegen als Institution des verwalteten Glaubens ist aber zumeist im Zeitgeist verfangen und eng an den Willen der Herrschenden geknüpft – wie obiger Artikel im Fall der evangelischen und katholischen Kirche belegt.

    Daher ist echte, regierungskritische Opposition in Deutschland mit einer Mitgliedschaft in diesen Kirchen unvereinbar.

    Wenn man also tatsächlich der offiziellen Glaubenslehre der deutschen Kirchen folgt, dann schließen sich Systemkritik und Kirche gegenseitig aus.

    Da die Kirchen sich im Alleinbesitz der christlichen Wahrheit wähnen, ist somit deren Aussage „AfD und Christentum – nicht miteinander vereinbar“ tatsächlich richtig.

    Und ganz ehrlich: Wer von den PI-Lesern glaubt tief innerlich wortwörtlich an den Inhalt der Bibel? Die Gläubigen unter uns werden – wie ja auch die Kirchen es uns lehren – die Worte „Interpretation“, „Bilder“, „beispielhafte Sprache“, „ausgelegt auf einfache Gemüter“ anführen und sich den Inhalt der Bibel unter diesen Gesichtspunkten verständlich machen.

    Viel wichtiger als diese Auslegung eines – ganz ehrlich: sehr seltsamen – Buches ist der Leitgedanke der Meinungsfreiheit. Für diese zu kämpfen und sie zurückzuerobern ist wichtiger als für den Erhalt des Christentums einzutreten.

    Beste Grüße
    GetGoingII

  15. @Eurabier 16. September 2020 at 21:44
    Ja Scholl-Latour sagte vor seinem Tod:

    Die Massenverblödung in Deutschland durch die Medien nimmt dramatisch zu. Ja da hatte der Mann wohl Recht, ob er auch schon gewusst hat, wie schnell sich diese Seuche ausbreitet?

  16. Ich habe noch keinen getroffen, der die christliche Lehre verstanden und wohlverdaut hätte. Das scheint im Islam einfacher zu sein, dafür muß man anscheinend nur blöd und brutal sein. Darum liegt das Momentum des Handelns klar auf dessen Seite.

  17. @selberdenker:
    Immerhin auch in folgendem Punkt, lieber Selberdenker, würde ich dir zuzustimmen vermögen:
    Wenn eine Machtinstitution verschwindet, entsteht ein Vakuum, in das die nächste Machtinstitution hineinbricht.
    Man könnte es dem, was wir als „europäische Aufklärung“ benennen, vielleicht verübeln, dass sie nie die breite Masse zu erreichen vermochte. Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Was im 16./17. Jahrhundert seine Anfänge hatte, blieb ein Elitenprojekt. Hier: nicht Macht-, sondern Geistes-Elite.

    Irgendwo las ich, Leonardo da Vinci hätte eine Weile darüber nachgedacht, sich in die Dienste des Sultans zu begeben. Das war dann so 50, 60 Jahre, nachdem Venedig Konstantinopel die Militärhilfe gegen die Türken verweigert hatte, um einen wirtschaftlichen Konkurrenten nicht noch zu stützen. Anschließend hatten die Venezier selbst die Türken am Hals.

    Und, was wäre geworden, wenn da Vinci seine Abwägung zugunsten des Sultans umgesetzt hätte? (Sollte es stimmen, dass er tatsächlich schwul war, hatte wohl seine Gründe, diesen Gedanken zu verwerfen, auch, wenn die Osmanen noch keine Baukräne im heutigen Sinne hatten).

  18. In einer monoreligiösen Gesellschaft hält der Glaube die Armen davon ab, die Reichen zu töten.
    In einer multi – oder antireligiösen Gesellschaft, forciert durch Kommunisten in allen hohen Staats – und Kirchenämtern, fällt der verbindende Glaube als Korrektiv weg.
    Dazu kommen Horden von ungebildeten, aber streng Anders – Religiösen Affenmenschen als neue Arme ins Land. Das trifft zuerst die Unterschicht, aber irgendwann dann auch die Reichen.
    Also tretet aus den Kirchen aus und freut Euch auf gar nicht so lustige Zeiten.

  19. Ich weiß von einem katholischen Priester,daß er die AfD wählt.Er sagt,das wäre die einzige Partei die das Christentum schützt.Wenn das sein Bischof wüßte!
    Die Menschen verirren sich auf der Suche nach Spiritualität in irgendwelche Ersatzreligionen.
    Der Zeitgeist ist nicht mehr christlich.

  20. Christen gibt es auch unter den Flüchtlingen – das sind wohl die wahren Flüchtlinge. Sie kamen mit den Flüchtlingsströmen nach Deutschland, um hier Schutz und Hilfe vor Verfolgung zu finden.
    Diese Christen sind oft zusammen mit mehrheitlich mohammedanischen Migranten untergebracht und müssen leidvolle Erfahrungen mit diesen machen.
    Die Würdenträger der Kirchen lassen diese Christen im Stich, geben ihnen weder Stimme noch Gehör, sondern verharmlosen und entschuldigen sogar das „unwürdige Fehlverhalten“ dieser mohammedanischen „Schutzsuchenden“.
    Im vorauseilenden Gehorsam schweigen diese „Würdenträger“ lieber dazu, als sich dem Vorwurf der Diskriminierung Andersgläubiger ausgesetzt zu sehen. Nein, das sind keine Christen, schon gar keine Würdenträger, das sind feiste Feiglinge und Antichristen!

  21. Ich bin nicht religiös und ich werde es auch nicht werden. Aber ich denke schon lange (seit ich den Zersetzungsprozess der Gesellschaft wahrnehme), dass eventuell eben eine Gesellschaft ohne Religion nicht überlebensfähig ist. Das religiöse Gebot ist für die Allgemeinheit durch nichts zu ersetzen.
    Für mich gehts ohne, aber für die Masse vermutlich nicht.
    Aber man kann Religion auch nicht erzwingen, es sei denn man macht es wie der Islam. Hier ist alle.
    Bis zur Konfirmation und kurz danach (also bis 1965) hatte ich kein Problem damit zur Kirche zu gehen. Das gehörte dazu, ohne religiös zu sein. Aber der evangelisch Pfarrer war damals auch noch eine Zucht- und Ordnung-Persönlichkeit. Die Leute hatten damals Werte und haben sie wohl vermittelt, aber anscheinend auch schon nicht mehr an Jeden.

  22. Na ja, es gibt ja zum Glück nicht nur die Staatskirchen 🙂 Kirche oder Ekklesia ist nach Definition der Bibel himself die Gemeinschaft der Heiligen, die Braut Christi, sprich jene, die Jesus wirklich nachfolgen. Nicht nur so tun. Leider ist es so, dass die, die sich Kirche nannten, es aber nicht waren, durch ihr unchristliches Handeln und Reden die Sache an sich völlig diskreditiert haben. Aber auch das sagte Jesus: Die Zerstörer der Kirche, die falschen Propheten, werden aus den eigenen Reihen kommen. Ich bin sehr gespannt und voller Zuversicht, wie sich Kirche nach dem Zusammenbruch vieler Dinge darstellt. Es wird etwas völlig Neues und Unerwartetes sein. Es wird Staunen erregen. Denn es ist noch immer so: Gott erschüttert alles, damit das Unerschütterliche bleibt!

  23. seegurke 16. September 2020 at 22:05

    Bei meiner ersten Pegida auf den Cockerwiesen mit Ulfkotte habe ich einen angehenden kath. Priester vom Bonner Priesterseminar getroffen. Er meinte grinsend, in Bonn dürfe das keiner wissen.

  24. Die Kirchen sind politisch von links-grün gekapert worden.
    Dann kann man auch austreten und weiter selbst christlich sein.

    Wenn man sich die heutigen Kirchenleute ansieht und anhört,
    so muss man die Christianisierung des Abendlandes bereuen und rückgängig machen.

    Dann lieber zurück zum sächsischen Heidentum und zu den nordischen Gottheiten Odin und Thor.
    Diese reformiert um die Aufklärung und die Moderne und wir bekommen eine wehrhafte Religion gegen aggressive Religionen.

  25. Ach, Selberdenker, Du kannst doch katholisch oder evangelisch sein, also christlich, weil Du getauft bist, ohne einer der beiden Steuerzahler-Staatskirchen anzugehören!

    Jesus würde austreten aus diesen Pharisäerklubs, ganz sicher.

  26. Gen-Studie über die Veraenderung der Schweden weg vom „Wikinger“

    „Die heutigen Menschen in Skandinavien ähneln der Studie zufolge
    noch immer stark den damaligen Bewohnern der Region. Ausnahme ist Schweden,
    wo nur noch etwa 15 bis 30 Prozent des Erbguts auf die damalige Bevölkerung
    zurückgehen“
    https://www.rnd.de/wissen/genstudie-wikinger-stammten-offenbar-nicht-nur-aus-skandinavien-WOCJPYUSPFG67KLA2F5KWQBBCA.html

    „Zudem kamen schon mindestens seit der Eisenzeit, die um 500 vor Christus begann,
    Menschen aus dem südlichen Europa und Asien nach Skandinavien. “

    die suedlander hatten aber keine probleme mit anpassung an die kuffar,
    weil der illiterate massenmoerder mohammed erst 1000 jahre spaeter kam.

  27. Also ich bin schon Ende 80er aus der „ererbten“ EV-Landeskirche raus. Auch wenn ich mich jetzt mal zu früheren Kommentaren wiederhole:

    Damals bin ich berufsbedingt raus, weil ich keine Lust hatte mit dem Steuerabzug einen Verein zu finanzieren, der sich u.a. für kriminelle Hausbesetzer einsetzte! Ich habe diese Entscheidung auch schriftlich ausführlich gegenüber dem Verein begründet! Das war auch gut so!

    Allerdings könnte ich diese frühe Entscheidung heute manchmal bedauern (nicht wirklich!), weil meine heutige Begründung noch sehr viel detaillierter und drastischer ausfallen würde!

    Mein Fazit zu diesem Verein, gilt für EV und KATH):
    Unerträglich peinlich und hoffentlich geht die Tendenz sinkender Vereinsmitglieder soweit weiter, dass der Verein Pleite geht!

  28. @ Fridericus 16. September 2020 at 22:26
    „…Tendenz sinkender Vereinsmitglieder soweit weiter, dass der Verein Pleite geht!“

    soweit ich erinnere, wird die heuer fuer gottes selbst ernanntes, biblisch
    nirgend erwaehntes / legitimiertes bodenpersonal vom steuerzahler berappt.
    auch der 7er bmw des schleswiger bischoffs und die sendezeit im staatsender.

    „…nach Frerks Berechnung betragen die direkten und indirekten Leistungen, die der Staat Katholiken und Protestanten und deren Einrichtungen bisher gewährt, jährlich rund 19 Milliarden Euro. Diese Summe enthält nicht die 9 Milliarden Euro Kirchensteuern und die schätzungsweise 45 Milliarden für Caritas und Diakonie.“
    HAttps://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-727637.html

  29. Blue02 16. September 2020 at 21:38
    … Was an den Katholiken noch sympathisch war: Der Umstand, dass sie nie so verbiestert und ernsthaft christlich waren wie die bilderstürmerischen Protestanten.
    ——————————————————————————————
    Und bei der Inquisition, beim Umdrehen der Protestanten an den Scheiterhaufen, Streckbänken, Pfählen, Rädern, … haben sie freundlich gelacht?
    Und die pädophilen Kirchenvertreter sind auch immer nett und freundlich zu den Kindern.

  30. 29 NRW Polizisten Suspendiert.

    Wegen „Rechter“ Propagander. Hitlerbildchen und gefertigten Bildchen mit Erschießungsphantasien von Farbigen.

    Was haben diese Menschen erlebt und für einen Frust aufgebaut, um in eine derartige Frontaloppositionspositionshaltung zu kommen.

    Erstaunlich das man die Berichterstattung mit „Die Polizei“ beginnt.
    Wollte erst schreiben Gerichtserstattung.

    Eine eventuelle Schuld ist wie immer Individuell.
    Wer dieses so sagt „Die Polizei…“ steht erneut nicht auf Rechtsstaatsebene sondern ist voll daneben. Ja Verfassungsfeindlich. Es wird ein Verfassungsorgan angegriffen.

    Selbst Polizisten mit Migrationshintergrund sollen dabei sein. Wie hoch ist der Anteil?
    Kann es sein? Die Affinität von Muslimen zum Nationalsozialismus und der Hass auf Farbige, ist ja bekannt.
    Ist das angestrebte Ziel der einbeziehen von Migranten in den Öffentlichen dienst Schief gelaufen?

    Es reicht nicht die angewandte Rechtsfloskel.

    Ich möchte die Motive, der Polizisten, hören.

  31. @pragmatikerin 16. September 2020 at 22:40
    Und bei der Inquisition, beim Umdrehen der Protestanten an den Scheiterhaufen, Streckbänken, Pfählen, Rädern, … haben sie freundlich gelacht?
    Und die pädophilen Kirchenvertreter sind auch immer nett und freundlich zu den Kindern.
    +++++++++++++++++
    Mit Verlaub, liebe Pragmatikerin. Das Sinnvollste, was man mit Thomas Münzer machen konnte, war, ihn zu beseitigen.
    Pädophilie? Ist ja durch die Moslems wieder en vogue. Nachteil bei den Katholiken zwar: Sie stehen nicht auf kleine Mädchen, sondern auf kleine Jungs. Das ist auch sehr schwul!

    Nichts gegen Martin Luther. Der Mann hatte, aus heutiger Sicht rückblickend, durchaus Potential. Aber, seien Sie als Protestantin mal ehrlich bitte! Welcher Evangele weiß denn noch, wer Luther war!?

  32. Grundsätzlich ist meine Empfehlung:
    Die heutige Institution „Kirche“ (primär kathl. und evgl.) sollte man tunlichst trennen vom eigenen „Glauben“.
    Selbst wenn diese christlichen Organisationen sich auflösen würden, kann christlicher Glaube (in veränderter Gemeindeform) Bestand haben.
    Insofern sehe ich die sich anbahnende „Zersetzung des Christentums“ zunächst einmal als eine (durch „Kirchenlenker“ selbst verschuldete) Organisations-Zersetzung.

    Glaube aber ist in erster Linie eine persönliche Angelegenheit. Auch derjenige oder diejenige Gläubige, der/die keiner Organsisation angehört, kann selbstverständlich (wie auch immer individuell ausgeprägt) „gläubig“ sein.

    Religionssoziologen bestätigen allerdings einen Abschied vom „klassischen“ biblischen Gottesbild und den kirchlich gebundenen Regeln.
    Ein Glaube bzw. ein Bekenntnis, das heute in allen Teilen Europas immer mehr Menschen wie folgt formulieren:
    „Ich bin weder gläubiger Christ, noch fühle ich mich als Atheist. Ich glaube nur noch an etwas Höheres, etwas Größeres“.
    In den neuen Bundesländern ist diese Überzeugung längst zur „zahlenmäßig größten Spiritualität“ geworden, wie Forscher an der Universität Leipzig feststellten.
    Aber auch immer mehr „normale“ Kirchenmitglieder im „Westen“ begrenzen ihre Spiritualität auf die Verehrung dieses „höheren Etwas“.

  33. Blue02 16. September 2020 at 22:47
    Nichts gegen Martin Luther. Der Mann hatte, aus heutiger Sicht rückblickend, durchaus Potential. Aber, seien Sie als Protestantin mal ehrlich bitte! Welcher Evangele weiß denn noch, wer Luther war!?
    _________________________________________________________
    Nichts gegen Martin Luther?
    Er war der Wegbereiter für den 30-jährigen Krieg und hatte auch nichts gegen Hexenverbrennungen.
    Zitat Luther: „Ich möchte der Erste sein, der Feuer an sie legt“!

  34. Haremhab 16. September 2020 at 21:46
    Bedford-Strohm, Marx und Wölki sind keine Christen.

    Pack ruhig noch den Linksgerichteten Papst dazu.
    Das ganze Drama begann doch,als man Papst Benedict,
    fast ans Kreuz nageln wollte,als er in einer Rede folgendes sagte.
    Er hätte dabei bleiben sollen,und sich nicht entschuldigen.
    Für mich sprach er die Wahrheit!

    Der Papst zitierte[2] eine Aussage zur Rolle der Gewalt im Islam, die der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350–1425) während der Unterhaltung mit einem persischen Gelehrten machte:[3]

    „Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Papstzitat_von_Regensburg

  35. Möge jeder Glauben, woran er möchte.

    Die Staatskirchen allerdings sind komplett überflüssig. Wer sich da von Pfaffen beschwatzen lässt, der hat sich schon selbst aufgegeben.

  36. Die Kirche wird ja auch nicht mehr gebraucht.

    Was heute der Verfassungs- und Staatsschutz ist, das war früher die Kirche und der Beichtstuhl. Früher, als es noch keine Handys gab, da war der Beichtpfarrer über alles informiert, alles ohne Whatsapp. Und wer sich nicht an die Gesellschaftsregeln hielt, also die Spitzbuben, die wurden sofort in den Turm gesperrt, die ganz Schlimmen für „vogelfrei“ erklärt. Und die aufsässigen Frauen, auch Frauen, die sonst irgendwie im Weg waren, die verfolgte man als Hexen, richtete sie hin, ließ sie vorher noch bekennen, damit die Dorfordnung und der Glaube an dieselbe wieder hergestellt war.

    Man braucht die Kirche nicht mehr. Und der Glaube an Gott ist dem Staat eher hinderlich. Denn der Glaube an Gott schließt auch die 10 Gebote ein, die, wie wir wissen, von der Justiz nicht so genau genommen werden, Nicht Ehebrechen, nicht töten, nicht falsches Zeugnis reden wider seinen Nächsten, Vater und Mutter ehren, womöglich noch die Familie schützen, da hätte die Justiz viel zu tun.

    So lässt man es einfach alles laufen, pickt sich nur von Zeit zu Zeit Bibelstellen hervor, beispielsweise um neue Flüchtlinge reibungslos einschleusen zu können, oder wenn Vergebung angesagt ist, die Leute an die Bibel zu erinnern. Um die 10 Gebote wird ansonsten ein großer Bogen gemacht. Da müsste man ja sonst die Prostitution abschaffen, die Hellseherei und die Homosexualität untersagen und vieles mehr. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Christentum dem Islam quer im Weg steht, da will man doch als höflicher Mensch Platz machen.

    Die Leute merken schon, mit der Kirche stimmt was nicht. Die wollen nur noch unser Geld.

  37. @LEUKOZYT 16. September 2020 at 22:40
    Das ist sicherlich richtig. Aber immerhin kann man aus diesem Verein noch aus der persönlichen Finanzierung austreten! Wäre doch toll, wenn man das aus anderen zwangsfinanzierten Vereinen auch könnte (z.B. GEZ, Finanzamt), oder?

  38. Peter Pan 16. September 2020 at 21:57 . Ich habe noch keinen getroffen, der die christliche Lehre verstanden und wohlverdaut hätte. Das scheint im Islam einfacher zu sein, dafür muß man anscheinend nur blöd und brutal sein. Darum liegt das Momentum des Handelns klar auf dessen Seite.
    ______________

    Zugegeben , die christliche Lehre mit dem dreifaltigen Gott + Hl. Geist +Jesus Christus ist logisch schwer zu vereinen und dann noch Maria , die unbefleckte Empfängnis ( was in den Orthodoxen Kirchen m. W. kein Dogma ist ) . Zudem sagte mir mal ein Buddhist , dass ich ihn an der christl. Religion die “ Blutigkeit des Kreuzestods Jesu “ abschrecke .

    Vielleicht ist auch wegen dieser Komplexität des Verstehens ca 600 Jahre nach Chr. der Islam entstanden , der nur einen Gott = Allah kennt und der im Koran seine z.T. auch vom Christentum übernommene Lehren eingebaut hat , mal abgesehen vom persönlichen Kram und Wünsche vom Kriegspropheten Mohammed .
    Der politische Islam ist allerdings auch eine Gewaltreligion , die vom Friedlichen aus jederzeit explodieren kann und deshalb so gefährlich
    für die schlafenden , liberalen westlichen Gesellschaften .

    Deshalb meine ich , wer die 10 Gebote ( des alten Testaments )
    und die sind einfach und klar , so gut es geht einhält , ist schon ein Christ . Einfacher geht es nicht mehr und die verstehen sogar Kinder
    in der Grundschule und Kindergarten .

  39. Weshalb sollte ich austreten?
    Ich bin ja katholisch!

    Sollen doch die Kommunisten
    Chrislam Papst Franz, Kardinal Marx,
    Winfried Kretschmann, Christian Wulff usw.
    austreten. Nein, diese müßten vielmehr
    exkommuniziert werden.

    Was die Evangelen betrifft, sie gehen mich nicht
    zwingend was an. Aber was haben Pfarrerinnen
    im Pfarrhaus zu suchen, wenn sie einen
    Muselmann am ev. Kirchenaltar „heirateten“?
    Diese Ehen sind eigentl. vor Gott ungültig…

    Wenn solche Ehen auch auf dem Standesamt
    geschlossen wurden, sind sie für den Staat gültig.
    Die Kirche muß sie aber nicht akzeptieren.

    Inwischen sitzen ja in den ev. Kirchen bereits
    homosexuelle „Ehepaare“. Was für eine Sauerei!

    Oder die Grüne, die Sünderin Katrin Göring geb. Eckardt,
    die den ev. Pfarrer Göring heiratete u. jetzt mit einem
    anderen ev. Pfarrer herumbuhlt. Wieso konnte eine
    grüne Kommunistin überhaupt Präses der ev. Kirche
    werden?

    Weshalb ist es in der ev. Kirche erlaubt, daß Pfarrer
    politische Ämter übernehmen dürfen, wie Pfarrer Gauck?

  40. @ Blue02 16. September 2020 at 22:47

    Martin Luther hat das Volk verraten. Seine Rolle im Bauernkrieg ist bekannt.

  41. ZU:
    Maria-Bernhardine 16. September 2020 at 23:28
    „Inwischen sitzen ja in den ev. Kirchen bereits
    homosexuelle „Ehepaare“. Was für eine Sauerei!“
    —————————————————————–
    Ich muss, sorry – über Ihre deftige Formulierung durchaus zustimmend schmunzeln.

    Darum empfahl ich oben (A. von Steinberg 16. September 2020 at 22:53), die Kirchen als Organisationen tunlichst vom eigenen Glauben zu trennen.

    Mir tun aber zahlreiche kirchliche Mitarbeiter (z. B. kath. Priester) echt leid, die in diesen fehlgeleiteten Organisationen unter Woelki & Co. arbeiten (weil sie nichts anderes gelernt/studiert haben) und ihren „Oberen“ gegenüber sehr kritisch eingestellt sind – aber nichts sagen dürfen! Mir ist ein sehr ehrenwerter kath. Priester bekannt, der bei Pegida mitdemonstrierte, später von der Kanzel herab über seine Motive und Erlebnisse begeistert berichtete – und prompt zunächst Prediktverbot und später (nachdem er sich wehrte) komplettes Dienstverbot bekam. Er bleibt geweihter Priester, aber ohne Funktion.

  42. Mann oh Mann, die Kirche als Bollwerk gegen Islamisierung, die Kirche die das Gute sieht…
    ich bin Atheist…u. bekenne gar nichts ! u. deshalb trenne ich das Brötchen von der Hefe.
    Sie bekämpfen – ziehen in Zweifel – die eigene – Kultur, Religion, Diskurs…Agression gegen das eigene Lager – verständlich – aber nicht zielführend…
    Sie haben Glauben u. Ideologie zu trennen u. in voller Montur die faschistiscxhe Ideologie des Politischen Islam zu benennen, demaskieren, nackt zu machen : Merkels Gesicht damit framen : Angriff definieren, das Zielobjekt zu fokusieren, mit äußerster Präzision zu markieren !
    Das alles machen Sie nicht, schießen sich lieber ins eigene Knie, zu feige die Ideologie der Gegner zu analysieren, Strategie, Taktik, Raffinesse des Eigenen zu definieren.
    Angriff ist nicht unser Ding – die linke Backe folgt der rechten… wie die Klageweiber auf dem Marktplatz.

  43. Priester sind in besonderem Maße ihrem christlichen Gewissen unterworfen – deshalb haben sie diese Berufung auch ergriffen – im besten Falle.
    Wer, wenn nicht Priester sollten gegen ihre weltlichen „Vorgesetzten“, die sich als Antichristen geben laut zu Wort melden und dies kritisieren?
    Priester sollten nur zwei Vorgesetzte haben: Ihr Gewissen und Gott – nicht das bezahlte Amt!

  44. @ pragmatikerin 16. September 2020 at 22:40

    Ev. Prädikanten kamen nicht auf kath. Scheiterhaufen,
    bis auf ein oder zwei berühmte Ausnahmen. Vielmehr
    haben lutherische u. calvinistische „Kirchen“ selber Hexen/r
    gejagt u. zwar sehr viele; besonders Hexer hatten es den
    Evangelen angetan. Als die Protestanten Schottland eroberten,
    haben sie erst einmal tausende „Hexen u. Hexer“ ermordet. Die
    Kath. Kirche dort zuvor keine/n einige/n. In den kath. Ländern
    Italien, Frankr. u. Spanien gab es keine Hexenjagden.

    Ach ja, das alles geschah nicht im Mittelalter, sondern
    in der frühen Neuzeit. Die ev. Hexenjäger wüteten sogar
    in Nordamerika.

    Wer waren die Anschwärzer? Die jeweilige Volk selbst!!!
    Genau wie heute wieder, wenn einer eine Mohren-Apotheke führt,
    Zigeuner-Soße herstellt oder keine Corona-Maske tragen will usw.

    Wo fanden die Hexenprozesse statt? Vor den neu eingerichteten
    weltlichen Gerichten, die damit ihre Legitimation begründeten.

    Lesen Sie doch bitte einmal hier:

    (:::)

    7. Evangelische und katholische Hexenjäger standen einander in nichts nach…

    8. Weltliche Gerichte taten sich besonders negativ hervor…

    9. Universitäten begutachteten und unterstützten die Todesurteile…

    10. Die Hexenprozesse brachten den Richtern hohe Spesen…

    11. Die Hexenverfolgung: ein Massenwahn…
    https://chrismon.evangelisch.de/hexen

  45. Alle heute noch existierenden Welt-Religionen gehen – mehr oder weniger –
    auf eine männliche Person zurück.

    Jesus von Nazareth ist die zentrale Figur des christlichen Glaubens. Das Neue Testament beschreibt ihn als den Sohn Gottes und erzählt von seinen wundersamen Taten und Gleichnissen. Dabei ist über den tatsächlichen Menschen Jesus nicht viel bekannt. Erst etliche Jahre nach seinem Tod wurde seine Geschichte niedergeschrieben. So viel ist allerdings sicher: Der jüdische Wanderprediger muss eine unbeschreibliche Faszination auf die Bevölkerung ausgeübt haben.

    Der Kernsatz christlicher Religion ist im Grunde:
    „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ ZITAT von Jesus von Nazareth
    Quelle: Johannes 11,25 (nach Luther)

    Wenn man sich mit anderen Religionen beschäftigt, ist eine ähnliche Nach-Tod-Verheißung überall zu finden. Und dies entspricht auch dem typisch menschlichen Gedanken:
    „Was ist nach dem Tod?“
    Jede Religion bietet darauf etwas Erklärendes an – allerdings ist noch niemand „wissend“ zurückgekommen. Man kann es „glauben“ – oder auch nicht. Von „Wissen“ kann hier nicht die Rede sein.
    Dabei ist es nicht uninteressant, dass von allen hoch organisierten Säugetieren alleine der Mensch das Wissen besitzt, dass er sterben muss. Die anderen Menschenaffen wissen dies nicht (sie spüren es erst, wenn sich der Sterbeprozess körperlich anbahnt – und ziehen sich dann von der Familie zurück).

    Nach meinem Auffassung ist das Wissen, dass wir sterben müssen, geradezu eine „Strafe“ der Evolution. Diese Strafe aber ist im Grunde erst das Fundament für alle Religionen bzw. die unterschiedlichen Religionsstifter.

  46. Von mir bekommen Leute wie Reinhard Marx oder Bedford-Strom kein Geld. Jedenfalls nicht freiwillig. Die Kirche ist im Arsch. Das Christentum hat sich überlebt und fährt ab in den Selbstmord.

    Von mir aus kann die AfD die Landenöffnungszeiten komplett freigeben. Auch und vorallendingen am Sonntag.

    Und wenn man etwas neues will, dann muss man zwischen Judentum und Islam etwas aufbauen. Eine neue Religion ohne Selbstmord mit Freiheit. Aber mit Beschneidung.

  47. Maria-Bernhardine 16. September 2020 at 23:59
    10. Die Hexenprozesse brachten den Richtern hohe Spesen…
    ____________________________________________
    . . . und heute eine schnelle Beförderung!

  48. @Haremhab 16. September 2020 at 23:43
    Martin Luther hat das Volk verraten. Seine Rolle im Bauernkrieg ist bekannt.
    ++++++++++++
    Wer ist „das Volk“? Ich meinte Martin Luther bzgl. seiner Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sprache – also der, die es vor wenigen Jahren noch gab. Nicht Kanack, oder wie das jetzt heißt, was auch Jürgen und Berta längst sprechen.
    Klar, aus heutiger Sicht brauchte es keinen Martin Luther, um den Ablasshandel als etwas sehr Lustiges zu betrachten. (Vielleicht gibt es den deshalb bis heute?)

  49. „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ (Immanuel Kant)
    Aufklärung und Christentum, das gehört zusammen.
    Es gibt keine andere Religion, die so offen und frei von Ideologie ist.
    Ob ein Herr Bedford-Strohm oder eine Margot Käßmann dies verstehen kann?

  50. Maria-Bernhardine 16. September 2020 at 23:28

    Inwischen sitzen ja in den ev. Kirchen bereits
    homosexuelle „Ehepaare“. Was für eine Sauerei!

    Schon das Wort „homosexuell“ ist eine Sauerei. Denn die betreiben keine Sexualität, sondern Sauereien mit Kot.

  51. .
    In diesen
    Coronazeiten
    vertrauen die Leut
    nicht mehr auf Weihwasser,
    sondern besprengen, äh besprühen
    sich lieber zigmal am Tage immerzu
    mit Desinfektionsmitteln. So
    ändern sich die Moden.
    An des Teufels Stelle
    ist nun Corona
    getreten …
    .

  52. A. von Steinberg 17. September 2020 at 00:09
    Nach meinem Auffassung ist das Wissen, dass wir sterben müssen, geradezu eine „Strafe“ der Evolution. Diese Strafe aber ist im Grunde erst das Fundament für alle Religionen bzw. die unterschiedlichen Religionsstifter.
    _____________________________________________________
    Sehe ich auch so. Der Unterschied zu Tieren ist eben: Erkenntnis hat in dieser Welt eben seinen Preis!
    Das Wissen, dass der Zeitraum zwischen Geburt und Tod endlich ist, ist gerade der Grund dafür, dass manche Menschen glauben, durch Ideologien, Machtausübung etc., dieser unvermeidbaren Gegebenheit entgehen zu können.

  53. @eo
    In diesen
    Coronazeiten
    vertrauen die Leut
    nicht mehr auf Weihwasser,
    sondern besprengen, äh besprühen
    sich lieber zigmal am Tage immerzu
    mit Desinfektionsmitteln. So
    ändern sich die Moden.
    An des Teufels Stelle
    ist nun Corona
    getreten …
    ______________________
    „An des Teufels Stelle ist nun Corona getreten . . .“ klasse!
    Vielleicht wäre das andererseits ein guter Tipp ans RKI – Weihwasser statt Impfung!

  54. Im TV: Spannende Intern. Alternativen zur „verstaubten, phlegmatischen Deutschen STAATS- Kirche –
    Dazu sollte man sich auf die 10 Gebote konzentrieren – das reicht !

    Denken wir nur an die HABGIER, UNEHRLICHKEIT … ja „TRICKSEREI“ im „menschlichen“ Verhalten – so dass etwa bei einem Kauf-Ratenvertrag mittlerweile an die 30 Seiten Kleingedrucktes an Verpflichtungen und Sanktionen angedroht werden. Ist das Ganze noch kompatibel mit einer sich wähnenden christlichen Gesellschaft ???

    Die 10 Gebote (nach Martin Luther)

    Es werden klare Anweisungen über sittliches verhalten gegeben – ohne staatliche Gerichtsbarkeit bemühen zu müssen.

    Das erste Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

    Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes,
    nicht missbrauchen.

    Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen.

    Das vierte Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

    Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten.

    Das sechste Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.

    Das siebte Gebot: Du sollst nicht stehlen.

    Das achte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

    Das neunte Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

    Das zehnte Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

    Das Ganze läßt sich einbetten in eine Exegese der BIBEL-Texte: aus AT und NT.
    Da gibt´s Hilfen und spannende Anregungen – ja ERLEBNISSE – im TV:

    BIBEL TV: „Joyce Meyer – Das Leben genießen“: eine Predigerin mit tief verwurzelter BIBEL-Affinität;
    auch viel caritative Arbeit in Ländern der 3. Welt: ein erfrischendes Engagement im Vergleich zur „Brassigkeit“ der Staatskirchen in Deutschland.

    https://www.joyce-meyer.de

    Oder „Hour of Power“ mit Bobby Schuller … mit spannenden Predigten, mit Chor-Gesang aus den USA.

    https://hourofpower.de/

    oder aus Singapur: Die „New Creation Church“ mit chin. Pastor Joseph Prince

    https://www.newcreation.org.sg/ mit

    Auch interessant: die „Arche-Gemeinde“ in Hamburg: Wolfgang u. Christian Wegert
    eine Freikirche ohne Kirchensteuen … nur durch Spenden finanziert. Das Engagement ist entsprechend

    https://www.arche-gemeinde.de/

    FAZIT: Die internationale Gemeinde uns auch die Freien Kirchen sind gegenwärtig wie Leuchttürme für die Verkündigung des WORTES GOTTES.

    Und für diese PRÄSENTATION am heimischen TV sollte man auf schon mal ein „paar Euros spenden“.
    – Kirchensteuer hin oder her. Das Engagement dieser INITIAIVEN sollte nicht wegen finanzieller Not leiden müssen.

  55. Die Katholische Kirche, vor allem in ihrer amtlichen Lehre bis zum 2. Vatikanischen Konzil, ist die wahre Lehre des Christentums. Andere mögen gute Absichten verfolgen, aber die Reinheit des Glaubens kommt aus Rom! Und Christentum und Sozialismus sind wie Feuer und Wasser, unvereinbar miteinander!!!

  56. Dumm ist nicht,wer keiner Religion angehört da er meint aus dem Märchenalter heraus zu sein.
    Dumm ist der,der seine Religion verlässt,um einer anderen Religion bei zu treten.
    Atheisten sind oft gute Menschen,im gegensatz zu religiösen Gutmenschen.
    Atheisten sind nicht fanatisiert.
    Ausnahmen gibts überall,auch Politik kann fanatisieren.

  57. Glaube und Kirche sind nicht untrennbar miteinander verbunden, das ist ein Grunddenkfehler des Autors und vieler anderer.
    Man kann Christ sein ohne einer Kirche anzugehören, man wird nicht Christ durch „die Kirche“.
    Christ ist man durch sich selbst und seinen Glauben und nicht durch „die Kirche“.
    Der christliche Glaube ist viel älter als die Kirche.

    Als heutiger konservativer Christ ist es richtig aus den Kirchen auszutreten, ich habe es vor ca. 25 Jahren getan und es war ein Akt der Befreiung für mich.

    Es sind mMn viel mehr Menschen Agnostiker als Atheisten. Ein Atheist verneint Gott und dessen Existenz. Für einen Agnostiker spielt Gott keine (große) Rolle und er stellt sich nicht die Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Und doch kann man ein spiritueller Mensch sein als Agnostiker und christliche Werte schätzen und achten, das ist kein Widerspruch.
    Christliche Werte haben mit der Kirche nichts zu tun, sondern es sind Werte des Lebens an sich. Diese Werte gab es schon immer und wurden nur von den Kirchen als Beutegemeinschaft vereinnahmt.

    Es ist richtig und wichtig, dass die Menschen in Massen aus den Kirchen austreten. Sie treten damit nicht aus dem Glauben, aus ihrem Glauben, aus, sondern nur aus dem institutionalisierten Glauben, dem organisierten Glauben der Kirchen als Beutegemeinschaft. Und das ist gut so. Es ist wichtig, denn nur so können und werden sich die Kirchen wieder Besinnen und von ihren Zerstörern befreien können.

    Deswegen: Tretet aus! Heute! Alle!

    Diese Katharsis ist dringend notwendig, gerade wenn einem „die Kirche“ wichtig ist.
    Der Kirchenaustritt ist ein Akt der Nächstenliebe und der Heilung, für die Kirche und einen selbst.
    Nächstenliebe schließt sich selbst mit ein: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“.

    Nicht die Kirchen an sich werden damit verschwinden, sondern nur „diese Kirchen“ und das ist es ja, was viele wollen. „Diese Kirchen“ wollen euch nicht und euren Glauben und ihr wollt „diese Kirchen“ nicht.

    Zum Kirchenaustritt gibt es keine Alternative, der Austritt ist die Alternative.

  58. Die Kirchen haben ausgesorgt. Gläubige brauchen sie nicht mehr. Was juckt da noch das Bisschen Kirchensteuer? Die Flüchtlingsindustrie spült genug Geld in die Kassen der beiden größten Unternehmer im Land Ev. und Kath. Kirche.

  59. Kein Wunder, daß das Christentum in Europa niedergeht, bei der ignoratne, undifferenzierten und unreflektierten Einstellung die viele Leute dazu haben.

    Glaube an sich, insbesondere christlicher Glaube sind ganz besonders wichtig für die menschliche Psychohygiene und das Wohlbefinden. Ebenso wie die Zugehörigkeit zu einer Kirche.

    Der Zeitgeist zusammen mit islamophilem, islamofaschistischem Klerus haben dem Christentum den Todesstoß versetzt. Eine Renaissance wird es in einem islamischen Europa nicht geben.

  60. Einer der erschossenen Juwelierräuber aus Celle soll angeblich ein Deutscher sein.

    Paßdeutscher?

    Wer weiß etwas Genaues?

  61. Es ist doch „bloß“ die westliche Amtskirche, lieber Selberdenker. Die Orthodoxen und das freie Christentum haben sogar Zuwächse. Eine Mitgliedschaft in der deutschen Amtskirche und somit bei den Kreuzverleugnern vom Tempelberg gleicht mittlerweile eher einer Gotteslästerung als einem Gottesdienst?

    Eine paar Chancen hat der Katholizismus noch, ich denke an den wirklich guten Kardinal Robert Sarah. Nur ein Beispiel, wie hellsichtig und dem Christentum er verpflichtet ist:
    http://www.kathnews.de/kardinal-robert-sarah-fassungslos-ueber-westliche-reaktion-auf-terror

    Die Frage ist nur, ist die katholische Glaubensgemeinschaft bereit für einen afrikanischen Papst? Denn ich beurteile diesen aufrechten und wahrhaft gläubigen Menschen nicht nach seiner Hautfarbe. Und all die Heuchler in der derzeitigen Amtskirche zeigten dann ihre wahre Einstellung…

  62. Gute Christen gibt es mehrheitlich nur in Polen oder Südtirol, unser Pfarrer stammt aus Polen, von dem
    habe ich noch nie eine „Migrantenpredigt “ gehört

  63. Der Staat muß den unvorstellbaren Reichtum der Kirchen beschneiden. Die Kirchen sollen mind. die Hälfte ihres Vermögens Bedürftigen und Geringverdienern mit Kindern und meinetwegen auch Behinderten und Alten zur Verfügung stellen. So kann die Kirche wieder gesunden und ihrem eigentlichen Auftrag der Seelsorge nachkommen. Jetzt in der Corona-Zeit wäre Gelegenheit dazu die Kirche wieder zu reformieren und auf ihre eigentliche Bestimmung zurückzuführen. Dann müßten sich diese fettgefressenen Pfaffen wie ein Bischof Marx auch mal wieder eines besseren besinnen oder gehen.
    jeder muß in der Krise Opfer bringen, auch die fett gewordene Institution Kirche !!
    Wie immer im Leben braucht es mutige Leute, um etwas zu verändern-gibt es die in der Kirche noch ??

  64. Ein schön geschriebener, nachdenklicher Beitrag, der im Kern die Lage richtig sieht. Aus meiner Sicht wäre noch zu differenzieren, dass ein Kirchenaustritt aus der Evangelischen Kirche anders zu betrachten ist, als ein solcher aus der Katholischen. Letztere ist noch ein Stück weit durch ihren Globalismus geschützt, da kann sich die deutsche Narretei noch nicht durchsetzen. Außerdem hat man die Möglichkeit, sich den Pius- oder Petrusbrüdern anzuschließen, die noch ein intaktes, konservativ-christliches Weltbild pflegen. Anders sieht es bei der gegenderten, „verschwulten“ und politisierten Evangelischen Kirche aus. Der kann man aus meiner Sicht nur noch den Rücken kehren, wenn man sich nicht mitschuldig machen möchte an der Zersetzung christlicher Werte. Je schneller diese sich immer noch auf Luther (!) berufende Staatskirche im Nichts auflöst, umso schneller kann aus dem Schoße der Freikirchen etwas vernünftiges Neues erwachsen!

  65. OT: vom gewohnten Job zum Outlaw.

    Wer soll dieses Kaudwelsch verstehen? Ein Deutscher, oder ein Engländer?
    Was sind: „Job“ und „Outloaw“?
    Wenn es dafür Übersetzungen gibt, warum schreibt man das dann nicht in Deutsch?

  66. Vieles richtig in dem obigen Artikel. Aber Christ ist man nicht, wenn man einer der beiden großen Volkskirchen angehört, sondern wenn man Jesus Christus als seinen Retter und Herrn angenommen hat. Deshalb: Den Katholizismus kann man bei weitem nicht mit dem Christentum gleichsetzen! Das Bollwerk gegen den Islam sind allenfalls die echten, bekehrten Christen, die nach dem Willen Gottes leben und die Bibel als Gottes Wort ernst nehmen und sich allein danach ausrichten.

  67. Der geübte Zyniker würde sagen, dass nach zweitausend Jahren der Zersetzung durch das Christentum es nur gerecht sei, dass sich das Christentum nun selbst zersetzt. Christdemokratische Marxisten, sozialistische Priester und buntbesoffene Kirchenbankärsche sollen gerne weitermachen. Alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.

  68. Kirchenaustritte : Meine Meinung „ Ja … unbedingt „ !
    Solange diese Himmelskomiker sich fürstlich vom Steuerzahler ( Staat) bezahlen lassen , die Kirche sich an den Massenmord von Ungeborenen beteiligt , sie sich für die Umvolkung der christlichen Gemeinschaft einsetzen , sie sich zum Sprachrohr der Herrschenden macht , sie die reichste Institution in der Welt ist , sich einen linken Papst leistet , der den Islam die Füße wäscht , sie sich in die Politik einmischt und zum Büttel der Herrschenden geworden ist, sie tausendfach Kinder sexuell missbraucht und sogar Schwule und Lesben traut …. ja und noch mal ja , Austritt aus dieser Amtskirche ist dringend geboten . Es gibt genügend freikirchliche Vertreter die den reinen christlichen Glauben noch würdig und glaubhaft vertreten . Genau hier muss neu angesetzt werden um diese Altkirchen zu Grunde gehen zu lassen . Die christliche Gemeinschaft muss sich neu gründen und diese Werte wieder vertreten zu können . Diese Marx, Wölkis , Strohm und wie sie alle heißen , sind die Totengräber der Christen und das sehen wir derzeit überall in den Städten und den leeren Kirchen .

  69. Aus der Kirche austreten ist KEINE Flucht, zumal man lediglich dem Verein katholische oder evangelische Kirche den Rücken kehrt, die sich beide an den Zuwanderungsfolgen goldene Nasen verdienen und deren Geistliche alles sind, nur nicht mehr christlich. Wenn ich mir politisch vor allem linke Statements anhören möchte, schaue ich mir mit Ekel die Tagesschau oder das heute journal an, dazu brauche ich nicht auch noch in die Kirche zu gehen.
    Heute ist ein christliches Leben außerhalb der Kirchen wohl eher möglich und insbesondere notwendig, um dem Dunstkreis der verlogenen und verbogenen Kirchenvertretern fern zu bleiben, der sonst noch den eigenen Geist vernebelt.
    Ich habe in meinem Leben auch viel Zeit für die Gemeinschaft investiert, vieles damit erreicht, die Menschen „mitzunehmen“ und einzubinden, statt sie zu bevormunden oder besserwisserisch zu sein – und ja, auch oft genug die Finger schmutzig gemacht und körperliche Arbeit eingebracht. Für die Abgehobenen in den Kirchen jedoch investiere ich heute keinen Cent und auch keine Minute meines Lebens mehr. Da tausche ich mir lieber mit christlichen und kirchenfernen Gruppen aus und investiere da mein Geld, was letztlich erfüllender ist und auch Freude macht!

  70. Christentum führt zwangsläufig zum Sozialismus, zu Gleichheit, zum Kollektivismus.

    Wir erleben einen immer stärker werdenden Nihilismus, alle menschlichen Ordnungen und Werte haben ihren Sinn und ihre Bedeutsamkeit verloren, nichts macht mehr Sinn.
    „Gott ist tot“, von den Naturwissenschaften, der Aufklärung und der Moderne der Lächerlichkeit überführt.
    Wir leben in einem kalten, toten Raum, in dem Religion, Werte, Normen, Gesetze und Moral nichts mehr gelten. Es wird auch nicht mehr an eine obere Autorität geglaubt oder vertraut, sondern jegliche Autorität wird abgelehnt. Der Mensch verfällt in eine Art Gleichgültigkeit und Langeweile.
    Der Mensch hat sich „Ersatzreligionen“ geschaffen wie Liberalismus, Sozialismus, Nationalismus, Kommunismus, Demokratie, Marktwirtschaft usw., die zwar alles versprechen aber nichts halten.
    Nie war die Menschheit unglücklicher, getriebener, versklavter als heute.

  71. Der Mensch hat ein inneres Auge, mit dem er in seinem Inneren alle höheren Ebenen schauen kann, sobald der Schleier davor gelüftet wird.
    Die hierfür benötigte, real existierende „Funktion“ sollten eigentlich „Gottesmänner“ inne haben, indem sie das Wort Gottes aus der Bibel – auf eine Art – predigen, die eine harptische, akustische und optische Gotteserfahrung initiiert, welche dieser „Schauung“ hervorruft. Das ist der eigentliche Job der Vertreter Jesu auf Erden. Ein bloßes Studium der Theologie lehrt dies meines Wissens nicht.

    Allen mir derzeit bekannten „Gottesmänner“ (völlig gleich welcher Kirchenzugehörigkeit) geht die Ermächtigung, diese „Initialzündung“ hervorzurufen vollends ab. Was auch immer sie predigen, erscheint mir vollkommen kraftlos in dieser Hinsicht. Sie befüllen mit bloßen Worten leere Eimer, oftmals lediglich mit irdischen Aspekten, ähnlich eines Politikers, entzünden aber nicht dieses Feuer, welches die Herzen der Menschen befreit.

    Bedauerlicherweise sind aber nicht nur die ganzen Institutionsprediger an ihr Ego verloren, dass sie blind für die Weisheit von einer Dunkelheit in die nächste wandern.

  72. Grade in Deutschland gehören die Kirchen fundamental zum System der Nomenklatura. Sie werden vom Staat genährt, mit Zwangsgeldern die man dem arbeitenden Bürger abpresst.
    Sie sind maßgeblich beteiligt an der ökosozialistischen Deutungshoheit. Sie sind dafür mitverantwortlich, dass links pauschal zur Seite der Guten gezählt wird. Sie sind maßgeblich beteiligt an der sich bereichernden Sozialindustirie. Die politischen Aussagen sind schon seit Jahrzehnten grundsätzlich links.
    Die Rolle der in Deutschland installierten Staatskirche, ist ähnlich hoch anzusetzen wie die Rolle der ÖR-Medien. Die Kirchen sind Grundpfeiler des Ökosozialismus. Zumindest in Deutschland.
    Zur Erlangung der Deutungshoheit des reglementierenden Ökosozialismus trugen grade die mit Zwangsgeldern wohlgenährten Christlinken wesentliche Anteile bei.
    Kirchenaustritt ? Ja. Zwingend erforderlich.

  73. Wenn ich aus der Kirche austrete, wende ich mich nicht automatisch vom Christentum ab. Ich entziehe erstmal nur den Kirchenoberen meine Kirchensteuer. Wer auf dem Tempelberg ungefragt opportunistisch sein Kreuz ablegt, dessen süßes Leben will ich nicht finanzieren.

  74. Hallo Erstmal!

    Ich war schon lange nicht mehr hier, und dann lese ich zuerst diesen so wichtigen Artikel. Ja, die Kirchen, allen voran die evangelische, ist von linken Extremisten gekapert.

    Ich persönlich glaube an den dreieinigen Gott, Vergebung der Sünden durch Jesus Christus, und das ewige Leben. Das können Andere halten wie sie wollen, denn die Glaubensfreiheit im Grundgesetz basiert eben auf der Erkenntnis das wir nichts zweifelsfrei beweisen können, aber der Glaube – oder Unglaube – eine wichtiger Bereich der persönlichen Entfaltung ist.

    Ich kann nicht mehr Mitglied der evangelischen Kirche sein, denn diese ist weder evangelisch (also an die frohe Botschaft Christi gebunden) noch Kirche (von Kyrios dem Leib Christi) stammend.

    Hierzu eine kurze Erläuterung:

    Das Johannesevangelium beginnt mit den Worten: Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Und das Wort wurde Fleisch und er kam in sein Reich. Jesus, ein Teil der dreieinigen Gottheit, wird hier als das Wort Gottes bezeichnet, ebenso wie die Bibel als das Wort Gottes bezeichnet wird und von diesem durch Jesus eine ewige Bestandsgarantie erhalten hat. So sagt Jesus:

    „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

    Immer wieder erklärt Jesus das durch ihn das Wort / Gebot Gottes erfüllt wird, das alles was geschrieben steht so der Wille des Schöpfers ist. So eben auch die Verurteilung gleichgeschlechtlicher Handlungen durch den Schöpfer. Einen Segen für gleichgeschlechtliche Paare, also Gottes Schutz zuzusprechen ist missbrauch des Gotteswortes.

    Auch in anderen Bereichen, beispielsweise der sicherlich nicht mehr mildtätigen sondern gewinnorientierten Diakonie, oder der Mithilfe bei der Schaffung eines neuen Babylon, widersprechen die Handlungen der EKD dem Willen des Herrn und sind, kurz gefasst, satanisch. JA, an ihren Früchten soll und kann man sie erkennen. M. Käßmann beispielsweise hat im Spiegelinterview (30(?)/2013) geleugnet das Jesus der Sohn Gottes ist. Damit ist diese Frau keine Nachfolgering Jesu. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

    Ja, die EKD ist eine SATANISCHE Organisation!

    Der Dreieinige Gott ist nicht nur real, er ist auch ein gerechter Schöpfer. Lest den entsprechenden Auszug aus Moses 3 (Ab 18). Kommt es nur mir so vor, oder hat der Text einen auffälligen Gegenwartsbezug zu Deutschland und Europa?

    Mose 3 (22/29):

    Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. 23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll vor ein Tier treten, dass es sie begatte; es ist ein schändlicher Frevel. 24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. 25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. 26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, sodass das Land unrein wurde –, 28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es das Volk ausgespien hat, das vor euch war. 29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk.

  75. Margot Kässman hat gar nich das Recht irgendjemandem das Christsein abzusprechen. Der Bibel zufolge hat dieses Recht nur Christus selbst. Wenn sich jemand selber Christ nennt dan ist er/sie das auch es sei den der HERR sagt was anderes. Er wird am Tag des Gerichts entscheiden wer zu ihm gehört und wer nicht. Warum die AFD nicht mit dem Christentum vereinbar sein soll ist mir schleierhaft, es wird natürlich die Nazi Keule geschwungen, aber wie Logisch ist das eigentlich? Die AFD will die Deutsche Botschaft nach Jerusalem verschieben, und ist Solidarisch mit Israel dem einzigen Jüdischen Staat der Welt wären die Nazis das auch gewesen? Oder waren die eher mit den Palis solidarisch dessen Jerusalemer Grosmufti Hitler geholfen hat die Juden zu vergasen. Die AFD will die Demokratie vor der Schleichenden Scharia schützen, wäre mir aber das neuste das die Nazis die Demokratie bewahren wollten. Aber zurück zur Kirche oder sagen wir mal die Organisation die sich so nennt. Das Deutsche Wort Kirche gibt es ja gar nicht, es kommt aus dem Griechischen Kyrios und das bedeutet (die die zu dem Herrn gehören) und laut Jesus gehört man zu ihm wenn man tut was er sagt, bzw. Gehört nicht dazu wenn man es nicht tut. Ob die grossen Landeskirchen Westeuropas überhaupt noch diese Kriterien erfüllen kann sich jeder selber denken. Interessanter Weise findet die Kirche nicht das Linke Ideologie mit Christentum unvereinbar ist, sprich Die Linke oder SPD. Karl Marx der Linke Messias hat mal gesagt: Religion ist Opium fürs Volk: Mal abgesehen davon das sich 99 Prozent der Marxisten sowieso als Ateisten bezeichnen, lassen wir es mal der Fantasie des Lesers überlassen ob Jesus wohl Freude daran hat wenn man seine Lehre mit der Auswirkung eines Rauschgiftes vergleicht. Ich bin nicht ganz der Meinung des Autors bezüglich Kirchenaustritt, Kirchenaustritt heisst nicht gleichzeitig Christenaustritt. Es heisst das was es heisst, ein Austrritt aus einer Organisation die im Grunde nur Etikettenschwindel betreibt, den wo Christentum draufsteht muss nicht zwangsläufig Christentum drin sein. Ich bin aus der Kirche ausgetreten und in eine Freikirche (wo noch Klaare Biblische Lehre gelebt wird) eingetreten. Dort hat es auch viele Konservatieve Menschen drin Linke sucht man dort vergeblich, und wenn man in der Wahlkabine wählt störti Ist dort zweitrangig solange es natürlich nicht der Botschaft der Bibel widerspricht. Aber das wird weder kontrolliert noch irgend eine Partei schlecht geredet oder Werbung gemacht. Das ist natürlich jedem selbst überlassen wie er das mit seinem Glauben vereinbaren kann, Ich eines will ich aber doch erwähnen, CDU gilt per se als unbeliebt da sie ja das Christentum längst verraten hat. Insbesondere unter der Kanzlerin der Herzen. Zum Schluss noch eines wenn eine Kirche sich offen von der Biblischen Lehre distanziert (was ja die Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland tut) dann hat man sich eigentlich als anständiger Christ von dieser Kirche zu distanzieren. Da braucht niemand ein schlechtes Gewissen zu haben, den warum nennen wir uns nochmals Christen??? Vielleicht weil wir zu Christus gehören? Sollte dan nicht SEIN Wort SEINE Lehre SEINE Gemeinde im Vordergrund stehen? Sollten wir nicht eher sein Reich auf statt abbauen? Ich denke diese Fragen kann sich jeder auch ohne Uni-Abschluss selbst beantworten.

  76. Zum Ursprung der Religionen:

    Da sich „Natur“-Menschen in historischer Zeit zahlreiche Sachverhalte/Phänomene des Lebens und der Umwelt, die heute (teils) weitgehend einigermaßen zufriedenstellend erforscht sind, (noch) nicht erklären konnten, wurde dafür durchweg eine höhere Macht verantwortlich gemacht und „angebetet“.

    Insbesondere spielte auch bereits in der Frühzeit der Tod und ein evtl. Weiterleben nach dem Tod eine wichtige Rolle.

    Es waren zunächst Götter – angefangen vom „Sonnengott“ bis zu Gott Zeus (bei den Griechen), denen unterschiedliche Eigenschaften und Aufgaben zugesprochen wurden. Die historischen Menschen verehrten die Götter als allmächtig und allwissend. Aus diesem Glauben entwickelten sich die heutigen Religionen.

    Bei alledem ist bemerkenswert, dass Götterglaube stets mit „Menschen-Macht“ verbunden wurde. Durchweg waren es die Stammesführer (später die Könige), die für sich persönlich eine besondere Verbindung zu den Göttern reklamierten (sich teils selbst als „gottgleich“ bezeichneten) und dem gemeinen Volk erklärten/befahlen, was zu tun sei.

    Weltliche Macht und religiöse Macht sind stets geschickt miteinander gekoppelt worden. Den Unterbau bildeten oft (vom Stammeslenker ausgewählte) „Weise“ (heute würde man sie Priester nennen).

    Diese Machtkombination führte und führt in den meisten Regionen dazu, dass der normale Gläubige oft als geistiger und körperlicher Sklave den „Kirchenfürsten“ zu dienen hatte, um sich auf Erden zu bewähren (durch Arbeitsleistungen/Steuerabgaben/Opfer), um dann (erst) nach dem Tod gemäß der Verheißung gerecht entlohnt zu werden.

    Die Juden waren die Ersten, die vor mehr als 3.000 Jahren nur noch an einen einzigen Gott glaubten. Aus dem Judentum entwickelten sich das Christentum und der Islam, die ebenfalls nur an einen Gott glauben. Heute gibt es fünf große Religionen, zu denen sich die meisten Menschen bekennen: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus.

    Ich persönlich bin im hergebrachten religiösen Sinne nicht gläubig, ich betrachte – naturwissenschaftlich geprägt – das Universum als eine höhere Wesensheit,
    als einen „Universum-Organismus“.

    Hilfsweise bietet allerdings auch für mich das Christentum (in Teilen) eine beachtenswerte Kulturvielfalt und Tradition an. Dabei denke ich besonders an die christlich inspirierte Musik – z. B. von BACH, den ich als Komponisten sehr schätze.

    Aber, wie die einzelne Zelle in meinem Körper zwar Milliarden anderer Zellen in meinem Körper funktional erkennen kann, aber den Sinn ihres Zusammenwirkens zu mir als Person nicht begreift, so kann ich diesen höheren „Universum-Organismus“ nicht begreifen.

    Biologisch betrachtet: Der Mensch – obwohl homo sapiens – mit nur partieller Vernunft ausgestattet – scheint ein Irrtum der Natur zu sein:

    Wir sind nicht die „Krone der Schöpfung“ – der Mensch ist schließlich das einzige Tier, das sich selber zum Problem wird (sich z. B. völlig ungebremst vermehrt), nahezu täglich in Teilbereichen des Lebens an sich selbst scheitert und dauerhaft als Säugetierart zum Scheitern verurteilt ist und scheitern wird.

  77. @friedel_1830 16. September 2020 at 21:16
    Solche Vorfälle gibt es viele. Vor Jahren wurde an unsere eigene Kirche in großen Buchstaben auf über zwei Meter Länge mit schwarzer Farbe auf hellem Hintergrund dieser Satz geschrieben: „Allah ist groß. Tod den Ungläubigen.“ Das war nicht mal eben hingeschmiert, das war vorbereitet worden. Niemand sprach darüber, kein Lokalblättchen berichtete es. Man schwieg „tolerant“. Das stand über Wochen an der Kirche. Man versuchte, es zu überstreichen, doch es kam immer wieder durch.

    @Blue02 16. September 2020 at 21:38
    Naja, dass Aufklärung und Christentum sich ausschließen, sehe ich anders. Moderne Christen betrachten die Bibel nicht als uninterpretierbares Befehlsbuch, sondern als Schriftensammlung. Die Texte wurden nicht von Gott oder einem Engel „diktiert“, sondern von Menschen mit bestimmten Absichten und kulturellen Hintergründen verfasst. Die Texte des Neuen Testamentes transportieren, im Vergleich zum alten Testament, ein grundsätzlich neues Welt-, Gottes- und Menschenbild. Die Evangelien berichten vom Leben des Juden Jesus von Nazareth, dessen Botschaften aber nicht immer ohne die Bezüge zum Alten Testament zu verstehen sind. Es geht nicht um Unterwerfung, sondern um Überzeugung. Es gab in der Geschichte zwar kirchliche Zwänge, doch Jesus hat niemanden gezwungen. Ok, er hat mal Leute rabiat aus dem Tempel geworfen, die da ihre Geschäfte machten aber dass einer von denen ihm hinterher nachgefolgt ist, wage ich schwer zu bezweifeln. Um an Gott zu glauben, muss man Gott suchen. Wenn man das tut, ist es nicht unvernünftig, an einen Gott zu glauben, der die Menschen schätzt und nicht will, dass sie sich die Menschen gegenseitig die Birne einschlagen. Platt ausgedrückt. Man kann Gott weder beweisen, noch widerlegen. Der Aufklärer Kant zum Beispiel weist Gott jedoch als notwendige Voraussetzung ethischen Handelns auf: „Der gestirnte Himmel über mir und das Sittengesetz in mir lassen mich an einen Gott glauben.“

    @Goldonkel 16. September 2020 at 21:50
    Kirchenaustritt als Protest. Das kann ich wirklich verstehen. Doch wird das etwas ändern? Ich meine nicht. Das ist denen egal, fürchte ich. Die stellen immer noch die Missbrauchsfälle als einzige Ursache für den Mitgliederschwund hin. Dass sie die letzten Konservativen hinausekeln, kommt bei denen offiziell gar nicht vor. Es sind bestimmt nicht alle so drauf, doch einigen dieser Zeitgeistlichen traue ich sogar zu, dass es ihnen völlig egal ist, was nach ihnen kommt. Sie sind hier und jetzt versorgt, bekommen keine Probleme, gefallen den linken Medien, können sich als die besseren Menschen hinstellen und die Rechnung bezahlen dann andere. Sie halten sich vielleicht dafür aber sie sind nicht Jesus, können keine Brote vermehren. Sie locken trotzdem wahllos Menschen in unser Land, von denen die Wenigsten wirklich aus echter Not aufgebrochen sind. So gelangen oft nur die Dreistesten in deutsche Maximalversorgung, während die Bedürftigsten weiterhin ohne jede Hilfe vor Ort bleiben. Viel mehr Menschen könnte mit den gleichen Mitteln vor Ort geholfen werden. Blinde Gutmenschlichkeit untergräbt Barmherzigkeit. Vielleicht wollen einige Leute, dass Kritiker austreten. Ich tue ihnen den Gefallen jedenfalls nicht.

    @GetGoingII 16. September 2020 at 21:55
    Meiner Ansicht nach geht es nicht zuerst um Dogmen. Es geht um das christliche Gottes- und Menschenbild. Verstehe auch nicht alles Geschriebene oder Gepredigte bis ins Detail. Für mich zählt: Das christliche Menschenbild wertet den Menschen auf. Gott wurde Mensch. Wir „essen“ auch nicht „Menschenfleisch“, sondern wir nehmen beim Abendmahl das Göttliche mit Brot und Wein in unseren weltlichen Körper auf. Auch das wertet den Menschen enorm auf. Wenn wir den Nächsten, also die Menschen um uns herum, lieben würden, wie wir uns selbst lieben, sähe unsere Gesellschaft anders aus. Selbstliebe ist hier allerdings wichtige Voraussetzung. Allein das ist schon überzeugend, meine ich. Dann kommt noch die individuelle Beziehung zu Gott dazu, die Privatsache ist.

    @alles-so-schoen-bunt-hier 16. September 2020 at 22:23
    Also ich habe noch die romantische Vorstellung, dass wir eigentlich nur eine Kirche brauchen. Das war auch der Grundgedanke des Mannes aus Nazareth. Da bin ich dann Traditionalist, der die katholische Kirche schon noch in der Nachfolge Petri sieht. Stehe da auf Kontinuität, sehe die katholische Kirche aber auch nicht als „einzig selig machend“. Die Orthodoxen haben auch sehr schöne, würdige Traditionen. Wir brauchen schon Organisation und Traditionspflege. Christen müssen manchmal auch mit gemeinsamer Stimme sprechen. Auch gegen den Zeitgeist. Das geschieht leider nicht mehr. Wenn es kein gemeinsames Band, keine Institution mehr gibt, finden sich auch irgendwann auch keine Leute mehr zusammen und jeder macht sein eigenes Ding. Dann zerfällt alles noch schneller.

    @Mboko Lumumbe 17. September 2020 at 03:36
    Es stimmt schon, Du kannst auch ohne Kirchenmitgliedschaft Christ sein. Doch für mich gehört da zum Beispiel auch das Abendmahl dazu, die Heilige Messe. Habe auch mal ähnlich gedacht, wie Du. Warum ich heute eine Organisation für wichtig halte, habe ich ja in der vorherigen Antwort an „alles-so-schoen-bunt-hier“ zu verdeutlichen versucht.

    @Kritiker der EKD
    Ja, die deutschen Evangelen treiben die Anbiederung an den politischen Zeitgeist heute bis zur Absurdität und Konturlosigkeit. Darin sind sie sogar noch „besser“, als die Zeitgeistlichen bei den Katholen. Diese „Protestanten“ bräuchten noch dringender internen Protest. Die benötigen eine ganz neue Reformation, wenn ihre bunte Blase nicht bald platzen soll.
    http://www.pi-news.net/2019/06/zeitgeist-sex-kohle-und-moral/

    Beste Grüße

  78. Lieber @ Selberdenker:
    Zuerst einmal gratuliere ich Ihnen zu dem sehr guten Artikel. Dann: Ich habe es probiert, ja ich war aktiv in der evangelischen Kirche habe mich in Gremien wählen lassen, wollte verändern. Meine Erfahrung mit der EKD möchte ich wie folgt zusammenfassen:

    Wenn die Türen zugehen werden aus salbungsvollen Lämmern Gottes Sendboten des Satans.

    Die Organisation EKD ist der Futtertrog von Existenzen niedersten Instinkts. Sie finden mehr Heilige an der Wallstreet oder in der Herrmannstraße als in all den Synoden der EKD die ich erlebt habe. Ich würde nicht einmal mehr mit einem EKD Pfarrer das Abendmahl feiern. Das nämlich ist Christen vorbehalten.

    Viele Grüße
    Peter Blum

  79. Interessanterweise bietet die BIBEL zu allen möglichen täglichen Begebenheiten interessante „Gleichnisse“. Auch für den „Ungläubigen“ lesenswert!

    Ich zitiere.

    Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen:

    „Und Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg. Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“
    QUELLE:
    Matthäus 13,24–30

  80. .

    An: SELBERDENKER (Artikel-Autor); 11:13 h

    .
    1.) Dank für Antwort an mich. Bitte kurze Rückmeldung, daß Sie das hier noch gelesen haben.

    2.) Eines vorweg: Insgesamt guter substantieller Artikel von Ihnen.

    3.) Trotzdem: Willehadi-Kirche hat Sonderstellung: Millionen-Schaden

    4.) Hannovers Notre-Dame-Katastrophe !!

    4.) Sie können doch nicht ernsthaft dieses Vorkommnis mit „Farbschmierereien“ vergleichen, ich bitte Sie.

    5.) Unten nochmal der Presse-„Link“

    [@friedel_1830 16. September 2020 at 21:16
    Solche Vorfälle gibt es viele. Vor Jahren wurde an unsere eigene Kirche in großen Buchstaben auf über zwei Meter Länge mit schwarzer Farbe auf hellem Hintergrund dieser Satz geschrieben: „Allah ist groß. Tod den Ungläubigen.“ Das war nicht mal eben hingeschmiert, das war vorbereitet worden. Niemand sprach darüber, kein Lokalblättchen berichtete es. Man schwieg „tolerant“. Das stand über Wochen an der Kirche. Man versuchte, es zu überstreichen, doch es kam immer wieder durch.]

    https://www.google.com/amp/s/m.haz.de/amp/news/Umland/Garbsen/Nachrichten/So-kaempft-die-Feuerwehr-um-die-Kirche-Willehadi-in-Garbsen

    .

  81. Maria-Bernhardine 16. September 2020 at 23:28
    …………………………………………….
    …………………………………………….
    Weshalb ist es in der ev. Kirche erlaubt, daß Pfarrer
    politische Ämter übernehmen dürfen, wie Pfarrer Gauck?

    _________________

    So wie in Bayern die kath. Bischöfe ihre Ernennungsurkunden vom jeweiligen MP erhalten , schmeißen sich die Protestanten eben
    auch durch politische Ämterübernahme an die Brust der Politiker u.
    werden dadurch doppelt korrumpiert ( politisch u. finanziell ).

    Diese Ämterübernahme bedingt natürlich , dass derjenige Pastor bzw. Amtsträger dann auch die Meinung der Politik vertritt .

    Ein übles Geben und Nehmen und auch finanziell sehr einträglich .
    Und kritische Stimmen bei den Gläubigen kann man so besser im Zaum halten , was der eigentliche Grund solcher Ämterangebote durch die Politik ist .

    Es ist einfach schäbig u. heuchlerisch , was da die Amtsträger den wirklich Gläubigen zumuten. Und im übrigen wurde J. Gauck sogar von Peter Diestel ( letzter Innenminister der DDR-Volkskammer im Kabinett de Maziere ) selbst verdächtigt, zu DDR-Zeiten für die Stasi ( MfS) gearbeitet zu haben . Gauck hat diesen schweren Vorwurf interessanterweise nicht juristisch klären lassen .
    Solche klebrigen Zustände kommen eben zustande , wenn man Politik und Glaube in Ämtern vermischt .

  82. .

    6.) Und kein Wort darüber bei den Nachrichten-Fälschern ARD / ZDF

    7.) Aber wenn Schweinekopf vor Moschee: Staatsschutz ermittelt !

    8.) Und die Republik steht (Schweine-) Kopf: ARD-Sondersendung.

    .

  83. Der Artikel hat mich positiv überrascht.
    Es stimmt, dass die großen Kirchen in Deutschland sich dem Zeitgeist angepasst haben.
    Es stimmt auch, dass ihnen die Mitglieder davonlaufen.
    Es ist wahr, dass ihr Einfluss schwindet.
    Und es stimmat auch, dass die Religionen sehr verschieden sind. Jede macht andere Aussagen über Gott, über den Menschen und über den Sinn des Lebens.
    Und die eine sagt: Stirb für Allah, eine andere: Rette das Klima, die dritte: Vergiss Gott.
    So bietet jede Religion dem Menschen einen Weg der Erlösung an, eine Anleitung, durch welches Verhalten er den jeweiligen „Gott“ gnädig stimmen kann.
    Nur der christliche Glaube – sofern er sich an der Bibel orientiert – sagt dem Menschen, was Gott getan hat, um den Menschen für Gott annehmbar zu machen, und dass darüber hinaus nichts mehr nötig ist.

  84. Ich habe die katholische Kirche Ende der Fünfzger Jahre verlassen, weil sie mir in meinen Schwierigkeiten nicht geholfen hat. Der Unglaube hat mir aber auch nicht geholfen. Auch Psychotherapie war keine entscheidende Hilfe. Aber Ende der Achtziger Jahre waren es Christen, die mich auf den biblischen Glauben aufmerksam machten. Und der hat mir geholfen.
    Letztlich sind es die Christen, die in den kommenden schwierigen Zeiten ein glückliches Leben führen können. Denn sie haben einen inneren Halt, der immer trägt. Darüber habe ich in meinem Buch geschrieben, das demnächst auf den Markt kommt: „Reiches armes Deutschland.“ Bei Interesse e-mail-Adresse an w.gieselmann@gmx.de .

  85. @Peter Blum 17. September 2020 at 12:33
    Gut, dass Sie wenigstens eine Veränderung versucht haben. Es steht ja geschrieben: „Werde wach und stärke, was noch übrig ist, was schon im Sterben lag.“ (Offb. 3.2) Das tut die Mehrheit nicht. Da haben Sie vielleicht schon mehr getan, als ich. Beste Grüße

    @A. von Steinberg 17. September 2020 at 12:44
    Die Bibel ist voll von Weisheiten, Gleichnissen und Metaphern, die prägend für unser ganzes abendländisches Denken sind, ohne dass uns das vielleicht noch bewusst ist. Es ist drin in unserer Kultur. Auch Atheisten oder Agnostiker können sich davon nicht gänzlich lösen. Deshalb bedeutet eine Auflösung des Christentums auch immer eine Auflösung unseres kulturellen Fundaments, das man nicht einfach von einer Komponente „befreien“ kann, ohne dass es Schaden nimmt. Die von Ihnen zitierte Stelle beinhaltet ebenfalls mehr Weisheit, als man denkt: Die wenigsten Seelen sind grundgut oder grundböse. Die Mehrheit ist eine Mischung. Wirfst du eine üble Seele „ins Feuer“, vernichtest du auch den guten Rest. Deshalb steht es am Ende nur Gott zu, zu richten. Eine Legitimation zur Tötung von „Ungläubigen“ gibt es im Christentum nicht. Es ist deshalb absurd, dass Gott das letzte Urteil Menschen überträgt. Dennoch steht es im Koran.

    @friedel_1830 17. September 2020 at 13:11
    Wir haben die klare Mordbotschaft an unserer Kirchenwand damals nicht ernst genommen und „tolerant“ geschwiegen. Das war falsch. Sowas wie der Kirchenbrand von Garbsen war die nächste Stufe. Das wollte ich damit ausdrücken. Morde an Priestern oder Christen können dann die letzte Stufe sein. Sowas passiert bereits – im so modernen Europa.

  86. @ Ebbes

    Eine Kirche, die die gleichgeschlechtliche Unzucht nicht anprangert, ist keine Kirche mehr.

    Das sehe ich auch so und teile daher nicht die Meinung des Autors, dass Christentum und Aufklärung vereinbar seien. Denn natürlich ist gegen homosexuelle Liebe nichts einzuwenden und diese Erkenntnis verdanken wir der Aufklärung. Dazu passt auch das Weltbild, auf dem die Kirchen ursprünglich aufgebaut waren: Die Sonne und andere Himmelskörper drehen sich um die Erde. Besonders hier hat die Kirche selbst ja deutlich gemacht, wie zentral dieses Weltbild für sie ist, indem sie Menschen, die widersprüchliche Erkenntnissen ermordete odet mit dem Tod bedrohte.

    Der Autor fügt aber auch das Wort „modern“ ein. Das Christentum passt sich also neuen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen an und verurteilt daher heute auch nicht mehr gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Mit einer solchen Kirche ist Aufklärung dann schon vereinbar. Ich sehe es aber so, dass die Kirche in wesentlichen Fragen so oft falsch gelegen hat, dass man auch auf den Rest, dem die Aufklärung nicht direkt entgegensteht, verzichten kann.

    Die. Religion, die sich nicht anpasst, ist der Islam. Dort ist Homosexualität daher auch immer noch eine Sünde.

  87. Irgendwann , bald wegen des Alters und Krankheit, wird PI einen schönen Nachruf für Pabst Bendedikt machen können, was hat der für eine Schelte bekommen von Links zu seiner Regenburger Rede über Mohamed, da ist der heutige Papst ein richtiger abartiger Islamstieffelecker ohne Rückgrat, weil sonst hätte er Kard.Marx eine Rüge erteilen müssen, zu seinen Auftriit in Israel wo er wegen eines Imam das Kruzifix versteckte

  88. Verstehe nicht, warum der Autor so an der Kirchensteuer festklebt. Die Amtskirche ist tot. Mausetot. Ich bin auch traditionelle Katholikin und – Gott so Dank! – schon vor 4 Jahren ausgetreten. Mein Geld geht jetzt al monatliche Spende an wirklich glaubenstreue Einrichtungen. Gehe selbst nur noch zur Priesterbruderschaft St. Pius X, alles andere kann man vergessen.

  89. @Anita Steiner 17. September 2020 at 14:56

    Die Amtsniederlegung von Papst Benedikt war mir ein Rätsel. Er war ein guter Papst, ein würdiger Papst. Er hat zwar das lange Leiden des großen Johannes Paul II. im Alter direkt erlebt und man könnte annehmen, dass er deshalb diesen Weg für sich nicht gehen wollte, doch es ist schon sehr deutlich, dass Benedikt XVI. vielen Zeitgeistlichen nicht ins Konzept passte.

    Aber mal Ernst beiseite…
    Wahrscheinlich mußte Benedikt XVI. einfach wegen seines Wappens gehen. (Rassismusvorwurf und so) Da ist doch tatsächlich ein Mohr abgebildet:
    http://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/elezione/documents/stemma-benedict-xvi.html

    @Wazzi 17. September 2020 at 14:57

    Der Autor klebt nicht unbedingt an der Kirchensteuer fest, sondern an der katholischen Kirche. Vielleicht wäre eine freiwillige Abgabe an die Kirche sogar günstiger.

  90. Kirpal „Allen mir derzeit bekannten „Gottesmänner“ (völlig gleich welcher Kirchenzugehörigkeit) geht die Ermächtigung, diese „Initialzündung“ hervorzurufen vollends ab.“

    Du solltest Dich vielleicht ein bisschen besser informieren. Aber die Feststellung geht durchaus in die richtige Richtung.

  91. Wenn die Zersetzung des Christentums vollendet ist, werde selbst ich als Ungläubiger sagen; das war´s dann.

  92. darmstaedter76 17. September 2020 at 14:40
    @ Ebbes
    Eine Kirche, die die gleichgeschlechtliche Unzucht nicht anprangert, ist keine Kirche mehr.

    Das sehe ich auch so und teile daher nicht die Meinung des Autors, dass Christentum und Aufklärung vereinbar seien. Denn natürlich ist gegen homosexuelle Liebe nichts einzuwenden und diese Erkenntnis verdanken wir der Aufklärung. Dazu passt auch das Weltbild, auf dem die Kirchen ursprünglich aufgebaut waren: Die Sonne und andere Himmelskörper drehen sich um die Erde. Besonders hier hat die Kirche selbst ja deutlich gemacht, wie zentral dieses Weltbild für sie ist, indem sie Menschen, die widersprüchliche Erkenntnissen ermordete odet mit dem Tod bedrohte.

    Der Autor fügt aber auch das Wort „modern“ ein. Das Christentum passt sich also neuen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen an und verurteilt daher heute auch nicht mehr gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Mit einer solchen Kirche ist Aufklärung dann schon vereinbar. Ich sehe es aber so, dass die Kirche in wesentlichen Fragen so oft falsch gelegen hat, dass man auch auf den Rest, dem die Aufklärung nicht direkt entgegensteht, verzichten kann.

    Die. Religion, die sich nicht anpasst, ist der Islam. Dort ist Homosexualität daher auch immer noch eine Sünde.
    _________________

    Was sagen dazu die alten Schriften , auf denen das Christentum fußt ?

    In der Bibel (Altes Testament , Tora ) wird mehrfach die Homosexualität als schwere Sünde verurteilt u. sogar mit dem Tode bedroht :

    z. B.
    Lev 18,22: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.“ Lev 20,13: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.“

    Auch in in altpersischen Schriften , ca 600 Jahre v .C. wird geschrieben :

    Pers. Avesta : Ein Mann, der „bei einem Männlichen wie ein Mann bei einer Frau liegt“, sei ein Daeva (Unheilsbringer, Dämon) und solle auch ohne Obrigkeitsbefehl von Jedem getötet werden.

    Das alles ist eindeutig . Die Alten Weisen haben wohl die Folgen und deren Verderbnis gesehen . Man sehe auf die heutige total verdorbene westliche Gesellschaft, wo übelste Pornographie u. Prostitution
    öffentlich dargeboten werden , von der sich immer weiter wie eine Krake sich ausbreitenden, ganz üblen Pädophilie ganz zu schweigen .

    Diese jetzige hedonistische , von Geldgier, Lust -u. Spaßgier zerfressene Gesellschaft wird keine Zukunft mehr haben , der Untergang ist programmiert . Die Barbaren warten schon vor den Toren .

  93. Mt 23, 25
    „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
    Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt.“
    Mt 23, 27
    „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
    Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung.“

    Und ein DANKESCHÖN an @Selberdenker!

  94. @Witzken 17. September 2020 at 13:32 & 13:39

    Bin auch katholisch geboren. Das wirkliche Interesse, mich näher mit Gott und den metaphysischen Fragen zu beschäftigen, hat bei mir aber auch kein Kirchenmann geweckt. Das mußte vermutlich von alleine kommen. Habe jedoch in der Kirche schon einige Dinge gehört, die mich weiter gebracht haben.

    Wenn die Zeiten jetzt wirklich schlechter werden sollten, könnten sich tatsächlich mehr Leute Fragen stellen, die in der heutigen Zeit des scheinbaren Überflusses nicht mehr wichtig erscheinen. Schlechtere Zeiten bringen die Menschen manchmal auf den Teppich. Man lernt erst zu schätzen, was man hat, wenn man auch mal Verlußt erlebt hat. Kann ich auch ein Lied von singen. Beste Grüße

  95. Das Christentum hat zahlreiche Facetten aus sich heraus entwickelt. So auch die christliche Glaubensgemeinschaft der Mormonen.

    Einige mener Freunde aus USA sind Mormonen. Sehr liebenswerte (manchmal auch etwas schrullige) Menschen! Vor Jahren beschäftigte ich mich deshalb aus Interesse und natürlich auch, um die Freunde zu verstehen – mit den Religionsgrundlagen:

    Book of Mormon („Buch Mormon“)
    von Joseph Smith (Religionsgründer/Prophet, USA 1830)
    Als Joseph Smith vierzehn Jahre alt war, behaupteten viele Kirchen, sie seien jeweils die wahre Kirche. Eines Tages las Joseph Smith in der Bibel Jakobus 1:5:
    „Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er
    sie von Gott erbitten.“
    Joseph wußte nicht, welche Kirche die richtige war, darum beschloss er, Gott danach
    zu fragen. Das tat er in einem Gebet und hatte fortan Visionen – er schrieb alles in einem Buch nieder.
    QUELLE: Joseph Smith – Lebensgeschichte 1:11–13.

    Den Mormonen gab er 13 bemerkenswerte Glaubensartikel, u. a. Nr. 11:

    „Wir beanspruchen das Recht, den allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen.“

  96. Kommt man über den christl. Religionsbegriff einschl. der Facettenbildungen zur aktuellen Politik zurück, so sieht man „religiöse“ Parallelen, die sich asl Popanz bis in die Politik nahezu selbstständig fortpflanzen.

    Nach meiner Auffassung alles missbräuchlich!

    Beispiel:
    Das inzwischen jahrelang diskutierte Thema des angeblich „menschenverursachten“ Klimawandels ist letztlich eine „Glaubensfrage“ geworden.
    Für und Wider ergeben keine einheitliche wissenschaftliche Aussage – die Bedeutung von CO2 wird – selbst entgegen neuesten Erkenntnissen – völlig verzerrt von den „Gläubigen“ geradezu dogmatisch wie ein Religionsinhalt heruntergebetet.
    Die wirklich maßgebliche „Klimawandlerin“, das ist die Sonne (und nicht CO2, das ist ein Nutzgas) – sowie die nachweislichen Veränderungen der Erdumdrehung werden nahezu total als glaubensstörend von den „Klimagläubigen“ ausgeklammert.
    Da zahlreiche Menschen nicht ganz so einfältig sind und eben nicht glauben, dass es einen „grünen Klima-Schalter“ gibt, wie es die „Klimagläubigen“ erwarteten, kam jemand auf die (ver-)blendende Idee, ein leider geistig partiell krankes Kind als Gallionsfigur mit mächtigem PR-Hintergrund zu installieren.

    Und die deutsche Grünenvorsitzende nannte denn auch religionsangepasst (!) entlarvend dieses Kind eine „Prophetin“.

    Eine Art kindl. Nostradamus im Kleinformat? Es herrscht Glaubensfreiheit ….

    Konsequenterweise wurde seitens der medienstarken „Klimagläubigen“ dann auch (angelehnt an den mittelalterlichen Begriff der strafbaren „Gottesleugnung“) die krasse Beleidiung „Klimaleugner“ als Brandmarkung für alle Kritiker eingeführt.

    Das zum Thema „Vielfalt der Religionen“.

  97. Ich bin schon früh aus der ev . Amtskirche ausgetreten , angewidert von diversen heuchlerischen Vertretern dieser Organisation .

    Mir wird speiübel , wenn ich das Agieren der jetzigen obersten Zeitgeistlichen beider Konfessionen betrachte .

    Ich ziehe meinen Hut vor den wenigen Aufrechten , die , ungeachtet drohender Repressionen , ihre Meinung vertreten .

    Einer davon :

    Pfarrer Joachim Tscharntke der ev . Freikirche Riedlingen !

    Seine kritischen Predigten zur Flüchtlingsfrage während der medial erzeugten Massenhysterie sind im Netz gurgelbar …

  98. Schade, so ein wichtiges thema, waehrend ich im Urlaub bin und nur ein iPhone/iPad habe und keine Tastatur 🙁

    Fuer diejenigen die das Drama germanische Volksgemeinschaft vs Christentum noch mal in aller Schaerfe anschauen moechte, kann ich herzlich den niederlaendischen Film “Radbud” aus 2018 empfehlen:

    https://youtu.be/Fv8DzBpkfis

    https://de.wikipedia.org/wiki/Radbod_(Friesland)

    Es handelt sich um den “niederlaendischen” Friesenkoenig Radbod, der sich vehement die Christianisierung durch die Franken widersetzt. Sehr eindruecksvolle Bilder und sehr relevant fuer Deutsche.

  99. Haremhab 16. September 2020 at 21:46
    Bedford-Strohm, Marx und Wölki sind keine Christen.

    Doch, sind sie.

    Das Christentum predigt der absolute Gewaltlosigkeit, Pazifismus und Unterwerfung an der staatlichen Gewalt oder jeder Macht der bereit ist Gewalt aus zu ueben, wie zB der Islam. Es gibt im Christentum kein einziger Ansatz um das Leben in seiner ethnische Gruppe in Freiheit zu verteidigen, auch nicht mit Gewalt, wenn es sein muss. Stattdessen soll “die andere Wange” hergehalten werden. Danke, ohne mich. Das Christentum ist universel “menschlich”. Jede Afrikaner kann Christ sein und neben Ihnen im Kirchenbank platznehmen. Ab jetzt ist er ihren “christlichen Bruder”. Es muss ungefaehr im Schicksalsjahr 1968 gewesen sein das ich noch als jugendlicher “ausgetreten” bin um niemals wieder auch nur den geringsten Anreiz empfunden habe wieder zurueck zu kehren. Dann kam das Physikstudium und Friedrich Nietsche mit seinen Antichrist und das war es, endgueltig.

    Trotzdem kann ich das Beduerfnis nach Gemeinschaft, Rituale, singen, Weihnachten, Taufe, usw gut verstehen. Das Leben meiner (verstorbene) Eltern hat sich groesstenteils rundum die Kirche abgespielt, bis auch sie dann den Glauben verloren haben. Dafuer ist eine gewisse Leere entstanden, due durch das Fernsehen nich voellig ersetzt werden kann.

    Ich denke das irgendwann eine neue Religion her muss, einer der keine Affront ist gegen Wissenschaft. Und was haben wir “im himmelsnamen” mit das juedische Volk zu schaffen und seine Bibel?! Aber das ist eine Sache von Jahrhunderte.

    Der christliche Gott ist tatsaechlich tot, aber damit noch lange nicht die christliche Moralitaet. Mann denke nur an der moechte-gern-Roemer und “Uebermensch-Pfrediger” Nietsche selber, der am Ende seines Lebens in Turin zusammen bricht weil jemand einen Pferd zusammen schlaegt:

    https://exploringyourmind.com/why-did-nietzsche-embrace-a-horse-and-cry/

    Christlicher geht nicht: das Mitleid mit leidende Wesen, Tier oder Mensch (“Fluechtlinge”). Nietzsche war, wie Angela Merkel, das Kind eines evangelischen Pastors. Sie ist Physikerin, also auch “aufgeklaert”. Aber das christliche Empfinden ist noch ganz da und das wird man nicht so leicht los. Aber wenn wir keine haertere Seele entwickeln ist es mit uns getan und ist der Jungle unseres Schicksal. Gluechlich fuer uns werden unsere Ammerikanische Freunde es vorzeigen was dann passiert, schon sehr bald.

    Und nein, mann kann kein bekennender Christ sein und zugleich AfD-Mitglied um die ethnische Identitaet seines Landes zu verteidigen.

  100. @Tomaat 18. September 2020 at 07:14

    Es ist alles noch viel komplizierter:

    ? Mt 16,24-25; Lk 12,51-53; Lk 14,26-33

    34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!

  101. Nicht unumstritten, aber zur Vertiefung und Diskussion:

    Autor Philippe Buc: „Heilige Kriege – Gewalt im Namen des Christentums“, Verlag Phillip von Zabern,Darmstadt, 432 Seiten, Preis: 29,95 Euro

  102. Entgegen der Meinung des Verfassers fordere ich: Tretet aus den Staatskirchen aus, da ist Hopfen und Malz verloren, es gibt nur wenige Aufrechte wie Pastor Latzel oder Ulrich Parzany, die allermeisten sind echte Heuchler. Sucht Euch eine echte bibeltreue Gemeinde, da empfehle ich aus eigener Erfahrung Pfingstgemeinde, da gibt es keine Kirchensteuern, keinen übergeordneten Apparat, der in die Gemeindeleitung hineinredet, dort wird das wahre, echte unverfälschte Wort gepredigt und nicht mit Bibelfälschungen wie der „Bibel in gerechter Sprache“ Irrlehre gepredigt. Grabt den Staatskirchen das Geld ab, ein großer Teil Eurer Kirchensteuern wird zweckentfremdet, ihr bekommt in den Staatskirchen keinen Einblick darüber, welcher linksextreme Mist finanziert wird, so hat die EKD eine Einrichtung für Gendergaga, die Ihr mitfinanziert.

  103. Beide Ideologien – das religiöse *Christentum* und die weltliche *Aufklärung* – sind als Leitkulturen nicht mehr haltbar. Bei der *Kriminalgeschichte des Christentums* (K.-H. Deschner), die nunmehr Islam–Terror fördert oder billigt, werden die Lügen und Widersprüche um klerikaler Macht und Reichtum willen immer offenkundiger. Das einzige Mysterium ist hier, wie „Gläubige“ solches über Jahrhunderte mehrheitlich kritiklos hinnehmen konnten.
    Die traditionelle *Aufklärung* wird durch eine reformierte oder Gegen–Aufklärung abgelöst werden (müssen). Dies nicht wegen linker Umtriebe, sondern wegen des gottlosen „humanistischen“ Irrtums einer einseitig materialistischen, d.h. geistlosen Realität. Die Kant`sche „Vernunft“ verkam zur „zynischen Vernunft“, der „kategorische Imperativ“ blieb eine „Luftnummer“. P. Sloterdijk legte es ausführlich dar.

  104. @Tomaat 18. September 2020 at 07:14

    Kann Deine Skepsis verstehen. Doch Christentum ist NICHT die totale Unterwerfung unter den Staat. Es sind Christen gestorben, massenhaft elend in den Amphitheatern der Römer von Löwen zerfetzt worden, weil sie sich NICHT unterwarfen. Sie hätten leben können und haben sich lieber für den grausamen Tod entschieden, als dem Kaiser den Arsch zu küssen. Sorry für die Wortwahl aber Du tust diesen Leuten Unrecht! Es ist wahr, dass es Christen von diesem Schlage kaum noch gibt. Ich würde wahrscheinlich auch lieber leben wollen.
    Du schreibst:

    Es gibt im Christentum kein einziger Ansatz um das Leben in seiner ethnische Gruppe in Freiheit zu verteidigen, auch nicht mit Gewalt, wenn es sein muss.

    Auch das stimmt nicht. Das Thema hat mich auch beschäftigt.

    Lukas 22

    Die Stunde der Not
    35 Dann sagte Jesus zu ihnen: Als ich euch ohne Geldbeutel aussandte, ohne Vorratstasche und ohne Schuhe, habt ihr da etwa Not gelitten? Sie antworteten: Nein. 36 Da sagte er zu ihnen: Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer dies nicht hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich ein Schwert kaufen. 37 Denn ich sage euch: An mir muss sich erfüllen, was geschrieben steht: Er wurde zu den Gesetzlosen gerechnet. Denn alles, was über mich gesagt ist, geht in Erfüllung. 38 Da sagten sie: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er erwiderte: Genug davon!

    Es geht um die Zeit, wo die Jünger selbst für ihr weltliches Wohl sorgen müssen. Jesus gibt die Anweisung, Vorsorge zu treffen. Auch für die Sicherheit. Hier ist auch kein „Schwert des Geistes“ gemeint. Dafür muß man keinen Mantel verkaufen. Jesus verabscheut Gewalt! „Genug davon!“ Es ist auch sicher keine Legitimation zu Angriffen. Jesus muß sterben, weil es sein Weg ist. Seine Jünger jedoch dürfen und sollen notfalls Leib und Leben selbst schützen!

    Die Gefangennahme Jesu und die Verleugnung des Petrus
    47 Noch während er redete, siehe, da kam eine Schar Männer; und der Judas hieß, einer der Zwölf, ging ihnen voran. Er näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. 48 Jesus aber sagte zu ihm: Judas, mit einem Kuss lieferst du den Menschensohn aus? 49 Als seine Begleiter merkten, was bevorstand, fragten sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen? 50 Und einer von ihnen schlug auf den Diener des Hohepriesters ein und hieb ihm das rechte Ohr ab. 51 Da sagte Jesus: Lasst es! Nicht weiter! Und er berührte das Ohr und heilte den Mann. 52 Zu den Hohepriestern aber, den Hauptleuten der Tempelwache und den Ältesten, die vor ihm standen, sagte Jesus: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen. 53 Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber das ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.

    Mindestens einer der Jünger Jesu trug ein Schwert und setzte es auch zu Jesu Schutz ein. Doch Jesus verbot weitere Gewalt und heilte den Verletzten. Jesus mußte gehen, weil es prophezeit war. Jesus mußte die Bestimmung erfüllen. Es war die Stunde der Finsternis.
    Doch durch seine Jünger sollte sein Wort weiter leben, bis zu dem letzten Tag.

    Es gibt tatsächlich Stimmen, die über die Gewaltlosigkeit hinaus auch die noch die körperliche Selbstopferung in der Not predigen. Das halte ich für ungesund und auch hermeneutisch für falsch!
    Für mich steht fest: Jesus legitimierte den Selbstschutz in letzter Not.
    Ein Christ darf einen Stab auf seinem Weg mit sich führen.

  105. @Kirpal 18. September 2020 at 08:42

    Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!

    An dieser Stelle ist tatsächlich nur ein metaphorisches „Schwert“ gemeint.

    Mt 10,34-37

    Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.(…)

    Das „Schwert“ soll hier notfalls auch Familienbande „zerschneiden“, wenn diese der Nachfolge Jesu im Wege sind. Man soll sich im Zweifel für Jesus entscheiden und gegen die Familie. Das ist natürlich auch hart aber an dieser Stelle ist das Schwert nicht als Waffe gemeint.

  106. @Tomaat 18. September 2020 at 07:19

    Kenne den Film. Er argumentiert letztlich, dass es ungerecht ist, dass die Vorfahren der Friesen verdammt sein werden, weil sie keine Christen waren. Das Christentum sei also ungerecht. Auch das ist schräg, denn das stimmt so nicht, wie der „böse Franke“ in dem Film es darstellt. Ein Beispiel dazu:

    LU; Römer 2,14-16

    Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen – an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.

    Das Prinzip vom Gewissen, vom „Gesetz im Herzen“, das auch den Heiden gegeben ist.

    Viele Friesen und auch Sachsen haben sich zudem auch nicht zum Christentum bekehrt, weil sie es verstanden haben oder wirklich überzeugt waren oder gezwungen wurden. Sie haben sich taufen lassen, weil sie glaubten, dass der christliche Gott einfach mächtiger war, als die alten Götter. Die waren nicht sentimental.
    Wer die Schlacht gewinnt, hat den mächtigeren Gott. Diesen mächtigeren Gott will man auf seiner Seite. So einfach war das. Das Verständnis der Botschaft Jesu kam oft nicht zuerst, sondern erst später.

  107. @Selberdenker 18. September 2020 at 12:13
    Bei der Festnahme Jesu verschweigen Sie den Unfug, der während des „Abendmahls“ vorausging. Hier wusste Jesus bereits, dass ihn Judas mit einem Kuss verriet und danach Selbstmord beging. Deshalb ist seine scheinbar überraschte Frage ..“Judas, mit einem Kuss lieferst du den Menschensohn aus“.. zumindest unehrlich.

    Noch schlimmer, während des Abendmahls hielt er Judas mit keinem Wort von seiner Tat und dem Selbstmord zurück. Die Interpretation der Kirche, es sei die freie Entscheidung des Judas gewesen, rechtfertigt das nicht. Jesus fragte nicht einmal, warum tust du das? Auch fand der „liebe Herr Jesus“ nach dessen Tod kein Wort des Bedauerns darüber. Nicht nachvollziehbar auch, dass alle elf Jünger dazu schwiegen, keiner zu Judas sagte, lass das bleiben.

    Jesus war zu dieser Zeit in Jerusalem stadtbekannt. Warum sagte er seinen Schächern nicht selbst, ich bin Jesus. Stattdessen opferte er wissentlich einen Jünger aus dem engeren Kreis. Um seinen Tod am Kreuz dramatischer zu machen oder darüber hinweg zu täuschen, dass er selbst ans Kreuz wollte? Diese Story im „Buch der Bücher“ ist so grotesk, dass einige aus dem Dutzend der Bibel–Varianten diese Abendmahl–Version gar nicht bringen. Abgesehen davon sagen einige der als „häretisch“ ausgeschiedenen Evangelien, dass der „Gottessohn“ gar nicht gekreuzigt wurde. Was soll man ernst nehmen oder glauben?

  108. Ohne jemanden bevormunden oder gar unhöflich belehren zu wollen:

    Es heißt nciht umsonst (oder hieß es früher jedenfalls zu meiner Jugendzeit):
    „Biblische Geschichte!“

    Es sind eben „Geschichten“, die Jahrzehnte nach dem Tod von Jesus (teils aus der Erinnerung der Evangelisten, teils vom Hören-Sagen, teils möglicherweise auch aus romanhafter Phantasie) von (fehlbaren) Menschen aufgeschrieben wurden.

    Ich verkenne nicht, dass der gläubige Christ dies alles „als Gottes Wort“ (also vom Heiligen Geist inspiriert) ansieht – sein gutes Recht!

    Wie aber z. B. bei Joseph Smith (Visionär der Mormonen), so gab es sicher auch unter den Ursprungs-Bibelschreibern Phantasiebegabte, die Realität und Traum blendend miteinander vermengten – und hinterher selbst daran glaubten – demnach keinesfalls in Betrugsabsicht handelten!

    Man darf nicht vergessen, dass das menschliche Gehirn (bei jedem von uns!) auch psychopathische Phasen zelebriert, die bei den meisten z. B. als Traum, bei manchen aber auch als Tagtraum auftreten.
    Damit möchte ich aber keinesfalls die Evangelisten als „Geisteskranke“ einordnen, aber eben auch nicht als wortwörtlich berichtende „Urkungsbeamte“.

    Man denke auch an die Vielzahl der sog. Marien-Erscheinungen. Mich hat dies früher immer fasziniert, weshalb ich alles Erreichbare dazu las. Ob Kevelaer, Lourd oder Fatima – jedes Ereignis ist eine unbeweisbare „Glaubensgeschichte“.

    Von Mohammedanern wird geglaubt, dass Mohammed seinerzeit auf einem Minarett in Kairo erschienen ist – es gab 1.000 Zeugen! Die meisten werden nicht lügen, sie haben bestimmt etwas gesehen, doch sie sind vermutlich einer optischen Täuschung bzw. Massensuggestion erlegen.

    Meine persönliche Sichtweise ist (abseits meines kath. Kindheitsglaubens) naturwissenschaftlich geprägt. Wie ich oben bereits erwähnte:

    Das Universum betrachte ich als eine höhere Wesensheit, als einen „Universum-Organismus“, den ich mit meinem begrenzten Gehirn nicht erklären/begreifen kann.

    Vielleicht kann man diesen „Universum-Organismus“ auch „Gott“ nennen, aber dieser „Gott“ hat eine solche Kapazität, die wir niemals als erdgebundene Wesen begreifen können. Um es noch drastischer auszudrücken: Vielleicht ist „Gott“ sowas wie eine universale „Formel“ – die wir aber (vornehmlich für unser Gehirn) bildlich als alten Mann mit weißem Bart (in unserem Kinderglauben) partiell begreifen.

    Jedenfalls ist – nach meiner Auffassung, „Gott“ so unendlich groß, dass wir ihn gar nicht begreifen können. „Gott“ wird eine Vernuftkapazität besitzen, die es (für mich) völlig verbietet, dass „Gott“ (er oder sie oder es) einem Menschenaffen „Geschichten“ diktiert, die dieser – nach Lust und Laune – mit seinem menschengebundenen begrenzten Verstand (!) auch noch „verbiegt“.

    „Vernunft“ (so sie göttlich ist) gebietet Eindeutigkeit – ohne irgendwelche Zweifel.

    Ich meine dennoch, dass die Grundaussage der christlichen Religion (ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt mancher „Geschichten“) u. a. eine hohe philosophische Bedeutung hat und unsere Kultur positiv beeinflusste.

  109. @Werner N. 18. September 2020 at 14:34

    Was Du glaubst, ist Deine Sache. Wie gesagt, ist die Bibel eine Schriftensammlung, von Menschen geschrieben. Dennoch lässt sich daraus ein Gottes und Menschenbild ableiten, das uns, nicht nur meiner Ansicht nach, zivilisatorisch einen großen Schritt weiter gebracht hat. Wenn Du das anders siehst, ist das auch Deine Sache. Ich bin kein Missionar und auch nicht „die Kirche“ und glaube daran, dass man sich Urteile selber bilden sollte.

    Trotzdem gehe ich mal auf Deinen Vorwurf aus meiner Sicht ein. Wenn Jesus wußte, dass Judas Iskariot ihn ganz sicher verraten würde und er, wie Du sagst, auch ganz sicher wußte, dass Judas Selbstmord begehen würde, was soll er dann zu ihm sagen, wenn sein Verräter ihn küssen will?
    „Hallo Judas, küss mich ruhig, später küsst du mich ja nochmal, um mich für ein paar Kröten zu verraten.“ Das wäre doch Blödsinn. Er könnte auch das sagen: „Hallo Judas! Du wirst mich ganz sicher dem elenden Tod am Kreuz ausliefern, für ein paar Münzen. Dann wirst du dich ganz sicher umbringen, weil du deine Sünde erkennst. Ich wollte Dir aber noch sagen, dass ich deinen ganz sicher erfolgenden Selbstmord nicht so toll finde.“
    Was würde das für einen Sinn machen, wenn Jesus weiß, dass der Selbstmord in jedem Fall erfolgen wird? Judas Iskariot entscheidet sich (fast) aus freien Stücken zum Verrat. Dann entscheidet er sich aus freien Stücken zum Selbstmord. Beides ist schlecht. Er hätte auch aus seinem Leben trotzdem noch etwas Gutes machen können. Man könnte entschuldigend sagen dass Satan in Judas fuhr und ihm seinen Willen aufzwang. Ja. Wenn man es so sieht, war auch Judas Opfer.

    Lukas 22
    47Da er aber noch redete, siehe, da kam die Schar; und einer von den Zwölfen, genannt Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesu, ihn zu küssen. 48Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du des Menschen Sohn mit einem Kuß? (…)

    Jesus „opferte“ auch nicht Judas, um „seinen Tod am Kreuz dramatischer zu machen“.
    Judas verkaufte Jesus und ein Tod am Kreuz ist ja wohl „dramatisch“ genug, oder nicht?
    Jesus „wollte“ auch nicht „ans Kreuz“, er war ein auch ein Mensch und hatte panische Angst im Garten Gethsemane und war verzweifelt:

    Das Gebet in Getsemani
    39 Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. 40 Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet! 41 Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 42 Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. 43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. [1] 44 Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte. 45 Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend; denn sie waren vor Kummer erschöpft. 46 Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!

    Lies das besser noch mal nach. Grüße

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