Medien verschleiern die Rollen von PKK, Antifa und Linkspartei

Jugendliche Kurden attackieren DB-Personal und über 200 Polizisten

Von MANFRED W. BLACK | Mehr als 80 Mitglieder einer „kurdischen Jugendbewegung“ (Die Welt) saßen am Donnerstag ohne Fahrschein in einem Zug Richtung Hamburg. Bei der Ticket-Kontrolle „wurden sie so ausfällig, dass die Bundespolizei mit mehr als 200 Beamten anrückte“, schreibt die Welt, die damit die eigentlichen – extremistischen – politischen Zusammenhänge in erstaunlicher Weise verharmlost.

In Wirklichkeit geht es keineswegs nur um körperliche Attacken auf DB-Personal in einem Regionalexpress und über 200 Polizeibeamte, die in der Region Lüneburg zusammen gezogen werden mussten. Es geht um die in Deutschland verbotene, linksextremistische PKK sowie um die stets gewaltbereite linksradikale „Antifa“ und die Partei Die Linke. Doch der Reihe nach.

Mehr als zwei Hundertschaften der Bundespolizei müssen „Jugendbewegung“ bändigen

Die mindestens 80 kurdischen „Aktivisten“ haben am Donnerstag „bei der Kontrolle die Zugbegleiterin massiv angepöbelt“ (Die Welt). Deswegen stoppte der Zug im Bahnhof in Bardowick, wo die Bundespolizei mit zwei Hundertschaften – unterstützt durch weitere Einsatzkräfte der Landespolizei Niedersachsen – im Einsatz war.

Auf dem Gelände des Bahnhofs Bardowick seien viele „Personen weiter unkooperativ“ gewesen, schreibt die Tageszeitung, die dabei eine beschönigende Formulierung der zuständigen Polizei-Pressestelle zitiert. Eine schöne Umschreibung gewalttätiger Verhaltensformen. Immerhin ist dann aber in der Springer-Zeitung zu lesen, die jugendlichen Reisenden hätten „Polizeibeamte getreten und geschlagen“. Einige Beamte haben dabei „leichte Verletzungen erlitten“.

Bei mindestens 80 Menschen sei „die Identität festgestellt worden“, heißt es weiter. Die Randalierer erwarte „ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen“. Des Weiteren seien etliche Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden. Dann schreibt die Welt: „Darüber hinaus habe die Überprüfung der Personalien ergeben, dass sich etwa ein Dutzend der Reisenden unerlaubt in Deutschland aufhielten, darunter auch drei Jugendliche.“ Im Klartext: Es geht um illegal aus dem Ausland Eingewanderte.

Weiter berichtet die Welt reichlich nebulös: „Bei den Reisenden handelte es sich nach Polizeiangaben um Mitglieder einer Organisation, die seit dem 5. September Demonstrationen in Hannover und den Landkreisen Celle, Uelzen, Lüneburg und Harburg durchgeführt habe.“ Nach zwei Übernachtungen in einem „Camp“ auf Lüneburger Stadtgebiet „seien die Aktivisten auf dem Weg über Winsen/Luhe nach Hamburg gewesen“. Das ist freilich nur die halbe Wahrheit.

PKK-„Aktivisten“, Antifa und die Linke wollen Terroristen-„Führer“ Öcalan aus der Haft befreien

In Wirklichkeit sind die jugendlichen, „freiheitsbewegten“ Aktivisten offenbar durchweg Mitglieder oder Sympathisanten der linksextremistischen, terroristischen PKK. Die Arbeiterpartei Kurdistans (kurdisch: Partiya Karkeren Kurdistane; PKK) ist eine Organisation, die in Deutschland behördlicherseits verboten wurde und deren Fahnen in der Bundesrepublik nicht gezeigt werden dürfen. Eines der PKK-Ziele: die Befreiung des PKK-Chefs Abdullah Öcalan, der von seinen Anhängern „Serok“ (Führer) genannt wird. Der „Führer“ sitzt seit Jahren in einem türkischem Insel-Gefängnis ein – wegen terroristischer Taten. Er verbüßt eine lebenslängliche Strafe.

Was der Welt-Leser auch nicht erfährt: Olaf Meyer, Antifa-Sprecher und Mitorganisator des kurdischen Camps in Lüneburg, ist laut Lüneburger Landeszeitung ebenfalls am Bahnhof Bardowick gesichtet worden. Offenbar hat es auch in diesem Fall eine engmaschige Kooperation zwischen der Antifa und gewaltbereiten kurdischen Organisationen gegeben. Eine solche enge Zusammenarbeit ist beispielsweise in Hamburg schon öfter festgestellt worden.

Ebenfalls am Ort des Bardowicker Geschehens: Torben Peters, stellvertretender Landes- und Kreisvorsitzender der Partei „Die Linke“. Der Linken-Funktionär hat zu den Massenschlägereien abenteuerliche Verschwörungstheorien aufgestellt: „Die Aktion sei von der Polizei gesteuert, um zu verhindern, dass die Kurden am ‚Marsch der Freiheit‘ für Addullah Öcalan teilnehmen können“ (Lüneburger Landeszeitung).

Medien machen aus Sympathisanten von Terroristen freiheitsbewegte Demonstranten

Über die mehrtägigen Kurden-„Demonstrationen“ in Norddeutschland hatten regionale Zeitungen mehrfach berichtet. Dabei wurde die terroristische PKK teils in ein mildes Licht gerückt. Nur der sorgfältige Leser konnte die extremistischen Hintergründe der kurdischen „Jugendbewegung“ erkennen. Die Lüneburger Landeszeitung etwa ließ sich für einen ihrer Beiträge sogar zu der arg manipulierenden Schlagzeile hinreißen: „Der lange Marsch für die Freiheit“.

Diese Artikel-Überschrift wurde von der Redaktion ohne Anführungsstriche gesetzt. So werden in Medien des linken Mainstreams aus Terroristen-Anhängern sympathische, „freiheitsbewegte Demonstranten“ gemacht.