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„Gehen wir Bullen verprügeln im Park…“

Von PETER BARTELS | Der rabenschwarze Georg Kreisler nuschelte einst parlando ins Klavier: „Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau: Gehen wir Tauben vergiften im Park …“ Heute würde der Wiener wahrscheinlich museln: „Gehen wir Bullen verprügeln im Park … Am helllichten Tag … In the finsteren Dark …“

Was Moslem-Mutti Merkel inzwischen von ihren fürstlich alimentierten jungen „Opfern“ oder den jungen selbsternannten Sozial-Mietern mit der deutschen Polizei machen läßt, geht weder auf die altbekannte Kuh- noch auf die etwas neuere Kamel-Haut: Berlin, Leipzig, Stuttgart, Andernach.

Den von Grün und Rot im Parlament regelmäßig halb tot gegeiferten  „Men in Black“ wird in Rücken, Rippen, Kopf getreten bis sie blutend und bewußtlos auf der Intensivstation gerettet werden müssen… Und die angeblich „deutschen“ Reporter/Innen schranzen dazu „Tatütata … Tatütata“, die Partyszene war wieder da, oder so:  „Brauchen dringend einen Rettungswagen“ … „Der Beamte mußte auf die Intensivstation“ … „Party-Kneipe “ … „aggressive Grundstimmung“ … „Diesmal im „beschaulichen“ Rheinland-Pfalz“ …

Die BILD-Reporterin Nicole Biewald hat offenbar a l l e s recherchiert, Polizeisprecher, Polizei-Gewerkschaft, nur die Namen der Merkel-Gäste nicht … Nicht mal die südländische Hautfarbe, den afrikanischen Teint … den Sprachsound … Die kurze Story zeigt (zum wiederholten Mal!!), wie es inzwischen in den Köpfen deutscher Reporter, Ressort- und Redaktionsleiter zugeht:

BILD O-Ton: Nicole Biewald, 12.10.20/0:12h

„Andernach – Ein Polizist liegt am Boden, wälzt sich vor Schmerzen. Aus seinem Kopf tropft Blut. „Wir brauchen dringend einen Rettungswagen für einen Kollegen“, ruft eine Polizistin in ihr Funkgerät – während Pöbler den am Boden liegenden Beamten als „Missgeburt“ und „Hurensohn“ beschimpfen.

Brutales Ende eines Polizeieinsatzes am Samstag im beschaulichen 30 000-Einwohner-Städtchen Andernach (Rheinland-Pfalz). Der Beamte musste auf die Intensivstation!

Gegen 3.15 Uhr melden Zeugen eine Schlägerei vor der Partykneipe „Zeitlos“. Polizeisprecher Ulrich Sopart (59): „Den Kollegen schlug eine sehr aggressive Grundstimmung entgegen.“

Vier junge Männer stören die Ermittlungen, pöbeln und reagieren nicht auf die Anweisungen der Beamten. Als ein 28-Jähriger die Polizisten angreifen will, setzen diese den Taser (Elektroschockpistole) ein. Der Angreifer geht zu Boden.

Dann passiert der brutale Angriff: Als ein Oberkommissar den Angreifer fixieren will, rennt ein 29-Jähriger von hinten heran und springt dem Polizisten „aus vollem Lauf und mit voller Wucht gegen den Kopf“, so Polizeisprecher Sopart. „Den Ermittlungen zufolge war der Tritt sogar so stark, dass der Täter dabei seinen Schuh verlor.“ Der Beamte, ein verheirateter Vater von zwei kleinen Kindern, sackt bewusstlos zusammen.

Und die Angreifer machen weiter! Durch einen gezielten Faustschlag wird einem anderen Polizisten die Nase gebrochen, seine Kollegin erleidet Schürfwunden. Noch in der Tatnacht wird eine SoKo gegründet, die den Haupttäter ermittelt. Er sitzt wegen versuchten Totschlags in U-Haft.

„Wir wissen mittlerweile leider alle um die Gefährlichkeit unseres Jobs. Dieser Gewaltexzess macht wütend. Hier ist ein hartes Vorgehen durch die Justiz nötig“, sagt Thomas Meyer (50), Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft. Der schwer verletzte Polizist konnte am Sonntag die Intensivstation verlassen. Er hat Frakturen im Gesicht, ein Schädel-Hirn-Trauma.

Wer’s bis hier hin geschafft hat, wird natürlich gemerkt haben, dass auch die halbe Wahrheit eine ganze Lüge sein kann… Georg Kreisler mag die Verhunzung seiner vergifteten Tauben verzeihen: Der Corona-Herbst dringt ins innerste Mark … Beim Bullen verprügeln im Park!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER!-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.