Corona-Lockdown

Klaviatur willkürlicher Herrschaftsmaßnahmen 

Von NADINE HOFFMANN | Wir wissen über dieses Virus weder, ob es eine Übersterblichkeit hervorruft noch wie viele Personen keine Symptome zeigen, auch wenn sie infiziert sind. Wir wissen nicht, ob die Tests sicher sind oder wie man in einer kurzen Zeit überhaupt Tests präsentieren kann, wo manche Forscher ganze Jahre an der Etablierung dieser verbringen.

Wir wissen nicht, wie viele der uns als „Corona-Tote“ verkauften Menschen tatsächlich an oder mit Corona verstorben sind und warum an etlichen gar keine Autopsie unternommen wurde. Im Grunde wissen wir kaum etwas über das doch Wesentliche dieser Viruspandemie. Dafür wissen wir recht viel von Christian Drosten, diesem skrupellosen Shooting-Star.

Und was wir jetzt auch wissen und nie vergessen dürfen, sind die Reaktionen der Verantwortungssimulanten auf diese Verbreitung. Dieses Virus zeigt uns die abgrundtiefe Verachtung der Herrschenden dem Bürger, Mitmenschen, Steuerzahler gegenüber. Hier wird inzwischen die komplette Klaviatur staatlicher Repressalien angedacht: Erstürmung von Privatwohnungen, Katastrophenfall, Schließungen, Inhaftierungen, Verbote, Verordnungen ohne Parlamentsbeteiligungen. Kontaktreduzierung nennt sich diese Zersetzung.

Kein halbwegs im Kopf Gesunder kann erklären, warum in der Freizeit die Virusverbreitung möglich ist, aber nicht auf der Arbeit, warum ein Wirtschaftsbereich ein geringeres Übertragungsrisiko darstellt als ein anderer, warum unsere älteren Bürger in die Vereinsamung getrieben werden, während die, die darüber entschieden haben, ohne Mindestabstand und Mundschutz vor dem Gesicht sich selbst beim Häppchen vom Edel-Caterer auf die Schultern klopfen.

Was sich gerade in Deutschland abspielt, widerspricht nicht nur jeglicher Logik und lässt mich angesichts meines Biologie-Studiums erschaudern – es hebelt alles aus, womit sich die Regierenden so gerne produzieren: Demokratie, Aufklärung und Gerechtigkeit. Schenkt euch das, ihr Heuchler!

Wenn ich zwei Stunden während einer Veranstaltung diesen Keimlappen auf dem Mund tragen muss, dann kann ich das hinnehmen. Wenn aber Kinder die Welt nicht mehr verstehen, weil sie täglich mit Schreckensszenarien malträtiert werden, die auf nicht überprüften Infektionszahlen basieren, oder wenn der Sohn seine Mutter nicht mehr im Pflegeheim besuchen kann, ja oder wenn die Landesfürsten und die Schreckenskanzlerin einfach mal Grundrechte ignorieren, dann ist jeder, der noch mitdenkt, aufgerufen, hier Widerstand zu leisten.


(Die PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist MdL, Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Fraktion Thüringen)