Ronald Gläser ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, er ist Journalist der „Jungen Freiheit“ und kämpft trotz Antifa-Gewalt gegen sich und seine Familie seit vielen Jahren für Meinungsfreiheit und das Recht der Deutschen auf Selbstbestimmung. Im neuen Video von JA TV geht es um den unsäglichen GEZ-Zwangsbeitrag, linke Gewalt und etliches mehr.

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13 KOMMENTARE

  1. Wenn man die GEZ-Medien (werden auch als sog. Zwangsmedien bezeichnet) beurteilt, kommt man als unvoreingenommener TV-Konsument unweigerlich zum Ergebnis, dass Nachrichten und politische Sendungen stets schwarz-links-grün „verfärbt“ sind.
    Journalismus in fachlich einwandfreier Art und Weise sehe ich so gut wie nie. Für mich agieren oftmals im Zwangs-TV vornehmlich arrogante, teils extrem ungebildete und durchweg parteiische „Ansager“. Sie sagen das an, was man von oben angeordnet hat oder was erwartet wird.
    Ich sehe keinen Unterschied zu Zwangsmedien eines totalitären Staates mehr. Man hat das Gefühl der Gleichschaltung – und verprasst die Zwangsgebühren der Bürger. Eine direkte demokratische Kontrolle der GEZ-Medien durch ein Parlament existiert nicht – ich halte sie auch deshalb schon für verfassungswidrig. Zudem wird durch diese Zwangsmedien tagtäglich das Grundrecht auf freie Informationsbeschaffung des Bürgers verletzt. Als freier Bürger muss ich selbst bestimmen können, von wem ich Informationen beziehe und wen ich dafür bezahle. Alles andere ist totalitär und grundrechtswidrig.
    Nachrichten sollen
    >> neutral formuliert sein. Nachrichten beschreiben, was vorgefallen ist –
    und nicht, wie Journalisten bzw. „Ansager“ das finden.
    >> Für Meinungen gibt es den Kommentar – der ist dann aber auch als Meinung gekennzeichnet. >> Journalisten müssen also fair und wahrheitsgemäß berichten, die Menschenwürde achten, unparteiisch und unbestechlich sein.
    Diesen Kriterien entspricht kein GEZ-Sender – im Gegenteil, es wird alles an Nachrichten selektiert, teils verfälscht oder vermengt mit Meinungen des Ansagers.

    Es wäre längst

    Aufgabe der AfD

    gewesen, gegen die GEZ-Medien fortlaufend wegen Meinungs- und Informationsunterdrückung juristisch vorzugehen. Die häufig zu sehende Anbiederei von Politikern an diese teils bildungsfernen GEZ-Ansager, das sollte die AfD strikt unterlassen, eher arrogant auftreten und mit robuster Sprache argumentieren.

    Leisetreterei – wie ich es leider bei Herrn Meuthen mehrfach sah, ist „Gift“ für die berechtigten Ansprüche der freien Bürger und AfD-Wähler.
    Duckmäuserei ist der Untergang einer Opposition – ebenso wie Anpassung an das System.

    Es muss endlich seitens der AfD massiv gehandelt werden!

  2. Nachtragen möchte ich noch Folgendes, und zwar zum Europarecht:

    Die AfD, insbesondere Herr Meuthen als Europaabgeordneter, wäre gut beraten, die gesamte GEZ-Zwangsgebühren-Sache sowie deren praktische Radio- und TV-Ausgestaltung durch schwarz-links-grüne Propaganda-Sendungen auch vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen. Und zwar als Klage zur Feststellung der Nicht-Rechtsstaatlichkeit.

    Bisher gibt es bereits ein „kleines Verfahren“ (als Anfrage):
    Beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ist unter dem Aktenzeichen C-492/17 eine Anfrage des Landgerichts Tübingen anhängig. Die Luxemburger Richter sollen entscheiden, ob es sich beim Rundfunkbeitrag womöglich um eine Subvention für ARD und ZDF handelt. Die müsste die EU-Kommission genehmigen.

    Ich sage es nochmals salopp:

    Es reicht nicht aus, in Brüssel Stuhlkissen plattzusitzen, der Wähler erwartet von den AfD-Abgeordneten Action in jeder Beziehung.

    Sonst heißt es nach der kommenden BT-Wahl:
    „Die AfD ist ruiniert – rettet die AfD-Ruine!“
    Dann kann Herr Meuthen womöglich nur noch in der Ruine angebrannte Stuhlkissen plattsitzen

  3. Weil es hier thematisch passt –
    nochmals mein Vorschlag aus einer anderen Artikel-Kommentierung:

    Eine weitere juristische und medienwirksame Aktion wäre:
    > Vorsogliche Wahlanfechtung als WARNUNG
    vor weiterer Informationsbeschränkung durch GEZ-Medien

    Die AfD sollte medienwirksam (!) die kommenden Wahlen bereits heute vorsorglich anfechten – wegen „Wahlfälschung/Wählertäuschung“ durch die GEZ-Zwangs-Medien im Hinblick auf deren seit Jahren fortgesetzte weitgehend einseitige Propaganda-Information und Diskriminierung Anderdenkender sowie auch wegen der vorsätzlichen AfD-Oppositionsunterdrückung bzw. wegen des Mobbing durch die schwarz-links-grünen Systemparteien im Bundestag.

    Die öffentlich-rechtlichen Medien wurden als n e u t r a l e Sender von den Alliierten nach dem WWII ins Leben gerufen. Heute sind sie Propaganda-Sender – insofern rechtswidrige Anstalten.
    Dem Informationsrecht des Wählers steht eine Informationspflicht der Sender gegenüber. Diese Pflicht wird heutzutage durch die GEZ-Medien gravierend verletzt durch einseitige Propaganda, die den Wähler rechtswidrig beeinflussen kann.

    Wenn keine breite öffentlichwirksame Action erfolgt, dann wird die AfD nach der BT-Wahl 2021 ruiniert dastehen und unter die 5-%-Hürde fallen.

    Herr Meuthen: Bitte Action!

  4. A. von Steinberg 19. Oktober 2020 at 12:37

    „Herr Meuthen: Bitte Action!“

    Das werden andere tun müssen. Meuthen ist dazu entweder zu schwach, oder es ist gar nicht seine Aufgabe.

    Unterdessen:

    Frankreich bereitet Ausweisung von 231 Koranhörigen vor.

    LOL – 231! Doch so viele?!! Und über die Drehtür kommen sie zu uns hereinspaziert. Drehhofer und der Bundesmatrone sei Dank und Katrin Göring-Eckart freut sich schon wie Bolle.

    https://politikstube.com/nach-enthauptung-von-lehrer-frankreich-bereitet-ausweisung-von-231-extremisten-vor/

  5. Wo kann man das Interview nachlesen, um auch zitieren zu können? Manch einer kann sich auch kein so großes Datenvolumen leisten um so ein Video zu schauen…

  6. A. von Steinberg 19. Oktober 2020 at 11:54

    Das sind etwas weltfremde Forderungen. Solche Klagen werden einfach abgewiesen, weil die Altparteien dort ihre Richter längst plaziert haben.

  7. „An attack upon our ability to tell stories is not just censorship – it is a crime against our nature as human beings.“ – Salman Rushdie

  8. ZU:
    Heisenberg73 19. Oktober 2020 at 13:01
    A. von Steinberg 19. Oktober 2020 at 11:54
    ZITAT:
    Das sind etwas weltfremde Forderungen. Solche Klagen werden einfach abgewiesen, weil die Altparteien dort ihre Richter längst platziert haben.
    ZITAT ENDE.
    ————————————————————————————————————————–
    Na ja, dann möchte ich mal die „weltnahen“ Forderungen der AfD verwirklicht sehen, wenn meine realitätsbezogenen Anregungen wirklich „weltfremd“ sein sollen.
    Andererseits: Es mag schon sein, dass die Richtergremien teils parteiisch besetzt wurden. Ich persönlich habe aber (noch) nicht den Glauben an ein Fünkchen Gerechtigkeit verloren.

    Salopp gesagt:
    Es sind nicht alle Richter Ganoven! Man sieht jetzt an verschiedenen Entscheidungen zu Corona-Zwangsmaßnahmen, dass wenigstens ein (kleiner?) Teil der Richterschaft noch „klar“ denkt und sich dem Merkel-System nicht unterordnet, sondern das Grundgesetz anwendet.

    Im Übrigen:
    Wenn man (als AfD) nicht wenigstens versucht, juristisch gegen diese rechtswidrigen Zustände anzugehen, dann hat man schon verloren bzw. fährt wahlmäßig weiter in Richtung Abgrund.

    Hinzu kommt, dass solche Klagen selbstverständlich medienmäßig extrem stark aufbereitet und begleitet werden müssen. NUR durch Provokation und robustes Agieren kommt die AfD überhaupt ins Rampenlicht. Müßiggang und teils sogar dilettantisches (laienhaftes) Rumeiern sind einer Opposition unwürdig.

    Es gibt genügend Fachleute, die man engagieren kann – wenn man sie fachlich richtig auswählt und nicht eine solche Lusche aus dem Hut zieht, wie diesen ehemaligen Sprecher mit sienem dümmlichen Gequassel.

    Was zur Zeit insgesamt bei der AfD abgeht, ist – nach meinem Eindruck – geradezu politisch-komatös. NUR die GEZ-Medien erreichen den größten Teil der Wählerschaft – und nur dies ist entscheidend.
    DAS muss als Ziel obenan stehen.

    Wenn die AfD nicht gegen die GEZ-Medien kontinuierlich und öffentlichkeitswirksam angeht, hat sie ihre Existenzberechtigung völlig verloren. Sie will und muss doch politisch was erreichen f ü r den Bürger.
    Nur Platzhalter in einigen Parlamenten zu stellen und einige sehr gute Reden dort zu halten, ist ungenügend – das ist letztlich unwirksam bezogen auf die Masse der Wähler, die davon nichts hört oder sieht.

    Der AfD aber wird „Hören und Sehen“ vergehen, wenn das Polit-Koma anhält. Ich würde die AfD-Krankheit als fortgeschrittene Meutheritis bezeichnen, ein Entzündungsprozess, der lähmend wirkt.
    Die Wählerschaft besteht nicht nur aus schläfrigen „Rechts“-Abnickern, nein, die Leute wollen was sehen und hören!

    Der AfD fehlt offenbar sowas wie ein Steve Bannon, der für Trump im vergangenen Wahlkampf strategisch und knallhart Ziele formulierte und deren Verfolgung bei den Beteiligten einforderte.

    Politik ist kein Sandkasten, in dem jeder nach Belieben beschaulich mit Förmchen spielt. Es bedarf der energischen Strategie und „Mache“, denn sonst kann man getrost abtreten.

  9. Ja. Meinungsfreiheit kriegt man nicht für ein Kreuzchen bei CDU, SPD, Grünen, Linken. Da muss man schon vorher ein klein wenig nachdenken und dann das Kreuz an die richtige Stelle setzen.

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