Messermörder ist … "erheblich vorbestraft" …

Touristen-Mord in Dresden war islamischer Terror

Von JOHANNES DANIELS | Während in Frankreich die anständigen Menschen für den von einem islamischen Terroristen geköpften Geschichtslehrer Samuel Paty zu Hundertausenden öffentlich ihre Solidarität bekunden, ist der analog gelagerte Terror-Mord an einem Deutschen in Dresden eher nur eine Randnotiz in den „Qualitätsmedien“ wert. Denn alle Empathie in den Mainstreammedien dreht sich derzeit um den coronösen Gesundheitsminister Jens Spahn …

Zwei deutsche Touristen aus Nordrhein-Westfalen wurden Anfang Oktober in der Dresdner Altstadt hinter dem Kulturpalast ohne Ankündigung unvermittelt und hinterhältig mit einem Messer attackiert. Ein 55-jähriger Mann aus Krefeld starb auf der Intensivstation, ein 53-jähriger Kölner überlebte die Attacke schwer verletzt. Merkels Messer-Mörder ließ am Tatort das Küchenmesser zurück. Experten des Landeskriminalamts Sachsen fanden darauf DNA-Spuren, die zu einem Treffer in der Polizeidatenbank führten. Nun hat die Dresdner Polizei einen IS-Syrer als Täter gefasst. Der 20-jährige Abdullah A. H. H. ist selbstverständlich „erheblich vorbestraft“ und ein „polizeibekannter verurteilter IS-Anhänger“, wie sich im Laufe des Mittwoch Nachmittags heraus stellte.

Die blutige Terror-Attacke hinter dem Kulturpalast

Die Bundesanwaltschaft hat nun die Ermittlungen zur tödlichen Messerattacke übernommen, bestätigte eine Sprecherin der Behörde. Die Ermittler gehen 17 Tage danach davon aus, dass die Tat am 4. Oktober einen islamischen Hintergrund hatte. Abdullah A. H. H. ist für die deutschen „Sicherheitsbehörden“ allerdings kein Unbekannter: Mit 18 Jahren stand er 2018 bereits vor Gericht. Der Grund: „Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“. Das Oberlandesgericht befand den damals 18-jährigen Syrer für schuldig und verurteilte ihn „nach dem Jugendstrafrecht“ zu zwei Jahren und neun Monaten Haft.

Wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch bekannt gab, wurde A.H.H. erst am 29. September aus der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen entlassen und „stand unter Führungsaufsicht“. Diese verlief für die deutschen Aufsichtsbehörden jedoch nur mittelgut: Nur fünf Tage nach der Entlassung verübte er seinen Terroranschlag mitten in der Dresdner Innenstadt!

„Öffentlichkeit ausgeschlossen“ zum Schutz des IS-Täters

Beim Prozess im Jahr 2018 hatte der Senat die Öffentlichkeit nach der Verlesung der Anklage sofort vom Prozess ausgeschlossen. A.H.H. war zum Tatzeitpunkt nach eigenen Angaben noch „minderjährig“. Der Strafsenat sah es als erwiesen an, dass H. in seinem Facebook-Profil nicht nur Symbole des „Islamischen Staats“ verwendete, sondern über soziale Netzwerke den Dschihad propagiert und Gleichgesinnte zum Kampf als Märtyrer gegen sogenannte Ungläubige aufgefordert hatte. Außerdem suchte er im Netz unter anderem nach einer Bauanleitung für einen Sprengstoffgürtel. Der Islamwissenschaftler Dr. Steinberg aus Berlin erstellte 2018 für die Ermittler aus den damals sichergestellten Daten wie Chat, Bildern und Videos ein Gutachten.

Daraus ergab sich, „dass der Angeklagte seit Frühsommer 2017 eine dschihadistische Ideologie vertrat, sich zunehmend ISIS zuwandte und sich schließlich als dessen Anhänger Gedanken um die Ausführung eines Attentats machte“, heißt es in einer Mitteilung zum Urteil des Gerichts. Außerdem hatte sich der Syrer selbst im Prozess zu einem im Sommer 2017 in groben Umrissen angedachten Anschlag geäußert. Abdullah A. H. H. stammt aus der Nähe von Aleppo und „flüchtete“ im Sommer 2015 über eine Vielzahl von Drittstaaten nach Deutschland. Ende August 2017 wurde er verhaftet. Im Dezember war er zudem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Jugendstrafe verurteilt worden.

Refugees welcome!

Nach aktuellen Informationen war in der Nacht auf Mittwoch ein Spezialeinsatzkommando in Dresden unterwegs, um den Syrer aufzuspüren. Interventionskräfte entdeckten ihn sogar nahe dem Tatort und nahmen ihn vorläufig fest. Am Mittwochnachmittag wurde Haftbefehl gegen den 20-Jährigen erlassen und Untersuchungshaft angeordnet. Ihm wird Mord, versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

Das Motiv der Tat sei „noch unklar“. Der Angreifer hatte seinen Opfern keine Wertgegenstände abgenommen, somit schließt sich eine Raubstraftat aus. Der syrische IS-Terrorist ist seit 2015 in Deutschland und habe „eine Duldung“.

Geduldete Migranten müssten das Land eigentlich verlassen, werden aber nicht abgeschoben, denn wegen „der angespannten Lage in Syrien“ schiebt Deutschland IS-Terroristen nicht in ihr Heimatland ab. Das islamistische Milieu in Deutschland wächst und wächst: Im Jahr 2019 zählte der Verfassungsschutz bereits 28.000 so genannte „Islamisten“ – und damit rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dunkelziffer der Gewaltbereiten aus allen archaischen Regionen der Erde dürfte jedoch um ein Vielfaches höher sein.

Die WeLT berichtet über den Terrormord übrigens unter „Vermischtes“.