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WHO gesteht: Grippe fünfmal tödlicher als Corona!

Von PETER BARTELS | Meine PI-NEWS-Wenigkeit … der Feuilleton-Fürst Matthias Matussek haben es immer geahnt … Jetzt „zitiert“ die WHO („Weltgesundheitsorganisation“) die Metastudie von Stanford-Professor John Ioannidis. Fazit: Grippe ist fünfmal tödlicher als Corona!

Doch während Thomas Maul auf der „Achse des Guten“ etwas umständlich eine Nachricht von n-tv radebrecht (fünf Tage alt), wonach Corona nichts als ein heißer Furz durchgeknallter Politiker und ihrer hochbezahlten „wissenschaftlichen“ Wichtigtuer ist, verhängt Kanzler-Karnevalist Markus Söder über Bertechesgarden den Corona-Bann („Lockdown“) … Garantiert die Merkel-Regierung laut BILD Klopapier in Hülle für die Gülle; Asklepios im Olymp, Aloisius im Himmi, erbarmt Euch dieser Irren … Dieses Beamten-Beaus, der so gerne Preußens Kanzler wär‘, aber nicht mal den Bayern-Kini kann. Ausser zur Franken-Fastnacht …

Denn ausgerechnet heute bringt ACHGUT (der wahre SPIEGEL), den finalen Corona-Killer: „John Ioannidis! Der Mann ist an der Stanford University School of Medicine Professor für Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit und … biomedizinische Datenwissenschaft sowie Statistik … Außerdem Co-Direktor des Innovationszentrums für Meta-Forschung. „Laut Berliner Einstein-Stiftung gehört er aktuell zu den zehn meistzitierten Wissenschaftlern der Welt.“

ACHGUT- Autor Maul: „Jetzt ist sie raus, die Erkenntnis nämlich, dass Corona weniger gefährlich ist als die Grippe und … laut WHO … nicht  „fünfmal tödlicher“, wie von RKI-Chef Wieler nahezu wörtlich und Regierungsberater Christian Drosten indirekt behauptet, als sie Corona eine Letalität (Infektionssterblichkeit) von 1 Prozent zuschrieben (für schwere Grippewellen geht man von etwa 0,2 Prozent aus).“

Killervirus schrumpft zum Kille-Kille-Virus

ACHGUT weiter: „Die totale gesundheitspolitische Mobilmachung seit März 2020 hatte … (für die) … Regierungen und ihre medialen Lautsprecher … ursprünglich nicht den Zweck, die Folgen gewöhnlicher Grippewellen abzumildern, vielmehr sollten die … Grund- und Freiheitsrechte suspendierenden Maßnahmen einem Killervirus „den Krieg erklären“ (Macron, Merkel).“  Es wurde dann eher ein Kille-Kille-Virus …

Sorry, Leute, aber Thomas Maul nebelt ein bisschen wie einst Klopstock, deshalb die vielen PI-NEWS-Punkte. Jedenfalls hat Maul schon am 15. Oktober n-tv „entnommen“, dass die WHO … eine Studie von John Ioannidis … im „Bulletin of the World Health Organization“ publiziert hat. Titel: „Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data“ … In seiner von der WHO veröffentlichten Metastudie wertet Ioannidis da  mehr als 60 über die Welt verteilte Antikörperstudien aus und kommt zu einem „erstaunlichen“ Ergebnis:

  • Infektionssterblichkeit über 51 Standorte: 0,23 Prozent
  • Weniger als 118 Todesfällen pro 1 Million Menschen: 0,09 Prozent
  • 118 bis 500 Todesfälle pro 1 Million Menschen: 0,20 Prozent
  • Bevölkerungsgruppen unter 70 Jahren, 0,05 Prozent.

Thomas Maul: „Schon am 17. März warnte Ioannidis die Nationen, die Lockdown und Ausnahmezustand vollzogen hatten oder damit liebäugelten, vor einem Evidenz-Fiasko angesichts einer viel zu dünnen Datengrundlage für derart gravierende Eingriffe ins komplexe gesellschaftliche Gefüge.

Der Corona-Elefant, der von der Klippe sprang …

Er übertrug das zu der Zeit analysierte Infektions- und Sterbegeschehen auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess (IFR: 1 Prozent) auf die US-amerikanische Gesellschaft, wobei unter anderem zu berücksichtigen war, dass das Leben auf Kreuzfahrtschiffen viel beengter ist und dort eine ganz andere Altersstruktur der Population vorherrscht, und errechnete so eine Infektions-Letalität von 0,125 Prozent …Die Panikreaktion der Industrienationen verglich er mit einem Elefanten, der beim Versuch, einer Hauskatze auszuweichen, versehentlich von einer Klippe springt und stirbt.

Dann wundert sich der Achgut-Autor: „Erstaunlich“ ist … welche weiteren, von n-tv nicht erwähnten, Einschätzungen der … Metastudie von der WHO … im hauseigenen Bulletin in den Rang des Offiziellen … gehoben werden:

Erstens unterstreicht Ioannidis, dass die Mehrzahl der … regionalen Antikörperstudien … den Hotspots entstammt, deren Infektions- wie Sterbegeschehen weit über dem globalen Durchschnitt liegt. Daher … würden solche Studien an allen Standorten weltweit gleichermaßen durchgeführt werden, könnte die mittlere globale IFR „sogar wesentlich niedriger sein als die in meiner Analyse beobachteten 0,23 Prozent.“

Zweitens betont er, dass die IFR der unter 70-Jährigen selbst in den Hotspots bei 0,05 Prozent liegt und die dort überdurchschnittliche Infektionssterblichkeit der über 70-Jährigen folgende mögliche Ursachen hat:

„COVID-19 weist einen sehr steilen Altersgradienten für das Todesrisiko auf. Darüber hinaus ereigneten sich viele und in einigen Fällen die meisten Todesfälle in europäischen Ländern und in den USA mit einer großen Anzahl von Fällen und Todesfällen in Pflegeheimen. […]

Die sehr vielen Todesfälle in Pflegeheimen, die … überforderten Krankenhäuser können auch die hohe Zahl von Todesfällen an bestimmten Orten in Italien und New York sowie in den Nachbarstaaten erklären. 

Schlechte Entscheidungen (z.B. Entsendung von COVID-19-Patienten an Pflegeheime), schlechtes Management (z.B. unnötige mechanische Beatmung) und Hydroxychloroquin können ebenfalls zu schlechteren Ergebnissen beigetragen haben.“

Tod unterm LKW? Corona!

Achgut  schlussendlich: Vom RKI und von den regierungsnahen Rechercheuren um Correctiv.org wissen wir, dass in Deutschland jeder, der 28 Tage nach einem positiven PCR-Test stirbt, auch dann als Corona-Toter gezählt wird, wenn er von einem LKW überfahren wird. Andere Nationen – auch das dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben – erfassen ihre „Corona-Toten“ noch großzügiger.

Entscheidender ist aber, dass… 85 Prozent aller mit positivem PCR-Test Gestorbenen waren über 70 und litten zugleich an 2,6 (USA) bis 3 (Italien) Vorerkrankungen, die ihrerseits zu den Top-10 der jährlichen Hauptsterbegründe gehören, womit Covid-19 alles andere als die eindeutige Todesursache war.

Fazit: Die realistische globale Corona-IFR (liegt) sehr wahrscheinlich „wesentlich“ unter 0,23 Prozent – und damit um 0,2 Prozent.

Bereinigt man … die IFR (die amtlichen Corona-Toten) in Reflexion auf „Schlechte Entscheidungen, schlechtes Management) … dann kommen allenfalls ein Drittel aller „Corona-Toten“ als solche infrage … womit die realistische globale Corona-IFR im Mittel bei maximal 0,07 Prozent liegt, also im Bereich einer milden saisonalen Grippe.

Corona-Zuchthaus Deutschland forever

Diese WHO-Erkenntnis wird natürlich nicht der Anfang vom Ende des Corona-Zuchthauses Deutschland sein. Siehe Super-Söder und Weindrossel Merkels Klopapier-Garantie …

ACHGUT-Autor Maul à la Klopstock:

„Seit Monaten machen Regierung und RKI … Politik gegen die eigenen, zu nichts als Entwarnung Anlass gebenden Zahlen und Daten. Es könnte aber schwieriger werden, die Kritiker der Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen als „Covidioten“ zu beschimpfen, ohne dass dies auf die Schimpfenden zurückfällt.“

À la Broder: Wer andere Idioten nennt, ist selber einer!

À la PI-NEWS: „Quer“ oder wer: Kann jemand die AfD wecken?


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER!-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.