Die etwas andere Wahl-Nachlese

Matthias Matussek: Die Kugel rollt… Über Trumps Triumph schon jetzt

Von MATTHIAS MATUSSEK | Im großen Mainstream-Meinungs-Casino spielen Journalisten und Analysten gern die Fachleute mit besonders tiefen Einsichten, aber, jetzt mal echt, keine Ahnung, nach welchen Systemen die zocken, nach den Regeln, die ich aus Las Vegas kenne, müssten die jetzt alle vor den pawn shops, den Pfandleihern downtown in der Nähe des Golden Nugget, Schlange stehen in der glühenden Sonne auf dem Trottoir.

Immerhin, Fleischhauer had put the money where his mouth is – er setzte nach eigenem Bekunden, bevor er schlafen ging, 100 Dollar auf Biden, zum Schießen!, die wollte er anderntags bei rollender Kugel unter den finsteren Blicken des Croupiers „Öffentlichkeit“ (Twitter) dann doch schnell noch auf rot schieben, auf Trump, jetzt allerdings hat er sich dazu nicht mehr öffentlich geäußert, aber wenn, würde er wieder zurückschieben wollen.

Was für ein korrupter lächerlicher Blend… nein, bis hierhin und nicht weiter, ich will fair sein, ich sage mir: Behandle andere genau so, wie du auch selber behandelt werden willst…. und dann tritt sie, so kräftig es in meinem Alter noch geht, in den… ist eigentlich ohnehin meine goldene Regel…

Dafür hat pretty Brittany Klartext getwittert, die Frau von Martin Sellner unter ihrem maidenname Pettybone, und interessante Statistiken zu Wählerbewegungen beigesteuert. Der Anteil der weißen Männer für Trump ist zurückgegangen, da habt ihrs, ihr hysterischen linken Penner, ihr, um jetzt mal meinen Freund Akif Pirrinci zu zitieren, linksgrün versifften Schwuchteln, die ihr immer von Trump als Kandidaten für alte weiße Männer geschwafelt habt, laberlaberlaber, schon wieder daneben gelegen, warum hört euch überhaupt noch einer zu, ihr marxistischen kriminellen Knallköpfe aus Genderseminaren und lilapink gepolsterten Schmuse-Ecken in den Schneeflöckchen-Schutzonen, wenn ihr nicht gerade wieder Bambule macht.

Ach übrigens die “Schwuchteln”: Großer Ärger in der LGBTQ-Gemeinde, weil offenbar 45 Prozent der männlichen Homosexuellen Trump gewählt haben.

90 Prozent der Journalisten sind linksgrün. Das entspricht – jetzt rein rechnerisch – einem Schwachsinnigen-Anteil von 100 Prozent und wenn man Helge Lindh, den hässlichen Deutschen aus der hässlichen SPD dazurechnet, sind wir schon bei 115 Prozent.

Um es jetzt mal ein für allemal in die Kartonschädel zu hämmern, die uns Abend für Abend einen Erdrutschsieg für Biden prophezeit hatten, weil Trump ein Rassist sei: Der Anteil der Schwarzen für Trump ist gestiegen, auch der der Latinos – überhaupt hat dieser republikanische Präsident die meisten Stimmen von minorities seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts  auf sich vereinigt. Die hatten von der Schmierigkeit der sulzigen Dems, und der komplett bescheuerten und ideologisch schuldfreien Radikalität ihrer marxistischen black-lives-matter und Antifa-Street-Gangs die Nase voll.

Ja, sie saßen mal wieder ziemlich dumm rum in unseren Sondersendungen, und wussten nicht, was sie eigentlich senden sollten, wenn schon Sachen wie „Erika Dorfmann-Kreutzmeier spricht sich gegen Trump aus“ als meldungswürdig galt, Notstand, Notstand, eine Nachricht wäre der umgekehrte Fall, wenn sich The Donald mal diese Kratzmann-Kröten-Tröte vorgenommen hätte, ansonsten war nur  SOS und weißes Rauschen angesagt.

Also sendeten sie sich selbst, aber das macht ja heutzutage schon jeder auf Youtube (www.matthias-matussek.de) und viele weit erfolgreicher als diese Bagage, diese von uns mit acht Milliarden erpresster Schutzgelder finanzierten Dummfressen, viele noch übriggeblieben aus den goldenen Tagen, als das Fernsehen noch von den U-S, den unter Siebzigjährigen, geschaut wurde, sie rücken allerdings schnell dorthin.

Ach ja, übrigens, apropos unsere fett pensionierten Talkladies, Trump hat seinen Wähleranteil bei den Frauen aller Hautfarben ausgebaut, also jetzt bei den Frauen, die Familie haben und arbeiten, und nicht bei kämpferisch-feministischen öffentlich-rechtlichen Damen aus dem Haltungs-Gewerbe.

Wie man hört, wird noch gezählt. In Pennsylvania liegt Trump vorne, in Arizona verringert sich sein Rückstand. Und nach wie vor sind diese Trucks verdächtig in Michigan, aus denen morgens um 4 Behälter angeliefert wurden, und Michigan darauf einen Sprung von 160.000 Stimmen für Biden meldete.

Seien wir ehrlich. Wer von uns traut den schmierigen Demokraten nicht nur jede Schweinerei, sondern auch den allerwiderlichsten Wahlbetrug zu, mit der inneren Rechtfertigung, sie hätten das faschistische Gespenst, das sie aus Trump in ihren Gummizellen – den sogenannten Echokammern – fantasiert hatten, im letzten Moment an der Machtergreifung gehindert. Oft ist ja deren einziges Argument für Biden dasjenige, dass er der Ehrlichere und Anständigere sei. Und keiner machte sich die Mühe, seine unrühmliche Rolle beim Rausschmiss des ukrainischen Generalstaatsanwaltes zu untersuchen – in plain daylight. Oder den Anklagen wegen sexueller Übergriffigkeit nachzugehen, die die Kongressangestellte Terry Reid gegen ihn vorgebracht hat.

Oder seinen track-record der letzten Wahlen – wo er zurückziehen musste, nachdem ruchbar wurde, dass er ganze Passagen seiner Reden abgekupfert und seine akademischen Erfolge (die unterdurchschnittlich waren) aufgepolstert hatte – das alles ergäbe das Profil eines windigen und, trotz seiner privaten Tragödien, durchaus unsympathischen Karriere-Politikers, der sich 47 Jahre lang in Washington herumgetrieben hat, während Donald Trump gebaut und abgerissen hat, Profite erarbeitete und Bankrotte hinnahm, riskierte und mal gewann, mal verlor, ein Großmaul, das zum Bestsellerautor und zum TV-Star wurde, ohne jede Angst vor schlechtem Geschmack, aber einer, der anpackte.

Der das Land ökonomisch in die Gewinnzone brachte, und dort vor allem den kleinen Leuten Arbeit brachte, vor allem den Schwarzen.

Nein, bei dieser Wahl gibt es tatsächlich, egal wie knapp das Ergebnis ausfällt, schon jetzt einen MORALISCHEN Sieger: Donald Trump. Moment, der MORALISCH? Aber sicher!

Jede Concession-speech wäre verfrüht.

Donald Trump hatte es von der Stunde Null an mit einem hinterhältigen und extrem rachsüchtigen liberalen Establishment zu tun. Einem ganz realen Macht-Komplex, verschmolzen mit einer demokratischen sabotierenden Opposition im Parlament. Die Medien (samt Hollywood, Popindustrie, Talkshowstars) feuerten von der ersten Minute an gegen ihn, und kamen sich saucool dabei vor, aber er wankte nicht, sondern erfüllte so gut wie alle Wahlversprechen, die er abgelegt hatte.

Und er tat es bergauf kämpfend gegen jede dumme Nuss im Lande, die nachplapperte, was die dummen Nüsse der New York Times und der Washington Post und der TV-Anstalten vorkauten. (Kauen Nüsse, oder werden sie gekaut? Egal jetzt, keine Zeit!) Und es war zum Großteil durchaus so verhetzt und verlogen und verzerrt wie das, was die hohlköpfige Spiegel-Propaganda-Abteilung hier bei uns an den Kiosken auslegte.

Nein, dieser durch und durch authentische, angeberische und irgendwie auch naiv-gutherzige Donald Trump war und ist und wird bleiben in der Geschichte der amerikanischen Demokratie: ein Solitär!

Ein Mann, der alles erreicht hatte, und sich dann zur Aufgabe machte, seinem Land zu helfen. Dazu gehörte mehr als ein Riesenvermögen, denn das hatte auch ein gewisser New Yorker Milliardär Bloomberg. Aber der hatte weder die Eier noch die Vision.

Donald Trump hat beides, er würde sagen: beides in Überfülle.

Und wer zwischendurch die statements des aschfahlen und zerbrechlichen und verwirrten Biden erlebt, kann diesem prächtigen Riesenland, dieser Nation, die ich liebe und in der mein Sohn zur Welt gekommen ist, nur Glück für die kommenden Jahre wünschen.

An Donald Trump und seiner hemdsärmeligen aber unglaublich effektiven Art, Politik für die kleinen Leute zu machen und nicht für jene, die so wahnsinnig sophisticated rumschwafeln oder die in ihren Seminaren den Latinos und Latinas weismachen wollen, dass sie sich jetzt als Latinex anzureden hätten (ohne Scheiß, das wurde aus irgendeinem kranken Häschchen-College da unten ausgebrütet) (nach vier Jahren Rio und Bogota und Havana und Buenos Aires und Guatemala kenne ich die rassigen femininen, die geschlechtsstolzen Latinas, die würden jeden, der sie dazu zwingen wollte, sich als Latinex zu bezeichnen, mit ihrem Dildo erschlagen) – nein, an diesem grundauthentischen Großmaul Donald Trump mit seiner unvergleichlichen, bezaubernden Trophäenfrau Melania, an diesem Kerl mit den hochgekrempelten Ärmeln und dem gesunden Menschenverstand werden sich alle messen lassen müssen.

Aber noch rollt sie, die Kugel… noch eine Wette, Jan Fleischhauer?


(Im Original erschienen auf matthias-matussek.de)




Spaniel: Unfassbar, von welchen Leuten dieses Land regiert wird!

„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich hätte nicht gedacht, in dieser Debatte so viel Ahnungslosigkeit und Konzeptlosigkeit von der Regierung zu hören.

Es ist unfassbar, von welchen Leuten dieses Land regiert wird. – Herr Theurer, ein dickes Lob an Sie; Sie haben wenigstens den Punkt erkannt: Der Erhalt des Verbrennungsmotors ist für die Arbeitsplätze in diesem Land essenziell. – Sehr schön.

Aber, Herr Theurer, ich frage mich, was schlimmer ist, die Ahnungslosigkeit bei der Regierung oder Ihre Verlogenheit. Sie haben unseren Antrag zum Erhalt des Verbrennungsmotors ja abgelehnt, nicht Sie persönlich, aber Ihre ganze Fraktion.

Also, halten wir mal fest: Wir lernen hier von der Regierungsseite, dass Ihnen allen der Transformationsprozess in Richtung Elektromobilität gar nicht schnell genug gehen kann. Was bedeutet denn dieser Transformationsprozess? Er bedeutet – davon gehen Sie alle ja aus -, dass wir hier in Deutschland zu einem großen Teil die Batteriesysteme für die Elektrofahrzeuge herstellen und die Wertschöpfung im Land halten. Wissen Sie eigentlich, wie viel Strom man für die Herstellung einer durchschnittlichen Batterie braucht? Ich will es Ihnen sagen: 10.000 Kilowattstunden. Und diese 10.000 Kilowattstunden verursachen hier in Deutschland bei unsubventionierten Strompreisen über 3000 Euro an Kosten.

– Herr Krischer, Sie haben ja keine Ahnung. – In China können Sie die gleiche Batterie für 300 Euro Stromkosten herstellen. Jetzt muss ich als Unternehmer mal kurz überlegen: Baue ich die Batterie für 300 Euro in China oder für 3000 Euro in Deutschland? Alle, die jetzt mitgedacht haben und überlegen mussten, können froh sein, dass sie Politiker sind und nicht in der Wirtschaft ihr Geld verdienen müssen.

Meine Damen und Herren, es wird in Deutschland ohne steuerliche Subventionen keine Batteriezellenfertigung geben. Aus! Alle Arbeitsplätze in der Antriebsstrangfertigung werden genauso verschwinden wie die in der Solarzellenindustrie. Was Sie hier verbreiten, sind Geschichten von irgendwelchen Wunderwaffen, sind Märchen. Das gibt es alles gar nicht.

Völliger Humbug!

Aber kommen wir mal zu einer anderen interessanten Aussage. Eine andere interessante Aussage ist ja, dass Sie alle davon ausgehen, dass wir in Deutschland nach wie vor Verbrennungsmotoren erhalten.

– Ja, Moment. – Die Politik, die wir momentan betreiben, hat zur Folge, dass es in Europa ab 2030 keine Zulassung für Verbrennungsmotoren mehr gibt. Das heißt, die deutschen Hersteller müssten ihre Autos komplett exportieren. Ja, wer ist denn als Autohersteller so bekloppt und exportiert seine Autos aus dem teuren Deutschland nach Amerika oder Russland, wenn er sie vor Ort ohne Importzölle und bei niedrigeren Arbeitskosten bauen kann? – Kein Mensch.

Was Sie hier machen, ist die komplette Abschaffung der deutschen Automobilindustrie. Und das ist mehr als fahrlässig.

Es gibt nur einen richtigen Weg, und das ist der Erhalt des Verbrennungsmotors. Das ist die Politik der AfD, und die geht komplett ohne Verlogenheit. Fördern wir synthetische Kraftstoffe! Das muss unser Weg sein. Ich bitte darum, dass wenigstens die einigermaßen wirtschaftsorientierten Parteien in diesem Plenum einfach mal über ihren Schatten springen und vernünftige Politik machen und mit diesem Märchenerzählen aufhören, das es hier gibt.

Vielen Dank.“




„Laut Gedacht“ ist wieder da!

Das Satireformat „Laut Gedacht“ ist wieder da! Die Sommerpause hat lang genug gedauert, Alex Malenki und Philip Thaler sind ab sofort wieder wöchentlich in einem neuen Studio auf Sendung – auch wenn die Folgen jetzt nicht wie bislang donnerstags um 19 Uhr, sondern freitags um 13 Uhr kommen. Die beiden haben einiges aufzuholen – auf dem Programm stehen in dieser Folge erstmal (wieder) Corona, die US-Wahlen und die subtilen Foltermethoden unserer Spezialkrieger vom KSK. Viel Vergnügen!




Josef Schüßlburner: Scheitert die AfD?

„Wir verurteilen den Missbrauch des ‚Verfassungsschutzes‘ zu parteipolitischen Zwecken. Die Erfahrungen, die wir im Umgang mit den Landesämtern und dem Bundesamt dieser Behörde gemacht haben, lassen keinen anderen Schluss zu: Der ‚Verfassungsschutz‘ ist heutzutage ein Machtinstrument, welches gegen parteipolitische Konkurrenten eingesetzt wird und insbesondere dem Regierungsschutz dient.“

Das sind die ersten Sätze der Schweriner Erklärung, die von allen fünf Ostverbänden der AfD verabschiedet worden ist. Sie ist ohne Zweifel die beste Erklärung, die die AfD bisher zum Thema „Verfassungsschutz“ aufbieten kann. Wie kam es dazu?

Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern lud am 16. Oktober interessierte Bürger zum Schlossgespräch in Schwerin (Video oben). Das Thema des Abends lautete: „Demokratie und Verfassungsschutz“. Als größte Oppositionsfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern wurde es von den Gastgebern als verfassungsgemäße Pflicht verstanden, die Regierung zu kontrollieren.

Deshalb wollte man darüber diskutieren, wie der Verfassungsschutz bestmöglich seinem gesetzlichen Auftrag zum Schutz der Demokratie nachkommen kann anstatt als Instrument der Altparteien zu fungieren. Als Gastreferenten konnten die Macher hierfür den Publizisten Josef Schüßlburner aus dem Umfeld des Instituts für Staatspolitik (IfS) von Götz Kubitschek gewinnen. Schüßlburner ist Jurist, VS-Experte und hat sich öffentlich sehr kritisch und fundiert zur herrschenden Praxis des Verfassungsschutzes geäußert. Er eröffnete die Veranstaltung mit einem Impulsreferat zur angesprochenen Problematik (hier im Video ab 3:05 min).

Anschließend diskutierte Schüßlburner mit führenden Vertretern der ostdeutschen AfD-Landtagsfraktionen (Nikolaus Kramer, Björn Höcke, Jörg Urban, Dennis Hohloch und Oliver Kirchner) über die Praxis des VS in allen Bundesländern und auf Bundesebene. Heraus kam eben die eingangs erwähnte sachliche Schweriner Erklärung.

Sie ist eine hervorragende Grundlage für die Bundes-AfD, und die Partei täte gut daran, nicht hinter diesen Entwurf zurückzugehen. Die Erklärung zieht drei Schlüsse:

  1. Wir sprechen dem „Verfassungsschutz“ Objektivität und Neutralität ab und weisen die Einstufungen und Verlautbarungen dieser Behörden zurück.
  2. Wir wenden uns daher strikt dagegen, dass unsere Partei oder einzelne Parteimitglieder Äußerungen und Einstufungen des „Verfassungsschutzes“ für die politische Auseinandersetzung verwenden, sobald dies nützlich zu sein scheint.
  3. Wir wehren uns parlamentarisch und mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln gegen die unterschiedlichen Grade der Einstufung unserer Parteifreunde.

Und sie gipfelt in einer Maximalforderung:

Der „Verfassungsschutz“ muss schnellstmöglich in eine rechtsstaatskonforme Behörde umgewandelt werden. Gelingt dies nicht, ist er aufzulösen.

An solchen grundsätzlichen und entschiedenen Stellungnahmen wird sich in Zukunft der Erfolg oder Misserfolg der AfD messen lassen: Jede Position, die den Verfassungsschutz ernst nimmt, rückt die AfD ins Lager der Altparteien. Käme es dazu, wäre die AfD gescheitert.

„Scheitert die AfD?“, fragt deshalb Josef Schüßlburner mit Recht in seiner jüngsten Ausarbeitung – und liefert Seite für Seite starke Argumente, kluge Analysen und sinnvolle Ratschläge. Die AfD wird nur dann als Alternative wahrgenommen, wenn sie sich auf den entscheidenden Politikfeldern alternativ präsentiert. Schüßlburner lesen heißt: Die Sorge um die große parteipolitische Hoffnung Ernst nehmen. Schüßlburner hat aus dieser Sorge heraus das beste geschrieben, was in jüngerer Zeit über die AfD erschienen ist.

Bestellinformationen:

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Trump siegt noch im Untergang

Von MANFRED ROUHS | Während FoxNews aktuell meldet, dass Georgia auf eine Neuauszählung zusteuert, wollen wir noch einmal an die offenen Worte von Steve Bannon, politischer Stratege an der Seite Donald Trumps, erinnern. Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten 2016 stellte er dessen Agenda vor: „Wir werden den administrativen Staat zerstören.“

Es ginge darum, nicht nur den marxistischen Kosmopolitismus zu neutralisieren, sondern gerade auch die wirtschafts-liberalen Vereinheitlicher der Welt in die Schranken zu weisen. „Ja, die Globalisten, die Elite von der Wall Street.“

Seither kämpfte Trump gegen alles und jeden: Gegen die Linken, die ihre alte sozialistische Agenda wieder aufnehmen wollen. Gegen ein milliardenschweres amerikanisches Establishment, das keine Nationen kennt, sondern nur Marktplätze. Und gegen die Massenmedien, die auch in den USA teils von der Wall Street gekauft sind und teils von Marxisten unterwandert. Und die ihn mit Lügen bombardiert haben.

Eine der ganzen großen Lügen lautete, Trump sei bei der Präsidentschaftswahl 2020 völlig chancenlos, seine Wiederwahl ausgeschlossen. Das knappe Wahlergebnis setzt die Demoskopen nur kurzzeitig unter Druck. Sie haben geliefert, was bestellt worden ist.

Die Menschen vergessen schnell. Sie sehen nicht fern, um sich von langweiligen Nachrichten und garstiger Politik berieseln zu lassen. Sie wollen Sport und Unterhaltung sehen, Krimis und Seifenopern. Brot und Spiele.

Joe Biden wäre, falls es tatsächlich zu seiner Amtseinführung käme, kein amerikanischer Präsident, sondern eher eine Art Platzhalter für Lobbyisten und marxistische Ideologen. Hinter der dünnen, brüchigen Fassade seiner Präsidentschaft könnten sich die Globalisten noch einmal kräftig austoben, bevor Währung und Wirtschaft kollabieren. Falls dann die Arbeitslosigkeit explodiert und die Armut Brot und Spiele frisst, werden Millionen Amerikaner an Trump denken wie an einen Messias.

Trumps Ziel war es, das alte politische System der USA zu zerstören. Wie es auch weitergeht, was auch immer danach kommt: Niemand kann ihm nachsagen, er habe dieses Ziel nicht hartnäckig genug verfolgt. Trump siegt noch im Untergang. Und legt damit womöglich den Grundstein einer politischen Erneuerung der USA und weiter Teile der Welt über die USA hinaus, die andere werden vollenden müssen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Jürgen Braun: Islam ist keine Rasse, Islamkritik ist niemals Rassismus

Im Deutschen Bundestag stellte der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), am Freitag den zweiten Bericht der Bundesregierung zu diesem brennenden Thema vor. Für die AfD sprach im Anschluss Jürgen Braun. Er äußerte großes Unverständnis dafür, dass in diesem Bericht die Kritik am Islam als eine Form des Rassismus bezeichnet wird: „Der Islam ist keine Rasse, und deshalb kann Islamkritik niemals Rassismus sein.“

Hart ging Braun auch mit Bundesinnenminister Seehofer ins Gericht: „Frankreichs Präsident Macron ruft zum Kampf gegen den Islamismus auf. Die Bundesregierung tut das Gegenteil. Innenminister Seehofer verhöhnt die Opfer des Terrorismus. Begründete Islamkritik soll jetzt mit einem sogenannten Expertenkreis zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit unmöglich gemacht werden.“

In einem Punkt konnte AfD-Mann Braun den Regierungsbeauftragten loben: „Herr Grübel, wir schätzen Ihre Arbeit als Religionsbeauftragter der Bundesregierung sehr. Klar benennen Sie den antisemitischen Mordanschlag von Halle. Dafür danken wir Ihnen. Judenfeindlichkeit darf in Deutschland keinen Platz haben. Nie wieder Judenhass – egal von wem!“ Deutlich erkennbar war, dass dies für Braun ein echtes Herzensanliegen ist, doch er sieht Grübel als einen Einzelkämpfer: „Wir befürchten, dass Ihre eigene Regierung diese Arbeit nicht genügend wertschätzt. Unter dieser Bundeskanzlerin werden Sie wohl kaum viel erreichen können. Angela Merkel hat kein Ohr für verfolgte Christen!“

Den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie, der auch Thema des Berichts ist, kritisierte Braun dagegen scharf. Er hält die Maßnahmen in diesem Punkt für ungeeignet und kontraproduktiv, und er hielt dem Bundesbeauftragten vor, was der AfD in diesem Bericht fehlt: „Die komplette und flächendeckende Absage von Ostergottesdiensten in Deutschland war ein verheerendes Signal.“ Großes Echo erntete er, als er dieses Problem auf den Punkt brachte: „Die AfD hat als einzige Fraktion das höchste Fest der Christenheit verteidigt.“

Doch Braun war mit seiner inhaltlichen Kritik damit noch nicht am Ende: „Wir vermissen eine klare Darstellung der gewaltsamen Verfolgung von Christen unter dem Islam, der Mordanschläge, der Gewaltmission. Es wird in diesem Religionsbericht einfach nicht klar genug geschrieben: Weltweit ist die Christenverfolgung das größte Problem!“ Und er legte nach: „Der radikale Islam zeigt sich schon wieder als tödliche Gefahr – Christen werden beim Gebet brutal abgeschlachtet, in Nizza. Homosexuelle werden in Deutschland schwer verletzt und umgebracht, in Dresden – zu diesem Mord bis heute nicht einmal die kleinste Trauerbekundung der Bundeskanzlerin!“

Immer wieder ist davon zu hören, weltweit seien auch Moslems Verfolgte, ja, fast scheint es mancherorts, als sollten sie mehrheitlich zu Opfern stilisiert werden. Hier rückt Braun die Verhältnisse zurecht: „Moslems werden zumeist durch andere Islamgruppen verfolgt – oder durch Kommunisten, wie das letzte Jahrhundert gezeigt hat.“

Tuvia Tenenbom mit Jürgen Braun.

Der Bundesregierung warf Braun in diesem Zusammenhang eine fatale Blauäugigkeit gegenüber dem Islam vor: „Islamische Staaten verbieten die Abkehr vom Islam, häufig unter Androhung der Todesstrafe. Ebenso wird jede Islamkritik hart bestraft, auch hier droht der Tod.“ Er machte einen Vergleich auf: „Mildere Strafen enthält dagegen der Paragraf 166 des deutschen Strafgesetzbuches. Dennoch ist dieser Paragraf kein Ruhmesblatt für unseren Rechtsstaat. Dieser Paragraf ist pervers. Er schützt aggressive Religionsgruppen, Gewalttätigkeit wird belohnt. Dieser Paragraf 166 bietet keinen Schutz für friedliche Religionen, er nützt nur den Islam-Extremisten. Deshalb muss er gestrichen werden!“ Braun mahnte: „Die Taten der Mörder im Namen des Islam beweisen es mal wieder: Der radikale Islam gehört nicht zu Europa, der Islam gehört nicht zu Deutschland!“

Bemerkenswerte Gäste hatte Jürgen Braun mitgebracht. Von der Besuchertribüne aus verfolgten der bedeutende New Yorker Bestsellerautor und Theatergründer Tuvia Tenenbom und seine Gemahlin Lisi die Debatte. Als Jürgen Braun die beiden herzlich begrüßte, applaudierte nur die AfD. Wer hätte das gedacht – jüdische Gäste im Bundestag, und weder bei der Union noch bei der FDP noch bei der SPD noch bei den Grünen und schon gar nicht bei der umbenannten SED, ganz links im Plenum, regte sich eine Hand zum begrüßenden Beifall, der ansonsten im Bundestag gute Übung ist. Verständlich, dass immer mehr Beobachter aus befreundeten Ländern die AfD als „letzte Hoffnung für Deutschland“ bezeichnen.




Bystron: „Die Trump/Biden-Schlacht wird vor Gericht entschieden“

Chaos und Ungewissheit nach der Präsidentschaftwahl in den USA: ARD und CNN wollen lieber heute als morgen Joe Biden (bzw. Kamala Harris) zum Präsidenten küren. Donald Trump spricht dagegen von Wahlbetrug und klagt unter anderem in Nevada, Wisconsin, Michigan, Pennsylvania und Georgia. Wir sprachen mit dem AfD-Außenpolitiker Petr Bystron über die Wahl und wie es jetzt weiter geht.

PI-NEWS: Herr Bystron, was ist in den USA los?

Petr Bystron: Ein Drama! Eine ganz knappe Wahlentscheidung bei der Präsidentschaftswahl, die durch Zweifel an der Rechtmäßigkeit einiger Abstimmungsvorgänge gekennzeichnet ist.

Wie kam es dazu?

Donald Trump hatte in der Wahlnacht einen entscheidenden Vorsprung in den Wechselwählerstaaten Georgia, North Carolina, Pennsylvania, Wisconsin und Michigan. Er sah zu diesem Zeitpunkt als sicherer Sieger aus. Dann wurde in einigen Staaten die Auszählung plötzlich angehalten. Danach tauchten – vor allem in den städtischen Hochburgen der Demokraten wie Detroit, Philadelphia und Atlanta – mehrere hunderttausend Stimmen für Joe Biden auf. Das Trump-Team riecht hier Betrug und fordert Wahlbeobachter und Nachzählungen – soweit alles völlig legitim. Wir erleben jedoch, dass Trumps Wahlbeobachter in den demokratischen Städten Detroit, Milwaukee und Philadelphia ausgesperrt werden. Das verstärkt aber nur das Misstrauen und befeuert die Manipulationsvorwürfe.

Die deutschen Medien behaupten, Trump wolle verhindern, dass alle Stimmen gezählt werden.

Die Mainstream-Medien haben mit dieser Wahl jeden Anschein einer objektiven Berichterstattung fallen gelassen und sich offen für Joe Biden positioniert. Das war ja schon bei Hillary Clinton so. Und es zog sich dann die ganzen vier Jahre durch Trumps Präsidentschaft weiter.  Man denkt nur an die unsäglich diffamierenden Spiegel-Cover mit Donald Trump und vergleicht sie mit den verherrlichenden Propaganda-Fotos, mit denen Obama auf die Titelseiten kam. Zur Zeit laufen in den USA Vorgänge ab, die Anlass zur Sorge bereiten: In Detroit zum Beispiel tauchen drei Tage nach der Wahl immer noch Stimmen für Joe Biden auf, die republikanischen Wahlbeobachter werden unter Jubel und Gegröle rausgeworfen oder gar nicht erst hineingelassen. Das Trump-Team hat daher auf einen Stopp der Auszählung geklagt bis die republikanischen Wahlbeobachter wieder zugelassen werden, damit zumindest die Auszählung unter fairer Aufsicht stattfindet. In unseren Mainstream-Medien wird das dem deutschen Publikum als „Trump will die Auszählung stoppen“ verkauft. Das ist schon wieder so eine typische „Teilwahrheit“, wie wir sie aus den öffentlich-rechtlichen Medien öfters kennen.

Aber die Wahlbeobachter der OSZE haben gesagt, es ginge alles mit rechten Dingen zu.

Die Antwort ist einfach: Die OSZE-Beobachter sind nur in ausgewählten Wahllokalen anwesend gewesen. Und in diesen haben sie keine Verstöße festgestellt. Mein Kollege Paul Podolay war für die AfD auch als OSZE-Beobachter vor Ort. Auch er sagte, in dem Wahllokal war alles in Ordnung. Das sagt aber nichts über die Wahllokale aus, in denen sich keine OSZE-Beobachter befanden.

Wie wird es weitergehen?

Donald Trump hat ganz klar gesagt, die Demokraten versuchen, die Wahl zu stehlen. Er wird das mit allen legalen Mitteln bekämpfen. Es geht ja im Prinzip nur um ein paar notorisch korrupte, demokratisch regierte Städte, wo scheinbar Zustände herrschen wie in einer Bananenrepublik. Wenn nur die legalen Stimmen gezählt werden, hat Donald Trump gewonnen, sagt der Präsident. Zum Glück kommt das ja nicht unerwartet, solche Machenschaften gab es zum Beispiel schon in Florida 2018 bei den Midterms, und Trumps Anwälte und Wahlbeobachter sind darauf vorbereitet. Sollten die Demokraten wirklich versucht haben, die Wahl zu stehlen, wird dies noch ein langes gerichtliches Nachspiel haben. Letztendlich wird der Oberste Gerichtshof in einigen Wochen erst entscheiden, bis dahin kann alles passieren. Ich hoffe, dass die amerikanische Demokratie siegen wird.

Was für Lehren ziehen Sie für Deutschland daraus?

Wir erleben, dass die linke Unterwanderung von Staat und Presse in vielen Ländern des Westens so weit fortgeschritten ist, dass sie selbst den mächtigsten Politikern der Welt zusetzen können. Das haben wir alle schon am Beispiel Österreich, Ungarn, Polen, Frankreich, Italien, Großbritannien und Israel erlebt. Das macht mir große Sorgen für die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Bereits 2013 hat Professor Jochen Renz Wahlbetrug auch in Deutschland gefunden und in einer wissenschaftlichen Studie veröffentlicht. Er kam zum Schluss, dass hier Wahlergebnisse immer wieder manipuliert werden, dass diese Fälschungen wissenschaftlich signifikant sind und dass sie immer zu Ungunsten der AfD erfolgen. Und das ist „nur“ die Wahlfälschung am Wahltag. In meinen Augen erfolgt die viel schlimmere Wahlfälschung im Vorfeld durch die Beeinflussung durch die öffentlich-rechtlichen Medien. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Zuwachs der Grünen in den Umfragen und der Tatsache, dass deren Spitzen Habeck und Baerbock die am meisten eingeladenen Gäste in den politischen Talkshows waren. Dabei hat es für die Einladungen in diesem Ausmaß gerade in den öffentlich-rechtlichen Sendern keine Berechtigung gegeben – die Grünen sind die kleinste Fraktion im Parlament!

Wie kann man das ändern?

Eine Chance wäre, dass sich die Sender von Innen reformieren und ihre Berichterstattung hin zum Objektiven verändern. Doch wenn man sieht, dass über 90 Prozent der Volontäre bei ARD/ZDF für Rot-Rot-Grün stimmen würden, dann bleibt nur noch eine grundlegende Reform des ganzen Systems. Ich fordere seit Jahren die Abschaffung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch Zwangsgebühren.

Danke für diese Einschätzung.

Sehr gerne.




Video: AfD entlarvt heuchlerische Kölner Karnevalsvereine

Die Verleihung des “Karl Küpper Preises für Zivilcourage” ausgerechnet an die Mainstream-Schlepperkönigin Carole Rackete hat in Köln und darüber hinaus für unfreiwillige Lacher gesorgt – PI-NEWS berichtete. Die AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat hat nun mit einem Video nachgelegt und die Heuchelei führender Kölner Karnevalsvereine entlarvt.

Nicht nur, dass sich der organisierte Karneval überhaupt für eine derartige Groteske hergab. Man war dann zudem noch zu geizig, das Preisgeld von 10.000 wenigstens aus eigener Tasche zu stiften. Vielmehr ließ man sich das Geld von der Stadtsparkasse und der Rheinenergie schenken!

Mit dieser Finanzierung durch stadtnahe Unternehmen schließt sich auch wieder der Kreis zur Vorgeschichte der Preisverleihung. Die AfD-Fraktion hatte ja ursprünglich den Antrag auf Ehrung des stets zeitgeistkritischen Karnevalredners Karl Küpper gestellt und war damit im Stadtrat auf breite Ablehnung gestoßen. Getreu dem Motto: Wenn etwas von der AfD kommt, wird es auf jeden Fall niedergestimmt, egal wie sinnvoll oder gut es auch sein möge.

Hintenrum hatte der kölsche Klüngel diese Idee aber trotzdem weiter verfolgt und den organisierten Karneval dafür eingespannt. Verbunden mit der Pervertierung der Ursprungsidee, nun ausgerechnet eine völlig zeitgeistkonforme Person wie Carole Rackete sozusagen als Schlag ins Gesicht der AfD zu ehren – was Frau Rackete in ihrer Rede während der Preisverleihung auch offenherzig zugab.

Die AfD-Ratsfraktion hat diesen Skandal und die Preisverleihung deshalb in einem interessanten Video nochmal aufgearbeitet. Der Fraktionsvorsitzende Stephan Boyens entlarvt dabei die Heuchelei der Verantwortlichen und den erneuten Verrat des Kölner Karnevals an Karl Küpper. Zudem kündigte Boyens an, dass in dieser Angelegenheit auch im Rat noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Die Jury des nun jährlichen Preises forderte er schon jetzt auf, das nächste Mal einen wirklichen Helden der Zivilcourage zu ehren: nämlich posthum den ermordeten französischen Lehrer Samuel Paty.




Wer bezahlt eigentlich den „Lockdown“?

Von WOLFGANG HÜBNER | Wie alles im Leben haben auch die November-Maßnahmen zur versuchten Eindämmung der Virusgefahr ihren Preis. Wie hoch der ist, weiß niemand genau. Die Bundesregierung rechnet jedenfalls mit deutlich weniger Milliarden Euro als die besonders betroffenen Branchen, will aber notfalls noch mehr helfen, als sie derzeit beabsichtigt.

Woher sie das Geld nimmt? Aus ihrem Sparschwein wohl nicht, denn das ist schon lange geschlachtet und restlos verzehrt. Also beschafft sie die Milliarden mit Schuldenaufnahmen in immer schwindelerregenderer Höhe. Da Schulden verzinst und getilgt werden müssen, falls keine Staatspleite riskiert werden soll, muss jemand diese Lasten der Zukunft auf sich nehmen. Und wer ist das? Richtig: Es sind die arbeitenden, wertschöpfenden, steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger.

Unsere allwissenden Spitzenpolitiker haben bei ihren Maßnahmen schon gut bedacht, wer vom „Lockdown“ deshalb, zumindest in der großen Mehrheit, nicht betroffen sein soll: Die arbeitenden, wertschöpfenden, steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger. In Deutschland ist das eine Minderheit, die aber alle finanziellen Lasten trägt.

Diese darf zwar nun einstweilen nicht in Restaurants, Kneipen, Cafés, Kinos, Theater, Opern oder Fitneßstudio gehen, sie muss Masken tragen und soll auch im Ehebett besser 1,50 Meter Abstand halten. Doch werktags von 8 bis 17 Uhr ist die Arbeit für den fürsorglichen Staat und auch noch ein bisschen für die eigene Existenz Bürgerpflicht für die Minderheit der wertschöpfenden und steuerzahlenden Deutschen.

Da diese Minderheit erstaunlicherweise an dieser Situation keinen vernehmbaren Anstoß nimmt, klappt die Kalkulation von Merkel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer bestens. Gewiss: Nur arbeiten, aber nicht mehr feiern und leben, nur ARD/ZDF, Netflix und Sky statt Hollywood, Schillers „Räuber“ und Wagners „Lohengrin“ – das ist für viele schon unschön. Doch dafür haben all die arbeitenden, wertschöpfenden, steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger unseres Volkes die befriedigende Gewissheit, im Kampf der neuen Volksgemeinschaft gegen das Virus ihren wichtigen Beitrag zu leisten – insbesondere die Jahrgänge ab 1970.

Und sollte der Beitrag dieser nach der segensreichen Anti-Baby-Pille geborenen Landsleute demnächst nicht reichen, um die Schuldenlast zu schultern: Merkel resp. ihrem Nachfolger und den Ministerpräsidenten wird garantiert die rettende Idee kommen. Damit „wir“ auch das schaffen!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Video: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Halle

Die Deutschland-Tour der Bürgerbewegung Pax Europa macht an diesem Freitag von 12 bis 19 Uhr Station in der kreisfreien Großstadt Halle im Süden von Sachsen-Anhalt. Michael Stürzenberger und sein Team werden auch dieses Mal wieder versuchen, möglichst viele Bürger vor Ort über die Gefahr des Politischen Islam zu informieren. Der Livestream kommt wie immer von EWO – wir wünschen den PI-NEWS-Lesern viel Spaß beim Zuschauen!




Terror, Trump & Corona – so konditionieren uns die Medien

Von MARKUS GÄRTNER | Ich habe es geschafft, ich habe am Donnerstag auf der Fahrt nach und von Berlin (zurück ins Büro) 14 Stunden ÖRR Radio überstanden, ohne aus dem Auto zu springen oder absichtlich gegen einen Baum zu fahren.

Hätte ich einen Kübel auf dem Beifahrersitz platziert, er wäre nach beiden Fahrten – hin und zurück – jeweils voll gewesen: Terror, Trump & Corona, die Nachrichten sind so einseitig, zynisch und manipulativ geworden, dass man sich fragt, ob das angesichts der Zwangsgebühren nicht alleine schon eine Klage in Karlsruhe wert ist.

Jetzt habe ich diesen Propaganda-Marathon erst einmal überstanden und werde über Monate hinweg kein ÖRR Radio mehr hören.

Die Hoffnung, dass ich durch die Karlsruher Richter in der Zwischenzeit von den Zwangsgebühren für diese Programme erlöst werde, hält sich allerdings in sehr engen Grenzen.


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)




Video: Lesbos und Moria ohne Filter

Gewalt, Messer-Attacken, Raub und Vergewaltigung sind zum Alltag der einst verschlafenden Ferieninsel Lesbos geworden. Die Lebensgrundlage Tourismus ist für viele Griechen hier endgültig zerstört. Geldzahlungen erhalten jedoch nur die illegalen Einwanderer, um angeblich in ihre Heimatländer zurückzukehren. Die jungen Youtuber von „Paronym Deutschland“ sind nach Lampedusa und Lesbos gereist und haben dort einen handfesten Skandal aufgedeckt.