Gut fünf Jahre ist es her, dass die Publizistin Birgit Kelle ihren ersten Auftritt bei JF-TV hatte, damals anlässlich der Vorstellung ihres Bestsellers Gender-Gaga auf der Leipziger Buchmesse. Seither ist viel geschehen.

Und was damals noch lustig anmutete, nimmt immer konkretere Züge an. Spätestens seitdem bei ARD und ZDF immer häufiger das „Unterstrich-Sternchen-Pause-Innen“ der Gender-Bewegung zum Einsatz kommt, ist offensichtlich: Diese Leute meinen es ernst.

Ihren Ursprung hat diese Sprachentstellung in linken Milieus. Dass sie nunmehr in von allen Bürgern finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien zum Einsatz kommt, zeigt, wie weit die Ideologie des Gender-Mainstreaming fortgeschritten ist und wie erfolgreich die Aktivisten dieser Denkweise zur Geltung verhelfen.

Zeit also für Birgit Kelle, in einem neuen Buch der aktuellen Entwicklung Rechnung zu tragen: „Noch normal? – Das lässt sich gendern“ geht der dringenden Frage nach, was die Menschen erwarten müssen, wenn die Politik der Gender-Aktivisten tatsächlich umgesetzt werden sollte.

Eine „neue Normalität“, die allerdings mit dem, was heute für die allermeisten „normal“ ist, nicht mehr viel zu tun hat. Und deren Vorkämpfer in der Coronakrise offenbar eine willkommene Ablenkung sehen, um im Hintergrund Tatsachen zu schaffen.

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57 KOMMENTARE

  1. ….wo wir wieder beim Punkt angelangt wären, nach den Gründen zu suchen, warum Gesellschaften degenerieren und zerfallen, je höher diese entwickelt sind – obwohl sich noch nie wie heute ein fulminanter und komplexer historischer Erfahrungsschatz und ein Wissen angesammelt hat, was uns eigentlich ermöglichen sollte, bestimmte Entwicklungen bereits im Ansatz verhindern zu können.

  2. Der Zeitgeist wird sich auch wieder ändern, und so ein Unfug lässt sich abstellen.
    Ich treibe diesen Unfung nicht und werde ihn nie treiben.
    Wenn keiner mitmacht, wird sich der Blödsinn totlaufen.
    Ansonsten glaube ich haben wir wirklich andere Probleme.

  3. Gibt es noch irgendein Land der Welt, in dem in diesem Gender-Kacke-Neusprech geschwurbelt wird? Ich glaube nicht. Bei Programmen in ZDF, ARD oder 3sat schalte ich sofort ab, wenn irgendein Arschloch_innen anfängt eine solche Scheiße_innen zu labern. Ich könnte im Strahl kotzen, wenn ich höre, wie hier aus linksversifftem, ideologischem Schwachsinn_innen unsere deutsche Sprache_innen völlig sinnfrei verhunzt wird.

  4. Boykottiert dieses „*Innen“ wo und wann immer es geht. Macht euch die Sprache der Links-Anarchos nicht zu Eigen. Erlaubt ist es nur bei satirischen Beiträgen, wie am Beispiel Gerhard Grosz, der sich in seinen Videos über diese linksversifften Sprachfürze lustig macht.

    Keinen Millimeter nach Links !!!

  5. Ja , da wird immer nur das positive gegendert !
    Andersrum trifft man ja jetzt auch in Serien und Filmen immer öfter weibliche Hauptdarsteller in Rollen an welche früher männlich waren. Oder schwarze Darsteller für klassische Weisse Rollen.
    Siehe z.B. Thor oder Captain Marvel welche nun Frauen sind , oder Anne Boleyn welche nun von einer schwarzen Darstellerin verkörpert wird.
    Da warte ich mal drauf ob ein Martin Luther King Darsteller mal von einem weissen Schauspieler gespielt wird, oder zum Beispiel auch mal schwarze Darsteller z.B einen Adolf Hitler oder einem sonstigen “ Nahtsie“ darstellen!
    Oder mal eine Asiatin als Rosa Luxemburg !
    Hautfarbe spielt ja auch keine Rolle mehr ….oder irgendwie doch!?

  6. Helge Schneider hat sich schon in den 90ern in „Helga Maria Schneider – eine Frau geht seinen Weg“ köstlich über Vergenderung und Feminismus lustig gemacht. Auch das Verhalten von Türken wird kurz behandelt.

    Habe es als Hörbuch eine Zeit lang morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit gehört und kam dann mit breitem Grinsen ins Büro, worauf ich mit großen Augen angestarrt und gefragt wurde, was ich denn unterwegs geraucht habe.

    Am Besten, man übertreibt diesen Schwachsinn bis ins Lächerliche: Die Schränkin, die Tischin, die Stühlin, Kochtöpfin, usw.

  7. obelix57 21. November 2020 at 14:33

    Gibt es noch irgendein Land der Welt, in dem in diesem Gender-Kacke-Neusprech geschwurbelt wird?

    Ja!
    Das ist ein weltweites Phänomen.

    Hier ist eine Richtlinie für „Gender inclusive language in English“ von der UNO, die selbstverständlich sowohl in Großbritannien als auch in den USA umgesetzt wird. Man merkt das auch, wenn man englische Texte liest, auch bei Romanen und in Filmen.

    https://www.un.org/en/gender-inclusive-language/guidelines.shtml

    Rechts oben auf der Seite finden sich entsprechende Anleitungen für Arabisch, Chinesisch (?), Französisch, Russisch und Spanisch.

  8. Der boese Wolf
    21. November 2020 at 14:45
    Wie funktioniert Gendersprache eigentlich in Englisch? Wie wird z.B. „the chair“ oder „the table“ gegendert?
    ++++

    „the fucking-chair and
    „the fucking-table“!

  9. Das_Sanfte_Lamm 21. November 2020 at 14:20

    ….wo wir wieder beim Punkt angelangt wären, nach den Gründen zu suchen, warum Gesellschaften degenerieren und zerfallen, je höher diese entwickelt sind …

    .
    Najanu,
    es gibt eben
    auch Konzepte,
    Strategien und also
    Geschäftsmodelle, die
    ihre Energie aus dem Zerfall,
    ja aus dem gesteuerten und dh.
    vorsätzlich in Gang gesetzten
    Zerfall generieren … Solche
    Konzepte sind nun mal in
    der Natur auf ziemlich
    allen Ebenen vielfach
    anzutreffen. Und
    somit halt auch
    in der Realität
    der heutigen
    Menschen.
    .

    https://neue-spryche.blogspot.com/2009/12/am-scheideweg.html

  10. jeder Organismus stirbt, wenn zu viele Schmarotzer und Parasiten ihn aussaugen. Die Aussaugend*innen kratzen dann ebenfalls ab.

  11. Der boese Wolf 21. November 2020 at 14:45

    Wie funktioniert Gendersprache eigentlich in Englisch? Wie wird z.B. „the chair“ oder „the table“ gegendert?

    .
    Aber mit
    dem ‚mankind‘
    für Menschheit haben
    die schon ein Problem. Die
    brauchen entweder ein neues
    Wort oder müssen dann halt
    ‚Manandwomankind‘ sagen
    oder eben umgekehrt.
    Inglisch ist voll lustig
    — für ‚Menschheit‘
    Mannundfraukind
    zu sagen, fänd
    ich richtig
    goil …
    .

  12. „Spätestens seitdem bei ARD und ZDF immer häufiger das „Unterstrich-Sternchen-Pause-Innen“ der Gender-Bewegung zum Einsatz kommt, (…)“

    Immer wird der Deutsche Lügen Funk (DLF) vergessen 🙁

  13. Heisenberg73 21. November 2020 at 14:15

    Komisch, dass man nie von Terrorist*innen oder Ladendieb*innen liest.

    Habe witzigerweise gerade vor kurzem wieder festgestellt, dass, wenn der eigentliche Begriff negativ besetzt, also gemäß gesellschaftlichem Konsens „böse“, ist, durchaus gegendert wird, dann aber ausnahmweise dem weißen alten Mann großzügig der Vortritt gelassen wird. Entsprechend Ihren Beispielen wäre das dann:

    Terroristen und Terroristinnen

    Ladendiebe und Ladendiebinnen

    Dass das neue Buch von Birgit Kelle einiges an Sprengkraft beinhalten dürfte, merkte ich an mir selbst sehr schnell daran, dass bereits das Betrachten des Interviews mit dieser hochgescheiten Frau ausreichte, um mir meinen diebischen Spaß am „Gendern aus Jux“ (wie es gerade auch bei PI-News-Kommentarschreibern längst zum Volkssport geworden ist) erst einmal vergällt war. … Aber das kommt schon wieder. 😉

    Gendern ist keine gutgemeinte und im Grunde harmlose Rechtschreibreform. Gendern ist Gedankenkontrolle! Eine linke teuflische gesteuerte Marxisten-Scheiße mehr, die den Menschen im Sinne einer falschen Ideologie belehren will, diesem aber letzten Endes nichts Gutes tut. – Viele spüren das ja zu ihrem eigenen Glück noch instinktiv.

    Die so eigentlich so wortgewandten und sprachverliebten ARD-und-ZDF-Moderatoren sind in der Tat armselige Würstchen, weil sie das widerstandslos einfach so mitmachen, als wäre es nie anders gewesen. Kann solche rückgratlosen Figürchen einfach nicht ernst nehmen. Lächerlich.

    Wie toll ist dagegen doch Birgit Kelle!

  14. Gender, dieser von Linken ersonnene Schwachsinn läßt sich ganz schnell beenden! Die Bürger haben
    es in der Hand nämlich im Herbst 2021 zur nächsten Bundestagswahl den zerstörerrischen Altpar-
    teien die Macht zu entziehen. Und das für lange Jahre.

    Es liegt einzig und allein am deutschen Wahl-Bürger ob dieses Land weiterhin so steil nach unten
    fährt oder ob Er selbstbewußt genug ist all diesen vaterlandslosen Gesellen die Stirn zu bieten und
    aus ihren Ämtern zu jagen.

  15. @Der boese Wolf 21. November 2020 at 14:45

    „Wie funktioniert Gendersprache eigentlich in Englisch?“

    Die Sprechenden des angelsächsischen Idioms haben tatsächlich ein strukturell-maskulinistisch-toxisches Sexismusproblem.

    Aber immerhin haben die so schöne Kreationen wie „sheroes“ oder „herstory“, auch „huwoman“ ist gut – aber ewig neidisch werden die auf unsere Mitglieder-Pause_innenden sein. Hehe, das macht uns keinende nach!

  16. Sehr geehrte Vergewaltiger_Innen und Vergewaltiger der deutschen Sprache, liebe *otz_Innen und *otzen…

  17. Aufgefallen ist mir das als erstes mit Gerhard Schröder als Bundeskanzler, der immer sagte: „…liebe Genossinnen und Genossen.“ Da hatte ich gerade noch TV 🙂

    Was danach passierte bis heute, hätte niemals passieren dürfen; die meisten haben heute noch TV.

  18. Heisenberg73 21. November 2020 at 14:15
    Komisch, dass man nie von Terrorist*innen oder Ladendieb*innen liest.

    ————————————————–

    Und von Nazis und Nazis*innen …

  19. eo 21. November 2020 at 15:22
    Der boese Wolf 21. November 2020 at 14:45

    Wie funktioniert Gendersprache eigentlich in Englisch? Wie wird z.B. „the chair“ oder „the table“ gegendert?

    .
    Aber mit
    dem ‚mankind‘
    für Menschheit haben
    die schon ein Problem. Die
    brauchen entweder ein neues
    Wort oder müssen dann halt
    ‚Manandwomankind‘ sagen
    oder eben umgekehrt.
    Inglisch ist voll lustig
    — für ‚Menschheit‘
    Mannundfraukind
    zu sagen, fänd
    ich richtig
    goil …

    —————————————–

    Lösung: wo*mankind …

  20. DER BUNTERGANG 21. November 2020 at 15:29
    (…)
    Dass das neue Buch von Birgit Kelle einiges an Sprengkraft beinhalten dürfte, merkte ich an mir selbst sehr schnell daran, dass bereits das Betrachten des Interviews mit dieser hochgescheiten Frau ausreichte, um mir meinen diebischen Spaß am „Gendern aus Jux“ (wie es gerade auch bei PI-News-Kommentarschreibern längst zum Volkssport geworden ist) erst einmal vergällt war. …
    (…)
    ——————————————-

    Ja. Es ist Gehirnwäsche. Gefährliche Gehirnwäsche. Sonst nichts. Wie das Orwellsche Neusprech.

  21. Der boese Wolf 21. November 2020 at 14:43
    Helge Schneider hat sich schon in den 90ern in „Helga Maria Schneider – eine Frau geht seinen Weg“ köstlich über Vergenderung und Feminismus lustig gemacht. Auch das Verhalten von Türken wird kurz behandelt.

    Habe es als Hörbuch eine Zeit lang morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit gehört und kam dann mit breitem Grinsen ins Büro, worauf ich mit großen Augen angestarrt und gefragt wurde, was ich denn unterwegs geraucht habe.

    Am Besten, man übertreibt diesen Schwachsinn bis ins Lächerliche: Die Schränkin, die Tischin, die Stühlin, Kochtöpfin, usw.

    ——————————————–

    Es gibt in Südafrika eine Variante des Deutschen, das Nataler Deutsch (nach der Region Natal, wo sich im 19. Jdt. viele Deutsche angesiedelt haben), das sich dem Afrikaans der Buren angeglichen hat. Dort gibt es nur noch einen einzigen Artikel, durchgängig: die. Es heisst dann:

    die Schrank
    die Tisch
    die Stuhl
    die Vase

    Die entsprechenden Deklinationen sind ebenfalls abgebaut worden.

    Statt: „Tu das in den Schrank“ (Akkusativ von Nominativ „der Schrank“) heisst es schlicht und ergreifend: „Tu das in die Schrank“

  22. Ich bin voll für gender.

    Ich finde es irgendwie unfair, dass der Atomkern männlich sein muss. Die Atomkernin hört sich schon gleich sehr viel freundlicher und auch in der Klimawissenschaft ist die Sturmin und die Ausbrüchin der Vulkanin gleich ganz anders.

    Außerdem sollte dringend der Ausdruck schwarzes Loch vermieten werden. Nichts ist diskriminierender als schwarze Löcher!

  23. Ihr mögt diesen links-grünen Bildungsmüll nicht?
    Es ist im Grunde ganz einfach, sich dem zu entziehen.
    Fernseher + Radio entsorgen, Zeitung so fern abonniert abmelden, oder im Laden nicht kaufen.
    Ihr schützt damit euer Gehirn und schmälert gleichzeitig ihren Profit.
    Auf der anderen Seite hebt alte Lexika bzw. Duden gut auf und nutzt diese aktiv.

  24. Wem ist aufgefallen, dass besonders die linken Verfechter_Innen von Gender_Innen-Deutsch nicht ordentlich gendern?

    Das Esken von den SPD-Innen hat beispielsweise ihre Wortschöpfung „Covidiot“ in der rein maskulinen Form veröffentlicht.

    ———————-

    ghazawat 21. November 2020 at 16:06

    Das würde ja bedeuten, dass der Wirbel_In um das Interview von Frau Sommer mit Peter Altmaier nur gemacht wird, weil sie „Ar***loch“ statt Ar***löch_In gesagt hat.

  25. Lustiger Titel!

    Ansonsten gilt: Das Genderdingbums-Zeichen, dieses typographische Gesslerhütchen der Bunten Marxisten löst bei mir intellektuellen Ekel aus. In Nordkorea stecken sie sich die dicken Kims an die Anzugsjacke, bei uns das Dingsbums-Zeichen in die Texte. Es ist das Fleißsternchen für Unterwürfige m/w/d.

  26. Meiner Überzeugung nach grassiert die Anorgasmie besonders bei *~innininnen . … darum wurde es wohl auch eingeführt, damit Sie sich leichter untereinander erkennen können .

  27. Ein wunderbarer Beitrag!
    Man kann solche Analysen nicht genug unters Volk bringen, zumal, wenn dahinter auch noch ein Politikum steht! Nur leider interessiert sich ein großer Teil der Menschen nicht dafür….leider!
    Ist das denn zu anstrengend?, oder reicht die Bildung wirklich nicht weiter, mal seine Antennen auszufahren und zu hinterfragen?
    Wieviele Nichtdenker und Nachquatscher werden sich diese Analyse anschauen und neue Erkenntnisse herausfinden?

    Ich als Menschin bleibe bei einem vereinfacht ausgedrückten Spruch aus meiner Kindheit:
    Alle Affen machen nach….!
    Man kann das auch noch erweitern, für die seicht Denkenden:
    Jeder Blödsinn lebt vom mitmachen!

  28. Heisenberg73 21. November 2020 at 14:15
    Komisch, dass man nie von Terrorist*innen oder Ladendieb*innen liest.

    Auch Ratt*in wird häufig nicht gegendert.

    Hebamme ist ja voll diskriminieren und sexistisch.
    Bitte in Zukunft immer Hebammende oder Hebamme*rich oder Hebammix

    Auch Müllmann ist diskriminierend und sexistisch.
    Bitte in Zukunft immer: Müllfrau*in

  29. Dieter Nuhr:

    RadfahrEr und RadfahrSie
    FußgängEr und FußgängSie

    Unsere Straßenverkehrsordnung ist übrigens ausländerfeindlich, da ist nur von Verkehrsteilnehmer*innen die Rede. Ausländer werden da nicht erwähnt, also ausgeschlossen. Das ist rassistisch und ausländerfeindlich!
    Deshalb umgehende Änderung in der Einleitung:
    §1 Jede Verkehrsteilnehmerin und jeder Verkehrsteilnehmer unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht sowie geschlechtslose sowie sozial benachteiligte …

    In Zukunft gilt im Straßenverkehr nicht nur rechts vor links, sondern auch links vor rechts!

    „Professix… Das erinnert mich immer an Asterix, Obelix, Miraculix, Idefix.
    Und das waren allesamt Männer.“
    :mrgreen:

    https://www.youtube.com/watch?v=XIK1b1aQzMc

  30. Hans R. Brecher 21. November 2020 at 16:00 die Schrank

    Also im Kern finde ich die Sache nicht ganz falsch.
    z.B. Stellenausschreibung Arzt / Ärztin .

    Aber was mich nervt:
    – maßlose Übertreibung der Linken
    – eine Minderheit will hier zwanghaft ihre Ideologie allen aufdrücken. Das ist Meinungsterror.

    Das mit „die Schrank“ (Nataler-Deutsch) finde ich da eine konstruktive Idee.
    Einfach das ganze Gedöns mit dem grammatischen Geschlecht aus der Grammatik entfernen.
    Ist ja sowieso Blödsinn (der Mensch, die Person …. ).

  31. Wichtig ist, mit dem „gendern“ nicht allzu rasch und umfassend voranzuschreiten, sondern Stück für Stück, etwa jedes Jahr eine Neuerung.
    Das hat nämlich den Vorteil, daß beispielsweise Unterrichtsmaterialien und Wörterbücher alljährlich neu angeschafft werden müssen (Eltern und Kultusministerien stellen gern Gelder zur Verfügung) und die nutznießenden Verlage in steter Treue fest zum progressiven Regime halten.
    Auch Behörden haben dann zu tun, wenn ständig sich ändernde Formulare mit immer mehr Geschlechtern eingeführt werden, das sorgt für höheren Stellenbedarf, somit für mehr Versorgungsposten zum Nutzen verdienter Genossenden.

  32. Als Sprachwissenschaftler hab ich mich schon von vor 30 jahren mit dieser „innen“-problematik beschäftigt.
    Und als Mitglied einer Hochschulgruppe (ich war so etwas wie ein „rechter Realo“) hab ich es geschafft das aus den „Studentenausweis“ ein „Studienausweis“ wurde und kein Student*innen-ausweis wie von den anderen linken vorgesehen.

    Mit all den linken Lifestile-Aspekten war mit schon damals klas, das ein *Neuer Mensch* geschaffen werden sollte in dem man die bisherige Gesellschaft zerstört und aus den Trümmern eine neue „fascho- und rassistenfreie gesellschaft“ aufzubauen.

    Niemals hab ich allerdings für möglich gehalten, dass sich dieses „innen“ bis in Gesetze bzw in die hauptfernsehkanäle würde durchsetzen können.
    (so zerfressen ist diese Gesellschaft bereits).

    Zu der Thematik der Reproduktion….ein lesbisches Paar möchte ien Kind haben…da gibt es die „Bechermethode“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bechermethode

  33. Hans R. Brecher 21. November 2020 at 16:00

    Am Besten, man übertreibt diesen Schwachsinn bis ins Lächerliche: Die Schränkin, die Tischin, die Stühlin, Kochtöpfin, usw.
    ===
    Ich bin mir fast sicher, dass oben genannte „Schränkin“ usw diskriminiert werden, also müssen auch die ins Wörter*innenbuch (und zwar an erster Stelle, da ja die „patriarchale Sprachstruktur“ bisher führend war und es nun anders herum laufen müsste.)
    Und glauben sie es (oder nicht) ein Lektor von mir hat das schon in den 1980er Jahren vertreten.

  34. @T.Acheles 21. November 2020 at 17:40

    „Also im Kern finde ich die Sache nicht ganz falsch.
    z.B. Stellenausschreibung Arzt / Ärztin .“

    Das hätten Sie mal der leitenden Frau Doktor in dem Krankenhaus, wo ich meinen Zivi abdiente, erzählen sollen…
    Bei ihr, die übrigens in der SPD war, stand selbstverständlich „Chefarzt“ auf dem Kittel. Ein Ansinnen, da müsse „Chefärztin“ stehen, hätte sie vermutlich um die Fassung gebracht.
    Sie war allerdings auch eine gebildete Frau die wußte, wie die deutsche Sprache strukturiert ist und daher zwischen generisch und biologisch unterscheiden konnte, anders als die Gender-Deppen:de_x/end*Innen.

  35. @Jens Eits 21. November 2020 at 14:37

    Boykottiert dieses „*Innen“ wo und wann immer es geht. Macht euch die Sprache der Links-Anarchos nicht zu Eigen.

    Das mache ich grundsätzlich, solch eine Scheiße von Gottes Gnaden. Angefangen hat es mit dem geschlechtslosen „man“, da erinnere ich mich noch genau. Die linksgrünen Weiber mußten natürlich ein „frau“ dahintersetzen. Genauso übel finde ich ein angehängtes „m/w/d“ – seit Beginn der Menschheit gibt es nur zwei Geschlechter. Die wo nicht wissen, wo sie hingehören, entsprechen nicht der natürlichen Normalität.

  36. Es gibt Engländer und Engländerinnen, Spanier und Spanierinnen, Italiener und Italienerinnen, Finnen und Finninnen. Aber Deutsche – und Deutschinnen habe ich bisher weder gehört noch gelesen. Wo sind die Deutschinnen geblieben, sind sie etwa ausgestorben? das geht ja gar nicht! :mrgreen:

    Oder in der Medikamentenwerbung: Im Schlusssatz heißt es nach wie vor: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.Ärztinnen, bzw. Apothekerinnen kommen da überhaupt nicht vor, sie werden einfach nur totgeschwiegen! Also das geht nun überhaupt nicht, das muss doch schnellstens geg(ä)endert werden! :mrgreen:

  37. Allerbest! Wie so oft von Frau Kelle! Nur ihre männerrechtliche Position hinkt etwas: 2 Frauen in der Abstammungsurkunde sind eine Lüge? Nun ja, wieviele Abstammungsurkunden hält sie denn für keine Lüge, wenn von offizieller Expertenseite behauptet wird, dass die Zahl der Kuckuckskinder enorm hoch sei? Mamas Baby fathers maybe! So hat es ihr Gott nun mal eingerichtet! Ob Karl Marx´s Kinder (Engels übernahm nicht nur dessen Geldschulden) oder Katharina die Große (ihr Sohn stammt von einem Offizier Orow nicht vom Zarewitsch), Abstammungsbäume stimmen selten…! Und das ist auch gut so! Wieviel Leid würde ausbrechen, wenn alle biologischen Väter ans Licht gezerrt würden? Am Unwissen über Vaterschaft haben auch erschlichene oder erzwungene Gentests nicht viel ändern können!

    OT
    Ich würde mir wünschen, dass auch mal Begriffe wie „homophob“, „islamophob“, „transphob“ seziert werden! Weil unterstellt wird, man hätte Angst vor etwas und dass das unwillkürliche Gefühl der Angst, und sei sie in manchen Fällen auch noch so berechtigt, beleidigend und sogar strafbar sein kann.

  38. @Jens Eits 21. November 2020 at 14:37
    „Boykottiert dieses „*Innen“ wo und wann immer es geht“

    mach ich schon, und mehr noch:
    ich verwende weder in sprache noch schrift weiblichen endungen,
    nicht in privatem, geschaeftlichem noch amtlichen schriftverkehr.
    weil unser vorbildliches grundgesetz nur den bundeskanzler kennt.
    da soll mir mal einer (hihi) kommen und mich zurechtweisen wollen.

    ich verwende auch gerne „veraltete, ueberkommene, unuebliche“ worte,
    solange sie im deutschen woerterbuch von vor 1970 vorkommen.
    in diesem poesen worterbuch stehen auch keine englischen worte,
    weil es ja ein deutsches woerterbuch fuer deutsche leser ist.

    achja: oberlehrerhafte korrekturen oder gar beschwerden gibts hoechst selten,
    weil richtiges deutsch unter deutschen und erst recht auslaendern gut ankommt.

  39. Radioheini 21. November 2020 at 19:27 m/w/d

    m/w/d bei Stellenausschreibungen – finde ich gut!
    + männlich
    + weiß
    + deutsch
    :mrgreen:

  40. @T.Acheles 21. November 2020 at 20:41
    Radioheini 21. November 2020 at 19:27 m/w/d

    m/w/d bei Stellenausschreibungen – finde ich gut!
    + männlich
    + weiß
    + deutsch

    Der ist klasse, muß ich mir merken :mrgreen:

  41. @2020 21. November 2020 at 18:27

    „Und als Mitglied einer Hochschulgruppe (ich war so etwas wie ein „rechter Realo“) hab ich es geschafft das aus den „Studentenausweis“ ein „Studienausweis“ wurde und kein Student*innen-ausweis wie von den anderen linken vorgesehen.“

    Immerhin ein Teilerfolg. Wobei „Studienausweis“ mir Haare zu Berge stehen läßt. Was für Studien werden denn damit ausgewiesen? Ein Student hat mit Immatrikulation Studentenausweis – aber sehr wahrscheinlich noch keine ausweisbare Studie vorgelegt.

    Alles Schmarren. An der Uni eingeschrieben ist man Student, basta. Bis zur Exmatrikulation. Studierend ist man zwischendurch öfter mal, etwa im Hörsaal, aber bestimmt nicht während des Schlafes, während der Freizeit, während des „Jobbens“. Allenfalls ist man da das Leben oder die Welt der Träume „studierend“.

    Und die mit „gender-*“ sind eh weder Studenten noch noch Studierende, die sind Klappsende.

  42. 2020 21. November 2020 at 18:27

    Zu der Thematik der Reproduktion….ein lesbisches Paar möchte ien Kind haben…da gibt es die „Bechermethode“

    Heisst diese Methode nicht Becker-Besenkammermethode?

  43. @ Nuada 21. November 2020 at 14:53
    Vielen Dank für die Informationen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass andere Länder auch so bescheuert sind. Aber die Globalisierung leistet wohl vollständige Arbeit. Und solch ein Mist kann ja wieder nur von der UN kommen. Die will uns ja auch mit weiteren Millionen von Sozialschmarotzern beglücken, denen es zuhause nicht mehr gefällt. Ich habe den Eindruck alle internationalen Organisationen haben nur einen Zweck, die Luxusversorgung ihrer Mitarbeiter und Klienten.

  44. Diese spinnerten Leute meinen es nur deshalb ernst, weil sie
    Achtersteven-Kriecher sind. Mitläufer, wie im
    3. Reich viele viele auch Mitläufer waren !!!
    Und weil sie jedem neuen Scheiß, respektive jeder neuen
    Schnapsidee hinterher laufen wollen !

  45. Die Ost-Kommunistischen Diktaturen haben den Kindern nur mit „Gerechtigkeit“ und „Gleichheit“ und „Arbeiterklasse“ die Gehirne gewaschen.

    Die heutigen West-Kommunistischen Diktaturen wollen den Kindern viel tiefer ins Gehirn scheißen

  46. @Peter Pan 21. November 2020 at 20:09
    Heißt Ziegenpeter schon Ziegenpetra?

    Was ist mit Hackepeter, wird das auch zu Hackepetra?

    p-town

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