Mit einer Plakataktion (r.) wendet sich das Frankfurter Theater Willy Praml an sein Publikum.

Von WOLFGANG HÜBNER | Das kleine privat betriebene, doch städtisch unterstützte „Theater Willy Praml“ in Frankfurt am Main ist mitten im völligen Corona-Stillstand von Kultur- und Kunstbetrieb auf eine originelle Idee verfallen: Die Theatermacher wollen, wie auf Plakaten in der Stadt zu lesen ist, keine Entschädigung vom Bund für ausgefallene Vorstellungen. Vielmehr möchten sie das, was Theater eigentlich immer sollten: Spielen. Wegen der Infektionsgefahr allerdings nur vor einem einzigen Zuschauer pro Vorstellung! Dafür soll der Bund für jede Vorstellung mit einem ausgelosten Zuschauer 2020 Euro für ein sogenanntes „König-Ludwig-Ticket“ an das Theater überweisen.

Warum „König-Ludwig-Ticket“? Weil der selige bayerische Märchenkönig Ludwig II. zwischen 1872 und 1885 nicht weniger als 209 Aufführungen von Schauspiel, Ballett und Oper veranstalten ließ, bei denen er der einzige Zuschauer war. Die Kosten trug selbstverständlich die Staatskasse seines Königreichs im großen deutschen Vaterland. Ob sich Berlin für den Vorschlag des „Theater Willy Praml“ erwärmen wird, ist eher unwahrscheinlich. Denn die Bundesregierung hat ja in den letzten Monaten die Erfahrung gemacht, dass der hochsubventioniert deutsche Kultur- und Kunstbetrieb demütig akzeptiert hat, nicht systemrelevant zu sein – Hauptsache, die Ruhigstellungsgelder fließen.

Ausgerechnet diejenige Branche, die sich eindeutig politisch links bis ganz links verortet, jeden Unsinn gegen „Rechts“ oder „Populismus“ begeistert mitmacht und sich stets an der Spitze des gesellschaftlichen „Fortschritts“ wähnt, ist lammfromm in ein Subventionskoma gefallen, aus dem es kein würdevolles Erwachen mehr geben kann. Denn es ist natürlich ein ganz besonders schändlicher Verrat an Artikel 5 (3) des Grundgesetzes, der die Freiheit der Kunst garantiert, die Corona-Zwangsmaßnahmen geradezu willfährig hinzunehmen.

Was aber ist die Freiheit der Kunst wert, wenn sie gerade in Zeiten nicht verteidigt und ausgeübt wird, in denen so viele andere Freiheiten außer Kraft gesetzt sind? Und hat nicht gerade der in Deutschland weltweit so beispiellos hochsubventionierte Kulturbetrieb immer geradezu geprotzt damit, wie wichtig er in jeder Weise sei? Doch ausgerechnet jetzt in der grauen, dunklen Jahreszeit: Kein Theater, keine Oper, kein Konzert, kein Musical, kein Ballett, kein Kabarett, kein Museum, keine Ausstellung – und kein Aufschrei des Protestes, noch nicht einmal ein erkennbares Zucken des Widerstands.

Zu gut ruht es sich offensichtlich in der von der Regierung schuldenfinanzierten Zwangspause noch unbekannter Dauer. Da müssen Freiheit und „Fortschritt“ halt warten, sogar der tägliche Bühnenkampf gegen den imaginierten „Faschismus“ macht mal Pause. Schimpf und Schande über einen Kulturbetrieb, der sich Millionen Steuergelder in den Allerwertesten schieben lässt, um ruhig schnarchend im Subventionskoma den Winterschlaf der geistig und finanziell Korrumpierten pflegen zu können.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

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62 KOMMENTARE

  1. Selbst so eine gestandene Band wie die „Stern Combo Meißen“ mit ihrem begnadeten Sänger Manuel Schmid löscht jeden kritischen Kommentar aus dem Gästebuch, der hinterfragt, ob die Herren Musiker nicht auch mal auf die Straße gehen wollen.
    Statt dessen heulen die (wirklich sehr guten) Musiker herum und teilen mit, daß sie jetzt von Harz 4 leben müssen. Das wird wohl länger dauern.

  2. „Künstler“ sind doch im Zweitberuf Lebenskünstler.
    Evtl. Weiterbildung zum Überlebenskünstler.
    Stichwort brotlose Kunst.

  3. Die große Koalition wirft mit Geld um sich und kauft sich das Land bis zur nächsten Wahl.

    Für etwas, was sie selber zu verschulden hat.

    Und nach der Wahl kommt dann das böse Erwachen:
    Jetzt sind alle still, weil jeder Angst hat der nächste zu sein, dem…

    1) … die Möglichkeit genommen wird, für sich selber zu sorgen
    2) … der fürchtet, keine Gelder zu bekommen, wenn er frech wird

    Ein Blick in andere Länder zeigt, dass es auch anders geht.

    Keine Kritik zu hören, weil man abhängig ist oder abhängig zu werden droht, durch Maßnahmen der Regierung.

    Die Zeitungen gehören nun dazu. Sie werden mit Millionen der Bürger bestochen und werden entsprechend berichten.

  4. Mir scheint es doch etwas sehr komisch zu sein, woher denn diese vielen Gelder kommen, kann es sein, das die „staatlichen Gelddruckmaschienen“ heis laufen und keiner den Staatshaushalt je zu gesicht bekommt, also schinbar werden wohl schon Geldscheine Gedruckt, welche weit höhere Zahlen aufweisen als der „bund bedruckte Lappen“ mit der 500.
    Aber in „Sozialismus“ ist ja alles richtig und ganz genau. Das wurde ja schon mal praktiziert in einem Bereich, das die drei Bunstaben hatte und sich demokratisch nannte, „DDR“ hies und ich dachte immer das es die Abkürzung von „Das Dritte Reich“ sei, aber jetzt haben wird nämlich dieses dritte Reich und früher war es nur eine getrante Schein-„Republik“ wo viele an deren Grenze gestorben waren.

  5. Die Arge sagt jedem nichtvermittelbaren „Kunden“ mit Beruf X, dass er es gefälligst auch mit Beruf Y oder Z versuchen sollte.

    Warum also nicht „Künstler in den Tagebau?“

    Gegen „Rechts“ können sie ja dann noch in der Freizeit kämpfen!

  6. Zwangspause!
    OPEL schickt alle Mitarbeiter in Rüsselsheim bis zum 07.01.2021 in die „Weihnachtswerkferien“.
    -zu wenig Nachfrage-

  7. Erst kommt das Fressen und dann die Moral . Die Kultur in Deutschland ist doch eh nur noch eine schlechte Karikatur .

  8. Ich habe kein Mitleid mit den meisten Kunstfuzzies.
    An kritische Beiträge zur Überfremdung mit importierten Negern, Arabern, Türken, Afghanen, Zigeunern usw. kann ich mich jedenfalls nicht erinnern!

  9. Die heutige intellektuelle Szene Deutschlands ist die größte Enttäuschung seit… Allerdings erwartbar bei den vorwiegend Kulturmarxisten. Es wird von denen keinen Aufstand geben. Erst nach dem Ende des Zentralbankgeldes. Wenn das elektronische Drucken von Papiergeld auffliegt. Dann werden sich viele dieser ultraroten „Künstler“ nach einem echten Broterwerb sehnen oder eben nach echtem Talent. „Kunst geht nach Brot und bleibt frei.“ Genau diesen weisen Spruch haben die heutigen Staatskünstler übersehen können durch üppige Subventionen. Die gebende Hand jedoch hat ein Einnahmen- und schlimmer noch, ein wachsendes Glaubwürdigkeitsproblem. Und Glaubwürdigkeit ist nun mal entscheidend bei verdeckt ungedecktem Kreditgeld. Der Tag der Offenlegung aller ungedeckten Schecks. Der heißt Bankrott, Systembankrott.

  10. erich-m 18. November 2020 at 18:40

    Hoffentlich hat Sabine Bächle-Scholz einen guten Listenplatz für die BTW 2021, denn ob im Kreis Groß-Gerau noch viele Opelaner für den Kurs des Merkelregimes zu mobilisieren sein werden?

  11. Tja, mir fehlt es sehr mal wieder in ein Konzert oder in die Oper zu gehen.
    Hatte Karten für die Bayreuther Festspiele – Puff- alles weg.
    Aber die „Ersatzprogramme“ die sie da „virtuell“ anbieten sind Nonsens, dass kann den echten Opern- oder Konzertbesuch nicht ersetzen.
    Ich fahre auch nicht ein paar hundert Kilometer um mir dann in einem Opernhaus mit 2000 Plätzen ein gekürztes Stück und ohne Pausen anzusehen, mit 50 oder 100 Zuschauern.

  12. Die meisten „Künstler“ sind für Merkel und das grüne Pack. Ich habe kein Mitleid mit denen. Andere Berufe sind wertvoller für ein Land.

  13. erich-m 18. November 2020 at 18:52

    Mein Traum war es auch einmal, den Ring des Nibelungen in Bayreuth anzuschauen, aber inzwischen reichen mir auch gute CD-Aufnahmen oder DVDs. Und das Sofa ist auch gemütlicher.
    Man muss halt Prioritäten setzen.

  14. Merkels neue Normalität momentan zu überleben, ist eine Sache. Das dicke Ende kommt aber erst noch. Es geht nicht nur den linken Künstlern dreckig, sondern zeitnah ganzen Bevölkerungsteilen. Das Geld ist irgendwann alle und Arbeit ist eh nicht mehr für alle da. In solchen Situationen ist einem zB die Finanzierung der Miete oder der überteuerten Mobilität wichtiger. Jeder kennt die Bedürfnispyramide. An erster Stelle steht das Überleben. Luxus kommt ganz zum Schluss. Und Kultur ist Luxus. Nur fremde Kulturen gibts hier umsonst …. und selbst die kosten viele Menschenleben.

    Liebe Künstler, stellt euch auf harte Zeiten ein. Und vergesst nicht, euch bei Merkel & CDU zu bedanken. (Nicht das die anderen Blockparteien besser oder unschuldig sind!) Einzig die AfD hat damit nachweisbar nichts zu tun.

  15. @Eurabier 18. November 2020 at 18:40

    1989 gab es Transparente auf Demos mit Aufschriften wie:

    Stasi raus.
    Stasi in die Produktion.
    Wir sind das Volk.

  16. Künstler als Beamte
    Wie wird deren „Kunst“ wohl aussehen…

    Deswegen ist das alles auch so langweilig

  17. @Irminsul (weißer Nutzmensch) 18. November 2020 at 19:02

    Kultur ist Luxus. Solche Kulturbetriebe wie Theater, Opernhäuser, Museen, Schwimmbäder usw. kosten nur Geld und bringen wenig ein.

  18. Wer mit dem Sprühnebel von Wasserwerfen das hochtödliche Corona-Virus quasi in großen Menschenansammlungen sprüht, setzt damit Massenvernichtungsmittel gegen die eigene Bevölkerung ein! Früher saß einer auf dem Dach der Hütte und lies die Kartusche reinfallen, heute bedient dazu einer den Joystick im Wasserwerfer. Wieviel Tote der Einsatz von Merkeltechnik gegen das deutsche Volk kostet, darüber gibt es noch keine klaren Zahlen. Bei den täglichen/vielen Coronatoten kann man jedenfalls bereits Rückschlüsse hinsichtlich der Effizienz dieser Merkelschen Massenvernichtungswaffen ziehen.

  19. Wer braucht schon Kunst; im Oman gibt es auch bloß landesweit ein einziges Theater/Oper für den amtierenden Sultan und seine Gäste. In der Hauptstadt Berlin, Quatsch, in Maskat natürlich, gelegen.

  20. Haremhab
    18. November 2020 at 18:59
    Die meisten „Künstler“ sind für Merkel und das grüne Pack. Ich habe kein Mitleid mit denen. Andere Berufe sind wertvoller für ein Land.
    ++++

    Stimmt!

  21. Bei der vom verbrecherischen Merkel-Regime befohlenen grundlosen Zwangsschließung der Theater und Kulturbetriebe geht es darum, die freie Kulkturszene vollständig zu zerstören. Wenn irgendwann im nächsten Frühjahr (nach der Grippesaison) wieder sog. ‚Lockerungen‘ kommen, machen die meisten freien Theater erst gar nicht mehr auf. Nur noch die direkt vom Staat oder den Kommunen betriebenen Häuser werden überlebt haben. Diese können aber zu 100% kontrolliert werden; im besonderen was die Programmauswahl anbetrifft. Das ist das Ziel: 100% Propaganda – überall! Merkel sieht nicht nur so aus wie der Dicke aus Nordkorea, sie macht auch die gleiche Politik.

  22. „Was aber ist die Freiheit der Kunst wert, wenn sie gerade in Zeiten nicht verteidigt und ausgeübt wird…“

    Kunst ist ein Luxusgut und momentan haben die Leute andere Sorgen.
    Den Wert einer Sache schätzt man erst, wenn er nicht mehr da ist.
    Selbst wenn Corona weg ist, die Welt ist so im Umbruch, große Teile der Mittelschicht drohen nach unten abzurutschen, da ist es schwer sich auf Kunst zu konzentrieren.
    Ferner hat die gehobene Kunst (Oper, klassische Musik) ein Nachwuchsproblem.
    In der Oper oder im normalen Synphonie-Konzert sind kaum Besucher unter 60 Jahren, also alles Hochrisikogruppe. Es ist vernünftig, dass diese Leute besonders vorsichtig sind.
    Oper, klassische Musik und klassisches Theater sind am aussterben, die Jungen können damit nichts mehr anfangen, denen fehlt jede klassische Bildung und nach Corona wird die Kunstwelt nicht mehr so sein wie sie davor war.
    Die Bayreuther Festspiele überlegen schon, ihre „Aufführungsformat“ zu ändern, obwohl die jedes Jahr 60.000 Karten verkaufen und 600.000 verkaufen könnten. Man will von einer „elitären Veranstaltung“ zu einer Massenveranstalltung werden. Das ist der Tot aller wirklichen Kultur, weil es nur noch um Geld geht.

  23. Karl Brenner
    18. November 2020 at 19:03
    Künstler als Beamte
    Wie wird deren „Kunst“ wohl aussehen…
    ++++

    Viele Beamte können z. B. am Schreibtisch im Sitzen schlafen.
    Kann auch nicht jeder! 😉

  24. Naja, da wäre aber der Herr In-Corona-Zeiten-sollen-Reiche-mit-Künstlern-solidarisch-sein-Grönemeyer der bessere Ansprechpartnen.

    Aber gehts überhaupt und den „Kulturbetrieb“ des Theaters?

    Um das zu ermöglichen, braucht man nur einen handelsüblichen PC, eine HD-Webcam, eine Internetleitung und etwas Webspace um einen Lifestream aus dem Theater auf seine Seite zu streamen.

    Die Bezahlung erfolgt per Zugangscode und den Zugangscode kann man an der Theaterkasse oder per I-Net direkt auf der Streamingseite verkaufen.

    Das ist alles kein Hexenwerk – und die Grönemeyers der Nation können ganz unkompliziert den zehnfachen Kartenpreis latzen.
    Ausserdem muss man als schlechter Regiesseur oder Schauspieler auch nicht mehr befürchten, ausgebuht oder mit gärenden Feldfrüchten bedacht zu werden.

    Oder geht`s in Wirklichkeit einfach nur darum, das unternehmerische Risiko auf Glucke Staat abzuwälzen und unkompliziert an Staatsknete zu kommen?

    Ich bin versucht, das zu glauben.

  25. Dichter 18. November 2020 at 19:02
    erich-m 18. November 2020 at 18:52
    Mein Traum war es auch einmal, den Ring des Nibelungen in Bayreuth anzuschauen,
    —————————————————–
    Kann ich dir nur empfehlen.
    Bayreuth ist etwas besonderes.
    Ich habe mich bis zum 40. Lebensjahr überhaupt nicht für Oper interessiert, bis mich eine Arbeitskollegin zu PARZIVAL nach Bayreuth mitgenommen hat, ihr hatte ein Bekannter abgesagt. Ich war nach der Oper so „geflasht“, ich hatte 14 Tage nur noch diese wunderbare Musik und die Aufführung im Kopf.
    Das war unbeschreiblich.

  26. Ist es nicht so, dass der Großteil der Kultur Theater, Schauspiel, Medien… Staatlich finanziert werden.
    Manchmal über Umwege aber trotzdem vom Bürger.

    Ob dieses nun aus Finanztöpfen für Corona, anstatt der normalen Töpfe, die Vollversorgung von derartigen Künstlern, steht.

    Bei diesen Bundesmitteln, Töpfen werden sogar die Kassen von Bundesländer und Städten entlastet.

    Die Künstler müssen sich nur überlege ob sie weiter Systemkonform weitermachen. Oder sich Trauen, in ihrer Freizeit, eigen Meinungen zu entwickeln, vertreten und darzustellen.

    Hey ihr Künstler, das Internet ist Schaffensraum. Traut ihr euch eigen Meinung zu entwickeln? Eigen Meinung tut gut, besser als Vorgaben darzustellen.

  27. Dichter 18. November 2020 at 19:02
    Mein Traum war es auch einmal, den Ring des Nibelungen in Bayreuth anzuschauen, aber inzwischen reichen mir auch gute CD-Aufnahmen oder DVDs. Und das Sofa ist auch gemütlicher.

    Wenn Sie eines Tages doch einmal in den Genuß kommen dort einer Oper zu lauschen, werden Sie hernach anders denken. Bayreuth ist der (musikalische) Himmel auf Erden – zumindest für Liebhaber der Spätromantik. Und so unbequem wie immer behauptet sind die Holzstühle dort nun auch wieder nicht. 4 Stunden mit 2 Pausen, das geht schon. Außerdem bekommt man davon eh‘ nicht viel mit. Wenn im stockdunklen Raum die Musik beginnt, beginnt auch der Rausch, der einen alles drumherum vergessen macht…

    „Zum Raum wird hier die Zeit“
    Gurnemanz, Ritter.

  28. Die „Kulturschaffenden“ waren sich doch bewusst daß sie keinen Job auf Lebenszeit haben als sie ihren Beruf ergriffen.
    Von den ganz großen Schauspielern und Musikern gibt es nur wenige, welche Zeit ihres Lebens davon leben können. Die anderen müssen eben heiraten (schöne Frauen) oder sich einen vernünftigen Job suchen.
    Gestern war Ralf Zuckowski (der mit den Kinderliedern) im NDDR-Journal und der hat nicht gemeckert und gesagt daß es ihm gutgeht.
    Auch ein(e) Olivia Jones kommt klar. „Es“ macht jetzt Werbung für eine Supermarkt und hat eine unpolitische TV-Sendung über Norddeutschland, die echt witzig ist.
    Die Norddeutschland-Sabbel- und Gesangs-Ikone Ina Müller beklagt, daß ihr das Publikum als Feedback fehlt aber akzeptiert ihre Situation. Kein Geld und kein Mitleid mit sog. „Künstlern“ .
    Wer ‚De Luxe Music‘ im TV empfangen kann sieht selber, daß die schlauen Künstler verstärkt auf Corona-freie Video-Performance umschalten.

  29. Gut, daß Frau Merkel auch von Kunst nichts versteht. Es reicht eine Blockflöte, und schon ist Weihnachten.

  30. # nicht die mama 18. November 2020 at 19:24

    Ja, im Endeffekt träumen die linken Parasiten alle von der GEZ … also dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Das Problem ist nur, die GEZ-Zahler haben bald selbst nichts mehr. Und auf „linke Kunst“ kann ich ehrlich gesagt verzichten. Braucht kein Mensch.

  31. # Haremhab 18. November 2020 at 18:59
    „Die meisten „Künstler“ sind für Merkel und das grüne Pack. Ich habe kein Mitleid mit denen. Andere Berufe sind wertvoller für ein Land.“

    Wenn ich die Wahl habe, zwischen einer hoffnungslos überwucherten Tankfüllung und einem linken Theaterbesuch, dann ist mir die Tankfüllung lieber. Und wenn ich die Tankfüllung wegen des staatlichen Kampfes gegen individuelle Mobilität nicht mehr brauch, denn bezahle ich lieber meine hoffnungslos überteuerte EEG-Stromrechnung, damit ich wenigstens noch hier bei PI die Wahrheit lesen kann.

  32. Nuernberger 18. November 2020 at 18:41
    Erst kommt das Fressen und dann die Moral . Die Kultur in Deutschland ist doch eh nur noch eine schlechte Karikatur .
    ————————————————–
    Vor Corona war ich jedes Jahr 3-4 mal in der Nürnberger Oper.
    Ich liebe dies Oper, quartiere mich im MARITIM ein und bleibe ein paar Tage im schönen Nürnberg.
    Ich muss sagen, ich habe dort keine einzige schlechte oder mittelmäßige Aufführung erlebt.
    Und euer Staatsorchester mit der Dirigentin Johanna Malwitz ist großartig, wenn die so weiter macht wird die so gut wie Karajan.

  33. Gute Künstler – egal ob Musiker, Theater- und Filmschauspieler, Maler oder Bildhauer brauchen keine Subventionen, sondern sind in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.
    Wenn sie gut sind, besteht auch Publikumsinteresse und viele Leute sind auch gerne bereit, dafür zu zahlen.
    Jan Fleischhauer hatte sich einmal in den vollsubventionierten Theaterbetrieb Berlins gewagt und erschreckendes zutage gefördert. Von daher gilt für mich: weg mit den Subventionen.
    Allenfalls sind noch Kunst- oder Musikschulen für Kinder und Jugendliche mit entsprechendem Talent zu befürworten.

  34. Nuernberger 18. November 2020 at 18:41
    Erst kommt das Fressen und dann die Moral . Die Kultur in Deutschland ist doch eh nur noch eine schlechte Karikatur .

    Und die aus dem Kunstbetrieb, die es sich wagen (wenn auch nur ein wenig) aus der Reihe zu tanzen, können sehr schnell zu spüren bekommen, was es heißt, sich mit dem „System“ anzulegen – es sei denn, sie sind zu bekannt und prominent.
    Man versuchte es einmal bei Götz George und auch bei Christian Thielemann, dummerweise waren beide eine Nummer zu groß. Spielt man nicht in dieser Liga, kann es schnell ungemütlich werden.

  35. eule54 18. November 2020 at 19:15

    Oh, dann wäre ich ja eine ideale Besetzung für die obersten Sockwerke, ich kann nämlich überall schlafen.
    :mrgreen:

    Ich glaube, ich sollte mir ernsthaft Sorgen machen.

  36. Das_Sanfte_Lamm 18. November 2020 at 19:59

    Tja, Dieter Nuhr ist jetzt ja auch Nuhr Rassist, da hat sein Gekeife gegen die AfD auch nichts genutzt.

    Was er gemacht hat?

    Nun, er ist wohl unbewusst davon ausgegangen, dass das deutsche Volk ein weisses Volk ist und dass es Neger in Afrika gibt und dass eine Nicht-Ganz-So-Schwarze aus dem „Melting Pot“ USA stammen könnte.

    https://www.focus.de/kultur/kino_tv/video-botschaft-des-komikers-dieter-nuhr-wehrt-sich-gegen-rassismusvorwurf_id_12663628.html

  37. Das_Sanfte_Lamm 18. November 2020 at 19:55
    Gute Künstler – egal ob Musiker, Theater- und Filmschauspieler, Maler oder Bildhauer brauchen keine Subventionen, sondern sind in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.
    —————————————————–
    Sie dürfen so ein Opernhaus nicht alleine betrachten.
    In München sind die Hälfte der Opernbesucher Ausländer.
    Japaner, Chinesen, Amerikaner, Briten usw. die eine Oper im Nationaltheater besuchen wollen, in München ein paar Tage bleiben, Hotel, Restaurants, Cafe’s besuchen, einkaufen 100erte Euro so in der Stadt ausgeben und die Wirtschaft ankurbeln.
    München hätte einige 100.000 Besucher weniger wenn es die Oper nicht gäbe.
    Und Kunst in Geld zu messen ist lächerlich.

  38. nicht die mama 18. November 2020 at 20:12
    Das_Sanfte_Lamm 18. November 2020 at 19:59

    Tja, Dieter Nuhr ist jetzt ja auch Nuhr Rassist, da hat sein Gekeife gegen die AfD auch nichts genutzt.

    Was er gemacht hat?

    Nun, er ist wohl unbewusst davon ausgegangen, dass das deutsche Volk ein weisses Volk ist und dass es Neger in Afrika gibt und dass eine Nicht-Ganz-So-Schwarze aus dem „Melting Pot“ USA stammen könnte.

    Den halt ich für so gewieft, dass er kurz vor der roten Linie einen Rückzieher macht und in einer seiner Sendungen wieder was antideutsches, dazu was gegen „Nazis™“ und gegen die AfD zum Besten gibt und schon ist alles wieder im Lot.

  39. erich-m 18. November 2020 at 20:12

    Sie dürfen so ein Opernhaus nicht alleine betrachten.
    In München sind die Hälfte der Opernbesucher Ausländer.
    Japaner, Chinesen, Amerikaner, Briten usw. die eine Oper im Nationaltheater besuchen wollen, in München ein paar Tage bleiben, Hotel, Restaurants, Cafe’s besuchen, einkaufen 100erte Euro so in der Stadt ausgeben und die Wirtschaft ankurbeln.
    München hätte einige 100.000 Besucher weniger wenn es die Oper nicht gäbe.
    Und Kunst in Geld zu messen ist lächerlich.

    Das Gleiche in Dresden – mit Thielemann ist Dresden inzwischen ein internationales Schwergewicht.
    oder die Kammerakademie Potsdam usw. usf.
    Es geht mir nicht darum, Kunst mit Geld zu messen sondern um den irrsinnigen Subventionsbetrieb, der wie ein Füllhorn für (Möchtegern)Künstler ist, solange diese als Gegenleistung (so unterstelle ich es einmal) die „richtige“ politische Meinung kundtun, was am Krassesten im Berliner Theaterbetrieb der Fall ist.
    Wobei ich allerdings immer noch über die mutige Verfilmung von Houellebecqs „Unterwerfung“ mit Edgar Selge staune und dass die hiesigen Politbüros das in der Form abgenickt hatten.

  40. Das_Sanfte_Lamm 18. November 2020 at 20:15

    Versuchen wird er das vielleicht, aber bei Donald Trump einer schwarzdeutschen Edelmensch_In unbewusst anzunehmen, er wäre kein Indianer sie wäre keine Deutsche, könnte zuviel der Blasphemie gewesen sein.

  41. erich-m 18. November 2020 at 20:12

    Wobei sich das in München schon geändert haben dürfte, ausländische Besucher des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz dürfen nämlich keine grosse Lust auf die diversen und oft unschönen Hinterlassenschaften „des Partyvolkes“ haben, das den Gärtnerplatz mit Beschlag belegt hat.

  42. Das Dilemma ist doch,
    das „Kulturschaffende“ nur Wertvollen Wohnraum in den Ballungsgebieten Blockieren.
    Wohnraum der Dringend anders Genutzt gehört, wie zum Beispiel für Altenpfleger und Krankenpfleger aus Ost und Südost Europa Dringend gebraucht wird.
    Auch Bauhelfer und Logistikmitarbeiter, die das Land mit am Laufenhalten (Da gibt es keine Unterstützung vom „Amt“) „Leben“ in Sammelunterkünften.
    Schöne neue Links_Grün Welt wo einige Gleicher sind…
    P S genannte Gruppen haben eher ein Recht in Deutschland an Wahlen Teilzunehmen als Doppepass „Harzer“ aus Süd Ost Anatolien…

  43. erich-m 18. November 2020 at 19:26

    Ich hatte den Pasifal mal in einer Direktübertragung im Kino gesehen.
    Zu Wagner hatte ich lange keinen Zugang, erst mit etwa dreißig Jahren erkannte ich den Gehalt der Musik. Aber dann fand ich es kolossal faszinierend, wie im Ring jede Person, jede Handlung in der Musik durch ein Motiv dargestellt wurde, so dass, wenn man die Musik kennt, sofort weiß, was Sache ist. Das ist eine enorme Kunst, die ich sehr bewundere.

  44. In Köln zeige ich euch Villenviertel wo der Eindruck Teuscht,
    da wohnen keine Industrie Manager oder Banker, da wohnen „Kulturschaffende“
    aus Funk und Fernsehen….
    Die machen sich jetzt ganz „dolle“ Stark für ihre Statisten….

  45. Dichter 21:02 Uhr
    Erich-m 19:26 Uhr

    Sie haben so recht, um Wagner zu hören und vor allem zu verstehen benötigt man(n) eine gewisse musikalische Reife..ich höre sehr oft die Aufnahmen „Ring ohne Worte“ also nur instrumental, es ist die totale Perfektion der instrumentalen Komposition und wird nur von Richard Strauß ( gest. 1949 z.B. Eine Alpensinfonie oder Metamorphosen ) also nicht der Walzerfuzzi fast übertroffen. Leider werden Wagner-Opern inzwischen Regie-technisch so verunstaltet das sie mit der ursprünglichen Partitur nichts mehr zu tun haben. Strauß wird fast gar nicht mehr gespielt, weil Orchester mit min. 120 Musikern benötigt werden um einen Klangkörper zu erreichen.

  46. Stelle sich mal einer vor, wenn man statt auf PI über Berlin zu lesen, ein paar Langzeitstudenten in Strumpfhosen beobachten dürfte.

    Ach ist der Rasen schön grün!

  47. Bei uns in Bayern sieht man das sehr schön, wie König Markus „seinen“ Künstlern Kohle zuschustert.

    Das sind die gleichen, die immer schön gegen die AfD stänkern und ihn lobpreisen.

    Beidseitig schamlos.

  48. Subventions-Corona

    Es ist ganz einfach:
    Wir werden mit den Virus leben (müssen)
    Und damit Erfahrungen(!) machen.
    Und wenn man sich einen Virus einfängt, dann wird das seine Bedeutung haben.
    Jeder Virus hat einen seigenen Sinn.
    Bei Corona ist die „Luft“ ein Symtom, nicht die Krankeit.

    Das alles gilt nicht für Einzeller/Parasiten!

  49. Das_Sanfte_Lamm 18. November 2020 at 20:24
    erich-m 18. November 2020 at 20:12
    Es geht mir nicht darum, Kunst mit Geld zu messen sondern um den irrsinnigen Subventionsbetrieb……
    ——————————————–
    Was ist irrsinnige Subventionierung?
    Bei einem großen Opernhaus wie in München arbeiten hunderte wenn nicht gar tausende Leute.
    Schauspieler, Bühnenarbeiter, Beleuchter, das Orchester, Bühnenbildner, Schneider für die Kostüme, Viagisten, Friseure, Redakteure, Putzfrauen, Gardrobieren, Catering, Platzanweiser, Kartenverkauf, Verwaltung, Regiseure, Textschreiber, Handwerker usw.
    Die Oper in München ist Arbeitgeber für mehrere tausend Arbeitsplätze, die nehmen hunderte Millionen Euro im Jahr ein und Zahlen Steueren. An der Oper hängen tausende andere Arbeitsplätze die indirekt mit der Oper in Verbindung stehen.
    Je attraktiver die Oper, je größer der Star oder auch mal ein Skandal, desto großer die Attraktivität, desto höher die Besucherzahlen, desto höher die Einnahmen.
    Eine Großstadt ohne Oper oder Konzertsaal und Orchester verliert enorm an Kunst und Attraktivität.
    Es gibt immaterielle Werte und diese lassen sich nicht in Heller und Pfennig beziffern, sie gehören zur DNA eines Volkes.
    Man muss sich schon mal über die Zusammenhänge informieren nicht nur über Subventionen jammern.

  50. Kein Theater, keine Oper, kein Konzert, kein Musical, kein Ballett, kein Kabarett, kein Museum, keine Ausstellung – und kein Aufschrei des Protestes, noch nicht einmal ein erkennbares Zucken des Widerstands.

    Daran zeigt sich wie unwichtig die angebliche Kultur ist.
    Nicht mißverstehen, es gibt wirklich gute Kultur. aber ein Großteil der „Künstler“ empfinden sich als solche, sind aber in Wirklichkeit Scharlatane. Das Märchen: des kaisers neue Kleider“ trifft hier voll zu.

  51. „Auftragskunst“ (dem Zeitgeist entsprechend, erwünschte Tabus einhaltend etc.) ist keine Kunst- sollen die ganzen Steuergeld- und Subventionsgemästeten grünen Ar***löcher doch ihre untadelige „Haltung“ fressen, sich an ihrer moralischen Hybris wärmen… ich habe null Mitleid mit den meisten in diesen Selbstbedienungsbiotopen. Wären z.B. stinkende Fischfilets nicht so degeneriert und dämlich hätten sie wissen können, ja müssen- ein Regime entledigt sich IMMER sehr schnell der Mitwisser und -Täter von gestern. Ein Blick auf Russland 1917ff., auf Deutschland 1933ff., BRD 2015ff. hätte den Dummköpfen ja mal Eines beibringen können: Es wird immer nur der Verrat geliebt und NIE der Verräter- schönen Gruß an alle jammernden „Künstler“.

  52. wegen des schöden Geldes ? das ist ja Kapitalismus ! Ist denn nicht der Applaus der beste Lohn für einen Künstler ?

  53. Dann merken die Künstler vielleicht mal, was ihnen das Propagandgehabe eingebracht hat, ist vielleicht doch für den einen oder anderen eine heilsame Lehre.

    erich-m 18. November 2020 at 19:13; Seh ich etwas anders, klar man hat den Eindruck, wenn man nur die Fernsehsendungen zu dem Thema anschaut. Jedes Wochenende ein halbes Dutzend Sendungen, bloss Schlager,. Klassik gibts vielleicht mal alle 4 Wochen. Gefühlt alle Woche mindestens ein Rock-Festival irgendwo, dazu Millionen an Einzel“künstlern“ zwar nicht in Wacken-Grösse, aber doch bemerkbar. Die Klassikaufführungen sind dagegen selten und hauen auch nicht so auf den Putz. Wir hier im Dorf haben aber ne grössere Musikschule, die schon einige einschlägig bekannte Musiker hervorgebracht hat. Im Nachbardorf Feuchtwangen gibts ein Cafe, die Tochter daraus ist eine international auftretende Sängerin die glaub ich schon in der Met und bestimmt schon in Haramburgs Elfi aufgetreten ist. Dazu gibts ein jährlich stattfindendes Opernfestival.
    Und die ganzen klassischen Musiker sind bei der Angelegenheit wirklich die ärmsten Schweine. DIe waren schon vorher nicht grade supergut bezahlt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, David Garrett, Anne-Sofie Mutter, Maurice Andre und so, Aber ein Geiger, oder Trompeter im Orchester, der kann allein herzlich wenig anstellen, um zu Geld zu kommen.

    erich-m 19. November 2020 at 09:05; Trotzdem ist jede Karte mit dem doppelten des Ticketpreises subventioniert.

  54. Warum gehen die „Kulturschaffenden“ der „freien Szene“ (=subventioniert ohne Beamtenstatus) nicht auf eigene Faust los und säubern öffentlichen Raum von Schmierereien, Aufklebern, Müll und bitten dafür dann um Spende?

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