Annus horribilis 2020 – was folgt?

Von DER ANALYST | Im Jahr 2015 spielten sich an der Grenze zu Österreich und wenig später auch an innerdeutschen Bahnhöfen Szenen ab, die vorher niemand für möglich gehalten hätte. Je nach politischer Einstellung erzeugten die surrealen Bilder von hereinströmenden Menschenmassen aus fernen Krisengebieten, beim einheimischen Betrachter entweder Euphorie, oder nacktes Entsetzen.

Jeder wusste, dass sich Deutschland durch dieses Ereignis unwiederbringlich verändern würde und kaum einer hielt es für möglich, dass so ein einschneidendes, singuläres Ereignis in seiner Tragweite noch zu toppen sei. Jedenfalls nicht zu Lebzeiten jener, die Zeitzeugen von „2015“ waren.

Der Alptraum zweiter Teil

Doch es dauerte nur knapp fünf Jahre, bis erneut eine Situation entstand, die so unwirklich war, dass nicht wenige das Gefühl hatten, in der unwirklichen Parallelwelt eines dystopischen Fantasy-Romans gefangen zu sein.

Zwangsschließungen weiter Teile des Handels und der Gastronomie, Ausgangssperren, Demonstrationsverbote, Grenzschließung, leere Straßen, Maskenpflicht, Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen, Massen-Kurzarbeit,  drakonische Geldstrafen und die Spaltung der Gesellschaft in „Covidioten“ und „Zeugen Coronas“, verwandelten die Lebenswirklichkeit der Menschen in einen nicht enden wollenden Alptraum.

Während man Mitte 2020 noch hoffte konnte, Schritt für Schritt aus diesem Alptraum wieder aufzuwachen zu dürfen, erfolgte zum Jahresende der politisch angeordnete Rücksturz in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Koma, aus dem der Patient Deutschland nur mit gravierenden Langzeitschäden wieder aufwachen wird.

Jene, die diese Entwicklung aufmerksam verfolgt und ihre Schlüsse daraus gezogen haben, werden den zum Jahreswechsel häufig gehörten Stoßseufzer „Jetzt kann es nur noch besser werden“, mit einem verächtlichen Schnauben quittieren.

Ausblick auf 2021

Mit einem Virus, das für die Verfassung schädlicher ist, als für die Menschen, hat die Politik das Grundgesetz ins Siechbett gezwungen und Gefallen an einem neuen, einem durch und durch autoritären Regierungsstil gefunden. Und was einmal eingeführt wurde, ist schneller, als man denkt, ein Bestandteil der Normalität und frisst sich fest. Zudem gibt es in jeder Krise ebenso reiche, wie einflussreiche Gewinner, die alles dafür tun, dass die Verhältnisse so bleiben, wie sie sind.

Was wird uns 2021 erwarten? Bricht das Finanz- und Währungssystem zusammen? Ist eine ganze Schülergeneration verloren? Werden wir eine Massenarbeitslosigkeit erleben? Kommt der digitale Euro, einhergehend mit der Abschaffung des Bargelds? Tritt Merkel, die ihren Amtseid täglich in sein Gegenteil verkehrt, nochmal an? Oder wird die Bundestagswahl etwa verschoben? Was ist mit dem Einzelhandel, der Gastronomie, den Sportstudios? Und last, but not least: Was wird aus unseren Grundrechten? Gehören Sie der Vergangenheit an, oder richtet sich künftig ihre Anwendung nach dem Gutdünken der Regierenden?

Viele Fragen, die erst am Silvesterabend 2021 beantwortet sein werden. Eines ist jedoch zu befürchten: Dass man sich an das Annus horribiles, an das schreckliche Jahr 2020, als das Bessere von beiden zurückerinnern wird.


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