Bodo Ramelow und das rote Geleebonbon

Von NADINE HOFFMANN | Was macht Thüringens Ministerpräsident Ramelow (Die Linke), wenn die Einschränkung der Grundrechte verschärft und den Menschen der letzte Atem durch Maskenpflicht und Bewegungsradius genommen wird? Er daddelt auf dem Handy und spielt Candy Crush. Nach dem Motto: Lutscht ihr Bürger mir doch den Buckel runter. Das ist das Niveau eines im sechsten Wahlgangs gewählten Länderchefs, der dank einer irrlichternden Kanzlerin und eines gewalttätigen Linksmobs wieder Ministerpräsident wurde, nachdem Kemmerich der Mut versagte. Könnten die Linken-Wähler ihr Idol bitte im Bällebad abholen?

Stellen Sie sich vor, wie groß der Aufschrei wäre, würde ein bürgerlicher Ministerpräsident so etwas tun (wenn es in Deutschland derzeit einen gäbe), aber bei den Linken ist man Unterirdisches ja gewohnt, da scheint es zur Kultur zu gehören. Und Ramelow hat in etlichen Kreisen noch den Ruf des netten Onkels. Die Thüringer Parlamentarier wissen es besser und manch einer von ihnen wurde schon mit Ramelows Mittelfinger oder seinem Cholerikertum bedacht. Manchmal bremst ihn Susi, die verhinderte Floristin, ein, doch war sie wohl diesmal nicht zur Stelle, um das wahre Antlitz ihres Meisters zu verstecken.

Jedoch hat diese neue Geschichte eine andere Tragweite, denn wir reden hier nicht von einem abendlichen Stelldichein der schrillsten Antifantenpaten, sondern von der Runde, die unter dem Deckmantel Corona die Wirtschaft, das Soziale und die Kultur ruiniert. Ramelow, der sich offenbar unantastbar auf seinem Thron fühlt, witzelt gar über seine Gönnerin und nennt sie „Merkelchen“. Klar, was macht man sonst so als Verantwortungsträger bei der Beschlussrunde außer gelangweilt auf dem Mobiltelefon herum zu drücken! Das nennt man mal politische Prämisse und persönliche Kragenweite.

Reporter an Ramelow: „Was haben Sie getan, als ein weiterer Corona-Sargnagel in die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft eingeschlagen wurde?“
Ramelow an Reporter: „Ich habe den Zitronen-Drop erreicht. Ist doch toll, oder?“

Und während der rote Bodo noch im Zuckerschock anzügliche Bemerkungen gemacht zu haben scheint, waren die nächsten und noch schwereren Restriktionen für die Bürger erlassen. Nochmals ein großes Dankeschön an die Wähler, die dies durch ihr Votum verursacht haben. Weil er ja so ein Netter ist, der Ramelow, gelle. Und er doch so viel Gutes vor hat für das Land Thüringen, also wenn er dann mal das zehnte Level von Candy Crush erreicht hat.

Es bleibt nur zu konstatieren, dieser Ministerpräsident ist keiner und sollte auch nie wieder einer werden.


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)