Merkel befiehlt Verschärfung des Lockdowns

Von CANTALOOP | Jetzt sollte es auch Zeitgenossen mit sonnigem Gemüt langsam aber sicher mulmig in der Magengegend werden. Unsere Kanzlerin nebst ihres treu ergebenen Anhangs von weichgespülten Länderchefs scheinen in ihrem Wahn nach weiteren Verschärfungen, Überwachungen und neuerlichen Einschränkungen keine Grenzen mehr zu kennen. Es gibt kein Halten mehr. Ohne Sinn und Verstand werden Woche für Woche „die Zügel angezogen“. Auf Basis einer ungesicherten Datenlage wohlgemerkt, die zudem noch von Behörden ermittelt wird, welche zum Teil noch mit Fax, Papier und Aktenordnern arbeiten. Jedwede Kritik – selbst aus berufenem Munde – wird unterdessen brüsk zurückgewiesen und dies mit der unbedingten Notwendigkeit begründet, es gehe schließlich um Menschenleben.

Unweigerlich kommt einem folgende Aussage in Erinnerung, die einem preußischen Minister zugeschrieben wird: „Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“

So ähnlich wie jetzt fühlt es sich wohl an, wenn sich das so sicher geglaubte Staatsgefüge in Wohlgefallen auflöst – und eine autoritär-totalitäre Krake entsteht, die dem Bürger langsam aber sicher sämtliche Rechte entzieht, ihn einsperrt und für dumm verkauft. Die Obrigkeit indessen gibt sich unfehlbar. Fünf lange Jahre war es in Deutschland angeblich nicht möglich, unsere Grenzen wirksam gegen illegal Einreisende zu sichern. Aber heute beschließt eine politische Elite von weltfremden Ideologen, dass man nun plötzlich im Bedarfsfall die Bewegungen von vielen Millionen Menschen steuern, überwachen und sanktionieren kann. Müssen wir jetzt nach 20 Uhr mit bewaffneten Polizeihundertschaften in unseren Städten rechnen? Wird es Standgerichte für Ungehorsame und Abweichler geben?

Wer soll normale Bürger noch vor den Alleingängen Merkels schützen?

Welche Sicherheit haben wir überhaupt noch, unsere demokratisch verbrieften Rechte wahrzunehmen und als Volk und Souverän diejenigen, die wir mit der Führung des Staates via Wahlauftrag legitimiert haben, zu kontrollieren? Kann man Frau Merkels Truppe von Versagern, Angsthasen und Opportunisten, die sich selbst jedoch als moralische Übermenschen begreifen und vor deren wirren Handlungen uns sämtliche Vernunftbegabten schon seit langem warnen, überhaupt noch aufhalten? Wohl kaum. Eher ist zu befürchten, dass wir uns längst in einem „Great-Reset-Prozess“ befinden, den in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufzuhalten vermögen.

Bewegungsradiuseinschränkung: Ein Wettbewerb nach immer strengeren Regeln

Führende Finanzexperten mutmaßen zudem, dass eine jahrelang aufrecht erhaltene Pandemie viele finanztechnisch begangene Fehler der EU-Bürokraten hinsichtlich von EZB-Verfehlungen und sonstigen „Gelddruckmaßnahmen“ verschleiern könnte. Das im Weltmaßstab winzige Deutschland, vor allem in Person der sich selbst als „homo superialis moralis“ wähnenden Angela Merkel, maßt sich ja sowieso an, die alleinige Deutungshoheit über Energiewende, Bankenrettung, Flüchtlingsaufnahmen und dergleichen mehr zu besitzen. Somit ist die nun angedachte „Corona-Leine“ von 15 km Radius nur konsequent. Moralische Dienstanweisungen von hoher Warte eben. Gleichwohl wagt es kaum noch jemand, diesem Irrsinn zu widersprechen.

Ob dieses blindwütige Maßnahmenpaket jedoch auch die erwartete Wirkung erzielt, spielt angesichts der dramatisch geänderten Paradigmen ohnehin keine Rolle mehr. Zahlen, Erhebungen und Statistiken können, sofern sie von staatlichen Institutionen stammen, bekanntlich beliebig interpretiert, negiert oder auch beschönigt werden. Gerade so, wie Frau Merkel es anordnet. Sie wird sämtliche Umstände und insbesondere die daraus resultierenden Probleme mittels der ihr blind ergebenen Medien immer so darstellen können, dass sie dabei gut aussieht. Notabene, es stehen dieses Jahr auch noch zahlreiche Wahlen an, falls diese nicht sogar aus bekannten Gründen abgesagt werden.

Bürger, die es wagen Merkel kritisieren, gelten als radikal und gefährlich

Des Weiteren hat sich diese Frau zwischenzeitlich so viel an Befugnissen und Einfluss angeeignet, dass sie zu jeder Zeit jeden ihrer Minister entmachten kann, um die Angelegenheiten höchstselbst zu regeln. Das Beispiel des Jens Spahn verdeutlicht dies aktuell einmal mehr.

Abschließend stellt sich die Frage, was wir als gesetzestreue Konservative überhaupt noch für Möglichkeiten haben, in dieser vielleicht größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik zu agieren bzw. unsere Protestnote zu übermitteln. Ist vielleicht der angedachte zivile Ungehorsam namens #Wirmachauf mancher Händler und Gastronomen bezüglich der Öffnungszeiten der richtige Weg oder verpuffen derlei unkoordinierte Aktionen wirkungslos? Egal wie man es sieht, es muss etwas geschehen. Denn diese servile Demutshaltung, die viele Mitbürger immer noch an den Tag legen, ist in der Tat wenig zielführend und bestärkt darüber hinaus den „Merkel-Clan“ in seinem Handeln. Inwiefern die Länder nun die einheitlich geplante Lockdown-Verlängerung auch in ihrer Verordnung festhalten, bleibt abzuwarten. Es drohen schließlich immense wirtschaftliche Kollateralschäden. Von der offensichtlichen Schlamperei der Impfstoffbeschaffung einmal ganz abgesehen.

Zitat des Cicero:

Offen sind auch die in der aktuellen Situation so drängenden Fragen nach dem bisherigen Lockdown-Erfolg: Was hat es gebracht, Geschäfte, Friseure und anderes zu schließen? Wie haben sich die Feiertage auf das Pandemie-Geschehen ausgewirkt? Es kann doch nicht sein, dass einfach mal einen Weg fortsetzt wird, von dem immer noch unklar ist, ob er zum Erfolg führt und wenn ja, unter welchen Umständen und vor allem wann.

Eines sollte die ebenso kaltschnäuzig wie selbstgefällig handelnde Kanzlerin bei all ihrer moralischen Überheblichkeit dennoch berücksichtigen: Gleichgültig welche Kreatur man versucht über längere Zeit einzusperren, oder im Käfig zu halten – über kurz oder lang wird diese verhaltensauffällig, aggressiv und damit unberechenbar werden.