Deutschland im Dauer-Lockdown bis Ostern?

Merkel: „Wir brauchen noch 8-10 Wochen harte Maßnahmen!“

Von CANTALOOP | Als Adaption an ein bekanntes Sprichwort könnte man hinsichtlich des Dauer-Lockdowns aktuell behaupten: „Wer einmal lockt, der lockt immer wieder.“ Zu verführerisch ist es offensichtlich, die Bürger permanent in einer Stimmung zwischen Angst, Panik und Hilflosigkeit zu halten, um diese damit ruhigzustellen und Hinterfragen bereits im Keim zu ersticken.

Immer strengere Maßnahmen, eine lückenlose Überwachung – zwischenzeitlich ist im Rahmen der 15 km-Regel sogar die Auswertung von privaten Handy-Daten angedacht – plus eine gnadenlose Bestrafung von Abweichlern kennzeichnet mittlerweile die Regierungslinie.

Klar ist: Man lässt es auf eine knallharte Konfrontation mit den Bürgern ankommen. Im Umkehrschluss rüstet man bereits den Reichstag mit Schutzzäunen und Polizeikräften auf.

Begriffe wie „Corona-RAF“ als ultimative Denunziationswaffe

Einzelne Landesfürsten, insbesondere der kaum noch wiederzuerkennende Markus Söder, lassen sich sogar zu Äußerungen wie „Corona-RAF“ und dergleichen mehr hinreißen (PI-NEWS berichtete).

Sie kriminalisieren damit Kritiker ihres Kurses auf unzulässige Art und Weise. Kurz und bündig: wir befinden uns derzeit in einem autoritären Sog, wie es sich nicht einmal Orwell oder Huxley jemals hätten vorstellen können.

Und wer immer noch die leise Hoffnung hatte, der Lockdown wäre Ende Januar endgültig zu Ende, sieht sich seit diesem Dienstag eines Besseren belehrt. BILD schreibt:

Die britische Corona-Mutation bereitet Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) große Sorge!

Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine 10-fache Inzidenz“, sagte sie in einer internen Sitzung der Arbeitsgruppe Innen der Unionsfraktion, wie Teilnehmer BILD berichten. Sie warnte vor dramatisch explodierenden Infektionszahlen durch das in Großbritannien mutierte Corona-Virus.

Dann die Hammer-Forderung: „Wir brauchen noch 8-10 Wochen harte Maßnahmen!“

Lockdown „ad infinitum“. Offenbar der feuchte Traum aller derzeit in Regierungsverantwortung Stehenden. Bis auf ganz wenige Ausnahmen. Sie übertreffen sich geradezu selbst, mit tagtäglich neu ersonnenen Schikanen, Maßnahmen und Demütigungen, verweisen dabei aber stets auf ihre hochgelobten Experten und medizinischen Fachleute. Sollten die Inzidenzzahlen des RKI dann sinken, ist es das alleinige Verdienst ihrer Politik – im umgekehrten Falle ist natürlich die uneinsichtige Bevölkerung schuld. Zudem gilt: Jetzt bedarf es auch keinerlei Verhältnismäßigkeit mehr – einzelne Stimmen der Groko verlangen sogar zusätzlich nach einem unbefristeten Wirtschafts-Lockdown. Und finden selbstredend mediales Gehör.

Viel Bürokratie – kaum Hilfe für Corona-Infizierte in Pflege- und Altenheimen

Unfehlbar erscheinen die Polit-Verantwortlichen, vor allem Merkel als moralische Leitgröße in unseren System-Medien. Immer mehr drängt sich dem Beobachter jedoch der Verdacht auf, dass es sich hierbei auch um die Befriedigung autoritärer Ordnungsgelüste in einem nie dagewesenen Kontrollrausch handeln könnte. Ob derlei Gebaren falsch, willkürlich und gefährlich ist, spielt keine Rolle mehr.

Zusätzlich zu all diesen Einschränkungen und Verschärfungen wurden auch noch die Energie-Kosten für Endverbraucher zum Teil drastisch erhöht. Was wiederum den Schluss nahelegt, dass man in diesen elitären Kreisen jedwede Bodenhaftung und sämtliches Gespür für die Realität längst verloren hat. Dass diese unsensible Vorgehensweise in Krisenzeiten auch staatsrechtlich und institutionell hoch bedenklich ist, scheint ebenfalls nicht von Belang zu sein.

Es steht gar zu befürchten, dass dieses ständige Erweitern jener bislang wenig wirkungsvollen Maßnahmen nichts anderes als eine unbeholfene Geste der eigenen Unfähigkeit darstellt. Und hierbei ist besonders die Synchronizität der Altparteien auffällig. Im einvernehmlichen Schulterschluss, so scheint es, befriedigen sie ihre totalitären Machtgelüste, ohne zu merken, dass es im Volk immer mehr gärt und rumort.