Hexenjagd gegen Trump Akt der Willkür und Arroganz

Rache macht stumm, aber auch dumm

Von WOLFGANG HÜBNER | Die angemaßten neuen Herren der westlichen Welt nehmen derzeit Rache an einem, der sie sowohl genährt als auch nie grundsätzlich in Frage gestellt hat. Schon das zeigt, dass die Beschäftigung mit Algorithmen und die Dominanz auf den digitalen Märkten dem politischen Verstand nicht sonderlich zuträglich ist.

Die stummmachende Ausgrenzung des amtierenden Präsidenten der USA sorgt zwar für begeisterten Beifall bei den Medienlinken, ist aber ein Akt der Willkür und Arroganz, der für seine Verantwortlichen und auch deren arbeitendes Fußvolk noch weitreichende, wahrscheinlich böse Folgen haben dürfte. Denn im Krieg gewinnt oft nicht derjenige, der den ersten Schlag führt.

Wäre es den kalifornischen Multimilliardären nur darum gegangen, eine digitale Anheizung des Konflikts in den USA zu verhindern, wäre es ein Leichtes gewesen, solche in ihren Augen unverantwortlichen Botschaften Trumps oder anderer zu verhindern, ansonsten aber nicht einzugreifen. Doch nicht Sorge um den Frieden im großen Land und im Volk der USA hat sie getrieben, sondern Rachsucht und Herrschaftswillen: Der Feind soll ausgelöscht werden. Beides zusammen ist jedoch eine gefährliche Mischung, die Großalarm bei allen auslöst, die sich den neuen Herren der westlichen Welt nicht unterwerfen wollen.

Von der Stunde an, in der Trump und viele andere stumm gemacht worden sind, müssen  alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, aus der Abhängigkeit sogenannter „sozialer Dienste“ zu entkommen, die ihre Marktmacht politisch missbrauchen. Es gibt für die oppositionellen globalisierungskritischen Bewegungen in der Welt jetzt keine wichtigere Aufgabe als sich aus der selbst eingegangenen Gefangenschaft von Twitter & Co. zu befreien. Die personellen und technischen Voraussetzungen dazu sind vorhanden, das notwendige Kapital sollte aufzubringen sein. Es stimmt ja: Daten sind das Gold der Gegenwart und Zukunft. Aber Gold schürfen war in Kalifornien schon einmal nur kurze Zeit ein einträgliches Geschäft.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.