Das Ende für Soros & Co.? Reddit-Kids führen die Wall Street vor.

Internet-Kids haben diese Woche Börsengeschichte geschrieben und den Hedgefonds Melvin Capital vermutlich in die Insolvenz getrieben. Die Biden-Regierung sprang sogleich für ihre Wall Street-Freunde in die Bresche und will einen Riegel vorschieben.

Gelangweilte Corona-Kids, die sich auf Reddit unter r/wallstreetbets treffen, haben festgestellt, wie sie die Hedgefonds-Branche in die Enge treiben („Short Squeezen“) können. Hedgefonds leben davon, auf fallende Kurse zu wetten, und scheuen dabei oft nicht davor zurück, schlechte Nachrichten über ohnehin schon strauchelnde Firmen zu lancieren, die dadurch oft erst in die Pleite gedrückt wurden.

Beobachter warfen Hedgefonds-Investoren wie George Soros lange vor, auf diese Weise Firmen, Branchen und sogar Währungen und ganze Länder in die Insolvenz zu treiben. Manchmal nutzen Investoren wie Soros willfährige Journalisten und Medien-NGOs, um negative Meldungen über Firmen zu verbreiten, wobei diese Hedgefonds bereits auf fallende Kurse gewettet haben.

Das Problem ist: Steigt der Kurs kurz vor Ende der Wette, wird es für diese Hedgefonds eng. Dann müssen sie sich die Aktie, die sie leer verkauft haben (d.h. ohne sie zu besitzen) für teures Geld kaufen. Die Wallstreetbets-Kids bemerkten, dass besonders gierige Hedgefonds die Aktie der strauchelnden Videospielkette „GameStop“ zu mehr als 100 Prozent leerverkauft hatten und der Bedarf eigentlich gar nicht mehr zu decken war. Wallstreetbets-Nutzer begannen, die GameStop-Aktie zu kaufen und damit die Kurse in die Höhe zu treiben. Noch dazu verknappte die r/wsb Gemeinde das Angebot, indem sie ihren Brokern untersagten, ihre Aktien für Leerverkäufe zu nutzen.

Die GameStop-Aktie, die Anfang 2020 noch bei vier US-Dollar gestanden hatte, schoss am 26. Januar von 145 auf 351 US-Dollar, die Wallstreetbets Nutzer wurden zu Millionären. Im Januar machte die Aktie ein Plus von 1,241 Prozent. Dann sprang noch Unternehmer-Wunderkind Elon Musk an Bord, der selber mit seiner Firma Tesla unter Druck von Hedgefonds geraten war, und twitterte den r/wallstreetbets Link and seine 43 Millionen Follower. „GameStop“ wurde nach Börsenumsatz zur größten Firma der Welt, noch vor Apple, Amazon und Facebook. Die Hedgefondsfirma Melvin Capital musste sich 2,75 Milliarden Dollar leihen und steht nun trotzdem vor der Insolvenz.

Die Wall Street eilt nun ihren Freunden zu Hilfe, die Börse-App Robinhood – auf dem viele Reddit-Kids unterwegs waren – hat den Kauf von GameStop Aktien auf ihrer Plattformen ausgesetzt, nicht aber den Verkauf. Es war ein offensichtliches und möglicherweise illegales Manipulationsmanöver zugunsten der Hedgefonds wie Citadel Capital, die an Robinhood beteiligt sind. Die erste Sammelklage von geprellten GameStop-Anlegern wurde aufgesetzt, und ein Insider bei Robinhood berichtete auf Twitter, dass die Firma unter Druck gesetzt wurde, den Handel auszusetzen.

Die neue US-Finanzministerin Janet Yellen – selbst mit Millionen mit der Wall Street im Bett – kündigte an, gegen den Aufstand des Pöbels vorgehen zu wollen. Yellen hat vergangenes Jahr vom Melvin Capital-Anteilseigner Citadel Capital 810.000 US-Dollar Rednergebühren erhalten. Die Pressesprecherin der Biden-Regierung, Jen Psaki, weigerte sich auf der Pressekonferenz zu sagen, ob sich Yellen von dem Citadel-Fall wegen Befangenheit entschuldigen wird, mit dem Hinweis, Yellen sei „eine Frau, die sich sehr gut mit Börsen auskennt.“ Yellen soll am Freitag Biden über den größten Börsenskandal der Neuzeit briefen. Der Börsenausschuss des Kongresses kündigte Anhörungen zum Skandal und den Verbindungen zwischen Yellen, Citadel und Robinhood an.

Damit scheint der Angriff auf die Hedgefonds, der die gesamte Wall Street kurzzeitig in Bedrängnis brachte, mit fraglichen Mitteln abgewendet worden zu sein. Doch das Internet ist schwer zu bändigen, und der Geist lässt sich vielleicht nie wieder in die Flasche bewegen. Ob das Geschäftsmodell von Hedgefonds-Investoren wie Soros nach dem 27. Januar überhaupt noch funktioniert, scheint fraglich.

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66 KOMMENTARE

  1. Habe ich das richtig verstanden, es werden mehr Aktien leerverkauft,
    als in Wirklichkeit vorhanden sind? Mit Gold kennt man das ja schon,
    es soll zehnmal so viele Zertifikate geben, als physisches Metall.

  2. Man lernt einfach nichts aus den bisherigen Finanzkrisen.
    Derivate-Handel gehört verboten!
    Fonds müssen Aktien in real haben, um sie abbilden zu dürfen!
    All die Blind- und Leerverkäufe weg!
    Sehr spannendes Thema, was von der politischen Alternative gut beobachtet und bearbeitet werden sollte.

  3. Man müßte an der Börse die nützlichen Spekulationen von den sinnlosen und schädlichen trennen. Ich weiß nicht ob das möglich ist. Jedenfalls sehe ich in Optionen auf Aktien oder gar in Leerverkäufen eigentlich keinen Sinn außer reiner Spekulation. Jede Bank usw. muß natürlich mitmachen, so lange es die Andern machen und jeder glaubt er würde den großen Gewinn machen. Aber es ist nur heiße Luft; denn des einen Gewinn ist des Anderen Verlust. Aktien als solche sind aber OK, man muß nur halt das Geld dafür übrig haben. Und dass der Staat die Gewinne wegsteuert ist Scheiße.

  4. Das Problem ist: Steigt der Kurs kurz vor Ende der Wette, wird es für diese Hedgefonds eng. Dann müssen sie sich die Aktie, die sie leer verkauft haben (d.h. ohne sie zu besitzen) für teures Geld kaufen.

    Also, wenn Max Mustermann ein Auto oder eine Villa, die er garnicht hat, an Jensi S. verkauft, dann fährt der Max wegen Betruges in den Knast ein und die Medien freuen sich, statt Einmann mal wieder einen Mustermann als Straftäter präsentieren zu können.

    Na, wer hat das denn bei Aktiengeschäften legalisiert und warum?
    😉
    Geht`s dabei etwa um Steuereinnahmen, die aus demselben Nichts geschöpft werden sollen wie die Einnahmen aus solchem „Handel“?

  5. Das Problem ist: Steigt der Kurs kurz vor Ende der Wette, wird es für diese Hedgefonds eng. Dann müssen sie sich die Aktie, die sie leer verkauft haben (d.h. ohne sie zu besitzen) für teures Geld kaufen.

    Also, wenn Max Mustermann ein Auto oder eine Villa, die er garnicht hat, an Jensi S. verkauft, dann fährt der Max wegen Betruges in den Knast ein und die Medien freuen sich, statt Einmann mal wieder einen Mustermann als Straftäter präsentieren zu können.

    Na, wer hat das denn bei Aktiengeschäften legalisiert und warum?
    ?
    Geht`s dabei etwa um Steuereinnahmen, die aus demselben Nichts geschöpft werden sollen wie die Einnahmen aus solchem „Handel“?

  6. Ich wusste gar nicht, dass PI-news auch mal sehr gute Nachrichten bringen kann.

    😀

    1990 hiess es:“STASI in die Produktion!“

    Heute heisst es:

    „SOROŠ an den Pfandflaschenautomat!“

  7. … die Wallstreetbets Nutzer wurden zu Millionären.

    Millionäre sind die Kids erst, wenn sie ihre Aktien zu diesen hohen Kursen auch verkauft haben. Wenn das allerdings allerdings alle machen wollen, war’s das mit den hohen Kursen. Den Letzten beißen wie immer die Hunde.

  8. Diejenigen, denen es sonst gar nicht „liberal“ genug zugehen kann, wenn sie sich an anderen bereichern, jammern nun und schreien nach Staat und zetern ums Gesetz, wo sie verlieren.

  9. Na ja, mein Mitleid mit den Hedge Fonds hält sich in Grenzen. An wievielen Firmenpleiten waren die nicht schon beteiligt ?

  10. Das Narrenschiff BRD sorgt wieder für Schenkelklopfer
    Herrlich zum totlachen wenns nicht so traurig wäre
    Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) nährt Hoffnungen darauf, dass die Hauptstadt doch noch in die Impfstoff-Produktion einsteigt. Am Donnerstag sagte Kalayci im Abgeordnetenhaus, dass sie dazu mit dem Pharmakonzern „Berlin Chemie“ in Gesprächen sei.

    „Ich habe heute früh unseren Regierenden Bürgermeister unterrichtet, dass ich und meine Behörde in guten Gesprächen sind mit Berlin-Chemie“, sagte Kalayci. Das Pharmaunternehmen sei bereit, eine Impfstoffproduktion aufzubauen. „Berlin-Chemie hat Ressourcen, gute Voraussetzungen, um eine Impfstoff-Produktion aufzubauen und auch schnell auszubauen.“ Eine geeignete Halle und Personal stünden zur Verfügung, sagte die Senatorin: „Mit unserer Unterstützung gehen wir davon aus, dass ein schneller Ausbau der Produktion möglich ist.“

    Regierungschef Michael Müller wirkte überrascht, erklärte aber nach der Sitzung, dass die Nachrichten „Mut“ machten. Der SPD-Politiker ist zugleich Wissenschaftssenator und in der Medizinforschung gut vernetzt. Beamte anderer Senatsverwaltungen zeigten sich über Kalaycis Ankündigung verwundert – am Abend sollten sie Recht bekommen.

  11. “ Dalli Dalli “ und “ Einer wird gewinnen “ . …war gestern,

    OT,-….Meldung vom 27. Januar 2021 um 19:19

    Unter notarieller Aufsicht : Saarland verlost 2520 Impftermine

    große Tombola in Saarbrücken, Das Saar-Gesundheitsministerium hat am Mittwoch 2520 Impftermine für die Zeit vom 4. bis 13. Februar verlost. Die Reihenfolge der aktuellen Impfliste wurde dafür „unter notarieller Aufsicht durchmischt“, teilte das Ministerium mit. … klick ! zweiter Link … klick !

  12. Nunja, um „Kids“ handelt es sich wohl eher nicht. Nicht nur muss man 18 sein, zumindest um bei einem regulären Broker handeln zu können. Die meisten Leute haben mehrere hundert oder tausend Euro/Dollar gesetzt. Soviel hat kein „Kid.“
    Auch ich bin mit ein bisschen Spielgeld Mitte der Woche bei Gamestop eingestiegen. Vielleicht springt etwas Gewinn heraus, aber darum ging es nicht. Hier haben ein paar Milliardäre einiges an Geld verloren, weil sie den Hals einfach nicht voll genug kriegen konnten und aus 5 Milliarden unbedingt 10 machen wollten.

  13. Wenn ich so etwas lese denke ich an den Fall Adolf Merckle. Der Milliadär hat auf fallende VW Aktien gewettet und wurde durch die Heuschrecken in den Selbstmord getrieben. Der VW Kurs ist damals innerhalb kürzester Zeit auf 10000€ gestiegen, bis Merckle die Luft ausging. Nicht das ich mit Merckle Mitleid hätte, wer Milliadär ist sollte sein Rentnerdasein genießen und nicht an der Börse zocken. Aber das es jetzt die damaligen Jäger erwischt hat, lässt mich nicht nur ein bisschen, schadenfroh sein.

  14. Ich finde es nicht uninteressant, dass GameStop „nur“ ein Spiele-Händler ist, der aber auch mit gebrauchten Spielen handelt und das offenbar im grossen Stil.

    Es ist nämlich so, dass den grossen Spielevermarktern der Gebrauchtmarkt ein riesiger Dorn im Hintern ist und diese Vermarkter schon so Einiges an Tricks versucht haben, um den Weiterverkauf gebrauchter Spiele zu verhindern.

    Wenn ich mir jetzt anschaue, wie diese Heuschrecken miteinander verbandelt sind, frage ich mich, ob da nicht eine „kleine Gefälligkeit“ für diesen oder jenen Spielevermarkter dahintersteckt.

    Nur so ein Gedanke…

  15. nicht die mama 29. Januar 2021 at 13:37

    Na, wer hat das denn bei Aktiengeschäften legalisiert und warum?
    ?
    Geht`s dabei etwa um Steuereinnahmen, die aus demselben Nichts geschöpft werden sollen wie die Einnahmen aus solchem „Handel“?

    ————————————
    Also es ist so, dass all diese Geschäfte auch einen Sinn habe können. Sonst würde es sie nicht geben. Aber der Sinn und die Absicht werden bei Tätigung des Geschäftes nicht geprüft.
    Man kann diese Geschäfte als reine Spekulation tätigen, aber auch als Versicherung tätigen. D.h. man kann die Aktie kaufen.

    Gegen einen fallenden Kurs kann man sich dann durch eine Put-Option oder einen Leerverkauf absichern. Es ist ja grundsätzlich sinnvoll sich gegen einen fallenden Kurs abzusichern. natürlich ist das irgendwie albern. Denn eine solche Strategie schmälert ja den Gewinn, begrenzt aber einen Verlust.
    Aber es kann sinnvoll sein, um einen Ruin in der einen oder anderen Richtung zu verhindern.
    Aber man könnte diese Geschäfte sicher begrenzen. Ob man sie ganz verbieten könnte ist wiederum fraglich, dann wird weniger gehandelt werden.
    Man könnte sagen, dass ist ja egal. Aber Aktien sind grundsätzlich sinnvoll; denn das beschafft notwendiges Kapital für Start-Ups.
    Also man kann sich sicher was überlegen. Aber es ist nicht so simpel wie man vielleicht meint.

    Man könnte z.B. Leerverkäufe nur dem erlauben, der die Aktie zugleich besitzt. Außerdem benötigt man keine Leerverkäufe. Ein Put würde auch reichen. Aber man müßte einen echten Fachmann konsultieren, wie man schädliche Folgen eliminiert. Nur reines Schimpfen hilft mal wieder nicht.

  16. Alter Ossi
    29. Januar 2021 at 14:57
    Wenn ich so etwas lese denke ich an den Fall Adolf Merckle…
    —-
    Bei dem Namen kommen so einige Assoziationen hoch…

  17. Ich finde das eine großartige Aktion, so kann der Raubtierkapitalismus in seine Schranken verwiesen werden, wenn schon die Regierungen dazu unfähig sind.
    Diese Vorgehensweise sollte man auf andere Felder übertragen.
    Z. B. sollten der Goldpreismanipulation durch die LMBA-Banken so Einhalt geboten werden.
    Die finanzielle Schlagkraft vieler bündeln und die Aktionen zentral timen.
    Gegen die ganze Welt haben selbst diese Betrüger im Staatsauftrag keine Chance mehr.

  18. Politiker wollten vor 20 Jahren schon verbieten auf Fallende Kurse zu Wetten. Weil es ein grosses Fachkräftemangel gibt in der Politik wurde das noch nicht gemacht. Fachkräftemangel macht sich bei der Corona Impfstoff Bestellung auch bemerkbar. Trump hat den Impfstoffhersteller letzten Sommer Milliarden bezahlt das sie in den USA produzieren können und gleich ein Exportverbot verhängt. Da könnte man gleich ein Buch schreiben darüber Fachkräftemangel in der Politik.

  19. Zitat aus dem Artikel:

    „Beobachter warfen Hedgefonds-Investoren wie George Soros lange vor, auf diese Weise Firmen, Branchen und sogar Währungen und ganze Länder in die Insolvenz zu treiben.“

    ————————————————————————–

    Das sind keine Vorwürfe sondern nachgewiesene Ereignisse, siehe den „Black Wednesday“ am 16. September 1992 hier im Vereinigten Königreich. Die krankhaft rücksichtslose Ping-Pong Spekulationen von Soros gegen das britische Pfund Sterlin wirkten wie ein Bombardement auf das Europäischen Währungssystems (EWS). Britain war am 8. Oktober 1990 dem EWS beigetreten. Das EWS wäre eine hervorragende Alternative zum späteren Euro geworden, da dieser Währungsverbund die nationalen Währungen und die Souveränität der Finanzpolitik der Staaten bewahrt hätte. Soros fuhr damals Milliarden Gewinne ein. Die Bank of England ging kaputt und viele Menschen verloren ihre Jobs in der Wirtschaft. Soros war mir bereits 1992 ein Begriff.

  20. nicht die mama 29. Januar 2021 at 13:37

    […] „Geht`s dabei etwa um Steuereinnahmen, die aus demselben Nichts geschöpft werden sollen wie die Einnahmen aus solchem „Handel“?“

    ———————————————–

    Das walte Hugo! Ich nenne es den Barber Shop Effekt. Funktioniert auch mit Shisha Bar und Spielhalle. Die Wertschöpfung in diesen Etablissements, ganz gleich ob real oder virtuell, schafft tausendfach täglich einen Transfer of Titel nach dem anderen. Was dann am Ende herauskommt, erblickt sogar legal das Licht der Welt. Ein Wunder!

  21. INGRES 29. Januar 2021 at 13:25
    Man müßte an der Börse die nützlichen Spekulationen von den sinnlosen und schädlichen trennen…. “
    ****************
    So ein Unfug! Ich glaube, morgen wird es regnen.“ Nutzlose“ Spekulation. Jeder Kauf, jedes Studium, jede Handlung ist eine“ Spekulation“ und ok, wenn es Angebot und Nachfrage des Spiels gibt!

  22. Als leidenschaftlicher Vertreter des Anarchokapitalismus (diesen Ansatz gibt es wirklich und er hat nichts mit Anarchie zu tun, siehe Stefan Blankertz und Murray Rothbard) setzte ich auf die Freiheit und Souveränität der Person. Was den originellen Vorgang an der Börse in New York betrifft, plädiere ich hierfür:

    Das regelt der Markt!

    Ich hoffe, jemand weiß das heitere und vergnügliche Element meines Plädoyers zu schätzen. Zum Anarchokapitalismus (nachschlagen lohnt sich): In diesem Kreise befinde ich mich, so meine ich, in einer angenehmen Gesellschaft. Vertreter dieser Denke werden nicht selten der „Neuen Rechten“ zugeordnet. Neben den genannten Vertretern hat sich bspw. auch Naomi Seibt als Anarchokapitalistin geoutet. Es gibt aber noch mehr von uns. Huhuhhh…

  23. hhr 29. Januar 2021 at 17:08

    Ja, dann ist ja alles in Ordnung. Ich habe doch gesagt, man müßte einen Fachmann fragen. Ich kenn viel von dem Metier, aber ein Fachmann könnte vielleicht sagen, was man ändern könnte oder nicht, bzw. elceh Nachtiele das hätte. Ich habe doch sogar den Grundnachteil beschreiben. Haben Sie gar nicht gelesen?
    Aber Ihnen ist z. B. der Unterschied bekannt zwischen dem Besitz einer Aktie und deren Nichtbesitz?

  24. @DFens 29. Januar 2021 at 16:51

    „Zitat aus dem Artikel:

    „Beobachter warfen Hedgefonds-Investoren wie George Soros lange vor, auf diese Weise Firmen, Branchen und sogar Währungen und ganze Länder in die Insolvenz zu treiben.“

    ————————————————————————–

    Das sind keine Vorwürfe sondern nachgewiesene Ereignisse, siehe den „Black Wednesday“ am 16. September 1992 hier im Vereinigten Königreich. Die krankhaft rücksichtslose Ping-Pong Spekulationen von Soros gegen das britische Pfund Sterlin wirkten wie ein Bombardement auf das Europäischen Währungssystems (EWS). Britain war am 8. Oktober 1990 dem EWS beigetreten. Das EWS wäre eine hervorragende Alternative zum späteren Euro geworden, da dieser Währungsverbund die nationalen Währungen und die Souveränität der Finanzpolitik der Staaten bewahrt hätte. Soros fuhr damals Milliarden Gewinne ein. Die Bank of England ging kaputt und viele Menschen verloren ihre Jobs in der Wirtschaft. Soros war mir bereits 1992 ein Begriff.“
    Ich stell mir die Frage was währe ohne George Soros passiert, GB hatte eine wachsene Arbeitslosigkeit und ein wachsendes Außenhandelsdefizit dazu kammen noch die berüchtigten Streikwellen.

  25. @Alter Ossi 29. Januar 2021 at 14:57

    „Wenn ich so etwas lese denke ich an den Fall Adolf Merckle. Der Milliadär hat auf fallende VW Aktien gewettet und wurde durch die Heuschrecken in den Selbstmord getrieben.“
    Nein er hat seine Aktien als Sicherheiten genommen um mit HeidelbergCement Hanson zu übernehmen und dan war plötzlich 2008 und seine Aktien nur noch ein viertel wert.

  26. ich2 29. Januar 2021 at 18:24

    Zu den Entwicklungen auf der Insel damals: Das war vor Soros! U.A. dessen Aktivitäten schufen eine Widerkehr dieser Erosion, ähnlich, wie es Ende der 1970-er schon einmal war. Soros Aktionen am Devisenmarkt war einer der Faktoren, die den alten, linken Schlendrian wiedererweckten. Es ist übrigens kein Zufall, dass die Soros-Kampagne gegen die Realwirtschaft im Zusammenwirken mit weiteren Faktoren den Regime Change in Britain einläuteten. Endstation: Blair! Ich habe das damals voller entsetzen -erlebt und bezeuge hier klar und fest: Diese dann beginnende Blair-Phase war eine Zäsur für Britain, ähnlich der Zäsur 2015 in Deutschland. Nach Blair war Britain nicht mehr wiederzuerkennen. Blair war in der jüngeren Geschichte Westeuropas der erste Akteur, der der eigenen Nation und dem eigenen Volk den Krieg erklärt hat. Er war die personengewordene Avantgarde für diese Entwicklung etwas später im gesamten Westen Europas. Nicht mehr und nicht weniger!

  27. Wenn Typen wie Soros an der Börse mal so richtig eins auf die Zwölf bekommen, lache ich mich krank vor Freude!

  28. Hihi! Nun denn, meine lieben Damen und Herren, es ist nun soweit und es ist ja auch kein Geheimnis mehr. Der Macher der Köpenickiade heißt Keith Gill und tritt in der Röhre als „Roaring Kitty“ auf. Er ist jetzt knapp 50 Millionen Dollar schwerer. Die vermaledeiten H-Fonds haben bis jetzt über 5 Milliarden Dollar verloren. Mal schauen? Darf ich vorstellen: Keith Gill alias „Roaring Kitty“

    https://www.youtube.com/c/RoaringKitty/videos

  29. Lustig.
    Warum heult die gesamte dumme Hummer-Linke herum, wenn Kid’s zeigen was gelebte Solidarität bedeutet. Zumal Hedgefonds einer liebste Feinde der dummen Linke darstellt?
    haben Kid’s mal eben kurz Marx widerlegt?

    Gut gemacht!

  30. INGRES

    Leerverkäufe verbieten? Nein! Begründung: Es funktioniert nicht. Verbote würde auch Termingeschäfte tangieren und das wäre verheerend. Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

    Erstens:
    Manipulationen des Marktes (als Voraussetzung sinkender Kurse aka Geschäftsidee der Leerverkäufe) nachweisen. Das ist schwer. Können wir so gut wie vergessen.

    Zweitens:
    Auf Leerverkäufe intelligent und radikal mit den Mitteln der Marktwirtschaft reagieren. Keith hat es damit geschafft, 50 Millionen Dollar zu verdienen. Die gönne ich ihm von Herzen. Keith hat es aber auch geschafft, dass sich die H-Fonds, die mit Realwirtschaft nichts zu tun haben, mit 5 Milliarden Dollar böse die Pfoten verbrannt haben. Selbstverständlich gönne ich denen das auch.

    Oben (18:05 Uhr) outete ich mich als leidenschaftlicher Vertreter des Anarchokapitalismus. Keith hat dessen Mechanismen angewendet. Ich empfehle ein sorgfältiges Studium dieses Ansatzes und verspreche die Entdeckung neuer Kontinente.

    Wenn, so meine ich, überhaupt eine Intervention des Gesetzgebers im Bereich des Marktes sinnvoll ist, dann wäre es der Entzug der Rechtsicherheit (nicht Verbot!) im Bereich des Hochfrequenzhandels. Das kann man sogar praktisch hinbekommen und es würde funktionieren.

  31. Dass es gelungen ist, dem Hedgefonds-Unwesen, das nichts anderes ist als legales Glückspiel, das Handwerk zu legen, ist eine sehr erfreuliche Nachricht. Leider ist aber noch völlig offen, ob die beschriebenen Aktionen nicht zu neuen Blasen führen.

  32. Ein amerikanischer Held. Keith Gill muss doch der Rücken weh tun, da er seine riesigen Eier überall mit sich herumschleppen muss. Oder benutzt er eine Schubkarre, um diese Klöten herumzukarren?

  33. Finde ich super! Geiler Coup!

    Hedgefonds sind eine Plage, zerstören Firmen und die Existenz der Arbeitenden.

    Hoffentlich fahren die fahren die gegen die Wand. Fie Hedgefondanleger: Kein Mitleid. So ein Pecv aber auch.

  34. DFens 29. Januar 2021 at 18:59

    :mrgreen:
    Das nennt man dann wohl „Die eigene Medizin verabreichen“.

    Wenn das Schule macht und diese „Community“ dasselbe Spiel mit wechselnden Initiatoren und „Opfern“ wiederholt, kann jeder aus dieser „Community“ reich werden – und das Betrugsmodell Geschäftsmodell der „Hedgies“ verschwindet dahin, wo`s hingehört.
    :mrgreen:

  35. Vernunft13 29. Januar 2021 at 19:53

    Hedgefonds = Geld auf das Elend von Menschen setzen. Soros tat dies in gewisser Weise Anfang der 1990-er in Britain auf dem Devisenmarkt. Geld auf das Elend von Menschen zu setzen kann man nicht verbieten. Funktioniert nicht, wie geschrieben. Aber man kann diesen Knilchen die Eier langziehen und zwar nicht mit Marx sondern mit Markt. Ich bin mal gespannt, wie die neue Administration im „The Withe House“ auf diesen Coup reagiert. Die sind ganz sicher stinksauer. Sollten die via Gesetzgebung gegen die Methode à la Keith Gill vorgehen, wird sichtbar, wer die Freunde und wer die Feinde dieser neuen Figuren im Oval Office sind. Wunderbar! Keith jedenfalls ist drüben bereits ein Held!

  36. DFens 29. Januar 2021 at 20:06

    Geld auf das Elend von Menschen zu setzen kann man nicht verbieten.

    Anscheinend aber schon, jedenfalls muss so ein Geschäftsmodell illegal gewesen sein, bevor es von der Regierung Blair in GB und in Deutschland von der Regierung Schröder legalisiert wurde.

    Wenn etwas nicht illegal ist, weils beispielsweise gegen das BGB oder sonst eine Gesetzesammlung verstösst, hätten die Regierungen es ja nicht ausdrücklich erlauben müssen.

  37. nicht die mama 29. Januar 2021 at 20:12

    Schwierig. Die unter Schröder/Fischer, also Rot-Grün, vorangetriebene Finanzmarktderegulierung in Form der Öffnung des deutschen Marktes gegenüber Hedgefonds ist eine Tatsache. Das „Investmentmodernisierungsgesetz“ vom 1. Januar 2004 löste das geltende Auslandinvestmentgesetz sowie das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften ab. Bis dahin konnten Hedgefonds nur eingeschränkt aufgelegt werden. Verboten waren sie aber nicht. Leerverkäufe durften in der Tat nicht eingegangen werden sowie nicht mehr als 10% des Anlagevolumens als Fremdkapital aufgenommen werden. Mit der Politik von Rot-Grün konnten dann Hedgefonds in Deutschland in unbeschränkter Höhe Fremdkapital aufnehmen, Derivate einsetzen (Leverage) und Leerverkäufe tätigen.

    Die europäischen Änderungsrichtlinien zur OGAW (Organismen für die gemeinsame Anlage in Wertpapiere) vom 20.Dezemmber 1985 (Richtlinie 85/611/EWG) spielten hierbei eine Rolle. Diese wurde dann in Deutschland brutal und folgsam von Rot-Grün umgesetzt. Entgegen den Franzosen hat das rot-grüne Kabinett in Deutschland nicht mal die kleinen Spielräume ausgenutzt. Leider habe ich nie herausgefunden, wer denn nun die wirklichen Spindoctors (nicht die Apparatschiks und Clowns der EWG / EG / EU) der 1985-er Chose waren. Das wäre schon sehr interessant. Verlierer war allerdings die Realwirtschaft, die Unternehmen und Arbeiter. Verschwiegen wird bis dato sehr erfolgreich, dass insbesondere die Volkswirtschaft in Deutschland massiv getroffen wurde. Problem: Für eine gewisse Zeit scheint es gut zu gehen und sogar positiv wirken. Aber es wirkt nur so. Die Verschiebung der Kapitalverhältnisse aus Deutschland heraus ist wie ein Depotgift. Es sammelt sich an, ohne das etwas passiert. Ob Jahrzehnte oder eine Genration: Die Rechnung kommt irgendwann auf den Tisch. Die genannten Entwicklungen kann man sich wie die Installation eines Schalters vorstellen, mit dem es möglich ist, Deutschland von außen ökonomisch das Licht auszuknipsen.

  38. nicht die mama 29. Januar 2021 at 20:12

    Ergänzung: Ich erinnere mich präzise an die Rolle, die die sogenannten Grünen damals bei der Einführung der Maßnahmen spielten. In Zeitungsinterviews, Talkshows usw. lieferten sie fachlich einen unglaublichen Bullshit. So einen Mist habe ich bis dahin noch nie von irgendwelchen Vertretern einer amtierenden Staatsregierung gehört. Ist ja gegenwärtig wieder so. Habeck und die Pendlerpauschale. Dann kommen noch die Kobolde und das Netz als Speicher. Nicht zu vergessen die Gigabyte statt Gigawatt, mit denen wir es zu tun haben.

    Die sogenannten Grünen waren 2004 eifrig dabei. Ich gewann 2004 den Eindruck, dass die sogenannten Grünen zwar fachlich überfordert waren, aber instinktiv bemerkten, dass das Investmentmodernisierungsgesetz eine Nummer ist, die den Staat Deutschland schwächt.

  39. DFens 29. Januar 2021 at 21:27

    Ja, es ist schwierig.
    Dazu muss ich zugeben, mich über diese Hedge-Geschichten nicht zu genau informiert zu haben, da sowas als Anlageform für mich nicht in Frage kommt und ich der felsenfesten Ansicht bin, dass jemand, der mit Sachen handelt,l die ihm nicht gehören, ein Betrüger ist.
    :mrgreen:

    Ich finde ja, dass das Finanzdesaster und die Grundlage zum „Internationalisierung“ genannten Ausverkauf der Nationalstaat bereits damit gelegt wurden, als unsere Regierung und diverse „Finanzfachleute“ damit begannen, den Firmeninhabern zu erzählen, dass es viel besser ist, eine Firma in eine AG umzuwandeln und stückchenweise an der Börse zu verkaufen sich das Geld für Investitionen von Aktionären anstatt als Kredit von der Bank zu borgen.

    Und – schwupps – hatten viele Familienbetriebe plötzlich neue Besitzer und die Auswanderung von Arbeitsplätzen und Ertrag „Globalisierung“ nahm ihren Lauf.

  40. nicht die mama 29. Januar 2021 at 22:29

    Auweia, was für ein Deutsch…

    Nochmal:

    DFens 29. Januar 2021 at 21:27

    Ja, es ist schwierig.
    Dazu muss ich zugeben, mich über diese Hedge-Geschichten nicht zu genau informiert zu haben, da sowas als Anlageform für mich nicht in Frage kommt und ich der felsenfesten Ansicht bin, dass jemand, der mit Sachen handelt, die ihm nicht gehören, ein Betrüger ist.
    :mrgreen:

    Ich finde ja, dass der Grundstein für das Finanzdesaster und für den „Internationalisierung“ genannten Ausverkauf des/der Nationalstaates/en bereits damit gelegt wurde, als unsere Regierung und diverse „Finanzfachleute“ damit begannen, den Firmeninhabern zu erzählen, dass es viel besser ist, eine Firma in eine AG umzuwandeln und stückchenweise an der Börse zu verkaufen sich das Geld für Investitionen von Aktionären anstatt als Kredit von der Bank zu borgen.

    Und – schwupps – hatten viele Familienbetriebe plötzlich neue Besitzer und die Auswanderung von Arbeitsplätzen und Ertrag „Globalisierung“ nahm ihren Lauf.

  41. Ich empfehle Tucker Carlson

    https://www.foxnews.com/opinion/tucker-carlson-robinhood-gamestop-and-wall-streets-rigged-game.amp

    ….
    Dazu schreibt mein bester Freund..

    Tucker lived in D.C., comes from a wealthy family, but his home was mobbed by a crowd when he was not home maybe a year ago (??), but terrorized his wife and children. Tucker now lives and broadcasts from another home on an island North of Boston and I would assume it is well capable of defending any problems brought there by idiots. He, like his father who is also on that island, are excellent rifle shots.

  42. Porsche hat die Hedgefonds auch schon mal Platt gemacht, als die Hedgefonds gegen VW gewettet haben.
    Da haben die Hedgefonds dann vor Gericht rumgeheult und leider gewonnen.

  43. nicht die mama 29. Januar 2021 at 22:36

    Ein sehr wichtiger Punkt. Robuste Familienunternehmen gerieten unter enormen Druck. Folge: Es gab drei Möglichkeiten. Familienunternehmen bleiben und dem zunehmenden Druck standhalten, Stiftung oder Aktiengesellschaft. Shareholder Value als Kurswert der Aktien des Unternehmens mit dem Ziel, den Börsenkurs zu steigern. So lässt sich durchaus mehr Geld verdienen. Problem: Die Unternehmen büßen dabei auf Dauer ihre Robustheit ein.

  44. Zukünftig kann es ein Endgame im Krieg der Märkte geben. Zwei Verlierer wird es dabei nicht geben: Diejenigen, die über Rohstoffe verfügen. Diejenigen, die über Ackerland verfügen. Verfügbar sind diese beiden Posten nur dort, wo es das eben gibt. Im Gegensatz dazu: Industrie geht überall. Entwicklung geht überall. Hochtechnologie geht überall.

  45. DFens 29. Januar 2021 at 19:28

    Ich habe gesagt, grundsätzlich ist eine Absicherung ja sinnvoll. Und Temingeschäfte auf Rohstoffe müssen nun mal sein. Aber auch als Spekulation sind Leerverkäufe und Puts ja in der Tat Ideen. Wie soll man Ideen unterbinden? Ich glaube nicht, dass das geht. Da hat Politik nichts zu suchen.
    Und wenn z.B. ein Soros gegen die Bank von England erfolgreich spekulieren kann, dann hat er eher einen Orden verdient, da eventuell eine Schwäche aufgezeigt zu haben, bevor die Bank weiter gemacht hätte und zu einen echten Problem geworden wäre.
    Ich bin ja auch der Ansicht, dass man das von rechts hier zu moralisch sieht. Aber man sollte nicht da einmischen, wo Moral keine Rolle spielt und das Geschehen eigenen Interna folgt.

    Ich habe nur in diesem Fall nicht die Gesamt-Expertise über das was es da so am Instrumenten gibt. Die Politik aber sicher schon gar nicht. Ich mach mir da keine weiteren Gedanken.

  46. Sehr gut gemacht!
    Wenn Goldman Sachs, Soros, Morgan Stanley, Rothschild und die anderen Globalisten zittern, dann ist das wunderbar, denn die gönnen den kleinen Leuten noch nicht die Krümel vom Kuchen…!

  47. Hallo DFens, Anarchokapitalismus?! Hört sich interessant an. Schreib doch bitte mal einen Artikel oder eine Artikelserie darüber und veröffentliche diese hier.

    Da es so wie es ist nicht weitergehen kann brauchen die Menschen eine neue Idee. Anarchokapitalismus? Informieren und dann diskutieren, oder?

  48. DFens 29. Januar 2021 at 21:50

    Ergänzung: Ich erinnere mich präzise an die Rolle, die die sogenannten Grünen damals bei der Einführung der Maßnahmen spielten…
    …Die sogenannten Grünen waren 2004 eifrig dabei. Ich gewann 2004 den Eindruck, dass die sogenannten Grünen zwar fachlich überfordert waren, aber instinktiv bemerkten, dass das Investmentmodernisierungsgesetz eine Nummer ist, die den Staat Deutschland schwächt.“
    ————————————————-

    Ich gehe davon aus, dass die Grünen aktuell die deutsche Partei sind, die am stärksten von ausländischen Geheimdiensten unterwandert ist.
    Diese Form der Zersetzung hatte schon zu Zeiten der Bonner Republik im Kalten Krieg kaum ein politischer Entscheidungsträger (und erst recht nicht die Bevölkerung) auf dem Schirm, obwohl entsprechende Nachrichtendienste permanent davor warnten.

  49. NGRES 29. Januar 2021 at 23:37

    D’accord! Der Staat wird es nicht richten können. Eher forcieren. Der Kreis schließt sich wunderbar mit 18:05 Uhr.

  50. Eugen von Savoyen 30. Januar 2021 at 12:36

    Möglich ist es. Allerdings zeigt ein Blick auf wichtige Gründerstämme der Grünen und deren Historie (RAF, Spontiszene, Sympathisanten und Mitkämpfer des arabischen Terrorismus, maoistische Gruppen, marxistische Kreise, Verankerung in der kommunistischen Subszene usw.) bereits in ausreichender Weise auf, wie ein beträchtlicher Teil der politischen DNA dieser Truppe beschaffen ist.

  51. Hier kann man lesen was die Biden/Soros-Nutten dazu schreiben:
    (tagesschau.de)

    Wer dieser Presse vertraut, kann sich erschießen lassen.
    SPD-Scholz und Goldman im Finanzministerium und der Pförtner wird gefeuert. Alles, damit Merkel an der Macht bleibt und sich in Hosenanzügen photographieren lassen kann.

    Stand: 26.01.2021 15:05 Uhr
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/gamestop-short-squeeze-robinhood-reddit-trader-101.html

    Zitat:
    „In Wahrheit aber leisten Leerverkäufer durchaus einen wichtigen Beitrag an der Börse“

    „Ein Short-Squeeze wie bei Gamestop ist aber die Ausnahme, nicht die Regel an der Börse“

    Result:
    LÜGENPRESSE

    Stand: 29.01.2021 12:06 Uhr
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gamestop-greift-politik-ein-101.html

    „US-Politiker fragen sich, ob die Stabilität des Finanzsystems gefährdet ist“

    „Ist der Aktienmarkt weiter nichts als ein Casino? “

    „Derzeit wird darüber spekuliert, ob sich bei Privatanlegern die Wut über eine hemmungslose Wall Street entlade“

    „stabile Marktveranstaltung zum Nutzen aller handelt“

    Und natürlich: „Too big to fail?“

    Ergebnis:
    LÜGENPRESSE

    Stand: 29.01.2021 22:29 Uhr
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/marktberichte/hobbyzocker-mischen-die-boersen-auf-101.html

    Zitat:
    „Was bei GameStop passiert, offenbart, dass die Börse kein Spielfeld, sondern ein Schlachtfeld geworden ist“, warnte Börsenexperte Dirk Müller auf n-tv“

    „Der Aufstand vieler Kleinanleger gegen die mächtigen Hedgefonds könnte zu einer ernsthaften Bedrohung des „Finanzsystems“ werden“

    „Die US-Wertpapieraufsicht SEC erklärte am Freitag, sie beobachte die Vorgänge genau und werde die Sicherheit der Anleger sowie „faire, ordentliche und sichere Märkte“ sicherstellen. “

    Ergebnis:
    LÜGENPRESSE und SOROS NUTTEN

    Ansonsten:
    1. Gamestop verkauf auch gebrauchte Spiele und sind den „Investoren“ ein Dorn im Auge

    2. Blackrock hat 13% von Gamestop und muss die noch loswerden

  52. „Junge Leute haben an der Börse die Revolution ausgerufen, oder, Reddit-Kids sprengen die Wall Street“

    So ein Quatsch….
    Die großen Finanzhaie versuchen sich gegenseitig kaputtzumachen. Dabei werden sie das „DUMMES GELD“ (so nennen sie die Kleinanleger) mit abkassieren – auch die Reddit-Kids! Und die Regierungen werde sie dabei sogar unterstützen.
    Man könnte sagen; der Kapitalismus hat Corona!

  53. Charles Bruler 30. Januar 2021 at 13:43″
    „Ansonsten:
    1. Gamestop verkauf auch gebrauchte Spiele und sind den „Investoren“ ein Dorn im Auge

    2. Blackrock hat 13% von Gamestop und muss die noch loswerden“

    Na da wird sich Blackrock ja freuen!
    Gamestop dürften den „Investoren“ Dorn im Auge sein weil das Geschäftsmodell tot ist wie nur noch etwas.
    Die haben 2019 ein Minus von 400Mio $ gemacht.

  54. ich2 30. Januar 2021 at 15:42

    Ob Blackrock wirklich 13% Gamestop besitzt, kann ich mir nicht vorstellen. Stand in der jf.

    Ob sich das Geschäftsmodell langfristig lohnt, ist noch eine andere Frage.
    (-) Auf der einen stehen die Ladenmiete und die Gehälter
    (+) Oft arbeitet da aber „Liebhaber“ mit geringem Gehalt
    (-) Spiele lassen sich über das Internet verkaufen
    Aber dann kann man sie nicht wieder verkaufen
    (+) Die Läden verkaufen auch gebrauchte Spiele, welche man beim Einkauf sichten muss (Kratzer, Zustand) und über die verhandelt werden muss.

    Ich denke, man will den Gebrauchtmarkt nicht in der Form.

    Die User sind selber Schuld, wenn sie die Produkte über das Internet kaufen (und dann nicht mehr verkaufen können)

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