Wollt Ihr den TOT-AAAAALEN Lockdown? JAAAAA!!!

Von PETER BARTELS | Auf dem Weg in den Sonnenuntergang seines Lebens hat „Postbote“ Franz Josef Wagner offenbar mal wieder den einen Grappa zu viel gekippt: Er kann nicht mehr mit „Muttis“ Lockdown light „weitermachen“. Es geht um „Leben und Sterben“!! Wollt Ihr den TOT-AAAAALEN Lockdown? JAAAAAA!!“ Die Stunde der Lügner ist da…

Ja, ja, ja, gleich werden sie wieder aufheulen: Die ewigen BILD-Hasser, weil unsereiner das Blatt angeblich immer noch in den Knochen hat. Die ewigen Faulpelze, weil ihnen immer noch der Stiefel des Chefredakteurs im Hintern steckt. Und dann sind da noch frühere Feuilleton-Fürsten, die Franz Josef Wagner ihren „Buddy“ nennen, weil sie den einen oder anderen Grappa mit ihm in der Kneipe gekippt haben. Je nun… Der BILD-Postbote heult heute jedenfalls:

Morgen, Dienstag, werden im Kanzleramt Entscheidungen getroffen über unser Leben und Sterben. Die extremste Entscheidung: ALLES ZU. Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Tankstellen, Schulen. Lockdown extrem. Lockdown wie im Mittelalter. Wo man die Türen und Fenster der Pestkranken zunagelte.“

Corona ohne Schlips und Kragen

Und dann steigert er sich zum bibbernden Greisen-Greinen: „Können wir Menschen von heute ein zugenageltes Leben ertragen? Ich für meine Person meine ja. Denn die vielen Toten, die das RKI täglich meldet, sind unerträglich … Wie kann man da jeden Tag weiter zur Arbeit gehen? Schlips und Kragen anziehen. In der U-Bahn, in der S-Bahn fahren, Leute anstecken, wenn man in einer Raucherpause seine Maske abnimmt. Können wir mit unserem Lockdown light weitermachen? Nein. Wir können nicht so weitermachen. Wenn wir leben wollen.“

Okay, unsereiner ist ein paar Stunden jünger als Oppa Wagner (auch längst Oppa). Und unsereiner süffelt auch gern mal einen Nonino. Allerdings selten bis zum Point of no return. Vielleicht auch darum ist unsereiner noch (!) in der Lage, die Fakten zu lesen, die seit ein paar Tagen (!!) nicht mal mehr die linke BILD zu faken oder zu lügeln wagt:

90 Prozent aller Corona-Toten sterben in Altenheimen. Die meisten „mit“, die wenigsten „an“ Corona. Ohne „Schlips und Kragen“… Ohne U-und S-Bahnen … Ohne oder mit „Raucherpause“ auf der Terrasse … falls (!) sie sich ein Wartezimmer ins Jenseits mit Balkon oder Blick in den Park  leisten können.

Der Grappa-Greis aber liest offenbar nicht mal mehr die BILD-Zeitung (Seufz: wer schon??), die doch noch monatlich seine  Rente aufpäppelt. Er schwafelt lieber in seiner Berliner Grappa-Gruft von einem „zugenagelten Leben“, wo man „Türen und Fenster zunagelt“, wie im „Mittelalter“ bei „Pestkranken“.

Mitleid mit der Corona-„Oma“?

Eigentlich, eigentlich müsste unsereiner Mitleid haben mit so einem zum „Postboten“ abgehalftertem früheren BILD-Schreiber und BUNTE-Chef. Eigentlich… Aber dann müßte unsereiner auch Mitleid haben mit „Oma“ Merkel (die nie eine war, aber seit ewig so aussieht) und ihrer verlogenen Corona: Vom Sparkassenangestellten, Frau Jens Spahn, (der/„die“ mit der Zahnlücke), PR-Plinse der Pharmaindustrie … Bis zu Merkels folgsamen Wolperdinger aus Franken, der sich zum Bayern-Kini hoch gedienert hat, jetzt auf Big Macker macht. Dabei hat der Timpetu auf jeder denkbaren Corona-Ebene restlos versagt: Die meisten Infektionen, die meisten Toten.

Grökaz, die „Zahnlücke“, der Wolperdinger – diese Troika der Torfköppe, wird Deutschland am Dienstag „dicht“ machen – „Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Tankstellen, Schulen – ALLES ZU“. Natürlich weiß diese Corona der größten Deutschland-Versager seit Gröfaz, dass seit über 100 Jahren jede Grippe tödlicher war/ist als Corona. Aber Wurmschwänze wie der BILD-Postbote (im August wird er 78) und die anderen Lemminge der Mächtigen können nun mal „light“ nicht weitermachen. Weil sie mit Corona „leben“ wollen/müssen: Frühling, Sommer, Herbst. Bis November, nach der Wahl. Dann ist eh das letzte bisschen Gehirn hinter der Maske verdampft.

Chin Chin!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.