ZDF-Theveßen stempelt Trump als „Faschisten“ ab

Von TORSTEN GROß | Seit März 2019 ist Elmar Theveßen Leiter des ZDF-Studios in Washington, wo er sich – wie schon sein Vorgänger Ulf Röller – als Anti-Trump-Propagandist zu profilieren versucht. Von Beginn an ließ der linkslastige Theveßen, der dem Publikum in früheren Jahren als Terrorismusexperte und »Kenner« der rechten Szene präsentiert wurde, kein gutes Haar am damaligen US-Staatsoberhaupt. So behauptete Theveßen im Vorfeld der letztjährigen Präsidentschaftswahl u. a., Trump habe in seiner Amtszeit nichts zuwege gebracht und müsse sich deshalb mit Brachialrhetorik am politischen Gegner abarbeiten, um bei seinen Wählern zu punkten.

Ganz offensichtlich ist Theveßen, der in Bonn Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert hat, nicht in der Lage, Wirtschaftsdaten zu lesen bzw. korrekt zu interpretieren.

Denn die zeigen, dass Trump zumindest in den ersten drei Jahren seiner Regentschaft eine überaus erfolgreiche Wirtschafts- und Steuerpolitik betrieb, die zu hohen Wachstumsraten, der finanziellen Entlastung breiter Bevölkerungsschichten und einer historisch niedrigen Arbeitslosigkeit führte. Erst der Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie, deren Ursprung bis heute unklar ist, machte diese Erfolge teilweise zunichte. Dass sich die US-Wirtschaft trotz Lockdown und den Verheerungen, die das Virus auch in den Vereinigten Staaten angerichtet hat, robust zeigt, und die Kurse amerikanischer Unternehmen an der Wall Street deshalb immer neue Höchststände erklimmen, ist ebenfalls der Trumpschen Politik in den vergangenen Jahren geschuldet. Doch das alles ignoriert Theveßen.

Am Mittwoch (17.02.) erreichte Theveßens Agitation gegen Donald Trump ihren vorläufigen Höhepunkt. In einem Beitrag für das ZDF-Auslandsjournal wiederholt Theveßen zunächst die sattsam bekannte Falschbehauptung, Trump habe seine Anhänger in einer Rede am 6. Januar zum Sturm auf das Kapitol in Washington aufgestachelt. Dass die allermeisten der über 30.000 Kundgebungsteilnehmer an jenem Tag friedlich protestierten und es nur eine vergleichsweise kleine Zahl von Radikalen war, die in das Parlamentsgebäude eindrangen, wird unter den Teppich gekehrt.

Doch damit nicht genug: In seinem Bericht lässt Theveßen den linken Yale-Professor Jason Stanley zu Wort kommen, der die steile These aufstellt, der »Trumpismus« sei »purer Faschismus«, der »rassistische Hetze« verbreite und mit dem »Antisemitismus spiele«, was ihn dem »Nationalsozialismus« ähnlich mache.

Ausgerechnet Donald Trump, der wie kaum ein anderer US-Präsident für die Interessen Israels eingetreten ist und u. a. dafür gesorgt hat, dass die amerikanische Botschaft von Tel Aviv in die Hauptstadt Jerusalem verlegt wurde, ein Antisemit? – Einen konkreten Beweis für diese ungeheuerliche Unterstellung bleiben Stanley und Theveßen bezeichnenderweise schuldig. Aber Hauptsache, beim Zuschauer bleibt der Eindruck hängen, Trump sei ein »Nazi«.

In seinem jüngsten Bericht hat der ZDF-Linke Theveßen die Grenze des Sagbaren gegen Donald Trump nach dessen Auszug aus dem Weißen Haus deutlich verschoben. Und obwohl Trump nicht mehr US-Präsident ist, dürfte die Agitation gegen den streitbaren Immobilienmilliardär weitergehen. Denn der denkt gar nicht daran aufzugeben und sich ins Privatleben zurückzuziehen:

»Unsere historische, patriotische und schöne Bewegung, Amerika wieder großartig zu machen, hat jetzt erst angefangen«,

so Trump in einem Statement von vor einigen Tagen.

Das Establishment in den USA und Europa aber fürchtet nichts mehr, als einen erneuten Sieg von Trump bei der kommenden Präsidentschaftswahl in vier Jahren. Um den zu verhindern, wird man in den kommenden Jahren alles tun, um den nonkonformen Politiker zu diskreditieren und ihn mundtot zu machen.

Man wird Trump mit juristischen Verfahren aller Art überziehen und versuchen, ihn als Unternehmer finanziell zu ruinieren, indem man seine Geschäftspartner und/oder Kunden unter Druck setzt. Ob der sich davon wird einschüchtern lassen, ist allerdings wenig wahrscheinlich. Vielmehr dürfte der zunehmende Druck, den die Eliten und ihre medialen Helfershelfer auf Trump ausüben, die Loyalität und die Entschlossenheit seiner Anhänger eher noch steigern.

Fest steht: Der tendenziöse Bericht von Elmar Theveßen im Auslandsjournal wird nicht der letzte dieser Art gewesen sein – auch nicht im deutschen öffentlich-rechtlichen TV, das laut Rundfunkstaatsvertrag eigentlich gehalten ist, die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit zu beachten. Doch davon kann bekanntlich keine Rede sein.

Für Theveßen selbst lohnt die politisch-korrekte Agitation. Der in Viersen geborene Medienschaffende kassierte schon 2017 – damals noch als stellvertretender Chefredakteur und Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios – mehr als 200.000 Euro im Jahr, was einem Monatsgehalt von 17.000 Euro entspricht.

Zusatzleistungen wie Altersversorgung, Beihilfen, Familienzuschlag und ein auch privat nutzbarer Dienstwagen kamen noch obendrauf.

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