Anschlag am US-Capitol: Täter ein Moslem der „Nation of Islam“

Der 25-jährige Moslem Noah Green (l.) tötete am Freitag gegen 13 Uhr Ortszeit an einem Zugang zum Sitz des US-Kongresses in Washington den 41-jährigen Polizisten William Evans (r.).

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Freitag Mittag überfuhr Moslem Noah Green mit seinem Auto am bewachten Capitol in Washington DC zwei Polizisten und krachte dann in eine Absperrung. Als der 25-jährige Rechtgläubige aus seinem Fahrzeug ausstieg, hatte er ein Messer in der Hand. Auf Warnrufe anderer Polizisten reagierte er nicht, sondern ging mit dem Messer auf die Beamten los, die ihn dann folgerichtig erschossen.

Einer der beiden Polizisten, William „Billy“ Evans (41), erlag seinen Verletzungen durch die Auto-Attacke. Der zweite Beamte wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, scheint aber zu überleben.

Da der Täter nicht ins vom Mainstream bevorzugte „Framing“ passt, berichten bisher nur wenige US-Medien über den Sachverhalt. Fox News meldet, dass Noah Green ein Anhänger von Louis Farrakhan ist, dem Führer der religiös-politischen Bewegung „Nation of Islam“. Green spendete dieser Organisation 1085 Dollar, worauf er ein Dankschreiben mit ihrem Logo erhielt, das er am 17. März stolz auf Facebook präsentierte.

Die New York Times berichtet, dass Green auf Facebook auch Reden von Elijah Muhammad veröffentlichte, dem Führer der „Nation of Islam“ von 1934 to 1975, und von Louis Farrakhan, der von Muhammad den Namen „Abdul Haleem Farrakhan“ erhielt. In einer, die Farrakhan 1996 in der Maryam-Moschee in Chicago hielt, sagt er die „Heilige Zerstörung der Vereinigten Staaten“ voraus („The Divine Destruction Of America“). In anderen Reden nannte er Hitler einen „großen Mann“, äußerte sich anti-jüdisch, bezeichnete die christliche Religion als eine „Lüge“ und behauptete, dass Osama bin Laden nicht für den Terror-Anschlag an 9/11 verantwortlich gewesen sei. Diesen Farrakhan bezeichnete der Attentäter Green in seinem Facebook-Post vom 17. März als seinen „geistigen Vater“, der „von Allah mit Segen erfüllt“ worden sei.

Die New York Post beschreibt einen Facebook-Post von Noah Green, den er als „Bruder Noah X“ unterzeichnete und sich damit auch als Fan des früheren Wortführers der „Nation of Islam“, Malcom X, outet. Darin kündigt Green an, dass Allah ihn „für andere Dinge ausgewählt“ habe, was auch als Ankündigung des Anschlags gesehen werden kann.

An der Christopher Newport University in Virginia spielte Green in einem Football-Team. Auf seinem Athleten-Profil gab er laut Fox-News an, dass die Person der Zeitgeschichte, die er am liebsten getroffen hätte, Malcom X. sei. Sky News meldet, dass Green im vergangenen Dezember seinen Namen in einen islamischen umwandeln wollte, aber den Termin für die Anhörung dazu offensichtlich verpasste.

In deutschen Medien ist, wie zuletzt auch bei dem moslemischen Attentäter auf den Kosher-Supermarkt in Boulder, nichts von der Identität des Attentäters zu erfahren. Das Handelsblatt schreibt, dass „ein Auto“ in zwei Polizisten gefahren sei und kein terroristischer Hintergrund vorliege. Das Motiv des „Autofahrers“ sei unbekannt. Die Bild dokumentiert in einem 45-Sekunden Video einen „Vorfall mit einem Auto“, nennt einen „Mann“ ohne Hinweis auf seine Identität, bringt im Artikel dann aber immerhin ein Foto des dunkelhäutigen Attentäters. Der Tagesspiegel bringt den „Autofahrer“ indirekt mit Trump-Fans in Verbindung. In den ARD-Tagesthemen um 23:15 Uhr erzählte die Korrespondentin Claudia Buckenmaier direkt vor Ort aus Washington, dass es sich um einem „25-jährigen US-Amerikaner aus Indiana“ handele, der „keine Verbindungen zu radikalen Gruppierungen“ habe.

Gut, dass es die Freien Medien gibt: Bereist am frühen Freitag Abend hatte Oliver Flesch in seinem „1984-Magazin“ ein Video von „News Now“ präsentiert, in dem zu sehen ist, wie der dunkelhäutige Attentäter auf einer Bahre abtransportiert wird. Kurz vor Mitternacht lieferte er die wichtige Information, dass der Täter Anhänger der „Nation of Islam“ ist.

Es ist davon auszugehen, dass der komplette mediale Mainstream in Deutschland diesen Vorfall jetzt in der Schublade verschwinden lässt. Vermutlich hoffte man vergeblich, dass der Täter ein weißer Trump-Fan ist, um dann Sondersendungen am Fließband bringen zu können. Aber bei einem Moslem, der auch noch dunkelhäutig ist, gilt: Verharmlosen, vertuschen und verschweigen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.