Flensburg: Mörder von Jonas N. war ein Deutscher

Im PI-NEWS-Artikel vom 4. April zum brutalen Mord an Jonas N. am Karfreitag in Flensburg bemängelten wir, dass weder Polizei noch Presse Näheres zur Herkunft des Täters mitteilten. Wir vermuteten den Täter in einer gesellschaftlichen Gruppe, die bislang besonders auffiel, wenn zum Beispiel Fragen der Ehre und andere Meinungsverschiedenheiten mit einem Messer ausgetragen und zu Ende gebracht wurden. Unsere Leser baten wir deshalb, bei Presse und Polizei nachzufragen. Ohne Erfolg.

Nun lässt ein aktueller BILD-Artikel mit Bezahlschranke aufhorchen, der einen Täternamen liefert, der deutscher kaum sein könnte: Paul. Sollte das zutreffen, und der Bericht wirkt glaubhaft, dann muss man feststellen:

Die primitive Gewalt, die wir seit einigen Jahren verstärkt in unserem Lande beobachten, hat nicht nur ihren Ausgang bei Migranten, die unter einer gewaltaffinen Religion sozialisiert wurden. Es war ein Deutscher, ein deutscher Heranwachsender, der einen Jüngeren brutal mit einem Messer abschlachtete. Und es war ein Jugendlicher mit türkischer Herkunft, Kemal, der weinend den getöteten deutschen Kumpel im Gespräch mit der BILD betrauerte.

Die Welt in Deutschland kann nicht schwarz und weiß betrachtet werden, das müssen auch wir selbstkritisch feststellen.

Der Vorwurf an die Presse und die Polizei bleibt allerdings bestehen: Für die Wahrheit gehören alle Tatsachen auf den Tisch. Nur so kann man Spekulationen und Vorurteilen vorbeugen, nicht durch das Verschweigen der Tatsachen. Und nur so kann man aus Gegebenheiten Schlüsse ziehen und auf eine Besserung von Verhältnissen hinarbeiten.

Es ist wichtig zu wissen, dass es sich um einen deutschen Täter handelt, damit Schule und Elternhäuser, alle, die erziehen, sich dieser neuen Entwicklung stellen. Dies war im Grunde auch der Wunsch, den die Verwandtschaft von Jonas äußerte, als sie ihr Einverständnis zur Veröffentlichung seines Namens und Fotos gab:

„Teilt diesen Beitrag, damit so viele Menschen wie möglich wissen, dass wir uns nicht verstecken und die Jugend von heute mal drüber nachdenkt, was da passiert ist.“