Nach Ostern: Zum Masken-Zwang nun auch noch der Schutzbrillen-Zwang

Von DER ANALYST | Wie PI-NEWS aus dem Umfeld von Bundestagsabgeordneten exklusiv  erfahren hat, wird bei einer für nächsten Dienstag anberaumten Videokonferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, unter anderem eine „Schutzbrillen-Tragepflicht“ beschlossen werden. Diese soll analog zum Maskenzwang gelten. Wie Sondierungsgespräche ergaben, sind sich die Bundeskanzlerin und die Länderchefs darüber bereits einig. Andere Themen sind noch strittig. Zwischen der Bundesregierung und den Länderchefs wurde vereinbart, die Medien und damit die Bürger erst nach Ostern über diese geplante Ausweitung der Zwangsmaßnahmen zu unterrichten.

Pech gehabt, jetzt ist die Katze aus dem Sack.

Was ist genau geplant? Überall dort, wo man einen „Mund-Nasen-Schutz“ tragen muss, ist künftig zusätzlich noch eine Schutzbrille aufzusetzen. Die Tragepflicht wird auch für Kinder in der Grundschule gelten. Im Gegensatz zum Mundschutz dürfen die Schutzbrillen beim Essen, Trinken und Rauchen nicht abgenommen werden. Diese Regelung gilt auch für die Außengastronomie und Lokalbesuche, sobald diese wieder möglich sind.

Anders als beim Maskenzwang wird es beim Schutzbrillenzwang keine Ausnahmeregelung aus medizinischen Gründen geben. Ärztliche Atteste zur Befreiung von der Tragepflicht werden also nicht anerkannt werden.

Bußgelder erst nach zwei Wochen Karrenzzeit

Die neue Bestimmung wird in die Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen der Bundesländer aufgenommen und tritt voraussichtlich am 12. April in Kraft. In den ersten beiden Wochen sollen die Ordnungsbehörden angewiesen werden, noch keine Bußgelder zu verhängen. Wie PI-NEWS weiter erfahren hat, ist der Schutzbrillenzwang wohl schon länger angedacht, da bereits einige Hersteller im Auftrag der Bundesregierung auf Hochtouren produzieren und größere Lieferungen aus Fernost nach Deutschland unterwegs sind. Der Vertrieb der Schutzbrillen wird über Discounter und Apotheken stattfinden.

Hintergrund der Maßnahme sind Erkenntnisse aus Großbritannien, dass die „Britische Corona-Mutation“ vorwiegend die von der Mund-Nasen-Bedeckung ungeschützte Bindehaut der Augen als Eintrittspforte in den menschlichen Organismus nutzt.

Erkenntnisse aus Großbritannien

Dazu wurde kürzlich das Zwischenergebnis einer noch nicht abgeschlossenen Studie des New Cross Hospitals in Wolverhampton veröffentlicht. Diese Klinik dient der University of Birmingham als Lehrkrankenhaus. Dem Chefarzt der pneumologischen Abteilung des 700-Betten-Krankenhauses, Dr. Jeremy Baker, war aufgefallen, dass sich deutlich weniger Brillenträger unter seinen Corona-Patienten befanden, als aufgrund ihres Durchschnittsalters zu erwarten gewesen wäre. Daraufhin schloss sich Baker mit 16 weiteren großen britischen Krankenhäusern kurz und organisierte eine entsprechende Auswertung unter den dortigen Corona-Patienten. Die bisherigen Daten scheinen zu bestätigen, dass selbst normale Brillen im Zusammenwirken mit der Mund-Nasen-Bedeckung einen gewissen Schutz vor einer Infektion mit den Corona-Viren des britischen Typs bieten.

Dem Vernehmen nach erfuhr Christian Drosten von den Erkenntnissen aus Großbritannien, informierte das Robert Koch-Institut und regte die „Schutzbrillenpflicht“ an. Ohnehin wurde schon länger über die Übertragung von Viren durch die Augen als Eintrittspforte diskutiert.

Zugelassen werden nur Schutzbrillen im Sinne der PSA Verordnung EU 2016/425, die nach DIN EN 166 seitlich geschlossen sind. Normale Brillen werden nicht anerkannt. Bei Verstößen sollen die selben Bußgelder gelten, wie beim Maskenzwang.

Bleibt nur noch die Frage offen, ob auch Taucherbrillen aufgesetzt werden dürfen.


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