Symbolbild.

Von PROF. EBERHARD HAMER | Im Mittelstandsinstitut Niedersachsen fand eine Diskussionsrunde statt über die Fragen,

  • warum eine Mehrheit des Parlaments und offenbar der Bevölkerung damit einverstanden ist, dass unsere Regierung das eigene Land ausblutet, indem es die Schulden aller europäischen Pleiteländer und die Billionenschulden der EU übernimmt, also damit den deutschen Wohlstand verteilt und finanziell ruiniert.
  • Oder warum eine Mehrheit von Bundestag und Bevölkerung es geduldet hat, dass die Merkel-Regierung auf unsere Kosten Millionen von Sozialleistungsforderern nicht nur hereinlässt, sondern weiter wöchentlich mit Flugzeugen importiert und damit die Lunte unter unser Sozial-, Gesundheits- und vor allem Rentensystem legt.
  • Und warum lässt sich die Bevölkerung von infantilen Öko-Schwärmern und den von ihnen besetzten Medien zum Kampf für Weltenrettung auf Kosten unseres Wohlstandes mobilisieren?

Nur noch wenige unserer Alten haben 1945 miterlebt, dass eine falsche Ideologie zur Totalniederlage und zur Totalverarmung unseres Volkes geführt hat. Die damaligen Überlebenden wurden in Westdeutschland „ideologieimmun“ und „realorientiert“. Sie haben durch ungeheure Arbeit, Leistung und Fleiß die Armut überwunden und unter kluger politischer Führung ein Wirtschaftswunder zustande gebracht, mit welchem unsere Leistungsträger für unser Volk und später sogar für „unsere Bevölkerung“ einen nie dagewesenen Wohlstand geschaffen haben.

Die erste bewundernswerte Aufbaugeneration ist inzwischen abgetreten, zumeist schon verstorben.

Die zweite, die Nachfolgegeneration, hat von ihren Eltern so viel eisernen Fleiß, so lange Arbeit und so überwiegende Konzentration auf das Geschäft bzw. den Beruf kennengelernt, dass viele von ihnen das harte und entbehrungsreiche Leben des täglichen Produktions- und Marktdrucks nicht mehr wünschten, sondern statt des „täglichen Arbeitsstresses“ in sekundäre Verwaltungs-, Betreuungs- oder Unterhaltungsbeschäftigung drängten.

Das lässt sich schon mittelstandszahlenmäßig nachweisen: In den 1950er Jahren hatten wir 10 Millionen Unternehmerfamilien, heute nur noch die Hälfte. Damals hatten wir ca. 4 Millionen Berufstätige im angestellten Mittelstand, heute 8,3 Millionen.

Anders ausgedrückt: Noch in den 1950er und 1960er Jahren hatten wir einen produktiv-gewerblichen Sektor von über 50 Prozent, heute nur noch etwa 30 Prozent, während die Dienstleistungen in der gleichen Zeit von etwa 24 Prozent auf fast 70 Prozent angestiegen sind.

Per saldo hat sich die Berufstätigkeit in unserer Gesellschaft schwerpunktmäßig von realer Produktion auf Dienstleistungen – von Wertschöpfung zur Werteverzehrung – gewandelt.

Da unser gewerblicher Sektor mit immer mehr Kapital ausgestattet wurde, hat er immer höhere Produktivität erzielt, ist er immer noch heute der Sektor mit der höchsten Produktivität. Unter den Dienstleistungen gibt es aber welche, die sekundär-produktiv (Bildung, Gesundheitssektor), teilproduktiv (Logistik, Datenverarbeitung, Gastronomie u.a.), geringproduktiv (Verwaltung) oder sogar kontraproduktiv sind (wie Umweltschutz, Gleichstellung, Diversifizierung, Feminismusforschung u.a.)

Inzwischen leben zwei Drittel unserer Bevölkerung (allerdings auch die Angehörigen) als Transferleistungsempfänger von dem einen produktivsten Drittel, welches durch Werteschaffung auf dem Markt die Realwerte für alle anderen schafft.

Lässt man unter den Transferleistungsempfängern die Angehörigen und die Rentner außen vor, haben sich krebsartig in den Dienstleistungen und Dienstleistungssektoren die unproduktiveren Berufe verstärkt, in denen es nicht um das Erzielen irgendwelcher Werte oder Ergebnisse, sondern um reine Beschäftigung geht.

Insgesamt hat also in den letzten 50 Jahren ein Doppeltrend unseres Arbeitsmarktes stattgefunden:

  • Von Wertschaffungsarbeit in Produktions- und Gewerbeberufen, in denen nach Leistungsertrag und Ergebnis bezahlt wird
  • zu teils nötigen, teils aber nur angenehmen oder sogar überflüssigen wertschöpfungsarmen Dienstleistungsberufen, in denen nicht ein Ergebnis, sondern bloßer Zeiteinsatz bezahlt wird.

Die dritte Generation unserer heutigen „U-50er“ (unter 50-Jährigen) und vor allem der U-20er hat die Not der Nachkriegszeit, hat Kampf ums Überleben, hat Armut und Hunger nicht mehr erlebt, ist im Wohlstand aufgewachsen, hält diesen auch für selbstverständlich und sieht es vor allem nicht mehr als notwendig an, sich wegen wirtschaftlicher Güter anzustrengen, „weil wir ja ohnehin ein reiches Land sind und genug haben“. Sie wollen nicht mehr Wohlstand schaffen, sondern die Welt verbessern – sogar die Welt retten –, umverteilen, um auch denen, die nicht arbeiten wollen, ein Mindesteinkommen zu verschaffen und Menschen, die im Ausland in Armut leben, an unserem Sozialprodukt und Sozialsystem teilhaben zu lassen und die Umweltschäden, welche Produktion und Konsum der von ihnen selbst gewünschten Güter verursacht, zu verbieten.

Schon einmal kam es nach einer Scheinwohlstands-, Degenerations- und Traumtänzerwelle der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Crash, zum Wohlstandsabsturz und danach zur Rückbesinnung auf wieder produktive Arbeit statt Spaßtätigkeit. Vor der gleichen Wende stehen wir auch wohl jetzt, wo sich die Zeichen eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs (Crash) wieder verdichten: Von Millionen zu Milliarden zu Billionen Schulden und von werteschaffender Arbeit zu geringwertiger oder sogar kontraproduktiver Beschäftigung ist immer ein Untergangszenario gewesen!

Kaum jemand kennt noch die Geschichten des Alten Testaments von Sodom und Gomorrha mit deren Untergang aus Wohlstandsüberheblichkeit.

Ebenso sorgt unsere Regierung und ihre Regierungspropaganda heute wieder dafür, dass unsere Bürger die Billionenverschuldung, die wir für Europa und alle europäischen Staaten übernehmen, nicht zur Kenntnis nehmen, dass unsere im internationalen Vergleich vermögensarmen, aber mehr verdienenden Bürger die höchsten Steuern, die höchsten Sozialabgaben, den höchsten Energiepreis der Welt zu zahlen haben und dazu noch ihre Sozialsysteme nicht nur selbst, sondern zusätzlich durch millionenfache Massenimmigration plündern lassen. Mit wirtschaftlichem Sachverstand hat dies alles nichts zu tun, sondern mit Überheblichkeit von Wohlstandskindern, welche wohl den von ihnen verteilten Wohlstand nie verdienen mussten, vom Fleiß der Eltern (Erbe) oder von den Abgaben anderer leben und das Verschleudern und Verteilen von Geld in der Welt als eigene „Humanität“ feiern.

Darin mag einer der Gründe liegen, weshalb die junge Generation nicht mehr leisten, sondern sich nur noch beschäftigen und amüsieren will. Leistung lohnt nicht mehr. Dass aber Nicht-Leistung auf die Dauer zur individuellen und kollektiven Verarmung führt, glauben die wohlstandsverwöhnten Jugendlichen nicht bzw. noch nicht. Sie lassen sich auch von Warnungen nicht bekehren – nicht einmal, wenn diese Warnungen mathematisch-ökonomisch als unabweisbar nachgewiesen werden.


Prof. Eberhard Hamer.
Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (*15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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94 KOMMENTARE

  1. Für den Machterhalt nehmen die linksbunten Parteien (SPD, Grüne, Linke, CDU/CSU) gerne die Schuldenübernahme der europäischen Bongo-Bongo-Länder wie Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich in Kauf!

  2. Leider war es genau diese „kluge“ Führung, die dafür verantwortlich zeichnet, dass wir heute solche Massen an moslemischen Ausländern da haben. Kamen doch schon 1960, zu adenauers Zeiten, dietürken daher. Im Gegensatz zu den anderen Gastarbeitern wurdebei denen abernicht streng drauf geachtet, dass die ausgehandelten Bedingungen strikt eingehalten wurden.

    Übrigens würde ich im ersten Absatz das „Wohlstand verteilt und“ durch „Wohlstand veruntreut und es“ ersetzen.

  3. Als vor Jahrzehnten die linke Endlosfernsehserie „Lindenstraße“ anfing, sagte deren kommunistischer Schöpfer Hans W. Geißendörfer: „Wenn die Revolution schon nicht in der Realität stattfindet, muss sie wenigstens im Fernsehen stattfinden“! Gesagt, getan, nachdem gefühlte hunderttausend Mal sämtliche rot-grünen Lieblingsthemen von „Aids“ bis „Zölibat“ durchgekaut wurden, ist der Durchschnittskonsument offensichtlich sturmreif gemacht. Jetzt muss nur noch unserer Wirtschaft und damit dem allgemeinen Wohlstand der endgültige Todesstoß verpasst werden, denn zufriedene Völker wollen keine Revolution.

  4. Die Frage ist natürlich, wer wen beeinflußt (hat)? Die Wohlstandskinder die Politik oder die Politik es versäumt hat die Wohlstandskinder zu erziehen bzw. ob die Politik nicht erziehen durfte.
    Ich habe mit 17 auch sozialistische Flausen und Weltrettung im Kopf gehabt, aber ich habe nie daran gedacht, dass mich Andere ernähren würden oder es von selbst kommen würde oder dass es angenehm wäre von anderen Leuten zu leben.

  5. passend zum Thema … Zerstörergeneration unserer Wirtschaft . . . Aufbaugeneration . . . Nachfolgegeneration, schon gehört

    Meldung vom 22.7.2021

    Unfassbar ! Eifeler-Großbäckerei verdreifacht seine Produktion für Flut-Helfer und Flut-Opfer und kassiert Anzeige wegen Ruhestörung!

    Kelberg. Für Bäckereiinhaber Jürgen Schillinger ist die Situation unfassbar. Er betreibt mit seiner Familie eine der wenigen traditionsreichen Großbäckereien der Eifelregion, die trotz der Hochwasserkatastrophe noch voll funktionsfähig ist.„Wo die Not am größten ist, da müssen wir helfen“, so Jürgen Schillinger. Seine Produktion wurde auf den dreifachen Ausstoß hochgefahren. 7 Tage die Woche, rund um die Uhr geht es in der Großbäckerei sozusagen „heiß“ her. Mit Kühlaggregaten müssen die Tempertauren in der Backhalle auf ein verträgliches Maß heruntergekühlt werden. Ausgerechnet jetzt schickt ihm sein direkter Nachbar (Junggeselle!) eine Anzeige wegen Ruhestörung? Schillingers Großbäckerei produziert im Kelberger Gewerbegebiet wo auch Industrieunternehmen produzieren. Das groteske: der Anzeigenerstatter wohnt seit vielen Jahren selbst über seinem eigenen Gewerbebetrieb in unmittelbarer Nachbarschaft.Schillinger beliefert nicht nur seine eigenen Filialen. Schillinger hilft auch vom Hochwasser betroffene Bäckerei-Kollegen mit Backwaren in den Hochwassergebieten des nahliegenden Ahrtals. Ebenso werden die Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehren, Bundeswehr, THW und Polizei beliefert. Da geht es nicht um die Lieferung von 20 Brötchen. Da geht es um viele tausend Brötchen und Brote jeden Tag. Der Tagesausstoß hat sich auf etliche Tonnen Backwaren erhöht durch die Hochwasserkatastrophe.Mehrmals täglich holen Lieferfahrzeuge seine Backwaren in Keberg ab und fahren Sie ins nahe gelegene Krisengebiet ins Ahrtal. Die meisten kleinen Bäckereien im Ahrtal können wegen dem Hochwasser nicht mehr produzieren.„Wir haben von zahlreichen Lieferungen noch nicht mal eine Rechnungsanschrift. Wir fühlen uns einfach verpflichtet, den Flutopfern zu helfen“, sagt Jürgen Schillinger.„Wenn man in solch einer Situation eine Anzeige wegen Ruhestörung von seinem direkten Nachbar erhält, fehlen einem die Worte“, so Jürgen Schillinger kopfschüttelnd. Im Grund genommen ist Jürgen Schillinger sogar selbst Opfer des Hochwassers geworden. Eine seiner Filialen in der VG Gerolstein ist auch bvon den Fluten betroffen. … klick !

  6. INGRES 23. Juli 2021 at 08:33

    Es ist für mich schon unangenehm genug, dass ich auf die Rente angewiesen bin (was ja auch demnächst tödlich sein wird, wenn es sich nicht wieder von selbst löst). Ich wollte es immer vermeiden Rente zu beziehen. Es hätte gelingen können, aber am Ende ist es schief gegangen. Ein Fehler und ein Unglück.

  7. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Ich habe als Kleinkind und Halbwaise das Kriegsende und die harten Nachkriegsjahre und später den wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands miterlebt.

    Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Professor Hamer!

  8. Meine Generation, die Babyboomer, haben zwar den Krieg als solches nicht mehr mitbekommen, aber die Auswirkungen, die Schäden waren teilweise noch sichtbar und spürbar. Ich denke, ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass meine Generation nicht auf Rosen gebettet war und vor allem nicht wurde. Wenn man etwas wollte, war selbst tun und anpacken angesagt und nicht herumkrakeelen und frech fordern. Die Generation meiner Kinder, wenn ich welche hätte, wie die Generation Baerbock, Spahn etc., wäre vermutlich eher nicht wertschöpfend tätig gewesen, sondern im Verwaltungsbereich, oder im geringer produktiven. Meine Enkel wiederum wären vielleicht diese dummen, hirnlosen Klimaschreikinder, deren Existenz schon kontraproduktic ist.

    Otto von Bismarck:
    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

  9. Ein Beitrag, der die gesellschaftliche Wirklichkeit Deutschlands treffend umreisst und dem nichts hinzuzufügen aber Einiges deutlicher benannt werden sollte.

  10. Der Artikel beschreibt was ich auch seit Jahren beobachte und bestätigen kann.
    Richtig krachen wird es wenn die „Baby-Boomer“ in Rente gehen.
    Man wird die Kompetenz und vor allem die Sekundärtugenden ( Fleiß, Treue, Gehorsam, Disziplin, Pflicht­bewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, Sauberkeit) nicht ersetzen können, denn es ist schlicht kein brauchbares „Material“ mehr vorhanden um die Stellen zu besetzen.
    Die Generation Y a.k.a Millenials oder auch Snowflakes sind alles Nichtsleister, Dampfplauderer & Ballastexistenzen. Fordern, empören, noch mehr Fordern, erstmal ein Sabbatical einlegen und dann am liebsten mit 75K+ pro Jahr eine Stelle als „digitaler Nomade“, Youtuber, TikTocker oder „Influencer“ antreten wo die „Work-Life-Balance“ stimmt.
    Verhungern werden diese Luftpumpen nicht, denn die meisten erben das bisschen Wohlstand, daß ihre Vorfahren mühsam erarbeitet & angespart haben.
    Es bringt nichts sich darüber aufzuregen, den Point-of-no-Return haben wir bereits überschritten.
    In 40 Jahren sieht es in Deutschland aus wie in einem beliebigen Shithole des Nahen Ostens.

  11. Zu meiner Zeit war es auch so, dass man mit Soziologie i.a. keine Aussichten hatte. Ich bereue nicht, dass ich auch das studiert habe; denn man kann da viel lernen (viel mehr als man glaubt, wenn man die richtigen Leute liest), aber Aussichten gab es eigentlich keine. Ich war dafür 3 Jahre zu spät und auch nicht der Typ für die Aussichten, die es davor noch gegeben hatte.

    Die bestanden darin, dass die 68-er nicht alle in die Kommune 1 mußten, sondern bei Gewerkschaften usw. einen (linken) Referenten-Job bekamen. Das war für meinen Jahrgang aber schon vorbei. Von den wurden bereits die meisten prinzipiell für die Straße produziert (also in den Geisteswissenschaften).

    Ich hab mal nachgesehen: von den damaligen Dozenten (die damals noch nicht verbeamtet wurden) hat es auch kein Linker geschafft. Sie sind alle alternativ oder in stückweiser Beschäftigung gelandet (und von denen waren einige echt gut), auch wenn sie links waren).

    Danach habe ich nicht mehr viel davon gehört wo die Hörsäle voller linker Studenten abgeblieben sind. Heute sind sie wohl teilweise in Versorgungstätigkeiten oder in der Rigaer Straße oder im Staatsdienst als Antifanten tätig. Wie viele es sind und wovon die leben weiß ich nicht. Wird ja nicht untersucht. Es müssen aber brutale Massen sein.

  12. Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Otto Fürst von Bismarck
    preußisch-deutscher Staatsmann
    * 01.04.1815, † 30.07.1898

    In welch erschreckender Weise sich dieser Spruch des Kanzlers der Einheit 150 Jahre später bestätigen würde, hätte er wohl selbst nicht gedacht.

    Diese Jugend ist in unglaublichem Wohlstand aufgewachsen mit gutverdienenden Eltern im steuerfinanzierten öffentlichen Dienst, der seit Willy Brandt mächtig aufgebläht wurde. Man schaue einmal in die Besoldungstabellen, was ein Lehrerehepaar (Deutsch/Antideutsch/Antifaschismus/Geschichte) verdient und vergleiche dies mit einem Ingenieursgehalt in einem KMU, dann sollte jeder MINT-Wertschöpfer in den Generalstreik treten und nicht weiter linksgrüne Schmarothzer mit den weltweit höchsten Steuern „ali“mentieren.

    Gut, auch der Audi-Ingenieur verdient ordentlich und so kann Lea-Charlotte, die es nicht so mit Mathe hat und lieber „irgendwas mit Sowi“ studieren will, Freitags die Schule schwänzen und hüpfen gehen, bis der Papa keinen Job mehr hat, obwohl er gerade den effizientesten Dieselmotor mitwentwickelt hat, es zu Weihnachten kein neues iPhone mehr für Lea-Charlotte geben wird und im Frühjahr das Haus unter den Hammer kommt. Vielleicht fondet sich Anschlussverwertung der Immobilie für eine afghanische Großfamilie, deren Patriarch für die bedingt abwehrbereite Bundeswehr Hilfsdienste geleistet hat, immerhin ist Ingolstadt der Wahlkreis mit Modelleisenbahnen im nicht überfluteten Keller.

    Für diese Jugend wird es einen harten Aufprall in der Realität geben, weil sie wohlstandsverwahrlost werde Not noch Leistung kennt.

    Aber es gibt noch einen anderen Aspekt des Niedergangs der einstigen Bonner Republik: Der jetzige 18jährige Klimahüpfer und TeddybärwerferIn kennt nur die Merkeldiktatur, in der Wahlen rückgängig gemacht werden, falsche Meinungen mit der staatsfinanzierten Antifa niedergeknüppelt werden, die Medien adlershoferisiert wurden und das „fossile Patriarchat“ (Luise Neubauer, Millionärstochter ohne BIP-Leistung) zum Hauptfeind erkoren wurde.

    Die Hüpfgretas wissen nichts von Lagerwahlkämpfen der 1970er , von Duellen Schmiidt/Kohl oder Strauß/Wehner im damals noch Deutschen Bundestag, dem demokratischen Parlament, von der Demokratie der Bonner Republik, wo Politiker noch Politiker und linksgrüne Spinner noch linksgrüne Spinner mit Pädophiliehintergrund waren.

    Diese Hüpfgretas kennen weder Demokratie noch Wohlstandserzeugung, sie gehen den linksgrün-pädophilen RattenfängerInnen auf den Leim wie einst die HJ, die in den Schützengräben verblutete, das Ende ist bekannt.

    Finis Germaniae

  13. Eurabier 23. Juli 2021 at 09:05

    Danke für den Kommentar.

    Dabei habe ich mich an einen Satz unseres Geschichtslehrers im Gymnasium erinnert, der über die verblendete HJ sprach: „Aber es kann doch nicht so sein, daß wir alle Jahrzehnte einen Krieg brauchen, damit diese Leute zur Besinnung kommen!“

  14. INGRES 23. Juli 2021 at 08:58

    Man muß übrigens bedenken; alle diese Linken, in der Rigaer Straße, in Leipzig Connewitz sind ja Menschen und ich unterstelle das sie eigentlich das Bedürfnis hatten sich selbst zu ernähren und eigentlich normal bürgerlich zu leben. Aber all diese haben es nicht geschafft. Sie wurden nicht angeleitet (oder es hätte auch nicht die Möglichkeiten gegeben), eine normale bürgerliche Existenz zu gründen. Das ist auch eine nicht mehr zu schulternde Hypothek.

  15. Marie-Belen 23. Juli 2021 at 09:12

    Dabei habe ich mich an einen Satz unseres Geschichtslehrers im Gymnasium erinnert, der über die verblendete HJ sprach: „Aber es kann doch nicht so sein, daß wir alle Jahrzehnte einen Krieg brauchen, damit diese Leute zur Besinnung kommen!“

    Offensichtlich doch!

    Harte Zeiten schaffen starke Männer. Starke Männer schaffen gute Zeiten. Gute Zeiten schaffen schwache Männer. Und schwache Männer schaffen harte Zeiten.

    Zitat von G. Michael Hopf.

    Nur, diesmal wird es keinen Marshall- sondern einen Morgenthauplan geben…..

  16. @ Diese Hüpfgretas kennen weder Demokratie noch Wohlstandserzeugung, sie gehen den linksgrün-pädophilen RattenfängerInnen auf den Leim wie einst die HJ, die in den Schützengräben verblutete, das Ende ist bekannt.

    Finis Germania
    ——————————————————–
    Genau das ist auch meine Befürchtung. Die Schere im Kopf der Realitätsferne ist bereits so weit auseinander das diese die Wirklichkeit für eine Fiktion, und die Fiktion für die Wirklichkeit halten. Für mich immer wieder das beste Beispiel ist Gender, es gibt immer mehr Jugendliche die GLAUBEN daran das man sein Geschlecht ändern kann. Keine Ahnung von Genetik oder sonstigen grundlegenden Fakten der Biologie, aber mit 16 Jahren entscheidet Marie-Sophie Doppelname-Dummkopf zukünftig Björn-Torben zu sein. I-R-R-E. Das kommt dabei raus, wenn man das Schulwesen vergrünen lässt.

    Ich habe gestern – die Quelle war ein Lehrer – von einer Messerstecherei an einer lokalen Schule gehört, die natürlich nicht in der Zeitung Erwähnung fand. In der anschließenden Lehrerkonferenz formulierte es der Direktor wie folgt: „Eines unserer Kinder hat ein anderes beim Spielen mit einem Messer GESCHUBST“. Ich jedenfalls kann hier keinen Unterschied mehr zum orvellschen „Neusprech“ erkennen.

    2021 ist das 1933 der Bundesrepublik Deutschland.
    Grüße
    Peter

  17. Kein OT!

    Diese ganz frische Nachricht aus der HAZ scheint mir sehr gut das Niveau zu kennzeichnen, auf dem wir mittlerweile in Deutschland angekommen sind.

    Eine Nachricht, die vor Jahren in diesem Ausmaß unvorstellbar oder nur utopisch gewesen wäre.
    Dabei ist es erst einmal unwichtig, wer die „Unbekannten“ sind. Sie sind Bewohner Deutschlands und prägen unser Land….nachhaltig.
    Über die DNA von Kot und Urin könnte man, so es in Deutschland erlaubt wäre, recht genaue Informationen über die „Unbekannten“ erlangen.

    .

    „Einbrecher verwüsten Kita Mühlenweg – zwei Mal in einer Woche

    Unbekannte sind innerhalb weniger Tage zweimal in die Kita Mühlenweg in Misburg eingebrochen. Die Täter zerstörten Bastelarbeiten, verschmutzten die Räume mit Kot und Urin und aßen sogar das Eis der Kinder auf. Die Mitarbeiterinnen fürchten nun, dass es nicht der letzte Fall von Vandalismus war.

    Hannover
    Innerhalb kurzer Zeit sind Einbrecher zweimal in die Kita Mühlenweg in Misburg eingedrungen und haben dort eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In der Küche kippten sie großflächig Milch und Öl aus, anderswo leerten sie die Feuerlöscher und verteilten Farbe in den Räumen. Sie rissen Spielsachen aus den Regalen, machten Lesebücher und Bastelarbeiten der Kinder kaputt. Der erste Einbruch ereignete sich am vergangenen Wochenende, der zweite in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag.
    Kita-Leiterin Ute Küßner hat den Eindruck, dass die Eindringlinge es weniger auf Diebesgut abgesehen haben. Beim jüngsten Einbruch verzehrten die Täter das gesamte Eis aus dem Kühlschrank. Zwar fehlt eine Kamera und der Tresor ließ sich nicht mehr öffnen, sodass Handwerker ihn aufschweißen mussten. „Es geht den Einbrechern aber wohl mehr um Zerstörung und vermeintlichen Spaß. Sie haben eine große Standtrommel aufgeschlitzt, einfach, damit sie kaputt ist.“ Ins Waschbecken in der Kinderküche hat ein Täter uriniert. Die Wechselkleidung der Kinder war durchnässt und mit Kot verschmutzt.

    In vielen Räumen haben die Einbrecher Farbe verspritzt. Quelle: Kita Mühlenweg in Misburg
    Schultüten kaputtgemacht
    Besonders schmerzlich für Erzieherinnen und Kinder: Die Einbrecher zerstörten auch Schultüten und Erinnerungsbücher mit Fotos für die angehenden Erstklässler, die die Mitarbeiterinnen liebevoll zum Abschied gebastelt hatten. „Die Kinder sind total aufgeregt und geschockt. Sie fragen, warum Leute bei uns etwas kaputtmachen, obwohl sie uns gar nicht kennen“, erzählt Ute Küßner. Entsprechend viele Tränen seien bei den Jungen und Mädchen geflossen.
    Der Verwüstung trifft Kinder, die es bereits so oft nicht einfach haben. „In vielen Familien gibt es psychosoziale Belastungen und oft auch Sprachschwierigkeiten“, sagt die Leiterin. Der Kindergarten mit pädagogischen Sonderaufgaben besteht aus sechs Fördergruppen für sozial-emotionalem Förderbedarf, diese 44 Kinder kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Außerdem gibt es eine Regelgruppe mit 22 Kindern aus Misburg. Träger der Kita ist die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung.

    Die Einbrecher aßen sogar das Eis für die Kinder auf. Melvin, Benjamin und Nina (von links) freuen sich aber, dass danach ein Supermarkt Eis gespendet hat. Quelle: Kita Mühlenweg
    Wer sind die Einbrecher?
    „Wir haben kleine Gruppen, damit die Kinder bei uns Sicherheit und Ruhe finden. Dieser besondere Schutzraum ist jetzt angegriffen worden“, sagt Küßner. Die Erzieherinnen müssen jetzt viel Zeit mit Aufräumen und Putzen verbringen. Zeit, die für die Kinder fehlt. Mühsam reinigen sie jeden einzelnen Lego-Stein von Farbe.
    Bei den Erzieherinnen verursachen die Einbrüche Unsicherheit. Sie gingen jetzt morgens mit einem unguten Gefühl zum Frühdienst. Die 46-jährige Küßner befürchtet eine Fortsetzung der Einbruchserie. „Unter Jugendsünden würde ich das nicht mehr verbuchen, das ist eine Spur zu hart. Wir hoffen, dass die Täter geschnappt werden und ganz viele Sozialstunden ableisten müssen.“
    Der Kindergarten liegt in einer schlecht einsehbaren Stichstraße am Mittellandkanal. „Wir beobachten, dass hier oft Jugendliche herumlungern“, berichtet die Kita-Leiterin. Die Straße habe sich zu einem beliebten Treffpunkt für junge Erwachsene entwickelt. Ob die Einbrecher aus diesem Kreis kommen, ist offen. Die Polizei hat nach beiden Einbrüchen Spuren gesichert und ermittelt gegen Unbekannt.
    Von Bärbel Hilbig“
    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Zwei-Einbrueche-in-Kita-Muehlenweg-Taeter-verwuesten-Einrichtung-in-Misburg

  18. Peter Blum 23. Juli 2021 at 09:29

    Ich werde statistisch gesehen in 15-25 Jahren meine irdische Existenz beenden aber Klaus-Monika muss durch das Stahlgewitter der 2040er hindurch. Ich möchte nicht mit Klaus-Monika tauschen.

  19. Naja,

    als Wirtschaftswissenschaftler kennen Sie bestimmt den die Theorie vom „Abnehmenden Grenznutzen“ verehrter Herr Professor. Wenden Sie diese einmal auf die Steuer und Abgabensituation der Unternehmer in Deutschland von heute an. Bei jungen Unternehmern dürfen Sie noch das Problem der Kapitalbeschaffung bedenken. Heute, nicht in den goldenen 1950ern. Wären Sie in den jungen Jahren nicht auch nach Abwägung der Chancen und Risiken HEUTE eher in die Großindustrie gegangen anstatt ein Unternehmen zu gründen?

    Auch wenn ich Ihnen aus dem Blickwinkel eines Menschen höheren Alters zustimmen mag bitte ich hier um Fairness bei der Beurteilung aus Sicht der jüngeren Generation.

    Viele Grüße
    Peter Blum

  20. Von der Aufbau- zur Zerstörergeneration unserer Wirtschaft

    Besser kann man es nicht in einem Satz beschreiben!!

    Ich habe da auch noch ein paar Fragen:

    Wieso? Weshalb? Warum?

    Weshalb lässt jemand 2 Millionen fremde Menschen ins Land lassen und wundert sich dann, dass Wohnraum knapp wird?

    Weshalb baut eine Nation die besten Autos der Welt und zerstört dann diesen Industriezweig mit aller Macht?

    Weshalb finden intelligente Erwachsene es gut, wenn dumme Kinder und Jugendliche einfach die Schule schwänzen?
    Weshalb unterstützt eine Bundeskanzlerin so ein Verhalten, obwohl es ein direkter Verstoß gegen die Schulpflicht ist? Wieso hat die selbe Bundeskanzlerin nicht in den letzten Jahren mehr für den Umweltschutz getan?

    Wieso zerstören wir unsere eigenen Energieerzeuger und machen uns dadurch von anderen Ländern komplett abhängig?

    Wieso beleuchten wir weltweit die ganze Nacht hindurch Schaufenster und leere Käsetheken?

    Wieso gibt es keine kostenlosen Sozialwohnungen für Obdachlose?

    Warum versteht niemand, dass es „erneuerbare“ Energien nicht gibt?

    Wieso glauben die Menschen, dass Elektroautos umweltfreundlich sind?
    Warum informieren sich diese Menschen nicht, wie Strom erzeugt und die Lithium-Akkus produziert werden?

    Warum bekommen alleinerziehende Mütter in Hartz IV keine der vielen Schulungsmaßnahmen und finanziellen Hilfestellungen, die bei uns jeder Flüchtling und Asylant und illegaler Migrant sofort erhält?

    Weshalb lassen wir es zu, dass Menschen nach 45 Jahren Vollzeit-Tätigkeit nicht von ihrer Rente leben können?

    Wieso finanzieren 15 Millionen deutsche Nettosteuerzahler die restlichen 68 Millionen, plus EU, plus Afrika, ohne jemals aufzubegehren?

    Wieso wird immer nach mehr Bildung für die Bevölkerung der Entwicklungsländer geschrien, aber bei unseren eigenen Kindern legt keiner mehr Wert darauf?

    Weshalb sehen wir tatenlos zu, wie unsere Städte vermüllen?

    Warum wählen die Bürger diese Landes Politiker, die noch nicht mal über ein abgeschlossenes Studium oder eine Berufsausbildung verfügen?

    Weshalb fühle ich mich nicht mehr sicher, wenn ich nachts allein vom S-Bahnhof nach Hause gehe?

    Wieso werden unsere Kinder schon im Kindergarten mit grüner Genderideologie
    belästigt?

    Weshalb muss ich jeden Menschen gernhaben?

    Warum weisen wir straffällige Ausländer nicht aus?
    Warum dulden wir die Anwesenheit von Ausreisepflichtigen?

    Weshalb muss ich per Gesetz Fernseh- und Rundfunkgebühren zahlen?

    Warum müssen Studenten für ein 8-qm-Zimmer 700,00 Euro bezahlen?
    Warum dürfen 60.000 Zuschauer in „Pandemiezeiten“ in ein Fußballstadion, aber Studenten dürfen nicht in einen Hörsaal?

    Wieso ist Integration keine proaktive Bringschuld des Immigranten mehr?

    Weshalb regen sich deutsche Frauen über Übergriffe von weißen Männern auf, aber begrüßen Millionen von jungen Männern aus frauenverachtenden Kulturkreisen mit Teddybären?

    Wieso zerstören diese dummen Frauen die gute und richtige Emanzipation, die von intelligenten Frauen über Jahrzehnte mühsam aufgebaut haben?

    Weshalb sind „emanzipierte“ Frauen nicht in der Lage sich, ohne Quote, beruflich gegen Männer zu behaupten?

    Warum lassen wir die Islamisierung Europas zu?

    Warum legen christliche Kirchenvertreter am Tempelberg ihr Kreuz ab?

    Wieso übernimmt keiner mehr die Verantwortung für sein Tun?

    Weshalb hinterfragt keiner, mit welchem Verkehrsmittel Promis zu diversen Umweltgalas kommen?
    Weshalb hinterfragt keiner, mit welchem Verkehrsmittel Politiker zum Umweltgipfel anreisen?

    Warum fällt es nur mir auf, dass in bunten Promigazetten permanent umweltschädliche Kreuzfahrten beworben werden?

    Wieso kann in einem Land mit vermeintlich guter Infrastruktur eine schwere Flutkatastrophe epischen Ausmaßes geschehen und keiner trägt hierfür die Verantwortung?

    Warum bekommt ein Vater, der seinen Anteil der Haushalts- und Erziehungstätigkeiten übernimmt, einen Preis und 5.000,00 Euro Preisgeld?

    Warum sind tolerante Gutmenschen die größten intoleranten Hetzer?

    Warum ist die Bezahlung von sozialen Berufen die asozialste?

    Wieso erlässt ein EU-Parlament über Jahrzehnte eine Flut von Verpackungsvorschriften und beschwert sich jetzt, dass es zu viel Müll gibt?

    Warum ist es bereits ein sexistischer Übergriff, wenn ein Mann zu einer Frau in den Aufzug steigt?

    Warum darf ich im Restaurant einen Russen bestellen, aber keinen Neger?

    Wieso ist die Zigeunersoße plötzlich nicht mehr werteneutral? Was sagt das über eine Gesellschaft aus, wenn der Uncle Ben’s Reis sich diskriminiert fühlt?

    Weshalb heißt Zensur jetzt Faktencheck?

    Warum lassen sich intelligente Menschen mit einem, nicht ausreichend getesteten, Imfpstoff impfen?
    Wieso darf Zwangsimpfung Fürsorge genannt werden?

    Weshalb laufen Menschen mit Kopfhörer im Ohr, aufs Handy starrend, ohne zu gucken über die Straße?

    Warum heißten Grundrechte jetzt Privilegien?

    Warum kann ich in Deutschland keinen kurzfristigen Pflegeplatz für einen Angehörigen finden?

    Wieso haben die Menschen aufgehört selbstständig zu denken?

    Warum darf man die Wahrheit nicht mehr sagen?

    Weshalb fehlt überall gut ausgebildetes Fachpersonal?

    Wieso ist die intelligenteste, geistig und technisch höchst entwickelte Generation, die jemals auf dieser Erde gelebt hat, die dümmste – ohne jeglichen gesunden Menschenverstand?

    !!!!! Wann wird die Generation X endlich aufstehen?????

  21. @ Eurabier 23. Juli 2021 at 09:36

    Klaus -Monika wird der aufgehenden Sonne über der Kölner Domplatte vor der C-F-Roth Moschee entgegenblinzeln wenn sich der Ausleger des Baukrans nach iranischem Vorbild in die Höhe reckt. In seinen letzten Sekunden wird Es der CO2 Ausstoß des altertümlich anmutenden Gefährts interessieren -MAN- steht da zu lesen, was das wohl bedeutet? Und noch während Es den letzten Tanz seines Lebens tanzt wundert Es sich darüber wieso auf den grünen Fahnen der Peiniger ein Schwert und keine Sonnenblume abgebildet ist.

    Gut wenn wir dann schon weg sind.

  22. Marie-Belen 23. Juli 2021 at 09:30

    „Unter Jugendsünden würde ich das nicht mehr verbuchen, das ist eine Spur zu hart. Wir hoffen, dass die Täter geschnappt werden und ganz viele Sozialstunden ableisten müssen.“

    BITTE???
    Mir würde da so einiges einfallen… Sozialstunden sind es nicht!!!!!!!!!
    Blöde weichgespülte Dumm-Gesellschaft. Für Jugendsünde ist es eine „Spur zu hart“.

    ….Die Gründe, warum jemand Vandalismus begeht, sind vielfältig. Es kann sein, dass jemand aus Langeweile fremde Sachen beschädigt oder weil die eigene Clique das eben so macht oder weil man eine Mutprobe bestehen muss….

    Ja dann.. wenn es nur aus Langeweile war.. alles gut!

    Ich würde die Väter zur Nachtwache einteilen und dann gibts eine schöne natürliche Konsequenz für die Scheiß-Jugendlichen!
    Obwohl Vater Malte und Oliver-Chayenne können maximal einen interaktiven Stuhlkreis anbieten..

  23. …ich fasse es in einem Wort zusammen: DEKADENZ!

    Die Parallelen zum römischen Reich sind unübersehbar… ich bin gespannt wann ich diesen einen, wahren Punkt der „Umkehr vor dem totalen Untergang“ als weitere Parallele in den dt. Einheitsmedien lesen werde und wie könnte die Überschrift lauten, vielleicht:

    „…die Bundesregierung hat die Schließung der Grenzen angeordnet. Gleichzeitig wurde die Bundeswehr zur Abwehr der Unruhen in den westdeutschen Großstädten und in Berlin eingesetzt nachdem die Zahlung der Sozialleistungen nunmehr 2 Monate nicht erfolgte…“.

    So oder so ähnlich wird es kommen! 100%!

  24. Peter Blum 23. Juli 2021 at 09:50

    Liebherr ist nicht börsennotiert. Wäre evtl. für Anleger aus den USA ein gutes Investment….

  25. Eurabier 23. Juli 2021 at 09:54

    Apropos „Mies van der Rohe“….
    Ist das BAUHAUS nicht ein bekannter Baumarkt?

  26. @ AggroMom 23. Juli 2021 at 09:40

    !!!!! Wann wird die Generation X endlich aufstehen?????
    ————————————————————

    Das 3. Reich währte 12 Jahre, Merkel regiert seit 16 Jahren. So gut wie alle Deutschen im kampffähigen Alterdie diese Bezeichnung verdienen bis 20 Jahre sind in dieser Zeit sozialisiert. Die anderen unter 30 Jährigen haben eventuell ein wenig von „Gas-Gerd“ im Kindergarten mitbekommen. Bei der Landung der Alliierten in der Normandie hat eine aus 16 Jahre alten „Hitlerjungen“ gegründete Division Caen 14 Tage lang gegen die geballte Macht der größten Industrienationen der damaligen Zeit gehalten. Wie gesagt, diese Kinder wurden nur maximal 11 Jahre (1933-1944) indoktriniert.

    Antwort: NIE, NIEMALS!

    Grüße
    Peter

  27. @ ChrisC4 23. Juli 2021 at 08:56

    Der Artikel beschreibt was ich auch seit Jahren beobachte und bestätigen kann.
    Richtig krachen wird es wenn die „Baby-Boomer“ in Rente gehen.
    Man wird die Kompetenz und vor allem die Sekundärtugenden ( Fleiß, Treue, Gehorsam, Disziplin, Pflicht­bewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, Sauberkeit) nicht ersetzen können, denn es ist schlicht kein brauchbares „Material“ mehr vorhanden um die Stellen zu besetzen.
    Die Generation Y a.k.a Millenials oder auch Snowflakes sind alles Nichtsleister, Dampfplauderer & Ballastexistenzen. Fordern, empören, noch mehr Fordern, erstmal ein Sabbatical einlegen und dann am liebsten mit 75K+ pro Jahr eine Stelle als „digitaler Nomade“, Youtuber, TikTocker oder „Influencer“ antreten wo die „Work-Life-Balance“ stimmt.
    Verhungern werden diese Luftpumpen nicht, denn die meisten erben das bisschen Wohlstand, daß ihre Vorfahren mühsam erarbeitet & angespart haben.
    Es bringt nichts sich darüber aufzuregen, den Point-of-no-Return haben wir bereits überschritten.
    In 40 Jahren sieht es in Deutschland aus wie in einem beliebigen Shithole des Nahen Ostens.

    *******************************

    Nein, viel schlimmer. Im Nahen Osten haben sie immer noch das Öl, wir haben nichts. Ausserdem wird es viel schneller gehen.

    🖤

  28. Eine wie gewohnt messerscharfe Analyse.

    Ergänzend möchte ich einwerfen, dass es „der Staat“ selber ist, der der Wertschöpfung durch die Bürger im Wege steht.

    Gründen Sie heute eine Firma, Sie werden mit den Forderungen staatlich beauftragter oder legitimierter Nichtsnutze überhäuft, noch bevor Sie einen Euro erwirtschaftet haben.

    Dass aber Nicht-Leistung auf die Dauer zur individuellen und kollektiven Verarmung führt, glauben die wohlstandsverwöhnten Jugendlichen nicht bzw. noch nicht. Sie lassen sich auch von Warnungen nicht bekehren – nicht einmal, wenn diese Warnungen mathematisch-ökonomisch als unabweisbar nachgewiesen werden.

    Und das ist aber auch noch nicht das Ende der Geschichte.

    Am Ende werden die wohlstandsverwahrlosten Hüpfkinder die Folgen des Versailler Vertrages, nur ohne Krieg Maastrichter Vertages zu spüren bekommen und es wird wieder einen sozialistischen Schreihals geben, der ihnen einen Schuldigen für die selbstverschuldete Misere präsentiert.

    Und nein, diesmal werden es wahscheinlich nicht „die Jooden“ sein.

  29. Böse Jugend, tugendhafte Alte, früher alles gut, morgen Sodom und Gomorrha. Fleißige Eltern, faule Kinder. Ihr macht kaputt, was wir aufgebaut haben. Hört sich an, wie eine Kotzpredigt eines alten Besserwissers gegen die Jugend. Wird schon auch seinen Grund haben, warum die Jungen so sind wie sie sind. Und der ist in den Alten zu finden.

  30. Mattes 23. Juli 2021 at 10:10

    Aber die Erbschaft mit Haus und Wertpapieren nehmen Sie gern von den „Alten“, jenem „fossilen Patriarchat“ mit, oder?

    Haben Sie Ihr Studium selbst finanziert oder half der Opa aus?

  31. Mattes 23. Juli 2021 at 10:10
    Böse Jugend, tugendhafte Alte, früher alles gut, morgen Sodom und Gomorrha. Fleißige Eltern, faule Kinder. Ihr macht kaputt, was wir aufgebaut haben. Hört sich an, wie eine Kotzpredigt eines alten Besserwissers gegen die Jugend. Wird schon auch seinen Grund haben, warum die Jungen so sind wie sie sind. Und der ist in den Alten zu finden.

    Das stimmt!
    Meine Kinder sind nicht so!!!
    Aber das hat was mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Liebe, Erklärung von Zusammenhängen, Diskussion, Verboten, Grenzen setzen, Vermittlung von Moral, Werten, Anstand und Eigenverantwortung zu tun. Das kostet Kraft und braucht Zeit. Dieser Aufwand ist den meisten zu groß.

    …Und der ist in den Alten zu finden……
    Ich würde sagen, es liegt an den Alten (68ern).

  32. Mein Vater hat mir immer 2 Regeln erzählt :

    1.
    Die erste Generation baut auf. Die 2. Generation erhält das Geschaffene. Die 3. Generation bringt es wieder durch.

    2. Im Leben eines jeden Menschen gibt es gute Zeiten und schlechte Zeiten. Wer in seiner Jugend schon Wohlstand hat wird es im Alter nicht mehr haben. Wer in jungen Jahren arm ist dem wird es im Alter besser gehen.

    Nummer 2 ist nicht immer schlüssig. In seiner Generation hat das hingehauen. In meiner Generation (50er,60er) sieht es eher gleichmäßig aus. In jungen Jahren ging es uns nicht schlecht aber auch längst nicht so gut wie den FFF-Hüpfern heute. Als Generation in mittleren Jahren wars besser. Auch jetzt im Alter geht es uns nicht schlecht, aber die Zeichen mehren sich das die Rentner zwar auch nicht schlecht leben aber auch oft schlecht dran sind. Also unsere Generation hat relativ gleichmäßig gelebt. Bei der kommenden Generation der FFF-Hüpfer wird Nummer 2 auch wieder stimmen allerdings umgekehrt, zuerst Wohlstand dann ärmere Verhältnisse.

    Da hat der Autor komplett Recht.
    „Kaum jemand kennt noch die Geschichten des Alten Testaments von Sodom und Gomorrha mit deren Untergang aus Wohlstandsüberheblichkeit.“
    Das diskutieren wir hier zuhause in den letzten Monaten immer öfters und auch hier sind die Zeichen sichtbar.

  33. @ Eurabier 23. Juli 2021 at 10:14

    Mattes 23. Juli 2021 at 10:10

    Aber die Erbschaft mit Haus und Wertpapieren nehmen Sie gern von den „Alten“, jenem „fossilen Patriarchat“ mit, oder?

    Haben Sie Ihr Studium selbst finanziert oder half der Opa aus?
    ****
    Genau auf diese Bekotzungen der „tollen Alten“ kann die Jugend oder zumindest ein Teil davon verzichten. Zu ihrer Frage: Opa 1, Nazikarrierist gab nichts, und ich hätte es auch nicht genommen. Opa2, Heimatvertriebener, hatte nichts. Ergo Bafög (zurückgezahlt) und Jobs von Forstarbeit bis Kloputzen. Und selbst? Dem Enkelchen die Euronen in den Hintern geschoben? Na dann nicht wundern, wenn es den Stinkefinger zurückzeigt bei der Wertschäzung.

    Mak andersrum: In der Generation Wirschaftswunder konnte jeder Depp (ein paar davon haben sich jetzt hier versammelt zum gemeinsamen Jugendprügeln) ein Vermögen aufbauen, letztlich war das auch auf Pump, nämlich Staatverschuldung u.a. Jetzt hocken die alten großmäuligen Bonzen auf ihren Wirtschaftswunder-Häusern und -Vermögen, und spucken auf ihre selbst hervorgebrachte Jugend herab, die i.d.R. wesentlich härter strampeln muß und vor lauter Abgaben und Auflangen zu genau nichts mehr kommen kann, weil sie von den Alten die Schulden und leeren Kassen geerbt hat. Klar, da kann man auch gleich Klima hüpfen, ich versteh das sogar. A****loch.

  34. Nur der WENDLER entkam der Zerstörung!

    Der WENDLER hat den deutschen Staat reingelegt, hat eine Million EUR einfach verschwinden lassen!
    Jetzt ist er der Nr. 1 Gejagte.
    Aber bei einem nackten Mann in die Tasche zu greifen wird schwierig werden.

    Schon bei CORONA hat er nicht gehorcht, hat sich auf sich selbst und nicht auf den landesweiten Lockdown verlassen, und jetzt noch das. Und von Reue auch keine Spur.
    Er verlässt sich lieber auf seine zahlreichen Frauen, als auf das Finanzamt.

    https://www.bild.de/bild-plus/unterhaltung/leute/leute/michael-wendler-geheime-bankdokumente-decken-trick-auf-77164492,view=conversionToLogin.bild.html

  35. Ich stamme aus einem Ort, der durch eine Firma von Weltrang sehr wohlhabend wurde. Eine Generation hat den durch Unternehmertum und schöpferische Geisteskraft den Grundstein gelegt, die nächste Generation hat die Firma zu weltweiter Bekanntheit geführt, die dritte Generation hat das Unternehmen zur Selbstbereicherung ausgeblutet.

  36. Mattes 23. Juli 2021 at 10:10

    Wenn Sie ein junger Mann und anders als die wohlstandsverwahrlosten Hüpfkinder sind, warum ziehen Sie sich dann deren Schuhe an?

  37. Bis man in den betroffenen Überschwemmungsgebieten wieder mit den Zug fahren kann, wird mindestens nach Medien ein Jahr warten müssen, daß bedeutet wieder das Auto benutzen, und fleißig Tanken, wobei der Spritpreis Rekordhöhen erreicht hat. Spielt bei den Grünen eh keine Rolle, die fahren mit den Diesel-Dienstwagen zu einer Wahlkampveransteltung, und steigen kurz vor Ankunft in ein Elektro-Auto um

  38. @INGRES 23.Juli 2021 at 9:12
    Ich gehöre zur unmittelbaren Nachkriegsgeneration (geb.1947) und habe die Zerstörung, den Dreck, den ständigen Hunger noch kennen gelernt. DARUM wurden wir nachsichtig gegenüber unseren Kindern und wollten das Beste für sie. Allerdings habe ich auch meinen Kindern das Arbeiten beigebracht. Meine jüngste Tochter z.B. mußte (und wollte) mit 14 Jahren Zeitung austragen, weil „ich will selbst Geld verdienen“, um bestimmte Dinge kaufen zu können. Guter Schulabschluß, Lehre mit Bravour abgeschlossen und dann kam dieser Job und jener Job in ihrem Beruf. Aber es kam auch das Mobbing, nicht gezahlter Lohn und schließlich Arbeitslosigkeit. Und ab diesem Zeitpunkt steigt der Staat in die Betreuung seiner Untertanen ein. Arbeitslosengeld, Hartz4, damit verbunden nervenaufreibende Jobsuche und schließlich der Psychologe/Nervenarzt. Und damit ist der Einfluß von Eltern/Vertrauten vorbei. Die Untertanen werden zu Zombies gemacht, denen eingeredet wird, daß der Staat für sie sorgt und DESHALB sind sie so willig, dem Rattenfängerstaat zu folgen. Und Anhänger der Antifa bekommen dann für ihre Zerstörungen von Werten und Menschen sogar noch Bonuszahlungen!
    Wie oft habe ich meinem Kindern, wenn sie nörgelten, vorgehalten, daß es ihnen doch gut geht und sie deshalb zufrieden sein sollten. Ich habe ihnen von meiner Kindheit erzählt, von unseren kleinen Diebereien „übern Gartenzaun“ und unseren Einsätzen beim Bauern in den Herbstferien beim Kartoffelstoppeln. Von den Riesenfietzen (sächsisch für Bauernbrotschnitten/bemmen), die die Bäuerin nachmittags aufs Feld brachte. Vom täglichen Schweinebraten mit selbstgemachten Sauerkraut und Kartoffeln, die es dort zum Mittag gab. Und wir haben uns wohl gefühlt und sind abends todmüde ins Bett gefallen. Außerdem konnte sich unsere Mutter das Abendessen sparen. Ja trotz all der anfangs geschilderten schlechten Umstände hatten wir eine schöne Kindheit und haben gelernt, das Leben zu meistern. Leider haben wir bei unseren Kindern viel zu geringe Anforderungen an sie gestellt, so daß es nun diese Klimahüpfer, die AntifaFaschisten und die dämlichste ReGIERung seit fast 80 Jahren auf deutschen Boden gibt.

  39. Mattes 23. Juli 2021 at 10:40

    Mak andersrum: In der Generation Wirschaftswunder konnte jeder Depp (ein paar davon haben sich jetzt hier versammelt zum gemeinsamen Jugendprügeln) ein Vermögen aufbauen, letztlich war das auch auf Pump, nämlich Staatverschuldung

    Naja, dass die Staatverschuldung den Bürgern angelastet wird, ist für die Politiker, die diese Schulden aufgenommen und das gepumpte Geld auch damals schon mit der Giesskanne über anderen Staaten ausgegossen haben, existenzsichernd.

    Teile das Volk und herrsche dadurch leichter über das geteilte Volk.

    Wo kämen wir denn hin, wenn zum Beispiel ein aussenministernder „Genschman“ über die Inhalte der transportierten Geldköfferchen Rechenschaft ablegen müsste?

  40. Sehr kluger Artikel, danke!

    Wenn ich mir die heutige Jugend anschaue, kann ich nicht die Politik dafür verantwortlich machen. Es sind immer die Eltern, die für die Erziehung verantwortlich sind. Ist ein guter Kern gelegt, können auch die „Ausrutscher“ in die sozialistische Traumwelt während der Jugend nichts ausrichten. Wir wollten in diesem Alter auch die Welt retten. Wenn allerdings kein guter Kern eingepflanzt wurde, bleiben diese Traumwelten im Kopf und der Kern verdorrt, die „Pflanze“ wird schwach und kümmerlich.
    Mein Vater entschloß sich 1944 mit 16 Jahren freiwillig in den Krieg zu ziehen, um seine Familie vor dem „Russen“ zu retten. Da er bereits als Gymniasiast vorher zur „Flak“ verpflichtet war und dort das goldene HJ-Abzeichen bekommen hatte, kam er zur Waffen-SS. Das merkte er allerdings erst im Reichsausbildungslager, als er als „Elite-Kämpfer“ die Blutgruppe in den linken Oberarm tätowiert bekam. Das sollte Leben retten, war aber für viele seiner Kameraden später das Todesurteil. Zum Glück überlebte er die amerikanische Gefangenschaft in Grafenwöhr, viele seiner Kameraden kamen dort um, nachdem sie alle Kämpfe überlebt hatten, und kam mit 18 Jahren nach Hause. Er hatte die Adresse eines Freundes in Bayern angegeben, da die Amis niemanden in die Sowjetzone entließen.
    Ich glaube jeder aus dieser Generation schwor sich, „nie wieder Krieg“ und so wurden wir dann auch erzogen. Wir lernten, wie wir selbst im Leben zurechtkommen, daß es ehrenvoller ist, die schmutzigste und niedrigste Arbeit zu leisten, als sich von den Mitmenschen durchfüttern zu lassen. Beamte und „Dünnbrettbohrer“ wurden belächelt, jedoch als nützliches Übel akzeptiert. Keiner aus meinem Freundeskreis, der politische Interessen vor Lebensinteressen gestellt hätte. Wir haben geschuftet, damit es uns gut gehe und wir später als Rentner einen guten Lebensabend hätten.
    Politisch bin ich wirklich erst seit Schröder geworden. Aber ein „Rechter“ eigentlich erst seit Merkel. Ich kann einfach nicht glauben, daß es heute opportun sein soll, daß die faulen Drecksäcke und -innen den Fleißigen Menschen in unserem lande, die noch einen guten „Kern“ anerzogen bekamen (wie auch meine Kinder) ein schlechtes Gewissen haben sollen, weil sie fleißig sind und es ihnen dadurch besser geht. Und richtig wütend werde ich, wenn die Generation meines Vaters, die nicht nur der Propaganda folgten (die Impfpropaganda gab es damals noch nicht, aber das hätten sie durchschaut) sondern auch den realen Erlebnissen, so hingestellt werden, als wären sie aus dem Krieg gekommen und hätten nichts weiter im Sinn, als Hitler zu rächen, neue Konzentrationslager zu bauen und einen neuen Krieg anzuzetteln. Nicht anders wird das Gedenken der Erlebnisgeneration und ihrer Nachkommen an die Kameraden und den grauenvollen Krieg von den politisch verwahrlosten Lumpen gedeutet. Aber die Veteranen haben sich längst mit denen der ehemaligen Feindstaaten ausgesöhnt und tun gemeinsam alles, damit dieses Leid nicht wiederkehrt.
    Zündeln tun allein die Linken, die offenbar von der Weltrevolution nicht genug bekommen können und sie sind es, die den Fleiß der anderen ausnutzen, um ihre Ziele mit möglichst wenig Arbeit, aber viel spalterischer Kraft durchzusetzen.
    Die Nationalsozialisten waren weder Rechte noch Linke. Sie beseitigten ihre Gegner, taten dies jedoch nicht heimlich und jeder wußte, was ihm blühte, wenn er offen nicht systemtreu war. Die Linken und ihre grünen Kumpane dagegen, gauckeln uns Demokratie vor und wissen kaum, wie man das schreibt, geschweige denn, lebt. Wer nicht in ihr Weltbild paßt, wird bekämpft und ausgegrenzt, manchmal gar nicht wissend, warum, weil sich der Plan stündlich ändern kann.
    Seit ich dies erkannt habe, verstehe ich auch Maos Ausspruch „Jede Generation braucht ihren Krieg“. Es würde wirklich vielen besser tun, wenn sie mit 18 Jahren bei Null anfangen müßten, selbst auch dann wenn sie die Betriebe ihrer Eltern weiterführen würden.
    Mein Vorschlag: 100% Erbschaftssteuer. Wer sein Vermögen nicht zu Lebzeiten aufbrauchen kann, verliert es nach dem Ableben und es wird für eine lebenswerte Rente der noch Lebenden eingesetzt.
    Führen Nachkommen den elterlichen Betrieb weiter, dürfen sie ihn mindestens 10 Jahre nicht verkaufen und fangen privat bei Null an. Sicherlich ließe sich das noch verfeinern, es ist nur ein Gedanke, endlich die verwahrloste „Erbengeneration“ auszuhungern. 😉
    Die Grünen würden sofort 95% ihrer Wähler verlieren. Und die SPD vermutlich auch. Bei den wahren Linken setze ich immer noch ein wenig mehr Verstand voraus.

  41. …und dass es nicht „die Alten“ sind, die mit ihren erarbeiteten Rentenanspruch „die Jungen“ belasten, kann man daran erkennen, dass die Rentenkassen bis zur Abrissbirne Kohl randvoll gefüllt waren.

    Es sind „unsere“ Politiker, die mit ihren Ideen und der dazugehörigen Finanzierung Alte wie Junge zugleich belasten.
    Überbelasten, um genau zu sein.

  42. .

    1.) „Millionen-fache Massen-Immigration ist die Mutter aller Probleme“ (Seehofer, 2018)

    .
    Friedel
    .

  43. @ Mattes 23. Juli 2021 at 10:40

    Eine hilfreiche Information zur These mit der Staatsverschuldung:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154798/umfrage/deutsche-staatsverschuldung-seit-2003/

    Abgesehen davon das Sie ihren Kommentar mit einer herabwürdigenden Selbsteinschätzung „A***loch“ unterzeichnen kann ich Ihren Frust teilweise verstehen. Allerdings ist das nicht die Loge von „Waldorf & Statler“ aus der Muppetshow. Der Autor des Artikels mag nicht mehr ganz Taufrisch sein, aber wir Anderen tragen in der Regel immer noch zum Bruttoinlandsprodukt bei. Alter des Argumentierenden und Qualität des Arguments haben in meinen Augen keinen Zusammenhang, obwohl unterschiedliche Sichtweisen unterschiedliche Standpunkte implizieren. Die Diskussionskultur aber sollte den gleichen Prinzipien unterliegen: Beleidigungen sind unhöflich, das bessere Argument gewinnt.

    Sie könnten intelligente Beiträge liefern, davon gehe ich aus. Trainieren Sie ihre argumentativen Fähigkeiten mit den „Alten“ hier im Forum! Sollten Sie neben den Umgangsformen auch noch Probleme mit Statistik haben helfen Ihnen die Kollegen hier sicher. Das wird schon Junge, ich geh dann mal die „TENA Flex“ wechseln, wird Zeit…..

    Grüße
    Peter Blum

  44. jeanette 23. Juli 2021 at 10:11; Wieso eigentlich Millionen? Ich weiss jetzt nicht, wie viele unserer Soldaten dort waren, jedenfalls warens genau um die Anzahl zu viele. Wenn überhaupt dann mögen einige wenige 1000 Helfer aus Affgarnixstan da einbezogen sein. Selbst wenn die Familie da komplett mitgerechnet wird, ist das immer noch weit von auch nur einer Mio entfernt, Von mehreren Mio noch viel weiter.

  45. Nicht vergessen: Das ungeheure Handwerkerpotenzial der damaligen Generation, das beste der Welt! Fast jeder meiner männlichen Vorfahren durchlief eine hochproduktive Handwerksausbildung wie Schlosser, Schmied, Schneider, Tischler, usw. , die schon mit 14, 15 begann. Denen brauchte man nur Werkzeuge in die Hand zu legen, und etwas Kapital, und rumms ging die Wirtschaft. Heute streben die meisten nach einem minderwertigen Trash-Abi auf die Uni wo sie die besten Lernjahre meist nur verbummeln, etwas Undefinierbares lernen dass sich für nichts Produktives eignet. Von der 68er kommunistischen Gehirnwäsche dort mal ganz abgesehen. Mit so einem Gesellschaftspotenzialbaut man nichts auf!

  46. Die junge Generation hat keinen Willen und Möglichkeiten mehr. So geht es abwärts durch Dekadenz. Otto Bismarck sagte es mit den Generationen.

  47. Otto von Bismark:
    Die erste Generation schafft Reichtum
    Die zweite Generation verwaltet den Reichtum
    Die dritte Generation studiert Kunstgeschichte
    und die vierte Generation verwahrlost vollkommen.

    Nun ratet mal welche Generation bei uns, aber auch auf der Welt, den Ton angibt!

  48. @ ridgleylisp 23. Juli 2021 at 12:29
    Den Unterschied zwischen der alten und der jungen Generation sieht man am treffendsten, wenn man ihre Keller (oder Garagen) anschaut. Wer von den Jungen hat heute noch eine komplett eingerichtete Werkstatt dort?
    Vom Kennen und Bedienen der Werkzeuge ganz zu schweigen.
    Ausnahmen sind hiervon wohlweislich ausgenommen. Ich kenneauch ein paar. Aber die haben auch keine Geschwätzwissenschaften studiert.

  49. .

    Bitte, bitte,….

    .

    An: Parsival 23. Juli 2021 at 12:38 h

    .

    ( Otto von Bismark:
    Die erste Generation schafft Reichtum
    Die zweite Generation verwaltet den Reichtum
    Die dritte Generation studiert Kunstgeschichte
    und die vierte Generation verwahrlost vollkommen )

    ___________________________________

    Bitte, bitte Parsival, schenken Sie dem größten Deutschen Staatsmann in Deutschlands 1100-jähriger Geschichte „Otto von Bismark“ (sic !) ein „c“.

    Oder wollen Sie orthographisch verwahrlosen ?

    .

    Friedel

    .

  50. AggroMom
    23. Juli 2021 at 09:40

    Warum versteht niemand, dass es „erneuerbare“ Energien nicht gibt?

    Ein sehr schöner Fragenkatalog!

    Die Frage nach den „erneuerbaren Energien“ gefällt mir sehr gut; oftmals habe ich im Kollegenkreis darauf hingewiesen, daß es so etwas nicht gibt. Verbrauchte Energien sind verloren- meist in Form von Wärme.

    Ich benutze den Begriff „alternative Energien“, was häufig mit erneuerbaren Energien fälschlicherweise gleichgesetzt wird….

  51. Per saldo hat sich die Berufstätigkeit in unserer Gesellschaft schwerpunktmäßig von realer Produktion auf Dienstleistungen – von Wertschöpfung zur Werteverzehrung – gewandelt.

    Und darüber hinaus auch noch von sinnvollen/notwendigen Dienstleistungen (Ärzte, Friseure) auf bestenfalls überflüssige (ausufernde Verwaltung, Coaching) und häufig sogar schädliche Dienstleistungen (Politik/Ideologie).

    Es greift aber m. E. viel zu kurz, wenn man nur an den Menschen rumnörgelt, die angeblich zu wohlstsandsverwöhnt, verwahrlost und faul sind, etwas Ordentliches zu arbeiten. Es gibt in der Produktion tatsächlich nicht mehr so viel zu tun wie früher.

    Irgendwas muss die Automatisierung ja gebracht haben. Und das hat sie! Natürlich führt die Automatisierung zu weniger Bedarf an menschlicher Arbeit. Ich sehe das aber überhaupt nicht grundsätzlich negativ, sondern sogar äußerst positiv. Das ist großartig, das ist der Sinn, der alle Erfinder antreibt, selbst wenn man selber eine Mini-Erfindung macht, um sich den Haushalt zu erleichtern. Negativ, und zwar extrem negativ ist lediglich die Art und Weise seitens des vorherrschenden Systems damit umzugehen. Das ist aber kein Fehler im System, sondern einer seiner massivsten Stützpfeiler, und ich meine mit System hier keineswegs die die BRD, sondern etwas sehr viel Älteres und Weltweiteres.

    Die Wochenarbeitszeit hätte sich in den vergangenen 100 Jahren drastisch verringern müssen. Das hat sie aber nicht, gesamtgesellschaftlich gesehen ist sie ungefähr gleich geblieben, eventuell sogar gestiegen. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit um 1900 betrug 60 Stunden. Heute beträgt sie rund 40 Stunden, was für den Einzelnen einen mäßigen Rückgang bedeutet. Damals waren jedoch nur sehr wenige Frauen erwerbstätig, und wenn überhaupt, dann nur kurze Zeit bis zu ihrer Eheschließung, sodass sich insgesamt die Arbeitszeit vielleicht sogar erhöht hat.

    Was in aller Welt sollen die Menschen denn in 40 Wochenstunden produzieren? Steine mit dem kleinen Hämmerchen klopfen? Klamotten von Hand nähen? Oder Felder mit einem Ackergaul pflügen?

    Sinn und Zweck von Erfindungen/Automatisierungen aller Art sind doch, Arbeit einzusparen. Jetzt hatten wir im vergangenen Jahrhundert eine riesige Erfindungs- und Automatisierungswelle, kommen aber nicht dahin, weniger zu arbeiten. Jeder muss 40 Stunden pro Wopche beschäftigt sein, sonst geht die Welt unter – das wird als eisernes Gesetz empfunden. Die Vorstellung, dass Menschen mit 10 Wochenarbeitsstunden ein ausreichendes Einkommen haben, treibt Sklavenhalter und ihre ergebenen Sklaven fast in den Wahnsinn.

    Es ist kein Wunder, dass haufenweise idiotische Beschäftigungen geschaffen werden, denn dass jemandatmet und lebt, ohne 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, das geht gar nicht! Gerade Konservative sind die übelsten Verfechter dieser These.

    „Wir müssen die Menschen beschäftigt halten“ ist eine Politikeraussage, die vermutlich zu großem zustimmenden Nicken führt. Aber warum eigentlich? Das geht in sehr tiefe Grundsatzüberlegungen, die hier zu weit führen.

    Man kann sich aber mal überlegen, wann man sagt „Wir müssen die Kinder beschäftigt halten.“ Das sagt man, wenn man etwas vorhat, bei dem die Kinder nerven könnten, wenn sie nichts zu tun haben.

  52. @ Tolkewitzer 23. Juli 2021 at 12:50

    Naja, nun lockt man heute mit einer Wasserrohzange auch nicht mehr so das Glück an wie in den alten Tagen. Ok, wenn Du Meister bist, wenn Du Deinen eigenen Laden hat, wenn Du auch mal ohne Rechnung….

    …. aber schon wenn Du den Betrieb von den Eltern übernimmst und die Betriebsrente zu zahlen hast, oder wenn Du einen Job hast in dem die Meisterpflicht aufgehoben wurde und Ausländer die Löhne billig rechnen so das Du bei den Ausschreibungen früh raus bist, wird es Schwer. Ich kenne mehr als Einen der die Tore des über Generationen vererbten Familienbetriebes aus genau diesen Gründen schließen musste.

    Aber ich kenne ebenso nicht Wenige die mit Affiliate Marketing, Drop shiping, Krypto Spekulationen oder Influencing richtig viel Geld gemacht haben. Und versuch mal die heutige Technik, schnell wandelbar und teuer, wirklich zu begreifen. Gar nicht so leicht.

    Es ist eine andere Welt, der Facebook Account ist heute wichtiger als der Schrebergarten, verstehen wir uns?

    Grüße
    Peter

  53. Marie-Belen 23. Juli 2021 at 08:43
    +++
    ich bin erst einige Jahre nach dem WKII in den Genuß dieser Welt in einer völlig zerbombten Großstadt gekommen.
    Leider konnten wir als kleine Kinder grundsätzlich nur in Ruinen und Bombentrichtern spielen, gefährliches Ambiente.

    Manche Kinder haben das wegen irgendwelcher liegengebliebenen Granaten und Blindgänger mit dem Leben bezahlt.

    Jeden Tag ein neues T-shirt, neue Kleidung, Schuhe u.s.w. gab es auch nicht.

    Meine Mutter stopfte Strümpfe, nähte Kleidung selbst.
    In der ersten bis zur 4.ten Klasse gab es 63 Kinder, auf dem Lyzeum (Gymnasium) dann 42, von wegen „individuelle Betreuung“.

    Trotzdem war ich als junge Göre mit 17 Jahren nach einem Einser-Abi in der UNI und habe Physik/Mathe/Astrophysik/Geophysik/Chemie studiert.

    Vordiplom und Diplom habe ich mit den damals noch nicht hinterhergeworfenen Einser-Abschlüssen bestanden.

    Die grünen Schneeflöcken und volltättowierten Weltenbeglücker von heute können nicht einmal von produktiver Arbeit zu träumen.

    Was Wetter und globales Klima betrifft, haben diese Wissensverweigerer noch nicht einmal den Hauch eines Schimmers von der Dynamik unseres Planeten.

  54. ( Otto von Bismark:
    Die erste Generation schafft Reichtum
    Die zweite Generation verwaltet den Reichtum
    Die dritte Generation studiert Kunstgeschichte
    und die vierte Generation verwahrlost vollkommen )

    Bitte, bitte Parsival, schenken Sie dem größten Deutschen Staatsmann in Deutschlands 1100-jähriger Geschichte „Otto von Bismark“ (sic !) ein „c“.

    Oder wollen Sie orthographisch verwahrlosen ?

    .

    Friedel

    Stimmt, mein Versehen, auch noch: Reichtum= Wohlstand.

    Danke für den Hinweis!!
    Parsival

  55. .

    An: Parsival

    .

    Sie haben den augenzwinkernden Humor in meinem Beitrag verstanden.

    Bin erleichtert. Und kein Erbsenzähler. Bin selber nicht frei von Fehlern (Orthographie, Interpunktion, Satzbau)

    .

    Friedel

    .

  56. OT

    DIE HIERARCHIE DER ERPRESSUNG & NÖTIGUNG

    VON DER MERKEL-JUNTA AUSGEBLUTETE HÄNDLER
    unterwerfen sich, geben Druck & Verantwortung weiter an Kunden:
    https://www.textilwirtschaft.de/news/media/21/Impfkampagne-hde-Plakat-201255-detail.jpeg

    HDE und Einzelhändler appellieren gemeinsam an Kunden und Beschäftigte:

    “Jetzt heißt es Impfen, Impfen, Impfen”von Anke Prokasky
    Donnerstag, 22. Juli 2021

    Existenzsorgen: Händler im Kreis Gütersloh rufen zum Impfen auf

    am Freitag, 23.07.2021 |

    Der Einzelhandel in Deutschland macht sich für die Corona-Impfung stark. In einem gemeinsamen Appell des Vorstands und des Präsidiums richtet sich der Handelsverband Deutschland (HDE) an die Kunden und Beschäftigten und ruft dazu auf, sich impfen zu lassen.
    “Impfungen sind der beste Weg zurück in ein offenes gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben – und der beste Schutz für die Gesu…

    KAUF-ARTIKEL:
    https://www.textilwirtschaft.de/business/news/hde-und-einzelhaendler-appellieren-gemeinsam-an-kunden-und-beschaeftigte-jetzt-heisst-es-impfen-impfen-impfen-231751?crefresh=1

    „“Händler bei uns im Kreis Gütersloh schlagen Alarm:

    23.07.2021 |

    Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und der offensichtlichen Impfmüdigkeit drohen ihrer Einschätzung nach bald wieder Einschränkungen beim Einkaufen. Eine Plakatkampagne des Handelsverbands Deutschlands will gegensteuern und ruft auf, sich impfen zu lassen. Der Chef der Gütersloher Einzelhändler, Rainer Schorcht, zeichnet ein düsteres Bild:

    Sollten die Infektionszahlen besonders auch aufgrund der gefährlichen Delta-Variante weiter steigen, dann drohen wieder Ladenschließungen. Und die würden den Handel massiv gefährden – Existenzen seien dann akut bedroht, so Schorcht. Im Radio Gütersloh Interview sagte er wörtlich: “Bitte lassen Sie sich impfen.” Das Impfmobil des Kreises ist weiter unterwegs – heute steht es in Clarholz – alle Infos gibt’s hier.““
    RADIO GT SPD
    +https://www.radioguetersloh.de/nachrichten/kreis-guetersloh/detailansicht/existenzsorgen-haendler-im-kreis-guetersloh-rufen-zum-impfen-auf.html

  57. Nuada 23. Juli 2021 at 13:09

    Mein ehemaliger Bekannter hat mir mal gesagt, es habe mal einen römischen Imprrator gegeben der gesagt habe, „Automatisierung“ wolle er nicht, dass führe zum Verlust von „Arbeitsplätzen“ (also sicher beides ausdrucksmäßig angepa0t an die damalige Zeit). (*) Wir haben das natürlich Beide so interpretiert, dass der also die Arbeitsplätze retten wollte (also nicht die Menschen weniger arbeiten lassen wollte) und damit positiv, damit keiner seinen Arbeitsplatz verliert.

    (*) Ich weiß nicht welcher Kaiser das war und ob es stimmt, aber er war in römischer Geschichte sehr bewandert. Da stand ein ganzes Regal an römischer Geschichte.

  58. INGRES 23. Juli 2021 at 13:55

    Ach so, ich habe (als ich noch der ewige Student war, ich habe ja vieles gemacht) immer gesagt, Ich kann an Arbeit eigentlich nichts finden, außer, dass es notwendig ist, weil man Geld verdienen muß. Aber ich habe immer lieber gespielt. Aber ich war natürlich froh, dass ich dann doch auch für das Spielen das nötige Geld verdient habe. Und ide Arbeit war eigentlich auch ein Spiel.

  59. @ Eferaenka 23. Juli 2021 at 13:04
    Nicht ganz richtig.
    Energie kann nicht vernichtet werden. Sie wird immer umgewandelt.
    Selbst Wärme ist keine verbrauchte Energie.
    „Alternative Energie“ ist tatsächlich der richtigere Begriff.

  60. @ Peter Blum 23. Juli 2021 at 13:11
    Klar Peter, heute kann man mit einem ordentlichen Beruf (ich habe Beruf mit Abi gemacht (Zerpaner), dann als Blech- und Geldschrankschlosser gearbeitet und erst mit 25 Jahren neben der Arbeit ein 6-jähriges Hochschulfernstudium absolviert) nicht mehr richtig punkten. Aber das Wissen kann einem auch keiner mehr nehmen und nach jedem Zusammenbruch waren es nicht die Geisteswissenschaftler, die den Laden wieder in Schwung gebracht haben. Mein Bruder, ebenso wie ich, wir können uns selber helfen und auch anderen. Wer mich kennt, holt keinen Schlüsseldienst, wenn er versehentlich die Wohnung zugeschlagen hat. Bei mir kostet das einen Kaffee und ein Schwätzchen.
    Und als letztens der Spülkasten nicht mehr aufhören wollte, zu laufen, hat mich das ein Ersatzteil von 22 Euro gekostet.
    Es geht gar nicht ums Geld verdienen, es geht um die Freude, selbst etwas machen zu können.
    Obwohl ich es inzwischen locker bezahlen könnte, jedes Mal einen Spezialisten zu rufen, die allerdings inzwischen größtenteils auch nur noch komplette Agreggate wchseln können.
    Meine Frau jedenfalls weiß das sehr zu schätzen. Außer meinem freundlichen Lächeln… 😉

  61. @ uli12us 23. Juli 2021 at 08:17
    „…„kluge“ Führung,..solche Massen an moslemischen Ausländern da haben“

    zur einwanderung in allen formen, aus allen gruenden und staatl. genehmigungen
    empfehle ich den gestrigen vortrag der afd fraktion zum sog. „japanischen modell“,
    welches die afd gut begruendet dem modell der usa, aus und can inzwischen vorzieht.

    „Migrationspolitik – Ein Vergleich mit der japanischen Einwanderungspolitik“
    https://www.youtube.com/watch?v=-B2ZlG8NhPE

    Achtung, kein ZDF-Belehrclip fuer aufmerksamkeitsschwache Gesamtschueler:
    2 Stunden Vortrag und Diskussion, die sich fuer weitere Agitation lohnen.

  62. @ INGRES 23. Juli 2021 at 13:55

    Mein ehemaliger Bekannter hat mir mal gesagt, es habe mal einen römischen Imprrator gegeben der gesagt habe, „Automatisierung“ wolle er nicht, dass führe zum Verlust von „Arbeitsplätzen“ (also sicher beides ausdrucksmäßig angepa0t an die damalige Zeit). (*) Wir haben das natürlich Beide so interpretiert, dass der also die Arbeitsplätze retten wollte (also nicht die Menschen weniger arbeiten lassen wollte) und damit positiv, damit keiner seinen Arbeitsplatz verliert.

    Das wird immer so interpretiert und ich vermute, das ist in den meisten Fällen auch so gemeint. Politiker dürften sich zum größten Teil ebenfalls innerhalb dieses gedanklichen Systems befinden.

    Es ist ein System, bei dem in Geld gedacht wird, nicht in Waren.

    Wenn man aber an die Ursprünge geht und sich fragt, wieso überhaupt gearbeitet wird, dann ist die Antwort, weil man die Produkte braucht, die dadurch entstehen – und nicht weil irgendjemand einen Arbeitsplatz braucht. Wenn die Produkte aber jetzt mit sehr viel weniger menschlicher Arbeit durch Maschinen hergestellt werden, dann sind diese Produkte doch trotzdem da! Und wenn Geld nur ein Tauschmittel wäre (aber natürlich im vorherrschenden System keineswegs ausschließlich ein Tauschmittel IST), müsste es doch möglich sein, dass jeder genug Geld hat, diese Produkte zu erwerben, es sind ja nicht weniger geworden durch die Automatisiereung.

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass jemand aus dem Mittelalter (egal ob adliger Großgrundbesitzer oder leibeigener Bauer) denken würde, wir hätten extrem einen an der Klatsche, wenn er hören könnte, dass wir es für wichtig halten, „Arbeit(splätze) zu schaffen“. Die würden denken, es ist doch gut, Arbeit zu vermeiden! Und im privaten Bereich, wo Geld keine Rolle spielt, sehen wir es genauso. Niemand hält eine Waschmaschine für einen gefährlichern Arbeitsvernichter. Da sind wir einfach nur froh, dass es schneller und einfacher geht und die Wäsche trotzdem sauber wird. Aber sobald Geld ins Spiel kommt, wird diese einfache Wahrheit vergessen.

    Wenn jemand der Ansicht ist, die ganzen Schwätzer sollten in der produktiven Wirtschaft arbeiten, dann frage ich mich, WAS IN ALLER WELT die denn bitte produzieren sollen? Die Regale sind doch übervoll, die Produkte werden haufenweise weggeschmissen und die Unternehmer reißen sich mit Werbung ein Bein aus, mehr loszuschlagen.

    Aber ich habe immer lieber gespielt.

    Das ist unsere eigentliche und wahre Natur. Kinder haben sie noch und auch Tiere weisen sie auf. Ein bisschen Arbeit ist zweifellos notwendig, aber wir arbeiten viel zu viel. Gesamtgesellschaftlich (durch die Frauenerwerbstätigkeit) sogar mehr als in Zeiten, als wirklich noch Felder mit dem Ackergaul gepflügt wurden und 1 Landwirt ca. 4 Menschen versorgt hat. Heute versorgt 1 Landwirt 130 Menschen. In anderen Branchen ist der Unterschied wahrscheinlich etwas weniger krass, aber immer noch extrem.

    Und wir merken nichts davon. Natürlich lässt sich das nur dadurch verwirklichen, dass massenhaft sinnlose Tätigkeiten geschaffen werden, vielleicht unter anderem auch durch den Import von Konsumenten, die nicht arbeiten („Flüchtlinge“). Die Lösung, einfach weniger zu arbeiten, darf nicht einmal gedacht werden. Da kommt gleich die Panik, wir müssten dann alle verhungern.

  63. @ Maria-Bernhardine 23. Juli 2021 at 13:41
    „“Jetzt heißt es Impfen, Impfen, Impfen”von Anke Prokasky“

    ich warte ab, bis der präsentkorb von spahn/scholz/alteimer/Steineimer & co
    fuer meine impfwilligkeit 5x Winterreifen oder den gegenwert in brikett umfasst.
    mit lieferung und montage.

  64. Bestandsaufnahme ok. Aber verantwortlich sind die älteren Generationen selbst. Sie stellen die überwältigende Mehrheit bei den Wahlen und wählen genau die leistungs- und deutschlandfeindlichen Altparteien die für die kritisierten Zustände verantwortlich sind. Bei den Jüngeren ist die AfD deutlich stärker. Zielführend wäre also zu fragen warum die Alten so einen degenerativen Wählerwillen haben der im Widerspruch zu ihrem Lebenswerk steht?

  65. In unserem Gemeindeblatt wird heute geworben:
    Bei Besuch im Schwimmbad im Nachbarort, kann man sich dort gleich impfen lassen.
    Sehr hygienisch.
    Mit der frischen Einstichstelle ins Wasser. Da freut sich der Schwimmbadkeim! Würg!

  66. Hervorragender Artikel, dem ist meinerseits nichts hinzuzufügen!
    Vielen Dank Herr Prof. Hamer!

  67. AggroMom 23. Juli 2021 at 15:57
    In unserem Gemeindeblatt wird heute geworben:
    Bei Besuch im Schwimmbad im Nachbarort, kann man sich dort gleich impfen lassen.
    Sehr hygienisch.
    Mit der frischen Einstichstelle ins Wasser. Da freut sich der Schwimmbadkeim! Würg!
    Ich habe mich bei euch in BRD fast 11 verdammt lange Jahre ausgeharrt. Nie habe ich einen von Euren Schwimmbaeder besucht. schon damals vor 30 Jahren fand ich diese Menschensuppe ekelerregend. Wir haben unseren Volvo 760 genommen und mit Kind und Kegel sind mal nach Fehmarn gefahren um baden oder nach Trelleborg an den Parkplatz Sveriges soederste udde. oder Beddinge Strand ’ne Wochenende in Ostsee verbracht Uebrigens, da ist sehr schoener weisser Sand wie in meine Heimat ! Und sauber. Auch keine Neger. Zu mindest damals war es so…

  68. warum?
    weil ihr piefke einen solchen dachschaden habt,
    der seinesgleichen in der geschichte sucht!

  69. @ Maria-Bernhardine 23. Juli 2021 at 15:43
    (plakat des einzelhandels) „mit einem kleinen stich moegen wir sie am liebsten“

    eine voellig legale meinungsaeusserung, denn niemand muss jemanden moegen.
    du musst den handel auch nicht moegen, und darfst das ggf. ebenso ausdruecken.
    die pieksfreunde brauchen dein geld, weil sie sonst pleite und kurzarbeit gehen.
    aber du brauchst die nicht, die dich in wort und bild nur gepiekst moegen.

    geh zum deren obersten zeremonienmeister des ladens, mach ihm klar,
    dass gesetzliche impf-freiwilligkeit gilt, und dass sein plakat dich illegal noetigt.
    er soll das im oefftl. laden abhaengen, bevor du wegen noetigung strafanzeige stellst
    oder er wird gescheizzsturmt und verliert dich als einnahmequelle zur kostendeckung.

    alles freundlich und mit hinweis auf die gesetzeslage.
    lass ihn argumentieren, und veroeffentlich das.

  70. Nuada 23. Juli 2021 at 14:35

    So einfach ist dieses Thema aber auch nicht.

    Wenn die Arbeit, die vorher von hundert Leuten am Tag gemacht wurde jetzt von 10 gemacht wird, stehen 90 dumm rum, lutschen am Daumen und müssen Gras fressen.

    Geb ich als König den 90 Arbeitsplatzlosen nichts und lass sie hungern, plündern die die Arbeiter aus und/oder hängen mich als König auf.

    Nehm ich als König den 10 Arbeitern das Geld weg, das man braucht, die 90 Rumsteher zu ernähren, maulen die arbeitenden 10, der König braucht eine grosse Leibgarde und wir haben den real existierenden Sozialismus.

    Man muss also zusehen, dass die 90 Wegrationalisierten eine andere Arbeitsstelle kriegen, um ihr täglich Brot und ein bisschen Wohlstand erarbeiten zu können und ggfs. mit etwas Zuschuss aus dem Steueräckel unterstützen.
    Das könnte dann „soziale Marktwirtschaft“ genannt werden.

    Nur geht das nicht unbegrenzt, sowohl was den Grad der Rationalisierung, als auch die Anzahl der Wegrationalisierten angeht, irgendwann stehen keine Alternativverdienstmöglichkeiten mehr zu Verfügung.
    Erhöht man jetzt noch die Zahl derer, für die keine Verdienstmöglichkeiten bestehen, kriege ich ein extrem explosives und instabiles Gemisch.

    Man müsste als König hergehen und die Zahl der zu leistenden Volkswirtschafts-Arbeitsstunden zu gleichen Teilen auf die arbeitsfähigen Leute verteilen, so dass jeder zum Beispiel zwei Stunden am Tag arbeitet.
    Also nicht das Geld umverteilen, sondern die Arbeit.

    Nur muss man dann hergehen und auch den realen Gewinn aus dieser Arbeit der geleisteten Zeit entsprechend aufteilen und falls – was ich als sicher erachte – dieser Teil nicht für die Deckung der Lebenshaltungskosten und das bisschen Wohlstand reicht, krachts wieder und der König kann sich auch nicht jeden Tag ein neues Nerzmäntelchen leisten, geschweige denn, sich vor seinen Mitkönigen aus den Nachbarkönigreichen als grosszügiger Weltenretter darstellen.

  71. Nuada 23. Juli 2021 at 14:35

    Wenn jemand der Ansicht ist, die ganzen Schwätzer sollten in der produktiven Wirtschaft arbeiten, dann frage ich mich, WAS IN ALLER WELT die denn bitte produzieren sollen? Die Regale sind doch übervoll, die Produkte werden haufenweise weggeschmissen und die Unternehmer reißen sich mit Werbung ein Bein aus, mehr loszuschlagen.

    —————————————————-
    Du wirst lachen, das habe auch immer gesagt. Sicher auch hier im Blog schon häufiger. Ich habe immer gesagt: es sind doch keine Arbeitsplätze da, es ist doch die Arbeit gar nicht vorhanden. Obwohl, es könnte natürlich im Handwerk Mangel geben oder in der IT. Das wei0 ich aber nicht, es wird nur immer gesagt.
    Natürlich kann man in jedem anspruchsvoilen Fach sicher manchmal mehr Leute gebrauchen, aber sie müssen ja erstmal die Fähigkeiten haben. Das wächst ja nicht an den Bäumen.

    Deshalb plädieren ich dafür, das die Schwätzer eine Ausbildung machen müssen, auch wen sie später dann nichts damit machen können, weil nicht genügend Arbeitsplätze da sind. Aber wenn sie eine Ausbildung haben, dann könnten sie im Prinzip arbeiten. Die Frage ist nur, sind alle einer Ausbildung gewachsen. Aber das wäre gesellschaftlich auch kein Problem (wenn auch für die Betroffenen (jedenfalls im bisherigen System), aber das ist nun mal unvermeidlich, das ist Schicksal)

    Dann habe ich mich natürlich immer gefragt, warum ist das System so, dass nur der leben kann, der arbeiten kann. Ich habe mir immer gesagt, dass der Druck zu arbeiten da sein muß, sonst bestehe die Gefahr, dass man grundsätzlich nicht arbeiten ,sondern sich versorgen lassen wolle. Ganz habe ich das frelich nie geglaubt. Ich hätte meine Arbeit auch gemacht, wenn ich ersatzwiese hätte mich alimentieren lassen können. Das war ja oft ein Spiel. Und Eunstein hätte seine Arbeit wahrscheinlich sicher auch freiwillig gemacht usw.
    Also formal ist es eventuell kein Problem die Arbeit von denen machen zu lassen, die die Fähigkeiten dazu haben und den Rest zu versorgen. Aber es hängt ja viel dran an der Arbeit. Für einen Mann z. B. sein Ansehen und seine Möglichkeiten bei Frauen. Ich will nicht ins einzelne gehen. Aber ob die Utopie praktisch zu verwirklichen wäre, weiß ich nicht. Aber z. B. wäre es eventuell notwendig die Natur der Frau umzupolen. Daran sieht man, dass unvorhergesehen Probleme auftreten können.
    Wie sollen Frauen Männer diskriminieren, wenn die alle gleich viel Geld haben?

    Aber wir gesagt, rein formal kann man die Arbeit auf die Besten begrenzen. Aber dann hat man auch wieder
    (zwar eine Richtschnur für die Frauen), aber wieder eine Spaltung.
    Also theoretisch ja (wenn das nicht einer hier widerlegt), aber psychosozial kommt man eventuell auch nicht weiter.
    Deshalb zum Abschluß: ich würde dafür plädieren, jeden so gut wie möglich auszubilden, was dann daraus wird muß man sehen.

  72. nicht die mama 23. Juli 2021 at 18:07

    Also das Verteilungsproblem läßt sich m. E. formal lösen, obwohl ich da natürlich auch immer überlege. Ich habe es noch nie zu Ende gedacht. Natürlich müssen die 10 Arbeitenden einen Teil direkt abgeben an die Arbeitslosen, Aber das mancht man ja indirekt heute ja auch mit dem Arbeitsiosengeld (dar reicht nur nicht).

    Das müßte man anders regeln. Und zwar ohne Arbeitslosenversicherung; den sie macht das alles undurchsichtig. Ich müßte mal rechnen, aber formal meine ich geht es. Nur ob es praktisch geht, is die Frage. Denn es läuft letztlich darauf hinaus, das es egal ist ob man arbeitet oder nicht.

  73. @INGRES 23. Juli 2021 at 18:47:

    „Du wirst lachen, das habe auch immer gesagt. Sicher auch hier im Blog schon häufiger. Ich habe immer gesagt: es sind doch keine Arbeitsplätze da, es ist doch die Arbeit gar nicht vorhanden. Obwohl, es könnte natürlich im Handwerk Mangel geben oder in der IT. Das wei0 ich aber nicht, es wird nur immer gesagt.“ und ff.

    Ist es wirklich so das wir keine Arbeit mehr haben ? Ich denke auch nicht an die Regale die jetzt schon voll sind. Ist alles richtig. Aber es muß ja nicht für die Regale gearbeitet werden in dem Sinne das es immer voller wird. Aber es gibt bestimmt jede Menge handwerklicher Arbeit und Kopfarbeit mit denen innovative, energiesparende, funktionsinteressante Geräte (auch außerhalb der sog. Digitalisierung) gebaut werden könnten ? Da können sich auch die FFF-Hüpfer profilieren. Aber das ist der springende Punkt : Die Erzieher, also Eltern, Lehrer, Medien und Politiker haben die Dekadenz gefördert. Wie das anders geht (wobei ich vieles dort nicht gutheiße) zeigt aber China wo die jungen Leute „eager“ sind. Die wollen was erreichen. Man spreche mal mit Asiaten über ihre Lebensvorstellungen ( wie gesagt nicht alles ist gut). Die stehen diametral zu den Vorstellungen hier. Die leben nicht von Genderwissenschaften und Geschwätzwissenschaften und sie wissen auch warum. Die lachen uns schon lange aus. Und was macht unsere Jugend ? Sie kauft genau dort ein wo die Nachfolger der „alten, weißen Männer“ ihre technischen Produkte bauen. Dieses Versagen in der Erziehung, nämlich alles nur als gegeben hinzunehmen, lasse ich mir „alten, weißen Mann“ nicht anlasten wie manche (@Mattes 23. Juli 2021 at 10:10) schreiben.

  74. Die dritte Generation unserer heutigen „U-50er“ (unter 50-Jährigen) und vor allem der U-20er hat die Not der Nachkriegszeit, hat Kampf ums Überleben, hat Armut und Hunger nicht mehr erlebt, ist im Wohlstand aufgewachsen, hält diesen auch für selbstverständlich und sieht es vor allem nicht mehr als notwendig an, sich wegen wirtschaftlicher Güter anzustrengen, „weil wir ja ohnehin ein reiches Land sind und genug haben“.

    Die U-20er werden ganz sicher ganz andere Zeiten erleben…
    Manch abgestochener oder auf andere Art penetrierter Teenager kann schon ein Lied davon singen, falls er/sie/es noch lebt.
    Ich bin U-50 und habe kein Wort meiner Großeltern vergessen. Öfter habe ich das Leid theoretisch als auch praktisch versucht nachzuvollziehen. Und es hat geklappt; ich weiß wo es lang geht. Viele wissen das nicht.

  75. AbgehtesmitRiesenschritten 23. Juli 2021 at 19:21

    Also das habe ich schon gesehen. Deshalb sage ich ja, dass die gute Ausbildung das Wichtigste ist. Denn entweder gibt es für eine solche Ausbildung einen Markt (und damit Arbeit), oder diese Ausbildung kann einen Markt schaffen.
    Ich erinner mich jetzt, ich habe vor einigen Monaten im WDR 3 einen Beitrag über junge Erfinder (Schüler) gesehen. Einer hatte bereits einen Vertrag mit einer Staubsaugerfirma. Er hatte einen Staubsaugerkopf erfunden der um die Ecke saugen und leicht an sonst schwierig zu erreichende Stellen kommt (das gabs noch nicht).

    Ja das schafft nicht jeder, aber eine gute Ausbildung und das maximale wecken von Interesse schafft neue Märkte. Deshalb gut ausbilden und dann sehen was kommt. Garantieren kann eine gute Ausbildung nichts, aber sie schafft Möglichkeiten. Mehr geht nicht (der Rest ist individuelle Glücksache).

    Es ist das Verbrechen dieses Systems, dass es in der Schule nicht ausbildet, dass es die Schulen ideologisiert und zerstört hat, statt sie maximal zu fördern.

  76. Was die Zerstörergeneration angeht….

    Da ist der grüne Notz aus dem vorherigen Artikel das Paradebeispiel, man beachte dessen Familiengeschichte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Notz

    ———————————————————

    INGRES 23. Juli 2021 at 19:06

    Denn es läuft letztlich darauf hinaus, das es egal ist ob man arbeitet oder nicht.

    Dann ist es bereits zu spät, das Verhältnis von Arbeitsplätzen im Land, zu erzielendem Einkommen, der Höhe der Lebenshaltungskosten und den Abgaben für „Soziales“ muss stimmen, sonst gibt das immer Ärger.

    Aber nein, anstatt zur Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen die sinkende Bevölkerung dankbar hinzunehmen, wurde die Arbeitsplatzverschiebung ins EUdSSR-Ausland mit deutschem Steuergeld noch zusätzlich gefördert, die Einwanderungstore wurden geöffnet, die Lebenhaltungskosten künstlich hochgeschraubt, die Steuern und Abgaben bis über die Schmerzgrenze hinaus erhöht.

    Und das nicht erst durch das Regime Merkel.

  77. AggroMom 23. Juli 2021 at 09:40
    Von der Aufbau- zur Zerstörergeneration unserer Wirtschaft

    Besser kann man es nicht in einem Satz beschreiben!!

    Ich habe da auch noch ein paar Fragen:

    Wieso? Weshalb? Warum?
    […]

    ———-

    Danke für die lange Zusammenstellung dieser wichtigen Fragen.
    Mir wurde übel beim Lesen.
    Diese lange Fragenliste sollte u.a. jedem Politiker zugesandt werden mit der Bitte, um umgehende Beantwortung.

  78. Skandal-Workshop bei Polizei und Bundeswehr
    ➡ Weiße sollen sich für ihre Hautfarbe schämen

    23.07.2021

    Das Unternehmen „Diversity Works“, das Konzerne und staatliche Institutionen in Sachen Diversität berät, sorgt mit fragwürdigen Antirassismus-Trainings für Aufregung.

    Der Grund: Vor allem Menschen mit weißer Hautfarbe sollen in dem „Blue-Eyed“-Workshop (deutsch: Blauäugigen-Workshop) am eigenen Leib erfahren, wie sich Rassismus anfühlt – indem sie von einem Coach systematisch fertig gemacht werden, besonders häufig sind Schüler Teilnehmer der Kurse.

    ABER: Nicht nur an Schulen sollen sich Weiße für ihre Haut- und Augenfarbe schlecht fühlen. Auch die Bundeswehr hat die Soldaten eines Panzergrenadierbataillons aus Brandenburg in den „Blue-Eyed“-Workshop geschickt.

    Einer Teilnehmerin kommen während eines „Blue-Eyed“-Workshops die Tränen

    Und auch in Schleswig-Holstein und Hessen führte man den Workshop bei der Polizeiausbildung durch. In Schleswig-Holstein mussten sich alle angehenden Polizisten der Landespolizei aus den Jahrgängen 2016 und 2017 von Schlicher schikanieren lassen. Auf BILD-Anfrage erklärte eine Sprecherin der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung, dass der Workshop Teil eines Trainings in dem Bereich „Interkultureller Kompetenz“ stattfand.

    ➡ Wie viel die Bundeswehr und die Polizei für den Workshop ausgaben, ist nicht bekannt. Auf seiner Homepage verlangt Schlicher für einen seiner Workshops zwischen 2400 und 3900 Euro.

    https://www.bild.de/politik/inland/politik/skandal-workshop-bei-polizei-u-bundeswehr-weisse-sollen-sich-fuer-ihre-hautfarbe-77151720.bild.html

    In der ZDF-Doku „Der Rassist in uns“ aus dem Jahr 2014 wird gezeigt, wie ein solcher Workshop abläuft: Menschen mit blauen Augen wird dort – als Zeichen für ihre Minderwertigkeit – ein grüner Kragen um den Hals gebunden.

    Der Coach, Jürgen Schlicher, der die Teilnehmer durch das Training führt, lässt dann keine Gelegenheit aus, um die Blauäugigen zu demütigen. So werden die blauäugigen Teilnehmer in einen Raum ohne Sitzgelegenheit gebracht und von Security-Männern körperlich bedrängt. Danach werden sie auf eng unbequeme Stühle in die Mitte eines Raumes gepfercht, während die Braunäugigen auf einem teilweise höher liegenden Podest sitzen.

    Doch damit nicht genug: Schlicher schnippt den Blauäugigen mit der Hand vor dem Gesicht herum, fordert sie auf, sich auf den Boden zu setzen oder beleidigt sie – wirft ihnen etwa vor, dass sie dümmer seien als die Braunäugigen. Die Blauäugigen werden dann von Schlicher gezwungen, rassistische Sprüche von Plakaten vorzulesen, in denen Menschen mit blauen Augen erniedrigt werden. „Wir können nicht zulassen, dass Blauäugige in Deutschland unsere Sozialsysteme ausnutzen“ oder „Kennst du einen Blauäugigen, kennst du alle“, steht dort.

    Brisant: Auf BILD-Anfrage erzählte Jürgen Schlicher, dass er mit seinem Unternehmen „Diversity Works“ schon 412 solcher Trainings durchgeführt hat, davon etwa 15 Prozent an Schulen.

    Das Bundesverteidigungsministerium rechtfertigte die Teilnahme an den Workshops mit Maßnahmen der „politischen Bildung“, die „ein wesentliches Element“ der „Führungskultur der Bundeswehr“ sei, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums zu BILD. Dadurch wolle man die „Soldaten in die Lage versetzen, für die im Grundgesetz ausformulierten Grund- und Menschenrechte bewusst einzutreten“, heißt es weiter.

  79. @ lorbas 23. Juli 2021 at 21:31

    Und das lassen sich Leute für ein popliges Monatsgehalt gefallen?

    Diesem Rassisten hätte ich zu jeder Zeit und an jedem Ort die rote Suppe aus der Nase tropfen lassen. Vor jedem Gericht der Welt wäre ich danach stolz darauf gewesen. Einen Arbeitgeber der mich erniedrigt, auf den hätte ich und werde ich einen großen Haufen setzen. Haben diese Leute keinen Stolz?

    Meine wunderbare Mutter hat mir meine saphirfarbenen Fenster zur Welt vererbt, es sind Symbole von hunderten Generationen Liebe und Fürsorge die meinen Ahnen aufgebracht haben um den Menschen der ich heute bin zu erschaffen. Und als Christ sage ich Gott hat mich so gemacht, denn Gott liebt mich so wie ich bin.

    Danke für diese traurigen Neuigkeiten.
    Peter

  80. @Peter Blum 24. Juli 2021 at 12:08

    „Meine wunderbare Mutter ……. denn Gott liebt mich so wie ich bin.“

    Berührend!
    „Flieg‘, wohin deine Seele dich trägt.“? – Zu Peter Blum, auf den seine wunderbare Mutter so stolz sein darf!

    Alles Gute!

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