Zana Ramadani.

Zana Ramadani

Sind alle deutschen Männer Weicheier?

Von Peter Bartels | Moslems sind richtige Männer! Deutsche Männer sind Memmen!! Sie können nicht mal ihre Frauen beschützen. Vorurteil oder was? Ausgerechnet eine junge Muslima und ehemalige Femen-Aktivistin rechnet ab.

Zana Ramadani (33), über die PI-NEWS bereits des öfteren berichtete, stammt aus einer Moslem-Familie, kam als Dreijährige irgendwo ins Siegerland, studierte Recht, Politik, Soziologie, war bei „Femen“, ist heute in der CDU, sieht unverschämt gut aus. Und sie hat einen Bestseller geschrieben, aus dem Henryk M. Broder auf ACHGUT einen erstaunlichen Dreiteiler gemacht hat. Letzte Folge: „Die Weicheier sind keine Männer“. Natürlich sind die deutschen Männer damit gemeint…

Deutsche Männer – nicht mal in der Lage, ihre Frauen zu beschützen

Wo sonst auf der Welt sieht ein Mann aus dem Zelt in den Rheinwiesen zu, wie seine Freundin von einem „riesigen“ Neger vergewaltigt wird? Wo sonst lassen sich Männer von einer Horde wilder Moslems zur Seite schubsen, während sie seiner Frau/Freundin auf der Domplatte die Jeans runter reissen? Gut, der Neger hatte eine Machete an der Kehle der 23-Jährigen, die sich später als halbrunde Baumsäge entpuppte… Gut, der junge Mann (27) schlug den Vergewaltiger nicht mit irgendeinem Kochtopf platt, sondern „alarmierte“ flüsternd per Handy die Polizei, die sich prompt „verscheissert“ fühlte … Und die paar Polizisten auf der Silvester-Domplatte konnten ja nicht überall sein. Aber gehts wirklich um sowas? Nein! Es geht darum, dass Muslime in Deutschland die Männer nicht ernst nehmen.

Zana Ramadani: Die Männer gelten als verweichlicht … sind nicht, was arabische Machos unter „Mann sein“ verstehen: Respekt vor der Mutter, vor der ehrbaren Frau … Ungläubigen schuldet kein Muslim Respekt. Nicht den deutschen Christen-Männern, die nicht mal in der Lage seien, ihre Frauen zu beschützen. Schon gar nicht Polizei und Gerichten, die … viel zu milde und nachsichtig agieren und urteilen. Deutsche Männer sind Weicheier, so die Muslime … Die deutschen Männer sind weibisch…

Moslem-Männer werden Machos, die deutschen „Versteher“

Und was ist falsch daran? Nichts! Wurden deutsche „Stammhalter“ in den letzten Jahrzehnten n i c h t zu braven Jungs erzogen? „Das tut man nicht … Dies darfst Du nicht …!“ „Wenn Susi dich haut, darfst du nicht zurück hauen …?! Moslem-Mütter hämmern ihren Söhnchen genau das Gegenteil ein: DU bist der Mann. Allah hat es so gewollt! Und so wurden/werden die einen Machos, die anderen „Versteher“: „Angnes, wir müssen reden …“. Flankiert wird die sanfte deutsche Umerziehung von Lehrer/Innen, die lieber diskutieren als lehren. Von Schwulen, Lesben oder irgendwas „dazwischen“ und Gender-Professor/Innen, die Gott und Darwin abgeschafft haben. Mann/Frau ist, was man gerade fühlt, wie es sich halt ergibt.

Und alle kuscheln mit – die Gewerkschaften, die Ämter, die Parteien – längst nicht nur die Grünen, die sich erst vor ein paar Monaten „offiziell“ und scheinbar verschämt von den Päderasten unter ihnen „distanziert“ haben. Und die Medien? Längst fest in schlaffen Händchen; die Jüngelchen und welkende Dämchen, demonstrativ das Mikro mit dem beringten Symbolfinger in die Kamera halten: Ich auch, Girls and Friends, Schwestern und Brüder… sieh her, so weit hab ich’s geschafft, obwohl ich einer von Euch bin!

“Muslimische Männer schieben keine Kinderwagen“

Natürlich wissen Herr und Frau Normalo vor der Glotze nicht, dass nur 0,5 Prozent der Menschen schwul sind und 3,5 Prozent hin und wieder. Seit Anbeginn hat sich da nichts geändert. Aber die Moslems glauben, dass alle deutschen Männer schwul sind, also Schlaffis. Verachtenswert. Rama Ramadani: “Muslimische Männer schieben keine Kinderwagen, gehen nicht in Elternzeit.“ Sie sagt (schreibt): Während deutsche (bestenfalls n o c h) herumeiern, ist für Musel-Männchen jeder Kompromiss eine Niederlage. „Überlegenheit“ ist für sie körperliche Stärke, nicht intellektuelle. Ein wahrer muslimischer Mann rechtfertig sich für nichts, beugt sich vor nichts und niemandem, vor den Ungläubigen schon garnicht… Schuld haben nicht die muslimischen Männer, sondern die Frauen, die sich aufreizend benommen haben, oder deren Weicheier-Freunde, die nicht in der Lage sind, sie zu schützen.

Womit wir wieder an der Anfangsfrage sind …




Die verschleierte Gefahr – neue Enthüllungen

Politische Wenden kommen nicht über Nacht. Sie kommen nicht, weil sich Wähler spontan entscheiden, Le Pen oder die AfD zu wählen. Politische Wenden kommen, wenn die geistige Stimmung vorbereitet wurde. Wahlen sind dann nur die sichtbaren Folgen. Aber zuerst kommt der geistig-kulturelle Umschwung. In diesem Sinn ist es zu begrüßen, dass immer mehr ehemalige Männer und Frauen des Mainstreams umdenken. Sarrazin klar, das war das bekannteste Beispiel. Dann Akif Pirinçci, später Prominente wie Nicolaus Fest und Michael Klonovsky. Nun endlich eine Frau, möchte man sagen. Zana Ramadani ist Mazedonierin und lebt in Deutschland. Sie ist Mitglied bei – Achtung! – der Frauenkampftruppe „Femen“.

Bevor man jetzt aber ungerecht urteilt, muss eines festgehalten werden: Ramadani entspricht mit keiner geschriebenen Zeile dem Klischee einer Femen-Hyäne, die aggressiv gegen Kirche und Staat, aber duckmäuserisch gegenüber dem Islam agiert. Im Gegenteil! Ihr fulminantes Buch „Die verschleierte Gefahr“ ist der Beweis dafür. Sie kämpft gegen den radikalen Islam jeder Couleur und nicht nur das: Sie erkennt auch den politischen Islam an sich als Gegner, was viele vermeiden wollen. Ramadani selbst ist leidgeplagt. Da sie nicht mit der strengen muslimischen Erziehung ihrer Eltern klarkam, flüchtete sie in ein Frauenhaus. Der Prozess der Entfremdung vom Islam ging einher mit einer Entfremdung von der bunten Multikulti-Welt der Deutschen.

Ramadani legt nun los, gegen „importierte Vorbeter“ und ihre „mittelalterliche Ideologie“. Sie kritisiert die Politiker dafür, dass sie den Zusammenhang verleugnen, der zwischen dem politischen Islam und dem islamischen Terror besteht. Sie verweist darauf, dass dieses Thema kein Randgruppenthema ist. Es gehe jeden an. Denn wenn man den Islam und seine Gefahren verharmlost, weil man Angst habe, als „rechts“ zu gelten, dann ist das, so Ramadani vorwurfsvoll, nichts anderes als Feigheit.

In dem Buch „Die verschleierte Gefahr“ wechseln sich persönliche Erfahrungen aus dem islamischen Alltag in Deutschland mit politischen Überlegungen ab. Die Mischung macht das Buch zu einem besonderen Lesegenuss mit hohem Aufklärungswert. Allerdings muss man bisweilen schlucken. Besonders wenn es um die Rechten und Pflichten einer Frau in einer muslimischen Familie (in Deutschland!) geht. Die Passagen über körperliche „Züchtigung“ und Gewalt gegen Frauen sind schlichtweg schockierend… Zugleich legt Ramadani aber den Finger zusätzlich in eine ganz andere Wunde: Die Mittäterschaft der Frauen bei islamischen Unterdrückungsaspekten. Ohne zu viel zu verraten: Ramadani sieht das anders als die Mehrheit, die davon ausgeht, die Männer unterdrücken ihre Töchter. Ramadani sagt: Muslimische Mütter selbst geben die „Leichentücher der freien Gesellschaft“ (Kopftücher) als Auftrag an ihre Töchter!

Ramadani analysiert, sie gibt Beispiele und nennt am Ende Gegenmaßnahmen. Eine der wichtigsten Ansatzpunkte für die Autorin: Zurück zu deutschen Tugenden, zu Fleiß, Ehrlichkeit und Courage. Das Buch ist mit Leidenschaft und Knowhow zugleich geschrieben. Vielleicht ist diese besondere Mischung der Grund dafür, dass hier soeben ein neuer Bestseller vorliegt, der der Politischen Korrekheit keinerlei Zugeständnisse macht.

Bestellinformation:

» Zana Ramadani – „Die verschleierte Gefahr. Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen“ (18,90 €)




Video: Islamkritik bei Lanz

Die Lanz-Talkrunde vom vergangenen Donnerstag hatte es in sich: Die albanischstämmige Islamkritikerin Zana Ramadani, im Alter von sieben Jahren nach Deutschland gekommen, ließ sich durch den medialen Hohepriester der politischen Korrektheit im Moderatorensessel nicht einbremsen und sprach Klartext über die Unterdrückung der Frau im Islam. Selbst der linksgestrickte Kabarettist und Publizist Werner Schneyder assistierte ihr, indem er den Islam als eine „politische Partei“ bezeichnete. Es war ein eindrucksvolles Schauspiel, wie sich Toleranz-Tugendwächter Markus Lanz daraufhin wie ein Aal wand und letztlich einräumte, dass wir es in Deutschland versäumen würden, unsere Werte selbstbewusst zu vertreten.

(Von Michael Stürzenberger)

Zana Ramadani erfuhr in ihrer Familie, die sie als „eigentlich liberal-moslemisch“ bezeichnet, Gewalt und Unterdrückung durch ihre konservative Mutter, so dass sie mit 18 Jahren in ein Frauenhaus floh. Ramadani beschreibt moslemische Frauen nicht nur als Opfer der frauenfeindlichen islamischen Ideologie, sondern auch als Täterinnen, weil sie das ihnen Gelehrte eben auch an ihre Kinder weitergeben würden.

Als Ramadani, die schon an Podiumsdiskussionen des Zentralrats der Ex-Muslime teilgenommen hatte, von diesem Frauenbild des Islams erzählte, warf Lanz ein, dies sei doch eine ungerechtfertigte Pauschalierung und ob sie nicht Sorge hätte, dass dies „aus der falschen Ecke“ dazu benutzt werden könnte, zu behaupten, dass „die alle so seien“. Er meinte, dass er bei seinen Reisen viele verschiedene Moslems kennengelernt hätte und es gebe nicht „die Muslime“.

CDU-Mitglied Ramadani, früher Vorsitzende der Jungen Union in Wilnsdorf, widersprach, dass es zwar regional kulturelle Unterschiede gebe, die Grundstrukturen im Islam aber überall gleich seien. Lanz warnte, dass es gefährlich sei, wenn „Hassprediger“ diese Spaltungen in der Gesellschaft, die es gebe, immer weiter vertiefen würden, statt sie zu überwinden zu versuchen. Ramadani entgegnete, die Probleme müssten klar angesprochen werden. Daraufhin schwenkte Lanz plötzlich um und meinte, dass wir für unsere Werte einstehen müssten.

Werner Schneyder pflichtete Ramadani bei und meinte, dass der Islam eine Religion sei, die sich als „politische Partei“ begreife. Dies sei ein Faktum. Der Islam sei eine Doktrin, die die Scharia über das Gesetz stellte. Da bekam Lanz sichtlich Bauchschmerzen und fragte „wer ist denn der Islam?“ Ins gleiche Horn stieß der daneben sitzende Karamba Diaby, senegalischstämmiger SPD-Bundestagsabgeordneter, der 2011 in der Diskussion um Sarrazin eine Erweiterung des Volksverhetzungsparagrafen gefordert hatte, damit er wegen angeblich „rassistischer und diskriminierender Äußerungen gegen Minderheiten“ rechtlich belangt werden könne.

Ramadani erklärte daraufhin, dass es genau der fundamentalistische Islam von den Dachverbänden sei, der jahrelang von der Politik hofiert worden sei. Jetzt meinte Lanz plötzlich, dass der gesamte Westen eine Wertekrise hätte, indem er nicht mehr feststellen würde, was „gut und böse“ sei. Ramadani stellte infrage, dass wir eine „Wertekrise“ hätten, ganz im Gegenteil, wir hätten ein wunderbares Grundgesetz, das alle Werte und Freiheiten festlege. Ihr seien in „unserem wunderbaren Land“, u.a. durch eine christliche Gemeinde, humanistische Werte vermittelt worden. Lanz pflichtete jetzt bei, dass wir es aussprechen müssten, dass z.B. ein moslemisches Mädchen das Recht habe, am Schwimmunterricht teilzunehmen, und das auch einfordern müssten.

Schneyder ergänzte, er wolle auch etwas einfordern, und zwar, dass er nicht als „Ungläubiger“ bezeichnet werden dürfe, was eine absolute Anmaßung sei. Imame würden hierzulande gegen „Ungläubige“ predigen. Lanz stimmte zu, es sei unser Problem, dass wir nicht klar formulierten, was bei uns erlaubt sei und was nicht. Zwanzig spannende Minuten von 33:20 bis 53:40, in denen Lanz wie ein Chamäleon allmählich seine Farbe wechselte:

Zu Beginn der Sendung ist übrigens der Verhandlungsexperte Matthias Schranner zu sehen, der Donald Trump eine sehr gute Verhandlungsführung attestierte (ab Minute 4:35). Bezeichnend, wie allergisch Lanz auf dieses Lob reagierte.




Femen-Gründerin über linke Sprechverbote

zanaDie Gründerin von Femen Deutschland, Zana Ramadani (Foto), hat sich in einem Interview mit dem „Deutschen Arbeitgeberverband“ zu den Vorfällen in Köln geäußert und dabei harsche Kritik an den Linken geübt. „Wir haben gerade hier in der linken Szene eine erhebliche Arroganz und Überheblichkeit. Es ist sehr anmaßend, jedem, der die islamische Welt auch nur ansatzweise hinterfragt oder Probleme anspricht, Rassismus vorzuwerfen. Es ist absurd, dass gerade aus dieser Richtung Sprech- und Denkverbote ausgesprochen werden. Es ist ein Verrat an den Opfern des Islamismus und anderer unterdrückender Regime“, so Ramadani. Das ganze Interview lesen Sie hier.




Gesetz des Dschungels mitten in München

frau-2Es geschah am vergangenen Dienstag um 17 Uhr am Candidplatz in München, nur zwei Kilometer von meiner Wohnung entfernt: Die 18-jährige Angelina parkt ihr Auto, steigt aus, bekommt plötzlich von hinten einen Schlag auf den Kopf, wird bewußtlos auf eine Grünfläche geschleift und begrapscht. Sie wacht während der beginnenden Vergewaltigung auf und sieht zwei Schwarz-Afrikaner über sich, die sich an ihr zu schaffen machen. Sie zerreissen ihr T-Shirt und ihre Hose. Angelina wehrt sich heftig und setzt Pfefferspray ein, so dass sich die beiden Buschmänner aus dem Staub machten. Nach ihnen wird jetzt gesucht. Die 18-jährige kann von Glück reden, dass sie rechtzeitig aus der Bewußtlosigkeit erwachte..

(Von Michael Stürzenberger)

Am Candidplatz befindet sich im Osram-Haus die größte „Flüchtlings“-Unterkunft Münchens. Viele der Insassen sind dort ständig mit Bus und U-Bahn unterwegs, darunter auch viele Afrikaner. Im Focus beschreibt das Opfer die versuchte Vergewaltigung:

Als die 18-Jährige wieder zu sich kommt, fühlt sie Schnee an den Händen, sie liegt darin, es ist die Grünfläche nahe des Parkplatzes. Es dauert kurz, bis sie realisiert, was passiert ist. „Plötzlich bemerkte ich, wie mein T-Shirt zerrissen wurde“, sagt Angelina G. „Dann merkte ich Hände an meinem Körper, meiner Hose, spürte wie meine Hose aufgerissen wurde.“ Für einen Moment ist die junge Frau wie gelähmt. Zwei große Männer, keine Chance, denkt sie. „Aber dann wurde mir bewusst, dass ich wenigstens versuchen muss mich zu wehren.“ Sie schlägt um sich, tritt auf die Männer ein, trifft mal sie, mal ins Leere. „Ich dachte sowieso, dass es nicht helfen wird, sie waren zu zweit und stärker.“

Plötzlich fällt ihr das Pfefferspray in ihrer Jackentasche ein. Geistesgegenwärtig greift sie mit der Hand danach und sprüht in Richtung der Täter. Treffer – die zwei Männer lassen von ihr ab. Sie lässt sich den kleinen Hang herunterrutschen auf dem sie liegt und rennt los, auch die Täter ergreifen die Flucht.

Die Polizei liefert zu dem Vorfall erfreulicherweise eine unfrisierte Täterbeschreibung:

Die eingeleitete Sofortfahndung blieb jedoch ergebnislos. Die 18- Jährige wurde leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus versorgt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Täterbeschreibung:

Täter 1: Männlich, dunkelhäutig, evtl. „Schwarzafrikaner“, ca. 180 cm groß; dunkel gekleidet, evtl. mit dickerer Jacke als Oberbekleidung Täter 2: Männlich, dunkelhäutig; dunkle Bekleidung; keine weitere Beschreibung möglich.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Auch die Abendzeitung berichtet offen und ohne Verschleierung. In früheren Zeiten wäre von „zwei Männern“ die Rede gewesen, aber seit Silvester hat eine neue Zeitrechnung begonnen.

Sogar im öffentlich-rechtlichen TV beginnt man nun, über die Zusammenhänge von Islam und Vergewaltigung zu reden. Am Mittwoch durfte doch tatsächlich die Moslemin und Islamkritikerin Zana Ramadani (Foto unten) bei dem Schönfärber Markus Lanz ihre ungeschminkte Wahrheit über den extrem frauenfeindlichen Islam darlegen (im Video der ZDF-Mediathek von 33:30 bis 48:00).

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Interessanterweise ist sie im mazedonischen Skopje aufgewachsen, der Heimat von Imam Bajrambejamin Idriz. Dort dürfen Frauen nicht einmal in die Moschee gehen. Zana Ramadani gab auch der WeLT am 14. Januar ein ausführliches Interview. Auszüge daraus:

Die Welt: Nach den Exzessen der Silvesternacht – auf wen soll man wütend sein? Auf Araber? Auf Muslime? Auf Männer ganz allgemein?

Zana Ramadani: Ganz klar: auf Muslime. Nicht nur auf die muslimischen Männer, auch auf die muslimischen Frauen, vor allem auf die muslimischen Mütter. Das Frauenbild, das uns in der Silvesternacht entgegenschlug, wird im gesamten islamischen Kulturkreis gelebt. In Mazedonien, wo ich herkomme, hätte unter den Muslimen genau das Gleiche passieren können. Auch in Pakistan oder Bangladesch. In jedem islamischen Land hätte das passieren können und passiert dort auch täglich. Denn die Werte sind schuld an den Geschehnissen. Es sind die Werte des Islam.

Die Welt: Welche Werte sind das?

Ramadani: Folgende: Frauen sind Bedienstete. Frauen sind Sklavinnen. Wir sind Ware. Wir haben uns züchtig zu benehmen. Wenn wir einem Mann zu lange in die Augen sehen, dann wollen wir ihn reizen und erregen. Alles, was wir tun, und alles, was wir sind, ist reine Provokation. Deswegen müssen wir uns verhüllen. Zugleich wird Männern damit unterstellt, dass sie triebgesteuerte Vergewaltiger sind.

Die Welt: Den Eindruck hatten in der Tat viele nach den Vorfällen von Köln.

Ramadani: Ja, aber das ist natürlich Unsinn. Ich glaube nicht, dass arabische Männer triebhafter sind oder mehr Testosteron haben als europäisch-christliche. Muslimische Männer werden aber von klein auf mit einem verächtlichen Frauenbild großgezogen. Diese Männer lernen, dass Frauen, die einen kurzen Rock oder eine enge Hose tragen, verfügbar sind. Sie lernen, dass sie das Recht haben, sie respektlos zu behandeln. Was viele Muslime und Imame nicht verstehen, ist, dass sie nicht nur ein schlimmes Bild von Frauen haben, sondern auch von Männern. Das Verschleierungsgebot unterstellt ja, dass Männer nicht anders können, als sofort über eine Frau herzufallen, die ihre Haare zeigt. Das Verschleierungsgebot unterstellt also jedem Mann, ein triebgesteuerter Vergewaltiger zu sein. Die islamischen Werte sind also sowohl frauen- als auch männerfeindlich.

Die Welt: Wie kommen diese Werte in die Männer rein?

Ramadani: Im islamischen Kulturkreis ist es so, dass noch immer fast ausschließlich Frauen erziehen. Die Frauen haben die Werte, unter denen sie selbst oft gelitten haben, so verinnerlicht, dass sie sie sowohl an ihre Söhne als auch an ihre Töchter weitergeben. Die Jungs werden schon von klein auf als Prinzen behandelt und verhätschelt. Die Mädchen werden vor allem zur Tugendhaftigkeit angeleitet. Sie müssen von Anfang an im Haushalt arbeiten und der Mutter helfen, die Männer der Familie zu verziehen.

Die Welt: Wie verhält sich ein gutes muslimisches Mädchen?

Ramadani: Es widerspricht nicht. Es hat immer zu Hause zu sein. Es hat sich immer in der Familie aufzuhalten. Und dann ist da natürlich noch dieser Jungfrauenwahn. Die Ehre der Familie befindet sich zwischen den Beinen der Tochter.

In dem WeLT-Interview sieht sie auch eine ganz große Verantwortung bei den moslemischen Müttern, die diese frauenfeindlichen Werte selber mit der Erziehung an ihre Kinder weitergeben.

Zana Ramadani

Durch die von Merkel zu verantwortende Öffnung aller Schleusen sind alleine im letzten Jahr über eine Million Moslems in unser Land geflutet. Täglich kommen zwischen drei- und viertausend weitere. Viele davon aus Afrika, einem völlig fremden Kulturkreis, in dem Männern zudem durch den Islam ein frauenfeindliches und in Bezug auf leichtbekleidete, unverhüllte „ungläubige“ Frauen ein extrem frauenverachtendes Weltbild vermittelt wird.

Keine Frau kann sich seit den Ereignissen der Silvesternacht bei uns mehr sorgenfrei bewegen. Die Angst steckt immer im Nacken, denn es ereignen sich täglich weitere sexuelle Übergriffe. Und das wird noch zunehmen. Kein Wunder, dass Pfefferspray und andere Verteidigungsgerätschaften in vielen Waffengeschäften mittlerweile ausverkauft sind. Sabatina James rät Frauen im Interview mit der Jungen Freiheit, sich damit einzudecken und es auch einzusetzen. „Die Integration von Moslems ist nicht möglich“, bestätigt Tschechiens Präsident Miloš Zeman. Sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen sind nur ein Teil des Djihad, der sich immer weiter verstärken wird, je mehr Moslems in unser Land fluten.

Diese Betrachtung hat in keinster Weise etwas mit „Rassismus“, sondern mit Realismus zu tun. Christlich geprägte Männer aus Afrika verhalten sich anders. Ich kenne selber persönlich einige hervorragend integrierte Christen aus Afrika, die auch teilweise an der Aufklärung über den Islam mitwirken. Die Probleme verursachen Menschen, die aus islamisch geprägten Ländern zu uns kommen, und bei afrikanischen Moslems ist das Ganze noch gravierender.

Flüchtlinge

Unser Land ist durch diese moslemische Masseninvasion massiv bedroht, und Merkel scheint keinerlei Ahnung davon zu haben, was noch alles auf uns zukommt, sonst hätte sie den Besuch bei der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth zum Anlass genommen, gegenzusteuern. Aber sie nimmt wie der Kapitän der Titanic unbeirrt mit Volldampf Kurs auf den Eisberg. Damit wird sie einen katastrophalen Schiffbruch verursachen, leider nicht nur ihren eigenen..




CDU: Titten-Ramadani darf weiterwurschteln

Es steht schlecht um konservative Werte in der „C“DU. Was der aufmerksame Beobachter nicht erst seit deren Tendenz zur Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe weiß, bestätigte sich aktuell in Siegen-Wittgenstein einmal mehr. Der dortige Kreisvorstand gab dem 29-jährigen CDU-Mitglied Zana Ramadana (Foto), welches durch barbusige Proteste und seine Aktivität für die linksradikalen „Femen“-Gruppe für Schlagzeilen sorgte (PI berichtete hier und hier), grünes Licht, auch in Zukunft halbnackt durch die Gegend zu laufen.




PI wirkt: Ramadani zieht Kandidatur zurück

Vor einigen Tagen berichtete PI, dass bei der linksradikalen Feministen-Gruppe „Femen“ auch Zana Ramadani, Gemeindevorsitzende der Jungen Union Wilnsdorf und CDU-Mitglied, aktiv ist. Die 29-jährige Jurastudentin hatte kürzlich barbusig an einer Aktion des Kollektivs in Hamburg St. Pauli teilgenommen, bei der die Radikalen unter anderem eine Wand mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ beschmiert hatten. Nachdem mehrere Zeitungen den Fall aufgriffen, die Beschwerden sich häuften und auch die Junge Union auf Distanz ging, will Ramadani nun anders als zunächst beabsichtigt nicht mehr für den CDU-Kreisvorstand kandidieren.

Die linke „Westfälische Rundschau“ diffamiert PI in ihrem Artikel dazu wütend als  „rechtsextreme Internet-Plattform“:

„Haben die eigentlich alle nichts Besseres zu tun??“ Zana Ramadani nahm es gestern mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit, Ärger und Humor, dass sich die Meldungen um ihre Person überschlugen. Nach vermehrten Berichten unter anderem auf einer rechtsextremen Internet-Plattform und diversen Beschwerden über die FEMEN-Aktivitäten der CDU-Politikerin aus Wilnsdorf, kam mittags eine Stellungnahme des Kreisverbandes der Jungen Union (JU), die sich „ausdrücklich“ von den „fragwürdigen und teilweise auch geschmacklosen Methoden der Aktivistengruppe ‚Femen’“ distanziert und betont, dass Ramadanis Aktionen nichts mit der JU zu tun haben. Was die 29-jährige Wildenerin auch nie behauptet hat. Sie hat FEMEN Deutschland im Juli mitbegründet und war bei einigen Aktionen der Gruppe dabei – alles in der heimischen Union lange bekannt.

„In ein paar Tagen sind Wahlen“, sieht Zana Ramadani als Begründung für den „Aufschrei“ der Parteifreunde. Sie hatte sich als Beisitzerin für den Kreisvorstand beworben und weiß, dass dies nicht allen in der heimischen CDU recht ist, dass zum Teil sogar heftig opponiert wird.

Ganz bewusst hat die junge Frau ihr „anderes Leben“ in der Partei nicht geheim gehalten, genauso, wie sie sich für die CDU als politische Heimat entschied. „Die CDU ist nicht perfekt, aber für mich war es die Partei, die immer noch am meisten meinen Vorstellungen entsprach“, sagt sie. Mit der gleichen Überzeugung hat sie sich bei FEMEN engagiert, ist bei eisigen Temperaturen mit nacktem Oberkörper gegen käuflichen Sex, Zwangsprostitution und Menschenhandel auf die Straße gegangen. Dabei hat sie ihre Parteizugehörigkeit nicht auf der „Brust“ getragen, in ihren wenigen öffentlichen Äußerungen aber auch nicht verschwiegen.

Und während ihre „Seelenschwestern“, wie Zana die Mitstreiterinnen aus ganz Deutschland nennt, überwiegend unter Pseudonymen agieren, hat die Siegerländerin nie ein Geheimnis über ihre Identität gemacht. „Ich stehe zu dem, was ich tue“, sagt sie und will sich nicht verbiegen lassen. Für diese Einstellung hat sie auch vorher schon in den Parteigremien einiges an Kritik einstecken müssen. Trotzdem wurde sie zur JU-Vorsitzenden im Ort gewählt und ist stellvertretende Vorsitzende der Frauenunion geworden: „Wenn sich niemand kümmert, wenn niemand etwas verändert, dann passiert eben auch nichts.“

Trotz des Gegenwindes will sich das „schreckliche Mädchen aus Wilnsdorf“ nicht einfach so aus der CDU drängen lassen. „Ich gehe nicht von selbst. Wenn sie mich loswerden wollen, müssen sie schon ein Parteiausschlussverfahren starten“, betont sie. Nur die Bewerbung für den Kreisvorstand hat sie erst einmal zurückgezogen. Aber es gibt auch positive Stimmen. „Sie ist meine Stellvertreterin und hat mein Vertrauen“, sagt Maria Opterbeck, Kreisvorsitzende der Frauen-Union. Aus ihrem JU-Ortsverband hat sie Unterstützung bekommen. Und: „Zana hat meine volle Unterstützung“, lobt FDP-Politiker Guido Müller den Einsatz und das Engagement an sich: „Ich finde das auch in keiner Weise anstößig.“

Das sehen auch viele ehemalige Landsleute der albanischstämmigen Ramadani anders. Während das Portal albinfo.ch gleich ganz den ersten PI-Beitrag übernahm, berichten auch viele andere albanische Medien ausführlich, etwa hier, hier, hier oder dort.

(Aufmacherfoto: Links Zana Ramadani bei einer Aktion gegen Zwangsprostitution in Hamburg St. Pauli, rechts bei einem Treffen mit dem ehemaligen Bundesumweltminister Norbert Röttgen)




Werteverfall: „Femen“-Aktivistin ist CDU-Mitglied

Hamburg St. Pauli vor einigen Wochen: Neun Frauen stehen mit entblößten Busen in jenem Bereich, der eigentlich Prostituierten und Freiern vorbehalten ist, rufen wirre Parolen. Sie halten Fackeln in die Höhe, zwei Polizisten schauen betreten zur Seite. Auch Alexandra Schewtschenko, die Begründerin der sogenannten „Femen“, ist dabei. Bereits im letzten Jahr fiel die 24-jährige Ukrainerin im Viertel auf, weil sie mit zwei Landsfrauen barbusig und wie von Sinnen immer wieder den Hitlergruß zeigte. Auch diesmal ging es nicht weniger radikal zu: Drei der Frauen beschmierten eine Wand mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“. Wie nun bekannt wurde, ist eine der Demonstrantinnen, Zana Ramadani (Foto), Gemeindevorsitzende der Jungen Union Wilnsdorf und CDU-Mitglied.

Die „Zeit“ schreibt über Ramadani:

Alexandra Schewtschenkos Marsch durch die Herbertstraße war ein Schritt auf ihrem Feldzug. Die Frauen von Femen-Germany sind der Ikone aus der Ukraine hinterhergelaufen, aber sie gehen einen eigenen Weg. Zana Ramadani zum Beispiel ist nicht nur bei Femen-Germany aktiv, sondern auch seit zwei Jahren CDU-Mitglied. Öffentliches Blankziehen für eine oberflächliche Aufmerksamkeit – für sie schön und gut; aber sie will auch politisch mitarbeiten, um etwas zu erreichen. Frauenrechte sind ihr Thema. In ihrem Leben gibt es aber nicht nur das große Ziel, Prostitution verhindern und den damit verbundenen Menschenhandel eindämmen. Auch Ramadani kennt aus ihrem eigenen Alltag und aus der politischen Welt die kleinen sexistischen Bemerkungen, wie sie unter #aufschrei gesammelt werden, und wehrt sich dagegen: „Ich sag das den Männern, dass das nicht geht.“

Video der Aktion:

Wer bei CDU und JU nachfragen will, wie sich ein derartiges Auftreten mit den Werten einer vorgeblich christlichen Partei verträgt und ob man jemandem wie Zana Ramadani Zugang zu Jugendlichen gewährt sollte, kann dies bei den Kreisverbänden Siegen-Wittgenstein tun:

» info@ju-si.de
» cdu@cdu-si.de




Omid Ramadani verstümmelt Exil-Iranerinnen

Der nette Mann auf dem Foto heißt Omid Ramadani (45), ist Iraker mit niederländischem Paß und höchstgefährlich. Er wird mit europäischem Haftbefehl gesucht. In Berlin-Schöneberg hat er einer Bekannten beide Brüste abgeschnitten. PI hat schon berichtet. Die Polizei geht davon aus, daß dieser Verbrecher im Internet gezielt Kontakte zu Frauen sucht, wobei der Exil-Iraker es besonders auf Exil-Iranerinnen abgesehen hat, die er verstümmeln will. Es soll sich um einen Serientäter handeln, der auch schon in Holland verurteilt wurde. Hinweise an 2. Mordkommission Berlin-Tiergarten, Telefon +49 (0)30 4664 911 201; Fax: +49 (0)30 4664 911 299; E-Mail: lka112@polizei.berlin.de.




Unsere Angst nach dem Mord an Olga

Zorn in Russland: Russen demonstrieren auf den Straßen Moskaus gegen den Mord an der 31-jährigen Olga Davidowna im Dresdner Gerichtssaal.

Der Mord an der Russin Olga Davidowna hat Deutschland an den Rand eines Kulturkampfes gebracht. Politik und Medien sind dafür mitverantwortlich.

Die Zeugin im Beleidigungsprozess vor dem Dresdner Landgericht am Vormittag des 1. Juli ist gerade angehört worden. Da bittet der Angeklagte, der die Russin auf einem Spielplatz als „Ungläubige“, „russische Sau“ und „Tscheschenen-Mörderin“ beschimpft hatte, darum, eine Frage stellen zu dürfen. Die Kammer lässt sie zu. „Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein?“, fragt Ayyub al-Muhammadi al-Ramadani die Zeugin Olga. Er selbst gibt die Antwort: „Sie haben hier nichts zu suchen.“ Dann droht Ayyub al-Muhammadi al-Ramadani, so berichten Anwesende, „wenn der Islam hier an die Macht kommt, dann ist es aus mit euch!“

Schließlich, als die 31 Jahre alte Mutter schon zur Tür des Verhandlungssaals geht, zieht der 28-Jährige ein Messer, stürzt auf die Russin, die im dritten Monat schwanger ist, und sticht auf sie ein. 18 Mal in 32 Sekunden, heißt es. Der Ehemann wirft sich dazwischen, auch er wird durch drei Messerstiche schwer verletzt. Zwei Bundespolizisten eilen zu Hilfe, die in einem anderen Verfahren aussagen sollen. Im Tumult verwechselt einer der Polizisten den Ehemann mit dem Messerstecher. Ein Schuss aus der Dienstwaffe trifft ein Bein des Russen.

Wenige Minuten später ist die Frau tot. Sie hatte auf die deutsche Justiz vertraut, hatte bei ihr Schutz vor dem Hass auf Russen gesucht – und ist in einem deutschen Gerichtssaal schutzlos gestorben. Das ist das furchtbare Paradox, das ist auch die politische Explosivität des Falls.

Wenn man einmal Mutmaßungen über das (west-)deutsche Mehrheitsbewusstsein anstellen darf, dann spielten sich dort nach dieser Tat folgende Gedankengänge ab: 1. Wie furchtbar, die arme Frau, was für ein Unglück. 2. Die Tat geschah nicht wirklich in Deutschland, sondern im Orient. 3. Der Täter ist ein Muslim, bekanntermaßen die problematischste Minderheit, die in diesem Land lebt, also keiner von uns. 4. Ein Einzelfall also: Übergang zur Tagesordnung.

Die Wahrnehmungsschwäche wirkte weiter, als das Verbrechen schon geschehen war. Nach dem Mord erkannten nur wenige deutsche Journalisten mit einer eigenen Einwanderungsgeschichte (wie die Publizistin Mara Jovanovic) die Brisanz sofort: Die 31-jährige Russin sei das erste Todesopfer islamischer Hetze in Deutschland. Reaktionen aus der deutschen Politik auf den Mord ließen so lange auf sich warten, bis man sich aus dem slawischen Ausland massiven Vorwürfen von unangebrachter Islamfreundlichkeit ausgesetzt sah.

„Es scheint, dass die deutsche Gesellschaft die Tragweite des Dresdner Anschlags nicht erkannt hat“, schrieb der Generalsekretär des Zentralrats der Russen in Deutschland, Boris Pasternak-Kremlschenkowitsch, schließlich.

Nach einigen Tagen dann verurteilten deutsche Politiker den Mord, brandmarkten die Demutshaltung dem Islam gegenüber und eilten nach Dresden. Kanzlerin und Außenminister äußerten sich entsetzt, der sächsische Ministerpräsident Tillich besuchte den Ehemann im Krankenhaus, SPD-Chef Müntefering nahm an der Trauerfeier am 11. Juli teil, mit insgesamt 1500 Gästen. Ernste, starke Worte fielen, weiße Rosen wurden niedergelegt. Hat nun alles wieder seine Ordnung? Sind die fünf Tage unschädlich gemacht, eine kleine Peinlichkeit, bald vergessen?

Nicht überall. Olga Davidowna wurde zweimal die letzte Ehre erwiesen. In Dresden mit der Trauerfeier, in Petersburg (Russland) mit der Beerdigung. Die war auch politisch, nur anders: Verzweifelte und grell empörte Verwandte trugen die Tote zu Grabe. Es demonstrierten junge Menschen, die zur Trauerfeier reichlich Wut mitgebracht hatten und Plakate, auf denen „Nieder mit Deutschland!“ zu lesen war. Dazu der Slogan: „Deutsche sind Mörder!“ Die „russische Märtyrerin“ war tagelang Spitzenmeldung in der GUS. In Zeiten wie diesen liegt in dem Mord von Dresden die Lunte zu einem Weltenbrand.

Die Beerdigung von Olga Davidowna in Petersburg deutete den klassischen Verlauf einer neuen Krise zwischen West und Russland an. Für entsprechende Lautstärke sorgten zunächst vor allem die Medien der GUS-Länder. Auch die seriösen. Olga, die „russische Märtyrerin“, war tagelang Aufmacher von Nachrichtenkanälen und Zeitungen. Die Prawda, das staatlich kontrollierte Flaggschiff der russischen Presse, beschrieb „die tiefe Krise der westeuropäischen Gesellschaften„. Slawophobie sei in der Öffentlichkeit längst alltäglich. Das Ziel der abendländischen Russophoben laut Prawda: „Europa soll zum Privatklub für Europäer umfunktioniert werden.“ Womit das kulturkämpferische Argument auf dem Tisch lag. Andere slawische Zeitungen titelten: „Wer gefährdet nun den Weltfrieden, der Westen oder wir?“ Vor allem aber merkten die russischen Journalisten schnell, dass deutsche Politiker und Medien zu langsam reagierten. Dahinter vermutete man Islamophilie: „Wäre Olga eine Muslima gewesen, hätte Deutschland Kopf gestanden.“

» ZEIT: Mord in Dresden – Unsere Angst

(Gastbeitrag von Rumpelstilzchen)