Entscheidung des Thüringer Ministerpräsidenten stößt auf harte Kritik

Ramelow beendet Shutdown – Schon ein „Post Corona“-Schachzug?

Von EUGEN PRINZ | Der Autor hätte nicht geglaubt, einmal in die Verlegenheit zu kommen, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow loben zu müssen. Seine Entscheidung, den Shutdown in seinem Bundesland mit Wirkung vom 6. Juni aufzuheben und nur noch lokale Maßnahmen je nach Infektionsgeschehen zu treffen, ist folgerichtig und der gegenwärtigen Situation angemessen.

In der Bild am Sonntag sagte Ramelow:

„Wir haben im März auf der Grundlage von Schätzungen von 60.000 Infizierten entschieden – jetzt haben wir aktuell 245 Infizierte. Der Erfolg gibt uns mit den harten Maßnahmen recht – zwingt uns nun aber auch zu realistischen Konsequenzen und zum Handeln.“

Zugzwang durch Ramelows Vorstoß

Das Vorpreschen Ramelows bringt die anderen Ministerpräsidenten in Zugzwang. Sie wissen genau, dass auch weite Teile der Bevölkerung in ihren Bundesländern das Ende des Shutdowns herbeisehnen. Davon zeugen auch die Demonstrationen und die immer häufiger vorkommenden Auseinandersetzungen zwischen „Maßnahmen-Verweigerern“ und der Polizei.

Wie gerne wäre wohl Bayerns Ministerpräsident Söder derjenige gewesen, der seinen Untertanen als Erster großmütig ihre Freiheit zurückgegeben hätte. Dementsprechend harsch war auch die Kritik aus Bayern. Was Thüringen plane, sei ein hochgefährliches Experiment für alle Menschen im Lande, sagte Florian Herrmann (CSU), Leiter der bayerischen Staatskanzlei, im Bayerischen Rundfunk. Er äußerte Entsetzen darüber, dass elementare Schutzmaßnahmen viel zu früh aufgegeben werden sollen. Als Nachbarland von Thüringen sei Bayern dadurch besonders gefährdet.

Weitere Stimmen:

„Ich halte eine komplette schnelle Lockerung für verfrüht“

(Mecklenburg-Vorpommerns Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) 

 „Ich bin dankbar für jede Lockerung, die wir verantworten können. Aber wir müssen umsichtig und vorsichtig sein. Das Virus ist noch unter uns, die Gefahr noch nicht gebannt. Wir dürfen die erzielten Erfolge im Kampf gegen die Seuche nicht fahrlässig aufs Spiel setzen.“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU)

„Mit der Entscheidung in Thüringen droht ein bundesweiter Wettlauf der Länder, der aus medizinischer Sicht katastrophal wäre.“

(Karl Lauterbach, SPD „Gesundheitsexperte“)

Man könnte jetzt den Rest des Beitrages mit den ablehnenden Kommentaren aus der Bundes- und Landespolitik zur Entscheidung des Thüringer Ministerpräsidenten füllen, aber das ersparen wir uns.

Erwähnenswert ist dazu lediglich noch, dass die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag Ramelow lobt. Sein Vorstoß sei genau das, was die AfD seit Wochen fordere.

Politisches Kalkül als Entscheidungsgrundlage? 

Das bringt uns zu der Frage, warum ausgerechnet Bodo Ramelow, eine der Gallionsfiguren von DIE LINKE, hier vorprescht. Sind es tatsächlich nur die Zahlen, oder ist es der erste Schritt, DIE LINKE für die Zeit des Umbruchs in der zu erwartenden großen Depression in Stellung zu bringen?

Es ist damit zu rechnen, dass in der kommenden Dekade nichts mehr so sein wird, wie es war und dass große Teile der Bevölkerung in Not geraten. Zudem wird es sich auf die Dauer auch nicht verheimlichen lassen, dass der Shutdown unnötig war und obendrein noch weitergeführt wurde, als dieser Umstand längst offensichtlich wurde.

In dieser Situation werden die um ihren Wohlstand gebrachten Bürger Schuldige suchen und bei den verantwortlichen Politikern der Regierungsparteien fündig werden. In der „Post-Corona“ Zeit, in der Zeit der Depression und der möglichen Verelendung ganzer Bevölkerungsschichten, werden die Karten neu gemischt. Das Heer der „Corona-Verlierer“  wird sich von der Union und der SPD abwenden. Die GRÜNEN sind keine Option, da in der Not der Klimaschutz keinen mehr interessiert. Abgesehen von der FDP, die als Wirtschaftsliberale wohl auch keine große Rolle in der „Post-Corona“ Zeit spielen werden, bleiben also nur die AfD und DIE LINKE als neue Heilsbringer.

Ramelow hat das erkannt. Er bringt seine Partei als eine politische Kraft in Stellung, die frühzeitig aus dem Shutdown-Wahnsinn ausgestiegen ist. Damit manövriert er DIE LINKE im Rennen um die zukünftige Gunst der Wähler in die Poleposition neben die AfD.

Ob diese dann allerdings aus der Startposition kommt, hängt davon ab, ob sie ihre Grabenkämpfe bis dahin beenden konnte und es schafft, sich auf einen sozialpolitischen Kurs zu einigen, der den Nöten der breiten Masse in der „Post-Corona“ Zeit Rechnung tragen wird. Ansonsten werden wir irgendwann in einer Republik aufwachen, in der DIE LINKE den Bundeskanzler stellt.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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„Corona-Festnahme“ einer Wirtin: Menschenmenge stellt sich gegen Polizei

Von EUGEN PRINZ | Die überzogenen und zum Teil wohl auch grundgesetzwidrigen Corona-Maßnahmen treiben einen Keil zwischen den Staat und die Bürger. Wie weit der Entfremdungsprozess bereits fortgeschritten ist, zeigte sich am Freitag, gegen 23.30 Uhr, in der Augsburger Maximilianstraße.

Kein Laissez-faire: Das Ordnungsamt schafft Ordnung

Mitarbeiter des Ordungsamtes beanstandeten den Lärmpegel rund um den Betrieb des „Cafe Max“. Ferner stellten sie Verstöße gegen die „Corona-Regeln“ beim Ausschank fest. Nachdem die Betreiberin nicht gewillt war, den Anordnungen der Kontrolleure Folge zu leisten, ordneten diese die Einstellung des Barbetriebes an. Einem Bericht der „Presse Augsburg zufolge, ging die Wirtin den Ordnungsdienst daraufhin verbal an und heizte die Stimmung der Menschenmenge gegen die städtischen Mitarbeiter auf. Diese wussten sich nicht mehr zu helfen und verständigten die Polizei.

Was im Folgenden passierte, da gehen die Stellungnahmen weit auseinander. Hier ist die Einlassung der Polizei:

„Eine Polizeibeamtin versuchte daraufhin die 30-jährige Wirtin und deren anwesende Mutter hinsichtlich der Verstöße zu sensibilisieren, als plötzlich eine der beiden Frauen unvermittelt der Beamtin ins Gesicht schlug. Als sich die Beamtin aus der Lage befreien wollte, ging auch noch die andere Frau körperlich auf sie los. Daraufhin wurden die beiden Frauen von den Einsatzkräften zu Boden gebracht. Trotz massiven Widerstandes konnten beide Frauen schließlich unter Kontrolle gebracht werden.“

Herr der Lage nur durch massiven Kräfteeinsatz 

Hinzufügen sollte man an dieser Stelle noch, dass die Polizei die Lage nur mit massiven Kräften, sowie unter Einsatz eines Diensthundes und Pfefferspray gegen einzelne Lokalgäste nach längerer Zeit unter Kontrolle bringen konnte. In der eingebetteten Videoaufnahme ist bei 0:25 Minuten der Faustschlag eines Polizisten ins Gesicht der am Boden liegenden Wirtin zu sehen. Auch eine Beamtin schlägt mehrmals zu, allerdings als Reaktion auf eine Ohrfeige der zweiten zu Boden gerungenen Frau (Minute 0:50). Daraufhin bekommt wiederum die Wirtin die zu einem Pferdeschwanz zurückgebundenen Haare der Polizistin zu fassen und zieht kräftig daran.

Audiatur et altera pars

Man höre auch die andere Seite – und das ist in diesem Fall die Wirtin Katharina Ertl. Sie hat das Lokal erst im November letzten Jahres übernommen. Wir wir wissen, schlug einige Monate später die Corona-Krise zu.

Gegenüber der „Presse Augsburg“ äußert sich Katharina Ertl wie folgt:

„Ich kann nur sagen das ich seit Monaten aufgrund der Coronalage um den Erhalt kämpfe um den Erhalt und ich hatte auch nie ein schlechtes Verhältnis zu Beamten. Ich habe in dem Zeitpunkt in keinster Weise die Aggressivität verstanden, auch die Schilderungen der Polizei sind nicht richtig. Ich bin nie in keinster Weise auf einen Beamten losgegangen . Ich würde nach einem sehr aggressiven Gespräch seitens der Polizei plötzlich zu Boden gerissen und hatte Pfefferspray im Gesicht. Trotz alle dem bekomm ich noch einen Faustschlag von einem Beamten. Ich verstehe die Welt nicht. Ich habe mich mit viel Leidenschaft durch die Coronalage gekämpft und jetzt sowas. Das Schlimmste ist, ich werde wie eine schwer aggressive Verbrecherin dargestellt ich, bin zu tiefst erschüttert.“

Das Landeskriminalamt ermittelt

Aufgrund des öffentlichen Aufsehens, das dieser Fall verursacht, hat das Bayerische Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Es wird nun geprüft, ob das Einschreiten der Beamten rechtlich in Ordnung war.

Der Autor ist der Meinung, dass angesichts der wirtschaftlichen Situation der Gaststätten im Zuge der Corona-Krise ein wenig mehr Laissez-faire seitens der Behörden durchaus angebracht gewesen wäre. Lärmbelästigung? Seien wir doch froh, dass endlich wieder mal etwas Leben in unseren Alltag kommt. Das ist zwar nicht die Rechtslage, aber man kann bei Ordnungswidrigkeiten nach Abwägung aller Umstände auch mal Fünfe gerade sein lassen.

Hier noch weitere bewegte Bilder des Vorfalls:

 


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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Medien-Kongress in Berlin.

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Die drei Gesichter der Polizei in der Corona-Krise

Von EUGEN PRINZ | „Das Narrativ, die Polizei ist Dein Freund und Helfer, leidet dieser Tage massiv. Schade. Und hoffentlich wird das wieder besser.“ Diese mahnenden Worte richtet der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Renner an die Polizei, die sich jetzt, in der Corona – Krise so weit von den Bürgern entfernt hat, wie bisher noch nie in der Geschichte unserer Republik.

Die Szenen, in denen Polizisten mit übertriebener Härte gegen Menschen aus der bürgerlichen Mitte vorgehen, die für ihre Grundrechte eintreten, erschüttern beim Betrachter das Urvertrauen in die bundesdeutsche Demokratie.

Nicht nur die „Anweisung von oben“ ist schuld

Sicher, die Anweisung, hart einzuschreiten, kommt „von oben“, also aus dem Innenministerium. Sie geht an die Polizeiführung, deren Beamte dem höheren Dienst angehören und – einige Ausnahmen bestätigen die Regel – nicht in ihr Amt gekommen wären, wenn ihre Linientreue in Frage stünde.

Aber – es liegt auch an den Beamten „an der Front“, wie die Anordnungen dann umgesetzt werden. Hier gilt die alte Weisheit, dass die Polizei ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden, dass ein guter Teil der eingesetzten Beamten hinter den verhängten Corona-Maßnahmen steht. Folglich werden Bürger, die diese infrage stellen, dann getreu dem von der Politik und den Medien verbreiteten Narrativ von den Beamten als Bedrohung ihrer Gesundheit, als Aluhut-Träger und rechte Aufrührer gesehen. Von dieser Einstellung bis zur übertriebenen Härte beim Einschreiten ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

Was die eingesetzten Beamten und die Polizeiführung jedoch außer Acht lassen ist, dass hier eine Art von Vertrauen zerstört wird, die essentiell für eine Demokratie ist: Das Vertrauen in die Polizei.

Wenn die Beamten mit Sprechchören wie „Volksverräter, Volksverräter!“ empfangen werden, dann sind wir bereits auf einem sehr unheilvollen Weg.

Corona-Kontrollen statt Drogen-Kontrollen

Andererseits – und nun kommen wir zum zweiten Gesicht der deutschen Polizei im Mai 2020 – bleiben die Drogendealer im berüchtigten Görlitzer Park völlig unbehelligt, während die Berliner Beamten intensive Corona-Kontrollen durchführen. Wehe, es wird ein Bürger ohne Maulfetzen erwischt. Dann setzt es sofort eine Anzeige.

Eine Insel der Seligen ist jedoch der Görlitzer Park. Wie es dort aussieht, hat Konstantin Marrach, Reporter bei der Berliner Zeitung (BZ) nach einem Rundgang auf dem Gelände wie folgt beschrieben:

„Die Bilanz ist erschreckend: Auf nur 300 Metern Fußweg werden mir insgesamt sechs Mal lautstark LSD, Marihuana und Heroin angeboten. Neben den Dealern sieht man hier Pärchen und Familien auf Bänken und Wiese sitzen. Von Polizeibeamten ist in Berlins berüchtigtem Drogenpark hingegen weit und breit keine Spur. (…)
Ich fühle mich nicht mehr sicher, verlasse den Park, will über die Görlitzer Straße zurück zu meinem Auto. Kurz vor der Tankstelle bieten mir zwei Männer dann nochmal Drogen an. Auf der Skalitzer Straße sehe ich ein Polizeiauto. Es biegt aber Richtung Lausitzer Platz ab …“

Hier noch ein schönes Foto von den Straßenhändlern.

So sehen also die Prioritäten des rot-rot-grünen Berliner Senats aus, was die innere Sicherheit betrifft. Drauf mit dem Knüppel auf die aufmüpfigen Grundrechte-Einforderer, während man für die „geschäftlichen Aktivitäten“ der Zugewanderten aus Schwarzafrika nur ein blindes Auge übrig hat.

Eine weitere Facette unserer Ordnungshüter

Schauplatz ist Mainz, wie es singt und lacht. In der Kneipe „Heringsbrunnen“ in der Mainzer Innenstadt hielten am vergangenen Montag Polizisten eine Beförderungsfeier ab. Zunächst hatten zehn bis zwölf Beamte ordnungsgemäß Plätze in dem Lokal reserviert. Im Laufe des Abends stieg dann die Anzahl der Gäste auf etwa 40 an. Es wurde weder ein Mundschutz getragen, noch der Sicherheitsabstand eingehalten. Die Corona-Sperrzeit um 22.00 Uhr interessierte auch niemanden aus dem Kreis der Feiernden, den Wirt eingeschlossen.

Es kam, wie es kommen musste. Offenbar wurde die frevelhafte Tat von einem aufmerksamen Staatsbürger beobachtet, der dann die sich gerade im Dienst befindlichen Kollegen der Gästeschar verständigte.

Die Polizeiführung ist natürlich not amused. Jetzt erwartet die „Corona-Leugner im Staatsdienst“ ein saftiges Bußgeld und höchstwahrscheinlich auch noch ein Disziplinarverfahren. Der Wirt hat sich inzwischen beim Ordnungsamt selbst angezeigt, offenbar in der irrigen Annahme, sich im Steuerrecht zu befinden, wo eine Selbstanzeige eine Strafbefreiung nach sich zieht. Hier die ganze Tragödie in bewegten Bildern.

Was den Autor betrifft, würde er bei einer Anti-Corona Demo lieber an einen Polizisten aus dem Kreis der fröhlichen Runde im „Heringsbrunnen“ geraten, als an einen Corona-Hysteriker in Uniform.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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Vor allem Hypochonder sind in der Corona-Krise gefährdet, dass es zu dem berüchtigten "Selbstmord aus Angst vor dem Tod" kommt.

Shutdown-Suizide: Die „Corona-Toten“ der Bundesregierung

Von EUGEN PRINZ | Der Autor möchte zu Beginn dieses Artikels die Erkenntnisse zu COVID-19 zusammenfassen, die er aus dem Studium zahlreicher Quellen für sich als relativ gesichert ansieht:

  1. COVID-19 entspricht, was die Ansteckungsgefahr und die Sterberate betrifft, in etwa den Influenzaviren.
  2. Viele Infizierte zeigen kaum oder nur geringe Symptome.
  3. Hauptsächlich sterben Hochbetagte mit ernsten Vorerkrankungen, es gibt aber auch Ausnahmen. Genauso wie bei der Influenza können auch jüngere Menschen schwer erkranken und sterben.
  4. Abweichend von der Influenza ist bei COVID-19 im Vollbild der Erkrankung der Verlauf wesentlich heimtückischer und schwerer. Es kommt zu Thrombosen und Lungenembolien. COVID-19 kann eine Entzündung des gesamten Endothels, einer Zellschicht, die eine Art Schutzschild um die Organe und den Darmtrakt bildet, auslösen, mit fatalen Folgen für die betroffenen Organe.
  5. Trotzdem hat das Corona-Virus die Sterberate in Deutschland nach Berechnungen des ifo-instituts nicht wesentlich erhöht. Das bestätigen auch die Mainstream-Medien.
  6. Schweden hat ohne Shutdown weniger „Corona-Tote“ als einige andere betroffene Länder Europas, die zu den härtesten Maßnahmen gegriffen haben. Vieles deutet darauf hin, dass die Sterberate nicht zuletzt von der Qualität des Gesundheitssystems abhängt.
  7. Zum Zeitpunkt der Verhängung des Shutdowns in Deutschland war der Höhepunkt der Infektionswelle bereits überschritten und die Epidemie rückläufig.

Der Shutdown war überflüssig und ist schädlich

Der Autor hat Verständnis dafür, dass die Bundesregierung im März – wohl auch unter dem Einfluss des Herdentriebs – den Shutdown verhängt hat. Wenn so viele Staaten weltweit zu dieser Maßnahme greifen, erfordert es viel politischen Mut, darauf zu verzichten. Den hatten offenbar nur die Schweden.

Allerspätestens jedoch seit der Analyse aus dem Innenministerium ist klar, dass der wirtschaftliche und gesellschaftliche Schaden des Shutdowns deutlich größer ist als der zu erwartende Nutzen. Alle entsprechenden Maßnahmen hätten unverzüglich beendet werden müssen. Was dem Innenministerium zudem angekreidet werden muss, ist die Tatsache, dass dort Pläne entworfen wurden, in der Bevölkerung Angst vor dem Virus zu schüren.

Die Corona-Selbstmordkandidaten

Diese Bemühungen zeigen inzwischen Erfolg. Es gibt viele Menschen in Deutschland, die geradezu panische Angst vor dem Virus haben. Zudem darf man die Hypochonder nicht vergessen, das sind psychisch kranke Menschen, die unter einer ausgeprägten Angst leiden, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein angemessener, objektiver Befund finden lässt. Diese psychische Störung führt soweit, dass es zu dem berüchtigten „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“ kommt.

Diese tragischen Fälle wurden von Michael Tsokos, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Charité Berlin und seinen Kollegen Claas T. Buschmann genauer untersucht.

Ausgewertet wurden acht „Corona-Suizide“, die sich innerhalb weniger Wochen in Berlin ereigneten. Inzwischen sind die beiden Rechtsmediziner der Meinung, dass auf die infektiologische Pandemie eine psycho-soziale Pandemie, die sich in der Häufung von Selbstmorden äußert, folgen wird.

Als eine der Ursachen sehen sie ein Phänomen, das sie „Ungewissheitsintoleranz“ nennen. Es ist die Unfähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen und sich auf ungewisse Situationen einzustellen.

Die Ärzte verweisen auf die Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts, die sowohl zu einer drastischen Zunahme der Suizide als auch des  Alkoholmissbrauchs führte, von Depressionen ganz zu schweigen.

Tsokos wörtlich:

„Wenn wir nun Ende des Jahres eine Übersterblichkeit sehen, müssen wir sehr genau hinschauen: Ist sie ausgelöst durch Corona-Tote, was ich aktuell für sehr fraglich halte, oder sind es vermehrte Suizid- und Alkohol-Tote?“

Nicht zuletzt muss man auch an die alten Menschen denken, die alleine gelassen in Ihren Wohnungen und den Altenheimen vereinsamt sind. Es ist davon auszugehen, dass es auch hier Selbsttötungen gegeben hat.

Drei Typen von „Corona-Selbstmördern“

Wir haben also drei Typen von „Corona-Selbstmördern“:

  1. Diejenigen, die eine pathologische Angst vor einer COVID-19 Infektion haben und lieber in den Freitod gehen, als mit dem Risiko einer Infektion zu leben
  2. Jene, deren wirtschaftliche Perspektive durch den Shutdown so katastrophal geworden ist oder zu werden droht, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen
  3. Alte Menschen, die in ihren Wohnungen oder Altenheimen vereinsamt sind

Es besteht kein Zweifel, dass Regierung und Medien mit ihrer Panikmache zumindest eine Mitschuld an den Suiziden tragen. Insbesondere die Medien befeuern aus wirtschaftlichem Interesse heraus die Hysterie bis ins Unendliche.

Für den Shutdown und dessen katastrophale, viele Existenzen vernichtende Folgen ist die Regierung verantwortlich. Inwieweit allerdings die Medien durch ihre „Corona-Treiberei“ bei diesen Entscheidungsprozessen mitgewirkt haben und daher mitverantwortlich sind, soll jeder für sich selbst beurteilen.

Selbstmord Schäfers lässt Schlimmes vermuten

Dass die Folgen des Shutdowns katastrophal sein werden, lässt auch der Suizid des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU), am 29. März 2020, vermuten. Schäfer hatte nach dem Bekunden des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier Tag und Nacht daran gearbeitet, die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise zu bewältigen. Man kann getrost davon ausgehen, dass der Finanzminister wie kein anderer die Folgen des Shutdowns ermessen konnte und keine Zukunft mehr sah.

Leider wird er nicht der Letzte sein, es werden ihm noch viele in den Freitod folgen. Und so kommen zu Merkels Toten aufgrund ihrer Einwanderungspolitik noch Merkels Shutdown-Tote.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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Neues Gesetz macht Berliner Polizisten zu Kaspern krimineller Migranten

Von EUGEN PRINZ | Ganz ehrlich: Der Autor würde in Berlin nicht einmal tot über den Zaun hängen wollen, wäre er dort ein Polizeibeamter. Die Bundeshauptstadt wird von Ideologen regiert, die „alte, weiße Männer“ als Wurzel allen Übels und eine durch Ersetzungsmigration zum ethnischen Potpourri verkommene Gesellschaft als erstrebenswertes Ziel der Bevölkerungspolitik sehen.

In der Denkwelt solcher Politiker rührt der überproportional hohe Anteil von Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund in der Kriminalstatistik vor allem daher, dass dieser Personenkreis aufgrund seines fremdartigen Erscheinungsbildes häufiger von der Polizei kontrolliert wird.

Umstrittenes Gesetz im Windschatten von Corona durchgewunken

Das „Landesantidiskriminierunsgesetz“, das dank der Corona-Krise unbemerkt von der Öffentlichkeit im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses durchgewunken wurde, soll dem entgegenwirken.

Schönfärberisch heißt es, dass mit diesem Gesetz eine Diskriminierung der Bürger durch Verwaltungshandeln verhindert und eine „Kultur der Wertschätzung von Vielfalt“ gefördert werden soll.

In der Praxis bedeutet dieses links-grüne Machwerk jedoch nichts anderes, als das jeder, der nicht unter die Kategorie „weiß und biodeutsch“ fällt, den Polizisten wegen Diskriminierung anzeigen kann, wenn er von ihm kontrolliert wurde. Die Behauptung, dass das nur wegen der Hautfarbe oder einem „südländischen Aussehen“ geschah, genügt.

Welche Abneigung gegen die Polizei in den Köpfen der links-grünen Ideologen in Berlin, allen voran beim grünen Justizsenator Dirk Behrendt sitzt, zeigt der § 7 des Gesetzes. Dieser beinhaltet eine so genannte Beweislastumkehr. Das bedeutet, nicht der Migrant muss beweisen, dass er von der Polizei nur aufgrund seines andersartigen Aussehens kontrolliert wurde, sondern der Polizeibeamte muss beweisen, dass dem nicht so war.

Keine Beförderung im laufenden Ermittlungsverfahren

Nun muss man wissen, das während eines laufenden Ermittlungsverfahrens ein Beamter nicht befördert wird, auch wenn er zur Beförderung heranstehen würde. Und solche Ermittlungsverfahren können sich lange hinziehen, besonders im rot-rot-grünen Shithole  Berlin.

Wie die Berliner Zeitung (BZ) berichtet, brachte ein Polizeivertreter die Problematik bei einer Anhörung im Abgeordnetenhaus im vergangenen November präzise auf den Punkt:

„Wenn ich einen afrikanischen Dealer kontrolliere, kann der behaupten, er sei durch diese Kontrolle diskriminiert worden. Dann muss ich beweisen, dass die Kontrolle keine Diskriminierung sondern gerechtfertigt war. Wenn es dann zum Ermittlungsverfahren kommt, werde ich nicht mehr befördert.“

Und weil das noch nicht genügt, ist in dem Gesetz zudem noch die Verbandsklage vorgesehen: Aktivisten und Vereine, die selbst nicht betroffen sind, können stellvertretend für einen Bürger eintreten, der sich diskriminiert fühlt.

Keine Kontrolle von Migranten – kein Ärger

Die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass jeder Berliner Polizeibeamte, der noch alle Tassen im Schrank hat, künftig einen weiten Bogen um Migranten machen wird, um sich Ärger und Strafverfahren zu ersparen.

Kein Zweifel, dieses Gesetz macht Polizisten zu Kaspern krimineller Migranten und wird dazu führen, dass sich deren Strukturen weiter verfestigen und verdichten.

Zudem brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir auf YouTube Szenen sehen, wie Berliner Polizisten eine alte, weiße Frau mit frisch operiertem Knie zu zweit davon schleifen, wie jüngst auf einer „Corona-Demo“. Bei alten bio-deutschen Weibern ist man auf der sicheren Seite, da gibt es keine Diskriminierung.

Mal sehen, wie viele Drogendealer künftig geschnappt werden, wenn das die neue Zielgruppe der Berliner Polizei wird.


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Höchstadt: SPD – Bürgermeister von AfD per Stimmzettel „abgeschossen“

Von EUGEN PRINZ | Der 70-jährige Günter Schulz ist langjähriges Mitglied der SPD und seit 18 Jahren Zweiter Bürgermeister in Höchstadt an der Aisch (Mittelfranken). Auch dieses Mal wurde er wieder gewählt, jedoch nur mit einer Stimme Mehrheit, und die hatte es in sich.

AfD als Zünglein an der Waage

Zur politischen Situation: Im Stadtrat von Höchstadt gibt es zwei Lager: Auf der einen Seite die „Junge Liste“ (JL) und die SPD, die zusammen auf zwölf Stimmen kommen und ihnen gegenüber CSU und Grüne mit ebenfalls zwölf Stimmen. Somit kommt es, wenn alle Parteien die Fraktionsdisziplin einhalten, bei Abstimmungen zu einem Patt. Das Zünglein an der Waage ist dann Christian Beßler, der einzige Stadtrat der AfD. Er kann die Waagschale in die eine oder andere Richtung lenken.

Bei der Wahl zum Zweiten Bürgermeister kam es dann vor einer guten Woche zum Supergau für die SPD: Günter Schulz wurde zwar wiedergewählt, aber mit nur einer Stimme Mehrheit. Es stand der Verdacht im Raum, dass die ausschlaggebende Stimme von der AfD gekommen war.

Die Sozialdemokraten wanden sich wie ein Aal und argumentierten, nachdem die Wahl geheim sei, wäre es ja nicht auszuschließen, dass Schulz auch eine Stimme aus dem anderen Lager bekommen habe.

AfD-Stadtrat Beßler macht den Roten einen Strich durch die Rechnung 

Kein schlechtes Argument, wäre da nicht der AfD-Mann Christian Beßler gewesen. Er ging an die Öffentlichkeit und verkündete genüsslich, dass er Günter Schulz gewählt habe, weil er ihn für den kompetenteren Kandidaten hält.

Ab da waren die Spezialdemokraten des 14.000 Seelen Städtchens im Ausnahmezustand. Die Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Mechthild Weishaar-Glab, forderte zusammen mit den anderen Höchstädter Genossen den Zweiten Bürgermeister Günter Schulz zum Rücktritt von seinem Amt auf. Inzwischen hatte der Fall sogar die Parteizentrale in München erreicht. Die bayerische Landesvorsitzende der SPD, Natascha Kohnen, schloss sich der Rücktrittsforderung an.

Dumm nur, dass der nicht mag. „Ich habe gegen nichts verstoßen“, sagte Schulz am Montag der Süddeutschen Zeitung. Es habe weder vor der Wahl noch danach „Gespräche mit der AfD“ gegeben, er habe sich nichts zu schulden kommen lassen.

Landesvorstand will Schulz aus der SPD werfen

Die Rücktritts-Verweigerung des 70-Jährigen hat jetzt sogar den Landesvorstand der Bayern-SPD auf den Plan gerufen. Bei einer Präsidiumssitzung am Mittwoch wurde beschlossen, das schwerste verfügbare Geschütz aufzufahren und gegen Günter Schulz ein Ordnungsverfahren anzustrengen, mit dem Ziel, das langjährige Mitglied  aus der SPD auszuschließen.

Der rote Haudegen bleibt dennoch stur. Er will sein Amt behalten. Zum AfD-Stadtrat und dessen Abstimmungsverhalten hat er eine klare Meinung:

„Wenn jemand da reingewählt wird, dann hat er das selbe Stimmrecht wie jeder andere. Ich kann nicht vorher versuchen, das zu ändern. Das geht nicht. Das hat dann auch mit demokratischer Wahl nichts mehr zu tun.“

Da Schulz auch bei einem Rauswurf aus der SPD sein Amt als Zweiter Bürgermeister behalten würde und es angesichts seines fortgeschrittenen Alters wahrscheinlich ohnehin seine letzte Amtszeit ist, sieht der widerborstige Sozialdemokrat dem Ordnungsverfahren gelassen entgegen. Auch eine Wiederholung der Wahl macht ihm keine Angst, denn da ist auch nicht mit einem anderen Ergebnis zu rechnen, es sei denn, die Sozen hieven den politischen Gegner ins Amt.

Dumm gelaufen für die Spezialdemokraten, die sich mit ihrem albernen und undemokratischen Gehabe selbst ein Bein gestellt haben und nun über das Stöckchen springen müssen, das ihnen der böse AfD-Stadtrat Christian Beßler hinhält.

Übrigens kein Einzelfall, denn auch in Bayreuth wurde die Dritte Bürgermeisterin, Sabine Steiniger von den GRÜNEN, höchstwahrscheinlich mit einer AfD Stimme ins Amt gehievt. Sie lehnte die Wahl ab.

Es läuft für die AfD. Die anderen Parteien demaskieren sich reihenweise als Politkasper. Kein gutes Bild in der kommenden großen Krise.


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Erfahrener Landarzt: „Ich habe noch nie eine zweite Welle erlebt“

Von EUGEN PRINZ | Wir veröffentlichen in diesem Artikel den Erfahrungsbericht eines langjährigen Landarztes. Die Abhandlung befasst sich aus der ganzheitlichen Sicht des Praktikers mit der Corona-Epidemie und lässt vieles von dem, was uns darüber erzählt wird, in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Gerne weisen wir darauf hin, dass Dr. med. Thomas Fein zwar mit der Veröffentlichung seiner Zeilen auf PI-NEWS einverstanden ist, sich aber von den hier ansonsten getroffenen politischen Aussagen distanziert. Damit haben wir als Demokraten kein Problem, im Gegenteil, ist doch der Text des Landarztes ein weiterer Beleg dafür, dass die Bedenken, was den politischen und medialen Umgang mit der Corona-Epidemie betrifft, von Menschen aus allen gesellschaftlichen und politischen Gruppen geteilt werden.

Gerade jetzt in dieser Krisensituation ist es wichtig, das „Lagerdenken“ hinter sich zu lassen und mit all jenen gemeinsam an einem Strang zu ziehen, die sich einen anderen, einen vernünftigen Umgang mit der Krise wünschen.

Hier der Text (Untergliederung durch die Redaktion):

Die sogenannte „zweite Welle“
Betrachtungen eines Landarztes

Zur Zeit wird im Rahmen der Corona-Problematik von Politikern und „Experten“ auf die Wahrscheinlichkeit und Gefährlichkeit einer „zweiten Welle“ hingewiesen. Ich möchte diese Fragestellung mal aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive betrachten, nämlich der Perspektive eines Landarztes.

Ich bin seit 1986 approbierter Arzt und seit 1991 in einer relativ großen Landarztpraxis in Ostfriesland tätig. Der Weg zu den meisten Fachärzten ist weit, so dass praktisch alle Patienten speziell mit Infekten der oberen Atemwege primär die Hausarztpraxis aufsuchen und nicht HNO-Ärzte und/oder Lungenfachärzte konsultieren.

Dies ermöglicht mir eine sehr genaue Beobachtung der Abläufe von Infektionskrankheiten.
Ich habe mir im Laufe meiner Praxistätigkeit angewöhnt, genau zu beobachten. Ich beobachte, wie Patienten auf mich wirken, wie sich sich bewegen, die Mimik et cetera. Ich höre zu, wenn Patienten von ihren Beschwerden erzählen.

Als Homöopath hört man da ja auch noch mal anders zu als in vielen Bereichen der konventionellen Medizin. Und ich habe gelernt, Krankheitsverläufe zu beobachten, auch den Verlauf von Infektionskrankheiten.

Vorab möchte ich kurz eingehen auf den Unterschied zwischen Virologen (z.B. Herrn Drosten, Herrn Streek) und mir. Herr Drosten ist ein Virologe, der sich mit dem Virus beschäftigt (und davon sicher sehr viel versteht), der an seinem Computer Modelle der Virusverbreitung erarbeitet, die nach seinen eigenen Aussagen auf „Annahmen“, „Vermutungen“ basieren, bei denen es „Stellschrauben“ gibt, die hochempfindlich sind.
Herr Streek erforscht nach eigenen Angaben, was das Virus mit dem Menschen macht.
Von all diesen Dingen verstehe ich nichts. Sie haben aber auch für mich als Arzt in der Primärversorgung keine Bedeutung.

Jedes Jahr eine Grippewelle

Seit 29 Jahren meiner Praxistätigkeit beobachte in in jedem Jahr eine Häufung von Infekten der oberen Atemwege, im allgemeinen als „Grippewelle“ bezeichnet. Diese Welle beginnt regelhaft im November/Dezember, hat ihren Höhepunkt Ende Januar bis in den Februar, ebbt im Laufe des März langsam ab und ist Ende April vorbei. Immer, jedes Jahr. Experten erklären mir, dass daran verschiedene Viren beteiligt sind, unter anderem Influenza-, Adeno-, Rhino- und Corona-Viren. Auch das hat für mich keine Bedeutung, da Virusinfekte rein symptomatisch behandelt werden. Hohes Fieber wird ggf. gesenkt, Kopf- und Gliederschmerzen analgetisch behandelt und die Patienten bekommen die Anweisung, sich zu schonen und zu Hause zu bleiben, auch um andere nicht zu infizieren. Dazu gehört auch ggf. die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Für mich ist es nur wichtig, zwischen viralen und bakteriellen Infekten zu unterscheiden, um ggf. die Notwendigkeit einer Antibiotikatherapie bei schweren bakteriellen Infekten abzuwägen.

An der Grenze der Leistungsfähigkeit: Grippeepidemie 2017/2018

Im Wesentlichen verlaufen diese „Grippewellen“ immer gleich mit einer Ausnahme: Im Winter 2017/2018 kamen wir in der Praxis an die Grenze unserer Leistungsfähigkeit. Diese Welle war die schwerste, die ich im Rahmen meiner kassenärztlichen Tätigkeit je erlebt habe. Es gab viele Komplikationen, vor allem kardialer Art. Ein Patient war morgens mit Erkältungssymptomen in der Praxis, wurde von mir symptomatisch versorgt und erlag am Nachmittag einem Herzinfarkt, obwohl das EKG am Morgen unauffällig war. Ein weiterer Patient hatte mehr Glück und überlebte seinen Infarkt. Ein dritter Patient hatte einen Herzstillstand, konnte aber erfolgreich reanimiert werden. In der Fachpresse fanden sich viele Berichte von Herzinfarkten bei Männern im Rahmen der „Grippe“.
Es gab Lungenkomplikationen, etliche Patienten mussten stationär versorgt werden. Aber auch diese Welle war im April vorbei.

In diesem Jahr ist in meiner Praxis eigentlich alles wie immer. Im Januar und Februar waren einige Patienten zum Teil über 3-4- Wochen krank, teilweise mit hohem Fieber, darunter auch etliche Kinder aller Altersgruppen. Bei einigen dieser Patienten habe ich Wochen nach der Erkrankung eine Corona-Antikörperbestimmung machen lassen. Alle Tests waren negativ. Das heisst, dass sie höchstwahrscheinlich eine Influenza hatten.
Ich warte hier immer noch auf die erste Corona-Welle.

Noch nie eine zweite Welle erlebt

Ich habe in den 29 Jahren meiner kassenärztlichen Tätigkeit noch nie eine zweite Welle erlebt. Manchmal gibt es so etwas wie eine Sommergrippe im Juni/Juli mit sehr mildem Verlauf. Eine zweite (und dritte) Welle wurde meines Wissens bislang nur im Rahmen der „Spanischen Grippe“ 1918 bis 1920 beschrieben. Da zu diesem Zeitpunkt Viren noch nicht bekannt waren, ist naturgemäß auch nicht bekannt, ob es sich dabei tatsächlich um eine „Influenza“ gehandelt hat. Auch der Grund für die zweite und dritte Welle ist meines Wissens nicht bekannt.

Was aber sehr gut belegt ist, ist die gesellschaftliche und hygienische Situation in der damaligen Zeit (siehe Humphries/Bystrianyk: „Die Impf-Illusion“, KOPP 2015).
Dort werden katastrophale hygienische Zustände zu dieser Zeit beschrieben: Fäkalienentsorgung in den Hinterhöfen und auf den Strassen, Kinderarbeit, Mangel an Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser et cetera.

Das Alles mag zu dem damaligen Verlauf der spanischen Grippe beigetragen haben. Diese Zeit ist mit der heutigen in keiner Weise vergleichbar. Heute haben wir geregelte Arbeitszeiten, sauberes Trinkwasser, hygienische Abwasserentsorgung, genug zu essen und haben die Freiheit durch gesunde Ernährung und körperliche Betätigung/Bewegung unser Immunsystem fit zu halten.

Der von mir sehr geschätzte Kollege Sucharit Bhakdi wies in einem Interview mit servus-TV darauf hin, dass es eine zweite Welle noch nie gegeben habe. Bisher hat kein Politiker oder „Experte“ erklärt, warum sie ausgerechnet diesmal kommen solle.

Lob von diesen Politikern verbeten

Ich bin Landarzt. Ich bin einer von denen, die von Angela Merkel und Jens Spahn gelobt wurden, da sie „an der vordersten Front kämpfen“, die das „Bollwerk gegen Covid-19“ sind.

Ich will von diesen Politikern nicht gelobt werden.
Ich verbiete diesen Politikern, mich zu loben.
Sie haben meine Patienten in Angst/Panik versetzt.

Derzeit besteht ein großer Teil der Zeit, die ich mit meinen Patienten verbringe, nicht in der Behandlung von Corona-Patienten (ich habe keine). Ich verbringe die Zeit in der Praxis damit, meinen Patienten die Angst zu nehmen und sie zu beruhigen. Und ich erkläre ihnen, dass die „zweite Welle“ nicht kommen wird.

Aus Angst vor dem Virus die Pulsadern aufgeschnitten

Ich habe in meiner Praxis auch eine Corona-Tote: Eine 77-jährige Frau, die sich aus Angst vor dem Virus die Pulsadern aufgeschnitten hat. Ihr konnte ich die Angst wohl nicht nehmen.

Ich habe eine Bitte an die Kollegen:

Die nächste „Grippewelle“ wird kommen. Dieses Jahr. Wie jedes Jahr. Wenn Ihr merkt, dass es los geht, behandelt diese Patienten wie immer: symptomatisch, phytothera-
peutisch, homöopathisch. Vielleicht behandelt Ihr sie dann auch mit Heparin zur Vermeidung von Thrombosen, wenn dies bis dahin „state of the art“ ist.

Aber bitte, bitte, bitte: Fangt nicht an zu testen!

Tut Euch und dem Rest der Welt diesen Gefallen.

Dr. med. Thomas Fein
Facharzt für Allgemeinmedizin – Homöopathie


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Pastor Tscharntke in Corona-Predigt: „Verbrecherbande von Politikern“

Von EUGEN PRINZ | Viele Leser werden sich noch an Jakob Tscharntke, Pastor der Evangelischen Freikirche Riedlingen, erinnern. Im Jahr 2015 geißelte er in einer Predigt mit scharfen Worten die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin und wurde dadurch über Nacht bundesweit bekannt.

Nun, anlässlich der Corona-Krise, hat er erneut seine Stimme erhoben und im Rahmen eines Gottesdienstes eine Predigt mit dem Titel „Wie gehen wir als Christen mit dem Coronawahnsinn um?“ gehalten.

In ihr lieferte Tscharntke seiner Kirchengemeinde eine umfangreiche, leicht verständliche und fundierte Analyse der Corona-Krise und ihrer Folgen, die sich mit dem deckt, was der Verfasser bisher auf PI-NEWS veröffentlicht hat.

Für ein Mitglied der katholischen Kirche, wie dem Autor dieses Beitrags, ist diese Form von Predigt etwas ungewöhnlich, aber wesentlich erhellender als die Textbausteine der katholischen Priester. Daher ist es kein Wunder, wenn immer mehr Christen den beiden großen Amtskirchen den Rücken kehren und sich einer Freikirche anschließen.

Kein Druckmittel vorhanden

Jakob Tscharntke ist als Pastor einer Freikirche kaum angreifbar. Er wird nicht aus Steuermitteln bezahlt, hat keine Vorgesetzten und seine Predigten sind von der Religionsfreiheit gedeckt. Deshalb braucht er kein Blatt vor dem Mund zu nehmen und kann das verkünden, was er als Wahrheit erkennt.

Hier einige Zitate aus seiner Predigt:

„Wie brutal werden wir von den Herrschenden verarscht, man kann es nicht anders sagen“.

(Min. 34:00)

„(…) haben Merkel und Co., die Willkürherrschenden in Berlin, den irrsinnigen Lockdown verfügt“

(Min. 37:00)

„(….) Ohne jede sachliche Begründbarkeit wird unser Land und werden zahllose Existenzen von den Herrschenden um Merkel, Spahn, Söder und Co. zugrunde gerichtet. Alles was hier an Schaden angerichtet wird, geht auf die Rechnung, auf die Verantwortung, dieser Leute.“

(Min. 38:00) 

„Wenn ich das deutsche Volk wäre, (…) dann würde ich diese Verbrecherbande von Politikern, die das verbrochen haben, schleunigst dahin jagen, wo der Pfeffer wächst, oder noch besser, samt und sonders hinter Schloss und Riegel bringen, wo sie meines Erachtens hingehören.“

(Min. 38:20)

Und nun kommt das Beste, ein Rat, den wir uns alle zu Herzen nehmen sollten:

„Ich sage schon seit langem, liebe Geschwister, ganz großer Rat: Wenn ihr das Gegenteil dessen glaubt, was Politiker und Medien euch erzählen, dürftet ihr der Wahrheit näher kommen, als andersrum.“

(Min. 41:50)

Und abschließend noch die verstörende, aber durchaus richtige Voraussage:

„Ich wage die Prognose, heute Morgen sitzen hier wenige, die in ein- bis zwei Jahren nicht gemerkt haben, dass auch sie ganz brutal, vielleicht Existenz gefährdend, von diesen Entwicklungen betroffen sind.“

(Min. 1:02:00)

All diese Aussagen muss man vor dem Hintergrund sehen, dass sich Pastor Tscharntke als  Christ der Wahrheit und als Seelsorger seiner Gemeinde verpflichtet sieht. Tscharntke trifft diese Aussagen sicherlich nicht leichtfertig.

Interview mit Pastor Tscharntke 

Pastor Tscharntke hat sich freundlicherweise bereit erklärt, PI-NEWS ein Interview zu geben.

PI-NEWS: Herr Tscharntke, gibt es in Ihrer Gemeinde Mitglieder, die aufgrund der Berichterstattung der Mainstream-Medien über das Coronavirus sehr verunsichert oder ängstlich sind? Wie haben diese auf Ihre Predigt „Wie gehen wir mit dem Corona-Wahnsinn um“ reagiert?

Pastor Tscharntke: Im Detail weiß ich das gar nicht so genau, da ich bedingt durch den Coronawahnsinn meine Gemeindeglieder die letzten Wochen so gut wie nicht gesehen habe. Insgesamt scheinen unsere Gemeindeglieder, gefestigt durch das Vertrauen auf den lebendigen Gott und eine Verkündigung, die hoffentlich hilfreiche Orientierung bietet, der Panikmache nicht ganz so aufgesessen zu sein wie manch andere Zeitgenossen. Ich erinnere mich an keine kritischen Stimmen bezüglich der Predigt über den Coronawahnsinn aus unserer Gemeinde. Wobei ich nicht ausschließen kann, daß auch in unserer Gemeinde einzelne sind, die lieber nicht durch klare Hinweise auf erschreckende Vorgänge in unserem Volk aus ihrer beschaulichen Befindlichkeit aufgeschreckt werden.

PI-NEWS: Unsere Gesellschaft ist inzwischen leider – auch was Corona betrifft – gespalten. Jenen, die sich von dem Virus nicht einschüchtern lassen, schlägt nicht selten offene Ablehnung der Ängstlichen entgegen. Mussten Sie auch schon derartige Erfahrungen machen? Wie begegnen Sie dem?

Pastor Tscharntke: Dieser Spaltung unserer Gesellschaft begegne ich schon seit dem Zuwanderungswahnsinn, der im Jahr 2015 ja einen Höhepunkt anstrebte, bis tief in die christlichen Gemeinden hinein. Ich denke, es ist nicht nur die Ablehnung der „Ängstlichen“. Es ist eine extrem tiefe Spaltung zwischen denen, die der Volksverdummung durch Politik, Medien und Kirchen aufsitzen und deshalb die Politik der Herrschenden für gut und richtig halten und denen, welche begreifen, was hier wirklich abgeht. Ängstlichkeit spielt dann sicher mit eine Rolle. Der Mitmensch wird als möglicher Virenträger als potentielle Bedrohung meiner Gesundheit und meines Lebens wahrgenommen. Ich persönlich nehme das als abgrundtief satanisches Geschehen wahr, wie hier Menschen regelrecht innerlich gegeneinander aufgehetzt und in Stellung gebracht werden. Begegnen kann ich dem vor allem durch Gebet und Information.

PI-NEWS: Gab es eine Reaktion seitens der Mainstream-Medien oder der Behörden auf Ihre Predigt, die auf YouTube schon weit über 100.000 Mal angeklickt wurde?

Pastor Tscharntke: Die für mich bisher einzig wahrnehmbare Reaktion besteht in der fortlaufenden Löschung der Predigt auf YouTube. Nachdem ich heute bei YouTube Beschwerde gegen die gestrige Löschung eingelegt hatte, war die Predigt kurze Zeit später wieder für rund ein bis zwei Stunden verfügbar um dann erneut gelöscht zu werden. Auf dem anderen Kanal, auf dem die Predigt nach meinen Informationen bereits um die 160 000 Aufrufe hatte, ist es mittlerweile auch gelöscht. Mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung und auch der freien christlichen Verkündigung scheint es im Land von Merkel und Co. nicht mehr weit her zu sein. Was der Meinung der Herrschenden nicht entspricht, wird zunehmend gnadenlos gelöscht.

PI-NEWS: Wie sehen Sie diese Maßnahme?

Pastor Tscharntke: Die Löschorgien halte ich persönlich für absolut totalitäre und vermutlich zutiefst grundgesetzwidrige Maßnahmen. Es kann und darf in einem demokratischen Rechtsstaat meines Erachtens solche Vorgänge nicht geben. Aber dieses System scheint mir spätestens seit dem Coronawahnsinn mehr oder weniger komplett außer Rand und Band geraten zu sein. 

PI-NEWS: Haben Sie Empfehlungen an Ihre Gemeinde, wie man sich als Christ in einem Land verhalten soll, dessen Politik sich zunehmend gegen das eigene Staatsvolk richtet?

Pastor Tscharntke: Unsere erste Aufgabe als Christen ist es, für unser Volk und Vaterland zu beten. Ich rate auch, für die Regierung zu beten. Im Blick auf die derzeit Herrschenden vor allem mit der Bitte des Vaterunsers: „und erlöse uns von dem Bösen“. Dann haben wir als Christen die wichtige Aufgabe, unser Volk zur Umkehr zum lebendigen Gott aufzurufen. Denn die derzeitigen Mißstände sehe ich unzweifelhaft als Gericht Gottes über ein gottlos gewordenes Volk. Ein Volk hat die Regierung, die es verdient. Dazu habe ich selbst schon im Herbst 2015 eine Gebetsinitiative gestartet, die ich auf der Seite unseres Netzwerks bibeltreuer Christen jede Woche aktualisiere. Wir können uns mit noch so vielen menschlich und politisch gut gemeinten und gut gemachten Aktionen um die Behebung der Mißstände bemühen. Solange unser Volk sich nicht wieder dem allmächtigen Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus zuwendet, wird es nicht unter seinem Segen leben und der Herrschaft des Bösen nicht entrinnen. Darauf hinzuweisen ist meine wichtigste Empfehlung auch an meine Gemeinde. 

PI-NEWS: Herr Tscharntke, herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Anmerkung:

Wie im Interview bereits erwähnt, wurde das Video der Predigt von Pastor Jakob Tscharntke über 160.000 Mal angeklickt, bevor es YouTube wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Community-Richtlinien gelöscht hat. Da es auch von anderen Usern hochgeladen wurde, ist es derzeit wieder auf YouTube verfügbar, jedenfalls solange, bis der nächste Denunziant es meldet. Wir haben hier am Ende des Beitrags zur Sicherheit noch eine Vimeo – Fassung eingebettet. Es kratzt uns also nicht, wenn YouTube das Beitragsvideo löschen sollte.

Diese Zensur-Plattform sollte aufpassen, dass aus den „YouTubern“ nicht irgendwann mal alle „Vimeos“ werden, wenn die Löscherei so weitergeht.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Bald kommt die große Zeit der AfD – wenn sie zur Geschlossenheit findet

Von EUGEN PRINZ | Es gibt derzeit wenig Positives über die AfD zu vermelden, außer dass sie nach hartem Ringen kürzlich eine gemeinsame Linie in der Corona-Krise gefunden hat. Im Gegensatz zu den Altparteien fordert sie das sofortige Ende des Shutdowns.

Diese gerade noch rechtzeitig eingenommene gemeinsame Haltung wird sich in der Zukunft noch als förderlich erweisen, wenn, ja wenn die AfD bis dahin nicht den Republikanern auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit gefolgt ist. Derzeit gibt sie sich alle Mühe, genau das zu tun.

Einigkeit macht stark – Streit schwächt 

Was eine Partei stark macht, ist Einigkeit, Geschlossenheit und klare Positionen. Keine Streitigkeiten nach außen tragen, alles intern regeln. Die CSU ist hier ein gutes Vorbild, aber das ist derzeit schon das einzig Gute an dieser Partei, die wie ihre große Schwester CDU immer weiter nach links abdriftet. Franz-Josef Strauß würde sich im Grab umdrehen, wenn er das sehen könnte.

Geschlossenheit – selbstverständlich klappt das nicht immer, aber es genügt schon, wenn es im Großen und Ganzen funktioniert. Dumm nur, wenn das glatte Gegenteil der Fall ist, wie seit geraumer Zeit bei der AfD, die in letzter Zeit nur noch durch interne Querelen und Grabenkämpfe auf sich aufmerksam gemacht hat. Jeder, der geneigt ist, seine persönlichen Ambitionen über das Wohl der Partei zu stellen, sollte sich darüber im Klaren sein, dass auch er auf der Strecke bleibt, wenn die AfD scheitert.

Aber auf die Streitigkeiten in den einzelnen Landesverbänden soll hier gar nicht eingegangen werden, denn das gäbe für jedes Bundesland einen eigenen Artikel.

Selbstverständlich muss man der Alternative für Deutschland zugute halten, dass sie Repressalien ausgesetzt ist, die jedes Vorstellungsvermögen sprengen. Dazu gehört auch die Beobachtung des Flügels, durch den zum politischen Instrument der Bundesregierung degenerierten Verfassungsschutz.

Aber gerade wegen dieses enormen Drucks wäre Einigkeit das oberste Gebot der Stunde.  Statt dessen bildeten sich breite Risse in der Partei, die vom politischen Gegner genüsslich mit der Brechstange verbreitert werden.

Björn Höcke stellte das Wohl der Partei vor seine Interessen

Björn Höcke hat sich vorbildlich verhalten und den Flügel aufgelöst, um die Partei nicht vor eine Zerreißprobe zu stellen.

Aber nun war Andreas Kalbitz dran, Mitglied des AfD-Bundesvorstandes und erfolgreicher  Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburgs. Ein Wahlgewinner, der in seinem Bundesland die AfD bei der Europa-Wahl zur stärksten Kraft machte.

Der Bundesvorstand hat seine Mitgliedschaft in der AfD als nichtig erklärt. Vordergründig, weil Kalbitz angeblich die Vormitgliedschaft bei der „Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)“ und bei den Republikanern beim Eintritt in die AfD nicht angegeben hatte.

Im Grunde ging es jedoch nur darum, die AfD im bürgerlichen Lager der alten Bundesländer wählbarer zu machen, auch parteiinterne Machtkämpfe mögen eine Rolle gespielt haben. Wird man Kalbitz los, schwächt man Weidel.

Wie naiv kann man als Politiker sein?

Der politisch einigermaßen gebildete Beobachter stellt sich nun die Frage, ob die Befürworter des Rausschmisses tatsächlich glauben, dass nun im Westen der Republik die bürgerlichen Wähler in Scharen zur AfD überlaufen, jetzt, da Kalbitz nicht mehr da ist.

Jenen sei gesagt: Inzwischen ist die Haltung der Wähler zementiert, die Fronten sind festgefahren. Die AfD hat ihre Stammwähler, recht viel mehr ist gegenwärtig nicht drin, egal welche Bemühungen sie unternimmt. Die Alternative für Deutschland hat dank der unermüdlichen „Arbeit“ der Mainstream-Medien beim gehirngewaschenen Teil der Wähler ihren Ruf als Paria weg. Da kann sie derzeit machen, was sie will.

Die kommenden Jahre können AfD-Jahre werden

Ist deshalb alles verloren? Nein! Die AfD muss nur endlich wieder zur Geschlossenheit zurückfinden und aufhören, über jedes Stöckchen zu springen, das ihr das System vor die Füße hält. Kalbitz, der Flügel – für alle ist Platz in dieser Partei und mit gutem Willen, Toleranz und Zügelung des eigenen Machtstrebens wird man bei den Kursbestimmungen immer eine gute Lösung finden. Falls sich Kalbitz seinen Weg zurück in die Partei vor Gericht erstreiten kann, sollte er mit offenen Armen wieder aufgenommen werden. Die AfD muss nach außen ein monolithischer Block werden.

Denn: Ihre Chance kommt – und zwar sehr bald. Deutschland sieht den größten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen seit Kriegsende entgegen. Da werden sämtliche Karten neu gemischt. Die Menschen in diesem Land werden dann ihre neu erworbene Armut zurecht den Altparteien und ihrem völlig überzogenen Shutdown anlasten, den sie trotzig fortgeführt hatten, als schon klar war, dass er unnötig ist.

Da ergibt sich für die AfD eine riesengroße Chance – wie damals im Jahr 2015, als Deutschland von Flüchtlingen überschwemmt wurde.

Als einige, starke Partei, kann die AfD die Verantwortlichen für die wirtschaftliche Katastrophe – die Altparteien – vor sich hertreiben. Und für soziale Lösungen der sich bereits abzeichnenden immensen Probleme der Bürger braucht es nicht nur die Wirtschaftsliberalen in der AfD, sondern auch die sozialpolitisch eher links stehenden Vertreter der Alternative im Osten unserer schönen Republik.

Auch wenn es gegenwärtig anders aussehen mag: Die Zeit arbeitet für die AfD. Ihre nächste große Chance steht schon vor der Tür. Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob diese Chance auf einen Scherbenhaufen trifft – oder auf eine starke, breit aufgestellte Einheit.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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Medien-Kongress in Berlin.

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Shutdown: Zwei Ärzte üben vernichtende Kritik an Politik und Medien

Von EUGEN PRINZ | In einem Leserbrief an das Nachrichtenportal SAARNEWS kritisierte der Allgemeinarzt Dr. Ernst-M. Zimmer aus Merzig kürzlich aufs Heftigste die Maßnahmen der Politik und die Berichterstattung der Medien in der Corona-Krise. Zimmer, der in der Virologie promoviert hat, wörtlich:

„Ich muss feststellen, eine mediale Seuche sucht uns heim! Diese mediale Seuche ist gefährlicher als die Influenza 1917/18, auch gefährlicher als die Pest 1665 in London.“

Aufgrund des Leserbriefes, der es wirklich in sich hat, suchte ein Reporterteam von SAARNEWS den Mediziner auf und führte ein ausführliches Interview mit ihm. Das Gespräch wurde auf YouTube veröffentlicht und ist in diesem Artikel als Beitragsvideo eingebettet.

Hausärzte – die Mediziner an der Front

Zimmer, seit 40 Jahren Hausarzt, kann Epidemien gut einschätzen, da er und seine Kollegen durch den vermehrten Andrang von Patienten solche Phänomene direkt zu spüren bekommen.

Der Mediziner stuft COVID-19 als in etwa so gefährlich und ansteckend wie das Influenza-Virus ein. Bei einem Corona-Fall in seiner Praxis hatte sich die Ehefrau des Infizierten nicht einmal bei ihrem Mann angesteckt. Er berichtete auch über ein 2-jähriges Kind, das an einer Grippe verstorben war. Man sieht, dass es auch bei der Influenza Fälle gibt, wo Menschen sterben, die nicht zur Risikogruppe gehören. Insofern sind jüngere „Corona-Tote“ auch nichts Außergewöhnliches.

Den Shutdown kritisiert der Allgemeinarzt als erstens zu spät und zweitens nicht notwendig:

„Erstens kam dieser Lockdown viel zu spät, wenn er überhaupt notwendig war – ich sage, er war nicht notwendig. (…) Ich behaupte auch, oder ich wage zu behaupten, dass der Lockdown überhaupt nichts gebracht hat. Dass die Zahlen jetzt runtergingen – die sind vorher schon runtergegangen.“

Er berichtet davon, dass aufgrund irrationaler Ängst die Patienten Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen verschieben würden und dadurch Schaden erleiden. Der Mediziner benennt auch die Schuldigen:

„Die Medien haben eine ganz, ganz üble Rolle gespielt.“

Dr. Zimmer ist mit Sicherheit keiner aus dem „rechten Lager“ oder ein Anhänger von Verschwörungstheorien. Im Gegenteil, er bezeichnet sich selbst als „Linken“ und ist ein ganz großer Befürworter von Impfungen, räumt aber auch ein, dass es da schon schwere Schäden gegeben habe.

Sehen Sie sich das Video an, es bietet unter anderem auch interessante Einsichten über das Ansteckungsrisiko und wo unser Gesundheitssystem verbesserungsbedürftig ist.

Wer zieht den Nutzen aus der Corona-Hysterie?

Cui bono – wem nützt es, wer hat einen Vorteil von der allgemeinen Hysterie und den irrationalen Ängsten der Menschen vor dem Coronavirus?

Die Antwort darauf gab gestern kein geringerer als Professor Martin Balle, Chef einer großen bayerischen Mediengruppe. In seinem Leitartikel im Straubinger Tagblatt schrieb er:

“ (…) Noch nie hatten wir in den letzten Jahrzehnten eine solche Nachfrage nach dem gedruckten Wort. Viele Neubestellungen, fast stündlich Anrufe von Lesern, die sich bedanken wollten dafür, dass ihre Zeitung gerade jetzt in der Krise erscheint. (…) In dieser ersten Phase der Krise, die uns noch bis Ende nächsten Jahres massiv beschäftigen wird, waren es gerade die Internetauftritte der Zeitungen in ganz Deutschland, wo die Reichweiten geradewegs durch die Decke gingen. (…).“

Ja, mit Berichten über Leichenberge und qualvolles Dahinsiechen lässt sich bei der verunsicherten Bevölkerung trefflich Kasse machen, am besten sogar noch bis Ende 2021 – wenn es sich einrichten lässt.

Aber man kann Professor Balle auch ein gewisses Maß an Humor nicht absprechen, denn er schreibt weiter:

„(…) In der Krise geht es eben um die seriöse, um die echte Information (…)“

Ja genau.

Und so werden die Politiker zu Getriebenen der Medien und des verängstigten Volkes, treffen irrationale Entscheidung und wagen es nicht, diese zu revidieren, auch wenn erkennbar wird, dass sie falsch waren.

Intensivmediziner – die letzte Bastion gegen den Tod

Kommen wir zum Intensivmediziner Dr. Marc Christian Schäufele. Er hat etwas auf dem Herzen, was er teilen muss, lässt er uns in seinem YouTube Video wissen. Es geht um die Angst, mit der er tagtäglich konfrontiert ist. Auch er ist der Meinung, dass die Corona-Epidemie vergleichbar ist mit vergangenen Grippewellen.

Vier Punkte sind ihm wichtig:

  1. Für die überwiegende Anzahl aller Menschen besteht kein signifikantes Risiko an dieser Erkrankung zu sterben
  2. Der Schutz der Risikogruppen verhindert Bettenknappheiten auf den Intensivstationen
  3. Eine breite Isolation verhindert eine breite Immunisierung einer Population
  4. Es sterben momentan Menschen aufgrund fehlender Versorgung in anderen medizinischen Bereichen

Für den Shutdown hat Dr. Marc Christian Schäufele klare Worte:

„Wenn man den Schaden ins Verhältnis zum Nutzen setzt, ist der Schaden mittlerweile größer als der Nutzen und meiner Ansicht nach ist er das schon länger“

Auch hier lohnt es sich, das Video ganz anzusehen und sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, was die Regierung gerade anrichtet:

(Dr. med. Marc Christian Schäufele, Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin)


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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MdB Thomas Ehrhorn (AfD) kämpft gegen die Führerscheinfalle

Von EUGEN PRINZ | In einem Rechtsstaat sollte die Ahndung eines Fehlverhaltens, sei es eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit, immer im Verhältnis zu deren Schweregrad stehen.

Dass hier selbst in Demokratien manchmal weit über das Ziel hinausgeschossen wird, zeigt das in einer Reihe von US-Bundesstaaten geltende „Three-strikes law“. Diese Regelung besagt, dass gegen einen Straftäter, der bereits zweimal wegen eines Verbrechens verurteilt worden war, bei einer weiteren Verurteilung automatisch und zwingend eine lebenslange Haftstrafe verhängt wird. Nicht umsonst sind in keinem anderen Staat der Welt im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung so viele Menschen eingesperrt, wie in den USA.

Schikanöse Verschärfung des Bußgeldkataloges

Aber bleiben wir im eigenen Land und werfen einen Blick auf die Ordnungswidrigkeiten, genauer gesagt: Auf die Verkehrsordnungswidrigkeiten. Am 28. April ist eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) mit einer Verschärfung des Bußgeldkataloges in Kraft getreten, die es in sich hat. Seit diesen Stichtag gilt: Wer innerhalb geschlossener Ortschaften um 21 km/h und außerhalb um 26 km/h zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt das Doppelte des bisherigen Bußgeldes und erhält vier Wochen Fahrverbot.

Nun muss man wissen, dass in aller Regel Geschwindigkeitskontrollen nicht an besonders unfallträchtigen Stellen erfolgen, sondern dort, wo am meisten Geld zu holen ist:

Außerhalb geschlossener Ortschaften: Gerade Strecke, breit, gut ausgebaut, übersichtlich und am besten noch mit Gefälle, also keinesfalls an einer Steigung und innerorts sehr gerne in Tempo-30-Zonen.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und man ist für vier Wochen Fußgänger, bzw. Radfahrer. Dass da manche auch beruflich ordentlich in die Bredouille kommen, ist klar.

Regelung wird nicht hingenommen

Eine Regierung ist nicht dazu da, das Staatsvolk nach besten Kräften zu drangsalieren.  Deshalb hat sich inzwischen eine breite Protestbewegung gegen diese als schikanös zu bezeichnende Verschärfung gebildet. Über 147.000 Bürger haben bisher die Online-Petition gegen die „Führerschein-Falle“ unterzeichnet.

Die Alternative für Deutschland war auch nicht untätig und erzwang eine Bundestagsdebatte über die Verschärfung des Bußgeldkataloges. In einer Pressekonferenz (siehe Beitragsvideo) erläuterte MdB Thomas Ehrhorn, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Standpunkt der AfD zu dieser überzogenen und unverhältnismäßig harten Ahndung einer noch im mittleren Bereich liegenden Geschwindigkeitsübertretung.

Die öffentliche Empörung und der durch die AfD ausgeübte parlamentarische Druck haben nun Bewegung in die Angelegenheit gebracht. Bundesverkehrsminister Scheuer will nun die neuen Regeln zu den Fahrverboten wieder rückgängig machen. Der Minister sagte am Freitag in Berlin, er wolle den Ländern vorschlagen, dass künftig kein Monat Fahrverbot mehr drohe – dafür solle das Bußgeld von 80 auf 100 Euro erhöht werden. Ob die Länder zustimmen, wird sich wohl erst im Herbst entscheiden.

Section Control: Die neue Melkmaschine für die Autofahrer 

Fakt ist, der Staat braucht mehr Geld denn je und bei den Autofahrern ist einiges zu holen. Deshalb wird bald die nächste „Melkmaschine“ in Serienproduktion gehen: Die „Section Control“ (Abschnittskontrolle oder auch: Streckenradar).

Wie funktioniert das? Ganz einfach:

Das Tempo wird nicht an einem bestimmten Punkt gemessen, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke ermittelt. Das geschieht mit Hilfe von zwei Überkopfkontrollpunkten, die mit Kameras ausgestattet sind. Das Fahrzeug wird sowohl beim ersten wie auch beim zweiten Kontrollpunkt fotografiert. Die Identifizierung erfolgt anhand des Kfz-Kennzeichens mittels automatischer Nummernschilderkennung.

Aus dem Zeitabstand zwischen den beiden Kontrollpunkten wird die Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt. Liegt diese über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, wird der Fahrer beim zweiten Kontrollpunkt fotografiert und es erfolgt eine Weiterleitung der ermittelten Daten an die Bußgeldbehörde, die dann die „Liebesbriefe“ verschickt.

Alles automatisch, 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und mit minimalsten Personalaufwand. Die eierlegende Wollmilchsau, die man reiten kann, weil alle Fahrspuren inklusive des Pannenstreifens überwacht werden. Somit sind Spurwechsel irrelevant. Wenn man will, kann man alle Fernstraßen damit pflastern und Geld drucken.

Ja, liebe Leser, es wird nicht gemütlicher in diesem Staat.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.

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Alles Neue macht der Mai – wann ist die Maskenpflicht vorbei?

Von EUGEN PRINZ | Geht es Ihnen auch so? Die Zeit, als man noch ohne „Mund-Nasen-Schutz“ in einen Laden durfte, die Samstagabende in rappelvollen Lokalen verbrachte, in Biergärten dicht an dicht gedrängt saß und sich im überlaufenen Volksfest zwischen zwei Freunde klemmte und das Brathähnchen mit einer Maß runterspülte, erscheinen wie ein unwirklicher, schöner Traum aus einer anderen Realität.

Der Merkel-Pfad: Von der Demokratie in die Demokratur

Einerseits schleichend, aber irgendwie doch in einem atemberaubenden Tempo, entwickelte sich unsere Demokratie in der letzten Dekade immer mehr zu einer EUdSSR-Demokratur, in der schadensträchtige Beschlüsse gefasst werden und Bestimmungen und Vorschriften zunehmend nur noch für die Untertanen gelten. Für die einen mehr, für die anderen weniger, ganz nach Durchsetzbarkeit.

Inzwischen sind wir soweit, dass ein höchstrichterliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein Vertragsverletzungsverfahren der EU nach sich ziehen könnte.

Kein Vergleich mehr zur früheren Politiker-Generation

Eine Negativ-Auslese hat zusammen mit einer Riege von Ideologen auch ein gerüttelt Maß an Idioten in führende Staatsämter gespült, die eine Fehlentscheidung nach der anderen treffen. Wenn sie dann offenkundig wird, beharrt man stur auf deren Fortführung, um keine Fehler zugeben zu müssen. Dabei wird weiterer Schaden für Land und Leute skrupellos in Kauf genommen.

Das ganze manifestiert sich gegenwärtig unübersehbar in der Corona-Krise und insbesondere im Corona-Leak. Wie von Anfang an vorausgesehen und vorausgesagt, werden die hierzulande moderaten Infektionsraten und Sterbefälle auf das „geniale Regierungshandeln“ zurückgeführt, obwohl erwiesen ist, dass das Infektionsgeschehen bereits bei Verhängung des Shutdowns rückläufig war und Schweden ohne Shutdown deutlich besser gefahren ist, als viele andere europäische Länder.

Nur nichts zugeben!

Auch jetzt, da eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass der Shutdown auf längere Sicht mehr Todesopfer fordern wird, als das Virus, ist man nicht einmal bereit, die Schadensanalyse aus dem Bundesinnenministerium einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Das Papier sei durch einen Verstoß gegen beamtenrechtliche Bestimmungen zustande gekommen.

Na und?

Und ist das wirklich der Grund für die Ignoranz? Oder hat man Angst vor der Analyse, weil sie die gravierenden Fehlentscheidungen der Regierung aufdeckt?

Wohl eher letzteres. Und so werden weitere Opfer in Kauf genommen, indem man den Shutdown so lange hinauszögert, bis ein Corona-Impfstoff durch eine Larifari-Prüfung gegangen ist und der Bevölkerung auf deren eigenes Risiko, aber kaum mit Wahlmöglichkeit, massenweise verpasst werden kann.

Corinna Miazgas Corona-Lagebeschreibung Deutschlands 

„Alles Neue macht der Mai“ titelt die bayerische AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga, die mit uns in diesem Boot sitzt, in ihrem aktuellen YouTube-Video zur Corona-Krise. Sie liefert mit diesem Clip eine scharfsinnige Zustandsbeschreibung unseres Landes, eines Landes in einem ebenso unwirklichem, wie unsinnigen Ausnahmezustand, ab.

Trotz Corona – Der Moloch Brüssel schläft nicht

Daneben hat Miazga noch einen Sitz im Bundestagsausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und versucht dort, gegen die zunehmende Bevormundung der Mitgliedsstaaten durch Brüssel anzukämpfen.

In ihrer Rede vom 14. Mai im Deutschen Bundestag zum Antrag der FDP-Fraktion „Für eine europäische Grundwerteinitiative“ und dem Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Für wehrhafte Demokratien in Europa – Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in den Mitgliedsländern der EU stärken“ geißelt sie das Bestreben, in Brüssel eine Rechtsaufsicht zu etablieren, die die Politik der EU-Mitgliedsstaaten überwacht.

Eine wirklich gute Rede, in der sie sich auch von den erbosten Zwischenrufen aus den Reihen der Altparteien nicht aus dem Konzept bringen lässt. Sehen Sie selbst:

 


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.

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Corona-Leak: Sinnentstellende Berichterstattung und Merkel bügelt ab

Von EUGEN PRINZ | Schlecht gelaufen für die Kanzlerin: Die BILD berichtet ausführlich über die von Oberregierungsrat Stephan Kohn, stellv. Leiter des Referats KM4 (Schutz Kritischer Infrastrukturen) im Bundesinnenministerium, erstellte Schadensanalyse des Shutdowns.

In diesem Artikel, der leider hinter der Bezahlschranke liegt, wird erstmals die Identität des Beamten enthüllt. Interessant: Stephan Kohn ist SPD Mitglied und wollte 2018 sogar ihr Vorsitzender werden. Damals wurde Andrea Nahles gewählt. Man kann nicht meckern, der Artikel in der BILD ist wahrheitsgetreu und ausgewogen. Die für den Shutdown zuständigen Politiker dürfte insbesondere dieser Satz große Schmerzen bereiten:

„Kohn kommt in seinem über 80 Seiten langen Papier zwar zu radikal anmutenden
Einschätzungen, warnt etwa vor Corona als einem „globalen Fehlalarm“. ABER: Seine Fakten sind unwidersprochen.“

Die BILD bleibt – wie vom Autor im vorletzten Absatz dieses Artikels erhofft, ihrer neuen Linie treu und besinnt sich auf die ureigenste Pflicht der Medien als kritische Beobachter der Politik.

„Interessante“ Berichterstattung des Straubinger Tagblatts 

Auch die Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa), an der praktisch alle deutschen Rundfunkanstalten und Tageszeitungen mit Vollredaktion angeschlossen sind, ist einigermaßen ausgewogen. Ein Beispiel finden Sie hier.

Schwer verdaulich ist jedoch, was im Gegensatz zu zahlreichen anderen Blättern die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung aus dem dpa – Material gemacht hat. Durch eine massive Kürzung des Textes wird der Eindruck erweckt, dass der Autor die Verhältnismäßigkeit des Shutdowns hauptsächlich deshalb hinterfragte, weil vor allem Alte, Schwache und Kranke sterben würden und die arbeitende Bevölkerung voraussichtlich weniger betroffen sei. Das liest sich dann so:

„Ende März hinterfragte er in „Zwischenbericht“ die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Er merkte darin an: „Todesopfer sind vor allem unter Alten, Schwachen, Kranken zu befürchten, die arbeitende Bevölkerung wird voraussichtlich weniger betroffen sein. Selbst bei hohen Zahlen von Todesopfern der Viruserkrankung werden die gesellschaftlich vitalen Bereiche unvermindert weiter arbeiten können.“

Mit dieser Berichterstattung wird beim Leser der Eindruck erweckt, dem Autor der Studie wären die alten Leute egal, Hauptsache die arbeitende Bevölkerung bleibt weitgehend verschont. Was das für Animositäten in der Bevölkerung gegen das Papier und dessen Urheber erzeugt, kann man sich vorstellen. Ein Schelm, wer unterstellt, dies sei beabsichtigt gewesen.

Es wird also verschwiegen, dass der Tenor der Analyse eigentlich ein ganz anderer ist:

„Der Schaden wird rein medizinisch betrachtet viel höher sein, als ihn Corona je hätte verursachen können. Damit zusammen hängen natürlich auch die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Schäden. Alles bedingt sich gegenseitig, aber in diesem Papier ging es vor allem um die medizinische Seite, wie beispielsweise den 2,5 Millionen in den Corona-Monaten nicht durchgeführten Operationen, Weiterbehandlungen, Früherkennung oder Pflegeeinschränkungen.“

„Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben.“

Kurz gesagt: Der Shutdown kann zu mehr Todesfällen führen, als COVID-19 je verursacht hätte. Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, die immerhin täglich etwa 112.000 Leser erreicht, sollte sich für eine solche Berichterstattung schämen. Sie hat damit jedes Recht verwirkt, auf dem moralisch hohen Ross zu sitzen, von dem aus ihr Herausgeber Dr. Martin Balle seine Leser regelmäßig belehrt.

Merkels Reaktion

Dank der intensiven Berichterstattung der Alternativen Medien hat das Corona-Leak jetzt sogar den Bundestag und damit die Kanzlerin erreicht. In einer Regierungsbefragung (siehe Beitragsvideo) musste sie gestern dazu Stellung nehmen. Auf die Frage, welche personellen und politischen Konsequenzen sie aus der Fehleinschätzung ziehen werde, lautete ihre lapidare Antwort:

„Sie wissen ja sicherlich, dass die Regierung die Einschätzung, die in diesem Papier geäußert wurde, nicht teilt und dass wir zu anderen Bewertungen gekommen sind.“

So einfach ist das.
Es wäre interessant zu erfahren, aufgrund welcher Expertise die Bundesregierung entschieden hat, fortdauernd die stationäre medizinische Versorgung der Bevölkerung zu kastrieren und die Wirtschaft des Landes an die Wand zu fahren. Aus dem dafür zuständigen Bundesministerium des Inneren kam die diesbezüglich Beratung jedenfalls nicht. Wahrscheinlich eher von Professor Wieler vom Robert Koch-Institut, der – wie kürzlich ein dem Autor bekannter Arzt süffisant bemerkte – seine Ausbildung „am Kuharsch gemacht hat“. Zur Erläuterung: Wieler ist Veterinärmediziner.

Die Regierung wird jetzt nicht das Richtige tun und den Shutdown sofort beenden. Das erreicht auch die die Schadensanalyse nicht, denn der Schein muss gewahrt bleiben. Aber sie wird bewirken, dass die Verantwortlichen in nicht allzu ferner Zeit jenen Rechenschaft ablegen müssen, die durch die kommende Depression ihr Hab und Gut verlieren.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Nach 2015: Das zweite Totalversagen der Mainstream-Medien

Von EUGEN PRINZ | Im Herbst 2015 wurde man noch ans Kreuz genagelt, wenn man Bedenken über die Merkelsche Grenzöffnung äußerte, die uns neben einer Million Flüchtlinge und jener, die vorgaben, welche zu sein, auch Verbrecher und Terroristen ins Land spülte. Heute bestreitet kaum jemand mehr, dass wir es damals mit einem schwerwiegenden Staatsversagen zu tun hatten.

Ein Staatsversagen, das nicht zuletzt deshalb möglich wurde, weil die Medien ihre wichtigste Aufgabe, nämlich das Regierungshandeln kritisch zu hinterfragen, nicht mehr ausübten. Neben der Kanzlerin und ihrer Regierung tragen also auch sie eine Mitschuld, an den Folgen dieser epochalen Fehlentscheidung. Einer Fehlentscheidung, deren wahres Ausmaß in den künftigen Jahren der Depression erst so richtig zum Tragen kommen wird.

Die Geschichte wiederholt sich

Jetzt, im Mai 2020, erleben wir das zweite Totalversagen der Mainstream-Medien, das – wie schon das erste – in der Zukunft zu unermesslichem Leid beitragen wird. Statt sich kritisch mit dem grob fahrlässig verordneten Shutdown von Wirtschaft und Gesellschaft auseinanderzusetzen, statt zusammen mit dem Volk die Grundrechte gegen demokratievergessene Politiker zu verteidigen, gibt man erneut den Hofberichterstatter der Kanzlerin und lässt sich zum Teil sogar noch von einem Multimilliardär mit eigener Agenda schmieren.

Ein moralischer Tiefpunkt des Handelns der Mainstream-Medien ist die Berichterstattung über den Referatsleiter KM4 (Schutz Kritischer Infrastrukturen) im Bundesinnenministerium (BMI), der kürzlich zusammen mit externen Experten, darunter renommierte Mediziner, aus einer Gewissensentscheidung heraus, ohne Auftrag das tat, was seine Aufgabe ist und für was er bezahlt wird: Er erstellte eine Schadensanalyse des Shutdowns.

Dumm nur, dass diese aufzeigte, dass allein schon die medizinischen Schäden dieser Maßnahme deren Nutzen um ein Vielfaches konterkarieren werden. Dieses Ergebnis machte den Referatsleiter automatisch zum Feind der regierenden Nomenklatura. Er wurde seines Amtes enthoben und seine Reputation in einer Pressemitteilung des Ministeriums, die inhaltlich von den Mainstream-Medien willfährig übernommen wurde, nachhaltig beschädigt.

Weiterhin nur Sprachrohr der Kanzlerin

Nach der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 haben sich die so genannten „Qualitätsmedien“ nun erneut als Sprachrohr der Kanzlerin und ihrer Regierung erwiesen. Erneut haben sie als Vierte Gewalt im Staat, deren Aufgabe es eigentlich wäre, das Regierungshandeln kritisch zu hinterfragen, versagt.

Die externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern sind nun ihrerseits am 12.05.2020 mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gegangen. In ihr fordern sie vom BMI Antworten auf Fragen, die uns inzwischen allen auf der Zunge brennen.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie die „Leitmedien“ über diese Pressemitteilung berichten werden und ob sie sich die darin aufgeworfenen kritischen Fragen zu Eigen machen und selbst stellen, wie es eigentlich ihr verdammter Job ist.

Tun sie das nicht, werden sich die Bürger in den harten Zeiten, die uns bevorstehen, daran erinnern, wer mitgeholfen hat, uns diese Suppe einzubrocken. Wer sich wohlig in der Corona-Jauche gesuhlt und kräftig an der medialen Panikmache verdient hat.

Dann ist das, was die Mainstream-Medien an Auflagen- und Zuschauerschwund jetzt schon verschmerzen müssen, nur ein kleiner Vorgeschmack.

Hier die Pressemitteilung der externen Experten: 

„Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai „Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement – Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“ zur Kenntnis.

Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“

Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung:

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden.

Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona-Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit.

Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs,
nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.

Der BMI Mitarbeiter hat anhand unserer Arbeit eine Einschätzung vorgenommen und das Ergebnis an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Sie finden das betreffende Dokument im Anhang dieser Pressemitteilung. Dass dies aufgrund der Kürze der Zeit nur der Anfang einer noch umfangreicheren Prüfung sein kann, steht außer Frage. Aber unsere Analyse bietet unseres Erachtens eine gute Ausgangslage für das BMI und die Innenministerien der Länder, den möglichen Nutzen der Schutzmaßnahmen gegenüber dem dadurch verursachten Schaden gut abzuwägen.

Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten. In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte.

Aufgrund des Ernstes der Lage muss es darum gehen, sich mit den vorliegenden Sachargumenten auseinanderzusetzten – unabhängig von der Entstehungsgeschichte.

Deshalb fragen wir:

• Wieso hat das BMI das Ansinnen des Mitarbeiters nicht unterstützt und wieso bezieht das BMI die nun vorliegende umfangreiche Analyse auf dem Boden fachlich hochwertiger externer Expertise nicht bei seiner Einschätzung bezgl. des Verhältnisses von Nutzen und Schaden der Corona-Schutzmaßnahmen ein?

Das BMI schreibt weiter in seiner Pressemitteilung:

„Die Bundesregierung hat in Folge der Corona-Infektionsgefahren zum Schutz der Bevölkerung Maßnahmen ergriffen. Diese werden innerhalb der Bundesregierung fortlaufend abgewogen und regelmäßig mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder abgestimmt.“

Wir bitten das BMI:

• uns zeitnah mitzuteilen, wie genau diese Abwägung stattfindet. Wir bitten dies anhand von Daten, Fakten und Quellen nachzuweisen. Gerne würden wir dies mit unserer Analyse vergleichen. Angesichts der aktuell teilweise katastrophalen Patientenversorgung wären wir
beruhigt, wenn diese Analyse zu einer anderen Einschätzung führt als der unsrigen, was uns derzeit jedoch schwer vorstellbar erscheint.

Des Weiteren schreibt das BMI:

„Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bislang eher niedrig. Die ergriffenen Maßnahmen wirken.“

In Übereinstimmung mit der internationalen Fachliteratur teilen wir diese Feststellung bzgl. der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nur bedingt. Wir bitten das BMI deshalb im Sinne der Transparenz:

• die Quellen offenzulegen, nach denen es zu dieser Feststellung kommt.

Fazit:

Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden sind.

Bezüglich der Berichterstattung zu diesem Vorgang bitten wir darum, die inhaltliche Wertigkeit unserer Analyse in das Zentrum zu stellen, und über uns, in Amt und Person, der ernsten Situation angemessen zu berichten.

Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 verläuft für viele Menschen der bekannten Risikogruppen schwerwiegend. Wie für jede schwere Infektionserkrankung gilt es, für die Patienten die beste Behandlung zu finden und Infektionswege zu unterbinden.

Aber therapeutische und präventive Maßnahmen dürfen niemals schädlicher sein als die Erkrankung selbst. Ziel muss es sein, die Risikogruppen zu schützen, ohne die medizinische Versorgung und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu gefährden, so wie es gerade leider geschieht.

Wir in Wissenschaft und Praxis sowie sehr viele Kolleginnen und Kollegen erleben täglich die Folgeschäden der Corona-Schutzmaßnahmen an unseren Patienten. Wir fordern deshalb das Bundesministerium des Innern auf, zu unserer Pressemitteilung Stellung zu nehmen und hoffen auf eine sachdienliche Diskussion, die hinsichtlich der Maßnahmen zur bestmöglichen Lösung für die gesamte Bevölkerung führt.

Gezeichnet:

  1. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand), Universität Mainz
  2. Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg
  3. Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen
  4. Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf
  5. Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein
  6. Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  7. Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM)
  8. Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin,
    Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg
  9. Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische
    Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie“

Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Corona-Tests bis zum Abwinken zur Steigerung der Infektionsrate?

Von EUGEN PRINZ | Man kommt wirklich mit dem Schreiben nicht mehr hinterher, was sich die Regierung und ihre Einrichtungen, wie zum Beispiel das Robert Koch-Institut, jeden Tag der selbstverursachten Corona-Krise an Lug, Trug und Täuschungen leisten. Und uns, die Alternativen Medien, stellen sie dann auch noch als Fake-News-Verbreiter hin.

Hier das neueste aus der Trickkiste: Das Robert Koch- Institut (RKI) ist aktuell in den Medien mit der Schreckensmeldung unterwegs, dass die Reproduktionszahl R des Coronavirus wieder steigt und aktuell bei 1,1 liegt. Das würde bedeuten, dass ein Infizierter mehr als eine Person ansteckt.

Es gäbe Anzeichen dafür – so das RKI – dass die Lockerungen dafür verantwortlich seien.

Unfassbare Irreführung der Bürger

Ein Mediziner und Inhaber eines Lehrstuhls an einer bayerischen Universität, der verständlicherweise nicht genannt werden möchte, bezeichnet dies wörtlich als „unfassbare Irreführung des Bürgers“.

Anders lässt sich das auch nicht ausdrücken, denn der Grund, warum die Zahl der neu mit Corona Infizierten plötzlich wieder ansteigt, ist schlicht und ergreifend, weil seit dem 6. Mai auf Teufel komm raus getestet wird.

Zu diesem Stichtag wurden vom RKI die Richtlinien geändert. Im Gegensatz zu vorher werden nun alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet, unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt. Das Vorliegen solcher war bis dahin Voraussetzung für einen Test.

Aber auch Personen, die keinerlei Symptome zeigen, werden jetzt getestet, wie zum Beispiel Fußballer und – auf Anordnung des Landes Schleswig-Holstein – die Belegschaften der großen Schlachthöfe in diesem Bundesland.

Während vor dem 6. Mai etwa 60% der Testkapazitäten nicht genutzt wurden, fährt man nun volle Leistung, was natürlich zur Folge hat, dass man mehr Infektionen entdeckt. Das bedeutet aber nicht, dass sich mehr Menschen als vorher angesteckt haben. Die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.

Testanzahl wird nicht berücksichtigt

Der eingangs erwähnte Mediziner mit Professorentitel stellt ausdrücklich fest:

Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.

Auch der Beamte im Bundesinnenministerium, der die Schadensanalyse zu den Corona-Maßnahmen erstellt hatte und dafür mit einem „Verbot zur Führung der Dienstgeschäfte“ belegt wurde, hat in seinem Dossier diesen Punkt kritisiert. Er schreibt auf Seite 45:

„Es wird die tägliche Zunahme der Zahlen übermittelt. Es fehlt jedoch die Zahl von im gleichen Zeitraum durchgeführten Tests“

PCR-Virentest: Fehlerquote 50%

Dazu kommt noch, dass die hohe Fehleranfälligkeit der PCR-Virentests seit langem bekannt ist. Anfang März wurde im Chinese Journal of Epidemiology eine chinesische Studie veröffentlicht, in der die Unzuverlässigkeit der Covid-Virentests nachgewiesen wurde. Der Test liefert bei Personen ohne Symptome ca. 50% falsch-positive Resultate. Da kann man auch eine Münze werfen…

Corona-Notbremse und andere Grausamkeiten

Bei ihrer letzten Kungelrunde haben Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten vereinbart, dass „sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept“ entwickelt wird, wenn es in Landkreisen oder kreisfreien Städten innerhalb von sieben Tagen 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt. „Corona-Notbremse“ wird das genannt.

Das heißt nichts anderes, als Rückkehr in den Hausarrest wie vor dem 20. April.

Durch Testen, was das Zeug hält und der daraus resultierenden Menge falsch positiver Ergebnisse, dürfte bald so mancher Landkreis wieder auf Eis gelegt werden, ortsansässige Bewohner inklusive.

Zudem kann man die Corona-Krise dann wirklich so lange am Köcheln halten, bis ein Impfstoff entwickelt ist und Bill Gates seinen Willen, sieben Milliarden Menschen impfen zu lassen, bekommt.

Außerdem hat man dann noch die Möglichkeit, jene Bürger, die auf die Straße gehen und für ihre Grundrechte demonstrieren, als Mitverantwortliche des angeblichen Anstiegs der Neuinfektionen zu brandmarken. Eine gute Begründung, ihr schändliches Treiben mit brutaler Polizeigewalt zu unterbinden, während die Wirtschaft aufgrund der verhängten Maßnahmen den Bach runtergeht.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
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