Fleischhauer bringt Verfassungsschutz und Wasserwerfer gegen PEGIDA in Stellung

fleischDer Journalist und Buchautor Jan Fleischhauer (Foto) hat in seinem Leben ein gutes Werk vollbracht: Er hat sich von seiner linksverdrehten Erziehung gelöst und ein lesenswertes Buch mit dem Titel „Unter Linken“ veröffentlicht. In der TV-Dokumentation hierzu entlarvte er die meinungsfaschistische Einstellung vieler Linker wie des Gewerkschaftsbosses Bsirske oder des frühereren Terroristen-Unterstützers Ströbele. Aber er ist offensichtlich noch längst nicht komplett in der Welt des gesunden Menschenverstandes angekommen. In einem Artikel für den SPIEGEL bezeichnet er PEGIDA als einen „Aufmarsch der Netzverschwörer“. Seiner Meinung nach funktioniert die Matrix also gerade andersherum: Nicht die in Islam-, Asyl- und Einwanderungsfragen gleichgeschaltete Lügenpresse mitsamt der sie steuernden etablierten Politikerkaste und bereitwillig assistierender Kirchenfunktionäre liegen neben der Wirklichkeit, sondern die Bürger, die sich bei unabhängigen alternativen Medien im Internet und aufgrund der real erlebbaren Zustände ihre Meinung bilden.

(Von Michael Stürzenberger)

Fleischhauer führt mit seinem SPIEGEL-Artikel einen Frontalangriff auf PEGIDA und unabhängige Nachrichtenseiten im Internet, die mit Berufung auf Polizeiberichte, Meldungen der örtlichen unzensierten Presse sowie Augenzeugenberichten die Wirklichkeit ungefiltert abbilden. Wer die Verharmlosungen, Vertuschungen und Lügen der politisch korrekten Schmierfinken entlarvt, befinde sich in „obskuren Ecken“ und sondere „Geschwätz“ ab.

Die Bürger der ehemaligen DDR haben ein feines Gespür dafür, wenn sie belogen werden. Sie haben es jahrzehntelang erlebt und mussten immer zwischen den veröffentlichten Zeilen lesen, wenn sie die Wahrheit wissen wollten. Eine ähnliche Erfahrung machen sie jetzt wieder. Da sie überhaupt keine Lust auf eine Wiederholung der sozialistischen Bevormundung haben, gehen sie jetzt in Massen auf die Straße. Aber in der Fleischhauerschen Wahrnehmung gehören sie „nicht zur Öffentlichkeit“, zumindest wie er sie versteht.

Die etablierte Politik und die Mainstream-Medien haben sich längst von der Realität verabschiedet und versuchen den Bürgern eine heile Welt vorzugaukeln, die überhaupt nicht dem entspricht, was sie selbst erleben oder was sie aus anderen Städten sowie anderen Ländern mitbekommen. Aber die gigantische Islamverharmlosungsmaschinerie greift bei klar denkenden Menschen nicht mehr. Nur noch eine linksrotgrünverblendete und ideologisch verseuchte Restmasse der Bevölkerung glaubt die stereotypen Slogans, die tagtäglich unters Volk gestreut werden. Der eigenständig denkende, sich selbst informierende und couragiert handelnde Bürger ist in der sozialistischen Einheitsmatrix nicht erwünscht. Fleischhauer nennt sie allen Ernstes „digital erregte“:

Die Teilnehmer bedienen sich des Netzes nicht nur, um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und sich mit Gleichgesinnten zu verbinden, sie entnehmen dem Netz auch ihre Stichworte und Argumente. Bei Pegida zeigt der rechte Onlinebürger Gesicht, es ist der Aufmarsch der digital Erregten.

Recht so, kann man da nur sagen. Es müssen noch viel mehr „Rechte“ Gesicht zeigen, denn sie haben schließlich „Recht“. Die Ent-Stigmatisierung des Begriffs „Rechts“ ist in unserer Zeit enorm wichtig, da dieser unsägliche „Kampf gegen Rechts“ seit zig Jahren alles dämonisiert, was nicht der linken Einheitsschablone entspricht. Gut, dass Kathrin Oertel, eine der zwölf Organisatoren von PEGIDA Dresden, ganz offen über Lautsprecher verkündete: „Wir sind rechts“. Man kann noch hinzufügen, „und das ist auch gut so“. Es sind die rechtskonservativ-liberal-patriotischen Bürger auf den Straßen, die gerade eine friedliche Revolution von unten veranstalten, um dieses linksverdrehte Land vom Kopf wieder auf die Beine zu stellen. Und davor haben alle vom Systemtropf Abhängigen eine Menge Angst, offensichtlich auch Fleischhauer:

Das Volk, das sich in Dresden und Bonn versammelt, hat kein Parteibuch mehr, das es zurückgeben könnte. Bei vielen liegt die Vermutung nahe, dass es kein Zeitungsabonnement mehr gibt, das sie kündigen könnten, weil sie schon vor langer Zeit aufgehört haben, Tageszeitungen zu lesen. Wahrscheinlich sehen sie auch keine „Tagesschau“ und keine „Tagesthemen“ oder eine andere Informationssendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, gegen den sie so eifrig ihre Plakate schwenken. Wenn diese Menschen lesen, dann Bücher, in denen steht, wie man den Euro-Crash überlebt oder sich für den Dschihad in deutschen Städten wappnet.

Fleischhauer entlarvt sich als Teil der journalistischen Matrix. Es beunruhigt ihn, dass die Bürger auf Dresdens Straßen keiner Systempartei angehören und sich auch nicht die gleichgeschalteten, weder „öffentlich“ noch „rechtlichen“ Medien ansehen wollen. Wenn ein teleprompterablesender Moderator des Staatsfunks schon die Worte „PEGIDA“ verächtlich dehnt, mit hochgezogenen Augenbrauen die Islamisierung als „vermeintlich“ hinstellt und im Anschluß eine Reportage dem Volk „beweisen“ will, dass es „keine Islamisierung“ gebe, bleibt nur noch der Ausschaltknopf an der Fernbedienung und der Einschaltknopf am PC. Aber laut Fleischhauer bewegt man sich damit abseits der „Öffentlichkeit“, so wie er sie versteht:

Mit Menschen, die ihr Weltbild vor allem aus Blogs und Webseiten zusammenklauben, die sich als Gegenöffentlichkeit verstehen, wird es schwer, eine Ebene der Verständigung zu finden. Ein Reporter der „Süddeutschen Zeitung“ hat vergangene Woche den Versuch gemacht, mit zwei Pegida-Organisatoren über deren Beweggründe zu reden. Auf den Einwand, dass es in Sachsen kaum Flüchtlinge gebe, geschweige denn Muslime, antwortete Kathrin Oertel, die zu den Veranstaltern zählt: „Die Statistiken sind doch alle auf Deutsch gesagt um die Ecke, da fehlen die ganz vielen, die illegal in diesem Land sind. Das können wir natürlich nur mutmaßen, ich will da auch keine Zahlen nennen. Es ist so, wir können das nicht belegen, und wir sagen einfach, dass es eine Dunkelziffer gibt, die erheblich ist.“

Immer wieder versuchen die Systemlinge den Dresdnern das Recht abzusprechen, gegen die Islamisierung zu protestieren, da es doch so wenig Moslems dort gebe. Der kluge Bürger aber hat Weitsicht und bekommt mit, wie schlimm es bereits in den Städten Nordrhein-Westfalens und vielen weiteren Großstädten des Landes zugeht. Die Dresdner wollen kein zweites Berlin werden, und dazu haben sie jedes Recht der Welt.

Als unsere Politiker, allen voran „Mutti“, wegen Fukushima hyperventilierten und sogleich hektisch den Atomausstieg beschlossen, kritisierte auch keiner, dass es bei uns doch noch keinen GAU gegeben habe, kein Tsunami unsere Atomkraftwerke bedrohe und Japan weit weg sei. Der Islam bedroht die halbe Welt, und wer davor die Augen verschließt, ist entweder gesteuert oder einfach nur uninformiert.

Fleischhauer gehört beim Thema Islam ganz klar zur zweiten Kategorie. Ich saß vor viereinhalb Jahren im Pressebereich der Münchner Sarrazin-Veranstaltung direkt neben ihm und unterhielt mich mit ihm über die vermeintliche „Friedensreligion“. Er weiß faktisch praktisch nichts über den Islam und seinen „Propheten“, sondern bringt nur die üblichen Verharmlosungssprüche wie „Auslegungssache“, „so viele friedliche Moslems bei uns“ etc. pp.

Solche Medienmenschen hämmern seit vielen Jahren ihre Desinformation unters Volk, so dass es bisher enorm schwierig war, dagegen faktisch aufzuklären. Aber wie sagte Friedrich der Große so richtig:

„Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit, um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg gesichert.“

Systemlinge wie Fleischhauer werden es nicht verhindern können, dass wir die Wolken vor der Wahrheit vertreiben werden. Auch wenn Leute wie er es immer wieder unverschämterweise versuchen, uns in die Nähe von „Nazis“ zu schieben. Da wir Politiker als Volksverräter, die etablierten Parteien als Systemparteien und die Mainstreammedien als Lügenpresse bezeichnen, bewegen wir uns laut Fleischhauer in der „Nazi-Sprache“. Einem Angepassten wie ihm passt es ganz offensichtlich nicht, dass wir die Tatsachen benennen. Wie das System gegen uns vorgehen soll, bringt er zum Ende seines Artikels zum Ausdruck:

Für alles Weitere ist der Verfassungsschutz zuständig und, bei Zuwiderhandlung gegen das Demonstrationsrecht, der Wasserwerfer.

Wenn Figuren wie Fleischhauer nicht rasch die Augen öffnen, den Blick auf die Wirklichkeit richten und diese in ihren Veröffentlichungen auch abbilden, werden sie bald der Vergangenheit angehören. Dazu braucht es keine Wasserwerfer und keinen Vefassungsschutz. Sie werden einfach auf dem Schuttplatz der Geschichte enden, wenn die neue Zeit begonnen hat. All jene, die die wichtigste Bürgerbewegung in Deutschland seit der Beseitigung des sozialistischen Unrechtsregimes der DDR so übel verleumden, werden künftig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Denn wir vergessen nichts und niemanden.

Wir sind das Volk!

Und hinter jedem, der jetzt schon auf die Straße geht, stehen mindestens zehn, die sich (noch) nicht trauen. Im Jahr 2015 werden die Montagsdemonstrationen diese linksverdrehte Republik in ihren Grundfesten erschüttern..




Vera Lengsfeld: Nicht in meinem Namen

imageEigentlich wollte ich mich schon in den Weihnachtsfrieden tief in die Provinz zurückziehen, wohin ich schon zu DDR-Zeiten vor den Zumutungen des Regimes geflüchtet bin. Dann erreichte mich ein Anruf. Ich sollte zu einer „Erklärung“ von 50 DDR-Bürgerrechtlern gegen Pegida Stellung nehmen. Erklärung ist nicht das richtige Wort für das Geschwurbel, das ein paar links- oder ultralinksaußen Mitstreiter der DDR-Opposition ausgekotzt (ihre Wortwahl!) haben.

Es ist eine Art Hass-Rap auf das Volk, das schon 1989 nicht so wollte, wie die Möchtegern-Retter des Sozialismus, die scheiterten, weil mit der überwältigenden Mehrheit der Demonstranten keine neuen Experimente zu machen waren.

Jetzt kommt die Retourkutsche nach dem Motto: Ihr habt den 89er Versuch „einer alternativen Demokratie“ dem „System“ geopfert. Spätestens an dieser Stelle hätten wenigstens die Redakteure von nicht linksradikalen Zeitungen stutzig werden müssen.

Mehr noch bei der ebenso kruden wie törichten „Kapitalismus“- Kritik. Der Kapitalismus wäre für die Flüchtlingsströme verantwortlich. Dabei kommt die Masse der Flüchtlinge aus Ländern, die dem Kapitalismus kaum ferner sein können, wie Eritrea, das bis vor kurzem noch von einem kommunistischen Regime beherrscht war.

Aber es scheint kein Unsinn groß genug sein zu können, um nicht gedruckt zu werden, wenn er nur einen Anti-Pegida-Stempel trägt.

(Der vollständige Artikel von Vera Lengsfeld kann bei der Achse des Guten nachgelesen werden)




Udo Ulfkotte: 16 Argumente für Pegida

ulf_bodigaDas Bild, das Medien und Politiker von den Demonstranten zeichnen, könnte verheerender nicht sein. Rechtspopulisten und dumpfe Wutbürger sind noch die netteren Aussagen, die man flächendeckend über jene Menschen findet, die sich heute in immer größerer Zahl von Politik und Medien nicht mehr ernst genommen fühlen. Werden sie dann von Journalisten befragt, warum sie auf die Straße gehen, dann können viele das verständlicherweise nicht auf Anhieb druckreif formulieren. Schließlich sind sie den Umgang mit Medien nicht gewohnt. Daher nachfolgend 16 Argumente dazu, was in diesem Land schief läuft. Warum gehen die Bürger auf die Straße? Wie lauten ihre Argumente für die Unzufriedenheit… (Die 16 Argumente stehen hier!)




Patzelt: Rede des Franzosen „Volksverhetzung“

simon_pegidaWeil er kein Blatt vor den Mund nahm, erhielt der Franzose Stephane Simon, der durch seinen mutigen Auftritt in der Leipziger Michaeliskirche am 7. November bekannt wurde, bei seiner Rede auf der Pegida-Kundgebung am 22. Dezember viel Beifall und „Zugabe“-Rufe. Für den Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt jedoch, der sich bislang relativ ausgewogen über die Pegida geäußert hat, erfüllte die Rede von Simon „an mehreren Stellen den Tatbestand der Volksverhetzung“. Aber schauen Sie selbst:

Teil 1:

Teil 2:

Wie ist die Meinung unserer Leser dazu?




Video: Pegida-Feeling Dresden, 22.12.14




BOGIDA: Spaziergang mit Ehrenspalier

bogida_aufmacherUngefähr 400 Leute kamen am Montag auf dem Marktplatz in Bonn zusammen, um im Rahmen der zweiten Bogida Reden vom Ehrengast Dr. Udo Ulfkotte und einigen engagierten Bürgern zu hören. Dieses Mal konnte, im Gegensatz zur Woche zuvor, wo die Polizei sich weigerte, die Blockaden der Linksextremen zu räumen, ein toller Spaziergang mit Ehrenspalier stattfinden.

(Von Sebastian Nobile)

Leider hielten sich viele der Teilnehmer dieses „Ehrenspaliers“ aus Gegendemonstranten nicht allein daran, uns mit Gebrüll wie „Nazis raus“ und „Wir kriegen Euch alle“ anzufeuern, sondern es flogen auch Flaschen, Obst, Wasserbomben und Feuerwerkskörper.

Während also nun viele ausgesprochen aggressive Teilnehmer der Gegendemo ihren Hass herausbrüllten, wurde auf unserer Seite „Oh, Du Fröhliche“ gesungen und trotz der regelmäßigen Würfe mit Gegenständen bei der Auftakt- und Abschlusskundgebung blieb es von unserer Seite aus friedlich, auch wenn verständlicherweise einige junge Männer wütend wurden, weil man sie bewarf und sie jedes Recht gehabt hätten, sich zur Wehr zu setzen.

Die ganze Kundgebung war ein voller Erfolg: Wegen des guten Geistes, der geherrscht hat, wegen den Reden, wegen dem Mut und der Solidarität der Teilnehmer, aber auch wegen der diesmal zufriedenstellenden Polizeiarbeit, die uns geschützt hat und die aber leider, wie man es gewohnt ist, nichts gegen die Flaschenwürfe, etc., aus der Gegendemonstration unternommen hat. Auch war es wieder einmal sehr schwer, zum Kundgebungsort zu kommen und so wurden Leute zeitweise nicht auf die Demo gelassen, unter anderem weil die eh schon wenigen Zugänge von Gegendemonstranten absichtlich blockiert waren. Es waren deutlich mehr Gegendemonstranten. Genau abschätzen konnte ich die Zahl nicht, aber bis wir Dresdner Verhältnisse haben, müssen wir noch ein bisschen spazieren. Da das aber gesund ist und fit hält, spazieren wir bald wieder!

Die Aggressionen des „breiten“ Bündnisses aus linken Faschisten,  Gutmenschen, etc. dehnten sich einmal wieder auf die Zeit nach der Kundgebung aus: So traf eine Flasche den Bonner Stadtrat Christopher von Mengersen nicht nur im Unterleib, sondern er wurde nach der Kundgebung  auch noch von Linksextremen überfallen. Jedoch konnte er einen der Angreifer festhalten, bis die Polizei da war, wie man in einer Facebook-Mitteilung von ihm nachlesen kann. Von Mengersen war bereits mehrfach auf der Straße überfallen und angegriffen worden – im Jahr 2013 alleine fünf Mal.

Rede von Dr. Udo Ulfkotte:

Auf dem Youtube-Kanal „Nogocologne“ kann man alle Reden ansehen. Die nächste Kundgebung mit Spaziergang in der Region wird die KÖGIDA in Köln am 5.1.15 sein – Veranstaltung hier einzusehen.


Eine Leserin schrieb uns:

Erneut schwerer Zugang zur Bogida-Demo

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Um 18.30 sollte die Bogida-Demonstration auf dem Bonner Marktplatz beginnen. Gegen 18.15 Uhr fragte ich anwesende Polizeibeamte, wo der Zugang zur Bogida sei. Sie sagten, dort drüben, an der Thalia-Buchhandlung. Ich fragte, ob ich da auch um 18.30 Uhr noch durchkomme und sie bejahten das.

Genau um 18.30 Uhr ging ich also in Richtung Thalia-Buchhandlung auf dem Marktplatz. Doch der Zugang war zu, dicht verstellt von Gegendemonstranten. Die Beamten haben zu mir gesagt, ich solle „da vorn“ durch die Menschenreihen durchgehen. Die Beamten wollten also offensichtlich, daß ich mich da in einer dichten Menschenkette von Gegendemonstranten zu erkennen geben sollte, daß ich zur Bogida-Demo auf dem Platz will, so etwas funktioniert nicht. Ich möchte nicht womöglich angeschubst und angepöbelt werden und erhebe den Anspruch, daß ich frei von Belästigungen zu einer nichtverbotenen Versammlung gehen kann. Ich bat daher die Beamten, mir dabei Hilfestellung zu leisten. Das wollten sie nicht. Auf meine Beschwerde, daß ja alle Zugänge von der Bonner Innenstadt her wieder durch Gegendemonstranten abgeschlossen wurden, sagten sie zu mir, über die Brüderstraße gebe es einen Zugang.

Also mußte ich wieder einen größeren Umweg (15 Minuten Gehzeit) in Kauf nehmen, um dann allerdings ungehindert auf den Platz zu kommen. In der Woche zuvor mußte ich ebenfalls einen großen Umweg (um die Universität herum) machen, um auf den Kaiserplatz zu kommen. Ortsunkundigen wird der Zugang noch mehr erschwert, weil sie sich ja nur schwer in einer fremden Stadt orientieren können. Ich konnte das, weil ich einige Zeit in Bonn gewohnt habe.

Meines Erachtens ist es beabsichtigt, daß der Zugang zu den Demos unzumutbar erschwert wird. Es wäre ein Leichtes, eine kleine Öffnung von den Gegendemonstranten freizuhalten, damit man jederzeit ungehindert auf den Platz zur Bogida-Demo gelangen kann. Die Polizeibeamten wollen das nicht, oder sie dürfen das nicht.

Besonders erwähnen möchte ich dabei, daß auf dem Marktplatz eine größere Zahl von Menschen war, die nicht den Gegendemonstranten zuzurechnen waren, im Gegenteil. Es waren ganz normale Bürger, oft auch ältere Menschen, die die Botschaft der Bogida hören wollten. Ich glaube kaum, daß sie das auf dem Marktplatz konnten, und so hartnäckig wie ich, die Polizisten nach einem Zugang zu fragen und dann den großen Umweg in Kauf zu nehmen, waren wohl die wenigsten.

Die Veranstaltung begann mit einer kleinen Verspätung, danach lief sie sehr gut an. Sehr gut natürlich die Rede von Udo Ulfkotte. Aus den Fenstern der umliegenden Gebäude hörten viele Menschen zu. Es war ein beeindruckendes Bild: Soviele Menschen und soviele schwarzrotgoldene Fahnen auf dem Marktplatz.

Später habe ich den Platz dann etwas vorzeitig verlassen, um nicht auf dem Bonner Bahnhof irgendwelchen Linksextremisten aus Köln zu begegnen.

Interessant auch: Viermal habe ich Polizeibeamte nach dem Weg (dem Zugang zur Bogida) gefragt. Sie fragten jedesmal nach, wohin ich will (ob zur Demo oder zur Gegendemo). Jedesmal sagte ich: Dorthin, wo sich heute die anständigen Deutschen versammeln. Zweimal wurde es von den Beamten richtig verstanden und sie schickten mich zur Bogida. Zweimal wurde nachgefragt, welche Veranstaltung ich denn meine.

Mein Eindruck: Man versucht die Proteste abzuwürgen. Das ist gestern in Bonn nicht gelungen. Es ist ähnlich wie in einem totalitären System. Ich sage: ähnlich, denn das sind wir noch nicht. Es gibt Übergänge von einem demokratischen zu einem totalitären System, und wir befinden uns jetzt in einem solchen Übergang. Wohin der Weg führt und wie weit dieser Weg führt, ist derzeit offen.

Man sollte die Demonstrationen auch in Bonn weiterführen.


Und noch eine Medienkritik von „Bogidist“:

Bonn: Presse-Hetzer Andreas Baumann über Bogida

In seinem neuesten Kommentar „Bonn ist nicht Dresden“ zieht Andreas Baumann (Foto l.) vom General-Anzeiger wieder einmal alle Register des Gutmenschentums. Betrachtet man sein Geschwurbel von der Metaebene aus, so ist es sehr leicht, die ihn treibenden Pseudo-Dogmen in der Luft zu zerreißen. Nachfolgend eine Analyse des Baumann-Sermons:

Allmählich sollten sie es begriffen haben, die geistigen Brandstifter aus der Bogida-Gruppe: Bonn ist nicht Dresden. Mehr als 3000 Menschen haben ihnen am Montag erneut gezeigt, dass die UN-Stadt ein schlechtes Pflaster für rechtspopulistische Demagogen ist.

Baumann verwechselt hier offenkundig Quantität mit Qualität. Sicherlich ist ihm der Sponti-Spruch mit den Millionen Fliegen und dem Kothaufen geläufig. Die „rechtspopulistischen Demagogen“ sind natürlich tief beeindruckt davon, wenn ein Preisschreiberling und Möchtegern-Gesellschaftsarchitekt wie Baumann sie belehren will.

Dagegen brachten es die Pro-NRW-Funktionärin Melanie Dittmer und ihre Leute nur auf 300 Demo-Teilnehmer, davon ein Teil aus anderen Städten. Ein gutes Zeichen. Es ist eben nicht die ‚bürgerliche Mitte‘ Bonns, die Bogida-Kundgebungen besucht, wie Dittmer und Co. gern behaupten.

Aber die „Antifa“-Gewaltkriminellen, die kurz nach Ende der Demonstration den Bonner PRO-NRW-Ratsherrn Christopher von Mengersen mit einer gefüllten Literflasche beworfen, ihm damit zeitweilige Schmerzen zugefügt haben und ihn obendrein verprügeln wollten, sind wohl in der Baumann-Denke die „bürgerliche Mitte“ der Bundesstadt. Armes Deutschland!

Trotzdem könnten die Botschaften der Pegida-Bewegung teilweise auf fruchtbaren Boden fallen. Es wäre naiv, gerade in Bonn vor bestimmten Problemen die Augen zu verschließen. Fakt ist, dass ein Teil der muslimischen Stadtgesellschaft dazu neigt, sich abzuschotten. Fakt ist, dass der Anteil junger Straftäter aus Zuwandererfamilien – darunter auch Muslime – gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung auffällig groß ist. Fakt ist außerdem, dass Bonn als Hochburg radikaler Salafisten gilt.

Nun kommt die Baumann’sche Dialektik zum Einsatz: Einige Fakten einräumen, die die vernunftbegabte Gegenseite äußert, aber im nächsten Zug mit erhobenem Zeigefinger versuchen, Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher weiszumachen, das zeitgeistige Gutmenschentum sei das Nonplusultra des menschlichen Miteinanders. Baumann möge auch nur einen Staat auf diesem Planeten nennen, der trotz mohammedanischer Mehrheitsbevölkerung eine rechtsstaatliche Demokratie im westlichen Sinne ist. Dass Personen, die aus jenen zuvor genannten Staaten stammen, in den Hochindustrie-Nationen des Westens mitunter harten sozialen Sprengstoff erzeugen, ist vollkommen naheliegend.

Aber nichts davon lässt sich auf alle Muslime oder Zuwanderer verallgemeinern. Es sind einzelne Personen und Gruppen, die soziale Schwierigkeiten haben oder ihre Religion auf eine Weise ausleben, die nicht in ein freies, offenes Einwanderungsland passt. Möchtegern-Gotteskrieger sind ein Fall für die Sicherheitsbehörden, und Islam ist eben nicht gleich Islamismus, wie Pegida glauben machen will.

Hat die Pegida-Bewegung jemals behauptet, jeder Mohammedaner sei ein islamischer Extremist? So etwas ist durch und durch absurd, was auch Baumann weiß. Dass aber die Extremisten im Islam keinesfalls gesellschaftliche Randfiguren sind, zeigt der Fall des „Kalifen“ des „Islamischen Staats“, Ibrahim al-Badri. Er ist anerkannter islamischer Theologe mit einer Promotion auf dem Gebiet der Scharia (islamisches Recht). Wieso soll ein Engagement gegen Extremisten nur eine Sache der Sicherheitsbehörden sein? Will Baumann demnächst etwa seinen „Antifa“-Freunden davon abraten, gegen tatsächliche Neonationalsozialisten auf die Straße zu gehen?

Die Demonstrationen waren für die Innenstadthändler und viele Menschen, die im Stau standen, eine ziemliche Zumutung. Aber: Die Versammlungsfreiheit steht glücklicherweise im Grundgesetz, und das gibt den Demo-Anmeldern eine so starke Position, dass die Polizei kaum eine Chance hatte, einen anderen Kundgebungsort durchzusetzen. So lange das Bogida-Grüppchen weitere Demos anmeldet, sind Sperrungen, Staus und aufwändige Polizeieinsätze der Preis dafür, dass Bonn so engagiert Flagge gegen die Rechtspopulisten zeigt.

Genau, „Antifa“-Gewalttäter, linksdrehende Gewerkschaftsbonzen und Funktionäre der neo- und altsozialistischen, etablierten Parteien samt einiger freischaffender Gutmenschen, die im Verein das Bündnis „Bonn stellt sich quer“ ausmachen, sollen repräsentativ sein für Bonn!

Für freundliche E-Mail-Schreiben an Andreas Baumann:

» a.baumann@ga-bonn.de




Pegida für die Seele – Gedanken zu Dresden

dresdenMan, bin ich heiser. Man glaubt’s ja nicht, aber am schwierigsten zu brüllen ist “Lü-gen-presse! Lü-gen-presse!” Obwohl ja schon über 23.000 Kehlen skandieren, gibt man selber doch jedes Mal alles. Von Woche zu Woche kommt mir auch mein “Wir sind das Volk!” selbstbewusster über die Wessi-Lippen, der Hall durch die umliegenden Gebäude sorgt für eine fantastische Akustik. Einer von vielen Gänsehaut-Momenten am 22.12.2014 in Dresden, bei einer von den Presse- und Polithetzern “Nazi-Aufmarsch” genannten PEGIDA-Kundgebung.

(Von Tatjana Festerling)

Nie vergessen werde ich die 30 Schweigesekunden für die vielen Opfer muslimischer Gewalt der letzten Wochen. 23.000 Menschen auf einem Platz und nicht einen Mucks zu hören. Etwas entfernt das Getröte, Geklingle, Gekreische der links-grünen Herrenmenschen.

Kurz kam es zu einem unschönen Gerangel direkt am Sprecherwagen, zufälligerweise und gut filmbar direkt vor einer TV-Kamera. Leider ließ sich – trotz Nachfragen von Lutz Bachmann, nicht ermitteln, ob der Provokateur wieder ein RTL-Redakteur war, oder diesmal ein Mitarbeiter von Spiegel-TV, NDR- oder ZDF. “Schmeisst sie raus! Schmeisst sie raus!” – die Menge scheint die Nase gestrichen voll zu haben von Presse und Politik und deren inszenierten Spielchen.

PEGIDA-Preisverleihung: And the winner is…

Apropos Schmierentheater: PEGIDA führt ein wöchentliches Ranking über die dreistesten Presse-Manipulationen. Den fulminanten 1. Platz belegt der NDR. Der interviewt einen ehemaligen Mitarbeiter, der nun für RTL tätig ist, als vermeintlichen PEGIDA-Demonstranten – deutschtümelnde Parolen schmetternd – und sendet diese Story zur prime time bei Panorama im Ersten! Was für eine Volksverarsche, finanziert durch vom Volk erpresste GEZ-Zwangsabgaben! Und genau diese Leute, die erst eine rassistische Lügengeschichte drehen, um sie den Deutschen aufzutischen und deren Schuldgefühle zu triggern, erheben sich nun zu Richtern und verunglimpfen 23.000 Menschen in Dresden?

Die Redner der PEGIDA-Weihnachtsveranstaltung lieferten viele Denkanstöße und herrliche Bonmots, die man sich unbedingt bei Youtube anschauen sollte! Schon bezeichnend für dieses Land, dass Deutsche auf Freunde aus Holland, Frankreich und im Fall von Akif Pirincci der Türkei zurückgreifen müssen, um zutiefst patriotische Anliegen zu äußern!

Das politisch voll korrekte Semperoper-Management knipste das Licht aus, damit per Beamer Lichtzeichen an die wunderschönen alten Gebäude projiziert werden konnten – so was Ähnliches wie “bitte mehr refugees” stand da zu lesen. Tja, mal ehrlich – wundert uns das bei einer Institution, die einen Kostendeckungsgrad von gerade mal 40 Prozent aufweist und ansonsten eifrig am Tropf der staatlichen Subventionen saugt?

Zurück in den wilden Westen

Mit wunderschönen Bildern und Eindrücken im Kopf machte ich mich wieder auf den Weg, musste leider nachts wieder ‘rübermachen. Es ist das vertrauensvolle, verlässliche, geborgene Deutschland, das mir jedes Mal Wehmut beschert, wenn ich es in Richtung wilder Westen verlassen muss.

Dieser Westen steht inzwischen für nahezu perfekt nach linksgrüner Ideologie bereicherte Erfolgshochburgen wie Duisburg, Köln, Dortmund, Wuppertal, Berlin, Offenbach, Frankfurt… Ein knackiger Marketing-Slogan soll uns dieses Konzept schmackhaft machen, er bringt die Selbstvernichtungsphantasien ganz sexy auf den Punkt: “no border, no nation”. Um ihn fürs Gutmenschenherzchen zu emotionalisieren, gehört noch ein REFUGEES WELCOME (in Großbuchstaben) dahinter – wie grade gestern an einer Mauer gelesen.

Warum nicht ein Grünes 4. Reich?

Denken wir doch mal konstruktiv. Warum nicht die sofortige Sezession? Schande-für-Deutschland-Staat im Osten, Konstantin-Wecker-Wunderland im Westen. Lasst uns einen Deal machen, liebe Grüne und liebe Linke und liebe Sharia-Partei Deutschland in spe: Ihr nehmt den Westen und errichtet dort ein linksgrünes Paradies. Wir, die PEGIDA-Mischpoke, gründen einen Staat im Osten und pflegen die verwurzelten Werte und Tugenden, die unser Deutschland einst an die Weltspitze brachten – in den Geisteswissenschaften als „Dichter und Denker“ und in der Industrie durch Erfindergeist, Ingenieurskunst, Präzision und „Made in Germany“ zum Exportweltmeister.

In der Mitte ziehen wir eine Mauer hoch, aber diesmal so richtig hoch. Wir im Osten brauchen nicht zu fürchten, dass da welche von Euch rübermachen, denn Euer Kampf gegen Rechts endet dann schlicht und ergreifend – an der Mauer! Das setzt natürlich enorme human ressources und menschliche Arbeitskraft frei – die Antifa wird ja quasi funktionslos.

Diese Idee birgt sensationelle Vorteile! Ihr könnt nach Gutmenschenart einen ungebremsten Asylantenstrom willkommen heißen, keiner redet Euch rein! Ihr könnt das von Euch erwirtschaftete Geld kompromisslos für Soziales verteilen! Da die Schande für Deutschland dann getrennt von Euch in einem Staat im Osten lebt, macht auch politische Agitation keinen Sinn mehr und weitere Kapazitäten stehen für wirklich wichtige Aufgaben zur Verfügung. Da es im links-grünen Vorzeigestaat nichts mehr zu integrieren, sondern Vollversorgung gibt, könnten die zukünftig arbeitslosen Beschäftigten der Integrationsindustrie gemeinsam mit der Grünen Jugend Ackerbau und Viehzucht betreiben. Die Antifa könnte ersatzweise “Porno statt Adorno”-Veranstaltungen ab der dritten Klasse organisieren.

In diesem Wunderland herrschen dann endlich auch die Vorstellungen von “Anstand” der moralischen Elite: Gas-Gerhard, Sonne-Mond-und-Sterne-Claudi, Antifa-Family-Küstenbarbie, NRW-Nazi-Jäger, Hicks-Kässmann, IS-Versteher-TodendingsBumms, Bonusmeilen-Cem, Kinderfreund-Daniel, Geldkoffer-Wolferl. Die Liste dieser Moral-Maßstäbler ist natürlich unvollständig. Zu Weihnachten könnte großes Pralinenmachen für alle mit Anton stattfinden – selbstverständlich nur aus fair gehandelten Zutaten!

Das Brutto-Nationaleinkommen Eures Staates wird bestimmt explodieren, weil die Gummimuschi- und Pimmel-Produktion massiv angekurbelt, der stationäre Obst- und Gemüsehandel, die Döner-Gastronomie und der Veganismus nach allen Regeln der volkswirtschaftlichen Kunst zu globalen Industriezweigen hochgepimpt werden. Sarrazin’schen “Kopftuchmädchen” würden sich zu stattlichen, tiefschwarz verschleierten Vorzeige-Grün_Innen – oder heisst es Grünx? – mausern, die dann natürlich auch die Werbung dominieren: im IKEA-Katalog vor Billy posieren und in Banken um Euer Geld und Euer Vertrauen werben. Selbstverständlich wird in einem “no border, no nation”-Paradies auch die Psychotherapeutin in Burka zur Realität. Ja, Ihr werdet schon die Grenzen heutiger Vorstellungskraft sprengen! Und wenn’s Probleme gibt – einfach den Begriff “Vertrauen” umdeuten! Wie das geht, habt Ihr ja schon mit den Maßstäben der Moral erfolgreich bewiesen.

Her mit der Parallelgesellschaft für Alle

Ich habe noch ein Schmankerl, um Euch das Grüne Reich so richtig schmackhaft zu machen: Ihr könnt Okkultismus und neue Riten der “no border, no nation”-Weltanschauung und der unterstützenden Ideologien wie Genderismus, Feminismus, Veganismus, Salafismus etablieren und kritiklos ausleben: Rudelfick-statt-Physik-Veranstaltungen, Kondom-Abrollwettbewerbe in Kindergärten mit anschließender “Karottenkönig”-Krönung, dazu Beschneidungen, Amputationen und Steinigungen – schließlich möchte jeder seine kleinen, kulturellen Besonderheiten wahrnehmen dürfen, alles andere wäre im höchsten Maße diskriminierend.

Wir im ostdeutschen Freiheitsgebiet hingegen pflegen weiter unser Ideal, sind höflich, pflichtbewusst, fleißig, ehrlich, pünktlich, gewissenhaft, treu, romantisch. Nur gelegentlich erlauben wir uns ein Späßchen und singen gemeinsam: So geh’n die Linken, die Linken, die gehen so…. So geh’n die Deutschen, die Deutschen, die gehen so!

Fröhliche Weinachten!

(Der Text erschien im Original auf Facebook)




Pegida wird zur Anti-Medien-Demo

probelBereits zu Anfang der gestrigen Weihnachtsdemo machte Versammlungsleiter Lutz Bachmann klar, woher der Wind in Dresden weht: Es gab erst mal drei Preise für die schmutzigsten Medien: Auf dem Siegertreppchen erwartungsgemäß der NDR wegen einem RTL-Interview-Kuckuck im Nest der Demonstranten.

(Von Wolfgang Prabel)

Die Kameraleute des Fernsehens hatten alle Logos und Firmenbeschriftungen von ihren Werkzeugen abgebaut, damit das Volk nicht sieht, welche Fälscherwerkstatt sie geschickt hat. Russia Today filmte vorsichtshalber gleich aus 300 m Entfernung. Immer mehr Plakate der Demonstranten thematisieren die Berichterstattung und die Systemmedien.

Der Theaterplatz, auf dem die Demo stattfand, grenzt an das sogenannte Italienische Dörfchen am Elbufer. Aber nicht nur das ist italienisch in Dresden. Der Italiener Beppe Grillo hatte das Konzept der maximalen Medienferne, so wie es vom Orgateam der PEGIDA angewendet wird, entwickelt. Grillo führte seinen Tsunamiwahlkampf zum italienischen Abgeordnetenhaus und Senat ausschließlich im Internet und auf den großen Plätzen des Landes. Die Presse und der Sender RAI wurden von ihm scharf angegriffen. Wohlgemerkt: Er griff das Fernsehen zuerst an, und nicht das Fernsehen ihn. Eine Abgeordnete seiner Partei, die die eitle Frechheit hatte, in einer italienischen Talk-Show aufzulaufen, wurde am folgenden Morgen aus der Partei rausgeschmissen. Zur Warnung an alle Mitglieder.

Das Dresdner Orgateam baut auf den Erfahrungen von Beppe Grillo auf. Die Salafiten werden immer noch thematisiert, zum Beispiel in einer Lesung aus dem Buch von Heinz Buschkowsky. Thematisch nimmt die Medienkritik jedoch immer mehr Raum ein. Am Schluß der Veranstaltung sagte eine junge Dame vom Orgateam unter starkem Beifall der Demonstranten, daß jeder syrische Flüchtling willkommener sei, als die Gegendemonstranten.

Die Gegendemonstranten tauchten nämlich wie immer im Schlepptau eines Kamerateams auf. Ein Schelm, der da an Zufall glaubt. Die Antifa hatte nur die Zeit ein einziges Mal „Nie wieder Deutschland“ zu rufen, als ihre Aktion in zehntausendstimmigen „Raus“-Rufen zusammenbrach. Die Antifa hat mit folgender Behauptung ja recht: Der Hauptfeind steht im eigenen Land. Der Hauptfeind sind nämlich die Medien und die Antifa.

Die SPD behauptet, die Demo-Teilnehmer trügen Nadelstreifen. Um das näher zu prüfen, hatte ich mich einem Sammeltransport nach Dresden angeschlossen. Auf der Fahrt war genug Zeit, die Demonstranten kennenzulernen. Drei waren Selbständige, zwei Bundesbeamte, einer war Koch und zwei waren rüstige Rentner, die sich die Zeit als Demonstrationstouristen zerteilen. Sie hatten früher im DDR-Knast gesessen und waren nach dem Westen verkauft worden. Drei waren bis vor kurzem Anhänger der Jungen Union. Daß das alles frustrierte Niedergangstypen sind, die ihre Angst vor dem sozialen Abstieg mit Fremdenfeindlicheit garnieren, stelle ich angesichts dieser Soziologie mal in Frage. Auch das mit den Nadelstreifen ist Quatsch. Es ist überwiegend der Typ des hart arbeitenden Steuerzahlers, der zur Demo geht, weil er in den Parteiprogrammen, Wahlkämpfen und vor allem in der täglichen Politik nicht mehr vorkommt. Die Schuld daran wird den Medien gegeben.

Lutz Bachmann treibt mit seinem kleinen Mikro und zwei mittelmäßigen Lautsprechern die Medien vor sich her. Wie er auf der Bühne steht: Man vertraut ihm. Er ist unser Beppe. Wenn man die Medien von Anfang an hart angreift, und sich von ihnen unabhängig macht, ist eine Kampagne heute gut planbar und die Risiken sind beherrschbar. Man muß zuerst angreifen, so daß die Schmutzkampagnen der Medien wie deren Selbstverteidigung wirken.

(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)


Video:




Pegida Würzburg: Zulauf erneut verdoppelt

L1040641Mit gestern 200 Teilnehmern hat sich die Zahl der Spaziergänger in Würzburg gegenüber der Vorwoche erneut verdoppelt. Gemeinsame Weihnachtslieder und die Nationalhymne vor der eindrucksvollen Kulisse der Würzburger Festung – für uns alle war dies ein grandioser Jahresabschluss!

(Von Thorben)

Auf die steigende Teilnehmerzahl war man in Würzburg gut vorbereitet. Statt in der relativ kleinen und engen Hofstraße gegenüber der Residenz fand unser Spaziergang diesmal in der Neubaustraße statt – mit genügend Fläche für eine Anschlusskundgebung auf einer großen Straßenkreuzung. Die Polizei hatte das Gelände deutlich besser abgesichert als in den Wochen zuvor: Liefen wir bei den vergangenen drei Spaziergängen den linken Brüllaffen direkt in die Arme, konnten wir nun fast 50 Meter Abstand wahren.

Unsere Würzburger Demo ist keine offizielle Pegida-Demo, sondern eine private Initiative einiger Würzburger Bürger: Wir wollen Solidarität zeigen mit den Dresdnern, hier in unserer Stadt, jetzt und sofort. Wir hatten einfach satt, die Bilder aus Dresden nur auf dem Rechner anzuschauen, sondern wollten selber etwas tun. Dass aus unserem ersten kleinen Spaziergang mit nur 20 Leuten innerhalb weniger Wochen eine richtige Demonstration mit 200 Teilnehmern wird, dass wir sogar die ganze Stadt, das ganze politische und kirchliche Establishment und jede Menge Gegendemonstranten in Wallung versetzen würden, hätten wir nie erwartet!

Das politische Establishment hielt uns zu Ehren eine Kundgebung vor dem Rathaus ab, das kirchliche Hochwürdentum hatte zum “Friedensgebet“ im Neumünster geladen. Man muss das nicht erlebt haben, um es sich vorstellen zu können: das übliche Gesäusel von „Flüchtlingen“, die gar keine Flüchtlinge sind, abgehobene Selbstbeweihräucherung der kirchlichen Kriegsgewinnler. Caritas und Diakonie verdienen Millionen mit ihrer Rundum-Versorgung angeblicher „Flüchtlinge“, auch in Würzburg erstaunlicherweise durchweg junge Männer, die ihre Frauen und Familien in Krieg und Not zurücklassen – alles Lüge also. „Die Kirchen – Helfershelfer des Asylmissbrauchs!“ war unsere Antwort auf das pharisäerhafte Gefasel im Neumünster.

In Würzburg verstehen wir uns als Teil der Dresdner Demonstration – also sangen auch wir die Weihnachtslieder der Dresdner: „Oh du fröhliche“, „Alle Jahre wieder“, „Stille Nacht“. Und natürlich, in einem kleinen Flaggenmeer aus schwarzrotgold, unser „Einigkeit und Recht und Freiheit!“ – wunderschön mit der Würzburger Festung im Hintergrund!

„Dresden zeigt wie’s geht – und Würzburg macht mit“ – das ist unser Motto. Wir werden solange auch in Würzburg jeden Montag um 18.30 Uhr auf die Straße gehen., wie man dies in Dresden tut. Wir sind ein Volk!

Aus Würzburg wünschen wir allen PI-Lesern „Frohe Weihnachten!“


Hier noch ein Bericht aus der Sicht von PI-Leser „M.Hofmann“:

Meine Erlebnisse als Zuschauer

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Ich verstehe mich als konsequenter Antifaschist, denn ich lehne jegliche Form von Faschismus ab. „Konsequent“ deswegen, weil es mich nicht interessiert, ob Faschismus politisch links/rechts oder religiös eingefärbt ist. Faschismus bleibt immer was er ist: demokratiefeindlich, freiheitsfeindlich und bedrohlich für Andersdenkende/ Ideologie-Abweichler. Ausgehend von diesen Merkmalen durfte ich gestern in Würzburg Zeuge von gelebten Faschismus bei der PEGIDA-Demo werden.

Mein Standpunkt zu PEGIDA vorweg: Trotz des Positionspapiers, das zu einem Großteil lediglich die Umsetzung bereits bestehender Gesetze einfordert, bin ich vorsichtig damit, wer diese fordert. Denn wie ernst diese Forderungen gemeint sind, kann ich nicht abschätzen, da ich die Initiatoren von PEGIDA nicht kenne. Folglich versuche ich mir ein Bild vor Ort zu machen – und mit diesem Vorhaben besuchte ich als Zuschauer die gestrige PEGIDA-Demo in Würzburg.

Bereits tagsüber hörte ich im Radio, dass kirchliche Vertreter wie der Erzbischof Schick von Bamberg zum Boykott der PEGIDA-Demo aufgerufen haben, da deren Forderungen nicht christlich, sondern menschenverachtend seien (Nachrichten von B5 aktuell). Hoppla: die Forderung der Aufnahme von Flüchtlingen (vgl. Punkt 1 des PEGIDA-Positionspapiers) ist menschenverachtend und unchristlich? Entweder kennt der Erzbischof die wahren Interessen von PEGIDA oder er kennt noch nicht einmal die formulierten. Und da ich gestern den Erzbischof nirgends gesehen habe, halte ich eher letzteres für wahrscheinlich.

Abends an der Demo angekommen musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach war, sich vor Ort ein Bild über PEGIDA zu verschaffen. Die Straßen waren hermetisch abgeriegelt und an der Endstation trennte eine Sicherheitszone von geschätzten 15 Metern Breite die Demonstranten von den Gegendemonstranten – zurecht.

Die Gegendemonstranten bestanden zu einem Großteil aus JUSOS und weiteren alternativ aussehenden jungen Leuten. Ihre Plakate hatten Aufschriften wie „Wir leben Respekt und Toleranz“. Doch genau das taten sie an diesem Abend nicht.

Sprechchöre wie „Nazis raus“, „Haut ab“, „Es gibt kein Recht für Nazi-Propaganda“, „Antifaschista Alerta“, „PEGIDA – Faschistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt“ übertönten für Zuschauer wie mich nicht nur die Kundgebung der PEGIDA, sondern ließen auch inhaltlich erkennen, welchen Geistes Kinder die Gegendemonstranten waren. In Unterredungen, die ich zwischen den Sprechchören aufschnappte, wünschten sich diese toleranten, respektvollen und sozialen Leute Steinschleudern und Geschosse herbei, um damit ihrer „Internationalen Solidarität“ Nachdruck zu verleihen. Auch das Ende der Demo machte deutlich, dass die vermeintlich antifaschistischen Gegendemonstranten mit Faschismus mehr gemein hatten, als Menschen, die die Deutschlandfahne schwenkten, Weihnachtslieder sangen sowie Kreuze und Plakate mit der Aufschrift „Ich liebe Deutschland“ hochhielten: Die PEGIDA-Anhänger mussten kontrolliert in kleinen Gruppen und von der Polizei abgeschirmt aus dem Demonstrationsareal geschleust werden, um Zusammenstöße und Einkesselungen – auch ich als Zuschauer geriet in einen solchen Kessel – weitgehend zu vermeiden.

Zum Schluss fragte mich ein weiterer Zuschauer, wo es zur Juliuspromenade ginge. Da ich denselben Weg hatte, konnten wir über unsere Eindrücke von PEGIDA und vor allem über den von den Gegendemonstranten sprechen. Wir beide teilten die Ansicht, dass wir über PEGIDA nicht viel Neues erfahren konnten, da uns die Möglichkeit von JUSOS und Co. mit ihrem Geplärre genommen wurde. Und, dass uns eben dieses Geplärre weder überzeugt noch eingeschüchtert hat, wiederzukommen, um das Versäumte nachzuholen.




PEGIDA gegen „Menschenrechte“

m-2Die auf Hochtouren laufende Propagandamaschinerie vermeldet, dass sich „Widerstand“ gegen PEGIDA formiert. Vor allem in München, der nunmehrigen Hauptstadt der Gegenbewegung. Immerhin über 12.000 „Widerstandskämpfer“ (Foto oben) sollen es gewesen sein, die sich solidarisch mit Staats- und Parteiführungen erklärten und todesmutig einem Feind entgegenwarfen, der zwar gar nicht da gewesen aber doch irgendwie latent vorhanden ist. Im gestrigen Livestream von mopo24 wurde ebenfalls auf die Gegendemo in München hingewiesen: „Aktuell demonstrieren übrigens in München rund 12.000 Menschen vor dem Nationaltheater gegen PEGIDA und für Menschenrechte“.

(Von Marcus)

Menschenrechte! Jetzt wird aber das ganz große Besteck herausgeholt! PEGIDA stellt die „Menschenrechte“ infrage, schwirrt es durch die Kommentare: „Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte in Frage stellen und Minderheiten diskriminieren.“ (interkultureller Rat Darmstadt). „Pegida stellt Menschenrechte wie die Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl und damit die Grundlage unserer Gesellschaft infrage“ (pro Asyl). „Für eine weltoffene Gesellschaft – Menschenrechte sind nicht teilbar. Dresden für alle!“ (Gegendemo Dresden).

Wir sind es ja gewohnt, dass die Parole „Menschenrechte“ heutzutage zum Label herabgekommen ist, mit dem alle nur erdenklichen Begehrlichkeiten und Ansprüche gegenüber meines Nächsten Hab und Gut, der Gesellschaft, dem Staat, der Geschichte, dem Leben, dem Universum und dem lieben Gott geltend gemacht werden: Recht auf Arbeit, Bildung, Grundeinkommen, Kindstötung, Zugang zu kommunalen Schwimmbädern, Aufmerksamkeit und Anerkennung.

In Dresden demonstrieren „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Lassen wir die Frage einmal dahingestellt, ob es „den“ Islam überhaupt gibt und ob nach Lage der Dinge von Islamisierung gesprochen werden kann. Halten wir lediglich fest, dass freie Bürger ihre persönliche Einschätzung zum Ausdruck bringen, dass die zunehmende Präsenz islamisch-orientalischer Milieus in unserem Gemeinwesen und – als weltoffene Bürger und gute Europäer schauen die Dresdner über ihren regionalen Tellerrand hinaus – in Europa nicht nur innovativ und bereichernd ist, sondern auch Effekte zeitigt, die man sich vielleicht nicht unbedingt antun muss. So was sollte eigentlich durch die Meinungsfreiheit gedeckt sein. Oder ist alternativlose Islamophilie inzwischen Staatsräson und erste Bürgerpflicht?

Jeder kritische Vorbehalt gegen eine unhinterfragt fortschreitende islamisch-orientalische Durchdringung unseres Alltags, unseres Landes und Europas insgesamt, ist demnach ein Angriff auf Menschenrechte. Liebe Mitleser, jetzt begleiten Sie mich und helfen Sie mir auf die Sprünge, sollte ich einem Denkfehler unterliegen.

Denn hieße das nicht, wenn die Autoren solcher Phrasen es ernst damit meinen, dass jeder einzelne von über einer Milliarde Muslimen unter Berufung auf universales Menschenrecht Zugriff auf meine Wahrnehmung, mein Denken, meine Meinung, meine Beschäftigung mit Religion und Geschichte, mein Reden und genau genommen (sind wir heute mal kleinlich) auch darauf hat, wie ich über einen Teil meines Eigentums verfüge (Bleistift, Papier, Rechner als Medien der Meinungsäußerung)?

Jeder Moslem auf der Welt hat demnach ein natürliches und durch das staatliche Gewaltmonopol mir gegenüber exekutierbares, positives Recht auf mein unvoreingenommenes Wohlwollen, auf meine voraussetzungslose Wertschätzung seiner Kultur und Religion, hat einen unverdienten pauschalen Anspruch auf meine Anerkennung seiner bloßen Anwesenheit als „Bereicherung“ und natürlich darauf, dass wir uns einer ständigen Selbstzensur und Gewissenserforschung unterziehen, sollten uns Alltagseindrücke, geschichtliche Fakten oder gesunder Menschenverstand von der Linie der Staats- und Parteiführung weglocken, die uns freilich großzügig volkspädagogischen Beistand leistet, damit niemand auf verbotene Gedanken kommt.

In kartoffelteutonischer Einfalt unterfüttert von dumpf-urgermanischem Freiheitssinn möchte man eher dazu neigen, dergleichen als ziemlich fiese Form der Tyrannei und des Despotismus anzusehen, die umso perfider ist, als dass sie die „Menschenrechte“ bemüht.




Video: Mehr als 17.000 bei Pegida Dresden

Heute Abend findet auf dem historischen Dresdner Theaterplatz vor der weltberühmten Semperoper die zehnte und damit letzte Pegida-Kundgebung in diesem Jahr statt, zu der wieder eine Rekordteilnehmerzahl erwartet wird. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Weihnachtsfestes. Nach einer Rede des Pegida-Initiators Lutz Bachmann werden gemeinsam drei Weihnachtslieder („Alle Jahre wieder“, „Stille Nacht“, „Oh du Fröhliche“) gesungen und dazu Kerzen angezündet. Für alle, die heute Abend bei der Pegida-Feier nicht selbst vor Ort sein können, bietet RuptlyTV – die russische Nachrichtenagentur mit Sitz in Berlin – ab 17.30 Uhr GMT einen LIVESTREAM auf Youtube an. Wir werden den Livestream rechtzeitig hier in diesen Beitrag einbetten und freuen uns, wenn unsere Leser dazu wie vor zwei Wochen wieder fleißig kommentieren.




Schröder fordert „Aufstand der Anständigen“

aufstand_schroederDie WELT berichtet: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat in der Auseinandersetzung mit der islamfeindlichen Pegida-Bewegung einen „Aufstand der Anständigen“ gefordert. Unter diesem Begriff hatte der damalige Kanzler nach einem Brandanschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge im Jahr 2000 zum Protest gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Hat der „Genosse der Bosse“ und Gazprom-Funktionär Gerhard Schröder denn so ein kurzes Gedächtnis? Sein letzter Appell an die von ihm als „anständig“ erachteten Bürger ging ja bekanntlich gründlich schief – nachdem sich herausstellte, dass die Übeltäter, die zunächst für den Synagogenanschlag in Düsseldorf im Jahre 2000 als ursächlich erschienen, eben keine „unanständigen“ Rechten – sondern vielmehr arabischstämmige Muslime waren.

(Von cantaloop)

Dann war sehr schnell Ruhe bei den Genossen und Grünen – so einem Verlauf beim „Aufstand“ hatte man sich nicht gewünscht. Und rasch verebbte auch der mediale Hype um dieses Thema. Nur der schale „Nachgeschmack“ blieb.

Aber jetzt tönen sie wieder und sind furchtbar „entsetzt“ – die Guten und die Noch-Besseren vom linken Rand – allen voran wie immer, wenn es gegen „Bio“-Deutsche geht, der „Bonusmeilen-King“ Özdemir, der in dem Welt-Artikel auch wieder seinen Sermon abgeben darf:

Özdemir kritisiert „weinerliche Haltung“ zu Pegida

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir wies Forderungen nach einem Dialog mit dem nicht extremistischen Teil der Pegida-Demonstranten zurück. Er halte nichts von „so einer weinerlichen Haltung im Umgang mit Pegida“, sagte Özdemir im RBB-Sender Radio eins. „Klartext ist angesagt und nicht dieses Gesülze, was ich da zum Teil höre von manchen Kollegen von mir.“

Nach all diesen Verlautbarungen dieser selbstgefälligen „Polit-Elite“ im Lande kann man wohl getrost davon ausgehen, dass diese wohl noch viel restriktivere Massnahmen gegen die Pegida-Aktivisten ergreifen würden, wenn man sie denn ließe. Gummiknüppel und Wasserwerfer stehen sicher schon bereit. Die würden garantiert alles niederknüppeln lassen, was von ihrer verordneten politisch-korrekten Meinung auch nur einen Jota abweicht, dessen bin ich mir sicher.

Mit Linksextremen gegen die bürgerliche Mitte – das ist exakt das Gegenteil von „anständig“, werter Herr Schröder. Wie weiland die DDR-Führung, die in 1989 bekanntermaßen auch schon „Notfall-Pläne“ in der Schublade hatte, die dann aber glücklicherweise nicht benötigt wurden.

Und im Anschluss würde man wohl laut an „Umerziehungs-Einrichtungen“ denken – denn nur so kann man die nach Ansicht der linken Politik „Fehlgeleiteten“ wieder auf Kurs bringen. Das wussten auch schon Stalin und Mao – die ja bekanntlich in gewissen linken Kreisen immer noch als salonfähig gelten.

Wenn ihr euch da mal nicht täuscht, liebe Polit- „Elite“, Partei-Apparatschiks und Altpolitiker aus der Gruft. So wie es aussieht, wird die Pegida-Bewegung immer mächtiger. Und schon sehr bald wird ein politischer Gegenpol entstehen – und dass, um mit den Worten eines ebenfalls in die Versenkung geschickten Genossen zu schließen, ist auch gut so!




Montags sind wir alle Dresdner!

Rede von Kathrin aus dem 12-köpfigen Organisationsteam von PEGIDA Dresden am vergangenen Montag vor 15.000 Bürgern, die mit der momentanen Politik in Deutschland bezüglich Asyl, Einwanderung und Islam überhaupt nicht einverstanden sind. Heute Abend werden 20.000 zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern erwartet.

So sieht es aus und klingt es, wenn 15.000 Menschen „Wir sind das Volk“ rufen:

2015 wird das Jahr der Montagsdemonstrationen in ganz Deutschland!

(Kamera: Michael Stürzenberger)




TV-Tipp: Spiegel TV über PEGIDA

spiegelKamerateams von SPIEGEL TV waren in der vergangenen Woche unterwegs, um eine Reportage über PEGIDA zu filmen, die heute um 22:40 Uhr auf RTL ausgestrahlt wird. Sie waren nicht nur bei den Kundgebungen in Bonn und Dresden, sondern haben auch diverse Interviews geführt. So suchten sie Melanie Dittmer (oben Bildmitte) auf und befragten sie zu ihrer politischen Vergangenheit. Sie waren auch bei Michael Stürzenberger in München und wollten viel zur Islamisierung Deutschlands, Asylmissbrauch und PEGIDA wissen. Update: Jetzt mit Video und Richtigstellungen!

Es ging aber auch noch um andere Themen, und das macht stutzig: Beispielsweise die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem CSU-Stadtrat Marian Offman, der sich über die PI-Veröffentlichung eines Interviews bei einer Kundgebung mit Stürzenberger beschwert hatte und über „Hassmails“ klagte, die er in der Folge der Berichterstattung über seine Auftritte bei den Gegendemos zum Münchner Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum erhalten hatte. Der Reporter forderte mich in dem Interview drei Mal (!) auf, mich bei Offman für die Beleidigungen zu entschuldigen. Das hatte schon etwas Inquisitorisches. Da Marian Offman Jude ist, sollte hier möglicherweise wohl auch ein Hauch von Antisemitismus angeheftet werden. Bei Stürzenberger fällt das aber bekanntlich schwer, denn er ist bekennender Israel-Unterstützer, hat nicht wenige jüdische Freunde und im Bayerischen Landesvorstand der FREIHEIT auch einen jüdischen Mitbürger. Man wird sehen, ob SPIEGEL TV diese rein politische Auseinandersetzung mit Offman in die Reportage um 22:40 Uhr einbaut.

Die Vorankündigung der Sendung zeigt, dass es im Fall von Melanie Dittmer hauptsächlich um ihre frühere politische Einstellung geht und wie sie den Holocaust beurteilt. Es ist also anzunehmen, dass es möglicherweise auch ein Ziel der Reportage sein könnte, den Personen im Umfeld der PEGIDA auf Biegen und Brechen ein „rechtsradikales“, „rassistisches“, „antisemitisches“ oder „ausländerfeindliches“ Mäntelchen umhängen zu können. Es wäre eine positive Überraschung, wenn es sachlich um die Themen ginge, die PEGIDA Woche für Woche mit zigtausenden Bürgern auf die Straße bringt.

Auf livingscoop ist das Video der Reportage bereits aufgetaucht:

Richtigstellung von Michael Stürzenberger:

In dem Bericht werde ich bei meiner Arbeit als freiberuflicher Journalist in einem Film-Produktionsstudio gezeigt. Hierzu wird behauptet:

„Von hier aus führt Stürzenberger seinen multimedialen Kampf gegen das Fremde.“

Erstens handelt es sich hier keinesfalls um ein Studio, von dem aus PI mit Beiträgen versorgt wird. Zweitens führe ich keinen „Kampf gegen das Fremde“, sondern kläre über den Islam auf. Hierbei werde ich von vielen Ausländern tatkräftig unterstützt, wie beispielsweise der Christin Nawal aus Ägypten, dem irakischen Christen Jakob, dem Ex-Moslem Nassim Ben Iman aus dem Nahen Osten und den geflohenen Christen aus dem Irak in München.

Weiter wird behauptet:

„Friedliche Moslems gibt es für ihn nur im Schläfer-Modus.“

Auch das ist falsch. Unser Bürgerbegehren gegen das geplante extremistische Islamzentrum in München haben bekanntlich etwa 120 Moslems unterschrieben, darunter viele Aleviten, und die sind wirklich an einer grundlegenden Modernisierung des Islam interessiert. In dem Statement, das ich SPIEGEL TV gegeben habe, zitiere ich lediglich ein offizielles islamisches Rechtsgutachten über das Verhalten von Moslems in Minderheit.

Zu Melanie Dittmer:

Sie berichtete in ihrer Rede bei BOGIDA am 15. Dezember über den unangemeldeten (!) Besuch von SPIEGEL TV (ab 4:00):

Sie ist vermutlich auch auf der medialen „Abschussliste“, weil sie als ehemalige ZDF-Mitarbeiterin über die dortigen Manipulationen ausgepackt hat:




Cora Stephan: Populisten, Pöbel und Politiker

pegida_[…] Was sich da in den letzten Tagen über etwa 15.000 unter der ungewöhnlichen Parole „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ demonstrierende Menschen in Dresden ergießt, Menschen, von denen man im Einzelnen gar nichts weiß, könnte man, wenn man pathetisch wäre, den Untergang politischer Gesprächskultur in diesem Lande nennen. Hier wird nämlich nicht mehr gesprochen, sondern nur noch gespuckt und gespien – was man offenbar darf, wenn es sich um Nazis handelt, weshalb es sich empfiehlt, die zu maßregelnden Bürger vorwegnehmend gleich als solche anzusprechen. („Hier auf ndr.de weiterlesen)