Kundgebung aus der Hauptstadt des Widerstands

Video: 192. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Zum 192. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung PEGIDA am Montag Abend in Dresden auf die Straße. Die Kundgebungspause nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen endet gerade, als die Wahlverlierer der NED* das Ende der Sondierung und damit eine wahrscheinliche Koalition unter der Beteiligung bedeutungsloser Kleinstparteien in Sachsen verkündet haben.

Nur: wie sicher ist es, dass Kretschmer wieder vom Landtag als Ministerpräsident bestätigt wird?

Vier Wackelkandidaten aus der NED könnten einen Ministerpräsident Kretschmer verhindern, es bleibt also spannend, ob ihm der gleiche Abgang wie 2005 Heide Simonis in Schleswig-Holstein blüht.

Die PEGIDA-Veranstaltung wird diesmal eingerahmt von der Volksliedertafel Dresden, die ab 17.30 Uhr einen Festakt zum Erntedank mit Gesang und Tanz präsentieren.

Als Gastredner begrüsst das PEGIDA-Team um Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann und Siggi Däbritz heute wieder trotz schwerer Krankheit den patriotischen AfD-Abgeordneten Prof. Dr. Heiko Hessenkemper.


*NED: Neue Einheitspartei Deutschlands




Zeit auf die Straße zu gehen

Von MARKUS GÄRTNER | Wenn Aktivisten gegen jene vorgehen, die ihnen im Wege stehen, können sie restlos unbarmherzig und rabiat sein. Ein Hamburger Tierschutzverein hat es jetzt einer 80jährigen Dame untersagt, weiterhin für das Mitglieder-Café zu backen, weil sie Eier verwendet.

So konsequent sind die politische Kaste und die Medien im Mainstream fast nie, wenn es um sie selbst geht. Der Spiegel beschreibt in allen Farben steigende Ozeane und brennende Wälder sowie die „zerstörerische Kraft der Erderhitzung“, wirbt aber an anderer Stelle für Trekkingtouren im Himalaja, ganz so, als könne man angesichts des laut Medien drohenden Weltuntergangs nicht auch in den Alpen oder im Schwarzwald wandern.

Mehr noch: Politiker wie Manuela Schwesig und Bodo Ramelow, die gegenüber konservativen Kritikern keinen Millimeter Raum für Toleranz haben, wollen die DDR nicht als „Unrechtsstaat“ gebrandmarkt sehen – das könnte als „herabsetzend“ empfunden werden. Und wenn radikale Aktivisten Teile von Berlin lahmlegen und Tausende an der freien Fahrt zum Büro oder in die Kita hindern, gelten sie laut manchen Journalisten trotzdem als „höfliche Rebellen“ und als Menschen, die lediglich „zivilen Ungehorsam“ üben oder „kalkulierte Gesetzesbrüche“ begehen.

Hier unterscheiden Medien in gute und schlechte Gesetzesbrüche, in die von guten Zeitgenossen und in die von bösen. Wer so argumentiert, spaltet nicht nur die Gesellschaft und höhlt den Rechtsstaat aus, er ebnet auch den Weg für einen Bürgerkrieg, wenn die Zahl der Menschen zunimmt, die Enttäuschung und Wut über die herrschende Politik empfinden.


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Video: Patriotische Demo zum Nationalfeiertag in Berlin

Heute um 14 Uhr findet in Berlin eine patriotische Demonstration zum Deutschen Nationalfeiertag der Bürgerbewegung „Wir für Deutschland“ statt. Auf der linksextremen Internetseite Indymedia rufen mehrere Antifa-Bündnisse dazu auf, die Demo zu blockieren und gewaltsam zu verhindern. Bereits 2018 wurde der Demozug mit Eiern beworfen und mit Wasser beschüttet. Als Redner treten unter anderem Julia Juls, Sven Liebich, Heidi Mund & Dominik Roeseler auf. Henryk Stöckl überträgt ab 14 Uhr live vom Washingtonplatz in Berlin.




Was tun wir bei der nächsten Invasion?

Von GEORG | 2015 haben wir gar nichts getan. Faul und feige haben wir zugeguckt, wie eine Million arabische Glücksritter nach Deutschland einmarschierten. Das darf sich nicht wiederholen! Was werden wir also konkret tun, wenn das Regime in Berlin die nächsten Massen von Eindringlingen nach Deutschland holt?

Im Rückblick fragt sich so mancher: Hätten wir Deutsche nicht 2015 wenigstens irgendetwas tun sollen? Hätten wir nicht wenigstens in allerbescheidenster Form eine Art Mini-Gelbwestenaufstand auf die Beine stellen, wenigstens ein klitzekleines Minimum an zivilem Ungehorsam zeigen sollen? Hätten wir in dieser Ausnahmesituation, in der der Staat willkürlich geltendes Recht brach, nicht ebenfalls das Recht gehabt, geltendes Recht zu brechen: „Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“?

Hätten nicht auch wir das Recht gehabt, ja sogar die staatsbürgerliche Pflicht, aus Protest gegen diese infame staatliche Willkür Autobahnen, Straßenkreuzungen, Bahntrassen zu blockieren, also Protesformen zu wählen, die die Pennäler von FFF derzeit bei jeder Gelegenheit zu Stande bringen? Hätten nicht auch wir das Recht gehabt, wie in Frankreich wenigstens symbolisch, ein paar Rathäuser zu stürmen und Gerichte und Ausländerämter, all diese Brutkammern der Umvolkungspolitik, und die Gemeindehäuser der Pfarreien, wo die Pfarrer als Drahtzieher der Muslimisierung den Verrat an ihren eigenen Gemeinden planen, organisieren und in die Tat umsetzen?

Hätten nicht auch wir das Recht gehabt, mit kreativen künstlerischen Aktionen so zwielichtigen Konsortien wie Caritas und Diakonie, den wichtigsten Handlangern der Umvolkungspolitik, zu zeigen, wo der Hammer hängt? Ökokommunistische Aktivisten im Hambacher Forst, beim G20-Gipfel in Hamburg, bei Extinction Rebellion haben nicht die geringsten Hemmungen, sich für ihre Sache ins Zeug zu legen, und wir? Bedeutet bürgerliches Dasein wirklich, dass wir immer nur brav und lieb, duldsam wie die Schafe, mit gesenktem Kopf durch unser Leben laufen müssen, selbst wenn uns die anderen ständig mit Anlauf ins Gesicht treten?

Aber wir haben 2015 solche Fragen nicht einmal im Ansatz debattiert. Nein, wir Deutsche saßen damals alle träge auf dem Sofa, die Büchse Bier in der Hand, die Tüte Popcorn im Schoß, und haben im Fernsehen zugeguckt, wie die Herschaft des Unrechts über uns hereinbrach. Die Quittung für diese Feigkeit haben wir bekommen: vergewaltigte deutsche Frauen, deutsche Leichen auf der Straße, die Zerstörung unseres Sicherheitsgefühls in Deutschland für alle Zeit und rund 100 Milliarden Euro jedes Jahr, die wir blechen müssen, um diese nach Deutschland eingedrungenen ausländischen Vagabunden durchzufüttern. Keine andere Generation der letzten über 1000 Jahre deutscher Geschichte hat sich so feige, so erbärmlich, so unmännlich verhalten wie unsere! Schande über uns alle!

Und die nächste Invasion rollt bereits heran. Die Zahl der Eindringlinge über die Ägäis nimmt seit Wochen wieder stetig zu. Den arabischen Menschenhändlern in Afrika hat Seehofer gerade erst einen Freifahrtschein ausgestellt, damit deren Kunden ihr Reiseziel Deutschland und die von unserem Geld bezahlten Futtertröge auch garantiert erreichen. Das Regime schläft nicht, sondern nutzt jede neue Gelegenheit. Dieser widerliche, verlogene, rechtsbrüchige Staat arbeitet mit allen Mitteln bereits an der nächsten Invasion, während wir noch in aller Bequemlichkeit darauf vertrauen, dass es die AfD in den Parlamenten schon irgendwie richten wird. Die AfD wird gar nichts richten, sie wird nur reden können, aber keinen einzigen Eindringling verhindern!

Auch bei der nächsten Invasion liegt es deshalb nur an uns selbst. Was also werden wir tun? Wie beim letzten Mal auf dem Sofa hocken? Wieder zugucken, die Büchse Bier im Schoß, wie das nächste Heer dieser Typen nach Deutschland einmarschiert? Einmal Fahnenflucht, immer Fahnenflucht?

Diese Frage – was tun wir beim nächsten Mal? – ist keine rhetorische Frage. Diese Frage ist eine ganz konkrete Frage, die sich jeder einzelne hier und jetzt stellen sollte: Was tue ich selbst, wenn diese Bilder wieder über den Bildschirm flackern? Die nächste Tüte Popcorn öffnen oder zur sprichwörtlichen Mistgabel greifen, um endlich selbst Hand anzulegen, wenn es darum geht, den Stall des Augias zu säubern? Und steht diese Mistgabel bereits im Keller, oder muss ich dann, wenn Spontantität und schnelles, koordiniertes Handeln gefragt sind, erst zu Obi fahren? Und wer kommt sonst noch mit in den Stall des Augias? Schaffe ich das allein, oder sollte ich mich nicht schon jetzt um die nötige verschworene Gemeinschaft kümmern, denn allein steht man bekanntlich auf verlorenem Posten? Was sonst noch muss ich schon heute tun, was sonst noch muss ich schon heute vorbereiten, damit sich die Schande von 2015 nicht wiederholt?

Die nächste Invasion wird kommen. Nutzen wir die Zeit, uns darauf vorzubereiten.




Und wann streiken wir?

Von GEORG S. | Wann streiken eigentlich wir gegen die Umvolkungspolitik? Wann ist denn unser „20. September“? Wieso ist unsere eigene Bewegung immer noch so unfähig, systematische Kampagnen zu organisieren? Wieso sind wir immer noch nicht in der Lage, unseren Protest öffentlich, regelmäßig und vor allem flächendeckend zu gestalten? Wieso hocken wir immer noch auf dem Sofa, und andere zeigen uns die lange Nase?

Deutschland wird umgevolkt, dieser Staat begeht an uns Deutschen ein gigantisches Unrecht: Es ist Protestzeit, aber niemand geht hin. Was ist eigentlich los mit uns? Wo bleibt denn unser Friday for Future? Glauben wir ernsthaft, es wird sich irgendetwas ändern, wenn wir alle paar Jahre bei der AfD unser Kreuzchen machen? Was sind wir nur für Hampelmänner!

Da setzt sich ein kleines Mädchen mit einem Pappschild vor das Parlament, und eine perfekt funktionierende linke Kampagnenindustrie macht daraus eine globale Protestbewegung, vor der man nur den Hut ziehen kann. So sieht professionelle Politik aus!

Und was läuft bei uns? Wann ist denn unser wöchentlicher Streiktag? Statt aus Pegida damals mit echtem Einsatz eine störrische, flächendeckende Widerstandsbewegung zu machen, haben wir uns 2014/15 von ein paar plärrenden Antifanten ins Bockshorn jagen lassen. Ein paar Mal „Widerstand!“ gebrüllt, das eigene Gewissen beruhigt, aber nach sechs Monaten war die Luft raus – mit so viel Laschheit ist in der Politik kein Blumentopf zu gewinnen. So macht man sich nur lächerlich, und das Establishment schlägt mit aller Brutalität zurück, kaum dass der letzte brav seine Stauffenberg-Fahne eingerollt hat. Und wie brutal dieses Establishment zuschlägt, haben wir im Herbst 2015 gesehen.

Noch schlimmer: Es fließt seit Jahren Blut in Deutschland, und wir sind bis heute nicht einmal in der Lage, einen regelmäßigen Gedenktag für die Toten, all die deutschen Opfer der Bunten Republik zu organisieren. Von Torsten Tragelehn bis Wilhelm L.: Es liegen wieder Leichen auf Deutschlands Straßen, aber wir gucken uns die nächste Demo aus der weiten Ferne per Livestream an – fehlt da nicht etwas die Verhältnismäßigkeit? Dieser Staat holt die Mörder per Schiffsladung nach Deutschland, und wir sind nicht einmal fähig, der Toten zu gedenken!

Über Gretas Kinderkreuzzug reisst so mancher seine Witze, aber dazu haben wir nicht das geringste Recht. Dieser Haufen nervender Bälger erteilt uns gerade eine Lektion in Politik für Anfänger. Gretas Truppe zeigt uns, dass es lohnt, sich zu organiseren, die eigenen Aktivitäten zu strukturieren, zu systematisieren und mit langem Atem am Ball zu bleiben. Die linke Kampagnenindustrie hat sich über Jahre mit Fleiß und Ausdauer ihr politisches Imperium aufgebaut, jetzt fährt dieses Imperium die Ernte ein. Wir hingegen haben faul auf dem Sofa gehockt und beim ersten bisschen Gegenwehr den Schwanz eingezogen. Für diese unverzeihliche Faulheit und Mutlosigkeit haben wir 2015 die Quittung bekommen, und wir bekommen sie noch immer jeden neuen Tag!

Wann machen wir eigentlich nicht mehr nur Pillepalle?




Widerstand tief im Westen

Über 27 patriotische Gruppen (keine Parteien) demonstrierten am Sonntag im nordrhein-westfälischen Mönchengladbach gemeinsam gegen Gewalt. 800 Teilnehmer kamen und zeigten, dass sie mehr sind als der linke Gegenprotest aus vielleicht 300 Grünen, der Linkspartei, der DKP und vermummten „Antifaschisten“.

Linksradikaler Gegenprotest wurde von der Polizei meist auf Abstand gehalten.

Distanzeritis ist eine Krankheit, die nur dem Gegner nutzt

Allein in NRW gab es im ersten Halbjahr 2019 pro Tag (!) 16 Messerattacken. Dominik Roeseler, Demoleiter und Redner, wies in seiner Rede auf diesen Umstand hin und forderte „Stoppt die Gewalt“. Roeseler, der auch Ratsherr in Mönchengladbach ist, rief dazu auf, unser Land durch eine „konservative Wende“ zurück zu holen.

Weitere Redner waren Frauen und Männer aus dem 2Frauenbündnis Kandel“, „NRW stellt sich quer“ und anderen. Bemerkenswert war an diesem Tag aber vor allem die Tatsache, dass über 27 Gruppen entgegen der sonst grassierenden Distanzeritis gemeinsam auf die Straße gingen, um ihrer Forderung nach einem Ende der Gewalt aufgrund unkontrollierter Zuwanderung Gewicht zu verleihen.

Hier eine Auflistung der Gruppen und Organisationen (Stand wenige Tage vor Demobeginn):

  • Mönchengladbach steht auf e.V.
  • NRW stellt sich quer
  • Ruhrpott Roulette
  • Frauenbündnis Kandel
  • Bruderschaft Deutschland
  • Internationale Kölsche Mitte
  • Duisburg macht sich „grade“
  • Eltern gegen Gewalt
  • Team Heimat
  • Biker für Deutschland
  • Mütter gegen Gewalt – das Original 2018
  • Gemeinsam-Stark Deutschland
  • Widerstand steigt auf
  • PEGIDA NRW
  • Bürger stehen auf
  • Bekenntnis zu Deutschland
  • #SchütztunsereKinder
  • NRW schaut nicht weg
  • Deutsche Patrioten
  • WfD – Wir für Deutschland
  • Bruderschaft Herne
  • Patriotic Opposition Europe
  • „Michel wach auf“ – Hamburg

Auf dem Demozug durch die Innenstadt konnte jeder erkennen, wie „bunt“ der Zug aus Menschen jeden Alters zusammengesetzt war. Junge Pärchen Hand in Hand, sportliche Jungs, Menschen im Rollstuhl oder am Rollator.

Mit Krawatte oder leger. Lange Haare, kurze Haare, keine Haare. Deutlich waren die Forderungen, die neben dem Motto „Stoppt die Gewalt“ skandiert wurden: „Heimat, Freiheit, Tradition, Multikulti Endstation“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“ und „Merkel muss weg“.

Bei all dem Erfreulichen, was zweifelsfrei überwog, hier dennoch ein wenig konstruktive Kritik:  Was nicht passieren sollte, ist, Leute auf Demonstrationen mitlaufen zu lassen, deren Botschaften auf T-Shirts oder ähnlichem offensichtlich dazu geeignet sind, die Masse an friedlichen und demokratisch gesinnten Teilnehmern zu diskreditieren. Der Aufdruck: „Auch ohne Sonne braun“ gehört in diese Kategorie. Darüber freut sich in der Folge ausschließlich der politische Gegner und ist ein gefundenes Fressen für die Mainstreammedien.

Da es sich hier an diesem Tag tatsächlich nur um einen Einzelfall handelte, der besagtes Shirt trug,  ist dieses Problem von Veranstalterseite in Zukunft sicherlich in den Griff zu bekommen. Sollte sich künftig in einem ähnlichen Fall der Angesprochene kooperativ und einsichtig zeigen, kann möglicherweise ein zuvor für solche Situationen bereitgehaltenes schwarzes XXL-Shirt Abhilfe schaffen und die Person so weiter an der Demonstration teilnehmen. Schließlich ist das Ziel sämtlicher patriotischer Bürgerbewegungen zu wachsen. Dabei sind Störaktionen, seien sie beabsichtigt (VS) oder schlicht Dummheit, zu unterbinden.

Bekannte patriotische Youtuber tummelten sich in der Masse und berichteten. Henryk Stöckl übertrug live von der Kundgebung und Demonstration. Dabei sprach er auch mit zahlreichen Teilnehmern. Der Zuschauer erfuhr so ganz persönlich, aus welcher Motivation heraus die Menschen an der Veranstaltung teilnahmen.

Stöckl im Interview mit einer Teilnehmerin.

Hier können die Reden und Liedbeiträge in voller Länge noch einmal angesehen werden.

Youtuberin Lisa Licentia im Gespräch mit dem Leiter der Demonstration, Dominik Roeseler.

Die Wahlkölnerin Lisa Licentia hat einen Videozusammenschnitt von Demonstration und Kundgebung erstellt, der oben im Aufmacher zu sehen ist. Einen weiteren Rückblick gibt es auf der Seite Mönchengladbach steht auf.

Julia Juls vom Frauenbündnis Kandel sang zwei Lieder und hielt eine Rede.

Weitere Bilder von der Kundgebung und dem Demonstrationszug aus dem tiefen Westen:

Erwähnenswert: Die Polizei räumte eine Sitzblockade von Linksextremisten! Da half auch alles strampeln nichts. Ob anschließend auch die Windeln gewechselt werden mussten, ist nicht bekannt.

Die nächste Großveranstaltung, zu der die in Mönchengladbach teilnehmenden Gruppen aufrufen, findet am 3. Oktober um 14 Uhr auf dem Washingtonplatz in Berlin statt. Motto: Tag der Nation.




Video: 191. Pegida aus Dresden – Tag Eins nach der Wahl

Einen Tag nach den beiden Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen geht heute Abend Europas größte aktive Bürgerbewegung PEGIDA wieder in Dresden auf die Straße. In den Reden des Orga-Teams wird es vornehmlich um den Ausgang gehen. Genau jetzt ist es wichtig, auf der Straße zu sein und sich mit PEGIDA gegen die neue Einheitsfront der Altparteien, die sich in Brandenburg und Sachsen formiert, zu stellen. Wie gewohnt wird die Kundgebung vom Wiener Platz Dresden ab 18:40 Uhr gestreamt und hier bei PI-NEWS geteilt.




„EinProzent“ startet Kampagne zu den Landtagswahlen im Osten

Bei der 190. Pegida-Kundgebung am 26. August (PI-NEWS berichtete) stellte Philip Stein den Dresdnern die neue Kampagne seines patriotischen Vereins „Ein Prozent“ zu den Landtagswahlen am 1. September in Sachsen und Brandenburg vor. Er erhielt für seine Initiative großen Applaus bei den Zuhörern, wir dokumentieren seine Rede deshalb hier noch einmal als Video und Redetext mit den entsprechenden Verlinkungen.

Etwas mehr als zwei Jahre sind vergangen, seit ich das letzte Mal als Redner auf dieser Bühne stehen durfte. Damals, im März 2017, habe ich ein Versprechen abgegeben: nämlich dass unsere Bürgerinitiative „Ein Prozent“ nicht eher ruhen wird, bis die Zerstörung unserer Heimat abgewendet und die Verantwortlichen abgetreten sind.

Ich freue mich, dieses Versprechen heute vor euch einlösen zu können. Denn ganz gleich, welche Repressionen uns widerfahren sind und welche Diffamierungen uns entgegengeschleudert wurden – wir sind standhaft geblieben und geben unseren Widerstand auch heute nicht auf!

Was wir unter Heimat verstehen, brauche ich auch zwei Jahre später nicht erklären. Wir alle wissen, was das Eigene ausmacht, warum wir Montag für Montag hier stehen, am Arbeitsplatz und selbst innerhalb der Familie heftige Diskussionen führen, die nicht selten zum Bruch mit liebgewonnenen Menschen geführt haben. Uns geht es darum, zu bewahren, wofür unsere Väter, Großväter und etliche Generationen zuvor täglich ihre Kraft und ihre Leidenschaft gaben. Wir haben nicht vergessen, woher wir kommen und wohin wir wollen.

Wenn andere von Heimat sprechen, dann meinen sie hingegen Wirtschaftsstandorte. Sie sprechen von Heimat, doch haben konstruierte Multikulti-Städte im Kopf. Sie sprechen von Sicherheit und Zukunft, doch planen bereits ein farbenfrohes Utopia, in dem Herkunft und Kultur keine Rolle mehr spielen.

Michael Kretschmer und seine CDU haben die Heimat ebenfalls für sich entdeckt. Doch wofür diese Damen und Herren stehen, das wissen wir genau: Masseneinwanderung, Kriminalität, Verleugnung des Eigenen, Finanzaffären und elitären Habitus. Die Wahl der Farbe Grün für den eigenen Wahlkampf hätte besser kaum gewählt werden können. Denn während in Dresden die Mieten steigen, die Asylkrise auch in Sachsen keineswegs überwunden ist und die einzigen Zukunftskonzepte auf 1000 neuen Polizisten beruhen, nutzt Kretschmer den Begriff der Heimat schamlos für seinen scheinheiligen Wahlkampf.

Die Sponsoring-Affäre zeigte, wessen Geistes Kind Kretschmer und seine CDU-Genossen sind. Gegen teures Geld wurden Wahlkampfveranstaltungen zu Werbeplattformen für private Unternehmen. Anstatt sich um das Wohl der Bürger und die Zukunft Sachsens zu kümmern, geht es der Union um reinen Machterhalt. Der Versuch Kretschmers, die berechtigte Wut der Sachsen für seine Zwecke zu missbrauchen, ist schamlos und zum Scheitern verurteilt. Denn die Sachsen wissen, wie es sich anfühlt, von den abgehobenen Eliten belogen zu werden. Nur dem Fleiß und der Disziplin der Sachsen ist es zu verdanken, dass der Freistaat trotz der miserablen CDU-Regierung heute wirtschaftlich stabil ist.

Die CDU ist der Totengräber Sachsens!

Wir von „Ein Prozent“ wollen diesem Treiben nicht tatenlos zusehen – und haben daher die größte Kampagne seit Gründung unserer Bürgerinitiative aus dem Boden gestampft. Über 300 Großflächenplakate hängen seit Dienstag in den Städten und Orten in Sachsen und Brandenburg. Chemnitz, Leipzig, Dresden, Zwickau, Potsdam, Cottbus – aber auch Delitzsch, Crimmitschau, Plauen, Eberswalde, Schwedt oder Vetschau. In über 100 Orten transportieren unsere Großplakate vor allem eine Nachricht: Wir leisten Widerstand gegen die Zerstörung unserer Heimat. Und wir sind viele und wir sind stark!

Auf unseren Plakaten prangt groß eine Nachricht: „Wahlbeobachter werden! Damit deine Stimme nicht für die Tonne ist!“ Ein aktueller Fall aus Brandenburg zeigt erneut, wie wichtig die Kontrolle der Auszählungen ist. Denn der Wahlfälscher, dessen Herz nach eigener Aussage „links schlägt“, hat folgenden Satz zu Protokoll gegeben: „Keiner hat mich kontrolliert. Dann habe ich einfach ein paar blaue Stimmen grün gemacht“. In welche Richtung Wahlbetrug funktioniert und zu wessen Lasten sie geht, das hat die Vergangenheit zu Genüge gezeigt. Die Wahlbeobachtung von „Ein Prozent“ hat nicht nur tausende Stimmen, sondern auch einige Mandate gerettet. Wir reden nicht nur, wir decken auf.

Daher will ich euch aufrufen: Werdet Wahlbeobachter, kontrolliert die Auszählung der Stimmen und nutzt euer Recht, als Bürger den demokratischen Prozess zu überwachen. Der Nachweis der Wahlfälschung hat die Oppositionsbewegung in der DDR gestärkt und wird als Initialzündung für die Montagsdemonstrationen angesehen. Und auch wir begreifen unsere Wahlbeobachtung vor allem als Recht der kritischen Opposition, den Mächtigen auf die Finger zu schauen und Jedermann zu zeigen, dass wir sehenden Auges in die Zukunft gehen!

Doch damit nicht genug. In 61 Städten werden im Rahmen unserer Kampagne zudem fast 2.000 Plakate aufgehangen, die mit einem zusätzlichen Motiv, einer provokanten Karikatur, verdeutlichen sollen, dass die Asylkrise für viele Menschen noch nicht vorüber ist und den Alltag längst erreicht hat. Mit unseren Plakaten wollen wir ein unübersehbares Zeichen setzen – in eurer Nachbarschaft, an der Straßenbahnhaltestelle, auf dem Weg zur Arbeit und in den Innenstädten dieser Republik. Wir sind hier, wir sind stark und wir setzen den Startschuss für die Wende!

Ergänzt wird die Plakatierung durch einen Radiospot, der 110 Mal zu hören sein wird und ebenfalls seit Dienstag läuft.

https://www.facebook.com/einprozentfuerunserland/videos/1337484039747958/

Zeitungsanzeigen werden 140.000 Haushalte erreichen, 200.000 neue Drucksachen stehen bereit und zahlreiche weitere Aktionen werden von uns in den nächsten Tagen präsentiert. Alles können wir heute noch nicht verraten. Doch wir haben uns vorgenommen, jeden Tag eine neue Überraschung zu präsentieren! Für die Etablierten wird es eine unangenehme Woche.

Wir haben rund 100.000 Euro in die Hand genommen und so die größte Kampagne auf die Beine gestellt, die eine patriotische Initiative je organisierte.

Denn in Wahlkampfphasen wird von den Parteien gerne suggeriert, mit dem richtigen Kreuz auf dem Wahlzettel sei die Bürgerpflicht erledigt, die Wende womöglich eingeläutet und der Politik Genüge getan. Doch wir alle wissen: Die Krise ist nicht vorbei – und sie wird auch nach den „Ostwahlen“ nicht vorbei sein.

Wir von „Ein Prozent“ wollen mit unserer Kampagne klar machen, dass eine politische Wende in Deutschland nur mit einem starken patriotischen Vor- und Umfeld möglich ist. Es braucht uns, es braucht euch, und es braucht viele weitere Initiativen, die das Parlament ergänzen und notfalls korrigieren.

Dabei haben wir den Vorteil, nicht an die Spielregeln der Parteien gebunden zu sein. Wir sind ausschließlich den Patrioten und Bürgern dieses Landes verpflichtet! Daher präsentieren wir unsere Kampagne auch heute bei PEGIDA und nicht während einer schicken Pressekonferenz oder in einem Parteibüro. Es ist mir und meiner ganzen Mannschaft sehr wichtig, heute hier zu sein und unsere Kampagne zunächst jenen zu präsentieren, die Woche um Woche für unser Land Gesicht zeigen. Vielen Dank!

Als finanzkräftige, weit vernetzte und reichweitenstarke Bewegung sorgen wir von „Ein Prozent“ dafür, dass die Interessen der Patrioten, die viel Hoffnung in ihr alternatives Kreuz auf dem Wahlzettel setzen, in den Parlamenten Gehör finden. Das heißt konkret: kritisieren, einwirken, Gespräche führen und notfalls in Opposition gehen und Fundamentales zurückerobern. Unsere Kampagne ist ein Zeichen, stellvertretendes Symbol eines vielfältigen und großen Mosaiks, jedoch kein Angriff auf alternative Parteistrukturen. Jeder auf seinem Platz – doch alle in die gleiche Richtung. Wir haben diesen Grundsatz begriffen und verinnerlicht. Wer Deutschland retten will, muss sich breit aufstellen. Viele Wege führen nach Berlin!

Abschließend, liebe Freunde, will ich ein Zitat des großen Schriftstellers Tolkien mit euch teilen. Denn dieses Zitat verdeutlicht mir immer wieder, warum ich hier oben stehe: „Treulos ist, wer Lebewohl sagt, wenn die Straße dunkel wird.“




Weimar: Linke Schikanen gegen Demo zum Erhalt unseres Vaterlandes

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Als ich am Samstag Mittag auf den Theaterplatz in Weimar kam, traute ich meinen Augen nicht: Dort schotteten drei (!) Reihen Absperrgitter die patriotische Kundgebung ab. Mir wurde der direkte Zugang zur Kundgebungsfläche zunächst von den leitenden Polizeibeamten verwehrt. Man wollte mich großräumig um den gesamten Block schicken, was einen Umweg von etwa 300 Metern bedeutet hätte, um dann durch den einzigen Zugang hinter dem Theaterplatz über eine ca. 100 Meter lange „büßer“-ähnliche Gasse schließlich zum Kundgebungsort zu gelangen. „Das ist nicht Euer Ernst“, antwortete ich den Polizisten.

Nach langen Diskussionen, die auch im Video (unten) festgehalten sind, setzte sich schließlich ein schwarz gekleideter Einsatzpolizist für mich ein und schaffte es, dass die Gatter für mich kurz geöffnet wurden. Man kam sich vor wie ein Aussätziger, was wohl auch exakt das Ziel dieser Schikanen war, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Polizeipräsidium unter Richtungsangebung vom roten Innenministerium so erlassen wurden.

Der „Spaß´“ ging dann aber erst so richtig los: Kurz vor Beginn der Patrioten-Demo um 13:30 Uhr legte sich die linke Gegendemonstration richtig ins Zeug. Ein als „Kunstfest“ getarnter Stand drehte die Musikanlage so immens laut auf, dass man auf dem Platz sein eigenes Wort kaum noch verstehen konnte. Mit einem Messgerät stellten wir in der Spitze bis 103 Dezibel fest. Es war unter diesen Umständen unmöglich, eine Kundgebung abzuhalten. Vor dem Rednerpult kamen noch knapp 90 Dezibel an. Die Reden konnte man selbst direkt vor den eigenen Lautsprecherboxen nur schwer verstehen.

Es dauerte über zwei Stunden, bis wir es nach hartnäckigen Diskussionen mit der Polizei-Einsatzleitung und Vertretern des Ordnungsamtes erreichten, dass die Lautstärke der als „Kunstfest“ getarnten politischen Agitation auf 90 Dezibel begrenzt wurde. Hierzu schalteten die Beamten den Weimarer Oberbürgermeister ein, den parteilosen Peter Kleine, der 2018 mit Unterstützung der CDU gewählt worden war. Kleine zeigte in diesem Punkt tatsächlich Einsicht. Uns war zuvor mitgeteilt worden, dass eine als „Kunst“ angemeldete Veranstaltung offensichtlich nicht dem Versammlungsgesetz unterliege, nicht in ihrer Lautstärke begrenzt werden könne und ihr auch nicht das Stören einer Kundgebung zum Vorwurf gemacht werden könne. Diesen seltsamen Sachverhalt gilt es jetzt juristisch zu klären, sonst könnte in Zukunft permanent damit Missbrauch betrieben werden.

In meiner Rede (Video oben) habe ich diese unfassbaren Ereignisse beschrieben. Aber was soll man auch in einem rot-rot-grün regierten Bundesland wie Thüringen auch erwarten. Den Lärmterror und die sich teilweise geradezu irre aufführenden Gegendemonstranten kann man in diesem Video betrachten:

Als ich Mittags am Theaterplatz angekommen war, versuchte ich ein Interview mit einer CDU-Politikerin aus Weimar über den Politischen Islam zu führen, zumal sie auch meinte, dass man doch grundsätzlich miteinander reden sollte. Dann meinte sie aber, dass sie gleich eine Rede beim „Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus“ halten würde und sich noch „sammeln“ müsse. Auch diese interessante Begegnung ist im Video festgehalten:

Die Schikanen zu Kundgebungsbeginn, mein Einlassbegehren und ein Interview mit dem Versammlungsleiter Hartmut Issmer, der zuvor die Durchführung der Kundgebung auf dem Theaterplatz vor dem Verwaltungsgericht erstreiten musste, sind in diesem Video zu sehen:

Für die linken Gegendemonstranten ist Patriotismus offensichtlich indiskutabel:

Die „Antifaschistische Aktion“ drohte mit „Nazi, Nazis, jetzt wird’s bitter – Autonome Jediritter“. Die so ganz wackeren „Kämpfer gegen Rechts“ tröteten sich die Seele aus dem Leib, schrieen und beleidigten, wollten aber bei ihrem Treiben nicht gefilmt oder fotografiert werden:

So weit sind wir aber noch nicht, dass von einer öffentlichen Demonstration keine Dokumentationsaufnahmen mehr veröffentlicht werden dürfen. Mit Stöpseln in den Ohren und Trillerpfeife im Mund eine Kundgebung massiv stören, aber das Fotografieren verbieten wollen. Diese Linken wähnen sich wohl schon wieder im rot-sozialistischen Unrechtsstaat DDR:

Den Patrioten, die diesem linken Wahnsinn standhielten, ist großer Respekt zu zollen:

Am Donnerstag beginnt übrigens die Deutschlandtour der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) zur Aufklärung über den Politischen Islam. Die bisher angemeldeten Kundgebungen:

29.08. Neuenrade bei Dortmund
30.08. Solingen
31.08. Bochum
06.09. Rostock
07.09. Stralsund
13.09. Deggendorf
14.09. Passau
21.09. Rosenheim
04.10. Lahr
05.10. Kehl
25.10. Offenbach
26.10. Frankfurt

Ein ausführlicher Bericht über den Beginn der Deutschland-Tour folgt in Kürze.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: 189. Pegida mit dem AfD-Abgeordneten Heiko Heßenkemper

Zum 189. mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung am Montag Abend in Dresden auf die Straße.

Drei ostdeutsche Bundesländer stehen unmittelbar vor der Wahl, die Laternenpfähle werden dekoriert und Schlagworte fordern zur Bekreuzigung in der Wahlkabine auf. Neue Stärken und das Versprechen, vieles anders, besser oder erfolgreicher zu gestalten, sollen den Wähler überzeugen, seine Stimme an eine bestimmte Partei zu geben.

Der normale Wähler ist fast etwas überfordert und fragt sich, warum haben sie es nicht längst getan? Große versprechen VOR der Wahl, Erinnerungslücken DANACH.

Die Menschen auf der Straße wissen, dass wir eine grundlegende Veränderung brauchen, vielleicht sogar einen demokratischen Systemwechsel, der uns einflußreicher und damit die Politik steuerbarer macht. Vorbei sollen die Zeiten sein, in denen permanent Politik gegen die mehrheitliche Meinung des Volkes gemacht wird.

Eine Veränderung ruft wie immer Verlierer und Gewinner hervor. Warum sollen die Menschen eines ganzen Volkes nicht einmal zusammen gewinnen?

Interessante Reden zu interessanten Themen stehen heute auf dem Programm.

Darüber hinaus freut sich das Pegida-Orga-Team auf einen Gastredner, den AfD-Bundestagsabgeordenten Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, der den Bezug zu PEGIDA und zur Straße nie verloren hat. Sein Thema: Deutschland vor dem Aufprall.

Wie gewohnt überträgt Pegida die Direktübertragung vom Altmarkt Dresden, PI-NEWS bettet den Stream-Code rechtzeitig hier ein.

Weitere Informationen zu PEGIDA, Infos oder Reden gibt es unter:

  • https://www.facebook.com/pegidaevofficial/ (Offizielle Facebook-Seite PEGIDA Dresden)
  • https://www.facebook.com/PegidaSigi/ (Facebook Siegfried Däbritz)
  • www.t.me/pegidaoriginal (Offizielle Telegram-Seite PEGIDA Dresden
  • www.t.me/lutzbachmann (Telegram Lutz Bachmann)
  • https://vk.com/pegidaoriginal (Offizielle VK-Seite PEGIDA Dresden)
  • https://vk.com/lutzbachmann (VK Lutz Bachmann)
  • https://vk.com/taufkirch (VK Wolfgang Taufkirch)



Video aus Südtirol: „Genießen Sie Ihren Urlaub, Frau Merkel?“

Angela Merkel ist nach einjähriger Pause nach Sulden zurückgekehrt, wo sie seit mehreren Jahren nach der Eröffnung der Wagner-Festspiele in Bayreuth ihren Sommerurlaub mit Ehemann Joachim Sauer verbringt. Dort hat ihr jetzt Ignaz Bearth einen Spontanbesuch abgestattet…




Video: Stürzenberger über das Skandal-Urteil des Amtsgerichts München

MICHAEL STÜRZENBERGER | Der Youtube-Journalist Oliver Flesch hat am Mittwoch Abend mit mir ein Live-Gespräch zum Skandalurteil des Münchner Amtsgerichtes geführt, bei dem ich allen Ernstes zu acht Monaten Haft auf Bewährung und 1000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde (Video oben). Die junge Richterin Silke Bierl, die vor sechs Jahren noch Staatsanwältin war, folgte bei jedem Anklagepunkt den Ausführungen des ebenfalls jungen und weisungsgebundenen Staatsanwaltes, der allerdings sogar ein Jahr auf Bewährung und 1200 Euro Geldstrafe gefordert hatte. Die Richterin führte in ihrem Urteil nicht einmal eine eigene Begründung auf. Dieser Prozess wirkte wie ein abgekartetes Spiel, bei dem der Ausgang von vornherein feststand.

Höchst entlarvend war zudem, was sie in ihrer kurzen Ausführung zum Urteil noch von sich gab: Sie gehe nicht davon aus, dass ich meine Meinung ändern werde, aber dass ich mir durch diese angedrohte Haftstrafe in Zukunft genau überlegen würde, was ich öffentlich äußere, damit es im juristischen Rahmen bliebe. Klarer kann man eigentlich den Maulkorb nicht beschreiben, der mir mit einem solchen skandalösen Fehl-Urteil verpasst werden soll. Gewissen Kreisen in der Politik und damit auch der Justiz ist es eben nicht Recht, dass die Wahrheit über den Islam ungeschminkt ausgesprochen wird.

Der absurde Höhepunkt dieser lächerlichen Gerichts-Farce war, als die 39-jährige Pfarrerin Hahn im Zeugenstand von der 36-jährigen Richterin Bierl gefragt wurde, ob sie selber schon einmal mit dem Thema Islam zu tun gehabt hätte. Direkt nicht, meinte die Anti-Pegida-Bimmlerin, aber ein Kollege würde eine „moslemisch-christliche Begegnungsstätte“ organisieren, da sei sie auch schon mehrfach gewesen. Spätestens da wurde klar, dass diese Leute in einem komplett von der Realität abgeschotteten Heile-Welt-Parallel-Universum leben. In dieses Bild passt der die gesamte Gerichtsverhandlung verfolgende junge Journalist von der FAZ, der mir in der Mittagspause sagte, dass er keine Bedrohung durch den Islam sehe. In Deutschland wurde offensichtlich eine gehirngewaschene Generation „Merkel-Jugend“ mit dem Mantra „Der-Islam-gehört-zu Deutschland“ herangezogen, die jetzt in Politik, Medien, Justiz, Kirchen und Gewerkschaften ihre volle linksgestörte Wirkung entfaltet.

Wenn dieses Kartell der Politischen Korrektheit aber glaubt, mich mit dem Damoklesschwert einer drohenden Gefängnisstrafe einschüchtern zu können, dann haben sie sich schwer getäuscht. In der Berufungsinstanz MUSS dieses Schandurteil gekippt werden, sonst kann man in Deutschland getrost von einer linksgesteuerten Unrechtsjustiz sprechen.

Am kommenden Freitag, den 19. Juli gibt es um 8 Uhr vor dem Amtsgericht Fürth den nächsten Schauprozess, weil sich Erdogan-wählende Türken („Erdogan ist der Beste“), die in Fürth gegen Pegida demonstrierten, wegen des Begriffes „Islamfaschisten“ beleidigt fühlen. Die Verhandlung im Sitzungssaal 104 im 1. Obergeschoss in der Bäumenstr. 32 ist öffentlich.

Besonders freut mich die Initiative der Ratsfrau Claudia Ludwig, die als Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) unter dem Motto „Einer für alle – alle für einen“ zur Solidarität unter Patrioten aufgerufen hat:

Ebenfalls sehr gefreut hat mich das Unterstützungsvideo von Martin Sellner (hier von Minute 5:30 bis 7:30), mit dem mich viele gemeinsame Überzeugungen verbinden und den ich als einen der wichtigsten Widerstandskämpfer in Europa ansehe. Die Vorwürfe, die man momentan der Identitären Bewegung anheftet, sind erstens Teil einer großangelegten Diffamierungskampagne und stehen, soweit sie den vermeintlichen „Rechtsextremismus“ betreffen, nach meiner festen Überzeugung nicht mit ihm in Verbindung.

Wir schalten unterdessen unseren Einsatz für den Erhalt von Freiheit und Demokratie noch einen Gang höher, was auch Oliver Flesch in unserem Gespräch interessierte.

Bereits am Samstag folgt die nächste Kundgebung in München, bei der die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) an den 20. Juli 1944 erinnert, den Höhepunkt des heldenhaften Widerstandes gegen den National-Sozialismus, der eine linksextreme Bewegung war. Daneben klären wir über den Nazi-Islam-Pakt auf und informieren über die Wiedergegründete Weiße Rose, die heutzutage wichtiger denn je wird. Denn wie damals ist der engagierte Einsatz gegen linksextreme Strukturen hochnotwendig.

Wir werden uns von Linksextremisten und mohammedanischen Fundamentalisten in diesem Land rein gar nichts mehr gefallen lassen. Jede einzelne Beleidigung, jeder Rechtsverstoß und jede gesetzeswidrige Gängelung wird konsequent zur Anzeige gebracht. Die Weiße Rose lebt in uns fort und wird in der Tradition dieser rechtskonservativen, patriotischen, demokratischen und freiheitlichen Bewegung den Kampf unbeugsam fortführen. Damit wir auf der Straße unseren kleinen Teil dazu beitragen, dass unser Land vom Kopf wieder auf die Füße gestellt wird.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: 187. Pegida vom Altmarkt Dresden

Zum 187. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung am Montag Abend in Dresden auf die Straße. Um 18:15 Uhr hat Lutz Bachmann zunächst eine Spontandemonstration gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Albertinum in Dresden (Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden) angekündigt und angemeldet. Anschließend wird das Live-Video der 187. Pegida-Kundgebung hier online gestellt (ab ca. 19.00 Uhr)…

Alternative Live-Videos unter folgenden Links:
1. https://m.youtube.com/watch?v=F-uOxZmArOk
2. https://vk.com/wall548104126_30




Lengsfeld: Verfassungsschutz erklärt Grundgesetz für verfassungsfeindlich!

In der geistig geschlossenen Irrenanstalt Deutschland hat der galoppierende Wahn der politisch-medialen Herrschsüchtigen einen unfassbaren Höhepunkt erreicht.

In der Begründung des Verfassungsschutzes für die Einstufung der Identitären als rechtsextremistisch wird als „Beweis“ für Verfassungsfeindlichkeit eine Aktion „Grundgesetz statt Scharia“ aufgeführt.

Was wie schlechte Satire oder Verleumdung einer der wichtigsten staatlichen Institutionen klingt, ist tatsächlich im Bericht nachzulesen.

Damit hat sich der Verfassungsschutz unter seinem neuen Präsidenten Thomas Haldenwang dem links-grünen Zeitgeist ergeben, in dem die Antifa den Ton angibt. Künftig ist rechtsextrem, wer es wagt, auf die Einhaltung des Grundgesetzes zu bestehen. Damit sind alle Bürger, die Rechtsstaatlichkeit noch ernst nehmen, oder gar zu verteidigen bereit sind, unter Kuratel gestellt. [..]

Die Identitären würden Menschen außereuropäischer Herkunft in einer„ihre Menschenwürde verletzenden Weise […] diskriminieren“. Hat man jemals etwas von einem verbalen Angriff der Identitären auf Japaner, Chinesen oder Vietnamesen gehört? Das sind zweifellos Menschen außereuropäischer Herkunft, die sich problemlos in unsere Gesellschaft integrieren, dabei ihre eigene kulturelle Identität bewahren und damit unsere Gesellschaft tatsächlich bereichern.

Nein, die Identitären kritisieren die unkontrollierte Aufnahme von jungen Männern aus gewaltaffinen und frauenverachtenden, antisemitischen Gesellschaften, die unseren öffentlichen Raum unsicher gemacht, Schwimmbäder in Nahkampfzonen verwandelt, ihre Frauenverachtung öffentlich demonstriert haben, gewalttätig und aggressiv sind. [..]

Ein Treppenwitz der Weltgeschichte ist, dass Innenminister Seehofer, der bei der Präsentation des Berichts gegen die angeblich rechtsextremen Identitären zustimmend neben Haldenwang saß, nach den von der Behörde gestrickten Kriterien selbst wegen rechtsextremistischer Ausfälle beobachtet werden müsste. Schließlich hatte er als Bayerischer Ministerpräsident die unkontrollierte Masseneinwanderung eine „Herrschaft des Unrechts“ genannt.

Dass die Identitären nur der Anfang sind, hat am Abend der Verkündigung des Beschlusses Georg Restle in einem Kommentar in den Tagesthemen klar gemacht. Wer A sagt, müsse auch B sagen und nun die AfD beobachten. Dass der unter Haldenwang bereits gestartete Versuch, das zu veranlassen, kläglich gescheitert ist, weil es schlicht keine hinreichenden rechtsstaatlichen Gründe dafür gibt, interessierte den GEZ-finanzierten Meinungsmacher nicht. Dass auch der Versuch Haldenwangs, die AfD wenigstens als „Verdachtsfall“ anzuschwärzen, von einem Gericht untersagt wurde, spielt auch keine Rolle. Rechtsstaatlichkeit war gestern, heute herrscht die Willkür der Regierungsschützer. (Den ganzen Text gibt es bei vera-lengsfeld.de)


Auch die Gruppe „Widerstand steigt auf“ hat sich für die Identitären stark gemacht und hat am 12.7. vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz kurzfristig eine „Identitäre Zone“ eingerichtet und zur Solidarität mit der IB aufgerufen.

Die Gruppe teilt dazu mit:

Der Verfassungsschutz hat gestern die Identitäre Bewegung vom Verdachtsfall zum Beobachtungsobjekt hochgestuft. Grund war u.a. eine Aktion „Grundgesetz statt Scharia“. Man fragt sich, was an der Aussage verkehrt sein soll. Im Grunde zeigt sie, dass sich die IB für die Demokratie einsetzt.

Die IB soll angeblich fremdenfeindlich sein und man beruft sich auf eine Anti-Asyl-Agitation im Zusammenhang mit der Migrationsbewegung. Die IB ist nicht fremdenfeindlich sondern zielt auf eine Einwanderung ab, die die eigene Identität nicht zerstört.

Hinter der Hochstufung steckt politisches Kalkül. Kaum ist Maaßen aus dem Amt verjagt, wurde die AfD zum Prüffall vom Nachfolger Haldenwang eingestuft.

Die zunehmende Anti-Recht Hysterie führt dazu, dass man krampfhaft Verbindungen von der AfD und der IB zu rechtsterroristischen Gruppen zieht. Man bringt die IB mit dem Lübcke Mordfall und Christchurch in Verbindung.

Wer kontrolliert eigentlich den Verfassungsschutz? Der Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst) gehört zum Innenministerium und ist der Regierung unterstellt. Der Verfassungsschutz sollte die Demokratie schützen, er schützt aber das Linke Establishment und die Regierung.

Kritiker werden mittels Zensur und Zersetzung mundtot gemacht. Die Hochstufung der IB in ein Beobachtungsobjekt, führt dazu, dass der Verfassungsschutz geheimdienstliche Mittel, wie z.B. die Unterwanderung der IB mit V-Leuten, anwenden kann.

Wir müssen Ruhe bewahren und sollten uns auf ein „Patriotisches Minimum“ einigen:

– Die Bewahrung der Souveränität
– Gegen Islamisierung und gegen Ersetzungsmigration

Dies erreichen wir mittels Grenzschliessung, Remigration und einer Leitkultur.




SPD-Schreiber zum AfD-Kumpel-Protest: „erbärmlich“

„Kein Bergmann wird in die Bergfreiheit fallen“, wurde den Beschäftigten der Ruhrkohle AG (RAG) von unzähligen Funktionsträgern der ehemaligen Arbeiterpartei nicht nur während der Amtszeit von SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (14. Juli 2010 bis 27. Juni 2017) regelmäßig und eindringlich versichert. Es kam anders.

Während die ehemalige Grand Dame der nordrhein-westfälischen SPD, Hannelore Kraft, noch ein schickes und bestens dotiertes Aufsichtsratspöstchen beim milliardenschweren Steinkohlenkonzern RAG ergattern konnte (siehe hier und hier), bleiben – wider den tausendfachen Beteuerungen – jetzt doch einige Hundert ehemalige Bergarbeiter nach Schließung der letzten Zeche gnadenlos auf der Strecke.

Die nun von realen Zukunfts- und Existenzängsten geplagten Kumpel, die teilweise nach Jahrzehnten der harten Arbeit unter Tage auch mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen zu ringen haben, wurden von der AfD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen zunächst eingeladen, eine Landtags-Resolution zu erarbeiten.

Als der gemeinsam erarbeitete Solidar-Antrag dann im Düsseldorfer Landtag aufgerufen wurde, hatten bereits rund Einhundert der zukünftig von Arbeitslosigkeit und Hartz-IV bedrohten ehemaligen Bergarbeiter aus Bottrop, Gelsenkirchen und Bochum in kompletter Arbeitsmontur auf der Besuchertribüne des Hohen Hauses der gewählten Volksvertreter Platz genommen (PI-NEWS berichtete hier und hier).

Noch während der laufenden Plenar-Debatte wurde es dann zunehmend unruhiger auf der Besuchertribüne. Die von den Reden der Parlamentarier erstaunten Bergarbeiter schienen von Minute zu Minute mehr die Contenance zu verlieren und machten im weiteren Verlauf teilweise durch erboste Zwischenrufe ihrem Unmut Luft. Beobachter rechneten einstweilen sogar damit, dass einige der mitgeführten Bergarbeiterhelme im Plenarsaal landen. Woran könnte das nur gelegen haben?

Alles nur inszeniert und „erbärmlich“

NW-Redakteur Florian Pfitzner, Jahrgang 1981.

Der Landeskorrespondent vom Blatt Neue Westfälische für Nordrhein-Westfalen, Florian Pfitzner, hat den ganzen Vorgang jetzt gnadenlos enttarnt. Die für ihn wohl schlicht zu schlicht gestrickten Bergmänner der stillgelegten Bottroper Zeche Prosper Haniel, deren Anliegen für sich genommen seiner Ansicht nach völlig nachvollziehbar sind, haben nämlich in keinster Weise erkannt, dass sie sich von einer in Wahrheit „rechtsradikalen Truppe“ in „Weimarer Manier“ haben missbrauchen und instrumentalisieren lassen.

In seinem Kommentar schreibt Florian Pfitzner:

Kommentar zur AfD: Erbärmlicher geht es kaum

Die AfD, die gerade mit einigem Erfolg ihr Märchen von der „Unterwanderung durch Rechtsextremisten“ erzählt, hat im nordrhein-westfälischen Landtag endgültig gezeigt, wie sie gestrickt ist. Die Fraktion in Düsseldorf, angeblich angeführt von „gemäßigten“ Kräften, ist in Wahrheit eine rechtsradikale Truppe von Abgeordneten, die die politische Kultur eines respekt- und würdevollen parlamentarischen Umgangs beschädigen.

Die AfD hat die Bergleute aus der stillgelegten Zeche Prosper Haniel, deren Anliegen für sich genommen völlig nachvollziehbar sind, hemmungslos aufgewiegelt und für ihre Zwecke eingespannt. Männer mit türkischem Migrationshintergrund und verzweifelte Bergleute auf Jobsuche, die trotz aller Sozialpläne am Ende doch ins Bergfreie gefallen sind, wie es im Jargon heißt.

Schamlose Instrumentalisierung

Die Männer aus Bottrop, Recklinghausen und Bochum gingen auf Initiative des Ex-Steigers und heutigen AfD-Europaabgeordneten Guido Reil in den Landtag. Die AfD-Fraktion arrangierte einen kleinen Stehempfang, es gab eine Zigarette auf der Terrasse – und für die Presse die spannungsgeladene Ansage, dass es gleich „wohl Stimmung geben“ werde im Plenarsaal. „Über 100 Bergleute“ würden von den Zuschauerrängen aus „die Reden der Abgeordneten verfolgen und möglicherweise auch kommentieren“.

Der niederträchtige Plan der AfD ist vorläufig aufgegangen. Als sich die Abgeordneten Markus Wagner und Christian Loose während der Debatte derart verlogen über „die Altparteien“ empörten, dass sie fast ihr Manuskript vom Tisch schnauften, zappelten die Giftmischer ihrer Partei freudig um die Bergleute herum. Sie konnten ihr fragwürdiges Glück kaum fassen in diesem Moment der schamlosen Instrumentalisierung.
„Ein Hauch von Weimar“

Nebenher wurde ein Video gedreht, um den Vorgang noch einmal für AfD-Fans bei Youtube auszuschlachten – mit den Bergleuten als Staffage. Erbärmlicher geht es kaum. (…)

Der leider wesentlich zu früh verstorbene Bestsellerautor Dr. Udo Ulfkotte hat uns mit seinen Enthüllungsbüchern „Gekaufte Journalisten“ und „Volkspädagogen“ zur Thematik gelehrt, dass es sich stets lohnt, bei Journalisten und ihren Blättern genauer hinzuschauen. Und nach wenigen Mausklicks Recherche kann man in den unterschiedlichsten Publikationen lesen, dass das Blatt Neue Westfälische mit Sitz in Bielefeld in Gänze zur auflagenstarken Medienholding „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ (ddvg) gehört. Und die ddvg ist bekanntlich im Besitz der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Die Funktionsträger der SPD werden natürlich nicht müde zu betonen, dass sie keinen Einfluss auf die Berichterstattung in ihren Blättern nehmen…

Es finden sich allerdings auch in Mainstream-Medien Beiträge, die weniger ideologisch den Hintergrund beleuchten.