Holt euch eure Sprache zurück!

Geistiger Bürgerkrieg: Anleitung für „Sprachkrieger“

Von TORSTEN GROß | Wer die Sprache beherrscht, der beherrscht die Realität. Und wer die Realität beherrscht, der hat die Macht. Diese an George Orwell angelehnte Erkenntnis ist ein leitendes Motiv im kürzlich erschienenen Druckwerk Das Wörterbuch der Lügenpresse von Bestsellerautor Thor Kunkel, das bereits vom linksdominierten Buchhandel boykottiert wird (PI-NEWS berichtete). Kunkel sieht Deutschland in einem neuen geistigen Bürgerkrieg, den die Apologeten der Political Correctness zu gewinnen trachten, indem sie die Sprache als Mittel des politisch-sachlichen Diskurses zu demontieren versuchen.

Dabei geht es nicht mehr nur darum, einzelne missliebige Begriffe umzudeuten oder als »Unworte« zu stigmatisieren, um sie aus der Diskussion zu entfernen, sondern um die systematische Verbannung ganzer Themenkomplexe und Meinungen. Sprache wird so zum Instrument der Repression und der Gedankenkontrolle. Das Ziel ist es, die Menschen umzuerziehen und Kritiker an den bestehenden, vom grünlinken Establishment bestimmten gesellschaftlichen Zuständen mundtot zu machen. Deshalb gelte es die »Sprechcodes« zu brechen und die zunehmende Beschneidung der Meinungsfreiheit nicht länger hinzunehmen. Der Aufruf Kunkels an eine zunehmend kritische Öffentlichkeit lautet daher:

»Holt euch eure Sprache zurück!«

Kunkel belässt es aber nicht bei diesem Appell, sondern zeigt in seinem Buch auf, was der Einzelne konkret tun kann, um sich im Alltag gegen Sprech- und Denkverbote zur Wehr zu setzen. So könnte man zusammen mit Gleichgesinnten »Lesezirkel« gründen, in denen die Medienberichterstattung diskutiert und Sprachmanipulationen sowie Falschinformationen identifiziert werden, schlägt Kunkel vor. Um Lesezirkel zu realisieren, ist es im Zeitalter der elektronischen Medien nicht mehr erforderlich, physische Treffen abzuhalten. Vielmehr ist der Gedankenaustausch z.B. über Chatgruppen oder geschlossene Foren im Internet möglich, was die Mobilisierung von Mitstreitern über geographische Grenzen hinweg erheblich erleichtert.

Die bei den internen Diskussionen gewonnenen Erkenntnisse können sowohl in sozialen Netzwerken verbreitet als auch für Leserbriefketten unter Beteiligung möglichst vieler Absender in ganz Deutschland genutzt werden, um unzutreffende Aussagen in den Mainstream-Medien am Wort zu widerlegen. Wer das Innenleben von Redaktionen kennt der weiß, dass solche Zuschriften üblicherweise nicht einfach im Papierkorb landen, sondern durchaus Beachtung finden und zum Nachdenken bewegen, wenn sie denn inhaltlich fundiert und höflich im Umgangston sind. Auch an die Chefredakteure gerichtete Beschwerden über einzelne Journalisten, die in ihren Beiträgen notorisch manipulieren, können zielführend sein, so Kunkel.

Ein konventionell mit der Post verschickter Brief, in den man sein Anliegen sozusagen schwarz auf weiß mitteilt, erregt dabei erfahrungsgemäß mehr Aufmerksamkeit als eine E-Mail, die schnell gelöscht werden kann oder im übervollen elektronischen Posteingang untergeht.


»Die Wirklichkeit erkennen und nicht handeln, das ist nicht Toleranz, sondern Feigheit.«

Thor Kunkel, Bestsellerautor und freiberuflicher PR-Berater


Noch einfacher und »zeitgemäßer« ist es natürlich, sich an Leserdebatten auf den Internetportalen großer Presseorgane wie Focus, Welt oder Spiegel zu beteiligen. Aber Achtung: Gerade dort wachen die Jünger der politischen Korrektheit in Gestalt redaktioneller Zensorenteams – schönfärberisch »Moderatoren« genannt –, die missliebige Zuschriften entweder gar nicht freischalten oder nachträglich löschen. Ein besonders eklatantes Beispiel im deutschsprachigen Raum ist die Webseite der Tageszeitung Die Welt. Man darf aber nicht einfach hinnehmen, wenn eigene Beiträge auf Basis teilweise abstruser »Nutzungsbedingungen« entfernt werden. Vielmehr empfiehlt es sich, Kontakt mit der Redaktion aufzunehmen und die Gründe der Entscheidung zu hinterfragen. Auch sollte man sich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen abspeisen lassen, sondern nachhaken und mit guten Argumenten für sein Recht auf Meinungsfreiheit kämpfen.

Menschen mit größerer Affinität zum Medium Internet und dem erforderlichen technischen Verständnis können einen eigenen Informationskanal auf YouTube einrichten oder einen Blog aufsetzen. Oder bereits bestehende Angebote dieser Art, die von Dritten betrieben werden, durch eigenes Zutun aktiv unterstützen.

Egal, für welchen Weg man sich entscheidet, wichtig ist stets: Sachlich und fair bleiben, den Gegenüber mit Worten überzeugen und keine Gewalt anwenden, auch nicht verbaler Art, weil man so das eigene Anliegen auch in den Augen neutraler Beobachter diskreditiert. Und möglicherweise in Konflikt mit immer schärfer ausgestalteten Strafrechtsnormen geraten kann.

Durch die Vernetzung dieser und weiterer Aktivitäten – der Fantasie, wie man als »Sprachaktivist« am Kampf gegen Denk- und Sprechverbote teilnehmen kann, sind keine Grenzen gesetzt – wird im Laufe der Zeit, so Kunkel, eine Graswurzelbewegung entstehen, »die intelligent gegen die gravierende Einschränkung ihrer Artikulationsmöglichkeiten empört« und die noch schweigende Mehrheit der Deutschen wachrüttelt, um perspektivisch eine positive Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in unserem Land herbeizuführen. Der vom Autor aufgezeigte Weg ist sicherlich ein mühevoller und verlangt einen langen Atem der »Sprachkrieger«. Aber er ist immer noch aussichtsreicher als das Warten auf einen revolutionären Akt, den großen Zusammenbruch, der die Lage sozusagen über Nacht zum Besseren wandelt. Denn der wird wahrscheinlich nie kommen!

Bestellinformationen:
» Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse, 383 Seiten, 22,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Linksgrüne Propagandabotschaften in der Verbraucherwerbung

Von TORSTEN GROß | Bei der Umcodierung unserer Lebenswelt bilden die Medien und in Deutschland insbesondere der mit Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk zweifellos die Speerspitze. Sie sind aber nicht die einzigen Akteure bei dem Versuch, die Gesellschaft nach linksgrünem Gusto umzugestalten. Einen wichtigen Beitrag leistet auch die Marketingbranche mit ihren omnipräsenten Werbebotschaften, die nicht nur ein bestimmtes Produkt anpreisen, sondern immer öfter auch ein bestimmtes Weltbild transportieren.

Besonders deutlich wird das beim sogenannten Ethno-Marketing, Werbung also, die sich an bestimmte migrantische Minderheiten als Kundengruppen richtet. Vordergründig geht es darum, Konsumenten, die sich aufgrund ihrer kulturellen oder sprachlichen Eigenarten von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden und deshalb – so zumindest die Annahme – besondere Konsumtions- und Rezeptionseigenschaften aufweisen, durch speziell zugeschnittene Werbekampagnen gezielt anzusprechen, um sie als Käufer zu gewinnen. Die mit Abstand wichtigste ethnische Zielgruppe im Visier der Marketingabteilungen und Mediaagenturen sind Muslime, von denen in Deutschland gegenwärtig etwa fünf Millionen leben sollen – Tendenz steigend. Ihre Kaufkraft wird auf 15-20 Milliarden Euro im Jahr geschätzt.

Bislang hat sich das Ethno-Marketing in erster Linie darauf beschränkt, Anzeigen in den rund 2.000 hierzulande erhältlichen fremdsprachigen Printmedien und den einen oder anderen Werbespot zu schalten. Doch das ändert sich zusehends. Immer häufiger beschränkt sich solche Werbung nicht mehr auf Nischenmedien, sondern wird der breiten Öffentlichkeit und damit auch Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft präsentiert.

Ihr Zweck beschränkt sich dann nicht mehr darauf, ein bestimmtes Produkt zu promoten. Vielmehr geht es auch um die Förderung gesellschaftspolitischer Zielsetzungen.

In seinem Buch Das Wörterbuch der Lügenpresse führt Thor Kunkel, selbst PR-Berater und jahrelang für große internationale Werbeagenturen tätig, beispielhaft die Plakatkampagne eines Süßwarenherstellers an. Auf riesigen Werbepostern, Anfang 2018 im Berliner Hauptbahnhof ausgehängt, war eine in Pink gekleidete junge Frau mit islamischem Kopftuch zu sehen, die genüsslich an einem Fruchtgummi des Anbieters lutschte. Dazu der Slogan: »Jes. Alles Veggie.«

Das Motiv führte zu Protesten und einem Shitstorm im Internet. Denn die Mehrheit der Deutschen hat mittlerweile erkannt, dass ein solches Kopftuch eben kein normales Kleidungsstück, sondern Symbol für den verfassungswidrigen politischen Islam, die Unterdrückung von Frauen und einen Mangel an Integrationswilligkeit von Muslimen ist. Die verantwortliche Agentur wies den Vorwurf, man habe mit der Plakatserie provozieren wollen, strikt von sich und erklärte:

»Unser Kunde wollte eine diverse Gesellschaft zeigen. Dafür wurde eine farbige Frau vorgeschlagen, aber da Muslime in Deutschland sehr stark vertreten sind, haben wir uns für eine Frau mit Kopftuch entschieden. […] Wir wollen nicht die Welt verändern, sondern zeigen: Es gibt hier in Deutschland eine diverse Gesellschaft. Das sind Leute, die haben wir als Nachbarn, Kollegen und eben auch als Kunden.«

In diesem Statement kommt recht unverblümt zum Ausdruck, dass es bei der umstrittenen Kampagne nicht nur darum ging, die Nachfrage für ein bestimmtes Produkt anzukurbeln. Vielmehr sollte auch eine politische Botschaft transportiert werden, die sich an die Mehrheitsgesellschaft richtete und auf die platte Formel gebracht werden kann: Deutschland ist »bunt« und ihr habt das gefälligst zu akzeptieren! Dass diese »Vielfalt« (neudeutsch »Diversity«) auch die Hinnahme frauenverachtender Rollenbilder umfasst, die mit dem Islam nach Deutschland importiert worden sind, wird von den Werbemachern offenbar billigend in Kauf genommen. »Der Islam soll auf Biegen und Brechen zu Deutschland gehören«, so Kunkel, und »die Werbewirtschaft weiß nun mal genau, wie sich so etwas mit den Mitteln der Soft Power durchsetzen lässt.«

Auch Farbige tauchen seit einiger Zeit immer häufiger als Models in Werbeanzeigen und Spots auf, obwohl die zahlenmäßige Bedeutung und die Kaufkraft dieser Konsumentengruppe hierzulande relativ gering ist – trotz offener Grenzen für Wirtschaftsmigranten aus Afrika und privaten Schlepperhelfern auf dem Mittelmeer. Dennoch kommt kaum ein Werbeprospekt ohne Menschen schwarzer Hautfarbe bzw. Mischlingskinder aus, egal ob Konsumgüter, Bekleidung oder Einrichtungsgegenstände angepriesen werden. Überproportional häufig findet sich dort die Kombination afrikanischer Mann und weiße (deutsche) Frau vor, obwohl diese Paarung in der realen Welt eher die Ausnahme ist und deshalb kaum der Lebensnerv des Durchschnittsverbrauchers trifft. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Und selbst die CDU Hessen entblödete sich nicht, eine solche Verbindung samt Nachwuchs als Symbolbild für eine deutsche Familie zur Bewerbung einer neuen Sozialleistung zu verwenden. Oder besser gesagt: Die Familie, wie sie sich auch die nach links entrückte Merkel-CDU für die Zukunft vorstellt. Schließlich gehört ja auch Afrika irgendwie zu Deutschland!

Es bleibt festzuhalten: Selbst triviale Produktwerbung, die uns tagtäglich begegnet, wird im geistigen Bürgerkrieg eingesetzt, um politische Propagandabotschaften an das Volk zu senden und das Denken der Deutschen im Sinne der linksgrünen Ideologen zu normieren – sowohl mit Hilfe von Sprache als auch Bildern!

Bestellinformationen:
» Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse, 383 Seiten, 22,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Geistiger Bürgerkrieg: Die Sprache muss zurückgewonnen werden!

Von TORSTEN GROß | Das linksgewirkte Establishment will durch die »Disziplinierung von Sprache« und Begriffsumdeutungen Sprechverbote und Gedankenbarrieren in Deutschland errichten. Wir befinden uns in einem geistigen Bürgerkrieg, den die freiheitlichen Kräfte nur gewinnen können, wenn sie die Herrschaft über ihre Sprache zurückgewinnen.

In einer repräsentativen Umfrage gaben 2019 knapp 80 Prozent der Deutschen an, sie würden es außerhalb des engeren persönlichen Umfeldes vermeiden, sich zu bestimmten Themen frei zu äußern. Ein erschreckendes Ergebnis, das für totalitäre Staaten wie die untergegangenen DDR oder Kuba erwartbar ist, nicht aber für das laut Grundgesetz freiheitliche Deutschland.

Doch leider gibt es hierzulande längst informelle Sprechverbote, die im Namen der politischen Korrektheit auf eine Uniformierung der öffentlichen Meinung hinauslaufen. Viele Menschen empfinden geradezu physisches Unwohlsein, wenn sie faktisch zutreffende Aussagen zu »heiklen« gesellschaftspolitischen Fragen wie Zuwanderung, Kriminalität oder Islam machen. Dahinter steckt die unterschwellige Angst, für seine Äußerungen an den Pranger gestellt und sozial geächtet zu werden, bis hin zu Rufmordkampagnen und dem Verlust der bürgerlichen Existenz.

Diese »Schere im Kopf« wird in der real existierenden Bundesrepublik mit sehr viel subtileren Methoden erzeugt, als das in der DDR der Fall war, wobei das wichtigste Instrument die »Disziplinierung der Sprache« (Bundespräsident Steinmeier) ist. Durch die Skandalisierung und Tabuisierung bestimmter Begriffe und Wortfelder soll die sprachliche Bandbreite beschnitten werden. Man will die Menschen davon abhalten, so zu reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, um ihren Empfindungen über gesellschaftliche Missstände Ausdruck zu verleihen.

Unbequeme Sachverhalte dürfen nicht mehr offen beim Namen genannt, sondern müssen sprachlich verbrämt werden, um sie zu verschleiern. Linksgewickelte Politiker gehen dabei mit »gutem Beispiel« voran, etwa Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die empfahl Frauen nach den sexuellen Übergriffen von Migranten in der Silvesternacht 2015/2016:

»von sich aus (…) keine große Nähe (zu) suchen zu Menschen, die einem fremd sind (…) und eine Armlänge Abstand zu halten«.

Diese Wortwahl suggeriert, dass es die Geschädigten selbst waren, die sich an die Täter herangemacht hätten und die Notzucht-Attacken der zumeist aus Nordafrika stammenden Männer zu verhindern gewesen wären, hätten die betroffenen Frauen nur mehr Abstand gehalten. Indirekt wird den Opfern also unterstellt, dass sie wegen ihres angeblich »unpassenden« Verhaltens eine Mitschuld für das erlittene Unrecht trügen.

Eine zentrale Rolle bei der Maskierung und Zerstörung von Sprache spielen die Medien. Sie sind es, die in unserer Demokratie maßgeblichen Einfluss auf die politische Willensbildung ausüben. Um die Massen in die gewünschte politische Richtung zu lenken, wird die Realität so lange entstellt, bis sie in das von linksgrünem Mainstream vorgegebene ideologische »Wahrheitssystem« passt. In seinem gerade veröffentlichten Buch Das Wörterbuch der Lügenpresse schreibt Bestsellerautor Thor Kunkel:

»Die von den staatstragenden Medien vorangetriebene Infantilisierung der deutschen Sprache (einst eine der präzisesten Sprachen der Welt) hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Ein Blick in die deutschen Gazetten zeigt: Sie quellen über von Worthülsen, Täuschwörtern (im Sinne von Begriffsumdeutungen), halbwahren Floskeln, Meliorationen, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen, ‚linkspädagogischen‘ Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen ‚normieren‘, ja ausschalten sollen.«

Neusprechvokabeln, die den gesunden Menschenverstand eliminieren und Gedankenblockaden errichten sollen, finden sich in den Medien zuhauf: Da werden Wirtschafts- und Armutsmigranten, die Monat für Monat zu Tausenden illegal nach Deutschland strömen, zu »Flüchtlingen« oder »Geflüchteten« umgelogen. »Weltoffenheit« wird zum Synonym für »offene Grenzen«, ein verslumtes Mietshaus als »Problemimmobilie“ beschönigt. Und No-Go-Areas sind jetzt »Gebiete mit erhöhtem Aufmerksamkeitsbedarf« oder »sensible Wohngegenden«. Die Liste der Begriffsumdeutungen zur ideologisch gelenkten Manipulation der Öffentlichkeit ließe sich beliebig fortsetzen.

Wer sich das Denken nicht verbieten lässt und seine Meinung abweichend vom linken Mainstream äußert, wird mit Holzhammerbegriffen wie rassistisch, sexistisch, islamophob oder rechtspopulistisch belegt. Ziel der inflationären Verwendung solcher und ähnlicher Verbalinjurien ist es, Andersdenkende zu diskreditieren und jeden inhaltlichen Diskurs über ihre Argumente abzuwürgen. Eine neuere Entwicklung in der Medienlandschaft ist der verstärkte Einsatz von Pejorativen, also die Abwertung ursprünglich positiver oder neutral besetzter Begrifflichkeiten. Man denke etwa an die Wendung »alter, weißer Mann«, die heute negativ konnotiert ist und als Synonym für Menschen steht, die sich gegen den von linker Seite betriebenen »gesellschaftlichen Wandel« stellen.

Wir befinden uns mitten in einem geistigen Bürgerkrieg, wie es Thor Kunkel in seinem neuen Buch Das Wörterbuch der Lügenpresse ausdrückt. Diesen Kampf wird das freiheitliche Lager nur gewinnen können, wenn es gelingt, die Deutungshoheit über die Begriffe und damit die Herrschaft über die Sprache zurückzugewinnen. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr!

Bestellinformationen:
» Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse, 383 Seiten, 22,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Neue Publikation mit Sprengkraft: Das Wörterbuch der Lügenpresse

Von TORSTEN GROß | Es ist eine Premiere: Mit Das Wörterbuch der Lügenpresse veröffentlicht Thor Kunkel sein erstes Buch im KOPP-Verlag. Kunkel ist nicht irgendwer. Er hat sich als Verfasser zahlreicher Romane, Kurzgeschichten und Essays, die zum Teil mit prominenter Besetzung verfilmt wurden, einen Namen gemacht. Kunkel ist Träger renommierter Preise, die er als Autor sowie als Art-Direktor international tätiger Werbeagenturen erhalten hat, darunter den Ernst-Willner-Preis und den Cannes Lion. Die Presse feierte Kunkel schon früh als einen der besten deutschen Schriftsteller der jüngeren Generation.

Doch Kunkel eckte an, zuerst mit seiner 2004 erschienenen Novelle Endstufe, die in der Nazi-Zeit spielt und kontroverse Debatten in deutschen Feuilletons provozierte. Zum Karrierebruch kam es, als Kunkel im Jahre 2017 kurzzeitig als PR-Berater für die AfD tätig war und deshalb von Spiegel-Reporterin Melanie Amann in einem Artikel des Hamburger Nachrichtenmagazins als »NPD-Mann auf Speed« diffamiert wurde. Diese Verleumdungskampagne habe sein berufliches und privates Umfeld völlig zerstört, so Kunkel.

Jedoch ist der in Frankfurt am Main geborene Autor nicht der Mann, der sich von Anfeindungen der linken »Haltungspresse« ins Bockshorn jagen lässt. Mit Das Wörterbuch der Lügenpresse schlägt Kunkel jetzt publizistisch zurück und liefert eine gnadenlose Abrechnung mit der politischen Korrektheit, dem Gesinnungsdiktat von Politik und Medien durch die »Disziplinierung der Sprache«.

Kunkel zeigt die perfiden Methoden und Techniken auf, mit denen die deutsche Sprache manipuliert, deformiert und infantilisiert wird. Es werde das Ziel verfolgt, die Bevölkerung im Sinne des grünlinksliberalen »Wahrheitssystems« auf Linie zu bringen und dem Einzelnen die Überzeugung zu vermitteln, dass jeder Widerstand gegen den Kurs der Herrschenden sinnlos sei, vor allem in der Einwanderungspolitik. Wer es dennoch wagt, die Sprachregelungen der »Lenkungskaste« zu missachten und die Realität ohne Neusprech kritisch zu reflektieren, laufe Gefahr, sein Leben als Nonkonformist ohne Sozialprestige und ohne Chance auf gesellschaftlichen Aufstieg zu fristen. Die meisten Deutschen hielten diesem Konformitätsdruck nicht stand. Sie unterwerfen sich dem Meinungsdiktat der Eliten und schreckten davor zurück, zu Themen wie Migration, Islam oder Klimawandel Auffassungen zu vertreten, die im Widerspruch zum Mainstream stehen.

Festgemacht an zahlreichen konkreten Beispielen dokumentiert Kunkel die Zerstörung der präzisen deutschen Sprache durch Trivialisierung, Genderisierung und die Umformung von Begriffen. So solle der geistige Horizont der Bürger eingeschränkt und deren Denken normiert werden. Eine wertvolle Hilfestellung für den Leser, diesen »Sprachgulasch« zu durchschauen, liefert Thor Kunkel mit seinem »Verzeichnis der Begriffsumdeutungen und Argumentationsattrappen«, das auf ein mehrjähriges Medienmonitoring des Autors zurückgeht. Diese Umschreibungen seien Teil einer gezielten Desinformation des Publikums, mit deren Hilfe unbequeme Sachverhalte vernebelt werden sollen. Gleichzeitig wolle man solche Wörter aus der Debatte verbannen, die der linksgrünen Deutungshoheit im Wege stehen. Dazu gehöre es auch, kritische Stimmen durch die inflationäre Verwendung von Holzhammervokabeln wie rassistisch, sexistisch und islamophob zu »nazifizieren« und schlussendlich mundtot zu machen, um so einen offenen Diskurs zu unterbinden. Flankiert werde diese Strategie durch immer neue repressive Gesetze wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG).

Kunkel stellt klar:

»Das gegenwärtige System ist allein über die veränderte Sprache entstanden und treibt die Phantomisierung der Realität entschieden voran.«

Wichtigste Akteure der Meinungsuniformierung zur Lenkung der Massen mit Hilfe von Sprachmanipulation seien die staatstragenden Mainstream-Medien. Sie repräsentierten die veröffentlichte Meinung, kontrolliert von einer grünlinksliberalen Minderheit, die etwa ein Drittel der Deutschen ausmache. Ihre Speerspitze bildete der durch Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, den Kunkel ziemlich treffend als »Wählertäuschungsanstalten« bezeichnet. Die ideologische Beeinflussung der Zuschauer erfolge längst nicht mehr nur über die Berichterstattung in Nachrichten- und Informationssendungen, sondern auch über das Medium Film. Mit ihm, so Kunkel, ließen sich im Kulturkampf um die Köpfe der Menschen die besten Ergebnisse erzielen.

Beispielhaft führt der Autor die von der ARD ausgestrahlte Agitprop-Dystopie »Aufbruch ins Ungewisse« an.

Aber auch reichweitenstarke Serien wie Tatort und Wilsberg werden genutzt, um dem nach Zerstreuung suchenden Publikum auf subtile Weise das politisch-korrekte Weltbild einzuimpfen. Ein sehr frühes Beispiel für diese Strategie ist die WDR-Seifenoper Lindenstraße, die bereits 1985 auf Sendung ging und vom Altachtundsechziger Hans W. Geißendörfer produziert wird.
Nicht einmal vor der ideologischen Indoktrination Minderjähriger schrecke man zurück, wie exemplarisch das Programmangebot des Kinderkanals KIKA zeige.

Doch nicht nur die Medien, sondern auch Werbebranche und Kirchen beteiligten sich mit Leerbegriffen und Täuschwörtern an der Manipulation unserer Sprache mit dem Ziel, die Lebenswelt umzucodieren und Andersdenkende zu stigmatisieren.

Kunkel sieht Deutschland auf dem Weg in einen neuen Totalitarismus, dessen Kennzeichen eine »spirituelle Korrektheit« sei, die im krassen Gegensatz zu einem selbstbestimmten Leben stehe. Es drohe eine »Melonen-DDR«, außen grün und innen rot, geführt von einem Bundeskanzler aus den Reihen der humansozialistischen Verbotspartei Die Grünen, der die Umschmelzung Deutschlands zum multiethnischen Vielvölkerstaat als Metaziel deutscher Gegenwartspolitik vollende. Um dieser Gefahr zu begegnen und einen Wandel herbeizuführen, reiche Kulturpolitik allein nicht aus. Vielmehr bedürfe es einer Graswurzelbewegung von engagierten Bürgern, die sich gegen Sprech- und Denkverbote und damit die Beschränkung ihrer Artikulationsmöglichkeiten zur Wehr setzten. Denn, so Kunkel:

»Die Wirklichkeit erkennen und nicht handeln, das ist nicht Toleranz, sondern Feigheit.«

Anhand konkreter Beispiele macht der Autor deutlich, was der Einzelne tun kann, um sich als »Sprachaktivist« an diesem Kampf gegen die Gängelei durch die Medien auf dem »linguistischen Schlachtfeld« zu beteiligen. Er betont dabei die Notwendigkeit, sachlich zu bleiben, auch um sich juristisch nicht angreifbar zu machen. Statt »Hasssprache« sei deshalb eine »gepfefferte Sprache« das Mittel der Wahl. Als eine Hilfestellung für Sprachaktivisten, Blogger und Influencer liefert Kunkel in seinem Buch eine umfangreiche Liste nicht-justiziabler Synonyme für im Medienalltag typische Worthülsen, Täuschwörter und linke Kampfbegriffe. Gleichzeitig lädt er die Leser dazu ein, auf der Internetseite * mit eigenen Vorschlägen zur Vervollständigung dieser Liste beizutragen.

Das Wörterbuch der Lügenpresse stellt zweifellos eine der besten Analyse zum Themenkomplex Political Correctness dar, die hierzulande in den letzten Jahren erschienen ist. Das rhetorisch brillant und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus geschriebene Werk offenbart in jeder Zeile, dass sein preisgekrönter Autor das Schreibhandwerk beherrscht wie nur wenige Medienschaffende im deutschsprachigen Raum. Mit Herzblut tritt Kunkel gegen den Versuch von linksgerichteten Medienschaffenden und Politikern an, Sprache als Werkzeug der Repression und Gedankenkontrolle zu missbrauchen. In seinem engagierten Plädoyer nimmt Kunkel kein Blatt vor den Mund und bezieht auch zu Themen wie Massenzuwanderung, Klimahysterie und Gender-Ideologie klar Stellung.

Das Wörterbuch der Lügenpresse bietet aber nicht nur eine kritische Bestandsaufnahme des Zustands von Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland. Es ist zugleich ein Appell an alle Deutschen, den tödlichen Maulkorb endlich abzuschütteln und zu einer von ideologischen Zwängen befreiten Sprache zurückzukehren. Denn nur so ist es möglich, die von den Eliten errichteten Denkblockaden zu überwinden und die eigenen vitalen Interessen zu formulieren, um das politische Ruder herumzureißen.

Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr. Kunkels Wörterbuch der Lügenpresse ist der finale Weckruf an alle vernunftbegabten Menschen in Deutschland: Holen wir uns unsere Sprache zurück!

Bestellinformationen:

» Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse, 383 Seiten, 22,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Prepper: Sie haben recht behalten!

Von STEFAN SCHUBERT | Prepper leitet sich von dem englischen to be prepared, bereit sein, ab. Diese Minderheit scheint die einzige im Land zu sein, die sich nicht vor unbequemen Wahrheiten gedrückt, sondern auch entsprechend konsequent vorgesorgt hat. Währenddessen hat der linke Mainstream Leitfäden für Gendersternchen verfasst und Toiletten für das dritte Geschlecht eingerichtet. Wegen der vorherigen Vorsorge für den nun eingetreten Krisenfall haben die gleichen Protagonisten Prepper zudem mit Spott, Verachtung und den üblichen Nazi-Diffamierungen überzogen.

In Deutschland werden zurzeit radikalste Maßnahmen im Minutentakt über die Live-Ticker verkündet. Reiseverbote, Grenzschließungen (außer für Asylbewerber), zwangsweise Absagen von Veranstaltungen, die auch Hochzeiten und Begräbnisse betreffen können, Schließungen von Bars und Fitness-Studios und Bayern verhängt den Katastrophenfall.

Der deutschlandweite Shutdown, mit durchgesetzten Ausgangssperren, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch den Kampf gegen das Coronavirus hat die Menschheit bereits vor Monaten verloren.

Zu verantworten hat dies eine chinesische Regierung, die die Weltöffentlichkeit wochenlang über die apokalyptischen Ausmaße des Ausbruchs belogen hat und unfähige europäische Regierungen, wie die Bundesregierung, die trotz eines achtwöchigen Vorlaufs aus China keinerlei nationalen Krisenplan erarbeitet hat und seitdem dilettantisch von einer Maßnahme in die nächste stolpert.

Die Coronavirus-Pandemie stellt eine weitere Bankrotterklärung deutscher Politik dar.

Zudem stellt sich der föderale Flickenteppich, wie bei der Organisierten Kriminalität und mobilen Terroristen, als ein einziges sicherheitspolitisches Desaster dar. Dazu gesellen sich breite Bevölkerungsgruppen, die nicht Willens oder in der Lage sind, den Ernst der Situation zu erkennen und nicht fähig/bereit sind zwei, drei Wochen auf Massenevents zu verzichten.

Die Situation wird sich erst bei einem verfügbaren Impfstoff oder einer Ansteckung von 60-70 Prozent der Bevölkerung entspannen. Die Millionen Erkrankter zählen nach anschließender Genesung als immun, die Pandemie wäre dann per Definition überstanden. Die Schätzungen von Experten reichen von eins bis zwei Jahren, der derzeitige Ausnahmezustand könnte sich somit über Monate hinziehen.

Auf eine langanhaltende Krisenzeit ist das gesamte Land nicht vorbereitet. Dabei kann die Krise jederzeit weiter eskalieren. Was, wenn der Strom ausfällt oder die Wasserversorgung zusammenbricht?

Was, wenn regionale Stadtwerke, Elektriker und Handwerker wegen Krankheit oder Quarantäne nicht ausrücken können um Störungen zu beheben? Von Ausfällen einzelner Häuserblocks, Straßenzügen und Stadtteilen könnten sich solche Notsituation schnell auf eine ganze Stadt ausbreiten.

Die Zeit nimmt sich Zeit für Hetze

In einem unsäglichen linksradikalen Hetzartikel, so liest er sich jedenfalls für den Autor, werden noch am 15. März von einem Matthias Quent Forderungen nach Grenzschließungen als rechtsradikal diffamiert. Auch Lebensmittel-Horter werden im extrem linken Weltbild des Zeit-Autoren als rechtsradikal gebrandmarkt.

Und überhaupt: Verschwörungstheoretiker, Prepper, Faschisten, Terroristen, Neonazis und die AfD dürfen natürlich in dem Artikel auch nicht fehlen.

In Zeiten des größten nationalen Notstandes in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, nimmt sich Die Zeit dafür Zeit, gegen Millionen Menschen zu hetzen, die nicht ihrem eigenen linken Weltbild entsprechen.

Matthias Quent ist mit der Amadeu Antonio Stiftung verbunden, deren Vorsitzende Anetta Kahane IM der DDR-Staatssicherheit war. Matthias Quent war zudem Mitarbeiter der thüringischen LINKE-Abgeordneten Katharina König-Preuss, eine Tochter des »Antifa-Pfarrers« aus Jena, Lothar König. Solche Menschen, die augenscheinlich mit einer extrem linken Ideologie verblendet sind, werden der Bevölkerung nun versucht als Experten und politische Mitte zu verkaufen. Wenn man die letzten Tage Revue passieren lässt, dann wird deutlich, dass die Bundesregierung und diverse Medien fortlaufend Falschnachrichten verbreitet haben. Ob Geschäftsschließungen oder Grenzschließungen bzw. Kontrollen, was vorher energisch bestritten und als Fake News stigmatisiert wurde, ist nur wenige Tage später bittere Realität.Mit diesem dilettantischen Krisenmanagement verspielt die Bundesregierung auch noch den letzten Rest Glaubwürdigkeit. Anbei die Twitter-Meldung vom Bundesministerium für Gesundheit vom 14. März 2020:

Prepper, der KOPP Verlag und das Bundesamt für Katastrophenschutz

Der KOPP Verlag gerät regelmäßig ins Visier von »Journalisten«, da dieser auch ein breites Angebot für Outdoor, Survival und Krisenvorsorge im Programm hat. Rucksäcke, Werkzeuge, Camping-Zubehör wie Zelte, Grills oder Kochgeschirr: Erhältlich sind unter anderem eine Kurbel-Laterne, ein preisgekrönter Wasserfilter und Langzeitlebensmittel.

Das Angebot ist über Jahre gewachsen, wobei der Schwerpunkt auf Qualität, statt Quantität gesetzt wurde. Anstatt, wie viele Menschen in der Republik nun vor leeren Regalen bei Nudeln und Toilettenpapier stehen, können die Prepper und ihre Familien den ersten Ansturm auf die Lebensmittelgeschäfte in Gelassenheit zu Hause abwarten.

Was an dieser Vorsorge verwerflich sein soll und den jahrelangen Spott und Diffamierung von Qualitätsjournalisten hervorgerufen hat, belegt einmal mehr in welcher Blase sich die mediale Elite befindet.

Das Prepper-Bashing wird umso absurder, wenn man unvoreingenommen zu dem Thema recherchiert und sich beispielsweise auf der Internetseite vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert.

Eine Seite heißt dort Vorsorge für den Katastrophenfall.

Dort ist unter anderem zu lesen:

»Können Sie sich vorstellen, dass Lebensmittel und Trinkwasser einmal nicht jederzeit verfügbar sein könnten?

… Oder ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahmlegt?

Mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zehn Tage sind Sie hierfür gerüstet.

Ein Mensch kann unter Umständen drei Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit.

• Halten Sie pro Person ca. 14 Liter Flüssigkeit je Woche vorrätig.

• Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Fruchtsäfte, länger lagerfähige Getränke.

• Keine Experimente. Halten Sie vor allem Lebensmittel und Getränke vorrätig, die Sie und Ihre Familie auch normalerweise nutzen.

• Strom weg? Achten Sie darauf, dass Esswaren auch ohne Kühlung länger gelagert werden können und ein Großteil Ihres Vorrats auch kalt gegessen werden kann…«

Wie gesagt, hierbei handelt es sich nicht um einen Werbetext vom KOPP Verlag, sondern um eine Handlungsanleitung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Einen Hinweis auf diese Fakten unterlassen die Qualitätsjournalisten in nahezu sämtlichen Anti-Prepper- und Anti-KOPP-Artikeln nur zu gerne.

Bestellinformationen:

» Max Otte: Weltsystemcrash, 639 Seiten, 24,99 Euro – hier bestellen!
» Steffen Meltzer: Ratgeber Gefahrenabwehr, 227 Seiten, 19,90 Euro – hier bestellen!
» Udo Ulfkotte: Was Oma und Opa noch wussten, 233 Seiten, 7,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

 




Medien verbreiten Fake News über CureVac-Übernahme von Trump

Von HARRY M. BLACK | Gerade in jüngster Zeit verbreiten hierzulande Medien des Mainstreams Negativ-Geschichten über US-Präsident Donald Trump, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Nun geht es um den Conoravirus. Zwei Falsch-Storys kursieren.

Wochenlang ist durch viele deutsche Zeitungen und TV-Sender das Gerücht verbreitet worden, die US-Regierung verhalte sich viel zu passiv bei der Bekämpfung des Conoravirus. Die Wirklichkeit freilich sieht ganz anders aus.

US-Notmaßnahmen gegen den Conoravirus stellen deutsche Vorgehensweisen längst in den Schatten

Tatsächlich hat sich zwar auch der amerikanische Präsident anfänglich – ähnlich wie die europäischen Regierungen und Exekutiven weltweit – eher zögerlich verhalten, als es darum ging, das Ausmaß der Seuchenentwicklung realistisch einzuschätzen und flächendeckende Bekämpfungsmaßnahmen einzuleiten. Doch inzwischen übertreffen die Maßnahmen der US-Bundesregierung in ihrer Rigidität und in ihrem Umfang bei weitem die aktuellen Conora-Entscheidungen der Bundesregierung und anderer Regierungen in Westeuropa.

Die USA haben – viel früher als Deutschland – längst ihre Grenzen geschlossen. Dass die Bundesrepublik weiterhin „Flüchtlinge“ aus aller Welt nach Deutschland einreisen lässt (das Zauberwort lautet auch in Zukunft „Asyl“), als wäre nichts geschehen, sorgt unter Amerikanern und darüber hinaus in der ganzen Welt nur für Kopfschütteln. Ein Riesen-Hilfspaket für die amerikanische Wirtschaft und für die einzelnen US-Bürger in Höhe von einer Billion US-Dollar soll helfen, die Krise in den USA abzufedern.

Und sogar eine Art Notstandsgesetz („Defense Production Act“) für die Wirtschaftsbetriebe will der Präsident gegebenenfalls kurzfristig in Anwendung bringen, mit dem er Wirtschaftsbetriebe überall in den Vereinigten Staaten über Nacht zwingen kann, die Produkte sofort zu produzieren, die aktuell für die Bekämpfung der Seuche von großer Bedeutung sind. Damit soll auch die Unabhängigkeit vom Ausland gesichert werden. Ein amerikanisches Maßnahme-Bündel, von dem die Bundesrepublik und die deutschen Bundesländer gegenwärtig nur träumen können.

Das Märchen über die USA und das deutsche Pharma-Unternehmen CureVac

Ein anderes Beispiel dafür, wie deutsche Medien versuchen, den Präsidenten in den USA immer wieder übel zu verunglimpfen, ist das Märchen über die deutsche pharmazeutische Großfirma CureVac. Hier ist längere Zeit behauptet worden, Trump wolle das Tübinger Unternehmen einfach aufkaufen – mit dem Ziel, den dort in Entwicklung befindlichen Impfstoff gegen den Conora-Virus exklusiv für die Vereinigten Staaten zu sichern.

Indirekt wurde dem Bürger in Deutschland also suggeriert, Trump wolle auf Kosten der Gesundheit deutscher Bürger allein für die Amerikaner Sorge tragen. Die tatsächlichen Fakten, die mittlerweile auch von einzelnen bundesdeutschen Medien kleinlaut eingeräumt werden, lauten völlig anders. Besonders die alternativen Medienportale JOUWATCH„Tichys Einblick“ und „Achgut“ haben sich dadurch verdient gemacht, dass sie wichtige Tatsachen dazu recherchierten und veröffentlichten.

Der Hintergrund der Aufregung: Mitarbeiter des Unternehmens CureVac arbeiten schon länger an der Entwicklung eines Impfstoffes, der gegen den Conoravirus immunisieren soll. Basis der Forschungsarbeiten ist ein von CureVac schon früher entwickeltes Tollwut-Medikament. Ziel der Firma ist es nach Aussage ihres Pressesprechers, Thorsten Schüller, bereits im Frühsommer „Medikamentenkandidaten“ zur Verfügung zu haben, mit dem die Firmenmitarbeiter in klinische Tests gehen können.

Frech verbreitete Gerüchte – und ein klares Dementi von CureVac

Zunächst das Wichtigste: Die Tübinger Pharmafirma CureVac hat unmissverständlich das Gerücht dementiert, Präsident Donald Trump habe für die Übernahme der Firma bis zu einer Milliarde Dollar geboten. CureVac-Sprecher Schüller erklärte gegenüber Tichys Einblick: „Wir wissen nichts davon“. Dem Unternehmen habe „niemand ein Angebot unterbreitet“. Die Behauptungen über die von Amerika vermeintlich angestrebte Übernahme sind mittlerweile auch von der US-Regierung dementiert worden. Doch nun der Reihe nach.

Das mit großer Chuzpe verbreitete Gerücht ist zuallererst von der Wochenzeitung Welt am Sonntag aufgebracht worden. „Der unverschämte Angriff auf CureVac ist ein Weckruf für Deutschland“, schrieb die Tageszeitung Die Welt kurz darauf. Damit setzte die Zeitung eine Kampagne fort, die von der Welt am Sonntag losgetreten worden war. „Donald Trump greift nach deutscher Impfstoff-Firma“ hatte die WamS als erstes Medium großmundig getönt. Bei der Wochenzeitung aus dem Hause Springer hieß es weiter: „Die Tübinger Firma CureVac forscht unter Hochdruck an einem Corona-Impfstoff. Nach Welt am Sonntag-Informationen will sich die US-Regierung die Rechte daran exklusiv sichern. Die deutsche Regierung versucht, das zu verhindern.“

Diese Gerüchte, die nun in der Öffentlichkeit immer schneller kursierten, sind wenig später indirekt selbst von den Bundesministern Heiko Maas (SPD) und Horst Seehofer (CSU) bestätigt worden. Innenminister Seehofer beispielsweise war auf einer Pressekonferenz von einer Journalistin der New York Times auf die Behauptungen angesprochen worden. Seehofer verfügte offensichtlich über keine seriösen Informationen, antwortete jedoch, mehrere Kabinettskollegen hätten ihm gesagt, die Gerüchte träfen zu. Dazu erklärte CureVac-Sprecher Schüller: „Ich weiß nicht, woher Herr Seehofer diese Informationen hat.“

Die Gerüchte über eine angebliche Übernahme und darüber, Präsident Trump wolle sich die Rechte an einem demnächst womöglich zur Verfügung stehenden Anti-Corona-Impfstoff exklusiv für die USA sichern, wurden auch durch den CureVac-Hauptteilhaber Dietmar Hopp öffentlich nicht unterbunden, als er sich dazu in Medien zu Wort meldete. Obgleich er es sicherlich besser wissen musste. In der Öffentlichkeit tat Hopp zumindest unterschwellig so, als habe er ein entsprechendes Angebot Trumps abgelehnt. Wollte er dadurch sein Image aufpolieren, das als Sport-Sponsor besonders in Teilen der Fußball-Szene stark gelitten hat?

Viele Medien machten aus den Gerüchten groß aufgemachte, skandalträchtige Meldungen – ohne augenscheinlich mit dem betroffenen Unternehmen selbst zu sprechen. Ein Journalist hat offenbar vom anderen abgeschrieben. Das Manager Magazin etwa textete geradezu verschwörerisch die Schlagzeile „CureVac-Haupteigner Dietmar Hopp lässt Donald Trump auflaufen“. Weiter heißt es in dem Magazin, das zum Hamburger Spiegel-Verlag gehört: „In seiner Ablehnung am Sonntagabend bezeichnete Hopp den US-Präsidenten indirekt als unsolidarisch: ‚Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Corona-Virus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können’.“

Dass der Milliardär Hopp bei CureVac gar nicht operativ in der Firmenleitung tätig ist und nicht an den Gesprächen von CureVac im Weißen Haus beteiligt war, verschwieg das Manager-Magazin geflissentlich, das sonst so tut, als sei es bestens vernetzt mit den wichtigsten Entscheidern in der deutschen Wirtschaft.

Die Fakten strafen viele Medien Lügen – und lassen Merkel nicht gut aussehen

Zum Kern des vermeintlichen „Skandals“ und des „unverschämten Angriffs“ auf den deutschen NATO-Verbündeten waren ziemlich schnell detaillierte Informationen auf der Webseite von CureVac nachzulesen. Demnach hatte Donald Trump den Vorstandsvorsitzenden der Firma für den 2. März ins Weiße Haus eingeladen. Thema: Es sollte der Stand der Corona-Forschung erörtert werden. Wörtlich heißt es auf der Firmen-Webseite: „CureVac-CEO Daniel Menichella berät mit US-Präsident Donald Trump und Mitgliedern der Corona Task Force Entwicklungsmöglichkeiten eines Coronavirus-Impfstoffes.“

Ferner ist auf der Twitter-Seite der “CureVacAG” zu lesen: “To make it clear again on coronavirus: CureVac has not received from the US government or related entities an offer before, during and since the Task Force meeting in the White House on March 2. CureVac rejects all allegations from press.” CureVac hat demnach weder von der US-Regierung noch von anderen amerikanischen Institutionen „während oder nach dem Task Force-Meeting im Weißen Haus am 2. März“ ein Übernahme-Angebot erhalten. Nicht zu übersehen: CureVac weist also klar alle diesbezüglichen Falsch-Behauptungen der Presse zurück.

Was sagt das dem Leser? Die US-Regierung tut offensichtlich viel, um sich auch international über den Kampf gegen Corona zu informieren und darüber zu beraten, mit welchen Unternehmungen die Regierung weltweit kooperieren könnte. Dass die amerikanische Regierung unter Donald Trump offensichtlich viel früher als die deutsche Bundesregierung unter Angela Merkel Kontakt zu dem großen deutschen Pharmaunternehmen CareVac aufgenommen hat, um zu klären, welche Kooperationsmöglichkeiten es mit den Institutionen der Exekutive geben könnte, spricht erneut für Trump – und gegen Merkel.

„Feldpredigt“: Das Magazin Cicero übt scharfe Kritik an Merkel  

Währenddessen hat die Zeitschrift Cicero darauf aufmerksam gemacht, dass Angela Merkel jüngst im Fernsehen zwar eine große „protestantische Feldpredigt“ gehalten hat, aber in den wichtigsten Handlungsfeldern extrem große Lücken ließ. Cicero hat es so auf den Punkt gebracht: Die groß angekündigte Ansprache habe im Kern nur die folgende Kernaussage enthalten: „Diese Situation ist ernst, und sie ist offen.“ Leere Worte, die ein Konrad Adenauer oder ein Helmut Schmidt als Kanzler niemals über die Lippen gebracht hätte.

Donald Trump mag ob seines bisweilen etwas ungehobelten Auftretens zu kritisieren sein. Aber man muss einräumen, dass der US-Präsident in entscheidenden Krisenmomenten genau das tut, was für die USA (und damit zumeist auch für ihre Verbündeten) richtig ist. Niemand auf der Welt hofft noch auf das „Tun“ einer Angela Merkel. Die wichtigste Rolle spielen derzeit – wie schon so oft in der Zeitgeschichte – die USA. Wirtschaftlich, medizinisch und militärisch.

Das Monstergebilde EU – und hier besonders Deutschland – spielt international gerade jetzt praktisch keine Rolle mehr. Dass in der weltweit größten Nachkriegskrise die Europäische Union als Gesamtgebilde in erbärmlicher Weise weg getaucht ist und dass gegenwärtig die National-Staaten die entscheidenden Rollen übernommen haben – wenigstens das hätte ein deutscher Regierungschef zur Sprache bringen müssen. Aber von einer Kanzlerin Merkel haben die Bürger, die schon länger hier leben, nichts zu erwarten. Jedenfalls nichts Positives.

 

 

 

https://www.curevac.com/de/about-curevac

Firmenseite im Netz

 

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/curevac-donald-trump-lockt-tuebinge-impfstoff-firma-und-forscher-in-usa-a-1305445.html

Gerüchtemacher MM

 

 

Kritik bei Cicero




BR lässt Corona-Hetzbeitrag „gegen Rechts“ verschwinden

Von EUGEN PRINZ | Wenn es einen Preis für den TV-Moderator mit der ausdrucksvollsten Mimik gäbe, die Fernsehjournalistin Stephanie Probst vom Bayerischen Rundfunk würde ihn gewinnen. Die rothaarige Zopfträgerin, die seit 2016 bei der Sendung „quer“ des BR zu sehen ist, schafft es wie keine zweite, dem geneigten Zuschauer mit entsprechenden Grimassen jene Emotionen zu übermitteln, die er bei ihren Worten gefälligst zu empfinden hat.

„Kampf gegen Rechts“ auch bei „quer“

„quer“ ist ein wöchentliches Magazin, das seit 1998 Donnerstags um 20.15 Uhr im BR ausgestrahlt wird. Natürlich darf auch bei diesem Format der „Kampf gegen Rechts“ nicht fehlen. Und die bösen Rechten haben natürlich überall ihre Finger drin. Auch beim Corona Virus. Nein, sie haben ihn nicht entwickelt und freigesetzt, das wäre zu weit gegriffen. Aber sie benutzen „das relativ harmlose Erregerlein, das mit dem Schnupfen-Virus verwandt ist“, um den Leuten Angst einzujagen, Reichweite zu erzielen und ihre Forderung nach Grenzkontrollen durchzusetzen.

Das ist jedenfalls der Tenor einer „quer“-Sendung, die ganz zu Beginn der Corona-Krise, die sich inzwischen zur Pandemie ausgeweitet hat, ausgestrahlt wurde. Bei der Moderatorin Stephanie Probst hört sich das so an:

„Die Bevölkerung soll verunsichert werden, was das Vertrauen in den Staat und dessen Glaubwürdigkeit erschüttern soll. (…) Beispielsweise nehmen viele Menschen aus dem rechten Spektrum das Virus jetzt zum Anlass, Grenzschließungen zu fordern. Die sollen das Virus abhalten“.

Zuvor hat sie das Virus in die Nähe der Schnupfenerreger gestellt:

„Vielleicht sollten wir alle erst mal durchatmen – ohne Mundschutz, versteht sich. Und einen kühlen Kopf bewahren, denn die Wahrheit ist, Corona-Viren sind keine Unbekannten. Zu ihrer Familie gehören auch ganz normale Schnupfenerreger, mit denen wir immer wieder mal konfrontiert sind. (…) Also: Nur keine Panik, lasst euch nicht anstecken!“

Diese Ausführungen werden von einer Oscar-reifen Mimik begleitet, die dem Zuschauer eine Mischung zwischen heiliger Empörung über die Dummheit jener, die sich vor dem Virus fürchten und grenzenloser Verachtung für „die Rechten“, die wegen ihm Grenzkontrollen fordern, vermittelt.

Bis auf die Knochen blamiert

Das Dumme ist nur, dass sich der Bayerische Rundfunk mit dieser Sendung bis auf die Knochen blamiert hat, wie die aktuelle Entwicklung zeigt. In Wirklichkeit ist alles noch viel schlimmer gekommen, als die „bösen Rechten“ das vor einigen Wochen dargestellt haben.

Inzwischen macht ein Staat des Schengen-Raums nach dem anderen seine Grenzen dicht. Dänemark, Tschechien und Polen – da kommen keine Ausländer mehr rein. Es ist zu erwarten, dass das Schengen-Abkommen in den nächsten Wochen komplett ausgesetzt wird und jeder Staat zu Grenzkontrollen zurückkehrt, sehr zum Kummer der Bundesregierung, die sich dann beim Flüchtlings-Import vielleicht etwas schwerer tut. Obwohl – die schaffen das. Zuwanderer ins Land zu karren, geht vor Gesundheitsschutz. Jene, „die schon länger hier leben“ sind nicht so wichtig.

Doch zurück zum Bayerischen Rundfunk. Die Verantwortlichen haben inzwischen die Tragweite ihres redaktionellen Super-Gaus erkannt und die Sendung flugs aus der Mediathek genommen. Klappe zu – Affe tot. Doch leider… das Internet vergisst nichts.

Und nun wünscht der Autor viel Spaß dabei, den Unsinn, der von der Moderatorin in der Sendung verzapft wurde, im Licht der aktuellen Entwicklung auf sich wirken zu lassen. Es gibt derzeit so wenig zu lachen, da darf es dann auch mal ein bisschen rotgezopfter Blödsinn sein, der einen erheitert:


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Enthüllungen? Fehlanzeige! – Peinlichkeiten vom Spiegel

Von STEFAN SCHUBERT | 14 Seiten im Spiegel beschäftigen sich in der aktuellen Ausgabe 11/2020 mit einem V-Mann im Umfeld von Anis Amri. Der inhaltliche Neuwert dieser Seitenflut tendiert hingegen gegen null. Zudem fällt die Titelgeschichte durch eine Regierungskonformität negativ auf, die eine Einordnung als »investigativ« ad absurdum führt. Während in den Überschriften ein Superlativ auf das nächste folgt, bleiben nicht nur neue Fakten aus, sondern auch die Selbstbeweihräucherung der Spiegel-Journalisten kommt nicht zu kurz. Für ihre Artikel bedienen sie sich der für Claas Relotius üblichen Romansprache, die eine Nähe und Authentizität vorspielt, die es nicht gegeben hat.

Die Spiegel-Titelgeschichte umfasst 11 Seiten, dazu gesellen sich das Cover, die Hausmitteilungen auf Seite 3 und ein Werbehinweis zum passenden Spiegel–TV-Beitrag auf RTL. Der Bertelsmann-Konzern der Merkel-Freundin Liz Mohn bietet somit die gesamte Bandbreite seiner Meinungsmacht auf, um die gewünschte Botschaft zu verbreiten.

»Der Terroristen-Jäger: Deutschlands wichtigster V-Mann packt aus« prangt auf dem Cover und auf Seite 8 beginnt die Titelstory »Der König der Spione« in Fettbuchstaben. Vielleicht hätten die Qualitätsjournalisten aus der HafenCity die 11 Seiten mit einem Werbehinweis versehen sollen.

So bleibt es dem zahlenden Leser unklar, ob es sich nachfolgend um einen reinen Werbetext handelt, der den Buchverkauf ankurbeln soll, um einen redaktionellen Nachrichtenbeitrag, oder ob hier gar ein Drehbuch-Entwurf vorliegt, wie es ein Spiegel-Journalist einst begeistert vorschlug:

»Aus Cems Leben könnte man eine Fernsehserie machen.«

Der Inhalt der Spiegel-Story ist hingegen schnell erzählt: Die ersten Seiten sind eher allgemeiner Natur, und der wohl unvermeidliche Schwenk über den NSU-V-Mann-Komplex ist so hinlänglich beschrieben, dass selbst Oma Gerda darüber informiert ist. Negativ fällt zudem die wiederkehrende zeilenlange Selbstbeweihräucherung der drei Journalisten auf, die sich für diesen Beitrag verantwortlich zeichnen: »Ein Spiegel-Team hat Cem in den vergangenen Monaten immer wieder getroffen, Hunderte Stunden mit ihm geredet, ist mit ihm zu Einsatzorten gefahren, hat zehntausende Seiten Akten zu seinen Fällen ausgewertet …« Als Klappentext für ein Buch wäre dies verständlich, in einer Spiegel-Titelstory wirkt dies schlicht deplatziert. Weiter geht es in diesem Rhythmus: »Nie zuvor sind Journalisten in Deutschland einem derart wichtigen V-Mann so nahegekommen.«

Bei Murat Cem, so sein Deckname, handelt es sich in der realen Welt um einen gescheiterten Türken in Deutschland. Er wuchs in einem westdeutschen Problemstadtteil auf, bezog Sozialleistungen und wurde – welch Überraschung – kriminell: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung und Bedrohung, dazu Drogenstraftaten im zweistelligen Kilobereich. Insgesamt weist sein Vorstrafenregister 12 Einträge auf. Die letzte Straftat sowie die Bewährungsstrafe liegen erst kurze Zeit zurück. Er lebt nun wieder offiziell von Hartz IV. Es fehlt in dieser Aufzählung eigentlich nur noch der Integrations-Bambi, dann wäre das deutsche Migrationsmärchen namens Murat Cem komplett.

Als ihm die Polizei beim Schmuggel einer großen Menge Drogen aus den Niederlanden verhaftete, verriet er seinen besten Freund und Geschäftspartner und entging dafür einer Gefängnisstrafe. Lügen wurden seitdem zum neuen Geschäftsmodell des Türken. Die Polizei setzte ihn seit 1999 auf Kriminelle an, denen er eine Freundschaft vorheuchelte und anschließend an die Polizei verriet. Dem Erfolgssold vom Staat gab es bar im Briefumschlag, natürlich schwarz, die Sozialleistungen kassierte der Retter des Rechtsstaates selbstredend weiter. Der Sozialbetrug durch Mithilfe des Staates dauerte demnach fast 20 Jahre an.

Die Spiegel-Journalisten geraten bei diesem kriminellen Lebenslauf schier aus dem Häuschen:

»Doch jetzt stand er auf der Seite der Guten, des Staates, ihm drohte kein Gefängnis mehr. Stattdessen lobten ihn die Polizisten, er spürte, wie sehr sie auf ihn angewiesen waren. Er war kein Niemand mehr …«.

Der angekündigte »König der Spione« entpuppt sich in der Realität als gescheiteter, krimineller Türke und Hartz-IV-Bezieher. Ob RTL2 für die Bertelsmann-Journalisten bereits einen Programmplatz freigeräumt hat, ist noch nicht bestätigt.

Der Fall Rebecca

Neben einigen Drogenverhaftungen durch die Arbeit des V-Mannes baut der Spiegel seine Enthüllungsstory auf den Mordfall Rebecca und Anis Amri auf. Im Jahr 2002 wurde die 15-jährige Rebecca in Köln ermordet. Als Hauptverdächtiger galt der 17-jährige Bekannte Guido S. Doch die nun im Spiegel als sensationelle Enthüllungen aufgebauschten Umstände waren größtenteils bereits 2002 in diversen Zeitungen zu lesen. So wie am 26.08.2002 im Kölner Stadt-Anzeiger. Dort stand:

»Nach dem Leichenfund wurden sämtliche Freunde der getöteten Schülerin vernommen. Auch Guido S. musste immer wieder die gleiche Geschichte erzählen. Die Ermittler hatten starke Zweifel. Doch es fehlte der Beweis, dass der Mitschüler der Letzte war, der mit dem Mädchen zusammen traf (…) Nach Informationen dieser Zeitung spielten die Beamten der Mordkommission außerdem einen Lockvogel an den Hauptverdächtigen heran. Dieser sollte versuchen, dem inzwischen in einen Lehrberuf übergewechselten Jugendlichen ein Geständnis zu entlocken. Dem Spitzel gegenüber soll er denn auch Andeutungen über seine Tatbeteiligung gemacht haben. Ferner fand man den Rest eines Fingerabdrucks, der in wesentlichen Merkmalen auf den 17-Jährigen passte. Vorige Woche kam aus den Labors des Landeskriminalamts die Kunde, dass Mikrofaserspuren auf den Tatverdächtigen hindeuteten. Beamte der Mordkommission nahmen Guido S. daraufhin am Samstag in Zündorf fest.«

In der Dramaturgie des Spiegel hört sich der Ablauf der Verhaftung um ein Vielfaches actionreicher an:

»Als die Männer die Wohnung verließen, raste ein Trupp Polizisten heran. Die Beamten warfen Guido S. zu Boden und fesselten ihn. Cem lief auf S. zu und versetzte ihm einen Tritt. ›Du Schwein! Du Hurensohn!‹, schrie er, so erzählte er es heute.«

Und der professionelle Lügner Cem würde seine neuen besten Kumpels vom Spiegel natürlich niemals anlügen.

»Enthüllungsstory« um Anis Amri im Spiegel – Märchenstunde im Kanzleramt?

Dass die »Enthüllungsstory« im Spiegel auf allen Bertelsmann-Kanälen (Spiegel, Spiegel TV, RTL Aktuell) jetzt, Anfang März, veröffentlicht wurde, verwundert doch sehr, da die Buchveröffentlichung erst für den 11. Mai angekündigt ist. Die produzierten Schlagzeilen sind bis dahin längst wieder in Vergessenheit geraten. Genauso unprofessionell agiert auch der Bertelsmann-Verlag DVA, wo das Buch erscheinen wird. Als Spiegel.de am Freitag, den 6. März mit der Amri-Geschichte »Ex-V-Mann erhebt schwere Vorwürfe gegen Behörden im Fall Amri« online herauskam, war das Buch beim Branchenriesen Amazon noch nicht einmal gelistet.

Im Werbetext zum Buch steht:

»Seine Warnungen vor Anis Amri jedoch verhallten ungehört: Dessen Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz konnte er nicht verhindern. Die Polizei wollte ihren Zuträger kaltstellten, doch jetzt packt Murat Cem aus. Die Welt soll endlich erfahren, was er wirklich gesehen hat.«

Doch das mit großen Lettern angekündigte »Packt aus« bleiben die 14-Seiten im Spiegel größtenteils schuldig. Nachfolgend ein Ausschnitt aus dem Buch des Autors Die Destabilisierung Deutschlands: Der Verlust der Inneren und äußeren Sicherheit, welches bereits im Juli 2018 im Kopp Verlag veröffentlicht wurde:

»Dem LKA NRW gelang es bereits im Fru?hsommer 2015, den V-Mann »Murat« in das Netzwerk von Abu Walaa und Amri einzuschleusen. Polizeiintern wurde Murat unter dem Ku?rzel »VP01« gefu?hrt. Er berichtete von Aufforderungen zu Terroranschla?gen in Deutschland und dass die Zelle Terrorszenarien mit Waffen, Sprengstoff und LKWs plante. Zudem zeigte Amri dem V-Mann Murat den Chatverlauf mit einem Pariser Waffenha?ndler, von dem er in Frankreich Waffen kaufen wollte.«

Informationen vom Juli 2018 verkauft der Spiegel heute als brisante Enthüllungsstory. Und in dem am 20. Dezember 2018 erschienenen Buch Anis Amri und die Bundesregierung: Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen existiert bereits ein ganzes Kapitel über »VP01«:

»Der V-Mann Murat als Anstifter«.

Schwerwiegendste Vorwürfe gegen den Spiegel-V-Mann Murat Cem sind aktenkundig in Terrorverfahren eingeflossen. Im Kopp-Buch wird die Aussage eines Terroraussteigers wiedergegeben. Als einen der radikalsten Scharfmacher bezeichnete dieser den LKA-V-Mann Murat: »Der Typ hat die ganze Zeit zu den Leuten gesagt, komm du hast eh keinen Pass. Mach hier was. Mach einen Anschlag. Ich kann 100-prozentig bezeugen, dass der Typ das auch bei mir versucht hat«, so der Aussteiger über den V-Mann des LKA NRW.

Selbst der Rechtsanwalt Ali Aydin, der im späteren Terrorverfahren gegen die Abu-Walaa-Gruppe als Verteidiger auftrat, erhob schwere Vorwürfe gegen den V-Mann. Aus eigenen Recherchen habe er erfahren, dass er zu verschiedenen Leuten gesagt haben soll:

»Lasst uns diese Ungläubigen töten. Wir brauchen gute Männer, damit wir hier in Deutschland Anschläge verüben können.«

Ausgerechnet jener V-Mann, den die Spiegel-Journalisten als »König der Spione« lobten, entpuppt sich nach einer kurzen Recherche als einer der radikalsten Scharfmacher der IS-Zelle. Den Spiegel-Lesern wird dieser Komplex beinahe komplett verschwiegen. Auf der letzten Seite der Titelstory, in der letzten Spalte, geradezu schamhaft versteckt, findet sich dazu auch nur ein Satz. Dort darf sich Murat Cem über die Vorwürfe beschweren. Durch die Spiegel-Journalisten werden die Aufstachelungen zu islamistischen Terroranschlägen und Aufrufe wie »Ungläubige töten« nonchalant mit dem Begriff »Agent Provocateur« verharmlost.

Die Fakten haben sich gefälligst nach dem Framing des Spiegel zu richten. Sollen die Verkaufszahlen möglichst hoch ausfallen, muss die Hauptfigur nun mal positiv rüberkommen.

Ein innerlich Zerrissener verkauft sich auch noch gut, aber Geld für einen kriminellen, türkischen (muslimischen? – dazu kein Wort im Spiegel) Berufslügner auszugeben, der zudem Ungläubige töten möchte, damit dürfte selbst im grünen Biotop der Spiegel-Konsumenten der Bogen überspannt sein.

Die zahlreichen Lügen der Bundesregierung und obersten Behördenvertreter im Fall Amri werden auf den 14 Seiten hingegen kaum thematisiert. Neben weiteren inhaltlichen Widersprüchen weist die gesamte Spiegel-Story eine vollkommene Regierungskonformität auf.

Die längst widerlegte »zufällige« Pannenserie geben die Spiegel-Journalisten hier ohne jegliche Einordnung wieder.

»Investigativ« wirkt dieses Werk nur bei der Vermarktung.

Ob der kriminelle Türke seinem Geschäftsmodell treu geblieben ist und für seine Geschichten Geld vom Spiegel erhalten hat oder gar am Verkaufserlös des Buches beteiligt wird, diese Informationen bleiben auf den 14 Seiten im Spiegel leider aus.

Bestellinformationen:

» Juan Moreno: Tausend Zeilen Lügern, 288 Seiten, 18,00 Euro – hier bestellen!
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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




ARD verteidigt Fake-News als „Symbolbild“

Von SARAH GOLDMANN | Am 15. Oktober 2019 warnte die ARD in ihrer Hauptnachrichtensendung um 20 Uhr vor einem Erstarken des Rechtsextremismus. Wörtlich hieß es in der Tagesschau damals: „Rechtsextremismus wird aus Sicht des Bundeskriminalamtes zunehmend zu einer Gefahr.“

Parallel zu dieser Aussage zeigten sie einen jungen Mann, der den Hitlergruß zeigte. Unter anderem PI-NEWS hatte bereits früher, vor der besagten Nachrichtensendung aufgedeckt, dass es sich bei dem Straftäter um einen bekennenden Anhänger der linksextremistischen Antifa gehandelt hatte. Die Tagesschau schnitt daraufhin später die Fake-News aus ihrer Nachrichtensendung wieder heraus.

Ein PI-NEWS-Leser wollte am 16. Oktober, also einen Tag nach der Nachrichtensendung, von der ARD wissen, ob ihnen dieser Hintergrund bekannt sei und ob sie bereit wären über Ihre Falschinformation an gleicher Stelle, also in den Hauptnachrichten, durch eine Richtigstellung zu unterrichten?

Nach mehrerem Nachhaken erhielt unser Leser dann im Februar 2020(!) die Antwort, dass es egal sei, wer den Hitlergruß zeige, denn es handele sich bei ihm um eine Straftat, „ganz gleich wer ihn ausführt“. Die Sequenz habe „als Symbol für widerrechtliches Vorgehen“ gedient. Hier die ungekürzte Antwort der staatlichen „Tagesschau“ im Zusammenhang:

Sehr geehrter Herr ***, 

vielen Dank für Ihre Mails. Bitte entschuldigen Sie, dass wir Ihnen erst heute antworten. Derzeit erreichen uns zahlreiche Zuschriften zu ganz verschiedenen Bereichen, die alle einer Befassung bedürfen. 

Zu Ihrem Anliegen: 

Die fragliche Sequenz unseres Beitrags war nicht falsch. Zwar wurde darin ein Anhänger des linken Spektrums gezeigt. Doch das Zeigen des Hitlergrußes gilt in Deutschland als Straftat, gleich, wer ihn ausführt. Somit diente die Sequenz als Symbol für widerrechtliches Vorgehen.

Welche Absichten der Mann mit seinem Verhalten verfolgte, entzieht sich unserer Kenntnis. Spekulationen darüber verbieten sich uns. Da einige Zuschauer sich aber irritiert zeigten, hat sich die verantwortliche Anstalt für den Beitrag, das Hauptstadtstudio Berlin, entschlossen, den Beitrag nicht weiter zugänglich zu machen.

Die Begründung für den Sperrvermerk ergeht ebenfalls jeweils durch die verantwortliche Sendeanstalt. In diesem Fall waren es „rechtliche Gründe“. An diese Formulierung sind wir gebunden und haben sie entsprechend auf tagesschau.de wiedergegeben. 

Anmerkungen wie Ihre helfen uns, die eigene Arbeit immer wieder zu überprüfen und noch besser zu werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns als kritischer Begleiter unserer Nachrichtenangebote erhalten blieben.  

Mit freundlichen Grüßen

Publikumsservice ARD-aktuell

Bereits in der journalistischen Grundschule lernt man, was der Unterschied zwischen einem „Symbolbild“ und einer Fotografie vom Ort des Geschehens ist. Damit beides nicht verwechselt wird, wird ein „Symbolbild“ deshalb auch immer als „Symbolbild“ gekennzeichnet. Dasselbe gilt natürlich auch für eine „symbolische Sequenz“. Sich dieser Mühe der Kennzeichnung zu unterziehen, schien der so erhabenen Sendung allerdings wohl eine Zumutung gewesen zu sein. Schließlich hatte man doch erzieherisch in der richtigen Richtung gewirkt, nämlich vor dem Rechtsextremismus gewarnt.

Dass die Tagesschau sich dabei eine durch ideologische Voreingenommenheit angenommene Wirklichkeit erst selbst konstruiert, dass dies genau durch solche Fake-News geschieht, scheint von den ideologisch völlig voreingestellten Redakteuren schon nicht mehr wahrgenommen zu werden. Oder sie lügen, da es einer „guten Sache“ dient, was das Zeug hält, bewusst und mit voller Absicht.




Türkische Community bringt sich gegen die AfD in Stellung

Von EUGEN PRINZ | Beim Amoklauf des mutmaßlich paranoid-schizophrenen Tobias R. in Hanau werden neun Menschen getötet. Einer Netzrecherche zufolge sind zwei von ihnen türkische Staatsbürger und weitere drei dürften türkische Wurzeln haben. Auch unter den Verletzten sind Türken.

Obwohl bei Tobias R. von einer psychischen Erkrankung ausgegangen werden muss, die in der Vergangenheit bei Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund als Rechtfertigung für deren Verbrechen diente, wird hier in einer konzertierten Aktion auf breiter Front, die AfD vom polit-medialen Establishment in Mithaftung für die Morde genommen.

Die schäbige Chance ergriffen

Zugegeben, wenn man alle moralischen Erwägungen außer acht lässt und schäbigste Methoden aus der untersten Schublade akzeptiert, dann muss man ehrlicherweise einräumen, dass der politische Gegner, falls das Wort „Feind“ inzwischen nicht schon zutreffender ist, dumm gewesen wäre, diese aus seiner Sicht „einmalige Chance“ nicht zu nutzen. Es spricht für die moralische Verkommenheit der Regierenden und ihrer Hofberichterstatter, dass sie die Toten von Hanau – insbesondere im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl in Hamburg und das Fiasko von Thüringen – für ihre Zwecke instrumentalisiert haben.

Diese Handlungsweise hat jedoch eine sehr gefährliche „Nebenwirkung“, bei der sich die Frage stellt, ob sie billigend in Kauf genommen wird oder gar beabsichtigt ist:

Sie bringt die türkische Community in Deutschland gegen die AfD in Stellung. Und das ist sehr gefährlich, weil es den Riss, der durch die Bevölkerung unseres Landes geht, noch vertieft und ethnischen Spannungen erzeugt werden, die sich schnell zu einem Flächenbrand ausweiten können.

Fake-News bei Gedenkveranstaltung

Letzten Sonntag bei der Kundgebung „Gemeinsam gegen Terror und antimuslimischen Rassismus„, bei der zahlreiche türkische Fahnen zu sehen waren, wurde das erschreckend deutlich. Ein offenbar türkisch-stämmiger Redner lieferte den Beweis, dass die „Anti-AfD  Propaganda“ des polit-medialen Establishments bei der türkischen Community in Deutschland auf äußerst fruchtbaren Boden fällt.

Hier ein Auszug aus der Ansprache:

„(…) Wir sind im Stich gelassen worden und das wird mit Hanau auf jeden Fall nicht enden. Auch gestern wurde in Stuttgart eine Shisha-Bar überfallen mit eine Tote (sic) und solange AfD weiter gibt (sic) und gefördert wird, müssen wir leider und ich sag das ganz offen, wir müssen leider in Angst leben. Passt auf eure Kinder, Brüder auf, wir leben momentan sehr gefährlich. (…) Wie kann ein Land zulassen, dass so eine Partei gegründet wird!“

Die Menge quittiert diese Worte mit tosendem Beifall, obwohl der Redner hier nichts anderes tat, als „Fake-News“ zu verbreiten und seinen Zuhörern die Hucke voll zu lügen.  Denn abgesehen von der Tatsache, dass die AfD für die Taten eines Wahnsinnigen nicht verantwortlich gemacht werden kann, hat sich der Vorfall in Stuttgart ganz anders zugetragen:

Loch in Fensterscheibe statt Toter

Dort wurden Schüsse auf zwei Fensterscheiben eines Gebäudekomplexes abgegeben, in dem sich unter anderem eine Shisha-Bar befindet. Der oder die Täter zielten auf eine Scheibe im Eingangsbereich des Gebäudes und auf ein Fenster der geschlossenen Shisha-Bar. Während ein Projektil die Scheibe der Bar durchschlug, hielt die Scheibe im Eingangsbereich stand. Es gab keine Verletzten, da sich zur Tatzeit niemand im Gebäude aufhielt.

Die meisten Teilnehmer der Gedenkveranstaltung wussten das sicherlich nicht. Sie haben den Eindruck mit nach Hause genommen, dass dank der AfD nun die Türken in Deutschland zum Abschuss freigegeben sind und alle paar Tage einer sein Leben lassen muss.

Die türkische Volksseele ist dafür bekannt, dass sie leicht überkocht. Insofern spielen die Verantwortlichen mit dem Feuer und setzen eine sehr gefährliche Entwicklung in Gang, an deren Ende auch das Ende des ohnehin schon fragilen inneren Friedens in unserem Landes stehen könnte.

Will man Mord und Totschlag auf Deutschlands Straßen? Die diversen, hier lebenden Ethnien aufeinander hetzen? Dann braucht man nur so weiterzumachen…


Eugen Prinz auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Monitor und der Fall Ahmed A: Haltungsjournalismus und seine Folgen

Von MARKUS WIENER | Der Chefredakteur des ARD-Politmagazins Monitor, Georg Restle, macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: Politische Objektivität ist bekanntlich bei vielen Journalisten Mangelware, gerade in den GEZ-Zwangsgebührensendern. Doch während die meisten seiner Kollegen ihre persönliche, d.h. in der Regel linke Agenda verdeckt durch die Hintertür betreiben, verteufelt Restle ganz offen den in seinen Augen immer noch zu stark vorhandenen journalistischen “Neutralitätswahn”.

In einem Essay in einer WDR-Hauspostille verbrämte er 2018 dieses anmaßende Berufsverständnis sogar frech als “werteorientierte Journalismus.” Aufgabe von Journalisten sei es nicht, alle Meinungen ausgewogen zu Wort kommen zu lassen, damit das Publikum sich eine eigene Meinung bilden könne. Vorbei die Zeiten eines Hans-Joachim Friedrichs, der als legendärer Tagesthemen-Moderator den traditionellen Ethos seines Standes in einem berühmten Zitat auf den Punkt brachte:

“Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.”

Heute stattdessen also “Haltungsjournalismus”, der den Menschen erklärt, was politisch angeblich gut und böse, falsch und richtig ist. Und dieses Plädoyer ausgerechnet von einem Journalisten wie Restle, der eben nicht für ein privates Medienunternehmen arbeitet, das durchaus eine gewisse politisch-publizistische Linie verfolgen dürfte. Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten, denen das aus gutem Grund untersagt ist und deren vorgeschriebener objektiver Informationsauftrag die Grundlage bildet für Restles hochdotierten Job.

Aber freundlicherweise erklärt Restle in seinem Essay auch gleich noch mit, warum man bei der Meinungsbildung des Publikums besser nichts dem Zufall überlassen sollte:

“Und meinen wir wirklich, neutral und ausgewogen zu sein, wenn wir nur alle zu Wort kommen lassen, weil die Wahrheit schließlich immer in der Mitte liegt? Und wenn die Mitte immer weiter nach rechts wandert, liegt die Wahrheit eben bei den Rechten? Und wenn die Mitte verblödet, bei den Blöden?”

Wie gut, dass die Blöden weiterhin blöd genug sind, jeden Monat Restles fürstliches Gehalt zu bezahlen.

Doch wohin kann nun ein solcher “Haltungsjournalismus” in der Praxis führen? Wirkt sich der Einsatzwille für das vermeintlich Gute auch auf die handwerklich-journalistische Arbeit aus? Wird gar passend gemacht, was nicht passt? Hat Relotius diese Fragen für den SPIEGEL bereits erschöpfend beantwortet, so scheint nun auch ein Beitrag von Restles Monitor-Haltungsredaktion interessante Indizien zu liefern. Konkret geht es um die Berichterstattung über den Tod des syrischen Asylbewerbers Ahmed A. in der Justizvollzugsanstalt Kleve. Dieser war im September 2018 in einem selbst gelegten Zellenbrand ums Leben gekommen. Anlass für viele linke “Haltungsjournalisten”, eine Kampagne gegen die involvierten Behörden und die Reste an rechtsstaatlichen Asylverfahren zu starten. Denn diese – so ihre linksmotivierte Lesart – trügen Mitverantwortung am Tod eines unschuldigen Menschen.

Der gleiche anklagende Tenor war gleich in mehreren Monitor-Beiträgen zum Fall Ahmed A. zu hören. Die Redakteure ließen dabei auch ein Mithäftling vor laufender Kamera aussagen, dass Ahmed A. – der sich laut Restle in Deutschland „nichts zu Schulden“ hätte kommen lassen – bereits geraume Zeit vor Einschreiten des JVA-Personals um Hilfe gerufen hätte. Damit waren die Botschaften eines “werteorientierten Journalismus” in Restle’schem Sinne vor einem Millionenpublikum wirkungsvoll gesetzt. Das Problem für Monitor und Restle ist nun aber, dass sich die Fakten nicht mit der “richtigen Haltung” vertragen, wie FOCUS online löblicherweise vor wenigen Tagen aufdeckte. Weder wäre Ahmed A. ein strafrechtlich unbescholtener Flüchtling gewesen, noch entspräche die gefilmte Aussage seines Mithäftlings der Wahrheit. Demnach habe Ahmed A. nicht eine halbe Stunde früher um Hilfe geschrien. Anderslautende Aussagen wären dem Zeugen von den Monitor-Redakteuren quasi in den Mund gelegt worden, beteuerte dieser laut FOCUS online gegenüber der ermittelnden Staatsanwaltschaft Kleve:

Als der Vernehmungsbeamte nachhakt und sich über die zeitliche Diskrepanz zwischen der Aussage bei „Monitor“ und bei der Polizei wundert, bricht es aus dem Zeugen heraus: ‘Die haben die Aufnahme immer wieder neu gemacht mit verschiedenen Formulierungen. Ich denke mal das liegt daran, dass die die ganze Zeit auf mich eingeredet haben’, wird er in dem Protokoll zitiert. Die Sendung entspreche nicht den Tatsachen. ‘Ich bin echt sauer auf die…’ Auf die Frage, ob man ihm die Antworten in den Mund gelegt habe, erwidert der junge Ex-Häftling: ‘Ja, die haben mich mit ihren Ergebnissen konfrontiert und dann wurden die Sätze immer wieder neu formuliert und ich musste immer wieder verschiedene Sätze ins Mikrofon sprechen.’

Als Dankeschön – pardon “Aufwandsentschädigung” – für die am Ende passende Aussage hat es dann 300 Euro gegeben. Ein Fakt, den Monitor und WDR übrigens nicht einmal abstreiten. Im Gegensatz zu den anderen Vorwürfen, die in arroganten Weise zurückgewiesen werden. Georg Restle kann sich seiner Sache also auch in Zukunft sicher sein. Der WDR gilt nicht umsonst seit Jahrzehnten als unverbesserlicher Rotfunk mit einem linkspädagogischen Selbstverständnis.


Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner und tagespolitischen Themen für diesen Blog. Der Politologe und gelernte Journalist ist parteiloses Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Geht’s noch, SZ: „Christianisierung des islamischen Morgenlandes“?

Von KONSTANTIN | Die Süddeutsche (SZ) und die ZEIT liefern sich seit geraumer Zeit einen Wettlauf um die abwegigsten Propagandameldungen. Kurz vor Weihnachten hat die Süddeutsche einen großen Schritt nach vorn gemacht. Die Autorinnen Christiane Schlötzer und Dunja Ramadan fragen angesichts von Weihnachtsbäumen in Shoppingsmalls im Nahen Osten rhetorisch nach einer „Christianisierung des islamischen Morgenlandes“? Wir fragen uns: Geht’s noch dreister?

Der Artikel vom 21. Dezember mit dem Titel Salam aleikum und frohe Weihnachten nimmt uns mit in den Nahen Osten und beleuchtet, wie und wo im Jahr 2019 das Weihnachtsfest begangen wird. In vielen Ländern des Nahen Ostens werden im Dezember Tannenbäume aufgestellt und Geschäfte mit Lichtern geschmückt. So wird ein Wintermarkt in Riad und ein Weihnachtsmarkt in Amman beschrieben. Der Artikel schlussfolgert richtig, dass dies nicht mit der christlichen Religion zu tun hat, sondern mit einem Globalisierungsprozess, in dem das Weihnachtsfest zum Kommerz verkommen ist. Eine Profanisierung des zweitwichtigsten christlichen Hochfestes könnte man aus christlicher Sicht nun kritisieren. Man kann sich aber auch einfach über den kulturellen Austausch erfreuen und die Sache wäre erledigt.

Unpassender Vergleich für den bundesdeutschen Kulturkampf

Der Artikel macht allerdings eine andere Rechnung auf: er vergleicht die Situation im Nahen Osten mit der in Europa und Deutschland. Angesichts dessen, dass in Amman und Kairo Winter- und Weihnachtsmärkte stattfinden, wird mit einem Anklang von Bedauern festgestellt, dass man es eher selten finden würde, „dass in dem für Muslime heiligen Fastenmonat Ramadan über deutschen Fußgängerzonen Laternen baumeln oder dort Baklava und Datteln verkauft werden und Nichtmuslime mitfeiern“.

Hier vergleicht der Artikel Äpfel mit Birnen. Es hat sich in das linke Geschichtsbewusstsein eingefressen, dass der Nahe Osten bereits immer muslimisch sei. Dabei wurden diese Gebiete erobert und unter Fremdherrschaft schrittweise islamisiert. Im Nahen Osten waren bis vor 100 Jahren noch 20 Prozent der Bevölkerung Christen. Vor 500 Jahren hatten Christen noch eine Mehrheit in der heutigen Türkei. Besonders kurios bzw. schlecht recherchiert ist das Titelbild des Artikels. Hier wird ein Paar vor einem „Lichterbaum“ gezeigt, das sich davor fotografiert. Vergessen wird dabei, dass Byblos mehrheitlich christlich ist. Bewohnt von maronitischen Christen, die sich als Folge der islamischen Eroberung ins Libanongebirge gerettet hatten. Hier wird also eine christliche Stadt hergezeigt, um zu beweisen, wie Muslime Weihnachten feiern. Fake-News Volltreffer!

Wie wäre es mit einer Islamisierung der Islamischen Welt?

Aber machen wir doch mal ein Gedankenexperiment, um eine vergleichbare Situation herzustellen. Stellen wir uns vor, die arabische Halbinsel wurde vor 500 Jahren von Hindu-Nationalisten erobert. Diese haben die Kaaba in Mekka in einen hinduistischen Tempel verwandelt. Die meisten Muslime mussten zum Hinduismus zwangskonvertieren oder wurden ermordet. Eine kleine Minderheit hat dennoch überlebt und verweilt als entrechtete Bürger zweiter Klasse im Land. Nun kommen im Jahr 2019 die hinduistischen Herrscher auf die Idee, im Ramadan abends große Essensfeste zu feiern. Wegen Kommerz und so. Würde die Süddeutsche dann ironisch von einer drohenden Islamisierung des ehemaligen Zentrums der islamischen Welt fabulieren?

Liebe Frau Schlötzer, liebe Frau Ramadan. Wenn in allen islamischen Ländern Religionsfreiheit eingeführt und Muslime ohne negative Konsequenzen vom Islam „abfallen“ dürften und zum Bahai-Glauben, zum Hinduismus oder zum Christentum übertreten dürfen; wenn die vertriebenen Sikhs und Hindus nach Pakistan sicher zurückkehren dürfen; wenn ich als „Ungläubiger“ Mekka betreten darf und ein saudischer Atheist dort öffentlich behaupten darf, dass Mohammad kein Prophet ist. Dann, ja dann verspreche ich Ihnen, werde ich im kommenden Ramadan in meiner deutschen Innenstadt Lampen aufhängen und mir jeden Abend den Magen mit Baklava vollstopfen. Wallah, isch schwöre!




Fake-News des Jahres 2019: „Seenotrettung“

von GEORG S. | Der buntistische Staat lügt, um uns Sand in die Augen zu streuen und uns gefügig zu machen. Die Staatslüge des Jahres 2019 ist ganz klar das Wort „Seenotrettung“. In Wahrheit sind diese Leute da im Mittelmeer bekanntlich weder in Seenot, noch werden sie gerettet.

Die Wahrheit ist in diesem Fall ganz einfach: Diese Leute im Mittelmeer zahlen professionellen Firmen viel Geld dafür, dass sie in hochseetüchtige Spezialschlauchboote gesetzt werden und dann mit diesen Schlauchbooten bis außerhalb der Hoheitsgewässer Libyens schippern. Dort angekommen, stellen sie den Außenbordmotor ab, funken einen Notruf und spielen „Seenot“, damit eines der vielen Schlepperschiffe aus Europa sie aufnimmt und kostenlos weiter nach Italien fährt. Sobald sie in Italien angekommen sind, beantragen sie mit irgendeiner ebenfalls gelogenen Geschichte Asyl, reisen anschließend nach Deutschland und erhalten so Zugang zum großzügigsten, lebenslang zahlenden Sozialsystem der Welt.

Die Leute sind in ihrem Schlauchboot also nicht in „Seenot“, und sie werden auch nicht „gerettet“, sondern alles ist ein abgekartetes, von A bis Z verlogenes Spiel.

Warum der deutsche Staat, der vor 30 oder 40 Jahren noch halbwegs ehrlich mit seinen Bürgern umging, uns heute ständig dieses alberne Märchen von „Seenot“ und „Seenotrettung“ erzählt, ist leicht zu erraten. Es geht darum, die Hilfsbereitschaft der Deutschen auszunutzen und ihre Portemonnaies zu öffnen, indem man ihnen eine rührselige Story auftischt.

Würde der Staat die Wahrheit sagen, dass sich hier geschäftstüchtige arabische Unternehmer in einem hochprofessionell organisierten Menschenhandelssystem eine goldene Nase verdienen und all die sogenannten „Geretteten“ nichts als dreiste Lügner sind, die eiskalt die Großherzigkeit der Menschen in Europa missbrauchen, würde vermutlich kein Deutscher mehr Steuern zahlen oder sein hart verdientes Geld der Kirche – einer der finanziellen Hauptprofiteure dieser ganzen Lügerei – spenden.

Würde der Staat die Wahrheit sagen, würden sich die Menschen vermutlich erheben und dagegen protestieren, dass dieser Staat jedes Jahr fast 100 Milliarden Euro Steuern dafür verprasst, um diese verlogenen Typen aus Afrika bei uns zu bezahlen, zu füttern und ihnen Wohnungen zu bauen. Würde man den Menschen in Deutschland diese einfache Wahrheit sagen, würden selbst die Deutschen trotz ihrer sprichwörtlich knechtischen Charaktereigenschaften vermutlich anfangen, Rathäuser zu stürmen und die Bürgermeister durch die Straßen zu treiben. Es gibt also durchaus verständliche, sehr handfeste Gründe dafür, dass der Staat lügt.

Und tatsächlich funktioniert das Spiel ja. Der Staat erzählt seine Märchen, und die Menschen glauben diese Märchen, weil sie sie glauben wollen. Denn dieser Glauben an die staatliche Märchen macht ihnen das Leben leicht – protestieren und Rathäuser stürmen ist ja anstrengend.

So ziehen also beide Seiten ihren Nutzen aus der Lügerei: Der Staat, weil er mit seiner radikalen Umvolkungspolitik weitermachen kann wie bisher, und die Menschen, weil sie die ihnen aufgetischte Saga von der angeblichen „Seenotrettung“ gern als Entschuldigung auch für ihre eigene Schlaffheit und Bequemlichkeit dankbar annehmen. So bleibt alles beim alten: Der Staat lügt, der Bürger zahlt, der Bürgermeister kassiert weiter sein üppiges Gehalt, und die eingeschleppten Asylanten aus Afrika genießen das Leben im teuersten Sozialsystem der Welt und lachen sich einen in die Faust.

Keine staatliche Lüge wurde uns 2019 häufiger aufgetischt als das Wort „Seenotrettung“ – die Fake-News des Jahres 2019!




Theo Koll und seine angebliche „Nazisprache“

Von SARAH GOLDMANN | In unserem Beitrag „Theo Kolls Sonntags-Propaganda“  vom 2. Dezember berichteten wir über die gut vorbereiteten hinterlistigen Vorwürfe des Theo Koll in „Berlin direkt“ gegen Tino Chrupalla. Einer lautete: Chrupalla benutze mit dem Wort „Umvolkung“ Nazisprache.

In der Folge drehte sich der kurze Dialog mit dem AfD-Chef darum, ob der so ein Wort aufgreifen darf, wenn es ihm in einer Diskussion begegne. Chrupalla sagte, dass er das Wort aufgegriffen habe, es aber selbst nicht benutze bzw. er wollte das sagen. Der ZDF-Journalist ließ es so aussehen, als ob Chrupalla lüge, indem er ihm an der entscheidenden Stelle dessen Erklärung das Wort abschnitt.

Später distanzierte sich Chrupalla in der Jungen Freiheit noch vom Gebrauch von Nazi-Sprache bzw. von „Umvolkung“ und betonte, dass es um den Inhalt von „Resettlement“ gehe, das ja ein Faktum sei und ein politisches Problem darstelle.

So weit, so schlecht. Einer unserer Leser machte uns nun auf einen Umstand aufmerksam, der in dieser konstruierten, skandalisierten und hysterischen Diskussion unterging und vielleicht auch untergehen sollte: Was, wenn es den Begriff in der Nazisprache gar nicht gibt? Koll sagte wörtlich am 1. Dezember (0:49):

In Ihrer Rede gestern auf dem Parteitag haben Sie sich gegen „drastische Sprache“ ausgesprochen. Sie selbst sind aber durchaus schon durch radikale Wortwahl aufgefallen. Sie haben beispielsweise einmal von „Umvolkung“ gesprochen, ein Begriff, der im Verfassungsschutzbericht steht und der der Nazisprache entlehnt ist. Das heißt, Sie distanzieren sich da gerade von Ihrer eigenen Sprache, also von sich selbst.

Benutzen die Nazis so ein Wort in ihrer „Nazisprache“, wie Koll behauptet? Unser Leser bat beim ZDF um „ein Zitat, das halbwegs öffentlichen Charakter hat, im Sinne einer weiteren Verbreitung, etwa Propagandaplakate aus der Nazizeit oder Schulbücher, in denen der Begriff im Zusammenhang mit der Nazizeit als Nazi-Vokabel genannt wird“.

Eine Antwort erhielt er darauf nicht. Warum nicht? Weil es sie nicht gibt. Versuchen Sie, den Begriff in Geschichtsbüchern zu finden. Im Gegensatz zu „Lebensraum“ oder „Lebensraum im Osten“, die der Nazisprache und ihrer Ideologie angehören, findet man das in Frage stehende Wort in den Sachregistern und Texten nicht.

Koll und sein Magazin „Berlin direkt“ haben gelogen, um Chrupalla vorzuführen.

Ein Begriff wurde perfide skandalisiert, um ihn anschließend heuchlerisch dem AfD-Chef um die Ohren zu hauen. Gerne würden wir eine Stellungnahme vom ZDF zu Theo Kolls Lüge in „Berlin direkt“ hier abdrucken. Für PI-NEWS sind sie sich allerdings zu fein und – wie sollte man eine glatte Lüge der neuen Stasi und ihres Haussenders auch rechtfertigen?

Sobald allerdings eine größere Anzahl Zuschauer um Aufklärung bittet, geraten auch unsere Regierungssender unter Druck und in Erklärungsnot. Deshalb, machen Sie sich doch vielleicht den Spaß und fragen Sie beim ZDF nach Quellen, wo und wann die Nazis das Wort „Umvolkung“ in ihrer „Nazisprache“ benutzt haben. Sehr gerne werden wir über die (vermutlich ausbleibenden) Reaktionen des ZDF anschließend hier auf PI-NEWS berichten.

» Kontakt zum ZDF




AfD bietet Ausstiegsprogramm für reuige Mainstream-Journalisten

Von EUGEN PRINZ | Das Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee „KONFERENZ DER FREIEN MEDIEN“ der AfD, dem die Bundestagsabgeordneten Petr Bystron, Uwe Schulz, Nicole Höchst und Udo Hemmelgarn angehören, hat gestern mit einem Aussteigerprogramm für Mainstream-Journalisten überrascht.

„Als Journalist wieder frei berichten? Trau Dich – steig aus!“ lautet die Aufforderung auf der für diesen Zweck vom Team Bystron ins Netz gestellten Seite. Dort wird den Mainstream-Journalisten ins Gewissen geredet:

LIEBE MITARBEITER DER MAINSTREAM-MEDIEN,

sind Sie Journalist geworden, weil ihnen die Wahrheit und die unabhängige Information der Bürger am Herzen liegen? Haben Sie die Nase voll von befristeten Verträgen und Stellenstreichungen? Wollen Sie wieder in den Spiegel schauen können, ohne dabei Georg Restle und Anja Reschke zu sehen? Dokumentieren Sie mit uns die schlimmsten Lügen und Manipulationen der Haltungsredaktionen und schicken Sie sie – garantiert anonym und komplett vertraulich – an diese E-Mail-Adresse: info@mainstream-aussteiger.de
Sie werden sich danach besser fühlen!

 

Vorauseilender Gehorsam in den Redaktionen

Der Autor ist gespannt auf das Medien-Echo, das dieses Projekt auslösen wird. Man kann darüber schmunzeln, dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass die Aktion Früchte trägt, wie  Präzedenzfälle aus dem angelsächsischen Sprachraum zeigen.

Es wird nicht wenige Journalisten geben, die um ihres Arbeitsplatzes willen da und dort einem Artikel entgegen ihrer Überzeugung die Richtung geben, die der Herausgeber haben möchte. Wie mittlerweile bekannt ist, braucht es hier keine Vorgaben, denn jeder Mainstream-Journalist weiß sehr genau, was er liefern muss, um seine Anstellung zu behalten und beruflich weiter aufzusteigen. Dennoch wird sicherlich dem einen oder anderen manchmal nicht wohl dabei sein, bei dem, was er da tut.

Vielleicht hat er Kinder, die ihn dazu zwingen, die rosarote Brille abzulegen, wenn er an ihre Zukunft denkt? Vielleicht realisiert er, dass sein Tun und das seiner Kollegen dabei hilft, die unheilvolle Entwicklung zu Lasten seiner Nachkommen weiterhin aufrecht zu erhalten, statt sie zu stoppen. Vielleicht gibt es sogar jemanden in der Redaktion, der die rote Linie überschreitet und aus dem Graubereich der Berichterstattung, in dem Dinge „vergessen“ werden zu erwähnen oder Meldungen nicht das ihnen zustehende Gewicht erhalten, auf die „dunkle Seite“ wechselt und direkt die Unwahrheit schreibt? Hier braucht es einen „Whistleblower“ der das an die Öffentlichkeit bringt. Und die AfD liefert mit ihrem „Ausstiegsprogramm“ das Pfeifchen für ihn.

Wer sich detaillierter mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei dieser Artikel im Deutschland Kurier empfohlen.

Auch PI-NEWS möchte ein paar motivierende Worte beitragen: 

„Halte ein und besinne Dich! Lass ab von Deinem schändlichen Tun, das Deine Seele besudelt und das Gute in Dir verdorren lässt!  Gehe den Weg der Einsicht und der Reue, geißle die Tage, an denen Du am Ethos Deiner Zunft gestrauchelt bist und leiste Wiedergutmachung, auf dass Dein Gewissen seine Reinheit wiedererlange  und klar werde durch die erlösende Quelle der Wahrheit, die sich nach der Umkehr aus Deiner Feder ergießt.“


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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