Steven Crowder: Die Koran-Herausforderung

Der junge US-Kabarettist Steven Crowder (Foto) gehört zu den wenigen seiner Zunft, die sich an das Tabu-Thema „Islam“ heranwagen. Der Islam ist eine gewalttätige Religion? Nein! Es ist nur zufällig so, dass Mohammed Juden und Christen abgeschlachtet, seine Frauen geschlagen und kleine Mädchen geheiratet hat. Gut, der Koran ist voller Gewalt-Suren, aber die meisten Muslime sind doch aber friedliebende Menschen, oder?!

» Kontakt: email@stevencrowder.net

(Spürnase: Die Realität)




Atheisten-Bus 2.0: Massive Gewaltdrohungen

Die Luzerner Verkehrsbetriebe (VBL) fanden die auch von Schweizer „Freidenkern“ propagierte Londoner Bus-Aktion eine gute Idee, allerdings die atheistische Variante – „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Sorge dich nicht und genieße das Leben“ – und wollten ihre Fahrzeuge damit für eine bestimmte Zeitdauer auf die Luzerner Straßen schicken. Doch prompt gingen massive Drohungen ein.

Unbekannte drohten offenbar damit, die Busse anzuzünden, falls die Plakataktion tatsächlich umgesetzt würde. Die „Freidenker“ beschuldigen die Katholiken, sie würden hinter den geplanten Anschlägen stecken und hatten dabei vermutlich mittelalterliche Hexenverbrennungsszenarien im Hinterkopf.

Dass es heutzutage viel eher die Muslime sind, die auf derart explosive Ideen kommen, ist im atheistischen Denken offenbar noch nicht durchgedrungen. Für die „Freidenker“ sind die Gewaltdrohungen nur ein „Beweis“ dafür, dass alle religiösen Menschen „extremistisch“ sind. Die Luzerner Verkehrsbetriebe haben sich mittlerweile aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen, die Aktion nicht durchzuführen.

(Spürnase: Die Realität)




Meinungsfreiheit auf kölsche Art

Linksfaschisten gegen RechtsAufkleber wie dieser prangen seit kurzem in ganz Köln an Litfasssäulen und Laternenpfählen. Ziel der AntiFaschisten ist, jegliche Aktivitäten von Pro Köln-Vertretern (wie hier und hier bereits geschehen) gewaltsam zu unterbinden. Nun stelle man sich umgekehrt vor, dass z.B. Pro Köln solche Aufkleber hätte, mit denen sie dazu aufriefen, Wahlpropaganda, Infostände, Veranstaltungen und ähnliches der Linkspartei zu melden … eine absurde Vorstellung. So etwas kann nur Extremisten und Demokratiefeinden einfallen.

(Spürnase: Leserin)




Tante S. will nicht ins Grab

zik

Irgendwie rührend: Da sorgt sich ein altes Mütterlein, was wohl aus ihrem Sohn – inzwischen selbst 50-jährig – werden soll, wenn sie nicht mehr ist. Besonders beunruhigend: Das Kind könnte falschen Frauen in die Hände fallen, vor dem Mütterchen es bisher beschützt hat. Im Spiegel macht sich Konrad Lischka große Sorgen um uns alle. Wie werden wir zurecht kommen, wenn Qualitätsjournalisten wie er uns nicht mehr sagen können, was wichtig und was unwichtig ist?

Die alte Tante  Spiegel hat schlaflose Nächte, denn sie wird doch noch gebraucht. Glaubt sie.

Wie schlecht das Ansehen der Presse ist, illustriert dieser Satz aus einer Leser-E-Mail zum Artikel “ Zeitung als Shareware?“: „Jetzt kommt die Quittung. Alles Alte verschwindet. Tageszeitungen gehören dazu wie fossile Autos. Einfach weg.“

Bemerkenswert bei diesen Kommentaren ist, dass die Ablehnung sich nicht gegen spezielle Produkte oder Vertriebsformen richtet. Die leidige Print-Online-Debatte ist für die Leser gar nicht relevant – sie halten die traditionellen Medien insgesamt für überholt. Abfällig äußern sich Leser über „Mammutverlage“, Produkte, die „halt für die Massen produziert“ werden und Medienmacher, die sie für „abgehoben und arrogant“ halten.

Einmal angenommen, es käme so. Einmal angenommen, die Massenpresse würde einfach verschwinden – wie könnte der Alltag in so einer Gesellschaft aussehen? Drei Gedanken zur Welt ohne Massenpresse. (…)

Eine Straße, ein Haus, vielleicht auch nur eine Familie ist unmittelbar betroffen, das Druckpotential daher recht klein im Vergleich zu Fällen, die weit mehr Menschen unmittelbar angehen (Autobahnbau, Umgehungsstraße usw.).

Also machen die Krayer, was Betroffene in solchen Fällen fast immer machen: Sie schreiben der Lokalzeitung und die macht eine Aufregergeschichte daraus. Der Mechanismus ist so alt wie die Massenmedien: Ein Aufreger erzählt exemplarisch die Geschichte der ignoranten Bürokraten, die auf die Meinung von ein paar Bürgern wenig geben. Das ärgert dann alle Leser und schafft eine mittelbare Betroffenheit.

Diese Methode funktioniert oft recht gut. Selbst wenn die Leser gar nicht aktiv werden, glauben die kritisierten Behörden, Unternehmen oder Institutionen, es nun mit einer kritischen Masse aufgeregter Bürger zu tun zu haben, auch wenn sie das nur mediatisiert als einen Artikel in einem Online-Medium, einer Zeitung oder einem Magazin wahrnehmen. Der oft bemühte Druck der Öffentlichkeit ist letztlich vermittelt – direkten Kontakt haben die betroffenen Institutionen oder Unternehmen nur mit Medienvertretern. (…)

Immerhin hat man schon davon gehört, dass es auch neue Formen des Informationstausches gibt. Die funktionieren angeblich nach dem selben Prinzip wie die alten Medien. Eben nicht. Der Erfolg eines Blogs hängt nicht von kapitalkräftigen Verlagen ab, sondern, ob er Themen, die die Menschen berühren, anspricht. Man sieht es an Deutschlands erfolgreichstem Block PI-News: Unser Erfolg rührt daher, gerade die Nachrichten zu verbreiten, die Medien wie der Spiegel am liebsten unter den Teppich kehren. Von der alten Tante Spiegel hier Einsicht zu verlangen, hieße wohl, sie zu überfordern:

Der Grundkonsens, was relevant ist, entsteht heute im Web im Prinzip nach dem alten Massenpresse-Prinzip. Es gibt keinen Mechanismus, der die Relevanz frei verfügbarer Informationen erkennt – das übernehmen Menschen. Und sie finden Gehör, wenn sie sich in einem Medium vor einem leidlich großen, unbestimmten Publikum äußern. Ohne Massenpresse hätte so schnell niemand die Brisanz der Facebook-AGB erkannt oder von der umstrittenen Entfernung einer israelischen Fahne bei einer Demonstration in Duisburg erfahren, über die zuerst das von Journalisten betriebene Blog Ruhrbarone schrieb.

Schon recht frech, wie der Spiegel das Versagen der Medien in einer so wichtigen Sache wie dem Duisburger Fahnenskandal auch noch zur eigenen Existenzberechtigung verdreht. Aber immerhin gibt es tatsächlich Themen, die so weit unten sind, dass die Qualitätsjournalisten gerne deren Bearbeitung anderen überlassen. Das Vereinsleben etwa, wo eitle Spießbürger das ganze Jahr lang hoffen, dass ihr Foto einmal in einer richtigen Qualitätszeitung erscheint:

Genauso ist es im Grunde genommen auch mit den Vereinsnachrichten, die viele Lokalzeitungen füllen. Ein zynischer Journalistenwitz erzählt, dass man einmal im Jahr nur mindestens ein Foto jedes Vereinmitglieds abdrucken müsse, um eine Lokalzeitung zu verkaufen – die Leser würden abonnieren, um das eigene Foto nicht zu verpassen. Solche Inhalte waren eigentlich immer schon user generated content – kein Wunder, dass Web-Plattformen wie Meinverein dieses Prinzip heute ohne Druck- und Personalkosten für Journalisten monetarisieren wollen.

Einen Schritt weiter gehen gedruckte Gratismedien wie die in einigen Gemeinden Nordrhein-Westfalens verbreiteten „Informer“-Magazine: Die Anzeigenblätter fordern Vereine, Geschäftsleute, Politiker, und Bürger auf, die Seite einfach selbst online mit Fotos und Texten zu füllen – “ Open magazine, ein modernes Medium im klassischen Gewand“ heißt das Konzept.

Fazit: Zur Verbreitung von Veranstaltungshinweisen, Vereinsnachrichten und Verlautbarungen gibt es bessere Kanäle als die traditionellen Medien. Was immer weniger Menschen unmittelbar und kaum jemanden mittelbar betrifft oder interessiert, ist in einem Medium für ein großes und heterogenes Publikum fehl am Platz.

Auch für betagte alte Damen gilt: Hochmut kommt vor dem Fall. Hoffen wir das Beste.

(Foto: Qualitätsjournalist „ZIK“ vom Kölner Express im Wald, Spürnase: Tomexx)




Geert Wilders in Italien willkommen

Geert Wilders ist gestern nach Italien gereist und hatte diesmal – anders als in London Heathrow – beim Grenzübertritt keinerlei Probleme. Wilders hat vor dem italienischen Parlament seinen Film „Fitna“ gezeigt und wurde in Rom mit dem Oriana Fallaci-Preis für Meinungsfreiheit geehrt.

Das Video von der Preisverleihung (Foto) durch Armando Manocchia, Präsident von „Una Via per Oriana“ im Grand Hotel Palatino in Rom. Ebenfalls anwesend ist Mario Borghezio, der am Anti-Islamisierungskongress in Köln teilgenommen hat und auch im Mai wieder nach Köln reisen wird. Der Preis ist ein Tintenfass mit Papier und Feder aus Muranoglas. Als Zeichen für die Meinungsfreiheit sitzt auf der Feder ein kleiner Glas-Schmetterling.




Tagesthemen: „Zeugenschutzrechtliche Gründe“

BuhrowViele PI-Leser haben sich in den vergangenen Tagen an die Tagesthemen-Redaktion gewandt, um sich über den im Internet-Archiv der ARD fehlenden Beitrag zum Ehrenmord-Prozeß an Morsal O. zu beschweren. Wir veröffentlichen nachfolgend die Stellungnahme der tagesschau.de-Redaktion und den nicht gestreamten Tagesthemen-Beitrag, den einer unserer Leser auf youtube geladen hat.

Sehr geehrter Herr S.,

danke für Ihre Mail und Ihre Nachfrage.

Nicht alles, was nicht veröffentlicht werden kann, ist Zensur. Im Falle des Beitrags von dem „Ehrenmord“-Prozess in Hamburg hatte es personen- und zeugenschutzrechtliche Gründe. Die Aufnahmen durften nur unter der Voraussetzung gemacht werden, dass sie nur einmal – in den Tagesthemen – gezeigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Karin S.
Redaktion tagesschau.de

Und hier der Tagesthemen-Bericht:

(Spürnasen: David K., Wiesel84)




Polizei verbietet Pro Köln-Kongress auf Domplatz

Roncalliplatz KölnHeute erreichte die Veranstalter der Hauptkundgebung des 2. Anti-Islamisierungskongresses der 15-seitige Auflagenbescheid des Kölner Polizeipräsidiums (hier Seite 4 und 6), wonach die große Abschlusskundgebung mit internationalen Gästen am 9. Mai nicht auf dem Roncalliplatz direkt neben dem Kölner Dom stattfinden darf. Stattdessen sollten die islamkritischen Demonstranten und Abgeordneten aus ganz Europa auf den völlig abseits und isoliert liegenden Barmerplatz abgeschoben werden, wenn es nach dem Willen des Kölner Polizeipräsidenten Steffenhagen geht.

„Aber dies wird sicher nicht der Fall sein, weil wir umgehend eine Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen diese willkürliche Entscheidung einreichen werden“, äußert dazu der Vorsitzende der pro-Bewegung Rechtsanwalt Markus Beisicht. „Die Argumente der Polizei sind für uns in keiner Weise nachvollziehbar. Wir stufen die vorgeschobenen Sicherheitsbedenken der Polizei als reine Nebelkerzen ein, die von den wahren Verbotsgründen ablenken sollen: Schon im Vorfeld des letzten Anti-Islamisierungskongresses hatte der SPD-nahe Polizeipräsident Steffenhagen öffentlich erklärt, es müsse auf jeden Fall verhindert werden, dass Bilder von der pro-Bewegung und ihren Gästen im angesichts des Domes um die Welt gehen würden“, so Beisicht weiter.

„Es handelt sich bei der heutigen Entscheidung der Polizei also offenkundig um einen politischen Kotau vor der etablierten Politik. Auf dem Roncalliplatz haben vor uns schon verschiedenste Politiker der Altparteien und sogar türkische, kurdische oder linke Extremisten demonstrieren dürfen. Und nur pro Köln soll dieses Recht auf einmal verwehrt werden? Ich bin gespannt darauf, was die Verwaltungsgerichte zu dieser willkürlichen Entscheidung der Kölner Polizei sagen werden! Vor allem auch, weil unserer Ansicht nach gerade der Roncalliplatz mit dem nahe gelegenen Hauptbahnhof aus Sicherheitsgründen viel besser als die meisten prominenten Kölner Plätze für die Hauptkundgebung am 9. Mai geeignet ist.“

Zudem hält Beisicht fest:

„Die Polizeiführung bekommt wieder einmal den schwarzen Peter von der etablierten Politik zugeschoben, die sich selbst nicht die Hände schmutzig machen will. Das gilt es – trotz einiger stromlinienförmiger Spitzenbeamter um Polizeipräsident Steffenhagen – festzuhalten. Gerade die einfachen Beamten im Einsatz müssen diese Fehlentscheidungen ausbaden – so wie schon am 20. September 2008, als neben vielen Unterstützern unserer Bürgerbewegung auch Polizeibeamte von Linksextremisten angegriffen und verletzt wurden. In diesem Sinne hält der heutige Auflagenbescheid der Polizei Köln auch richtigerweise fest, dass damals wahllos Personen, „die bürgerlich normal gekleidet waren und sich so dem Verdacht aussetzten, an (der) Kundgebung teilzunehmen, … gezielt körperlich angegangen, teilweise sogar geschlagen und getreten und somit faktisch aus dem Bereich des Kundgebungsgeländes vertrieben (wurden)“.

Beisicht weiter: „Dieser Feststellung der Polizei ist nichts hinzuzufügen. Allerdings kann und darf es nicht die Konsequenz von linksextremen Gewalttaten sein, dass die friedlichen konservativen Demonstranten quasi ins „Nirgendwo“ auf irgendeinen abseitigen Demonstrationsplatz abgeschoben werden. Wir haben ein Recht darauf, da zu demonstrieren, wo uns die Bevölkerung auch wahrnehmen kann! Die richtige Konsequenz müsste also sein, dass die Polizeiführung eben ernsthaft gegen linke Störer vorgehen will, anstatt den eingesetzten Beamten die Hände zu binden.“

„Wir sind daher überzeugt, dass die größte rechtsdemokratische Veranstaltung, die Köln jemals erlebt hat, schlussendlich am 9. Mai 2009 auf jeden Fall mit mehreren Tausend Teilnehmern auf dem Roncalliplatz stattfinden wird“, so Beisicht abschließend. „Pro Köln, pro NRW und viele deutsche Islamkritiker werden zusammen mit unseren hochrangigen Gästen aus Frankreich, Italien, Flandern, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Osteuropa ein unübersehbares Zeichen gegen Islamisierung und Überfremdung setzen. Schon jetzt haben dafür wieder mehrere Dutzend Abgeordnete der verschiedenen nationalen Parlamente und des EU-Parlaments zugesagt, u.a. der Vlaams-Belang-Fraktionsvorsitzende Filip Dewinter, der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky sowie die EU-Abgeordneten Carl Lang und Mario Borghezio.“

Wenn es nach dem Willen der Kölner Polizei geht, soll hier am 9. Mai 2009 der 2. Kölner Anti-Islamisierungskongress mit internationalen Gästen stattfinden:

BarmerplatzFoto: Barmer Platz im rechtsrheinischen Köln-Deutz.




Pakistan knickt ein vor den Taliban

TalibanführerAls Zugeständnis an die Taliban wird in Nordwestpakistan die Scharia eingeführt. Die weltliche Gerichtsbarkeit wird abgeschafft. Die gesamte Justiz im einst touristischen Swat-Tal unterliegt somit künftig allein den Taliban. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari soll dieser offenen Kapitulation vor dem militanten, islamischen Extremismus bereits zugestimmt haben. Der Ausverkauf der persönlichen Freiheitsrechte nennt sich offiziell „Friedensabkommen„.

(Spürnasen: Denker, vfg, Saskia, Thomas R., Bundesfinanzminister und Bornbavarian)




Uckermann liest „Nazis“-Rufer Wirges die Leviten

Wirges DitibEs war schon eine skurrile Szene am vergangenen Samstag im Rahmen der Pro Köln-Mahnwache. Da verschanzt sich der Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, Josef Wirges (SPD), mit einer Mütze getarnt im DITIB-Hauptgebäude und ruft wiederholt von einem geöffneten Fenster aus in Richtung der Pro Köln-Anhänger „Nazis, Nazis“. Als Jörg Uckermann (Pro Köln, früher CDU), jahrelang Wirges‘ Stellvertreter im Amt des Bezirksbürgermeisters und dem Moscheeverfechter rhetorisch weit überlegen, ihn erblickt, liest er ihm gehörig die Leviten.

Uckermann im Wortlaut:

Ja, meine Damen und Herren, schauen Sie mal alle da oben rechts in die Ehrenloge der DITIB, da steht er, der Herr Bezirksbürgermeister Wirges. Sind das hier Ihre neuen Wählerscharen? Haben Sie schon in der Moschee Ihren Ehrenplatz? Weiß die Bevölkerung das? Nehmen Sie doch ihre komische Mütze ab, Sie brauchen sich gar nicht zu verstecken. Inwieweit stecken Sie mit diesen Leuten unter einer Decke? Hat Ihnen hier der Imam versprochen oder Herr Erdogan, er würde Ihnen die Wähler zuschanzen? Legen Sie Rechenschaft ab! Sind Sie auch so mutig, wenn es um die Christenverfolgung in der Türkei geht? Herr Wirges, sprechen Sie doch mal mit Ihrem Duzfreund Erdogan, wie es aussieht mit dem syrisch-orthodoxen Kloster in der Türkei. Religionsfreiheit ist keine Einbahnstrasse. Es muss hier möglich sein in unserer Demokratie, auch die intolerante Seite des Islams seriös anzusprechen, ohne dass man von Typen wie Ihnen als Nazis bezeichnet wird. Andersrum würde ich nie zu Ihnen sagen, Sie sind ein rotlackierter Faschist. Aber wenn man Ihr Verhalten sieht, dann könnte man das glatt meinen.

Hier die Rede von Uckermann im Video:

Teil 1 (nach der Rede von Markus Wiener ab min 9):

Teil 2:

(Foto: DITIB-Gebäude am 14. Februar 2009)




Trotz Todesdrohung gegen das Schweigen

Sabatina James war früher eine radikal-islamisch erzogene Muslimin und Enkelin eines Muezzins aus Pakistan. Sie träumte sogar davon, für Allah zu sterben. Als sie eines Tages ihren Cousin ersten Grades heiraten sollte, weigerte sich jedoch die junge Muslimin, die mittlerweile mit ihrer Familie längst in Österreich lebte. Ihr Vater hat stellvertretend für sie die gültige Heiratsurkunde unterschrieben.

Heute lebt die Frau unter geänderter Identität in einem Zeugenschutzprogramm. Ihren muslimischen Vornamen hat sie bei ihrem Übertritt zum Christentum abgelegt und heißt seit ihrer Taufe Sabatina. Den echten Nachnamen kennt niemand, weil Verwandte die „Abtrünnige“ töten wollen. Denn sie ist nicht nur von ihrer Religion und ihrer Tradition abgefallen und aus den pakistanischen Gesellschaftsstrukturen ausgebrochen. Sie spricht auch über das Schicksal der rechtlosen pakistanischen Frauen, der Frauen und Kinder, die in Sklaverei gehalten werden und hat darüber sogar geschrieben. Im SWR-Interview stellt sie ihr Leben und die Problematik des Islams aus einer Insider-Perspektive dar.

(Spürnase: Jürgen B.)




ZDF-Team bei Pro Köln-Mahnwache am Samstag

Pro Köln Mahnwache„Hoher“ Besuch hat sich für die Pro Köln-Mahnwache am kommenden Samstag (14. Februar, 11 Uhr Ecke Venloer Straße / Innere Kanalstraße) in Köln-Ehrenfeld angemeldet. Das ZDF lässt es sich nicht nehmen, über das Aufeinandertreffen von besorgten Kölner Bürgern und einer obskuren Koalition aus Kölner Klüngelbrüdern (SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke) und linksextremen Islam-Marionetten (DKP und Antifa) zu berichten. Das Motto der Mahnwache lautet diesmal: „Gegen Großmoscheen, Hassprediger, Minarette, Muezzinruf und Parallelgesellschaften.“

Update 13.2.09:

Morgen großes Polizeiaufgebot in Köln-Ehrenfeld

Bezirksbürgermeister und Linkspolitiker treffen auf pro Köln / pro NRW und Moscheegegner aus ganz NRW – großes Polizeiaufgebot erwartet – Militante Antifa-Aktionen nicht ausgeschlossen

Schon bei den vergangenen Samstags-Demos gegen die Großmoschee konnten nur durch mehrere Polizei-Hundertschaften die Demonstranten pro und contra Großmoschee auseinander gehalten werden. Regelmäßig fanden dabei auch unangemeldete Aktionen militanter Linksextremisten statt. Am morgigen Samstag, 14. Februar, wird folgendes Demonstrationsgeschehen erwartet:

– Demonstration von pro Köln/pro NRW ab 11.00 Uhr direkt vor dem DITIB-Gelände an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße

– Demonstration der linksextremen VVN und der Linkspartei zusammen mit Politikern der CDU, FDP und SPD-Bezirksbürgermeister Josef Wirges ab 10.00 Uhr an der Venloer Straße / Ecke Fuchsstraße

– Es werden wie bei den letzten Demos wohl wieder mehrere Polizei-Hundertschaften im Einsatz sein

– Rund um die Venloer Straße und Innere Kanalstraße ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen

– Unangemeldete Aktionen militanter Linksextremisten sind nicht auszuschließen. Bereits bei den letzten Demonstrationen hatte es diesbezüglich mehrere Vorfälle gegeben.




Beschneidungsgegnerinnen nackt gedemütigt

BeschneidungsmesserIm westafrikanischen Staat Sierra Leone, wo fast 100 Prozent der Frauen durch Beschneidung genitalverstümmelt werden und anschließend ein Leben voller Schmerzen und Qualen zu erwarten haben, sind vier Journalistinnen, die sich gegen islamische und afrikanisch-kultische Frauenbeschneidungen eingesetzt hatten, entführt und gezwungen worden, splitternackt durch einen Ort zu laufen.

Die vier Frauen wurden zur Strafe für ihren Kampf um die Menschenrechte öffentlich gedemütigt. Die Chefin einer afrikanischen Pro-Beschneidungs-Geheimorganisation bekannte sich zu der Entführung. Die Frauen seien „in unser Gewahrsam genommen worden, weil sie sich im Radio unvorteilhaft über die Genitalverstümmelung geäußert haben“. Als ob es an einer Genitalverstümmelung irgend etwas „Vorteilhaftes“ gäbe.




Widerstand lohnt sich!

Wir berichteten kürzlich über die Pläne der rot-grünen Regierung in Norwegen, den „Rassismus-Paragraphen“ zu verschärfen, um als blasphemisch empfundene Meinungsäußerungen (insbesondere Moslems gegenüber) unterbinden zu können. Der Vorschlag ist jetzt, nachdem die Blogosphäre heftig dagegen protestiert hat und das Ganze so erst bekannt wurde, gekippt worden!

Von PI-Leser Feuer und Flamme gibt’s die Fortsetzung:

Der sozialdemokratische Ministerpräsident verteidigte den Vorschlag noch, als ihm nicht bekannt war, dass der linke Koalitionspartner Senterparti, der als einzige Partei bis zuletzt daran festgehalten hatte, bereits verzweifelt plante, wie man Schaden von der Partei abwenden und das Ganze möglichst elegant zurückziehen könne.

Zitat aus dem verlinkten Artikel:

„Den starken Effekt des Engagements im Netz hatte Rot-Grün nicht einkalkuliert.“




Susanne Winter: „Ich fühle mich nicht schuldig“

Susanne WinterZwei Wochen, nachdem die österreichische Politikerin Susanne Winter am Grazer Straflandesgericht zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro und einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden ist, meldet sie sich im Interview mit PI zu Wort. „Ich werde auch weiterhin kein Blatt vor den Mund nehmen und mich auch nicht einschüchtern lassen, um Missstände anzuprangern“, gibt sich die 51-jährige Grazerin weiterhin kämpferisch.

PI: Frau Winter, Sie haben gesagt, nach heutigem Verständnis sei Mohammed ein Kinderschänder. Wie kamen Sie zu dieser Aussage?

Susanne Winter: Diese Aussage fiel im Zuge des Neujahrstreffens der Freiheitlichen Partei in Graz im Frühjahr 2008. Ich wollte in meiner Rede versuchen, Missstände, die mir als Frau und Mutter ganz besonders zu Herzen gehen, aufzuzeigen. Außerdem wollte ich Kritik üben an Fällen von Kindesmissbrauch, Zwangsehen, Gewalt gegen Frauen und an der Unterdrückung von Freiheitsrechten, wie sie leider auch hier zu Lande traurige Realität sind. Jeder einzelne Fall ist einer zuviel. Das und nichts anderes sollte in meiner Rede zum Ausdruck kommen. Dies sind ja alles Dinge, die mit unserer Kultur und unserem christlich-abendländischen Werten nicht vereinbar sind. Und in einer funktionierenden Demokratie müssen diese Missstände offen angesprochen werden dürfen, damit ein Diskurs entsteht.

Auf welche Quellen haben Sie sich bei dieser Aussage berufen?

Es gibt unzählige geschichtliche Quellen über das Leben des Propheten Mohammed. Egal ob es sich um wissenschaftliche Primärliteratur oder um sekundäre Überlieferungen handelt, die Wahrheit muss auf jeden Fall „aussprechbar“ sein. Aus prozesstaktischen Gründen kann ich Ihnen genaue Angaben diesbezüglich nicht nennen. Wer sich aber mit diesem Thema beschäftigt, wird mit Sicherheit relativ rasch fündig werden.

Sie wurden nun wegen Ihrer Aussage verurteilt. Werden Sie in Berufung gehen?

Ich wurde in vier von fünf Anklagepunkten schuldig gesprochen wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren, jedoch ist das Urteil für mich völlig unverständlich, denn ich fühle mich nicht schuldig. Das Gericht hat die historischen Quellen nicht zugelassen – selbst die unzähligen Gutachten von honorigen Juristen, Geschichtsprofessoren und Islamwissenschaftlern aus dem In- und Ausland wurden nicht zugelassen. Ich habe gleich nach der Urteilsverkündung durch meinen Anwalt die volle Berufung anmelden lassen.

Was geschieht nun als nächstes in diesem Fall?

Ich wurde ja zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bedingt auf drei Jahre sowie zu einer Geldstrafe von 240 Tagessätzen à € 100,- verurteilt. Wir warten nun das schriftliche Urteil des Richters ab und ergreifen dann das Rechtsmittel der vollen Berufung wegen Nichtigkeit, Schuld und Strafe.

Der Richter schien Ihnen nicht gerade milde gestimmt. Was für Reaktionen haben Sie aus der Bevölkerung erhalten?

Ich bekomme neben den positiven Reaktionen aus der österreichischen Bevölkerung mittlerweile Briefe aus der ganzen Welt und von allen Religionsgemeinschaften. Auch international anerkannte Religionswissenschaftler schreiben mir und setzen sich mit mir in Verbindung, um über diesen Prozess zu sprechen. Und worauf ich besonders stolz bin, dass sie mir ihr Wissen und ihren Beistand anbieten. Die Reaktionen waren und sind zu 99 Prozent positiv. So etwas gibt mir unheimlich viel Kraft. Ich bin harmoniebedürftig und wenn ich weiß, dass mir viele Menschen zur Seite stehen und gemeinsam mit mir ein Stück des Weges gehen, dann ist das für mich enorm hilfreich.

In islamischen Ländern werden teilweise Mädchen verheiratet. Sie haben nun bei diesem Thema für Wirbel gesorgt. Das wäre eine Plattform, um sich für diese „Kindfrauen“ einzusetzen. Denken Sie über ein solches Engagement nach? Sind Ihnen Fälle in Österreich bekannt?

Immer wieder berichten auch österreichische Medien über Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen in islamischen Ländern und vor allem über die Versuche dieser „Kindfrauen“, sich aus den Verhältnissen zu lösen. In Wien gibt es den Verein „Orient Express“, der immer einen Jahresbericht herausgibt und im Jahre 2006 waren es bereits 51 Frauen und Mädchen, die bei ihm um Hilfe gegen Zwangsverheiratung angesucht haben. 2005 waren es noch 46. Zugleich gab es je rund 200 telefonische Beratungen. „Mit Ermorden bedroht werden fast alle Mädchen die Nein sagen und sich gegen die traditionelle Familie stellen“, sagt eine Vertreterin des Vereins. Und die Dunkelziffer ist sicher noch um ungleiches höher. Ich werde auch weiterhin kein Blatt vor den Mund nehmen und mich auch nicht einschüchtern lassen, um diese Missstände anzuprangern. Da sehe ich mich schon ein wenig als Anwältin von Frauen und Kindern. Insbesondere Kinder sind für mich das höchste Gut einer Gesellschaft und sie sind daher auch besonders schützenswert. Sie haben leider auch keine Lobby und dennoch sind sie unsere Zukunft. Dessen muss man sich bewusst werden und gerade das ist mir als Frau und Mutter ganz besonders wichtig und daher werde ich für Kinder und ihre glückliche Kindheit weiter kämpfen.

Vielen Dank für das Interview, Frau Winter.

(Das PI-Interview führte Ben Juda)




Polizei entfernt Tibet-Fahne aus Schaufenster

TibetfahneWährend des diesjährigen Treffens des Weltwirtschaftsforums vom 28. Januar bis 1. Februar in Davos, Schweiz, spielte sich neben dem offiziellen Schauplatz eine aufsehenerregende Szene ab: Die Polizei entfernte aus Rücksicht auf den chinesischen Premierminister Wen Jiabao eine Tibet-Flagge aus einem Davoser Geschäft – der Premierminister solle sich in Davos keinesfalls an Tibet erinnern müssen, lautete die offizielle Begründung. Ebenfalls entfernt wurden Schriften des Dalai Lamas sowie tibetische Gebetsbücher.

In der Schweiz ist man über derartiges Vorgehen empört und spricht von Polizeistaat-Tendenzen. Auf NZZ-Online sind ganze Flutwellen von entrüsteten Leserkommentaren dazu eingetroffen.

„Frechheit! Wehret den Anfängen!“ Die Ausrufezeichen zeigen heftige Gefühle. „Lächerlich, beschämend, ungeheuerlich, unglaublich, widerlich, widerrechtlich, enttäuschend“: Die Adjektive purzeln, sie zeugen von Unverständnis und Entrüstung. Nur vereinzelte Stimmen signalisieren Einverständnis mit dem Vorgehen der Bündner Behörden.

Das Vorgehen der Davoser Polizei ist nicht vereinbar mit der Schweizer Verfassung, die Meinungsäußerungsfreiheit, die freie Gewerbstätigkeit und die Glaubensfreiheit garantiert.

Der Fahnen-Entscheid wird als Anzeichen dafür gedeutet, dass Freiheit und Demokratie in der Schweiz bedroht seien. „Wenn das so weiter geht, herrscht in der Schweiz bald dieselbe ‚Demokratie‘ wie in China“, heißt es in einem Leserkommentar.

Gegen die Behördenwillkür rufen besorgte Bürger daher die Davoser jetzt dazu auf, ihre Häuser demonstrativ tibetisch zu beflaggen.

Das Schweizer Fernsehen berichtet über den China-Skandal: