Jessen on tour

Eigentlich hatten wir uns ja ganz fest vorgenommen, den Gewaltversteher aus dem ZEIT-Feuilletton nicht mehr zu thematisieren. Aber das Interview mit dem Deutschlandradio ist so bizarr, dass wir es unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.




Holland in Not. Deutschland auch.

hassoun-poettering.jpgDer niederländische Parlamentarier Geert Wilders kündigt für den 25. Januar die Veröffentlichung eines islamkritischen Films an, der schon im Vorfeld hohe Wellen schlägt. Die Welt fragt sich, ob da einer die Lehren aus dem Mord an Theo van Gogh nicht begriffen habe und das EU-Parlament verfälscht die Drohrede des syrischen Großmuftis gegen die Niederlande zur Friedenspredigt.

Man fragt sich, was der größere Skandal ist: Dass sich eine angesehene konservative Zeitung aus dem Konsens der freiheitlich demokratischen Grundordnung verabschiedet, und den Verzicht auf die Wahrnehmung der freien Meinungsäußerung fordert, wenn diese terroristischen Mördern nicht genehm ist? Oder dass das europäische Parlament auf seiner offiziellen Homepage die Rede des Großmuftis des syrischen Terrorstaates zur Friedensbotschaft umdichtet und die eindeutigen Drohungen des Redners gegen die Niederlande den Bürgern schlichtweg unterschlägt? Dort liest man:

In seiner heutigen Rede vor dem EP betonte der Großmufti von Syrien, Sheikh Ahmad Badr Al-Din Hassoun, er glaube nicht an den „heiligen Krieg“. Niemand dürfe die Religion missbrauchen, um zu töten. Vielmehr müsse jeder das Leben unterstützen. Zudem unterstrich er, dass „die Frau von den Menschen und nicht von der Religion unterdrückt“ werde. Der Besuch fand im Rahmen des „Europäischen Jahres des Interkulturellen Dialogs“ statt, zu dem das EP bedeutende Persönlichkeiten einladen wird.

„Ich bin tief überzeugt, und viele mit mir, dass ein friedliches Zusammenleben von Kulturen und Religionen sowohl in der Europäischen Union als auch mit den Völkern in allen Regionen der Welt, insbesondere jenseits des Mittelmeers, im Nahen Osten, zugleich möglich und nötig ist“, so EP-Präsident Hans-Gert Pöttering zu Beginn der feierlichen Sitzung.

Seine Unkenntnis über die Verhältnisse im Nahen Osten hatte der deutsche Präsident des europäischen Parlaments Pöttering (Rechts im Bild mit Großmufti Scheich Hassoun) bereits in einer skandalösen Rede vor der Knesset offenbart, die ihm eine diplomatisch einzigartige Rüge des israelischen Parlamentspräsidenten einbrachte.

Im folgenden Bericht wird der islamische Gastredner als Friedensbotschafter in den schönsten Farben gemalt. Fortgelassen wird dabei aber die folgende Drohung gegen die Niederlande, die sich auf die geplante Veröffentlichung eines islamkritischen Films in der Tradition Theo van Goghs durch den Politiker Geert Wilders bezieht, und die von niederländischen Bloggern im Originaltext der Rede entdeckt wurde:

Wenn es zu Aufständen, Blutvergießen und Gewalt nach der Veröffentlichung des Koranfilms des PVV-Führers Geert Wilders kommt, dann ist Wilders dafür verantwortlich. Wenn Widers in seinem Film den Koran zerreisst oder verbrennt, dann zettelt er damit Krieg und Blutvergießen an. Es liegt in der Verantwortung des niederländischen Volkes, Wilders zu stoppen.

Bekannt ist dieses Zitat auch der Welt, die sich ausdrücklich auf die Drohung des syrischen Geistlichen bezieht. Wer anders als eine konservative Tageszeitung wäre berufen, in aller Schärfe die Presse- und Meinungsfreiheit als elementares Grundrecht gegen terroristische Drohungen zu verteidigen? Bedauerlicherweise knickt das Blatt in beschämender Weise ein. Unter der Überschrift „Rechtspopulist will Muslime provozieren“ verabschiedet sich die Welt von den Errungenschaften der aufgeklärten Zivilisation:

Will er der nächste Theo van Gogh werden? Trotz aller Warnungen will der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders im Januar einen Film zeigen, der als erneute Beleidigung des Islam verstanden werden könnte. Die ersten Warnungen sind deutlich: „Es wird Dutzende Tote geben.“

Niemand kann behaupten, Geert Wilders sei nicht gewarnt gewesen. Der niederländische Rechtspopulist weiß um das tragische Ende des Filmemacher Theo van Gogh, der im November 2004 von einem muslimischen Fundamentalisten am helllichten Tag bestialisch ermordet wurde. Van Gogh hatte den Kurzfilm ,,Submission“ gedreht, der den Islam scharf kritisiert. Das eigentliche Ziel des Anschlags, dass das einst so liberale Nachbarland nachhaltig verändert hat, galt der islamkritischen Politikerin Ayaan Hirsi Ali. Die weltberühmte Niederländerin somalischer Herkunft muss sich bis heute verstecken und täglich um ihr Leben bangen.

All das weiß Wilders. Und doch will der Politiker am 25.Januar einen zehnminütigen Film zeigen, der als erneute Beleidigung des Islam verstanden werden könnte. Wilders hat niemandem die Handlung verraten, und so gibt es nur Mutmaßungen. Aber es geht um den Koran, und der Beitrag orientiert sich offenbar am Vorbild „Submission“.

Fernsehsender in Holland haben die Ausstrahlung schon verweigert. Wilders versuchte daraufhin, den Streifen in der Sendezeit der politischen Parteien unterzubringen. Auch das klappte nicht. Nun will das Enfant Terrible aus der Provinzstadt Venlo sein Anti-Islam-Pamphlet bei YouTube zeigen. Die Macher der amerikanischen Videoplattform äußerten bislang keinerlei Bedenken.

Sie haben richtig gelesen: Die vormals konservative deutsche Tageszeitung Die Welt bezeichnet den Mord an Theo van Gogh durch einen muslimischen Terroristen als eine Warnung, die es in Zukunft zu berücksichtigen gilt, wenn europäische Bürger, Journalisten oder Parlamentarier sich zum Islam in einer Weise zu äußern beabsichtigen, die von Terroristen „als Beleidigung des Islam verstanden werden könnte„.

1933 mussten die Nationalsozialisten die freie Presse in Deutschland noch gleichschalten. Mit den feigen Enkeln der damaligen Journalisten wird man nicht soviel Mühe haben. Die hätten schon die Hakenkreuzfahne gehisst, als in den 20er Jahren die ersten Braunhemden auf Deutschlands Straßen marschierten. Man kann sich nur noch schämen.

(Spürnasen: Jutta, Kowski)




Fanpost aus Wuppertal

Der tendenziöse WDR-Beitrag über PI zeigt erste Wirkung. Uns erreichte soeben folgende Email von Said A. aus Wuppertal (Text unverändert übernommen):

hallo erstmal!!!ich wollt mal sagen eure seite ist einfach nur der grösste müll was man je gesehen und gelesen hat!!!ihr denkt ihr hättet ahnung und ihr wisst bescheid über alles dabei seid ihr einfach nur naive menschen die sich hinter mauern und seiten verstecken!!!ihr seid genau die menschen art die dafür verantwortlich sind das menschen anschlage usw verüben!ihr solltet mal erst eure sprache und eure mentalität und religion verstehen dann könnt ihr über andere menschen herziehen!!und hey zu dem typen der meint einen muselmeuchel mit der axt zu erschlagen den könnt ihr direkt zu mir schicken wenn ihr wollt!!!lernt die religionen zb den islam erst richtig kennen lebt erst mit ihnen dann könnt ihr über die her ziehen!!!alles was ihr in euren seiten und in den medien von euch gibt ist alles nur propagande und rassen gruppesierung!!!wenn ihr euch mit leuten des islams unterhalten wollt dann spricht mit den leuten die auch wirklich den islam ausleben und den islam verstehen.sucht euch nicht die leute raus die ein schlechtes bild vom islam geben sondern sucht mal nach wirklichen gelehrten!es ist noraml wenn ich extra nur schlechte leute in den medien sehe das ich schlecht davon denke!




TV-Tipp: PI auf Cosmo TV, heute 15.55 Uhr

Cosmo TVDas WDR-Integrationsmagazin Cosmo TV beschäftigt sich heute unter anderem mit der von Blogs wie PI geübten Kritik am Islam. Wenn der Beitrag allerdings so oberflächlich ist wie die Webinfo dazu, dann sollte man keine allzu große Erwartungshaltung haben.

UPDATE: Der WDR-Beitrag ist jetzt online anzuschauen –>

» michael.kiefer@uni-erfurt.de

(Danke fürs Hochladen an Amazone)




„Allen Rauchern aus der Seele getreten“

Ist es möglich, Jens Jessens Entleisung noch zu toppen? Wir hätten das nicht geglaubt, aber die taz macht’s möglich. Helmut Höge (Foto) darf dort seinen ganzen antideutschen Hass ausgießen. Im Gegensatz zu Jessen, der das brutale Zusammentreten eines alten Mannes wenigstens der Form halber bedauerte, freut sich Höge über den grausamen Vorfall, denn die Täter hätten schließlich allen Rauchern „aus der Seele getreten“.

Landauf, landab regt sich das bildungsbürgerliche Feuilleton, ganz zu schweigen von der spießbürgerlichen Politik und dem rechtspopulistischen Boulevard, über zwei rauchende „Schläger“ mit Migrantenhintergrund auf, die einen Schuldirektor i. R. als „Scheißdeutschen“ beschimpften.“

Warum Schläger in Anführungszeichen? Was muss man noch tun, um bei Höge ein Schläger ohne Anführungszeichen zu sein?

Ich kann mir eigentlich keine treffendere Bezeichnung für so eine bayrische Respektsperson denken. Und dass sie ihn zusammenschlugen, ist zwar eine bedauerliche Entgleisung, aber erstens haben sie damit allen Rauchern aus der Seele getreten, die nun permanent von selbsternannten Rauchverbotswächtern angepisst werden, und zweitens werden doch umgekehrt andauernd ausländisch aussehende Jugendliche von Kerndeutschen als Scheißausländer beschimpft, sogar zusammengeschlagen, angezündet, von postfaschistischen Polizisten an die Wand gestellt oder sonst wie mies behandelt.“

Einem Menschen die Schädelknochen zu brechen, ist als eine „bedauerliche Entgleisung“, etwa so, als würde man einen Mitmenschen als „Arschloch“ bezeichnen. Wie verkommen ist eigentlich ein Mensch, der so etwas schreibt, der es rechtfertigt, dass die ohne Zweifel Ausländern widerfahrene Gewalt an einen beliebigen Deutschen zurückgegeben werden darf?

Seien wir ehrlich: Wenn irgendwo auf der Welt ein Mistvolk – gleichermaßen nach unten hin überheblich wie zur Macht hin unterwürfig – es verdient, attackiert zu werden, dann ist es dieses scheißdeutsche!

Das ganze „scheißdeutsche Volk“ verdient also wie der Rentner in München von gedemütigten, unterdrückten und unverstandenen Migranten attackiert zu werden. Zumindest einen Scheißdeutschen, der es verdient hätte, stellvertretend für alle tatsächlichen und gefühlten Postfaschisten richtig eins auf’s Maul zu kriegen, haben wir jetzt kennengelernt. Er ist der gewaltverherrlichende Linksfaschist Helmut Höge. Er schreibt für die taz, ein Berliner Schmierblatt, mit dem man nicht nur toten Fisch einwickeln und den Mülleimer auslegen darf, sondern das man allgemein akzeptiert ganz offen auch in der U-Bahn lesen darf.

(Spürnase: Beatrix K.)




Joachim Steinhöfel zum Afghanistan-Einsatz

Joachim SteinhöfelIn „Meine Meinung – Jetzt spricht Steinhöfel“ widmet sich der Ex-Media Markt-Anwalt Joachim Steinhöfel seit kurzem mit einer Video-Kolumne auf bild.de jeweils rund eine Minute lang aktuellen politischen Themen. Dabei will er vor allem „als Gegenstimme zum politisch-korrekten Gesäusel in unserer Republik“ wahrgenommen werden. Mit seinem aktuellen Beitrag zu einem etwaigen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat er dies – so finden wir – voll und ganz unter Beweis gestellt. Video




Netzeitung berichtigt Schlagzeile

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Wenn jüdische Schüler angegriffen werden, müssen die Täter wohl „Rechte“ sein, dachte sich die Netzeitung und titelte gestern dementsprechend (siehe Screenshop oben) zu einem Überfall in Berlin. PI-Leser Scotti machte die Redaktion auf den Denkfehler aufmerksam, und die Netzeitung zeigte sich einsichtig.

Scotti schrieb:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: scotti
Gesendet: Freitag, 18. Januar 2008 00:10
An: NZ-Leserbriefe
Betreff: Punks hetzen Hund auf jüdische Schüler

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Artikel „Rechte Punks hetzen Hund auf jüdische Schüler“ titeln Sie in der Überschrift „Rechte Punks“. Ihr Artikel deckt sich jedoch nicht mit Ihrer Überschrift. Auch in anderen Internet-Quellen kann kein „rechter“ Hintergrund festgestellt werden.

Punks sind in der Regel der linken Szene zuzuordnen. Es ist bekannt, dass es auch wenige „rechte“ Punks gibt. Haben Sie nähere Informationen zur politischen Ausrichtung dieser Punks, oder ist Ihrer/Ihrem Redakteur/in bei der Formulierung ein Fehler unterlaufen?

Es gibt auch einen linken Antisemitismus, der von fast allen Medien totgeschwiegen wird.

Für nähere Informationen wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

scotti

Daraufhin änderte die Netzeitung die Überschrift wie folgt:

bildschirmphoto4.jpg

Und Scotti erhielt von der Redaktion folgende Antwort:

Hallo,

Sie haben recht, wir haben den Fehler korrigiert.

Vielen Dank und bleiben Sie uns als kritischer Leser erhalten!

Tilman Steffen

______________________

NZ Netzeitung GmbH | Redaktion Politik
Karl-Liebknecht-Straße 29
10178 Berlin

Tel.: (030) 2327 6851
Fax: (030) 2327 6874
Mail: tilman.steffen@netzeitung.de




Wie man in den Wald hineinruft…

Rufer im WaldeIn einem Interview mit hr2 hat Jens Jessen, Feuilleton-Chef der ZEIT, gestern noch einmal Stellung genommen zu den medialen Reaktionen auf seine Videobotschaft, in der er dem in der Münchner U-Bahn fast zu Tode geschlagenen Rentner indirekt die Schuld an der brutalen Gewalttat eines türkischen und griechischen Migranten gab. Jessen nimmt in dem Gespräch, das PI nachfolgend dokumentiert, nicht die Gelegenheit wahr, sich für seine Unterstellungen zu entschuldigen – im Gegenteil.

Sein Thema ist, dass die Meinungsfreiheit im Internet schlecht ist (siehe dazu auch sein Gesinnungsgenosse Hans Leyendecker: „Blogger zum Teil antidemokratisch“) und dass die Medien da eine „Vorauswahl“ betreiben, die natürlich in seinem Sinne sein soll. Es geht ihm darum, kritische Stimmen mundtot zu machen und er nennt als Vorwand entgleiste Kommentare. Diese sind natürlich nicht zu entschuldigen, doch Jessen selbst hat sie durch seine rassistischen Äußerungen gegen Rentner provoziert. Wer so viel Hass sät wie Jessen, wer Opfern brutalster rassistischer Gewalt die Solidarität verweigert, seine rassistischen Ressentiments so offen ausdrückt wie Jessen, der schürt Aggression, Wut und Verzweiflung. Der gießt Öl ins Feuer, wo es gälte, mit den Opfern von Gewalt und Rassismus Solidarität zu zeigen. Er entschuldigt die Täter, und liefert damit sogar einen Vorwand für weitere, mögliche Hassverbrechen. Worin unterscheidet sich Jessen eigentlich noch von neonazistischen Einpeitschern, außer dass seine Objekte der Diffamierung eben nicht Migranten, sondern Einheimische sind?

Aber lesen bzw. hören Sie doch selbst:

Moderatorin: Haben Sie auch gedacht, in aller Ernsthaftigkeit, man muss es doch sagen dürfen? Oder warum haben Sie das gemacht?

Jessen: Nein, das habe ich eigentlich nicht gedacht. Ich habe gedacht, man muss mal etwas anderes sagen, als das, was immer gesagt wird. Nämlich dass es ein riesiges, gewaltiges, schreckliches Problem mit ausländischer Jugendgewalt gibt. Und mir ging es darum, den Blick auf etwas zu lenken, worüber eben wenig oder ungern gesprochen wird: Dass es vielleicht für die Integration auch ein atmosphärisches Hindernis gibt in der Gesellschaft. Das war mein Antrieb.

Jetzt reden wir ja in dieser Sendung vor allen Dingen auch um die mediale Wirkung von solchen Äußerungen. Sie haben sich als Medium die Videobotschaft ausgewählt, die man von Al-Kaida ebenso kennt wie von der Kanzlerin. Wieso sind Sie auf das Internet gegangen? Wieso eine Videobotschaft?

Na, da muss ich gestehen, dass ich mir das überhaupt nicht ausgewählt habe. Ich bin darum gebeten worden, für unser Portal eben solche Videokommentare zu sprechen. Und es hat sich denn auch gleich gezeigt, dass ich damit auch wahrscheinlich keine Erfahrung habe. Und wahrscheinlich ganz viele von uns nicht, weil das Internet offenbar ein Raum ist, der zwar öffentlich ist, aber anders strukturiert als die öffentlichen Räume, in denen sich zum Beispiel der Hörfunk oder eine gedruckte Zeitung bewegen. Wo es eine Vorauswahl des Publikums gibt, und wo man ungefähr den Horizont kennt der Leute, zu denen man spricht; und das ist im Internet offenbar vollständig unberechenbar – und nicht nur das: Es ist auch ein Raum, in dem sich sehr schnell eben Netzwerke organisieren lassen, um missliebige Meinungen eben zu perhorreszieren. Also das war eine ganz gespenstische Erfahrung mit welcher Geschwindigkeit und wie – das sah man dann an so stereotypen Formulierungen – eben, wie stark synchronisiert sich da Leute melden können.

Sie sind ja auch mit der Videobotschaft, Herr Jessen, dann, sagen wir mal medial übergreifend, zitiert worden. Sie sind ja wieder in die Printmedien gekommen, in dem Fall in die Bildzeitung auf die andere Hälfte der Doppelseite war Frank Schirrmacher zitiert. Was haben Sie denn gedacht, als Sie das gesehen haben?

Na ja, also das ist so ne – ist auch eine ambivalente Erfahrung. Das ist so ne Mutprobe – das muss man aushalten. Aber es ist auch ein Ritterschlag. Also von der Bildzeitung gehasst zu werden, das ist sozusagen eine – vielleicht die letzte – Möglichkeit, in einer Demokratie geadelt zu werden. Die Internet-Erfahrung ist etwas anderes: Also das ist ein unfassbarer Hass, der sich da artikuliert. Eben, das hat nicht dieses Kühle und strategisch Geplante, was die Bildzeitung ja immer hat, sondern, eben, das ist so ein richtiger Mob. Insofern auch ernüchternd, weil man ja lange gedacht hat, dass das Internet auch so – in gewisser Hinsicht – ein emanzipatorisches Medium ist, in dem sich sozusagen das Bessere im Menschen, das Aufgeklärte, eine vorurteilsfreie Diskutierfreude artikulieren würde. Das muss es aber eben, wie man jetzt gesehen hat, gar nicht tun. Es kann genauso gut eben ein Forum für schlimme und schlimmste eben Ressentiments, Volksverhetzung, Gewaltandrohung usw. sein.

Ist es das, was da kommt?

Ja! Das ist unglaublich! So Lieblingsphantasie eben, die dann auch so stereotyp wiederholt wird, ist die Hoffnung, dass eben ausländische Jugendliche mir bald den Schädel eintreten und meine Frau vergewaltigen; oder dass sie wünschen, dass ich mal den Kameraden der Leserbriefschreiber begegne – solche Sachen.

Also offensichtlich haben Sie doch auch da mit einem Tabu gebrochen. Waren Sie sich dessen bewusst? Würden Sie sich auch vielleicht wieder so äußern?

Na ja, also jetzt wird man nie wieder zurückweichen können, nicht. Das ist ausgeschlossen. Diesen Leuten kann man kein Zeichen der Schwäche, nicht mal ein Zucken gönnen. Das erstaunliche ist eben, dass das Internet eben ein Forum bietet, eben, sozusagen für die schlimmsten Segmente unserer Gesellschaft, sich Mehrheiten zu organisieren. Das muss man einfach so sagen. Wenn es irgendwann schreckliche, politische Bewegungen gibt, dann werden die eben auf solche Erfahrungen zurückgreifen können.

Jens Jessen, Feuilleton bei der Zeit, über die Videobotschaft und die Folgen.




Kolats Welt

Ein Forum für seine wirren Aussagen („Roland Koch gefährdet nationale Interessen“) gibt die WELT heute dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat. Er wirft Koch vor, jugendliche Migranten zu verprellen, die doch gerade „die Zukunft Deutschlands“ seien. Gewalt gehe, so Kolat, „nicht von Migranten, sondern von der vernachlässigten Unterschicht“ aus. Der Blog Davids Medienkritik hat sich mit dem Kampf der WELT gegen Roland Koch und die eigenen Leser beschäftigt…




Welt, SpOn, taz und sz thematisieren Jessen

ZeitungenDie skandalösen Aussagen des Lenin-Verehrers ZEIT-Feuilletonredakteurs Jens Jessen (PI berichtete erstmals am 11.1.) über den von Migranten zusammengeschlagenen Rentner in der Münchner U-Bahn sind – nachdem gestern die BILD-Zeitung das Thema groß gefahren hat – nun auch in den anderen Medien angekommen. Es berichten die Welt (erstklassiger Kommentar von Thomas Schmid), SpOn, die taz (Konservativer Gesinnungsterror und „Bild“ hetzt gegen „Zeit“-Feuilletonchef) sowie die Süddeutsche – die beiden letztgenannten im gewohnt klassenkämpferischen Stil.

Lothar Müller schreibt in der sz:

An diesem Mittwoch bekam die Redaktion des RTL-Dschungelcamps Post vom Bild-Kolumnisten Franz Josef Wagner: „Da Eure Show im Urwaldsumpf der Langeweile zu versinken droht, würde ich gern Jens Jessen, den Feuilleton-Chef der Zeit, bei Euch einweisen lassen. Der Mann hat den Unterhaltungswert eines durchgeknallten Dschungel-Tarzans.“

Das war noch eine der milderen unter den Invektiven, denen Jessen in Websites wie „Politically Incorrect“, aber auch in Leserbriefen an die eigene Zeitung ausgesetzt ist, seit er in einem Videoblog vom 11. Januar 2008 zur Debatte um das Gewaltpotential ausländischer Jugendlicher Stellung genommen hatte.

(…)

Seinen Lesern als unverbesserlicher bürgerlicher Liberaler bekannt, ist Jessen in dieser Doppelgänger-Gestalt zum Leninisten mutiert. Auf der Website „Politically Incorrect“ wird dieser beschrieben: „Der Cordanzug spannt über dem Bierbauch, das schüttere Haar ist ergraut. An der Wand der Massenmörder Lenin in einsamer Denkerpose. Das Bild könnte er aus Honeckers Nachlass ergattert haben. Man kann sich keine bessere Karikatur der Unbelehrbarkeit einer 68er Witzfigur ausdenken.“

Schon der denunziatorische Stil dieser Bildbeschreibung lässt aufhorchen. Vollends gibt sie sich als Infamie zu erkennen, liest man Jessens Erläuterung zur Herkunft seines Lenins: „Das Bild stammt aus der Parteileitung der Universität Leipzig, allwo es einige tapfere Studenten in der Wendezeit geplündert haben, als sie nach Stasi-Spitzelakten suchten. Einer von ihnen hat es mir später in Anerkennung meiner publizistischen Unterstützung der Stasi-Enttarnungen geschenkt.“

Guter Witz! Wie fänden Sie es denn, wenn sich jemand Massenmörder Hitler an die Wand hängen würde, weil er das Bild in Anerkennung seiner Unterstützung der Gestapo-Enttarnungen geschenkt bekommen hat? Würden Sie das dann auch locker als Jagdtrophäe betrachten oder nicht vielleicht doch eher dem Besitzer Bewunderung für den „Führer“ unterstellen?

(Danke an die vielen Spürnasen-Hinweise)




Journalisten sehen Gefahr durch Blogger

PI-BloggerIm ungefilterten Informationsfluss in Blogs und Foren sehen „professionelle“ Journalisten wenig Bereicherung, aber viel Gefahr. In einer Diskussionsrunde mit Bloggern und Medienpolitikern in der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung forderten Journalisten nicht Freiheit, sondern Reglementierung. Es müssten „Qualitätsstandards“ eingeführt werden, um den unmündigen Bürger vor „unkontrolliertem Informationsfluss“ zu schützen. Solche Maßnahmen nennt man normalerweise Zensur.

So malte der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, das Szenario an die Wand, dass die Information durch Blogs „außer Kontrolle“ geraten könnte. (…) Auch der Medienwissenschaftler Marcel Machill von der Universität Leipzig (…) forderte für das Internet genauso Regeln aufzustellen, wie dies für analoge Medien getan worden sei. „Das Internet kann kein illegaler Raum sein“, sagte Machill.

Auch Marc Jan Eumann, Vorsitzender der Medienkommission der SPD, möchte die „Medienkompetenz“ der Menschen stärken, soll heißen, sie mögen bitte nur das glauben, was die Dressurelite ihnen zuzumuten gedenkt. Das Internet wird zunehmend zur Gefahr für die Pläne, welche die Regierungen mit ihren Fußvölkern vorhaben, man stelle sich allein das Nicht-Ausmaß der Kenntnis über die Religion des Propheten und die Transformsation Europas in Eurabien ohne Internet vor. Blogger haben auch etliche „Nachrichten“ über Israel, die uns die Profis in die Wohnstuben liefern, als miese Propaganda enttarnt (siehe beispielsweise hier, hier oder hier).

Eindringlich vor einer Regulierung des Internets warnte der Blog-autor Alex Au Weipang aus Singapur. Mit der Begründung, einen „verantwortungsvollen Umgang“ mit dem Internet zu fördern, habe die Regierung in seinem Land 1996 faktisch die Zensur eingeführt. „Ich breche seit zwölf Jahren das Gesetz, und nur weil es nicht rigide durchgesetzt wird, sitze ich noch nicht im Gefängnis“, sagte Weipang. Er ist einer der wenigen Regierungskritiker in dem Stadtstaat. „Wenn der Tag kommt, an dem die Blogger in der Lage sind, die öffentliche Meinung gegen den Willen der Regierung zu drehen, wird es spannend, ob diese Gesetze eine strengere Anwendung finden“, sagte Weipang.

Ein Drehen der öffentliche Meinung gegen den Willen der Regierung? Ein Alptraum für Europas „Demokraten“, den es mit allen Mitteln zu verhindern gilt – auch mit denen des „Qualitätsmanagements“.

(Spürnase: FreeSpeech)




BILD: „Jessen ins Dschungel-Camp“

Post von WagnerMittlerweile hat der „Fall Jessen“, über den PI vor fünf Tagen erstmals berichtete, via FAZ auch die auflagenstärkste deutsche Tageszeitung erreicht. In gleich drei Artikeln (hier, hier und hier) behandelt die BILD Jessens geistige Irrungen und Wirrungen, wobei uns der Kommentar von Franz-Josef Wagner am besten gefällt.

Liebes RTL-Dschungel-Camp,

da Eure Show im Urwaldsumpf der Langeweile zu versinken droht, würde ich gern Jens Jessen, den Feuilleton-Chef der „Zeit“ bei Euch einweisen lassen. Der Mann hat den Unterhaltungswert eines durchgeknallten Dschungel-Tarzans – jedenfalls spricht, denkt er so auf dem Videoblog seiner Zeitung.

Das Problem (ausländische Jugendkriminalität) sei, „dass es zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen Deutschen auch“.

Der „deutsche Spießer“ zeige „sein fürchterliches Gesicht mit seinen unzähligen Gängelungen, blöden Ermahnungen, ständigen Anquatschereien, die ausländische Jugendliche zu erleiden haben“.

Folgt man dem Feuilleton-Chef der „Zeit“, ist der Münchner Rentner, der darauf hinwies, dass Rauchen in der U-Bahn nicht erlaubt ist, selbst schuld, dass er fast ins Koma getreten wurde. Folgt man gedanklich dem „Zeit“-Mann, ist der Rentner der Fiesling.

Liebes RTL-Dschungel-Camp, mit Jens Jessen hätten Sie einen Kandidaten, vor dem Kakerlaken, Mehlwürmer, Spinnen und alles Glitschige auf dieser Welt Angst hätten. Was für ein Quotenhit!

Herzlichst

Ihr F. J. Wagner

» fjwagner@bild.de

(Spürnasen: Ralf S. und Ruhri)




Jessen: „Deutschland hat ein Spießer-Problem“

Erschrocken hat sich der Feuilletonchef der ZEIT, Jens Jessen (Foto). Nein, nicht etwa im nachhinein über seinen unfassbaren Videobeitrag, in dem er dem „spießigen“ Rentner in München schuld an dessen Opferstatus gab. Erschrocken war der 52-Jährige darüber, dass die Leser tatsächlich das verstanden hatten, was er zum Ausdruck bringen wollte und ihrer Empörung in einer Email-Flut Luft machten.

Und so betont er tapfer, dass er es nicht so gemeint hat, was er gesagt hat und dass seine gutmenschliche Seele angesichts der „Schlammschlacht des Wahlkampfes, die das Ausländerthema perfide instrumentalisiert“ etwas in Wallung geraten war. Man habe ihn bedauerlicherweise missverstanden, nein, nein, das Vergewaltigungsopfer war nicht selbst schuld, weil es einen kurzen Rock trug.

Und dann kommt sie doch wieder, die Quasi-Rechtfertigung für die Täter, die aber keine sein soll:

„(…) ich beharre allerdings darauf, dass Deutschland ein Spießer-Problem hat. Und dass in diesem Land mit unerbetenen und zudringlichen Ermahnungen, Ratschlägen, Besserwissereien und scheelen Blicken jeder Ausländer schlechte Erfahrungen macht (…)

Stimmt, Deutschland hat ein schweres Problem – und zwar mit linken Spießern vom Schlage Jessens, die uns ungebeten mit ihren oberlehrerhaften Ermahnungen, Ratschlägen und Besserwissereien vorschreiben wollen, was wir zu denken und wie wir zu handeln haben und die jeden mit scheelen Blicken und Schlimmerem bedenken, der es wagt, von der vorgegebenen Route abzuweichen.

» jessen@zeit.de
» Tagesspiegel: Gewaltproblem praktisch gelöst

(Spürnase: Blindenhund)




Islam gefährdet Grundrecht auf Meinungsfreiheit

Spon WinterSpOn-Teaser zum Artikel von Alexander Schwabe über Susanne Winter.

In Österreich bahnt sich ein Konflikt um unser Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit an, der richtungsweisend für Europa sein könnte. Passt sich Europa dem Islam an, oder gelingt die Integration des Islam in das europäische Wertesystem? Und in wie weit werden die freiheitlichen Werte noch von westlichen Institutionen in Gerichten, Medien und Politik vertreten, wenn sie den Interessen des Islam nach Errichtung islamischer Zensurnormen nicht widersprechen? Es geht um viel mehr als nur die islamkritischen Äußerungen der FPÖ-Politikerin Susanne Winter, es geht um die Wahrung unserer Menschenrechte und unserer freiheitlichen Kultur.

Frau Winter sprach über die demografische Veränderung Österreichs hin zu einer islamischen Mehrheit und über den Propheten, der „im heutigen System“ ein „Kinderschänder“ sei.

Früher oder später musste ein solcher Konflikt aufbrechen. Irgendwann würde ein mutiger Mensch nicht länger schweigen wollen und eine unbequeme Wahrheit über den Islam aussprechen. Im konkreten Fall über den Propheten Mohammed, der eine Sechsjährige geheiratet hatte, und als sie neun Jahre alt war mit ihr Geschlechtsverkehr betrieb. Es ist das Recht eines jeden Menschen diesen Sachverhalt als Kinderschänderei zu bezeichnen. Doch mit der Ausbreitung des Islam in Europa kommt bei einer solchen wahrheitsgemäßen Feststellung die Frage auf, welche Folgen das hat.

Für die bisherigen Unterstützer der Islamausbreitung sind solche Fakten mehr als nur peinlich. Sie stehen da als entweder Unwissende, die keine Ahnung vom Islam haben, oder als skrupellose Unterstützer einer Ideologie, die gegensätzlicher zu unseren Rechten gar nicht sein könnte.

Entsprechend heftig reagieren Medien und Politiker, die bisher die Islamausbreitung unterstützt haben, und greifen Frau Winter auf der moralischen Ebene an. „Rechtspopulistin“, „Einpeitscherein“, und Vorwürfe wie „Volksverhetzung“ usw. Das übliche Diffamierungsrepertoire, um davon abzulenken, was wirklich gesagt wurde, und eine inhaltliche Debatte zu vermeiden.

Religionskritik ist eine der wichtigsten kulturellen Errungenschaften der europäischen Geschichte. Ihr verdanken wir nicht nur das Erlöschen inquisitorischer Scheiterhaufen, sondern sie war eine wichtige Basis, auf der unsere heutigen Freiheiten und Rechte gedeihen konnten. Mit der Ausbreitung des Islam geht offensichtlich all dies wieder verloren, wie die vielfältigen Zensurforderungen islamischer Verbände aktuell zeigen.

In Österreich sorgt nun die Ausübung unseres Rechtes auf Religionskritik für ein Klima mittelalterlich anmutender Rage wegen Gotteslästerung. Dabei wäre es mittels Religionskritik am Islam höchst dringlich geboten, die Verfolgung von Konvertiten, Ehrenmorde, Zwangsehen, Juden- und Ungläubigenhass, innerfamiliäre Gewalt, nach dem selben Muster der kritischen Aufarbeitung anzugehen. Wenn es richtig war, die Inquisition zu überwinden, trifft selbiges auch auf den Islam als Recht sprechende und Recht gebende Ideologie zu. Denn die kritiklose Akzeptanz des Islam führt zwangsläufig noch hinter mittelalterliche Verhältnisse religiös begründeten Unrechts, letztlich in eine islamisch geprägte Staats- und Gesellschaftsform.

Die Ausbreitung des Islam bedeutet zwangsläufig die Angleichung unserer Kultur an islamische Normen, wenn Konflikte vermieden werden sollen. Denn die islamische Seite ist vollkommen unflexibel, da sie ihr Gesellschaftskonzept für einzig wahr, direkt von Allah gegeben hält, was Kompromisse nur taktisch und zeitlich begrenzt zulässt. Nicht aber grundsätzlich. Darum geht Flexibilität nur von Europa aus mit der Folge der Angleichung an islamisches Recht und Normierung. Hinzu kommt, dass es im Interesse der islamfreundlichen Politiker und Medien liegt, den Islam so darzustellen, dass die kulturellen Differenzen vorläufig so gut es geht verborgen bleiben. Der Islam wird massiv und institutionalisiert als kompatibel zu unseren Rechten und Freiheiten dargestellt. Würde die Wahrheit über den Islam breiten Schichten der europäischen Bevölkerung bekannt, wäre die Islamisierung nicht mehr so leicht durchsetzbar. Dies gilt es so gut es geht zu verhindern, und darum nun die große „Empörung“ gegenüber einer informierenden und warnenden Stimme, die das Kartenhaus einstürzen lassen könnte.

Was Frau Winter gesagt hat, ist die Wahrheit. Mohammed ist nach heutigen Maßstäben ein Kinderschänder. Hierzu aus einer in der gesamten islamischen Welt anerkannten Quelle, die Hadithe (Überlieferungen) von Buchari, die in ihrem Stellenwert gleich nach dem Koran liegen.

Sahih Buchari Band 5, Buch 58, Nummer 234:

Aisha berichtete: Der Prophet heiratete mich, als ich ein Mädchen von sechs (Jahren) war. Wir gingen nach Median und bleiben im Haus von Bani-al-Harith bin Khazradsch. Dann wurde ich krank und mein Haar fiel herunter. Später wuchs mein Haar (wieder) und meine Mutter, Um Ruman, kam zu mir, während ich in einer Schaukel mit einigen meiner Freundinnen spielte. Sie rief nach mir und ich ging zu ihr, unwissend darüber, was sie mit mir tun wollte. Sie nahm mich an der Hand und ließ mich an der Haustüre stehen. Ich war damals außer Atem, und als mein Atem wieder in Ordnung war, nahm sie Wasser und rieb mein Gesicht und mein Kopf damit. Dann nahm sie mich ins Haus hinein. Im Haus sah ich einige Ansari-Frauen, die sagten: “Beste Wünsche und Gottes Segen und viel Glück.” Dann vertraute sie mich ihnen an und sie bereiteten mich (für die Heirat) vor. Unerwartet kam Gottes Apostel zu mir am Vormittag und meine Mutter reichte mich ihm über und zu dieser Zeit war ich ein neun Jahre altes Mädchen.

Bestätigt wird diese Überlieferung als Recht gebendes Element in der Scharia, wo das Heiratsalter für Mädchen und Jungen geregelt ist. Im Iran wurde erst vor kurzem aufgrund von Protesten das Heiratsalter von Mädchen von 9 auf 13 Jahre herauf gesetzt.

Über die offizielle Rechtsprechung hinaus sind die islamischen, oft auf der Scharia gründenden „Traditionen“ höchst lebendig. Die offizielle Rechtssprechung darf somit nicht als Normbeispiel für die jeweilige islamische Gesellschaft gesehen werden (Fallbeispiel Afghanistan).

Einer kritischen Haltung gegenüber dem Islam kommt höchste Bedeutung zu, will man unsere westlichen, an den Menschenrechten orientierten Gesetze bewahren, und den Schutz für die Opfer dieser zu den Menschenrechten konträr ausgerichteten Ideologie gewährleisten. Und zwar nicht erst als Opfer, sondern auch in präventiver Form für potentielle Opfer.

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam ist darum auch in den Details des Koran und der Hadithe unumgänglich. Denn darauf beruht nicht nur die islamische (Un)Rechtssprechung, sondern auch die ethischen Werte des Islam sind abgeleitet vom Koran und der Prophetenfigur. So lange der Prophet völlig kritiklose Verehrung erfährt, obwohl er ein sich sexuell an einem Kind verging, ein Sklavenhalter, der „Beutefrauen“ in seinem Harem hielt (siehe die jüdische Beutefrau nach dem Judenmassaker von Medina, die sich wohl kaum freiwillig dem Propheten hingab nachdem von diesem zuvor ihre ganze männliche Verwandschaft enthauptet worden war), ein Karawanenräuber, ein Angriffskrieger war, und einer, der Morde an Kritikern und Dichtern in Auftrag gab – so lange ergibt sich mit der westlichen Kultur und dem Recht auf Ablehnung solcher abscheulichen Verbrechen ein Konfliktpotential.

Es kann gelöst werden, indem die islamische Welt eine kritische Haltung zum Propheten einnimmt, ihn historisiert, und nicht mehr als Vorbild für die Gegenwart betrachtet, was angemessen und notwendig wäre – aber unwahrscheinlich aufgrund der zentralen Stellung des Propheten im Islam. Oder indem sich der Westen die Zensurnormen des Islam zu eigen macht, und diese Kult- und Führerfigur keinerlei kritischer Betrachtung mehr unterzogen werden darf.

Es ist vorhersehbar, dass die islamfreundlichen, linksgrünen Multikulturalisten die propagandistisch inszenierte „Empörung“ islamischer Verbände und eventuell folgender Krawalle instrumentalisieren, um uns ihre (islamkonformen) Zensurnormen verschärft aufzuzwingen. Sie berufen sich dabei auf die Paragrafen gegen „Volksverhetzung“, des „Antirassismus“ ect. und meinen damit in Wirklichkeit, dass Information die ihren politischen Zielen widerspricht, unterdrückt werden soll. Gegenüber der katholischen Kirche nehmen sich dagegen die Linksgrünen heraus, was sie gegenüber dem Islam niemals zugestehen. Was zeigt, wie etabliert unterschiedliche Bewertungen bei den Religionen an die Interessen der linksgrünen Normgeber, willkürlich und kulturell-rassistisch angepasst sind.

Würden übrigens all die Volksverhetzungsparagraphen tatsächlich angewandt, müsste der Koran verboten werden. Denn andere Menschen die Menschlichkeit abzusprechen – das ist Volksverhetzung. Siehe Sure 8,55.

„Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.“

Den „Empörten“ der berechtigten Islamkritik geht es darum zu verhindern, dass die aggressive Intoleranz des Islam durch einen Teil seiner Anhängerschaft offensichtlich wird, so lange es theoretisch noch möglich wäre, die Islamisierung aufzuhalten. Die Konfrontation mit der Realität soll so lange wie möglich aufgeschoben bleiben, um die Islamisierung als sich selbst verstärkender Prozess letztlich durchzusetzen. Wenn schon das bloße Nennen der demografischen Entwicklung als „Volksverhetzung“ hingestellt wird mit dem Ziel, diese Information verbieten zu lassen, besteht ein massives Interesse der islamfreundlichen Politik, die Bevölkerung uninformiert zu halten.

An die politische Verfolgung von Islamkritikern hat man sich längst gewöhnt. Medien und Politik nehmen so gut wie keine Notiz von ihnen, während permanent der Islam zum Opfer von Diskriminierung stilisiert wird, obwohl tausende von Moscheen errichtet werden unter dem Jubel von Politikern und Medien. Auch Frau Winter gehört nun nun zu den Verfolgten des Islam, und benötigt massiven Polizeischutz – nur weil sie die Wahrheit ausgesprochen hat.

Soll politische Verfolgung oder wahlweise die Preisgabe unserer Rechte mit der Folge von Unterdrückung, wirklich die Zukunft von uns und unseren Kindern sein? Wenn nicht, müssen die bisherigen Eliten in den Medien und Politik ergänzt und ausgetauscht werden.

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» alexander_schwabe@spiegel.de
» susanne.winter@yahoo.de




Britney: Oops, schon wieder Mist gebaut

britney.jpgBritney Spears hat einen neuen Lover. Sie liebt ihn so sehr, dass sie für ihn sogar zum Islam übertreten würde, um ihn heiraten zu können. Britneys Neuer ist nämlich ein Moslem. Ein prominentes Beispiel dafür, wie labile junge Menschen in die Fänge des Islam geraten können.

Entertainment Wise berichtet über Britneys Pläne, die eigentlich auch nur ein Ausdruck dafür sind, wie labil sie psychisch momentan ist. Freunde haben sogar erzählt, Britney hätte vor, ihren eignen Tod vorzutäuschen, nur um einen Neuanfang in ihrem Leben machen zu können – auch als Mutter. Ein solcher Neuanfang soll jetzt vermutlich der Übertritt zum Islam werden.

Der Mann, der ihr diese Möglichkeit bietet ist Adnan Ghalib, ein Paparazzi Boss. Sie über ihn:

„Wir passen aufeinander auf. Er ist der einzige, der mich versteht. Es ist ernst.”

Die 26jährige Sängerin steht schon seit Kindesbeinen auf der Bühne. Ihre internationale Karriere begann im Jahr 2000 mit dem Album „Oops!… I did it again“. Seither ging es beruflich und privat in ihrem Leben hoch und in letzter Zeit nur noch runter bis hin zum verhauenen Comeback im letzten Jahr und dem Entzug des alleinigen Sorgerechts für ihre Kinder. Britney hat ein Suchtproblem.

Ob der Islam allerdings das ist, was sie sucht, ist die andere Frage. Wenn man an ihre vergangenen Bühnenauftritte denkt, fällt es schwer, sie sich in muslimischer Kleidung vorzustellen. Doch das ist nur das äußere Bild. Der Islam ist gerade für labile Menschen eine besonders große Gefahr. Der Traum von klaren Regeln und Sicherheit kann dann ganz schnell zum Albtraum der häuslichen Gewalt und Unterdrückung werden. Eigentlich kann einem Britney ja wirklich leid tun.