Der verlogene „Mut gegen rechte Gewalt“

Mut gegen rechtsWährend sich kaum einer aufregt, wenn Linksautonome – wie diese Nacht in Hamburg wieder geschehen – Scheiben einwerfen und Barrikaden in Brand setzen, ist es derzeit wahnsinnig trendy und „MUTIG“, sich offensiv gegen rechte Gewalt zu engagieren. Da die niederträchtigen Glatzen aber viel zu wenige Gewalttaten begehen, um täglich Gesicht zeigen zu können, muss man eben die Anzahl der Delikte entsprechend schönigen. PI-Leserin Eisfee hat sich auf der Website „Mut gegen rechte Gewalt“ umgesehen und ist aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.

Sie schreibt:

Unter der Sammlung „Chronik rechtsextremer und rassistischer Gewalt 2007/8„werden da doch tatsächlich unter anderem die Brände von Backnang und Ludwigshafen, der Tod des türkischen Koksers Özdamar bei der Hagener Polizei oder auch der Tod des Russlanddeutsch bei den Leipziger Diskokriegen aufgelistet.

Auch viele andere Fälle, die sich im Nachhinein mit völlig anderer Ursache als einer rechtsextremen darstellten, bleiben dort über Jahre hinweg unkommentiert als rechte/rassistische Taten gelistet.

Nun ist diese Seite ja kein privates Gutmenschenblättchen, sondern fungiert unter der Leitung des „Stern“ und der von oberster Stelle geförderten „Amadeu Antonio Stiftung„, dessen Schirmherr Wolfgang Thierse ist.

Selbst ich sehe da auf den ersten Blick, dass mindestens 50% der aufgeführten Fälle entweder vorsätzlich falsch da eingeordnet sind oder zumindest doch nur auf einen Rassismusverdacht deuten, der aber wohl nur in den seltensten Fällen wirklich aus der rechten Ecke stammte.

Überflüssig zu sagen, dass rassistische Gewalt und Antisemitismus von Seiten der Rechtgläubigen politisch korrekt nicht aufgeführt wird.

Kontakt:

» Mut-gegen-rechte-gewalt.de
Holger Kulick (verantwortlich)
holger.kulick@amadeu-antonio-stiftung.de
Tel.: 030 / 240 886 14 / 0
Funk: 0176-22252894
Fax: 030 / 240 886 22

» STERN
stern@stern.de

» Wolfgang Thierse
wolfgang.thierse@bundestag.de




Südkurier stoppt kritische Moscheebau-Debatte

Moschee VSIn Villingen-Schwenningen (Schwarzwald) soll eine Großmoschee mit Minaretten und einem Kulturzentrum verwirklicht werden – natürlich mal wieder im Schnellverfahren und im Stillen schon beschlossen.

Der Südkurier hat darüber berichtet (sollte wohl eine Jubelmeldung werden) und auf seinem Blog zur Diskussion gestellt. Als er merkte, dass die Bürger vehement gegen den Moscheebau waren, hat er diese Diskussion entgegen anderer Diskussionen, die schon weit älter und doch immer noch abrufbar sind, kommentarlos entfernt (im Google-Cache noch sichtbar). An der Rüpelhaftigkeit der Kommentatoren lag es nicht, die gab es nämlich nicht.

Augenmerk sollte man auch auf die Finanzierung legen, die soll für dieses Projekt nämlich nur eine Million Euro betragen. Für den Preis bekommt man heutzutage mit Ach und Krach eine Holzhängebrücke über ein Rinnsal finanziert.

Das ist die Südkurier-Meldung:

Konkrete Pläne für Moschee

VON GERHARD HAUSER

Die Pläne für eine neue Moschee und das Kulturzentrum der Türkisch-Islamischen Gemeinde nehmen konkrete Formen an. Im alten Zollamt an der Güterbahnhofstraße soll wie berichtet das Projekt verwirklicht werden. Aktuell stehen die Verkaufsverhandlungen mit dem Bund kurz vor dem Abschluss, wie Orhan Sahiner, Kassierer der Islamischen Gemeinde, bestätigt.

Für die Moschee mit Kulturzentrum muss das Gebäude ausgebaut und eine Glasfront eingezogen werden.

Die Bauvoranfrage wurde von der Stadt bereits positiv beschieden, bestätigte Gerd Zulley, der Leiter des Stadtentwicklungsamts. Allerdings war bei der Vorprüfung von den prägnanten Minaretten noch nicht die Rede.

Die möchte die Türkisch-Islamische Gemeinde nun doch bauen lassen. Es handele sich um ein Symbol, das von Weitem darauf hinweist, dass es sich um ein Gotteshaus handelt. Die Minarette hätten nur diese Funktion: So seien sie nicht dafür geeignet, dass ein Muezzin von dort zum Gebet ruft, außerdem werden keine Lautsprecher daran angebracht, wie es in der Türkei oft geschieht.

Die Minarette seien ein Blickfang, vorgesehen sind ein oder zwei Türme. Sahiner ist sich jedoch klar, dass sie in der Bevölkerung auch ein kritisches Echo hervorrufen könnten. Deswegen will er früh darüber informieren.

Außerdem muss er erneut mit der Stadt verhandeln, weil der erste Entwurf markant geändert wurde. Die Türkisch-Islamische Gemeinde begründet dies mit der Schmucklosigkeit solch eines turmlosen Gebäudes, das man nicht von einem Einkaufszentrum hätte unterscheiden können.

Etwa eine Million Euro wird der Bau voraussichtlich kosten. Diese Grenze habe man sich gesetzt, erläuterte der Kassierer. Die Türkisch-Islamische Gemeinde in Villingen-Schwenningen möchte nicht in eine ähnliche Lage geraten wie die Konstanzer Glaubensbrüder.

Dort wurde der Bau einer originalen Moschee nachempfunden, die Kosten stiegen an die 2,5 Millionen Euro. „Eine ähnliche Entwicklung würde uns in Schwierigkeiten stürzen“, betonte Sahiner.

Der Gebetsraum ist für etwa 250 Muslime ausgelegt, der nur zwei Mal im Jahr, am Opferfest und zum Ende des Ramadanfastens, voll gefüllt sein wird. Daneben wird ein Kulturzentrum mit einem Sozialraum eingerichtet.

Die Türkisch-Islamische Gemeinde ist seit 20 Jahren im Kaiserring 6 beheimatet. Dieses Gebäude ist abbezahlt. Es soll verkauft werden, der Erlös wird als Grundstock für den Neubau verwendet, kündigte Sahiner auf SÜDKURIER-Anfrage an.

Diskutieren Sie mit!

Was halten Sie von einer neuen Moschee in Villingen? Finden Sie es gut, würden Sie es akzeptieren, allerdings ohne Minarette? Schreiben Sie an die Redaktionsadresse villingen.redaktion@suedkurier.de oder direkt in unseren Blog: http://villingen.suedblog.de

(Spürnase: Norbert)




Schäuble: Zeitungen glaubwürdiger als Blogs

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat sich in einer Rede beim Kongress Deutscher Lokalzeitungen am 24. April 2008 in Berlin zur Zukunft der Zeitungen in Deutschland geäußert. „Das Internet wirft die bewährten Geschäftsmodelle der Zeitungen über den Haufen und revolutioniert den Nachrichtenmarkt. Für junge Lesergruppen ist das Internet bereits zum neuen Leitmedium geworden“, so Schäuble. Er sehe darin „eine gewisse Gefahr, dass unsere hoch entwickelte Zeitungskultur in den nächsten Jahrzehnten an Vielfalt und Gewicht eher verlieren als gewinnen könnte.“

Und weiter:

Die digitale Revolution verändert unsere gesamte gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ordnung in einem rasenden Tempo. Auch der Markt für Nachrichtenanbieter befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Jeder kann im Internet kostengünstig und einfach eigene Inhalte publizieren und weltweit verbreiten. Neue Formen der Zusammenarbeit unter Bloggern machen thematisch vielfältig ausgerichtete Nachrichtenplattformen möglich. Die Zeitungen bekommen die Folgen der digitalen Revolution in Form eines härteren Wettbewerbs gerade um jüngere Zielgruppen zu spüren.

Die riesige Datenmenge, die das Internet mit seinem unbegrenzt großen Gedächtnis bereithält, übersteigt jedes menschliche Fassungsvermögen. Der permanente information overload verändert auch die Art, wie wir uns Nachrichten über das Internet beschaffen. Jeder hat ein paar Lieblingsseiten, die er regelmäßig absurft. Laut einer aktuellen Studie sind das durchschnittlich nicht mehr als acht Seiten pro Nutzer, wobei ein Teil der besuchten Seiten vermutlich mehr Unterhaltungs- als Informationswert besitzen dürfte. Ansonsten entscheidet im hohen Maß das virtuelle Netzwerk eines Nutzers, ob ihn eine Nachricht erreicht oder nicht. Ein erheblicher Teil der Internetkommunikation besteht ja darin, anderen mitzuteilen, dass man etwas Interessantes im Netz gefunden hat. (…)

Die recht zufallsgesteuerte virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda ist der vielleicht wichtigste Informationsfilter im Internet. Wilde Gerüchte, schrille Selbstdarsteller und radikal zugespitzte Thesen haben dabei gute Chancen, sich gegen seriöse Konkurrenz durchzusetzen.

Ein Beispiel dafür: Als der Hurrikan Katrina in New Orleans wütete, hat ein Blogger auf einer reichweitenstarken Online-Plattform das Gerücht in Umlauf gebracht, dass verzweifelte Einwohner menschliche Leichen essen würden, um nicht zu verhungern. Die Nachricht hat sich in Windeseile über die ganze Welt verbreitet, obwohl sie nach kurzer Zeit von den Betreibern der Seite wieder vom Netz genommen worden war.

Angesichts der Anfälligkeit der Internetkommunikation für die Verbreitung von Gerüchten sollten Zeitungen auf ihre eigenen Stärken setzen. Das wohl wichtigste Pfund, mit dem sie wuchern können, ist eine hohe Glaubwürdigkeit ihrer Berichterstattung. Die darin liegende Chance gilt es zu erhalten. In Zeitungen arbeiten Nachrichtenexperten, die unabhängig und recht zuverlässig – der einen oder anderen Zeitungsente zum Trotz – einschätzen können, was Fakt ist und was Fiktion. Sie vertreten keine Lobbyinteressen. Sie treffen eine am aktuellen Diskussionsstand orientierte Auswahl interessanter Nachrichten, recherchieren kompetent die Hintergründe und erklären die Auswirkungen für die Betroffenen. Sie machen transparent, wo der Sachstand aufhört und der Kommentar anfängt.

Der Filter, den eine Nachricht passieren muss, bevor sie ihren Weg zum Zeitungsleser findet, ist die von Sachkenntnis geleitete journalistische Unbestechlichkeit. Damit erreichen Zeitungen einen hohen Qualitätsstandard, von dem die meisten Internetpublikationen – von Ausnahmen abgesehen – nur träumen können.

Es dürfte den Zeitungen langfristig am meisten bringen, wenn sie auch im härter werdenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit auf Qualität und Glaubwürdigkeit setzen. Den Kampf um die reißerischste Nachricht werden Zeitungen gegen das Internet wohl kaum gewinnen können. Umso bedenklicher ist es, wenn Journalisten ihre Glaubwürdigkeit gelegentlich leichtfertig aufs Spiel setzen.

Hier gibts die vollständige Rede von Wolfgang Schäuble…

» wolfgang.schaeuble@bundestag.de

(Spürnase: Rainer G.)




Tagesspiegelredakteurin: „Ich bin Faschist.“

Tagesspiegel-Redakteurin Nadine Lantzsch, die ihren Arbeitgeber gestern eine Menge Leser kostete, überrascht auf ihrer Homepage „Medienelite – Mainstream ist Scheisse“ nicht mit einem diskreten Geständnis: „Ich bin Faschist“. Die Botschaft wird sichtbar, wenn man mit der Maus über den Menueeintrag „Musikfaschismus“ fährt und ist eigentlich überflüssig. Die Vorliebe für Palitücher und die leicht allergische Reaktion auf die Pro-Israel Haltung von PI sprachen schon für sich.

Gute Laune und Lust auf einen Streich hat auch ein weiteres Mitglied der selbsternannten Medienelite. Der ewige Gymnasiast Stefan Niggemeier gibt auf seinem Bildblog eine seltene Kostprobe seines Humors:

Wer von seinem moralinsauren Zeigefinger lebt, darf sich auch mal einen Scherz erlauben. Zumal 3.000 Ermordete am 11. September wirklich ein Klacks gegen die Bilanz sozialistischer Massenmörder sind, die man sonst noch verehrt.

Qualitätsjournalisten, die Zeitungslesern die Welt erklären:

(Spürnase Bildblog: Didi)




Tagesspiegel: Leser für dumm verkauft

„Ein Sturm brach los“, goebbelst es aus einem Wutartikel des Berliner Tagesspiegels. Soviel Aufregung um einen neutralen Bericht bei PI über eine ohnehin nicht repräsentative Umfrage der Zeitung zum Bau der Inssan-Moschee in Charlottenburg, dass sogar eine Dame der Chefredaktion in die Diskussion der Leser eingreift, die die Sache gelassen sehen? PI beweist: Nicht die angebliche Manipulation durch unsere Leser erklärt den Wutanfall, sondern die Tatsache, dass dadurch das gewünschte Ergebnis einer vorangegangenen Manipulation zunichte gemacht wurde.

Der Großteil der Votings kam von „Politically Incorrect“, heißt es. Mag sein, aber wer das behauptet, muss auch einen Blick auf die Herkunft der eingehenden Links geworfen haben. Zweifellos muss es bei dieser Untersuchung aufgefallen sein, dass bereits vor dem PI-Beitrag und dem „Losbrechen des Sturmes“ ein kräftiger Sandsturm aus Arabien über die Umfrage gefegt ist.

Denn lange vor PI hatte die arabisch-sprachige Internetseite Al Hiwar sich der Abstimmung angenommen. Nicht mit einem neutralen Bericht, wie PI, sondern mit der klaren Anweisung, für „JA“ zu stimmen. Das Wort in roter Farbe dargestellt, damit die Leser, die des Deutschen nicht mächtig sind, ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Grund der Hilfsaktion für die Muslime in der Diaspora: Die Umfrage, die zunächst eine klare Ablehnung des Moscheebaus gezeigt hatte, war zwischenzeitlich von den Befürwortern auf eine 57:42 % Zustimmung gedreht worden. Der Vorsprung ging aber wieder verloren, so dass die Moscheegegner wieder 51:48 führten. Bei diesem Stand, dokumentiert durch Screenshots auf Al Hiwar, rief die Seite auf, den bedrängten Brüdern zu Hilfe zu eilen. Mit Erfolg: Gegen Abend waren wieder 53% für den Moscheebau, 46 dagegen.

Bei diesem Stand berichtete PI über die Abstimmung, ohne den Lesern ein bestimmtes Abstimmungsverhalten nahezulegen (siehe Screenshot in unserem Artikel vom 23. April, abends). Nachdem durch unseren Beitrag vermehrt wieder deutsche Leser auf die Abstimmung aufmerksam wurden, veränderte sich das Ergebnis in Richtung der bei allen ähnlichen Umfragen hierzulande üblichen Werte: Rund Zweidrittel lehnen im allgemeinen Moscheebauten ab, ein Drittel befürwortet sie.

Die Normalisierung der Meinungsumfrage muss ein böses Erwachen für die Redaktion des Tagesspiegels gewesen sein, wollte man den Lesern doch eine mehrheitliche Zustimmung für den Moscheebau einer vom Verfassungsschutz beobachteten und in Verbindung mit der extremistischen Muslimbruderschaft stehenden Gruppierung vortäuschen. Was folgte, war eine hasstriefende Tirade gegen die angebliche Manipulation der Umfrage durch ein „islamophobes Blog“. Was genau die Qualitätsjournalistin Nadine Lantzsch dem PI-Team vorzuwerfen hat, blieb dabei ebenso im Dunkeln, wie die unqualifizierten Verleumdungen gegen PI auch nur versuchsweise inhaltlich unterfüttert wurden:

Das Blog „PI – Politically Incorrect“ ist im Internet keine Unbekannte mehr und kann täglich mehrere tausend Besucher verzeichnen. Die Betreiber der Seite „kämpfen“ mit ihrer sehr subjektiv gefärbten und wahrheitsverzerrenden Berichterstattung gegen die „schleichende Islamisierung Europas“, gegen „Gutmenschentum“, „Manipulation in den Medien“ zugusten der islamischen Bevölkerung und geben sich betont „pro-amerikanisch“ und „pro-israelisch“.

Der schwule Grünen-Politiker Volker Beck wurde bereits mehrfach denunziert und täglich finden sich neue – milde ausgedrückt – beleidigende Artikel über politische Vorgänge im Nahen Osten und die islamische Bevölkerung. Von einer reinen Polarisierung und einem gut gemeinten Anstoß zugunsten einer kritischen Auseinandersetzung kann man schon längst nicht mehr sprechen.

Nun hat es auch tagesspiegel.de getroffen. Die Redaktion veröffentlichte am 19. April eine Umfrage zum Moscheenbau des nicht unumstrittenen Vereins Inssan in Charlottenburg. Wir fragten unsere Leser, ob sie mit einem Bau der Moschee einverstanden wären oder nicht. Nach vier Tagen und rund 11.000 Stimmabgaben lag das Ergebnis bei etwa 54 Prozent für „Ja“ und 46 Prozent für „Nein“. Am 23. April entdeckte „Politically Incorrect“ die Umfrage auf unserer Seite und bildete in einem Eintrag einen Screenshot dieses Ergebnisses und einen kurzen Kommentar ihrerseits ab. Die Umfrage wurde ebenfalls verlinkt. (…)

Die Redaktion, der das Vorhaben, eine manipulierte Umfrage zu präsentieren, misslungen ist, stellt sich auch noch als Opfer dar. Dann der Höhepunkt der Unverfrohrenheit. Zu einem Zeitpunkt, als die vorangegangene Manipulation durch die arabische Seite bei nötiger Sorgfalt längst hätte aufgefallen sein müssen, erfrecht die Autorin sich zu der Behauptung:

Das Umfrageergebnis ist mittlerweile verfälscht. Dafür möchten wir uns bei unseren Lesern entschuldigen. Wir haben das Zeitfenster jetzt korrigiert, so dass eine weitere Manipulation nur noch schwer möglich ist. Trotzdem kann eine Online-Umfrage nie repräsentativ sein, sie ist lediglich ein Stimmungsbild. (Hervorhebung durch PI)

Eine Umfrage, die ohnehin nicht repräsentativ sein konnte, zudem durch technische Unfähigkeit jedwede Möglichkeit der Manipulation bot, wurde also in dem Augenblick verfälscht, als Besucher eines deutschen Blogs ihre Meinung abgegeben haben? Die Tagesspiegelleser reagieren gelassen. JF etwa hat beobachtet:

Als ich am Sonntag mittags in die Umfrage schaute, stand es ca. 83% zu 17% contra Moscheebau – von da an konnte man buchstäblich zusehen wie unaufhörlich sich die Prostimmen vermehrten und es innerhalb von ein paar Stunden dann plötzlich sehr unwahrscheinliche weit über 50% Zustimmung gab und ich mir dachte, upps wo kommen den die ganzen Befürworter plötzlich her?
Diesen umstand, geehrte Redaktion hab ich Euch sowohl als mail, wie auch als Kommentar geschickt gehabt. Schon sonntags…

Kaum ein Leser zeigt Verständnis, wo die Tagesspiegel-Redaktion nun eigentlich das Problem sieht. Sogar aus dem Olmyp der Chefredaktion begibt sich Mercedes Bunz, nach eigenen Angaben in Sachen neuer Medien immer etwas langsam, in die Niederungen der Leserbriefe, um zu erklären:

Das ist ein „Beitrag in eigener Sache“. Denn wir denken, es ist gut, solche Vorkommnisse auf unserer Webseite transparent zu machen.

Herzlichen Gruß,

mercedes bunz
Chefredaktion Tagesspiegel.de

Und die Autorin des Wutartikels eilt ebenfalls zur Hilfe:

Von Manipulation meinerseits kann also keine Rede sein.

Grüße,
Nadine Lantzsch
tagesspiegel.de-Redakteurin

Tagesspiegel-Leser Kiras kontert:

Lächerlich

Also ein Hinweis auf diese Abstimmung ist schon Manipulation ……. wie jf schon treffend sagt, der pro Rutsch ist genauso verdächtig . Aber hier geht es wohl bewusst darum Stimmungen zu suggerieren, während man pro Stimmen willkommen heisst egal woher sie kommen sind contra Stimmen verwerflich.

Und kommt damit der Wahrheit wohl recht nah.

(Eine maschinelle Google-Übersetzung des arabischen Textes finden Sie in Kommentar #5)

Dazu Frau Lantzsch:

Liebe Leser,

im Gegensatz zur Einflussnahme seitens PI ist die Aussage, von muslimischer Seite würde die Umfrage manipuliert, nicht belegt und damit reine Behauptung.

Sollten Sie über mehr Informationen verfügen als ich, bringen Sie diese bitte vor.

Herzliche Grüße,
Nadine Lantzsch
tagesspiegel.de-Redakteurin

(PI dankt allen Spürnasen und den Lesern des Tagesspiegels, die sich nicht für dumm verkaufen ließen. Besonders hervorheben möchten wir PI-Spürnase Uvloff, der uns auf die arabische Manipulation aufmerksam machte.)




Die Illusion vom gezähmten Islam

Schlechte Nachrichten für Islamophile, die glauben, fanatische Muslime würden schon von alleine „vernünftig“, wenn man ihnen nur etwas Verantwortung überlässt. Das hat schon bei Hitler nicht geklappt und auch Moslems scheinen gegen den Druck der Sachzwänge resistent. Dr. Stephan Grigat von der Initiative Stop the Bomb schreibt dazu einen bemerkenswerten Gastkommentar in der Wiener Zeitung.

Dass radikale Muslime ihre fanatischen Ziele ebenso aufgeben, wie Politiker ihre Wahlversprechen vergessen, wenn sie erst an der Macht sind, ist ein frommer Wunsch, für den es in der Geschichte keine Belege gibt. Im Gegenteil. Dazu Dr. Grigat:

Zum Nachweis des Weltherrschaftsanspruchs des djihadistischen Islams und der iranischen Ajatollahs bedarf es keiner interpretatorischen Finesse. Ein Blick in Khomeinis Schriften genügt. Da heißt es etwa: „Der Islam macht es allen erwachsenen Männern zur Pflicht, sich für die Eroberung bereit zu machen, auf dass dem Wort des Islam in jedem Lande Folge geleistet werde.“ Am Jahrestag der „Islamischen Revolution“ führte er schon 1980 aus: „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt hinaustragen. Der Kampf wird solange anhalten, bis der Ruf ‚Es gibt keinen Gott außer Allah!‘ und ‚Mohammad ist der Prophet Gottes!‘ in der ganzen Welt erschallt.“

Eines der Argumente zur Beschwichtigung und Entwarnung hinsichtlich einer djihadistischen Bedrohung besagt, dass Islamisten sich in dem Augenblick zur Mäßigung genötigt sehen, in dem sie mit den Sachzwängen des Regierens konfrontiert würden. Beispielsweise möge die Parole der vom Iran gestützten palästinensischen Hamas, „Islam ist die Lösung“, für Wahlkämpfe taugen, helfe aber wenig bei der realen Politik.

Allerdings ist diese Einschätzung nicht nur unrealistisch, sondern angesichts der Realität im Iran, wo Verfechter einer reinen islamischen Lehre seit knapp 30 Jahren das Sagen haben, geradezu absurd. Auch am Anfang dieser islamischen Diktatur stand die Hoffnung, allein der Bezug auf die Religion könne keine dauerhafte Herrschaftssicherung gewährleisten. Shahpur Bakhtiar, der letzte Regierungschef des Schah, erklärte 1979 im Pariser Exil Ajatollah Khomeini zum „politischen Dummkopf“, denn ein Land lasse sich nicht mit dem Ruf „Islam, Islam, Islam“ regieren. Zwölf Jahre später massakrierte ihn ein Mordkommando der Islamischen Republik Iran in Paris.

Auch die Taliban in Afghanistan haben keine Sekunde daran gedacht, ihre Ziele zu relativieren oder ihre Praxis zu mäßigen, als sie an die Macht kamen. An der israelischen Nord- und Südgrenze regieren und administrieren Hamas und Hisbollah sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Und sie haben kein Problem, den pragmatischen Anforderungen des Verwaltens gerecht zu werden, gleichzeitig aber an ihrer wahnhaften Programmatik festzuhalten.

Diese Gleichzeitigkeit von Pragmatismus und Vernichtungswahn charakterisiert auch das iranische Regime – und ermöglicht europäischen Kommentatoren, letzteren durch den Verweis auf ersteren schönzureden. Und so nimmt Europa kaum zur Kenntnis, dass Israels Konfrontation mit dem Iran ein existentieller Konflikt und kaum durch Interessenabwägung vermittelbar ist.

Israels Vernichtung wäre für die sich selbst als islamische Revolutionäre sehenden Kombattanten nur der Auftakt, die ganze Welt zu jener Hölle zu machen, die die djihadistisch befreiten Zonen schon heute sind.

Am 3. und 4. Mai organisiert Dr. Stephan Grigat eine Iran-Konferenz in Wien. Näheres dazu bei Stop the Bomb.




Online-Abstimmung zur Inssan Moschee

„Soll Inssan in Charlottenburg ein Moscheezentrum bauen dürfen?“, fragt der Berliner Tagesspiegel seine Leser. Nach über 11.000 abgegebenen Stimmen liegen die Moscheebefürworter zur Zeit mit 7% in Führung. Die Abstimmung läuft noch, so dass Interessierte noch teilnehmen können. Immer wieder lesenswert auch die Lesermeinungen. Leser „Souverain“, der nicht so viel vom Islam weiß, meint: „… dann sollte er sich für die Integration des Islam in die unsrige Gesellschaft einsetzten! Oder sollen die Jahrzehnte des Kampfes um Individualität und Selbstbestimmung in Deutschland um sonnst gewesen sein? -Nein!“ Das kommt heraus, wenn man seine Meinungsbildung dem Qualitätsjournalismus überlässt!

(Spürnase: Katrin)




Türkei führt die Liste der Schande an

Die meisten Suchanfragen nach Kinderpornographie kommen aus der Türkei. Türkische Städte belegen gleich die ersten fünf Plätze in der Statistik der Ekelanfragen bei Google. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Schande, die sich auch in der besonders schlimmen Menschenrechtssituation für Kinder im Land selbst wiederspiegelt.

Die Qualitätsjournalisten sind sich aber noch nicht sicher, ob „soziale Normen und Traditionen“ oder doch nur der Kapitalismus verantwortlich sind. Nicht in Erwägung gezogen wird die Möglichkeit, dass im Zuge der Reislamisierung der Türkei immer mehr Muslime dem Vorbild des pädophilen Propheten nacheifern, wie es der Islam vorschreibt.

(Spürnase: Malus Omen)

UPDATE:

Wir hatten zuerst übersehen, dass der Bericht der Süddeutschen vom Dezember 2006 stammt. Ojeh … aber halb so schlimm. Das Gute, wenn man über Islam schreibt: Die Probleme haben Bestand. Geändert hat sich seitdem wenig. In der aktuellen Statistik besetzen türkische Städte immer noch die ersten drei Plätze. Bei den Ländern liegen sie auf Platz 2 und bei den Sprachen ist Türkisch, jedenfalls was Nachfragen nach Kinderpornographie angeht, Weltmeister. Etwas hat sich vielleicht doch geändert, seit damals. Würde die Süddeutsche heute noch darüber berichten?




ARD: Anzeige wegen Volksverhetzung

Ganz was Neues: Ausgerechnet gegen die ARD, den Tabernakel des gutmenschlichen Qualitätsjournalismus, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Gera aufgrund einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Grund ist die haarsträubende Berichterstattung der Sendung Tagesthemen über die angebliche Vertreibung einer Pfarrersfamilie aus dem thüringischen Rudolstadt (PI berichtete).

Unter anderem hatten die Qualitätsjournalisten mit einem gereuterten Bild von glatzköpfigen Neonazis versucht, Stimmung gegen die Rudolstädter zu machen. Die reagierten empört und einer erstattete Anzeige. Die Ostthüringer Zeitung berichtet:

In den „Tagesthemen“ vom 9. April war ein Beitrag über den Wegzug der Pfarrersfamilie wegen rassistischer Anfeindungen mit den Worten „Rechter Terror: Neonazis vertreiben Pfarrersfamilie“ angekündigt worden. Daraufhin gab es einen Sturm des Protestes in der Stadt. Ein Rudolstädter hatte bereits zum Gebührenboykott aufgerufen, ein anderer Strafanzeige wegen Volksverhetzung und Verleumdung gegen die ARD erstattet. Die Anzeige wird von der Staatsanwaltschaft Gera derzeit geprüft.
Hinrichs (Thomas Hinrichs, ARD Chefredakteur, Anm. PI) erklärte, man habe lange in der Redaktion über den Beitrag diskutiert. Es sei in der Anmoderation Tom Buhrows darum gegangen, den Satz „So was wie Dich hätte man früher zwangssterilisiert“, der gegenüber Miriam Neuschäfer gefallen sein soll, auf den Punkt zu bringen. Man habe aber auch deutlich gemacht, dass es um Rassismus im Alltag geht. „Die Tagesthemen haben sich seit 30 Jahren als seriöses Nachrichtenformat erwiesen“, betonte Hinrichs. Wir wissen auch, dass die Familie Neuschäfer nicht einfach ist. Gegenüber dpa hatte zuvor NDR-Sprecherin Iris Bents den Beitrag noch verteidigt: „Der Beitrag war ansonsten in Ordnung.“
In Rudolstadt stieß die Nachricht vom Zurückrudern der ARD auf Freude. „Ich hoffe, man verkündet das nun auch in dem Medium, in dem es gesendet wurde und wo es die halbe Welt gesehen hat“, sagte Bürgermeister Jörg Reichl.

Ein variables Verhältnis zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung beweist dagegen die FAZ, bei der es in einem Kommentar von Annika Müller zum selben Thema heißt:

Bei Buhrows Moderation war im Hintergrund ein Bild zu sehen, das einen glatzköpfigen Neonazi zeigte. Dasselbe Bild verwendete die Redaktion für den nachfolgenden Bericht, der sich um Neonazis in Dresden drehte. Die Doppelbelegung des Bildes konnte beim Zuschauer eine assoziative Verbindung der beiden – inhaltlich doch sehr verschiedenen – Beiträge auslösen. Das Ausmaß der Erregung in Rudolstadt dürfte das nicht rechtfertigen. Ein Aufreger ist vielmehr der Alltags-Rassismus, von dem der fragliche Beitrag handelte.

Will sagen: Wenn es um den Kampf gegen Rechts™ geht, braucht man es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Dann heiligt der gute Zweck die fragwürdigen Mittel, und wo Fakten nicht passen, werden sie passend gemacht. Die einen nennen es Qualitätsjournalismus, die anderen Manipulation.

(Spürnase: Thomas)




Neukölln: Bombe an Mohammeds Geburtstag

Unsere Überschrift ist zwar sachlich richtig, lenkt aber das Denken in eine unerwünschte Richtung. Deswegen noch einmal politisch korrekt: „Rudow: Brandbombe an Hitlers Geburtstag“. Klingt doch gleich viel besser, zumal eine „Brandbombe in einem türkischen Haus explodierte“. Naja, nicht wirklich im Haus, sondern in einem Partyzelt auf der Terrasse.

Trotzdem hätte die Feuerwehr einiges zu tun gehabt, wenn das Feuer nicht schon von einem Eimer Wasser ausgegangen wäre, den die Bewohner vorschnell ausgekippt haben. Man sieht, Qualitätsjournalismus ist nicht einfach, deswegen zitieren wir lieber die Welt:

Brandbombe explodiert in türkischem Haus

Bisher unbekannte Täter haben gegen ein Einfamilienhaus in Rudow einen Brandanschlag verübt. Der türkische Besitzer vermutet einem rechtsradikalen Hintergrund. Bezeichnend sei für ihn das Datum der Attacke – der Geburtstag von Adolf Hitler. Der Staatsschutz ermittelt.
Unbekannte haben am frühen Sonntagmorgen einen Brandsatz an einem Einfamilienhaus in Rudow gezündet. Dabei geriet ein auf der Terrasse aufgebautes Partyzelt in Brand, auch die Fassade nahm Schaden. Ein Taxifahrer bemerkte gegen 3.30 Uhr die Flammen im Orchideenweg und informierte die Feuerwehr. Der türkischstämmige Hausbesitzer konnte zwischenzeitlich den Brand aus eigenen Kräften löschen. Da ein politischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) die Ermittlungen übernommen.
„Es hat plötzlich geknallt, und wir haben eine meterhohe Stichflamme auf dem Balkon gesehen“, sagte ein noch immer unter Schock stehender Bayram Yildirim (46) gestern. Er und seine Frau Fadima (42) sind nach dem Knall geistesgegenwärtig aus dem Bett gesprungen und hatten den Brand mit einem Eimer Wasser aus dem Bad gelöscht.
„Ich vermute, die Täter haben den Brandsatz auf dem Balkon abgestellt und mit einer Art Zeitzünder zur Explosion gebracht“, so Yildirim, der das Haus vor fünf Jahren gebaut hatte. Bei einem zweiten Molotowcocktail, der von den Tätern ebenfalls auf der Terrasse abgestellt wurde, habe offenbar der Zünder versagt.
„Ich vermute einen politischen Hintergrund des Anschlags“, sagte der Vater von drei Kindern. Bezeichnend sei für ihn das Datum der Attacke – der Geburtstag von Adolf Hitler. „Außerdem ist bekannt, dass die Rechtsextremisten in Rudow sehr aktiv sind“, so das Brandopfer.

Bei soviel Vorarbeit des Hausbesitzers kann man diesmal vielleicht sogar auf die Hinzuziehung weiterer türkischer Brandexperten verzichten. Welt-Leser „Anderethese“ will die Notwendigkeit einer Lichterkette noch nicht einsehen und argumentiert:

Der 20. April ist nicht nur „Führergeburtstag“, sondern auch der Geburtstag des Propheten Mohammed. Also könnte der Anschlag auch einen islamischen Hintergrund haben. Vielleicht betet der Türke nicht genug….

Und Rudow, was so schön nach braunem Ostdeutschland klingt, ist ein Ortsteil des Berliner Bezirks Neukölln.

(Spürnase: Tito)




Gibt es gute Moscheegegner?

Moscheegegner (wie hier auf dem Foto in Köln) kommen für gewöhnlich in der Qualitätspresse schlecht weg. Ungebildete Stammtischbrüder, die mangels Weltläufigkeit Angst vor dem für sie Fremden empfinden, das ihnen in Gestalt des Islams gegenüber tritt. Ihre Bedenken, mögen sie auch noch so gut belegt sein, sind dumpfe Ängste. Ihre Auftritte in der Öffentlichkeit sind zu verhindern. Da erstaunt es, wenn es plötzlich eine Ausnahme gibt. Was haben die Moscheegegner in Berlin-Charlottenburg richtig gemacht, dass ihnen die warme Sympathie der Welt entgegen weht?

In ungewohnt objektiver Weise berichtet die Welt:

Eine im Mierendorffkiez ansässige Bürgerinitiative (BI) hat sich gegen den geplanten Bau eines islamischen Kulturzentrums mit Moschee an der Charlottenburger Keplerstraße ausgesprochen. Mitglieder bezweifeln die immer wieder von Befürwortern des Bauprojekts ins Feld geführte Weltoffenheit und Liberalität des Vereins Inssan und fürchten, dass der ohnehin problematische Kiez kippt. Dass Stadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) die Pläne wegen baurechtlicher Bedenken abgelehnt hat und das Projekt – wenn überhaupt – nur mit neuem Baurecht für realisierbar hält, begrüßen die Anwohner. „Das ist ein kluger Weg, der uns Zeit gibt. Bei einem Bebauungsplan-Verfahren werden wir die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung nutzen“, kündigt Alexander Koch von der BI an.
Ian Johnson, wie die anderen BI-Mitglieder seit Jahren im Kiez beheimatet, hat gerade sein Manuskript für ein Buch über die Muslimbruderschaft zum Verlag geschickt. Der kanadisch-amerikanische Autor lebt gern im Charlottenburger Kiez rund um den Mierendorffplatz. Sein Wissen als Islam-Experte kommt der Bürgerinitiative zugute. In emsiger Kleinarbeit haben die Mitglieder – Architekten, Rechtsanwälte, Lehrer, Künstler, Journalisten – im Internet über den Verein Inssan recherchiert.
Auch Dokumente wie der Kaufvertrag zum Grundstück an der Neuköllner Pflügerstraße, wo Inssan mit seinen Plänen scheiterte, und Vereinsregisterunterlagen wurden sorgfältig geprüft. Eines der Ergebnisse: „Inssan ist erzkonservativ, gibt sich aber liberal, was die Politik auch gern glaubt. Wir vermuten jedoch, dass Inssan eine Türöffner-Organisation ist, die die tatsächlichen Anliegen der Hinterleute kaschiert“, sagt Johnson.
Der Berliner Verfassungsschutz bestätigte auf Nachfrage von WELT ONLINE, dass es bei Inssan Anhaltspunkte für personelle und organisatorische Verbindungen zur „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland“ (IGD) gibt. Die IGD unterhalte als in Deutschland mitgliederstärkste Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft nach eigenen Angaben acht islamische Zentren. Wichtig zu wissen: Die IGD wird vom Verfassungsschutz beobachtet.
SPD, Grüne und FDP plädieren im Bezirk dennoch unter Verweis auf die Religionsfreiheit bislang für das Projekt und vertrauen den Aussagen von Inssan, einen weltoffenen Islam zu vertreten. „Die Politiker haben sich nicht gründlich genug mit dem Thema auseinandergesetzt“, kritisiert hingegen die Bürgerinitiative. Sogar auch im Kiez (12000 Bewohner) integrierte Moslems hätten Angst, dass es Konflikte gibt und angekündigt, wegzuziehen, wenn Inssan sich mit gleich mehreren Tausend Quadratmetern Nutzfläche ansiedele.

Die Situation unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der anderer Moscheeprojekte, sei es Heinersdorf, Frankfurt, Köln oder München. Die gut recherchierten und belegbaren Einwände der örtlichen Bürgerinitiativen liegen auf dem Tisch und werden von Lokalpolitikern, die sogar zugeben, wenig vom Islam zu wissen, ignoriert, die Bürger als Rechtsextreme verleumdet.

Sollte der so ganz andere Ton der Berichterstattung etwa daran liegen, dass manche Bürger gleicher sind als andere? Ist Engagement gegen sozialschädliche Einflüsse islamischer Brückenköpfe nur gut, wenn es von Architekten, Rechtsanwälten, Lehrern, Künstlern und Journalisten getragen wird, die den Wert ihrer Eigentumswohnungen gefährdet sehen? Die Welt täte gut daran, ihre Berichterstattung über andere Bürgerinitiativen gleichen Ansinnens zu korrigieren, um diesen Verdacht zu vermeiden.




Landkarte der „Misdaaden“

Die niederländische Nachrichtenseite AD.nl veröffentlicht eine stetig aktualisierte Graphik, das „Misdaadmeter“, auf der die Häufigkeit von Verbrechen anhand einer Landkarte dargestellt werden. Durch einen Klick auf eine Region kommt man zu den aktuellen Zahlen. Kenner der niederländischen Geographie behaupten, die Kartendarstellung würde auf verdächtige Weise solchen ähneln, die das Maß an kultureller Bereicherung durch muslimische Zuwanderung zeigen. (Spürnase: Wikinger)




Deutsche Jugend ausländerfeindlich?

Für Großalarm in der deutschen Presse sorgt der vertrauliche Abschlussbericht über eine Studie im Auftrag der Innenministerkonferenz, der zufolge jeder dritte Jugendliche findet, dass in Deutschland zuviele Ausländer leben. Jeder fünfte steht speziell dem Islam kritisch gegenüber. Bei Opinio, dem Leserblog der Rheinischen Post, erklärt Leser „Reviersherrif“ den Gelehrten, was nicht in ihren Lesebüchern steht.

Auszüge aus dem Leserkommentar:

Ausländer- und fremdenfeindlich ? Haben diese Jugendlichen etwas gegen Japaner, Amerikaner, Spanier, Franzosen, Engländer oder Holländer gesagt? Nein, sie haben ihre Ängste gegenüber einer bestimmten Immigrationsgruppe geäußert! (…)

In dem gesamt christlich geprägte Westeuropa wird dem Jugendlichen, durch das Elternhaus oder der Schule, ein tolerantes und offenes Weltbild vermittelt. Gerade in Deutschland, das mit der nationalsozialistischen Vergangenheit belastet ist, wurde der Jugend ein weltoffenes Bild vermittelt. So wurde den jugendlichen vermittelt, die Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Demokratie und Gleichberechtigung von Mann und Frau zu verteidigen und zu achten.

Doch was erlebt unsere Jugend Tag täglich???

Türken (ich erwähne hier Türken, die größte Immigrationsgruppe in Deutschland und damit die größte Volksgruppe mit der die Problematik besteht) bzw. Deutsche mit Türkischen Immigrationshintergrund, die versuchen dieses Gedankenbild zu unterwandern.

Nicht nur das sie Tag täglich erleben müssen was die Medien berichten:“ Attentäter von Afghanistan kommt aus Bayern Hamburg (RPO). Bei dem Attentäter, der bei einem Selbstmord-Anschlag in der afghanischen Provinz Chost zwei amerikanische Soldaten und zwei afghanische Zivilisten getötet hat, handelt es sich einen türkischstämmigen Islamisten aus Bayern, Kölner Polizei /Schwere Vorwürfe gegen islamischen Verband (VIKZ) einer der größten islamischen Verbände in Deutschland steht im Verdacht, antiwestliche, antidemokratische und antijüdische Positionen zu vertreten, U-Bahn-Schläger treten Rentner zusammen und beschimpfen ihn als scheiß Deutschen, Kofferbomber, Zwangsehe, Ehrenmord etc.“ .

Nein!
Sondern die Alltägliche Gewalt die sie an ihrer Schule erleben oder auf der Straße! Von Türkischen Jugendgruppen die sich als Herrenrasse aufspielet, und Deutsche jugendliche auf dem Schulhof zusammenschlagen und ihn ihre Handys stehlen oder Schutzgelder kassieren(das ist die Realität).

Jetzt werden wieder irgendwelche Weltverbesserer erklären, wir haben das Problem selber geschaffen und fordern mehr Toleranz und Chancengleichheit für Ausländer.

Doch da sage ich mittlerweile nein! (…)

Ich verlange nicht dass sie ihre Kultur aufgeben sollen, aber wenn sie in ein anderes Land leben wollen, so müssen sie sich als Zuwanderer der Lebensweise und dessen Gesetzen des jeweiligen Landes anpassen.
Wenn ich als Deutscher z.B. nach Kanada auswandere, kann ich meine Deutsche Kultur weiter pflegen und mich mit anderen Deutschen Auswanderen treffen. Doch ich kann nicht verlangen, das Deutsch zur Nationalsprache erklärt wird(und mich weigern die Landessprache zu erlernen) und evangelisch (in meinen Fall) zur einzig wahren Religion erklärt wird.

Auch wenn diese Jugendlichen eine Chancengleichheit fordern, sage ich, dass sie die gleichen Chancen wie Deutsche Jugendliche haben.
Wir haben in Deutschland eine Schulpflicht, sie haben mit den gleichen wirtschaftlichen Widrigkeiten wie Deutsche zu kämpfen! Die Zeiten dass sie als Außenseiter zu kämpfen hatten, weil sie eine Minderheit in der Klasse waren, sind lange vorbei(sie bilden in manchen Schulen die Mehrheit).
Die Sprachschwierigkeiten liegen nicht am Deutschen Staat, wenn ihre Familien verhindern dass sie Deutsch erlernen und sie lieber in eine Koranschule schicken anstatt zum Deutschkursus, so liegt das Problem bei den Eltern.

So kann ich nicht von Ausländerfeindlichkeit der Deutschen Jugendlichen sprechen, sondern von einer Inländerfeindlichkeit von Emigranten sprechen.

Bevor jetzt noch jemand erklärt das nicht alle Ausländer so sind, das ist richtig, diese Ausländer haben auch nicht unter einer Ausländerfeindlichkeit zu leiden. Diese Menschen haben sich ihrem selbstgewählten Heimatland angepasst und müssen mit den Tücken und Problemen einer fremden Sprache und Kultur kämpfen, wie jeder Auswanderer.(…)

Lesenswert, neben dem Beitrag und den Reaktionen bei Opinio, sind auch die Leserbriefe zum ursprünglichen Bericht der Rheinischen Post, wo nahezu 100% der meist erwachsenen Leser die Bedenken der 30% Jugendlichen teilen.

(Spürnase: Stolze Kartoffel)




Leipzig: Bürger zum Abschuss freigegeben

Mehr als einen Monat nach den Krawallen krimineller Migranten in Leipzig sind jetzt Videoaufnahmen eines Bürgers aufgetaucht, die die skandalösen Ereignisse dokumentieren. Der MDR zeigt Bilder, die beweisen, dass es sich nicht um Kämpfe rivalisierender Gruppen handelt, sondern um einseitige Angriffe der Kriminellen auf Diskotheken und ihre Besucher. Die Polizei schaut dem Treiben tatenlos zu. Was der MDR nicht für erwähnenswert hält: In dieser Nacht blieb es nicht bei Sachschäden und Schnittwunden. Ein Securitymitarbeiter wurde durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt, ein unbeteiligter Diskobesucher durch Schüsse der Randalierer getötet.

Der MDR berichtet:

Auch in diesem Fall gilt: Der Fisch stinkt vom Kopf. Verantwortlich für die Missstände der schlecht ausgestatteten, unterbesetzten und demotivierten Polizei in Sachsen ist Staatsminister Dr. Albrecht Buttolo (CDU), der dem MDR eine Stellungnahme verweigert.

» E-Mail an den Bürgerbeauftragten des sächsischen Innenministeriums: buergerbeauftragter@smi.sachsen.de

Bisherige Berichte zum Thema bei PI:

» Leipzig: Ausländer stürmen Diskothek – Ein Toter
» Leipzig: Insiderbericht
» Leipzig: Ruhe vor dem Sturm?

(Spürnase: Andi Front)




RTL2-Vorzeige-Moslem gewaltbereiter Antisemit?

Mohamed Osman„Statt judenkappe: duschen für jüdische männer“ – was Sie hier lesen, ist nicht etwa der gekritzelte Spruch auf einer deutschen Toilette vor 65 Jahren, sondern ein Kommentar auf dem Profil eines Mitglieds der Studenten-Plattform „studivz“ vergangene Woche. Brisant: Der Absender ist Mohamed Osman (Foto), der vor zwei Jahren Protagonist der RTL 2-Reportage „Das Experiment – 30 Tage Moslem“ war.

Update auf Seite 2!

Osman, bekennender Moslem, hinterließ dieses Kommentar auf der Pinnwand des studivz-Profils von dem Studenten David K. In folgenden Kommentaren brachte Osman zum Ausdruck, dass er David K. für einen Juden hielt und verärgert war wegen seiner kritischen Darstellung des Islams auf seinem studivz-Profil. Er drohte K. sogar körperliche Gewalt an, sollte dieser nicht aufhören, den Islam negativ bei studivz darzustellen:

„(…) du bist in meinen augen trotzdem ein dreckiger hurensohn für das was du sagst und du wirst es bitter bereuen und JA das ist eine drohung und JA ich mein es ernst mister JUDE, sag mal waren deine großeltern auch huren? meinst du deine oma wurde im kz vergewaltigt? (…) also entweder hörst du mit deinen dreckigen sprüchen auf oder ich werde direkter (…)!“

Manche dieser Aussagen schrieb Osman auf die Profil-Pinnwand von David K., die anderen schickte er K. als Privatnachricht. Dass es sich bei dem Mohamed Osman um denjenigen aus der Serie handelt, dokumentiert er selber in seinen Fotoalben auf seinem Studivz-Profil (hier und hier).

Die RTL 2-Reportage „Das Experiment – 30 Tage Moslem“ wurde 2006 sowohl mit dem Europäischen CIVIS-Fernsehpreis als auch mit dem Deutschen CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Unterhaltung ausgezeichnet.

„Der ARD Medienpreis CIVIS wird jährlich verliehen und zeichnet Programmleistungen in Hörfunk und Fernsehen aus, die besonders geeignet sind, das friedliche Zusammenleben in der europäischen Einwanderungsgesellschaft zu fördern.“

Die Reportage dokumentierte den 30-tägigen Aufenthalt der 26-jährigen Studentin Stefanie D. bei der muslimischen Familie Osman, während dem sie nach den Glaubensgrundsätzen dieser Familie lebte. Schön, dass der älteste Sohn der Familie, Mohamed Osman, nun auch nach der Ausstrahlung dieser Reportage bemüht ist, die Öffentlichkeit bei studivz an seiner geistigen Gesinnung teilhaben zu lassen.

UPDATE: Mittlerweile hat Mohamed Osman sein studivz-Profil ein wenig „frisiert“. Hier ein Screenshot seines alten Profils:

Profil Osman

» Homepage der CIVIS-Medienstiftung
» Email an Fritz Pleitgen, Vorsitzender des CIVIS-Kuratoriums: civis@civismedia.eu