„Politik wird nicht auf der Straße gemacht!“

Minister Altmaier macht Spitzenscherz nach Thüringen

Von WOLFGANG HÜBNER | Wem das Lachen nach den Ereignissen in Thüringen samt dem Rachefeldzug der Blockflötenfreundin noch nicht ganz vergangen ist, kann das jetzt herzlich tun: Ausgerechnet Merkels treuester, also auch unfähigster Minister Peter Altmaier hat im Hinblick auf die Aktivitäten der Greta-Hüpfer gesagt: „Außerdem wird Politik im Parlament gemacht und nicht auf der Straße“.

Wenn das irgendeine andere Orgelpfeife aus dem Personal der „Unverzeihlich!“-Demokratur gesagt hätte, könnte das vielleicht sogar als versteckte Kritik an den Geschehnissen um und nach der schon legendären Wahl in Erfurt gedeutet werden. Aber Altmaier ist doof genug, einen solchen politischen Scherz auch noch ernsthaft öffentlich zu verbreiten.

Selbstverständlich wird im Merkel-Reich der unbegrenzten Zumutungen immer wirksamer Politik auf der Straße gemacht: Von „Antifa“-Kriminellen, FfF-„Aktivisten“ und anderem Gesocks, bejubelt und angefeuert von Medien, deren Macher sich ihre Abhängigkeit vom herrschenden Machtkomplex teuer bis prekär bezahlen lassen. Und wenn Thüringen eines gelehrt hat, dann das: Wer den staatlich hochsubventionierten Hetz- und Gewaltmob auf der Straße und in den Redaktionen mobilisiert, kann Parlamentsentscheidungen binnen 24 Stunden pulverisieren!

Altmaier ist Wirtschaftsminister vor Merkels Gnaden. Doch selbst er kann nicht länger leugnen, dass die De-Industrialisierung Deutschlands beängstigend rasch fortschreitet und damit die reale Wertschöpfung schwindet. Zudem kennt er die jüngsten Negativzahlen vom Fahrzeug- und Maschinenbau, den deutschen Schlüsselindustrien. Altmaier weiß also, was ökonomisch auf das Land zukommt und welche Folgen das für viele Menschen haben wird oder bereits hat. Die von der Politik so gehätschelten Greta-Hüpfer kümmert das gleichwohl nicht die Bohne. Ihnen wird die Straße ebenso überlassen wie den „Antifa“-Kriminellen.

Wenn der Minister nun nervös wird, hat er allen Grund dazu. Aber er hat das böse Spiel viel zu lange brav mitgespielt, um jetzt mit Phrasen, die nach den Ereignissen in Thüringen nur noch die Konjunktur von Kotzeimern ankurbeln können, etwas bewirken zu können. Denn seine Chefin hat ein für alle Mal klargestellt: Politik wird nicht im Parlament gemacht! Und die „Straße“ hat diese Botschaft sehr gut verstanden.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




„Die Linke“ ist NICHT die Nachfolgepartei der SED!

Von EUGEN PRINZ | In diesen Tagen haben die Alternativen Medien und die linientreuen Hofberichterstatter der Bundesregierung eine Gemeinsamkeit: Die Vorgänge in Thüringen dominieren deren Schlagzeilen.

Die Gründe dafür könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Bei den Alternativen Medien ist es das blanke Entsetzen über die nach dem Flüchtlings-Tsunami von 2015 größte Zäsur in der Geschichte unseres Landes, während die Armada der Hofberichterstatter gegenwärtig eine wahre Kärrnerarbeit leisten muss, um mit geschicktem Framing die beginnende Metamorphose der Demokratie zur Demokratur vor der deutschen Bevölkerung zu verschleiern.

Die maßlos Unterschätzte

Niemals in der Weltgeschichte wurde eine Frau so unterschätzt wie Angela Merkel. Als im Jahr 1991 Helmut Kohl „sein Mädchen“ als neue Ministerin für Frauen und Jugend präsentierte, war die Verwunderung groß, da Merkel aussah, als könne sie nicht bis drei zählen. Jetzt, knapp 30 Jahre später, hat die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda jeden ihrer politischen Gegner erledigt, Deutschland auf einen strammen Linkskurs gebracht und ist nun dabei, die Bundesrepublik nach dem Vorbild der DDR umzukrempeln. Hut ab! Das ist eine Leistung für eine Frau, von der Kohl behauptet hat,  dass sie nicht einmal richtig mit Messer und Gabel essen konnte. Zudem kann sich Merkel auf die Fahnen schreiben, dass sie „Die Linke“, jene Partei, die für die Mauertoten verantwortlich ist, hoffähig gemacht hat.

Die SED wurde niemals aufgelöst

An dieser Stelle gilt es, einen weit verbreiteten Irrtum auszuräumen: Die Linke ist nicht die Nachfolgerin der SED, sie IST die SED. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands wurde niemals aufgelöst. Sie benannte sich im Dezember 1989 zunächst in „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS)“ um und änderte kurz darauf ihren Namen in „Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS)„. In 2007 folgte dann eine Fusion der PDS mit der „Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG)„. Anschließend häutete sich die SED erneut und nannte sich schließlich „Die Linke„.

Nachdem also lediglich Namensänderungen durchgeführt wurden, kann von einer „Nachfolgepartei“ nicht die Rede sein. Die Linke IST die SED, sie IST die mörderische Mauerschützenpartei.

Unbegreifliches Verhalten der Altparteien

Es ist unbegreiflich, dass eine Partei mit einer solchen Tradition von den Altparteien nun auch noch hofiert wird, während man die unbescholtene AfD dämonisiert und sie mit sämtlichen Schandtaten aus der Zeit von 1933 bis 1945 in Verbindung bringt – einschließlich Buchenwald. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik sah sich eine demokratisch legitimierte Partei einer solchen Hetzkampagne ausgesetzt. Wenn das so weiter geht, werden demnächst AfD-Mitglieder für vogelfrei erklärt und zum Abschuss frei gegeben.

Was die SED, pardon, „Die Linke“ betrifft, so ist abzusehen, dass es in Thüringen keine Neuwahlen zum Landtag geben wird und man folgsam im einem zweiten Anlauf Bodo Ramelow durch Stimmenthaltung ins Amt hievt.

Das Logo der künftigen Einheitspartei Deutschlands.

Ramelow gibt sich jetzt schon wieder ganz als Landesvater und betont gegenüber dem MDR, er sei bereit, jedem die Hand entgegenzustrecken. Er sei auch bereit, Mohring und Kemmerich die Hand entgegenzustrecken. Dann folgte natürlich noch das Unvermeidliche:

„Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen und die Demokratie verteidigen, dann führen uns die AfD-ler und dieser Mensch, Herr Höcke, den man gerichtlich bestätigt Faschist nennen darf, vor“.

(Bodo Ramelow im Interview mit dem MDR)

Was fällt einem da noch ein, außer das berühmte Zitat des Malers Max Liebermann:

„Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Twitter Account des Autors.




Opportunismus damals und heute

Von MANFRED ROUHS | Der rheinische Karneval entstand in seiner heutigen Form im 19. Jahrhundert in der Nachfolge heidnischer Frühlingsfeste als Widerstandbewegung gegen die Besetzung des Rheinlandes durch napoleonische und preußische Truppen. Er nahm das französische sowie das preußische Militär auf die Schippe und bot den Menschen eine Gelegenheit, unter dem Schutzmantel der Satire Kritik zu äußern, die unter anderen Umständen verboten und unmöglich gewesen wäre.

Das änderte sich im Kaiserreich und fand eine Perversion unter dem NS-Regime, das den Karneval gleichschaltete und für Hass und Hetze gegen seine inneren und äußeren Feinde instrumentalisierte. Dabei ist es im Wesentlichen bis heute geblieben, nur die Motive wechselten.

Hetzte der kölsche Fasteleer dereinst gegen Juden, Bolschewisten und Plutokraten, so nimmt er heute die AfD ins Visier. Sie ist der neue, innere Feind des Repressionsregimes, das seine Farben, Motive und Ausdrucksformen gewechselt hat, seinen antidemokratischen Grundprinzipien aber seit 1933 ununterbrochen treu geblieben ist. Auch das gehört zur Scheindemokratie dazu: Narrenfreiheit als Freiheit des Fürsten, sich den Spiegel gerade nicht vorhalten lassen zu müssen.

Da war das Mittelalter seit und mit Till Eulenspiegel schon mal weiter als es die Kölner Karnevalsvereine heute sind. Dessen Narrenfreiheit bestand gerade darin, dem Fürsten im Spiegel sein wahres Gesicht zu zeigen – und in spannenden Episoden sowie listigen Fragen Formen von Kritik unterzubringen, die sich niemand offen zu äußern gewagt hätte.

Mit dem Mottowagen zur Thüringen-Wahl tritt nun der kölsche Fasteleer der AfD auf den Schlips. Das haben die Karnvealsvereine schon früher eingeübt, darin sind sie gut: nach oben buckeln und nach unten treten.

Till Eulenspiegel machte es umgekehrt. Er hat leider bislang in der Neuzeit keine würdigen Nachfolger gefunden.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Er ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Wie man den zerschlagenen Gordischen Knoten wieder verklebt

Von SELBERDENKER | Es erschien fast unmöglich, nach der Wahl in Thüringen eine Regierung zu bilden, die allen passt. Mit der überraschenden Wahl von Thomas Kemmerich, einem Bürgerlichen, jedoch keinem AfD-Mann, schien der Gordische Knoten durchschlagen. Keine Partei hatte wirklich „gewonnen“, doch das Land hätte einen Ministerpräsidenten der Vernunft haben können. Es machte fast den Eindruck, die Demokratie selbst hätte sich durch den Irrsinn irgendwie einen Weg gebahnt und hätte zu einer Lösung für Thüringen gefunden – gegen das eitle, eigennützige Geschacher ihrer Repräsentanten.

Kein abgekartetes Spiel

Die Sache war nicht geplant, von keiner Seite. Die AfD hat sich zurückgenommen, in gewisser Weise Größe bewiesen, als sie ihren Kandidaten zurückzog – für das Land, um den Weg für eine bürgerliche Regierung frei zu machen. Dafür wurde Björn Höcke eine gewisse Anerkennung auch von Leuten zugesprochen, die ihm oder der AfD sonst nicht besonders nahestehen.

Für Kemmerich zu stimmen war kein „hinterlistiges Spiel“, sondern ein erwachsener, verantwortungsbewußter Zug, der die politische Reife der Thüringer AfD als neue bürgerliche Kraft beweist. Destruktive Egomanen hätten sich quergestellt, konservative Patrioten haben das Wohl des Landes im Blick. Der Weg für eine legitime bürgerliche Regierung in Thüringen war plötzlich frei, das Wahlsystem hatte sich bewährt und zu dem Ergebnis geführt, das die Thüringer mehrheitlich gewünscht hatten.

Ein ferner Pfiff aus Afrika

Doch die Rechnung hatten sie ohne das System Merkel gemacht. Merkel befahl, gerade in Afrika weilend, die Wahl „rückgängig zu machen“. FDP-Chef Christian Lindner raste nach Erfurt und brachte den eigenen Mann wieder zu Fall. Kemmerich, bereits vereidigt, bereits mit linken Drohanrufen konfrontiert, zog gehorsam den Schwanz ein.

Die Linksmedien suggerieren gerade eifrig, dass diese erbärmliche Vorstellung vom Volk mehrheitlich beklatscht wird. Entsprechende Umfrageergebnisse, von linken Medien in Auftrag gegeben, poppten sofort im Internet auf. Doch diese Begeisterung ist anzuzweifeln.

In Thüringen hatten die Mechanismen der Demokratie den Gordischen Knoten durchschlagen und die streitenden Parlamentarier zu einer vom Souverän gewählten bürgerlichen Regierung geführt. Diesen gelösten Knoten will man nun wieder verkleben.

Ein zum Totalitarismus neigender linker Gesinnungsirrsinn, angeführt von Angela Merkel im falschen Schafspelz der Bürgerlichen, erhebt sich nun gegen die bewährten demokratischen Mechanismen. Wie dieses unwürdige Theater der Altparteien auch enden wird – unsere Demokratie wird dabei großen Schaden nehmen!




Akif Pirinçci: Über das Soziale

Von AKIF PIRINCCI | Anfang der 1980er begann hierzulande etwas um sich zu greifen, für das man anfangs noch keinen richtigen Begriff hatte. Später nannte es sich Technikfeindlichkeit.

Dazu muß man wissen, daß es sich bei den 80ern um das letzte Jahrzehnt in Deutschland handelte, in dem das Volk noch ein homogenes war. Es lebten zwar ein paar Millionen Ausländer im Lande, meistens Gastarbeiter, aber die überwältigend große Masse an Menschen besaß einen biodeutschen Hintergrund. Das bedeutete zunächst einmal, daß das Deutsche mit all seinen Traditionen und Bräuchen, einfach mit dem deutschen So-sein, was immer das auch bedeutet haben mochte, fröhlich fortexistierte, trotz des internationalen kulturellen Einflusses, der jedes westliche Land auch damals schon zum Guten oder zum Schlechten hin infiltrierte.

Doch es bedeute noch etwas viel Wichtigeres. Da zu jener Zeit Mischehen noch eine Seltenheit waren, noch seltener waren sie zuvor, hatte man eine junge Generation vor sich, die sich biologisch keinen Deut von der aus dem Anfang des Jahrhunderts unterschied. Die jungen Deutschen der 80er besaßen den gleichen Durchschnitts-IQ, das gleiche Talentpotential und den gleichen Ehrgeiz-Impuls wie ihre Väter und Urväter, die seinerzeit durch ihre Erfindungen und Verfahrensweisen in Sachen Technik, Chemie und Medizin zu Dreiviertel die moderne Welt aus dem Boden gestampft hatten. Im Großen und Ganzen. Wenn man es eiskalt ausdrücken will, hatte man es hier mit einem sehr vielversprechenden Menschenmaterial zu tun.

Diese Homogenität läßt sich unter anderem auch an dem zu Beginn der 80er aufgekommenen Musiktrend “Neue deutsche Welle” beobachten, dessen Interpreten, wenn ich mich nicht irre, noch samt und sonders biodeutsch waren. Heutzutage muß man in der deutschen Musikszene einen “echten” Deutschen mit der Lupe suchen.

Aber die 80er waren vielmehr aus einem ganz anderen Grund einzigartig, etwa vergleichbar mit der Renaissance, eine europäische Kulturepoche in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Die digitale Revolution hatte sich schon einige Jährchen zuvor angebahnt. Doch der endgültige Durchbruch zu massenhafter Nutzung von Personal Computer & Co und zur Etablierung digitaler Geräte im Jedermanns Alltag fand in dieser Epoche statt.

Diese Umwälzung entsprang allerdings nicht dem deutschen Genius, sondern dem jenseits des Atlantiks, obwohl der durchschnittliche IQ hierzulande höher lag als drüben.

Heute ist Deutschland in digitalen Dingen, also der Nerv und Antrieb der zukünftigen Welt, ein Entwicklungsland. Sowohl Hardware als auch Software kommen fast ausschließlich aus den USA und aus Asien. Der einstige deutsche Technikriese kriegt nicht einmal ein schnelles Internet hin und verausgabt sich stattdessen für Museumstechnologie à la Windkraft und Furzgas-Energie. Hier weiterlesen…


(Teil II einer Serie von Akif Pirincci – hier gehts zu Teil I)




Auf Druck von Merkel: Thomas Kemmerich tritt zurück

Von CANTALOOP | Nun ist es amtlich; der am Mittwoch erst gewählte Ministerpräsident Thüringens tritt zurück – und macht Neuwahlen möglich. Der Druck der linksorientierten Kräfte auf ihn war wohl einfach zu groß.

Es ist wahrlich schwer zu ertragen, wie unsere Berliner Regierungskoalition und deren willfährige Medien schon das vierte Reich herbei fabulieren, nur weil Demokratie und Rechtsstaat in Thüringen noch einigermaßen funktioniert haben. Weil dort nämlich Landtagsabgeordnete, die nach dem Grundgesetz nur dem eigenen Gewissen und ausdrücklich keiner Parteidoktrin zu folgen haben, ihnen bei dem missbräuchlichen Versuch, das Land als „Beute“ unter sich aufzuteilen, einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Jetzt soll offenbar so lange gewählt werden, bis das Ergebnis passt. Der am Mittwoch dank AfD-Unterstützung gewählte FDP-Mann macht den Weg frei.

Wer allen Ernstes fordert, eine demokratisch legitime Wahl rückgängig zu machen, wie aktuell die Bundeskanzlerin, stellt sich unzweifelhaft auf eine Stufe mit vielen Despoten und Diktatoren dieser Welt, die man ansonsten in Sonntagsreden so gerne anprangert. So jemand verliert stante pede jeden moralischen Anspruch auf ein Staatsamt. Vielmehr wäre es jetzt sogar geboten, den sofortigen Rücktritt von Angela Merkel zu fordern. Gleichsam müssten zwingend staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen § 92 StGB aufgenommen werden. Sollte Merkel und ihre linke Entourage tatsächlich damit durchkommen, wäre dies nichts anderes als ein Putsch gegen demokratische Verhältnisse. Was jedoch in Zeiten, wo sogar gestandene Kommunisten und DDR-Verharmloser wie der Genosse Ramelow als „politische Mitte“ bezeichnet werden, nicht weiter verwunderlich wäre.

Die hasserfüllte Selbstgerechtigkeit der vermeintlich Guten

Man blickt geradezu sorgenvoll in die Zukunft. Was wird passieren, wenn fortan weitere Wahlen gemäß Thüringer Vorbild nicht nach dem Gusto unserer Kanzlerin verlaufen? Werden dann die Wahlergebnisse ebenfalls so lange korrigiert, bis man zufrieden ist? In Anbetracht dieser Tatsachen – wäre es dann nicht konsequent, Wahlen grundsätzlich von außen zu steuern, weil sich die Einwohner, nach Ansicht der Obrigkeit, als noch nicht reif für eine Demokratie erweisen? Und – um diesen Gedanken zu Ende zu bringen: wie können Merkel und Konsorten denn sicher sein, dass ihre Methode zur Ergebniskorrektur nicht erst Recht zu einer massiven Gegenreaktion in der Bürgerschaft führt? Nur mit einer stark repressiven Handhabung könnte man der AfD dann noch begegnen.

War es nicht überhaupt erst Merkels desaströser Politikstil, der die Alternativen in Thüringen zur zweitstärksten – und ihre eigene Partei zur drittstärksten Kraft geformt hat? Da unsere Madame ja eigenen Angaben zufolge nichts an ihrem Polit-Stil, sondern vielmehr nur die Methodik zur „politischen Entscheidungsfindung“ der Bürger zu ändern gedenkt, zeigt deutlich, dass es ihr längst nicht mehr um Zustimmung für ihre Politik, sondern mehrheitlich um Einforderung von Tributen geht. Eine überaus besorgniserregende Entwicklung!

Wenn diese Wahl nun auf Anweisung von Oben tatsächlich rückabgewickelt wird, so ist unser Wahlrecht, unser Rechtsstaat, unsere Verfassung keinen Pfifferling mehr wert! Dann ist die Demokratie, wie wir sie kennen, am Ende!




Striptease der Antidemokraten

Von WOLFGANG HÜBNER | Alarm! Der Nationalsozialismus steht in Deutschland abermals vor der Tür! Warum? Ein glatzköpfiger FDP-Politiker ist am Mittwoch, gewiss etwas überraschend, zum Ministerpräsidenten des kleinen Bundeslands Thüringen gewählt worden. Und die fast noch größere Provokation: Zweifellos demokratisch, nämlich in geheimer Wahl, bestimmt von Abgeordneten, die nur ihrem Gewissen und dem Wohl des Volkes verpflichtet sind. Dieses wahrlich welterschütternde Ereignis, das selbst den China-Virus und Trump aus allen Schlagzeilen vertreibt, hat im politisch-medialen Komplex Reaktionen hervorgerufen, die mehr verraten als tausend kluge Analysen das vermöchten.

Wer es bislang noch nicht wusste oder wissen wollte, kann nun nicht mehr bestreiten, dass sich im plötzlich so aufgeschreckten späten Merkel-Biedermeier die etablierten Parteien und die konformistischen Medien so nackt und hässlich präsentieren wie sie nun einmal sind. Die CDU schickt einen berufslosen ‚Generalsekretär‘ vor, der davon faselt, die Wahl in Erfurt habe “unser ganzes Land gespalten“. Seine Chefin, Merkels heillos überforderte Putzfrau aus dem Saarland, sagt ganz offen, die Abgeordneten ihrer Partei in  Erfurt hätten gegen die Befehle der Bundespartei gehandelt.

Und auch Kanzlerin Angela Merkel meldete sich am Donnerstag aus dem fernen Südafrika zu Wort: die Wahl von Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit AfD-Stimmen sei ein „unverzeihlicher Vorgang“. Das Ergebnis müsse „rückgängig gemacht“, so Merkel – was immer sie damit gemeint haben könnte.

CSU-Anführer Markus Söder sprach bereits am Mittwoch ebenso wie der große Grünenführer Habeck von einem „Dammbruch“, der allerdings auf andere Weise den Köpfen der beiden Politiker schon lange arge Verheerungen angerichtet hat. Habeck ist mitsamt seiner famosen Energieexpertin Annalena auch deshalb aufgeschreckt und in Panik, weil er plötzlich sichere Ministerposten und Pfründe in Gefahr sieht. Denn wenn das Publikum erst einmal mitbekommt, dass eine künftige rot-grüne Bundesregierung nicht naturgesetzt ist, wird der Liebling der „Omas für Windräder“ vielleicht nur deren Liebling bleiben.

Und selbst die FDP-Spitze, die eigentlich nur aus Christian Lindner besteht, ist keineswegs begeistert vom erst zweiten Ministerpräsidenten ihrer Parteigeschichte. Vielmehr ist sie nahe daran, öffentlich Tränen der Scham  und Verzweiflung zu vergießen – ein Schauspiel, das man genießen sollte. Denn das, was sich zu Unrecht in Deutschland als „bürgerliche Parteien“ bezeichnet, hat sich selbst gefangen im Zuchthaus eines irren „Antifaschismus“, in dem der große Sieger von Erfurt, also Björn Höcke, von Hasslinken und Hetzmedien zur gruseligen Wiedergeburt Hitlers herbeifantasiert wurde.

Ramelow bemüht Hitler-Zitat herbei

Wenn jetzt CDU/CSU und Teile der FDP geradezu selbstmörderisch Neuwahlen fordern, dann tanzen diese Parteien wie Marionetten nach der Melodie der Linken und Linksextremen, die natürlich sofort auf die Straße geeilt sind. Dort wird ein besonders groteskes Stück inszeniert, nämlich die angestrebte Verhinderung einer wahnhaft halluzinierten „Nazi-Machtergreifung“.  Wenn der gescheiterte Salonkommunist bodo Ramelow jetzt auch noch ein Hitler-Zitat herbeibemüht und den verlegenen Händedruck des FDP-Ministerpräsidenten mit Höcke mit dem Potsdamer Händedruck von Hindenburg und Hitler demagogisch in Verbindung bringt, dann wird deutlich, wie skrupellos Vergangenes politisch instrumentalisiert wird.

Die Reaktionen von Ramelow und seinem antidemokratischen, stets gewaltbereiten Anhang können immerhin noch mit der fassungslosen Wut der sich betrogen wähnenden linken Entmachteten von Erfurt erklärt werden. Zorn und Hetze in den Massenmedien über die Entwicklung in Thüringen  zeigen jedoch mit unüberbietbarer Klarheit, wer und mit welchen  Tendenzen die öffentliche Meinung in Deutschland lenkt, ja diktiert. Auch jetzt noch von unabhängigem Journalismus zu reden, kann nur als Lachnummer bezeichnet werden.

Was sich ARD, ZDF, „Blöd“ und ebenso die selbsternannte „Qualitätspresse“ an Hassausbrüchen gegen das Ergebnis einer demokratisch-parlamentarischen Wahl leisten, wäre tatsächlich ein Fall für einen Verfassungsschutz, den es aber nicht (mehr) gibt. Sich darüber zu erregen, ist allerdings für schon länger kritische Zeitgenossen müßig. Sie können sich vielmehr an der herrlichen Pointe erfreuen, dass der „Dammbruch“ ausgerechnet unter der perfekten Regie eines Politikers stattfand, der wie kein anderer hierzulande dämonisiert und verteufelt wird. Doch der Teufel von Erfurt trug nicht Prada, sondern hat nur bürgerlich gewählt. In der Merkel-Republik offenbar ein fast schon krimineller Vorgang.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

 




Wuhan (China): Krankenhaus fertig in nur zehn Tagen

Von MANFRED ROUHS | In der chinesischen Krisenmetropole Wuhan entstand innerhalb von nur zehn Tagen ein Krankenhaus für 1000 Coronainfizierte. Am 3. Februar 2020 zogen dort die ersten Patienten ein – auf den Tag genau pünktlich. Ein solches Projekt wäre in Deutschland undurchführbar – weil sich das einstige Wirtschaftswunderland selbst vom globalen Fortschritt abgehängt hat.

Wenn Sie in Deutschland einen volkswirtschaftlich produktiv tätigen Menschen auf einer Baustelle arbeiten sehen, müssen Sie sich zwei weitere Gehaltsbezieher dazudenken, die ihn regulieren, kontrollieren und verwalten. Sozialabgaben und Steuern halbieren die Einkünfte der Deutschen, und alle Preise – von den Mieten über den Strom bis zum Konsumartikel im Kaufhaus – sind durch den Apparat derer, die selbst nicht volkswirtschaftlich produktiv arbeiten, künstlich aufgebläht worden. Deshalb lohnt es sich für viele Deutsche, Waren (faktisch ohne Garantie und Rückgaberecht) in China zu bestellen. Der Preisvorteil schlägt alle Versandkosten, Lieferzeiten, Nachteile und Bedenken aus dem Feld.

Deutschland hat sich selbst abgehängt, weil es faktisch kommunistischer organisiert ist als China. Die chinesische Führung dagegen hat seit den Zeiten Deng Xiaopings die ökonomische Entwicklung freigegeben und lediglich die Diktatur des Parteiapparates beibehalten – mit der Folge, dass die Volksrepublik schneller und effektiver handlungsfähig ist als jeder europäische Staat.

Der einzige Nachteil des chinesischen Systems – Diktatur der KP, freie Wirtschaft, minimale ökonomische, aber maximale politische Regulierung – ist ein hohes Korruptionspotential, das die Beibehaltung der Todesstrafe im chinesischen Rechtssystem unvermeidbar macht. Ab und zu muss der Staat Funktionären, die lange Finger gemacht und sich zu Lasten des Volkes bereichert haben, im Sportstadion vor großem Publikum eine Kugel durch den Kopf schießen lassen, um tausend andere in ähnlicher Lage davon abzuschrecken, es den Delinquenten gleich zu tun.

Von diesem unschönen Randaspekt einmal abgesehen, haben es die Chinesen geschafft, aus dem 20. Jahrhundert das Feuer zu übernehmen, während sich Deutschland mit der Asche im Gepäck auf den Weg in die Zukunft macht. Man muss nicht über prophetische Fähigkeiten verfügen, um sich vorstellen zu können, wie diese Entwicklung weitergeht: China holt immer weiter auf. Deutschland dagegen schafft sich ab, auch ökonomisch.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Er ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Die Luft wird dünn für Deutschland – eine kritische Bestandsaufnahme

Von EUGEN PRINZ | Es ist der 29. Januar 2020, 20.15 Uhr. An der Haltestelle in der Nähe eines Regensburger Einkaufszentrums steigt eine größere Gruppe Asiaten in den überfüllten Bus der Linie 12. Beinahe fluchtartig versuchen jene Fahrgäste, die keinen Sitzplatz haben, möglichst viel Abstand zwischen sich und den Neuankömmlingen zu bringen.

Das Gesicht eines Mannes auf einem Sitzplatz in der unmittelbarer Nähe der Asiaten wird puterrot, weil er – verängstigt vom Coronavirus – versucht, möglichst wenig und möglichst flach zu atmen.

Episode II:

Zwei Tage später, um 15.39 Uhr, im eingangs erwähnten Einkaufszentrum: In den nächsten 17 Minuten gehen nacheinander fünf deutsche Rentner zu dem neben einer Sitzbank angebrachten Abfalleimer und durchsuchen ihn erfolglos nach Pfandflaschen.

Episode III:

Etwa zur selben Zeit in einem Drogeriemarkt des besagten Einkaufszentrums: Einer 18-jährigen Aushilfskraft – indigene Deutsche mit Realschulabschluss – wird aufgetragen, bereits reduzierte Ware nochmal um 50% herunterzuzeichnen. Es handelt sich ausnahmslos um glatte Beträge bis 50 Euro, also beispielsweise 14 Euro, 23 Euro, oder 46 Euro. Die junge Frau verwendet einen Taschenrechner, weil sie nicht in der Lage ist, 50% eines glatten zweistelligen Betrages im Kopf auszurechnen. Von den fassungslosen älteren Kolleginnen darauf angesprochen, zeigt sie sich verwundert über deren Entsetzen.

Die geschilderten Begebenheiten haben sich alle so zugetragen, wie beschrieben. Sie sind nur drei Facetten der düsteren Lebenswirklichkeit unseres Landes: Eine von den Medien manipulierte Bevölkerung, Altersarmut und gravierende Mängel in der schulischen Bildung der Jugend unseres Landes.

Deutschland rast mit 200 Sachen auf die Betonwand zu 

In den letzten zehn, fünfzehn Jahren wurden von jenen, die eigentlich einen Eid geleistet haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, eine ganze Reihe von einschneidenden Fehlentscheidungen mit katastrophalen Auswirkungen getroffen.

Auf Kosten und zu Lasten der deutschen Steuerzahler und Sparer, die nun geradewegs in die Altersarmut taumeln, wurden wir zum Retter Griechenlands, des Euros und der Banken.

Ein durch einen Tsunami ausgelöstes Reaktorunglück im fernen Fukushima, bei dem nicht ein einziger Strahlentoter zu beklagen war, beendete die Versorgungssicherheit mit elektrischem Strom und treibt seither die Energiepreise von Jahr zu Jahr auf neue Rekordhöhen. Die „Energiewende“ ist zum Alptraum der Bürger geworden.

Das wohl gravierendste Ereignis zum Schaden unseren Landes ist die anfangs völlig unkontrollierte und nun staatlich organisierte Masseneinwanderung von kulturfremden Menschen aus den gewaltaffinen Krisenregionen des Erdballs.

Jene, die geglaubt hatten, nun könne es nicht mehr schlimmer kommen, mussten zur Kenntnis nehmen, dass mit der scheinbar wie aus dem Nichts plötzlich um sich greifenden Klimahysterie und den daraus resultierenden Umwälzungen der nächste Tiefschlag in die geschundenen Eingeweide Deutschlands geführt wird.

Von den Medien und der Regierung nach besten Kräften gefördert, verdrängt die Phantomdiskussion um das Klima alle tatsächlichen Probleme aus dem Bewußtsein der Schlafmichel und sorgt zur Freude der Regierungsparteien für weiteren Spielraum bei der Fortsetzung der Politik gegen das eigene Volk.

„Wann immer eine große Geschichte in den Medien ist, suche die Geschichte, von der sich Dich ablenken wollen!“

(Autor unbekannt)

Der „Point of no Return“ ist bald überschritten

Während die Augen der Schlafmichel gebannt auf das Thermometer gerichtet sind, wird mit Negativzinsen ihr Sparkonto abgeschmolzen, ihr Sozialsystem zerstört, ihre Mobilität eingeschränkt und auf den Wegfall des Bargelds hingewirkt, damit sie der Ausbeutung nicht mehr entfliehen können und sich noch bessere Überwachungsmöglichkeiten ergeben. Es werden weiterhin jedes Jahr Schulabgänger mit viel linker Ideologie, aber wenig Wissen in einen Arbeitsmarkt strömen, der jedoch für die leistungsunwilligen und -unfähigen Opfer eines ideologisch dominierten, verfehlten Bildungswesens keine Verwendung hat, obwohl er nach qualifiziertem Personal lechzt.

Völlig geräuschlos und der bewussten Wahrnehmung der Schlafmichel entzogen, kommen weiterhin Jahr für Jahr über mannigfaltige Kanäle, Zuwanderer in der Anzahl einer Großstadt ins Land. Viele davon reihen sich ohne Umweg in das Heer der Kostgänger unseres Sozialsystems ein, während auf den Straßen die Rentner Abfalleimer nach Pfandflasche absuchen, um angesichts explodierender Kosten für Miete, Strom und womöglich bald auch Lebensmittel überleben zu können.

Dass die Zuwanderer auch überproportional häufig Eingang in die Kriminalstatistik finden, besonders bei Sexual- und Gewaltdelikten, soll nicht unerwähnt bleiben.

Jede einzelne dieser katastrophalen Fehlentwicklungen wäre in anderen Ländern mehr als Grund genug, die halbe Bevölkerung auf die Straße zu treiben. Nicht so in Deutschland.

Der deutsche Michel schläft, bis es zu spät ist

Bereits seit einigen Jahren ist klar, dass allenfalls nach einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung – sei es durch einen tagelangen, Republik umspannenden Blackout oder durch eine neue Finanz- oder Wirtschaftskrise – eine adäquate Reaktion der Bevölkerung an der Wahlurne oder auf der Straße zu erwarten ist.

Daher ist die Zeit zum Todfeind jenes souveränen Deutschlands geworden, dessen Symbol einmal die Deutsche Mark war, jenes geliebte konservative Deutschland, in dem wir wirklich gerne und gut gelebt haben. Mit jedem Tag, der vergeht und an dem der gegenwärtige Status Quo aufrecht erhalten bleibt, verliert dieses Land ein weiteres Stück seiner Wettbewerbsfähigkeit, seiner Identität, seines Wohlstands, seiner Souveränität und seiner Freiheit.

Deutschlands größtes Unglück ist es, dass der Staat in diesen entscheidenden Jahren genügend Geld zur Verfügung hatte, die empfindlich spürbaren Auswirkungen dieser Umwälzungen größtenteils von der Masse der Bevölkerung fern zu halten. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Doch es ist ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem fraglich ist, ob wir ihn noch gewinnen können. Die Hoffnung, dass der Crash die Lösung bringt, hat ein Ablaufdatum. Ist dieses überschritten – und das wird in nicht allzu ferner Zukunft der Fall sein – wird er nur noch weiter zum Elend beitragen, aber kein reinigendes Gewitter mit einer Erlösung mehr bringen können.

Deshalb sollten wir jetzt unsere Anstrengungen verdoppeln und versuchen, auch jene zu erreichen, die bisher die Wahrheit nicht hören wollten, weil sie zu erschreckend oder zu unbequem ist. Es gilt, verstärkt aktive Überzeugungsarbeit zu leisten und dafür auch mal zu riskieren, in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Und ja, auch ein Gebet für das Wohl dieses Landes schadet nicht.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Spiegel-Bestseller (Platz 5) bei der Mayerschen seit Wochen nicht lieferbar

PI-NEWS hat bereits ausführlich darüber berichtet, dass die Mayersche Buchhandelskette mit ihren mehr als 50 Filialen im Westen Deutschlands den neuen Spiegel-Bestseller von Gerhard Wisnewski „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2020“ aus dem KOPP Verlag mit dreisten Lügenschildern boykottiert.

Das neue Jahrbuch von Gerhard Wisnewski „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2020“ ist am 19. Dezember 2019 im Handel erschienen und bereits in der vierten Woche in der Spiegel-Bestsellerliste platziert. Unter den ersten zehn Plätzen – also entsprechend hochrangig platziert – war es in der Spiegel-Bestsellerliste (KW 4/2020) auf Platz 4, in der Spiegel-Bestsellerliste (KW 5/2020) wiederum auf Platz 4 und in der aktuell laufenden Spiegel-Bestsellerliste (KW 6/2020) ist es auf Rang 5 gelistet.

Der KOPP Verlag mit Hauptsitz im schwäbischen Rottenburg hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Versandhändler Deutschlands gemausert. Neben sämtlichen aktuellen Büchern kann man beim KOPP Verlag ein umfangreiches Sortiment an Gesundheitsprodukten sowie Produkte für die Krisenvorsorge oder des täglichen Bedarfes in puncto Sicherheit erwerben – übrigens versandkostenfrei in ganz Europa.

Dass bei einem Versandhändler solcher Größe Lieferschwierigkeiten bestehen, noch dazu bei einem selbst verlegten Buch wie dem von Gerhard Wisnewski „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2020“, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch hat die PI-NEWS-REDAKTION – der ausgewogenen Berichterstattung halber – beim KOPP Verlag diesbezüglich angefragt.

Die Antwort folgte prompt:

Zu keinem Zeitpunkt haben Lieferengpässe in Bezug auf das neue Jahrbuch „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2020“ von Gerhard Wisnewski bestanden.

Und auch auf Nachfrage von den PI-NEWS-LESERN in den entsprechenden Filialen der Mayerschen Buchhandelskette wurde und wird stets mitgeteilt, dass das Buch bestellt und am nächsten Tag in Empfang genommen werden kann.

Das hindert die Verantwortlichen der Mayerschen Buchhandelskette mit ihren mehr als 50 Filialen im Westen Deutschlands jedoch nicht daran, ihre Kunden seit mehreren Wochen mit dreisten Lügenschildern zu täuschen, um ihren Boykott eines wohl aus ihrer Sicht unliebsamen Spiegel-Bestsellers zu vollziehen.

In der Filiale der Mayerschen Buchhandelskette in der Ruhrgebietsmetropole Essen am Rüttenscheider Stern sah die Spiegel-Bestsellerwand in der Bestsellerliste (KW 5/2020) so aus (PI-NEWS berichtete):

In der aktuell laufenden Spiegel-Bestsellerliste (KW 6/2020) ist das Jahrbuch von Gerhard Wisnewski auf Platz 5 gelistet. Das Lügenschild in dieser Mayerschen-Filiale ist jedoch dasselbe geblieben:

Und auch in der Filiale der Mayerschen Buchhandelskette in der Essener Innenstadt, nur wenige Kilometer weiter, ein ähnliches Bild:

Dort hat man die Schilder für Rang 4 und 5 direkt weggelassen. Den Wisnewski-Bestseller gleich mit. Ein Schelm, wer Boykott und Zensur dabei denkt!

Auf der Shop-Seite der Mayerschen Buchhandelskette im Internet ist das Buch nach wie vor sofort lieferbar:

Weiterhin erreichen die PI-NEWS-REDAKTION vermehrt Hinweise darauf, dass auch die mit Hauptsitz in Tübingen ansässige Buchhandelskette Osiander mit ihren mehr als siebzig Buchhandlungen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz den Spiegel-Bestseller „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2020“ in höchstwahrscheinlich sämtlichen Filialen boykottiert:

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Besonders pikant: Geschäftsführer und Stiftungsvorstand der Osianderschen Buchhandlungen, Heinrich Riethmüller, hat sich jahrelang im Börsenverein des Dt. Buchhandels als Vorsteher der Vorstands für benachteiligte Autoren auf der ganzen Welt eingesetzt. Um entsprechende Hinweise und Lichtbilder wäre die PI-NEWS-Redaktion dankbar!

Wie durch einen breiten Bestseller-Boykott die Rangfolge der Spiegel-Bestsellerliste direkt beeinflusst/manipuliert wird:

Wenn wie im konkreten Fall, mehrere Hundert Buchhandlungen im gesamten Bundesgebiet einen Spiegel-Bestseller nicht entsprechend ausstellen bzw. zum Probelesen und/oder Verkauf anbieten, können die Verkaufsdaten der zur Rangfolge ermittelnden Verkaufsstellen nicht ordnungsgemäß erfasst werden, was zu Verschiebungen der Rangfolge führen kann. PI-NEWS hat darüber seinerzeit ausführlich berichtet.

Wir berichten weiter…

Erneute BITTE an die PI-NEWS-LESER:

Die PI-NEWS-REDAKTION würde sich auch weiterhin über die zahlreiche Zusendung geeigneter Lichtbilder sowie Name und Anschrift des Buchhändlers / der Buchhandlung an info@pi-news.net freuen – herzlichen DANK!




Mainz 05: Missbrauch der NS-Toten für Merkels „Politik der Vielfalt“

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus war am 27. Januar. Erinnert wird damit jedes Jahr an die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee. Es wird der vielen Ermordeten, der zu Tode gequälten und geschundenen Menschen, der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Das ist gut und richtig so.

Jetzt mag man sich zu Recht fragen, warum der Fußballbundesligist Mainz 05 dieses Gedenken eine knappe Woche danach vor einem Meisterschaftsspiel gegen den FC Bayern München auf eine Weise wiederholen muss, die mit bunten Fahnen fast schon an ein Volksfest erinnert. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, am Volkstrauertag entsprechend der Weltkriegstoten zu gedenken, es passt einfach nicht.

Neben den bunten Flaggen gab der Fußballclub die Parole „Gemeinsam für Erinnerung & Vielfalt“ aus, und DAZN-Moderator Jochen Stutzky (hier im Video von 0:05 bis 0:16 min) wies ebenfalls voller Überschwang auf die „Vielfalt“ hin, die Mainz 05 hier zelebrierte:

„Tag der Erinnerung, überall und auch in Mainz. Klare Botschaft für Erinnerung und Vielfalt und gegen das Vergessen, gegen Diskriminierung. Gegen Hass und Hetze. Die Ausgangslage klar: Bayern hat die letzten fünf Spiele gewonnen …“

Aus der Vergangenheit in die Zukunft: An das Gedenken der durch den Nationalsozialismus ermordeten Menschen hängte man also inhaltlich-assoziativ die Forderung an, die Merkelsche Einwanderungspolitik („Vielfalt“) zu unterstützen, beide bilden eine Einheit. Wer der Toten von Auschwitz aufrichtig gedenkt, so die Logik, darf sich der deutschen bunten Regierung nicht verweigern.

Nicht nur auf dem Platz, auch auf den Rängen gab es Transparente. Dort hatten vermutlich Mitglieder der linksextremen Terrororganisation „Antifa“ ihre Losungen ausgerollt, in denen die ihnen eigene typische Aggressivität zum Ausdruck kommt. Angefangen beim Gedenken bis hin zur Bekämpfung von „Nazis“. DAZN unterstützte die „Argumentationskette“ durch den Schwenk der Kamera:

„Auf dass Auschwitz nie wieder sei! In Gedenken an alle Opfer des NS. Kein Vergeben – Kein Vergessen!“

Und wenig später diese Einblendung:

„Nazis bekämpfen! Immer und überall!“

Man kann davon ausgehen, dass die Drohkulisse, die hier aufgebaut wurde, mit Duldung, wenn nicht sogar mit offener Unterstützung durch den Verein Mainz 05 geschah. Der Club hat schließlich durch den vereinseigenen Fanbeauftragten direkt Einfluss auf die Transparente, die die „Fans“ hochhalten dürfen.

So wird also nicht nur ein „bunter Inhalt“ auf den geschundenen Knochen der Ermordeten beworben, sondern auch die Mittel angedeutet, die denen drohen, die sich dem widersetzen. Wer eine andere Meinung von Gedenken hat oder schlicht den Beifall verweigert, weil er eigentlich nur gekommen war, um sich ein Fußballspiel anzusehen, muss damit rechnen, als „Nazi“ stigmatisiert zu werden, mit allen bekannten Konsequenzen. Dass mit solcher Propaganda und solchen Drohgebärden im Grunde ähnliche Muster wie im Nationalsozialismus bedient werden, gibt diesem „Gedenken“ an die Holocaust-Opfer einen besonders faden Beigeschmack.




Steinmeier lädt zum „Heimatabend“ ins Schloss Bellevue

Am 6. Februar ist „Heimatabend“ bei Frank-Walter im Bellevue. Der Bundespräsident will den Heimatbegriff mit Kulturschaffenden „betrachten und reflektieren“. Wer jetzt etwa an Heino („Schwarzbraun ist die Haselnuss“), die Wildecker Herzbuben („Herzilein“) oder Helene Fischer („Atemlos durch die Nacht“) denkt, was naheliegend wäre, liegt jedoch vollkommen falsch.

Cymin, Emine, Dimitrij, Ijoma, Adam. Ersan, Rasta Baba und DJ Ipek lauten in der Einladung für Journalisten die Vor-Namen der Künstler, die mit Beiträgen aus Musik, Literatur, Theater und Film zeigen sollen, was man alles unter dem Begriff „Heimat“ subsumieren kann und soll, wenn es nach Frank-Walter geht. Nicht Schrammelmusik aus der bayrischen Heimat von Original-Heimatminister Horst Seehofer gehört zum begleitenden abendlichen Repertoire, sondern Beiträge von deutschen Künstlern mit Migrationshintergrund.

Die Auswahl der künstlerischen Gäste mit ausländisch klingenden Namen aber Integrationsnachweis in Wikipedia ist offensichtlich provokant gemeint.  Das deutsche Staatsoberhaupt  will wohl alle aufs Glatteis führen, die bei der einseitigen Namensliste in Verbindung mit „Heimatabend“ Schnappatmung bekommen. Im Grunde führt Steinmeier die Öffentlichkeit bewusst aufs moralische Glatteis, wenn er in der Ankündigung des Events auch noch scheinheilig fragen lässt: „Sind wir tatsächlich so offen, plural und demokratisch, wie wir es von uns selbst glauben?“

Er spielt mit den Emotionen einer breiten Öffentlichkeit, die die „geschenkten Menschen“ (Katrin Göring-Eckardt, Grüne), „Goldstücke“ (Martin Schulz, SPD) und „Analphabeten“ (17 % laut BAMF) noch nicht verinnerlicht hat. Steinmeiers Verhalten kann und darf man unseriös, amtsanmaßend und für ein Staatsoberhaupt unwürdig nennen. Das ist kein ernst gemeinter Diskurs über „Heimat“, sondern eine offene Provokation aus der unteren Heimat-ist-überall-Schublade.

Bekanntermaßen ist Steinmeier ein Fan der Hass-Sänger von Feine Sahne Fischfilet. Auch bei seiner „Heimatabend“-Auswahl zeigt er Gespür für Ausgefallenes. DJ Ipek zum Beispiel lebt offen lesbisch und zeigt sich gerne queer, also männlich mit Schnauzbart. Eine typisch deutsche Heimat-Vertreterin? „Sie [die Künstler, Anm. d. Red.] zeigen auf, welchen kulturellen Reichtum Zuwanderung und Migration bedeutet“, sagt der Bundespräsident.




Morgenthau-Plan minus Landwirtschaft: Die Zukunft Deutschlands?

Von EUGEN PRINZ | Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein vom damaligen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster und später wieder verworfener Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat.

Ein unbefangener Betrachter könnte jedoch zu dem Schluss kommen, dass das Vorhaben jetzt, 76 Jahre später, von der EU und der deutschen Bundesregierung nachgeholt wird. Was allerdings gegen diese Theorie spricht, ist die Tatsache, dass die Landwirtschaft, die uns Morgenthau großmütig gelassen hätte, von Brüssel und Berlin ebenfalls platt gemacht wird.

Industriestandort Deutschland in Gefahr?

Diese Frage stellt Corinna Miazga in der neuesten Folge ihres YouTube-Formats „GEGEN!REDE“ drei Fachleuten. Zu Gast sind die AfD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, Diplom-Physiker und promovierter Maschinenbauingenier, Dr. Dirk Spaniel, ebenfalls Maschinenbauingenieur und Steffen Kotré, ein Diplom-Wirtschaftsingenieur. Damit dürfte in dieser Sendung mehr akademische Kompetenz versammelt sein, als in der gesamten Bundestagsfraktion der Grünen. 

Dirk Spaniel – die Schlüsselfigur im Kampf um den Verbrennungsmotor 

Das alles beherrschende Thema in den kommenden Jahren wird neben der Zuwanderung das Aus für den Verbrennungsmotor sein. Die AfD ist in der glücklichen Lage, jemanden zu haben, der mehr von dieser Materie versteht, als alle anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestages zusammen. Der promovierte Maschinenbauingenieur Dirk Spaniel war viele Jahre in der Automobilindustrie, genauer gesagt bei Daimler, als Entwickler tätig und weiß alles, was es über Elektro- und Verbrennungsmotoren zu wissen gibt.

Er warnt: „Es ist eine politische Entscheidung gefällt worden und diese politische Entscheidung führt mit Ansage zum Ende des Verbrennungsmotors und zum Ende der deutschen Automobilindustrie wie wir sie kennen.“

Diese Tatsache ist weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht bewusst. In den nächsten Jahren kommt jedoch für die Bürger das böse Erwachen und sie werden feststellen, dass Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor künstlich so verteuert werden, dass sie kaum mehr bezahlbar sind. Es ist dann an Dirk Spaniel, in der AfD eine führende Rolle im Kampf um die Erhaltung des Individualverkehrs in Deutschland  zu übernehmen. Der promovierte Maschinenbauingenieur mit dem Stallgeruch von Daimler kann das Gesicht des Widerstandes und der Kronzeuge gegen die Abschaffung des Verbrennungsmotors werden.

Auch andere Industriezweige sind gefährdet

„Wir stehen vor einem gigantischen wirtschaftlichen Zusammenbruch“, lautet gleich zu Beginn der Sendung das niederschmetternde Resümee von Prof. Dr. Heiko Heßenkemper, Mitglied im Ausschuss für Energie und Wirtschaft, sowie im Arbeitskreis Bildung. Im weiteren Verlauf der Sendung erläutert Heßenkemper detailliert, welche Industriezweige bisher schon platt gemacht wurden und welche demnächst Deutschland wahrscheinlich für immer verlassen werden.

Blackout in den nächsten zwei bis fünf Jahren 

Der Wirtschaftsingenieur Steffen Kotré, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Energie und Wirtschaft, sagt für die nächsten zwei bis fünf Jahre einen Blackout voraus. Kotré ist jedoch auch der Meinung, dass dieser auf die Menschen eine durchaus heilsame Wirkung haben könnte und man sich danach wieder mehr bewusst wird, was wir an der gesicherten Stromversorgung hatten.

Die aktuelle Folge von „GEGEN!REDE“ ist erneut höchst informativ, auch wenn sie nicht dazu angetan ist, optimistisch in die Zukunft Deutschlands zu blicken. Aber wenigstens erfährt man ungeschminkt, was auf einem zukommen wird, so dass sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten darauf vorbereiten kann.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Twitter Account des Autors.




Miazga: Sterne in EU-Flagge durch Hammer und Sichel ersetzen

Von EUGEN PRINZ | Am Donnerstag hat der Deutsche Bundestag einen Antrag der AfD-Fraktion abgelehnt, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werden sollte, in Brüssel Klage gegen eine EU-Richtlinie zu erheben, weil diese gegen das Subsidiaritätsprinzip verstößt.

Es handelt sich dabei um die EU-Richtlinie 2019 / 1937 vom 23. Oktober 2019 zum „Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden“, besser bekannt unter ihrem Trivialnamen „Whistle-Blower-Richtlinie“.

Zuträger für Brüssel unter Verletzung des Subsidiaritätsprinzips

Offiziell zielt sie darauf ab, Personen zu schützen, die auf Verstöße gegen EU-Recht hinweisen. In Wirklichkeit dürfte es dem undemokratischen Moloch Brüssel darum gehen, sich ein Heer von Zuträgern heranzuziehen. Diese gewährleisten dann nach Stasi-Art eine effiziente Überwachung der Mitgliedsstaaten auf Einhaltung nicht nur des Unionsrechts, sondern auch der Unionspolitik. Zu diesem Zweck sollen für die Denunzianten sogar „Meldetelefone“ eingerichtet werden.

Die AfD sieht in dieser Richtlinie eine Verletzung der Grundsätze der Subsidiarität und bestreitet die Zuständigkeit der EU-Kommission, hier regelnd tätig zu werden. Das Subsidiaritätsprinzip schreibt vor, dass die jeweils größere staatliche Einheit nur dann regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen darf, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist. In diesem Fall kann jedoch die effiziente Durchsetzung des EU-Rechts problemlos auf nationalstaatlicher Ebene erreicht werden.

Wieder eine fulminante Rede von Miazga

Als Mitglied des Ausschusses für Europäische Angelegenheiten, oblag es der AfD-Bundestagsabgeordneten und bayerischen Landesvorsitzenden Corinna Miazga, dem Plenum den Standpunkt ihrer Partei vorzutragen.

Miazga zitierte aus einem Beschluss des bayerischen Landtags, in dem sich dieser gegen „den mit dem Richtlinienvorschlag implizierten Generalverdacht gegen die Behörden in den Mitgliedsstaaten“ verwahrt. Der Bundesrat hatte die Bedenken Bayerns aufgegriffen und sogar noch erweitert. Sie forderte die Abgeordneten der Altparteien auf, mit der AfD für eine Annahme des Antrags zu stimmen, beim EUGH eine Subsidiaritätsklage gegen die Richtlinie einzureichen.

„Ganz ehrlich, wenn Sie heute der Subsidiaritätsklage nicht zustimmen, dann sollten Sie, bevor Sie hier Strafgesetze zum Schutz der EU-Flagge vor Verunglimpfung verabschieden, das Design eben dieser Flagge einmal überdenken. Entfernen Sie die Sterne und setzen Sie Hammer und Sichel drauf, damit auch dem letzten klar wird, welchem Regime Sie hier eigentlich nacheifern.“

Dann setzte sie noch einen drauf: „Von der Europäischen Union zur Währungsunion, zur Umverteilungsunion, zur Überwachungsunion, zur Meldeunion – nein danke, das braucht in Europa wirklich niemand.“

Der Antrag wurde – wie alles, was von der AfD kommt – von den Abgeordneten der Altparteien geschlossen abgelehnt. In namentlicher Abstimmung votierten 550 Abgeordneten dagegen, nur 83 unterstützten ihn.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Konstanz: Sprach- und ortsunkundige Busfahrer sorgen für Chaos

Von CANTALOOP | Wie der SWR schon am 9. Januar bekannt gab, wurde die Region um Konstanz (Bodenseekreis) in jüngster Zeit von einigen „Versäumnissen“ im öffentlichen Nah- bzw. Busverkehr heimgesucht.

Schon kurz nach den Weihnachtsferien meldeten Betroffene, dass Haltestellen zu spät, beziehungsweise verkehrt angefahren wurden und dadurch viele Schüler stark verzögert, oder gar nicht zum Unterricht kamen. Auch die Nummern der Linienbusse waren häufig falsch angebracht.

Ursächlich sei, so der Landkreis, ein neu beauftragtes Busunternehmen, das offenbar Fahrer beschäftigt, die weder über ausreichende Orts-, noch über erforderliche Sprachkenntnisse verfügen. Darüber hinaus wäre die Technik der Fahrzeuge veraltet.

Aus Mangel an Fachkräften wurden Busfahrer „aus dem Ausland“ eingestellt

Manche der Chauffeure wussten wohl nicht einmal, an welchem Tag die Schule wieder beginnt. Diese brisanten Meldungen nun ausgerechnet vom Süddeutschen SWR zu vernehmen, lässt einen schon aufhorchen. Ist dieses „Qualitätsmedium“ doch vor allem dafür bekannt, die politische Korrektheit über alle anderen Faktoren in der Berichterstattung zu stellen.

Zitat SWR-Bericht vom 17.01.:

Probleme mit ortsunkundigen Busfahrern

Zum Jahreswechsel hatten neue Betreiber den Busverkehr im Kreis Konstanz übernommen. Seither kommt es im größten Zuständigkeitsbereich, den das Busunternehmen K***** aus Tuttlingen betreut, zu Verspätungen oder Ausfälle, von denen auch Schüler betroffen sind. Vielen Busfahrern fehlt laut Landratsamt Erfahrung und sie kennen sich auf den neuen Strecken nicht aus. Viele von ihnen sprechen kein Deutsch und können keine Auskünfte erteilen.

Neuer Betreiber räumt Fehler ein

Der Geschäftsführer des T***** Busunternehmens, R*** K***, gibt Fehler zu. Er räumte ein, die Fahrer nicht ausreichend geschult zu haben. Für den Auftrag habe er 80 neue Busfahrer eingestellt. Wegen des Fachkräftemangels kommen viele von ihnen aus dem Ausland. Die Busfahrer würden nun Sprachunterricht erhalten, so K***. Außerdem habe er erfahrene Busfahrer aus Tuttlingen abgezogen, die jetzt im Kreis Konstanz eingesetzt werden“.

Migranten und Flüchtlinge als Bus- und Lkw-Fahrer? Ganz nach Madame Merkels Vorstellungen

Mittlerweile, nachdem dieser Tumult im Kreis Konstanz hohe Wellen schlug, ist man seitens der Behörden dazu übergegangen, aus lauter Verzweiflung pensionierte Busfahrer zu suchen, die ersatzweise wieder für einen geregelten Schulverkehr sorgen und gleichwohl, um die sprach- und ortsunkundigen Neufahrer entsprechend zu unterstützen. In der eigens dafür eingerichteten Trouble-shooting-Hotline gingen von besorgten Eltern und Schülern zuletzt wohl bis zu 200 Protestanrufe täglich ein – plus etwa 140 Emails. Es war wohl wirklich Gefahr im Verzug. Leider schaffte es die Berichterstattung nicht, über den regionalen Raum hinweg Gehör zu finden.