Erdogans koloniale Eroberungspolitik

Eroberer ErdoganDer türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei seiner heutigen Rede in der Köln-Arena Klartext gesprochen. Er will nicht Assimilierung, sondern die in Deutschland lebenden Türken kulturell separiert als isolierte türkisch-islamische Kolonien sehen. Unter Integration versteht Erdogan die institutionelle Unterwanderung Deutschlands mit seinen radikal-islamischen Gefolgsleuten. Erdogan will zuerst die Türkei re-islamisieren, und dann Deutschland und Europa islamisieren. Seine Sprache ist die eines Eroberers, der im eigenen Unrecht Tugenden sieht, und in der Hinwendung zum Grundgesetz das „Verbrechen der Assimilierung“.

Erdogans politische Programmatik ist der Koran. Die Aufhebung des türkischen Säkularismus in der Türkei, die Umerziehung der Türken zu radikal-islamischen Gefolgsleuten und die Ausbreitung der islamischen Ideologie gemäß Koran. Das schließt die türkischen Kolonien im Ausland mit ein.

Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn sich die in Europa lebenden Türken weiterhin, oder wieder, als türkische Moslems sehen. Wenn sie ihre Kultur als höherwertig betrachten, die Lehre des Islam als überlegen gegenüber Grundgesetz und Menschenrechten. Der Islam verbietet bei Todesstrafe die Hinwendung zu anderen, humaneren Religionen oder zum Atheismus. Ebenso wird eine säkulare Variante des Islam von Erdogans Bewegung abgelehnt und bekämpft. Schön „demokratisch“ bislang, durch massive Propaganda in abertausenden Moscheen, die der islamischen türkischen Religionsbehörde DITIB unterstehen. So legt Erdogan die Basis für eine islamisch-fundamentalistische Wählerschaft, die den Weg der Türkei in eine islamische Diktatur als erstrebenswert verinnerlicht hat.

„Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

All dies muss man berücksichtigen, wenn man Erdogans heutige Aussagen betrachtet:

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat die in Deutschland lebenden Türken in einer von Jubel und tosendem Applaus begleiteten Rede in der Kölnarena vor einer zu starken Anpassung gewarnt. „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte er vor etwa 16.000 überwiegend türkischen Zuhörern

Für einen frommen Moslem wie Erdogan ist es praktizierter Glaube, angewandter Dschihad, den Islam zu verbreiten und die Türkei zu re-islamisieren. Er kann gar nicht anders, als nach Weisung des Koran zu verhindern, dass Moslems vom Glauben abfallen und ihrerseits die Pflicht zum Dschihad vergessen oder ignorieren. Für Erdogan ist die islamische Gesellschaftsform die beste aller Lebensformen. Darum versteht er die Hinwendung zu westlichen Menschenrechten als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, weil für ihn der Islam in all seiner Intoleranz (Ablehnung von Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit), seiner Grausamkeit (Zwangsehen, Ehrenmorde, innerfamiliäre Gewalt,…) und Willkür (blinde Gehorsamsforderung gegenüber dem Islam, Diskriminierung von Minderheiten und Ungläubigen,…) eine Kultur der „Menschlichkeit“ darstellt. Die einzige Kultur, und die einzig wirklich sinnvollen Gesetze, die direkt von Allah stammen. Die einzige existenzberechtigte Kultur überhaupt, abgesehen von den diskriminierten Dhimmireligionen, genannt Buchreligionen. Darum gibt er eine klare Anweisung:

„Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“ Es sei zwar wichtig, Deutsch zu lernen, aber die türkische Sprache dürfe darüber nicht vernachlässigt werden. Die Türken stünden in Europa vor der Herausforderung, ihre Identität und ihre Kultur zu bewahren.

Während unsere Dhimmipolitiker und Dhimmimedien permanent in geradezu verleumderischer Art die Schuld für das Integrationsdesaster mit vielen Moslems ausschließlich bei uns suchen, uns permanent Ausgrenzung vorwerfen, Versagen in der Bildungspolitik, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, mangelnde Weltoffenheit ect., erklärt uns Erdogan, dass islamisch motivierte Integrationsverweigerung ein Verhaltensideal für die Türken in Deutschland sein soll. Was man eigentlich auch schon deshalb wissen könnte, weil alle Nicht-Moslems sich ziemlich gut und problemarm, sogar meist völlig problemfrei, integrieren. Doch der Schmusekurs mit dem Islam unserer Politiker verträgt nicht offen genannte Fakten, darum muss der Schuldige – für welche Probleme auch immer – mit dem Islam und Moslems bei uns gesucht werden. Die Offenheit Erdogans, der über die DITIB schon seit Jahren Desintegrationsbotschaften mittels Hinwendungpropaganda zum Islam bewirkt, werden unsere Pro-Erdogan-Politiker und Medien schon bald unter den Teppich kehren und in die Erdogan- und Islamidealisierungen zurück fallen (siehe Erdogan-Kennedy-Vergleich).

Assimilierung der hier lebenden Türken als echte Integration auf Basis der Werteakzeptanz des Grundgesetzes ist auch von der deutschen Politik oftmals nicht wirklich gewollt, sondern es wird vielfach das Recht auf Wahrung der „kulturellen Identität“ betont. Angefangen bei der Fürsprache der islamischen Geschlechterapartheid – eine klar gegen die Antidiskriminierungsvorgaben des Grundgesetzes gerichtete Ideologie. Erdogan findet in Europa viele Verbündete, und seien seine Aussagen auch noch so „radikal“. Er kann es sich leisten, die Maske fallen zu lassen, lange vor dem Ziel, weil er treffend einschätzt, dass Europas Politiker und Medien ganz überwiegend seine Ziele teilen.

Erdogan, der demokratische Islamist

Erdogan ist ein Liebling westlicher Politiker und Medien, obwohl seine skandalösen Aussagen allseits bekannt sind und seine Politik genau diesen Aussagen entspricht:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Von einem „moderaten Islam“ hält Erdogan nichts. Jeder, der den Koran kennt, weiß das natürlich – nur unsere Politiker und Medien anscheinend nicht.

Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.

Über den Islam sagte Erdogan:

„Unsere Religion ist ohne Fehler“.

Wo soll da „Weltoffenheit“ und Integrationswille herkommen, wenn man sowas glaubt?

Die EU sei doch kein „Christenclub“. Der Islam stehe für „Frieden und Toleranz gegenüber Andersgläubigen“. Wer den Islam mit etwas anderem assoziiere, „kennt den Islam nicht“. (Aus der Übersetzung einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2008. Quelle: Spiegel-Online)

Zugleich warnte der türkische Premier davor, den Islam als Argument gegen einen Beitritt zu missbrauchen.

Gerade so, als wäre der Islam keine politische Ideologie, die die Menschenrechte ablehnt und bekämpft. Also unsere Freiheiten und Rechte hier genauso aufheben will, wie Erdogan es in der Türkei im Sinne des Islam anstrebt.

Erdogan ist das Musterbeispiel eines unehrlichen Politikers, der vor krassesten Behauptungen, die nicht im geringsten mit der Wahrheit übereinstimmen, nicht zurück schreckt. Sein religiöses Idol Mohammed, der Begründer des Islam, war ein ausgesprochen grausamer, extrem intoleranter Gewaltherrscher, der gnadenlos die Menschen vor die Wahl stellte, zum Islam zu konvertieren, oder zu sterben. Fallbeispiel hierfür ist das Judenmassaker von Medina. Intoleranz, gnadenloser Hass gegen Andersgläubige, Kampf bis zur totalen Unterwerfung oder Vernichtung – so hat der Prophet des Islam geherrscht, und entsprechend ist der Inhalt seiner Lehre.

Erdogan weiß um den Propheten Bescheid. Uns schildert er den Islam komplett verfälscht, um einen propagandistischen Vorteil zu erringen. Würde er tatsächlich meinen was der sagt, müsste er die islamischen Unterdrückungsregime im Iran und am Golf als „unislamisch“, als kenntnislos gegenüber dem Islam bezeichnen. Es ist typische Taqiyya, das gezielte belügen von Ungläubigen, was Erdogan uns permanent über den Islam auftischt.

Türken im Ausland sollen Türken bleiben

Erdogan versteht sich weiterhin als Regent und Herrscher der Türken im Ausland, bzw. wird er dargestellt als „Führer“ der Türken, auch der im Ausland lebenden Türken. Selbst dann, wenn diese eine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Er spielt sich auf als Interessenvertreter der in Deutschland lebenden Türken und schürt Ressentiments gegen Deutschland und Deutsche, indem er wegen eines Hausbrandes, bei dem Türken zu Tode kamen, bösartigste Assoziationen weckte (Solingen). Er spielte bewusst mit dem Feuer, polarisierte und wiegelte auf, um sich dann als „Beschützer“ der Türken in Deutschland in Szene zu setzen. Unsere Medien feiern ihn allerdings nun als großartigen Beschwichtiger, und unterschlagen uns zumeist, dass Erdogan selbst zuvor den Hass gegen Deutschland und Deutsche gesät hat.

„Egal wo der Türke auch geboren ist, er bleibt ein Türke“, sagt ein Funktionär der türkischen Regierungspartei AKP. Die Botschaft aller Redner ist die Gleiche: Erdogan wird an diesem Nachmittag seinen Auslandsbesuch unterbrechen. Die Kölnarena ist heute Teil der Türkei.

Passend dazu ruft Erdogan zur Unterwanderung unseres freiheitlich-demokratischen Staates durch seine radikal-islamischen Anhänger auf.

Die Türken müssten im Ausland besser und selbstbewusster für ihre Interessen eintreten, forderte Erdogan. „Seit über 40 Jahren tragen Türken zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bei.“ Vor diesem Hintergrund frage man sich, warum es noch keinen türkischen Bürgermeister gebe. Auch in den nationalen Parlamenten Deutschlands und anderer EU-Länder und im Europaparlament sollten mehr türkische Abgeordnete sitzen.

Erdogans demografischer Dschihad

Erdogan lehnt selbst Minimalanforderungen von deutscher Seite an einwandernde Türken ab, sich zu integrieren. Das Erlernen weniger deutscher Worte wird als Zumutung dargestellt. Die Zuzugsbeschränkungen dienen auch der Erschwerung von Zwangsehen, Einem äusserst schwerwiegenden Verbrechen, das allerdings in der islamischen Welt, die eine freie Partnerfindung und Partnerwahl gemäss Koran nicht vorsieht und im Regelfall auch nicht duldet. Darin sieht Erdogan keinen Misstand, wohl aber in der versuchten Verhinderung. Erdogan will, dass der türkische Export rückständiger, ungebildeter türkischer Bräute aufrecht erhalten bleibt, obwohl sich so die Integration der Kinder dieser Frauen in Deutschland wirksam blockieren lässt. Wenn es nach Erdogan geht, soll jeder Türke wie es ihm beliebt in Deutschland einwandern können – weshalb Erdogan so vehement den EU-Beitritt anstrebt.

Erdogan strebt die demografische Eroberung Europas an. Vom Resultat her zwar unblutig, aber politisch das selbe wie eine militärische Eroberung. Europa hält dieses Ansinnen jedoch für völlig legitim, obwohl die Folgen einer Islamisierung offensichtlich sind. Europa unterstützt den demografischen Dschihad Erdogans sogar ausdrücklich mit dem EU-Beitritt der Türkei.

Erdogan – ein Politiker der rechtsradikale Kriterien erfüllt

Kein westlicher Politiker könnte sich herausnehmen, was sich Erdogan erlaubt. Er würde geächtet und verachtet. Doch Erdogan gilt fast durchweg als Musterdemokrat, obwohl er die Menschenrechte ablehnt und bekämpft.

Erdogans rechtsradikale Aussagen sind:

– Die Abgrenzung von anderen Kulturen. Ein klarer Akt von Fremdenfeindlichkeit, und das Gegenteil vom Ideal der Weltoffenheit.
– Die Verherrlichung von Türken ohne jeden Realitätsbezug als Form positiv-rassistischer Selbstidealisierung: „Das türkische Volk ist ein Volk der Freundschaft und der Toleranz. Wo es hingeht, bringt es nur Liebe und Freude mit.“
– Die Verherrlichung der eigenen Weltanschauung als der einzig richtigen, perfekten, und herrschaftsberechtigten. „Unsere Religion ist ohne Fehler“.
– Leugnung eines der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, des Genozids der Armenier durch die osmanische Türkei.
– Lügen ist ein Kennzeichen rechtsextremer Propaganda. Die Verfolgung und Diskriminierung von Nicht-Moslems ist ein zentraler Lehrinhalt des Islam. Erdogan behauptet dreist das Gegenteil, wenn er den Islam friedlich und tolerant nennt.
– Diskriminierung ist zentrales Politikziel Erdogans. Er engagiert sich für die Durchsetzung der islamischen Geschlechterapartheid und sieht in den kopftuchfreien Schutz-Zonen für Frauen in der Türkei in öffentlichen Einrichtungen einen Akt der Beschränkung. Gegen die übliche Praxis der Zwangsehen und der exemplarischen Disziplinierungsstrafe Ehrenmord engagiert er sich viel weniger auffällig – bzw. er zwangsverheiratet seine Töchter ebenfalls und befürwortet die Geschlechterapartheid.
– Meinungsfreiheit hört für Erdogan selbstverständlich da auf, wo der universelle Herrschaftsanspruch des Islam gefährdet wird. Religionskritik als essentieller Bestandteil der Meinungs- und Informationsfreiheit lehnt Erdogan ab.

Europa ist fest entschlossen, die Türkei in die EU aufzunehmen. Widerstand wird sich nicht behaupten können gegen die enorm starke Interessenskoalition aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kirchen. Erdogan wird keinen Image-Schaden aufgrund seiner jüngsten fremdenfeindlichen Reden davon tragen. Er wird weiterhin gefeiert werden als demokratischer Held der islamischen Welt und als Musterbeispiel der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Den Aspekt von Erdogans Kontrahaltung zu den Menschenrechten wird man weiterhin unterschlagen.




Kurden demonstrieren gegen Erdogan

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Das rechtsrheinische Köln wieder einmal im Belagerungszustand. Allmählich gewöhnt man sich an die Heerlager der Polizei aus ganz NRW, die immer wieder in Köln zusammen gezogen werden müssen, um die Auswüchse des multikulturellen Experimentes unter Kontrolle zu halten. Heute war der Grund die Rede des türkischen „Führers“ Erdogan vor 20.000 Anhängern in der Kölnarena – und der Protest gegen den rechtsradikalen Besucher durch etwa 1.000 Kurden. PI war für Sie vor Ort.

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Während im linksrheinischen Köln Spaziergänger das frühlingshafte Wetter genossen, glaubte man sich schon nach Überqueren der Rheinbrücke in einem anderen Staat. Einzelne Mannschaftswagen standen beobachtend an jeder Straßenecke. Schon am Deutzer Bahnhof das erste Heerlager der Schutzpolizei. Die Dichte der Polizeibesatzung nahm zu, je mehr man sich der Kölnarena näherte, wo der „Führer aller Türken“, besonders aber der in Deutschland lebenden, zu seinen Anhängern sprach. Über allem kreisten die unvermeidlichen Hubschrauber. Wie so oft in letzter Zeit hatte man eine Vorahnung von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, und wie sie in einer deutschen Stadt aussehen würden.

Als oben in der Arena der „Führer“ seine Rede gegen Integration und für Bewahrung des Türkentums hielt, demonstrierten unten, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, abgeschirmt von Polizei und Sperrgittern etwa 1.000 Kurden lautstark gegen den umstrittenen Gast.

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„Erdogan – Terrorist!“ und „Wir sind PKK!“, lauteten die Parolen. Dazu Bilder des in der Türkei inhaftierten Anführers der kurdischen Terrororganisation Öcalan und die gelben Fahnen, die die der PKK nach ihrem Verbot in Deutschland ersetzen. Die meisten der in Deutschland lebenden Kurden sind, im Gegensatz zu denen in den Kurdengebieten, Anhänger der extrem antisemitischen Terrororganisation. Die Mitgliedschaft war viele Jahre für Kurden geradezu die Eintrittskarte nach Deutschland. PKK-Mitglieder galten per se als politisch verfolgt, und wurden logischerweise als Asylbewerber anerkannt. Mit der PKK kamen die für die Organisation typischen kulturellen Bereicherungen nach Deutschland: Schutzgelderpressung, Drogen- und Waffenhandel.

erdo-turken_200.jpgVon der Anhöhe vor der Kölnarena beobachten Jugendliche Anhänger des Gastes die Szene und provozieren aus sicherer Entfernung mit dem Handzeichen der grauen Wölfe. Es überrascht nicht, das zu sehen. In der Türkei, zuletzt bei der Aufhebung des Kopftuchverbotes, arbeitet Erdogans islamische Partei ganz offen mit der offiziellen Oppositionspartei MHP, der Mutterpartei der faschistischen Terrororganisation „Graue Wölfe“ zusammen, mit er sie früher auch schon Koalitionen eingegangen ist.

Zwischen den Todfeinden, deren Konflikt besonders durch das militärische Engagement der Türken im Grenzgebiet zum Irak wieder angeheizt wurde, steht die deutsche Polizei. Und der Steuerzahler, der die Großeinsätze zu bezahlen hat. Eine Statistik, was allein die Einsätze zur Verhinderung von gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Türken und Kurden in den letzten Monaten die Deutschen gekostet hat, existiert nicht.

erdo-polizei_200.jpgNoch vor dem Ende der Veranstaltung in der Kölnarena löst sich die Kurdendemonstration auf. Vor dem kurdischen Kulturzentrum im benachbarten Mülheim, dass immer wieder Ziel von Angriffen grauer Wölfe wurde – eine Scheibe der großen Glasfront ist auch aktuell mit Brettern vernagelt – steht ein Streifenwagen als unauffälliger Polizeischutz. Für den Fall, dass Erdogans Anhänger auf Rache für die Demonstration der Kurden sinnen. Hier, im einstigen Vorzeigebezirk multikultureller Illusionisten, leben PKK-Kurden und türkische Wölfe Tür an Tür.

Über das Geschehen in der Arena und die integrationsfeindliche Rede Erdogans wird PI in Kürze in einem gesonderten Beitrag berichten.




Friedbert Pflüger: Grüner als grün

Friedbert PflügerDer Führer kam, sprach und bekam Applaus – und zwar von einem einzigen deutschen Politiker. Der ist offiziell weder rot noch grün, sondern heißt Friedbert Pflüger (Foto) und ist Fraktionschef der CDU in Berlin, dortiger Oppositionsführer und CDU-Präsidiumsmitglied. Er allein klatscht Beifall zu Erdogans Vorschlag von türkischen Bildungseinrichtungen in Deutschland.

Erdogans Vorstoß war ansonsten bei Politikern in Deutschland auf einhellige Ablehnung gestoßen. Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber bezeichnete die Idee als „Gift für die Integration“. Dies führe „zu Ghettos und zu einer Klein-Türkei in Deutschland“, sagte Huber der „Bild am Sonntag“.

Auch die aus der Türkei stammende SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün lehnt ihn ab. „Eine eigene Schule nach ethnischer Herkunft, das ist Segregation. Das ist nicht Integration“, sagte sie. Auch Erdogans Vorschlag, Lehrer aus der Türkei zu schicken, hält Akgün für fragwürdig. Denn Lehrer, die die hiesigen Verhältnisse nicht kennen, lehne sie ab. „Ich will nicht, dass die Kinder körperlich hier sind, und geistig und seelisch in der Türkei.

Spürnase Freiheit meint: Friedbert Pflüger ist sich für nichts zu schade. Kaum fordert der „Führer“ der Türkei türkische Gymnasien und Universitäten in Deutschland, schließt sich Friedbert Pflüger dem an. Damit fällt er all jenen Parteifreunden in den Rücken, die Erdogans Idee als das kritisieren, was sie ist: Ein Weg zu mehr Parallelgesellschaft und weniger Integration.

Als der arme Friedbert dann merkt, dass er plötzlich in der Union isoliert dasteht, rudert er wieder ein wenig zurück. Ihm ginge es ja nicht um rein türkische Bildungseinrichtungen, sondern um zweisprachige Angebote.

Das erinnert irgendwie fatal an den „Brief der 17 Verräter“, den Friedbert Pflüger gemeinsam mit seinem CDU-Freund Armin Laschet unterzeichnet hatte. Erst schrieben sie Integration dürfe nicht als Wahlkampfthema degradiert werden und fielen damit Roland Koch voll in den Rücken. Tags darauf behaupten sie dann, mit Roland Koch habe das gar nichts zu tun.

Wer rettet die CDU und Deutschland vor Dhimmi-Politikern wie Friedbert Pflüger und Armin Laschet?

» Spiegel: Intrigieren gegen die Integration – von Necla Kelek




Türkenbande: Auge ausgeschlagen

gang_200.jpg50 Jahre alt, Besitzer eines Fitnessstudios, Motorradfahrer, Kraftsportler. Hans-Joachim Abts aus Velbert (NRW) sieht nicht gerade aus wie einer, der leicht zum Opfer wird. Schon gar nicht, wenn er mit Freunden unterwegs ist. Schon gar nicht in einer westdeutschen Kleinstadt. Und doch weiß der kräftige Mann jetzt nicht mehr, wie es weiter gehen soll, nachdem ihm am Karnevalsdonnerstag von einer Türkenbande ohne jeden Grund ein Auge ausgeschlagen wurde.

Der Kölner Express berichtet:

Ein streitsüchtiges Trio hatte Abts und seine zwei Freunde nach einer Altweiberfeier auf der Friedrichstraße grundlos angegriffen. Einer drohte mit einem Messer. Ein Zweiter zerschlug eine Flasche auf seinem Kopf. Dabei wurde sein linkes Auge zerschnitten und das Jochbein gebrochen.

Die alarmierte Polizei nahm drei türkische Tatverdächtige (21, 24, 26) fest, darunter auch den vermutlichen Haupttäter. Das Trio gilt als überführt. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Haupttäter wegen versuchten Totschlags dem Richter vorgeführt wird.

Dem Opfer hilft das jetzt wenig:

Hans-Joachim Abts liegt im Essener-Klinikum. Das zerstörte Auge muss herausoperiert werden. Abts: „Definitiv war es nicht mehr zu retten. Mir steht auch noch eine Jochbein-Operation bevor. Ich weiß nicht, wie ich mit nur einem Auge jemals wieder meinen Beruf ausüben soll oder auf was ich alles verzichten muss. Für mich beginnt jetzt ein völlig neues Leben, und ich hoffe, dass ich die Kraft dazu habe.“




Ludwigshafen: Feuer durch Stromklau?

Wie der Blog Fakten und Fiktionen unter Berufung auf die ARD-Sendung „Wir warten auf Erdogan“ berichtet, haben Experten im Unglückshaus der Brandkatastrophe von Ludwigshafen Manipulationen an der Elektroinstallation festgestellt, um Strom zu klauen. Damit ergibt sich ein erster konkreter Hinweis auf eine mögliche Brandursache.

Fehlerhafte Elektroinstallationen sind eine häufige Brandursache, besonders in Altbauten, in denen entsprechende Modernisierungsmaßnahmen nicht durchgeführt werden. Deshalb dürfen Eingriffe in elektrische Anlagen in Deutschland grundsätzlich nur von Handwerksmeistern vorgenommen werden. Besondere Gefahren entstehen beim Versuch, Strom zu stehlen, weil dabei meist die Sicherungen umgangen werden. Bei hohen Belastungen, wie sie zur Zeit des Brandausbruchs durch zahlreiche Besucher, verbunden mit Kochen, Elektoheizern bei offenen Fenstern u.ä. gegeben waren, kann es da leicht zur Entwicklung eines Brandes kommen, der blitzschnell unkontrollierbare Ausmaße annimmt.

Zu diesem Szenario würde auch der Zeitpunkt der Katastrophe besser passen, als zu einer Brandstiftung – am hellen Tag, mit vielen Besuchern im Haus und besonders belebter Straße. Nicht gerade die Umstände, die Brandstifter bevorzugen.




Nach Beck-Beschwerde: SWR setzt Tatort ab

Peter BoudgoustDer Beschwerde-Anruf von SPD-Chef Kurt Beck bei SWR-Intendant Peter Boudgoust (Foto) hat seine Wirkung gezeigt: Der SWR hat entschieden, den für Sonntag vorgesehenen Tatort „Schatten der Angst“ (wir berichteten) auf einen neuen Sendetermin im April zu verschieben. Boudgoust: „Mit dieser Entscheidung nehmen wir Rücksicht auf eine große Trauergemeinde, deren Gefühle wir nicht verletzen wollen.“ Er verwies darauf, dass die Tatort-Folge zwar im deutsch-türkischen Milieu spiele, aber mit der aktuellen Diskussion um die Hintergründe des Großbrandes in Ludwigshafen nichts zu tun habe.

» peter.boudgoust@swr.de




NRW: Lehrer sollen mehr auf Muslime eingehen

HandreicheNRW-Integrationsbeauftragter Thomas Kufen (CDU) hat Lehrern empfohlen, auf die Bedürfnisse muslimischer Familien einzugehen. In einer „Handreiche“, die gestern der Presse vorgestellt wurde, rät Kufen, religiöse Feste der Muslime mitzufeiern, einen interreligiösen Kalender aufzuhängen, Hausaufgaben im Fastenmonat zu reduzieren und die Teilnahme gläubiger Schüler am Freitagsgebet zu ermöglichen.

Um die Teilnahme am Sport zu erleichtern, sollten Lehrer auch Ganzkörper-Schwimmkleidung oder Kopftücher beim Turnen erlauben sowie Geschlechtertrennung beim Schwimmen erwägen.

Kontakt:

» NRW-Integrationsbeauftragter, Telefon: 0211-8618-3336, Telefax: 0211-8618-53336, thomas.kufen@mgffi.nrw.de

(Spürnase: Sascha)




Fakten & Fiktionen goes West

Kewil goes WestNach fast vier Jahren bei myblog.de ziehts den scharf schießenden Cowboy Kewil (rechts im Bild) weit weg von zuhause in die Freiheit des Wilden Westens. Politisch Inkorrekte werden in Europa immer mehr zu Outlaws, die gen Sonnenuntergang reiten müssen, um aus dem Westen die Heimat zu verteidigen. Wir von PI wünschen Kewil unter seiner neuen Adresse fact-fiction.net weiterhin gute Treffsicherheit und ein gewohnt loses Mundwerk.




Körting rettet die Welt

jugendgewalt_200.jpgEhrhart Körting (SPD) – ausgerechnet der Versager, in dessen Zuständigkeitsbereich die Straßenkriminalität in Berlin Ausmaße angenommen hat, die in einzelnen Bezirken an Zustände in der dritten Welt erinnert, fordert jetzt ein generelles Messerverbot für alle Deutschen. Betroffen sind alle. Mit Ausnahme der Kriminellen, die das unpraktikable Gesetz kaum beeindrucken dürfte.

Die Welt berichtet:

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) übt Kritik an Körting. Der Innensenator wahre nicht die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Zwar träfe er eine kleine Minderheit von gewalttätigen Jugendlichen und Heranwachsenden, aber das Verbot würde zugleich hunderttausende Bürger in ihrer Freizeit, etwa beim Angeln, Camping, Wandern oder Wassersport beeinträchtigen. Sie würden dieselben Messerarten, die Körting ein Dorn im Auge sind, als Gebrauchsmesser mitnehmen.

„Körtings Verbotsplan ist verkehrt, unverhältnismäßig und nicht praktikabel“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg WELT ONLINE. Hunderttausende Bürger würden kriminalisiert. Jeder, der im Sommer beim Grillen im Park sein Messer dabei hätte, würde sich künftig strafbar machen. (…)

Freiberg warnt zudem vor einem „bürokratischen Monster“, das Körtings Messerverbot mit sich brächte. Bürger müssten Ausnahmegenehmigungen beantragen, die Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten der Polizei wären aber gering. Ohnehin würde das strafbewehrte Führen von Messern auch künftig erst offenkundig, wenn eine Straftat geschehen sei. Und die besondere Strafandrohung wegen unerlaubten Führens eines Messers gehe gegenüber der Strafbewehrung der Gewalttat ins Leere.

Erfahrungen aus dem Ausland stützen Körtings Initiative nicht unbedingt. So hatte die Schweiz vor mehreren Jahren zwar einen ähnlichen Versuch unternommen. Das Gesetz wurde aber wegen Erfolglosigkeit wieder aufgehoben. In England und in Frankreich gelten ebenfalls Beschränkungen für den Umgang mit Messern.

In beiden Ländern ist dessen ungeachtet etwa die Jugendkriminalität gerade bei Gewaltdelikten ungebremst gestiegen, weil die Jugendlichen auf nicht vom Gesetz erfasste Stichwaffen ausweichen.

Gefahr für den Bürger droht dagegen im richtigen Leben weniger von Anglern mit Taschenmessern als von unfähigen Innensenatoren wie Körting oder Richtern wie Tim Behrend in Köln. Der ließ jetzt einen der berüchtigten Bickendorf-Gangster wieder auf die Menschheit los, nachdem er während der Karnevalstage zwei Fahrgäste der Straßenbahn ins Krankenhaus geprügelt hatte. Kein Haftgrund, obwohl der jugendliche Gewohnheitsverbrecher nur auf Bewährung frei war und eigentlich eine zweijährige Haftstrafe wegen Gewaltdelikten abzusitzen hätte.

Amtsgerichtssprecher Jürgen Mannebeck gestern zu EXPRESS: „Für eine Inhaftierung braucht man einen Haftgrund. Schwein sein allein reicht nicht.“

Der Anspruch der Bürger auf staatlichen Schutz vor Gewalttätern offenbar auch nicht. Wobei wir wieder bei den Messern wären. Im Gegensatz zu Politikern und Richtern sollen die sich gelegentlich bei der Abwehr ungesetzlicher Angriffe schon bewährt haben.




Türkische Jugendliche schlagen Feuerwehrmann

Das Schüren der antideutschen Stimmung durch türkische Medien, westliche Gutmenschen und den türkischen Premierminister Erdogan, der schon mal vorab einen Vergleich mit dem rechtsextremen Brandanschlag 1993 in Solingen zog, trägt Früchte. Nach dem schlimmsten Einsatz seines Lebens mit neun Toten, davon fünf Kindern, wurde ein Feuerwehrmann am Dienstag auch noch von türkischen Jugendlichen verprügelt.

Die Tränen brachen am Mittwoch aus Peter Friedrich nur so heraus. Erst am Sonntag hatte der Chef der Ludwigshafener Feuerwehr den schlimmsten Einsatz seines Lebens: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Danziger Platz, bei dem neun Menschen starben, darunter fünf Kinder.
Und nun das: Am Dienstagabend wurde einer von Friedrichs Einsatzleuten von mehreren türkischen Jugendlichen zusammengeschlagen. Türkische Medien hatten zuvor wiederholt den Vorwurf erhoben, die Feuerwehr sei zu spät am Brandort angerückt. Dafür werden die Medien inzwischen auch von türkischen Verbänden scharf kritisiert.

Gerüchte machen die Runde, während die Ermittlungen gerade erst richtig losgehen, da das abgebrannte Haus wegen Einsturzgefahr nicht gleich durchsucht werden konnte. Im antideutschen Lager ist man voller Hoffnung, das Feuer möge vorsätzlich gelegt und fremdenfeindlich motiviert gewesen sein. Man bemüht sich eben, gemäß Roth’schen Vorgaben „eigenes Urteilsvermögen“ einzusetzen, sollen die Ermittlungen doch ergeben, was sie wollen.

Im Presseportal findet sich ein guter Kommentar von Manfred Fritz, der es kurz und passend auf den Punkt bringt:

Niemand sollte schon „Solingen“ rufen, wenn er die Brandkatastrophe in Ludwigshafen meint. Auch der türkische Regierungschef Erdogan nicht, der sich heute einem Unglücks-Tourismus anschließen möchte, der hässliche antideutsche Züge angenommen hat. Brandstifter sind in diesem Fall vor allem die türkischen Medien. Aber nicht jede Hauswand-Schmiererei, die in diesen Vierteln so normal ist wie Hundedreck auf der Straße, lässt sich schon zum Bekennerschreiben umdeuten. Diese fast süchtige Liebe zu Verschwörungstheorien nützt auch den Opfern nicht. Sie vergiftet nur das Klima. Die Ermittler werden die Brandursache klären, darauf ist Verlass. Und dann wird man weitersehen. Notfalls auch weiterermitteln.

Die Familien der Opfer distanzierten sich übrigens von dem Überfall auf den Feuerwehrmann. Die Täter können also nicht mit einem emotionalen Ausnahmezustand wegen des Verlustes enger Angehöriger entschuldigt werden.




Huber: SPD ist Steigbügelhalter der Kommunisten

Erwin HuberIn seiner neuen Funktion als CSU-Vorsitzender hielt Erwin Huber beim heutigen Politischen Aschermittwoch seiner Partei in Passau eine Rede ganz nach dem Geschmack der 6000 Zuhörer. Der SPD warf er nach dem Einzug der Linken in die Landtage in Hessen und Niedersachsen vor, sich aus Feigheit, Taktik oder Anpassung zum Steigbügelhalter der kommunistischen Linken gemacht zu haben. Auch beim Thema innere Sicherheit teilte Huber kräftig gegen die Sozis aus.

Auszug:

Kommunisten und Sozialisten machen Politik für die Ideologie – gegen die Menschen. Wir müssen den Jungen die Augen öffnen. Wer dies unterlässt, lädt historische Schuld auf sich. Wo ist denn die SPD? Warum schweigt sie dazu? Beck hat Angst vor Lafontaine! Er duckt sich feige weg! Die SPD muss sich klar abgrenzen zur Linken. Beck muss die Bündnisse auf Landesebene beenden. Der Einzug der Linken in die Landtage in Hessen und Niedersachsen ist das Versagen der SPD. Aus Feigheit, Taktik oder Anpassung – die SPD hat sich zum Steigbügelhalter der kommunistischen Linken gemacht. Wir haben als CSU Rechtsradikale bekämpft. Wir haben NPD und „Republikaner“ klein gemacht. Wir sind niemals umgefallen wie die SPD in Berlin. Wer nicht für die Demokratie eintritt und Radikale bekämpft, der versündigt sich an unserem freiheitlichen Rechtsstaat. Mit Radikalen legt man sich nicht ins Bett, sondern man bekämpft sie! Wir müssen Lafontaine und Gysi die Maske des Biedermanns vom Gesicht reißen und ihre wahren Absichten zu Tage bringen! Keine Macht den linken Chaoten! Keine Macht den rechtsradikalen Idioten!

Zum Thema Innere Sicherheit sagte Huber:

Auch Innere Sicherheit ist eine soziale Frage. Bei uns geht es um Opferschutz, nicht um Täterschutz. Es geht uns um die Menschen, die sich kein Taxi leisten können, die nach der Schicht mit Bus und Bahn nachts nach Hause müssen oder zu Fuß unterwegs sind. Was wäre denn in Deutschland los gewesen, wenn nicht ein deutscher Rentner Opfer geworden wäre, sondern wenn zwei Skinheads einen ausländischen Rentner halb totgeschlagen hätten? Dann wäre auf der linken Seite die Hölle los gewesen! Wir wollen weder Ausländerfeindlichkeit noch Inländerfeindlichkeit. Wir wollen Sicherheit für alle Menschen. Wer mit den Worten „Scheiß Deutscher“ auf einen alten Mann einschlägt, ist ein Rassist und ein Krimineller – und er muss auch so behandelt werden. Und was empfiehlt die Bundesjustizministerin älteren Menschen, die in der U-Bahn angepöbelt werden? Frau Zypries sagt: „Ich würde ihnen raten, den Wagen zu wechseln!“ (Focus, 14.01.08) Das ist eine Bankrotterklärung der SPD und der Sicherheitspolitik! Die Hüterin von Recht und Ordnung empfiehlt nicht U-Bahn-Wachen, nicht VideoÜberwachung, nicht Abschreckung durch härtere und schnellere Strafen, sondern sie empfiehlt: Davonlaufen, wegducken! Das ist die Selbstaufgabe unserer Gesellschaft. Wir brauchen einen wehrhaften Staat und nicht die Rückkehr zum Faustrecht! Seit Jahren fordern wir neben Prävention härtere und schnelle Strafen gegen Gewalttäter und Serientäter. Seit Jahren fordern wir erleichterte und schnelle
Ausweisung von unbelehrbaren ausländischen Straftätern. Das ist wirksamer Opferschutz. SPD und Grüne haben blockiert, getrickst und auf die lange Bank geschoben. Innere Sicherheit bleibt auf der Tagesordnung. Wir werden keine Ruhe geben. Wir sind Anwalt der Opfer.

Bayern ist das sicherste Bundesland. Wo wir in Bayern selbst handeln können, da handeln wir: mit Polizeipräsenz, mit Nulltoleranz von Graffiti bis Drogen, mit Videokameras im öffentlichen Raum, mit Online-Durchsuchung im virtuellen Raum. Was sagt Herr Beck zu unserer Bayern-Initiative für Online-Überwachung – entscheidend gerade gegen Kinderschänder und gegen Kinder-Pornographie – er sagt dazu: „Bayerische Folklore“. (AZ, 24.01.08) Ohne Argument beleidigt er Bayern. Die Quittung kann er haben: Am 28. September ist Zahltag für Rote und Grüne in Bayern.

Liebe Freunde! Wir sind die Partei des Lebens, der Familie, der gleichen Rechte von Mann und Frau und der christlichen Werte. Unser Grundgesetz baut auf christlichem Humanismus. Wir bekennen uns zur deutschen Leitkultur. Und wem unsere Hausordnung nicht passt, der soll seine Heimat woanders suchen! Wir alle zusammen sollten viel mutiger unsere christlichen Werte vertreten! Bei uns in Bayern gelten christliche Werte und nicht die Scharia! Wir sind für Religionsfreiheit auch für Muslime. Sie sollen auch Moscheen bauen dürfen. Aber wir wollen, dass auch in 100 Jahren Kirchtürme und nicht Minarette unser Bayern prägen. Und zugleich sage ich: Genauso wie wir Religionsfreiheit garantieren, muss auch die Türkei und müssen auch die anderen muslimischen Staaten den christlichen Gemeinden Raum und Freiheit lassen! Bei uns Toleranz fordern und sie zu Hause mit Füßen treten – das geht nicht! Zur Frage der Mitgliedschaft der Türkei in der EU bleibt die CSU standhaft: Der neueste Fortschrittsbericht der EU-Kommission ist im Ergebnis ein Rückstandsbericht – die Kommission bestätigt uns und widerlegt die SPD und die Grünen. Die Geschichte wird uns auch hier Recht geben: Die Türkei ist kein europäisches Land. Partnerschaft ja – Mitgliedschaft in der EU: Nein! und nochmals Nein!

Hier gibts die komplette Rede von Erwin Huber.




Kein Brandschutz in Ludwigshafen?

Die Spekulationen über mögliche Brandursachen der Katastrophe von Ludwigshafen schlagen hohe Wellen, ebenso wie die Aufregung um die Einmischung türkischer Behörden. Bei alledem wird bisher vergessen, eine nahe liegende Frage zu stellen: Wie kann es sein, dass im Land des SPD-Vorsitzenden Menschen in derartigen Todesfallen leben, wie im „Holzhaus“ von Ludwigshafen?

Ausgetrocknete Holzdecken und Holztreppenhäuser in Altbauten – ein Horrorszenario für alle, die mit Hausbränden zu tun haben. In Verbindung mit dem Kamineffekt in Treppenhäusern breitet sich jeder kleine Brandherd in solcher Umgebung blitzschnell zu einem flammenden Inferno aus. Helfer haben ebenso wenig eine Chance, ins brennende Haus einzudringen wie Bewohner, vor den Flammen zu flüchten. Die typischen Szenen solcher Katastrophen sind Menschen, die in Panik von Balkonen springen oder Kinder in Verzweiflung aus dem Fenster werfen, bevor noch Sprungtücher aufgespannt werden konnten. Selbst wenn die Feuerwehr, wie in Ludwigshafen in Rekordzeit vor Ort ist, müssen die Helfer oft hilflos zusehen, wie die Tragödie ihren Lauf nimmt.

Es gibt Abhilfe, die ohne unzumutbare Kosten und großen Aufwand Menschenleben retten kann. Nachdem es in Köln in den 80er Jahren mehrere ähnliche Brände in Altbauten mit Holztreppenhäusern gegeben hatte, hat man dort für solche Bauten außen liegende Feuerleitern aus Metall vorgeschrieben. Viele Besitzer von Altbauten, die nicht gerade für ihre Investitionsfreudigkeit bekannt sind, waren wenig begeistert. Aber die Maßnahme, von der Stadt Köln konsequent durchgesetzt, hat sich bewährt. Trotz zahlreicher Altbauten haben sich die Katastrophen von damals nicht wiederholt.

In Ludwigshafen scheint man auf diese einfache und effektive Schutzmaßnahme bisher keinen Wert gelegt zu haben. Es verwundert, dass in einem Land, wo aufgemalte Quadrate auf Bahnsteigen Zonen ausweisen, in denen man eine Zigarette rauchen darf, keine Vorschriften existieren und durchgesetzt werden, um Menschen vor dem grausamen Feuertod in solchen Todesfallen zu schützen. Bei aller Aufregung um mögliche Brandstiftung sollte die Frage nach der behördlichen Verantwortung für lebensbedrohende Zustände in den Städten nicht untergehen. Brandschutz ist Ländersache, Herr Ministerpräsident Beck!




Schäuble warnt bei Brand vor Vorverurteilungen

Wolfgang SchäubleBundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat Berichte in türkischen Zeitungen über einen möglichen fremdenfeindlichen Hintergrund des Ludwigshafener Brandes als „haltlose Spekulationen“ zurück gewiesen. Es gebe bislang keinerlei Anhaltspunkte dafür. Das Ansinnen der Türkei, eigene Ermittler nach Ludwigshafen zu schicken, bezeichnete er als „Misstrauen gegenüber unserer Polizei“.




„Der Führer der Türkei ist in Deutschland“

ErdoganFast sämtliche Plakatwände in der türkisierenden Stadt Köln sind in diesen Tagen vollgeklebt mit riesigen Deutschlandfahnen und dem türkischen Halbmond in der Mitte. Auf den meisten Plakaten dieser Art wird in rein türkischer Sprache Ministerpräsident Erdogan angekündigt, der am 10. Februar seine Diasporatürken im Siedlungsgebiet Deutschland besuchen wird. Auf dem oberen Plakat heißt es „Der Führer der Türkei ist in Deutschland“.

Aus dem „Führer“ wird auf dem deutschsprachigen Poster der „Regierungschef“:

Erdogan

Und auf einem weiteren Plakat heißt es mit einem rechten Armgruß von Erdogan: „Das Herz der Europäischen Türken wird in Köln schlagen“:

Erdogan in Köln

Es ist wirklich eine friedliche Landnahme, die hier augenscheinlich stattfindet…

(Spürnasen: klandestina, Selberdenker, Sense, Leserin)




Türkei ermittelt in Ludwigshafen

ludwigshafen.jpgNach der schrecklichen Brandkatastrophe von Ludwigshafen in einem von türkischen Großfamilien bewohnten Haus sollen jetzt, auf Wunsch der türkischen Regierung, türkische Experten an den Ermittlungen der bisher unbekannten Brandursache eingeschaltet werden. Das verlangt der türkische Ministerpräsident Erdogan unter Hinweis auf fremdenfeindliche Brandstiftungen zu Beginn der 90er Jahre in Deutschland und unterstellt damit den deutschen Behörden, einen solchen Hintergrund vertuschen zu wollen, sollten sich entsprechende Indizien finden.

N24 berichtet:

Bei dem Feuer in einem viergeschossigen Haus, das von türkischen Familien bewohnt wurde, waren am Sonntag neun Menschen getötet und 60 verletzt worden. Die Ermittler können das Gebäude bislang nicht betreten, weil es einsturzgefährdet ist. Von einem Kranwagen aus trugen Rettungskräfte am Dienstag Teile des Hauses ab, um weiter ins Innere vorzudringen.

«Zum Glück sind bislang keine weiteren Opfer gefunden worden», sagte Polizeisprecher Michael Lindner. Es werde wohl auch niemand mehr vermisst. Da beim Ausbruch des Feuers am Sonntag aber viele Besucher in dem Gebäude gewesen seien, gebe es noch keine 100- prozentige Gewissheit. Das Feuer war kurz nach dem Ludwigshafener Fastnachtsumzug ausgebrochen, der direkt an dem Haus vorbeiführte.

Unterdessen schaltete sich auch die Türkei in den Fall ein. Aufgrund der zahlreichen türkischstämmigen Opfer sollen deutsche und türkische Experten gemeinsam die Ermittlungen zur Brandursache durchführen. Staatsminister Murat Yazicioglu werde am Abend zusammen mit Fachleuten der Polizei nach Deutschland reisen, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag vor der Parlamentsfraktion seiner Regierungspartei AKP in Ankara.

Erdogan selbst will im Rahmen seines geplanten Deutschland-Besuches am Donnerstagabend den Brandort besuchen. Nach den fremdenfeindlichen Gewalttaten der Vergangenheit stelle sich die Frage, ob das Feuer ein Unfall gewesen sei oder nicht, sagte der türkische Regierungschef. «Wir wollen kein neues Solingen», sagte Erdogan in Anspielung auf den Brandanschlag von 1993, bei dem fünf Türken getötet worden waren.

Ein besonders leuchtendes Beispiel muslimischer Opferlogik liefert in diesem Zusammenhang der Muslimmarkt. Dort hat man die Brandstifter bereits gefunden, sogar für den Fall, dass es sich nicht um Brandstiftung gehandelt haben sollte:

Das Hauptproblem bei dem tragischen Brand in Ludwigshafen besteht doch vor allem darin, dass die allermeisten Menschen in dem Moment, als sie hörten, dass in dem Haus nur “Fremde“ wohnten, sofort an einen Anschlag gedacht haben! War das nicht der Grund dafür, dass die Nachricht über die Herkunft der Bewohner zunächst zurück gehalten wurde? War das nicht der Grund dafür, dass der Ministerpräsident sofort ein „Dementi“ von sich geben musste, obwohl noch gar niemand solch einen Vorwurf erhoben hatte? Was aber ist der Grund dafür, dass im Land solch eine Stimmung herrscht, die auf Feindseligkeit beruht? Wie kommt es dazu, dass nach solch einem Brand die absolute Mehrheit an Brandanschlag denkt?

Der Grund dafür liegt in einer Stimmung im Land, für die vor allem die Parallelgesellschaft von Journalisten und Politikern verantwortlich ist! Wer jagt denn inzwischen im Wochenrhythmus die Menschen gegen die eigenen Muslime im Land? Wer hetzt denn fast tagtäglich gegen das Kopftuch und verlangt, dass Muslimas ihre Haare zu entblößen haben, wenn sie “integriert“ werden wollen? Wissen die Bürger, dass es inzwischen sogar Schulen im Land gibt, die den Kindern das Tragen von Kopftüchern mit allerlei Tricks verbieten! Und wer ist es, der sobald über den Islam und die Muslime berichtet werden soll, die schlimmsten Islamhasser und Hassprediger gegen Muslime am längsten und lautesten zu Wort kommen lässt? Und wer hat keine Scheu mehr davor “Kampftruppen“ in einem fernen muslimischen Land einzusetzen, obwohl die eigene Bevölkerung es gar nicht will?

Immerhin, als Kenner der eigenen Parallelgesellschaft will der Muslimmarkt auch nicht völlig ausschließen, dass selbst im Falle einer Brandstiftung auch andere Motive als „Hass auf Muslime“ denkbar wären. Es bleibt zu hoffen, dass die multinationale Ermittlergruppe auch Überlegungen dieser Art anstellt.

Nach einem inzwischen nicht mehr einsehbaren Bericht auf Indymedia soll es in der Vergangenheit bereits mindestens einmal einen Brandanschlag auf einen türkischen Kulturverein im Erdgeschoss des Hauses gegeben haben. Anschläge dieser Art sind häufiger als die Presse berichtet und hängen meist mit Auseinandersetzungen im kriminellen Ausländermilieu oder politischen Motiven zwischen befeindeten Türken und Kurden zusammen. Ebenfalls nie ganz auszuschließen ist der Fall, dass eine solche Brandstiftung der Wiederherstellung einer wie auch immer verletzten Ehre dient.

Hoffen wir, dass trotz der Einmischung der Türkei in die Ermittlungen rasch ein vorurteilsfreies Ergebnis der schwierigen Untersuchungen vorgelegt werden kann.

(Spürnasen: Nixda, Rechtsanvolt, Elpadre, Anxor, Jutta, Sveriges Fana, Löwenherz)