Milde Strafe für Frankfurter U-Bahn-Schubser

Milde Strafe für Frankfurter U-Bahn-SchubserDer in Frankfurt-Sossenheim lebende Pakistani Hossein H. stieß im Mai letzten Jahres an einer U-Bahnstation die 20-jährige Anna P. auf die Gleise, kurz bevor ein Zug einfuhr. Nur dem schnellen Handeln zweier U-Bahn-Wachmänner verdankt die Deutsche ihr Leben. Jetzt wurde das Urteil für den polizeibekannten Schläger und Fast-Mörder gefällt: 100 Arbeitsstunden und Anti-Gewalt-Training.

Die BILD berichtet:

Die unfassbare Tat erschütterte Frankfurt letzten Mai. Morgens wartet Anna P. (20) auf die U 5. Ein junger Mann schreit sie an, schlägt ihr 2 Mal die Faust ins Gesicht – und wirft die zierliche 20-Jährige ins Gleisbett!

In letzter Sekunde ziehen die U-Bahn-Wachmänner Grigori Reutmann (52) und Serhij Pataschko (41) die Verletzte raus. Tagelang jagt die Kripo den feigen Schubser – erfolglos! Als BILD Überwachungsfotos veröffentlicht, stellt sich Pakistani Hossein H. (18).

Jetzt Prozess! Der Sossenheimer ist nur wegen Körperverletzung dran! Staatsanwältin Nadja Niesen: „Eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags scheitert am Vorsatz, den man ihm nicht nachweisen kann.“
Unglaublich: Der polizeibekannte Schläger und Arbeitslose stellt sich vor Gericht selbst als Opfer dar – obwohl auf dem Überwachungsvideo klar zu sehen ist, wie er Anna P. grundlos traktiert: „Sie hat mich und meine Oma beleidigt!“

Da platzt der resoluten Jugendrichterin Christ der Kragen: „Sie haben ihr richtig voll eins in die Fresse gehauen! Diese Tat hätte gravierende Folgen haben können!“ Opfer Anna ruft: „Ich hätte sterben können…“

Da Hossein H. kein Tötungsvorsatz nachzuweisen ist, kommt er mit 1 Jahr Jugendstrafe (auf Bewährung), 100 Arbeitsstunden und Anti-Gewalt-Training davon.

Sowas nennt man dann wohl Migrantenbonus…

» verwaltung@lg-frankfurt.justiz.hessen.de




Von Gott über Allah zum „Globalsozialismus“

Der Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz (Foto) hielt für die Auftaktveranstaltung der Europa-Kampagne der AUF-Partei am 16. Mai in Frankfurt a.M. einen Vortrag zum Thema „Von Gott über Allah zum ‚Globalsozialismus‘ – Islamdialog als Demokratie- und Religionsersatz“. Da die Rede aus Zeitgründen nur in einem repräsentativen Querschnitt gehalten werden konnte, veröffentlichen wir ihn nachfolgend in voller Länge.

1. EU-Staaten als Islam-Vehikel

Wer gebeten wird, nicht nur vor politischen Parteien oder sonstigen Institutionen, sondern überhaupt etwas zum zeitgenössischen Islam und seinen Rückwirkungen in der westlichen Gesellschaft, speziell der deutschen, auszuführen, ist automatisch mit einer ganzen Reihe von Grundsatzaspekten konfrontiert. Da der Islam, abweichend von den anderen monotheistischen Religionen, Glaube und Politik nicht trennt, den Koran als Staatsverfassung fordert und mit der Scharia, seinem religiösen Recht, das gesamte Leben von Familie und Gesellschaft durchdringt, erzwingt er im sogenannten interkulturellen „Dialog“, in der Diskussion mit dem Nichtislam, eine ganz spezifische Sonderstellung.

Islam bedeutet ein umfassendes, ideologisches Konzept, das den westlichen Staaten und ihren Institutionen umso strikter abverlangt, seine Interessen zu unterstützen, je größer die Gemeinschaft und ihr politisches Druckpotential ist. Das bedeutet allerdings auch, dass diese Religion, weil sie ein primär politisches Gebilde ist, das Grundrecht der Religionsfreiheit politisch nutzt und in Konflikte mit den Grundrechten im Sinne des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaats gerät. Von offizieller Seite geht man im Westen von der Annahme aus, dass es sich hier um eine Religion wie jede andere handele, deren Glaubensbasis in jeder Hinsicht mit den westlichen Kriterien kompatibel sei. Daher hat sich in Deutschland und Europa eine feste Tendenz herausgebildet, die wir zwar „Dialog“ nennen, die aber faktisch ein Monolog ist, weil sie Streitfragen grundsätzlich zuungunsten der Basisgesellschaft entscheidet.

Wer das bezweifelt, braucht sich, wenn Interesse an der eigenen Zukunft besteht, nur über zwei Bereiche zu informieren: das enorme Wachstum des Moscheebaus mit dem bürgerfeindlichen Verhalten der Kommunen in der Diskussion vor Ort sowie die Sprache der EU und angeschlossenen Staaten, die die Institutionen mit dem „Dialog“ besetzen – seinerseits nichts anderes als eine umfassende, islamorientierte Indoktrination. Wer sich zum Beispiel vor 30 Jahren zum Thema Islam skeptisch äußerte, war schlicht „intolerant“, heute ist er bestenfalls „rechtsradikal“, eher aber ein „Rassist“ und „Volksverhetzer“, also ein moderner Ungläubiger, der auf keinen Fall einen Platz in der neuen Gesellschaft beanspruchen kann.

Innerhalb dieser Entwicklung, die auf die 1960er Jahre zurückgeht und durch die Globalisierung seit den 90ern entscheidend verstärkt wurde, hat sich diese Propaganda zu einem Grundsatz der Politik verfestigt, der allerdings längst nicht mehr dem Willen der nationalen Politiken in Europa unterliegt. Im Zuge des EU-Ermächtigungsprozesses, der inzwischen drei Viertel der Souveränitäten der Mitgliedsstaaten an die Brüsseler Zentrale gezogen hat, ist dort auch die Kompetenz der Kultur- und Minderheitenpolitik im weitesten Sinne konzentriert.

Hinsichtlich des Islam sind die einzelnen Regierungen in ihren Ländern, bezüglich Migration, Moscheebau, Fragen zwischen Scharia, Verfassung und Rechtsstaat, Gestaltung der Dialog-Inhalte und –Sprache, Umgang mit Familie, Frauen und Bildung, Interpretation der Grundrechte und Sicherheit etc. nicht mehr uneingeschränkt entscheidungsfähig. In diesem Rahmen ist die deutsche Islamkonferenz auf Staatsebene ein ebenso effizientes Täuschungsmittel, wie der Lissabon-Vertrag auf Gesamtebene der Eindruck vorgaukelt, weiterhin ein Europa der Staaten zu schaffen. Dass er das Gegenteil bildet, nämlich den Schlussstein in der Aushebelung aller Verfassungen und Installierung einer nicht gewählten Elite mit gänzlich unkontrollierbarer Macht, hat neben anderen der Autor dieses Beitrags beschrieben und dies ist nicht zuletzt auch Gegenstand der neuformierten, europaweiten Libertas-Bewegung geworden.

Da Brüssel keine Außenpolitik braucht, indem es islamische Interessen zur Kernforderung der Politik erhebt, sozusagen den Islam als Zentralstern in die Eurofahne stellt, macht es die EU-Staaten zu Allahs Zukunftsanwälten in Europa. Deutschland hat sich als folgsamer Vollstrecker dieses Vorgangs den Ruf eines ideologischen Geburtshelfers erworben, der seine Institutionen zu besonders starkem Wachstum des neuen Weltbilds antreibt. Denn in dem Maße, in dem sich die politischen Parteien dem Islam und seinen politreligiösen Ansprüchen öffneten, schwächten sie die Ansprüche der Mehrheitsgesellschaft in Bezug auf deren verfassungsrechtlich verbriefte Rechte. Mit anderen Worten: Die Loyalität zum Islam ist auf dem besten Wege, staatstragende Funktionen zu übernehmen. Wer noch zweifelt, sei erneut ermuntert, die überaus ähnlichen und bindenden Sprach- und Handlungsregeln in den Parteien, Stiftungen, Kirchen, Universitäten zu bestaunen, ganz zu schweigen von den Medien, die diese Gleichschaltung federführend bewerkstelligen.

In der Fülle der Beispiele für diese befohlene Sprachmagie – allen voran der „Respekt“ vor dem „Frieden“ und der „Toleranz“ des Islam – gibt es ebenfalls viele Blindflecken, aus denen einer herausragt: die gänzliche Abwesenheit einer substantiellen Diskussion über die Scharia, über das Recht des Islam als umfassendes Regelwerk der muslimischen Gesellschaft. Denn würde eine solche Diskussion geführt, träte die Unvereinbarkeit mit Verfassung und Rechtsstaat klar zutage, eine Konsequenz freilich, die im von der EU verordneten Scheindialog vermieden wird. Indem sich also die Parteien stetig von der Grundlage entfernen, auf der sie sich wählen lassen und zugleich die islamische Neugesellschaft unter weitgehend ungeklärten Umständen installieren, schaffen sie einen politischen Schwebezustand, der die Wähler täuscht, weil er grundsätzlich zu Lasten der nichtislamischen Altgesellschaft geht.

Damit werden Verhältnisse geschaffen, die von großem Interesse für Partei-Neugründungen sind. Denn sie stoßen nun auf Altparteien, die seit geraumer Zeit vom Boden des Grundgesetzes abheben und dies nicht nur islambedingt, sondern aus vielen anderen Gründen, die sich u.a. in den Büchern des Verwaltungswissenschaftlers Hans Herbert von Arnim nachlesen lassen. Wenn also eine Partei heute mit Programmpunkten wie sozialer Marktwirtschaft, mehrheitsorientierter Arbeits- und Familienpolitik etc. antritt, verfolgt sie zwar konservative, nicht minder ehrenwerte Ziele, dürfte aber schon in den Startlöchern steckenbleiben, weil fachliche Kompetenz allein nicht genügt.

Der Fehlstart bestünde in dem Dilemma, mit solchen Punkten dem Programmschema des alten Parteiensystems und damit auch dessen Spielregeln zu folgen. Die sind jedoch aus den genannten Gründen mit äußerster Skepsis zu betrachten, denn der Polit-Mainstream besetzt nicht nur die Deutungsmacht des Fortschritts an sich, sondern kann sie nur unter Einhaltung der EU-seitig verordneten Islamloyalität bewahren. Wenn eine neue Partei sich dem Wahlvolk, zum Beispiel dem Drittel der Nichtwähler, als etwas wirklich Neues präsentieren will, muss sie zwar auch ein solides Wahlprogramm haben, sollte sich aber primär als Kraft präsentieren, die im Gegensatz zum verbrauchten, illoyalen und immer korrupter werdenden Altsystem auf festem demokratischem Boden steht.

Sie muß als Partei auftreten, die die Verfassung ernst nimmt und die Gesellschaft nicht interkulturell spaltet, sondern in guter europäischer Tradition den Interessenausgleich einer mündigen und transparenten Diskussion aussetzt. Auf diese Weise wird vermieden, daß die Menschen, ob Minderheit oder Mehrheit, nicht wie es seit geraumer Zeit der Fall ist, den Eindruck gewinnen, von ihren Repräsentanten zu Zwecken über den Tisch gezogen zu werden, zu denen sie nicht gewählt wurden. Dies trifft im übrigen nicht nur auf die Mehrheit, sondern auch die muslimische Minderheit zu. Dort gibt es durchaus nicht wenige, die es ablehnen, von den zumeist islamistischen Vertreten in das schariatische Kontrollsystem gezwungen zu werden, sich aber nicht artikulieren können, weil ihnen die deutsche Politik, selbst unter dem EU-Diktat, dafür keine Plattform gibt.

2. Islam-Europa aus der Migrationsretorte

Um zu Themen elitenkritischer Art Stellung zu nehmen, die schnell ins Grundsätzliche und nicht selten auch ins Brisante ausgreifen, empfiehlt es sich also, zugunsten einer von Fraktionszwängen freien Analyse auch frei von parteilichen Bindungen, zumindest der doktrinären Art zu sein. Gerade in der beschädigten Demokratie schließt solches notwendig ein, sich in wichtigen Fragen, die Korrekturen bewirken können, an Wahlen oder sonstigen staatsbürgerlichen Aktivitäten zu beteiligen, zu denen in besonderem Maße die Analysen politkultureller Entwicklungen gehören.

Wer sich in einer solchen Lage befindet, wird rasch feststellen, dass es im derzeitigen „Diskurs“, der seine Progressivität mit großem medialem Nachdruck durchsetzt, umso schwieriger wird, seine Position zu präsentieren, je ausgewogener sie ist. Das klingt widersprüchlicher als es ist. Denn ein Mainstream, der nicht nur die Medien gleichschaltet, sondern unter dem Logo des Islam auch die Parteien, Universitäten, Stiftungen und Kirchen nivelliert, wird sich auf ganz „natürliche“ Weise radikalisieren, weil ihm Differenzierung schadet und entsprechend mediokres Personal zuläuft. Angesichts der Stilblüten-Konkurrenz der zahllosen Lautsprecher im interkulturellen Wort- und Bildgestöber gibt es keinerlei Beweisnot, zumal die Kampagnen dieses Frühjahrs gegen Israel und den Papst neue Stufen der Hassqualität in Antisemitismus und Christenfeindschaft erreichten.

Ohne überflüssige Ratschläge erteilen zu wollen, leuchtet ein, dass einer neuen Partei wenig gedient ist, wenn sie eher marginale Positionen oder teilweise sogar solche des kritisierten Mainstream übernimmt, anstatt die wesentlichen Probleme der Zeit ins Zentrum der Selbstdarstellung zu rücken – eben jenes Parteiensystem, das die EU-Führung als Vollstrecker der politischen Transformation nutzt. Mit seinem zentralen Slogan „Der Islam ist kein Problem“ machte das System deutlich, dass es selbst das Problem ist – zumindest aus Sicht der altkulturellen Mehrheit.

Die sogenannten „Reformen“ im Arbeits-, Steuer-, Gesundheits- und Kulturbereich treten als immer kritischere Konfliktfelder ins Bewusstsein der Bevölkerung und bescheren den Politikern Umfragewerte, die von einstiger Achtung längst in die Niederungen der Verachtung abgesunken sind. Dies beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Denn aus elitärer Sicht darf das Volk als „Stammtisch“ keinen Respekt erwarten, wohl aber ein Maximum an Verzicht leisten. Die jüngsten „Rettungspakete“, die im Rahmen der Finanzkrise den Vermögenstransfer vom Steuerzahler zum Topanleger in völlig neue Dimensionen trieb, waren angetan, den Verfall kultureller Souveränität auch auf dem Finanzsektor zu verstärken.

Das Ideal der „Chance“, an das nach politischem Willen der Jobnomade in der Finanzkrise und der Kulturnomade in der Zuwanderung glauben soll, erscheint wie das Manöver eines Bühnenscharlatans, der die öffentliche Aufmerksamkeit ablenkt und in sozialem Tischerücken die okkulte Friedenskraft einer in magischer Toleranz vereinten Euro-Gesellschaft beschwört. Statt dessen schaffen die „Verantwortlichen“ in den Institutionen mit der börsentechnischen Umverteilung von Vermögen, völkischer Zuwanderungspolitik und desintegrierendem Moscheebau andere und zwar immer vollendetere Verhältnisse.

Der Vorgang ähnelt weitaus mehr einem biotechnischen Experiment als demokratischer Politik. In der Retorte Europa mixen selbsternannte Eliten, die eher esoterische als politische Verantwortung tragen, zentrale Zutaten wie Arbeit, Familie, Wissenschaft, Kultur, Migration etc. und erzeugen mit unkontrollierter Gesetzgebung und Geld eine Gesellschaft, deren überlastete Toleranz sich in rasch in Aggression wenden kann. Dabei werden schamanenhafte Schutzformeln wie „Konfliktschüren“, „Generalverdacht“ etc., die lediglich die Angst vor Machtverlust auf die verhassten Skeptiker projizieren, ihre Wirkung allmählich verlieren.

Die derzeitige Familienpolitik, die zu einem schrumpfenden Zweig der interkulturellen Migration mutiert, gestaltet sich ganz offen völkisch und in gesteigerter Form rassistisch, weil sie eine Mehrheit diskriminiert, und zwar jene, die schon seit der Aufklärung als jüdisch-christliche Kultur zunehmend abgelehnt wird. Dieser Prozess verstärkt sich im Maße der modernen Verdrängung, auch „Werteverfall“ genannt, wobei wir es nicht mit einer „Verschwörung“, sondern einem konkreten Weltbildwechsel zu tun haben, den man heute auch „Strukturwandel“ nennt. Hier fließen die antijüdisch- antichristlichen Motive der linken, rechten und islamischen Ideologien zusammen und richten sich im gemeinsamen Machtprozess gegen die Traditionen der europäischen Kultur und Zivilisation.

Dabei ist daran zu erinnern, daß der links-rechte Gegensatz seinerseits eine ablenkende Scharlatanerie, zumal eine sehr erfolgreiche, darstellt. Wenn alle Parteien seit Jahren den „Blick nach rechts“ propagieren, ist es kein Zufall, dass sie auch die rechte Denkweise besetzen und sich somit nicht nur auf linkem, sondern auch rechtem Wege von demokratischer Verantwortung entfernen. Der Fortschritt, der sie alle prägt, kommt von der aufklärerischen Reform, die weder links noch rechts kennt, weil sie die jüdisch-christlichen Wurzeln durch moderne Sozialtechnik ersetzt. Dabei erhob sie den Islam schon vor zwei Jahrhunderten über Lessing, Goethe & Co. zum universalen Vehikel mystifizierter „Toleranz“, die es heute Linken, Rechten und neoliberalen Turbokapitalisten ermöglicht, sich unter der Dachmarke der Globalisierung zu vereinen.

Dort betreiben sie den neuen Welttrend, der in Europa mit der EU eine gänzlich illegitime Machtform installiert, ausgeübt und vorangetrieben durch ebenso illegitime, weil nicht gewählte Eliten. Sie nutzen die offiziell gewählten Regierungen und Institutionen der EU-Staaten als dienstleistende „Dressurelite“, die den „Strukturwandel“ betreibt, die praktische Umformung Europas von einer gewachsenen Zivilisation in ein Siedlungsgebiet, das von einer anonymen, unkontrollierbaren Machtform beherrscht wird. Dabei kann es nicht ausbleiben, dass sich wieder bestimmte Gemeinsamkeiten mit früheren Gewaltsystemen abzeichnen, zu denen u.a. die moderne Nivellierung der individuellen Person, die mediale Indoktrination und Zensur der öffentlichen Meinung sowie die „Hoheit über den Kinderbetten“ gehören. Hier erscheint der Islam-Dialog als „Superchance in der Krise“, in der alle Beteiligten, vor allem die „Dressurelite“ selbst, ihre gescheiterten Ideologie-Experimente doch noch zu einem gemeinsamen Ende bringen können. Finanziert und konzipiert durch die Stiftungen großer Konzerne und Banken, erscheint diese Tendenz unter unserer Rubrik des „Globalsozialismus“.

Im Verein mit dem neoliberalen Globalismus sind die ideologischen Zutaten in der modernen Sozialretorte Erben der jakobinischen Aufklärung, die mit dem Islam das Projekt des demokratie- und kirchenfeindlichen Fortschritts, der auch einen neuen Antisemitismus enthält, vollenden sollen. Die modernen Ideologien erscheinen als vergleichbare Sozialismen, die sich in den deutschen Republiken erfolgreich verpuppen konnten und nun – zumeist in der Camouflage von Stiftungen – die Institutionen dazu nutzen, nicht nur den Staat, sondern auch die Wissenschaft zu vereinnahmen und den islamisch dominierten Kulturfortschritt voranzubringen.

Der Hinweis auf den Jakobinismus kommt nicht von ungefähr, weil der so verstandene Fortschritt als langfristig angelegte Kulturrevolution zu verstehen ist. Begriffe wie „Strukturwandel“ und „Deregulierung“, die von einer Praxis der Dauerreformen begleitet werden, machen eine undemokratische Schleichrevolution deutlich, wobei das jakobinische Element in einer verhüllten, nicht minder wirksamen Schleichgewalt durchscheint. Die seit Jahrzehnten laufende Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Islamgebiet findet in Europa keine Erwähnung, während auf dessen Staatenebene zugleich die Programme der „Governance“ und Excellence“ laufen. Unter Ägide der OIC, der Organization of the Islamic Conference, werden über das wachsende Netz von Moscheen und Islam-Lehrstühlen bzw. den überstaatlichen „Dialog“ neue Regierungs- und Bildungskonzepte installiert, die das postdemokratische Zeitalter vorbereiten. Darin ist Israel nicht mehr vorgesehen, was sich nicht zuletzt in den üppigen EU-Subventionen israelfeindlicher Gewaltgruppen wie Hamas, PLO etc. abzeichnet.

Daß sich die neue Machttform in Europa fortschreitend verselbständigt und radikalisiert, läßt sich leicht an der Islamisierung der Institutionen ablesen, die den öffentlichen „Diskurs“ durch die Diffamierung konträrer Argumente sowie die rustikale Einebnung der Wissenschaft durch Auftragsforschung und Zitierkartelle betreibt. Hinzu kommen weitere übergeordnete, historisch vielfach bestätigte Indikatoren. Dazu gehören neben der elitären Refeudalisierung die Deprivilegierung der Frauen und Juden sowie die Privilegierung der Homosexualität. Denn für die Macht kam zu keiner Zeit eine Sozialethik der jüdisch-christlichen Art in Frage, zumal die männliche Dominanz eine anthropologische Konstante ist.

3. Freiheit, Frauen und Reproduktion

Insofern braucht man nicht lange zu suchen, um auch in der derzeitigen, interkulturellen Machtfusion eine gemeinsame Abwertung der Frau sowie Juden- und Christenfeindschaft festzustellen. Die „Hoheit über den Kinderbetten“ mit der Ikone der Businessfrau als Morgen- und Abendmutter mag eine moderne Oberfläche anbieten, täuscht aber nicht über das uralte Ziel der weiblichen Instrumentalisierung hinweg.

Denn die Logik der westlichen Interkultur erzwingt die Verähnlichung mit der völkischen Reproduktion in Nazipolitik und Islam. Sie bildet das Negativ, indem sie die Frau weniger durch Mutterschaft, sondern durch das dubiose „Privileg“ emanzipiert, die schlechter bezahlte und häuslich belastete Version des männlichen Jobnomaden zu werden. Indem sie die westliche Reproduktion schwächt, stärkt diese Tendenz die so islamische wie faschistische Formel von der „Bereicherung“ der Gesellschaft durch anderskulturelle Auffüllung.

Die Visionäre der islamischen Erfüllung finden sich besonders oft bei den sogenannten „Gutmenschen“ in den Parteien, Universitäten, Kirchen etc. „von unten“. Sie vertreten eine Art Bio-Erlösung durch anderskulturelle Selbstverwirklichung mit der gleichen Stringenz, mit der man im alten Klerikalismus den pseudo-christlichen Gebärzwang predigte. Pseudo-christlich deshalb, weil die Mitte im eigentlichen christlichen Gedanken des Machtausgleichs liegt. Der blieb zwar weitgehend Theorie, stellte jedoch nicht weniger prinzipiell die Frau dem Mann gleich – im Sinne einer Komplementarität, in der sich die Fähigkeiten und Eigenschaften beider aufeinander zuordnen und ergänzen.

In dieser kooperativen Dialektik verbinden sich geistige Ähnlichkeiten mit den komplementären Eignungen zu Erfolgserlebnissen der Gemeinsamkeit und Liebe, die nicht aus befohlenen Funktionalitäten, sondern aus individuellen Bindungen kommen und wiederum auf einem hohen Grad an Freiwilligkeit beruhen. Vermeintlich alternative Ideen, die das Bild einer mehr oder minder verwalteten Frau aufwärmen, indem sie eine Art „Berufsmutter“ mit Erziehungszeiten, Laufbahnplänen, Flächentarif propagieren, erinnern an vergangene Ideologien und laufen Gefahr, völkische Konzepte in modifizierter Form zu kopieren.

Mit Blick auf die massive Bedeutung, welche die Wirtschaft für den Staat und die Arbeit für den Jobnomaden hat, ganz zu schweigen von der dreifach belasteten Frau, muss jede Partei diesem Komplex oberste Priorität geben. Das Konzept der „Berufsmutter“ – abgesehen von einer kostspieligen, weiteren Bürokratie – gehört ganz gewiss nicht in diese Kategorie. Eine solche Denkumgebung blockiert die Entscheidung der Frau, ihre Talente in einem frei gewählten Bildungsweg zu fördern, auf dem ihr eine ebenso freie Mutterschaft keine Nachteile bringt.

Gerade weil es zum Freiheitsgedanken der europäischen Tradition gehört, Zukunftsplanung auf dem Positiven der Vergangenheit aufzubauen, ein Verfahren, das man auch „Konservatismus“ nennt, ist die Freiheit zur bzw. von der Mutterschaft unverzichtbar. Mithin erscheint es fraglich, ob diese mit einer erziehungstechnisch verbeamteten Frau erreichbar ist, die stark determiniert würde und Ähnlichkeiten mit den Frauenbildern des Islam und NS-Systems entwickeln könnte. Noch unbewiesen ist in diesem Kontext die angeblich durch die Hormonforschung unterstützte Behauptung, dass ein solcher Determinismus den Kinderwunsch fördere. Solche „Wissenschaft“ wäre freilich nichts anderes als die Rückkehr von Darwin zu Lamarck, der die Evolution bekanntlich durch die Vererbung erworbener Eigenschaften und Zwangvorstellungen erklären wollte.

Die Gefahr solcher Pseudogenetik bestätigt sich konkret im sogenannten „Gender Mainstream“, einer Ideologie, die einerseits das Geschlecht wählbar macht, andererseits jedoch eine deutliche Asymmetrie zwischen Hetero- und Homosexualität herstellt. Während erstere sich wachsender Skepsis ausgesetzt sieht, wird letztere in einen Kokon gehüllt, der gegen jede Hinterfragung schützt, wobei auch andere Sexualformen, die derzeit noch strafbewehrt sind, auf wachsendes Verständnis stoßen. Daß diese Richtung mit öffentlichen Mitteln sowie Homo-Verpartnerung und Adoption auch institutionell staatliche Förderung erfährt, unterstreicht eindrucksvoll die Ablehnung der Reproduktion, ebenso wie sich der gesellschaftliche Sexualkonsens der Nachkommenschaft verschließt.

Hier geht es um deutlich mehr als flüchtigen Zeitgeist. Es handelt sich um einen tiefgreifenden, zugleich historisch und psychoanalytisch bestätigten Trend, in dem die männlich dominierte Macht verstärkte Dekadenzphasen zum Ausdruck bringt. So wie Frauen bzw. Juden und Christen als Träger der biologischen bzw. ethischen Fortpflanzung unterdrückt werden, drängt sich als Ausdruck männlicher Autonomie die Homosexualität in den Vordergrund.

Da sie integraler Teil des modernen Machttrends ist, erschiene jeder Versuch, sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen oder als „Sünde“ zu verteufeln, als mindestens so abwegig, wie wenn man den technischen Fortschritt aufhalten wollte. Auch in der Literatur findet die männliche Autonomie ihren Niederschlag, wo – wie z.B. bei Goethe – selbsterzeugte, gleichgeschlechtliche, inzestuöse Gestalten eine wichtige Rolle spielen. Erneut lässt sich der Kreis zum Islam schließen, der nach dem Arab Human Report der UNO die höchste Inzestrate aller Kulturen aufweist.

Da sich hier gewachsene, sozialethische Defekte mit den EU-Diktaten der interkulturellen Gesellschaftsproduktion verbinden, kann umso weniger auf die Regeln der demokratischen Menschenrechte und europäischen Ethik verzichtet werden, die wurzelhaft aus der jüdisch-christlichen Kultur kommen. Wer zum Beispiel den Anspruch erhebt, Homosexuelle „heilen“ zu können, begibt sich auf äußerst dünnes Eis. Nach totalitärem Muster wird das Bild eines Dissidenten suggeriert, der einer Behandlung zu unterziehen ist, um die „richtige“ Einstellung zu erlangen. Ähnlich fatale Vorstellungen kursieren in „christlichen“, aber auch islamischen Altdogmen, nach denen es sich bei Homosexuellen um „teuflische Verirrte“ handelt, weil sie nicht zur Reproduktion beitragen.

Es entsteht eben jenes Niveau, das man vorgibt, übersteigen zu können, ein Verfahren, das sich nicht begründen, sondern letztlich nur diktieren und somit allenfalls karikieren lässt, abgesehen von der Psychotherapie, die es ablehnt, sich mit diesem Thema überhaupt zu befassen. Denn mit der gleichen „Begründung“ wäre dem Delinquenten zu empfehlen, sich andere Eltern zu suchen. In diesem – und nur in diesem – Sinne lässt sich der Begriff des Gender Mainstream von der „Homophobie“ akzeptieren, insoweit er die Ablehnung des Menschen insgesamt bedeutet.

Im Rahmen einer sich dynamisch verändernden Gesellschaft sollte es also den Homosexuellen überlassen bleiben, sich für oder gegen ihre Neigung zu entscheiden, soweit sie überhaupt in einen Seinskonflikt geraten und darauf verzichten, ihr Sosein kollektiv aufzudrängen. Es muß nicht eigens erwähnt werden, dass die Geschichte Europas nicht ohne die Beiträge homosexueller Köpfe zu denken ist, ebenso wie hinter fast jeder heterosexuellen Größe oft eine starke Frau steht. Gleichwohl ist daran zu erinnern, daß im Islam die Dinge deutlich anders liegen. In manchen Ländern sind die Homosexuellen von so gefährlichen Körperstrafen wie Auspeitschen und lebendigem Begraben bedroht.

Hinsichtlich der Reproduktion lässt sich in der gesellschaftlichen Praxis ein sozialwirtschaftlich sinnvoller Effekt durch die oft vorgeschlagene, steuerliche Abstufung zwischen kinderlosen Paaren und Familien mit Kindern erzielen. Der ist jedoch globalsozialistisch unerwünscht, weil er die Diskriminierung und Verdrängung der bürgerlichen Noch-Mehrheit bremst. Sie soll ja gerade dadurch zur Minderheit werden, dass ihre Schrumpfung gefördert und durch mehrheitlich islamische Immigranten sowie deren hohe Reproduktion aufgefüllt wird.

Wer sich zu allem Überfluss auch christlich legitimieren will, handelt sich nicht nur logische, sondern auch theologische und ideologische Probleme zugleich ein, die in Papst Johannes Pauls II. „Brief an die Frauen“ vom Juni 1995 aufgereiht sind. Hier ist zwar nicht der Platz, doch lohnt es sich, beim Papst über die Vorzüge der Frauen und den Mechanismus der Macht nachzulesen. Er läßt keinen Zweifel daran, dass es der christliche Gedanke ist, der die Macht des (männlichen) Menschen bremst und die Ohnmacht der Frauen lockert.

So oft der interkulturelle Dialog Johannes Paul als Gewährsmann für die Gemeinsamkeiten der Kirche mit dem Islam zitiert, so selten kommen seine Aussagen über die Zusammenhänge von männlich dominierter Macht und weiblicher Diskriminierung vor. Ganz zu schweigen von der zentralen Bedeutung Christi für die übergeschichtliche Machtkritik, die sich streng logisch mit einer Renaissance des Weiblichen verbindet. Aus dieser Schnittstelle wuchs die entscheidende Spaltung zur Machtkirche Roms, „enorme Konditionierungen“, wie Johannes Paul sie nennt, die zur Verfremdung des Christentums durch den Klerikalismus und die kirchenfeindlichen Gegenbewegungen der Neuzeit und Moderne führten, sich dort allerdings in deutlich radikalisierter Form fortsetzten.

4. Von Gott zu Allah und zurück

In der Dialektik zwischen Gott und Mensch, zwischen dem Sakralen und Profanen, finden sich die Motive einer jeden Grundsatzdiskussion, ob religiös, politisch, sozial, kulturell, ästhetisch etc. Wer den Fortschritt im Sinne menschlicher, d.h. gesellschaftlich sinnvoller Bezüge im Auge hat, braucht kein Christ zu sein, weil die Schnittstelle machtlogischer Art ist. Hier ist es allein die elitenkritische Distanz, die den Betrachter von der Charismatik der Macht und Korruption durch den Mainstream trennt. Es geht es um eine objektive Dialektik, die aus dem Vergleich zweier Alternativen ein Ergebnis, eine dritte Ebene ableitet, ein tertium datur.

Wer sich z.B. dem „Frieden des Islam“ anvertrauen soll, wird zunächst die Interessen prüfen, die hinter dieser Formel stehen, zumal er oder sie weiß, dass es auch den „Frieden des Sozialismus“ gibt, der wie eben ausgeführt, sich links-rechts globalsozialistisch vereinigt und in der Symbiose mit dem islamisch inspirierten Fortschritt weiterlebt. Diese Dialektik ist allerdings eine des tertium non datur. In der Chimäre des dialektischen Materialismus steht das Ergebnis immer schon fest. Hier wird keine dritte Ebene außer dem Endziel des Sozialismus zugelassen. Auf eben diesem Wege scheinen sich die Gesellschaften Europas erneut zu befinden, variiert durch den islamischen Impuls und verschleiert durch die audiovisuellen Ablenkungen der Spiel- und Spaßgesellschaft.

Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er der unabhängigen und im Grunde selbstverständlichen, allerdings zunächst nutzenfreien Logik folgen, somit die Schwächen der aktuellen Entwicklungen orten sowie ihre Gründe und Urheber – je nach Grad des eigenen Opportunismus – mehr oder weniger deutlich bzw. auch gar nicht benennen will. Kein Wunder, dass alle Strömungen, denen an einer ungestörten Nutzung des Menschen durch die Macht gelegen ist, diese urchristliche Schnittstelle, die die Zeiten wendete und die Geschichte mitformte, sorgfältig meiden.

Mit anderen Worten: Wer sich auf das Christentum beruft, muss wissen, welche Variante er oder sie meint – die klerikale Herrschaftsversion oder die Machtkritik als christlichen Zentralgedanken, der aus dem Judentum hervorging. Begleitet von einem genetischen Antisemitismus, ist es nicht zuletzt wiederum dieses Judentum, das wichtige, teilweise entscheidende Anstöße zur Moderne gab. Maimonides, Spinoza, Mendelssohn, Freud, Einstein und andere sind an epochalen Impulsen beteiligt, ohne die das europäische Abendland einen anderen Verlauf genommen hätte.

Neben anderen hat Papst Benedikt XVI. zwei Zeichen gesetzt, deren Bedeutung sich den Globalsozialisten, die auch Antisemiten sind, entzieht und nur in metahistorischer Perspektive erkennbar wird. Zeichen eins ist die ausdrückliche Aussage, daß der Gott der Christen nicht irgendeiner ist, sondern „der Gott, der am Sinai gesprochen hat“, und Zeichen zwei ist die Hauptfrage der Regensburger Rede – „Was hat Muhammad denn Neues gebracht?“ – aus der die betonte Feststellung folgt, dass der christliche Gott seinen Frieden nicht mit Gewalt schafft.

Beide Zeichen ziehen Weiterungen nach sich, die von großer Wichtigkeit für unser Thema sind. Wenn der Christengott derjenige ist, der am Sinai gesprochen hat und zugleich Jesus enthält, weil er gewaltlos ist, schafft Benedikt eine dialektische Verbindung zum Gott der Juden, die ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte aufschlägt. Diese Dialektik erreicht ihre dritte Ebene, indem sich die Christen ihrer jüdischen Herkunft und die Juden dem christlichen Erbe öffnen, ohne vom Juden Jesus besetzt zu werden. Es entsteht ein geistiger Raum, der enorme Ablagerungen der Aggression aufbrechen und die Basis für ungewohnte, aber natürliche Annäherungen schaffen kann, weil die beiden Religionen nicht nur auf dem gleichen Buch, sondern auch einer ähnlichen Ethik beruhen.

Daraus ergibt sich die gemeinsame Erkenntnis, wenig mit dem Islam gemein zu haben, was die dialogischen Gemeinsamkeiten trübt. Umso deutlicher spiegelt sich diese metahistorische Dialektik in dem „Neuen, das Muhammad gebracht hat“, in der Religion des Islam, die von der Definition gegen die Juden und Christen profitiert und in der Symbiose mit der antijüdisch-antichristlichen Moderne auflebt. Muhammad machte sie einst zu „Dhimmis“, zu „Schutzbefohlenen“, die jedoch eher mit Geiseln zu vergleichen sind, weil sie nur mit Demut und Lösegeld, das man früher Tribut nannte, überleben können.

Indem der heutigen Gesellschaft enorme Toleranz- und Sozialleistungen abverlangt werden, setzt der moderne „Dialog“ einen ähnlichen Status fort, der durchaus auch in härtere Phasen übergehen kann. Denn unter dem Druck dieser Doktrin, die im Orient eine historisch schleichende Verdrängung nach sich zog, spielen die dortige Christenverfolgung und der islamische Antisemitismus in der Gegenwartspolitik keine Rolle. Im Gegenteil: Die asymmetrische Symbiose zwingt sie zum „Negativfilter“, der das Positive beim Islam und das Negative beim Westen, besonders wiederum beim Christentum ansammelt und alles Gegenläufige unter „rassistischen“ Generalverdacht stellt.

Wie die Geschichte lehrt, lieferten die jüdisch-christlichen Geistlichen und Machthaber ihre Gläubigen und Untertanen oft genug den islamischen Herrschern ans Messer, um Ämter oder die eigene Haut zu retten. Berühmt wurde das Verbot der orthodoxen Kirche im Vorfeld der Eroberung von Konstantinopel: „Widerstand gegen die Osmanen ist Kampf gegen Gott“. Offenbar hat sich inzwischen nicht viel geändert, denn die heutige Parallele lautet: „Widerstand gegen den türkischen EU-Beitritt bedeutet Kampf gegen Religionsfreiheit und Demokratie“.

Nicht nur ließen sich Juden und Christen aufgrund ihrer gewachsenen Feindschaft leicht gegeneinander ausspielen. Ebenso hat über viele Jahrhunderte in Phasen der Not und Bedrängnis die Angst vor dem Muslimgott beide Gemeinschaften dazu gebracht, Gott mit Allah zu verähnlichen, eine gängige psychische Praxis, die man Identifikation mit dem Unterdrücker nennt. Diese Tendenz dauerte bis in unsere Zeit auch unter Umständen fort, in denen der muslimische Druck nachließ.

So wie es dem Maschinisten zuweilen an Händen und Füßen zuckt, auch ohne an der Maschine zu stehen – von Charlie Chaplin genial in Szene gesetzt – so folgte auch das Zweite Vaticanum dem Unterwerfungsreflex und nahm scheinbar freiwillig den Dhimmi-Status an. So wie die UNO- und EU-Akteure die „Road Maps“, die Stufen der neuen Gesellschaft aus der Migrationsretorte entwerfen, so mixten auch die Konzilsberater einst den „einen Gott“, der mit Allah verschmelzen soll.

Immer aggressiver realisieren dabei die totalitären Gläubigen der neuen Machtordnung, dass Benedikt mit dem „Gott, der am Sinai sprach“, ihrem Konzept nicht nur einen Strich, sondern ein Kreuz durch die Rechnung macht. Damit verbinden sich unwillkommene, machtkritische Signale, die auf das öffentliche Bewusstsein zurückwirken und den islamischen Ermächtigungsprozess in Europa behindern können. Der braucht freilich den begrenzten Dauerkonflikt, den man auch „Reform“ nennt, um seine Art von „Frieden“, d.h. den Abbau der Altkultur, zu vollenden. Da es keine Regierung in der EU gibt, die sich daran nicht beteiligt, entsteht nun die historische Gelegenheit einer neuen, basiseuropäischen Kraft.

» Blaue Narzisse über die Europakundgebung der AUF-Partei in Frankfurt




Deutlicher Ja-Trend bei Anti-Minarett-Initiative

Volksabstimmung 29. November 2009Der heutige erste Advent könnte für die Schweizer Gutmenschen zum rabeschwarzen Sonntag werden. Nach Schließung der Wahllokale zeichnet sich ein Ja-Trend ab, was noch vor zwei Monaten kaum jemand für möglich gehalten hätte. Die heftigen Diskussionen vor der Abstimmug haben vor allem den Minarett-Gegnern in die Hände gespielt.

Immer mehr rechnete man mit einem knappen Wahlausgang. Der heutige Tag könnte jetzt sogar einen historischen Sieg gegen die Islamisierung Europas bedeuten. Denn das „Ja“ zur Initiative ist ein in der Schweizerischen Bundesverfassung festgeschriebenes „Nein“ zur Islamisierung. Bereits sicher ist das Ergebnis im Kanton Glarus, dort waren rund 70 Prozent der Urnengänger gegen den Minarettbau, in Appenzell Außerrhoden (ebenfalls Ja zur Initiative mit rund 64 Prozent) und in Schaffhausen (ja, rund 64 Prozent). Die aktuellen Entwicklungen können Sie hier verfolgen:

Update: SF Abstimmungsstudio amtliche Hochrechnung von 13.30 Uhr: 59 Prozent „Ja“ für die Anti-Minarett-Initiative

Update: Die aktuelle Hochrechnung von 14.30 Uhr geht weiterhin von einem „Ja“ mit 59 Prozent aus. Ein weiterer Meilenstein: Die Anti-Minarett-Initiative erreicht das Ständemehr (Mehrheit der Kantone), was für eine Verfassungsänderung eine notwendige Voraussetzung ist. Die Anti-Minarett-Initiative hat damit fast sicher gewonnen.




Bericht von der BPE-Demo in Bad Godesberg

Gestern Nachmittag fand in Bonn-Bad Godesberg die von der Bürgerbewegung Pax Europa veranstaltete Demo gegen den Salafisten Pierre Vogel statt. Etwa 30 Teilnehmer hatten sich um 14 Uhr gegenüber der Al Ansar Moschee zusammengefunden, um die Stimme gegen die schleichende Islamisierung in Deutschland zu erheben und sich für den Erhalt der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einzusetzen.

Die ersten Teilnehmer finden sich schon etwas früher ein, um sich die Verhältnisse auf der „Bonner Straße“ genauer anzusehen. Und in der Tat: die Straße befindet sich fest in arabischer Hand. Auf der einst beliebten Einkaufsstraße im Herzen von Bad Godesberg sind mittlerweile kaum mehr deutsche Geschäfte zu sehen.

Auch die Kriminalität in Bad Godesberg ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und die autochthone Bevölkerung steht dieser Entwicklung hilflos gegenüber. „Was sollen wir denn machen?“, sagt uns ein alteingesessener Kneipenbesitzer, der nicht namentlich genannt werden will. „Wir sind hier mittlerweile in der Unterzahl.“

Das „Herz“ des arabischen Viertels rund um die Bonner Straße ist die Al Ansar Moschee, eine klassische Hinterhofmoschee. Kurz nach Beginn der BPE-Demo finden sich die ersten jugendlichen Moslems ein. „So etwas hat es hier noch nie gegeben“, sagt uns eine Anwohnerin und fügt scheinbar resignierend hinzu: „Aber ändern wird sich an der Situation hier wohl trotzdem nichts.“ Zu lange hat die Politik bei der schleichenden Islamisierung nur zugeschaut, zu wenig wurde darauf geschaut, wem man hier jahrelang mit Toleranz und vorauseilender Unterwerfung entgegengetreten ist.

14.30 Uhr: Die ersten Kameras werden von der Gegenseite ausgepackt. Schließlich will man doch festhalten, wer sich da erdreistet, gegen „ihre Straße“ zu demonstrieren. Da nur wenig Polizei vor Ort ist, versucht ein bärtiger Kameramann auf die andere Straßenseite zu gelangen, um die Demo-Teilnehmer von nahem zu filmen. Sein Vorhaben wird aber vom anwesenden Polizeibeamten sogleich gestoppt.

Mittlerweile haben sich alle Demo-Teilnehmer mit Plakaten und Bannern positioniert. Einer der Anwesenden hat zwei Israel-Fahnen mitgebracht und die Wirkung bei den Salafisten lässt nicht lange auf sich warten. „Was soll diese Fahne hier“, schreit uns einer entgegen. Auch der Polizeibeamte mokiert nach der Veranstaltung, dass diese Fahne „die Gegenseite provozieren könnte“ und „nicht angemeldet“ war. Wir fragen uns sogleich: Hat die NRW-Polizei von Innenminister Wolf etwa die Direktive erhalten, generell das Auftauchen von Israel-Fahnen auf Demos unterbinden zu lassen. Jedenfalls fühlt sich so mancher in dem Moment an die Ereignisse in Duisburg erinnert…

Die ersten Reden werden gehalten. Alex P. spricht für die BPE:

Wir sind hier zusammen gekommen, um gegen das Auftreten des Islamisten und Konvertiten Pierre Vogel zu demonstrieren. Dort drüben in der Al Ansar Moschee wird Pierre Vogel auch heute wieder Unwissende zum Islam bekehren.

Jedoch nicht zu irgendeinem Bonbon-Islam, NEIN, Pierre Vogel vertritt den Salafismus, einen echten Steinzeit-Islam. Dieser lehnt die Demokratie ab, möchte ein weltweites Kalifat errichten und stellt die Menschenrechte unter Scharia-Vorbehalt. Was Pierre Vogel verharmlosend als „Glaubens-Fundament“ und den „ursprünglichen“ Islam bezeichnet, ist in Wahrheit ein menschenverachtender Extremismus.

So sieht das auch die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, sie sagte dem Tagesspiegel: „Der Salafismus sei ’stark radikalisierungs-fördernd‘!“ Nicht umsonst bekennen sich nahezu alle muslimischen Terroristen zum Salafismus!

Daher: Wehret den Anfängen!

Die Salafisten in Hannover wollen die muslimische Gesellschaft von „unislamischen Elementen“ reinigen. Pierre Vogel rechtfertigte in einem Vortrag in Göttingen die Zwangs-Verheiratung neunjähriger Mädchen. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann sagte dazu: „Der Vortrag ist nur als abartig zu bezeichnen.“ Dem können wir uns nur anschließen.

Daher fordern wir von der Politik: Stoppt Pierre Vogel! Wir fordern: Verbot sämtlicher Veranstaltungen und Seminare der Salafisten, jedoch Ziel muss es sein, dass alle salafistischen Gruppierungen in Deutschland verboten werden.

Wir sind der Meinung: Islamisierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Es folgt Benjamin B., stellv. Vorsitzender des NRW-Landesverbandes der BPE. Er wird nach 1:18 min seiner Rede von einer GutmenschIn unterbrochen („Das ist total ausländerfeindlich hier“ und „Asozial, auf dieser Straße gegen den Islam zu demonstrieren“), lässt sich aber von dem Störversuch nicht beirren:

Teil 1:

Teil 2:

Und schließlich Michael Höhne-Pattberg:

Mittlerweile gibt uns der Polizeibeamte bekannt, dass die Pierre Vogel-Veranstaltung in der Al Ansar Moschee abgesagt wurde. Genugtuung macht sich unter den Demo-Teilnehmern breit. Schließlich wurde damit der Zweck der Demonstration erreicht. Es entwickeln sich am Rande noch einige Diskussionen, bis sich die Demonstration gegen 15.30 Uhr schließlich auflöst.

Und siehe da: Plötzlich taucht Pierre Vogel doch noch auf und gesellt sich zu uns herüber. Wir schütteln ihm die Hand und begrüßen ihn freundlich. „Wir müssen unbedingt mal miteinander sprechen“, sagt er, gibt uns seine Handynummer und beginnt einen seiner bekannten Monologe, der beim Gegenüber Verständnis für den Islam und die Friedfertigkeit dieser Religion erwecken soll. Doch Vogels Dawa-Versuch stößt bei uns auf taube Ohren. Wir verabschieden uns höflich und verlassen die Bonner Straße mit dem Gefühl, dass die Demo – auch wenn „nur“ 30 Teilnehmer mobilisiert werden konnten – ein Erfolg war.




Schweiz: Islam-Bekehrungsversuche an Schule

Wie in Deutschland nimmt der Anteil von moslemischen Kindern in Schweizer Schulklassen immer mehr zu – mit allen Folgen, die dieser demographische Wandel mit sich bringt. Der Schweizer Tagesanzeiger berichtet in einem Artikel über einen dramtischen Fall eines Islam-Bekehrungsversuchs an einer Winterthurer Primarschule.

Auszüge:

Peter ist ein ruhiger, unauffälliger Schüler. Der Sechstklässler geht gern zur Schule, doch ein Klassenkamerad macht ihm seit längerem das Leben in einer Winterthurer Primarschule schwer. Dabei geht es nicht um die üblichen Hänseleien, sondern vor allem um Glaubensfragen: Ali (Namen geändert) will Peter von seinen religiösen Ideen überzeugen und zum Islam bekehren. Die Interventionen der Lehrerin blieben erfolglos, weshalb der sensible Peter psychosomatische Reaktionen zeigte.

In der 1. Klasse verstanden sich Peter und Ali recht gut. Es spielte keine Rolle, dass 14 der 19 Schüler einen muslimischen Hintergrund hatten. Doch später begann Ali, dessen Vater muslimischer Priester ist, Peter religiös zu belehren. Wenn er ein Muslim wäre, könnten sie Freunde werden, sagte Ali, dessen religiöser Eifer mit der Zeit immer ausgeprägter wurde.

Pamphlet eines Hasspredigers

Ali machte sich auch über das Christentum lustig. Wie ist es möglich, dass Jesus der Sohn Gottes sei, habe Ali hämisch gefragt. Als die Klasse im Religionsunterricht eine Moschee besuchte, verlangte Ali von Peter, er müsse nun zu Allah beten.

Eines Tages gab Ali seinem Klassenkameraden ein religiöses Pamphlet des deutschen Konvertiten und Hasspredigers Pierre Vogel in die Hand, der in der Schweiz mit einem Einreiseverbot belegt worden war. Nun getraute sich Peter, die ganze Klasse zu informieren, dass er sich nicht zum Islam bekehren lasse. Alis Antwort: «Du bist vom Teufel besessen.» Danach wandten sich auch andere muslimische Klassenkollegen von Peter ab. Der Konflikt gipfelte darin, dass zwei Klassenkameraden Peter festhielten und Ali ihn mit Pingpongbällen bewarf und dabei immer wieder rief: «Stirb!»

«Persönliche Entwicklung stark beeinträchtigt»

Peter litt immer häufiger an Kopf- und Bauchschmerzen und entwickelte Angststörungen. Deshalb nahm ihn die Mutter aus der Schule und unterrichtete ihn selbst. Als Lehrerin war sie dazu befähigt. Peter ist seit mehreren Monaten in therapeutischer Behandlung. Sein Psychiater bestätigt, dass die psychosomatischen Beschwerden von den «Ängsten vor Mitschülern» verursacht wurden. «Peter ist durch die Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion aktuell in seiner persönlichen und schulischen Entwicklung stark beeinträchtigt», schreibt der Arzt in einem Gutachten. «In den letzten drei Jahren zeigten sich ähnliche Reaktionen rund um den Schulbesuch aufgrund von Konflikten, die meist durch die grossen soziokulturellen Unterschiede in Peters Klasse bedingt waren.»

[…]

Jesus gegen Allah

Es ist […] unbestritten, dass durch die Zuwanderung und Vermischung der Kulturen religiöse Themen auf den Pausenplätzen immer öfter diskutiert werden und zu Spannungen führen können, wie verschiedene Lehrer im Gespräch bestätigen. Religiöse Argumente würden oft benutzt, um sich abzugrenzen. Bei verbalen Disputen benützten Schüler gern die Religionsstifter als Argumentationshilfe. Die einen bezeichneten beispielsweise Jesus als Hurensohn, die andern Allah als Schlächter. Solche Redensarten seien zwar unschön, störten den Religionsfrieden aber kaum, bestätigen Lehrer.

Nicht immer dienen religiöse Differenzen nur als Ventil, eigene Frustrationen abzubauen. Dem TA ist ein weiterer Fall bekannt. Dabei forderte ein muslimischer Schüler seine Klassenkolleginnen, die kurze Röcke und enge T-Shirts trugen, ultimativ auf, sich züchtiger zu kleiden.

Zurück zu Peter. Da sich seine Mutter von der Schulleitung im Stich gelassen fühlte, verlangte sie die Versetzung ihres Sohnes an eine andere Schule. Der Antrag wurde bewilligt. Peters Mutter ist der Ansicht, dass eigentlich Ali als Urheber des Konflikts hätte versetzt werden müssen.

Alis Eltern schweigen

Im Gespräch mit dem TA spielte die Schulleitung die Vorfälle herunter. Eine religiöse Indoktrination habe nicht stattgefunden, sagte die Schulleiterin. Sie habe erst kurz vor Peters Versetzung von den Bekehrungsversuchen erfahren. Mails belegen allerdings, dass sie schon mindestens ein Monat zuvor über die Vorfälle informiert war. Darauf angesprochen, war die Schulleiterin nicht mehr bereit, weitere Fragen zu beantworten. Auch die Lehrerin von Peter, die mit der Mutter von Ali über die Vorfälle gesprochen hatte, liess die Fragen unbeantwortet. Die zuständige Schulpflege sagte, die Schulleitung habe richtig gehandelt und die Lehrerin angewiesen, sofort das Gespräch mit Alis Eltern zu suchen, was auch geschehen sei.

Die Eltern von Ali waren nicht bereit, über die Vorfälle zu sprechen. Der Vater wollte dem TA verbieten, über seinen Sohn zu schreiben. Er bestritt die Ereignisse und erklärte, Kinder könnten Mitschüler gar nicht religiös beeinflussen. So stehe es im Koran.

Leider steht auch im Koran:

Sure 2, Vers 191: „Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag.“

Sure 2, Vers 193: „Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist. …“

Sure 3, Vers 118 : „Oh ihr, die ihr glaubt schließet keine Freundschaft außer mit euch. …“

„Ali“ hat sich bei seiner Dawa also schlicht und einfach an den Koran gehalten…

(Spürnase: Isley)




Flämische Jugend spricht immer öfters arabisch

Flämische Jugend spricht immer öfters arabischImmer mehr flämische Jugendliche benutzen Arabische Kraftausdrücke, die sie von ihren marokkanischen Freunden lernen. Marokkanische Jungs begrüßen sich zum Beispiel oft mit „Sahbi“, was so viel wie Freund heißt. Mädchen, die einen Jungen abweisen werden als Kahba, also als Hure bezeichnet. Inzwischen färbt das Arabische aber auch die Umgangssprache der Flämischen Jugend.

Noch vor zwei Jahren hörte man nur marokkanische Schüler auf dem Pausenhof arabisch sprechen. Heutzutage hört man Arabisch oft auch aus dem Mund der flämischen Schüler, so der 27-jährige Niederländisch-Lehrer Björn Lapeire, der an der “Spes Nostra“ Schule in Heule bei Kortrijk unterrichtet.

“Während eines Lehrgangs wurde mir zum Beispiel gesagt, dass „tfoe“ die heutige Ausdrucksweise ist, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. Lapeire stellt fest, dass auch er schon manchmal solche Ausdrücke benutzt, ohne eigentlich zu wissen, was sie bedeuten.

Die Jugendlichen sprechen oft untereinander eine Mischsprache aus west-flämischem Dialekt mit französischen und arabischen Worten durchsetzt. Meistens Schimpfwörter, die von uns niemand versteht, sagt die Lehrkraft.

Reinhild Vandekerckhove, Dozent für Niederlandische Sprache an der Universität in Antwerpen, kennt das Problem. Niederländische Jugendliche finden es interessant “Murks“, eine Mischung aus Marrokanisch und Türkisch zu sprechen.

Jugendliche sind von Gruppen leicht zu beinflussen, sie kopieren gerne ihre Sprache und Kleidung. Sie spielen gerne mit der Sprache und adoptieren immerfort neue Worte. So wie Erwachsene gerne zum Englischen tendieren, schalten Jugendliche zum Arabischen ihrer Kameraden um. Damit wollen sie rebellieren. Es ist ihre verschlüsselte Ausdrucksweise.

Die Ausdrücke werden inzwischen auch schon an Schulen mit geringer Anzahl marokkanischer Schüler benutzt. Selbst in Klassen, wo nicht ein einziger Schüler arabisch als Muttersprache spricht, bürgern sich die Worte ein.

Jugendsprache wird nie frei sein von fremdartigen Ausdrücken, so Vandekerckhove. „So lange wir multikulturelles Zusammenleben haben, werden Jugendliche von ihren anderssprachigen Freunden Worte übernehmen. Heute ist es Arabisch, später vielleicht Russisch.“

(Quelle: De Standaard, Übersetzung: Günther W.)




Georg Gänswein warnt vor Islamisierung Europas

Georg GänsweinGeorg Gänswein (Foto), der Privatsekretär des Papstes, ist dank seines Aussehens zum Popstar des Vatikans geworden. Doch der Deutsche, der in Italiens Gazetten gerne „Don Giorgio“ genannt wird, sieht nicht nur blendend aus, sondern spricht auch gerne Klartext. In einem Interview mit dem Magazin der Süddeutschen warnt er: „Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden.“

20Minuten aus der Schweiz berichtet:

«Die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden», sagte Georg Gänswein dem «Süddeutsche Zeitung Magazin». Gänswein verteidigte zugleich die umstrittene Regensburger Rede des Papstes im September vergangenen Jahres. Das Kirchenoberhaupt habe nur «einer bestimmten Blauäugigkeit entgegen wirken» wollen, erklärte der Privatsekretär.

Gänswein rules!

» Süddeutsche Zeitung Magazin: „Der Papst trägt immer weiß. Auch beim Fernsehen“




Charlie Hebdo bringt neue Mohammed-Comics

Stéphane CharbonnierDas französische Satiremagazin Charlie Hebdo hat angekündigt, neue Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen. Das Blatt werde am Mittwoch ein Sonderheft mit einer Comic-Biografie des islamischen Propheten herausbringen, sagte der Chefredakteur und Zeichner Stéphane Charbonnier (Foto). Bei dem Heft mit dem Titel Das Leben Mohammeds handle es sich um einen biografischen Comic, der auf Texten moslemischer Chronisten basiere, sagte er. Dies berichtet die ZEIT.




Nicolaus Fest: Warum dulden wir den Islam auf unserem Territorium?

nizza1… Richtiger wäre ein anderes „Warum?“ Nämlich die Frage, warum sich der Westen dies antut, warum er den Islam auf dem eigenen Territorium duldet? Es gab Anschläge in New York, London, Madrid, Amsterdam, Paris, Brüssel, Kopenhagen, Boston, Orlando und jetzt Nizza; es gibt die barbarischen Verbrechen von Isis, Boko Haram und anderen Terrorgruppen; es gab die sexuellen Übergriffe Krimineller aus dem muslimischen Kulturkreis am Silvesterabend in Köln, Hamburg, Frankfurt; es gibt Erhebungen aus anderen europäischen Ländern zu vergleichbaren Phänomenen; es gibt zahlreiche offen feindliche Gegengesellschaften und Viertel, die selbst die Polizei fürchtet.

Es gibt die brutalen Übergriffe auf Christen überall auf der Welt; es gibt nach jedem Anschlag die Flut von sympathisierenden Bekenntnissen auf Twitter oder Facebook; es gibt die immer erneut wiederholten Aufrufe islamischer „Rechtsgelehrter“, daß man den Westen erobern und vernichten wolle; es gibt die weiterhin existierenden Todesurteile gegen den Schriftsteller Salman Rushdie, die Journalistin Ayaan Hirsi Ali, den Karikaturisten Kurt Westergaard, an deren Ernsthaftigkeit – das zeigte der Anschlag auf Charlie Hebdo – nicht zu zweifeln ist.

Selbst der „normale“ Islam ist hochproblematisch

Es gibt die unsäglichen al-Quds-Märsche und den Haß gegen Juden und Israel; es gibt die Drangsalierung der Frauen, es gibt „Ehrenmorde“; und es gibt in fast allen Ländern, die eine islamische Verfassung haben, Todesstrafen für Homosexuelle, für Apostaten, für Ehebrecherinnen sowie Zwangsverheiratungen von Minderjährigen. Selbst dieser „normale“ Islam von „Millionen friedlicher Muslime“, auf den seine Verteidiger häufig verweisen, ist nüchtern betrachtet eine Abscheulichkeit… (Auszug aus einem klaren, logischen Artikel von Nicolaus Fest in der JF! Bei PI stellen wir uns diese Frage schon lange! Warum ist der Westen mit dem Klammerbeutel gepudert?)




Wilders: Präsident Gül ist nicht willkommen

In 2012 ist es 400 Jahre her, dass die Niederlande und das türkisch-ottomanische Sultanat diplomatische Beziehungen aufnahmen. Die niederländische und die türkische Regierung wollen daran festlich erinnern. Präsident Abdullah Gül ist zu einem Staatsbesuch in unserem Land eingeladen. Es werden zahllose Aktivitäten vorbereitet, die die Türkei in einem positiven Licht darstellen sollen. Im Außenministerium ist dafür sogar eine eigene Kraft angestellt. Diese soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ministerien koordinieren.

(Geert Wilders und Wim Kortenhoeven zur geplanten Feier „400 Jahre diplomatische Beziehungen Niederlande – Türkei“ / Erschienen in De Volkskrant vom 19.11.2011)

Was die PVV betrifft, soll Gül in Ankara bleiben und die Festivitäten abgesagt. Es gibt nichts zu feiern. Das islamistische Regime von Gül und seinem Parteigenossen Recep Tayyip Erdogan ist kein wahrhaftiger Freund des Westens und also auch nicht der Niederlande.

Wer weiter schaut als seine Nase lang ist, sieht, dass das türkische Regime des Möchtegern-Sultan Erdogan („would-be-sultan Erdogan“) auch kein Freund von Europa ist und also genau so wenig, wie ironisch, Freund der naiven Europhilen, die die Türkei in die EU aufnehmen wollen. Überall, wohin Erdogan kommt, ruft er die türkischen Immigranten auf, sich nicht anzupassen. Die Türkei will sich nicht europäisieren, sondern Europa islamisieren.

Die PVV ist bekanntlich kein Befürworter einer EU, die mehr tut als Zusammenzuarbeiten auf wirtschaftlichem Gebiet. Aber die PVV erkennt sehr wohl, dass die europäischen Staaten eine liberal-demokratische Wertegemeinschaft bilden, die in jüdischen, christlichen und humanistischen Traditionen wurzelt. In dieser Gemeinschaft ist kein Platz für eine islamistische Türkei. Der Islam ist fundamental intolerant gegenüber dem Judentum, dem Christentum und dem Humanismus.

Obendrein liegt die Türkei überhaupt nicht in Europa, außer Konstantinopel und Umgebung. Bis auf den heutigen Tag verunstalten in dieser Stadt vier turmhohe Minarette die Hagia Sofia, einst die Mutterkirche des östlichen Christentums. Nach der islamischen Eroberung Konstantinopels wurden Kirchen abgerissen oder in Moscheen umgewandelt. Das war und ist gängige Praxis in Gebieten, wo der Islam sein auf ewig geltendes Eroberungsprogramm wahrgemacht hat. Wer in der Türkei die historischen Fakten anerkennt, riskiert die Verfolgung.

Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde die türkische Besetzung Südosteuropas beendet – bis auf Konstantinopel. Während dieses Krieges wurde ein Völkermord an den christlichen Armeniern in der Türkei begangen, wobei es 1,5 Millionen Tote gab. Dieser blutige Dschihad wurde auch entfacht gegen die assyrisch-christlichen und griechisch-orthodoxen Gemeinschaften im asiatischen Teil der Türkei. Das Regime von Gül und Erdogan leugnet diese Völkermorde.

1955 wurde ein Pogrom gegen christliche Gemeinschaften in Konstantinopel begangen. Der türkische Staat hat sich konsequent geweigert, die Verantwortung für all diese Untaten anzuerkennen. Wer in der Türkei die historischen Fakten anerkennt, riskiert die Verfolgung.

Auch in anderen Hinsichten hat die Türkei keinen Platz in der europäischen Wertegemeinschaft, und es gibt keinen Grund für ein Fest. Das Regime von Gül und Erdogan ist dabei, die säkulare türkische Staatsverfassung abzuschaffen und die Türkei zu re-islamisieren. Dieser Prozess geht einher mit einer „Säuberung“ der säkularen Sektoren in der Gesellschaft. Vor allem das Militär, die Bildung und die Medien müssen dran glauben. Tausende Militärangehörige, Politiker, Dissidenten und Journalisten sind festgenommen worden. Inzwischen werden auch Christen in der Türkei aufs Neue diskriminiert und bedroht.

Außerdem hält die Türkei seit 1974 den nördlichen Teil des EU-Mitgliedsstaates Zypern besetzt. Ankara droht sogar mit Strafmaßnahmen gegen die EU, wenn Zypern im Juli 2012 EU-Vorsitzender wird. Es ist unerhört, dass die Niederlande Präsident Gül gerade in dem Augenblick empfangen, in dem sein Land uns bedroht.

Die Türkei verhält sich nicht nur politisch, wirtschaftlich und militärisch aggressiv gegenüber Zypern, sondern bedroht auch Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten. Die Türkei hat einen widerrechtlichen Anspruch auf Öl- und Gasvorräte in den zypriotischen und israelischen Wirtschaftszonen im Mittelmeer angemeldet. Wie sich nun herausstellt, wird dabei Shell eingesetzt.

Die Türkei arbeitet zusammen mit der Hamas und steht sich gut mit dem verbrecherischen Regime in Teheran. Die Türkei schlägt gnadenlos in Kurdistan zu und sucht den kurdischen Volksteil in der Türkei durch juristische und polizeiliche Willkür heim.

Es gibt nichts zu feiern zwischen den Niederlanden und der Türkei. Präsident Gül ist nicht willkommen. Den niederländischen Werten ist mit seiner Anwesenheit nicht gedient. Das ist die Botschaft der PVV am Mittwoch in der Auslandsdebatte im Parlament.

(Geert Wilders ist Fraktionsvorsitzender der Partij voor de Vrijheid, Wim Kortenhoeven ist Auslandssprecher der PVV)


Kommentar:

Anders als in den Niederlanden hatte in Deutschland niemand die Courage, so deutliche Worte zur und gegen die Türkei zu finden, als es um die grotesken „Feiern“ zum Jubiläum des Anwerbeabkommens ging. Auch hätte sich vermutlich – wie in den Niederlanden mit der renommierten Volkskrant – keine Zeitung gefunden, die „unpassende“ Meinungen abdruckt. Auf diesem Wege aber wachsen die tönernen Füße, auf denen die Gesellschaft steht, immer weiter in die Höhe, bis der unausweichliche Zusammenbruch alle Lügenkonstrukte wieder zu Boden reißt.

Erinnern wir uns noch kurz:

Die märchenhafte Begehung des Anwerbeabkommens in Deutschland erinnerte fatal an die penetrante Beschwörung der deutsch-sowjetischen Freundschaft in der „DDR“. Die tabuisierte Wahrheit lautet anders: In beiden Fällen waren und sind die Gäste nicht willkommen. Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde allein auf deren Wunsch und zugunsten deren wirtschaftlicher Entwicklung geschlossen, gegen damals schon schwere deutsche Bedenken. Inzwischen hat die Realität alle Ahnungen von der Integrationsunfähigkeit der Türken bzw. Moslems überstiegen. Die Sozialsysteme werden durch die Zuwanderung mehr be- als entlastet. Das Bildungsverhalten der Türken hier ist nach wie vor katastrophal bei gleichzeitig aber schon verwirklichten Migrantenquoten im öffentlichen Dienst, aber hinwiederum inflationär geäußerten Diskriminierungsvorwürfen. Die gescheiterte Islamkonferenz mit dem türkischen Ditib-Fuß in der Tür der deutschen Innenpolitik zeigt, dass der Islam nicht verhandelbar ist und neben der Demokratie steht. Doch wohl merkwürdige Anlässe für Jubel, den es für ungleich besser integrierte Griechen, Spanier und Italiener nicht gab.

In Wahrheit ist die wirkmächtige Geschichte der Türken in Deutschland eine Geschichte der Missverständnisse und der gegenseitigen Abneigung.
Wo ist der deutsche Wilders, der den Türken die Meinung sagt?

(Übersetzung und Kommentar: Andreas F.)




Bouffier rechnet mit einer Million „Flüchtlinge“ in 2015 – Fünf Millionen in 2016?

imageHessens Ministerpräsident Volker Bouffier rechnet mit deutlich mehr Flüchtlingen, als von der Bundesregierung in ihrer neuesten Prognose für dieses Jahr vorhergesagt. Er gehe von einer Million Flüchtlinge aus, sagte der CDU-Politiker in einem Fernsehinterview des Hessischen Rundfunks laut Vorabbericht. Das wären noch einmal 200.000 Menschen mehr, als die aktuelle Schätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) prognostiziert. Diese Prognose hatte der Innenminister Mitte August bereits stark nach oben korrigiert. (Auszug aus einem Artikel von t-online).

Die Preussische Allgemeine blickt schon mal in das Jahr 2016:

Im Jahr 2015 gibt es keinen großen Konfliktherd, den es nicht auch schon in den Jahren zuvor gegeben hätte. Keine plötzlich ausgebrochene Wirtschaftskrise, Naturkatastrophe oder Hungersnot vertreibt die Menschen aus Eritrea, dem Sudan, Albanien oder Afghanistan. Ihre Lebensumstände dürften dort im Wesentlichen genauso sein, wie in den Jahren zuvor. Dennoch brechen sie zu Tausenden und Zehntausenden auf, den Segnungen eines – bislang noch – funktionierenden Sozialstaats entgegen.

Da anscheinend niemand sonst angesichts dieser Entwicklung in die Zukunft blickt, darf spekuliert werden. Etwa 7,3 Milliarden Menschen leben auf der Erde. Wie vielen von ihnen mag es in einem deutschen Asylbewohnerheim besser gehen, als in einem südafrikanischen Township, einer brasilianischen Favela oder einem Slum in Bangladesh? Sind es 500 Millionen oder doch eher eine Milliarde?

Aber soweit ist es ja noch nicht. Innenminister Thomas de Mazière schätzt die Zahl der Asylsuchenden für 2015 auf 800000. Wahrscheinlich werden es am Ende rund eine Million sein. Damit hätte sich die Zahl gegenüber 2014, als 200000 Asylanträge gestellt wurden, verfünffacht. Da bislang nichts darauf hindeutet, dass sich der Trend abschwächt, müsste man bei dieser Steigerungsrate für 2016 mit fünf Millionen Asylbewerbern rechnen.

Ein Blick auf die Finanzierung: Mindestens zehn Milliarden Euro werden die Asylbewerber in diesem Jahr den Staat kosten. Die Zahl ergibt sich, wenn man pro Kopf 13000 Euro als halbwegs kostendeckende Pauschale rechnet. 2016 hätte Deutschland dann eine Summe von 65 Milliarden zu schultern. Zum Vergleich: Der geplante deutsche Verteidigungsetat für 2016 liegt bei 34,2 Milliarden Euro, der Verkehrsetat bei 24,4 Milliarden.

Ob 13000 Euro pro Asylbwerber und Jahr tatsächlich reichen, darf allerdings bezweifelt werden. Bei der BAFF, der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer, beruft man sich auf eine Studie, der zufolge 40 Prozent der Asylantragsteller unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Die entsprechende Behandlung beläuft sich schnell auf 100000 Euro im Jahr. Bei schwersttraumatisierten Bürgerkriegsflüchtlingen liegt sie um ein Vielfaches höher.

Auch minderjährige Asylbewerber kommen teuer. 60000 Euro im Jahr kostet ein Heimplatz. Nicht alle, die ihn in Anspruch nehmen, sind dabei tatsächlich unter 18. In Bayern ergab eine Überprüfung, dass sich 40 Prozent der angeblichen Teenager nur jünger ausgegeben hatten, um in den Genuss der Vorzugsbehandlung zu kommen.

Laut einer Studie fliehen nur 14 Prozent der Afrikaner vor Krieg oder politischer Verfolgung. Alleine in Afrika wird sich bis zum Jahr 2100 die Bevölkerung auf 4,4 Milliarden Menschen nahezu vervierfachen. Gemäß Umfragen möchten sich 38 Prozent der Afrikaner in Europa ansiedeln, so dass sich die Europäer auf über eine Milliarden neuer Mitbürger alleine aus Afrika „freuen“ dürfen.




Wem nützt Einwanderung?

Wem nützt Einwanderung?Vor ein paar Tagen gab es in der BILD eine interessante Meldung, die auf PI aufgegriffen wurde. Hunderte von schwerkriminellen Libanesen können seit Jahren nicht abgeschoben werden und die deutsche Regierung übt anscheinend auch keinerlei ernsthaften Druck auf den Libanon aus, seine Staatsbürger zurückzunehmen. Ein Skandal erster Güte. Gleichzeitig leben 90 Prozent aller Libanesen, die in Deutschland leben, von Hartz IV. Bei Zuwanderern aus anderen, mehrheitlich islamischen Ländern, sehen die Statistiken ähnlich düster aus.

(Von Jorge Miguel)

Die Alltagserfahrungen der meisten Deutschen sind ähnlich. Nicht nur, dass die Zuwanderung aus den islamischen Ländern hohe Kosten verursacht und zu einer verstärkten Kriminalität führt, sondern viele Menschen machen auch im ganz konkreten Alltag eher fragwürdige Erfahrungen mit muslimischen Zuwanderern und ihrer so gepriesenen „Herzlichkeit“. Ein Phänomen, das in ganz Europa anzutreffen ist und schon dazu geführt hat, dass Juden aus dem einst so liberalen Schweden verstärkt auswandern.

Ganz im Gegensatz dazu die offizielle deutsche Sicht der Dinge. Der Islam gehöre zu Deutschland, so unser allseits geschätzter Bundespräsident. Parteien aller etablierten und von den meisten Bürgern gewählten Parteien plädieren für noch mehr Einwanderung, auch aus muslimischen Ländern. Gerade die derzeit sehr erfolgreichen Grünen sind dabei die Speerspitze der Einwanderungslobby.

Doch trotz der vielen negativen Erfahrungen mit islamischen Zuwanderern in den vergangenen 50 Jahren – die vielen Bürgern nicht erst seit Sarrazin sehr deutlich macht, dass die weitere Zuwanderung von Muslimen zu einer gesellschaftspolitischen Katastrophe führen wird – setzen die Parteien und auch Teile der Wirtschaft weiter auf Massenzuwanderung.

Die Frage ist, wem dies eigentlich nützt. Darauf gibt es einige Antworten. Parteien wie die Grünen und die SPD können so ein zusätzliches oder neues Wählerpotenzial aufbauen, auf das inzwischen aber auch die Union setzt. Denn nur mit den eingebürgerten muslimischen Zuwanderern können künftig in den westdeutschen Ballungsräumen Wahlen gewonnen werden. Und je mehr Muslime zuwandern, desto mehr potenzielle Linkswähler gibt es. Dass die Union bei dieser Gruppe nennenswert punkten kann, dürfte dagegen trotz aller Anbiederungsversuche eher unwahrscheinlich sein.

Die Wirtschaft profitiert vielfach ganz bewusst von billigen Arbeitskräften, die zusätzlichen Lohndruck gerade in den Niedriglohnbereichen ausüben. Denn je mehr Arbeitskräfte potenziell zur Verfügung stehen, desto stärker sinkt der Preis für die „Ware“ Arbeit.

Hinzu kommt, dass es inzwischen eine Migrationsindustrie gibt, die Millionen Menschen beschäftigt: Dozenten in Sprach- und Integrationskursen, Sozialarbeiter, Mitarbeiter in all den Ämtern, bei denen man in Deutschland finanzielle Hilfe beantragen kann, etc. etc. – es gibt sehr viele Menschen, die direkt oder indirekt von Zuwanderern in den deutschen Sozialstaat profitieren, obwohl viele von ihnen genau wissen, welche negativen Folgen dies mitunter hat und dies auch offen artikulieren. Schließlich spüren auch sie nur allzu häufig die „Herzlichkeit“ vieler muslimischer Zuwanderer. Nicht alle in der Integrationsindustrie beschäftigten, häufig hochqualifizierten Menschen sind blauäugig, und viele von ihnen würden lieber heute als morgen den Job wechseln, wenn sie denn eine Alternative hätten.

Es gibt also auch auf deutscher Seite kurzfristig eine Menge Profiteure bei der muslimischen Zuwanderung. Leidtragende sind hingegen sehr viele „ganz normale Menschen“, die erleben müssen, wie sich Regionen, die in Jahrhunderten gewachsen sind, innerhalb von Jahrzehnten radikal verändern, und dies nicht zum Positiven.

Leidtragende sind auch alle Steuerzahler dieses Landes, denn die Kosten der muslimischen Zuwanderung sind in allen westlichen Ländern extrem hoch. Es wäre sehr wünschenswert, wenn auch die deutsche Regierung – ebenso wie die dänische – die Kosten einmal genau beziffern würde. Doch dazu fehlt dieser Regierung der Mut, denn sie weiß genau, dass sie dann trotz aller schönen Propaganda plötzlich ziemlich nackt dastünde.

Leidtragende sind auf lange Sicht also wir alle, Deutsche und gut integrierte Zuwanderer, zu denen auch viele Aleviten zählen, die in diesem Land leben.

Fazit

Während andere europäische Länder wie Dänemark oder die Niederlande inzwischen nach den Wahlerfolgen islamkritischer Parteien sehr nüchtern die Konsequenzen der muslimischen Einwanderung darstellen und ihre Einwanderungspolitik deutlich verändern, so dass künftig weit weniger Muslime einwandern werden, sind Länder wie Deutschland und auch Schweden davon meilenweit entfernt.

Die Konsequenzen werden jedoch spätestens in fünf bis zehn Jahren so gravierend sein und in allen Regionen und Lebensbereichen spürbar sein, dass immer mehr Deutsche das Land verlassen werden oder aber es wird zu gravierenden gesellschaftlichen und ökonomischen Spannungen kommen, die, wie viele Wissenschaftler vorhersagen, sogar in einem Bürgerkrieg enden könnten.

Je stärker die islamkritische Bewegung in ganz Europa wird – und es gibt viele Zeichen der Hoffnung bei unseren Nachbarn – desto weniger wird sich auch Deutschland dem entziehen können. Doch wie so oft in der deutschen Geschichte wird die Rettung nicht von innen, sondern wohl eher von außen kommen.


(Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder. Wenn Sie selber einen Artikel beisteuern wollen, schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org)




FDP-Sterck: „Es gibt keine deutsche Leitkultur“

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Noch ein Spaßkandidat: Auch Ralph Sterck von der FDP bewirbt sich chancenlos als Oberbürgermeister für Köln, und entzieht damit dem konservativen Lager weitere wertvolle Stimmen. Im Gespräch mit dem türkischstämmigen Unternehmer Alparslan Marx beim Kölner Stadtanzeiger bekennt er, dass ihm die deutsche (Leit)Kultur unbekannt ist. 

Die Idee, dass es demnächst auch keine Deutschen mehr geben soll, sondern nur noch „D-Länder“ findet er ebenfalls prima. Das freut den Türken, denn bei so einem Puddingkopf kann man gleich noch ein paar weitergehende unverschämte Forderungen hinterher schieben. Warum, z.B., müssen die Türken selber ihre Großmoschee bauen und bekommen diese nicht vom deutschen Staat geschenkt?

Helmut Frangenberg leitet für den Kölner Stadtanzeiger das Gespräch – was garantiert, dass  keine kritischen Fragen an die schwadronierenden Schwätzer gestellt werden:

RALPH STERCK: Was wird das hier? Ein Boxkampf?

ALPARSLAN MARX: Sie sollten aufpassen. Ich bin immer noch ein Türke. Sie stehen für die FDP. Die hat es uns nicht leicht gemacht. Was verstehen Sie unter Integration?

STERCK: Man muss denen, die nach Deutschland gekommen sind, die Möglichkeiten geben, weiterhin ihre Kultur zu leben, und gleichzeitig eine Verzahnung der Kulturen schaffen.

Auf welcher Basis findet die Verzahnung statt?

MARX: Man hört von deutscher Leitkultur oder dem christlichen Abendland. Ich frage mich: Was ist das?

STERCK: Die Diskussion über die deutsche Leitkultur ist erledigt. Die gibt es nicht. Was in Köln gelebt wird, ist längst eine Mischung der Kulturen. Dieses Miteinander finde ich gut. Sich nur auf »das Deutsche« oder das christliche Abendland zu beziehen, wäre mir zu langweilig.

Alparslan Marx hat eine Kampagne für die Einführung der Bezeichnung „D-Länder“ gestartet. Dahinter steckt die Idee einer Gemeinschaft, die sich nicht mehr über Ethnien und Herkunft definiert.

STERCK: Ich finde diese Kampagne gut. Das klingt nach einer neutralen Basis. Für die, die kommen, heißt das aber auch, sich auf das einzulassen, was hier gelebt wird. Wir können zum Beispiel nicht akzeptieren, wenn Leute hier nach Traditionen leben, die zum Beispiel die Gleichstellung der Frauen in Frage stellen.

MARX: Das klingt gut, aber in der Praxis funktioniert das nicht immer. Ich habe mich gefreut, als beim letzten St. Martinsfest türkische Kinder bei mir an der Tür Martinslieder gesungen haben. Einige Nachbarn haben diese als Schmarotzer gesehen.

STERCK: Ich finde es gut, wenn die Feste zusammen gefeiert werden.

MARX: Aber es funktioniert nicht immer. Gehen Sie mal in eine typische Kleingartenkolonie. Türken vom Land sind da nicht erwünscht. Wir brauchen Programme, die das Miteinander fördern.

STERCK: Die Schule ist dafür der Schlüssel. Wenn die Kinder mit Laternen und St. Martinsliedern an ihrer Tür klingeln, zeigt das doch, dass schon einiges funktioniert. Genauso müssen natürlich die christlichen Kinder etwas von den islamischen Festen erfahren.

MARX: Sind Sie dafür, den Religionsunterricht abzuschaffen und dafür einen Ethikunterricht für alle einzuführen?

STERCK: Es ist wichtig, dass die Kinder von allen Religionen etwas erfahren. Die FDP hat sich für einen Islamunterricht in deutscher Sprache ausgesprochen. Ich tendiere zu einem gemischten Unterricht, weil er die Verständigung fördert.

MARX: Was halten Sie von bilingualen Angeboten in den Schulen?

STERCK: Zweisprachigkeit ist eine große Chance für Kinder aus Familien mit Migrations-Hintergrund. Wir müssen etwas dafür tun, dass die Kinder diese Chance nutzen.

Warum gibt es dann nur eine Grundschule in Köln, wo das mit der türkischen Sprache gemacht wird?

MARX: Die Schulen wollen das nicht. Ich habe das selbst in der Elternpflegschaft erlebt. Hätte man der Schule einen bilingualen Zweig mit Italienisch angeboten, hätte sie zugegriffen. Aber Türkisch? Bitte, nicht!

STERCK: Dann müssen wir als Schulträger Vorgaben für die Schulen formulieren. Ich würde das unterstützen.

MARX: Sprechen wir über Gleichberechtigung: Ich bin Deutscher und der deutsche Staat verwehrt mir, dass meine Mutter zur Premiere meines neuen Programms aus der Türkei als Besucherin einreisen kann, weil die Formalitäten für ein Visum sehr lange dauern. Ich werde diskriminiert, weil meine Mutter Türkin ist. Ändern Sie das, bitte.

STERCK: Es gibt in diesem Bereich Missbrauch, da muss man aufpassen.

MARX: Aber wir sperren ja auch nicht alle Menschen ins Gefängnis, weil einzelne Straftaten begehen. Sie muten einer Mutter eines Deutschen ein mehrmonatiges demütigendes Visumverfahren zu.

STERCK: Man muss das bürokratische Verfahren vereinfachen. Wenn Sie einmal die Unterlagen vorgelegt haben, sollten Sie sich nicht bei jedem Besuch immer wieder der Überprüfung stellen müssen.

MARX: Wie weit man mit der Integration ist, kann man an den Kandidatenlisten der Parteien sehen. Bei Ihnen fehlen die Migranten.

STERCK: Das stimmt nicht. Drei unserer 45 Wahlkreiskandidaten sind Migranten. Sie gehören zu aktiven Mitstreitern bei unserer Arbeit.

Aber keiner von denen steht auf einem vorderen Listenplatz, um in den nächsten Rat einziehen zu können.

STERCK: Das stimmt. Der Run auf die vorderen Listenplätze ist groß. Manchmal liegt es auch daran, dass man keine Leute hat, die wollen.

MARX: Ich mach’s.

STERCK: Kein Problem. Die FDP ist sehr durchlässig, da muss man sich nicht lange hochdienen. Wenn Sie die FDP zu Ihrer politischen Heimat machen, wird es kein Problem sein, das 2014 zu erreichen.

MARX: Das ist mir zu spät. Die Frage bleibt aber: Ist Deutschland dazu bereit, jemand der türkischstämmig ist, auf die Listen zu setzen?

STERCK: Widerstand von Ewiggestrigen gibt es immer. Ich zeige Ihnen mal die Post, die Guido Westerwelle so bekommt, weil er schwul ist.

MARX: Wenn wir über Integrationspolitik sprechen, unterscheiden wir zwischen den Migranten und den anderen. Es fehlt ein Bewusstsein für Gemeinsamkeit. Beispiel: Moscheebau. Da sagt keiner: Die Kölner wollen eine Moschee bauen. Man spricht lieber von den Moslems.

STERCK: Das gilt nicht für mich. Ich habe immer eine Moschee für die Kölner Bürger gefordert. Und ich glaube, dass diejenige, die jetzt von der Ditib gebaut wird, nicht die letzte sein wird, die das Stadtbild verändern wird. Ich finde das richtig.

Mit wem sollte die deutsche Politik bei der Integrationspolitik zusam menarbeiten? Vom Verfassungs schutz beobachtete Islamverbände sitzen bei Herrn Schäuble und bei Herrn Schramma mit am runden Tisch.

STERCK: Zu einzelnen Gruppierungen muss man Distanz halten. Mit anderen gemäßigten muss man zusammenarbeiten. So ist zum Beispiel die Ditib als Moscheebauherr ein guter Partner für uns, weil sie sich um Integration bemüht.

Sollte die deutsche Politik bei der Auswahl ihrer Partner strenger sein?

MARX: Absolut. Noch schlimmer ist aber, dass man viel zu spät reagiert und darauf wartet, dass die Islamverbände aktiv werden. So hätte die Stadt doch längst eine Moschee für ihre Bürger bauen können, ohne darauf zu warten, dass ein türkischer Verein so was für sich fordert.

STERCK: Der deutsche Staat baut ja auch keine Kirchen. Wir haben in Köln versucht, verschiedene Vereine unter einen Hut zu bringen, um eine Zentralmoschee zu verwirklichen. Die haben sich nicht geeinigt.

MARX: Es müsste Alternativen geben, um gemäßigte Muslime zu unterstützen. Sie könnten eine Stiftung gründen.

STERCK: Aber das ist doch nicht Aufgabe des Staates.

MARX: Mittlerweile schon.

STERCK: Warum machen Sie das nicht selbst? Eigeninitiative ist gefragt. Sonst sind Sie bei der FDP falsch.

(Spürnase: Lothar, Foto: Überrest einer von der FDP vergessenen Kultur in Köln)




Samstag: SIOE demonstriert in Amsterdam

amsterdam-demo.gifAm kommenden Samstag, 26. Januar, ruft die Organisation SIOE (Stop the Islamisation of Europe) zu einer Demonstration in Amsterdam auf, zu der islamkritische Bürger aus ganz Europa zur Teilnahme eingeladen sind. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr am Dam (Amsterdam Zentrum, wenige Minuten vom Hauptbahnhof) und endet um 16 Uhr. Anreisende mit der Bahn treffen sich in der Bahnhofshalle, um gemeinsam zum Dam zu gehen. Zugelassen zur Demo, die polizeilich angemeldet ist, und entsprechend geschützt wird, sind Nationalfahnen der Teilnehmer. Verboten sind Kennzeichen recht- und linksextremer Organisationen, Parteienwerbung und rassistische Slogans oder Zeichen. In Amsterdam besteht ein polizeiliches Vermummungsverbot, die Gesichter der Teilnehmer müssen zu erkennen sein.

Einzelheiten zu Anreise und Treffpunkten finden sich hier. Es wird empfohlen, in Gruppen an- und abzureisen. Themen der demonstration, zu der mehrere bisher nicht genannte Redner erwartet werden:

* Stop the decline of freedom of speech and freedom of expression

* Stop political correctness

* Stop building mosques, unless churches are built in islamic countries

* Democracy not theocracy

* No sharia here

* Enough is enough

Ein Bitte an diejenigen, die nach Amsterdam fahren: wir wären sehr dankbar für einen zeitnahen Bericht von der Demo sowie Fotos oder sogar bewegten Bildern (an pi-team@blue-wonder.org).




„König von Marokko“ herrscht in Bremen

hafis catruatEin marokkanischer Verbrecher leitet das größte multikulturelle Beschäftigungsprojekt im grün-verblödeten Bremen – und betrachtet die Steuersubventionen in Millionenhöhe offenbar als die ihm im Koran versprochene Beute im Haus des Krieges. Mehrere Mitarbeiter hatten die Stadt seit langem auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam gemacht und bezahlten mit dem Verlust ihrer Arbeit und persönlichen Bedrohungen. Komplizen in Politik und Verwaltung hatten den kriminellen Chef über die „Verräter“ informiert, statt dem Treiben Einhalt zu gebieten.

Die taz berichtet:

Vor einer guten Woche war die Welt noch in Ordnung in Tenever, einem Problem-Stadtteil von Bremen. Ob seiner vielen guten Projekte konnte sich der Verein über mangelnde politische Unterstützung nicht beklagen. Diverse Geldgeber, die für eine Kontrolle verantwortlich waren, haben offenbar alle Warnsignale überhört: Im Januar bereits hatte ein IWT-Mitarbeiter, der fristlos entlassen worden war, der für Hartz IV zuständigen Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (Bagis) berichtet, dass die Wirklichkeit hinter der schönen Fassade ganz anders aussieht. Im März formulierte dann ein Mitarbeiter der Sozialbehörde, dem die Abrechnungen komisch vorgekommen waren, schriftlich, er könne die „Verantwortung für eine reguläre Nachweiskontrolle nicht übernehmen“.

Anfang August schließlich informierte ein weiterer IWT-Mitarbeiter die Bremer Arbeit GmbH (BAG), ein städtisches Dienstleistungsunternehmen für Beschäftigungsprojekte, über Ungereimtheiten. Vier Tage später wurde der Mann von IWT-Geschäftsführer Catruat mit dem Vorwurf konfrontiert, ihn hintergangen zu haben – und entlassen. Offenbar hatte die BAG die Hinweise nicht ernst genommen und der IWT einen Tipp gegeben. Noch am vergangenen Montag hielt die BAG ihre Hand schützend über die IWT, als sie erklärte, sie sehe keinen Grund zur Beanstandung.

Dabei hatte zuvor bereits Andreas Berenthal, der – ebenfalls fristlos entlassene – Verwaltungsleiter der IWT, gegenüber der taz erklärt, er habe mit Geschäftsführer Catruat die Vereinbarung getroffen, dass sie beide 4.000 Euro im Monat verdienen sollten – doppelt so viel wie ihre offiziellen Bezüge. Berenthal wollte damit fingierte Zahlungen an seine Frau rechtfertigen. Anderen Mitarbeitern zufolge hat Catruat ebenfalls in die eigene Tasche gewirtschaftet.

Die IWT-Buchhaltung spiegelt die wirklichen Geldflüsse nur zu einem Teil wider. Geschäftsführer Catruat soll mit Drohungen und Schikane wie der „König von Marokko“ regieren, wird kolportiert – „unmenschlich“, sagt ein Mitarbeiter. Im vergangenen Dezember waren die Gehälter der Mitarbeiter um 20 Euro gekürzt worden, weil angeblich das Geld fehle. Was damals niemand erfuhr: Das Salär des Geschäftsführers stieg zur selben Zeit. Dass Hilfstransporte nach Marokko, darunter teures medizinisches Gerät, in Catruats Heimatdorf ankamen und dass ihr Verbleib in den Akten der IWT nicht dokumentiert ist, rundet das Bild ab.

Die vorerst letzte Ungereimtheit: Als die Mitarbeiter des Vereins Quartier, Nachbarn der IWT, jüngst ihre Strom-Abschlussrechnung sahen, trauten sie ihren Augen nicht. Ein Elektriker fand heraus: Die IWT hatte seit einem Jahr die Leitung angezapft.

Nachdem nun endlich die Anti-Korruptionsbehörde tätig wurde, gaben die Ermittler enttäuscht bekannt: „Wir haben nichts Entlastendes gefunden.“

(Spürnase: Change 09)