Köln: In the Ghetto

stw-industrie.jpgWenn ich ein Negativbeispiel für „amerikanische Verhältnisse“ nennen sollte, fiele mir die Stadtentwicklung amerikanischer Großstädte in den 60er und 70er Jahren ein. Zum Beispiel Chicago. Die Innenstadt mit ihren Hochhäusern beherrscht von Banken und Business. Weit draussen die Einfamilienhäuser der weißen Mittel- und Oberschicht, und dazwischen der Ring der ethnischen Ghettos, beherrscht von den Fußtruppen der Black Muslims und Black Panthers, denen man als Weißer besser nicht begegnete. 30 Jahre später beginnt sich auch in Köln der Ghettoring um die Innenstadt zu schließen.

Wer kann lebt schon lange außerhalb der Stadtgrenzen oder in den wenigen von kultureller Bereicherung noch verschonten gutbürgerlichen Stadtteilen im Südwesten: Lindental, Klettenberg, Marienburg. Wer sich das nicht leisten kann, hat es als Kölner schwer in Köln.

Im linksrheinischen Köln beginnt der Ring muslimischer Ghettos nördlich der Ostwestachse Aachener Straße. Über Ehrenfeld, Bickendorf, Ossendor, Bilderstöckchen bis Nippes ziehen sich die Problemviertel, in denen sich Deutsche oft wie Fremde im eigenen Land fühlen bis an den Rhein. Rechtsrheinisch hat sich der Ring bereits geschlossen. Von Mühlheim im Norden über Kalk, Gremberg, Vingst, Ostheim bis Porz im Süden prägen konservativ-muslimische Migranten das Strassenbild. Migrantengewalt scheint wie zufällig besonders dort zum Problem zu werden, wo noch größere deutsche Siedlungen bestehen. Zum Beispiel im noch gemischt bevölkerten Höhenberg, von wo der Kölner Stadtanzeiger jetzt berichtet: „Die Überfälle häufen sich„.

„Die älteren Menschen haben ja schon Angst, mit der Bahn zu fahren, aber auch an der Bushaltestelle ist man nicht sicher.“ Das weiß Pfarrer Franz Meurer aus zahlreichen Gesprächen mit den Menschen aus seinem Veedel. Vor allem in den vergangenen Wochen haben sich um die U-Bahn-Haltestelle Fuldaerstraße und die benachbarten Busstationen die Überfälle auf ältere und behinderte Menschen gehäuft. Dreimal ist sie bereits in der U-Bahn-Station überfallen worden, erzählt Philomena Thater (75): „Mit meinen beiden Krücken bin ich hilflos.“ Ihrer Freundin Annemarie Zumkier (75) wurde von Jugendlichen auf dem Weg zur Alten-Begegnungsstätte die Gehhilfe abgenommen und die Rolltreppe hinuntergeworfen. „Handtasche und Portmonee waren danach weg.“

Pfarrer Meurer, der in seiner Nachbargemeinde Ostheim trotz Kollekten für den Bau der Ehrenfelder Großmoschee wenig Erfolge im Kampf gegen die muslimische Bandenkriminalität vor seiner Kirche vorweisen kann, ist um einen dummen Ratschlag nie verlegen:

Auch Büsche und Sträucher um das Spielplatzgelände, auf dem derzeit nur ein paar wenig genutzte und zumeist beschädigte Spielgeräte stehen, sollten beschnitten werden. „Das sorgt für mehr Sicherheit“, glaubt Bezirkspolizist Horst Wörsdorfer. „Wir wollen gemeinsam etwas verändern.“ Auf bauliche und optische Veränderungen setzt auch Pfarrer Meurer: „Dann legen wir da einen Wasseranschluss hin, pflanzen Blumenbeete, die von den Anwohnern gepflegt werden. Und schon haben wir da eine bessere soziale Kontrolle.“

stw-kurve.jpgWenn sich die Probleme muslimischer Migrantengewalt mit Meurers grünem Daumen beheben ließen, hätten sie an anderer Stelle erst gar nicht entstehen können. Denn an Begrünung und sozialer Kontrolle fehlte es in der rechtsrheinischen Stegerwaldsiedlung zwischen Mühlheim und Deuz nie.

Lange bevor die sozialistischen Ideen lebensfeindlicher Sattelitenstädte in den 60er-jahren zu Beton wurden, hatte man hier in den 50ern mit gesundem Menschenverstand ein lebenswertes Wohngebiet für die Arbeiter der nahegelegenen Maschinenindustrie in Deuz gebaut. Eine gesunde Mischung aus Einzelhäusern, Mietskasernen und Reihenhäusern, dazu viele kleine Geschäfte und grosszügige Grünflächen, auf denen mittlerweile alter Baumbestand eine für Gegenden mit bezahlbarer Miete fast idyllische Umgebung schafft.

stw-dorfstrasse.jpgVieles erinnert an die gewachsenen Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets, mit ihrer rauhen aber gesunden Sozialstruktur. Eine Gegend für Kaninchenställe hinterm Haus, wo, wer hier großgeworden ist, nicht weg will. Aber die Idylle täuscht. Drogenkriminalität, Strassengewalt und Vergewaltigungen junger Mädchen versetzen die Alteingesessenen in Angst, seit auch dieses in seiner Anlage einmalige Kölner Viertel den Segnungen kultureller Bereicherung ausgeliefert wurde.

Der Kölner Express beschreibt die Missstände:

Es war mal eine Vorzeigesiedlung. Mehr als 1500 Wohnungen (gebaut: 1951-56), idyllisch gelegen inmitten von Bäumen, Rasenflächen, Spielplätzen, kleinen Geschäften. Besonders Familien mit vielen Kindern zogen dort hin.

„Das war mal“, sagt Andrea Ronczka (32), die in der Stegerwaldsiedlung groß wurde. „Wir sind einiges gewöhnt. Aber es wird immer schlimmer. Das ist mittlerweile ein Ghetto!“ Harry Hoormann nickt: „Es wird passieren, dass es irgendwann mal richtig knallt.“

In der Stegerwaldsiedlung geht die Angst um. Angst vor Gewalt, Einbrüchen, Diebstählen, Drogendeals. Kinder würden abgezogen, Hausfrauen vor Geschäften Hehlerware angeboten, erzählen die Bewohner.

„Meine 13-jährige Tochter darf nur raus, wenn ich sie sehen kann“, sagt Anita Simons (48), deren älteste Tochter zwei Jugendliche vergewaltigen wollten. Dreimal wurde bei ihr eingebrochen, letztens erst das Autoradio geklaut.

Gaby Zimmermann (43): „Meine zwölfjährige Tochter ist mehrfach massiv bedroht worden. Auch mit einer Eisenstange.“ Ein anderes Mädchen sollte in ein Auto gezerrt werden. „Ich habe Angst, Anzeige zu erstatten. Denn die Gewaltbereitschaft vieler Kinder, Jugendlicher in der Siedlung ist groß“, sagt eine Frau. Auch älteren Bewohnern gegenüber. So wurde eine 85-Jährige auf offener Straße von drei jungen Männern bedroht: „Nazi-Oma, gib dein Geld!“

Elisabeth G. (50) gibt offen zu: „Ich habe Angst, traue mich kaum noch, die Enkelkinder zu uns zu holen.“ Das Haus, in dem sie wohnt, wird von einem Bewohner terrorisiert. Er schlägt nachts gegen die Wände, brüllt. „Letztens drohte er: »Komm rauf, ich stech dich ab«“, erzählt eine Nachbarin. Mehrfach war schon Polizei da.

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Fast scheint es, als würden die Zustände der großen Welt sich auf der kleinen Skala der Kölner Verhältnisse wiederspiegeln. Die Gewalt ist da am auffälligsten, wo sich muslimische Gesellschaften an ihren Rändern ins Gebiet der Ungläubigen ausbreiten. Wo die Landnahme bereits erfolgt ist und der Hodscha vor der Moscheetür über seine Straße wacht, herrscht dagegen relative Ruhe. Jedenfalls, solang sich kein Ungläubiger dorthin verirrt.




Danke, Marylin!

marylin_200.jpgWir wissen, der Erfolg hat immer viele Mütter und Väter. Das gilt auch besonders für den Erfolg, den Protest der Kölner Bürger gegen die Großmoschee, den viele teilen aber erst wenige offen zu zeigen wagen, auf die Straße zu bringen. Aber heute wird es Zeit, endlich einmal der Frau zu danken, die immer vorangegangen ist. Der Vorsitzenden der Anwohnerinitiative gegen den Bau der Großmoschee in Ehrenfeld. Wir laden unsere Leser ein, sich anzuschließen und werden Marylin diesen Beitrag samt Kommentaren übermitteln.

Als unsere Großeltern und Eltern nach den Schrecken des Nationalsozialismus beschlossen, in Freiheit zu leben, wussten sie, dass es gerade die Freiheit der Gedanken und die Freiheit der Rede sind, die den Kern der demokratischen Zivilisation ausmachen. Nie wieder sollte die Angst vor dem Lärm der Masse über das leise Argument siegen, nie wieder der, der anders dachte als andere, um sein Leben fürchten müssen, wenn der Fackelzug des Lynchmobs „Wir kriegen euch alle!“ skandiert.

Viele scheinen das Vergessen zu haben, und immer größer wird die Kluft zwischen dem, was die Menschen, wenn sie unter sich sind, sprechen und dem, was politische und mediale Oberlehrer uns zu denken verdonnern wollen.

Aber für eine wie Marylin scheint es die normalste Sache der Welt zu sein, was viele denken ohne es noch laut zu sagen, auf zehntausende Flugblätter zu schreiben und ihren Namen darunter zu setzen. Im Interview wirkt sie eher verwundert als zornig, dass die Politiker das, was sie versprechen, für das Volk da zu sein, nicht halten. Auch den linksfaschistischen Clowns, die sie dabei belästigen, scheint sie´s nicht persönlich zu nehmen. Jeder Jeck ist anders, denkt sie sich wohl.

Marylin selber braucht sich nicht wie ein dummer August Farbe ins Gesicht zu schmieren, bevor sie ihre Meinung sagt. Wer ehrlich ist, kann dem anderen ins Gesicht sehen. Sie muss sich auch nicht unter Sonnenbrillen und Kaputzen verstecken, wie die 50 Feiglinge, die sich am Freitag vor ihrer Wohnung zusammenrotteten, um Lügen und Verleumdungen mit dem Pathos moralischer Überlegenheit mit Lautsprechern zu verbreiten. Die Aufklärung, wer in dem belagerten Haus wohnt, hätte man sich sparen können.

Denn die Ehrenfelder kennen ihre Marylin, die dort großgeworden ist. Man konnte den Ekel in den Gesichtern der Nachbarn sehen, die in Gruppen zusammenstanden und fassungslos die Verleumdungen und Drohungen anhörten. Man konnte sehen, wie sie aufmerksam und misstrauisch mit ihren Blicken einzelnen vermummten Feiglingen folgten, die sich um die Häuserecken schlichen, um ihre biervollen Blasen an den Hauswänden der Bürger zu erleichtern. Und wie sie kopfschüttelnd auseinandergingen, als der Lumpenzug der von Selbstgefälligkeit und Dosenbier Besoffenen endlich wieder seines Weges torkelte.

Am nächsten Tag machte Marylin das, was die 1.300 Gegendemonstranten als ihr erklärtes Ziel verhindern wollten. Sie ging voran, führte die 500 mutigsten Ehrenfelder quer durch das krakeelende Irrenhaus zum vorgesehenen Kundgebungsplatz und fand das ganz normal. Die 1.300 haben wir aus der Presse. Dem Lärm nach war es eine Million. Aber wenn hier sonst eine Massenorganisation wie der DGB zum Protest ruft, kommen 10.000. Auch das zeigt: Kölner lassen sich so leicht nichts vormachen.

Marylin ist nicht nur Kölnerin, sondern Ehrenfelderin. Ur-Ehrenfelderin sogar. Was könnte man einer Ur-Ehrenfelderin zum Dank sagen, was irgendeines der vielen kölschen Lieder nicht viel besser sagen könnte? Bei Marylin fällt uns immer eines ein. Wir finden, das passt zu ihr. Ausser, das sie noch längst nicht so alt ist, wie unsere Kölner Brücken. Aber das kommt noch, das ist ganz normal.

Ich ben en kölsche Bröck,
övver die half Kölle jöck,
ich hald minge Puckel hin
für üch he am Rhing.

Ich ston schon en lange Zick
immer an d`r selve Stell,
eimol loch ich em Wasser drin,
do wor et endlich still.
Ming Knoche wollten att lang nit mieh,
doch mer braat mich widder en de Hüh.
Ich ben en kölsche Bröck,
övver die half Kölle jöck,
ich hald minge Puckel hin
für üch he am Rhing.

Der Rhing spölt mer ming Fööss schoen blank,
sulang ich mich erinnere kann,
die Schiffe kitzle mer hösch der Buch,
domet ich jet ze laache han.
Off jenoch deit mer der Rögge wieh,
un des ovends kann ich nit mieh.
Ich ben en kölsche Bröck,
övver die half Kölle jöck,
ich hald minge Puckel hin
für üch he am Rhing.

Un wenn dann em Fröhjohr,
et Wasser örntlich steich,
dann denk ich bei mir,
do leeve Jott,
jetz krij ich och noch en naaße Fott.
Ich ben en kölsche Bröck,
övver die half Koelle jöck,
ich hald minge Puckel hin
für üch he am Rhing.

Vielen Dank Marylin, für alles was Du für Köln, die Kölner und alle tust und aushältst, denen die Freiheit etwas bedeutet!




Köln: Erfolg für Moscheegegner

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Trotz wütender Proteste von hunderten autonomer und friedlicher Moscheebefürworter, die das gemeinsame Ziel verband, den Schweigemarsch der Anwohner und das Erreichen des Kundgebungsplatzes zu verhindern, haben ca. 500 Moscheegegner sich in Köln ihren Weg durch ein im Chaos versunkenes Ehrenfeld (Foto) gebahnt und sind ohne größere Zwischenfälle und unverletzt am Kundgebungsplatz vor dem Ehrenfelder Bezirksrathaus angelangt.

Köln-Ehrenfeld glich am heutigen Vormittag einem Heerlager der Polizei, die aus ganz NRW zusammengezogen worden war. Hubschrauber beobachteten die Entwicklungen aus der Luft, und rings um den Versammlungsort zogen Gruppen teilweise vermummter Gewalttäter umher, um zu verhindern, dass Kritik an den Moscheebauplänen der türkischen Nationalisten öffentlich geäußert wird. In einiger Entfernung standen Panzerwagen und Wasserwerfer bereit.

Da es fast überall wie auf dem obigen Bild aussah, konnten zahlreiche Bürger die Demonstration der Moscheegegner nicht erreichen.

Eine Gruppe Rechtsextremisten, die sich entgegen dem ausdrücklichen Wunsch der Veranstalter mit schwarzen Fahnen der Demonstration anschließen wollte, wurde auf der Vogelsanger Straße festgesetzt. Es kam zu mehreren Festnahmen, nachdem aus dieser Gruppe versucht wurde, mit rechtsextremistischen Parolen das Anliegen der Anwohnerinitiative gegen die Großmoschee in Verruf zu bringen.

Angeführt von der Vorsitzenden der Anwohnerinitiative, Marylin Anderegg, die noch gestern 50 vermummte Randalierer vor ihrer Wohnung bedroht hatten und mit Hilfe einer vorbildlich agierenden Polizei gelangte der Schweigemarsch der Moscheegegner auf der vorgesehenen Route zum Kundgebungsplatz. Die Bürger folgten einem Spruchband mit der Aufschrift: „Es gibt kein Grundrecht auf den Bau einer Großmoschee!“ (Ralph Giordano).

Weitere Fotos und Berichte folgen.




Köln: Riesenschlappe für die Antifa

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Entenjäger Clemens Schminke hatte im Kölner Stadtanzeiger große Ereignisse angekündigt. 300 „Antifaschisten“, im Volksmund auch Autonome oder Linksfaschisten genannt, sollten am heutigen Freitagabend den Auftakt zu machtvollen Manifestationen gegen die Ehrenfelder Anwohnerinitiative und für den Bau der Großmoschee an diesem Wochenende einläuten. PI war dabei und hat dem Feind hinter die Brille geschaut.

In Ehrenfeld herrschte um 18 Uhr eine seltsame Stimmung. Da, wo sonst um diese Zeit das orientalische Leben pulsiert, war es merkwürdig ruhig und leer. Man musste die Szene eine Zeit beobachten, um zu bemerken, was den Unterschied machte. Ja, tatsächlich, es war ein bisschen so wie vor zehn Jahren. Neben einigen türkischen Muslimen waren es hauptsächlich Deutsche, die in den Cafés saßen oder in den leeren Geschäften noch Einkäufe machten. Offenbar hatte die Ankündigung der Befreiung der Türken durch die antifaschistischen Massen besonders die türkischen Mitbürger beeindruckt. Man blieb lieber zuhause, hielt sich fern und harrte der Dinge, die da kommen sollten.

Und das sollten gewaltige Dinge sein, wenn man der Meldung des Kölner Stadtanzeigers Glauben schenkte, in der Clemens Schminke am letzten Dienstag vermeldete:

Rund 300 Teilnehmer werden zur Demonstration des „Bündnisses antifaschistischer Gruppen“ erwartet, die bereits am Freitag zwischen 18 und 21 Uhr vom Friesenplatz zur Bartholomäus-Schink-Straße zieht. Das Bündnis demonstriert erneut am Samstag, 9.30 bis 14 Uhr, ab der Ludolf-Camphausen-Straße.

Rund um den Treffpunkt am Friesenplatz sah man derweil vereinzelte Gutmenschen ihre Fahrräder im Kreis schieben. „Wo ist denn die Demo?“ „Da hinten!“ „Nee, da ist nur der Block“, waren häufig gehörte Dialoge. In der Tat, man musste schon genau hinsehen, um die antifaschistischen Heerscharen auszumachen, die in schwarz, mit Sonnenbrillen und Kaputzen auf dem Friesenplatz das taten, was sie am besten können: Einfach so rumhängen (siehe Bild oben).

Von einem mit Fahnen geschmückten Kleinviehtransporter herab erinnerte man sich mit Wehmut der großen Tage von Rostock, der „Luftangriffe der Bundeswehr auf unser Camp“ und dass selbst nach den Gesetzen DIESES Staates, der bekanntlich eine besonders brutale Polizeidiktatur ist, die meisten Verhaftungen ungesetzlich gewesen seien. So ging es eine gute Stunde, aber der Platz wollte sich nicht füllen. Die arbeitenden Massen zogen es vor, in den umliegenden Straßencafés ihren Salat mit Putenbruststreifen zu verzehren und schenkten dem Klagen der Widerstandskämpfer keine Aufmerksamkeit.

Rund 50 Antifaschisten zählten wir. Na gut, wir schon mitgerechnet, denn mit Sonnenbrille und Käppi hatten wir uns, überzeugt von den flammenden Reden, der antifaschistischen Massenbewegung mittlerweile angeschlossen.

Um 19 Uhr, eine Stunde verspätet, zogen wir endlich in den Kampf. Entlang der Venloer Straße ging es durch die Grillgerüche des Grüngürtels zur Fuchsstraße gegenüber der DITIB-Moschee. Dazu gab es ein paar auswendig gelernte türkische Sprüche, die einige dort stehende Türken anscheinend nicht so recht verstanden. Noch schnell zwei Kopftuchmädels ein Flugbatt in die Hand gedrückt, dann gab es den ersten Halt.

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Denn hier in der Fuchsstraße werden sich morgen, so war zu erfahren, die Moscheegegner zusammenrotten, um den Nationalsozialismus zu verherrlichen und Ausländer durch die Straßen zu jagen. Verdächtig sind alle Deutschen ohne Sonnenbrille, denn: „Neonazismus ist keine Randerscheinung der deutschen Gesellschaft, sondern ihr Spiegelbild“.

Nachdem das alle verstanden hatten, ging es mit vollem Mut mitten in die Höhle des Löwen. In der benachbarten Heinsbergstraße ist das Zentrum des Bösen. Hier wohnt in einem unscheinbar getarnten Mietshaus die Vorsitzende der Ehrenfelder Anwohnerinitiative Marylin Anderegg. Furchtlos verweilte der Umzug vor dem Haus, um mit einer weiteren Rede die Nachbarn, die beim Gassiführen ihrer Waldis erstaunt und kopfschüttelnd in Grüppchen zusammenstanden, über die Gefahren der Nachbarin und ihrer Initiative aufzuklären.

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Denn es gäbe, so hörte man staunend, Leute, die auch einem Türken der dritten Generation (vermutlich mit türkischem Pass und ohne Deutschkenntnisse) einfach nicht als Ur-Ehrenfelder Kölschen ansehen wollten. Und so eine wäre die böse Nachbarin, die hier mitten unter den lieben Mitbürgern wohne und dem eben beschriebenen „Blut- und Bodenkult“ huldige. Wiewohl die lieben Mitbürger es mit Grausen vernahmen, ließen sie sich nichts anmerken, und so beschloss man, weiterzuziehen. Aber nicht, ohne Marylin Anderegg zuvor ordentlich die Meinung zu geigen.

Und so scholl es aus sechs heiseren Kehlen dreimal: „Wir kriegen euch alle!“ Na gut, bei den Sechsen sind wir schon mitgerechnet, aber wir meinten damit nicht Marylin Anderegg…

Das ist auch der Grund, warum wir uns an dieser Stelle vom antifaschistischen Widerstand verabschiedeten. Es fiel uns nicht leicht, die neuen Genossen ihrem ungewissen Schicksal zu überlassen, aber einige begannen sich zu wundern, was wir immer zu kichern haben. Und dann warteten ja auch die PI-Leser auf unseren Bericht.

Anmerkung: Machen wir uns trotz der heutigen Groteske keine Illusionen. Die morgige Demo von DGB, SPD, PDS und DITIB wird um einiges größer werden als die lachhafte Darbietung der Antifa von heute abend. Und im Schutz der Masse, werden die Freizeitkriminellen versuchen, ihren Frust über die heutige Niederlage loszuwerden.




Nassim Ben Imans Missionsreise nach Rumänien

Nassim RumänienPI-Stammleser kennen Nassim Ben Iman (auf dem Foto links) aus vielerlei Beiträgen auf diesem Blog. Nassim war Moslem, wollte Kommandos für Allah durchführen und später als Märtyrer sterben. Dann konvertierte er zum Christentum und schrieb ein Buch mit dem Titel „Der wahre Feind. … warum ich kein Terrorist geworden bin“. Um seinen Glauben weiterzugeben, reist Nassim mittlerweile durch die ganze Welt.

Hier ein aktueller Bericht seiner Reise nach Rumänien:

Liebe Freunde und Mitstreiter in Christus,

nun ist der zweite große Schritt geschafft! Meine Missionsreise nach Rumänien bleibt mir diesmal auf ganz neue Weise eindrucksvoll in Erinnerung. Wie ihr wisst war ich aus Genf zurückgekehrt und am darauf folgenden Tag nach Rumänien abgereist. Das hieß an einem Tag mit den gebildeten, reichen und einflussreichen Persönlichkeiten in edlen Lokalen vornehm zu speisen, und am darauf folgenden Tag die Orte zu besuchen, wo man auf dem Fußboden schläft, wo Hungersnot und bitterste Armut herrscht. Innerhalb kürzester Zeit wurden mir die Extreme dieser Welt hautnah vor Augen geführt.

In dieser Reise war mir eins sehr deutlich und sehr tief ins Herz gelegt worden: Die Menschen brauchen Liebe, Annahme und Ermutigung.

Wir besuchten sowohl Gemeinden als auch Dörfer in denen die Not besonders groß war. Ich stellte vor Ort fest, dass Bekehrungen und Heilungen diesmal nicht die Hauptrolle spielten, sondern Liebe, Ermutigung und Trost in Wort und Tat.

Für eine Reportage wurde ich mit der Kamera begleitet, also nahm ich mir vor sachlich und gefasst zu bleiben und ja nicht die Kontrolle zu verlieren. Jedoch besuchten wir eine Familie, die mit 10 Personen auf ca. 12 Quadratmeter wohnten und schliefen. In der Familie gab es eine junge Frau, die – wie so viele andere auch – ihr Leben nur unter Rausch ertragen konnte. Sie schnüffelte Klebstoff, schlief am Bahnhof, wurde dabei immer wieder missbraucht. Als wir sie besuchten, hatte sie ein Kind auf dem Arm, entstanden in Folge des Missbrauchs. Schwer von der Geschichte getroffen, aber immer noch gefasst, ermutigte ich die Frau und durfte ihr anschließend stellvertretend für unsere ganze Gruppe ein paar Gläser Babynahrung überreichen. Sie nahm es entgegen und brach weinend zusammen, und an dem Punkt verlor ich die ganze Kontrolle, ließ die Kamera unbeachtet und brach ebenso innerlich zusammen, schüttete mein Herz und meine Tränen vor dem Herrn aus. Alles was ich beten konnte war: „Oh Gott bitte nicht…, HERR bitte fülle mein Herz, meinen Mund und vor allem meine Hände für diese kostbaren Menschen.“

Bitte versteht, es geht nicht um Projekte, die ich in Rumänien, Indien oder Südamerika durchführe, es geht um Menschen, die ich durch meine Projekte und Reisen erreichen möchte, damit sie die Liebe Christi verstehen und ergreifen können.

Gott segne euch reich.

Euer Nassim

Nassim Ben Iman
Granum Sinapis e.V.
Postfach 1224
29652 Walsrode
nassim-ben-iman@t-online.de




Mit Flugblättern an Pfarrer Weißelberg erinnert

Weißelberg-ButtonInnerhalb der PI-Leserschaft hat sich ein Netzwerk mit dem Namen „WSNK – Wir sind nicht korrekt“ herausgebildet, das sich mit gezielten Aktionen vor Ort – also „da wo’s wehtut“ – für den Erhalt unserer Meinungsfreiheit einsetzt. Am vergangenen Samstag erinnerten sie auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln an Pfarrer Roland Weißelberg.

Mit Hilfe von Flugblättern sowie Buttons (Foto oben) wurden die Besucher des Kirchentages in vielen persönlichen Gesprächen an die Selbstverbrennung des Geistlichen Roland Weißelberg erinnert, der sich am 31.10.2006, dem Reformationstag – aus Angst vor dem Islam, so sein selbstgenanntes Motiv – in Erfurt das Leben nahm, um für Christen und für die Kirchenführung in vollem Bewusstsein seiner Tat ein Zeichen zu setzen.

Der unterwürfige Umgang der Kirche mit dem Islam sowie falsche und falsch verstandene Toleranz sollten durch den Suizid in die Öffentlichkeit getragen werden.

„Wir waren überrascht, dass der Name Weißelberg trotz des Totschweigens der Kirchenführung noch präsent war“, so eines der WSNK-Mitglieder. „Und die Meinungen zur Friedfertigkeit des Islams in Deutschland waren oft vorsichtig oder skeptisch“.

Die Mitstreiter von WSNK haben das Ziel, einmal im Monat gegen die hierzulande grassierende Political Correctness aufzustehen, um gewaltfrei – also nur mit Worten – ein Zeichen zu setzen.

„Denn letztendlich wird sehr viel geredet, aber oft bleibt es aus Angst vor Diffamierungen bei nichtssagenden Worten.“ WSNK will die kritischen Menschen in Deutschland zu friedlichen, aber aussagekräftigen Taten animieren.

WSNK-Gruppen gibt es bereits in mehreren Städten. Mehr Infos unter wsnk.blogg.de (im Aufbau) oder per Email-Anfrage.

WSNK und PI auf dem KirchentagNicht nur die WSNK-Aktiven, auch PI war beim Evangelischen Kirchentag wieder mittendrin statt nur dabei!

» Ev. Kirchentag: Stefan Herre trifft Bischof Huber




Bekir Alboga und die gläserne Moschee

Unser Leser „Vivaldi“ zitiert in einem anderen Thread einen hochinteressanten Text über Geschichte und Entwicklung der bereits fertiggestellten DITIB-Moschee in Mannheim, die, wie die in Köln geplante, vom DITIB-Funktionär Bekir Alboga (Foto) als gläserne Moschee zur Förderung der Integration beworben wurde.

Allem Anschein nach ist das Endergebnis anders ausgefallen, als ursprünglich versprochen. Nach dem Motto „wer einmal lügt..“ und auf vielfachen Wunsch unserer Leser, widmen wir dem zitierten Text, der im Original von Adelgunde Mertensacker verfasst wurde, ein eigenes Thema, mit bestem Dank an „Vivaldi“ für die Mühe des Abtippens!

#23 Vivaldi (01. Jun 2007 10:30)

„Ich möchte zum Thema aus dem Buch von Adelgunde Mertensacker, “Moscheen in Deutschland”, zitieren, S. 42, Kapitel: “Die gläserne Moschee zerbricht.”

In diesem Kapitel geht es, wie auch in Köln, um eine DITIB Moschee, und zwar in Mannheim-Jungbusch.

1989 erwarb der “Islamische Bund” ein Grundstück in Mannheim-Jungbusch. Der islamische Bund gehört der Dachorganisation DITIB an. Derzeit lebten dort 22.000 Türken. Nur 31% sind gebürtige Deutsche. Die deutschen Anwohner begehrten gegen den Moscheebau auf, sie befürchteten zunehmende Überfremdung des Stadtteils, Ruhestörung durch Parkplatzprobleme und, dass die neue Moschee zur Brutstätte des Fundamentalismus werden könnte.

Sie wurden zunächst beruhigt durch die Gründung eines “christlich-islamischen Gesprächskreises” aus dem sich 1994 die “Christlich-islamische Gesellschaft Mannheim e.V” entwickelte. Zu Unrecht, wie man heute weiß.

1995 wird die “Yavuz Sultan Selim-Camii” eröffnet, eine kleine Stadt mit Läden, Büros, Appartements, und einem Versammlungsraum mit 2500 Plätzen. Die Cami ist eine große Moschee mit einer gewaltigen Kuppel und einem 32,50 m hohen Minarett.
Der Moscheeeröffnung war eine große Werbekampagne vorausgegangen (….wie derzeit in Köln…) , die Moschee sollte ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Religionen sein. Bereits ein halbes Jahr später kommt es zum Konflikt mit dem türkischen Staat.
1995 hatte im Erdgeschoss der Moschee das “Institut für deutsch-türkische Integrationsforschung” seine Arbeit aufgenommen unter dem Vorsitz von Dr. Reiner Albert und Talat Kamran. Ziel sollte sein: das konfliktfreie Zusammenleben und der soziale Frieden in Mannheim.

Das Projekt “Offene Moschee” wird entworfen, Mitbegründer Bekir Alboga (…)
Mitte Januar 1997 kommt es zum offenen Eklat durch den türkischen Generalkonsul Ocak, der in der Moschee auftritt und ein Rede in englischer Sprache hält, in der er schwere Vorwürfe gegen die Moschee-Vertreter erhebt. ” Eine Moschee ist der falsche Ort für ein Zentrum für Integrationsforschung. Hier ist der Ort der Muslime.”

Der Generalkonsul bzw. der türkische Staat kritisierte vor allem den Vorstand, der den Schulversuch “Islam-Unterricht in deutscher Sprache” unterstützte. “Das wollen wir nicht” erklärte er.

Im September 1997 wurde im Eingangsbereich ein Garderobenschrank für Kopftücher aufgestellt. Ein Schild fordert die Frauen auf, generell im Moscheebereich ein Kopftuch zu tragen, dies gelte auch für christliche Frauen.

Ab November 1997 erhält der Vorsitzende R. Albert kein Gehalt mehr.

Im Dezember 1997 wird der Vorstand abgewählt. Der Neue Vorstand Lüfti Emre wird den grauen Wölfen zugerechnet und ist dem VS bekannt. Er soll verantwortlich sein für den Verkauf von Auszügen aus Hitlers “Mein Kampf”. Unter dem siebenköpfigen Vorstand befinden sich nun drei “Graue Wölfe” , mit einer Ausnahme spricht kein Vorstandsmitglied deutsch.

Dr. Reiner Albert verlässt enttäuscht das Institut für Integrationsforschung und sagt unter anderem: „…… Diyanet entsendet Imame nach Deutschland, die keine Kenntnis der deutschen Sprache haben. Imame sind türkische Staatsbeamte, kontrolliert vom Generalkonsul, der darüber wacht, dass türkische Statsinteressen in einer Moschee wahrgenommen werden“.

Am 2. Februar 2000 kommentierten die Stuttgarter Nachrichten: ”Die 2500 Plätze zahlende Koranschule (Sultan Selim Moschee) droht zur politischen Kaderschmiede für rechts-nationale Türken zu werden.”

DAS ist der Weg, den die Kölner Moschee sowie alle anderen DITIB-Moscheen gehen werden. Vorgeschickt wird das trojanische Pferd Alboga, der etwas von Integration faselt und am Ende geht es dann aus wie oben beschrieben.




Steinmeier unterstützt Islamisten Abdullah Gül

guel_steinmeier.jpgManchmal möchte man seinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen und hofft, unter Halluzinationen zu leiden. Ein solcher Fall geschieht gerade wieder: Von allen guten Geistern muss einmal mehr Außenminister Steinmeier verlassen sein. Während es in der Türkei die Menschen aus Angst vor einem islamistischen Präsidenten zu Hunderttausenden auf die Straße treibt, hat der deutsche Außenminister nichts Besseres zu tun, als zur Unterstützung des Islamisten Abdullah Gül aufzurufen. Getrieben wird Steinmeier dabei vor allem von der Angst, ein Militärputsch könnte der Türkei den Weg in die EU verbauen. Das scheint der Super-Gau für den „Super-Diplomaten“ zu sein.

Abdullah Gül sei immer ein verlässlicher Partner gewesen (siehe die Nichteinhaltung fast aller vertraglichen Vereinbarungen in der Zypern-Frage), lügt Steinmeier dem staunenden Volk entgegen und man habe schon viele nette gemeinsame Stunden miteinander verbracht.

Nach Ausbruch der Regierungskrise in der Türkei hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, dem Land auf seinem Weg in die EU jetzt besonders zu helfen. „Die Türkei hat sich in den letzten Jahren stetig in Richtung EU bewegt. Das sollten wir auch weiterhin unterstützen“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“- Zeitung. Er sei sicher, dass sich die maßgeblichen Kräfte in der Türkei der Verantwortung für ihr Land, der Notwendigkeit demokratischer Reformen und weiteren Annäherungen an die EU bewusst seien.

Interessant, dass der Außenminister der Türkei auf einem Weg helfen will, den die deutsche Kanzlerin und Regierungschefin gar nicht möchte, also ganz offen gegen die Agenda der Regierung verstößt. Interessant weiter, wie die „Nichteinmischung“ in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes aussieht. Am interessantesten aber, wie völlig gleichgültig dem deutschen Außenminister der Wille der Völker ist. Jener der Türken, die zu großen Teilen keinen islamistischen Regierungschef haben wollen und jener der Deutschen, die mehrheitlich keine Türkei in der EU haben wollen. Aber wo kämen wir schließlich hin, wenn ein Politiker den Willen seines Wahlvolkes vertreten würde! Angesichts dieser arroganten, selbstverliebten, völlig verlogenen und auf das ihnen entfremdete Volk verächtlich nieder blickenden Politik-Bürokraten kann einem nur noch das Essen hoch kommen!

(Spürnase: Limes)




Islamisch dominiertes Europa scheint unvermeidbar

islam_europe.jpgWerner Menner sagt uns im Merkur in einem schockierenden Kommentar ein islamisch geprägtes Europa in wenigen Jahrzehnten voraus, in dem die Christen eine Minderheit bilden und die freien Gesellschaften, wie wir sie kennen, aufgehört haben, zu existieren. Nicht nur die ungebremsten Wachstumsraten der moslemischen Gesellschaft sind besorgniserregend, sondern auch die sich immer deutlicher zum Vorschein kommende Tatsache, dass die Regeln des Islam mit den Regeln der freien westlichen Gesellschaften nicht vereinbar sind. So glauben jedenfalls nahezu 50 Prozent der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Muslime.

Es ist eine schockierende Vision, mit der der britische Islam-Experte Bernard Lewis versucht, die westliche Welt aufzurütteln: „Europa wird islamisch, die Christen werden zur Minderheit” – und das in wenigen Jahrzehnten. Inmitten dieser neuen Ordnung wird Deutschland sicher keine Insel bilden, wenn nicht gravierende Veränderungen den Vormarsch der Muslime deutlich bremsen.

Absolutheitsanspruch macht Integration nahezu unmöglich

Die Integration hatte nie eine reelle Chance. Alle Muslime sind davon überzeugt, im Besitz der göttlichen Offenbarung zu sein, die einzig wahre Religion zu besitzen und damit allen anderen Religionsgemeinschaften überlegen zu sein. So steht es im Koran. Hinzu kommt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, das in Verbindung mit dem Absolutheitsanspruch eine Integration nahezu unmöglich macht.

Und wenn überhaupt miteinander geredet wird, dann – so ein Islamistenführer – nur unter der Voraussetzung, dass „am Ende alle Religionen zum Islam konvertieren”. Scheich Mahmud, einst Rektor der Al-Azhar-Universität in Kairo, einer der höchsten religiösen Instanzen des Islam, geht noch weiter: „Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit. Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, boykottieren und hart anfassen, um sie zur Annahme des Islam zu zwingen.” Deutlicher lässt sich kaum machen, wie sehr der Islam Denken und Handeln der Muslime in allen Lebensbereichen prägt.

Im Jahr 2025 werden 40 Millionen Muslime in Deutschland leben

Die Integration ist gescheitert, und das bedeutet nicht nur in Deutschland: es entstehen Parallelgesellschaften – in Berlin (das Muslime als „Diaspora-Istanbul” bezeichnen), Hamburg und Köln, aber auch in München. Mehr als 15 Millionen Muslime leben derzeit in Westeuropa (rund 3,5 Millionen in der Bundesrepublik). Bereits um das Jahr 2025 wird ihre Zahl auf 30 bis 40 Millionen hochschnellen. Die damit verbundenen Veränderungen dürften gravierend sein: „Während die alteingesessene deutsche Bevölkerung schrumpft, hat die muslimische in Deutschland eine jährliche Wachstumsrate von derzeit 6,6 Prozent”, schreibt der Islam-Kenner Udo Ulfkotte in seinem neuesten Buch „Heiliger Krieg in Europa”.

Bereits für das Jahr 2065 prognostizieren Wissenschaftler den Anteil der Muslime an der deutschen Gesamtbevölkerung auf dann „etwa 50 Prozent”. Am Rande notiert: In Brüssel (Belgien) waren 2005 bereits 57 Prozent der Neugeborenen muslimisch, in Frankreich sind schon jetzt 25 Prozent aller Schüler islamischen Glaubens (…)

Islam und deutsches Grundgesetz – einfach unvereinbar?

Nachdenklich stimmen sollte auch, dass Umfragen zufolge nahezu 50 Prozent der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Muslime glauben, dass die Regeln des Islam mit den Regeln der deutschen Gesellschaft nicht vereinbar sind; dass 30 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime Islam und Grundgesetz für unvereinbar halten.

Auch wenn es in muslimischen Kreisen an Lippenbekenntnissen zur europäischen Werte-Orientierung nicht mangelt: Der Streit um das Tragen von Kopftüchern, deren politischer Inhalt eine antiwestliche Weltanschauung ist, spricht eine andere Sprache. Ebenso, dass im Oktober 2004 in Frankreich erstmals eine Muslima in Europa gesteinigt wurde. Die westlichen Behörden scheinen das „Spiel” mitzumachen: So hat ein Schweizer Gericht festgestellt, dass es zum Recht auf freie Meinungsäußerung gehört, die Steinigung von Frauen zu rechtfertigen. In Großbritannien wird in stark muslimisch geprägten Städten und Vierteln eine Rechtsprechung nach der Scharia geduldet, und in Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht einem Metzger das Schächten von Tieren ohne vorherige Betäubung aus religiösen Gründen erlaubt, obwohl das Schächten laut Tierschutzgesetz verboten ist. Weitere gravierende Veränderungen im Bereich des Prozess-, Erb- und Eherechts dürften folgen. Schleichende Legalisierung auch in Sachen Polygamie: Schon jetzt sind in Deutschland muslimische Zweit- und Drittfrauen in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert, berichtet Ulfkotte.

Wenn der neue Koordinierungsrat der Muslime – dessen Kompetenz umstritten ist – eine rechtliche Gleichstellung des Islams mit anderen Religionen fordert, beschreitet er nur einen Weg, den die Grünen seit langem zu ebnen versuchen: Bereits vor Jahren hat Renate Künast, damals noch Bundesministerin, gefragt: „Warum sollte man nur die Inhalte der Bibel, nicht aber des Korans vermitteln?” – und eine rechtliche Gleichstellung des Islams gefordert.

Es scheint in der Tat nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Lewis-Vision von einem islamisch dominierten Europa Realität wird. So, wie es auch der charismatische Gründer der Muslimbruderschaft, Hassan al-Banna, vorausgesagt hat: „Wir brauchen drei Generationen, um unsere Pläne verwirklichen zu können: eine zum Zuhören, eine zum Kämpfen und eine zum Siegen.”

Wer soll den Siegeszug des Islam angesichts der zahllosen nützlichen Idioten in Politik, Justiz, Medien und Kirchen noch aufhalten? Jeder, der islamische Forderungen in irgendeiner Weise unterstützt, egal, ob er bzw. sie nun Claudia Roth, Armin Laschet oder Pfarrer Meurer heißt, ist ein Verfassungsfeind und Verräter unserer Werte und unserer Freiheiten!

» Merkur: Vormarsch der Islamisten von Werner Menner
» an Werner Menner

(Spürnasen: Urs Schmidlin und Bernd Dahlenburg)




Medien solidarisieren sich mit Burkaträgerin

Wenn moslemische Taxifahrer sich weigern, „ungläubige“ Fahrgäste zu transportieren, weil diese beispielsweise ihren Blindenhund oder Alkohol mit sich führen, berichten die Medien bei uns nicht – höchstens Blogs. Wenn aber ein Busfahrer in Schweden einer Burkaträgerin zunächst die Mitfahrt verweigert, dann erfahren wir es – bei Web, bei freenet, bei GMX und auch bei der Mittelbayerischen. Die gutmenschliche Empörungsmaschinerie läuft wie geschmiert!

In Schweden hat ein Busfahrer einer verschleierten Frau die Mitnahme verweigert. Er habe die Frau nicht identifizieren können, gab die Zeitung „Metro“ die Begründung des Fahrers wieder. Die Burka-Trägerin sagte dem Gratis-Blatt, sie habe sich noch nie zuvor in einem öffentlichen Bus zu erkennen geben müssen. „Das Tragen der Burka ist meine persönliche Wahl und es macht mich nicht bedrohlicher als jeden anderen.“

Dem Bericht zufolge stieg die Frau trotzdem in Malmö in den Bus ein, musste sich dafür aber von dem Fahrer verspotten lassen. Sie habe die Polizei eingeschaltet.

Der Fahrer wurde vom Dienst suspendiert, bis der Vorfall untersucht ist, wie ein Sprecher der Busgesellschaft sagte. Allerdings schildere er den Vorfall anders. Sollten jedoch die Vorwürfe der Frau zutreffen, wäre das Verhalten des Fahrers „inakzeptabel“. „Jeder muss mit dem Bus fahren können“, sagte der Sprecher. Es gebe keine Identifizierungs-Vorschriften für Buspassagiere.

Die meist blaue Burka ist ein sackähnliches Gewand, das Körper und Gesicht der Frau vollständig verhüllt. Damit die Trägerinnen überhaupt etwas sehen können, haben sie vor den Augen ein schmales Netz.

Das Ganze wird dann auch noch mit der absichtlich falschen Headline „Frau mit Burka von Busfahrer zurückgewiesen“ auf den Markt geworfen. Wohlgemerkt: Die Burkaträgerin fuhr am Ende im Gegensatz zu den Blinden von London doch mit – der Busfahrer wurde suspendiert, der Taxifahrer nicht.

(Spürnase: Ludwig v. B.)




„Imam von Dänemark“ fordert Kopftuch für alle Frauen

Mostafa Chendid, Nachfolger von Abu Laban als Leiter der Islamischen Gemeinschaft in Dänemark (Islamisk Trossamfund) und oberster dänischer Imam hat sich dafür ausgesprochen, dass alle Frauen ein Kopftuch tragten sollten, da sich viele Männer beim Anblick unverhüllter Frauen nicht unter Kontrolle hätten. Ein Kopftuch würde den Männern signalisieren, dass diese Frau „nicht verkäuflich“ sei. Es würde sie vor Vergewaltigung schützen. Außerdem wäre das Tragen des Kopftuches eine Pflicht der Frau gegenüber Allah. So stünde es im Koran. Die Aussagen des neuen „Imams von Dänemark“ haben im Land zu keinem Aufschrei geführt.




Moschee-Gegner wehren sich gegen Diffamierung

Zehn Mitglieder der Initiative Pankow-Heinersdorfer Bürger gegen den geplanten Moscheebau haben wegen der gegen sie laufenden Rufmord-Kampagne Anzeige gegen mehrere Politiker erstattet, unter anderem gegen die Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei/PDS, Foto), den Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und die Heinersdorfer SPD-Abgeordnete Christa Müller.

Knake-Werner hatte der Bürgerinitiative „islamfeindliche Hetze“ unterstellt, sie in einem Atemzug mit der NPD genannt und suggeriert, dass sie für den Brandanschlag auf den LKW verantwortlich sei.

Die „Initiative Pankow-Heinersdorfer Bürger“ werfe der Senatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei/PDS) vor, sie habe Mitglieder der Initiative im Zusammenhang mit einem Brandanschlag verleumdet und herabgewürdigt, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet. Der Brandanschlag hatte sich vor zwei Wochen auf der Baustelle für eine Moschee im Pankower Ortsteil Heinersdorf ereignet.Angezeigt wurden der Zeitung zufolge auch der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und die Heinersdorfer SPD-Abgeordnete Christa Müller. „Es gibt im Zusammenhang mit dem Brandanschlag ungeheuerliche Vorverurteilungen“, sagte der Vorsitzende der Bürgerinitiative Joachim Swietlik dem Blatt.

Auf dem künftigen Gelände der Moschee an der Heinersdorfer Tiniusstraße hatte ein Baufahrzeug gebrannt. Die Polizei geht von vorsätzlich gelegtem Feuer aus, der Staatsschutz ermittelt. Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner sagte am Tag nach dem Feuer: „Der feige Brandanschlag ist ein Höhepunkt der islamfeindlichen Hetze der ‚Bürgerinitiative gegen den Moscheebau‘ und der NPD.“

Wir hoffen, dass die Anzeige der üblen Hetze von Linken und sogenannter bürgerlicher Parteien gegen die Bürgerinitiative endlich ein Ende bereiten wird. Das hatte man allerdings nach der peinlichen Pleite der Bundestag-Vizepräsidentin, Petra Pau von der PDS/Die Linke schon einmal gehofft.

(Spürnasen: Mirko V., Hojojutsu und spital8kat)




Na endlich: Udo Ulfkotte plant eine anti-islamische Partei!

bullhorn.gifWorauf viele schon lange gewartet haben (und auch PI mit seinen täglichen Beiträgen hingearbeitet hat), scheint sich jetzt zu manifestieren: Der Publizist und Terrorismus-Experte Dr. Udo Ulfkotte hat endgültig genug, bei der schleichenden Islamisierung seiner Heimat tatenlos zuzusehen und hat deshalb beschlossen, nur wenige Monate nach der Gründung seines Vereins Pax Europa e.V. auch eine „Partei gegen die Islamisierung Deutschlands“ zu gründen.

Darin enthalten sei ein klares Bekenntnis zur „christlich-jüdischen Tradition unseres Landes“, so Ulfkotte, da sich „immer weniger Christen von der CDU vertreten fühlen“. Bereits Ende Mai soll eine Mitgliederversammlung des Vereins „Pax Europa“ als Gründungsversammlung der Partei erfolgen. Geplant ist eine bundesweite Ausdehnung und eine Vernetzung mit anderen konservativ-bürgerlichen, islamkritischen Parteien in Europa.

Der Spiegel schreibt:

Als Namen könne er [Ulfkotte] sich „Christlich-Ökologische Partei“ vorstellen, sagte der in Rheinland-Pfalz lebende Sachbuchautor. Ulfkotte, der mehrere Bücher zum Thema Terror und Islamismus vorgelegt hat, spricht von einer „kleinen Zahl“ von Bundestagsabgeordneten der CDU, die sofort in die neue Partei wechseln würden. In Kommunalparlamenten seien es deutlich mehr. Namen wollte er nicht nennen.Im Dezember erst hatte Ulfkotte den Verein „Pax Europa“ gegründet, dem nach seinen Angaben schon jetzt mehrere hundert Mitglieder angehörten. Im Zuge der Arbeit sei deutlich geworden, dass man die Ziele des Vereins nur als Partei und in Parlamenten erreichen könne. Ulfkotte spricht von „Sonderrechten für Muslime“ und einer „Aufweichung der Gesetze zugunsten des Islams“. Dagegen werde sich die neue Partei stellen.

Als Beispiel nennt er die für Muslime zugelassene Polygamie in deutschen Sozialversicherungen: „Es kann nicht sein, dass in einem Staat, in dem die Polygamie verboten ist, Muslime mehrere Ehefrauen in der Krankenversicherung mitversichern können.“ Auch die „Aufweichung des Schächtungsverbots“ nennt der Parteigründer in spe konkret. Immer wieder würden für Muslime Sonderregeln geschaffen, um deren „religiöse Gefühle nicht zu verletzen“, die man anderen Gruppen nicht zugestehe. „Wer käme schon auf die Idee, dass das Schlachten von Rindern eine Beleidigung der Hindus in unserem Lande darstelle?“

PI-Leser können sich mit einer Email an Udo Ulfkotte für die Gründungsversammlung Ende Mai anmelden. Selbstverständlich wird auch das PI-Autoren-Team dabei sein!

(Spürnasen: Eurabier, Huerlaender, Alexander M., Kreuzritter, Thorben, Wolfgang W., Oleg G. und Karl-Heinz G.)




Warum wollen Sie eine Moschee in München?

ude_christian.jpgIm Herzen von München-Sendling am Gotzinger Platz, der von wunderschönen, denkmalgeschützten neubarocken Gebäudefassaden eingerahmt wird, gibt es eine 7500 Quadratmeter große Baulücke. Nicht mehr lange, wenn es nach dem Willen von OB Christian Ude (Foto bei der Präsentation der Moschee) und der Münchner Stadtregierung geht. Die erste zentrumsnahe Moschee mit Kuppel und zwei hohen Minaretten soll hier gebaut werden. Nachdem der türkisch-islamische Moscheeverein Ditim im Frühjahr 2004 den Antrag auf ein Grundstück gestellt hatte, bot die Stadt München ohne großes Lamentieren jene Baulücke auf dem Gotzinger Platz an.

Der Verein (der zur „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ Ditib in Köln gehört, der direkt dem türkischen Religionsministerium bzw. der türkischen Religionsbehörde Diyanet
untersteht) nahm an und erhielt von der Stadt den Bauvorbescheid. Am 26. Juni 2006 wurde der Bauantrag für das auf rund 12 Mio. EUR veranschlagte Vorhaben eingereicht (man sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass Ditim derzeit aus gerade einmal 45 zahlenden Mitgliedern/Familien besteht…).

Die Moschee soll eine Geschossfläche 5.500 qm haben, mehrere Stockwerke hoch werden und zwei 41 Meter hohe Minarette bekommen, vorgesehen sind Glasfassaden im Erdgeschoss und im 1. Stock sowie eine mit regelmäßigen Ornamenten versehene Fassade vom zweiten bis zum fünften Stockwerk, gekrönt von einer Kuppel – und das alles vis-a-vis zum Kirchenportal der Katholischen Pfarrkirche St. Korbinian. Wenn schon bei Tag diese Gesamtanlage ein starkes Signal an die Sendlinger Bevölkerung geben soll: „Seht her, wir sind jetzt hier am Platz!“, so wird diese Botschaft durch die geplante nächtliche Illumination noch verstärkt. Neben einem Verwaltungsgebäude und einem Bildungszentrum soll auf dem Grundstück auch noch ein sechsstöckiger Wohnbau mit 22 Wohnungen entstehen.

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Dhimmi-Architekt Walter Höfler

Der Architekt Walter Höfler sagt, er habe neben einer „Gebetsfläche“ ein Restaurant, ein türkisches Bad, Wohnungen, Vereinslokal und Bibliothek eingeplant. Türkische Vorschulkinder sollen Deutschunterricht, die Schulkinder Nachhilfe erhalten. Die „Bürger für Sendling“ sprechen von „Koranschule und Islam-Zentrum“…

Die Bürger wehren sich: Die Sendlingerin Helga Schandl gründete die Bürgerinitiative „Bürger für Sendling“, die sich mit Unterschriftenaktionen, Bürgerversammlungen und einer Petition an den Bayerischen Landtag gegen den artfremden Moscheebau wehrt.

Die Anwohner rund um den Gotzinger Platz äußern Angst vor dem Fremden, argumentieren mit Neobarock und Denkmalschutz, plädieren für die Erhaltung eines historischen Platzes, sie warnen vor der Bildung von Parallelgesellschaften und der damit verbundenen Spaltung der Gemeinde und fürchten sich vor „Moscheetourismus“ und der damit verbundenen Verkehrszunahme. Und an genau diesem Punkt, dem Besucherandrang und dem damit verbundenen zusätzlichen Verkehrsaufkommen, scheint der Moscheebau nun zu scheitern.

Zwar hatte die Stadt das Projekt bereits im vereinfachten Verfahren genehmigt, aber die bayerische Landesregierung widerrief den städtischen Vorbescheid. Dagegen klagte der Moscheeverein wiederum und unterlag vor kurzem vor dem Verwaltungsgericht München. Das Gericht führte in seiner mündlichen Kurzbegründung aus, dass

das geplante Türkisch-Islamische Kulturzentrum eine zentrale kirchliche und kulturelle Einrichtung darstellen würde, die sich nicht in das vorzufindende Mischgebiet am Gotzinger Platz einfüge. Dabei seien die Dimensionen des Baus und die beabsichtigten vielfältigen außerkirchlichen Nutzungsmöglichkeiten sowie der zu befürchtende An- und Abfahrtsverkehr erheblich. Die zentrale Bedeutung werde noch dadurch gesteigert, dass sich in München und Umgebung keine annähernd vergleichbaren Einrichtungen fänden. Es spreche vielmehr einiges für das Erfordernis eines Bebauungsplans.

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Soll soll die Ditim-Moschee am Gotzinger Platz nach dem Willen von OB Ude später einmal aussehen

Um zu dieser Entscheidung zu gelangen, hatte das Gericht zuerst einen Ortstermin anberaumt, um dann am selben Nachmittag weiterzuverhandeln. Vor ca. 130 Zuhörern wurde zwischen den Kontrahenten vehement debattiert: hier die Kläger Ditim mit ihren Unterstützern von der rot-rosa-grünen Stadtregierung (OB Ude, SPD), dort der Freistaat Bayern (CSU) mit seinem Landesanwalt sowie Vertretern von betroffenen Anwohnern. In der Verhandlung wurden zur Verblüffung der meisten Zuhörer teils massive Wissensdefizite der Stadt München deutlich, ebenfalls höchst differierende Aussagen über die vorgesehene Nutzung. Die Vertreter der Sendlinger Bürgerinitiative, die sich unter den Zuhörern befanden, mussten verblüfft feststellen, dass auch die unrichtigsten Aussagen mit dem Brustton voller Überzeugung vorgetragen wurden. Die geschmeidigen Prozessaussagen des Ditim-Anwalts (der nebenbei kurz die katholischen Kirchenbesucher in St. Korbinian als „die üblichen Verdächtigen“ bezeichnete) sowie widersprüchliche Aussagen anderer Prozess-Beteiligter wurden geduldig und letztlich für alle erschöpfend von der Vorsitzenden Richterin abgearbeitet.

Noch am selben Tag ließ Oberbürgermeister Ude (der in Sendling gelegentlich schon „Mustafa Ude“ genannt wird) verlauten, dass das Urteil zwar „eine bedauerliche Verzögerung eines bedeutsamen Integrationsprozesses“ sei, aber keinesfalls ein Ende des Projektes bedeute.

Beckstein würde eine Moschee am selben Platz befürworten, wenn sie kleiner gebaut würde, oder in gleicher Größe an einem anderen Platz. Moscheen seien aber notwendig, zulässig „und nicht nur in Hinterhöfen willkommen“.

Apropos Hinterhof: Derzeit beten die Vereinsmitglieder von Ditim in einem ehemaligen Möbelhaus, das nur 500 Meter vom Gotzinger Platz entfernt liegt. Der Vereinsvorsitzende Yildiz bezeichnet das Gebäude als „Hinterhofmoschee“. Helga Schandl von der Bürgerinitiative hält dagegen, dass der Verein den Eingang doch einfach zur Straße hin bauen könnte. Im übrigen hatte der Verein im Jahre 2004 beantragt, dieses Gebäude zu renovieren, aufzustocken und architektonisch mit einer Kuppel aufzuwerten. Der Gebetsraum hätte sich dadurch um ca. 20 Prozent vergrößert. Aber auch schon gegen diesen Plan protestierte die Nachbarschaft heftig.

Unterstützung und Verständnis bekommt der Moscheeverein groteskerweise von Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Sendling. Sie betreiben zusammen mit Ditim-Vertretern eine Website mit dem Titel „Begegnung am Gotzinger Platz“. Ziel der Website ist es offensichtlich, dem Widerstand gegen die Moschee entgegenzutreten, denn sie nehmen anscheinend an, dass der Protest vor allem aus Unwissenheit und Vorbehalten gegen Türken und Muslime im Allgemeinen entstanden ist.

Man könnte jetzt an dieser Stelle natürlich ein paar der Antworten auf die „Häufig gestellten Fragen“ und die Argumentation zerpflücken und widerlegen, aber der geneigte Leser kann und sollte sich selbst seine Meinung bilden: und zwar hier und hier.

Statistisches: Muslime machen mit angeblich 6 % Gläubigen die drittgrößte Glaubensgemeinschaft in München aus, nach 43 % Katholiken und 14 % Protestanten. Laut den Angaben auf der Webseite Gotzingerplatz.de gibt es um die vierzig Moscheen in München, die meisten davon unauffällig in größeren Gebäuden oder Hinterhöfen untergebracht. Die Gemeinden werden von unterschiedlichen Religionsvereinen gebildet: türkische, arabische, albanische, persische, bosnische, afghanische, …

» ob@ems.muenchen.de




Meuterei der Christen: Keine Kollekte für Moschee

Die Idee von Pfarrer Meurer, die nächste Sonntags-Kollekte als „Geste der Verbundenheit“ für einen Kölner Moschee-Bau zu spenden, hat unter Gläubigen heftige Diskussionen ausgelöst und stößt im Forum von kath.net auf wenig Gegenliebe: Fast 90% der Forumsteilnehmer finden die Idee dumm. Damit beweisen die Schäfchen deutlich mehr Klugheit als der Hirte.

(Spürnase: Voltaire)