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Petition „Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“ gelöscht

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 18. März wurde die wichtige Petition „Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“ gestartet. Am 5. April hatte sie ihr erstes Ziel von 1000 Unterschriften fast erreicht. Am 7. April war sie plötzlich weg. Jetzt erscheint bei „change.org“ nur noch eine weiße Seite.

Sie können es selber testen: Der Humanistische Pressdienst hat einen Artikel zur Petition veröffentlicht, an dessen Ende sich ein Link befindet, der zur Petition führen soll. Klicken Sie auf ihn, und dann werden auch Sie sehen: Der Bildschirm wird weiß. Gelöscht. Zensiert.

Das ist fatal, denn laut Wikipedia ist „Change.org“ mit mehr als 265 Millionen Nutzern die „weltweit größte Kampagnenplattform“. Ihr Hauptsitz befindet sich in San Francisco. Hierzulande sollen laut „change.org Deutschland“ mehr als 7 Millionen Menschen diese Plattform nutzen, um „mit ihren Kampagnen ihr Umfeld zu verändern“. Lokal, national und global.

Offensichtlich will man dort aber nicht, dass vor dem Politischen Islam gewarnt wird. Wenn man sich ansieht, welche Petitionen sich ansonsten bei „change org“ zum Thema „Islam“ befinden, kann man sich vorstellen, woher möglicherweise der Druck zur Löschung kam.

Da haben wir beispielsweise die Petition „Islam gehört zu Deutschland“ eines gewissen Bekir Yilmaz. Wörtlich steht dort:

„Ein Parteiübetgreifender Bekenntnis zu Islam wird die Gleichberechtigung der Muslime erreichen.“

Bekir Yilmaz ist der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde zu Berlin und hat sich im Jahr 2016 sehr über die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestages geärgert. Seinen Aussagen und seinem Verhalten nach scheint er auch ein Sympathisant des türkischen Präsidenten Erdogan zu sein. Die UTG, die im Logo der Petition zu sehen ist, ist die „Union Türkischer Gemeinden“, die sich unter anderem intensiv für die doppelte Staatsbürgerschaft türkischstämmiger Bürger in Deutschland einsetzte.

Bei der reinen Showveranstaltung „Deutsche Muslime distanzieren sich vom Terroranschlag gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo“, die am 13. Januar 2015 in Berlin hauptsächlich aus dem Kanzleramt und vom DGB organisiert wurde, galt Yilmaz offiziell als Veranstalter und stand neben Merkel, Gauck, Gabriel, Mazyek & Co in der ersten Reihe. Yilmaz scheint also über gute Kontakte nach ganz oben zu verfügen.

Dann gibt es die Petition „Terror und Islam? Stopp, es reicht!“ von einer gewissen Selda Caytas aus Pinneberg. Aus dem Text:

„Ich fordere, dass die Politiker und die Medienvertreter damit aufhören, den Begriff Islam öffentlich zu diskreditieren. Wer sich mit dem Islam auskennt, weiß, dass diese Religion nichts mit dem Terror gemein hat.

Ich verbitte mir in Zukunft den Islam – in einem Atemzug – in Verbindung mit Terror in politischen Debatten, sowie durch die Medienvertreter in den Mund zu nehmen. Wie darf ich sonst verstehen, dass die Bundestagsabgeordneten über die Abschiebung islamistischer Gefährder im Bundestag diskutieren? Oder die Medien über islamische Terroristen berichten. Andere Verbrecher werden doch auch nicht in Verbindung mit ihrer Religionszugehörigkeit genannt.“

Am 19. März hat Selda Caytas eine neue Petition gestartet, mit der sie eine Meldestelle für Vorfälle von sogenanntem „antimuslimischem Rassismus“ fordert.

Die Petition „Kopftuchverbot am Arbeitsplatz ist Unterdrückung“ will vermitteln, dass es ein „verbreitetes Vorurteil über Frauen mit Kopftuch in Deutschland“ sei, dass diese Frauen „Opfer von Unterdrückung“ seien.

Eine weitere Petition lautet wörtlich: „Stopp den Genozid in China– Menschen aufmerksam auf die Unterdrücken der Uiguren machen“

Die „Union europäischer türkischer Demokraten UETD“ fordert:

„Völkermord in Gaza stoppen! Islamfeindlichkeit stoppen! Lügen der Presse stoppen!“

In einer anderen Petition wünscht man sich, den Islam weiter in den Schulen zu installieren:

„Das Fach Islam soll wieder in die Prüfung „Qualifizierende Abschluss der Mittelschule“

Zur AfD gibt es eine Vielzahl von Petitionen, die ihr Verbot oder die Beobachtung durch den Verfassungsschutz fordern.

Bei der Petition „Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“ war übrigens überhaupt kein Vertreter oder gar Anhänger der AfD unter den Verfassern. Ganz im Gegenteil:

Der Humanistische Pressedienst teilt mit, dass es sich um ein bundesweites Netzwerk aus demokratischen Wissenschaftlern, Autoren, Kunstschaffenden und Bildungsexperten handelt. Frauen und Männer. Sie seien zum Teil aktive Mitglieder bei den GRÜNEN, in der SPD, der FDP und auch der CDU. In ihrer kritischen Positionierung zum Politischen Islam würden sie interparteiliche Kontroversen überwinden und gemeinsam die strikte Orientierung an den säkularen Vorgaben unserer Verfassung fordern. Namentlich angegeben sind zehn Personen, von denen neun Frauen sind:

Halina Bendkowski gehörte von 1990 bis 1991 als Parteilose dem Abgeordnetenhaus von Berlin an und wurde über die Liste von Bündnis 90/Die Grünen gewählt. 1999 war Halina Bendkowski bei den Gründungsfrauen des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland, für den sie vier Jahre lang Bundessprecherin war.

Dr. Elvira Grözinger war von 1983 bis 1986 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt. Von 1992 bis 1994 persönliche Referentin des späteren Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis. Seit 2007 ist sie Gründungsmitglied der deutschen Sektion der internationalen Wissenschaftlerorganisation „Scholars for Peace in the Middle East – Friedenswissenschaftler im Nahen Osten“ und befindet sich dort bis heute im Vorstand. Sie ist Autorin und Herausgeberin von Büchern, Aufsätzen und Artikeln zur jüdischen Geschichte, Kultur und Kulturgeschichte.

Rebecca Hillauer ist Journalistin und Buchautorin.

Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz arbeitet als Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Frauenforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Dr. Sylke Kirschnick forscht und lehrt seit mehr als einem Jahrzehnt zum Orientalismus, Kolonialismus und Antisemitismus.

Ute Lefelmann-Petersen arbeitet als Coach für Führungskräfte und im Bereich „Interkulturelles“. Außerdem ist sie Beraterin des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung.

Dorothea Meuren war von 1989-91 Stadträtin für die Grünen in Weinheim und ist Ansprechpartnerin bei „Terres de Femmes – Menschenrechte für die Frau“.

Paul Nellen ist Politologe, Autor, freier Hörfunk-Journalist und schreibt Artikel, unter anderem für die Achse des Guten.

Eva-Maria Quistorp ist Mitbegründerin und Aktivistin der deutschen Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung. Zudem Gründungsmitglied der Grünen, die sie von 1989 bis 1994 auch im Europäischen Parlament vertrat. 2017 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihren intensiven persönlichen Einsatz für Frauenrechte, Gewaltfreiheit, Frieden und Völkerverständigung. Sie ist Gastautorin beim Perlentaucher und der Achse des Guten.

Diese zehn untadeligen und honorigen Personen verfassten zusammen die Petition „Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“, die jetzt von change.org gelöscht wurde. Man fragt sich unweigerlich: Warum?

Hier der Text dieser wichtigen Petition:

Seit den Attacken auf Salman Rushdie vor mehr als dreißig Jahren fasst der Politische Islam in Europa immer mehr Fuß. Das gefährdet die offenen Gesellschaften unserer liberalen Demokratien. Die jüngsten islamistischen Morde in Frankreich, Deutschland und Österreich fordern unseren entschiedenen Widerspruch. Wir wollen die Abwehr des islamischen Fundamentalismus nicht mehr den Rechtsextremen überlassen. Wir setzen aus der Mitte der Gesellschaft ein Zeichen dagegen.

Europa zeigt Gesicht!

Wir weisen die patriarchale Verhüllungspraxis des politischen Islam in den liberalen Demokratien Europas zurück. Wir fordern ein konsequentes staatliches Säkularitätsprinzip:
Kein Hijab auf Mädchenköpfen
Kein Hijab in staatlichen Bildungseinrichtungen, in Behörden, Justiz und Polizei
Keine Vollverschleierung im öffentlichen Raum

Europäerinnen und Europäer haben aus ihrer Gewaltgeschichte, den Religionskriegen, den beiden Weltkriegen, der Shoah, dem Massenmord an Sinti und Roma, der mörderischen Kolonialherrschaft zu lernen begonnen. Deshalb fordern wir:

– die strikte Trennung von Staat und Religion
– die strikte Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann
– die strikte Durchsetzung von Meinungs-, Glaubens- und Wissenschaftsfreiheit
– die strikte Zurückweisung von Herrenmenschenmentalität, egal, ob ethnisch oder religiös.

Europa ist nicht vollkommen. Aber es bietet Schutz vor Krieg und Zerstörung. Viele Menschen sind nach Europa geflohen, weil hier Freiheits- und Grundrechte verbrieft sind. Diese freiheitlich-demokratischen Ordnungen werden wir mit all unseren Kräften verteidigen. Wir stehen für ein säkulares und freies Europa für alle, die hier leben.

Soweit der Text dieser Petition, deren Ziel es ist, die offene Gesellschaft in Europa zu schützen. Die Redaktion des Humanistischen Pressedienstes teilte am 9. April mit, dass die Petition von change.org am 06.04.2021 wegen Hassrede gesperrt wurde. Gegen die Entscheidung sei von den Petenten Widerspruch eingelegt worden, über den derzeit noch nicht entschieden ist.

Im zweiten Teil dieser Reportage berichtet PI-NEWS über die Erstunterzeichner dieser Petition, unter denen sich viele namhafte Krtiker des Politischen Islams befinden.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Gelsenkirchen: Bildungsproblem an Schulen beim Thema Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Unsere Kundgebung am 21. Juni 2019 zur Aufklärung über den Politischen Islam in Gelsenkirchen blieb uns in vielerlei Hinsicht in denkwürdiger Erinnerung. Bei kaum einer anderen Veranstaltung in unserer bisher über zehnjährigen öffentlichen Aufklärungsarbeit gab es so viele Beleidigungen aus dem Publikum. Zudem bewies der Polizei-Einsatzleiter eine recht ungewöhnliche Auffassung seiner beruflichen Pflichten, indem er nur ein Foto eines Beleidigers machen wollte, um anschließend gegen „Unbekannt“ zu ermitteln, worauf der Täter dann „vielleicht“ ermittelt werde. In dieser ganz besonderen Atmosphäre wurden wir auch mehrfach mit Gegenständen beworfen. Ich bekam eine halbgefüllte 1,5 Liter-Plastikflasche an den Kopf.

Gleichzeitig fiel uns bei den Diskussionen mit jungen nicht-moslemischen Zuhörern auf, dass eine kritische Beurteilung über den Islam kaum vorhanden war. Anscheinend spielt hierbei auch die Schule eine Rolle. Eine junge Frau erzählte uns, ihr sei in der Schule vermittelt worden, dass „der Islam dasselbe Ziel wie wir“ hätte, es gehe um „Frieden“. In Bezug auf die vielen gefährlichen Passagen im Koran relativierte die junge Frau, die auch noch eine Pfarrerstochter ist, dass in der Bibel auch Dinge stehen würden, die nicht in Ordnung seien, zum Beispiel Frauenfeindliches.

Jungen Menschen werden in der Schule offensichtlich grundlegende Kenntnisse vielfach nicht vermittelt. So ist es enorm wichtig, zu wissen, dass der Koran das Befehlsbuch eines Gottes ist. Allahs direktes Wort, an dem es keinen Zweifel gibt und dessen Anweisungen befolgt werden sollen. Die Bibel hingegen ist ein Geschichtenbuch, verfasst von verschiedenen Evangelisten, das Ereignisse und Sichtweisen von vor über 2000 Jahren beschreibt. Die problematischen Stellen des Alten Testamentes, die die junge Frau erwähnt, gerieten zudem durch Gottes Neuen Bund in Form von Jesus Christus mit den Menschen in Vergessenheit.

Für alle Religionen muss gelten, dass das Zusammenleben der Menschen nicht von uralten Schriften bestimmt werden darf, sondern einem Zeitenwandel unterliegt. In der Demokratie wählt das Volk Abgeordnete, die in Parlamenten über Gesetze diskutieren und dann darüber demokratisch abstimmen, auf welcher Basis wir zusammenleben. Religionsvertreter können sich in die öffentliche Diskussion einklinken, aber sie haben nichts zu bestimmen. Das unterscheidet unsere demokratischen Länder von islamischen Theokratien.

Das Christentum und das Judentum haben es im Laufe der Jahrhunderte geschafft, sich zu säkularisieren. Beim Islam aber haben wir das grundsätzliche Problem, dass der Prophet Mohammed von Anfang an Religionsbegründer, Staatsführer, Gesetzgeber und Feldherr in einem war. Im Islam gibt es daher keine Trennung von Staat und Religion, was bis heute gilt. Der Islam hat daher auch eine eigene Gesetzgebung, die Scharia, die auf den 1400 Jahre alten Schriften Koran, Sunna und Sira fußt. Diese gesetzgeberischen und weltanschaulichen Bestandteile werden unter dem Begriff „Politischer Islam“ zusammengefasst.

Diese Tatsachen werden aber ganz offensichtlich in vielen Schulen ignoriert, denn man will wohl keine kontroversen Diskussionen, sondern alles schön harmonisch in Watte packen und somit den Boden für ein friedliches Miteinander aller Religionen bereiten. Ein frommer Wunsch, der ja absolut erstrebenswert ist. Aber dabei darf man die Realität nicht leugnen, sonst wird es beim Wunsch bleiben. Wenn dieser jungen Frau in der Schule vermittelt worden ist, dass es dem Islam um Frieden ginge, dann ist das eine gefährliche Verharmlosung.

Denn Islam bedeutet leider nicht „Frieden“, sondern Unterwerfung. Und zwar unter den Willen Allahs. Wenn die ganze Welt diesem Willen unterworfen ist, dann wird laut der Dogmatik des Politischen Islams Frieden herrschen. Zudem wird der Frieden für das Leben nach dem Tode versprochen, da sich nach islamischer Vorstellung im Paradies nur Moslems befinden. Wenn moslemische Funktionäre also immer wieder sagen, dass „Islam Frieden bedeute“, muss man sich vergegenwärtigen, was sich hinter diesem gebetsmühlenartig vorgetragenen Mantra verbirgt: Die Voraussetzung der Unterwerfung aller Menschen unter den Politischen Islam.

„Was der Islamische Staat macht, ist nicht das, was der Islam will“

Wir werden wirklichen Frieden aber erst dann erreichen, wenn dieser Politische Islam außer Kraft gesetzt ist und damit der weltliche Machtanspruch dieser Religion aufgelöst wird. Das versuchte ich der jungen Frau zu erklären. Aber wenn solche Fakten dem naiven Wunschbild widersprechen, das man in der Institution Schule vermittelt bekommt, fällt es natürlich schwer, das aufzunehmen. „Was der Islamische Staat macht, ist nicht das, was der Islam will. Das habe ich im Schulunterricht gelernt“ – diese Aussage der jungen Frau ist symptomatisch für die vorherrschende Einstellung im deutschen Bildungssystem: Bloß nichts Kritisches über den Islam vermitteln, alles nach der Pippi Langstrumpf-Methode so kunterbunt machen, damit es in die heile Multi-Kulti-Welt passt.

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa sind auch für das friedliche Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Aber es muss dafür eine gemeinsame Basis geben. Und der Politische Islam lehnt leider diese gemeinsame Basis ab, denn er hat seine eigenen Gesetze. Mit Appeasement kommen wir bei diesem Thema nicht weiter. Die Probleme müssen direkt angesprochen und aus dem Weg geräumt werden.

Was die radikal orientierten Moslems im Islamischen Staat durchführten, war eine exakte Kopie dessen, was der Prophet Mohammed im ersten Islamischen Staat auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabien vorexerzierte und was in den islamischen Primärquellen Koran, Sunna und Sira auch genau so überliefert ist. Im Islamischen Staat in Syrien und dem Irak wurde der Politische Islam zu 100 % realisiert.

Das dürfen wir in unseren demokratischen Ländern aber nicht einmal ansatzweise zulassen. Deswegen wird der Politische Islam auch immer öfter öffentlich als Gefahr benannt. Die österreichische Regierung will ihn über das Strafgesetzbuch verbieten. Der französische Präsident sagt, dass es in Frankreich keinen Platz für ihn gebe. Sein Innenminister, der algerisch-moslemischer Abstammung ist, bezeichnet ihn wörtlich als „Todfeind der Republik“. In Deutschland wird er immerhin schon medial ab und zu diskutiert und von einigen Politikern erwähnt.

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa sehen unsere Aufgabe darin, das riesige Informationsdefizit, das in der Bevölkerung durch die langjährige Beschwichtigungs-Strategie von Schulen, Politik und Medien entstand, auszugleichen. Mit Kundgebungen in Städten, Flugblattverteilungen und Offenen Briefen an Politiker. Es ist eine Jahrhundertaufgabe. Und leider zeigen uns die Diskussionen bei den Kundgebungen, dass wir erst am Anfang unserer Aufklärungsarbeit stehen.

In der Debatte um den Islam ist der heutige Mainstream-Zeitgeist geprägt durch Relativiererei um jeden Preis: Die Bibel sei genauso wie der Koran und das Christentum auch nicht besser als der Islam. Unterschiede darf es nicht geben, denn wir glauben ja schließlich alle „an den gleichen Gott“. Die auf Fakten basierende Realität prallte auf dem Gelsenkirchener Goldbergplatz mit Wunschdenken zusammen, das von naiver Hoffnung genährt ist. Das wurde auch aus den Äußerungen der jungen Frau erkennbar. Das Zusammenleben mit der moslemischen Bevölkerung soll umbedingt ohne Auseinandersetzungen friedlich verlaufen. Was wir ja auch alle wollen. Aber sie versteht nicht, dass man dazu die gefährlichen Bestandteile des Politischen Islams benennen muss, um sie ein für allemal für ungültig zu erklären. Obwohl ich ihr an vielen Beispielen beschrieb, wie die Befehle des Korans in islamischen Ländern umgesetzt werden, wollte sie die grundlegende Systematik, die dahintersteht, ganz einfach nicht wahrhaben.

„Christentum viel schlimmer als der Islam“

Sie war aber nicht die einzige, die an diesem Tag in Gelsenkirchen so relativierend argumentierte. Ein junger Mann äußerte sich noch krasser:

„Wenn man nach der Religion genau so lebt, wie es drinsteht, ist das Christentum viel schlimmer als der Islam“

Was muss dieser junge Mann in seiner Schule gelehrt bekommen haben, dass er so etwas ernsthaft behaupten kann. Das „Allahu Akbar“ des Moslems in dem Video ertönte da im Anschluss wie eine Bestätigung. Als ich daraufhin erklärte, dass dieser Ruf auch bei anderen Anlässen ertönt, die gelinde gesagt nicht besonders erfreulich sind, versuchte der junge Mann das Problem wieder zu leugnen.

Mit den Beschwichtigungen „es sind nicht alle so“ und „das hat nichts mit der Religion zu tun“ kommen wir nicht weiter. Natürlich sind nicht alle so, aber es steht so in den Schriften und viel zu viele führen es auch aus.

Die feindliche Einstellung zu Juden ist eines der Elemente des Politischen Islams, die auch unbedingt für ungültig erklärt werden müssen. Zum Schutz der jüdischen Bevölkerung in ganz Europa. Wenn dies in Schulen verschwiegen wird, müssen wir die Aufklärung darüber eben bei öffentlichen Kundgebungen durchführen. Der junge mann meinte dazu „das sind keine Fakten“. Solche Aussagen sind kein Wunder, wenn junge Menschen in Schulen hauptsächlich Beschönigungen und Verharmlosungen in Bezug auf den Islam vermittelt bekommen. Uns fällt es dann natürlich schwer, mit den wirklichen Tatsachen durchzudringen.

„Projekt 1000“ der BPE

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa haben uns der faktischen Aufklärung über den Politischen Islam verpflichtet und werden sie solange durchführen, bis das Problem von Politik und Medien umfassend aufgegriffen und gelöst wird. Bei dieser wichtigen Aufgabe kann uns jeder unterstützen, dem die Bedrohung durch den Politischen Islam klar geworden ist. Indem man Mitglied bei der BPE wird. Wir sind mit unserem „Projekt 1000“ auf einem guten Weg. 913 Mitglieder sind wir bereits, es fehlen also nur noch 87. Vielleicht sind Sie ja bald auch dabei.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Schweizer Verhüllungsverbot als Vorbild für Deutschland

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Bürger in der Schweiz stimmten am 7. März zu 51,2 Prozent für das Verhüllungsverbot (PI-NEWS berichtete). Von den 26 Kantonen waren 20 für die in der Umgangssprache als „Burka-Verbot“ bekannte Volksinitiative und sechs dagegen. Damit wird diese Kleidervorschrift in die Verfassung aufgenommen und gilt auf Straßen, in Restaurants und Geschäften. Für religiöse Versammlungsräume gibt es eine Ausnahme.

Damit ist die Schweiz jetzt nach Frankreich, Belgien, Österreich, Bulgarien, Dänemark und den Niederlanden das siebte Land, das in Europa ein Verhüllungsverbot beschlossen hat. In Estland, Lettland, Litauen und Norwegen gibt es hierzu intensive öffentliche Diskussionen. In Spanien wurden lokale Verschleierungsverbote in Teilen Kataloniens ausgesprochen, die Gerichte dann allerdings wieder aufgehoben haben. Italien hat bereits seit den 1970er Jahren ein generelles Verbot für das Tragen von Kleidung, die die Identifizierung erschwert.

Auch in Deutschland wird seit Jahren über ein Verschleierungsverbot debattiert, nicht zuletzt, da die AfD dies immer wieder fordert. Dagegen werden verfassungsrechtliche Bedenken ins Felde geführt, weil das Grundgesetz hohe Hürden für eine Einschränkung der „Religionsfreiheit“ vorsehe. Seit 2017 ist die Gesichtsverhüllung zumindest beim Fahren eines Fahrzeugs im Straßenverkehr verboten. Auch Soldatinnen und Richterinnen dürfen seitdem im Dienst ihr Gesicht nicht verhüllen. Es gibt mittlerweile auch eine Gesetzesinitiative aus dem Justizministerium, dass künftig alle an einer Gerichtsverhandlung beteiligten Personen unverschleiert sein müssen.

Bei der islamischen Verhüllung gibt es ja bekanntlich mehrere Varianten. Betroffen vom Verbot sind in der Schweiz nun die Burka, bei der Frauen komplett verhüllt sind und ein Gitterfenster vor den Augen haben, und der Nikab, der Frauen gerade mal einen Schlitz zum Sehen lässt.

Die langjährige Islamkritikerin Alice Schwarzer bezeichnete in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung am 5. Februar die Verschleierung der Frau als die „Flagge des Politischen Islam“. Dahinter stehe die Auffassung, dass Haar und Körper einer Frau «Sünde» seien. Nur der eigene Mann solle seine Frau sehen – alle anderen Männer würden dadurch gereizt. Die Neue Zürcher Zeitung kommentiert die Mehrheitsentscheidung des schweizerischen Volkes ähnlich:

„Es ging darum, ein Zeichen gegen den frauenverachtenden politischen Islam zu setzen.“

Das Gebot zur Verhüllung entspricht dem Gesetz des Politischen Islams, der Scharia. Es sieht vor, dass die Frau laut Koransure 4 Vers 34 unter dem Mann steht und ihm gehorchen muss. Sie soll sich gemäß Sure 33 Vers 59 verhüllen, damit sie als moslemische Frau erkennbar sei und nicht belästigt oder verletzt werde. In dieser Weltanschauung sind Männer offensichtlich triebgesteuerte Wesen, die sich nicht unter Kontrolle haben, wenn sie eine unverschleierte Frau sehen und dann über sie herfallen. Damit werden Frauen zu bloßen Sexualobjekten und Männer zu potentiellen Grapschern und Vergewaltigern abgestempelt.

Wenn eine solche Sichtweise akzeptiert wird, ist gerade auch der Umkehrschluss fatal: Denn dann gelten leicht bekleidete Frauen als selber schuld, wenn sie belästigt, begrapscht und im schlimmsten Fall vergewaltigt werden, denn sie hätten es durch ihre leichte Bekleidung ja geradezu herausgefordert und trügen die Schuld an der Reaktion der Männer selber.

Diese Perspektive wird durch islamische Rechtsgelehrte auch immer wieder bestätigt. Scheich Yusuf al-Qaradawi, der Vorsitzende des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung (ECFR), einer der höchsten islamischen Gelehrten in Europa, fordert sogar die Bestrafung von vergewaltigten Frauen, die sich unislamisch verhalten:

„Weibliche Vergewaltigungsopfer müssen bestraft werden, wenn sie bei einem sexuellen Überfall unangemessen angezogen sind. Mit ihrer Kleidung oder ihrem Verhalten sind diese Frauen schuldig, einen sexuellen Angriff zu provozieren.“

Imam Sami-Abu Yusuf von der Al Tauhid Moschee in Köln-Kalk wies im Interview mit dem russischen Fernsehsender REN TV den Frauen die Schuld an den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 zu:

„Die Ereignisse in der Silvesternacht waren die Schuld der Frauen, weil sie halbnackt waren und Parfum trugen. Es ist nicht überraschend, dass die Männer sie attackiert haben. Sich so anzuziehen, ist wie Öl ins Feuer zu gießen.“

In vielen islamischen Ländern, in denen die Scharia die Gesetzgebung beherrscht, wird das Unrecht gegenüber vergewaltigten Frauen auch konsequent juristisch umgesetzt. In der Islamischen Republik Iran müssen Mädchen ab neun Jahren in der Öffentlichkeit ein Kopftuch und einen langen, weiten Mantel tragen, um Haare und Körperkonturen zu verhüllen. Sehr viele Frauen lehnen dies aber ab. So hat am 27. Dezember 2017 in der Innenstadt Teherans die 32-Jährige Wida Mowahed aus Protest ihr Kopftuch abgenommen. Sie wurde umgehend verhaftet und zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Ihr Bild, auf dem sie ihr Kopftuch an einem Stock schwenkt, wurde zur Ikone und zum Symbol des Widerstandes im Iran.

Ein Verhüllungsverbot unterstützt auch die vielen modern eingestellten Frauen in islamischen Ländern, die sich gegen ihre Unterdrückung zu wehren versuchen. Das Beispiel Iran zeigt, wie schnell aus einem modernen westlich eingestellten Land bei einem Regierungswechsel ein streng islamisch orientiertes werden kann. Seltsamerweise sind es aber gerade auch europäische meist linke Feministinnen, die sich gegen das Verhüllungsverbot aussprechen. Mit dem Verbot werde die Gleichberechtigung der Frauen „nicht gefördert“. Auf dem „Rücken von Frauen“ werde „Politik gemacht“, denn sie müssten künftig mit Bußgeldern rechnen. Zudem fördere das Verhüllungsverbot damit „antiislamischen Rassismus“.

Diese angeblichen „Feministinnen“ sollten begreifen, dass dieses Verhüllungsverbot Teil der Kritik am Politischen Islam ist, der sehr viele frauenfeindliche Aspekte beinhaltet. Wenn sie sich dagegen aussprechen, verraten sie die Werte, für die sie vorgeben, einzutreten.

Aus der Sicht der Bürgerbewegung Pax Europa muss der islamischen Verhüllung entschieden ein Riegel vorgeschoben werden. Dabei ist es auch unerheblich, wieviele Frauen in einem westlichen Land bereits eine Burka oder einen Nikab tragen. Jede Frau ist eine zuviel. Und wenn keine klaren Zeichen gesetzt werden, kann deren Zahl in der Zukunft aufgrund der demographischen Entwicklung bei begleitender Radikalisierung auch deutlich zunehmen.

Ein weiterer positiver Aspekt eines Verhüllungsverbotes ist, dass sich dann auch Demonstranten nicht mehr vermummen dürfen, was insbesondere Linksextremisten nicht besonders freuen dürfte.
„Egerkinger Komitee“ heißt im Übrigen der Verein, der die Volksabstimmung initiierte. Seine Ausrichtung ist rechtskonservativ und man will nach eigenen Aussagen eine Islamisierung der Schweiz verhindern. Auch die erfolgreiche Volksabstimmung gegen Minarette im Jahr 2009 wurde von diesem Verein organisiert.

Eine vorbildliche Initiative, deren Geist hoffentlich auch bald auf Deutschland überspringt. Die einzige Partei, die diesen Geist derzeit in Deutschland verkörpert, ist die AfD. Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, teilt hierzu mit:

„Die Verhüllung mit einem Ganzkörperschleier ist ein Instrument der Unterdrückung der Frau: Dafür gibt es bei uns keine Rechtfertigung und keinen Platz in westlichen Gesellschaften. Darum setzt sich die AfD natürlich für ein Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum ein. Es ist eine Schande, dass gerade die Grünen und die Linkspartei, die ja angeblich immer für die Gleichberechtigung der Frau kämpfen, sich hier als Verteidiger mittelalterlicher islamischer Bekleidungsvorschriften zur Unterdrückung von Frauen und Mädchen zeigen und damit den radikalen Islam verteidigen. Nur die AfD bekämpft diesen radikalen Islam entschieden: Als AfD wollen wir den politischen Islam nicht nur stoppen, sondern zurückdrängen.“

Ein solches Verhüllungsverbot kann nur der Anfang der Zurückdrängung des Politischen Islams sein, wie auch die Neue Zürcher Zeitung meint:

Zu glauben, der politische Islam äußere sich in der Schweiz kaum, ist naiv. Auch hier werden Moscheen mit Geld aus Saud-Aarabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait oder der Türkei finanziert. Auch hier gibt es Parallelgesellschaften. Die Burka-Initiative ändert daran nichts. Aber sie gibt der Politik den Auftrag, besser hinzuschauen.

In Deutschland sind wir noch nicht einmal bei dem ersten Schritt. Dabei ist noch so viel zu tun: Der Politische Islam muss an der Wurzel bekämpft werden. Sein totalitäres und menschenrechtsfeindliches Gedankengut muss aus den Köpfen seiner Anhänger raus. Moslems sollten sich von der Scharia und dem Djihad vollständig lossagen, sonst können sie nie innerlich in unserer freien und demokratischen Gesellschaft ankommen.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Islamunterricht Bayern: „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“ – das steht allen Ernstes im Lehrplan für Grundschulen zum Islamischen Unterricht, der seit zwölf Jahren in Bayern als Testmodell läuft und ab dem kommenden Schuljahr im Herbst 2021 Wahlpflichtfach wird.

Nun könnte man argumentieren, dass man 6-10-jährigen Kindern keine historischen Fakten über Ermordungen zumuten sollte. Aber wenn es um die Opferrolle geht, dann werden die moslemischen Kinder schon darüber informiert, dass es ein Mordkomplott gegen Mohammed gegeben und sein Schwiegersohn Ali dies vereitelt habe.

Es wäre den Schülern also durchaus die Tatsache vermittelbar, dass der Prophet des Islams 41 dokumentierte Ermordungen anordnete: Und zwar von Menschen, die ihn kritisierten, aus seiner Sicht beleidigten und gegen ihn agierten. In den islamischen Primärquellen Sira, der Beschreibung der Lebensgeschichte des Propheten, und der Sunna, der Sammlung seiner Aussagen in den Hadithen, sind diese Morde belegt. Dabei wird geradezu stolz dargestellt, dass sich Mohammed gegen seine Feinde mächtig und stark durchsetzte.

Man muss in der Schule ja nicht gleich in die teilweise grausamen Details mancher dieser Ermordungen eingehen. Aber Mohammed dermaßen schönzufärben, ist verantwortungslos. In Punkt 1.5 des Lehrplans wird Mohammed geradezu als barmherziger Samariter beschrieben:

„Er hat viele gute Eigenschaften“, „Mohammed ist liebevoll zu allen Geschöpfen“, „Mohammed als Streitschlichter“.

Eine solche kritiklose Schönfärberei hat folgenschwere Konsequenzen: Wenn moslemische Kinder sogar in der staatlichen Schule gelehrt bekommen, dass Mohammed so ein „guter“, „liebevoller“ und „streitschlichtender“ Mensch gewesen sei, dann müssten seine Feinde aus dieser Sicht ja ganz schlimme Figuren gewesen sein, deren Ermordung dann möglicherweise auch irgendwie zu rechtfertigen sei.

Dem ist aber nicht so. Es handelte sich bei den Ermordeten in 13 Fällen nur um Kritiker, darunter vier Frauen, zwei Sängerinnen und zwei Dichterinnen, die sich in Form von Hohn und Spott zu Mohammed äußerten. Seinen Zorn darüber, der sich zu Mordaufträgen steigerte, nehmen sich bis heute radikalisierte Moslems zum Vorbild. Schließlich gilt Mohammed im Islam als der „vollkommene Mensch“ und das „perfekte Vorbild“ für alle Moslems. Die Morde an dem Filmemacher Theo van Gogh in Amsterdam, den Zeichnern von Charlie Hebdo in Paris, dem japanischen Übersetzer der Satanischen Verse in Tokio und die vielen versuchten Mordanschläge auf Beteiligte an den Mohammed-Karikaturen sind die schwerwiegenden Folgen. Wer dies verschweigt, macht sich mitschuldig, dass solche Morde auch in Zukunft weiter geschehen.

Ein wichtiger Grund für die Morde an Kritikern war in den Zeiten Mohammeds die Einschüchterung der Feinde. Auch Wikipedia dokumentiert, dass nach der Ermordung der jüdischen Dichterin Asma bint Marwan, einer fünffachen Mutter, ihr gesamter Stamm Banu Khatma zum Islam konvertierte, weil sie die „Macht des Islams gesehen“ hatten. Veränderungen dieser unheilvollen Traditionen kann es nur durch das Aussprechen der Wahrheit, die Identifizierung der gefährlichen Bestandteile der Ideologie des Politischen Islams und deren Außerkraftsetzung geben.

Der Islamische Unterricht macht genau das Gegenteil. Es wird konsequent nur verharmlost, beschönigt und verschwiegen. So werden den moslemischen Schülern auch „Tiergeschichten“ präsentiert: „Wie Mohammed mit Tieren umgegangen ist“. Bei diesen rührenden Geschichten des „liebevollen“ Umgangs mit Tieren wird natürlich nicht erwähnt, dass Mohammeds Forderung nach betäubungslosem Schächten immenses Leid und Qualen für die Tiere bedeutet. Auch darauf müsste in einem objektiven Unterricht unbedingt eingegangen werden.

Durch die Formulierung „Gott hat Mohammed auserwählt“ wird auch noch impliziert, dass es nur einen Gott gibt, was aber definitiv nicht stimmt: Der islamische Gott Allah ist grundverschieden vom christlichen und jüdischen Gott sowie aller anderen Religionen. Dass Mohammed von „Gott auserwählt“ sei, erklärt ihn geradezu sakrosankt gegen jede Form der Kritik. Von Bayerns Schulen bestätigt.

Mohammed heutzutage als göttlich legitimiertes Vorbild hinzustellen, ist hochbedenklich. Denn sobald er Macht hatte, ab der Medina-Phase, setzte er seine Belange rücksichtslos durch. Seine Heere überfielen Karawanen von Kaufleuten aus Mekka. Von der Beute ließen sich insgesamt 74 Kriegszüge finanzieren, mit denen Mohammed und seine Gefolgsleute das Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens eroberten und den Ersten Islamischen Staat gründeten.

Als der jüdische Stamm der Banu Quraiza mit den Gegnern Mohammeds zusammenarbeitete, ließ er alle männlichen Mitglieder dieses Stammes aus Rache enthaupten. Auch die Jugendlichen, wenn sie bereits Schamhaare hatten. Insgesamt, je nach Quelle, zwischen 400 und 900 Menschen. Der Besitz der Juden wurde unter den Moslems verteilt und ihre Frauen sowie Kinder in die Sklaverei verkauft. Dies geschah im Jahr 627 in Medina und ist in der islamischen Geschichtsschreibung und auf Wikipedia dokumentiert. Auch im Koran ist der Enthauptungsbefehl in zwei Versen festgehalten.

Bekannt ist auch die Geschichte von Chaibar. Die dort lebenden Juden, Gegner Mohammeds, wurden von ihm im Jahre 628 belagert. Erst als diese zusagten, die Hälfte ihrer Einkünfte an die Moslems abzugeben und sich zu unterwerfen, wurde die Belagerung nach sechs Wochen beendet. Einer der jüdischen Oberhäupter von Chaiba weigerte sich, den Ort des Schatzes seines Stammes Banu Nadir preiszugeben. Daraufhin ließ Mohammed ihn töten und nahm sich dessen Ehefrau Safiyya selbst als Frau.

Imam Bayrambejamin Idriz hat dies in seinem Buch „Grüß Gott Herr Imam“ allen Ernstes als “Pflege von innigen Beziehungen“ und „Bereitschaft zum Dialog mit anderen Religionen“ hingestellt, dass Mohammed eine jüdische Frau heiratete. So wird mit dreisten historischen Falschdarstellungen Pro-Islam-Propaganda betrieben. Und Bayerns Schulen übernehmen das auch noch.

Chaibar war das erste von der islamischen Gemeinschaft eroberte und unter ihre Herrschaft gebrachte Gebiet. Bis heute ist bei moslemischen Anti-Israel-Demonstrationen, auch in Deutschland, der Ruf zu hören:

„Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer kommt bald wieder!“

Mohammed agierte ab der medinensischen Phase als Imperator, der Raubzüge als Teil seines Herrschaftskonzeptes durchführte. Im Koran wird das Beutemachen daher auch folgerichtig gerechtfertigt: „Allah hat Euch viel Beute verheißen“ (48:20). Im Konfliktfall ist der Kampf gegen Andersgläubige mit der Legitimation zu ihrer Tötung ein wesentlicher Bestandteil des Korans: Das Dschihad-Prinzip. Dies alles ist schwerlich mit dem Bild eines „liebevollen“ Mohammed in Einklang zu bringen, das in dem Islamischen Unterricht vermittelt wird.

Dort werden in Punkt 2.1 „Ich im Umgang mit anderen“ Mohammeds Forderungen im Umgang von Menschen miteinander als vorbildlich hingestellt. Es werden Erzählungen wiedergegeben, in denen Mohammed als Streitschlichter auftrat. Solche Situationen mag es ja durchaus im inner-islamischen Bereich gegeben haben. Aber im Umgang mit Andersgläubigen war Mohammed spätestens seit der Medina-Zeit knallhart. Daher heißt es auch im Koran „Seid barmherzig untereinander, aber hart zu den Ungläubigen“ (48:29) und „kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden“ (9:123). So wird auch der loyale Umgang mit Juden und Christen untersagt: „Nehmt sie nicht zu Schutzherren“ und „zu Beschützern“ (5:51).

In Kapitel „2.5.1 Mohammeds Heirat“ wird auch konsequent verschwiegen, dass er 12 Ehefrauen hatte, eine davon erst sechs Jahre alt, und er allen moslemischen Männern bis zu vier Ehefrauen gestattete. Man erwähnt nur die erste Ehefrau Mohammeds, die ältere Unternehmerin Chadidscha, als ob er eine ganz normale monogame Ehe geführt hätte.

Die Handschrift von islam-unkritischen Moslems an diesem Lehrplan, und zwar dem sechsköpfigen „Wissenschaftlichen Beirat“ der Abteilung „Islamisch-Religiöse Studien“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, drei davon Frauen im Hidschab, ist unübersehbar. So wird auch tatsachenwidrig behauptet:

„Der Islam verbietet, andere zu unterdrücken“

Genau das Gegenteil ist der Fall: Im Koran wird klar befohlen, gegen alle „zu kämpfen, die nicht an Allah glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind“ (Sure 9 Vers 29).

Alle Menschen müssen sich laut der Ideologie des Politischen Islams, der einen großen Teil des Gesamtkonstruktes Islam ausmacht, den Gesetzen Allahs, der Scharia, unterwerfen. Islam bedeutet Unterwerfung. Aber im Islamischen Unterricht werden permanent Märchen aus 1001er Nacht erzählt:

„Es gibt keinen Grund, warum wir irgend jemanden wegen seines Glaubens gering schätzen dürften.“

Der Koran vermittelt genau das Gegenteil: Diejenigen, die einen anderen als den islamischen Glauben haben, werden als „Affen und Schweine“ diffamiert (5:60), als „schlimmste Tiere“ (8:55) und als „schlechteste Geschöpfe“ (98:6), die von Allah „verflucht“ werden (2:88).

Weil Ungläubige als minderwertige Geschöpfe gelten, dürfen Moslems auch niemals auf einem Friedhof direkt neben Christen, Juden oder andern „Ungläubigen“ beerdigt werden. Wenn auf Friedhöfen Bereiche für Moslems geschaffen werden, dann muss zuerst die Erde metertief abgegraben und dadurch gereinigt werden. Forderungen hierzu gibt es auch schon in Bayern. Einige Beispiele nur aus dem Raum München: In Ottobrunn und in München auf drei Friedhöfen bereits realisiert, in Oberhaching (noch) abgelehnt. Solche des-integrativen Tatsachen erfahren die moslemischen Schüler natürlich nicht. Alles Konfliktträchtige wird dort konsequent unter den Teppich gekehrt. So heißt es im Lehrplan nur:

„Besuch verschiedener Friedhöfe und Entdecken von Unterschieden und Gemeinsamkeiten; Besuch eines muslimischen Gräberfelds“

In Punkt 3.6.1 wird behauptet, dass Söhne und Töchter „gleichwertig“ seien. Auch das ist falsch: Töchter erben laut Koran nur halb so viel wie Söhne (4:11), Frauen haben nur die Hälfte der Zeugenaussagekraft vor Gericht (2:282), stehen generell unter den Männern und müssen ihnen gehorchen, sonst drohen Schläge (4:34).

Dann wird im Lehrplan behauptet, dass Mohammed die Sklaverei abgeschafft habe, was ebenfalls falsch ist. Im Koran wird die Sklaverei an vielen Stellen ausdrücklich legitimiert (2:221, 4:3, 23:6), was bis heute gültig ist. Daher haben die radikalen Moslems im Islamischen Staat auch massenhaft andersgläubige Frauen versklavt, ebenso die Boko Haram in Nigeria. In einigen arabischen Ländern wird die Sklaverei verdeckt praktiziert. In Katar werden Arbeiter an den Fußballstadien zur WM 2022 wie Sklaven gehalten, bereits 6500 starben dabei. Ein niederländisches Unternehmen, das Rasenflächen nach Katar liefern sollte, boykottiert die WM nun. Vorbildlich deren Einstellung:

„Wir haben gesehen, was in Katar geschieht. Es ging um einen Millionenauftrag, aber manchmal sind andere Sachen wichtiger als Geld.“

Der gesamte Lehrplan zum Islamischen Unterricht in Bayern liefert nur einen einzigen Satz, der ansatzweise kritisch anmutet. Darin wird der Politische Islam angedeutet, aber man behauptet natürlich, dass dies „nichts mit der Religion zu tun“ habe:

Hierzu gehört auch die Befähigung zur kritischen Wahrnehmung von Weltbildern, die menschenverachtenden Ideologien entspringen, dennoch aber im Gewand des Religiösen auftreten können.

Der Politische Islam tritt nicht „im Gewand des Religiösen“ auf, er wurde vom Propheten Mohammed als Bestandteil des Religiösen festgelegt. Das ist der große Geburtsfehler des Islams, der unbedingt korrigiert werden muss. Religion ist von der Politik strikt zu trennen. Das bedeutet, dass der Islam von all diesen politischen, gesetzgeberischen und weltanschaulichen Bestandteilen befreit werden muss. Der Koranbefehl, dass Moslems die beste Gemeinschaft sind, die jemals unter den Menschen entstanden und das Recht gebieten sowie das Unrecht verbieten, was das islamische Gesetz Scharia über alle von Menschen gemachten Gesetze stellt, ist für alle Zeiten für ungültig zu erklären.

Aber im Lehrplan wird in Punkt 4.1.2 „Muslime leben in Deutschland“ behauptet, dass Moslems grundsätzlich die Rechtsordnung der Gemeinschaft achten, in der sie sich befinden und die verbindlichen Regeln für das Zusammenleben aller Menschen akzeptieren. Es wird aber verschwiegen, dass das nur für die Situation in Minderheitsverhältnissen gilt. Laut islamischen Rechtsgutachten, sogenannten Fatwen, sollen Moslems, sobald sie die Macht dazu haben, das Land im Sinne der islamischen Gesetze umwandeln. Originaltext der Fatwa zu der Frage, „wann Muslime den Kampf für den Islam aufnehmen sollen“:

„Wenn die Muslime schwach sind, politisch bzw. militärisch, müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zur Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Wenn sie jedoch in einer starken Position sind, müssen sie sich gemäß der Texte verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen.“

Dazu dürfen sie dann auch, wenn nötig, den Dschihad, den Heiligen Krieg, führen. Dieses Grundprinzip des Politischen Islams zu verschweigen, ist höchst verantwortungslos, denn auch dies muss unbedingt für ungültig erklärt werden.

Solche grundsätzlichen Notwendigkeiten können und müssen auch in der Schule vermittelt werden. Wenn die kommenden Generationen von Moslems nicht in diesem demokratischen Grundgedanken erzogen werden, wenn sie nicht dazu angeleitet werden, an der Umstrukturierung des Islams mitzuwirken, steuern wir auf einen gefährlichen Konflikt zwischen der Demokratie und einem theokratischen totalitären System zu. Dann steht das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ernsthaft auf dem Spiel.

Wer dem Bayerischen Kultusministerium und dem zuständigen Minister Michael Piazolo mitteilen möchte, welch schwerwiegende Fehler durch diesen schönfärberischen, verharmlosenden und realitätsfremden Islamischen Unterricht begangen werden, kann dies unter dieser email-Adresse vornehmen:

» poststelle@stmuk.bayern.de

Das neue Schuljahr beginnt in Bayern am 13. September. Bis dahin ist noch Zeit, um Druck aufzubauen.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Gelsenkirchen: Muezzinruf im gesamten Stadtgebiet vorerst vom Tisch

Von BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA | Wie in vielen anderen Städten Deutschlands erregt auch in der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen aktuell das Thema Muezzinruf die Gemüter der Bevölkerung. So erschallt dort schon seit Jahren von zwei in den Stadtteilen Hassel und Horst befindlichen Moscheen, die von dem aus Ankara gesteuerten Islamverband DITIB betrieben werden, der Muezzinruf. Geht es nach dem Willen der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Gelsenkirchen, soll der Muezzinruf auf weitere Moscheen im Stadtgebiet ausgeweitet werden, von denen aus der Ruf während der Corona-Pandemie täglich und anschließend dauerhaft jeden Freitag zum berühmt-berüchtigten Freitagsgebet ertönen soll.

Dagegen regt sich aber Protest. Im Stadtrat wurde der Grünen-Antrag mit den Stimmen von CDU, FDP, AfD und auch einzelnen Vertretern der SPD abgelehnt. Es war aber ein äußerst knappes Ergebnis. Anschließend wurde der Antrag an den Bildungsausschuß weitergereicht, wo man aber kein großes Interesse zeigt, das heiße Eisen anzufassen, wie aus dem Stadtrat zu hören ist. Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) hat mit umfangreichen Flyer-Verteilaktionen in Gelsenkirchen auch dazu beigetragen, dass der Informationsstand in der Bevölkerung über die totalitäre und bedrohliche Bedeutung des Muezzinrufs weiter erhöht wird.

Die Grünen scheinen hingegen weiter faktenresistent zu sein. Am heutigen Dienstag veranstalten sie von 18 bis 20 Uhr die Online-Konferenz „Wege des interreligiösen Dialogs: Warum löst der Wunsch nach einem islamischen Gebetsruf in Gelsenkirchen solche Kontroversen aus?“, zu der man sich auch per email unter „kv@gruene-gelsenkirchen.de“ anmelden kann.

Prominenteste Teilnehmerin ist Lamya Kaddor, die seit Oktober 2020 Grünen-Politikerin ist und eine Bundestagskandidatur anstrebt, außerdem Gründerin des „Liberal-Islamischen Bundes“ ist. Dazu gesellen sich der „Religionspädagoge“ Dr. Darjusch Bartsch von „Zentrum für Islamische Theologie“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Dr. Detlef Schneider-Stengel, Referent für „Interreligiösen Dialog“ beim Bistum Essen. Eine faktenbezogene kritische Diskussion ist von dieser Runde kaum zu erwarten. Vielleicht ist es ja wenigstens möglich, im Anschluss mit Fragen nachzuhaken.

Bei den Grünen herrscht ganz offensichtlich die Einstellung vor, dass die sogenannte „Religionsfreiheit“ auch die Verkündung des alleinigen Machtanspruchs des Politischen Islams durch den Muezzinruf legitimiert. So meint IlaydaBostancieri, Abgeordnete des Gelsenkirchener Stadtrates und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen:

„Auch der Islam ist von Religionsfreiheit geschützt. Wenn der Beschluss kommt, müssen sich die Bürger den Muezzinruf eben anhören.“

„Und wem es nicht passt, der kann ja wegziehen“, würde bei dieser Dreistigkeit gerade noch fehlen. Mit ihrer forschen Aussage irrt Frau Bostancieri aber gewaltig. Die grundgesetzlich garantierte Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie die Gewährleistung der freien Religionsausübung ist beileibe kein Freifahrtschein für eine totalitäre Ideologie und die von ihr ausgehenden Menschenrechts-Verletzungen und demokratiefeindlichen Bestrebungen.

Verfassungsfeindliche Organisationen wie solche, die den Politischen Islam vertreten und daran arbeiten, das Gesellschaftssystem des Islams auf der Grundlage der Scharia in Deutschland durchzusetzen, gehören laut Grundgesetz verboten. Und wo keine solche Organisation bzw. Islamverband, da keine Moschee. Und wo keine Moschee, da kein Muezzinruf. So einfach geht wehrhafte Demokratie. An dieser Stelle sei Frau Bostancieri die Lektüre „Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam“ des Staats- und Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider dringend ans Herz gelegt.

Man fragt sich unweigerlich, wie eine – vermeintlich? – demokratische Partei dem verfassungsfeindlichen Politischen Islam Tür und Tor öffnen kann. Gerade eine Partei wie die Grünen müsste doch dieser Ideologie den Kampf ansagen, anstatt diese mit dem fälschlichen Verweis auf die Religionsfreiheit zu schützen und zu fördern. Schließlich ist der Politische Islam ein Todfeind ihrer – vermeintlichen? – Ideale wie dem Schutz von Minderheiten, Meinungsfreiheit, Religionskritik, sexueller Freiheit/Vielfalt, Recht auf Selbstbestimmung, Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie Tierschutz, um nur einige Bereiche zu nennen.

Hinzu gesellt sich im Falle des Islamverbandes DITIB mit dessen umfangreichen Verflechtungen und personellen Verbindungen zu den türkischen Grauen Wölfen, der größten rechtsextremistischen Organisation in Deutschland, ein extremer türkischer Nationalismus und Chauvinismus. Wo bleibt hier der „Kampf gegen Rechts“ gegen tatsächlichen Rechtsextremismus von Seiten der Grünen? Auch an dieser Stelle erweisen sich die Grünen als eifrige Förderer menschenverachtenden totalitären Gedankenguts, das in unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben darf.

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa klären die Gelsenkirchener Bevölkerung aktuell über die Bedeutung des Muezzinrufes und die dahinterstehende Ideologie, den Politischen Islam, auf. Dazu verteilen wir mit der Unterstützung Gelsenkirchener Bürger im gesamten Stadtgebiet Faltblätter zum Thema Muezzinruf und den Islamverband DITIB.

Vor einigen Wochen erhielten bereits alle Abgeordneten des Gelsenkirchener Stadtrates ein persönlich adressiertes Schreiben von uns, mit dem wir uns zum Thema Muezzinruf an sie wandten.

Den Antrag der Grünen, den Muezzinruf von weiteren Moscheen in Gelsenkirchen zuzulassen, lehnen die AfD, die CDU und die FDP ab. Die integrationspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Enxhi Seli-Zacharias betonte, dass dieses Thema großen Unmut in der Stadtgesellschaft hervorgebracht habe, und warf der SPD vor:

„Die völlig fehlgeleitete, realitätsferne und von sozialromantischem Wunschdenken geprägte Integrationspolitik der Sozialdemokraten hat schließlich in Gelsenkirchen Tür und Tor für die nachhaltige Etablierung von Parallel- beziehungsweise Gegengesellschaften geöffnet und diese sogar über Jahrzehnte hinweg politisch gefördert. Mich überrascht diese verzweifelte und devote Anbiederung an die muslimische Community seitens der etablierten Parteien im Superwahljahr 2021 nicht sonderlich.“

Fabian Urbeinczyk, FDP-Ratsherr und Mitglied des Integrationsrates, argumentiert gegenüber der WAZ, dass im geforderten Gebetsruf unter anderem auf deutsch übersetzt „Es gibt keine Gottheit außer Allah!“ gerufen wird. Er erinnert in diesem Zusammenhang an den Grundgesetz-Artikel 4, der allen Menschen zwar freie Religionsausübung zugestehe, was aber auch bedeutet, dass es eine Gleichheit der Religionen voraussetzt. Dies sei durch diesen Einzigkeitsanspruch aber nicht gegeben. Urbeinczyk befürchtet, dass durch die Erlaubnis des Gebetsrufes die Konflikte in der Stadtgesellschaft weiter geschürt und eine Polarisierung weiter vorangetrieben werden würde.

Wie stark das totalitäre und demokratiefeindliche Gedankengift des Politischen Islams bereits in vielen Köpfen insbesondere auch junger Menschen verankert ist, offenbaren die schlimmen denkwürdigen Erlebnisse unserer BPE-Kundgebung in Gelsenkirchen im Sommer 2019, die jedem Demokraten und Menschenrechtler Anlass zu großer Sorge geben müssen.

Die von Seiten vieler Moslems bewiesene Kritikunfähigkeit und aggressive Reaktion in Form verbaler wie auch physischer Gewalt gegenüber sachlich fundierter Islamkritik sind letztendlich insbesondere auch die Ergebnisse der Indoktrination von jungen Menschen in den Moscheen und Koranschulen, die von den Politischen Islam vertretenden Organisationen und Islamverbänden, wie zum Beispiel der DITIB, betrieben werden.

Ein einmal zufällig öffentlich bekannt gewordenes Beispiel dafür lieferte vor einiger Zeit eine DITIB-Moschee in Herford, in der bereits kleine Kinder eine politische Gehirnwäsche im Sinne von Djihadismus und türkischem Nationalismus unter dem Applaus ihrer Eltern und weiterer Gemeindemitglieder erhielten.

An dieser Stelle drängt sich die Frage auf, was sich wohl an vergleichbaren Beispielen tagtäglich in den über 900 DITIB-Moscheen in Deutschland abspielt, wovon die Öffentlichkeit überhaupt nichts mitbekommt. Es stellt sich letztendlich die Frage, wann der verfassungsfeindlich agierende Islamverband DITIB, von dem eine große Gefahr für die freiheitliche demokratische Grundordnung, für das friedliche Zusammenleben der Menschen und die innere Sicherheit in Deutschland ausgeht, endlich unter Verfasssungsschutzbeobachtung gestellt und möglicherweise dann auch verboten wird.

Von der besagten DITIB-Moschee in Herford erschallt gegenwärtig Woche für Woche der Muezzinruf, mit dem der Überlegenheits- und Herrschaftsanspruch des Politischen Islams gegenüber allen nichtislamischen Religionen und Kulturen in aller Öffentlichkeit lautstark proklamiert wird. Einzig und allein eine Gruppe couragierter Bürger protestiert regelmäßig friedlich gegen den der freien Gesellschaft den Kampf ansagenden Muezzinruf, der von der Merkez Camii-Moschee Freitag für Freitag in Herford erschallt.

Wo bleiben an dieser Stelle all die Politiker im Widerstand gegen den Politischen Islam, die vor laufenden Kameras immer so gerne die Worte Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in den Mund nehmen, wo bleiben die politischen Parteien und gesellschaftlich einflussreichen Gruppen, die ach so wagemutig den deplatzierten und verlogenen „Kampf gegen Rechts“ gegen ihnen unliebsame islamkritische Stimmen führen? All diese Politiker, Parteien, die christlichen Kirchen, Gewerkschaften und Sozialverbände müssen sich endlich kritisch mit dem Politischen Islam und dessen Organisationen und Verbänden auseinandersetzen, anstatt sich weiterhin als Wegbereiter eines religiös begründeten Totalitarismus zu erweisen, der mehr und mehr zu einer existenziellen Bedrohung für die freien Gesellschaften Europas heranwächst.

Erst kürzlich machte der Islamverband DITIB wieder Schlagzeilen, als einer seiner Vertreter einmal mehr seine Taqiyya-Maske fallen ließ und sein wahres menschenverachtendes Wesen zeigte. Die Welt zeigte in ihrem Artikel „Nach außen liberal auftretend, nach innen grob antisemitisch“ auf, dass der langjährige Vorsitzende der DITIB-Gemeinde Göttingen, Mustafa Keskin, in den Jahren 2013 bis 2021 auf Facebook und WhatsApp Postings mit einem positiven Bezug auf den rechtsextremen Papst-Attentäter von 1981, Verschwörungsmythen sowie Hassbotschaften gegen Juden und Armenier enthalten:

So sind in einem Posting Keskins vom Mai 2015 Papst Franziskus sowie der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Agca zu sehen, der 1981 bei einem Attentat Johannes Paul II. schwer verletzte. Weil Franziskus den Völkermord an den Armeniern als historische Realität anerkenne, müsse sich dieser nicht wundern, wenn man ihm in den Kopf schießt, heißt es in dem Beitrag sinngemäß, der wie die weiteren Beiträge auf Türkisch veröffentlicht wurde.

In weiteren Beiträgen von Mai 2015 heißt es, „Jerusalem gehört den Muslimen“ und „armenische Bastardhunde“. Zudem postete Keskin das Foto eines israelischen Soldats, vor ihm ist ein Kind, das seine Hand hebt, zu sehen. „Er bäumt sich vor dem jüdischen Hund auf, sagt: Dein Zionismus wird sich wundern, wenn ich eine osmanische Ohrfeige niederschmettern lasse“, schrieb Keskin damals dazu.

Im gleichen Monat postete er ein Meme mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan und dem früheren israelischen Präsidenten Schimon Peres. „Der Erste seit Sultan Abdülhamid, der dem verfluchten Juden die Stirn geboten hat, die kräftige Stimme der schweigenden Umma: Recep Tayyip Erdogan“, heißt es darauf. Ein Bild aus dem Jahr 2014 zeigt eine Waffe, die aus der Landkarte Israels besteht und auf den Oberkörper eines Kindes einsticht.

Im Januar 2021 postete Keskin auf WhatsApp ein Foto, auf dem der frühere US-Präsident Donald Trump als „alte Marionette“, sein Nachfolger Joe Biden als „neue Marionette“ und der Investmentbanker Jacob Rothschild als „Puppenspieler“ bezeichnet werden. Die Familie Rothschild fungiert in antisemitischen Verschwörungsmythen als Platzhalter für „die Juden“, die als mächtig und die Weltpolitik beherrschend halluziniert werden.

DITIB-Funktionär Mustafa Keskin ist ein typisches Beispiel für das Taqiyya-Prinzip des Politischen Islams. Auf deutsch faselte Keskin den Gutmenschen etwas von „interreligiöser Zusammenarbeit“ vor, um „allen Religionen zu helfen“. Ein solches „Vorbild“ müsse man „selbst leben“, damit die „Hoffnung auf Frieden in der Welt“ gestärkt werde. Substanzlose Wortklauberei, während auf türkisch Eroberungsphantasien geteilt werden. Genauso wickelte PLO-Chef Arafat auf englisch seine Gesprächspartner mit „peace“-Geschwätz ein, während er im Kreise seiner Anhänger auf arabisch „Djihad“ schrie. Mit Christoph de Vries gibt es bei der CDU immerhin einen Bundestagsabgeordneten, der diese Täuschungspraxis durchschaut:

Christoph de Vries (CDU), Berichterstatter für Religionsgemeinschaften der Unions-Bundestagsfraktion, nennt Mustafa Keskin „das typische Gesicht des politischen Islamismus“. Bei ihm sei die Janusköpfigkeit zu erleben, die von Ditib-Vertretern in anderen Fällen bereits bekannt sei. „Nach außen liberal und tolerant auftretend und engagiert im interreligiösen Dialog, nach innen grob antisemitisch, nationalistisch und intolerant agierend“, so de Vries. Der Fall zeige erneut, dass bei Ditib höchste Wachsamkeit und Zurückhaltung in der staatlichen und zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit geboten sei.

Die Unions-Bundestagsfraktion will laut des Berichts der Welt auch über die Überprüfung sämtlicher Kooperationen mit Islamverbänden beraten. Dabei soll auch eine Dokumentationsstelle zum Politischen Islam nach dem Vorbild Österreichs in Erwägung gezogen werden. Als Zugeständnis an die politische Korrektheit soll das Projekt in Deutschland aber „Politischer Islamismus“ heißen, damit man mal wieder den Islam in Schutz nehmen kann. Immerhin bezeichnet de Vries diese Ideologie als „Gift für unsere freiheitliche Gesellschaft und eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land“.

Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) wird mit ihrer Aufklärungsarbeit weiter alles daran setzen, dass bei den Parteien, den Medien und in der Bevölkerung das Bewusstsein über die existentielle Bedrohung durch den Politischen Islam wächst.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Islam-Unterricht an Bayerns Schulen muss kritisch gestaltet werden

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Ab dem kommenden Schuljahr wird in Bayern an 364 Schulen „Islamischer Unterricht“ als Wahlpflichtfach angeboten. Bis zur zehnten Klasse, hauptsächlich an Grund- und Mittelschulen. Außerdem sind noch vier Realschulen und drei Gymnasien beteiligt. Dieser Islamische Unterricht kann nun statt des bisherigen christlichen Religions- oder des Ethik-Unterrichtes gewählt werden. Das Angebot richtet sich an eine rasch wachsende Zielgruppe: Nach Angaben des Kultusministeriums gibt es in Bayern mehr als 163.000 moslemische Schüler, was ungefähr zehn Prozent aller Schüler sind.

Der in der evangelischen Landeskirche für den Bereich Schulen zuständige Oberkirchenrat Stefan Blumtritt sieht im staatlich verantworteten Islamischen Unterricht die Chance, dass sich die moslemischen Schüler „gut über ihre Religion informieren können“. Dies könne dazu beitragen, sie „vor den Versuchungen des Fundamentalismus“ zu schützen. Nun, das hängt natürlich ganz maßgeblich vom Lehrstoff ab, ob der moslemische Nachwuchs wirklich zuverlässig „vor Fundamentalismus“ geschützt werden kann.

Beim Bayerischen Rundfunk erfahren wir, dass bei der Gestaltung und Entwicklung des Lehrplans mit seinen Inhalten „auf die Kompetenz des Wissenschaftlichen Beirats der Abteilung ‚Islamisch-Religiöse Studien‘ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg“ zurückgegriffen wurde. Dieser Wissenschaftliche Beirat besteht aus sechs Personen, der schön ausgewogen zur Hälfte mit Frauen besetzt ist. Alle drei dieser Frauen tragen den Hidschab, eine strengere Version des Kopftuchs, die nicht nur die Haare, sondern auch Ohren und Hals bedeckt. Diese Form der Bekleidung kann auf eine fundamentalere Hinwendung zum islamischen Glauben schließen lassen.

Eine der drei Frauen des Beirats ist Deniz Craner, Doktorandin an der Universität Istanbul im Fach Türkisch-Islamische Geschichte und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Iranistik in Ankara. Da in der Türkei die Diyanet so gut wie alle religiösen Aktivitäten bezüglich des Islams steuert, ist hier eine gesunde Skepsis angebracht.

Ebenfalls einen Bezug zum Iran hat Hamideh Mohagheghi: Sie wanderte 1977, also noch zu Zeiten des Schahs, nach Deutschland aus. So konnte sie die Errichtung der Islamischen Republik Iran unter Ayatollah Khomeini nicht mehr live vor Ort erleben. Frau Mohagheghi arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Islamische Theologie an der Universität Paderborn.

Die dritte im Bunde ist Rabeya Sultana Müller-Haque, die Ende der 70er Jahre nach ihrem Abitur aus dem christlichen Glauben in den Islam konvertierte. Ein für eine christlich orientierte und gebildete Frau doch eher ungewöhnlicher Vorgang. Sie berichtet selber, wie irritiert die Behörden auf ihre Konversion reagierten:

„Allein als ich meinen Austritt aus der christlichen Kirche amtlich machen wollte, redete der Beamte fast eine volle Stunde auf mich ein, um mir diese ,,Dummheit“ auszureden. Als Frau freiwillig zum Islam, wusste ich denn, auf was ich mich da einließ? Sicher würde ich in irgendeinem Harem landen. Solche und ähnliche abenteuerlichen Vorstellungen begegneten mir auf Schritt und Tritt.“

Ihre religiöse Wandlung geschah bei einer Reise nach Großbritannien, als sie dort eine Moschee besuchte. Sie ist nun verheiratet und erzieht ihren Sohn „wirklich islamisch“. Sie trinkt laut eigener Aussage keinen Alkohol mehr, rührt nicht einmal mehr eine Weinbrandbohne an und fastet im Ramadan, in dem bekanntlich die Herabkunft des Korans gefeiert wird, streng von morgens bis abends, ohne etwas zu essen oder zu trinken.

„Feministische Interpretationen“ des Korans

Rabeya Sultana Müller-Haque ist mittlerweile Leiterin des Instituts für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik in Köln. Zudem Bildungsreferentin am Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung. Islam und Frauen, ein durchaus spannendes Thema. Offensichtlich hat sich Rabeya Sultana Müller-Haque ihre eigene Welt zusammengebastelt, denn sie brachte das Buch „Der Koran neu gelesen: Feministische Interpretationen“ heraus. Es dürfte spannend sein, von ihr zu erfahren, wie sie den Koranbefehl Sure 4 Vers 34 „Schlagt die Frauen, wenn Ihr ihre Widersetzlichkeit befürchtet“ feministisch interpretiert. Oder Sure 2 Vers 223 „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt“. Auch Sure 4 Vers 3 „heiratet, was euch an Frauen gut scheint, zwei, drei oder vier“ dürfte in feministischen Ohren einen besonderen Klang haben.

Zusammen mit Lamya Kaddor schrieb sie die beiden Bücher „Der Islam für Kinder und Erwachsene“ und „Der Koran für Kinder und Erwachsene“. Das klingt alles ein bisschen nach Pippi Langstrumpf „Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“. Wir müssen uns aber den Realitäten zuwenden und dürfen uns nicht in gefällige Wunschbilder flüchten. Der Politische Islam, der nunmal ein sehr großer Bestandteil des Gesamtkonstruktes Islam ist, lässt keinen Platz für eine wundersame Fata Morgana.

Islam-Unterricht für „friedliches Miteinander“

Die bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer von der CSU nannte die Entscheidung für ein Wahlpflichtfach Islam einen „wichtigen Baustein der Integration und des friedlichen Miteinanders“. Da fragt man sich natürlich, ob der Koran, die elementare Grundlage des islamischen Glaubens, in diesem Unterricht völlig ausgeblendet wird. Dort gibt es nunmal einschlägige Befehle, die genau das Gegenteil eines „friedlichen Miteinanders“ fordern. So wird beispielsweise in Sure 9 Vers 29 die Bekämpfung der Schriftbesitzer befohlen, die nicht an Allah glauben, bis sie gefügig sind. „Schriftbesitzer“ sind übrigens die Christen und die Juden. In Sure 98 Vers 6 werden sie als die „schlechtesten der Geschöpfe“ bezeichnet, die in die Hölle kommen. In Sure 8 Vers 39 wird gefordert, gegen die „Ungläubigen zu kämpfen, bis die Religion gänzlich Allahs ist“ und in Sure 5 Vers 51 wird verboten, „die Juden und die Christen zu Schutzherren“ zu nehmen. Der Koran ist voll solcher Anweisungen, was wohl kaum zur Integration beitragen kann.

„Meilenstein zur Bekämpfung von Antisemitismus“

Der Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle von der CSU, der den breiten Modellversuch 2009 als Kultusminister gestartet hatte, glaubt, dass dieser Unterricht „neue Chancen zur Integration moslemischer Kinder“ biete. Er sei für ihn ein „Meilenstein für Integration, Erziehung zu Toleranz und zur Bekämpfung von Antisemitismus„. Wie aber soll Antisemitismus bekämpft werden, wenn im Koran in Sure 2 Vers 88 steht, dass Allah die Juden wegen ihres Unglaubens verflucht hat, in Sure 5 Vers 60 in Affen und Schweine verwandelte und in Sure 7 Vers 166 als „verstoßene Affen“ bezeichnete? Wie soll ein friedliches Miteinander entstehen, wenn der Prophet des Islams sagte „Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten“, was im zuverlässigen Hadith Sahih al-Bukhari und auch in der Charta der Hamas in Artikel 7 festgehalten ist?

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa sorgen uns um das friedliche Miteinander, wenn diese gefährlichen Stellen in Koran und Hadithen weiterhin als gültig angesehen werden. Ein Islamischer Schulunterricht darf nicht etwas vortäuschen, was nicht den Fakten entspricht. Er muss unbedingt auch kritisch mit den Inhalten umgehen, die sich gegen die Menschlichkeit richten und zum Kampf gegen all jene aufrufen, die nicht an den islamischen Gott Allah glauben. Solange die in Sure 48 Vers 28 formulierte Auffassung gilt, dass der Islam die einzig wahre Religion ist, die die Oberhand über jede andere Religion bekommen soll, dürfte ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft auf Dauer kaum zu erwarten sein.

Notwendigkeit für kritischen Islam-Unterricht

Es ist extrem wichtig, in welcher Form die 163.000 moslemischen Kinder in Bayern ab diesem Herbst über den Islam unterrichtet werden. Diese junge Generation sollte lernen, sich kritisch mit ihrer Religion auseinanderzusetzen und sich der Unterschiede zwischen unserem Grundgesetz und der Scharia bewusst werden. In der Schule wäre der richtige Platz, um zu diskutieren, ob es in dieser 1400 Jahre alten Religion nicht einen erheblichen Modernisierungsbedarf gibt. Die politischen sowie gesetzgeberischen Inhalte des Islams, die unter dem Begriff „Politischer Islam“ zusammengefasst sind, gehören allesamt auf den Prüfstand, ob sie mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang zu bringen sind.

Daher haben wir einige Fragen, die wir an den Bayerischen Kultusminister Michael Piazolo, die bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, den Bayerischen Antisemitismusbeauftragten Ludwig Spaenle, den Oberkirchenrat Stefan Blumtritt und den Wissenschaftlichen Beirat der Abteilung ‚Islamisch-Religiöse Studien‘ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg schicken:

1. Befinden sich in den Lehrplänen des Islamischen Unterrichtes auch Bestandteile, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen?
2. Ist der Politische Islam, vor dem auch die CSU in ihrem Leitantrag vom November 2016 ausführlich warnte, Bestandteil des Unterrichtes?
3. Werden problematische Inhalte des Politischen Islams wie die Einstellung zu Frauen, Homosexuellen, Juden und Andersgläubigen behandelt? Auch das islamische Gesetz, die Scharia, mit ihren vielen menschenrechtsfeindlichen Inhalten? Und der Dschihad, der sogenannte „Heilige Krieg“, um den Politischen Islam an die Macht zu bringen?

Hat Prof. Mathias Rohe seine islamverharmlosenden Finger im Spiel?

Dieser Islamische Unterricht begann im Jahr 2009 als Modellversuch an einer Grundschule in Erlangen, wo sich auch das „Zentrum für Islam und Recht in Europa“ befindet. Deren Gründungsdirektor ist Prof. Mathias Rohe, der einen Magister im klassischen Islamischen Recht hat und in Bayern äußerst umtriebig beim Thema Islam ist. Daher schicken wir ihm diese Fragen ebenfalls.

Ob von ihm allerdings eine Antwort kommt, ist eher fraglich, denn er verweigerte mir schon bei einer Islam-Veranstaltung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im August 2018 die Antwort auf meine Frage zum Politischen Islam. Zudem ließ er mich anschließend durch den Hausmeister aus dem Gebäude hinauskomplimentieren. Dieser Hausmeister war übrigens ein Serbe, der ebenfalls kritisch zum Thema Islam eingestellt ist, mir aber mit Bedauern mitteilte, dass er eben seinen Job machen muss. Und wenn er die Anweisung erhält, mich hinauszuwerfen, dann muss er es eben durchführen. Wohl auf das Betreiben von Mathias Rohe schickte mir dann kurz darauf der Präsident der Akademie auch noch ein schriftliches Hausverbot.

Die modern eingestellte Moslemin Necla Kelek kritisierte Prof. Rohe übrigens, dass er versuche, islamische Rechtsauffassungen in deutsches Recht zu implantieren. Zudem habe er als Mitglied der Islamkonferenz mit dafür gesorgt, dass empfohlen wurde, das Kopftuch bei Kindern „als religiöse Vorschrift“ zu akzeptieren und an Schulen zu dulden. Obwohl es dagegen Widerstand der „säkularen Muslime“ gab.

Wenn Prof. Rohe beim Islamunterricht in Bayern mitmischt, kann man davon ausgehen, dass dort kaum kritische Elemente vermittelt werden. Die Bürgerbewegung Pax Europa bleibt am Thema weiter dran. Um diese Arbeit weiter voranzubringen, ist auch das Abonnieren des neuen YouTube-Kanals „BPE Aufklärung“ sinnvoll.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Gelsenkirchen: Beleidigungen und Bedrohungen gegen BPE-Aufklärung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Bei kaum einer anderen Kundgebung in unserer nun über zehnjährigen öffentlichen Aufklärungsarbeit gab es so viele Beleidigungen, Bedrohungen und Ausschreitungen mit Wurfgeschossen wie am 21. Juni 2019 in Gelsenkirchen. Zu allem Überfluss wurde ich auch noch von dem bestens bekannten extrem linken geistigen Wirrkopf Andreas S. aus München angezeigt, was trotz seines völlig sinnfreien Strafantrages zu einer Anklageschrift durch die Staatsanwaltschaft Essen führte. Da sich dies zu einem langwierigen Gerichtsverfahren entwickeln kann, werden wir diese denkwürdige Kundgebung nun unter mehreren Aspekten in verschiedenen Videos Revue passieren lassen.

Dieses Video (oben) hat die umfangreichen Diffamierungen und Ausschreitungen des Publikums zusammengefasst, die bereits nach einer halben Minute einsetzten, als ich gerade mit den ersten einleitenden Sätzen über das Thema Politischer Islam begonnen hatte. Das reichte aber offensichtlich schon, um einen linksorientierten Zuschauer bereits schwer in Erregung zu versetzen (ab Minute 1:35 im Video).

„Halt die Schnauze, Rassist, halts Maul, fick Dich“ – so ging es also bereits nach einer halben Minute in Gelsenkirchen los. Es war nur der Auftakt einer beispiellosen Diffamierungs-Arie. Aber wir sind ja höflich, geduldig, versuchen selbst auf die übelsten Beleidiger beruhigend zuzugehen und auch mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Dies ist bei extrem links oder fundamental islamisch geprägten Personen leider nicht allzuoft von Erfolg beschieden.

Aber wir leisten unsere Aufklärungsarbeit schließlich nicht für die aggressiven Plärrer in der ersten Reihe, die ohnehin kaum zu erreichen sind, sondern für die vielen Bürger, die etwas weiter im hinteren Bereich stehen und aufmerksam zuhören. Und natürlich für die zig zehntausenden Menschen, die wir über die Videos erreichen. Für sie dürfte es augenöffnend sein, was sich in den Fußgängerzonen und auf den Marktplätzen in Deutschland abspielt. Die nächste Beleidigungskaskade („Trottel“, „Penner“) ist im Video ab Minute 3:40 zu sehen.

Bei vielen Moslems führt Kritik am Politischen Islam dazu, dass sie sich persönlich angegriffen fühlen und beleidigt sind. Der Islam scheint für sie einen großen Teil ihrer Identität und ihres Selbstwertgefühls auszumachen. Nachdem ich einen der weltweit bekanntesten Islamkritiker, den ägyptisch-stämmigen Hamed Abdel-Samad, zitiert hatte und aufzeigte, welch gefährliche Befehle im Koran stehen, wurde ein Moslem ausfallend und versuchte, seine Glaubensgenossen von der Kundgebung abzuziehen. Westeuropa wird andauernd von Terror-Anschlägen des Politischen Islams erschüttert, und wenn man faktisch belegt die ideologische Grundlage des Terrors aufzeigt, werden viele Moslems extrem beleidigend. Wie dieser in Gelsenkirchen: „Zuhause mit Dir, fick Dich selber, lass Dich in den Arsch ficken, Arschloch“ (ab Minute 4:50 im Video).

Zehn Minuten später berichtete ich von dem aufsehenerregenden ARD-Dokumentationsfilm „Kampf im Klassenzimmer“, in dem die türkischstämmige alevitische Journalistin Güner Balci 2010 den Aufeinanderprall der Kulturen an einer Schule in Essen aufzeigte. Das „provozierte“ offensichtlich manche zuschauende Moslems derart, dass es zu den bekannten Standardbeleidigungen, die in dieser Passage in besonders geballter Form zu sehen sind: „Verpiss Dich, Du Bastard“, „Du Schwanz“, „Hurensohn“, „Idiot“ und „Wichser“. Meine mehrfache Ermahnung, mit dem Beleidigen aufzuhören, und dass wir solche üblen Begriffe nicht hören wollen, wurde höhnisch quittiert: „Dann geh doch nach Hause“ (im Video ab Minute 8:10).

Ganz offensichtlich fühlen sich viele Moslems aus der Herrenmenschenideologie des Politischen Islams heraus im Recht, Andersdenkende und Andersgläubige massiv zu beleidigen, wenn jene es doch tatsächlich wagen, Kritik auszusprechen. Hier muss die Polizei disziplinarisch dagegenhalten, sonst gibt sie die Verteidigung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates auf. Leider konterkarierte der Polizei-Einsatzleiter in Gelsenkirchen diese Bemühungen, indem er sich weigerte, die Personalien eines besonders dreisten Dauer-Beleidigers aufzunehmen (im Video ab Minute 10:45).

Wie in dem Ausschnitt zu sehen ist, hat der Polizei-Einsatzleiter den Beleidiger nur wenige Sekunden lang ermahnt, aber nicht seine Personalien aufgenommen. Das wurde von diesem Moslem ganz offensichtlich als Schwäche ausgelegt und ermunterte ihn geradezu, seine üblen Beleidigungen fortzusetzen. Nach seiner fünften heftigen Beleidigung, diesmal „dreckiger Bastard“ und „Hurensohn“, ermahnte ich den Polizei-Einsatzleiter, endlich die Personalien wegen Stellen eines Strafantrages aufzunehmen. Aber er meinte allen Ernstes, dass er den Beleidiger nur „videografieren“ und dann eine „Anzeige gegen Unbekannt“ stellen wolle. Hier zeigt sich schon, wie die Exekutive des Rechtsstaates, die Polizei, vor den moslemischen Beleidigern einknickt. Der Goldbergplatz in Gelsenkirchen war in diesem Moment bereits Scharia-Zone (im Video ab Minute 13:05).

Unser Mitstreiter Chris wurde ebenfalls beleidigt. Auch das subjektive „Rechtsverständnis“ dieser Moslems kam in der folgenden Passage zum Ausdruck (ab Minute 14:55 im Video):

„Erst provoziert er die Leute und dann will er Anzeigen stellen, weil sie ihn beleidigen oder was? Wo leben wir denn hier!“

Diese Aussage dokumentiert gut das Selbstverständnis dieser Moslems: Kritik am Politischen Islam wird als Provokation angesehen, gegen die man sich berechtigt zur Wehr setzen darf. Auch mit Beleidigungen und mehr. Das entspricht der Scharia-Gesetzgebung, nach der Kritik am Islam verboten ist. Durch die vorauseilende Unterwerfung des Polizei-Einsatzleiters wurde das auch noch unterstützt. Und so eskalierte die Situation weiter. Wenn diese Moslems nicht merken, wo ihnen der deutsche Rechtsstaat Grenzen steckt, gehen sie immer weiter. Fünf Minuten später gab ein Moslem seine bemerkenswerte Einschätzung ab, warum Hitler die Juden getötet habe: Weil sie „schlechte Menschen“ seien (im Video ab Minute 16:45). Solche skandalösen Aussagen lassen auf geistige Abgründe schließen. Da verwundert es nicht, dass auch in Gelsenkirchen 2014 während des Gaza-Konfliktes bei Pro-Palästina-Demos „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ skandiert wurde, worüber u.a. der Cicero am 22.7.2014 berichtete.

Aber auch in diesem ganz offensichtlich in Teilen radikal orientiertem Umfeld versuchten wir an den gesunden Menschenverstand zu appellieren und die Notwendigkeit aufzuzeigen, dass die gefährlichen Bestandteile des Politischen Islams entschärft werden müssen. Jeder wirklich modern und friedlich eingestellte Moslem könne hierbei mitmachen. Damit prallten wir aber an Betonwände und ernteten nur weitere Beleidigungen nach dem Motto „Sie labern nur Scheiße“ (Video ab Minute 19:10).

Nachdem der Polizei-Einsatzleiter durch sein sogenanntes „de-eskalierendes“ Verhalten gezeigt hatte, dass die Staatsmacht offensichtlich nicht gewillt ist, bei Straftaten von Moslems konsequent einzuschreiten, eskalierte die Situation weiter. Es kam zum Werfen von Gegenständen, beispielsweise drei Eierwürfe kurz hintereinander (Video ab 21:10).

Trotz aller Versuche, beruhigend und versöhnlich auf die Moslems im Publikum einzugehen, kochten die Aggressionen weiter hoch. Eine Viertelstunde später kam es zu Dosenwürfen und Spucken, Autos fuhren dauerhupend am Goldbergplatz vorbei. Beim Zitat aus DITIB-Kreisen „Deutschland zerschlagen“ wurde geklatscht (Video ab Minute 23:30).

Die Beleidigungen steigerten sich anschließend zu Bedrohungen. Ein Moslem kündigte an, dass es bald bei mir zu Hause „einen Anschlag geben“ werde. Er wolle auch meinen „Kopf kaputt machen“. Als ich beschrieb, wie in München ein Moslem mir angedroht hatte, den Kopf abzuschneiden, sagte einer „passiert noch“ (Video ab Minute 28:30).

Durch ihr Verhalten beweisen diese Moslems, dass die gefährlichen Inhalte des Korans ihre Köpfe offenbar bereits beeinflussen. Als nächstes bekam ich einen Tritt an meinen Fuß, als ich den Grund für den ersten christlichen Kreuzzug erklärte (Video ab Minute 31:45).

Der junge Mann, der sich als „Christ“ bezeichnete, meinte allen Ernstes, dass das Christentum aus dem Islam entstanden sei. Eine junge Frau sagte später, ihr sei im Religionsunterricht beigebracht worden, dass der Islam eine friedliche Religion sei. Diese bemerkenswerten Aussagen, die ganz offensichtlich auf faktenfreie Indoktrinationen in den Schulen basieren, haben wir in einem eigenen Video veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=UC2Hey6FwDQ

Als ich anhand eines einschlägigen Koranbefehls aufzeigte, dass es im Politischen Islam nur Barmherzigkeit für Moslem untereinander, aber Härte gegenüber den „Ungläubigen“ gibt, wurde ich von einem Moslem als „der größte Terrorist überhaupt“ bezeichnet, „wie bei Hitler“. Hinter ihm war in zweiter Reihe übrigens ein vollbärtiger Moslem mit Sonnenbrille zu sehen, der mir wenig später eine halbgefüllte Cola-Plastikflasche an den Kopf warf (Video ab Minute 34:15).

Als nächstes erklärte ich anhand von Koranversen die Frauenfeindlichkeit des Politischen Islams. Da bekam ich aus unmittelbarer Nähe eine halbgefüllte 1,5 Liter-Plastikflasche an den Kopf geworfen. Zuvor versuchte ein anderer bärtiger Moslem, mein Gespräch mit einer jungen Moslemin zu unterbinden (Video ab Minute 36:10).

Während ich eine offensichtlich anti-faschistisch engagierte junge Frau über den historischen Pakt zwischen dem Politischem Islam und dem National-Sozialismus aufklärte, begann der zweite kollektive Abzug von Moslems während dieser Kundgebung. Bevor ein Moslem wegging, spuckte er mir noch in den Rücken und zeigte mir den Mittelfinger (Video ab Minute 40:25).

Als ich auf eine Zuschauerfrage zu dem Grund für den Hass auf Juden antwortete, gesellte sich zu den dauerhupenden Autos, die um den Goldbergplatz kreisten, auch noch ein städtischer Bus hinzu. Immerhin wies ein Polizeibeamter den vermutlich moslemischen Busfahrer auf sein Fehlverhalten hin. Die dauerhupenden Autos fuhren aber ungehindert weiterhin um den Kundgebungsplatz (Video ab Minute 42:05).

Direkt danach kam der türkischstämmige moslemische CDU-Stadtrat Ilhan Bükrücü ans Mikrofon, der meinte, dass ich „Scheiße ohne Ende“ machen würde. Dieser Ilhan Bükrücü wird in einem Artikel von Philosophia Perennis vom 20.8.2020 als Freund des türkischen Diktators Recep Tayyip Erdogan und Leugner des türkischen Genozids an den christlichen Armeniern beschrieben. Als seine wahre Gesinnung bekannt wurde, musste er von allen Ämtern zurücktreten. Hier das aufschlussreiche Gespräch mit ihm als gesondertes Kurzvideo:

https://www.youtube.com/watch?v=lsws25QLbIY&t=54s

Der nächste Ausschnitt von der Kundgebung in Gelsenkirchen zeigt, dass dort auch junge moslemische Frauen massiv beleidigten. So herrschte mich eine mit „Schnauze“ an, eine wollte mir „in die Fresse spucken“, eine sagte „kannst meinen Arsch lecken“. Diese „wertvollen“ Diskussionsbeiträge sind im Video ab Minute 46:00 zu sehen.

In diesem Takt ging es weiter. Fünf Minuten später beleidigte mich eine moslemische Mutter, die ihre kleine Tochter dabei hatte, als „Affe“ und „Schwein“ (Video ab Minute 48:55).

Als kurz darauf eine Glasflasche auf den Boden geworfen wurde, berichtete ich davon, dass ich zuvor bespuckt wurde und eine Plastikflasche an den Kopf bekam. Darauf kam der Kommentar einer jungen Moslemin „Richtig so“ (Video ab Minute 51:12).

Es ging nahtlos weiter mit der Aggressivität junger moslemischer Frauen. So bekam ich „Hurensohn“ und „Hurensohn verpiss Dich“ zu hören. Eine meinte „übersetzen Sie die Scheiß Verse richtig“ (Video ab Minute 53:55).

Dann bekam ich zu hören, dass ich den Koran nicht anfassen dürfe, weil ich kein Moslem, ein „Ungläubiger“ sei. Und ich wäre ein „Terrorist“. Ein Moslem, der eine riesige Flagge schwenkte, kam mri auch bedenklich nahe (Video ab Minute 55:20).

Als ich fünf Minuten später von einem konstruktiven Gespräch mit einem modern eingestellten Moslem in München erzählte, der mir von der großen Bedeutung des Islams für die Identität und das Selbstbewusstsein vieler Moslems berichtete, die sich deswegen auch sehr schwer täten, Kritik zu akzeptieren, versuchte mich ein junger Moslem durch den Wurf eines Schildes zu treffen (Video ab Minute 57:55).

Da ich von Moslems immer wieder nach der Bestätigung der von mir zitierten Koranverse gefragt wurde, hatte ich den Koran unter den Oberarm geklemmt bei mir. Als ich am Absperrgitter in einem Gespräch war, versuchte ein Moslem, auf dessen T-Shirt „Istanbul“ stand, ihn mir wegzureißen (Video ab Minute 59:20).

Als die Polizei anschließend den potentiellen Koranklauer verhörte, behauptete er doch tatsächlich, dass ihm der Koran gehöre. Nachdem ich das richtiggestellt hatte, wurde eine Dose nach mir geworfen, die knapp an meinem Kopf vorbeiflog. Eine junge Moslemin rief im Befehlston: „Du Hurensohn, komm mal her“ (Video ab Minute 1:02:40).

Bei dieser Kundgebung, die einen tiefen Einblick in das Innenleben der islamischen Community in Gelsenkirchen lieferte, war aus dem Publikum heraus ständig was geboten. Als nächstes wollte mich wieder eine junge Moslemin im Befehlston herkommandieren. Ich konnte mir schon vorstellen, dass da kein vernünftiges Gespräch zu erwarten war, was dann auch so eintrat: Mein „Gelaber“ sei „reine Scheiße“. Dann fragte eine Moslemin, was Deutschland im 2. WK mit den Juden gemacht hätte (Video ab Minute 1:05:45).

Moslems versuchen bei Kundgebungen häufig, den Holocaust als vermeintliches Verbrechen der „Deutschen“ oder der „Christen“ umzudeuten, um etwas gegenhalten zu können, wenn wir über den Hass auf Juden im Politischen Islam aufklären. Das geht dann natürlich immer nach schwer hinten los, denn bei diesem Verbrechen der Nazis war der Politische Islam ideologisch ganz nahe dabei.

All das hören viele Moslems gar nicht gerne, obwohl es nicht zu leugnende historische Fakten sind. Ein Moslem steigerte sich dann in eine von seiner Seite besonders engagiert geführte Diskussion hinein, die vom Beleidigen und Bedrohen der Höhepunkt dieser Kundgebung wurde. Ich würde nur „Kackscheiß“ machen, ich solle mich „aufhängen“, ich sei „ein Teufel“, mein Leben sei „sowieso tot“, er werde mich „einfach abstechen“, weil ich „Scheiße“ sei, „einfach Dreck“, und er werde mich töten. Es ist immer wieder aufschlussreich, wie schnell manche Moslems mit dem Ankündigen der Tötung sind. Besonders interessant an dieser Szene war, dass sich eine junge Moslemin mit Hidschab zusammen mit ihrer Freundin köstlich über die Tötungsankündigungen ihres Glaubensgenossen amüsierten. Diesen spannenden Vortrag haben wir in einem extra Video veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=ssR5p8bemDI&t=1s

Im Anschluss berichtete ich über Mark Gabriel, einen bekannten ägyptischen Ex-Moslem, der in die USA auswanderte, ins Christentum konvertierte und Aufklärungsbücher über den Islam schreibt. Daraufhin äußerte eine junge Moslemin ebenfalls die Wunschvorstellung, mich zu töten. O-Ton: „Sie beleidigen eine Religion, Hurensohn, ich wünsche Ihnen den Tod, ich würde Sie liebend gerne töten“ (Video ab Minute 1:13:15).

Aber sie meinen es doch gar nicht so.. Ich muss immer wieder daran danken, was mir ein Kripobeamter in München sagte, als ich den afghanisch-stämmigen Moslem Harun P. wegen Bedrohung anzeigte, der mir vor laufender Kamera bei einer Kundgebung in München das Köpfen angedroht hatte:

„Wir kennen ihn, das ist der Harun, das ist eigentlich ein Netter, der meint das gar nicht so“

Ein halbes Jahr später war der „nette Harun“ beim Islamischen Staat in Syrien und beteiligte sich am bewaffneten Dschihad. Nach seiner Festnahme wurde er vom Oberlandesgericht München wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und Beihilfe zum versuchten Mord zu 11 ½ Jahren Haft verurteilt. Wir kommen nicht daran vorbei: diese tickende Zeitbombe Politischer Islam muss umgehend entschärft werden (Video ab Minute 1:16:18).

Die Kundgebung in Gelsenkirchen bleibt mit vielen bemerkenswerten Aspekten in Erinnerung. Auch aufgrund des momentan laufenden Verfahrens, das allen Ernstes vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen gegen mich angestrengt wird, sehen wir von der BPE uns geradezu genötigt, noch weitere Videos von dieser denkwürdigen Kundgebung zu veröffentlichen, da sie tiefe Einblicke in diese moslemische Gegengesellschaft ermöglichen.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Gelsenkirchen: Abdel-Samad-Zitate führen zu Gerichtsverfahren

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Seit drei Jahren präsentieren wir von der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) bei 84 Kundgebungen in ganz Deutschland Aussagen des bekannten Islamkritikers Hamed Abdel-Samad. Hierzu zeigen wir auch ein großes A0-Plakat mit seinen Bewertungen des Politischen Islams. Er ist häufiger Gast in TV-Talksendungen, auch bei ARD und ZDF. Große Mainstream-Zeitungen führen Interviews mit ihm und er war auch Mitglied der Islamkonferenz. Was er sagen darf, darf aber ich als sozusagen „zum Abschuss freigegebener Hetzer“ noch lange nicht.

Die Kundgebung in Gelsenkirchen vom 21. Juni 2019 bleibt wegen vieler skandalöser Vorfälle in nachhaltiger Erinnerung. Beispielsweise durch die Weigerung des Polizei-Einsatzleiters, Personalien von moslemischen Beleidigern aufzunehmen. Oder die Würfe von Gegenständen wie einer halbgefüllten 1,5 Liter-Plastikflasche gegen meinen Kopf sowie diverser Eier und Dosen als Protest gegen die faktische Aufklärung über den Politischen Islam. Und die massenweisen Beleidigungen durch aufgebrachte Moslems, die mit unserer sachlich fundierten Kritik nicht klarkamen.

Dazu eine völlig abwegige Anzeige des linken Dauer-Gegendemonstranten, Fließband-Anzeigers und Permanent-Diffamierers Andreas S. aus München, der in seiner gestörten Wahrnehmung glaubte, mir eine völlig absurde Holocaust-Leugnung unterschieben zu können.

Dabei hatte ich lediglich Fragen von Moslems aus dem Publikum beantwortet, was „die Deutschen“ damals mit den Juden gemacht hätten. Ich stellte richtig, dass es eben nicht DIE DEUTSCHEN, sondern die National-Sozialisten waren, die den Holocaust damals durchführten. Die deutsche Bevölkerung hatte von der industriellen Massenvergasung von Millionen Menschen in KZ-Vernichtungslagern, die die Nazis aus gutem Grund weit entfernt in Polen und Russland errichteten, nichts gewusst. Es handelte sich um eine geheime Reichsverschluss-Sache, über die rein gar nichts an die Öffentlichkeit drang.

Die Nazis hatten in den Jahren 1940 und 41 mit ihrem Euthanasie-Programm T4, bei dem sie Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen als „lebensunwertes Leben“ umbrachten, die Erfahrung gemacht, dass es Widerstand von prominenten Kirchenvertretern und auch aus der Bevölkerung gab. Schließlich war auch damals der christlich geprägte nächstenliebende moralische Kompass weit verbreitet. Deswegen stellten die Nazis T4 im August 1941 ein und wussten daher auch, dass der Holocaust, der grausame Massenmord an Millionen Menschen, inklusive Kindern und Frauen, niemals bekannt werden darf.

Strafanzeige aus linkem Selbsthass auf das eigene Volk

Aber Andreas S. hat dazu eine andere Meinung. Er glaubt, dass die Deutschen umfassend über den Holocaust Bescheid wussten. Er hat offensichtlich diesen typisch linken Selbsthass auf das eigene Volk verinnerlicht, was ihn auch an extrem linken Demonstrationen teilnehmen lässt, bei denen der „Volkstod“ propagiert wird, wie hier in München:

Das ist die Geisteshaltung, die manche Linksextremisten auch Transparente mit „Bomber Harris do it again“ in Anspielung auf die Bombardierung Dresdens hochhalten lässt. Gerne kombiniert mit dem süffisanten Slogan „Alles Gute kommt von oben“. In einer Mischung aus Geisteskrankheit und Sadismus skandieren sie dazu „Superstar Harris“. Die entsprechenden Transparente sind in dem Video (oben) zu sehen.

Andreas S. legte eine Beschwerde gegen die Einstellung ein und unterstellte mir fälschlicherweise, ich hätte den Holocaust „dem polnischen und russischen Volk untergeschoben“, was „alle Grenzen der menschlichen Würde übersteige“. Was für ein Blödsinn, denn ich hatte vielmehr richtigerweise festgestellt, dass die Nazis ihre Vernichtungslager in den von ihnen besetzten Teilen Polens und Russlands errichtet hatten. Spätestens an diesem Punkt hätte die Staatsanwaltschaft Essen merken müssen, dass hier beim Anzeigensteller eine gewisse Unfähigkeit zur sachlichen Beurteilung vorliegt.

Andreas S. wollte von der Staatsanwaltschaft unbedingt, dass sie Anklage gegen mich wegen angeblicher „Volksverhetzung“ erhebt. Hierzu sollte das gesamte Video der Kundgebung in Gelsenkirchen durchgesehen werden. So nach dem Motto, man werde dann schon irgendetwas finden, was man mir anlasten könne. Dazu gab er folgende Hinweise (Text mit Rechtschreibfehlern im Original):

bitet schauen sie sich auch och in einem Dritten Punkt das Video an was er zu dem „rechtspopulistischen in Christchurch gemacht wurde ,wie er hier versuicht die Fakten zu verdrehen udn auch och zu recht fertigen .

Spätestens an dieser Stelle hätte sich der Staatsanwalt die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit des Anzeigenerstatters stellen müssen. Ich hatte bei der Kundgebung die immer wiederkehrende Frage von Moslems „Was ist mit Christchurch“ beantwortet, dass dies ein genauso zu verurteilender brutaler Massenmord an Unschuldigen wie jeder islamische Terroranschlag ist. Das Motiv des Australiers war aber nicht in der christlichen Religion begründet, was schlichtweg nicht geht, sondern er wollte aus seiner Sicht Rache für die vielen islamischen Terroranschläge ausüben. Dazu stand auf seinen Waffen u.a. auch „Das ist für Berlin“.

Dann kam noch folgender diffuser Hinweis von Andreas S. für die Staatsanwaltschaft:

bitte schgauen Sie sich einmal das wie Herr Stürzenberger mit dem thema Waluheit z B Gewaltdelikten gegen Muslime Ausländer und Flüchtlinge in Deutschland ungeht und welche Untertonsprache er dabei führt.
und wie er sich dann wieder versucht hat zu drehen,wie er von seinem Gegenpart gestellt wurde.

Dieses unzusammenhängende und abstruse Gestammel führte dann aber nicht etwa dazu, diese sinnfreie Beschwerde einzustellen, sondern man folgte ihr. Allen Ernstes. Ein Staatsanwalt setzte sich tatsächlich hin und sah sich die sieben Stunden der BPE-Kundgebung in Gelsenkirchen mit der Lupe durch. Um dann fünf isolierte kurze Passagen herauszupicken, von denen der juristische Staatsdiener glaubte, sie würden angeblich den Tatbestand der „Volksverhetzung“ und der „Beschimpfung von Religionsgemeinschaften“ erfüllen.

Das stimmt natürlich nicht, denn ich kritisierte ausschließlich den Politischen Islam, der auch das Motto der Kundgebung war. Dieser Politische Islam ist mittlerweile ja sogar im Mainstream als große Gefahr identifiziert worden, beispielsweise von der französischen und österreichischen Regierung und auch von Teilen der etablierten Parteienlandschaft in Deutschland, insbesondere der CSU. Außerdem differenzierte ich bei der Kundgebung in Gelsenkirchen ständig zwischen der Ideologie und den Menschen, den Moslems.

Besonders aufschlussreich für diese gegenstandslose Anklage ist, dass eine der fünf Passagen ausschließlich Aussagen des weltbekannten Islamkritikers Hamed Abdel-Samad enthält, die ich seit Jahren zitiere. Im Video oben ist die betreffende Passage aus dem Livestream der Kundgebung zu sehen.

Hamed Abdel-Samad kritisiert seit über einem Jahrzehnt faktisch begründet nur die gefährlichen Bestandteile des Politischen Islams. Er schätzt aber auch die spirituellen, sozialen und wirklich religiösen Elemente, da er sich selbst zumindest noch als „Kultur-Moslem“ bezeichnet und sein Vater Imam war. Hamed Abdel-Samad ist ein wirklicher Menschenfreund, und gerade deswegen will er die Elemente des Politischen Islams, die seit 1400 Jahren in der ganzen Welt immenses Leid verursachen, für die heutige Zeit für ungültig erklärt wissen. Seine Aufklärungsarbeit sendet er auch per Facebook und YouTube in den arabisch-sprechenden Raum und hat dort Millionen Zuschauer.

Hamed Abdel-Samad will dazu beitragen, dass es eine weltweite Modernisierungsbewegung in islamischen Ländern gibt, damit die vielen Anleitungen aus dem Koran und den Hadithen, die das friedliche Zusammenleben der Menschen unmöglich machen, in unserem 21. Jahrhundert für unwirksam erklärt werden. Das wäre die größte humanitäre Leistung, die man derzeit überhaupt erbringen kann. Aber das werden linksideologisch blockierte Sturköpfe wie ein Andreas S. wohl nie verstehen. Hier übrigens im angeregten Gespräch beim Leopold-Corso am 8.9.2018 in München mit Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, der mich beim anschließenden Interviewversuch am Stand der Grünen als „Nazi“ beleidigte:

In Zeitungen dokumentierte Aussagen von Hamed Abdel-Samad zum Islam

Der Chefredakteur der Neuen Züricher Zeitung, Eric Gujer, führte im März 2017 ein Interview mit Hamed Abdel-Samad, das im Artikel „Gott will Blut sehen“ am 22.3.2017 veröffentlicht wurde. Darin sind die Aussagen enthalten, die wir von der BPE bei Kundgebungen zitieren:

Gewalt gehört zum Islam, sie ist im Koran angelegt und wurde von Mohammed vorgelebt. Das sagt der Islamwissenschafter Hamed Abdel-Samad:

„Es ist kein Missbrauch der Religion, sondern ein Gebrauch. Denn die Religion schreit förmlich danach, gebraucht zu werden für Gewalt, weil es ein Bestandteil der Religion ist. 25 Tötungsbefehle gibt es im Koran, direkte Tötungsbefehle, wo Gott den Tod sehen will. Gott will Blut sehen. Mohammed war ein Krieger, lebte von Kriegsbeute.

Die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige, die Verdammung von Ungläubigen, das ist im Koran, das ist die islamische Geschichte seit dem Beginn. Der Islam geht davon aus, dass die Muslime eine erhobene Gruppe sind, die über der Menschheit steht. Es steht so im Koran. Es steht: Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschheit je hervorgebracht wurde.

Hier beginnt das Faschistoide: dass man diese Ungläubigen verflucht, dämonisiert und ihre Existenzberechtigung in Frage stellt. Wenn Ungläubige als schmutzig oder als Schweine oder Affen gelten, wie es im Koran steht, dann fällt es einem Gläubigen schwer, mit diesen Ungläubigen einen normalen Umgang zu haben.

Der Islamismus ist nur eine konsequente Umsetzung dessen, was im Koran steht. Die Haltung gegenüber Ungläubigen, die Haltung gegenüber Gewalt – das ist eine Umsetzung des politischen Auftrags des Islams. Der Islam ist mit diesem politischen Auftrag geboren. Es gibt einen Geburtsfehler des Islams, nämlich die Vermischung von Glaube, Politik, Wirtschaft und Gesetzgebung, und zwar seit der ersten Stunde.“

Diese Vermischung mit Politik und Gesetzgebung muss im Islam ein für allemal beendet werden. Gesetze werden heutzutage ausschließlich von Menschen in Parlamenten beschlossen, in demokratischen Abstimmungen durch vom Volk gewählte Politiker, die auch den Mehrheitswillen des Volkes umsetzen. Wenn sie dies nicht tun, können diese Politiker wieder abgewählt werden. So funktioniert Demokratie. 1400 Jahre alte Gesetze hingegen, die in der arabischen Stammesgesellschaft des 7. Jahrhunderts entstanden sind, dürfen heute keine Gültigkeit mehr besitzen.

Die nächste von mir zitierte Aussage von Hamed Abdel-Samad ist im Artikel der Zeitung „Der Standard“ mit dem Titel „Wir haben eine richtige Gewaltseuche im Herzen des Islam“ vom 25.10.2016 festgehalten:

„Wir haben ein ernsthaftes Problem. Wir haben eine richtige Gewaltseuche im Herzen des Islam. Die Lösung kann nie sein, dass wir unsere humanistische, vernünftige Islamkritik verstummen lassen, damit die Islamisten nicht sauer werden oder das rechtsradikale Lager nicht wächst. Wir müssen diese Debatte in die Mitte der Gesellschaft holen und dort demokratisch und ehrlich zu Ende führen.“

Genau das führen wir von der Bürgerbewegung Pax Europa mit unseren deutschlandweiten Kundgebungen zur Aufklärung über den Politischen Islam durch: Diese existentiell wichtige Debatte in die Mitte der Gesellschaft holen. Im Artikel der Main Post „Hamed Abdel-Samad – Der Koran ist menschengemacht“ vom 2.10.2016 befindet sich der nächste Beleg für ein von mir verwendetes Zitat von Hamed Abdel-Samad:

„Findet sich Mohamed im Konflikt mit Andersgläubigen, offenbart ihm sein Gott Koransuren, in denen der Krieg praktisch als Gottesdienst überhöht wird. (..) Später, als Mohamed nach Medina gezogen war und Juden und Christen von der arabischen Halbinsel vertreiben wollte, entstanden Suren, die zum totalen Krieg aufrufen. Diese letzten Suren des Koran fordern Gläubige auf, Ungläubige zu töten. Auf diese Suren berufen sich natürlich die Terroristen heute. (..) Die Muslime, die weiterhin auf eine Unantastbarkeit des Koran pochen und auf einer Unantastbarkeit des Propheten beharren, unterstützen doch dadurch die Fundamentalisten. Sie unterstützen dadurch Terroristen, die im Namen von Mohamed morden. Solange alles, was der Prophet gesagt hat, als heilig gilt und damit auch die Kriegssuren als heilig gelten – solange können die Terroristen des Islamischen Staates ihre Taten damit rechtfertigen.“

Es ist extrem wichtig, dass wir unterscheiden zwischen den fundamentalistisch eingestellten Moslems, die den Politischen Islam verteidigen, und den modern orientierten, die gegen den Politischen Islam sind. Die Aussagen von Hamed Abdel-Samad wurden ebenso im Artikel des Neuen Buxtehuder Wochenblatts „Koran kritisch beleuchtet“ vom 19.10.2016 dokumentiert:

„Dabei werde deutlich, dass die später entstandenen Texte diejenigen seien, in denen die Botschaft von Krieg, Gewalt und Hass verkündet werde. „Der Koran erhebt hier Krieg zum Gottesdienst und Hass zu einer heiligen Mission“, kritisiert der Autor.

Im Artikel der Zeit „Der Islam ist keine Religion des Friedens“ vom 7.12.2015 sind die letzten von uns verwendeten Zitat belegt:

„Ich will nur, dass wir uns eingestehen: Der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser Welt zu werden, sondern um über die Welt zu herrschen. Das ist in den Texten verankert und in der Geschichte des Islams auch als gelebte Wirklichkeit zu finden. Und weil der Koran als das direkte Wort Gottes gilt, kann er schlecht relativiert oder kontextualisiert werden. Heutige Salafisten und Islamisten verstehen Allahs Auftrag genauso, wie er auch damals gemeint war. Sie missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen ihn nur. In keiner anderen Religion heute wird der Begriff Ungläubige so abwertend benutzt wie im Islam. In keiner anderen Religion ist allein die Tatsache, dass man ungläubig ist, ein Todesurteil.“

„Der islamische Fundamentalismus wächst und gedeiht seit Jahren auch in Europa, so als hätten wir nichts gelernt aus dem 11. September: Europa ließ den politischen Islam Strukturen aufbauen und dachte, damit fördern wir Toleranz. Ich bin sehr traurig über diesen vorhersehbaren Terror.“

„Weil es im Islam tatsächlich ein Gewaltpotenzial gibt, und dieses Potenzial wird täglich in allen Ecken der Welt ausgeschöpft.“

„Der Islam unterteilt bis heute die Welt in Gläubige und Ungläubige. Er legitimiert Gewalt gegen Ungläubige nicht nur, sondern fordert und fördert sie.“

Wenn die Staatsanwaltschaft Essen mich für das Zitieren dieser faktengestützten Aussagen eines ägyptischen Islamwissenschaftlers vor Gericht stellen will, dann müsste sie konsequenterweise auch Hamed Abdel-Samad vor Gericht stellen. Macht sie natürlich nicht. Aber bei mir versuchen sie es.

Wir von der Bürgerbewegung Pax Europa sehen unsere Aufgabe darin, die Bevölkerung über die Bedrohung durch den Politischen Islam aufzuklären. Dies sagte ich auch in Gelsenkirchen direkt nach der von der Staatsanwaltschaft beanstandeten Passage. Im Video (oben) sind diese Sequenzen zu sehen, mitsamt der spannenden Reaktionen vieler Moslems. Einer beispielsweise meinte, ich solle nach Hause gehen, mich selber f..en und bezeichnete mich als „Arschloch“. Dann forderte er seine Glaubensgenossen auf, die Kundgebung zu verlassen. Anschließend wurde ich mehrfach als „Bastard“, „Schwanz“ und „Hurensohn“ beleidigt, der sich „verpissen“ solle.

Trotz allem blieb ich weiter bei der sachlichen Kritik am Politischen Islam und differenzierte zu den Menschen. Es ging aber weiter mit Diffamierungen wie „dreckiger Bastard“ und der unfassbaren Aussage eines Moslems, Hitler habe die Juden umgebracht, weil sie „schlechte Menschen“ seien. Ich erklärte aber weiter faktisch begründet die Problematik des Politischen Islams und führte aus, dass dies von immer mehr Parteien in Europa erkannt wird. Auch nachdem im Publikum die Flagge der Grauen Wölfe mit den drei Halbmonden geschwenkt wurde und die Stimmung immer aggressiver wurde, setzte ich die Differenzierung zwischen der Ideologie und den Menschen fort.

Ich aber soll nun wegen der Kritik an diesem Politischen Islam vor Gericht gezerrt werden. Damit würden sich diese Juristen auch an den Geschwistern Scholl und ihrem Widerstand gegen eine totalitäre Ideologie versündigen, denn wir stehen durch die Wiedergründung der Weißen Rose in ihrer Tradition. Es wäre zudem das erste Gerichtsverfahren zum Politischen Islam in Deutschland.

Noch steht die Entscheidung des Amtsgerichtes Gelsenkirchen aus, ob die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Essen angenommen wird. Wir werden in unserem BPE-Report weiter über diese skandalösen Vorgänge und die denkwürdige Kundgebung in Gelsenkirchen berichten.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Die Islamisierung einer Stadt am Beispiel von Trappes bei Paris

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Trappes ist eine Vorstadt nordwestlich von Paris, in der 30.000 Menschen aus 70 Herkunftsländern leben. Moslems befinden sich dort bereits in Mehrheitsverhältnissen, auch der Bürgermeister ist ein Moslem. Die Islamisierung sei dort schon sehr weit fortgeschritten, äußerte der in Trappes unterrichtende Philosophielehrer Didier Lemaire in einem Meinungsbeitrag für das Nachrichtenmagazin „L’Obs“ Ende Oktober des vergangenen Jahres.

Viele Kinder in Trappes würden zum Hass gegen Frankreich erzogen werden. Es gebe keine gemischten Friseursalons mehr. In den Cafés seien keine Frauen mehr geduldet. Schon kleine Mädchen würden vollverschleiert auf die Straße geschickt. Auch an seiner Oberschule nehme der Druck der Islamisten zu. Für die meisten Jugendlichen führe das zu schier unlösbaren Loyalitätskonflikten. Unter dem Eindruck der Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty forderte Didier Lemaire, die Schüler besser vor dem ideologischen und sozialen Druck der Islamisten zu schützen. Er rief zum „Widerstand gegen die islamistische Gefahr“ auf.

Seitdem bekommt er von radikalen Moslems Drohbriefe, dass er als „zweiter Samuel Paty“ enden werde. Seit Anfang November eskortieren ihn jeden Morgen zwei Polizisten zum Schulgebäude. Auch seinen Heimweg kann der Lehrer nur noch unter Polizeischutz antreten. Didier Lemaire ist nun an die Öffentlichkeit getreten. Er wolle nicht unter ständiger Angst leben, sagte er Ende Januar im Nachrichtensender LCI.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 8. Februar in ihrem Artikel „Bedrohter Lehrer – Viele Kinder werden zum Hass auf Frankreich erzogen“ berichtet, würde ihn die Schulleitung zwar unterstützen, aber man habe ihm nahegelegt, die Schule zu wechseln und für eine Weile unterzutauchen.

Doch Lemaire lehnt sich dagegen auf, sich den Islamisten zu beugen. Das Angebot seiner Versetzung habe er bislang ausgeschlagen. Das könne nicht die Lösung sein, denn er sehe es auch als Verrat an seinen Schülern an, wenn er die Schule wechsle, an der er seit 20 Jahren unterrichte.

Im Nachrichtensender BFM-TV beschreibt er, dass für ihn alles im Oktober 2000 angefangen habe, als die Synagoge in Trappes in Brand gesetzt wurde. Seither hätten die jüdischen Bewohner die Stadt nach und nach verlassen. Die antisemitischen Sprüche an den Fassaden seien nun verschwunden, denn es gebe keine Juden mehr in Trappes.

„Radikale Islamisten führen Säuberungsprozess zu Ende“

Jetzt würden die gemäßigten Moslems und die Nicht-Gläubigen wegziehen. Die radikalen Islamisten seien dabei, ihren Säuberungsprozess zu Ende zu führen, was erschreckend sei. Didier Lemaire ist davon überzeugt, dass in Trappes die Republik schon verloren habe. Es würde nicht mehr lange dauern, bis die Situation eskaliere.

Seine Meinung teilen auch noch andere. Beispielsweise die beiden Autorinnen Ariane Chemin und Raphaelle Bacqué, die im Januar 2018 ihr preisgekröntes Buch „La communauté“ – „Die Gemeinschaft“ veröffentlichten, in dem sie die Islamisierung von Trappes beschrieben haben. Lemaire zählt zu den Zeugen, die im Buch zu Wort kommen. Auch die Polizeistatistik dokumentiere die Missstände: 400 islamistische Gefährder wohnen demnach in Trappes, wobei die Dunkelziffer noch höher sein soll. 66 Jugendliche seien von dort nach Syrien aufgebrochen, um sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ anzuschließen, so viele wie aus keiner anderen Kommune in Frankreich.

Schwere Ausschreitungen nach Kontrolle einer vollverschleierten Moslemin

2013 stand Trappes in den Schlagzeilen, weil es zu schweren Ausschreitungen kam, nachdem Polizisten eine Frau mit einem Ganzkörperschleier kontrolliert hatten. Mehrere hundert Menschen belagerten anschließend die Polizeistation, später warfen sie Steine und beschossen das Gebäude mit Feuerwerkskörpern. Vor der Wache gingen Mülltonnen in Flammen auf. In Frankreich gilt seit 2010 ein Burka-Verbot im öffentlichen Raum.

Der marokkanischstämmige moslemische Bürgermeister Ali Rabeh, der öffentlich die sogenannte „Islamophobie“ beklagt, soll die Islamisten unterstützen. Ali Rabeh kündigte auch an, dass er Didier Lemaire wegen „Diffamierung“ angreifen wolle und bezeichnete die Äußerungen des Lehrers als „Lüge“. Die Wahl des Bürgermeisters wurde übrigens Anfang Februar wegen Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Weiteren berichtet, hatte der Philosophielehrer Lemaire schon 2018 einen offenen Brief an Frankreichs Präsident Emanuelle Macron geschrieben. Zusammen mit dem früheren Generalinspektor des französischen Schulwesens, Jean-Pierre Obin, habe er dazu aufgerufen, die Zustände nicht länger zu leugnen und die Jugend nicht den islamistischen Netzwerken auszuliefern.

Er habe in dem Brief die Frage gestellt, warum der Staat diese Netzwerke nicht zerschlage und die Republik diese Kinder aufgebe. Es drohe ein Bürgerkrieg, denn viele der jungen Leute würden demokratische Werte inzwischen total zurückweisen und eine scharfe Trennlinie zwischen den „wahren Moslems“ und den Ungläubigen sowie den „schlechten Moslems“ ziehen.

Der Mitunterzeichner Obin sei in Frankreich bekannt, weil er in einem Bericht im Jahr 2004 vor den „Gegengesellschaften“ gewarnt habe, die sich in Banlieue-Siedlungen mit hohem Einwandereranteil entwickeln. Der Bericht des Generalinspektors sei damals unter den Teppich gekehrt worden, weil die Warnungen vor dem Siegeszug des Islamismus in den Klassenzimmern kurz nach dem Wahlerfolg des Front National-Präsidentschaftskandidaten Jean-Marie Le Pen als zu brisant gegolten haben. 2005 stand Trappes bei den mehrtägigen nächtlichen Ausschreitungen in französischen Banlieus ebenfalls im Fokus. Dort wurden 27 Busse abgefackelt.

Islamisierung dieser Stadt ein Warnsignal auch für Deutschland

Die fortgeschrittene Islamisierung der französischen Vorstadt Trappes mit all ihren Begleiterscheinungen muss uns ein deutliches Warnsignal sein, denn auch in vielen Stadtteilen in Deutschland vergrößern sich die Parallel- und Gegengesellschaften. Wenn dem Politischen Islam nicht unverzüglich Einhalt geboten wird und durchgreifende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, wie es jetzt ansatzweise in Frankreich und Österreich geschieht, wird uns die Entwicklung überrollen.

Wer die Aufklärungsarbeit der Bürgerbewegung Pax Europa aktiv unterstützen möchte, kann sich Flugblätter zum Verteilen in seinem Stadtteil bestellen. Beispielsweise, zu diesem Thema passend, „Brennpunkt Politischer Islam“. Auch zum Muezzinruf, dem Salafismus, der DITIB, der Ahmadiyya, der halal-Tierquälerei und weiteren Themen gibt es wichtige Flugblätter, mit denen die Bevölkerung wichtige Informationen erhält, die bisher von Mainstream-Medien und der etablierten Politik nicht ausreichend behandelt werden.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Koran motiviert drei Syrer zu Terror-Anschlag

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Drei syrische Brüder, die mit ihrer Familie seit 2005 in Dänemark und Deutschland leben, wurden am ersten Februar-Wochenende wegen akutem Terrorverdacht festgenommen. Sie hatten bei einem Händler in Polen jeweils fünf Kilogramm Schwefel und Aluminiumpulver bestellt, was klassische Zutaten für Bombenbau sind. Bei den Wohnungsdurchsuchungen der in Dessau bei Leipzig, im hessischen Dietzenbach bei Offenbach und in Kopenhagen in Dänemark wohnenden Syrern wurden die zehn Kilogramm Chemikalien und dazu Böller, Zündschnüre sowie weitere Pyrotechnik sichergestellt. Außerdem umfangreiches Propagandamaterial des Islamischen Staates, eine selbstgemalte IS-Flagge und ein Koran, in dem laut Bericht des Spiegel Passagen unterstrichen waren, in denen es um den „Kampf gegen Ungläubige“ geht.

Derer gibt es bekanntlich viele, beispielsweise Sure 8, Vers 39 „kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und kämpft, bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist“. Dieser Kampf ist ausdrücklich auch gegen Christen und Juden zu führen, wenn sie den Islam als einzig wahre Religion und Allah als den einzigen Gott nicht akzeptieren, so wie es auch in Sure 9, Vers 29 gefordert wird.

In diesem Kampf zur Erringung der weltlichen Herrschaft wird das Töten ausdrücklich legitimiert und gefordert, beispielsweise in Sure 9, Vers 5 oder Sure 2, Vers 191. Die Moslems, die in diesem Kampf selber getötet werden, gelangen durch das Versprechen des islamischen Gottes Allah direkt ins Paradies, wie es in Sure 9, Vers 111 festgehalten ist.

Mit diesem aktuellen Fall der drei syrischen Brüder ist also an einem weiteren konkreten Beispiel belegt, wie der Koran fundamental eingestellte Moslems zu Terror-Anschlägen motivieren kann. Im Bericht der ARD-Tagesschau heißt es, Polizisten hätten eine Koran-Ausgabe gefunden, in der bestimmte Stellen markiert gewesen seien, die auf eine „extremistische Gesinnung“ schließen lassen könnten.

Damit stellt also auch die ARD fest, dass Teile des Korans zu einer „extremistischen Gesinnung“ führen können. Diese einschlägigen Koranpassagen scheinen in Deutschland tausende Moslems auf Terror-Pfade zu führen. So hat die Generalbundesanwaltschaft alleine seit 2015 insgesamt 3026 islamistische Terrorverfahren eingeleitet. Eine Anfrage des früheren Kriminalpolizisten und jetzigen Buchautors Stefan Schubert ergab, dass im vergangenen Jahr 381 neue Terrorverfahren eingeleitet wurden, was einen Anteil von über 63 Prozent an allen Terrorfällen in Deutschland im Jahre 2020 bedeutet.

Diese Tatsachen bestätigen erneut die dringende Notwendigkeit, dass der Politische Islam mit seiner Verpflichtung zum Dschihad, zum Kampf bis zur alleinigen Machterringung und zur Durchsetzung der Scharia als über allem stehenden Gesetz unbedingt verboten werden muss.

Zurück zu den drei syrischen Brüdern: Sie sind in Damaskus geboren und kamen im Alter von 17 bis 24 Jahren nach Europa. Sie wussten aber die Freiheiten und Vorzüge der westlichen Demokratie ganz offensichtlich nicht zu schätzen. Die ganze Familie soll nach Meldung der Hessenschau bereits früher wegen „extremistischer Gesinnung“ aufgefallen sein. Ein sogenannter Gefahrenabwehrvorgang, der über mehrere Jahre gelaufen sei, habe allerdings keine konkreten Hinweise auf terroristische Aktivitäten zutage gefördert. Jetzt aber, 16 Jahre nach ihrer Einreise, wollten sie offensichtlich aktiv dazu beitragen, einen totalitären islamischen Gottesstaat durchzusetzen. Mit Terror. Getreu nach dem Vorbild ihres Propheten Mohammed, der sagte:

“Ich bin mit Terror siegreich geworden, den ich in die Herzen des Feindes warf”

Dies ist in der als zuverlässig anerkannten Hadith-Sammlung nach Bukhari festgehalten und wird auch durch den Koran unterstrichen:

„Wir werden in die Herzen der Ungläubigen Schrecken werfen, weil sie Allah Götter zur Seite setzten, wozu Er keine Ermächtnis niedersandte“ (Sure 3 Vers 151)

Außer den drei syrischen Brüdern wurden in Dänemark laut der Hessenschau noch elf weitere Verdächtige festgenommen. Diese Terrorzelle steht in der Tradition vieler weiterer Anschlagsversuche. Seit 2001 haben Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden 17 große Terror-Anschläge des Politischen Islams vereitelt.

Damit sich die Politik in Deutschland endlich mit den Ursachen dieses Problems beschäftigt, hat die Bürgerbewegung Pax Europa im vergangenen Jahr einen Forderungskatalog an alle Bundestagsabgeordneten zur Auseinandersetzung mit Gewalt und Terror aus den Motiven des Politischen Islams geschickt. Die BPE wird weiter Druck auf alle Parteien ausüben, so dass dieses Thema hierzulande baldmöglichst nach dem Vorbild Österreichs und Frankreichs angepackt wird.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Valentinstag 1989: Todes-Fatwa von Khomeini gegen Salman Rushdie

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der Valentinstag ist eigentlich der Liebe gewidmet. Am 14. Februar 1989 sah dies Ajatollah Khomeini, Gründer und damaliges Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, aber ganz anders. Er rief in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten, alle Moslems weltweit zur Tötung des indisch-britischen Schriftstellers Salman Rushdie auf. Der „Grund“: Rushdie hatte 1988 seinen Roman „Die satanischen Verse“ veröffentlicht, in dem sein Hauptdarsteller Albträume hat, in denen sich die Lebensdarstellung des Propheten Mohammed widerspiegelt. Khomeini bewertete darin Äußerungen über den Propheten als „blasphemisch“ und „beleidigend“. Solche Todes-Fatwen sind Bestandteil der Scharia, dem Gesetz des Politischen Islams. In diesem Video (oben) aus der BPE-Reihe „Islam kompakt“ sind noch weitere ähnlich gelagerte Mordaufrufe gegen Kurt Westergaard, Jyllands Posten und Charlie Hebdo beschrieben.

Der Text der Todes-Fatwa gegen Rushdie ist sehr aufschlussreich. Darin ruft Khomeini „alle tapferen Muslime“ auf, Rushdie „schnell zu töten“, gleich „wo sie ihn finden“. Diese Formulierung entspricht auch den einschlägigen Tötungsbefehlen des Korans, beispielsweise 2:191 oder 9:5. Die Tötung von Rushdie solle allen „Ungläubigen“ eine Warnung sein, damit „niemals wieder jemand wage, die Heiligen des Islam zu beleidigen“. Das ist das 1400 Jahre alte Prinzip des Politischen Islams, durch Druck und Drohungen Kritik zu unterbinden, damit er sich ungestört weiter ausbreiten kann. Khomeini versprach auch , dass jeder, der bei dem Versuch, Rushdie umzubringen, selbst ums Leben komme, „ein Märtyrer“ sei, so „Allah es will“.

Wenn ein Moslem Märtyrer wird, erhält er das Versprechen, direkt ins Paradies zu kommen und mit 72 Jungfrauen belohnt zu werden, die ihm auf ewige Zeiten sexuell zu Willen sind. Als irdische Belohnung für die Tötung von Rushdie setzte die Islamische Republik Iran ein Kopfgeld von damals umgerechnet neun Millionen D-Mark aus.

Laut islamischen Recht, der Scharia, verfällt die Fatwa nach dem Tod des Verkünders. Aber alle Nachfolger von Khomeini, Ali Chamenei, Ali Akbar Rafsandschani und Hassan Rohani, verlängerten dieses Todesurteil gegen Salman Rushdie, das dadurch bis heute gültig ist. 2016 hat eine Gruppe von vierzig konservativen Medienorganisationen 600.000 Dollar gespendet, wodurch sich das Kopfgeld für Rushdie auf vier Millionen Dollar erhöhte. Hassan Rohani, der aktuelle Staatspräsident der Islamischen Republik Iran, bestätigte im Jahr 2009 die Todes-Fatwa gegen Rushdie:

„Wir sagen, dies ist die Pflicht der Moslems. Und diese Pflicht ist von Allah bestimmt worden, eine Ansicht nicht nur des Iran, sondern eine, die von allen muslimischen Gelehrten bekräftigt worden ist. Alle Moslems müssen auf die Erfüllung der Fatwa achten, es ist ihre Pflicht, sie zu verwirklichen, wenn es in ihrer Macht steht.“

In seinem Buch „Das politische Denken des Islam“ schrieb Rohani:

„Selbst wenn Salman Rushdie getötet wird, ist der Kampf nicht vorbei, sondern fängt an anderen Stellen, aus verschiedensten Anlässen an. So steht es auch mit unserer Bestimmung der Freiheit politischer Parteien oder der Frauenrechte, die der Interpretation des Westens abweicht. Der Kampf ist ein Kampf zwischen zwei Kulturen.“

Zur Erinnerung: Das sind Aussagen des aktuellen Staatspräsidenten der Islamischen Republik Iran, der der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 11. Februar 2019 zu ihrem 40-jährigen Bestehen gratulierte.

Diese Todes-Fatwa hatte weitreichende Folgen. Salman Rushdie musste abtauchen, sich einen Decknamen zulegen, in Isolation an ständig wechselnden Wohnorten leben, stand unter permanentem Schutz von Scotland Yard und hatte fast drei Jahrzehnte lang einen Leibwächter. Die Islamische Republik Iran brach am 7. März 1989 ihre diplomatischen Beziehungen zu Großbritannien ab und nahm sie erst ein halbes Jahr später wieder auf. Der italienische Übersetzer Ettore Capriolo wurde am 3.7.1991 in seiner Wohnung in Mailand durch Stiche verletzt und der japanische Übersetzer Hitoshi Igarashi am 11.7.1991 im Gebäude seines Büros an der Universität Tsukuba erstochen. Der norwegische Verleger, William Nygaard, wurde durch Schüsse schwer verletzt. Diese BBC-Dokumentation beschreibt die unglaublichen Vorfälle und geht auch auf den Valentinstag 1989 ein.

Gewaltspirale um die Mohammed-Karikaturen

Die Gewaltspirale um die Mohammed-Karikaturen begann am 30. September 2005, als die dänische Tageszeitung „Jyllands Posten“ 12 Zeichnungen abdruckte, die sich mit dem Propheten Mohammed und seiner Rolle in der islamischen Welt auseinandersetzen. Berühmtheit hat bis heute vor allem die des Zeichners Kurt Westergaard erlangt, die Mohammeds Kopf mit einem bombenähnlichen Turban zeigt, an dem eine Lunte glimmt.

Nach konkreten Mordplänen gegen ihn standen der Zeichner und seine Frau seit Ende 2007 unter massivem Polizeischutz. Sie mussten immer wieder umziehen und an geheimen Orten leben. Im Februar 2008 meldete der dänische Polizeigeheimdienst PET in der Stadt Aarhus die Festnahme von zwei Tunesiern und einem Dänen marokkanischer Abstammung, die die Ermordung von Westergaard geplant hatten.

Am Neujahrsabend 2010 drang ein moslemischer Asylbewerber aus Somalia mit einer Axt in das Haus von Kurt Westergaard ein, der sich im letzten Moment in sein Badezimmer einschließen konnte, das als Schutzraum ausgebaut war. Von dort aus verständigte er per Alarmanlage die Polizei, die den auf die Badezimmertür einhackenden Angreifer überwältigte. Im Wohnzimmer saß währenddessen schutzlos Westergaards fünfjährige Enkelin.

Weiteres Öl ins Feuer gossen Anfang 2006 die dänischen Imame Ahmad Abu Laban und Ahmed Akkari, die neben den originalen zwölf Karikaturen noch weitere veröffentlichten, die nicht aus der Zeitung Jyllands-Posten stammten. Diese hatten einen beleidigend-obszönen Inhalt und seien Imam Laban angeblich „zugeschickt“ worden. Unter anderem wurde ein betender Moslem dargestellt, der während des Gebetes von einem Hund bestiegen wurde. Daraufhin kam es weltweit zu Protesten moslemischer Organisationen, vom Boykott dänischer Produkte bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen mehr als 100 Menschen starben. Mehrere geplante Attentate, unter anderem Bombenanschläge, gegen die dänische Zeitung Jyllands Posten konnten von der Polizei gerade noch verhindert werden.

Am 7. Januar 2015 erfolgte in Paris ein Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, die die Karikaturen ebenfalls veröffentlicht hatte. Zwei algerischstämmige Moslems drangen in die Redaktionsräume ein, erschossen zehn Menschen, verletzten elf weitere Anwesende und ermordeten auf ihrer Flucht einen Polizisten.

Henryk M. Broder beschrieb das Wegducken vieler Politiker und Medien im Zusammenhang mit solchen Todes-Fatwen am 2.1.2010 in seinem Spiegel-Artikel „Im Mauseloch der Angst“:

Denn zwischen der Rushdie-Affäre und dem Karikaturen-Debakel war einiges passiert: 9/11, die Anschläge von London, Madrid, Bali, Jakarta, Djerba, die von manchen Kommentatoren ebenfalls als Ausdruck der Erniedrigung und Demütigung der islamischen Welt durch den Westen interpretiert wurden. Vor dieser Drohkulisse schien es vernünftiger und vor allem sicherer, „Respekt“ vor religiösen Gefühlen zu bekunden als auf dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu bestehen.

Henryk M. Broder sah schon 2010 voraus, dass diese Drohkulisse des Politischen Islams künftig dafür sorgen könnte, dass der Westen noch auf mehr verzichten könnte, um keine Eskalation der Gewalt zu provozieren: Beispielsweise das Tragen von Miniröcken, den Genuss von Schweinefleisch und die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

Wenn dieser Politische Islam nicht zeitnah in Europa für ungültig erklärt wird, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, dann dürfte es in Zukunft Gewaltexzesse geben, die das bisher Erlebte noch weit übertreffen. Beim weiteren Erstarken der Strukturen des Politischen Islams wird es in einigen Jahren nicht mehr möglich sein, Einschränkungen oder Verbote gegen verfassungsfeindliche Elemente dieser Ideologie auszusprechen, ohne dass es zu verheerenden Terror-Anschlägen kommt.

Anmerkung: Das Video ist auf dem neuen YouTube-Kanal „Stürzenberger BPE-Aufklärung“ erschienen. Durch das Abonnieren und Glocke aktivieren erhöht sich die Reichweite dieses neuen Kanals. Vielen Dank!


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Der Kampfbegriff „Islamophobie“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Wortschöpfung „Islamophobie“ wurde von Ayatollah Khomeini und seinen moslemischen Revolutionären in der Islamischen Republik Iran als politischer Kampfbegriff benutzt, um Kritiker ihrer Einführung von strengen islamischen Vorschriften und Gesetzen mundtot machen zu können.

In Europa ist der Begriff im Jahr 1997 einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, als die britische Anti-Rassismus-Stiftung „Runnymede Trust“ ihre Studie „Islamophobie, eine Herausforderung für uns alle“ veröffentlichte.

Seitdem wird dieses Schlagwort auch in Deutschland gerne von moslemischen Funktionären oder linken Politikern benutzt, um eine offene Debatte über den Islam zu verhindern und Kritiker der Zuwanderungs- und Integrationspolitik zu stigmatisieren. Indem man Islamkritikern eine „krankhafte Angst“ unterstellt, versucht man ihnen rationales Urteilsvermögen absprechen zu können und den Islam damit vor jeglicher Kritik zu immunisieren. So werden auch andere Menschen davor abgeschreckt, Kritik am Islam zu äußern, denn wer will sich schon vorwerfen lassen, an Ängsten zu leiden, geschweige denn, geisteskrank zu sein. Hier wird also auch mit hinterlistigen psychologischen Tricks gearbeitet.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Marie-Luise Anna Dreyer, Malu genannt, gab im Mai 2017 bei einem Fastenbrechen-Treffen in Mainz mit Moslems aus ganz Rheinland-Pfalz dieses genauso irrige wie folgenschwere Mantra heraus, nach dem sich die SPD bis heute richtet:

„Islamophobie muss wie Antisemitismus als Bedrohung des Zusammenlebens klar benannt und bekämpft werden.“

Damit sich die SPD noch mehr gegen Islamkritik immunisiert, setzte Dreyer dem Unfug noch eins drauf:

„Hass auf Muslime und Musliminnen wird zunehmend salonfähig. Deshalb müssen wir klar sagen: Für Islamophobie ist bei uns kein Platz!“

Der Politikwissenschaftler, Historiker und Journalist Tomas Spahn nahm diese in die völlig falsche Richtung führenden Aussagen am 9. Juni 2017 in seinem wichtigen Artikel „Von Phobien – Erklärung eines politischen Kampf-Begriffs“ bei haolam auseinander:

Da ist allem voran die wissenschaftliche Unsinnigkeit, Antisemitismus auf eine identische Ebene mit sogenannter „Islamophobie“ stellen zu wollen. Wie eingangs dargelegt, handelt es sich bei „Phobien“ in ihrem eigentlichen, medizinischen Sinne um Zwangsängste.

Entsprechende tiefgreifende Angstzustände, durch den Islam verursacht, mögen vielleicht bei versklavten und vergewaltigten jezidischen oder nigerianischen Mädchen anzutreffen sein – kaum aber beim Europäer.

Mit der Verwendung dieses Nonsense-Begriffs „Islamophobiker“ unternehmen sie gezielt den Versuch, jeglichen Kritiker an dieser frühmittelalterlichen Imperialismusphilosophie, die von ihrem oder ihren Schöpfern zwecks Unanfechtbarkeit in ein pseudoreligiöses Kleid gebettet wurde, als Psychopathen zu diffamieren.

Wer mehr als guten Grund hat, diesem Islam skeptisch gegenüber zu treten und seinen negativen Einfluss auf die Errungenschaften der einstmals aufgeklärten, vom klerikalen Diktat befreiten Europäer zu benennen – der soll gezielt zum Geisteskranken erklärt werden. Er ist ein „Islamophobiker“ – jemand, der völlig ohne reale Grundlage gemäß Malu Dreyer etwas „hasst“ – (wobei der Phobiker nicht hasst, sondern von Ängsten beherrscht wird, Frau Dreyer! Aber Begriffsverwirrung scheint ja Ihr Geschäft zu sein) – und für den deshalb in dieser Gesellschaft kein Platz ist, kein Platz sein darf!

Eine völlig richtige Analyse von Tomas Spahn. Jemand, der an einer Phobie erkrankt ist, leidet an unbegründeten Ängsten. Die Befürchtungen von Menschen, die sich der sachlich fundierten Islamkritik annehmen, sind jedoch sehr wohl begründet. Mit dem Kampfbegriff „Islamophobie“ setzt man sich jedoch gar nicht erst mit den realen Argumenten der Islamkritiker auseinander, sondern stempelt sie als geisteskrank ab, was sie für die öffentliche Diskussion disqualifizieren soll. Dies sieht auch Tomas Spahn so:

Es soll nicht einmal mehr möglich sein, über dieses Philosophiekonzept einer strafenden und rächenden, despotischen Gottesfigur zu diskutieren; sich sachlich mit all den Mord- und Unterwerfungsaufrufen des Koran auseinandersetzen zu können – wer immer es wagt, an diesem archaischen, totalitären Herrschaftskonzept Anstoß zu nehmen, wird durch Dreyer und Co zum Psychopathen, zum Geisteskranken erklärt.

Michel Houellebecq schrieb von „Soumission“ – und meinte damit eine unbewusste, schleichende Unterwerfung unter das Diktat der Kulturüberwinder aus dem Maghreb. Was Malu und ihre SPD machen, ist aber weitaus mehr. Es ist die aktive und vorsätzliche Unterstützung jener Unterwerfer – das gemeinsame Vorgehen gegen europäische Werte und Traditionen.

Tomas Spahn hat damit aufgedeckt, auf welch völlig falschen Grundlagen der Umgang der SPD mit dem Islam steht. Was eine verhängnisvolle Politik des Wegschauens und Tolerierens ausgelöst hat, die sogar bis zur Unterstützung des Politischen Islams geführt hat, der sich unter Merkel auch weite Teile der CDU angeschlossen haben. Linkspartei und Grüne sind ohnehin ideologisch auf dieser Linie.

Pascal Bruckner, einer der bedeutendsten Intellektuellen Frankreichs, hat im Jahr 2017 das Buch „Der eingebildete Rassismus – Islamophobie und Schuld“ geschrieben, das nun in der deutschen Fassung erschienen ist. Während es in deutschen Medien bis auf eine Rezension in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung weitestgehend verschwiegen wurde, hat in Österreich die Wiener Zeitung hierzu den hochinteressanten Artikel „Die Islamophobie-Keule“ veröffentlicht. Wuchtig und wortgewaltig enttarne ein französischer Star-Intellektueller den Kampfbegriff, der Kritik am Islam verhindern solle. Weiter ist dort zu lesen:

Im Mittelpunkt der vorliegenden Essay-Sammlung steht der Begriff Islamophobie, den Bruckner penibel als politischen Kampfbegriff beschreibt mit dem einen Daseinszweck, jede Kritik am Islam zu verunmöglichen. So schreibt er:

„Im Begriff Islamophobie verbinden sich zwei ganz verschiedene Bedeutungen: Die Verfolgung der Gläubigen, die überall ein Vergehen ist, und das Hinterfragen von Glaubensinhalten, das in jedem zivilisierten Land ein Recht ist. Unter dem Vorwand, die Muslime zu verteidigen, geht es also darum, jene Westler zum Schweigen zu bringen, deren Schuld darin besteht, Geschlechtergleichheit und Glaubensfreiheit zu postulieren. Ich will den Ausdruck Islamophobie madigmachen, ihn delegetimieren, Zweifel und Unbehagen an ihm verbreiten, ihn quasi in Anführungszeichen setzen und dadurch schwächen.“

Dieser unsägliche Begriff sollte solange argumentativ bekämpft werden, bis er für immer verschwindet. Kritik am Islam, insbesondere seinen politischen Bestandteilen, ist für das Überleben der freiheitlichen Demokratien geradezu eine Voraussetzung. Die Wiener Zeitung zitiert Pascal Bruckner weiter:

„Besonders seit der iranischen Revolution metastasieren der gewalttätige Dschihadismus und sein Bruder im Geiste, der islamische Fundamentalismus, unter dem Schutzschuld des Islamophobie-Vorwurfes im Westen. Während wir es mit den Dschihadisten aufnehmen, machen die Salafisten, die Wahabiten und die Moslembrüder ihre Spielzüge, setzen ihre Weltanschauung und ihre Bekleidungsvorschriften durch, zersetzen den Islam der Mitte und halten die moderaten Imame fern. Sie entscheiden die semantische Schlacht und den Krieg um die Köpfe für sich. 37 Jahre nach der iranischen Revolution hisst er überall seine Fahnen, verbreitet seine Sitten und erobert die Herzen einer Mehrheit der Gläubigen.“

Es wird höchste Zeit, dass diese Unterwanderung erkannt und mit politischen Maßnahmen bekämpft wird. Von linken Parteien ist das aber zu allerletzt zu erwarten, was auch Pascale Bruckner erkannt hat, wie die Wiener Zeitung dokumentiert:

Mit Recht widmet sich Bruckner auch der mehr als eigentümlichen Sympathie von Teilen der europäischen Linken für den Islam, gar den fundamentalistischen oder politischen Islam. „Was für einem eigenartigen Spektakel wohnen wir bei?“, schreibt er. „Man kann beobachten, wie frühere Priesterfresser vor dem Hintern der Islamisten in die Knie gehen.“ Seine Erklärung: Beide Strömungen eine der Hass auf die evidenten Erfolge von Marktwirtschaft, liberaler westlicher Demokratie und die hedonistische Attitüde des Westens genauso wie das Gefühl, in einer Sackgasse der Ideengeschichte gelandet zu sein; und das verbinde eben.

Eine stichhaltige Erklärung für den Schulterschluss vieler Linker mit dem Politischen Islam. Bei Wikipedia ist über die Positionen von Pascal Bruckner zu lesen:

„Wiederholt hat Bruckner das Konzept der Islamophobie kritisiert. Auf dem Hintergrund von Fremdenfeindlichkeit werde der Islam zur unantastbaren Sache aus Furcht, seine Kritiker könnten des Rassismus bezichtigt werden. Diese Haltung mache die gläubigen Muslime zu Opfern und entbinde sie von der Verantwortung der Gläubigen aller Art, für die Taten der eigenen Religion geradezustehen. Er verteidigt die Werte des laizistischen Frankreich und warnt vor der Wiederkehr des Fanatismus.“

Dieser Fanatismus hat sich in Frankreich wie in keinem anderen europäischen Land breitgemacht. Islamische Terror-Anschläge haben das Land in den letzten Jahren bis in seine Grundfesten erschüttert. Der sich dort jetzt endlich aufbauende politische Widerstand ist mehr als notwendig.

In Deutschland wurde immer wieder versucht, den Antisemitismus mit dem Kunstbegriff Islamophobie gleichzusetzen Henryk M. Broder reagierte darauf bereits am 12. Januar 2010 in seinem Artikel „Islamkritik ist nicht vergleichbar mit Judenhass“ in der Welt: Darin stellte er fest, dass die Kritik am Islam und die Angst vor Islamisten reale Hintergründe hätten:

Basiert der Antisemitismus also auf hysterischen Ängsten, Erfindungen, Projektionen und Neidgefühlen, hat die „Islamophobie“ eine reale Basis. Es sind die Terroranschläge islamischer Terroristen, die sich auf ihren Glauben berufen, es sind die in der Tradition verwurzelten Ehrenmorde, die mit den üblichen „Familiendramen“ nicht zu vergleichen sind, es ist das Wüten der Taliban in Afghanistan, es sind die von Muslimen begangenen Anschläge in Pakistan und im Irak, denen vor allem Muslime zum Opfer fallen, es sind die Kinderehen, die in Saudi-Arabien geschlossen werden, und die „Ehen auf Zeit“, die im Iran die Prostitution ersetzen; es sind die Steinigungen von Ehebrecherinnen, und es ist das Aufhängen von Homosexuellen; es ist das Beharren darauf, dass Islam „Frieden“ bedeutet, entgegen allem Augenschein; es ist die Mischung aus Barbarei und Hightech, derer sich Geiselnehmer bedienen, wenn sie die Hinrichtungen ihrer Geiseln als Video ins Netz stellen.

Ebenfalls in der Welt erschien am 28. Oktober 2014 der Artikel: „Islamophobie? Wir nennen es Aufklärung!“ des österreichischen Journalisten und Buchautors Oliver Jeges, der als Sohn einer österreichischen Mutter und eines ägyptischen Vaters in Wien aufgewachsen ist. Jeges schreibt:

Es muss in einer modernen Gesellschaft ohne Einschränkung erlaubt sein, Ideen und Ideologien schlecht zu finden und zu kritisieren. Ob Kommunismus oder Kapitalismus, Vegetarismus oder Feminismus, ob Christentum oder eben Islam. Hunderte von Jahren gingen unsere Vorfahren sprichwörtlich durch die Hölle, damit wir heute dieses Recht der freien Meinungsäußerung genießen. Und nun sollen wir es revidieren? Weil Muslime sich beleidigt fühlen?
Wenn man bedenkt, dass in diesen Tagen nur von jenen, die permanent als „islamophob“ gebrandmarkt werden, echte und ernst zu nehmende Kritik kommt, dann muss man geradezu islamophob sein. Wenn profunde Kritiker wie der Politologe Hamed Abdel-Samad, die Soziologin Necla Kelek, die Politikerin Ayaan Hirsi Ali, der Neurowissenschaftler Sam Harris allesamt „islamophob“ sein sollen, wie ihnen gerne unterstellt wird, dann waren Aufklärer wie Voltaire, Bertrand Russell und Sigmund Freud allesamt „christophob“.

Wenn Ayatollah Khomeini einst unverschleierte Frauen als „islamophob“ bezeichnete, dann muss man es als aufgeklärter Humanist im Hier und Heute ebenso sein. Ja, jede Frauenrechtlerin, jeder Totalitarismuskritiker und Antifaschist müsste es sein. Jeder Menschenrechtler und Friedensapostel auch.

Zu sagen: Der gute Islam bedeutet Frieden, einen schlechten Islam gibt es hingegen nicht, entlarvt die Islamvertreter und Islamversteher als Blender und Täuscher. Solange die islamische Welt unentschlossen, uneindeutig und abwartend gegenüber radikalen Tendenzen vorgeht, solange sie nicht zugeben will, dass der Islam auch eine kriegerisch-politische Seite hat, so lange ist es ein gesamtislamisches Problem. So lange darf man auch Islam und Islamismus vermischen. Oder um es mit den Worten Aiman Mazyeks zu sagen: Mit „Islamophobie“ hat das alles nichts zu tun. Wir nennen es Aufklärung!

Die Initiative Liberaler Muslime in Österreich formuliert es noch deutlicher. So sei „die Islamophobiekeule ein niederträchtiges Werkzeug radikaler Islamisten“. Die „Austria Presse Agentur“, Österreichs größtes Portal für multimediale Presseinformationen, hat deren Standpunkte am 20. April 2016 verbreitet:

Islamkritik und Meinungsfreiheit können niemals Islamophobie oder Rassismus sein. Vielmehr verstecken sich radikale Islamisten hinter diesem künstlichen Begriff. Sie wollen mit der Islamophobiekeule jegliche Kritik und Meinungsfreiheit in Europa verhindern und einen Feldzug gegen Kritiker starten. Ja, wir haben Angst.

Es handelt sich um eine europaweite konzertierte Kampagne gegen die Meinungsfreiheit, der sich alle aufgeklärten Menschen und liberalen Muslime in den Weg stellen müssen. In der Vergangenheit waren derartige Äußerungen und Veranstaltungen in Europa meist dazu angetan, unter dem Deckmantel des Kampfbegriffes „Islamophobie“ jegliche Kritik am Islam und an radikalen Islamisten wie der Muslimbruderschaft, Millî Görüs, Atib oder Salafisten im Keim zu ersticken.

Der Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich, Amer Albayati, bekräftigt:

Den Befürwortern, Stimmungsmachern und Organisatoren dieser gefährlichen Kampagne sei einmal mehr gesagt, dass es niemals Islamophobie sein kann, wenn man im Rahmen der Meinungsfreiheit offenkundige Fehlentwicklungen kritisiert. Dem in ganz Europa zu beobachtenden Versuch, mit diesem von dubiosen Islamisten erfundenen Kampfbegriff Kritiker mundtot zu machen. Dem werden wir liberalen Muslime mit aller Macht entgegentreten.

Auch Dr. Thomas Tartsch, Politikberater und Terror-Experte, äußert sich kritisch zum „Kampfbegriff Islamophobie“:

Es hat sich Islamophobie zu einem inhaltslosen Kampfbegriff entwickelt, der im politischen Diskurs instrumentalisiert wurde, um jede legitime Kritik am Islam als Religionssystem mit spezifischen kulturellen Ausprägungen sozial zu stigmatisieren, da diese Kritik bestimmte Islamauslegungen und islamistische Akteure thematisiert. Diese Instrumentalisierung dient auch den Vertretern des organisierten ideologischen Islam, die damit ihre politischen Zielvorstellungen durchsetzen wollen. Islamophobie wurde erstmals von den iranischen Mullahs 1979 benutzt, um angeblich nicht islamische Bekleidung bei Frauen zu kritisieren.

Dr. Gerhard Engelmayer, Vorsitzender des Freidenkerbundes Österreich und des Zentralrates der Konfessionsfreien, warnt eindringlich:

Der Islamophobie-Begriff stammt von Ayatollah Khomeini und bezeugt die in muslimischen Ländern häufige Paranoia als Folge eines schwachen Egos. Phobie ist der medizinische Ausdruck für einen krankhaften Wahn. Islamophobe sind demnach geisteskrank. Damit wird Islamophobie zum Schimpfwort. Richtig ist vielmehr, dass Atheisten selbstverständlich allen Religionen kritisch gegenüber eingestellt sind, wozu es sichtlich auch jeden Grund gibt. Vor allem gilt im humanistischen Atheismus der Basis Respekt allen Menschen gegenüber, während Atheisten in den Augen der konservativen Muslime von Gott verdammt sind und daher der Verachtung und oft der Verfolgung preisgegeben sind. Das ist völlig inakzeptabel und lebensbedrohlich.

Islamkritik ist also in der Sichtweise des Freidenkerbundes lebensnotwendig, was wir von der Bürgerbewegung Pax Europa genauso sehen. Aber dieser Kampfbegriff „Islamophobie“ wird bis heute immer noch verwendet, was in zweierlei Hinsicht unverantwortlich ist: Zum einen immunisiert er den Islam gegen Kritik und fördert Islamisierungsprozesse. Zum anderen spült er Wasser auf die Mühlen von denjenigen Moslems, die sich in ihrem totalitären Gedankengut der Unfehlbarkeit des Islams bestätigt fühlen und auf Kritik am Islam mit verbaler und physischer Gewalt reagieren, die sie als Selbstverteidigung auslegen. Wir fragen uns:

Wo bleibt der Aufschrei von Wissenschaftlern, die diesen pseudo-wissenschaftlichen Begriff argumentativ auseinandernehmen?

Wo bleiben die Demokraten und Menschenrechtler, die lautstark gegen den damit verbundenen Angriff auf die Meinungsfreiheit protestieren?

Wo bleiben die Töchter und Söhne der Aufklärung, die Freigeister, die dafür kämpfen, dass sich jeder Mensch frei und kritisch seines eigenen Verstandes bedienen darf, und das in der geistigen Auseinandersetzung mit allem und jedermann?

Wo bleibt der Aufschrei all derer, die gegen die Menschenverachtung und Barbarei von Nationalsozialismus und Kommunismus kämpfen und sich in Hinblick auf Kritik am Politischen Islam, der aufgrund seiner religiösen Komponente eine nochmals gesteigerte geistige Vereinnahmung des Menschen bewirkt und noch mehr Sprengkraft als die zuvor genannten totalitären Ideologien besitzt, einen Maulkorb verpassen lassen sollen?

Warum wohl gibt es im deutschen und englischen Sprachgebrauch nicht die Begriffe „Judentumphobie“ oder „Christentumphobie“?

Fragen über Fragen, auf deren Beantwortung wir von der Bürgerbewegung drängen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.