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Wer einen anderen nicht zu Wort kommen lassen, sich mit seinen Argumenten nicht auseinandersetzen und sich nicht fragen will, ob dieser Andersdenkende womöglich legitime Interessen vertritt, hat in einer Gesellschaft, die sonst so stolz auf ihren (möglichst herrschaftsfreien) Diskurs und ihre »Toleranz« ist, ein Legitimationsproblem: Er muß irgendeinen rhetorischen oder ideologischen Dreh finden, sich von seinen Toleranzpflichten freizuzeichnen, und typischerweise geschieht dies dadurch, daß man dem Andersdenkenden intellektuelle oder moralische Defizite unterstellt. Read more


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Bislang kann man den Begriff des “rechten Glaubens” noch verwenden, vermutlich ist es aber nicht mehr lange hin, bis man sich aufgefordert sieht zu erläutern, dass damit keine politische Richtung sondern mit dem Begriff “recht” eine etwas ältere Form von “richtig” gemeint ist. Mit diesem Begriff wird man sich dann immer noch dem Vorwurf des Fundamentalismus ausgesetzt sehen … aber zumindest nicht dem, “rechts” zu sein. Für diesen Zusammenhang, rechtgläubig oder konservativ katholisch und politisch konservativ verortet zu sein, gibt es aber einen neuen Kampfbegriff, der sich vor allem durch seine Unschärfe auszeichnet: Der “Rechtskatholik”. (Fortsetzung auf papsttreuerblog.de)


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Die Geburtenraten der Völker Europas liegen seit langem unter dem zur Bestandserhaltung nötigen Wert, und da die Politik die keineswegs alternativlose Entscheidung getroffen hat, diese Tendenz nicht durch geeignete familien- oder sozialpolitische Maßnahmen umzukehren, sondern sie als Passepartout-Argument für eine Politik der offenen Grenzen zu benutzen, werden sie auch die Kontrolle über ihre eigenen Länder verlieren. Sie werden, sofern nicht doch noch eine Umkehr stattfindet, zahlenmäßig weiterhin abnehmen, in den eigenen Ländern in die Minderheit gedrängt werden und schließlich verschwinden. Read more


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Seitdem sich die Zahl der unter dem Stichwort „Asyl“ nach Deutschland strömenden Ausländer dramatisch erhöht hat, werden plötzlich andere Wörter verwendet. War bei der ersten großen Asylkrise Anfang der neunziger Jahre noch von „Asylanten“ die Rede, wechselten die Behörden zum vermeintlich persönlicher klingenden Wort des „Asylbewerbers“. Kritiker des Asylmißbrauchs verwendeten das Schlagwort „Scheinasylant“ – dieser Debatte wollten Politiker semantisch ausweichen, ohne das Problem der massenhaft mißbräuchlichen Asylanträge zu beheben. Read more


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Dem Wortsinne nach ist eine Bevölkerung keine Personengesamtheit, sondern ein Vorgang, nämlich der des Bevölkerns, und es liegt eine gewisse subtile Logik darin, daß der altehrwürdige Begriff »Volk« gerade in dem Moment aus der politischen Sprache der BRD verschwindet, in dem Deutschland, wie alle anderen Länder des Westens, von Menschen bevölkert wird, die bzw. deren Vorfahren aus ganz anderen Weltgegenden stammen. Read more


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Rassismus – Bezeichnete ursprünglich die Benachteiligung und Geringschätzung eines Menschen aufgrund seiner Rasse, wird heute aber stillschweigend umgedeutet: Als »Rassismus« gilt heute bereits die Feststellung, daß es überhaupt so etwas wie Rassen gibt. […] Versteht man »Rassismus« im traditionellen Sinne, so dürfte es schwierig sein, ein Volk zu finden, das weniger rassistisch ist als das deutsche.
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Da »rechts« und »links« aufeinander bezogene Komplementärbegriffe sind, ist jeder Standpunkt, der nicht links ist, automatisch entweder rechts oder kein Standpunkt. »Kampf gegen Rechts« heißt im Klartext: Kampf gegen alles, was nicht links ist. Es widerspricht diesem Befund nicht, daß es Menschen gibt, die sich als nicht links verstehen und trotzdem den »Kampf gegen Rechts« unterstützen. Sie betreiben Appeasement im verächtlichen Sinne des Wortes, das heißt: Sie füttern das Krokodil in der Hoffnung, als letzter gefressen zu werden. Read more


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Mit Blick auf die Zustände im Mittelmeer sprechen fast alle Medien von der „Flüchtlingskatastrophe“. Das ist Unsinn, der Begriff des Flüchtlings ist in Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention klar definiert: „Flüchtling ist eine Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt und wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann.“ Nur auf wen dies zutrifft ist ein Flüchtling. Alles andere sind Eindringlinge – und somit fast alle, die aus Afrika übersetzen. Sie sind so wenig ‚Flüchtlinge’ wie die Deutschen, die auf RTL oder Pro7 ihr Glück im Ausland suchen. (Gefunden auf nicolaus-fest.de)


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»Toleranz« kommt vom lateinischen »tolerare« und heißt so viel wie »dulden«, »ertragen«. Sobald zur Toleranz aufgerufen wird, wissen wir also, daß das, was da toleriert werden soll, etwas Unangenehmes ist, das man sich nicht selbst ausgesucht hat und auch nicht ausgesucht hätte. Eine Tugend ist Toleranz nur insofern, als in westlichen Gesellschaften Pluralität, etwa im Bereich politischer Meinungen, wissenschaftlicher Hypothesen oder miteinander konkurrierender Unternehmen nicht nur in Kauf genommen wird, sondern ausdrücklich erwünscht ist, weil sie zugleich eine Konkurrenz um Problemlösungsstrategien ist und dazu beiträgt, Entwicklungsdynamiken zu entfesseln. Read more


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Der österreichische Staatskanzler Metternich, der grundsätzlich jede nationale Bewegung bekämpfte, kommentierte einst die entstehende italienische Nationalbewegung mit dem verächtlichen Satz, Italien sei bloß ein geographischer Begriff. Von seinem Standpunkt als Hüter des österreichischen Kaiserthrons war dies konsequent, denn nationale Bewegungen waren zugleich demokratische Bewegungen, die die Nation als politisches Stereotyp konstituieren und den Staat in die Verantwortung gegenüber dem Volk nehmen wollten. Von Metternichs Standpunkt betrachtet gab es im Grunde kein Volk, es gab bloß Untertanen, und die Länder, in denen diese Untertanen zufällig lebten, gehörten nicht ihnen, sondern dem Monarchen und waren aus dessen Sicht folglich rein geographische Begriffe. Read more


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Matthias Heine mag den Begriff Gutmensch nichtIn den 90er Jahren haben wichtige Leute und ihre weniger wichtigen Hinterherläufer alles daran gesetzt, die Debatte über grassierenden Asylbetrug zu ersticken, die Deutschland damals ziemlich heftig durchgeschüttelt hat. Sie wollten, dass so viele Ausländer wie möglich ins Land kamen, daher musste das Gerede über den Betrug beendet werden. Read more


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imageWeshalb die Olympischen Spiele 2024 in Berlin ausgetragen werden sollen? Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (Foto) führte scheinbar schlagende Argumente ins Feld: „Wir alle beklagen ja auch mitunter, in welche Städte oder Regionen große Veranstaltungen gegeben werden, gerade in diesen Tagen, wo es ja auch internationale Konflikte gibt, nach den Anschlägen in Paris, dass wir auch sagen, wir wollen als weltoffene, tolerante Metropole in unsere Stadt, in unser Land einladen zu friedlichen Spielen“, bekräftigte der SPD-Mann im Deutschlandfunk. Read more


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