"In einer Religion hat Politik nichts zu suchen"

Erfurt: Pakistaner bestätigt BPE-Aufklärung über Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Bei der Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) am vergangenen Freitag in Erfurt hat sich viel Denkwürdiges ereignet. Mehrere modern eingestellte Moslems und auch ein Aussteiger meldeten sich am Mikrofon zu Wort. Ein türkischstämmiger stand dazu, dass er den Islam voller Überzeugung verlassen habe. Ein Afghane bestätigte, dass es gefährliche Bestandteile im Islam gebe. Ein pakistanischstämmiger, der sich als deutscher Patriot bezeichnete, stellte fest, dass die BPE keinerlei „Hetze“ betreiben würde, sondern nur berechtigt warne (siehe Video oben).

Der Redebeitrag dieses Mannes ist einer der Höhepunkte der diesjährigen BPE-Tour. Es lohnt sich, diese Viertelstunde ganz anzusehen. Er widerlegt auch den immer wieder vorgebrachten Vorwand von fundamental eingestellten Moslems, man könne den Koran „nur auf arabisch“ verstehen. Der Deutsche mit pakistanischen Wurzeln sagt ganz klar, dass dies natürlich in jeder Sprache möglich sei, alles andere wäre ja extrem unsinnig. Er bestätigte, dass viele bedenkliche Befehle wie zum Beispiel das Schlagen von widerspenstigen Frauen in ihm stünden.

Es könne nicht sein, dass unsere Demokratie von Allahu-Akbar-schreienden Menschen bedroht werde. Moslems sollten sich den deutschen Gepflogenheiten anpassen und sich freuen, hier viele Freiheiten genießen zu können. Staat und Religion müssten unbedingt strikt getrennt werden.

Er schlug vor, sich die guten Sachen aus dem Koran herauszupicken und dessen negative Elemente in den Gedanken wegzustreichen. Ob das freilich ausreicht, steht auf einem anderen Blatt. Er berichtete, dass sich die Ahmadiyya wörtlich an den Koran halten würden, was für ihn auch der Grund gewesen sei, dort auszutreten. Eine junge 20-jährige Ahmadiyya, die einen Deutschen zum Freund gehabt hätte, sei von ihrem Vater, Onkel und Bruder erwürgt worden.

Ein Verbot des Politischen Islams sei seiner Meinung nach aber zu radikal. Er setze auf Aufklärung und Bildung, dass die 1400 Jahre alten Befehle heute nicht mehr anzuwenden seien. Man dürfe heute nicht mehr eins zu eins nach dem Koran, sondern nach der Logik leben. In seiner früheren Heimat würden die Pakistaner moderner leben als die bei uns Eingewanderten, die sich stärker auf ihre religiösen Traditionen besinnen würden.

Diese hochinteressanten Diskussionen, die sich bei den BPE-Kundgebungen ergeben (hier der gesamte Livestream aus Erfurt bei EWO), müssten eigentlich über die großen TV-Sender einem Millionenpublikum zugänglich gemacht werden, damit endlich das große Problem des Politischen Islams in den Fokus der Öffentlichkeit gerät und die verantwortlichen Politiker dieses Landes an die Lösung dieser existentiellen Gefährdung herangehen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: 195. Pegida Dresden

An diesem Montag um 18.45 Uhr ist es wieder: Die Mutter aller Pegidas, nämlich die aus Dresden, trifft sich zum 195. Mal am Wiener Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Zwei Tage vorher fand im Rahmen der „Widerstandsachse Mitteldeutschland“ am Stadtbrunnen in Cottbus eine Demonstration von „Zukunft Heimat“ mit Dr. Christoph Berndt statt (Video hier). Wir wünschen gute Unterhaltung!




Die Woche COMPACT: Dresden und der Nazinotstand

Droht Dresden der Ausnahmezustand. Ja, wenn man einen Beschluss des örtlichen Stadtrates ernst nimmt. Für dessen linke Mehrheit ist die Metropole an der Elbe nämlich ein Notstandsgebiet. Was genau gemeint ist, erfahren Sie in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT. Das sind die Themen im Einzelnen: Nazinotstand – Wie Dresdens Bürger eingeschüchtert werden / Prüffall oder Opfer? – Die AfD und der Geheimdienst / Asyl und kein Ende? – Berlin plant weitere Flüchtlingsunterkünfte / Ein Jahr im Maximilianeum – Die Bilanz der Bayern-AfD.

Beherrschen rechtsradikale Schlägerbanden die Straßen Dresdens? Ist jeder Spaziergang am Elbufer lebensgefährlich? Zumindest im Stadtrat der sächsischen Landeshauptstadt scheinen manche Abgeordnete dies zu glauben. Sie erklären nun offiziell den Nazinotstand. Doch was hat dieser Beschluss zu bedeuten?

In der AfD geht die Angst um, seit die Partei im Winter durch den Verfassungsschutz zum Prüffall erklärt wurde. Eine Beobachtung, so jedenfalls die Befürchtung, könnte die Oppositionsführerin im Bundestag viele Mitglieder und Wähler kosten. Verhindern soll das eine vor einem Jahr eingesetzte Arbeitsgruppe. Kritiker meinen jedoch, das Gremium könnte vor allem eine Kommission zur inneren Säuberung sein, begründet mit der Angst vor dem Geheimdienst. Jetzt hat die AfD-Spitze Bilanz gezogen.

Zumindest der Krieg in Syrien, wo ein Großteil der Flüchtlinge her kam, ist in weiten Teilen des Landes vorbei. Dennoch bleiben offenbar viele Asylanten praktisch dauerhaft in Deutschland. Offiziell ist vor allem von Integration, nicht von Rückführung die Rede. Wie viele verfügen denn bislang über eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung.

Seit einem Jahr hat auch Bayerns Landtag eine AFD-Fraktion. Mit 10,2 Prozent zog die Alternative damals in das Maximilianeum ein. Aufgefallen ist die Fraktion seither nicht nur mit positiven Schlagzeilen, sondern auch inneren Auseinandersetzungen. Doch wie bewerten die Abgeordneten selbst ihre ersten zwölf Monate. COMPACT-Reporter Stefan Bauer hat einige von ihnen gefragt.




Der CO2-Steuer-Hammer

Der Staat schröpft die Bürger wegen CO2. Was kostet das Klimaschutzgesetz jeden Einzelnen? Was passiert mit Autos und Heizungen? Welche Auswirkungen hat es auf die Wirtschaft in Deutschland? Michael Mross im Gespräch mit Christian Hiss.




Video: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Weimar

Am Freitag noch in Erfurt (PI-NEWS berichtete), am Samstag schon wieder in Weimar – der Aufklärungstrupp der Bürgerbewegung Pax Europa um PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist auch bei seiner letzten Station im Rahmen der Deutschlandtour nicht kleinzukriegen. Ob es in der Goethe- und Schillerstadt auch zu solch hitzigen Debatten wie in Erfurt kommt, bleibt abzuwarten. Lassen Sie sich überraschen und verfolgen Sie von 11 bis 18 Uhr den Livestream von EWO-Online. Viel Vergnügen!




Jürgen Braun: Grüne wie Claudia Roth sind eine Schande für dieses Parlament

Der Bundestag hat am Donnerstag erstmals einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „30 Jahre UN-Menschenrechtskonvention – Kinderrechte weltweit schützen und verwirklichen sowie internationales Engagement verstärken“ beraten. Für die AfD-Fraktion hielt dazu der baden-württembergische Abgeordnete Jürgen Braun eine Rede, die es in sich hatte.

Er warf den Grünen vor, die Familien zu spalten und Kinder und Eltern gegeneinander aufbringen zu wollen. Braun wörtlich: „Das aber ist das typische Kennzeichen von totalitären Diktaturen, auch und gerade in Deutschland. Zwei deutsche Diktaturen haben Kinder gegen Eltern aufgebracht. Zwei deutsche Diktaturen haben Kinder politisch missbraucht. Die totalitäre grüne Weltuntergangssekte treibt dieses schreckliche Spiel weiter. Sie machen Kindern Angst vor dem Weltuntergang – das ist Ihr Geschäft.“

Wenn es nach den Grünen gehe, solle sich der Staat immer stärker in funktionierende Familien einmischen. „Das ist das Ziel der Grünen. Den geschützten Raum für die Entwicklung des Kindes wollen die Antragsteller nicht“, so Braun. Vielmehr sei der Antrag der Grünen sogar grundgesetzwidrig, denn nach Artikel 6 sind die Rechte der Kinder über die Rechte der Familien geschützt. Neue Kinderrechte würden dieses Grundrecht im Wesensgehalt verändern, was nach Artikel 19 nicht erlaubt ist. Wörtlich heißt es dort: „In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.“

Und dann knüpfte sich Jürgen Braun noch die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth vor und den Antisemitismus der Grünen. Er verwies auf einen Artikel in der Jerusalem Post mit dem Titel „Wie die deutschen Grünen den iranischen Antisemitismus salonfähig gemacht haben“. In dem Artikel ist ein Foto von Claudia Roth, mit Kopftuch, geduckt unter den Bildern von Ayatollah Khomeini und anderen radikalen Judenhassern zu sehen. Braun: „Eilfertig und unterwürfig begrüßte sie einen der schlimmsten Feinde Israels, Larijani. Genau dieser Larijani leugnete auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Holocaust ganz ungeniert.“

Und weiter: „Die Grünen – die Partei der ganz, ganz großen Heuchelei! Und alle Parteien hier im Hohen Hause – außer der AfD – alle sind in Koalitionen Partner dieser Grünen Partei des Antisemitismus. Grüne wie Claudia Roth gehören zum parlamentarischen Arm der internationalen Feinde Israels – eine Schande für dieses Parlament. Wenn unliebsame Ausschußvorsitzende für Petitessen abgewählt werden können – wenn nach Ihrer Ansicht das Grundgesetz so eine Willkür erlaubt, dann ist die sofortige Abwahl der Abgeordneten Roth als Vizepräsidentin nicht nur möglich, sondern zwingend.“




Laut Gedacht #149: Clans in Berlin – Wem gehört Neukölln?

Spielotheken, Wettbüros, Friseurläden und Shisha-Bars sind typische Etablissements Berliner Clans. Geschäfte dieser Art stehen bei der Polizei schon lange im Fokus. Entsprechende Razzien gehören mittlerweile zur Wochenroutine in Neukölln. Doch dagegen formiert sich Widerstand.




Der Mythos der objektiven ARD

Von MARKUS GÄRTNER | Die ARD hat mal wieder metertief in die Trickkiste der Propaganda gegriffen. „Das Gerede von der fehlenden Meinungsfreiheit an den Hochschulen“, so wurden wir gestern auf skandalöse Weise in der Sendung „Kontraste“ belehrt, „es ist ein Mythos“.

Die Beweisführung für diesen Unsinn bewegte sich auf dem Niveau eines Neuntklässlers. Eingangs der Sendung wurden wir darüber aufgeklärt, dass „im Land der Dichter und Denker … offenbar einige Denker nicht mehr ganz dicht“ seien. Versehen wurde diese polemische Aussage mit dem Hinweis, dass in deutschen Hörsälen „viel Mumpitz“ zu hören sei. Das war die Steilvorlage für das, was in dem völlig einseitigen und unprofessionellen Beitrag folgte:

Kurzportraits von drei Wissenschaftlern, die so bescheuert und durchgeknallt dargestellt wurden, dass man nur eine Schlussfolgerung ziehen konnte: wenn solche Leute sowas sagen dürfen, dann muss ja alles paletti sein in punkto Meinungsfreiheit. Den Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera ließ man etwas gegen Schwule sagen. Gezeigt wurde auch ein Abwasser-Experte mit einem Hang zu „Verschwörungen“ sowie der Politikwissenschaftler Martin Wagener, der um ganz Deutschland herum gerne eine Mauer bauen würde und dessen Buch der BND durchleuchtet hat. Heraus kam das eingangs zitierte Fazit.

In dem ganzen Beitrag kam nicht ein einziger Kritiker jener Zustände an unseren Hochschulen vor, deren wachsende Denkverbote im April diesen Jahres der Deutsche Hochschulverband mit dem Hinweis beklagt hatte, widersprechende Meinungen müssten „respektiert und ausgehalten werden. Differenzen zu Andersdenkenden sind im argumentativen Streit auszutragen – nicht mit Boykott, Bashing, Mobbing oder gar Gewalt“.

Das Mobbing des AfD-Mitbegründers und Volkswirtschaftlers Bernd Lucke bei dessen Antrittsvorlesung an der UNI Hamburg im Oktober wurde in dem Beitrag am Anfang kurz gezeigt. Von den vielen Fällen an deutschen Universitäten, wo Redner und Diskussionsteilnehmer ausgeladen oder gar nicht erst eingeladen wurden und Professoren wegen geplanter Referate erheblich unter Druck gesetzt wurden, wurde kein weiterer gezeigt.

Macht nichts. Denn in dem Buch „Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Feinde“ mit einem Vorwort vom Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes Bernhard Kempen kann man das alles nachlesen. Das Team von Kontraste scheint dieses Buch übersehen oder ignoriert zu haben. Kempen warnt in seinem Vorwort: „Fakten und Lehrmeinungen zu diskreditieren, weil sie nicht den eigenen Überzeugungen entsprechen, rührt aber an der Substanz der Institution Universität“. Das hört sich doch ganz anders an als in dem Kontraste-Beitrag, wo die Einschränkung der Meinungsfreiheit an den Universitäten schlicht, banal und verlogen zum „Mythos“ erklärt wird.

Und für so etwas zahlen wir im Jahr mehr als acht Milliarden Euro Zwangsgebühren.


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Wir leben in einer Schizokratie

Von MARKUS GÄRTNER | Der Wahnsinn in diesem Land nimmt kein Ende, er wird nur stetig höher dosiert.

Die Grundrente, die sich als fauler Kompromiss zur Lebensverlängerung der GroKo erweist, soll unter anderem durch die Finanztransaktionssteuer finanziert werden. Im Klartext: Angehende Rentner zahlen für bedürftige Rentner mit einer Abgabe, die mal für große Spekulanten gedacht war, nach der Finanzkrise aber nie auf den Weg kam und jetzt kleinen Aktionären den letzten Weg verbaut, der ihnen in einer Nullzins-Welt bleibt, um ihre Ersparnisse zu erhalten: dem Aktiensparen.

Aber der Wahnsinn geht weiter. Zum Beispiel, wenn uns Mainstream-Medien im völligen Widerspruch zur großen Mehrzahl der „Sonntagsumfragen“ suggerieren wollen, „eine Mehrheit des Bürgertums“ warte „ungeduldig“ auf eine Schwarz-Grüne Regierung. Oder wenn Stadtwerke in Deutschland SOS-Tweets absetzen und auf den Knien Hinweise erbitten, wo es noch „ein Plätzchen“ zum Bau von Windkraftanlagen gibt? Diese Bitte wird an eine Leserschaft gerichtet, die in Deutschland bereits 1.000 Bürgerinitiativen organisiert hat, weil sie den Wind-Wahnsinn leid ist.

Oder, wenn die AfD als Saboteur hingestellt wird, der den Bundestag „missbraucht“, weil er es wagt, die Regierung zu stellen, zu kritisieren, ihr Steine in den Weg zu legen. Was sonst ist denn Opposition im Parlament eines demokratischen Staates? Dass dies als Sabotage dargestellt wird, kommt daher, dass wir seit bald zwei Jahrzehnten von GroKos regiert werden, die jegliche Opposition im Parlament ausschalten und Kritik nicht mehr gewöhnt sind.

Diesen und vielen weiteren Wahnsinn – der oft in altem Gewand, aber mit immer höherer Dosierung daherkommt – zeigt dieses Video…


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)




Stephan Brandner: „Es ist eine Blamage für die Altparteien“

Am Mittwoch wurde der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner von den Altparteien als Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bundestag abgesetzt (PI-NEWS berichtete). Noch am selben Tag sprach er mit dem YouTuber Oliver Flesch. „Es ist eine Blamage für die Altparteien“, sagt der 53-jährige Jurist angesichts der Tatsache, dass vor ihm auch schon Rainer Brüderle (FDP), Johannes Kahrs, Karl Lauterbach (alle SPD) und Winfried Mack (CDU) den Begriff „Judaslohn“ in den Mund genommen haben. Keine Spur von Enttäuschung oder gar Verbitterung über die Absetzung, Brandner vielmehr wie gewohnt im Angriffsmodus.




Israel unter Raketenbeschuss des Islamischen Dschihads aus Gaza

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Seit Dienstag Morgen wird Israel aus dem Gazastreifen mit bisher knapp 200 Raketen beschossen. Die Einschläge gehen bis Tel Aviv, so dass dort erstmals seit dem Gaza-Krieg 2014 Schulen und Betriebe geschlossen werden mussten. In einigen Gebieten dürfen Versammlungen mit mehr als 100 Teilnehmern aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres nicht stattfinden. Grenzorte haben teilweise den Zugverkehr eingestellt.

Ohne das israelische Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel), das viele Raketen abfing, hätte es sicherlich mehr Verletzte oder gar Tote gegeben. Wenige Stunden vor dem Beschuss hatten Israels Sicherheitskräfte in einer gezielten Aktion einen Anführer des Islamischen Dschihad im Gazastreifen getötet.

Sein Name: Baha Abu Al Ata. Er sei verantwortlich für die meisten Aktivitäten des palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen und eine tickende Zeitbombe gewesen, wie die Armee mitteilte. Er habe Terrorattacken angeführt, sich persönlich an ihnen beteiligt und versucht, durch Raketenbeschuss, Scharfschützenfeuer und das Senden von Drohnen israelische Zivilisten und Soldaten zu töten.

Abu al Ata soll unter anderem für die intensiven Raketenangriffe Anfang Mai und am 1. November, bei dem ein Haus in der israelischen Stadt Sderot getroffen wurde, sowie Ende August auf ein Musikfestival in Sderot verantwortlich gewesen sein. Es ist seit 2011 bekannt, dass der Iran diese islamische Terror-Organisation finanziell unterstützt:

Die extremistische Agenda des Islamischen Jihad garantiert ihm umfassende finanzielle Hilfe aus dem Iran, die auf mehrere Millionene Dollar im Jahr geschätzt wird. Diese Unterstützung erlaubt es der palästinensischen Terrororganisation, große Mengen an Waffen durch unterirdische Tunnel entlang Gazas Grenze mit Ägypten zu schmuggeln sowie „al-Quds“-Raketen herzustellen, die eine ähnliche Schlagkraft besitzen wie die Kassams.

Auch der Spiegel bestätigte im Mai dieses Jahres, dass der Islamische Dschihad der „verlängerte Arm Teherans“ sei:

Iran mischt auch im Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern aktiv mit. Erst am vergangenen Wochenende feuerten die im Gazastreifen herrschende Hamas und die noch militantere Gruppe Islamischer Dschihad fast 700 Raketen von dort auf Israel ab. Der Islamische Dschihad ging Ende der Siebzigerjahre – nach der Islamischen Revolution in Iran – aus dem lokalen Ableger der ägyptischen Muslimbruderschaft hervor, den Paten der Hamas. Der Islamische Dschihad gilt seither als verlängerter Arm Teherans.

Hier ein weiteres Video, das den Raketenterror deutlich macht, der die israelische Bevölkerung in Schrecken versetzt. Getreu nach dem Koran-Befehl „Werft Schrecken in die Herzen der Ungläubigen“:

Der Raketenabwehrschild Iron Dome ist für das kleine Land, das seit Jahrzehnten einem hochaggressiven Feind gegenübersteht, enorm wichtig:

In Deutschland befinden sich zig zehntausende Moslems, die ebenso wie die radikalen Hamas-Fans im Gazastreifen extrem israelfeindlich und judenhassend eingestellt sind. Durch die schrankenlose Masseneinwanderung aus islam-fundamentalistischen Ländern sind seit 2015 eben auch die heftigen Spannungen rund um den Nahost-Konflikt massiv in unser Land eingedrungen. Bei der BPE-Kundgebung am vergangenen Samstag in Stuttgart konnte man dies eindrucksvoll beobachten:

Besonders bezeichnend die Äußerungen des syrischen „Flüchtlings“ in diesem Video:

„Wir sind die neuen Deutschen“
„Merkel hat uns eingeladen“
„Bürgerkrieg in Deutschland“

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, wie sich die Zustände auf unseren Straßen in den nächsten Jahren weiter verschlimmern werden.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Karlsruhe: Üble Verleumdung auf Flugblatt gegen Stürzenberger

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Seitdem wir mit der Bürgerbewegung Pax Europa zur Aufklärung über den Politischen Islam auf Deutschland-Tour sind, schreibt die Mainstream-Presse bei fast jedem Artikel darüber die Falsch-Information von Wikipedia ab, ich sei „mehrfach wegen Volksverhetzung“ verurteilt. Ich wurde vielmehr in Deutschland noch nie rechtskräftig wegen Volksverhetzung verurteilt. Die einzige rechtskräftige Verurteilung erfolgte in Österreich, und zwar wegen „Verhetzung“. Mein „Vergehen“ war, dass ich den Ex-Moslem Nassim Ben Iman zitiert hatte.

Bei dieser öffentlichen Hexenjagd geht es immer nach dem gleichen Prinzip vor: In keiner Stadt stellen sich die vermeintlichen „Qualitäts“-Journalisten den Fakten zum Politischen Islam, sondern gehen der sachlichen Diskussion um das unerwünschte Thema aus dem Weg, indem sie den Überbringer der schlechten Botschaft stigmatisieren.

Bei den linken Gegendemonstrationen zu den BPE-Kundgebungen werden diese rein zur Herabwürdigung des Andersdenkenden gedachten Behauptungen ebenfalls regelmäßig auf Flugblättern in Umlauf gebracht. Aber in Karlsruhe erfolgte am 8. November eine weitere Steigerung dieser linken Diffamierungskampagne, indem ein Wisch mit der dreisten Lüge verteilt wurde, ich sei wegen „gewalttätigen Übergriffen“ verurteilt.

Unfassbar. Ich wurde in den zehn Jahren, in denen ich jetzt öffentlich bei über 350 Kundgebungen und Infoständen auftrat, schon geschlagen, beworfen, bespuckt, beleidigt und unzählige Male mit Mord bedroht. In all diesen Situationen habe ich niemals mit Gewaltanwendung geantwortet. Und jetzt wird solch ein ehrverletzender Schmutz in die Welt gesetzt. Immerhin stand auf diesem Pamphlet ein Impressum, im Gegensatz zu Stuttgart einen Tag später, als ein gegen mich gerichteter Antifa-Zettel anonym gehalten war, was wir auch umgehend anzeigten, worauf die Polizei einschritt.

Die für das Karlsruher Flugblatt verantwortliche Person Ulrike W. wird nun für diese Verleumdung und üble Nachrede nach § 186 und § 187 Strafgesetzbuch zur Rechenschaft gezogen. In ihrer Hetzschrift beleidigte sie mich zudem als „extrem rechten Islamhasser“, der „seinen Islamhass durch die Straßen brüllt“, „gegen Flüchtlinge hetzt“ und „Personen persönlich mit Beleidigungen angeht“. Genau das Gegenteil ist richtig.

Dazu kommt die weitere unwahre Darstellung, ich sei bei dem Bagida-Spaziergang im Januar 2015, als 1500 Menschen in München auf der Sonnenstraße unterwegs waren, „zusammen mit der NPD öffentlich aufgetreten“. Es war vielmehr so, dass einige NPD-Funktionäre in der Dunkelheit weit hinten in der Masse, von uns unerkannt, herumliefen. Hätten wir sie identifiziert, wären sie von uns als unerwünschte Personen an das Ende des Demonstrationszugs verwiesen worden. Mehr lässt das Versammlungsrecht nicht zu, denn erst bei klaren Störungen kann man Personen ausschließen.

In dem wahrheitswidrigen Pamphlet wird auch noch PI-NEWS als „verfassungsfeindlich“ verleumdet. Zu meiner Überraschung fand sich darin aber tatsächlich auch noch etwas ansatzweise Positives: So müssten sich Linke „mit dem Islam auch kritisch auseinandersetzen“. „Als Antifaschist*innen“ würde man „jegliche islamistische und regressive Bewegungen ablehnen“. Diese „Strömungen“ werden als „menschenfeindlich, freiheitsgefährdend und manchmal sogar als antisemitisch“ betrachtet.

Aber da liege „der Unterschied“ zwischen einer „antifaschistischen Intervention“ und „Stürzenbergers Hasspredigten“. Man unterstellt mir, dass ich „Muslim*innen pauschal als islamistisch und gefährlich“ darstellen würde, was nachweislich nicht stimmt. Diese Linken sagen genauso wie wir auch, dass Kritik „präzise formuliert“ werden müsse und sich nicht „gegen Menschen muslimischen Glaubens an sich“ richten dürfe, sondern „gegen islamistische Strömungen, die ganz klar bekämpft“ werden müssten.

Wenn sie jetzt noch den Begriff „Islamismus“ durch „Politischer Islam“ ersetzen, dann kommen die sogenannten „Antifaschist*innen“ langsam an den Kern des Problems. Und wenn sie mit der wahrheitswidrigen Diffamiererei gegen uns aufhören, dann kann irgendwann vielleicht sogar ein Dialog über diese existentielle Gefahr beginnen. Die uns schließlich alle bedroht, egal, ob man politisch links, rechts oder in der Mitte steht.

Die Linken und Linksextremen dieses Landes müssen in jedem Fall zu spüren bekommen, dass sie in ihrem geradezu wahnhaften „Kampf gegen Rechts“ nicht weiter ungestört rechtswidrig herumfuhrwerken können. Der totale Irrsinn zeigte sich in Karlsruhe, als uns faktisch argumentierenden demokratischen Aufklärern über eine totalitäre Ideologie ein Transparent mit dem Aufdruck „Pogrome verhindern, bevor sie passieren“ entgegengehalten wurde:

Manche Linksgestörte wittern eben überall menschenmordende Nazis, auch wenn bei der entsprechenden Kundgebung aus Solidarität eine Israel-Fahne gehisst ist und man vor dem gefährlichen Nazi-Islam-Pakt warnt, der gerade auch wieder eine Renaissance erfährt. Es müsste sich mittlerweile eigentlich auch zu dem letzten linken Hinterwäldler herumgesprochen haben, dass wir erklärte und entschiedene Gegner des National-Sozialismus sind.

Hier der Livestream aus Karlsruhe von „Europäischer Widerstand Online“ (EWO), in dem viele spannende Diskussionen zu sehen sind und der schon über 17.000 Zuschauer hat:

Zum letzten Veranstaltungs-Wochenende dieses Jahres sind wir am kommenden Freitag von 12-19 Uhr beim Lutherdenkmal am Anger in Erfurt und am Samstag von 11-18 Uhr auf dem Frauenplan beim Goethehaus in Weimar. Von beiden Kundgebungen wird es auch wieder eine Übertragung von EWO geben.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Das „Brandheiß“Team: Miazga im Hoch und Brandner unter Beschuss

Von EUGEN PRINZ | „Alles was mal nass war, wird auch wieder trocken“, eröffnet Corinna Miazga gegen Ende der aktuellen Folge von „Brandheiß“ ihrem verblüfften Co-Moderator. „Wie meinst Du das?“ erkundigt sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner, (Noch-) Vorsitzender des Rechtsausschusses des Bundestags.

„Das weiß ich auch nicht, wie ich es meinte“, entgegnet Miazga mit unschuldigem Blick.

Landesvorsitzende Corinna Miazga – Weißwürste statt Streit 

Dieser locker-humorvoll eingestreute Spruch ohne wirklich tieferen Sinn, spiegelt das momentane  Seelenleben der AfD-Bundestagsabgeordneten und YouTuberin wider. Corinna Miazga hat derzeit einen Lauf. Erst kürzlich zur Vorsitzenden des bayerischen AfD-Landesverbandes gewählt, ist es ihr schon nach kurzer Zeit gelungen, den zerstrittenen Haufen in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Das zeigte sich auch auf dem Landesparteitag in Greding am vergangenen Wochenende. Wo sonst Hauen und Stechen angesagt ist, wurden alle Punkte bereits am Samstag so zügig und diszipliniert abgearbeitet, dass der Sonntag gar nicht mehr benötigt wurde.

„Aufgrund großer Disziplin und Kompromissbereitschaft haben die Mitglieder auf dem heutigen Landesparteitag alle Tagungsordnungspunkte noch vor 20:00 Uhr erfolgreich abgearbeitet. (…)

Aus diesen Gründen findet am morgigen Sonntag, den 10.11.2019 keine Fortsetzung des Parteitags statt, der Parteitag ist beendet. (…)

Stattdessen offeriert der Landesvorstand morgen ab 9:30 ein Weißwurstfrühstück  (…)

(Verlautbarung von Corinna Miazga nach dem Ende des Landesparteitags) 

Weißwürste statt Streit – die neue Landesvorsitzende macht einen guten Job. Man kann nur hoffen, dass ihr das auch weiterhin gelingt, denn sie ist ein Glücksfall für den bayerischen AfD-Landesverband. Der politische Gegner tut sich schwer mit ihr. Die „Nazi-Keule“ geht nicht bei Miazga und durch ihre sympathische und offene Art ist sie auch für AfD-Skeptiker wählbar. Die junge Frau aus Oldenburg mit Wohnsitz im niederbayerischen Straubing hat das Potenzial, für ihre Partei Wahlergebnisse herauszuholen, wie sie sonst nur in den neuen Bundesländern erzielt werden. Sollte es die bayerische AfD schaffen, weiterhin mit ihrer neuen Landesvorsitzenden harmonisch zusammenzuarbeiten und die internen Querelen auf Dauer hinter sich zu lassen, wird bei der CSU bald lautes Heulen und Zähneklappern zu hören sein.

Stephan Brandner – lediglich ein Zwischentief

Ein ebenso begabter Politiker und heller Kopf ist MdB Stephan Brandner. Zu Beginn der aktuellen Folge von „Brandheiß“ kündigt er an, dass er in der nächsten Sendung wohl nicht mehr Vorsitzender des Rechtsausschusses sein wird. Der Grund: Er hat das Bundesverdienstkreuz für Udo Lindenberg als „Judaslohn“ bezeichnet (PI-NEWS berichtete). Nun soll er abgewählt werden – ein Novum in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte.

Den Ausdruck „Judaslohn“ haben schon viele Politiker vor ihm benutzt, darunter die Bundestagsabgeordneten der GRÜNEN Jerzy Montag und Dr. Thomas Gambke, sowie der SPD-„Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach, um nur einige zu nennen. Bei denen war das vollkommen in Ordnung. Benutzt jedoch ein AfD-Politiker diesen bildungssprachlichen Ausdruck, ist der Teufel los.

Das Bundesverdienstkreuz für Udo Lindenberg IST ein Judaslohn!

Man kann Brandners Aussage nur von Herzen zustimmen. Udo Lindenberg hat mit seiner Musik, falls man diese so bezeichnen mag, in Deutschland viel Geld verdient. Geld, das jene für seine Platten und CDs ausgegeben haben, die jetzt von der amtierenden Bundesregierung ins Unglück gestürzt werden.

Es wäre für jemanden wie Udo Lindenberg, der sich als politischer Musikmacher versteht, die verdammte Pflicht, das öffentlich und bei jeder Gelegenheit anzuprangern.

Das tut der Günstling des Systems jedoch nicht. Er schweigt, verrät damit seine Fans und nimmt den Lohn für sein Schweigen – seinen Judaslohn – in Form eines Ordens von jenen in Empfang, die er öffentlich an den Pranger stellen sollte. Ob die Handlungsweise Lindenbergs in seinem Charakter begründet oder dem jahrelangen, exzessiven Alkoholmissbrauch geschuldet ist, bleibt dahingestellt.

Wenn das Bundesverdienstkreuz zum Mal der Schande wird

Ein wirklicher Schaden ist jedoch dadurch nicht entstanden, da aus der Hand solcher Politiker das Bundesverdienstkreuz zum Mal der Schande degeneriert und nichts mehr mit Ehrung zu tun hat. Es ist der Lohn für den Verrat am eigenen Volk. Daher hat Brandner vollkommen Recht und es war richtig von ihm, das zu artikulieren.

Danke dafür!

Und auch wenn er jetzt einen vorübergehenden Rückschlag hinnehmen muss, werden sicherlich in der Zukunft noch bedeutendere Aufgaben auf ihn warten, als der Vorsitz des Rechtsausschusses.

„Brandheiß“ Folge #14: 

Neben all dem Trubel wurde auch noch die aktuelle, die 14. Folge von „Brandheiß“ abgedreht. Hier der Inhalt der Sendung:

Die aktuelle Plenarwoche startet mit einer Aktuellen Stunde am Mittwoch auf Verlangen der AfD-Fraktion zum „Neutralitätsgebot im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Der Donnerstag ist überschattet von medizinischen Notfällen im Bundestag und mehreren Sitzungsunterbrechungen sowie einem Sitzungsabbruch wegen Beschlussunfähigkeit. Eine Aussprache zum Vorschlag von Jens Spahn zur Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung folgt auf eine Vereinbarte Debatte – Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt. Ebenfalls am Donnerstag fand eine Aktuelle Stunde – Gegen Hassrede und Hasskriminalität statt. Zum Schluss folgt am Freitag die Debatte zu 30 Jahre Mauerfall.

Die Debatten der Sendung im Einzelnen:

Die nächste Folge wird am 18. November 2019 ausgestrahlt.

» YouTube-Kanal von Corinna Miazga


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Twitter Account des Autors.




Stuttgart: Polizei beendet linken Lärmterror gegen BPE-Kundgebung

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Überall in Deutschland merken immer mehr Linke, dass der Politische Islam sie und ihre grundlegenden Wertevorstellungen ebenfalls bedroht. Gleichzeitig registrieren sie, dass die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) absolut nicht als Feindbild taugt, denn sie ist ebenfalls anti-faschistisch und anti-nationalsozialistisch. Gegen Wiedergründungsmitglieder der Weißen Rose und intensive Warner vor den Gefahren jeglicher totalitären Ideologie die typischen Antifa-Slogans zu plärren, ist angesichts der Faktenlage komplett idiotisch und beweist einen rein destruktiven Störwillen. Sehr viele Linke haben das offensichtlich begriffen und wollen sich auf der Straße gegen uns nicht lächerlich machen.

In Stuttgart war es daher bei der BPE-Kundgebung am vergangenen Samstag lange Zeit angenehm ruhig, so dass der hochnotwendige Austausch mit den Bürgern stattfinden konnte. Auf dem Platz befanden sich mehrheitlich patriotisch und islamkritisch eingestellte Bürger mit gesundem Menschenverstand, wie zuletzt auch in Frankfurt, wo sich das massive Polizei-Aufgebot letztlich als völlig unbegründet erwies.

Aber gegen 16 Uhr kam dann doch noch ein Rest-Aufgebot an linksextremen Wirrköpfen, die mit lautem Einsatz eines Megaphons ihre an dieser Stelle völlig deplazierten Slogans abspulten. Zuvor hatte in Stuttgart eine Kurden-Demo gegen die Militär-Offensive der Türkei in Nordsyrien stattgefunden, die von Linken unterstützt worden war. Von dort kam dann diese kleine Restetruppe von etwa 20 augenscheinlich unbelehrbaren Figuren.

Wir wiesen die Polizei mehrmals darauf hin, dass diese widerrechtliche Störung einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz bedeutet, den wir keinesfalls hinnehmen werden. Es dauerte zwar eine knappe Viertelstunde, aber dann griff die Polizei doch durch (siehe Video oben ab Minute 13:20). Es ist enorm wichtig, dass bei jeder Kundgebung das geltende Recht konsequent durchgesetzt wird und die linksextremen Antidemokraten, die nur auf Unterdrückung anderer Meinungen ausgerichtet sind, deutlich in ihre Schranken verwiesen werden.

Kenner der Stuttgarter Szene meinten, dass sie dort noch nie so schnell und so klar einen Polizei-Eingriff gegenüber „Anti“-Faschisten erlebt haben. Der Wind scheint sich auf der Straße so langsam zu drehen und die Bürgerbewegung Pax Europa wird dies auch durch die konsequente Fortführung ihrer Deutschland-Tour im kommenden Jahr weiter vorantreiben.

Der Zuspruch zur BPE wird ebenfalls immer größer. In Stuttgart sind 15 Bürger neue Mitglieder geworden, gut zwei Dutzend haben Anträge mitgenommen. Rund um unseren Pavillon fanden interessante Gespräche mit Sympathisanten statt, von denen nicht wenige internationale Wurzeln haben. Beispielsweise christliche Armenier und Aramäer aus der Türkei, Christen aus Griechenland und Serbien, ein Hindu aus Indien und ein Iraner, die alle ihre persönlichen Erfahrungen von der Unterdrückung durch den Politischen Islam berichteten. Auch eine Islam-Aussteigerin fand sich bei uns ein. Sogar aus anderen Bundesländern kamen Patrioten nach Stuttgart, einer vom 600 Kilometer entfernten Bremen.

Zwei reisten aus der Schweiz an und schlugen vor, dass im kommenden Jahr auch dort einige Kundgebungen stattfinden sollten. Sie boten sich an, diese vor Ort zu organisieren, was wir sehr gerne annehmen. Das Mutterland des Minarettverbots habe ich in bester Erinnerung, nachdem auch dessen geistiger Vater Oscar Freysinger im Frühjahr 2010 Christian Jung und mich in seine Heimat in die Walliser Berge eingeladen hatte, wo wir ein hochinteressantes Interview mit ihm führen konnten.

Besonders hat mich gefreut, dass auch aus meiner Heimat Franken einige Unterstützer gekommen sind, unter ihnen Gernot Tegetmeyer aus Fürth, der an diesem 9. November an den Fall der Mauer vor 30 Jahren erinnerte und aufzeigte, dass wir mittlerweile in Deutschland teilweise wieder Zustände haben, die an die unheilvollen Zeiten der DDR erinnern:

Den Livestream von Europäischer Widerstand Online (EWO) aus Stuttgart haben bisher über 41.000 Zuschauer angesehen. Am kommenden Freitag sind wir von 12-19 Uhr beim Lutherdenkmal am Anger in Erfurt und am Samstag von 11-18 Uhr auf dem Frauenplan beim Goethehaus in Weimar. Von beiden Veranstaltungen wird es auch wieder eine Übertragung von EWO geben.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Wolfgang Effenberger über den Wahnsinn unserer Tage

Von MARKUS GÄRTNER | Der Zeitgeist ist links. Der Zeitgeist ist Ehe für alle. Der Zeitgeist ist Greta Thunberg. Der Zeitgeist ist Kampf gegen den Nationalstaat. Aber kann man das so schlicht sagen? Wir haben den Ex-Soldaten, Historiker und Autor Wolfgang Effenberger befragt, wie er den Zeitgeist sieht.

Herausgekommen ist dieses hochinteressante Gespräch. Effenberger antwortet mit einer Analogie: „Der Zeitgeist fördert eine geistige Einstellung“, sagt er, „damit man so in der Zeit schwimmt, wie es sich der Bademeister vorstellt“. Dieses Zeitgeist-Drehbuch dient dazu, „Massenphänomene loszutreten, um die Menschen zu einem Verhalten zu bringen, das den Bademeistern gefällt“.

Als den wichtigsten Punkt in diesem Drehbuch der Massenmanipulation sieht Effenberger den seit 100 Jahren laufenden Versuch, größere Institutionen zu zerstören, um die Welt zu fragmentieren und die Herrschaft über die Menschen zu erleichtern: „Vor 100 Jahren war es das Ziel der Finanzelite, die Dynastien hier auf dem Kontinent zu zerstören“. Die Absicht dahinter: man kann leichter hineinregieren und Regime-Change machen. „In einer Monarchie ist Regime-Change recht schwierig“, fügt Effenberger hinzu, „also brauche ich die Republiken. Aber auch da ist Regime-Change schwierig. Also muss man die nächste Stufe zünden. Und die nächste Stufe ist jetzt: no borders, no nations, weg mit den Nationalstaaten, hin zum Einheitsstaat“.

Im Rahmen dieser Erklärung knöpft sich Effernberger in diesem Gespräch auch die bewusst geschürte Hysterie um den Klimawandel vor. „Seit Jahrmilliarden gibt es ständig Klimawandel, vor 11.000 Jahren war über uns 100 Meter Eis. Das Klima kann man nicht schützen, was wir tun müssen, ist Umweltschutz.“


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „Privatinvestor Politik Spezial“)