Klartext von Markus Gärtner

Macht Merkel doch noch weiter?

Von MARKUS GÄRTNER | Tut sie’s? Tut sie’s nicht? Im Bundestag wird gerätselt, auch im Rest der Republik: ob Angela Merkel weitermacht. Noch zwei Monate bis zum CDU-Parteitag. Aber da wird nur ein neuer Vorsitzender der Partei gewählt.

Der muss dann zwar auch bereit sein, als Kanzlerkandidat anzutreten, wie Armin Laschet sagt, aber es ist ja keineswegs sicher, dass Laschet dann beweisen kann, was er meint. Keiner der Kandidaten für den CDU-Vorsitz und die Kanzlerkandidatur ist eine sichere Wette.

In Bonn, Berlin und anderswo im Land kursieren die wildesten Theorien. Willy Wimmer sagt, selbst Ursula von der Leyen könne aus dem Hut gezaubert werden, da Wahlen – in diesem Fall zum CDU-Vorsitz – ja hierzulande nichts mehr zählen und mit der CDU-Vorsitz-Personalie die Kandidatur-Frage nicht automatisch beantwortet ist, siehe auch Manfred Weber und Ursula von der Leyen.

Gleichzeitig halten einige an der Prognose fest, die ewige Kanzlerin könne es dem russischen Präsidenten nachmachen und einfach immer weiter regieren, nach dem Motto: wir haben sowieso keine überzeugenden Kandidaten – und alles andere wäre „unverzeihlich“ in diesen schwierigen Zeiten.

Irgendwo zwischen Merkels Verfügung, politischer Magie und ausgemachter Manipulation liegt die Zukunft des kommenden Kanzlerkandidaten der Union. Und wer sich das Karussell der aktuellen Kandidaten für den CDU-Vorsitz genau ansieht, wie wir in diesem Video, dem kommen schlimmste Befürchtungen…


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)




Video: Islamaufklärung mit Stürzenberger in München

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Das Münchner Kreisverwaltungsreferat hat der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) am Dienstag die Durchführung der Kundgebung am Marienplatz von 16-20 Uhr bestätigt. Aufgrund der sich gerade in München verschärfenden Situation mit Corona-Infektionen gibt es einige zusätzliche Auflagen, beispielsweise das Tragen von Masken. Ausnahme: Die jeweiligen Redner, wenn sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Personen einhalten. Die ursprünglich beantragte Dauer von sieben Stunden wurde als derzeit zu viel bewertet und nach Absprache auf vier reduziert.

Bei dieser Kundgebung führen wir neue Videos vor, die die Problematik des Politischen Islams veranschaulichen: Der weltweit wohl bekannteste Islamkritiker Hamed Abdel-Samad ist ebenso dabei wie das „Urgestein“ Peter Scholl-Latour, der in einer Aufnahme aus dem Jahre 1991 auf den totalitären politischen Bestandteil des Islams hinweist.

Diese Kundgebung stellt auch den Beginn der Herbst-Tour der BPE dar. Am Samstag geht es in Erfurt weiter, wo die Ahmadiyya um den thüringischen Sprecher Mohammad Suleman Malik ihr Unwesen treibt. Malik verleumdet der Kritiker des Politischen Islams gerne als „Nazis“ und Faschisten“ udn kündigte an, dass bald jedes Dorf eine Moschee heben werde. Am Montag bildet die Kundgebung in Dresden vor der Frauenkirche von 12-15 Uhr gewissermaßen einen „Auftakt“ zur um 18:45 Uhr folgenden Pegida-Veranstaltung.

Da ich am 7.10. in Hamburg vor Gericht gezerrt werde, weil ich es doch tatsächlich gewagt habe, das Scharia-Tötungsgebot für Apostasie bei einer Rede in Hamburg anzusprechen, gibt es einen Tag danach am 8.10. auf dem Gänsemarkt in der Hansestadt eine ganz offensichtlich hochnotwendige siebenstündige Aufklärungskundgebung über genau diese gefährlichen Bestandteile des Politischen Islams. Auch damit es endlich aufhört, dass Kritiker des Politischen Islams wegen des Aussprechens der Fakten juristisch drangsaliert werden. Am darauffolgenden Wochenende fahren wir nach Baden-Württemberg und tragen unsere wichtigen Informationen am 16.10. in Bruchsal und am 17.10. in Pforzheim den Bürgern vor. Weitere Städte sind in Planung.

Hier der Kundgebungstrailer von Europäischer Widerstand Online, der am Marienplatz ab 15:55 Uhr auch wieder einen Livestream sendet:


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




AfD-Film: Ein Blick hinter die Kulissen der Bundestagfraktion!

In einem eigenproduzierten Film, der heute um 19 Uhr Premiere feierte, eröffnet die AfD dem Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen der Bundestagsfraktion und zeigt, wie die Partei versucht, die Interessen der Bürger in einer Plenarwoche des Deutschen Bundestags zu vertreten. Weil die stärkste Oppositionskraft möglichst transparente Arbeit abliefern will, gehört dazu auch, dass der Wähler einen Einblick in die tägliche Arbeit der AfD-Abgeordneten, die sich nicht nur auf das „Absitzen“ im Bundestag beschränkt, erhält. Viel Vergnügen bei 13 Minuten AfD intern!

 

 




Eingesperrt sind wir die besseren Untertanen

Von MARKUS GÄRTNER | Die Medien preisen das Home Office. Aus gutem Grund. Da sie in der Mehrzahl von reichen Leuten, Hedgefonds und politisch beeinflussten Holdings gelenkt werden, puschen sie eine Entwicklung, die Firmen hohe Bürokosten spart und zuhause, bei den Menschen, den Flächenverbrauch steigert, was die Häuser- und Mietpreise weiter ansteigen lässt.

Ohnehin verbringen wir immer mehr Zeit unseres Lebens in unseren Wohnungen, wegen Onlinekäufen, Streaming-Angeboten, reduzierter Mobilität und neuerdings sogar Internet-Arztbesuchen oder gar dem Online-Studium.

Wir werden zu Käfig-Menschen, die kaum noch aus dem Haus kommen. Lediglich zehn Prozent unserer Zeit verbringen wir noch draußen, wie eine Velux-Studie nahelegt.

Eine solche Gesellschaft von „Couch Potatoes“, die kollektiv am Sofa oder Bildschirm klebt, produziert hervorragende Untertanen. Man kann sie pausenlos überwachen und kontrollieren und sie in Ruhe ausplündern.

Die fragmentierte Gesellschaft verabredet sich nicht zu Widerstand, sie ist der digitalen Kontrolle wehrlos und pausenlos ausgeliefert. Der Homo Home Office ist für die Regierenden der perfekte neue Mensch, dem das Soziale ausgetrieben wird und den man nach Belieben konditionieren und ausbeuten kann…


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)

 




Mariana Harder-Kühnel: Null Toleranz für Kinderschänder

Die AfD verlangt härtere Strafen für Kindesmissbrauch. Das Strafmaß muss voll ausgeschöpft werden. JA TV im Gespräch mit Mariana Harder-Kühnel von der AfD-Fraktion im Bundestag. In der neuen Folge „Kuppeltalk“ geht es um Familie, Kinder und das gestörte Verhältnis der Linken und Grünen zu Kindern.




JF-TV-Spezial mit Prof. Bhakdi: Ruf nach Verhältnismäßigkeit

Deutschland im Spätsommer 2020: Die monatewährende Coronakrise hat das Land gestresst, gezeichnet, gespalten. Während sich der Großteil der Bevölkerung offenbar mit der „neuen Normalität“ arrangiert, wächst die Zahl derer, die die „alte Normalität“ wiederhaben wollen.

Ist die massive Außerkraftsetzung von Grundrechten wirklich nötig zur Bekämpfung des Coronavirus? In dieser Sendung analysiert JF-TV aktuelle Zahlen zur angeblichen zweiten Welle und untersucht die derzeitige medizinische Relevanz von Covid-19.

Es wird ein Blick geworfen auf ein Land, das mit noch rigideren Maßnahmen genauso wenig Erfolg hat und es wird auf die Kernforderungen der Anti-Corona-Demonstranten geschaut.

Höhepunkt der JF-TV-Spezial-Sendung ist aber ein ausführliches Gespräch von JF-TV-Reporter Marco Pino mit dem Bestseller-Autor, Infektionsepidemiologen und Corona-Kritiker der ersten Stunde, Professor Sucharit Bhakdi.




„Steht zusammen, engagiert euch und geht weiter auf die Straße“

Am Sonntag demonstrierten in Düsseldorf tausende Menschen der Querdenken-Bewegung gegen die restriktiven Corona-Maßnahmen der Regierung (PI-NEWS berichtete). Eine der Rednerinnen war die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete der AfD, Iris Dworeck-Danielowski.

Die 42-jährige Mutter zweier Kinder appellierte an die Teilnehmer, sich nicht trennen zu lassen, sondern gemeinsam für die Freiheit auf die Straße zu gehen. Sie unterstrich die Bedeutung des meta-politischen Raums, ohne den es keine Veränderung gäbe.

Angesichts des politischen Machtkartells und der erstarrten Parteiendemokratie empfahl sie den Zuhörern (im Video bei 10:02 min): „Geht weiter auf die Straße, geht natürlich auch wählen, engagiert euch. Aber seid nicht so naiv zu glauben, dass dieses System, wie es jetzt ist, durch eine parlamentarische Opposition grundlegend verändert werden kann.“

Daraufhin kam ein Demonstrant zur Bühne gelaufen und rief laut: „Wie denn dann? Sagen Sie doch mal die Lösung!“ Dworeck-Danielowski: „Die Lösung ist, diesen Weg, den wir jetzt gehen, weiterzugehen. Dass wir uns nicht spalten lassen, dass dieses Schwert irgendwann stumpf wird.“

Es werde immer wieder von den Herrschenden versucht, jeden Protest im Keim zu ersticken, indem man sagt: es sind Verschwörungstheoretiker, es sind Nazis, das sind die Falschen, das sind die Klimaleugner oder sonst was. „Steht zusammen und kämpft weiter, für diesen vermeintlich kleinen gemeinsamen Nenner. Weil dieser gemeinsame Nenner ist nicht klein, er ist groß. Wir stehen hier alle gemeinsam für unsere Freiheit und das ist das, was mir am meisten am Herzen liegt.“

Die Kölnerin erhielt für ihre bewegenden Worte starken Applaus und wurde nach der Veranstaltung von vielen Teilnehmern gelobt. Es wird wohl nicht ihr letzter Auftritt bei einer Querdenken-Demo gewesen sein…




Anwalt bereitet Sammelklage gegen Drosten & Co. vor

Der deutsch-amerikanische Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich berichtet in diesem Video-Interview mit dem früheren Münchner Radiomoderator Markus Langemann (clubderklarenworte.de) von einer Sammelklage von Geschädigten der Corona-Politik. Es habe vor der Pandemie im Mai 2019 ein Treffen von Merkel, Spahn und Drosten, dem RKI, einem Vertreter der WHO, der Bill & Melinda Gates-Stiftung und des Welcome Trust gegeben. Es gäbe dazu ein Video.

Fuellmich, Mitglied im Corona-Ausschuss, castet seit Monaten eine hochkarätige Rechtsanwaltsmannschaft zusammen. Unter den Beratern befinden sich Experten, die eine Sammelklage von nie gekanntem, historischem Ausmaß vorbereiten.

Der gebürtige Bremer selbst ist zugelassener Anwalt in den USA und in Deutschland. Seine Habilitationsschrift hat er über den „Anglo-Amerikanischen Trust und das deutsche Treuhandrecht“ verfasst.

Fuellmich ist ein juristischer Hochkaräter, der nach Untersuchungen von einem betrügerischen Vorgehen von Prof. Christian Drosten und seinem Umfeld überzeugt ist. Er bringt es auf den Punkt: „PCR-Tests können und dürfen Infektionen nicht feststellen. (…) Ohne PCR-Test keine Pandemie.“




Der Kampf gegen den Niedergang des Westens

Der belgische Historiker David Engels hat mit seinen Büchern hohe Wellen geschlagen, zuletzt vor sechs Jahren mit dem Bestseller „Auf dem Weg ins Imperium“, in dem er historische Parallelen zwischen der jetzigen EU und dem Niedergang der ausgehenden Römischen Republik deutlich machte. Große Beachtung fand auch „Renovatio Europae“, in dem Engels 2019 sein Plädoyer für einen Neubau Europas hielt.

Engels sieht den Westen im Niedergang und erwartet einen (rasch nahenden) inneren Zusammensturz der abendländischen Gesellschaft. Jetzt hat er ein Buch herausgebracht, das den Titel „Was tun? – Leben mit dem Niedergang Europas“ trägt. Darin formuliert Engels insgesamt 24 „Gedanken und Ermutigungen“, wie wir auf einer ganz persönlichen Ebene „die lebendige Essenz unserer abendländischen Kultur weiter aufrechterhalten und für bessere Zeiten konservieren können“.

Aus seiner Sicht stehen wir gesellschaftlich am Abgrund, haben aber noch einen letzten Schimmer Hoffnung: „Überall“, schreibt er in seinem neuen Buch, „wandelt die Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen System sich langsam – vielleicht zu langsam – in die politische Tat um und zeigt, dass noch nicht jede Hoffnung zu spät kommt“.

Ich habe mit Engels über den Niedergang gesprochen und ihn gefragt, was er seinen Lesern jetzt empfiehlt, damit wir alle ein Stück Abendland in eine ungewisse Zukunft retten können. Hier können Sie das Buch von David Engels bestellen und hier geht es zum Youtube-Kanal von David Engels mit einigen sehr informativen Interviews und Debatten.


(Der Volkswirt Markus Gärtner, Autor von „Das Ende der Herrlichkeit“ und „Lügenpresse“, war 27 Jahre Wirtschaftsjournalist für die ARD und veröffentlicht jetzt regelmäßig Videokommentare für das Magazin „PI Politik Spezial“)

 




Linke, Merkel und NGOs: Die Moria-Verschwörung

Wiederholt sich die Asylwelle von 2015? Genau davor warnen mehrere europäische Staaten mit Blick auf die Brandstiftung von Moria. Tatsächlich will Deutschland nun mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland beginnen. Und weitere Umsiedlungen werden offenbar bereits geplant. Die Themen von „Die Woche Compact“ im Einzelnen: Mehr Migranten – Moria-Umsiedlung im Alleingang / Buntes Berlin – Rot-Rot-Grün setzt auf NGOs / Reichsbürger und Agenten – Die seltsamen Zufälle beim Treppensturm / Zahlen aus der Zukunft? – Robert-Koch-Institut in Erklärungsnot.




AfD im Gespräch: Moria und die Folgen

Brennende Hütten, weinende Kinder – die Bilder aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos können erschüttern.

Doch warum zünden Flüchtlinge keine 48 Stunden nach einer medial begleiteten „Kunstaktion“ deutscher Aktivisten ihre eigenen Unterkünfte an?

AfD-TV geht im Gespräch mit zwei Fachpolitikern, dem AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner und der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Lena Duggen, und einem Experten – dem Bestsellerautor und früheren Polizisten Stefan Schubert – dieser und weiterer brisanter Fragen nach.

Etwa der nach den Gründen für die extrem geringe Zahl erfolgreicher Abschiebungen.

Das Bild, das sich dabei ergibt, ist das einer konzertierten Erpressungsaktion, die sich gezielt gegen Deutschland, unseren Sozialstaat und unsere Innere Sicherheit richtet.




Beatrix von Storch: „Das Mullah-Regime unterwandert Deutschland“

Am Freitag berief die AfD eine Aktuelle Stunde im Bundestag zur Hinrichtung des iranischen Ringers Navid Afkari ein. Während die Iran-freundlichen Altparteien der AfD „Heuchelei“ vorwarfen, unterstützen viele Perser die AfD und kritisieren die Bundesregierung.

„Die Mörder-Mullahs behaupten, Afkari habe einen Bassidsch getötet, einen Angehörigen der besonders brutalen Miliz, einer Mördertruppe des iranischen Mullah-Regimes“, so der AfD-Menschenrechtssprecher Jürgen Braun (PI-NEWS berichtete). „Laut Amnesty International legte Afkari nur unter massiver Folter ein angebliches Geständnis ab; Beweise gibt es keine.“

Die deutsche Iran-Politik sei „zutiefst verlogen“, so Braun, der im Januar mit dem AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss Petr Bystron eine Pressekonferenz mit iranischen Oppositionellen im Bundestag abgehalten hatte. „Berlin ist unterwürfig gegenüber den mörderischen Mullahs, die iranische Opposition wird schlichtweg ignoriert. Ganz anders gegenüber Russland: In der deutschen Politik wurden im Fall Nawalny sofort schwerwiegende Konsequenzen gefordert. Im Fall Afkari stehen keine gravierenden Konsequenzen im Raum – weder vor noch nach der Hinrichtung. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.“

Die AfD-Vizefraktionsvorsitzende Beatrix von Storch nannte die iranfreundlichen Altparteien „Heuchler“: „Die schlimmsten Heuchler, die dieses Land je hatte!“

Staatsoberhaupt Frank Walter Steinmeier schicke „seine herzlichen Glückwünsche zur Feier des Jahrestages der Revolution“ an das Land, das Navid Afkari gefoltert und ermordet habe, so von Storch. Das sei „eine Schande für dieses Land!“

„Wo sind die Proteste von Black Lives Matter, wo die entrüsteten Leitartikel in der deutschen Presse? Wo die Empörung der Linken? Wenn Ihr Linken Euren Hass auf Deutschland und die USA nicht ausleben könnt, dann sind Euch Menschenrechte doch vollkommen egal!“

Das iranische Regime ermorde seine politischen Gegner aber auch im Ausland, so von Storch: Das Kopfgeld auf den Schriftsteller Salman Rushdie sei im Jahr 2016 auf 4 Mio. US-Dollar erhöht worden, 37 Menschen verbrannten bei einem Anschlag auf seinen türkischen Übersetzer. Am 17. April streckte der Iran Said Karimian mit 27 Schüssen in Istanbul nieder, einen regimekritischen TV-Produzenten, sagte von Storch. Am 18. Juli wurde in Wien ein iranischer Diplomat festgenommen, der einen Sprengstoffanschlag in Frankreich plante. Und am 19. November ermordet der Iran den Dissidenten Masut Molawi in Istanbul.

Deutschland sei gegenüber dem Iran erpressbar geworden, kritisierte von Storch. So habe der frühere BND-Chef August Hanning gegenüber dem Tagesspiegel gesagt: „Der Iran besitzt das Potential über von ihm gesteuerten Organisationen in Deutschland Terroranschläge zu verüben. In den letzten Jahren haben die Al-Quds Brigaden dafür potentielle Ziele ausgespäht. Im Falle der Eskalation der Gewalt im Nahen Osten kann der Iran Deutschland mit Terror überziehen.“

Deshalb lasse die Bundesregierung die Hisbollah so lange gewähren. Und deshalb schweige Sie zu den Verbrechen des iranischen Regimes. „Sie wollen nicht, dass die Bürger erfahren, wie weit Deutschland bereits von Islamisten unterwandert ist.“

Als  konkrete Beispiele zitierte von Storch die Imam Ali Moschee in Hamburg, die das Bundesamt für Verfassungsschutz ein „bedeutendes Propagandazentrum“ des Iran in Europa nenne. Der Leiter gelte als direkter Vertreter des obersten Führers der islamischen Revolution, die Islamische Gemeinschaft der Schiiten sei davon ein direkter Ableger. „Die dürfen im Beirat der Humbold-Universität von Berlin und helfen, Islamlehrer für deutsche Schulen auszubilden. Ganz offiziell.“

Jedes Jahr erlaube Berlin den Al Quds Marsch, auf dem Hisbollahanhänger auf deutschen Strassen „Juden ins Gas“ skandierten. „Die Hisbollah konnte Deutschland ungestört als Rückzugsraum für ihren Terror nutzen – bis die AfD das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat. Nach 10 Wochen Blockade im Ausschuss konnte Bundesinnenminister Seehofer dann nicht mehr anders als zumindest das Betätigungsverbot zu erlassen. Das kam aber natürlich zu spät und ist zu wenig: Schlagen wir der Hydra den Kopf ab! Verbieten wir die Islamisten-Vereine! Schließen wir die Islamisten-Moscheen!“

Dr. Daniela De Ridder von der SPD warf der AfD vor, Afkaris Tod „für ihre populistischen Zwecke zu missbrauchen“. „Ihr rechthaberischer Duktus hilft keinem einzigen Menschen.“ Staatssekretär Niels Annen (SPD) hatte sich nicht mal eine Woche nach der Ermordung von 176 Passagieren an Bord von Flug UA 752 am 8.1. durch die iranischen Revolutionsgarden am 14.1. in Neu-Delhi mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif getroffen und Scherze ausgetauscht.

Niels Annen (SPD) traf sich sechs Tage nach dem Abschuss von UA752 mit dem Iranischen Außenminister Javad Zarif in lockerer Atmosphäre; Foto: IRNA

Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) warf der AfD ebenfalls Heuchelei vor: „Bei der Frage Menschenrechte haben Sie gar keine Maßstäbe. Sie wollen nur Videos für ihre Twitter-Blasen.“ Nouripour spielte wohl darauf an, dass er auf Twitter von vielen Persern für die Nähe der Grünen zum Regime in Teheran scharf kritisiert wird und im Januar einen regelrechten Shitstorm erlebte, während viele Perser die Teheran-kritische Haltung der AfD unterstützen:

Persische AfD-Fans fertigten Farsi-Untertitel der Von Storch Rede an, die in der persischen „Twitter-Blase“ viral ging:

Die persische Oppositionelle Nila Behzadi hatte auf Twitter die Debatte auf Farsi angekündigt und erhielt einen freundlichen Dank dafür von der AfD:

Die Rede von Beatrix von Storch erhielt viel Zuspruch aus der persischen Gemeinde. Zum Schluss noch ein PI-NEWS-Interview mit einem Mitglied der iranischen Oppositionsgruppe Ma Hastim: