Olga Petersen, AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, im PI-NEWS-Interview

Zusammenspiel von Freien Medien und AfD im Fall Johannes Kahrs

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Olga Petersen, AfD-Abgeordnete in der Hamburger Bürgerschaft, beschreibt im PI-NEWS-Interview beim 2. Kongress der Freien Medien in Berlin, wie ihre Anfrage in der Staatsexamen-Affäre um den Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs zusammen mit der Telefonstreich-Aktion des Youtubers Klemens Kilic weitere Bewegung in die Sache brachte. Was letztlich auch zum Fall des als Beleidiger bekannten SPD-Politikers führte. Dieses Beispiel zeigt auf, wie gut das Zusammenspiel von Freien Medien und AfD wirkt.

Das Ausscheiden des SPD-Pöblers aus dem Bundestag sorgt hoffentlich dafür, dass wieder etwas mehr Niveau und zivilisiertes Verhalten seitens der Altparteien-Vertreter in den politischen Diskurs kommt. Kahrs hatte bekanntlich die AfD-Abgeordneten als „rechtsradikale Arschlöcher“ diffamiert. In einem Tweet beleidigte er eine Schülerin als „Schlampe“. Dieser Begriff soll auch bei einem nächtlichen Telefonanruf gegenüber einem weiblichen Juso-Mitglied gefallen sein. Den wegen der Kinderporno-Affäre abgetauchten SPD-Politiker Sebastian „Edathy“ Edathiparambil bezeichnete er als „feinen Kerl“. Angesichts dieses amoralischen Sumpfes sollten sich die Genossen künftig um einen höflichen Umgangston gegenüber seriösen AfD-Abgeordneten befleißigen.

Davon ist allerdings noch wenig zu bemerken, auch nicht bei den Grünen. Die in der sibirischen Stadt Omsk geborene Russlanddeutsche Olga Petersen, die im Alter von 16 Jahren mit ihrer Familie nach Hamburg übersiedelte, berichtet im PI-NEWS-Interview, wie der Grüne Abgeordnete Michael Gwosdz in der Hamburger Bürgerschaft eine hämische Bemerkung über ihre falsche Aussprache eines Begriffes machte. Dies kann man durchaus als eine Abwertung ihrer ausländischen Herkunft werten und würde, wenn diese Formulierung von einem AfD-Abgeordneten gegenüber einem Migranten einer anderen Partei gemacht worden wäre, mit absoluter Sicherheit medial als „Rassismus“-Skandal ausgeschlachtet werden.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass die vermeintliche Ausländer-Freundlichkeit, Toleranz und Rücksichtnahme vieler Linker nur gegenüber jenen Migranten gilt, die ihre Ansichten teilen. Zum Zweiten zeigt es die doppelbödige Heuchelei in der Rassismus-Debatte.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Meinungsfreiheit hat einen Preis

Ronald Gläser ist stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, er ist Journalist der „Jungen Freiheit“ und kämpft trotz Antifa-Gewalt gegen sich und seine Familie seit vielen Jahren für Meinungsfreiheit und das Recht der Deutschen auf Selbstbestimmung. Im neuen Video von JA TV geht es um den unsäglichen GEZ-Zwangsbeitrag, linke Gewalt und etliches mehr.




Die Woche COMPACT: Corona-Regime droht

Mehr Masken – so malte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach der Runde von Bund und Ländern am Mittwoch die Zukunft aus. Dabei wirkte der CSU-Politiker fast schon wie ein Kanzler im Wartestand. Auch das Robert Koch-Institut hat in einem Strategiepapier nun deutlich gemacht: Die neue Normalität aus Angst und Quarantäne soll noch eine Weile andauern. Die Einzelheiten erfahren Sie in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT: Generalverdacht – Knast für chronisch Kranke? / Abkassiert – Das Milliardengeschäft mit der Impfung / Überlebenskampf – Bergkarabach im Bombenhagel / Rausgeschmissen – Ein Betriebsrat im Fadenkreuz.




„Ibiza-Affäre“: Größter Medienskandal nach dem zweiten Weltkrieg

Der frühere Generalsekretär der FPÖ, Christian Hafenecker, bezeichnet die „Ibiza-Video-Affäre“ als den größten Medienskandal im deutschsprachigen Raum nach dem zweiten Weltkrieg.

Er leitet den Ibiza-Untersuchungsausschuss und verrät im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron neue Details zum Fall, der die österreichische Regierung zum Einsturz brachte.

Unter Vortäuschung falscher Voraussetzungen hätten linke Aktivisten auf der Insel Ibiza ein mehrstündiges Treffen mit einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte arrangiert. Natürlich mit dem Ziel, den damaligen FPÖ-Vorsitzenden Hans-Christian Strache zu zu diskreditierenden Aussagen zu verleiten.

Es floss eine Menge Alkohol und das Ganze wurde heimlich gefilmt. Der Rest ist Geschichte.




Video: Coronainfo-Tour aus Eisenach

Am Samstag war das Team der Coronainfo-Tour noch bei der großen Querdenken-Demo in Stuttgart (PI-NEWS berichtete) – heute sind Bodo Schiffmann, Samuel Eckert, Wolfgang Greulich und Ralf Ludwig bereits wieder mit ihrem Luxusliner unterwegs. Und zwar gleich in drei Städten: Um ca. 10 Uhr gab es den ersten Halt in Darmstadt (Video hier), um 15 Uhr in Fulda (Video hier) und um 19 Uhr in Eisenach (Video hier). Alle drei Kundgebungen werden LIVE übertragen auf dlive.tv und twitch.tv (bitte abonnieren!), genaue Infos zu den nächsten Stationen gibt es auf coronainfo-tour.de.




Wie Freie Medien niedergehalten werden

Der Video-Blogger Markus Gärtner hat am Rande der 2. Konferenz der Freien Medien am 10. Oktober im Bundestag, veranstaltet von der AfD, mit dem Bestsellerautor Stefan Schubert („Vorsicht Diktatur!“) gesprochen. Es geht in dem Interview um die Erfahrungen, die kritische, vom Narrativ abweichende Journalisten, Blogger, Youtuber und Buchautoren mit wachsender Repression und der Verengung des Meinungskorridors machen. Schubert nimmt wie immer kein Blatt vor den Mund. Er schildert aus seiner Sicht, wie freie Medien bei uns niedergehalten werden.




Verschwörung? Nein: VerSÖDERUNG!

Kaum ein Begriff dominiert die Corona-Hofberichterstattung derart subtil wie das Wort „Verschwörung“ – dabei scheint in Vergessenheit zu geraten, was eine Verschwörung überhaupt ist … Kabarettist Ludger K. über das Beherbergungsverbot, die Ministerpräsidentenkonferenz und seinen Freund „Ich-will-keinen-Spaß“ Markus Söder. Das ist Sarkasmus jenseits jeder Heufer-Umlaufbahn. Tipp: Bald geht Ludger K. an den Start mit seinem ultimativen Jahresrückblick – LIVE! Info und Tourtermine (ständig aktualisiert!) unter www.ludger-k.de.



Harter Brexit würde Merkels Versagen vollenden

Von WOLFGANG HÜBNER | Boris Johnson hat die Briten am Freitag in London aus guten Gründen auf einen harten Brexit eingestimmt. Was er in seiner Rede (Video oben) aus diplomatischen Gründen nicht erwähnt hat, ist das totale Versagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Angelegenheit. Es ist Merkel, zusammen mit ihrem lächerlichen Saarland-Serienverlierer als Außenminister, die den Franzosen Macron und Barnier alle Freiheiten lässt, Großbritannien zu provozieren, um unseren erbärmlich heruntergekommenen Nachbarn als Führungsmacht in der EU profilieren zu können und nebenbei Deutschland zu schwächen.

Die Rolle der Kanzlerin ist faktisch ein unentschuldbarer Verrat an fundamentalen politischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands. Denn diese sind ganz anderer Art als die Frankreichs, dessen Führung den Briten keine Träne hinterher weint, weil sie von deren EU-Trennung nur zu profitieren meint. Selbiges kann jedoch niemand in Deutschland allen Ernstes ebenfalls meinen. Es ist deshalb umso erschreckender, dass aus den Reihen der etablierten Politik, der Publizistik oder der so sehr auf Export angewiesenen deutschen Wirtschaft niemand aufsteht und laut und deutlich sagt: Merkel versagt völlig in einer Frage von größter Bedeutung für die eigene Zukunft in Europa und der Welt.

Die angeblich „mächtigste Frau der Welt“ spielt offensichtlich nur noch das Schmusekätzchen des bei älteren Frauen bekanntlich gut ankommenden französischen Präsidenten. Der kann zwar die Kopfabschneider noch nicht mal mehr im eigenen Land stoppen, doch um die antinationale deutsche Regierung abermals nach der Corona-Schuldenhilfsorgie der EU nach Belieben vorzuführen, reicht es allemal.

Und es soll nicht in Vergessenheit geraten: Ohne Merkels Grenzöffnung 2015 wäre es mit größter Wahrscheinlichkeit nie zum Brexit gekommen. Denn diese fatale Entscheidung hat der Mehrheit der Briten das Signal gegeben, rechtzeitig die Flucht aus der Umvolkungs-EU zu ergreifen. Inzwischen kann man aus deutscher Sicht nur neidvoll in Richtung zu dem zweimal siegreichen Kriegsgegner konstatieren: Richtig entschieden!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Video: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Pforzheim

Die Bürgerbewegung Pax Europa veranstaltet heute von 12 bis 19 Uhr eine Islamaufklärungs-Kundgebung in Pforzheim. Wie immer wird PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger als Redner fungieren und sicherlich auch auf die Enthauptung des Geschichtslehrers durch einen 18-jährigen Tschetschenen in Paris am Freitag eingehen. Der Livestream kommt von EWO Online.




„On tour“ mit Bodo Schiffmann, Samuel Eckert & Wolfgang Gräulich

Das Kamerateam von eingeschenkt.tv hat die Corona-Info-Bustour von Bodo Schiffmann, Samuel Eckert und Wolfgang Greulich am Dienstag auf der Fahrt von Bautzen nach Chemnitz begleitet. Heraus gekommen ist ein spannender Einblick in die Vor- und Nachbereitung der Kundgebungen, Interviews und einer tollen Rede einer Internistin und Notfallmedizinerin aus Chemnitz, die Klartext spricht. Infos zu den aktuellen Tourdaten gibts auf coronainfo-tour.de, den Telegram-Kanal von Samuel Eckert kann man hier abonnieren und die täglichen Livestreams der Kundgebungen findet man auf dlive.tv (nicht mehr auf Youtube).




Das Volk ist schuld, nicht wir Politiker!

Von WOLFGANG HÜBNER | In der Viruskrise erfährt die inzwischen chaotisch rat- und konzeptlose Politik der Herrschenden eine wichtige strategische Veränderung: Von nun an soll das ziemlich erfolgreich zwangsmaskierte Volk vorrangig verantwortlich sein für den Fortgang der Entwicklung. Das ist ein ziemlich raffiniertes, allerdings auch durchschaubares Manöver einer politischen Klasse, die in der Logik ihrer Panik verbreitenden Kriseneskalation nun eigentlich den nächsten ganz großen „Lockdown“ anordnen müsste, davor aber (berechtigte) Angst hat wegen der nicht mehr kalkulierbaren und schon gar nicht mehr bezahlbaren Folgen.

Was ist die Lösung aus diesem Dilemma? Einer der Corona-Haupteinpeitscher formuliert die neue Linie der Politik in der FAZ am Donnerstag so: „Nicht das Virus gibt vor, wann die Rückkehr zur Normalität möglich wird, sondern wir tun das.“ Mit „wir“ ist das Volk gemeint, jene 83 Millionen in Deutschland, die inzwischen problemloser in einige Länder reisen können als innerhalb ihres eigenen Landes.  Ganz besonders abgezockt ist das Manöver der Bundeskanzlerin: Sie verkündet mit düsterer Miene die neuesten Beschlüsse einer politischen Klasse, die noch nicht mal für ausreichenden Grippeimpfstoff sorgen kann, und sagt gleichzeitig, das alles sei nicht ausreichend.

Damit hat sich Merkel bestens abgesichert: Wird es schlimmer, hat sie rechtzeitig gewarnt, wird es nicht schlimmer, hat es auch nicht geschadet. So also wird in Deutschland verantwortungsbewusste Politik gemacht.  Immerhin wissen wir deshalb nun genauer, dass unsere gut bezahlten Quälgeister in Berlin und anderswo mit ihrem Corona-Latein am Ende sind.

Denn das ist klar: Wenn die Herrschenden das ansonsten als lästigen Störfaktor angesehene gemeine Volk in die Verantwortung rufen, dann wird es Zeit für einen grundlegenden, längst überfälligen Kurswechsel in der Viruskrise. Mit politischen Versagern geht das allerdings nicht.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Nicolaus Fest: EU bereitet Zensur gegen freie Meinungsäußerung vor

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der EU-Abgeordnete der AfD, Dr. Nicolaus Fest, arbeitete ab 2001 als Kulturchef bei der Bild-Zeitung und ab 2013 als stellvertretender Chefredakteur bei der Bild am Sonntag. Er hat einen guten Einblick, wie stark der Druck im Mainstream-Medien-Bereich ist, politisch korrekt über hochsensible Themen wie Islamisierung und Flüchtlingspolitik zu berichten.

So hörte sich Fest bei der 2. Konferenz der Freien Medien in Berlin die Vortrage des früheren Spiegel- und Welt-Redakteurs Matthias Matussek (PI-Interview hier) und der früheren festen Freien Mitarbeiterin des WDR, Claudia Zimmermann (PI-NEWS-Interview hier), aufmerksam an. Fest traf selber das Fallbeil der Politischen Korrektheit, als er am 27. Juli 2014 seinen Kommentar „Islam als Integrationshindernis“ in der Bild am Sonntag veröffentlichte. Darin sprach er die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit moslemischem Hintergrund, die „totschlagbereite Verachtung“ des Islam für Frauen und Homosexuelle, Zwangsheiraten, „Friedensrichter“, „Ehrenmorde“, antisemitische Pogrome und importierten Rassismus an.

Dies löste innerhalb des Springer-Konzerns ein mittleres Erdbeben aus. Tags drauf antwortete Bild-Chef Kai Diekmann, dass es „keine Pauschalurteile“ über den Islam geben dürfe. Er versuchte weiszumachen, dass es einen Unterschied zwischen der „Weltreligion Islam“ und der „menschenverachtenden Ideologie des Islamismus“ gebe. Diekmann beschwor geradezu, dass man „genau solche Auseinandersetzung entlang religiöser Grenzen“ nicht wolle. Weder führen, noch befördern oder herbeischreiben, denn sie würden immer „verheerend enden“, was die Geschichte „oft genug gezeigt“ habe.

Diekmann projizierte also das Unrecht, das den Juden zugefügt wurde, auf den Islam. Ein entscheidender Fehler, denn die Juden wurden aus rassistischen Gründen verleumdet, beim Politischen Islam hingegen – von ihm und anderen fälschlicherweise als „Islamismus“ bezeichnet – handelt es sich um eine gefährliche totalitäre Ideologie, der man nicht mit Appeasement begegnen darf. Und das zeigt die Geschichte wirklich in warnender Eindringlichkeit, was nicht nur am Beispiel des National-Sozialismus überaus deutlich wird.

Der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner wollte das Problem auch auf den sogenannten „Islamismus“ beschränkt sehen:

„Wer heute gegen den Islamismus kämpft, kämpft für einen aufgeklärten, starken, gesellschaftlich selbstverständlich verankerten, erfolgreichen Islam. Es ist nicht antimuslimisch gegen den Islamismus zu sein. Im Gegenteil.“

Es gibt aber keinen „Islamismus“. Der Islam ist genau so, wie Mohammed ihn begründete und auslebte. Der Islamische Staat ist die Reinform des Islam. Alles, was in diesem Gesamtkonstrukt weltliche Dinge regeln und kontrollieren möchte, ist der Politische Islam, der einen Großteil des Ganzen ausmacht. Ihn gilt es zu thematisieren, zu kritisieren und letztlich zu verbieten, damit man es am Ende mit einer rein spirituellen, säkularen und ungefährlichen Religion zu tun hat. Dieser Weg ist gangbar und wird bereits vielerorts bereits beschritten. Wirklich modern eingestellte Moslems sind nun in der Pflicht, diesen Weg zu unterstützen. Sollte dieser Versuch fehlschlagen, dürften die Tage für das Gesamtkonstrukt Islam in Europa gezählt sein.

Im PI-News-Interview (Video oben) beschreibt Nicolaus Fest die massive Ausgrenzung, die er nach der Veröffentlichung seines Kommentars im Hause Springer erleben musste. Der Deutsche Presserat sah damit die Grenze der Meinungsfreiheit überschritten und betrachtete ihn als unvereinbar mit dem Ansehen der Presse. Er spreche dem Islam die Integrationsfähigkeit pauschal ab und würde Moslems diskriminieren. Wegen Verstoßes gegen die Ziffern 1 (Achtung der Menschenwürde), 10 (keine Schmähung von religiösen Überzeugungen) und 12 (keine Diskriminierung wegen Zugehörigkeit zu einer religiösen Gruppe) des Pressekodexes wurde eine Rüge ausgesprochen. Vom Mobbing im Springer-Konzern genervt, verließ Fest Ende 2014 die Bild am Sonntag und entschied sich für den Gang in die Politik. Die AfD war für ihn der logische Anlaufpunkt.

Ein wichtiger Punkt, den Fest im Interview anspricht, sind Bestrebungen des Europäischen Parlamentes, die Meinungsfreiheit weiter einzuschränken. In dem Ausschuss „INGE“, der die Einflussnahme aus dem Ausland auf alle demokratischen Prozesse in der Europäischen Union verhindern möchte, soll unter dem Vorwand der Bekämpfung angeblicher „Desinformation“ und „Hate Speech“ die Meinungsfreiheit massiv eingeschränkt werden. Fest ist Mitglied in diesem Ausschuss und hat einen guten Einblick in die Vorgänge hinter den Kulissen.

Diese gefährlichen Entwicklungen gilt es genau zu beobachten, damit sich daraus keine neuen Fesseln ergeben, die die Kritikmöglichkeiten der Freien Medien weiter einschränken würden.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.