Themen rund um Islam-Aufklärung und patriotischen Widerstand

Antworten von Stürzenberger auf Fragen von Youtube-Nutzern

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Vor der Fahrt zur ersten Konferenz der Freien Medien am 11. Mai nach Berlin gab der Journalist Stefan Bauer Youtube-Nutzern die Möglichkeit, Fragen einzureichen, die wir alle in einem Video vor dem Brandenburger Tor beantworteten (oben). Der Austausch innerhalb der islamkritischen Youtube-Gemeinschaft jenseits der Bildschirm-Barriere ist wichtig, denn so können Zusammenhänge in der Tiefe diskutiert und eventuelle Missverständnisse ausgeräumt werden.

Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, gegen die geballte Medienmacht des in Islamfragen geradezu gleichgeschalteten GEZ-Apparates und der linksgründominierten Mainstream-Presse ein Gegengewicht aufzubauen. Damit immer größere Teile der Bevölkerung über die existentielle Gefahr informiert werden, die unserem Land zum Verhängnis werden wird, wenn wir nicht genau jetzt entschieden dagegenhalten.

Im Interesse vieler Youtuber war der Grund für meine Motivation, immer wieder Kundgebungen durchzuführen, obwohl sich viele Gegendemonstranten geradezu aggressiv weigern, sich auf die Fakten einzulassen (Minute 0:10). Nun, es ist wichtig, dieses Verhalten und die Diskussionen einem größeren Publikum per Video zugänglich zu machen, da es exemplarisch für die Gesamtsituation in Deutschland ist und zur Aufklärung beiträgt.

Ein weiterer interessierte sich, ob es nicht ermüdend für mich sei, „immer das Gleiche“ vorzutragen (1:45). Aber ich erlebe es über den Zeitraum von jetzt insgesamt zehn Jahren unserer öffentlichen Aufklärungsarbeit, dass sich in der Wahrnehmung des Islams etwas bewegt. Die öffentliche Diskussion wird auch aufgrund der vielen Kundgebungen vorangetrieben und die Verschlimmerung der real erlebbaren Zustände trägt zum Aufwachprozess der Bevölkerung bei. Dies unterfüttern wir mit den Fakten, so dass vielen Menschen, auch aufgrund der enormen Reichweite der Videos, die Augen geöffnet werden. Mit der Forderung nach dem Verbot des Politischen Islams kommen wir jetzt auch in einen Bereich, in dem niemand mehr ernsthaft widersprechen kann, ohne sich lächerlich zu machen.

Einige sind erstaunt, wie ich immer gelassen und gutgelaunt gegenüber der aggressiven Antifa auftreten kann (3:05). Am Entwaffnendsten kann man der Wut der Gegenseite eben mit einem Lächeln den Wind aus den Segeln nehmen. Um dann im besten Fall tiefer in die Gedankenwelt der Gesprächspartner vordringen zu können. Wir Aufklärer dürfen uns niemals provozieren oder gar zum Ausrasten hinreißen lassen.

Es wurde der Wunsch geäußert, auch im Norden Deutschlands Kundgebungen durchzuführen (4:40). Die Bürgerbewegung Pax Europa ist derzeit intensiv mit ihrer Aufklärung in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen unterwegs. Als nächstes Ende Juni in Nordrhein-Westfalen, die genauen Termine werden bei PI-NEWS bekanntgegeben. Den Norden und den Osten Deutschlands werden wir aber auch demnächst ins Visier nehmen. Eine Mitgliedschaft bei der am längsten in Deutschland aktiven islamkritischen Organisation ist in jedem Fall empfehlenswert, wenn man die Bewegung unterstützen möchte.

Beim Thema Facebooksperrungen (5:50) plädiere ich dafür, die Formulierungen so anzupassen, dass man unter dem Radar der Zensoren durchläuft, ohne sich dabei verbiegen zu müssen. Es ist wichtig, dass wir die enormen Reichweiten von Facebook nutzen.

Es tauchte auch die Frage auf, warum ich nicht alle Religionen in Frage stelle (9:20). Hierzu ist zu sagen, dass ausschließlich der Politische Islam mit Gewalt, Terror und Töten hochaggressiv auftritt, daher braucht man andere Religionen nicht zu kritisieren.

Einige Youtuber sorgen sich auch wegen der bedenklichen Stellen im Talmud (10:25), die aber für mich nicht relevant sind, solange sie nicht in der Realität ausgeführt werden. Das Judentum hat sich säkularisiert, was auch der moderne demokratische Staat Israel unter Beweis stellt. Der Talmud ist wie das Alte Testament nicht in zeitlos gültiger Befehlsform verfasst, sondern eine Beschreibung damaliger Verhältnisse, so dass es heutzutage weder christliche noch jüdische Terror-Organisationen gibt. Dafür aber dutzende islamische, denn ihr Koran ist schließlich eine Befehlsanleitung.

Es wurde auch nach dem Begriff „Zionisten“ gefragt (11:50). So wurden Juden bezeichnet, die sich für die Gründung ihres eigenen Staates Israel einsetzten, wozu sie auch alles Recht hatten. Wenn die umliegenden islamischen Länder ihre totalitären Machtansprüche und ihren korangeforderten Judenhass ad acta legen würden, könnten sie mit dem wirtschaftlich erfolgreichen jüdischen Staat eine konstruktive Zusammenarbeit beginnen, was für sie eine Menge Vorteile bringen würde. Anstatt hasserfüllt Tunnels zu buddeln und permanent Raketen auf Israel abzuschießen.

Das Judentum scheint trotzdem nicht wenige Youtuber zu beschäftigen, denn die Noachidischen Geboten waren auch von Interesse, die aber im Prinzip den zehn Geboten entsprechen (13:05). Das Judentum stellt – im völligen Gegensatz zum Politischen Islam – als Ideologie überhaupt kein Problem dar. Allenfalls innenpolitisch in Israel, wo sich viele Orthodoxen weigern, den Wehrdienst abzuleisten.

Dann wurde auch noch nach der Balfour-Deklaration aus dem Jahr 1917 gefragt und warum wir Israel verteidigen (14:10). Dies zeigt mir, wie groß immer noch die Vorbehalte gegenüber Juden und dem Staat Israel sind. Dieses kleine Land, gerade mal so groß wie Hessen, sieht sich von riesigen islamischen Ländern umlagert, die die gleichen Expansionsgelüste haben wie der Politische Islam in Europa, Asien und allen anderen Regionen, wo sich diese totalitäre Ideologie ausbreitet.

Warum ich die getöteten Moslems im Irak und Syrien „ignorieren“ würde, wollte ein anderer wissen (15:45). Grundsätzlich tut mir selbstverständlich jeder Mensch leid, der in einem Krieg oder Anschlag sein Leben verliert. Im Irak kommen aber die meisten Moslems durch den innerislamischen Bruderkrieg Sunniten gegen Schiiten um. In Syrien kämpfen korangesteuerte Dschihadisten gegen den modernen Regierungschef Assad.

Von Minute 18 bis 20 geht es um weitere problematische Stellen in den jüdischen Schriften, die für mich aber irrelevant sind, solange sie nicht in der Realität ausgeführt werden – analog zu den bedenklichen Passagen im Alten Testament.

Ein Youtuber fragt nach dem Ex-Moslem Amir, der mit seinem Kanal „Ex-Muslime klären auf-TV“ hervorragende Arbeit leistet (20:40). Am Montag haben wir auf PI-NEWS auch über sein erstklassiges Video über die Naivität linker Gutmenschen zum Islam berichtet. Ex-Moslems wie Amir, Feroz Khan, Hamed Abdel_Samad, Barino Barsoum und viele andere sind für unsere Aufklärungsarbeit extrem wichtig.

Amüsant die Frage, warum ich die Koranverse „aus dem Zusammenhang“ reißen würde (23:30), was mir die Gelegenheit gab, das Prinzip des Korans zu erklären: Es gibt darin keinen „Zusammenhang“, da die Verse nicht nach ihrer historischen Reihenfolge, sondern absurderweise nach ihrer Länge geordnet sind. Daher geht es im Koran zeitlich total durcheinander. Suren aus der eher harmlosen mekkanischen Frühzeit wechseln sich ständig mit den brutalen aus der Medina-Phase ab.

Da sich deswegen viele Verse widersprechen, gilt im Islam das Abrogationsprinzip, das die Widersprüche zwischen den Versen auflöst, indem die späteren klaren Vorrang haben. Die brutalste Sure 9 ist die am letzten diktierte und damit die maßgeblichste. Bis zur Machtübernahme zitieren mohammedanische Funktionäre immer die harmlosen Verse, um sich damit das Vertrauen der ungläubigen Mehrheitsgesellschaft zu erschleichen. Wenn der Islam dann selber in die Mehrheitsposition kommt, wird auf die Djihad-Phase umgeschaltet. Eine geradezu perfekte Macht-Maschinerie.

Mit dem Verheißen auf die ewigen Freuden im Paradies mit 72 Jungfrauen im Falle des eigenen Kampfestodes hat Mohammed eine todesverachtende Streitmacht geschaffen, denen kein Gegner gewachsen war. So hat sich auch nach Mohammeds Tod der Islam in Windeseile und ausschließlich mit Krieg, Gewalt, Töten und Terror auf insgesamt 57 Länder ausgebreitet, in denen jetzt in mehr oder weniger starken Ausprägungen der Politische Islam herrscht.

Wann bei mir der Aufwachprozess begann, wollte einer wissen (26:45). Ganz klar der 11.September 2001, als ich mich sofort fragte, warum Moslems so etwas Grausames durchführen und dabei den eigenen Tod problemlos in Kauf nehmen. Nach der Lektüre des Korans war alles klar.

Ein Youtuber wollte wissen, wann ich die Eskalation der Situation bei uns erwarte (28:20). Solange hunderttausende Moslems aus fundamentalistischen Islam-Ländern unkontrolliert hereingelassen werden, entwickelt sich bei uns ein Pulverfass. Sobald unser Sozialstaat die Rundumversorgung aller Asylsuchenden nicht mehr schafft, dürften brutale Verteilungskämpfe beginnen. Gleichzeitig könnten im Zuge der Unruhen auch die islamischen Schläfer erwachen, die ihren islamischen Staat mit Terroranschlägen herbeibomben wollen.

Als erste Gegenmaßnahmen müssten die Grenzen komplett durchkontrolliert und alle Illegalen sowie Straftäter konsequent rückgeführt werden. Aber derzeit geschieht durch die linke Große Koalition exakt das Gegenteil.

Einen Ausflug in die Finanzpolitik gab es bei dem Thema Schuldenaufnahme durch den Staat (32:30), die meiner Meinung nach komplett abzulehnen ist. Angesprochen wurde auch der Linksdrift der CSU vor allem in München (33:20). Dies zeigt sich unter anderem bei der skandalösen Auszeichnung des extrem linken Fotografen Tobias Bezler mit dem Publizistikpreis der Stadt München, was von der CSU mitgetragen wurde. Im weiteren wurde ich gefragt, mit welchen Strategien Judenfeinde und Verschwörungstheoretiker von der rechtskonservativen patriotischen Bewegung ferngehalten werden können (34:50).

Was wir gegen die Islamisierung tun können (37:05), ist in erster Linie die Aufklärung, da die meisten Menschen noch nicht vollumfänglich über die Bedrohung Bescheid wissen. Hierbei kann jeder seinen Beitrag leisten. Dadurch wird dann der Druck der Bevölkerung auf die Parteien ausgeübt, die sich dann endlich mit dem Problem beschäftigen müssen.

Nach internationalen Kontakten gefragt, beispielsweise zu Tommy Robinson (38:20), erzählte ich vom Beginn unserer langjährigen Bekanntschaft beim Counter Jihad 2012 in Aarhus, als wir den größten Polizeieinsatz in der Geschichte dieser dänischen Stadt erlebten und uns 2500 teils militanten Gegendemonstranten der Antifa und den „Soldiers of Allah“ gegenübersahen.

Nach meiner Meinung über Hamed Abdel-Samad gefragt(39:30), kann ich nur sagen, dass er schlicht und ergreifend unverzichtbar für die islamkritische Bewegung ist. Ein Insider mit großem Fachwissen, der auch noch äußerst telegen und sprachbegabt ist. Meines Erachtens der weltweit wichtigste Islam-Aufklärer derzeit.

Zum Thema „Volkslehrer“ (41:50) berichtete ich, dass er von Verschwörungstheorien geradezu getrieben ist. Der Höhepunkt war die Begegnung in Lenggries, als er sogar vermutete, das dort von der Stadt organisierte Speed-Dating zwischen jungen einheimischen Mädchen und „Flüchtlingen“ sei eigentlich eine „Geheimdienst-Operation“, um einen Keil zwischen die deutsche und die moslemische Bevölkerung zu treiben und ich sei auch beim Geheimdienst beschäftigt. Absurder ist dann eigentlich nur noch der Oliver Janich, der allen Ernstes überzeugt ist, dass es bei 9/11 gar keine Flugzeuge gegeben habe. So groß kann ein Aluhut gar nicht sein, damit er den beiden passt.

Ein Michael Gürtler fragte „Haben Sie eigentlich auch einen echten Beruf, mit dem Sie etwas Sinnvolles erschaffen?“ (44:15). Ich bin seit 35 Jahren Journalist und arbeitete unter anderem beim Bayern Journal, das auf RTL und SAT 1 Bayern ausgestrahlt wurde. Mein Chef Ralph Burkei kam bekanntlich bei dem islamischen Terroranschlag am 26. November 2008 in Mumbai ums Leben. Dies geschah, kurz nachdem ich ihm das Buch „Islam und Terrorismus“ von Mark Gabriel zu lesen gegeben hatte.

Die Problematik von Portrait-Aufnahmen beim Filmen und Fotografieren von Demonstrationen bespreche ich ab 46:20, das Filmen von Polizisten im Einsatz ab 49:20.

Den ersten Kongress der Freien Medien (ab 50:20) bewerte ich als wichtige Entwicklung, um sich zu treffen, auszutauschen, besprechen und Strategien zur Verzahnung zu entwickeln. Wir befinden uns in einer medialen Auseinandersetzung David gegen Goliath, bei der wir die schier übermächtigen Mainstream- und GEZ-Meiden gegen uns haben. Wir müssen größer werden, mehr Reichweite schaffen, um die Bevölkerung aufklären zu können über das, was die Mainstream-Medien vertuschen, beschönigen und verschweigen. Wir reden hierzu mit allen Parteien, die sich an uns wenden, natürlich nicht nur mit der AfD. Der Austausch mit Politikern ist wichtig.

Der Zusammenhang zwischen dem deutschen Widerstand im III. Reich und heute (51:55) besteht durch unsere Wiedergründung der Weißen Rose mit Susanne Zeller-Hirzel, die damals Flugblätter verteilte und später auf den Islam aufmerksam wurde, bei dem sie viele Parallelen zum National-Sozialismus erkannte. Sie las viele Bücher und war bis ins hohe Alter von 90 Jahren geistig hellwach. Jetzt ist der Zeitpunkt rechtzeitig, um Widerstand zu leisten, im Gegensatz zu damals, als das totalitäre System bereits an der Macht war. Der National-Sozialismus ist zudem als eine linksextreme Bewegung anzusehen, die mit einigen Unterschieden eine Variante des International-Sozialismus ist. Das gewalttätige Auftreten der Antifa erinnert auch deutlich an die SA der Nazis.

Zum Schluss spricht Stefan Bauer noch den interessanten historischen Aspekt an, dass Graf Stauffenberg zu dem Bündnis „Geheimes Deutschland“ um den Dichter Stefan George angehörte (54:30). Daher gibt es auch die Mutmaßung, dass er kurz vor seiner Erschießung nicht „Lang lebe das Heilige Deutschland“ sondern „Lang lebe das Geheime Deutschland“ gerufen haben soll. Damit hätte er zwar seinem großen Vorbild George noch eine Ehre erwiesen, aber als wichtige Aussage vor der Geschichte würde dies wenig Sinn machen. Schließlich kennen nur ganz wenige Menschen diesen Geheimbund und Stauffenberg wollte sich eigentlich als deutscher Patriot aus dem Leben verabschieden und verewigen, da er durch das Attentat auf Hitler sein Volk zu retten gedachte.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Iranischer Ex-Moslem über Naivität linker Gutmenschen zum Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der ehemalige Moslem Amir, der aus dem Iran stammt und mittlerweile zum Christentum konvertiert ist, kommentiert in diesem Video die „Gespräche junger linker Gegendemonstranten“, die ich in Weimar mit Gegendemonstranten der „Patrioten für Deutschland“-Kundgebung führte. Mein Originalvideo, das ich am 8. Mai veröffentlichte, erfreut sich auf Youtube großer Beliebtheit und hat bereits nach einem Monat fast 300.000 Zuschauer.

Amir besitzt ein großes Wissen über den Koran sowie die Sunna und ist geradezu fassungslos über die schier grenzenlose Naivität dieser jungen linken Gutmenschen zum Islam. Er kommentierte dies mit einem Live-Video, das auch schon über 125.000 Zuschauer gesehen haben. Ich kürzte es etwas (oben), um es auch auf meinem Kanal einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Es ist geradezu eine Wohltat, mit welch geistiger Klarheit, gesundem Menschenverstand und präzisen Formulierungen Amir das Gefasel der jungen Gegendemonstranten zerpflückt. Leider sind diese Linken aus Weimar keine „Einzelfälle“, sondern stehen symptomatisch für weite Teile der gehirngewaschenen deutschen Jugend.

Amir zeigt schnörkellos auf, was unserer noch freien Gesellschaft droht, wenn diese totalitäre Polit-Ideologie im Gewand einer Religion mit ihren gefährlichen und demokratiefeindlichen Bestandteilen bei uns erst einmal in Machtpositionen kommt. Die Frauenfeindlichkeit des Islams bringt er in einem Satz auf den Punkt: „Eine Religion von einem Mann für den Mann“. Amir begreift nicht, wie im Land der Dichter und Denker bei vielen jungen Menschen solch riesiges Unwissen, Ahnungslosigkeit, Blauäugigkeit, Naivität und Faktenresistenz vorherrschen kann.

Die massenhafte Indoktrination linksgrün-dominierter Medien für eine kompromisslose Willkommens-Kultur und totale Toleranz hat in Deutschland ganz offensichtlich ihr zersetzendes Werk vollbracht und die logische kritische Denkfähigkeit fast völlig zerstört. Die fatalen Ergebnisse laufen bei jeder Patrioten-Demo auf der Gegenseite herum und plärren ihre eingehämmerten Links-Slogans wie batteriebetriebene Spielzeugpuppen herunter.

Die ideologischen Betonmauern, die den Blick auf die ungeschminkte Wahrheit versperren, müssen rückstandslos beseitigt werden. Amir ist als Ex-Moslem aus einem fundamental-islamischen Land ein wichtiger Baustein dieser Aufklärungskampagne, dem hoffentlich noch weitere folgen werden. Bürger mit Islam- und Migrationshintergrund sind ungeheuer wichtig, um die Glaubwürdigkeit der islamkritischen Bewegung zu verstärken und auch die gebetsmühlenhaft vorgetragenen idiotischen „Rassismus“-, „Nazi“- und „Ausländerfeindlichkeits“-Vorwürfe ad absurdum zu führen.

Prominente Aufklärer wie Hamed Abdel-Samad, Imad Karim, Barino Barsoum, Necla Kelek, Laila Mirzo und Schwester Hatune erhalten von solchen Bürgern wie Amir, die von der Basis kommen, eine wichtige Unterstützung bei der Mammutaufgabe, die Bevölkerung umfassend zu informieren. Damit die Menschen endlich erfahren, welch existentieller Gefahr sie ausgesetzt ist, denn das ahnen in dem vollen Umfang bisher nur ganz wenige.

Der Youtube-Kanal von Amir heißt „Ex-Muslime klären auf-TV“ und hat bisher 47.264 Abonnenten. Dieser hochinformative Kanal ist es wert, bald die 50.000-er Marke zu überspringen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Barino Barsoum über die Strategie zur Islamisierung des Westens

Die Präsenz von Muslimen im Westen soll zwei Ziele haben: 1. Unterwandern der starken nichtislamischen Gesellschaften, um Macht zu erlangen, die man in den eigenen abgehängten Ländern im Konkurrenzkampf mit dem Westen nicht erreichen würde.

2. Die islamische Missionsarbeit im Westen ermöglichen und ausbauen. Der von der al-Azhar promovierte Ägypter Yusuf al-Qaradawi sieht wohl keine realistische Chance, dass die islamischen Länder den Vorsprung des Westens aufholen können, daher stellt er die Ausbreitung der islamischen Präsenz im Westen als alternativlos dar.

Daher sei es nicht erlaubt, dass die Muslime zulassen, dass dieser starke und einflussreiche Westen nur von den Juden unterwandert und für ihre Interessen instrumentalisiert werde, und die Muslime ihnen das Feld überlassen.


(Ein Video von Al Hayat TV, Sprecher: Barino Barsoum. Weitere Videos zur Islamaufklärung auf islam-analyse.com)




Magdeburg: 16-jähriger Nigerianer beißt Taube in den Kopf, spuckt und schlägt

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Das Wichtigste dieser Horror-Geschichte über einen abartigen „Schutzsuchenden“ aus Afrika vorneweg: Der 16-jährige Nigerianer, der versuchte, einer Taube den Kopf abzubeißen, anschließend ohne Fahrschein im Zug erwischt wurde und die Schaffnerin daraufhin anspuckte, schlug und als „Hure“ sowie „Nazischlampe“ diffamierte, leide laut einer Polizeisprecherin nachweislich NICHT an einer psychischen Störung.

Dies ist wichtig festzustellen, denn in der Vergangenheit wurde einem solch üblen Verhalten, oft auch in Zusammenhang mit typisch islamisch-aggressiv-dschihadistischen Attacken, zügig die Bewertung „psychisch gestört“ zugeteilt. Es ist ein Novum, dass dies jetzt sehr schnell ausgeschlossen wird. In Ostdeutschland hat man offensichtlich die Schnauze voll vom Verharmlosen, Beschönigen und Vertuschen von mohammedanischen „Flüchtlings“-Straftaten.

Wir haben es bei dem Migrantenstrom aus Afrika vielfach mit hochaggressiven Männern aus Stammesgesellschaften zu tun, in denen körperliche Gewalt zum Alltag gehört. Wenn dann noch die islamische Prägung hinzukommt, und das dürfte bei dem 16-jährigen Nigerianer der Fall sein (50% Moslems in Nigeria), dann sind dies wandelnde Zeitbomben, die beim ersten auch noch so harmlosen Konfliktfall explodieren können.

Tag 24 berichtet von diesem besonders widerlichen Fall aus Magdeburg, der sich am vergangenen Mittwoch ereignete. Zunächst die Beiß-Attacke auf die Taube:

Am Magdeburger Hauptbahnhof fiel Bundespolizisten am Mittwoch gegen 10 Uhr ein Jugendlicher auf Bahnsteig 8 auf, der eine Taube fest in seinen Händen hielt.

Nach Aufforderung der Beamten ließ der 16-Jährige das Tier los. „Die Taube zeigte allerdings kaum noch Lebenszeichen“, so eine Sprecherin der Bundespolizei.

Ein Augenzeuge sagte später, dass der Teenager den Kopf der Taube mehrfach in seinen Mund genommen habe. Ob er auch zubiss, ist unklar aber aufgrund der Verletzungen nicht unwahrscheinlich.

Erklären konnte der Nigerianer sein Verhalten nicht. Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ob das Tier überlebt hat, konnte die Sprecherin auf TAG24-Nachfrage nicht sagen. Nur so viel: „Der Jugendliche leidet nachweislich nicht an einer psychischen Störung.“

Vielleicht wollte er seinen Hungertrieb befriedigen oder das Köpfen Ungläubiger an einer Taube ausprobieren, was auch denkbar wäre. Barino Barsoum hat aus seiner Zeit als Islam-Konvertit („Ich war bereit, zu töten“) in der WDR-Dokumentation „Koran im Kopf“ erzählt, dass ein Imam in einer Bonner Moschee zuhörenden jungen Moslems vorschlug, das Köpfen von Juden an Küken zu trainieren:

Der religiöse Lehrer hatte gesagt: «Besorgt euch kleine Küken und hackt ihnen die Köpfe ab. Denn genauso wird eine Zeit kommen, da werdet ihr den Juden die Köpfe abschlagen.»

Nach dem Köpfungs-Versuch bei der Taube saß der Nigerianer drei Stunden später im Zug von Magdeburg ins nordöstlich gelegene Burg, wo er in der Bordtoilette Alarm auslöste. Bei der Überprüfung des Klos und des Nigerianers wurde festgestellt, dass er ohne Ticket sozusagen „schwarz“ fuhr. Als die Zugbegleiterin ihn aufforderte, den Zug zu verlassen, rastete er aus, denn von einer minderwertigen Ungläubigen wollte er sich wohl nichts sagen lassen:

Er beschimpfte die Zugbegleiterin als „Hure“ und „Nazischlampe“ und spuckte ihr ins Gesicht, schlug ihr mit der Hand an die Wange“, so die Sprecherin der Bundespolizei. Zwei Reisende bekamen die Szene mit, hielten den Nigerianer fest, bis der Zug in Gerwisch hielt. Dort wurde er rausgeschmissen. Die 32-Jährige mussten ihren Dienst völlig aufgelöst abbrechen.

Der Nigerianer wurde wegen Körperverletzung, Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen angezeigt. Es dürfte ein frommer Wunsch bleiben, dass wir diesen Kotzbrocken deswegen loswerden können und er in sein gewohntes islamisches Habitat zurückgeschickt wird.

Bevor mir jetzt manche politisch überkorrekte Mitlesende eine Strafanzeige wegen vermeintlicher „Volksverhetzung“ stellen: „Habitat“ ist laut Wikipedia auch der Lebensraum von Menschen. Ich habe auch keinesfalls etwas pauschal gegen Afrikaner, ganz im Gegenteil: Ich kennen einen christlichen Pfarrer aus Togo und den Sohn eines Diplomaten aus Kamerun, die ich beide sehr schätze, zumal sie in unserem Land bestens integriert sind, die Werte hierzulande verinnerlicht haben und deutsche Patrioten wurden.

Wir sprechen hier von Eindringlingen aus Islamisch-Afrika, die unter dem Vorwand falscher Etiketten massenhaft ins Land strömen, Schutz und viel Geld in Anspruch nehmen, aber trotzdem Straftaten zu Lasten deutscher Staatsbürger begehen. Linke Vollidioten wollen solche unintegrierbaren und gefährlichen Typen unter einem geradezu pervertierten „Toleranz“-Begriff und beseelt von geradezu fanatischer „Willkommens“-Kultur bei uns ansiedeln.

Auf diese Weise wird auch Ostdeutschland immer „bunter“. Ob sich das die Menschen allerdings dort so weitgehend widerspruchslos gefallen lassen wie im links-domestizierten Westen, bleibt abzuwarten..

Der PI-Kommentar des Tages vom „Dichter“:

„Deutschland ist das Land, in dem den Schutzbedürftigen eben die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Diese eine war aber noch roh.“


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Abtrünnige im islamischen Recht

Wer behauptet, der Mord an einem muslimischen Apostaten habe nichts mit dem Islam zu tun, der leugnet die Aussagen der sunnitischen Rechtsschulen und damit des gesamten sunnitischen Islams. Denn was der Islam ist, wird durch die Rechtsschulen definiert. Es liegt nicht in unserem Belieben, wie wir den Islam verstehen und was zu ihm gehört und was nicht. Und wie die sunnitischen Rechtsschulen zu diesem Thema stehen, das sehen Sie in diesem Video von Barino Barsoum. (Mehr Videos von Al Hayat TV gibt es auf der Internetseite islam-analyse.com oder auf deren Facebook-Seite)




Al Hayat TV: Die islamische Invasion (Teil 2)

Auf einem Fragment eines syrischen Manuskripts aus dem sechsten Jahrhundert wurde von einem syrischen Christen folgendes notiert:

„Im Januar nahmen die Leute von Homs das Wort [das islamische Glaubensbekenntnis] an für ihr Leben [um ihr Leben zu schützen] und viele Dörfer wurden durch Mohammeds Morde verwüstet und viele Menschen wurden erschlagen und gefangen genommen […].“

So hätten es auch heute syrische Christen nach der Eroberung ihrer Gebiete durch den Islamischen Staat schreiben können. Der Islamische Staat, so scheint es vor dem Hintergrund dieser Notiz aus der frühen Entstehungszeit des Islams, ist keine dem Islam fernstehende Terrormiliz, sondern steht in den Fußstapfen der frühen muslimischen Heere. Geschichte wiederholt sich.

(Hier Teil 1 des Videos von Barino Barsoum. Mehr Videos von Al Hayat TV gibt es auf der Internetseite von islam-analyse.com oder auf der Facebook-Seite.)




Al Hayat TV: Zeugnisse früher Christen zur islamischen Invasion

Wie haben die frühen Christen den Propheten der Muslime und seine Anhänger, die als Sarazene bezeichnet wurden, wahrgenommen? So wie der IS Irak und Syrien überfallen, verwüstet und dort sein Kalifat eingerichtet hat, so ähnlich müssen wir uns wohl auch die islamischen Eroberungen im 7. Jahrhundert vorstellen.

So zumindest legen es Zeugnisse der Bewohner der Stätten nahe, die diesen Eroberungszügen zum Opfer gefallen sind. Diese und viele andere Berichte aus der Zeit und unter der Herrschaft der „rechtgeleiteten Kalifen“ zeigen, dass sich die Praktiken des Islamischen Staates in die Eroberungsgeschichte des Islams sehr gut einfügt und keine völlig abartige Entgleisung darzustellen scheint.

In den Fußstapfen der „rechtgeleiteten Kalifen“, unter deren Herrschaft sich diese Grausamkeiten ereigneten, steht der Islamische Staat. Er führt weiter, was in der Entstehungsgeschichte des Islams begründet liegt.

(Mehr Videos von Al Hayat TV gibt es auf der Internetseite von islam-analyse.com oder auf der Facebook-Seite.)

Obiges Video wurde inzwischen von YouTube abgemahnt, wie auf der Facebook-Seite von Al Hayat TV berichtet wird:

Google (YouTube) hat uns eine Abmahnung für das Video gegeben. Wenn wir noch so ein Video einstellen, wollen sie unseren Kanal schließen. Wenn ihr Kontakt zu anderen Aktivisten habt, die eine gleiche Zensur erleiden, dann meldet euch bitte. Wir werden, wenn es tatsächlich dazu kommt, dagegen Klage einreichen und versuchen das in die breite Öffentlichkeit zu tragen.
Danke
Barino




Barino: Warum Jihadisten Menschen schlachten

Aus der Videoanalyse von Barino Barsoum für Al Hayat TV: Mohammed sagt in einem für sunnitische Muslime authentischen Hadith dem Volk der Quraysh “Oh Leute von Quraysh, bei Allah, in dessen Hand meine Seele liegt, ich bin gekommen, um euch abzuschlachten (ich bin zu euch mit der Schlachtung gekommen)”. Eine solche Aussage ist ein Ausdruck von Menschenfeindlichkeit, wie es kaum schlimmer ausgedrückt werden kann.

Für diese Aussage gibt es keine Entschuldigung und keine Ausflüchte, denn sie ist eine Verhöhnung jeder menschlichen Moral – und dabei ist es völlig unbedeutend, ob er die ganze Menschheit meinte, oder „nur“ den Volksstamm der Quraysh, die sich nicht dem Islam beugen wollten. Es gibt keinen geschichtlichen Kontext, der entschuldigen könnte, dass jemand Menschen abschlachtet. Das ist heute grausam und war vor 1400 Jahren grausam.

Diese Aussage wurde zudem noch von einem Mann gebracht, der sich auf das Erbe Jesu beruft. Rund 600 Jahre nach der Bergpredigt sind diese Worte mit angemaßter göttlicher Autorität gefallen und auf diese Worte hin ist auch tatsächlich Blut geflossen. Und da spielt es keine Rolle, ob mit der Schlachtung ein Schlachten gemeint ist, wie Schafe im Islam geschlachtet werden, oder lediglich ein „normaler Totschlag“. Menschen wurden durch Mohammed und seine Mannen abgeschlachtet, getötet – genauso wie er es ihnen androhte.

(Weitere Aufklärungsvideos über den Islam gibt es bei Islam-Analyse.com und können auf der Al Hayat TV Facebook-Seite geteilt werden)




Abdel-Samads Handbuch der Islamkritik

Der in München lebende Publizist und Politologe Hamed Abdel-Samad, über dessen Auftritt bei „Markus Lanz“ PI erst kürzlich berichtete, hat der Islamkritik in Deutschland ein weiteres vorweihnachtliches Geschenk auf dem Präsentierteller geliefert. Sein neues Buch „Der Koran: Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“ kann man durchaus als eine Art Handbuch des islamkritischen Aufklärers bezeichnen.

Abdel-Samad macht nämlich genau das, was den rotgrünen Multikultis Angst machen dürfte: Er geht an die Quellen. Der Autor, der das Arabische perfekt beherrscht, liest den Koran und erklärt dem Leser – ähnlich wie Barino Barsoum in seinen Videos – die Bedeutung. Sure für Sure wühlt er sich durch islamische Glaubensregeln. Er leitet sie ein, stellt sie vor, kommentiert sie mit Blick auf Entstehungsumstände und die Wahrnehmung der Gläubigen.

Detailliert zeigt er, warum es zur paradoxen Situation kommt, dass sich friedliebende Moslems ebenso auf den unveränderlichen Wortlaut des Korans stützen, wie dies zahlreiche gewalttätige Moslems tun. Deutlich wird hier, dass es im Koran Tötungsbefehle gibt, Menschenhass und Drohungen. Wer nimmt diese Botschaften auf? Was passiert dann? Die Fragen stellt man sich unweigerlich, die Fragen werden aber auch beantwortet. Abdel-Samad zeigt, was passiert, wenn radikale Prediger auf eine aufnahmebereite radikale Masse treffen. Es entsteht Potential zum Massaker. Wer solche verhindern will, gerade im höchstgefährdeten Deutschland, sollte dieses Buch lesen. Und dann mit den neugewonnen Fakten in die Diskussionen gehen. Es wird einem jeden leichter fallen!

Bestellinformation:

» Hamed Abdel-Samad: „Der Koran: Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“ (19,99 €)




Al Hayat TV: Gibt es „den Islam“?

Häufig wird Islamkritik abgewürgt, indem darauf verwiesen wird, dass es „den Islam“ ja nicht gäbe und daher jede Diskussion um „den Islam“ keinen Sinn mache. Die so wichtige Debatte um „den Islam“ wird somit geschickt vermieden. Denn wer jetzt noch von „dem Islam“ redet, der habe sich disqualifiziert, weil er ja nicht in der Lage sei, die Welt differenziert zu betrachten. Gleichzeitig hören wir aber lautstark von allen Seiten, dass Gewalt und Intoleranz nichts mit „dem Islam“ zu tun habe. Kann man also etwa nicht definieren, was der Islam ist und was zu ihm gehört, sondern nur lautstark bekunden, was der Islam nicht ist und was nicht zu ihm gehört?

Dieser Standpunkt ist in unserer Gesellschaft sehr beliebt, denn wer diesen Relativismus vertritt, den umgibt eine Aura von großer Weisheit: alles ist relativ; ich weiß, dass ich nichts weiß. Diesen aalglatten Rhetorikern wird die Fähigkeit zugeschrieben, differenziert zu denken – alle anderen, die eine klare Position vertreten, sind Schwarz/Weiß-Maler, denen diese intellektuelle Fähigkeit nicht gegeben ist. Ich glaube aber, dass man sehr wohl von „dem Islam“ reden kann. Warum und in welchem Sinne, möchte ich kurz ausführen.

(Der komplette Artikel von Barino Barsoum mit Quellen-Verweisen kann bei islam-analyse.com nachgelesen und hier auf Facebook geteilt werden)




Hayat TV: 90 % der Flüchtlinge unterstützen IS

In diesem Video, das Barino Barsoum noch vor dem Attentat in Paris vom 13.11.2015 aufgenommen hat, teilt er mit Ihnen Erkenntnisse aus persönlichen Gesprächen mit einem syrischen Flüchtling über die Aktivitäten des Islamischen Staates unter den Flüchtlingen in Deutschland. Er erzählte, dass seiner Wahrnehmung nach 90% seiner sunnitischen Freunde in dem Flüchtlingsheim und den Muslimen in der nahegelegenen Moschee den Islamischen Staat zumindest moralisch unterstützen.

Denn er kämpfe ja gegen das tyrannische Assad Regime und im Gegensatz z.B. zur Freien Syrischen Armee ziele er darauf ab, die Scharia in ihrem vollen Umfang als gesellschaftliches Recht zu etablieren. Dabei musste ich an den Hadith denken, in dem Mohammed gefragt wurde, wer denn wirklich auf Allahs Pfad kämpfe. Mohammed antwortete, dass derjenige dies tue, der dafür in die Schlacht zieht, damit das Wort Allahs das höchste sei.

Er erzählte auch, dass einmal ein Imam als Gastredner zum Freitagsgebet kam. Er predigte gegen den Islamischen Staat und versuchte den Islamischen Staat als eine unislamische Terrorbande darzustellen. Daraufhin haben ihn die Besucher des Freitagsgebets aus der Moschee gejagt.

Ich fragte ihn, ob er hier auch Kämpfer des Islamischen Staats kennengelernt habe, die hier unter den Asylanten leben. Er sagte mir dazu folgendes: Als er einmal bei einem Freund eingeladen war, der auch noch andere Freunde eingeladen hatte, waren darunter zwei Abgesandte des Islamischen Staates. Er erzählte, dass diese wohl zwischen Deutschland und dem Islamischen Staat in Syrien und dem Irak ein- und ausgehen würden. Ich fragte, was denn ihr Ziel sei, offensichtlich ginge es ihnen ja nicht darum, hier in Deutschland zu bleiben. Er sagte mir, dass das Ziel ihrer Mission hier sei, das verzerrte Bild des Islamischen Staates unter den Muslimen in Deutschland zu korrigieren. Dabei ginge es allerdings nicht darum, die Gräueltaten, wie das Verbrennen von Menschen bei lebendigem Leib zu leugnen, sondern, zu erklären, warum dies eine legitime Bestrafung unter der Scharia sei. In diesem konkreten Falle sei es einfach die Verfolgung des Prinzips von Auge um Auge, Zahn um Zahn und Verwundung um Verwundung.

Neben der Propaganda sei ein weiterer Grund für das Kommen und Gehen der Abgesandten des Islamischen Staates der Austausch von Geldern mit islamischen Hilfsorganisationen. Er erzählte auch, dass Kämpfer des Islamischen Staates nach Deutschland kommen würden, um sich hier ärztlich behandeln zu lassen, um dann wieder zurück nach Syrien zu gehen, um weiter für den Islamischen Staat zu kämpfen.

Quelle: islam-analyse.com




Video von der 19. Pegida in Dresden

Montag ist Pegida-Tag und dank der russischen Video-Nachrichtenagentur RuptlyTV haben heute wieder alle ab 18.30 Uhr die Gelegenheit, LIVE via Internet dabei zu sein. Neben Lutz Bachmann ist heute als Redner Silvio Rösler von der Legida in Leipzig vorgesehen. Statt der angekündigten Anastasia aus Russland kam zum Ende der Kundgebung der gebürtige Ägypter Morris Barsoum – Vater von Barino und Vorstandsmitglied der Bürgerbewegung Pax Europa – zu Wort. Er mahnte an, dass Deutschland sich nicht islamisieren lassen sollte wie seine ehemals christliche Heimat Ägypten. Der 68-Jährige aus Köln erhielt großen Applaus für seine Rede.

» Liveticker bei mopo24




Video: Amir, das Gesicht des jungen Deutschlands, bei PEGIDA Frankfurt Rhein-Main

amirDer 16-jährige Amir ist Sohn eines moslemischen Palästinensers, der in Syrien aufwuchs und als Erwachsener nach Deutschland kam. Dort heiratete er eine Deutsche mit ostpreußischen Wurzeln, die Amir als „Sozialistin“ charakterisiert. Trotz dieser beiden Hypotheken familiärer Natur hat es es geschafft, sich von den Einstellungen seiner Eltern zu lösen und eigene Überzeugungen zu entwickeln. Amir ist mittlerweile ein patriotisch eingestellter deutscher Demokrat, denkt äußerst kritisch über den Islam und sieht die absolute Notwendigkeit, mit der Volksbewegung PEGIDA dringend notwendige Korrekturen am falschen Kurs vorzunehmen, den dieses Land seit Jahren eingeschlagen hat.

(Von Michael Stürzenberger)

Amir war schon bei der vorletzten PEGIDA-Veranstaltung in Frankfurt dabei. Am vergangenen Montag reiste er wieder an und hielt auch eine Rede:

Deutschland kann stolz auf diesen jungen Mann sein. Amir fühlt sich auch sehr wohl in der Volksbewegung PEGIDA, da dort niemand nach seiner Herkunft oder seinem Aussehen bewertet wird, sondern nach dem, was man denkt, sagt und tut. Die Reaktion der hochaggressiven „Gegendemonstranten“ auf Amir war entlarvend: Sie trommelten wie verrückt und plärrten:

„Halt die Fresse!“
„Nazis raus!“
„Hau ab!“

Diese Rotfaschisten sind nämlich keineswegs grundsätzlich „ausländerfreundlich“, „tolerant“ und „weltoffen“, wie sie sich so gerne hinstellen. Sie sind nur mit jenen solidarisch, die ihre Überzeugung teilen. Alle anderen werden gnadenlos niedergemacht. Wir haben es in München schon erlebt, dass die dunkelhäutige islamkritische Ägypterin Nawal als „Nazi“ und der Vater von Barino, Morris Barsoum, von einem Linken als „Arschloch“ diffamiert und von einer bekannten linken Münchner Dauer-Gegendemonstrantin niedergetrötet wurde.

Durch solche Aktionen wie die von PEGIDA Frankfurt Rhein-Main inmitten der „Höhle des Löwen“ wird den Rotfaschisten die Maske vom Gesicht gerissen. Hervor kommt die hässliche Fratze von totalitär orientierten, hasserfüllten, gewaltbereiten und ideologisch völlig verbohrten Fanatikern, die ihr Land und das deutsche Volk hassen, nur ihre eigene Meinung gelten lassen wollen und ganz offensichtlich bestrebt sind, hierzulande wieder eine sozialistische Diktatur zu installieren.

Daher ist es enorm wichtig, dass sich genau in solchen verseuchten Zentren bürgerlich-patriotischer Widerstand zeigt. Die Polizisten erkennen mit jedem Einsatz, welches Klientel auf der einen und welches auf der anderen steht. Durch die zutage tretende Gewalt der Linksextremen wird dann auch irgendwann der schon längst fällige Ruf nach einem „Kampf gegen Linksextremismus“ immer lauter werden. Wenn es schon die verstaubten ehemals bürgerlichen Alt-Parteien nicht schaffen, so etwas ins Leben zu rufen, dann möglicherweise diese Volksbewegung.

Der völlig falsche Begriff „Kampf gegen Rechts“ und seine millionenschweren Förderprogramme haben zu verschwinden und müssen durch den „Kampf gegen Extremismus“ ersetzt werden. Darunter fielen dann der Linksextremsimus, der vermeintliche „Rechts“-Extremismus (der eigentlich nur eine Variante des Linksextremismus ist) und der religiöse Extremismus.

Es bleibt zu hoffen, dass der couragierte Auftritt von Amir Nachahmer findet, dass sich die durch das Erlebnis vom vergangenen Montag in der „Hölle von Frankfurt“ festgeschweißte Team um Heidi Mund weiter entwickelt und in dieser Hochburg der Linksextremisten den Widerstand etabliert.

(Kamera: Shalom Hatikva)




Barino Barsoum: Gibt es „den Islam“?

Häufig wird Islamkritik abgewürgt, indem darauf verwiesen wird, dass es „den Islam“ ja nicht gäbe und daher jede Diskussion um „den Islam“ keinen Sinn mache. Die so wichtige Debatte um den Islam wird somit geschickt vermieden. Denn wer jetzt noch von „dem Islam“ rede, der habe sich disqualifiziert, weil er ja nicht in der Lage sei, die Welt differenziert zu betrachten. Gleichzeitig geht aber die Rede davon, dass Gewalt und Intoleranz nichts mit dem Islam zu tun habe. Also kann man zwar nicht von „dem Islam“ reden, wohl aber mit voller Überzeugung aussagen was er „nicht“ sei?!

(Von Barino Barsoum)

Ich glaube, dass man sehr wohl von „dem Islam“ reden kann. Warum und in welchem Sinne, möchte ich kurz ausführen.

Mohammed ist nach der islamischen Legendenerzählung im Jahr 570 nach Christus geboren und 632 gestorben. Zeitzeugnisse einer Religion die sich „Islam“ nennt oder von Menschen die sich als „Muslime“ bezeichnen existieren nicht. Die ältesten Quellen, die erst eine islamische Identität geformt haben, gehen allesamt auf das 9./10. Jahrhundert zurück. Diese Quellen sind aber recht überschaubar. Es gibt den Koran, die Sunna und die Prophetenbiographie.

Koran:
Die älteste Ganzschrift wird auf das Jahr 870, die ältesten Fragmente auf nach 750 datiert.

Die Sunna (Hadithsammlungen):
1. Al-Bukhary (gest. 870)
2. Muslim (gest. 875)
3. Abu Dawud (gest. 888)
4. Tirmidhi (gest. 892)
5. Nasa’i (gest. 915)
6. Ibn Maja (gest. 886)

Prophetenbiographien:
1. Sira von Ibn Hisham (gest. 833) der angeblich auf einer nicht überlieferten Version von Ibn Ishaq (gest. 768) basiert.
2. Kitab Al-Maghaazy (Geschichte der Kriegszüge) von Al-Waqidi (gest. 822)
3. Tabaqaat („Klassen“ / „Generationen“) von Ibn Saad (gest. 845)
4. Tarikh („Annalen“) von Al-Tabary (gest. 922)

Man kann nicht oft genug betonen, dass genau diese Quellen erst eine islamische Identität geschaffen haben. Spricht man also von „dem Islam“, so handelt es sich um eine Religion, die auf diese Urquellen zurückgeführt werden muss. Das für den Islam immerwährende Dilemma ist nun, dass in genau diesen Quellen der Aufruf zur Gewalt steht. Konkret vor dem Hintergrund der Anschläge von Paris steht auch in genau diesen Quellen der Befehl denjenigen zu ermorden, der den Propheten Mohammed beleidigt.

Zudem haben sich vier Rechtsschulen entwickelt, auf die sich heute noch die Rechtsgelehrsamkeit in den (sunnitisch) islamischen Universitäten stützt. Diese Rechtsschulen werden nach ihren Begründern benannt.

1. Abu Hanifa (gest. 767)
2. Malik (gest. 795)
3. Al-Shafi’i (gest. 820)
4. Hanbal (gest. 855)

Betrachtet man die Themen der Islamdebatten, so muss man bemerken, dass all diese vier Rechtsschulen Positionen vertreten, bei denen in der heutigen Islamdebatte gesagt werden würde „das hat mit dem Islam nichts zu tun“. Insbesondere was die Todesstrafe für Apostaten und Prophetenbeleidiger betrifft, aber auch das Dogma von Liebe und Hass in Allah, das Konzept des Jihad als Angriffskrieg und die Pflicht zur Ganzkörperverschleierung der Frau.

(Siehe entsprechende Videos und Quellennachweise in den Videos auf islam-analyse.com)

Nun kommen wir noch zur Auslegung des Korans (Tafsir). In der sunnitischen Welt gibt es drei Standardwerke, die heute noch herangezogen werden, wenn Koranverse in ihrem Kontext und ihrer Bedeutung verstanden werden sollen. Sie stehen auf dem Lehrplan in allen sunnitisch-islamischen Universitäten von Marokko, Tunesien über Ägypten, Saudi Arabien bis Pakistan. Natürlich findet man auch in Deutschland in jeder Moscheebibliothek diese Werke. Leider wurden sie nur noch nicht ins Deutsche übersetzt.

1. Al-Tabary (gest. 922)
2. Qurtubi (gest. 1272) [basiert im Wesentlichen auf Al-Tabary]
3. Ibn Kathir (gest. 1373) [basiert im Wesentlichen auf Al-Tabary]

(siehe Islam-Analyse hier und hier)

Aus diesen Quellen lassen sich sehr wohl Konturen einer Religion zeichnen, die als „der Islam“ bezeichnet werden kann. In den großen Fragen, die uns bewegen, sprechen diese Quellen eine deutliche Sprache und nehmen Stellungen ein, bei denen in der Islamdebatte gesagt wird „diese Stellung hätte nichts mit dem Islam zu tun“.

Das Kernproblem ist die weite Verbreitung der Einstellung: „Es kann nicht sein was nicht sein darf.“ Da es nicht sein darf, dass der Islam als eine Weltreligion Hass und Gewalt predigt, kann Hass und Gewalt, dieser Logik nach, auch nicht mit dem Islam zu tun haben. Mit den Quellen, die allerdings erst eine islamische Identität geschaffen haben, hat Hass und Gewalt aber sehr wohl zu tun.

Durch den im heutigen sunnitischen Islam gefestigten Glauben an den Koran als ungeschaffenes (!) Wort Allahs und die Sunna und Biographie des Propheten Mohammeds, der den Koran mit seiner Person für die Muslime ausgelegt hat, die Rechtsschulen und die anerkannte Koranexegese (Tafsir), liegt das rettende Ufer der Argumentation einer „Kontextabhängigkeit“ von Koranversen in unerreichbarer Ferne. Denn betrachtet man die Koranverse in ihrem „geschichtlichen“ Kontext durch die Literatur der Sunna und der Prophetenbiographie, so wird das Ausmaß der Katastrophe nur noch deutlicher, weil man erkennt, dass die Gewalt ein System hat. Vollends systematisiert wurde die Gewalt und Intoleranz durch die Rechtsschulen, auf die sich auch heute noch die sunnitischen Muslime berufen.

Die Lösung kann nur sein, die Quellen der Gewalt abzulehnen und Religion nicht auf Basis von Urquellen zu leben, sondern als persönliche Beziehung zwischen Mensch und Gott. Jeder friedliebende Moslem müsste einstimmen und diese Quellen ablehnen, die das Bild eines Gottes und eines Propheten zeichnen, das doch in Wahrheit nichts mit ihrer religiösen Vorstellung zu tun hat. Lehnen sie diese Quellen jedoch ab, bleibt nichts mehr von einer islamischen Identität übrig, denn diese wurde ja erst durch diese Quellen geschaffen. Dies ist das immerwährende Dilemma des Islams. Dieses Dilemma zeigt sich auch an der Auseinandersetzung zwischen dem Zentralrat der Muslime (ZDM) und Khorchide aus der Universität Münster. Khorchide lehnt Urquellen des Islams ab, um auf konsistenter Art und Weise eine friedliebende Religion zu konstruieren. Der ZDM hat natürlich damit ein riesiges Problem und kann dies nicht akzeptieren, weil ihm mit den Quellen der islamische Boden unter den Füßen weggezogen wird. Aber dadurch, dass sie auf der Beibehaltung dieser Quellen bestehen, können sie nicht glaubwürdig Gewalt ablehnen und gegen Intoleranz sprechen, denn Gewalt und Intoleranz wird über diese Quellen gepredigt. Diese Unglaubwürdigkeit der „Euro-Muslime“ führt zu Misstrauen und Ängsten in der Gesellschaft, weil man das Gefühl hat, einen unaufrichtigen Gesprächspartner in der Islamdebatte zu haben. Da dieser unaufrichtige Gesprächspartner auch noch von der Politik gedeckt wird (der ZDM repräsentiert ja nichts und niemanden sondern ist ein künstliches Konstrukt, um einen Partner zu haben mit dem man Islamkonferenzen abhalten kann und der sich artig von Gewalt distanziert), schlägt angestautes Misstrauen in der Gesellschaft in Angst um. Diese Angst paralysiert entweder und führt zur Totenstarre, oder sie wird nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ zur Gegengewalt führen. Beides ist falsch und kann nur aufgehalten werden durch eine offene und ehrliche Debatte um den Islam.

(Im Original erschienen auf der Facebook-Seite von Barino Barsoum)




Exegese zu Vers 8.60 – Islam und Terrorismus?

koranVorwort: In dieser Arbeit werden die Erklärungen zum Vers 8.60 von den anerkannten islamischen Koranexegeten Al-Tabary (839 – 923 n. Chr.), Al-Qortoby (1214 – 1273 n. Chr.) und Ibn Kathir (1301–1373 n. Chr.) zusammengefasst. Der Diskurs um eine falsche oder klassisch-korrekte Koraninterpretation der Islamisten, die angeblich nichts mit dem Islam gemein haben, soll mit einer intensiven Auseinandersetzung mit den primären (sunnitisch) islamischen Quellen zur Koranexegese substanziell unterfüttert werden.

(Von Barino Barsoum)

Man wird feststellen, dass die vermeidlich falschen Interpreter des Korans aus den islamistischen Terrororganisationen, wie z.B. Osama Bin Laden oder der noch lebende Al-Zawahiry, auf theologisch festem Boden stehen. Der Islam aus Sicht der islamisch anerkannten Gelehrten scheint tatsächlich das zu sein, was heutzutage gerne als militanter Islamismus bezeichnet wird. Die häufig wiederholte Aussage, dass der Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, muss vor dem Hintergrund der Erklärung zu Vers 8.60 grundlegend neu reflektiert werden. Denn es würde zwangsläufig bedeuten, dass die Korankommentare der Exegeten Al-Tabary, Al-Qortoby und Ibn Kathir, die in allen islamischen Universitäten bis heute hoch verehrt werden und wesentlicher Bestandteil der Lehrpläne sind, nichts mit dem Islam zu tun hätten.

Was wäre dann noch übrig vom (sunnitischen) Islam der sich doch aus diesen Texten herausgebildet hat? An genau diesem Spagat reißen sich die „Euro-Muslime“ alle Sehnen. Zum einen erkennen Sie diese Texte an, zum anderen versuchen sie aber glaubhaft zu machen, dass der Islam ganz anders sei als in diesen Texten dargestellt. Um glaubwürdig zu sein, müssten sich die islamischen Verbände von diesen Büchern distanzieren und eine gänzlich neue Theologie begründen. Dies fällt ihnen aber schwer, denn damit würden sie die Grundfeste der islamischen Überlieferungen verleugnen, die ja erst eine islamische Identität geschaffen haben. Damit ist das unauflösbare Dilemma perfekt, an dem sich jede Islamdebatte die Zähne ausbeißt und jeder Reformversuch scheitern muss. Die Lösung zu diesem Dilemma wäre eigentlich nur, reformationswillige Muslime würden eine gänzlich neue Religion erfinden, die dann aber auch auf den Markennamen „Islam“ verzichten müsste, denn mit den Texten die eine islamische Identität geschaffen haben (klassische Koranexegese, Hadith-Werke und Prophetenbiographien), hätte sie nichts mehr gemein.

Diese Arbeit kann natürlich nur einen sehr kleiner Beitrag zur Bewusstwerdung des Kernproblems des Islams leisten. Das wesentliche Kernproblem, so sehe ich es, liegt in der Tatsache begründet, dass der Terror nicht auf einer falschen Interpretation des Korans basiert, sondern auf einer theologisch fest fundierten Koranexegese. Aber bilden Sie sich selbst ein Urteil nach dem Lesen dieser Zusammenfassung.

Angemerkt sei noch folgendes: Es handelt sich hier nicht um eine wörtliche Übersetzung, sondern um eine Zusammenfassung. Inhaltliche Hinzufügungen sind mit „[Anmerkung des Autors: …]“ gekennzeichnet. Um wesentlichen Schlüsselbegriffen des arabischen Originaltextes gerecht zu werden, werden diese an gegebenen Stellen explizit erklärt.

Zusammenfassung der Korankommentare von Al-Tabay, Al-Qortoby und Ibn Kathir

Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft und an kampfbereiten Pferden (haben) könnt, um damit den Feinden Allahs und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt; Allah aber kennt sie! Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen, und es wird euch kein Unrecht zugefügt.

Dieser Vers befindet sich in der Sura „Al-Anfal“ die nach heutiger Zählung die achte Sura des Korans ist. „Al-Anfal“ bedeutet „die Kriegsbeute“. In diesen kriegerischen Kontext bettet sich auch dieser Vers ein.

Al-Tabary beginnt seine Koranerklärung mit der Benennung derjenigen, gegen die es eine militärische Streitmacht vorzuhalten gilt. Dazu gehören die Ungläubigen sowie diejenigen, mit denen die Muslime ein Abkommen haben, bei denen sie sich aber fürchten hintergangen zu werden.

Im Vers wird den Muslimen befohlen eine „Kraft“ („Quwa“) und kampfbereite Pferde vorzubereiten zur Verbreitung von Angst und Schrecken. Mit der Kraft ist nach Al-Tabary eine jede Gerätschaft gemeint, die ein Machtinstrument sein kann. Dazu wird wörtlich „Al-Silah“, was „Waffen“ bedeutet, als konkretes Beispiel aufgeführt.

Die Waffen müssen aufgeboten werden, um die Feinde Allahs in Angst zu versetzen. Wörtlich heißt es („Turhibon“) was eine äußerste Form der Schreckensverbreitung ist. Al-Tabary dekliniert das Stammwort („rahaba“) durch und fügt außerkoranische Textbelege an, die die Bedeutung dieses Wortes eindeutig klären. Es ist zweifellos, dass die Bedeutung auf Furcht und Schrecken zurückgeht. [Anmerkung des Autors: Im heutigen Hocharabisch führt sich das Stammwort für den Begriff „Terror“ („Irhab“) und Terrorist „Irhaby“ auf den gleichen Wortstamm zurück. Aus diesem Grunde konnte auch Abdullah Azzam, der Lehrer von Osama Bin Laden, glaubwürdig äußern, dass die Schreckensverbreitung und damit der Terrorismus ein wesentlicher Teil des Islams ist. Dies begründete er mit genau diesem Vers.]

Über drei Überlieferungsstränge führt Al-Tabary einen Bericht über Ibn Abbas ein, nach dem mit „Turhibon“ („Angst machen / Terror verbreiten“) das Wort „Tukhzun“ („ihr beschämt sie“) gemeint sei. Der Verwandte und Gefährte Mohammeds soll den Koran auch mit diesem Wort statt „Turhibon“ gelesen haben. [Anmerkung des Autors: So eindeutig wie man es heute gerne darstellt war der Korantext zur Entstehungszeit also noch nicht definiert bzw. man redet von unterschiedlichen anerkannten Lesarten, die es allerdings nicht in den heutigen Koran geschafft haben.]

Um die Bedeutung von „Kraft“ als militärische Macht zu unterstreichen führt Al-Tabary einen Hadith, also einen Ausspruch Mohammeds, an. In diesem Hadith predigt der Prophet des Islams von der Kanzel zu den Muslimen und zitiert diesen Vers bis zur Stelle an der die „Kraft“ erwähnt wird. Er sagt also: „‘Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft [besitzt])‘ Wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß, wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß, wahrlich, die Kraft ist das Wurfgeschoß“ Dreimal wiederholt Mohammed, dass mit der Kraft die damals mächtigste militärische Waffe, ein Wurfgeschoss, gemeint ist. Al-Tabary belegt diesen Hadith mit sechs unterschiedlichen Quellen. [Anmerkung des Autors: Dieser Hadith wird auch bei Sahih Muslim aufgeführt.]

In ganzer Klarheit wird ein weiterer Bericht über Al-Suddy angeführt, nachdem in dem Vers mit der „Kraft“ Waffen gemeint sind.

Nachdem nun die Schlüsselbegriffe „Kraft“, „Feinde“ und „Angst“ geklärt sind, arbeitet Al-Tabary die Bedeutung von den „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“ heraus.

Als erstes, wie so oft in seinem Exegesewerk, leitet er die Erklärung mit den Worten ein „Uneinig sind die Gelehrten der Auslegung in Bezug auf…“.

Zwei Quellen besagen, es seien die Banu Qurayza, ein jüdisch-arabischer Stamm der näheren Umgebung Mekkas. Eine Quelle besagt, es seien die Perser. Zwei Quellen besagen, es seien die muslimischen Heuchler, die das Glaubensbekenntnis sprechen und sogar mit den Muslimen in die Schlacht ziehen. Eine weitere Meinung ist, dass es ein Volk der unsichtbaren Geister sei („Hum Qaumun min Al-Jinn“).

Nachdem nun diese unterschiedlichen Meinungen aufgelistet wurden wird ein Fazit gezogen, nachdem die richtige Interpretation nun folgende sei:

Allah befahl den Gläubigen den Jihad, das Kriegsgerät und sonstige Machtmittel zur Durchführung des Jihads gegen Allahs Feinde und die Feinde der Gläubigen von den Polytheisten vorzubereiten. Dazu gehören Waffen, Wurfgeschosse und ähnliches, sowie kampfbereite Schlachtrosse. Der Begriff „Kraft“ sei im Koran bewusst allgemein gehalten.

[Anmerkung des Autors: Um ihn an die zeitlichen Gegebenheiten anzupassen].“

Um die Allgemeingültigkeit der „Kraft“ als jedwedes militärische Kampfmittel zu unterstreichen diskutiert Al-Tabary den zuvor erwähnten Hadith „Wahrlich die Kraft ist das Wurfgeschoss.“ Hier sei keine Beschränkung auf Wurfgeschosse gemeint, sondern das Wurfgeschoss galt als Beispiel für eines unter mehreren Kriegsmitteln die zur damaligen Zeit verbreitet waren. Al-Tabary betont, dass der Hadith weiteres Kriegsgerät wie Speere, Schwerter und alles weitere was zum militärischen Kampf gegen die Polytheisten dient einschließt.

Die richtige Interpretation zu der Textstelle („anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“) sei die Meinung, es handele sich um die Geistwesen. Die Banu Qurayza und Perser seinen als Feinde nämlich wohl bekannt gewesen, denn sie waren Polytheisten denen der Krieg erklärt wurde.

Mit den Worten „den Feinden Allahs und euren Feinden“ sind die Kinder Adams („Bani Adam“, [Anmerkung des Autors: D.h. alle Menschen]) gemeint, deren Gegnerschaft den Gläubigen aufgrund des Unglaubens gegenüber Allah und dem Propheten Mohammed bereits bekannt ist. Die „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“, sind dem abschließenden Urteil von Al-Tabary nach, eine andere Gattung von Geschöpfen, also die Geistwesen, denn diese sind den Gläubigen ihrem tatsächlichen Wesen nach unbekannt und unsichtbar. Al-Tabary führt zur Untermauerung dieser These an, dass das Gewieher der Pferde die Geistwesen in Schrecken versetzten würden. Dies wird durch einen Hadith belegt. Damit nun hat Al-Tabary dann auch die Verbindung zum ersten Teil des Verses – den Schlachtrossen – geschaffen.

Al-Tabary diskutiert aber auch die Meinung, nach der die „anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt“ die Heuchler sein könnten. Denn die Gläubigen würden diese ja auch nicht (er)kennen können. Al-Tabary bestreitet diese Meinung aber mit der Begründung, dass die Heuchler nicht durch die Schlachtrosse und militärische Macht beeindruckt werden, denn ihr eigentliches Problem ist nicht die Übermacht der Muslime, sondern lediglich, dass ihr geheimer Unglaube offen gelegt wird. Wer also nicht direkt durch die Militärmacht in Schrecken versetzt wird, den könne man in diesem Vers nicht zu den „die anderen“ zählen.

Anschließend wird der letzte Teil des Verses von Al-Tabary erläutert: „Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen, und es wird euch kein Unrecht zugefügt“.

Was auch immer die Gläubigen für den Kauf von Kriegsmaschinen wie z.B. Waffen für den Jihad gegen die Feinde Allahs ausgeben, wird ihnen im Diesseits und im Jenseits zu Gute kommen, und ihr Lohn wird bei Allah groß sein, und es wird ihnen am Tage der Auferstehung zurückgezahlt. Der Versteil „und es wird euch kein Unrecht zugefügt“ soll die Gläubigen noch einmal eindringlich darin bestätigen, dass alles was sie für die Kriegsmaschinerie ausgeben nicht um sonst sein wird. Diese Auslegung bestätigt Al-Tabary dann mit der Erwähnung einer Überlieferung von Ibn Hamid über Ibn Ishaq.

Al-Qortoby fügt noch folgende Aspekte der Koranauslegung hinzu:

Al-Qortoby betont, dass Allah mit dem Befahl zur militärischen Vorbereitung die Gläubigen von den Wankelmütigen unterscheiden will und den militärischen Befehl zu einer Prüfung für den wahren Glauben benutzt.

[Anmerkung des Autors: Denn ein allmächtiger Allah könnte sich des Problems der Existenz von Ungläubigen natürlich selbst annehmen.]

Das Konzept von „Fard Kifayah“ – d.h. eine Pflicht die solange eine individuelle Pflicht eines jeden Moslems ist, bis genügende diese ausüben – wird im Zusammenhang mit der Militärmacht eingeführt. Demnach ist die Vorbereitung für den Krieg und das Erlernen von Waffentechniken eine Pflicht, die solange eine individuelle Pflicht eines jeden Moslems ist, solange nicht genügend Jihadisten aufgestellt sind, die ausreichen, um die Feinde Allahs zu terrorisieren.

In einem längeren Abschnitt sinniert Al-Qortoby über bestimmte Vorzüge des Kriegers, der Wurfgeschosse einsetzt anstatt zu Pferd zu reiten. Des Weiteren werden bestimmte vorteilhafte Charakteristika von Schlachtrossen beschrieben.

In Bezug auf die Feinde Allahs nennt Al-Qortoby explizit auch die Juden, den Stamm der Quraish und die Ungläubigen unter den Arabern. Ferner bestätigt Al-Qortoby die Meinung von Al-Tabary nach der mit den „anderen“ die Geistwesen gemeint sind.

In Bezug auf den zu erwartenden Lohn für die militärische Vorbereitung erinnert er an die im Koran genannte Quantifizierung: Jede gute Tat wird zehnfach vergolten oder sogar noch um ein Siebenhundertfaches. Ibn Kathir stützt diese Aussage mit dem Vers 261 in Sura Al-Baqara („Die Kuh“, zweite Sura):

Das Gleichnis derjenigen, die ihren Besitz auf Allahs Weg ausgeben, ist das eines Saatkorns, das sieben Ähren wachsen läßt, (und) in jeder Ähre hundert Körner. Allah vervielfacht, wem Er will. Und Allah ist Allumfassend und Allwissend.

In der Diskussion wer wohl mit den „anderen“ gemeint sei, vertritt Ibn Kathir die Meinung, dass es doch die Heuchler seien und begründet dies mit dem Vers 101 in Sura Al-Taubah („Die Reue“, neunte Sura):

Unter den Wüstenarabern in eurer Umgebung gibt es Heuchler und (auch) unter den Bewohnern von al-Madina, die in der Heuchelei geübt sind. Du kennst sie nicht, aber Wir kennen sie. Wir werden sie zweimal strafen, und hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugeführt werden.

[Anmerkung des Autors: Dieser Vers wird als Beleg angeführt, da hier in der gleichen Rhetorik von Personen die Rede ist, die die Gläubigen nicht kennen, wohl aber Allah.]

Am Schluss seiner Exegese geht Ibn Kathir noch auf einen anderen Aspekt des Spendens für Allahs Sache ein. Es heißt nämlich nach einer Überlieferung die auf Mohammed zurückgehe, dass nur für Muslime gespendet werden durfte bis der Versteil „Und was immer ihr auf Allahs Weg ausgebt, wird euch in vollem Maß zukommen“ offenbart wurde. Seit dem dürfe auch für andere gespendet werden. Dies wird allerdings von Ibn Kathir als „fremde“ Interpretation abgelehnt. [Anmerkung des Autors: Es ist gut verständlich diese Interpretation abzulehnen, da sie den letzten Teil dieses Verses völlig aus seinem Kontext reißt.]