In Deutschland sind Kita-Plätze Mangelware, aber AWO engagiert sich auf Mallorca

AWO-Kita auf Malle: Was wusste Manuela Schwesig?

Von BEOBACHTER | Das kommt einem spanisch vor: In Deutschland fehlen 300.000 Kita-Plätze. Bei der Suche setzen die verzweifelten Eltern auch Inserate auf Ebay ein und zahlen „Finderlöhne“ von mehreren Hundert Mark, berichtet die Welt. Die AWO Schwerin-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern stört das aber wenig. Sie kümmert sich um Kinderbetreuung auf Mallorca und betreibt dort eine Kindertagesstätte. Mit Swimmingpool, versteht sich.

Im deutsch-internationalen Kindergarten „Sa Planera“ des AWO-Kreisverbandes Schwerin-Parchim auf der Ferieninsel lässt es sich gut weilen. Wovon Eltern in Meck-Pomm nur träumen können, ist im Malle-Ort Santa Maria del Cami Alltag: Schmuckes Haus mit hübschen Räumlichkeiten, 1000 qm großer Garten mit exotischen Bäumen und Früchten, zweisprachiges Viererteam, Ganztagsbetrieb, 28 Kinder.

Die Edel-Kita der AWO ist schwer in die Kritik geraten. Denn der Verdacht liegt auf der Hand, dass die AWO-Kitas in Schwerin „direkt unter den pädagogischen Experimenten im Mittelmeer zu leiden haben“, mutmaßt denn auch der CDU-Politiker Sebastian Ehlers. Nicht nur, dass die Malle-Kita aus Rücklagen des Kreisverbandes finanziert worden seien – in Schwerin würden die Kitas zum Teil erst jetzt saniert, gleichzeitig stiegen die Elternbeiträge, kritisiert Ehlers.

Ehlers ist Ob-Mann im Untersuchungsausschuss „Wohlfahrtsverbände“. Unter anderen die AWO stehen seit 2017 wegen Verdachts der Untreue, Machtmissbrauch und unsachgemäßer Verwendung von Landesmitteln unter verschärfter Beobachtung. Die Mallorca-Affäre dürfte jetzt auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mitten in den Strudel der Kritik ziehen. Sie ist nicht nur Mitglied in der AWO Schwerin, sondern war von 2008 bis 2013 Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. „Unter Schwesig-Führung kassierte die Wohlfahrt ohne jede Prüfung Steuergelder“, lautet eine Schlagzeile des „Nordkurier“. Die Opposition im Landtag spricht von „unglaublichen Vorfällen“. Protokolle zwischen Ministerium und Projektträgern fehlen nach Angaben des „Nordkurier“ von 2009 – 2012 völlig, Prüfungen sind Fehlanzeige. Pikant: Schwesig war zuständige Ministerin. Was wusste Schwesig über die Mallorca-Kita des Kreisverbandes Schwerin-Parchim? Schließlich ist sie Schweriner AWO-Mitglied.

Seit 2017 (ab 2013 war sie als Bundesfamilienministerin tätig) trägt die 44-jährige Verantwortung als Ministerpräsidentin und bekommt süffisanter Weise mittelbar Kritik aus ihrer eigenen Administration. Denn auch dem Sozialministerium kommt das Vorgehen der AWO spanisch vor, es sei nicht besonders sinnvoll. „Wir erkennen nicht, dass die Mallorca-Kita im Landesinteresse ist“, sagt der Sprecher des Sozialministeriums Alexander Kujat. Er nennt den Betrieb zumindest „ungewöhnlich“: „So etwas liegt nicht im Geschäftsbereich der Wohlfahrtspflege.“

Dennoch fehlt der AWO bezüglich Malle jegliches Unrechtsbewusstsein. Sie verteidigt ihr Edel-Projekt mit der Begründung, dass man dort dringend benötigtes Personal für den heimischen Markt rekrutieren wolle. Fachkräftewerbung für die heimischen Kitas also, während die Große Koalition gerade doch in Berlin angeblich erfolgreich die Weichen für einen Fachkräfte-Boom hierzulande gelegt hat? Hat die AWO den Schuss nicht gehört?

Die AWO in Meck-Pomm denkt weiter global: Kitas in Spanien, Togo oder Gambia seien erste wichtige Schritte in diese Richtung, sagt AWO-Kreisvorstand Bernd Sievers. Freilich muss er die künftig neugewonnenen Erzieher aus dem Nahen Osten, Afrika oder sonst wo her erst einer Prüfung auf Verfassungstreue unterziehen. Das Land an der Ostsee versteht sich nämlich als „Bastion gegen die braune Brut“. Damit keine Neonazis die Herrschaft über die Kita-Kleinen übernehmen, hat Schwesig im August 2010 einen Erlass verfügt, der von Kita-Mitarbeitern ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz verlangt. Man gönnt sich ja sonst nichts.




Weißhelme fälschen in Syrien Filme und haben Terror-Verbindungen

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Was Moslems im Gaza-Streifen seit Jahrzehnten mit ihren gestellten Pallywood-Filmen durchführen, um Israel als „Kindermörder“ etc. zu diskreditieren, ziehen die Weißhelme in Syrien in ähnlicher Form ab. Zweck der Übung ist, Regierungschef Assad vor der Welt-Öffentlichkeit als „brutalen Völkermörder“ darstellen zu können, um damit den Krieg mit Hilfe des getäuschten Westens doch noch gewinnen zu können. Sie produzieren komplett arrangierte Filme mit geschminkten Schauspielern, um vermeintliche Gräueltaten Assads gegen die Zivilbevölkerung „nachweisen“ zu können.

Damit folgen diese Mohammedaner auch der islamischen Ideologie, denn um den Islam an die Macht zu bringen, ist lügen, tricksen und täuschen erlaubt. Es gilt als geschickte Taktik, gemäß des „Taqiyya“-Prinzips den Gegner dreist hinters Licht zu führen. In treuer Gefolgschaft ihres „Gottes“ Allah, der laut Koran „der beste Listenschmied“ ist, läuft in Syrien eine Schmierenkomödie der übelsten Sorte ab.

Diese Betrüger wissen ganz genau, was die Bilder von vermeintlich leidenden Kindern – je jünger, desto besser – beim verweichlichten Westen auslösen. Ganze Kohorten von Medien und Politikern fallen auf die Lügenmärchen herein und erweisen sich als treudoofe Handlanger der mohammedanischen Täuschungsmaschinerie.

Ausgerechnet der gemäßigte Assad, der jahrelang der Gewährsmann für einen säkularen Staat war, was ganz besonders Christen dort zu schätzen wissen, wurde vom Westen als der personifizierte Dämon dargestellt, den es zu entmachten gilt. Das Sinnbild für den indoktrinierten und gleichzeitig manipulierenden deutschen Medienfuzzi ist BILD-Chefredakteur Julian Reichelt, der nicht müde wird, den vermeintlichen „Menschenschlächter“ und „Völkermörder“ Assad bei jeder sich bietenden Gelegenheiten an das mediale Schafott zu stellen.

Putin macht in Syrien hingegen alles richtig. Er unterstützt Assad konsequent und bekämpft die Allah-Krieger, die einen islamischen Gottestaat errichten wollen. Zu deren Sympathisanten gehören zweifellos auch die Weißhelme, die die schmutzige Propaganda-Arbeit verrichten. Ihrem Anführer Raed-Al-Saleh wird seit Jahren die Einreise in die USA verweigert, da er enge Verbindungen zu islamischen Terror-Organisationen hat. Viele hochrangige Weißhelme waren beim Feiern mit Al-Qaida & Co zu sehen und legten bei Massakern auch schon mal selber Hand an. Dass diese Komplizen von Extremisten auch noch von den USA mit bisher 23 Millionen Dollar und Großbritannien mit 65 Millionen Pfund gefüttert werden, ist ein echter Skandal.

US-Präsident Trump ist mittlwerweile, was die Syrienpolitik anbelangt, eine riesengroße Enttäuschung, denn mit seinem militärischen Schnellschuss hat er sich als unberechenbar, inkonsequent und eben auch manipulierbar erwiesen. Man darf nur hoffen, dass sich das in Zukunft bessert.

Wie die Weißhelme betrügen, kann man bei dem folgenden Propaganda-Filmchen sehen. Hier haben die Mohammedaner ausnahmsweise einmal vergessen, den Anfang wegzuschneiden, als die Schauspieler auf die Regieanweisung zum Start warten:

Al-Qaida goes to Hollywood. Auch die Meldung über den angeblichen Giftgas-Angriff Assads vom 9. April in Duma stammt von diesen Weißhelmen. Immer mehr Fachleute kommen zu der Überzeugung, dass dies eine gezielte Täuschung war, um Assad wieder in internationale Schwierigkeiten bringen zu können, damit die Dschihadisten den eigentlich schon verlorenen Krieg doch noch für sich entscheiden können. Seit der Obama-Erklärung aus dem Jahre 2012, in der er die Verwendung von Giftgas als „rote Linie“ bezeichnete, bei deren Überschreitung er militärisch eingreifen werde, wussten die Islamkrieger, was sie anstellen mussten, um Assad in Bedrängnis zu bringen: Giftgas-Angriffe vortäuschen und ihm in die Schuhe schieben.

In der Phoenix-Sendung „Giftgasattacke in Syrien – Wie reagiert Trump?“ vom 12. April haben sich der pensionierte Bundeswehr-General Harald Kujat und der Orient-Experte Prof. Günter Meyer deutlich geäußert. Meyer, der das Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz leitet, sieht alle Giftgas-Vorfälle in Syrien seit 2012 als Manipulationen der Assad-Gegner an. Hier der Ausschnitt der wichtigsten Aussagen:

Auch die Junge Freiheit dokumentiert die engen Verbindungen der Weißhelme zu den islamischen Terrorbanden. Auszug aus dem aktuellen Artikel „Schwarze Schafe unter Weißen Helmen vom 20. April:

Noch beunruhigender als die ungewöhnliche Gründung oder die ungeklärte Finanzierung der Weißhelme sind Beweise, die zeigen, daß die NGO eng mit bekannten terroristischen Organisationen in Syrien verbunden ist. Diese Beweise liefern die Weißhelme höchstselbst.

Im Internet veröffentlichte Videos und Fotos zeigen Mitglieder der Gruppe, die Fahnen von ISIS und Al-Nusra schwenken. Auch an Hinrichtungen syrischer Zivilisten und Soldaten sollen Weißhelme beteiligt gewesen sein.

Erschreckend ist das Filmmaterial, das Weißhelm-Mitglieder zeigt, die an den Hinrichtungen syrischer Zivilisten und Soldaten teilnehmen. Einer dieser Teilnehmer wurde im Sommer vergangenen Jahres gefeuert, nachdem entsprechendes Filmmaterial aufgetaucht war. Als ein Video auftauchte, das zeigte, wie einige seiner Kollegen die Hinrichtung eines Mannes in dem von Terroristen besetzten Daraa überwachten, mußte auch die Führungsriege um Saleh einräumen, daß „das strenge Prinzip der Neutralität und Unparteilichkeit nicht vollständig“ eingehalten worden sei.

Unter den schwarzen Schafen befindet sich auch Muawiya Hassan Agha, Leiter der Weißhelme in Idlib. Nach Medienberichten soll er an der Hinrichtung zweier Kriegsgefangener in Aleppo beteiligt gewesen sein. Kurz nach der öffentlichen Empörung und der kurzfristigen Suspendierung durch Saleh tauchte er jedoch wieder in führender Position der NGO auf.

Viele Kriege der vergangenen Jahre begangen mit Falschmeldungen und führten zu folgenschweren historischen Fehlern:

Man kann nur hoffen, dass sich dieses Mal der gesunde Menschenverstand und der klare Blick für die Realität durchsetzt. Die Lösung für Syrien kann nur heißen, den Rest der fanatischen Dschihadisten dort besiegen, entwaffnen, bei fortgesetztem Widerstand einsperren und Assad als Regierungschef unterstützen. Auch, wenn es der westlichen Allianz angesichts des Russland-Syrien-Iran-Bündnisses nicht gefällt – alles andere führt in die vorhersehbare Islam-Katastrophe.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 22 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Video: Anne Will zur Türkei und Erdogan

Nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei fragt Anne Will heute Abend um 21.45 Uhr in der ARD, ob Erdogan für Deutschland noch ein vertrauenswürdiger Partner ist. Nein, war er nie. Der Putschversuch des zum Großteil kemalistischen Miltärs in der Türkei ist kläglich gescheitert. Erdogan hat nun einen Aufhänger, um sich weiterer Gegner der islamfaschistischen Regierungspartei AKP zu entledigen. Er werde den „Säuberungsprozess von diesen Viren fortsetzen“, so der Despot. Begonnen hat er damit, rund 6.000 Personen zu verhaften, darunter dutzende Generäle, Staatsanwälte und rund 3.000 Richter.

Gleichzeitig legt er sich offen mit den USA an und bezichtigt sie den Putschversuch gefördert zu haben, weil sie Erdogans Erzeind Fethullah Gülen schütze. Dabei stand Obama doch, ebenso wie unsere Kanzlerin, fest hinter dem Islamfaschisten. Die Türkei scheint nun mehr denn je auf dem direkten Weg in eine islamische Diktatur.

Die Gäste sind: Norbert Röttgen (CDU), Cem Özdemir (Die Grünen); Fatih Zingal ( Union Europäisch-Türkischer Demokraten), die Seyran Ates, Anwältin und Islamkritikerin und der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat.

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Münchner „Krebsgeschwür“-Prozess: 2500 Euro Geldstrafe!

IMG_4842Fakten zählen vor Gericht beim Thema Islam offensichtlich nicht. Am Dienstag versuchte ich Richter Müller und Staatsanwältin Henkel im Amtsgericht München umfassend über den Islam zu informieren, so dass ihnen meine Darstellung, er wirke wie ein Krebsgeschwür, einleuchtet. Am Beispiel des Islamischen Staates Irak zeigte ich auf, dass diese grauenvollen Massaker an „Ungläubigen“ exakte Befehlsausführungen aus dem Koran sind und eine identische Wiederholung des fürchterlichen Treibens sind, die der „Prophet“ Mohammed vor 1400 Jahren bei der Ausbreitung des Islams anrichtete. Was verhängnisvoll ist, denn Mohammed gilt im Islam als „vollkommener Mensch“ und „perfektes Vorbild“ für alle Moslems. Update: Neben blu-NEWS berichten mittlerweile der Berliner Morgen, das Deutsch-Türkische Journal und der Blog Querdenker.

(Von Michael Stürzenberger)

Was ist nun dieser 1400-jährige Dschihad mit der brutalen kriegerischen Unterwerfung von 57 Ländern und 270 Millionen Opfern anders als ein Krebsgeschwür, das Völker infiziert? Nach der Beweisführung, dass der Islamische Staat Irak zu 100% mit dem Islam zu tun hat, präsentierte ich dem Richter und der Staatsanwältin folgende aktuelle Zitate von bekannten Politikern und Persönlichkeiten:

Barrack Obama, Präsident der USA, am 11.9.2014:

„Es braucht Zeit, ein Krebsgeschwür wie den Islamischen Staat auszurotten.“

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Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident Israels, vor den Vereinten Nationen am 29.9.2014:

„Wie Krebs an einer kleinen Stelle des Körpers beginnt und dann wächst und den Körper angreift, so ist es mit dem militanten Islam. Wir müssen diesen Krebs entfernen.“

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Allen West, von 2011-2013 Kongressabgeordneter in Florida, am 25.1.2014:

„Der Islam ist in Amerika eingewandert, und wie ein Krebs verbreitet und versucht er, seinen Wirt zu übernehmen.“

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John Bennett, seit 2010 Abgeordneter in Oklahoma, am 15. September 2014:

„Der islamische Glaube ist eine Krebserkrankung in unserer Nation, die herausgeschnitten werden muss. Der Islam ist eine gesellschaftspolitische Bewegung, die die Weltherrschaft und die Zerstörung der westlichen Zivilisation beabsichtigt.“

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Udo Steinbach, Islamwissenschaftler, von 1976 bis 2007 Leiter des Deutschen Orient-Institutes, am 23.09.2014:

„Der Islamische Staat ist wie ein Krebsgeschwür. Wenn man das nicht herausschneidet, wird es die ganze islamische Welt infizieren.“

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In der Anne-Will-Sendung am vergangenen Mittwoch Abend, nur einen Tag nach meiner Verurteilung, äußerte Nato-General a.D Harald Kujat (bei 67:35):

„Der IS ist ja im Grunde genommen ein Krebsgeschwür mit ständig neu entstehenden Metastasen.“

Armin Laschet, CDU-Fraktionsvorsitzender von Nordrhein-Westfalen, vertrat in der Sendung übrigens für seine Verhältnisse erstaunlich gute Positionen (bei 56:20):

„IS-Kämpfer, die nach Regeln des 7. Jahrhunderts kämpfen, die enthaupten, die keine Regeln und kein Völkerrecht kennen.“

Das bedeutet nach dem Vorbild des Propheten Mohammed und den Regeln des Koran. Nahost-Experte Guido Steinberg bestätigte dies auch in der Maybrit Illner-Talksendung zum Thema Islamischer Staat am vergangenen Donnerstag:

„Es ist der Wunsch, in einem Islamischen Staat so zu leben, wie der Prophet Mohammed im 7. Jahrhundert.“

Ich formulierte bereits am 12.3.2013 in meinem PI-Artikel „Völkerverständigung der Islam-Aufklärer„:

„Der Islam ist wie ein Krebsgeschwür, das die (noch) freien Völker dieses Planeten zersetzt und nach und nach mit dem Gift dieser brandgefährlichen, intoleranten, frauenfeindlichen, gewalttätigen und machthungrigen Ideologie infiziert.“

Die vor dem Grauen des Islamischen Staates geflohenen Christen, Jesiden und Kurden betrachten diese Formulierung mit Sicherheit als eine Untertreibung. Wem seine Familienangehörigen und Freunde wahllos geköpft oder erschossen wurden, nur weil sie vermeintliche „Ungläubige“ sind, kann keinen „Respekt“ mehr vor dieser „Religion“ empfinden, so wie es mir in der Begründung des Strafantrags vorgeworfen wurde:

Die Veröffentlichung dieses Textes ist geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, da die auf diese Weise erfolgte Beschimpfung des lslam die Befürchtung rechtfertigt, dass das Vertrauen der betroffenen Muslime in die Respektierung ihrer religiösen Übezeugung erschüttert oder jedenfalls beeinträchtigt werden kann und dass bei Dritten die lntoleranz gegenüber Muslimen gefördert wird.

Sie werden daher beschuldigt,

öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften den lnhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft zu haben, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Solche Floskeln sind angesichts dessen, was der Islam seit 1400 Jahren anrichtet, der blanke Hohn. Um in dieser Sprache zu bleiben: Mein Vertrauen in die Münchner Justiz ist ein weiteres Mal erheblich erschüttert. Verantwortliche Politiker oder Journalisten hierzulande trauen sich ganz einfach nicht, die Verbindung vom Islamischen Staat zur islamischen Ideologie im Klartext herzustellen, da sie sonst von der linksgesteuerten Medienmeute, sämtlichen politisch korrekten Politikfiguren und allen Islamfunktionären so massiv attackiert werden würden, dass ihnen zum eigenen Schutz nur noch der Rücktritt bliebe – falls sie nicht ohnehin vorauseilend gefeuert werden würden. Wie jüngst Nicolaus Fest von der BILD.

Ein Reporter von blu-NEWS saß im Gerichtssaal und hat bereits über den Prozess berichtet:

In seiner Darstellung vor Gericht wies Stürzenberger deutlich darauf hin, dass er mit dieser Äußerung lediglich die Ideologie, die sich hinter dem Islam verberge anprangerte und keineswegs die Muslime als Menschen damit meine. Vielmehr sei ihm daran gelegen, auf die Missstände aufmerksam zu machen. Im Einzelnen erwähnte er hier die sich ausbreitende Paralleljustiz im Rahmen der Scharia, die Frauenfeindlichkeit und die Verachtung sowie die Tötungsbefehle für Andersgläubige, deren Grundlage im Koran zu finden sei. Der „derbe Vergleich“ sei lediglich ein Stilmittel.

Stürzenberger wies noch darauf hin, dass ähnliche Bemerkungen unlängst auch unter anderem von Obama, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und dem israelischen Politiker Netanjahu getroffen wurden. Abschließend verwies Stürzenberger in diesem Zusammenhang auf die Gräueltaten des Islamischen Staates, kurz IS, der Hamas und al-Kaida hin. Ferner auf die Tatsache, dass genau der muslimische Mitbürger, der Stürzenberger auf offener Straße androhte ihm die Kehle durchzuschneiden, zwischenzeitlich in den Djihad nach Syrien gereist seien.

Staatsanwältin Henkel hatte in der ersten Verhandlung am 13. Oktober vergangenen Jahres eine bemerkenswerte Vorstellung geliefert: Als mein Rechtsanwalt eine 138 Seiten dicke Beweismappe vorlegte, die eine umfangreiche Beweisführung aus der islamischen Ideologie, dem Koran und den Hadithen enthielt, meinte der damalige Richter, nachdem er sich die Mappe durchgeblättert hatte:

„Das ist sehr umfangreich. Daher werden wir die Verhandlung vertagen. Und vielleicht kommt ja die Staatsanwältin nach der Lektüre dann zu dem Entschluss, den Strafantrag zurückzunehmen.“

Die Staatsanwältin saß stocksteif auf ihrem Platz, hatte die Mappe nicht einmal angerührt und sagte wie aus der Pistole geschossen:

„Ganz gewiss nicht.“

So ist es klar, dass sie überhaupt nicht an Fakten, sondern nur an meiner Verurteilung interessiert war. In ihrem Plädoyer meinte sie, der Islamische Staat habe nichts mit dem Islam zu tun, sondern sei eine Terror-Organisation. Sie verdreifachte den ursprünglichen Strafantrag von 1200,- Euro fast auf 3000.- Euro. Blu-NEWS dazu:

Die Staatsanwältin Henkel hingegen vertrat die Ansicht, dass Stürzenberger mit dieser Äußerung die Muslime und die Weltreligion Islam beleidigt und herabgesetzt hätte. Eine Beschimpfung dieser Art würde den öffentlichen Frieden stören. Nach § 166 StGB stelle dies eine Straftat da, die mit einer erheblichen Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden müsse. In ihrem Plädoyer beharrte Henkel darauf, dass die Gräueltaten des IS von Kriminellen begangen werden und nichts mit dem Islam zu tun hätten.

Hier der gesamte Bericht von blu-NEWS. Richter Müller meinte übrigens noch, dass er den Eindruck hätte, ich würde mich „in die Sache hineinsteigern“. Mein Anwalt und ich akzeptieren diesen Schuldspruch selbstverständlich nicht und gehen in Berufung. Das wird ein Schauprozess zum Thema Islam, zu dem auch die Presse eingeladen wird. Wir werden sehen, ob für den Islam andere Gesetze gelten als für das Christentum, das man in Deutschland ungestraft so bezeichnen darf:

„Die katholische Kirche ist eine Kinderfickersekte“

„Der Unterschied zwischen Jesus Christus und Casanova ist nur der Gesichtsausdruck beim Nageln“

Einen wie Jesus Christus ans Kreuz genagelten Frosch mit heraushängender Zunge und Bierhumpen in der Hand darf man ebenfalls öffentlich zeigen. Aber wehe, man sagt etwas über den Islam. Dann schlägt die volle Härte des Gesetzes erbarmungslos zu.

Siegfried Schmid vom Berliner Morgen hat ebenfalls schon auf dieses Urteil reagiert und setzt sich für die Redefreiheit sowie das Recht zur Kritik ein, auch wenn sie als „beleidigend“ empfunden wird.

Dies war für das Münchener Gericht Anlass genug, ihn wegen “Störung des öffentlichen Friedens” zu einer Geldstrafe von € 2500,– zu verurteilen. Auch wenn ich Michael Stürzenbergers Demagogie, Einseitigkeit und Doppelmoral in seinen polemischen Auftritten nicht schätze, noch viel mehr empört mich dieser Anschlag auf die Redefreiheit. Wer wie Stürzenberger “Feuer!” in einem vollbesetzten Theater ruft, stört die öffentliche Ordnung und ruiniert die schöne Stimmung. Doch man sollte ihm Gehör schenken, denn es könnte ja sein, dass es wirklich brennt.

Der § 166 gehört schon seit Langem gestrichen, denn er ist einer säkularen Gesellschaft nicht mehr würdig und bietet durch seine Schwammigkeit zuviel Raum für Interpretationen und damit Willkür. Welche Schriften “geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören” bestimmt zudem nicht der Gesetzgeber oder eine Jury, sondern die Reaktion des Beleidigten.

So stört die Beleidigung der katholischen Kirche als “Kinderfickersekte” oder die Bezeichnung von Menschen ohne Glauben als Insekten den öffentlichen Frieden offensichtlich nicht. Kein Wunder: Beleidigte Christen oder Atheisten schreiben allenfalls ein paar böse Leserbriefe. Was dagegen geeignet ist, wirklich den öffentlichen Frieden zu stören, sehen wir bei der Beleidigung des Islams: Da reichen schon ein paar harmlose Zeichnungen, dass Menschenmassen zuerst auf die Straße und dann in die Luft gehen. Und das nicht nur im übertragenen Sinne.

Auf dem Blog „Querdenker“ ist zu lesen:

Islamkritik ist inzwischen besser möglich als noch vor einigen Monaten oder gar Jahren. Dieses Szenario zeigt jedoch, wie verwundbar und unabgeschlossen dieser Vorgang ist, und welchen Gefahren sich Aufklärer aussetzen. Stürzenberger hätte theoretisch auch drei Jahre Gefängnis bekommen können, wenn er wegen § 166 StGB verurteilt worden wäre, wie die Staatsanwältin es gefordert hatte.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine FRAU fordert für einen Mann, der sich mit legitimer Aufklärung, also rein mit Worten, darum bemüht, mittelfristig auch sie und ihre Kinder vor einer Zukunft in der Burka zu retten, Gefängnis!

Der Richter ist auch nicht besser. Er verurteilt einen Menschen für eine Straftat, die es nicht gibt. Man kann keine Ideologien beleidigen, dafür gibt es keinen Paragrafen. Nicht, dass mich das überraschen würde. Es gibt in Deutschland nur ein einziges geltendes Gesetz, und genau das findet man nicht in den Gesetzbüchern. Aber auch hier ist noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich, bevor es durchsickert, in was für einem System wir eigentlich leben.

Auch das Deutsch-Türkische Journal (DTJ) berichtet mittlerweile.

Kontakt zur Münchner Staatsanwaltschaft:

» poststelle@sta-m1.bayern.de

(Foto: Shalom Hatikva)




Video: Die Bestien im Islamischen Staat Irak

beckmannDie ARD-Talksendung „Beckmann“ behandelte am vergangenen Donnerstag (Wiederholung Freitag vormittag auf 3-SAT) den Genozid der islamischen Terror-Armee im Irak an den Jesiden. Die Sprecherin des Zentralrats der Jesiden in Deutschland, Songül Tolan, bezeichnete die Allah-Krieger als „Bestien“ und beschrieb unfassbare Grausamkeiten an jesidischen Kindern, Frauen und Männern. Philipp Mißfelder, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, betonte, dass auch das Christentum im sunnitischen Teil des Iraks ausgelöscht werden soll. Jörg Armbruster, früherer ARD-Korrespondent im Nahen Osten, bestätigte die Finanzierung des IS-Terrors durch arabische Golfstaaten wie Katar. Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr, kritisierte die komplett fehlende humanitäre Hilfe der arabisch-islamischen Staaten für die Flüchtlinge und wunderte sich, dass die religiösen Führer im Islam keine Stellung gegen IS bezögen. Michel Reimon, EU-Abgeordneter der österreichischen Grünen, befürwortete Militärhilfen für die Kurden im Kampf gegen IS, was einem Grünen normalerweise sicher nicht leicht über die Lippen kommt.

(Von Michael Stürzenberger)

Katar wurde in der Sendung als ein Staat mit zwei Gesichtern dargestellt. Einerseits erwünschter Investor für westliche Unternehmen, andererseits gefährlicher Finanzierer von islamischen Terror-Organisationen:

katar

Armbruster, der sich in der Vergangenheit immer verzweifelt bemüht hatte, islamischen Terror von der islamischen Religion zu trennen, verortete den ideologischen Nährboden für den IS-Terror auch im Mutterland des Islams, Saudi Arabien. Dort würden im Rahmen der Scharia ebenfalls Köpfe und Hände abgehackt. Die Ausübung anderer Religionen sei schlichtweg verboten.

tolan-3Songül Tolan (Foto) beschrieb das Weltbild der „Bestien“ der Islamischen Terror-Armee IS, die Jesiden als „Teufelsanbeter“ ansehen, die in dem menschenverachtenden Rangsystem des islamischen Staates noch unter den Christen stehen würden, die als „Ungläubige“ gelten. Das Ziel der Allah-Krieger sei es, das Jesidentum komplett auszulöschen. Den Christen, die noch nicht getötet worden waren, wurde immerhin eine 24-Stunden-Ultimatum gestellt, um in den Islam zu konvertieren oder zu flüchten, bevor die Hinrichtung vollzogen wird.

Tolan berichtete von Massenexekutionen, bei denen Mohammedaner in Menschenmengen hineinschossen, in denen sich auch viele Frauen und Kinder befanden. Wie Gärtner, die aus ihren Gieskannen Rasen wässern, hätten die Moslems ihre Kugeln in Menschen geschleudert. Tolan berichtete auch von brutalen Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Kopfabhackungen. Ein Jeside sei mit Stricken an zwei Autos angebunden worden, die anschließend in entgegengesetzter Richtung auseinanderfuhren, wobei das bedauernswerte Opfer in der Mitte auseinandergerissen wurde. „Das sind keine Menschen“, meinte sie. Sie hätte ergänzen können, dass dies aber gläubige Moslems sind, denn schon der Begründer des Islams und das perfekte Vorbild für alle Moslems, der Prophet Mohammed, ließ eine seiner Kritikerinnen zwischen zwei Kamele binden und jene auseinandertreiben. Mit dem gleichen grausamen Ausgang. Die Variante mit den Autos ist lediglich eine zeitlich angepasste Form dieser barbarischen islamischen Strafe für Gegner des Islams.

dschihadIn einem Zuspielfilm wurde auch die Bedrohung für Deutschland aufgezeigt. Hunderte deutsche Dschihadisten seien im Irak und in Syrien unterwegs, die ihre Grausamkeit, Verrohung, Kriegserfahrung und Tötungsbereitschaft bei ihrer Rückkehr importieren würden. Aus dem Kriegsgebiet fordern sie in Videos ihre Glaubensbrüder hierzulande auf, sich dem islamischen Kampf anzuschließen (Foto). Die Werbung für den „Heiligen Krieg“ würde im deutschsprachigen Internet und durch Salafisten hierzulande massiv betrieben.

Es wurde auch die Bedrohung von jesidischen Flüchtlingen durch gewalttätige Moslems in deutschen Asylantenheimen angesprochen. Der Grüne Reimon sprach von einer „totalitären, faschistoiden Ideologie“, die Menschen „vernichten“ wolle, und der müsse man „mit aller Härte“ entgegentreten. Aber noch heißt es, es seien ja nicht alle Moslems so und es gäbe ja auch den „friedlichen Islam“. Jörg Armbruster wünschte sich in Deutschland allen Ernstes eine gemeinsame Demonstration von Sunniten, Schiiten und Jesiden gegen den Terror des Islamischen Staates im Irak. Man fragt sich angesichts einer solch naiven Vorstellung, was der ARD-Mann nachts so alles träumt. Näher an der Realität ist eine Aussage des kürzlich verstorbenen Journalisten Peter Scholl-Latour, die von Beckmann zitiert wurde:

„In der arabischen Staatenwelt gibt es wohl nur die Wahl zwischen einem islamischen Gottesstaat und einer Militärdiktatur“

Hier das Video der insgesamt äußerst sehenswerten Sendung auf livingscoop (Videobearbeitung: theAnti2007) und hier auf Youtube:

Die barbarische Kompromisslosigkeit des islamischen Terrors im Irak hat endlich etwas Bewegung in die öffentliche Diskussion gebracht. Mittlerweile hat sich der politisch korrekte Sprachkodex stellenweise bereits auf den „radikalen Islam“ als Ursache für den Terror verlagert. Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis DER ISLAM in das Fadenkreuz gerät. Die fürchterliche Realität im islamischen Staat Irak und die Begeisterung europäischer Moslems für den Dschihad dürfte die Denkprozesse weiter beschleunigen.




TV-Tipp: Die Toten des Fluges MH17 – Welche Verantwortung hat Putin? / ARD 23.00 Uhr

anne willMehrere Tage nach dem Absturz einer Boing 777 der Malaysia Airlines über der Ostukraine, bei dem 298 Menschen zu Tode kamen, ist weiterhin unklar, wer die Tragödie zu verantworten hat. Es war zu erwarten, dass das Unglück für Propagandazwecke verwendet werden würde, und die Obama-Administration ist dabei mal wieder ganz vorne mit dabei, mit ihren „unwiderlegbaren“ Beweisen, dass nur die Separatisten als „Putin-Zauberlehrlinge“ die Täter gewesen wären. Im Falle des abgeschossenen Passagierflugzeugs zeigt sich erneut eine von der bisherigen Beweislage losgelöste Verengung der Schuldfrage auf die ostukrainischen Aufständischen und vor allem auf Russland. JETZT mit Video der Sendung!

(Von Alster)

Cui bono? Erneut werden auf unklarer Basis politische Fakten geschaffen – etwa die beginnende Debatte über einen Blauhelmeinsatz in der Ukraine, an dem sich womöglich die Bundeswehr beteiligen soll.
Trotz der sehr dünnen Beweislage zum Absturz der MH17 und der Weigerung, andere in Frage kommende Ursachen zu untersuchen, sind nicht nur interessierte Politiker, sondern auch deutsche Medien, die die US-Geheimdienstberichte unkommentiert kolportieren, übereingekommen, dass Putin der Schuldige sei. So hieß es schnell: „Die weltweite Empörung über den Terrorakt erhöht den Druck auf Putin.“

Aufmerksame Beobachter der Mainstream-Medien-Prozesse haben nichts anderes erwartet, aber es überrascht doch, wie sehr die Öffentlichkeit diesen Desinformationen immer wieder Glauben schenkt. Abseits der Mainstream-Medien muss die Frage erlaubt sein: Wer hat den aktuellen Krieg in der Ukraine begonnen? War nicht die EU der Aggressor durch Unterstützung der Gewalt, Illegalität, eines bewaffneten Mobs und des Sturzes eines gewählten Präsidenten?

Wie dumm und irreführend die Mainstream-Medien vorgehen, demonstriert CNN mit diesem unsäglichen Helikopter-Fake, bei dem sie den vermeintlichen Abschuss eines Helikopters durch russische Separatisten zeigen. Es ist aber ein Abschuss aus dem Syrien-Krieg.

Interessant ist der Hinweis der Amerikaner selbst, dass zum Zeitpunkt des Abschusses ein US-Spionage-Satellit über dem Absturzgebiet gewesen sei. Mit Spannung wird die Veröffentlichung der Daten dieses Satelliten erwartet – die bisher noch ausblieb. Außerdem behauptet der russische Generalstab, dass sich unmittelbar vor dem Abschuss der Passagiermaschine ein ukrainischer Kampfflieger vom Typ SU-25 nahe an MH17 befunden haben soll. Dieser soll auf die zivile Maschine zugeflogen sein. Der Abstand habe lediglich drei bis fünf Kilometer betragen.

Am 22. Juli berichteten die Deutschen Wirtschaftnachrichten:

Die amerikanische Regierung hat am Dienstag via CNN ein erstes Satelliten-Foto des Abschusses von Flug MH17 vorgelegt. Es zeigt die Ost-Ukraine aus dem Weltall und beschreibt mit einer Zeichnung die Flugrouten der Passagiermaschine und jene der Rakete. Die Ukraine teilt mit, ein „in Russland ausgebildeter Offizier hat bewusst den Abschuss-Knopf gedrückt. [..]

CNN hat ein Satellitenfoto veröffentlicht, das ein erster Beleg der US-Regierung dafür sein soll, dass Flug MH17 von den Rebellen in der Ost-Ukraine abgeschossen wurde. Dieses Foto zeigt allerdings nicht, was am Unglückstag oder davor geschehen ist, sondern ist eine Fotomontage: Über der Landschaft der Ostukraine sind zwei Fluglinien in Grün und Gelb eingezeichnet. Sie sollen zeigen, von wo die Rakete gegen die Maschine abgeschossen worden sein soll und wo Flug MH17 getroffen wurden.

Zu der etwas kryptischen Darstellung referiert CNN die Meinung des ukrainischen Direktors für Informationssicherheit, also des Pressesprechers des ukrainischen Geheimdienstes. Vitaly Nayda. Er sagte in einem Interview, dass ein russischer Offizier Flug MH17 abgeschossen haben soll: „Ein von den Russen trainierter, gut ausgerüsteter, gut ausgebildeter Offizier hat den Abschuss-Knopf ganz bewusst gedrückt.“

Für diese Darstellung haben weder die Ukraine noch die USA Belege vorgelegt.

Noch am selben Abend veröffentlichten die USA ein Fake als Beweis, dass pro-russische Separatisten die MH17 abgeschossen hätten. Heute blasen die USA zum Rückzug. Die CIA steht mit leeren Händen da. Putin sei nicht schuld am Abschuss.

Heute Abend wird der Fall bei Anne Will wohl für ausreichend Gesprächsstoff sorgen.

Es diskutieren: Vasyl Khymynets, Gesandter-Botschaftsrat der Botschaft der Ukraine in Deutschland – Oleg Krasnitskiy, Gesandter der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland – Karl-Georg Wellmann, Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe – Harald Kujat Ehemaliger, Generalinspekteur der Bundeswehr und Cathrin Kahlweit Mittelosteuropa-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung

Die Sendung beginnt um 22.45 Uhr in der ARD




Von der Leyen agiert „wie eine Hausfrau“

von der leyenWas viele schon wussten, nun sagte es einer, der es ganz bestimmt wissen muss. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat (kleines Bild) bescheinigt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen von der CDU (Foto re.) Ahnungslosigkeit. Sie agiere „wie eine Hausfrau, die ihre Kinder versorgt, und sie habe keine Ahnung vom Militär. Er kritisiert ihre Attraktivitätsoffensive und familienfreundlichen Ideen wie „Kinderbetreuung, Teilzeitarbeit und Wohlfühl-Stuben“ für die Bundeswehr.

„Die Ministerin sollte noch Wecker anschaffen, bei denen statt einem Klingeln nur Meeresrauschen und Vogelgezwitscher ertönt.“, sagt Kujat zynisch – das sei für die Soldaten bestimmt nervenschonender, als mit Pfeifen und Gebrüll zum morgendlichen Antreten bewegt zu werden.

Der FOCUS berichtet:

Für die Idee der Ministerin, Führungspositionen künftig auch mit Teilzeitstellen zu besetzen, hat der General a.D. kein Verständnis. „Ein Kompaniechef kann nicht halbtags führen“, sagte Kujat. „Die Verantwortung eines Vorgesetzten ist nicht teilbar“. [..]

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Euro investieren, um die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands zu machen. Die CDU-Politikerin legte am Freitag einen Katalog mit 29 Projekten vor – vom Ausbau der Kinderbetreuung über Teilzeitarbeit bis zur Modernisierung von Unterkünften.

Kujat bezeichnet die Arbeit der Ministerin insgesamt als grotesk und wirft von der Leyen und ihrer Mannschaft Laienhaftigkeit in Bezug auf das Militär vor.

Auch dass die körperliche Fitness der Soldaten für die Ministerin nicht ganz so wichtig ist unterstreicht wohl ihren Hang zur Gemütlichkeit, der so garnicht zum Image eines schlagkräftigen Militärs passen will.




Kunduz: Fünfte Kolonne mordet mit

Selten war das Wort von der „fünften Kolonne“ so treffend, wie im Fall der ermordeten Bundeswehrsoldaten in Kunduz. Man muss wohl von ermordet, statt von gefallen sprechen. Denn offiziell ist die Bundeswehr ja nicht im Krieg, sondern in einem humanitären Einsatz. Nicht nur die mangelnde Ausrüstung der Soldaten durch die politisch Verantwortlichen machte die Katastrophe vom Karfreitag möglich. Augenzeugenberichte beweisen, dass die Taliban die politische Rückendeckung durch Ströbele und Co. bewusst in ihre terroristische Taktik gegen die deutschen Aufbauhelfer umsetzen.

Schwere Vorwürfe wegen der mangelnden Unterstützung unserer Soldaten durch Regierung und Bevölkerung erhebt der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat:

„Unsere Soldaten sind dort nur in diese Lage geraten, weil sie wie so oft nicht mit den nötigen modernen Aufklärungssystemen ausgerüstet sind.“

Der General, der zwischen 2000 und 2002 Deutschlands ranghöchster Soldat war, befürchtet weitere Anschläge auf die deutschen Soldaten in Nordafghanistan. Der Luftangriff vom September habe die Taliban zunächst geschwächt, sagte Kujat. „Danach haben sie eine gewisse Zeit gebraucht, um sich in Szene zu setzen. Und genau das tun sie jetzt.“

Es gebe ein „Unverständnis über die Bedingungen vor Ort und eine Ignoranz der Notwendigkeiten für die Streitkräfte“, sagte Kujat weiter. „Die Taliban kennen das Gelände, sie sind überlegen. Das muss man doch irgendwie ausgleichen“, kritisierte er. Um die Handlungen des Gegners besser einschätzen zu können, brauche die Bundeswehr ein vernünftiges Streitkräfte-, Führungs- und Informationssystem. Nach Aussagen der Industrie seien wesentliche Komponenten dafür bereits fertig – „nur die Ministerialbürokratie tut nichts“, sagte Kujat.

Der Ex-Generalinspekteur, der von 2002 bis 2005 auch Vorsitzender des Militärausschusses der Nato war, kritisierte zudem, dass die deutschen Einsatzkräfte nicht in der notwendigen Zahl in Afghanistan stationiert seien. In der neuen Mandatsobergrenze von 4500 plus 500 Mann Reserve sieht er einen „Koalitionskompromiss, der nicht dem tatsächlichen operativen Bedarf entspricht“. Nach dem jüngsten Bundestagsbeschluss erkenne er keine wirkliche neue Strategie. Mehr Ausbildung und weniger Kampftruppen, das sei der falsche Ansatz, sagte Kujat, der auch die schwarz-rote Vorgängerregierung schon heftig für ihren Umgang mit dem Afghanistan-Einsatz kritisiert hatte.

Auch der zufällig in Afghanistan anwesende Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der auf seinem Rückflug nach Deutschland die Särge der ermordeten Soldaten mitbringen wird, erkennt aus der fernen Perspektive die in Deutschland liegenden Probleme schärfer, als er es zuhause bisher deutlich machte:

Niebel fordert mehr Rückhalt in der Bevölkerung für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan. Die schweren Gefechte am Karfreitag hätten gezeigt, wie gefährlich die Situation für die Soldaten sei, sagte der FDP-Politiker der Bild am Sonntag. Die Soldaten wünschten sich mehr Verständnis dafür, dass sie sich, manchmal auch präventiv, wehren müssten. „Und sie verstehen nicht, wenn sie sich dafür in der deutschen Öffentlichkeit rechtfertigen müssen oder sogar strafrechtlich verfolgt werden“, sagte Niebel.

Die besonders von Linken, Grünen, „Pazifisten“, Medien und gewissen Kirchenkreisen betriebene Wühlarbeit gegen unsere Soldaten trug am Karfreitag blutige Früchte. F-16 Kampfbomber der US-Streitkräfte waren vor Ort, um den bedrängten Deutschen zu Hilfe zu kommen, die sich mit unzureichender Bewaffnung nicht gegen die in zivilen Häusern verschanzten Terroristen zur Wehr zu setzen vermochten. Aber Freund und Feind war offenbar gleichermaßen klar, dass nach der Kriminalisierung des letzten von Deutschen angeforderten Luftangriffs als Kriegsverbrechen, diesmal die Hilfe nicht über eine symbolische Drohgebärde hinausgehen würde.

In der WELT berichtet ein journalistischer Augenzeuge:

Welt am Sonntag: Wie viele Taliban waren beteiligt?

Kazim: Man geht in der Bundeswehr von etwa 80 Taliban aus, wenige Kämpfer, die großen Schaden anrichten. Die Bundeswehr muss feststellen, dass die Taliban sehr viel besser ausgerüstet und ausgebildet sind als angenommen. Panzerfäuste und Granatwerfer wurden sehr effektiv eingesetzt.

Welt am Sonntag: Wo wurde gekämpft?

Kazim: Der Angriff erfolgte fünf Kilometer westlich vom Camp nahe Isa Khel. Der kleine Ort ist berüchtigt, es gab bereits mehrere Überfälle. Der gepanzerte Konvoi musste stoppen, um eine Mine zu entschärfen. Kaum waren die Soldaten auf der Straße, begann massiver Beschuss. Zwei Fahrzeuge fuhren auf weitere Straßenminen und waren außer Gefecht. Dann schossen die Taliban aus allen Rohren. Neuen deutschen Kräften, die ihren Kameraden zur Hilfe eilen wollten, kamen später zwei Fahrzeuge entgegen. Laut Bundeswehr wurden sie aufgefordert, sich zu identifizieren. Als das nicht geschah, wurde das Feuer eröffnet. Fünf bis sechs afghanische Soldaten wurden getötet.

Welt am Sonntag: Baut sich eine antideutsche Stimmung in Kundus auf?

Kazim: So weit würde ich nicht gehen. Aber man spürt große Wut. Die Afghanen erwarten Zusammenarbeit beim Kampf gegen die Taliban, keine Toten durch sogenanntes „friendly fire“.

Welt am Sonntag: Waren die Amerikaner in die Gefechte verwickelt?

Kazim: Offenbar nicht am Boden. F-16-Kampfjets haben aber im Tiefflug versucht, die Taliban zu vertreiben.

Welt am Sonntag: Haben die F-16 die Stellungen der Taliban auch bombardiert?

Kazim: Nein, man wollte nur Stärke demonstrieren und den Gegner einschüchtern. Die Taliban haben die deutsche Debatte um das Bombardement bei Kundus vom September und seine politischen Folgen aber klar vor Augen. Sie gingen wohl davon aus, dass es beim Tiefflug bleibt und keine Bomben fallen würden. Sie hatten sich in zwei Häusern verschanzt, die mit festen Lehmmauern umgeben waren. Da erreicht man mit Maschinengewehren und Pistolen nicht viel.

Welt am Sonntag: Weiß man, ob sich in den Häusern Zivilisten aufgehalten haben?

Kazim: Das ist nicht bekannt. Das ganze Gebiet bei Isa Khel ist sehr unübersichtlich und von tiefen Kanalgräben durchzogen.

Ganz nutzlos waren die von deutschen Studienräten als schießwütige Cowboys verachteten Amerikaner dennoch nicht. Nur ganz am Rand erfuhr man in wenigen deutschen Zeitungen, dass es zwei amerikanische Black-Hawk-Hubschrauber waren, die ins Kampfgebiet einflogen, um die schwer verletzten Deutschen zu bergen, und dabei selbst unter schweren Beschuss kamen. Ein Wort des Dankes an die USA, dass ihre Soldaten wieder einmal ihr Leben riskierten, um das von deutschen Kameraden zu retten, kann bedauerlicherweise in diesem schwerkranken Land nicht mehr erwartet werden.