Deutschland einig Petzer-Land

Die Maske weg … die Reihen fest geschlossen!

Von PETER BARTELS | Wem die Stunde schlägt, dem schlägt auch manchmal das Gewissen… Auch wenn BILD-Chefredakteur Julian Reichelt nach dem Millionen-Protest in Berlin verkniffen schreibt: “Warum Corona für die Politik genauso gefährlich ist wie für unsere Gesundheit“. Immerhin, er schreibt…

Mein „Gefühl“: Taktgeber für die BILD-Story (Seite 2, unten) war Springer-„CEO“ (blöddeutsch: Vorstandsvorsitzender) Mathias Döpfner. Und so staunt Reichelt folgsam wie angewidert:

Auf einer der irrsinnigsten Demos der deutschen Geschichte wehen in Berlin Regenbogenfahnen neben der bei Neonazis beliebten Fahne des Kaiserreichs (Schwarz-Weiß-Rot, auch die Farben der Nazis). Grüne Studienräte marschieren neben Hakenkreuztattoos. Friedensbewegte und Profisportler mit dunkler Hautfarbe in Rufweite von Rechtsextremen. Menschen ohne Maske demonstrieren gegen eine „Maskendiktatur“ …

Weiter im Corona-Takt keucht er:

Gleichzeitig toben auf Twitter die Bewahrer der einzig wahren Haltung, die vor wenigen Tagen noch ohne Maske mit Tausenden in Berliner Parks feierten und vor wenigen Wochen noch ohne Maske zu Zehntausenden für „Black Lives Matter“ demonstrierten, über die „Covidioten“. Was rücksichtslos ist, hängt plötzlich von der Gesinnung ab…

Nein, er hat nicht den Mumm, zu schreiben, was er sogar im Springer-TV, wenn auch in vorauseilendem Merkel-Gehorsam geschnittenen TV-Bildern, „faktisch“ gesehen hat – es waren nicht Tausende, es waren Hunderttausende, nicht „über 20.000“, sondern eher über 1 Million. So what, wer „fühlt“, braucht keine Fakten. Und so lachten und schlenderten sie „gestern“ Arm in Arm ohne Maske aber mit Mut auf der Straße des 17. Juni… Und so mosert heute der fanatische „Linke“ Julian (40), obwohl auch er weiß, dass erwiesenermaßen „nur“ 78 Prozent aller Greise, wie der zum Postboten degradierte Franz Josef Wagner (77), von Corona (vielleicht!!) dahingerafft werden (drunter selten, Kinder nie):

Lasst die Demonstranten sterben

Journalisten und Talkshow-Gäste fordern auf Twitter, dass man Personalien der Demonstranten aufnehmen solle, um ihnen eine Behandlung, ein Beatmungsgerät zu verweigern, sie sterben zu lassen, sollten sie an Corona erkranken. Herzchen und Likes für die Idee, im Krankenhaus nach politischer Gesinnung zu selektieren. So weit sind wir gekommen. Menschen, die eben noch gegen „Polizeigewalt“ demonstrierten, fordern nun den Einsatz von Wasserwerfern…

Ja und dann hat auch Julchen Reichelt wieder das hinlänglich gefürchtete „Gefühl“, wie 99,8 Prozent aller (deutschen!) Journalisten mit und ohne Volontariat, mit oder ohne Studium, mit oder ohne rotes oder grünes Parteibuch:

Auf beiden Seiten des Irrsinns habe ich das Gefühl, man sehnte sich steigende Infektionszahlen nach „Black Lives Matter“-Demos oder der Berliner Kundgebung vom Wochenende geradezu herbei, nur um zu belegen, dass die andere Seite Tod und Verderben bringt, und sie dann mit unerbittlicher Härte zu verfolgen…

Sein Crescendo steigert sich unter dem „gefühlten“ Taktstock seines „CEO“ (dirigierte Witwe Friede mit?) zum anschwellenden Bocksgesang, den Botho Strauß schon vor Jahren im SPIEGEL voraussagte:

Das Geschrei, das wir derzeit erleben, ist nicht der schräge, schrille Klang der Meinungsfreiheit. Es ist das Schnarren, das die Meinung der anderen tilgen will… Das politische Klima wird immer irrationaler, irrsinniger und feindseliger – und das, obwohl Sommerferien sind, das Wetter schön ist und Millionen Menschen (fast) voll bezahlt freihaben. Aber man spürt bei vielen bereits die Sorge und die Gereiztheit der aufziehenden Rezession…

Winter der Wahrheit

Schließlich läßt Julchen („gefühlt“ Mathias?) die Corona-Katze endgültig aus dem Sack: „Es wird ein langer Winter der Wahrheit werden, der wahren Pleiten und wahren Arbeitslosenzahlen. Wenn erste Politiker (Söder!) … jetzt vorschlagen, das Kurzarbeitergeld „bis weit ins nächste Jahr“ zu verlängern, dann lautet die Übersetzung: Der Staat bzw. der Steuerzahler zahlt die Gehälter, bis der Wahlkampf 2021 so gut wie ausgestanden ist …

Endlich scheinen die Totengräber von Springer die Posaunen des Gesunden Menschenverstandes der Gevatter Axel,  Rudolf, Henri u n d Franz Josef Strauß aus dem Himmerl tröten zu hören:

Im Arbeitsmarkt lauert millionenfach die Radikalisierung, die wir am Wochenende auf der Straße und in den sozialen Medien erleben konnten. Es wird einen großen Unterschied machen, ob die Menschen mit oder ohne Arbeit auf die Infektionszahlen blicken. Wer die Gereizten jetzt als die neuen Besorgten abtut, wird sie verlieren (oder mit Kurzarbeitergeld kaufen müssen)…

Schließlich darf Julchen aber doch noch etwas ideologisch staunen und eiern: Wenn auf Demos Regenbogenfahnen und Schwarz-Weiß-Rot nebeneinander wehen, dann sollten wir erkennen: Corona ist für die Politik genauso unberechenbar und gefährlich wie für unsere Gesundheit.

Deutschland einig Petzer-Land

PS Reichelt: Deutschland hat Corona bisher besser überstanden als viele andere Länder … Warum? Ich glaube (er weiß nicht, also glaubt er wieder!) … Wir halten uns gern an Regeln … Wir melden gern die, die sich nicht an Regeln halten … Wir stecken unsere Eltern und Großeltern nicht an, weil wir sie nur selten sehen und schon gar nicht mit ihnen wohnen (anders als im Süden Europas) …

PPS Reichelt: Wir können es uns leisten, monatelang auf Kurzarbeit zu Hause zu sitzen, weil wir dafür seit Jahren sehr viel gearbeitet, sehr viel hergestellt, sehr viel in alle Welt verkauft und sehr viel Steuern bezahlt haben.

PPPS Reichelt: Wir haben ein Gesundheitssystem … in dem NRW mehr Beatmungsbetten hat als ganz Italien … Stattdessen aber sehe ich Spaltung und Wut, Radikalisierung und Gereiztheit, gleichzeitig überhebliche und gefährliche Selbstzufriedenheit.

Für Rote und andere Nah-Tote …

Schwarz-Weiß-Rot war die deutsche Kaiserfahne der Hohenzollern. Ein Bernhard Thiersch schrieb 1830:

„Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?
Die Fahne schwebt mir weiß und schwarz voran!
Daß für die Freiheit meine Väter starben,
Das deuten, merkt es, meine Farben an.“

Dann haben sich die Nazis die Kaiser-Fahne gekrallt. Und seit „kurz danach“ ist sie „verboten“. Obwohl 1955 noch 43 Prozent der Deutschen sie wieder haben wollten. Heute gehen die deutschen Kaiser-Farben immer noch (wieder?) auf „die in Ägypten entstandene rot-weiß-schwarze arabische Befreiungsflagge“ zurück (Wiki), dito im Jemen Irak, Syrien, Sudan. Und natürlich Ägypten…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.

 

 




Das Wesen der unruhigen Zeiten in Amerika

Von JACOB FRADEN (aus dem Russischen von V. Cohen) | Wie eine ältere Bäuerin sagte, als ihr kurz von Anna Kareninas Problemen erzählt wurde:- Eine Kuh sollte man ihr geben… oder besser zwei…(Ein russischer Witz)

Das seltsame Jahr 2020 war ein Jahr beispielloser Turbulenzen im Leben Amerikas. Beunruhigende Zeiten, wahrlich… Aber warum? Lassen wir uns über den Auslöser und den Kern dieser schwierigen Zeit für das Land und ihre Resonanz – im Rest der zivilisierten Welt – nachdenken. Wenn wir dies nachvollziehen können, gibt es vielleicht Hoffnung, dass eine realistische und praktikable Lösung gefunden werden kann. Aber zuerst sollten wir uns an einige Fakten erinnern.

1. In der US-Verfassung haben die weisen Gründerväter eine Reihe von Schutzmaßnahmen festgelegt, die das Land seit vielen Jahren daran gehindert haben, in eine politische Sackgasse zu geraten. In ihrer 244-jährigen Geschichte musste die Verfassung 27 Mal geändert werden, indem die Zusatzartikel eingeführt wurden, die für eine anhaltende Stabilität und den Wohlstand des Landes sorgten. Jedoch unerwartet, wie es immer geschieht, begann diese scheinbar solide Struktur plötzlich zu wanken. Es sieht so aus, als habe sich etwas geändert, und daher scheinen diese 27 Zusatzartikel nicht hinreichend für die Aufrechterhaltung der Stabilität im Land zu sein.

2. Vor etwa 30 Jahren hat an den amerikanischen Schulen und Universitäten eine massive Gehirnwäsche der jungen Menschen ihren Lauf genommen. Die meisten Universitätsprofessoren agieren als Propagandisten. Sogar Professoren jener Fächer, die in keiner Weise als politisch betrachtet werden können (z.B. Biologie und Mathematik), versuchen, ihre Studenten von den Vorteilen des Sozialismus gegenüber dem Kapitalismus zu überzeugen.

3. Für die Gehirnwäsche der Amerikaner wurde eine neue Sprache der politischen Korrektheit kreiert, in der die gewöhnlichsten Wörter andere Bedeutungen erhielten, um der linken Agenda zu entsprechen: der Schwarze wurde ein Afroamerikaner; der Linksfaschist: ein Demokrat; Gauner und Vergewaltiger: Opfer von Rassismus usw.

4. Vor ungefähr einem halben Jahrhundert hatte Amerika die Rassentrennung vollkommen aufgehoben und sogar, wie ich schon früher schrieb, „den Bogen in die entgegengesetzte Richtung überspannt“: das Land überschüttete seine schwarze Bevölkerung mit kostenfreien Zuschüssen und sozialen Vorteilen gegenüber der weißen Bevölkerung.

Vor ungefähr drei Jahrzehnten ist mit Amerika etwas Seltsames passiert. In den späten 1970ern unterrichtete ich an einer angesehenen amerikanischen Universität. Es gab eine große Vielfalt an verschiedenen Studenten, auch aus vielen verschiedenen Ländern: Europa, China, Indien, Australien; aber die überwiegende Mehrheit waren Amerikaner. Tatsächlich, wer sollte denn an einer amerikanischen Universität studieren, wenn nicht Amerikaner, genauso wie Deutsche an einer deutschen Universität und Chinesen an einer chinesischen Universität? Es ist auf jeden Fall natürlich. Die Studenten lernten hart und in ihrer Freizeit engagierten sie sich sportlich oder musikalisch, besuchten verschiedene Konzerte auf dem Campus. Am beliebtesten waren bei den Studenten Naturwissenschaften wie Physik, Medizin, Biologie, aber auch Ingenieurswesen. Zu dieser Zeit hatten die jungen Menschen ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für ihre eigene Zukunft. Sie wussten ganz genau, dass ein guter Beruf eine solide Grundlage für ein anständiges und wohlhabendes Leben bildet. Die Studenten der freien Künste (Schauspieler, Historiker, Schriftsteller, Archäologen, Künstler, Musiker usw.) waren Menschen, die diese Berufe leidenschaftlich und selbstlos liebten und sich nicht allzu viele Sorgen darüber machten, ob diese Tätigkeiten ihnen ein stabiles und komfortables Einkommen würden verschaffen können. Natürlich verdienen solche passionierten Menschen unseren tiefen Respekt, denn traditionell entstammen diesem Milieu große Schriftsteller, Musiker, Tänzer, Künstler – also die Schöpfer jener Kultur, ohne die der Fortschritt einer Zivilisation unmöglich ist. Solche Menschen sind immer eine Minderheit, und in vorliegendem Artikel soll es nicht um sie gehen.

Während dieser glorreichen vergangenen Zeiten spielte meine Frau, eine Geigerin, mit verschiedenen amerikanischen Orchestern. Sie bestanden überwiegend aus in Amerika geborenen Musikern, von denen viele, insbesondere die Streicher, Juden waren, während gelegentlich die Blasinstrumentenspieler Schwarze waren. Außer in Amerika geborenen Musikern gab es nur wenige Neueinwanderer aus der UdSSR, Deutschland, Rumänien, Polen und anderen europäischen Ländern. Meine Frau hatte zahlreiche Geigenschüler, hauptsächlich Amerikaner, vorwiegend aus jüdischen Familien.

Ich erwähne all diese Tatsachen, um zu betonen, dass die amerikanische Jugend damals fleißig war und keine Angst vor Entbehrungen hatte. Die jungen Leute traten in ihr Leben mit Zuversicht ein, ausgestattet mit einem guten Beruf, Kompetenzen und Arbeitsmoral, abhängig nur von sich selbst. Naturwissenschaften, Medizin, Biologie zu studieren, ein hohes berufliches Niveau in den Künsten zu erreichen, ist harte Arbeit. Die jungen Leute damals hatten keine Angst vor Herausforderungen und arbeiteten sehr hart. Diese Leute waren die Kinder der „Babyboomer“, also einer nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen Generation, für die es selbstverständlich war, zu arbeiten und unabhängig zu sein. Die beiden Nachkriegsgenerationen – die Babyboomer und ihre Kinder – katapultierten Amerika auf sein höchstes wissenschaftliches, technisches und kulturelles Niveau. Dann ging alles bergab.

Was war demnach tatsächlich geschehen?

La Dolce Vita

Offen gesagt: ein gutes Leben, das war geschehen. Der Wohlstand der Menschen wuchs stetig, die arbeitenden Menschen führten ein sehr komfortables und wohlhabendes Leben, während diejenigen, die nicht arbeiten konnten (oder wollten), staatliche Transferleistungen erhielten, in Sozialwohnungen hausten, kostenfreie Medizin genossen und Lebensmittelmarken erhielten. Amerika war eine Art kommunistisches Land geworden, nach dem marxistischen Motto: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.“

Ich war nicht der erste, der sagte, dass der Kommunismus eine Sackgasse der menschlichen Zivilisation sei.

Eine dritte Nachkriegsgeneration kam zur Welt. In den Köpfen der Menschen, die in den 80er und den nachfolgenden Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren wurden, gab es keine Furcht mehr vor Armut, und daher hatten diese Menschen auch kein Verlangen mehr danach, beharrlich zu arbeiten; sie entwickelten allmählich ein Gefühl von ewigem Komfort und Freizügigkeit. Man kann zurecht sagen: Diese dritte Generation wurde mit einem silbernen Löffel im Mund geboren. Die wohlhabende Jugend trug keine Verantwortung mehr für das eigene Leben: Die Zukunft wurde als unbeschwertes und rosiges Paradies angesehen. Studieren und hartnäckig arbeiten wurde langweilig: Für eine Absicherung hatten sie immer die Eltern mit ihren Brieftaschen, und für eine zusätzliche Sicherheit hatten sie die großzügige Regierung mit zahlreichen Sozialleistungen.

Die dritte und vierte Nachkriegsgeneration der Amerikaner wuchs in einer Art „Dolce Vita“ auf – einem süßen Leben. Nach dem Abitur betraten sie ebenso wie ihre Eltern die Colleges und Universitäten, aber im Gegensatz zu ihren Müttern und Vätern wollten sie nicht gestresst sein, also studierten sie die relativ einfachen Fächer: Marketing, Psychologie, Literaturgeschichte und im besten Fall Businessmanagement. Diese Fächer sind ziemlich flexibel, mehr beschreibender Natur als basierend auf den Gesetzen der Natur. Die Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, die Medizin und andere Disziplinen, die eine harte Arbeit und erschöpfende permanente Übung erfordern (wie Musik), wurden den wenigen hart arbeitenden „Idealisten“ – wissbegierigen Geistern – überlassen. Dieser Typus von Amerikanern wurde von Jahr zu Jahr rarer. Die Leere in komplexen Disziplinen wurde von jenen jungen Leuten ausgefüllt, die aus Ländern kamen, in denen das Leben nicht so süß war, und deshalb war die Arbeitsmoral dort immer noch auf hohem Niveau.

Die Studenten, die sich heutzutage an den amerikanischen Universitäten einschreiben, kommen hauptsächlich aus Indien und China (einschließlich Taiwan und Hongkong). Wenn man heute eine amerikanische Universität besucht, bekommt man ein Gefühl, dass man irgendwo in Asien sei. Den gleichen Eindruck bekommt man, wenn man ein amerikanisches Hightech-Unternehmen besucht: Die technischen Stellen sind hauptsächlich von Asiaten und Europäern besetzt, während die Amerikaner in den Bereichen Vertrieb, Buchhaltung, Kundendienst, Marketing, Personalwesen und anderen „flexiblen“ Positionen arbeiten, die keine ernsthafte Ausbildung oder tiefen Fachkenntnisse erfordern. Übrigens kommen sehr viele Musiker in den heutigen amerikanischen Orchestern aus Asien, und meine Frau hat keinen einzigen amerikanischen Schüler mehr – nurmehr Kinder aus China und Indien lernen Violine.

Eine virtuelle Revolution setzte in den 80er Jahren ein, und viele junge Amerikaner beeilten sich, Informatik zu studieren – wohl der Gipfel der Kreativität, den die verwöhnte Jugend der dritten Generation noch erklimmen konnte. Sie begriffen, dass eine Software wie eine Goldmine ist! So entstand der Software-Boom „dot-com“.

Es wurden viele neue Unternehmen gegründet, die außer Computerprogrammen nichts produzierten. Nach ein paar Jahren wurden diese Unternehmen an andere Unternehmen verkauft, und deren Gründer wurden über Nacht Millionäre oder sogar Milliardäre. Um fair zu sein, muss ich sagen: Es gibt wirklich großartige Unternehmen im Software-Bereich, die unser Leben verändert haben, etwa Microsoft, Google, eBay und PayPal, um nur die bemerkenswertesten Beispiele zu nennen. Doch einige Jahre später platzte die Dotcom-Blase, und viele junge Unternehmer schafften es, ohne wirklich harte Arbeit viel Geld zu machen.

Das Geld korrumpiert, und das große Geld korrumpiert endgültig. Die Neureichen langweilten sich und wussten nicht mehr, womit sie sich beschäftigen sollten, obgleich sie ihr Geld weiterhin in die neuen Start-ups investierten, für die Entwicklung von noch mehr Software. Jedoch war ihr Leben nicht interessanter geworden, vor allem, wenn man bedenkt, dass das kulturelle Niveau der jungen Menschen recht niedrig ist: Ihre Interessen beschränken sich auf Computerspiele, das Schlürfen von Drinks in Bars und das Schauen von Filmen, und letzteres auch nur im TV. Sie lesen keine Bücher, Museen besuchen sie nur für Wohltätigkeitsparties, sie kennen Kunst und Geschichte nicht und haben kein Interesse daran.

Unter Gewächshausbedingungen aufgewachsen, ohne jemals Schwierigkeiten des Lebens überwunden zu haben, ohne Geschichtskenntnisse, weder der Welt noch ihrer eigenen, ohne jemals Hochkultur in sich aufgenommen zu haben, teilt eine neue Generation der amerikanischen Jugend die Werte ihrer Eltern nicht mehr und verwandelt sich auf diese Weise in eine kindliche, leicht zu manipulierende Masse.

Nun, nichts ist neu unter der Sonne. Die jungen Leute haben immer gegen die alte Generation rebelliert. Beim Eintritt ins Erwachsenenalter, ohne zuvor mit ernsthaften Bedenken je belastet gewesen zu sein, ohne die geringste Kollision mit der Realität, sind diese „Kinder“ entsetzt über die Tatsache, dass Utopia, die nur in ihren Köpfen existierte, real nicht bestand, und beschuldigen daher natürlich ihre „Väter“ für die Zerstörung ihrer Illusionen. Deshalb waren die wohlhabenden jungen Menschen, besonders diejenigen mit erhöhtem Testosteronspiegel, zu allen entscheidenden Momenten der Weltgeschichte das ausgezeichnete Brennmaterial für Krawalle und Revolutionen. Aber die heutige infantile Jugend, die ihre Utopie verloren hat, hat nichts gebaut, keine Bücher oder Symphonien geschrieben, keine Erfindungen erschaffen und nichts entdeckt; aus einer naiven Verzweiflung heraus glaubt sie, dass, indem sie die alte Welt zerstört, die begehrte mystische Utopie wieder erscheint, genau wie Phoenix aus der Asche. Es ist nicht verwunderlich, dass die Randalierer von heute einen populären Slogan haben: „Cancel Culture!“ Es ist eine Meuterei der Taugenichtse.

Der Industrie-Exodus

Bald stellte sich heraus, dass es in den USA an Spezialisten mangelt, um eine anspruchsvolle Hardware zu entwickeln und zu produzieren (etwas, das ohne hervorragende Ausbildung unmöglich ist); und die Software ist nun einmal viel kostengünstiger und noch besser anderswo zu produzieren, nicht in Amerika, sondern in jenen Ländern, in denen es kein „Dolce Vita“ gibt: in Indien, Russland, Bulgarien, Weißrussland.

Auch die Eigentümer vieler anderer Unternehmen begriffen, dass die Produktion von fast allem – von Medikamenten und Spielzeugen bis hin zu Stahl und Mikrochips – in Ländern mit geringerem Lebensstandard billiger umgesetzt werden kann. Das Massen-Outsourcing von Warenproduktion hatte begonnen.

Viele amerikanische Fabriken wurden geschlossen, und die Produktion hauptsächlich nach Asien verlagert. Amerika ist zu einem riesigen Kaufhaus geworden, in dem man relativ günstig einkaufen kann, fast alles aus dem Ausland importiert. Die USA haben sich allmählich von einem Land der Arbeit in ein Land des Konsums verwandelt. Ich erinnere mich an meine eigene Erfahrung: Vor 14 Jahren wurde ich beauftragt, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines großen High-Tech-Unternehmens zu leiten. Ich nahm die Einladung in der Hoffnung an, mich für die Entwicklungen neuer medizinischer Geräte engagieren zu können. Aber ich stieß bald auf heftigen Widerstand des Managements; das Unternehmen wollte selbst nichts entwickeln oder produzieren; es hat sogar eine große Fabrik im Staat New York geschlossen, die über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg erfolgreich in Betrieb gewesen war.

Alle neuen Produkte wurden aus China bestellt, und die einzigen Abteilungen, die im Unternehmen verblieben sind, waren für Verpackungs- und Werbematerialien, Vertrieb und Verkauf. Meine Forschungs- und Entwicklungsabteilung war damit beauftragt, die Arbeit der Ingenieure in China und Taiwan zu überwachen. Ich war von all dem enttäuscht und habe nach fünf Jahren mühseliger Kämpfe gekündigt. Leider ist meine Erfahrung nicht außergewöhnlich.

Ein schwarzer Eisbrecher

Die Präsidentschaftswahlen stehen vor der Tür, und sie sind die letzte legale Chance für die Demokraten, an die Macht zu gelangen und die politische Landschaft Amerikas umzukrempeln. Nach ihrem Plan, entwickelt unter der Obama-Führung im Hauptquartier, wurde beschlossen, das Land durch Steuerung der rebellierenden Jugend in Aufruhr zu versetzen, den Präsidenten Trump für das Unglück verantwortlich zu machen und auf der Welle des Chaos die Wahl zu gewinnen.

Zu ihrem Glück gibt es jetzt noch einen starken Katalysator: eine Coronavirus-Pandemie. Der Aufruhr in den USA ist nicht von selbst entstanden. Er wurde von der Amerikanischen Kommunistischen Partei sorgfältig geplant und organisiert, um die Macht zu ergreifen. Genauer gesagt: von der linksgerichteten faschistischen Partei Amerikas, die sich selbst in ihrem eigenen politisch korrekten Jargon als Demokratische Partei bezeichnet. Sie hat keinerlei Interesse an der Zukunft der jungen Rebellen, die man missachten wird, sobald (und falls) die „Demokraten“ an die Macht gekommen sein werden. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: „Um die Masse zu führen, soll man ihr den Rücken kehren.“

Jeder Aufruhr bzw. Putsch erfordert einen Anlass. Ganz wie während der russischen „Zeit der Wirren“ im frühen 17. Jahrhunderts, als es einen heftigen Kampf um die Macht gab. Der Anlass war damals die Thronbesteigung und anschließende Ermordung des falschen Dmitri. Beim aktuellen amerikanischen Aufruhr fanden die „Demokraten“ für sich auch einen „falschen Märtyrer“: einen schwarzen Kriminellen namens Floyd. Sein falscher Mord (wie sich herausstellte, starb er in Wirklichkeit an einer Herzinsuffizienz, verursacht durch eine Überdosis Drogen) wurde zum Beweis für ein nicht existierendes, erlogenes Rassenproblem in Amerika.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert gibt es in den USA keine Rassentrennung mehr, und das ganze Problem der Konfrontation Schwarz vs. Weiß ist ein weithergeholter Grund, den Hass im Land zu schüren. Wellen einer gut organisierten geistigen Absurdität haben sich in den Vereinigten Staaten verbreitet: Die Denkmäler historischer Figuren werden zerstört, alle Errungenschaften der westlichen Zivilisation – Wissenschaft, Kunst, Technologie – alle werden zu Werkzeugen der Rassenherrschaft und Versklavung von Nicht-Weißen deklariert; in vollem Ernst gibt es Gespräche über Wiedergutmachungen für die schwarze Bevölkerung und anderen Unsinn.

Die weiße Jugend, die von den weißen „Demokraten“ kontrolliert wird, zerstört die Denkmäler der weißen „Rassisten“, regt und stachelt die schwarzen Räuber zum Aufruhr an, besetzt große städtische Gebiete, in denen sie eine Art anarchistische Kontrolle einrichtet. Man kann einen von dem russischen Historiker Viktor Suworow geprägten Begriff verwenden: Die Demokratische Partei nutzt die Schwarzen als „Eisbrecher“, um ihre Ziele voranzutreiben. Während natürlich der Großteil der schwarzen Bevölkerung den wahren Grund nicht versteht, fühlen sich doch viele von ihnen geschmeichelt von der plötzlichen medialen Aufmerksamkeit, der bombastischen Verehrung, die sich äußert in Kniefällen, Fußwaschungen, der Etikettierung von Weißen als „Rassisten“ und selbst in solch erstaunlich idiotischen Aufrufen zur Abschaffung der amerikanischen Nationalhymne, zur Streichung des Weißen Haus in schwarzer Farbe oder zum Verbot für weiße Schauspieler, dunkles Make-up aufzutragen. In der Hoffnung, mehr schwarze Wähler anzulocken, hat der Demokrat Joe Biden eine Liste von potenziellen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft mit vier Personen zusammengestellt: alle sind schwarze Frauen. Anscheinend ist es ihm immer noch nicht gelungen, eine noch passendere Dame zu finden, die auch lesbisch ist: Das wäre eine vollständige Konstellation für jeden linken Geschmack!

Demografischer Wandel

In den letzten dreißig Jahren hat sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten stark verändert. Wenn es 1990 75 Prozent der Weißen gab, sind es heute viel weniger, nur 62 Prozent. Im Gegensatz dazu stammen jetzt viel mehr Menschen aus Lateinamerika. Ihre Zahl hat sich von neun Prozent auf 17 Prozent erhöht. Dies sind nur die legalen Migranten, aber wie viele illegal sind, weiß kaum jemand genau.

Nach verschiedenen Schätzungen gibt es in den USA elf bis 20 Millionen illegale Einwanderer. Viele spanischsprachige Menschen sind zwar schlecht ausgebildet, aber sie sind friedliche, ehrliche und fleißige Menschen.

Es gibt jedoch auch eine große Anzahl von Hispanics, die von staatlichen Leistungen leben, das heißt, sie sind völlig abhängig von denjenigen, die Steuern zahlen. Die Transferleistungsempfänger sind eine mächtige und leicht manipulierbare Wählerschaft. Sie können durch die Verteilung aller Arten von Privilegien und Zuschüssen gesteuert werden: Aufenthaltsrecht, kostenlose Bildung, kostenlose Medizin, kostenlose Nahrung und Unterkunft, ein Recht auf Staatsbürgerschaft etc. Natürlich werden sie für die Partei stimmen, die mehr gibt. Wer würde das nicht?

Was erwartet uns?

Zweifelsohne werden die amerikanischen Unruhen bis zum 3. November 2020 andauern – dem Wahltag. Ich habe keine Kristallkugel und kann nicht vorhersagen, was an diesem für die ganze Welt kritischen Tag passieren wird.

Ich kann mir nur drei mögliche Ergebnisse vorstellen:

1. Wenn Biden gewinnt, werden die Turbulenzen schnell nachlassen und das Land wird in absehbarer Zeit auf den „point of no return“ abrutschen: Es wird sich in einen linksfaschistischen Staat verwandeln. Nachdem die „Demokraten“ die Macht ergriffen haben, werden sie aufhören, sich mit den Schwarzen zu verbrüdern, exorbitant hohe Steuern für die arbeitende Bevölkerung erheben und eine Art von Leibeigenschaft unter der Kontrolle einer riesigen Armee von Bürokraten einrichten.

2. Wenn Trump gewinnt, während das Repräsentantenhaus bei den „Demokraten“ bleibt, wird es eine Welle der Unruhen geben, einen Anstieg der Kriminalität, der etwa zwei Monate andauern wird, und dann wird Trump die Unruhen mit Gewalt niederschlagen. Für die nächsten vier Jahre wird ein heftiger Kampf zwischen den linken Faschisten (Demokratische Partei) und den Konservativen (Republikanische Partei) geführt werden, und dieser Kampf wird wahrscheinlich, wenn auch langsam, zum Ergebnis 1 führen, d. h. zu einer allmählichen Transformation der USA in ein Land der Dritten Welt.

3. Wenn Trump gewinnt und der gesamte Kongress in die Hände der Republikaner übergeht, dann hat das Land eine Chance, die Linksneigung zu korrigieren. Trump werden die Hände nicht gebunden sein, und mit Unterstützung des Kongresses könnte er in der Lage sein, die Degradierung der USA zumindest für die nächsten vier Jahre zu stoppen oder sogar umzukehren.

Nun ein paar Worte darüber, ob es eine langfristige Lösung gibt.

Was ist zu tun?

Wie ich am Anfang dieses Artikels angemerkt habe, gibt es 27 Zusatzartikel zur Verfassung. Um das Land zu retten, sehe ich nur einen einzig möglichen legalen Weg – noch einen, 28., Zusatzartikel anzunehmen. Obwohl die Chancen dafür, dass dies jemals passieren wird, äußerst gering sind. Gemäß Artikel V der Verfassung erfordert ein neuer Änderungsantrag 2/3 der Stimmen des gesamten Kongresses (Repräsentantenhaus und Senat), was unter dem aktuellen politischen Klima undenkbar ist. Doch wer weiß, in welche Richtung die Geschichte sich in Zukunft wenden kann, besonders wenn die Linken in mehr als einer Wahl besiegt werden? Aber worin besteht also die Änderung, die möglicherweise das Land retten könnte?

Alle Probleme in den USA resultieren aus einem grundlegenden Defekt der Demokratie: dem allgemeinen Wahlrecht. Dies bedeutet, dass Massen von Arbeitslosen, die von staatlichen Leistungen leben und alimentiert werden, immer für diejenigen stimmen werden, die ihnen mehr Privilegien und Almosen versprechen und geben. Es ist wie bei einem Schneeball, es führt zwangsläufig zu einem konstanten Wachstum der Menge von Schmarotzern und wird andauern, bis das Land in einen wirtschaftlichen Abgrund fällt und sich das Schicksal des alten Roms wiederholt.

Daher sollte der 28. Zusatzartikel das Wahlrecht nur auf diejenigen Bürger beschränken, die nicht vom Staat abhängig sind. Mit anderen Worten: Nur diejenigen, die selbst Geld verdienen, Rentner und Menschen, die ein fürs Leben ausreichendes Vermögen besitzen, würden die Regierung wählen dürfen, während den Schmarotzern das Recht entzogen wird, das Schicksal des Landes zu bestimmen.

Träumen darf man ja noch…


Jacob Fraden.

Über den Autor: Jacob Fraden, Ph.D. Vor 43 Jahren wanderte er aus der UdSSR in die USA aus. Er ist der Urenkel eines Rabbiners aus Witebsk (Weißrussland), der während des Zweiten Weltkrieges umgebracht wurde. Viele seiner Verwandten verschwanden in den stalinistischen Lagern. Dr. Fraden ist Autor von 60 Erfindungen auf dem Gebiet der medizinischen Elektronik, schrieb 90 wissenschaftliche Artikel und den Bestseller „Handbook of Modern Sensors“, der von vielen bedeutenden Universitäten weltweit verwendet wird. Fraden lehrte Sensortheorie an der University of California und hielt Vorträge über die Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst. Er veröffentlicht Geschichten und Artikel in englischer und russischer Sprache. Seine Bilder wurden in amerikanischen Galerien ausgestellt. Fraden lebt derzeit in Südkalifornien.




Fahrkartenkontrolle wird zu einem Stück aus dem Tollhaus

Von EUGEN PRINZ | Die tiefe Zerrissenheit unseres Landes und die verzerrte Realität, die den Menschen von willfährigen Medien im Dienste der Globalisten in die Köpfe eingehämmert wird, verwandeln das tägliche Leben immer mehr in ein Minenfeld. Überall und in jedem Moment kann man plötzlich derjenige sein, der zur falschen Zeit am falschen Ort ist und in eine Auseinandersetzung gerät.

Corona, Black Lives Matter, das Klima, Migranten – die Stimmung ist geladen, die inzwischen zementierten Meinungen gehen weit auseinander und aus alltäglichen Situationen entwickeln sich immer häufiger Konflikte, die in Gewalt münden.

Randale trotz gültigem Ticket

Ein skurriler Vorfall, der in einem Land, in dem die Leute noch richtig ticken, gar nicht stattfinden könnte, trug sich am vergangenen Sonntag, gegen 19.45 Uhr, in der Linie 8 der Münchner S-Bahn zu. Zwei Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit führten eine Fahrkartenkontrolle durch. Ein dunkelhäutiger Mann ging an den beiden vorbei und zeigte dabei ein gültiges Ticket vor. Nach einigen Schritten drehte er sich um, kehrte zu den DB-Mitarbeitern zurück und beschwerte sich lautstark über die angeblich „rassistisch motivierte Kontrolle“, die seiner Meinung nach nur wegen seiner Hautfarbe durchgeführt worden war. Der Mann redete sich immer mehr in Rage und beleidigte schließlich das Bahnpersonal.

Daraufhin wurde er aufgefordert, bei der nächsten Haltestelle die S-Bahn zu verlassen. Als er sich weigerte, schoben ihn die beiden Bediensteten der DB an der Haltestelle Donnersberger Brücke aus dem Abteil auf den Bahnsteig. Hierbei zog der Randalierer einen der beiden Kontrolleure mit aus dem Waggon und versuchte, auf ihn einzuschlagen.

Unverhofft kam nun Unterstützung. Und zwar – man mag es kaum glauben – für beide Parteien. Zwei Personen hatten zusammen mit den Kontrolleuren und dem Randalierer die S-Bahn verlassen. Während ein 35-Jähriger aus Herrsching das Personal der DB-Sicherheit dabei unterstützte, den Unruhestifter zu fixieren, kam der andere, dessen Identität noch im Dunklen liegt, diesem zu Hilfe. Dabei trat der bisher Unbekannte derart auf das Bein des Helfers, dass dessen Sprunggelenk brach. Daraufhin gelang es dem Dunkelhäutigen, sich dem Zugriff der DB-Sicherheit zu entziehen und zu fliehen. Sowohl der Randalierer, als auch sein Helfer konnten unerkannt entkommen.

Wer kann sachdienliche Angaben machen?

Die Bundespolizei ermittelt gegen den dunkelhäutigen Mann wegen Körperverletzung und Beleidigung, während seinem spontanen Mittäter sogar gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt wird.

Mehrere Reisende im vorderen Zugteil der S8 und am Bahnsteig 3/4 der Donnersbergerbrücke konnten das Geschehen beobachten.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/515550-111 zu melden.

Kommentar:

Die Mainstream-Medien haben es geschafft: Inzwischen sieht sich jeder, der keine weiße Hautfarbe hat, sofort als Opfer von Rassismus, wenn er von Sicherheitskräften oder Behördenvertretern angesprochen wird. Aus dem hysterischen Hype namens „Black Lives Matter“ leiten inzwischen jene, die sich betroffen fühlen, nicht selten das Recht auf Gewaltanwendung für sich ab. Und weil das noch nicht genügt, fühlen sich manche Biodeutsche, die durch kritiklosen Konsum der Mainstream-Medien inzwischen völlig verblödet sind, auch noch berufen, solche gewalttätigen Ausfälle tatkräftig zu unterstützen, in der Meinung, damit zu den Guten zu gehören. 

Diese Gesellschaft ist krank im Kopf und eine Besserung ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil…


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Rassismuswahn: L’Oréal tilgt Worte wie „Aufheller“ für seine Produkte

Von L.S.GABRIEL | Aktuell hat man mehr als je zuvor den Eindruck, dass ein Großteil der Menschen weltweit verrückt wird. Die Menschheit scheint kollektiv zu verblöden. Nach der Gender-, Klima- und Coronahysterie ist nun der Rassismus dran. Seit der dunkelhäutige Verbrecher George Floyd in den USA bei einer polizeilichen Maßnahme starb wird nicht nur ein Krimineller zu einer Art Messias hochgelobt, sondern allüberall wird nun Rassismus gewittert. Auch wenn es keiner ist wird solange insistiert, gedroht, der Angeprangerte geächtet, ans medial Kreuz genagelt bis er kleinlaut gesteht ein Rassist zu sein oder sich unabsichtlich einer rassistischen Tat schuldig gemacht zu haben.

Erst kürzlich traf es zum wiederholten Male die Mohrenbrauerei im österreichischen  Vorarlberg. Sie stand schon einmal im Fokus sogenannter „Antirassisten“, die ihre Hypermoral mit plumpem Faschismus durchsetzen wollen. Den Kniefall der Woche legt aber die Kosmetikfirma L’Oréal hin. In vorauseilendem Gehorsam und absoluter Submission gelobte der Konzern Begriffe wie „Aufheller“ oder „bleichen“ und „weiß“, „klar“, „hell“, usw. aus seinen Hautpflegeprodukten zu tilgen, da diese offenbar im Verdacht stünden zu implizieren, dass helle Haut gegenüber dunkler zu bevorzugen sei. Dass diese Art der Buntisierung und das Ausmerzen von allem, das weiß oder hellhäutig als Schönheitsideal darstellt de facto Rassismus gegen Weiße ist, darüber denkt man eher nicht nach, zumal es so etwas angeblich ja überhaupt nicht gibt.

L’Oréal zeigt nicht zum ersten Mal, welcher Art von Ideologie sich die Chefetage hingibt. Anfang 2018 warb der Konzern mit einem Hidschab-Model für Haarshampoo (PI-NEWS berichtete). Dass es absurd ist mit Haar, das man nicht sehen kann, für die Qualität eines Haarpflegeproduktes zu werben war zweitrangig hinter dem Wunsch sich dem Islam anzudienen.

Auch der Unilever-Konzern wird seine Gesichtscreme „Fair & Lovely“ umbenennen, da auch „fair“ u.a. für „hell“ steht. Man möchte künftig ein „vielfältigeres Schönheitsideal“ ansprechen, erklärte das Unternehmen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Produkte, die dunkle Hautverfärbungen aufhellen ganz aus den Regalen verschwinden sollen.

Im Grunde könnte man derartige Dummheiten auch einfach ignorieren und diese Firmen boykottieren. Das Fatale solcher Entschlüsse ist aber, dass sie den linken Wunsch nach Zersetzung befördern. Wörter aus einer Sprache zu eliminieren ist eine gravierende Manipulation. Nimmt man einem Volk die Sprache, nimmt man ihm die Identität. Die gemeinsame Sprache ist das stärkste und verbindenste Element, das ein Volk hat. Wer die Sprache zerstört, der legt den Grundstein für eine sehr effektive Umerziehung, die deshalb so wirkungsvoll ist, weil sie durch die Hintertür unsere Art zu denken verändert. Das soll uns wohl für die kommende „dunkle“ Zukunft vorbereiten.




„Wir erleben gerade de facto das Ende des deutschen Rechtsstaats“

Linksextremisten und Migranten zerstören in Stuttgart ganze Straßenzüge, plündern Geschäfte und greifen Polizisten an. Das polizeifeindliche Klima, das die letzten Wochen geschürt wurde, hat zu einer unheilvollen Mesalliance von gewaltbereiten Linken und Migranten geführt: mit der Polizei als gemeinsamem Feindbild. Politiker und Medien verharmlosen die Ausschreitungen und versuchen die Randalierer als betrunkene Partygänger zu bagatellisieren, um so die politische Verantwortung von sich zu weisen. Ein Video-Kommentar zu den Krawallen von Dr. Gottfried Curio (AfD).




Wo sind nur all die normalen Menschen geblieben?

Von CANTALOOP | „Where have all the flowers gone“. Dieser naiv-friedensbewegte Pete Seeger-Song bietet sich als Vorlage einer Adaption an die bundesrepublikanische Neuzeit an. *Where have all the normal people gone? Hierzulande, wo alles erst emotional und moralisch aufgeladen wird, bevor man sich damit auseinandersetzt, hat vieles an normativen (= so soll es sein) und gleichwohl bewährten Wirkmechanismen seine eigentliche Aufgabe verloren. Kontroverse Debatten werden früh von Rechtsextremismus-Hysterikern, Rassismus-Aposteln und Klima-Esoterikern in die gewünschte Richtung gelenkt und von politischem Feuilleton, Medienlandschaft und Systemparteien in deren Sinne amplifiziert.

Somit entsteht ein geradezu böswillig verzerrtes Trugbild der Realität. Aus gebotenem Anlass; denn selbiges ernährt schließlich viele Konfliktforscher, Diversitätsexperten und andere, zumeist dem linken Lager entstammende Migrations-Profiteure auskömmlich. Dennoch fragt man sich: wie kann es nur sein, dass die im besten Sinne „normalen Bürger“ Vieles davon als unwahr erkennen und trotzdem keinen Einspruch einlegen? Wie lange ist es her, seit der gesunde Menschenverstand als Leitlinie und Kompass ausgedient hat? Vorbei und verloren scheinen die Zeiten, als man Wahrheit und Lüge noch klar von einander trennen konnte. Einst galt; was sich zu gut anhört, um wahr zu sein, das ist meist falsch. Ein friedliches Miteinander von zusammengewürfelten Kulturen, Religionen und – man wagt es kaum noch auszusprechen – Rassen, die sog. „one-world-vision“ – funktioniert, frei nach Schopenhauer, eben nur im Wolkenkuckucksheim. Eine Klimawende mit Windrädern und Solarpanels ebenso.

Nicht Konformismus, sondern Eigensinn macht Spaß

Über die gesellschaftlichen Querdenker macht man sich Gedanken, ob manche von ihnen vielleicht eine „rechte Einstellung“ haben könnten, während andere Extreme in allerhöchsten Ämtern sitzen. Aus gutem Grunde werden Philosophen von Rang und Format, wie beispielsweise Sloterdijk oder Safranski, im öffentlich-rechtlichen TV kaum wahrgenommen. Während scheuklappenbehaftete Etatisten wie Robert Habeck, dessen intellektuelle Eindimensionalität quasi zum Alleinstellungsmerkmal geworden ist, unendlich viel Raum und Sendezeit gewährt wird. Sicher kein Zufall. Vom Zeitgeist surfenden Ego-Ästheten Richard David Precht einmal ganz zu schweigen.

Wohin wird uns das führen? Nun, die Schlussfolgerung ist gar nicht so schwer, denn das Ziel ist bereits in Sichtweite: Anarchie, Destabilisierung, Chaos. Die Vernichtung des Staates Bundesrepublik Deutschland, inklusive der Entrechtung und Enteignung seiner Einwohner.

Divide et impera. Auf allen Ebenen spalten Politpsychopathen momentan dieses Land und machen es so perspektivisch dysfunktional. Wo gesellschaftlich kein gemeinsamer Nenner mehr gefunden werden kann, herrscht am Ende ein Staat mit nie gekannter Machtfülle. Darum geht es.

Wer schützt nun die Anständigen vor den Guten?

Längst steht die Moral über dem Gesetz. Hat man als Demokrat in Deutschland überhaupt noch die sichere Gewissheit, die Regierung auf seiner Seite zu haben? Da man diese Frage nicht explizit bejahen kann, befinden wir uns schon im „Abwicklungsprozess“. Viele vernunftbegabte Bürger flüchten sich derzeit noch in das Prinzip Hoffnung, weil nicht sein soll, was man sich nicht vorstellen mag. In der Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung befürworten Menschen bekanntlich Dinge, die sie sonst strikt ablehnen würden. Diese Doktrin macht sich die vereinigte Linke natürlich zu Nutze. Dabei sind diese nicht einmal annähernd so moralisch, wie sie es gerne wären. Zudem: ein politisch normal ausgerichteter Mensch erkennt diese sozialistisch angehauchte Chimäre sofort. Wer Linken jedoch widerspricht, läuft Gefahr, politisch korrekt verprügelt zu werden. Die niederträchtige Antifa ist bereits ein Teil der Herrschaftsform geworden.

Kommen sie aus der Deckung, werte vernunftbasierte Mitbürger!

Jetzt ist für alle noch Klardenkenden der einstigen politische Mitte nicht mehr die Zeit der Ausreden. Vielmehr scheint jetzt der Moment gekommen, alle Register zu ziehen um diesen selbsternannten informellen Machtkomplex, bestehend aus aktueller Kartell-Politik und deren willfährigen Medien, wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Ob dies gelingen kann, bleibt fraglich.

Doch einen Versuch sollte es uns allemal wert sein. Denn in der Schlussphase der Abwicklung werden diejenigen, die partout nicht lernen wollen, gelinde ausgedrückt, in Einrichtungen zusammengefasst, die sie pädagogisch an ein staatstragendes Bewusstsein heranführen. Sprich umerzogen. Als weiterer Oppositions-Anreiz gilt: wir wissen ziemlich genau, dass das System „Öko-Links“ stets innerhalb erwartbarer Parameter funktioniert. Sie neigen dazu, auf die Fragen von morgen die Antworten von vorgestern zu geben. Denn schlussendlich sind sämtliche Protest-Parteien weder willens, noch in der Lage, Probleme tatsächlich zu lösen. Sie wollen diese nur lange genug bewirtschaften.




Mainstream-Diffamierungen lösen Gewaltattacken gegen Polizisten aus

Von STEFAN SCHUBERT | Seit Jahren betreiben Politik und Medien eine regelrechte Hetzkampagne gegen die deutsche Polizei. Nachdem zahlreiche Polizisten für die Alternative für Deutschland (AfD) Mandate in den Parlamenten errungen haben oder sich öffentlich als AfD-Wähler bekannt haben, sind im Mainstream sämtliche Hemmschwellen gefallen.

Pauschal werden Polizisten als fremdenfeindlich und/oder als rassistische Schlägertruppe dargestellt. Innerhalb weniger Tage ist nun eine Serie von Gewalttaten gegen Polizisten zu beklagen. Die Gewalttäter, ein bunter Mix aus linksextremer Antifa, kriminellen Migranten und sogenannten Anti-Rassismus-Aktivisten, fühlen sich offenkundig nach den Diffamierungen der bundesdeutschen Mainstream-Medien zu den Gewaltangriffen legitimiert.

Saskia Esken, die sicherlich mit weitem Abstand peinlichste aller SPD-Vorsitzenden, scheut nicht davor zurück, tief im linksextremen Polizeihasser-Milieu nach Stimmen zu fischen.

Nach dem Tod des mehrfach vorbestraften Kriminellen George Floyd in den USA – im Rahmen eines ohne Frage brutalen Polizeieinsatzes – goss SPD-Chefin Esken in unverantwortlicher Weise zusätzliches Öl ins Feuer und stellte einen rassistischen Zusammenhang von US-Cops zu deutschen Polizisten her, den es schlicht nicht gibt. Ihre genauen Worte lauteten: »Auch in Deutschland gibt es latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte, die durch Maßnahmen der inneren Führung erkannt und bekämpft werden müssen.«

Erst Anfang Juni betrieb Esken eine weitere Verrohung des Politikbetriebes, in dem sie sich mit der linksextremistischen, verfassungsfeindlichen Antifa solidarisierte. »58 und Antifa. Selbstverständlich« twittere die SPD-Vorsitzende allen Ernstes.

Der Aufschrei der ansonsten so politisch korrekten »Zivilgesellschaft« blieb weitestgehend aus. Gewalt und linksterroristische Taten, für die die Antifa nun einmal steht und sich selbst prahlend zu derlei Anschläge bekennt, ist für den Mainstream offenbar legitim, solange die Anschläge das eigene Weltbild bestätigen und es die richtigen Opfer trifft. Also, AfD-Politiker, AfD-Wähler oder eben Polizisten.

Der Esken-Tweet offenbart ein grundlegendes Problemverständnis der SPD-Vorsitzenden zum Grundgesetz sowie zur linksextremen Gewalt. Auch der völlig abwegige Versuch, eine direkte Verbindung zum Tod des schwarzen George Floyd zur deutschen Polizei zu konstruieren ist so perfide, dass ein CDU/CSU-Innenminister aufstehen und sich schützend vor seine Polizisten stellen sowie eine glaubwürdige Entschuldigung einfordern oder gar offen die Koalitionsfrage stellen müsste.

Doch »Genosse Drehhofer« schweigt und gibt indes bekannt, den Kampf gegen rechte Polizisten weiter verschärfen zu wollen.

Gewaltwelle gegen Polizei droht weiter zu eskalieren

So wurde ein Klima erzeugt, dass selbst Mordanschläge auf Polizisten nicht mehr als ein unwahrscheinliches Szenario erscheinen lässt.

Am Wochenende wurde beispielsweise auf das im Bau befindliche Polizeihauptrevier in Greifswald ein Brandanschlag verübt. Dazu wurden Molotowcocktails gegen die Fassade geschleudert. Ermittler gehen von einem Zusammenhang zu den vielen Ortens aufflammenden sogenannten Anti-Rassismus-Protesten aus, die sich immer mehr zu einem Sammelbecken von Polizeihassern, Linksextremen und gewalttätigen Migranten entwickeln.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Christian Schumacher, äußert im Angesicht des Anschlags große Sorgen:

»Die Hemmschwelle sinkt. Waren es vor kurzem Privat- und Dienstautos in Stralsund, die brannten, so war dieses Mal der Polizeineubau in Greifswald das Ziel des Anschlages.«

Der Experte stellt fest, dass der Schritt von verbalen Beleidigungen wie »Scheißbulle« oder »Polizistenschlampe« zu körperlichen Attacken und Brandanschlägen immer geringer werde.

Weiterhin resümiert Schumacher: »Auch wenn die Täter noch nicht ermittelt worden sind, entsteht der Eindruck, dass Gewalt gegen die Polizei immer mehr als legitimes Protestmittel verstanden wird.«

Man kommt nicht umhin zu resümieren, dass die redaktionellen Komplizen der Antifa, wie beim Spiegel, Süddeutsche und der Zeit, mit ihren anhaltenden Rassismusdiffamierungen gegen die Polizei, den Boden für diese Gewalttaten bereitet haben.

Dazu gesellen sich dann solche Gestalten wie die SPD-Vorsitzende und Antifa-Unterstützerin Esken. Ähnlich scheint es auch die sicherheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Ann Christin zu sehen:

»Ich halte es für möglich, dass sich die Täter durch Äußerungen von Politikern ermutigt fühlen, die ohne jeden Beleg den deutschen Landespolizisten sowie der Bundespolizei ein strukturelles Rassismusproblem unterstellen.«

Da passt es ins linksgrüne Weltbild, dass am Internationalen Kultur- und Wohnprojekt in Greifswald (Ikuwo) folgendes Hetz-Banner hängt: »Rassismus tötet. Polizei mordet«. Nun sind dem Autor die örtlichen Netzwerke in Greifswald nicht bekannt, doch es würde nicht verwundern, wenn Linke, Grüne und die Antifa-SPD der interkulturellen Begegnungsstätte zahlreiche Steuergelder zugeschanzt haben.

In Berlin treibt der grüne Skandalminister Dirk Behrendt (Senator für Justiz) weiterhin sein Unwesen, der seinen Polizeihass sogar Gesetzeskraft verliehen hat. Mit dem beschlossenen Antidiskriminierungsgesetz werden Polizisten für linksradikale NGO-Anwälte und kriminelle Migranten zu Vogelfreien erklärt. So kann eine Ausweiskontrolle eines schwarzafrikanischen Rauschgifthändlers im drogenverseuchten Görlitzer Park direkt auf der Anklagebank enden – für den Polizisten.

Bei dieser massiven Kampagne gegen die Polizei ist es nicht verwunderlich, dass aus immer zahlreicheren Orten der Republik Gewaltangriffe gegen Polizisten vermeldet werden. Ausgangspunkt vieler dieser Attacken bilden die sogenannten Anti-Rassismus-Proteste, die von den Mainstream-Medien massiv gepusht und befeuert werden.

Nach einer dieser Demonstrationen zog ein Mob von bis zu 500 Randalieren zum zentralen Innenstadtrevier. Dort traten und hämmerten die Angreifer gegen Türen und Fenster und riefen Parolen wie, »Ganz Stuttgart hasst die Polizei«. Und die Polizei – wo waren eigentlich die Unterstützungshundertschaften? – war diesem Mob schutzlos ausgeliefert und musste sich in ihrem eigenen Revier verbarrikadieren. Die Stuttgarter Polizeiführung versuchte diesen Gewaltexzess und staatlichen Offenbarungseid zu vertuschen und erwähnte diesen in keiner Pressemitteilung. Erst durch ein Bekennerschreiben der Antifa gelang dieser Vorfall an die Öffentlichkeit und wurde dann zähneknirschend vom Stuttgarter Polizeipräsidium bestätigt.

Im Zuge des Anti-Rassismus-Aufmarsches kam es zu weiteren Ausschreitungen. Polizisten wurden mit Gegenständen beworfen und Pyrotechnik gezündet. Des Weiteren wurde ein vollbesetztes Polizeifahrzeug mit Steinen beworfen.

In Berlin wurden 28 Polizeibeamte verletzt und in der No-go-Area Berlin-Neukölln zog eine schwarz-uniformierte Antifa-Horde durch die Straßen, verwüstete Ladenlokale, Autos und Fassaden. Die entsetzten wie verängstigten Anwohner warteten vergeblich auf einen Polizeieinsatz, die linken Politik- wie Polizeiführer der Stadt ließen den linksextremen Mob gewähren und die Bürger blieben schutzlos zurück.

Neben Greifswald, Stuttgart und Berlin wurden ähnliche gewalttätige Vorfälle auch aus Bielefeld und Saarbrücken gemeldet. Eine Verurteilung und Distanzierung von diesen Gewalttaten sind dem Autor weder von dem Antifa-Fan Esken noch deren redaktionellen Wegbereitern bekannt.

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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).

 




„Rassismus“: HBO streicht Film-Epos „Vom Winde verweht“

Von CANTALOOP | Jetzt werden sie bald auf ein Podest gestellt und angebetet. Die radikale „Black-Lives-Matter“-Bewegung in den USA treibt die sinnbildliche Überhöhung und positive Diskriminierung von Afro-Amerikanern zügig voran. Nachdem schon die Polizei in Minneapolis aufgelöst wurde und weiße Aktivisten in Ketten auf Knien um Verzeihung bitten, kommen aktuell im Stundentakt weitere Neuerungen auf uns zu.

Auch in Deutschland fordern linke Kräfte, die der BLM nahestehen mittlerweile Polizeireformen – bis hin zu deren kompletter Abschaffung. SPD-Chefin Saskia Esken sieht gar die gesamte deutsche Polizei als einen einzigen rassistischen Haufen an. Die türkische Gemeinde pflichtet ihr bei.

Unterdessen wird anderenorts Zensur-Geschichte geschrieben. Indizierte Filme, Sprache und Musik erinnern uns an ganz dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das ist kein wohlwollender Eingriff mehr, sondern blanker Tugend-Terror. Gleichwohl gilt: Die Tradition der Zensur war noch nie eine demokratische.

n-tv berichtet:

Die Streamingplattform HBO Max hat wegen der Anti-Rassismus-Proteste in den USA den Filmklassiker „Vom Winde verweht“ aus seinem Programm genommen. Das Bürgerkriegs-Epos aus dem Jahre 1939 wurde mit mehreren Oscars ausgezeichnet und gilt als kommerziell erfolgreichster Streifen der Filmgeschichte. Doch schon lange wird der Film wegen seiner Darstellung zufriedener Sklaven und heldenhafter Sklavenhalter kritisiert.(…)

Der Film „ist ein Produkt seiner Zeit und zeigt einige der ethnischen und rassistischen Vorurteile, die in der amerikanischen Gesellschaft leider alltäglich waren“, sagte ein HBO Max-Sprecher in einer Erklärung der Nachrichtenagentur AFP. „Diese rassistischen Darstellungen waren damals falsch und sind heute falsch.“

Jetzt rollen sie also an, die ganz großen Säuberungswellen. Selbst historischer Südstaaten-Kontext wird komplett ausgeblendet. Es liegt jedoch der Verdacht nahe, dass Hollywood-Filminhalte, in denen dunkelhäutige Protagonisten Heldenrollen ausfüllen, die Welt retten, oder (böse) Weiße meucheln, nicht von Observation und Bewertung betroffen sind.

Während die nicht ganz unumstrittene Lebens-Vita des Opfers und Märtyrers, George Floyd, nicht näher hinterfragt werden darf, wohlgemerkt. Wer das dennoch tut, läuft auch hierzulande Gefahr, seines Postens verlustig zu gehen. Es kommen also spannende Zeiten auf uns zu. Klima-Hype und Corona-Panik werden nun abgelöst von einer übernervös geführten Rassismus-Debatte. Die Angst vor marodierenden Horden auf der Straße muss gewaltig sein.




George Floyd – zwei Prognosen

Seit Weiße auf der Straße knien und um Vergebung für ihre Hautfarbe bitten; seit alle Abstandsregeln aufgehoben sind, weil in den Großstädten der westlichen Welt gegen Rassismus und für den Wert schwarzen Lebens demonstriert wird; seit klar ist, dass der kriminelle Floyd ein „sanfter Riese“, die weiße Welt hingegen die Zerstörerin von Frieden, Klima und dem großen Miteinander ist, wissen wir – ja was eigentlich?

Wir wissen nicht mehr als das, was der konservative Publizist Martin Lichtmesz in den vergangenen drei Jahren geschrieben und prognostiziert hat: Er hat mit Rassismus. Ein amerikanischer Alptraum und mit Hierarchie der Opfer exakt beschrieben, was von den USA herkommend über den großen Teich nach Europa schwappen wird.

Aber der Reihe nach: Rassismus ist tatsächlich ein Alptraum für Amerika. Das liegt nicht daran, dass es besonders viel davon gebe. Auch die USA, die ja bekanntlich das rassistische Deutschland niederwarfen, um noch bis in die sechziger Jahre gesonderte Bänke, Schulen, Busse und Universitäten für Schwarze bereitzuhalten, haben dazugelernt und betonen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, dass jeder gleich behandelt werde und dieselben Chancen habe.

In seinem Bändchen Rassismus zeigt nun aber Lichtmesz, dass jemand immer dann ein echtes Problem hat, wenn er ständig betont, dass er keines habe. Und so ist das auch: Weiße und Schwarze, Hispanier und Asiaten – sie alle sollen zwar stets und immer und ohne Probleme eine große Nation sein. In Wirklichkeit leben sie aber recht streng voneinander getrennt und ohne echtes Verständnis füreinander in ihren eigenen Stadtvierteln. Man ignoriert das irgendwie im Alltag, aber immer dann, wenn es ernst wird, kommt es ans Tageslicht.

Lichtmesz zeigt, dass Wahlen in den USA längst zu ethnischen Wahlen geworden sind: Man wählt je nach Hautfarbe vor allem so oder so, und aller Negation zum Trotz spielt das richige Ansprechen dieser Hautfarbe eine Riesenrolle im Wahlkampf. Wir Europäer kennen das noch nicht recht, aber es wird auch bei uns dazu kommen, prognostiziert Lichtmesz.

Und mehr: Kann Europa etwas von den USA lernen? Aber ja: Europa muss Europa bleiben, und das bedeutet eben auch, dass es der Kontinent der Europäer bleiben muss. Wer von Amerika lernen will, muss sagen: Lasst uns die dortigen Fehler nicht wiederholen. Wir dürfen unsere Landsleute keinem Experiment opfern!

Um diese Opfer geht es im zweiten Bändchen von Lichtmesz: Die Frage, warum gerade George Floyd zu einem Fanal wurde, verweist auf eine Hierarchie der Opfer: Weil Weiße von vornherein eher Täter sein sollen und Schwarze Opfer (der Kultur, der Geschichte, der Polizei, des Bildungssystems usw.), müssen sie anscheinend wenigstens in einem Bereich einen Ausgleich erfahren: schwarze Opfer, aber auch die Opfer unter den eingewanderten Syrern und Afghanen, den Nigerianern und Zigeunern, erfahren deutlich mehr Beachtung als diejenigen Frauen und Mädchen, die vergewaltigt wurden oder die niedergestochenen jungen Deutschen der letzten Jahre.

Lichtmesz dröselt diese ideologische Ungerechtigkeit in seinem Bändchen auf und prognostiziert eben das, was wir nun erlebt haben: schwarze Ikonen struktureller weißer Gewalt und eine völlige Lähmung der Weißen, die sich im Angesicht des goldenen Sarges alles bieten lassen müssen.

Kann man alles nachlesen, kann man alles wissen. Lesen und verschenken.

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Findet die AfD zurück zur Offensive?

Von C. JAHN | Die AfD steckt seit Monaten in der Defensive fest und lässt sich von Merkel & Co. die Themen diktieren. Sehr erfolgreich scheint diese Strategie nicht zu sein, wie die Umfragen zeigen. Erfolgreicher war die AfD in der Zeit ihrer Offensive zwischen 2013-2019. Wie könnte die AfD also die Initiative wieder zurückgewinnen?

Die jetzige Defensivsituation der AfD geht vor allem auf zwei Initiativen der Gegenseite von 2019 zurück: Zum einen gelang es Merkel & Co., durch die künstliche Wiederbelebung der zuvor schon halbtoten Klimadebatte das jahrelang dominierende Flüchtlingsthema endlich aus den Medien zu verdrängen. Statt damals sofort in die Gegenoffensive zu gehen, hat man das Klima-Thema in der AfD eher lustlos vor sich hinplätschern lassen und dem Gegner so wieder Raum gegeben, sich politisch zu entfalten – ein schwerer taktischer Fehler.

Zum zweiten war Merkels direkter Angriff mittels Verfassungsschutz ebenfalls erfolgreich, da man die Reihen nicht sofort geschlossen hat, um den Angriff abzublocken. Stattdessen hat man zugelassen, dass Merkel einen tiefen Keil in die AfD getrieben hat, der den gesamten inneren Zusammenhalt der AfD und die innerparteiliche Moral derzeit massiv gefährdet. Noch ein Hieb – und die AfD wird fallen!

Es gibt in den Reihen der AfD bekanntlich nicht nur Kritiker, sondern auch viele Befürworter der jetzigen Defensivstrategie, und grundsätzlich ist eine Defensive nicht immer falsch. Im Gegenteil: es kann eine durchaus erfolgreiche Vorgehensweise sein, sich belagern zu lassen, bis dem Feind die Munition ausgeht und er von selbst abzieht. Das kann klüger sein, als die eigenen Kräfte im direkten Kampf aufzureiben und am Ende eine Niederlage zu kassieren.

Aus Sicht des Autors ist die aktuelle Defensivstrategie allerdings aufgrund der massiven Überlegenheit des Feindes für die AfD durchaus gefährlich. Merkel steht inhaltlich auf tönernen Füßen, aber sie ist eine echte Schlange, sie ist eine taktische Meisterin und wird deshalb jede Schwächeposition, die die AfD ihr bietet, brutalst ausnutzen, um der Partei den Todesstoß zu versetzen. Merkel hasst die AfD wie die Pest, sie ist also hoch motiviert und zudem äußerst mächtig. Niemand seit Adolf Hitler war in Deutschland so mächtig wie Merkel: sie kann das Grundgesetz brechen wie sie will, sie kann den Verfassungsschutz einspannen, wie sie will, sie hat die gesamte Presse auf ihrer Seite, und für die „Drecksarbeit“ steht ihr die Antifa zu Gebot, die ihr bei Bedarf den Weg freiknüppelt. Diesem Gegner wird die Munition also nicht so schnell ausgehen. Dieser Gegner kann seine Angriffe sehr, sehr lange fortsetzen. Die Strategie, sich belagern zu lassen und in der Defensive auszuharren, bis dem Gegner die Mittel und die Argumente ausgehen, ist im Fall Merkels also sehr gewagt.

Eine Defensivstrategie setzt zudem voraus, dass die Mauern halten. Merkel ist es aber bereits heute gelungen, einen Keil in die AfD zu treiben, und sie wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter daran arbeiten, diese Bresche, die sie in die Reihen der AfD geschlagen hat, zu erweitern – bis die Mauern endgültig einstürzen. Aus Sicht des Autors ist die Defensivstrategie der AfD daher bereits heute an einen Punkt gelangt, an dem sich diese Praktik gar nicht mehr aufrecht halten lässt, da sonst erkennbar die Gefahr droht, dass Merkels Keil noch tiefer in die Partei eindringt und sich der innere Zusammenhalt letztlich nie wieder herstellen lässt. Ohne inneren Zusammenhalt aber wird es niemals wieder möglich sein, zur Offensive zurückzufinden.

Aus Sicht des Autors bleibt der AfD deshalb nichts anderes übrig, als aus ihrer jetzigen Mauerstellung einen Ausfall zu wagen und möglichst sofort wieder einen Gegenangriff zu starten. Merkels Schwachstellen sind ihre Inhalte, sie ist und bleibt ein inhaltlich sehr schwacher Gegner. Schon ein kurzer Rückblick durch die letzten drei Monate zeigt ihre massiven Schwächen: anti-demokratische Kanzlerdiktatur in Thüringen, das Corona-Virus total verschlafen, nichts vorbereitet, um die Bevölkerung rechtzeitig zu schützen und den Shutdown zu vermeiden, und jetzt 500 Milliarden Euro Schulden, um die französischen Banken mit ihren Italienbonds vor der Pleite zu retten. Alles, was diese Frau tut, ist mit Leichtigkeit angreifbar. Sie kann nichts, sie hat nichts geschaffen, sie wirkt ausschließlich destruktiv: Alles, was sie tut, ist zerstören. Das muss jeden neuen Tag offensiv gesagt werden, in den Parlamenten und dringend auch auf der Straße!

Die AfD sollte sich deshalb am Riemen reißen und sich nicht von Merkels taktischen Manövern ablenken lassen. Sie sollte Merkels Verfassungsschutz die lange Nase zeigen und sich wieder auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren: diese Frau vom Thron zu stürzen. Der Feind heißt nicht Höcke und nicht Meuthen, sondern einzig und allein Merkel. Der Feind ist die CDU mit ihrer verfluchten Umvolkungspolitik, der Feind sind die Grünen mit ihrem Hass auf unsere Industrie, der Feind ist die SPD mit ihren neokommunistischen Enteignungsfantasien, der Feind ist die FDP, solange deren Parteiführung Merkel und ihrer Truppe weiter so willig in den Allerwertesten kriecht. Diese ganze Bande muss weg!

Es ist also völlig klar, wer der Feind ist, und es ist Aufgabe der AfD, wie ein Mann mit aller Kraft gegen diesen Feind aufzustehen und ihn zu bekämpfen! Alles andere sind überflüssige Nebengefechte, die nur Kräfte kosten und allein dem Feind nutzen.

Also: Raus aus der Defensive – zurück zum Angriff!




Alice Weidel in Stuttgart: „Holen wir uns unsere Freiheit zurück!“

Am Sonntag fand auf dem Stuttgarter Schillerplatz eine Demo der Südwest-AfD für die Aufhebung aller corona-bedingten Schließungen und Zwangsmaßnahmen statt. Die Landespartei musste sich das Demonstrationsrecht auf dem Weg dorthin allerdings juristisch hart erkämpfen (PI-NEWS berichtete).

In einem Eilentscheid hob der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart auf, das den Eilantrag der AfD gegen das von der Stadt Stuttgart verfügte Versammlungsverbot abgelehnt hatte. Die Stadtverwaltung hatte die Demonstration mit Verweis auf das Infektionsschutzgesetz und das Versammlungsgesetz zunächst untersagt.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte dieses Verbot als rechtmäßig erklärt unter anderem mit dem Hinweis, dass mit großer Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen sei, dass sich eine erhebliche Anzahl linker Gegendemonstranten in der Stuttgarter Innenstadt einfinden würden, um die Versammlung der AfD zu stören.

Die AfD-Landeschefin Alice Weidel bemerkte dazu: „Die 1. Mai Demo für linksradikale Krawallmacher wurde problemlos abgesegnet. Die größte Oppositionspartei im Bundestag darf aber nicht auf die Straße? Das lassen wir uns nicht gefallen.“

Schließlich konnte die Demonstration unter den bekannten Hygiene-Auflagen stattfinden. Neben Alice Weidel traten auch die anderen Mitglieder des Landesvorstandes ans Rednerpult, unter anderem Markus Frohnmaier (Video seiner Rede hier). Die Stimmung unter dem auf behördlich 100 Personen beschränkten Teilnehmerkreis war durchwegs positiv.

Wir dokumentieren nachfolgend die Rede von Alice Weidel (hier komplett im leider wackeligen Video) im Wortlaut:

„Das Grundgesetz hat Geburtstag. Aber zum Feiern ist uns diesmal nicht zumute. Denn noch nie in den 71 Jahren seines Bestehens sind die Grund-, Freiheits- und Bürgerrechte, die das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland garantiert, so massiv und so langandauernd eingeschränkt worden.

Dass Bürger dagegen auf die Straße gehen, ist normal und selbstverständlich – auch und gerade in diesen Zeiten, in denen nichts mehr normal scheint. Es ist Ihr und unser aller gutes Recht. Deshalb ein ganz großes und herzliches Dankeschön an Sie alle dafür, dass Sie heute hierher gekommen sind, obwohl es Ihnen nicht einfach gemacht wird.

Danke, dass Sie sich von keinen Auflagen und Beschränkungen und auch nicht von der Bedrohung durch den linken Polit-Terror der sogenannten „Antifa“ davon abhalten lassen, Ihre Rechte wahrzunehmen und einzufordern.

Solange es Bürger gibt, die für Ihre Rechte aufstehen und einstehen, lebt unsere Demokratie. Die Feinde der Demokratie sind die, die dort draußen herumschreien und uns niederzubrüllen versuchen. Es sind die, die uns an der Ausübung unserer Bürgerrechte hindern oder uns dafür lächerlich machen wollen.

Etablierte Politiker und Medien haben ein neues Framing ausgegeben: Kritiker der Corona-Maßnahmen seien „Spinner und Wirrköpfe“, die Demonstrationen würden von „Rechtsextremisten“ unterwandert und von „Verschwörungstheoretikern“ dominiert. Was für eine Arroganz, was für eine Verachtung der Steuer- und Zwangsgebührenzahler.

Sehen Sie sich doch einmal um: Hier stehen ganz normale Leute, die sich berechtigte Sorgen machen: Um ihre Rechte und um ihre Freiheit, um ihren Arbeitsplatz und um ihre Zukunft, um das Wohl ihrer Kinder und ihrer Angehörigen.

Nein, meine Herrschaften: Wer Regierungskritiker und Andersdenkende stereotyp als krank, verrückt oder extremistisch abstempeln will, bei dem ist der demokratische Kompass gewaltig verrutscht. Die Verschwörungstheoretiker, das seid Ihr selbst!

Die Grundrechte gehen dem Staat voraus. Sie sind Abwehrrechte der Bürger gegen Staat und Verwaltung, gegen Übergriffe der Exekutive. Eine Regierung, die glaubt, Grundrechte pauschal einschränken und dann wie ein Gnadenakt scheibchenweise wieder zuteilen zu können, benimmt sich vordemokratisch, neo-feudalistisch.

Wir Bürger müssen uns deshalb nicht rechtfertigen, wenn wir die Grund- und Freiheitsrechte zurückverlangen, die uns zustehen.

Die Regierung muss sich rechtfertigen, wenn sie diese Rechte einschränkt und keine transparenten Begründungen und Bedingungen gibt; wenn sie diese Einschränkungen länger aufrechterhält und eine strikte und verbindliche zeitliche Begrenzung verweigert; wenn sie statt dessen immer neue Argumente und Auflagen ins Spiel bringt, um den Ausnahmezustand zu verlängern.

Und da sind noch viele Fragen offen.

Wer im Januar davor gewarnt hat, das Virus zu unterschätzen, war ein „Verschwörungstheoretiker“. Wer heute an der Fortsetzung der überzogenen Maßnahmen zweifelt, ist wieder ein „Verschwörungstheoretiker“. Man ist also immer dann ein „Verschwörungstheoretiker“, wenn man die Regierung kritisiert. Das ist doch absurd.

Warum haben Regierungspolitiker und ihre Berater vor wenigen Monaten noch behauptet, Mundschutzmasken wären überflüssig? Und warum nötigt man jetzt, nachdem die große Infektionswelle ausgeblieben ist, alle Bürger, in Bussen und Bahnen und beim Einkaufen mit Gesichtsmasken herumzulaufen, ohne zu sagen, wie lange noch?

Die Antwort liegt auf der Hand. Weil man zuerst versäumt hat, rechtzeitig genug Schutzausrüstung für medizinisches und Pflegepersonal zu beschaffen, die das tatsächlich dringend gebraucht hätten – und weil die allgemeine Maskenpflicht jetzt ganz gelegen kommt, um das Klima der Einschüchterung noch etwas länger aufrechtzuerhalten.

Als es sinnvoll gewesen wäre, Karneval und andere Großveranstaltungen abzusagen und die Grenzen zu schließen, um das Virus zu bremsen, hat die Bundesregierung geschlafen. Aber als die Ausbreitung sich schon wieder verlangsamte, hat man den großen „Shutdown“ verordnet und unsere Volkswirtschaft vorsätzlich gegen die Wand gefahren.

Wer so eklatant versagt hat, wer so viele Fehlentscheidungen getroffen und sich in Widersprüche verwickelt hat, der spielt sich zu Unrecht als großer Krisenmanager auf.

Wir verlangen Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Deswegen fordert die AfD im Deutschen Bundestag einen Corona-Untersuchungsausschuss.

Und wir fordern ein sofortiges Ende des „Shutdown“. Die Rechtfertigung dafür ist längst weggefallen. Die Zwangsvollbremsung für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben verursacht Kollateralschäden, die zu hoch sind.

Wir stecken mitten in einer Rezession, wie sie dieses Land noch nicht gesehen hat. Zigtausenden Unternehmen droht die Pleite. Einzelhandel und Gastronomie verhungern am ausgestreckten Arm. Der „Shutdown“ ist ein Vernichtungsprogramm für den Mittelstand: Hunderttausende, ja Millionen könnten ihren Job und ihre Existenz verlieren.

Nicht nur die wirtschaftlichen Schäden sind enorm. Menschen leiden, weil wichtige Operationen verschoben wurden. Wie viele deswegen vielleicht schon gestorben sind, weiß niemand. Das Kultur- und Vereinsleben trocknet aus. Und Kinder werden um ihre Bildungschancen betrogen, weil die Schulen schon viel zu lange geschlossen sind und viel zu langsam wieder öffnen.

Die Schuldenberge wachsen derweil ins Unermessliche.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie all die Menschen mit Masken in Zügen und Supermärkten sehen. Mir erscheint das Bild symbolisch: Wir sollen die Klappe halten und zahlen.

Und teuer wird es. Denn der Staat hat selbst kein Geld. Die Milliarden, die Bund, Länder und Gemeinden mit der Geste des großen Wohltäters jetzt verteilen, sind das Geld der Bürger. Über Steuern, Abgaben und Geldentwertung müssen wir dafür geradestehen – jetzt oder später. Für die Schulden, die der Staat jetzt macht, um die Folgen des „Shutdown“ zu bewältigen, werden noch unsere Kinder und Enkel zahlen müssen.

Und nicht nur dafür. Auch für die Billionen, die EU und EZB in der Corona-Krise mobilisieren wollen, wird am Ende vor allem der deutsche Steuerzahler haften. Erst in dieser Woche ist die Kanzlerin vor den Forderungen Frankreichs und der südlichen Schuldenstaaten in die Knie gegangen und hat der faktischen Einführung von Eurobonds zugestimmt.

Die Eurobonds heißen jetzt „Wiederaufbaufonds“ und funktionieren so: Die EU nimmt Anleihen auf und verteilt das Geld, und Deutschland zahlt diese Gemeinschafts-Schulden zurück. Mindestens 27 Prozent von 500 Milliarden – für den Anfang. In einer kurzen Video-Pressekonferenz hat die Kanzlerin also mal eben 135 Milliarden verschenkt. An Staaten, deren Privathaushalte im Schnitt zwei- bis dreimal reicher sind als die deutschen.

Seit es das Grundgesetz gibt, hatte Deutschland keinen Regierungschef, der deutsche Interessen so schlecht vertritt und den Ausverkauf des deutschen Volksvermögens und der Staatsfinanzen so schamlos betreibt wie Angela Merkel.

Wir müssen unsere Stimme erheben gegen diese und andere Manipulationsversuche. Wir wollen keinen Überwachungsstaat mit Immunitätsausweis und Corona-Tracing-App. Wir wollen auch keine Corona-Staatswirtschaft und keinen Öko-Klima-Sozialismus, in dem linke Ideologen ihre Gängelungs- und Enteignungsphantasien hemmungslos ausleben können.

Wir sind Bürger, keine Untertanen. Wir brauchen keinen Bevormundungsstaat, der uns bis ins kleinste Detail vorschreibt, wie wir leben sollen und wohin wir gehen und fahren dürfen. Der Staat kann und darf nicht alles regeln. Wir können selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen übernehmen.

Holen wir uns unsere Freiheit zurück!“




Der Lufthansa-Airbus-Krimi geht in die Verlängerung

Von DR. VIKTOR HEESE | Noch gerade rechtzeitig vor der Annahme von neun Milliarden Euro Staatshilfe gegen eine 20prozentige Bundbeteiligung durch die Lufthansa wurde folgender Trick publik: die Airline sollte für fünf Milliarden Euro die bestellten Airbusse abnehmen und damit die Krise des europäischen Flugzeugbauers abmildern. Der Hersteller wäre dann zwar saniert, die Bazooka-Jungs Scholz & Altmaier könnten vor den Kollegen der Airbus-Länder blendend dastehen, die Deutschen wären aber einmal wieder die Dummen. Ginge die Staatshilfe durch den Flugzeugkauf schnell aus, müsste diese – und damit die Staatsbeteiligung auf die Sperrminorität von 25 Prozent (Mitspracherecht!) – ausgestockt werden. Der Plan ging schief. Der Lufthansa-Airbus-Krimi muss in die Verlängerung.

Schon schlimm genug: Rettung über Kredite ausreichend, warum noch die Staatsbeteiligung?

Warum der Staat nicht einfach dem Flieger Kreditgarantien gibt wie im Corona-Rettungspaket vorgesehen, sondern nach einer Beteiligung zu greifen versucht, wurde bei PI-NEWS berichtet. Die Lufthansa braucht kein frisches Eigenkapital (aktuelle Höhe über zehn Milliarden Euro), sondern Liquiditätshilfen wegen Geschäftsstillstand und drohender Verluste in 2020/2021 von geschätzt je drei Milliarden Euro. Mit der Staatsbeteiligung könnte die GroKo aber ihre politische Klientel bedienen (AR-Posten, „Hilfspropaganda“, Ökoauflagen für die Grünen). Darauf pocht sie.

Airbus in der Corona-Krise: Verlust, Kurzarbeit, Stellenabbau, keine Staatshilfe gefordert

Klar, dass auch Airbus durch den Corona-Krisenmodus leiden muss, wenngleich (noch?) nicht so stark wie die Airlines direkt. Der Aktienkurs brach innerhalb von Wochen von 130 auf 54 Euro ein, für 2019 wurden ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr drei Milliarden Euro Gewinn) und kompletter Dividendenausfall gemeldet. Die laufende Produktion 2020 wird um ein Drittel gekürzt, weitere Stornierungen drohen. Das Aus für den A380 wegen Rückzugs der Emirate naht. Kurzarbeit wird in Anspruch genommen, 10.000 Jobs sind in Gefahr. Es wird jedoch keine Staatshilfe gefordert. Unklar bleibt, ob die Lufthansa für die 148 Order ein Rücktrittsrecht besitzt und wie weit der Flugzeugbau bereits fortgeschritten ist. Swissair ließ ihre Auslieferungen allerdings schon verschieben.

Die Bazooka-Jungs bekommen ein Problem: Zusammen 200.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Noch vor zwei Monaten prahlten Altmaier und Scholz mit milliardenschweren Rettungsplänen des Bundes. Einzelne Bundesländer, die Weltbank, die EU und viele andere Finanzadressen folgten. Vor lauter Zahlen und Akklamationen verliert der Normalsterbliche langsam den Überblick. Allein die EU will mit Hilfspaketen von 1,5 Billionen Euro den Wiederaufbau finanzieren.

Wenn es andererseits konkret wird, gibt es Probleme, wie die Causa Lufthansa/Airbus zeigt. Dabei ginge es hier im Ernstfall um mindestens 200.000 Arbeitsplätze (138.000 Lufthansa + 46.000 Airbus in deutschen Fertigungsstätten + Zulieferer). So etwas ist kaum vorstellbar. Je länger der spannende Krimi aber andauert, desto unglaubwürdiger wird das Hilfsgerede.

Wie kann es weiter gehen? Wären ausländische Großinvestoren akzeptiert?

Außer dem zehnprozentigen Paket des deutschen Industriellen Thiele (Knorr-Bremse, Vossloh) hat die Fluglinie keinen Großaktionär. Auch 81 Prozent der Anteile befinden sich in Händen deutscher Aktionäre. Das soll wegen der Systemrelevanz auch so bleiben.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier warnte daher erst kurz vor dem „heimlichen Aufkauf von Lufthansa-Aktien“. Bei einer Marktkapitalisierung des DAX-Titels von knapp vier Milliarden Euro könnten nämlich Investoren aus den USA, den Golfstaaten oder China große Pakete aus der Portokasse bezahlen. Der besorgte Landesvater vergisst dabei aber, dass ein „Aufkauf“ in der Welt des freien Kapitalverkehrs rechtlich nicht verboten ist. Pakete von fünf Prozent und das Mehrfache davon sind lediglich per ad hoc-Meldungen bei der Börsenaufsicht BaFin anzuzeigen.

Deutschland muss seine Industrie bewahren

Hier kommen wir langsam zum Kern des Problems. Das rohstoffarme, aber mit Humankapital (noch?) reichlich ausgestattete Deutschland soll den Status als traditionelle Industrienation behalten, „schafft sich“ aber hierbei durch Bürokratie, Ökoauflagen, Klima- und Energiewende sukzessive „ab“.

Folgender Indikator belegt diesen Trend deutlich: der Größter Arbeitgeber im Land ist heute nicht einer der international aufgestellten Großkonzerne wie Volkswagen, Telekom oder Siemens, sondern mit 660.000 Mitarbeiter die Caritas. Tendenz steigend.

Allein von den Jobs im Gesundheitswesen und der Alterspflege werden wir nicht überleben.


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln. Kontakt: heese1@t-online.de.

 

 




Ideologische Hygiene

Hygiene ist derzeit das Gebot der Stunde. Sie gibt die Regeln vor, ihr ist alles andere unterzuordnen. Wie die letzten Tage deutlich gemacht haben, betrifft dies allerdings nicht nur das richtige Verhalten beim Niesen oder im zwischenmenschlichen Kontakt. Der Wunsch nach absoluter Reinheit hat auch die Politik erreicht. Das freilich ist nicht neu. Unter dem Schlagwort »Konsensgesellschaft« wird bereits seit Jahren die ideologische Homogenisierung der Gesellschaft betrieben.

Wie genau das vonstattengeht, dies ist in Thor Kunkels Wörterbuch der Lügenpresse nachzulesen. Darin seziert der Autor, wie die Herrschenden in ihrer Sucht nach immer größerer moralischer Reinheit permanent die Sprache und damit das Denken säubern.

Übertritt man eine der sich ständig verändernden Grenzen des verordneten Denkens, hat dies ganz handfeste politische und private Folgen. In Corona-Zeiten haben die Mächtigen freilich beim ideologischen Grenzschutz noch einmal die Schrauben angezogen. Jüngste Beispiele dafür sind der Kurzzeit-Ministerpräsident von Thüringen, Thomas Kemmerich (FDP), und der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer.

Der eine, Kemmerich, hatte an einem Protestzug in Gera teilgenommen, den der CDU-Politiker Peter Schmidt organisierte und der sich gegen die Corona-Auflagen richtete.

Wie die denunziatorischen Schnappschüsse von der Demo zeigen, machte Kemmerich dabei ohne Mundschutz und unter Missachtung der Abstandsregeln von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Was aber für den polit-medialen Herrschaftskomplex weitaus schwerer wog und noch wiegt, das ist der Umstand, dass sich unter den Demonstranten AfD-Mitglieder sowie Leute befunden haben, die ähnliche Positionen vertreten wie die Regierung vor zwei Monaten, aber heute als Verschwörungstheoretiker firmieren.

Palmer, den Kunkel berechtigterweise einen »pragmatisch denkenden Geist« (WdL) nennt, hat indes keine Kontaktschuld zu verantworten, ihm wird stattdessen der angebliche Verstoß gegen grüne Grundwerte vorgeworfen. Ursache ist ein Interview, in dem der Satz fiel:

»[…] ich sag es ihnen mal ganz brutal, wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären«.

Unnötig zu erwähnen, dass der Satz, im Kontext gelesen, vielleicht diskutabel, aber keinesfalls menschenverachtend ist. Dem Tübinger Oberbürgermeister geht es um nichts anderes als um die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen. Das aber ist den Sittenwächtern bereits zu viel. Und dies, obwohl Palmer noch auf die Auswirkungen der Corona-Auflagen für die Kinder in ärmeren Ländern der Welt verweist. Aber hinter der Lust an der Gängelung der Bevölkerung müssen derzeit sogar die im bunten Kosmos sonst so gerne wie öffentlichkeitswirksam bemitleideten Kinder aus den Elendsvierteln der Welt zurückstehen.

Kemmerich versuchte hingegen, seinen Verstoß gegen die Vorgaben der »Konsensindustrie« (WdL) mittels jenes Rituals auszuwetzen, das jeder echten Demokratie spottet und eher zu totalitären Bewegungsstaaten passt, aber inzwischen in der Berliner Republik üblich geworden ist: Widerruf mit anschließender Selbsterniedrigung. Jedoch: umsonst. Genauso wie Palmer sieht er sich mit massiven Anfeindungen und vielfachen Aufforderungen zum Parteiaustritt konfrontiert.

Dass es gerade die beiden trifft, ist freilich kein Zufall. Beide sind aus Sicht der Herrschenden vorbelastet. Der Freidemokrat, weil er sich in einer demokratischen Wahl mit den Stimmen der AfD-Fraktion zum Ministerpräsidenten von Thüringen wählen ließ und im Anschluss nicht so reagierte, wie es sich die Kanzlerin und ihre Verlautbarungsorgane vorstellten. Der Grüne, weil er sich schon mehrfach der Skepsis gegenüber einer grenzenlosen Einwanderungs- und Asylpolitik schuldig gemacht hat. Sodass er, wie Kunkel schreibt, in grünen Kreisen »verhasst und sofort zum Abschuss freigegeben« (WdL) ist.

COVID-19 und die Verstöße der zwei gegen die derzeit gültigen Glaubensrichtlinien bieten der FDP- und Grünen-Spitze nun die Möglichkeit, sich für eine porentief reine, weiße Weste der Abweichler vom bunt-deutschen Merkelismus zu entledigen. Sie haben lange genug das politische Klima vergiftet und das Ansehen der Parteien beschmutzt, ihre Entfernung ist ein Akt ideologischer Hygiene. Dazu gehört natürlich auch, die Quelle des Übels so gründlich wie möglich abzusondern und zu isolieren, um eine Wiederkehr zu verhindern.

Was das in der Berliner Republik bedeutet, davon können, über Parteien und Politiker hinaus, all jene ein Lied singen, die am Arbeitsplatz, im Freundeskreis oder sogar innerhalb der Familie infolge einer unbedachten Bemerkung in Ungnade gefallen sind.

Wie schon erwähnt, mit Demokratie hat das alles nicht mehr viel zu tun. Wer wissen will, wie die neue Virokratie funktioniert, der schaue in das Wörterbuch der Lügenpresse.

Die ideologischen Säuberungsmechanismen haben sich seit den Merkel-Krisen (Energiewende, »Flüchtlings-« und »Klimakrise«) nicht verändert, sie sind im Verlauf der Corona-Pandemie allerdings rabiater geworden. Und das ist kein gutes Zeichen.

Bestellinformationen:

» Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse, 383 Seiten, 22,99 Euro – hier bestellen!


(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).




Thunberg sattelt um: CNN lädt Greta zum Corona-Expertentalk

Am Donnerstag lud CNN unter dem Titel „Coronavirus Fakten und Ängste“ zum Expertengespräch ein. Mit dabei waren u.a. die ehemalige US-Gesundheits- und Arbeitsministerin Kathleen Sebelius, der ehemalige Direktor des Centers for Disease Control and Prevention, Richard Besser und Greta Thunberg, die per Videogespräch aus Stockholm zugeschaltet wurde. Die schwedische Anführerin der Schulschwänzer und Klimahysteriker und ihr Money-Maker-Tross sehen in der Coronakrisa offenbar die Felle davonschwimmen. In Zeiten, in denen die Schulen geschlossen sind, ist es schwer mit Schuleschwänzen zu punkten, auch machen den Klimahüpfern natürlich die Versammlungsverbote zu schaffen.

Im Gespräch tat Greta was sie am besten kann: Panik schüren und sich mit „guten Ratschlägen“ in Szene setzen. Als „Coronaexpertin“ zeichnet sie offenbar aus, dass sie angeblich selbst vom Virus betroffen war. Logisch, wer sich schon einmal den Fuß gebrochen hat, ist schließlich auch Orthopäde. Und so setzte sie an, ihre Anhängerschaft, Kinder und Jugendliche, als besonders gefährdet darzustellen – so ein Thunbergkonzept will ja durchdacht angegangen werden. „Während einer Krise sind immer die am stärksten gefährdeten Menschen am härtesten betroffen, und das sind Kinder“, Corona sei vor allem eine „Kinderrechtskrise“, so Thunberg. „Viele Menschen bemerken nicht einmal, dass sie Symptome haben, und dann können sie das Virus verbreiten, ohne es zu wissen“, unser Handeln würde den „Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen“ erklärte die gelernte Panikmacherin dramatisch wie immer. Sie appellierte daran, dass die Menschen unbedingt weiter der Wissenschaft glauben sollten, in der Coronakrise und ebenso in der „Klima- und Umweltkrise“.

Dabei geht es ihr aber mitnichten um „die Wissenschaft“, denn die lebt bekanntlich von These und Gegenthese, von der Diskussion über Probleme und Lösungen, die wird aber derzeit mit allen Mitteln bekämpft. Wer Kritik an der Systemdarstellung über Corona übt, die aktuellen Maßnahmen als überzogen einstuft, kann so viele wissenschaftliche Titel haben wie er will, er wird nach Möglichkeit mundtot gemacht und diskreditiert. Zulässig ist nur eine Meinung, nur eine These, nur ein Denkschema.

Greta Thunberg weiß da aber wohl mehr, als jeder Wissenschaftler, schließlich kann sie CO2-Moleküle in der Luft sehen, vielleicht sieht sie ja auch Coronaviren – wenn es der PR dient.

Eine neue Studie, die im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ veröffentlicht wurde sagt nun, dass sich das Virus vor allem durch „lautes Sprechen“ verbreite. Das passt doch. Da könnte man doch gleich die nächste Stufe des Irrsinns zünden und das öffentliche Sprechen verbieten. Wichtig dabei ist nur, dass vor allem die schweigen, die sich wehren.

Wie das mit der „Maskenpflicht“ von Politikern gehandhabt wird, zeigt ein Videoausschnitt mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Sobald das Interview beendet war und er offenbar dachte, dass die Kamera nun aus sei, riss er sich die Maske vom Gesicht.

Für den deutschen Normalbürger gilt aber: Maske auf, sonst gibt’s wieder Stubenarrest. (lsg)




Die schlimmste Krankheit dieser Zeit ist die Hysterie

Von FLORIAN HOFFMANN | Meine Frage ist, wieso ist das Volk so entmachtet, wieso schauen sie gespannt wie die Affen auf die Experten und die politische Diskussion, immer mit dem Ergebnis: Der hat recht! Und der auch! Wo ist die Lösung? Wo ist die Wahrheit?

Sie müssen nicht meinen, ich sei hysterisch geworden, lieber Leser, nein, es geht mir um einen Heilungsprozess, der die Hysterien im Fokus hat. Denn, die schlimmste Krankheit dieser Zeit ist nicht irgend ein Virus, der uns körperlich befällt und gegen den wir ganz natürlich Immunität entwickeln, die schlimmste Krankheit dieser Zeit ist die Hysterie! Die Hysterie, die die Politik und die Öffentlichkeit befallen hat.

„Wir müssen die Klima-Hysterie stoppen!“ schreibt ein bekannter Kolumnist im Dezember 2019 in tiefer Besorgnis um die hysterische Entwicklung der politischen Diskussion um CO2 und die unkontrollierbaren Freitags-Demos. Im Dezember 2019 lebten wir noch in einer anderen Welt. Auch der Kolumnist ahnte nicht, was sein nächster sein würde, sein noch viel lauterer Aufschrei: Wir müssen die Corona-Hysterie stoppen!

Die Corona-Hysterie verursacht den Absturz der Weltwirtschaft

Corona ist die extremste Eskalation einer Hysterie, die die Welt, die die Menschheit bisher erlebt hat. Eine Großzahl der 198 Länder dieser Welt legt ihre Wirtschaft lahm, das öffentliche Leben lahm, die Freiheit der Menschen lahm. Die Aktion ist unvergleichlich. Die schönsten Hotels stehen weltweit leer, die schönen großen Flugzeuge dürfen nicht mehr fliegen, Milliarden von Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, oder wenn, dann nur um das Nötigste zu besorgen. Aus der autogerechten Welt wird über Nacht eine Screen-gerechte Welt. Nur die Daten sind noch frei und dürfen sich global verbreiten und vernetzen. Der digitalisierte Mensch ersetzt den richtigen. Und das alles über Nacht.

Im Handumdrehen erobern sich die Menschen eine neue Freiheit, die digitale – die dann im Handumdrehen von staatlichen und sonstigen Mächten wieder kontrolliert und gefiltert wird. Zensur auf allen Kanälen. Die Regierenden fürchten den Freiheitsdrang ihrer Untertanen. Schon stehen die Menschen vor dem Reichstag und rufen „Wir sind das Volk!“ Der geplante Burggraben um den Reichstag kommt zu spät, kann die Demo nicht stoppen. Vom Balkon des Kanzleramtes schaut die Hausherrin zu.

Die Feinstaub-Hysterie verteufelt den Diesel

Schon fast vergessen ist Greta Thunbergs extrem hysterischer Auftritt in der UNO, wo sie mit Geheule und Geschrei die Menschheit aufrütteln wollte. Die neue, große, globale Hysterie hat die kleinere überrollt. Doch sie hat noch ein paar kleinere, hysterische Vorgänger. Wie anders als mit Feinstaub-Hysterie ist es zu erklären, dass eine wichtige deutsche Großstadt, quasi das Zentrum der deutschen Automobil:Industrie, die ur-schwäbische Stadt Stuttgart ein Diesel-Fahrverbot erlässt? Es ist doch wirklich nicht normal, dass man den wirtschaftlichsten Auto-Antrieb mit dem geringsten Kraftstoff-Verbrauch verbietet, den absoluten Antriebs-Stolz der deutschen Automobil-Industrie. Nicht die acht- oder 12-Zylinder sind der ganze Stolz der Premium-Hersteller, sondern die genialen, hochgradig effektiven, aufgeladenen 6-Zylinder Dieselmotoren. Es gibt nichts Besseres als sie auf der Welt. Dennoch, die Feinstaub-Hysterie fegt sie hinweg. Als dann die Corona-Hysterie den Straßenverkehr dezimiert, bleibt die Feinstaub-Belastung unverändert. Also war die ganze Verteufelung des Diesels Humburg, Irssinn, Schwachsinn. So ist das. Hysterie macht’s möglich.

Die Presse spricht in diesen Tagen von einem verheerenden ersten Verhandlungstag vor dem Bundesgerichtshof für VW. Bis zum Bundesgerichtshof durchgeklagt hat sich jemand, der sich 2014 einen gebrauchten VW Sharan gekauft hatte und der wegen des vermeintlich manipulierten Dieselmotors den vollen Kaufpreis von über 30.000 Euro zurückverlangt.

Was war der Ursprung der Hysterie, der die gesamte deutsche Automobil-Industrie und ihre Manager zur vermeintlich betrügerischen Veranstaltung gemacht hat, zum Opfer der Hysterie um die vermeintlich Gesundheits-gefährdenden Stickoxide? Ganz einfach: Eine hysterische kalifornische Umweltpolitik versprach den Autoherstellern Boni für extrem niedrige Stickoxid-Grenzwerte, die EU übernahmen die idiotischen Grenzwerte, die absolut niemand (!) einhalten kann und die Hersteller wussten sich nicht anders zu helfen, als die staatlichen Prüfingenieure beim Motorentest zu täuschen. Die Ingenieure der Hersteller wehrten sich zwar mit unlauteren Mitteln gegen den irren Gesetzgeber, fühlten sich dazu aber auch berechtigt, weil die Grenzwerte jeglichem gesunden Menschenverstand Hohn sprachen.

Wieso konnten sich die Hysterien so ausbreiten?

Man kann vorstehende Ausführungen ganz einfach zusammenfassen: Es gibt eine eskalierende Entwicklung von der Stickoxid-Hysterie zur Feinstaub-Hysterie, zur CO2-Hysterie, zur Corona-Hysterie. In allen Fällen spielt sich dasselbe ab: Es gibt gesetzliche Normen und staatliche Eingriffe, deren Richtigkeit zwar von qualifizierten Experten bestritten wird, von Technologen, Lungen-Fachärzten, von Geologen und Meteorologen, von Virologen. Aber es gibt staatliche und halbstaatliche Einrichtungen, die die angezweifelten und zweifelhaften Grenzwerte und Maßnahmen mit allen Mitteln, vor allem mit ihrer vollen staatlichen oder wissenschaftlichen Autorität, verteidigen.

Man könnte jetzt journalistische „Ausflüge“ machen in Richtung WHO, IPCC, RKI und Bill und Melinda Gates Stiftung und heftige und wohl begründete Attacken reiten, um die vermeintlichen Feinde zu besiegen. Aber das ist nicht mein Weg. Meine Frage ist, wieso ist das Volk so entmachtet, wieso schauen sie gespannt wie die Affen auf die Experten und die politische Diskussion, immer mit dem Ergebnis: Der hat recht! Und der auch! Wo ist die Lösung? Wo ist die Wahrheit?

Erst das unsichtbare Stickoxid

Ich meine, es gibt eine Antwort darauf: Das Volk ist entmachtet, weil es den Gegenstand der Hysterie selbst nicht messen kann, nicht sehen kann, nicht anfassen kann, sich selbst kein eigenes Urteil bilden kann. Weil es abhängig ist von Messgeräten, von Studien, von Experten, also von Dingen, die sie selbst nicht in der Hand haben, von Leuten die Jobs haben, die bezahlt werden, die gesteuert werden, die Interessen und Vorlieben haben und die durch die Bank – bewusst oder unbewusst – lügen.

Ich selbst habe zu diesen Dingen ein erarbeitetes, ein eigenes Urteil, zum Stickoxid, wie zum Feinstaub, wie zu Klima und CO2 und wie zum Corona-Virus. Aber ich bin, wie alle anderen auch, unsicher, weil ich nichts, aber schon gar nichts, davon selbst messen kann, geschweige denn sehen. Uns allen fehlen die Messgeräte und die Fähigkeiten dafür. Uns fehlt der siebte oder achte Sinn, um Stickoxide oder Feinstaub mit irgend einem Organ empfinden zu können.

Dann der unsichtbare Feinstaub

Meine Mutter hat mir öfter mal gezeigt, was Staub ist, indem sie mit dem Finger auf der Oberkante eines Bilderrahmens entlang strich und mir dann den schmutzigen Finger zeigte. Aber als wir ordentlichen Deutschen auf der Straße mit dem Dreck und dem Staub fertig waren (wer erinnert sich noch an staubige, ungeteerte Straßen?), da erfanden ein paar politische Wichtigtuer den unsichtbaren Feinstaub, für dessen Erkennung man komplexe Messgeräte braucht, die dann an als farblos-graue Monster an die Straße gestellt werden und deren Messwerte dann bürokratisch verwaltet werden.

Als aus dem Diesel-Auspuff keine sichtbare, schwarze Wolke mehr herauskam, da fanden ein paar politische Saubermänner das unsichtbare Stickoxid als tödliche Gefahr für Tausende – vor allem an viel befahrenen Straßenkreuzungen, also an 50 Punkten in dieser Republik, maximal. Die übrigen 357.000 Quadratkilometer sind frei von diesem Gas, das sich im Übrigen binnen Sekunden verflüchtigt.

Dann das unsichtbare CO2

Als es ein paar NASA-Ingenieuren vor 27 Jahren nicht schnell genug ging mit der Expansion der Kernenergie, beschlossen sie, dafür zu sorgen, dass die fossilen Brennstoffe geächtet würden. Sie planten, weltweit Angst und Furcht (also Hysterie) vor einem Klimawandel zu verbreiten. Ihr erster Promotor war der ehemalige Vize-Präsident der USA, Al Gore, dessen Hockeystick-Grafik den gewünschten Erfolg brachte – die aber heute als böse Lüge entlarvt ist.

Den hysterischen Höhepunkt erzeugte Greta mit ihren Freitagsdemos. Ihre Mutter behauptet, ihre Tochter könne CO2 sehen. Sie ist die Einzige auf der Welt. Sie ist die Einzige, deren Augen ein Gas sehen kann, das nicht auf elektromagnetische Wellen, also auf Licht, reagiert, weshalb wir um uns herum klare Luft haben und keine trübe Suppe. Wir anderen, wir alle sind auf Messgeräte und Studien angewiesen, deren Ergebnisse von Experten interpretiert werden. Deshalb sind wir manipulierbar – weil keiner von uns CO2 sehen kann.

Dann der unsichtbare Corona-Virus

Und genau so ist es mit Corona. Jeder kann erkennen, was ein Schnupfen ist, aber ich verwette gerne mein Augenlicht dafür, dass keiner von uns normalen Menschen, ein paar Virologen und Mediziner ausgenommen, je einen Virus gesehen hat. Die können uns alle erzählen, was sie wollen. Wir sind ihr Opfer. Manche Experten meinen es gut – da haben wir Glück gehabt. Andere Lügen, wollen mit ihren Dollar-Milliarden die Menschheit beglücken, indem sie sie impfen. Cui bono? Ein im Labor erzeugter Virus kommt da gerade recht, um in der Welt mittels Angst Hysterie zu erzeugen. Und wie schlau sie alle sind, die mehr wissen als wir, weil sie das Viren-Thema zum Bestandteil ihrer Lebens-Agenda gemacht haben. Und wie sie mit ihrer wissenschaftlichen Autorität operieren und unsere Meinungen manipulieren. Und wir sind wieder mal wehrlos.

Wir sind wehrlos, aber nicht ganz. Wir haben immer noch unseren gesunden Menschenverstand, um der Hysterie Herr zu werden. Wir müssen die Experten einfach nur auf politisch-demokratischem Wege entmachten. Wir müssen nur selbst die Grenzwerte unter Kontrolle bekommen, demokratisch unter Kontrolle bekommen. Grenzen dürfen nur dort gezogen werden, wo jeder sie persönlich und selbst argumentativ nachvollziehen kann. Keine Grenzwerte für Stickoxid, kein Grenzwert für Feinstaub, kein Grenzwert für CO2-Emissionen, kein Grenzwert für Viren darf angeordnet werden, es sei denn, darüber wird so diskutiert, dass ein jeder es versteht und nachvollziehen kann. Und erst dann wird entschieden, per Volksabstimmung – und nicht per ordre mufti!


(Florian Josef Hoffmann ist Rechtsanwalt, Buchautor und Bundesvorsitzender des Mittelstandsforums e. V. – Der Artikel erschien zuerst bei Epoch Times)