Wo bleibt der Aufschrei der „Zivilgesellschaft“?

Kapitulation vor linken Gewaltdrohungen

Von MANFRED ROUHS | Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckart ist vom alljährlich in Hamburg stattfindenden Harbour Front Festival ausgeladen worden. Der Veranstalter des Literaturfestivals verwies darauf, die 27-jährige sei „umstritten“. Die Veranstaltung würde in einem „höchst linken Viertel“ stattfinden, da sei mit Randale zu rechnen. Weder Frau Eckart noch andere Festivalteilnehmer könnten zuverlässig vor möglichen Ausschreitungen geschützt werden. Das Ansinnen, freiwillig auf die Teilnahme zu verzichten, lehnte Eckart ab. Darauf folgte die Ausladung.

Außer Henryk M. Broder und Dieter Nuhr scheint das kaum jemanden aufzuregen. Letzterer stellt fest, dass in Hamburg nunmehr offenbar der „Protestmob entscheidet“. Die Ausladung ist in seiner Wahrnehmung eine „totalitäre Maßnahme“, die ihn „fassungslos“ macht.

Henryk M. Broder führt hinter der Bezahlschranke der „Welt“ aus:

„Lisa Eckhart ist in der Tat ‚umstritten‘. In einer Gesellschaft, die den ‚Diskurs‘ schätzt, müsste das ein Kompliment und kein Ausschlusskriterium sein. In der Berliner Republik ist das aber nicht mehr der Fall. Die Gesellschaft hat sich inzwischen dermaßen gleichgeschaltet, dass sie nur noch das hören will, was sie in ihrem Nichtwissenwollen bestätigt.

Unumstritten sind ‚Comedians‘ wie Carolin Kebekus und ‚Querdenker‘ wie Richard David Precht, sie müssen nicht fürchten, ausgeladen zu werden, damit es nicht zu Protesten kommt, die ‚eskalieren‘ könnten, zumal in höchst linken Vierteln.

Lisa Eckhart dagegen ist unberechenbar wie eine Kapsel Nitroglyzerin. Man kann ihr nicht einmal unterstellen, dass sie provozieren oder austesten möchte, wo gerade die Grenzen des Sagbaren liegen. Sie geht lieber zwei Schritte zu weit als einen zu kurz. Und wer das wagt, wird erst nach seinem Ableben gefeiert. Davor ist er oder sie ein Störfaktor.

Jetzt warten wir ab, wie die Sache weitergeht. Wie viele der Künstler, die am Harbour Front Festival teilnehmen, sich mit Lisa Eckhart solidarisieren werden und wann in der ‚taz‘ der erste offene Brief erscheint, in dem zum Boykott des Festivals aufgerufen wird. Man wird sich ja noch was wünschen dürfen.“

Mir sei eine Prognose erlaubt: Die werden bei dem Festival in Hamburg alle schön die Klappe halten, um nicht selbst auf die Abschussliste gesetzt zu werden in diesem „höchst linken Viertel“. Und die „taz“ ruft so lange nicht zu einem Boykott auf, wie es bei der Ausladung für Lisa Eckart bleibt. Freiheit war zwar für Rosa Luxemburg „immer auch die Freiheit des Andersdenkenden“. Aber wenn es den dann tatsächlich mal erwischt, hält sich die Betroffenheit des sich selbst als „aufgeklärt“ begreifenden Teils der Gesellschaft regelmäßig in Grenzen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.




Von Journalisten und Tampons

Von JONNY CHILL | Viele behaupten, es gäbe keinen investigativen Journalismus mehr in Deutschland. Diese werden jedoch eines Besseren belehrt, wenn sie sich die aktuelle Berichterstattung zur sogenannten Pink-Tax bzw. Tamponsteuer durchlesen.

Anhänger der feministischen Pink-Tax-Bewegung gehen davon aus, dass Produkte für Frauen deutlich mehr kosten, als vergleichbare Produkte für Männer. Der patriarchalische Kapitalismus beutet also ganz besonders die Frauen aus. Dies wird mit einfach zu verstehenden Vergleichen belegt. Zum Beispiel kostet ein Männerduschgel, hergestellt aus altem Schmieröl und dem generischen Männerduftstoff Nummer 23, nur ein Viertel so viel wie ein Frauenduschgel mit 54 hochwertigen Zutaten aus 13 verschiedenen Ländern. Schlimmer bei Produkten, die ausschließlich von Frauen gekauft werden, wie zum Beispiel Tampons. Diese werden auch noch mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt. Wer über solche Ungleichbehandlung nicht wütend wird, ist kein echter Feminist.

Ganz anders die Frauenversteher der SPD. Finanzminister Olaf Scholz verkündete just stolz, er werde die Umsatzsteuer für Tampons von 19 auf sieben Prozent senken. Auch die Union machte sich stark für eine verminderte Umsatzsteuer auf „Menstruationsartikel“. Der Grund für diesen Gesetzesvorschlag war die Petition „Die Periode ist kein Luxus“ die von 180.000 Personen unterzeichnet wurde. Auch Carolin Kebekus wütete im ARD-Beitrag „Blutbürger“ gegen die 19 Prozent-Luxussteuer, die auf Tampons erhoben wird.

In einem Land, in dem 19 Prozent Umsatzsteuer nur für Ferraris, Segeljachten und Tampons erhoben wird, sind unsere Journalisten dementsprechend zurecht empört und ganz auf der Seite von Olaf Scholz.

Gender-Gerechtigkeit – Scholz will Steuer auf Tampons senken“ jubelt das ZDF, „Tampon Steuer: Scholz kündigt Ermäßigung an, warum das wichtig ist“ belehrt der Stern, „Proteste scheinen zu fruchten: Scholz will Tampon-Steuer senken“ jubiliert n-tv.

Angetan von so viel Engagement für unsere weiblichen Bürger und der Freude über ihre finanzielle Entlastung, musste der Autor dieses Artikels gleich nachrechnen, was eine Frau denn so spart, nachdem sie endlich von der Luxus-Tamponsteuer befreit wurde.

Gar nicht so einfach als Mann. Kurzes googeln (zwei Minuten) zeigt in einem Frauenforum: Frauen verwenden pro Periode wohl zwischen zehn und 50 Tampons. Sagen wir also 28, wie es auf der Tampon-Packung empfohlen wird. Und wie häufig? Wikipedia sagt alle 28 Tage. Also 13 mal pro Jahr. Das sind immerhin 364 Tampons im Jahr.

Und welche finanzielle Erleichterung kommt jetzt durch Abschaffung der Luxus-Tampon-Steuer auf eine Frau zu? Auch hier hilft googeln (eine Minute). Der normale Marken-Tampon kostet so um die zehn Cent. Das sind ganze 36,4 Euro pro Jahr.

Kurze Rechnung:

  • 36,4 x 19 Prozent Luxus-Tamponsteuer = 6,916 Euro
  • 36,4 x 7 Prozent Antipatriachatssteuer = 2,548 Euro

Durch Abschaffung der Luxus-Tamponsteuer spart die Durchschnittfrau also ganze 4,40 Euro pro Jahr!

Danke liebe SPD und auch CDU, dass Ihr Euch so für die Gendergerechtigkeit und gegen die patriarchalische Pink-Tax einsetzt. Ein besonderer Dank gilt unseren Journalisten. Diese haben zwar keine drei Minuten Zeit, um zu googeln, welche Ersparnis eine verminderte Steuer auf Tampons für Frauen bringt, aber dafür die Zeit, 1.000  Artikel darüber zu schreiben wie notwendig diese ist.

Freuen können sich hier besonders die Frauen. Diese sparen nach vier Jahren Tampongebrauch genug Geld, um damit einen Monat den Rundfunkbeitrag zu bezahlen.




STERN-Kolumnist: „AfD-Politiker sind Riesen-Arschlöcher“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Immer mehr Linksgestörte jaulen auf wie getroffene Hunde, wenn AfD-Politiker den Finger in die offene Wunde legen und bisher totgeschwiegene Themen ans Tageslicht bringen. Linke hassen es wie die Pest, wenn sie die Deutungshoheit über Diskussionen verlieren. In der Markus Lanz-Sendung vom 20. Februar erregte sich der STERN-Kolumnist, Heute-Show-Texter und TV-Moderator Michael Beisenherz so stark über die AfD (siehe Video oben), dass er sich in die heftige Beleidigung „Riesen-Arschlöcher“ verstieg.

Beisenherz, der einer der Autoren der permanent AfD-bashenden „Heute-Show“ des ZDF ist und zusammen mit Carolin Kebekus, Sido und Simon Gosejohann die ProSieben-Sendung „Die nervigsten Deutschen“ moderierte, hatte sich bei Lanz als SPD-Wähler geoutet. Nun, in diesen Kreisen sind „Arschloch“-Beleidigungen gang und gebe, beispielsweise vom dunkelroten Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs:

„Jetzt haben wir hier einen Haufen rechtsradikaler Arschlöcher im Parlament sitzen“

„Dieser Gauland ist ein mieser, dreckiger Hetzer. Solche Arschlöcher braucht niemand.“

Der Stein des linken Anstoßes war nun für Beisenherz, dass Alice Weidel es doch tatsächlich gewagt hatte, das derzeitige Lieblingskind der Linken, Deniz Yücel, zu kritisieren. Und André Poggenburg der Türkischen Gemeinde die Leviten las, die uns allen Ernstes den Begriff „Heimat“ absprechen wollte. Und uns dabei noch frecherweise unsere Vergangenheit vorhielt, obwohl gerade die Türkei sich seit über hundert Jahren hartnäckig weigert, den eigenen Völkermord an den christlichen Armeniern und Pontos-Griechen überhaupt anzuerkennen, geschweige denn zu bedauern.

Auch der türkischstämmige Grüne Cem Özdemir verlor am Donnerstag im Bundestag völlig die Nerven und steigerte sich in „Rassisten“-Diffamierungen hinein, obwohl die AfD einen absolut berechtigten Punkt zur Aussprache auf die Agenda gehoben hatte: Warum bekommt ein deutschlandhassender und menschenverachtender Türke, der nur aufgrund der völlig falschen Doppelpassregel zusätzlich auch noch einen deutschen Ausweis hat, eine solche Sonderbehandlung, dass sich die deutsche Regierung so intensiv vor allem um seine Freilassung bemüht? Im islam-faschistischen Erdogan-Knast schmoren schließlich noch einige andere Deutsche.

Zur Erinnerung: Diese Deutschland zutiefst beleidigenden Formulierungen sonderte Yücel in seiner Kolumne „Super, Deutschland schafft sich ab!“ am 4.8.2011 in der taz ab. Dies war weder satirisch noch ironisch, sondern seine Meinung:

„Die Einwanderer leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.“

„Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“

„Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben.“

„Halbe Sachen waren nie deutsche Sachen („totaler Krieg“, „Vollkornbrot“); wegen ihrer Gründlichkeit werden die Deutschen in aller Welt ein wenig bewundert und noch mehr gefürchtet.“

„Da das Ende Deutschlands ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in der Mitte Europas entstehen wird: Zwischen Polen und Frankreich aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.“

Außenminister Sigmar Gabriel von der Absturzpartei SPD bezeichnet Yücel trotz dieser massiven Beleidigungen allen Ernstes als „deutschen Patrioten“. Nachdem es unter Linken ja offensichtlich Volkssport ist, Deutschland zu beleidigen und zu hassen, sind Yücels Ergüsse wohl beste Tugenden in deren Sicht. Sogar der fürchterliche Bombenterror von Dresden mit zehntausenden von Toten, die zum Teil bei lebendigem Leibe grausam verbrannten, ist für die Linke Jugend in Dresden ein Karnevalsfest:

Diesen menschlichen Abartigkeiten und der geistig-moralischen Verkommenheit vieler Linker setzt die AfD in den Parlamenten ihren sachlich fundierten gesunden Menschenverstand entgegen. Die Rede von Dr. Gottfried Curio im Bundestag zum Thema Yücel dürfte für jeden klar denkenden Bürger unseres Landes in allen Punkten nachvollziehbar sein:

https://www.youtube.com/watch?v=hpZYrlGCiNI&t=5s

Hervorragend auch die Rede des AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Marc Jongen, der die Aufregung um die Yücel-Debatte als „Schmierentheater“ bezeichnete:

https://www.youtube.com/watch?v=EITN6S8t4ho

Immerhin kommen Özdemirs Entgleisungen jetzt vor den Ältestenrat des Bundestages, wie PI berichtete. Links verliert zusehends die Nerven, während Rechts bei den Bürgern immer mehr an Zustimmung gewinnt.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben über 20 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Steinmeier ist neuer Bundespräsident

Wenig überraschend wurde heute der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), wie davor schon beschlossen, zum neuen deutschen Bundespräsidenten „gewählt“. In einer Wahlfarce, die eigentlich nur noch im Wort „Wahl“ an eine Demokratie erinnert, erhielt Steinmeier von der Bundesversammlung 931 von 1239 gültigen Stimmen. Auf den Kandidaten der Linken, Christoph Butterwegge entfielen 128. Albrecht Glaser von der AfD hält den dritten Platz mit 42 Stimmen, das waren sieben mehr als die AfD Wahlmänner hat.

Mitwählen durfte ein ganzer linker Künstlertross: Schauspielerin Veronica Ferres (CDU), Iris Berben, ebenso wie die Geliebte von Heiko Maas, Natalia Wörner für die SPD. Die linke Komikerin Carolin Kebekus war für die Grünen mit von der Partie, ebenso wie Jogi Löw.

Eine schöne Bilddarstellung der heutigen postdemokratischen Clowns-Show in Berlin hat uns die dpa beschert:

Die Antrittsrede Steinmeiers enthielt natürlich ein „klares Bekenntnis gegen Fremdenfeindlichkeit“.




ZDF-Heute Show im Parallel-Universum

Die unerträgliche Satire-Sendung „Heute Show“ hat mit ihrem Jahresrückblick einen neuen Tiefpunkt ihres destruktiven linksverdrehten Wirkens erreicht. Da Satire ja viel darf, bleibe ich nun auch im Originalton dieser „handverlesenen Arschgeigentruppe“ rund um den „teigigen komplett durchgeknallten Exzentriker“ Oliver Welke, der sich irgendwo „zwischen männlich und grenzdebil“ bewegt. Mit genau diesen verbalen Tiefschlägen bezeichnete der halb-beglatzte Mops das Trump-Team und den britischen Außenminister Boris Johnson. Und dann machte sich diese mollige Witzfigur auch noch über einen „vermeintlichen“ Krieg gegen Weihnachten lustig. Dumm gelaufen, möchte man sagen, denn die Verblödungssendung für realitätsverweigernde Toleranzfetischisten und hohlraumversiegelte Bessermenschen wurde vor dem Islamterror-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt aufgezeichnet.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier der Ausschnitt aus der Sendung, in dem es um den „Krieg gegen Weihnachten“ geht, der selbstverständlich gar nicht stattfindet, genauso wie es schließlich ja auch „keine Islamisierung Deutschlands“ gibt. Zudem werden die Aufklärer von Pegida Fürth aufs Korn genommen, denen fälschlicherweise unterstellt wird, einen St.Martins-Umzug verhindert zu haben. Die Kinder hätten doch laut Welke bei Pegida mitlaufen und das „Horst-Wessel-Lied“ singen können:

Laut Preußischer Allgemeinen Zeitung fiel in der 45-minütigen Sendung auch noch die hirnrissige Feststellung, der Islamische Staat habe nichts mit dem Islam zu tun:

Eigentlich wären derlei Zustände dennoch eine herrliche Vorlage für Oliver Welkes satirische „ZDF-heute show“. Ihr Jahresrückblick wird an diesem Wochenende gleich dreimal auf verschiedenen Kanälen und zu verschiedenen Zeiten gesendet. Aber Selbstironie darf man von dieser unsäglichen Sendung nicht erwarten. Es fallen humorfreie Lügensätze wie „Der IS ist so islamisch wie Mao Tse-tung katholisch war“. Man ulkt und witzelt auf niedrigstem Niveau. Wer sich die 30 Minuten des TV-Formates bis zum Ende antut, kann sich des bitterbösen Gedankens nicht erwehren, dass die Fans dieser Sendung die wahren Dunkeldeutschen und – mit Verlaub – das echte Pack sein müssen.

Und dieser faktenfreie Blödsinn ist weder ironisch noch lustig gemeint, denn Welke versucht sein Publikum penetrant zu einer Toleranz gegenüber dem Islam zu erziehen. Auch beim Focus hat man erkannt, dass die Heute Show politisch missionieren will:

Die Otto-Brenner-Stiftung hat die „heute-show“ analysiert. Auch das passierte in diesem Jahr. Die wissenschaftlich Erkenntnis: „Der Sendung wohnt ein aufklärerisches Potenzial inne.“ Eine Sendung mit Sendungsbewusstsein also? Jedenfalls wendet sich Olli Welke zum Jahresende im „Wort zum Sonntag“-Stil an seine Zuschauer: „Die parlamentarische Demokratie“, räsoniert er, “ ist manchmal mühselig und langsam, aber sie ist mit Abstand das Beste, was wir haben.“ Der Witz verbirgt sich wohl an der weihnachtlichen Umkränzung des Bildschirms und der Untermalung mit Kaufhausmusik.

Für den Focus ging der satirische Jahresrückblick der Heute Show ebenfalls total daneben. Zu diesem Urteil kam man vor dem Berliner Anschlag, sonst wäre die Kritik noch vernichtender:

Person des Jahres ist natürlich the President-elect Donald Trump. Dessen designierten Verteidigungsminister nennt Welke eine „alte Juxkanone“, das wahrscheinliche Trump-Kabinett „eine handverlesene Arschgeigentruppe“. Caroline Kebekus wird gar tiefenpsychologisch. Sie erkennt in Trump einen „15-jährigen pubertierenden Jungen, gefangen im Körper eines 70-jährigen orangefarbenen Mannes“. Voll witzig? (..)

Die Verleihung des „Goldenen Vollpfosten“ durch Caroline Kebekus wird auch durch Kraftausdrücke nicht amüsanter, wenn sie zum Beispiel den Briten zur Melodie von „Vielen Dank für die Blumen“ nachruft: „Euer Land hat Scheißfraß und die Männer haben Titten. Niemand braucht auf Malle vollgesoffene Briten“ und mit einem „Vielen Dank und ein Fuck-off!“ schließt.

Für ganz Hartgesottene hier der komplette Jahresrückblick der Heute Show in der ZDF-Mediathek. Man darf gespannt sein, wie diese linksverstrahlten Zwangsgebührenfunker im kommenden Jahr aus vollen Rohren gegen AfD, Pegida & Co schiessen werden, wenn es auf die Bundestagswahl zugeht. Es dürfte zu weiteren hochpeinlichen Ergüssen kommen, denn in ihrer Paranoia, das heraufziehende Vierte Reich verhindern zu müssen, werden sie sich in ihrer eigenen Borniertheit bestimmt noch selbst übertreffen.




Köln: Die Gehirnwäsche geht weiter

imageAm 14. Dezember marschieren sie wieder, die so genannten aufrechten und toleranten Bürger Kölns, obwohl viele der Gäste dieser Kundgebung überhaupt keine Kölner sind bzw. gar nicht mehr in Köln wohnen, sondern sich von ihrer Heimatstadt längst verabschiedet haben.

(Von Ingo)

Angeführt vom Nichtkölner OB Jürgen Roters (geboren in Coesfeld, Jurist, Verwaltungsbeamter, Sportfunktionär und seit dem 21. Oktober 2009 Oberbürgermeister der Stadt Köln) und Mitternachtsspitzenquasselstrippe Jürgen Becker, wollen die Karnevals-Akrobaten in Gestalt der Bands wie die Höhner, Brings, Kasalla etc., die nicht nur zu Karneval gute Laune per Knopfdruck präsentieren, mal wieder ein Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Neonazis in Köln setzen und den Bürgern der Stadt Köln ihre einseitige Scheuklappen-Meinung aufdrücken.

Aufgeschreckt durch die HOGESA-Ausschreitungen in Köln, ruft die „AG Arsch huh, Zäng ussenander e.V.“ zu einer Demonstration am 14. Dezember in Köln auf.

Natürlich darf bei der Kundgebung auch kein Islamwissenschaftler fehlen, der vermutlich wieder das Märchen vom friedlichen Islam und vom ewig verfolgten und unterdrückten Moslem faselt.

Die bei der Kundgebung mitlaufen, werden es glauben, denn sonst würden sie nicht wie die Lemminge wieder dabei sein, um für ein tolerantes und modernes Köln zu marschieren.

Und auch die Mainstream-Medien, insbesondere der WDR, werden natürlich in ihre Propaganda-Manier diese Kundgebung bis zum geht nicht mehr ausschlachten. Was sie am 10. Dezember in der Lokalzeit aus Köln bereits eingehend getan haben.

Als ein geborener und in der Stadt lebender Kölner, kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Man kann sich nur fragen, was sich in den Birnen dieser Leute wohl abspielt, die durch den Karneval reich geworden sind und durch das Vorgaukeln kölscher Lebensart, die wie vieles in Köln schon seit Jahrzehnten ins Reich der Sagen und Legenden gehört, dumm und dämlich verdient haben und sich weiter daran dumm und dämlich verdienen werden.

Natürlich ist das für Gruppen wie die Höhner eine gute Werbung zu zeigen, wir sind die Guten und Aufrechten in Köln. Denn egal um was es in Köln geht, die Höhner sind nach ihrem eigenen Motto immer dabei, egal wogegen und um was es geht…

Und auch der vielfache Millionär Wolfgang Niedecken, der im reichsten Viertel von Köln wohnt, und immer fordert, dass Deutschland gefälligst mehr Asylanten aufzunehmen habe, steht als ewiger Kämpfer gegen Rassismus und Neonazis an vorderster Front.

Und nicht zu vergessen die Mitglieder der Gruppe Brings, die sich fast ein Jahrzehnt lang (und das nach eigenen Angaben, wie sie in ihrem Buch schreiben) nur so mit Drogen und Alkohol vollgeballert haben, spielen nun die Gutmenschen und Biedermänner und wollen Köln von Nazis, Rechtsradikalen, Rechtspopulisten, islamophoben und rassistischen Bürgern befreien und säubern.

Und so stand unter dem Titel „Keine Nazis he op unser Platz!“ im Kölner Wochenspiegel vom 10. Dezember 2014, der sich allein von Anzeigen finanziert, folgender Text:

Köln. Unter dem Motto „Du bes Kölle – Kein Nazis he op unser Platz!“, steht die Demonstration und Kundgebung gegen Gewalt, Rassismus und Neonazis, zu der die AG Arsch huh, Zäng ussenander e.V. am 14. Dezember aufruft. Sie ist auch eine Reaktion auf den gewalttätigen Aufmarsch rechtsradikaler Hooligans und Neonazis, aber sie ruft auch zur Wachsamkeit gegen Ausgrenzung und Hass auf. Am 14. Dezember soll ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt werden. Die Veranstaltung, die von Shary Reeves und Martin Stankowski moderiert wird, dient als Auftakt. Mit dabei sind: OB Jürgen Roters, die AG Arsch huh, Jürgen Becker, Black Fööss, Brings, Fatih Cevikkollu, Chor der Schwulen und Lesben, Coloniacs (FC Fan-Gruppe), Eko Fresh, Tommy Engel, Höhner, Kasalla, Carolin Kebekus, Microphone Mafia, Paveier, Arno Steffen, Zeltinger Band und andere. Gastredner sind die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der Journalist Georg Restle. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Breslauer Platz und führt nach einem kurzen Auftakt von dort in die Turiner Straße, wo die Schlusskundgebung mit Rednern, Kabarettisten und Musikern stattfindet. Die dafür nötige Bühne steht in Höhe Thürmchenswall.

Bei so viel selbsternannter und inquisatorischer Intoleranz kann man sich fast nur noch übergeben…




Würde das auch im Islam als Kunst durchgehen?

Diese Frage stellt Prälat Erich Läufer in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln. Es geht um den Videoclip „Dunk den Herrn“, in dem die „Komikerin“ Carolin Kebekus als Nonne und Messdiener verkleidet mit frivolen Gesten einen Rap-Song singt. Knapp 100 Anzeigen gingen Anfang Juli gegen das Video bei der Staatsanwaltschaft ein, aber der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn entschied, es werde kein Ermittlungsverfahren gegen Kebekus geben.

Laut Willuhn fällt das Video unter die Kunstfreiheit. „Die Grenze dessen, was man ertragen muss, ist sehr, sehr hoch“, so Willuhn. Der Inhalt des Videos sei „nicht blasphemisch“, also gotteslästerlich, „sondern nur kirchenkritisch“. Vielleicht sei das Video nicht unbedingt geschmackvoll, es erfülle jedoch keinen Straftatbestand.

Hier das Video:

Und der Kommentar von Prälat Erich Läufer in der Kölner Kirchenzeitung (31-32/13):

Das Kreuz im Mund kein Ärgernis?

Erich LäuferEs geht nicht ums Nachkarten eines Ärgernisses. Da wäre inzwischen jedes Wort zuviel. Wohl aber geht es um interessante Einsichten, wie die Staatsanwaltschaft Köln den umstrittenen WDR-Beitrag „Dunk dem Herrn“ beurteilt. In dem Videoclip beleckt die „Künstlerin“ Carolin Kebekus als sexy Nonne den Korpus des Gekreuzigten und angesichts des Gefolterten hebt sie ihr Habit hoch und grinst: „Der Herr ist eine Bank. Nur für ihn ziehe ich blank.“ In dem der Redaktion vorliegenden 6-seitigen Antwortschreiben der Staatsanwaltschaft an einen von mehreren anderen Personen, die eine Strafanzeige gegen diesen Videoclip gestellt haben, heißt es zunächst wörtlich: „Zwar handelt es sich bei dem Videoclip ‚Dunk dem Herrn‘ um eine geschmacklose und wenig substantiierte Aneinanderreihung provozierend dargestellter, plakativer, vermeintlich humoristischer Kritikäußerungen an der katholischen Kirche.“ Gleichwohl sieht sie keine Anhaltspunkte für eine in Frage kommende Straftat. Für die Staatsanwaltschaft sind die Video-Passagen zwar durchaus geringschätzig, jedoch nicht als beschimpfend einzuordnen, weil sie keine als heilig angesehenen zentralen Inhalte des Glaubens betreffen.

Wer weiterliest, lernt das Staunen: Die Szenen seien durchaus geeignet, heißt es weiter, die Gefühle gläubiger Katholiken nachhaltig zu verletzen, aber auf Grund der geschützten Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) sei eine Straftat ausgeschlossen. Wörtlich: „Kunst ist nach der insoweit zu berücksichtigenden Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes jede irgendwie geartete schöpferische Formgestaltung unter Verzicht auf jegliche Niveaukontrolle.“ Na denn, jetzt habe ich etwas für kommende Museumsbesuche über Niveau und Kunst gelernt.

Damit klar ist, was einer Satire erlaubt ist, heißt es weiter: „Die Szenen, in der eine Ordensfrau ihre Zunge über den Korpus bewegt und den Habit hebt, haben den Aussagekern, dass eine Ordensfrau sich sexuell enthält, um das Leben voll und ganz Jesus Christus zu widmen. Diese Hingebung zu Gott macht das sexuelle Verlangen überflüssig und ersetzt es.“ Und weiter meint die Staatsanwaltschaft: „Die Szene, in der eine Ordensfrau andeutet, das Kreuz in den Mund einzufahren, spielt auf den Empfang der Eucharistie an, bei der der Leib Christi in sich aufgenommen wird.“

Doch trotz der sich obszöner sexueller Anspielungen bedienenden Form, in der dieser Sachbezug seinen Ausdruck findet und der für viele gläubige Katholiken nur schwer zu ertragen ist, liegt laut Staatsanwaltschaft keine Störung der Religionsausübung vor und auch eine Beleidigung sei nicht gegeben, denn das Rechtsgut der Beleidigung ist gemäß Paragraf 185 StGB die persönliche Ehre.

Nun also bin ich belehrt, was im Kulturland Deutschland möglich ist. Zwei Fragen hätte ich dennoch. Erstens: Würde so etwas wie diese miesen Kebekus-Tiefschläge auch gegenüber dem Islam als Kunst durchgehen? Und zweitens – der WDR hat diesen Schwachsinn in Auftrag gegeben. Wurde der Schund aus den Einnahmen der obligatorischen Fernsehgebühren finanziert? Wenn ja, schäme ich mich als Gebührenzahler für meine Zwangsabgabe und für den Westdeutschen Rundfunk.
ERICH LÄUFER

» redaktion@kirchenzeitung-koeln.de




Wochenshow sucht „The next Osama bin Laden“

Wochenshow sucht 'The next Osama bin Laden'BILD wirft mal wieder die hochmoralische Frage auf, was Satire eigentlich darf, freilich ohne zu einer befriedigenden Antwort zu kommen. Darf Satire sich zum Beispiel über Terrorismus lustig machen? Auslöser dafür war eine bitterböse Parodie auf Casting-Shows, die in der Wochenshow vom 20.5.2011 abgeliefert wurde und in der nach einem geeignetem Nachfolger für Osama bin Laden gesucht wird.

(Von Kassandra Komplex)

Zitat BILD:

Das Ensemble um Ingolf Lück parodiert die RTL-Show DSDS. Statt Sängern wird aber „The next Osama Bin Laden“ gesucht. Ein Kandidat (Stein) stellt sich vor und sagt: „Isch mach Bombe und dann noch Wasser vergiften oder so.“ Antwort von Jurymitglied Al Sawahiri (Nummer 2 der Terror-Organisation Al Quaida): „Flasht mich nicht. Mit der Bombe erwischt du höchstens vier, fünf Mann.“ Seine Frau (Kebekus) meldet sich zu Wort: „Ja, ich finde…“, wird aber sofort von ihrem Mann angeschrien: „Sei still, Frau! Du hast hier nichts zu sagen.“ Und Bohlen (Knop): „Ja, genau. Still, Frau!“

Muss Comedy solche Witze machen?

„Wir machen Satire. Und das heißt, die Realität überspitzt darzustellen“, erklärt „Wochenshow“-Moderator Ingolf Lück (53). Er sieht es als Pflicht solche politischen Themen zu verarbeiten. „Die ganze Welt zermartert sich das Hirn, wer an Bin Ladens Stelle tritt. Darauf muss Comedy reagieren. Wir wollen nicht nur seichte Unterhaltung, eine kritische Auseinandersetzung ist gewollt.“

Wie gelungen das ist, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen. Die ausführliche Fassung gibt es, wenn auch leider spiegelverkehrt, hier:

oder gekürzt, dafür nicht spiegelverkehrt.

Zurück zur Ausgangsfrage: Darf Satire das? Meines Erachtens lautet die Antwort ja. In einer Zeit, in der praktisch täglich neue Terroranschläge verübt werden, könnte man schier verzweifeln an all der Gewalt. Indem die grausame Realität in absurder Form völlig überspitzt dargestellt wird, kann man diesem alltäglichen Wahnsinn zumindest ein befreiendes Lachen abgewinnen.

Und das gelingt der DSDS-Parodie erstaunlich gut. Nicht zuletzt, weil gerade die überbordende Flut an Casting-Shows in Islamistenforen gern als Beleg für die Dekadenz und Wertelosigkeit unserer westlichen Kultur angesehen wird, funktioniert die Parodie auf beides (Castingshows und Terrorismus) gleich in doppelter Hinsicht.

Und bevor hier jemand das Totschlagargument von der Verhöhnung der Opfer auffährt, halte ich dem entgegen: Hier werden keineswegs die Opfer verhöhnt, sondern die Täter. Und damit trifft es ausnahmsweise sogar mal die Richtigen!