Petition: „Die Periode ist kein Luxus“

Von Journalisten und Tampons

Von JONNY CHILL | Viele behaupten, es gäbe keinen investigativen Journalismus mehr in Deutschland. Diese werden jedoch eines Besseren belehrt, wenn sie sich die aktuelle Berichterstattung zur sogenannten Pink-Tax bzw. Tamponsteuer durchlesen.

Anhänger der feministischen Pink-Tax-Bewegung gehen davon aus, dass Produkte für Frauen deutlich mehr kosten, als vergleichbare Produkte für Männer. Der patriarchalische Kapitalismus beutet also ganz besonders die Frauen aus. Dies wird mit einfach zu verstehenden Vergleichen belegt. Zum Beispiel kostet ein Männerduschgel, hergestellt aus altem Schmieröl und dem generischen Männerduftstoff Nummer 23, nur ein Viertel so viel wie ein Frauenduschgel mit 54 hochwertigen Zutaten aus 13 verschiedenen Ländern. Schlimmer bei Produkten, die ausschließlich von Frauen gekauft werden, wie zum Beispiel Tampons. Diese werden auch noch mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt. Wer über solche Ungleichbehandlung nicht wütend wird, ist kein echter Feminist.

Ganz anders die Frauenversteher der SPD. Finanzminister Olaf Scholz verkündete just stolz, er werde die Umsatzsteuer für Tampons von 19 auf sieben Prozent senken. Auch die Union machte sich stark für eine verminderte Umsatzsteuer auf „Menstruationsartikel“. Der Grund für diesen Gesetzesvorschlag war die Petition „Die Periode ist kein Luxus“ die von 180.000 Personen unterzeichnet wurde. Auch Carolin Kebekus wütete im ARD-Beitrag „Blutbürger“ gegen die 19 Prozent-Luxussteuer, die auf Tampons erhoben wird.

In einem Land, in dem 19 Prozent Umsatzsteuer nur für Ferraris, Segeljachten und Tampons erhoben wird, sind unsere Journalisten dementsprechend zurecht empört und ganz auf der Seite von Olaf Scholz.

Gender-Gerechtigkeit – Scholz will Steuer auf Tampons senken“ jubelt das ZDF, „Tampon Steuer: Scholz kündigt Ermäßigung an, warum das wichtig ist“ belehrt der Stern, „Proteste scheinen zu fruchten: Scholz will Tampon-Steuer senken“ jubiliert n-tv.

Angetan von so viel Engagement für unsere weiblichen Bürger und der Freude über ihre finanzielle Entlastung, musste der Autor dieses Artikels gleich nachrechnen, was eine Frau denn so spart, nachdem sie endlich von der Luxus-Tamponsteuer befreit wurde.

Gar nicht so einfach als Mann. Kurzes googeln (zwei Minuten) zeigt in einem Frauenforum: Frauen verwenden pro Periode wohl zwischen zehn und 50 Tampons. Sagen wir also 28, wie es auf der Tampon-Packung empfohlen wird. Und wie häufig? Wikipedia sagt alle 28 Tage. Also 13 mal pro Jahr. Das sind immerhin 364 Tampons im Jahr.

Und welche finanzielle Erleichterung kommt jetzt durch Abschaffung der Luxus-Tampon-Steuer auf eine Frau zu? Auch hier hilft googeln (eine Minute). Der normale Marken-Tampon kostet so um die zehn Cent. Das sind ganze 36,4 Euro pro Jahr.

Kurze Rechnung:

  • 36,4 x 19 Prozent Luxus-Tamponsteuer = 6,916 Euro
  • 36,4 x 7 Prozent Antipatriachatssteuer = 2,548 Euro

Durch Abschaffung der Luxus-Tamponsteuer spart die Durchschnittfrau also ganze 4,40 Euro pro Jahr!

Danke liebe SPD und auch CDU, dass Ihr Euch so für die Gendergerechtigkeit und gegen die patriarchalische Pink-Tax einsetzt. Ein besonderer Dank gilt unseren Journalisten. Diese haben zwar keine drei Minuten Zeit, um zu googeln, welche Ersparnis eine verminderte Steuer auf Tampons für Frauen bringt, aber dafür die Zeit, 1.000  Artikel darüber zu schreiben wie notwendig diese ist.

Freuen können sich hier besonders die Frauen. Diese sparen nach vier Jahren Tampongebrauch genug Geld, um damit einen Monat den Rundfunkbeitrag zu bezahlen.




Warum demonstrieren Deutschlands „Armutsrentner“ nicht gegen Merkel & Co.?

Von DR. VIKTOR HEESE | Fast jeder zweite deutsche Senior bezieht eine monatliche Rente von knapp 800 Euro und liegt damit unter der Armutsgrenze. Warum lässt sich das Millionenheer der knapp neun Millionen „Armutsrentner“, das schätzungsweise 14 Prozent aller Wahlberechtigten (Bundestagswahl 2017) darstellt und damit fast jede Wahl (mit)entscheiden könnte, das gefallen und rebelliert nicht? Pfandflaschen sammeln, Suppenküchen besuchen oder auswandern kann nicht die Lösung sein. Mögliche Gründe für die Passivität der ehemaligen Aufbauer der Bundesrepublik und die Frage, ob sich hier jemals etwas ändern wird, analysiert dieser Beitrag.

Die politische Macht der „Armutsrentner“ bleibt völlig ungenutzt

Heute verlaufen die Fronten klar. Jeder logisch denkende Zeitgenosse wird sagen, die politische Heimat der „Armutsrentner“ kann nur bei der (den) Partei(en) liegen, die das Wohl seiner Altbürger über den der leistungsfernen Migranten stellt. Die Einwanderer kosten den Staat etwa 40 Milliarden Euro jährlich oder 15 Prozent des Budgets der Gesetzlichen Rentenversicherung. Außer der AfD und vielleicht bedingt noch der FDP kommt somit als „Armutsrentnerpartei“ in Deutschland heute keine andere politische Kraft in Frage.

Leider blieben die deutschen Senioren bei der letzten Bundestagswahl – als Berlins Migrationsirrsinn bereits bekannt wurde! – ihren liebgewonnenen Wahlpräferenzen treu. Gerade sie wählten überproportional die GroKo-Parteien, also ihre eigentlichen „Ausbeuter“ (siehe Grafik „Welche Altersgruppe wählte wie?“ unten). Bekäme zum Beispiel die AfD die vollen 14 Prozent vorgenannter Rentnerstimmer zugeschlagen – es wird unterstellt, die „Armutsrentner“ wählen genauso wie alle Senioren -, läge das Wahlergebnis der Blauen über 25 Prozent (Platz zwei). Selbst die dem Untergang geweihte SPD läge bei 31 Prozent! Die Zahlen dokumentieren, wie gefährlich die Gruppe der Senioren ist, die Zeit hat, ökonomisch nicht erpresst und im Arbeitsprozess nicht mehr eingeschüchtert werden kann, für die etablierte Politik wäre, würde sie im Block für eine Partei wählen!

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Die Wähler ab 60 Jahren stimmten bei der Bundestagswahl 2017 zu 41 Prozent für die CDU/CSU, bei den Frauen unter ihnen war es mit 47 Prozent sogar fast jede Zweite.

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Warum wählen Deutschlands „Armutsrentner“ dennoch so unlogisch gegen ihre originär eigenen Interessen?
 
Hierfür kann es mehrere Gründe geben, sowohl ökonomische (Punkt 1.-3.) als auch politische:

  1. Die „Armutsrentner“ glauben an den juristisch nicht existenten „Generationenvertrag“, wonach gemäß dem dummen Spruch „Aus der gesetzlichen Rentenkasse kann nicht mehr ausgezahlt als eingezahlt werden“. Dabei übersehen sie, dass der Staat durch das Steuersystem bestimmt, wie viel oder wie wenig dort eingezahlt wird.
  2. Die Armutsrentner glauben fest an die „Rentenformel“ wie an das Evangelium und dass ihnen nicht mehr zusteht. An der Formel wird jedoch je nach Kassenlage von der Politik ständig herumgebastelt, damit angeblich die Rentengerechtigkeit jederzeit gewährleistet wird. Ins Haus steht gerade eine erneute „Anpassung“.
  3. Die meisten Senioren besitzen andere Einkommensquellen, wie Aktien oder Ersparnisse (heute in der Niedrigzinsphase nicht viel wert!), bekommen Unterstützung von den Kindern, Rentnerpaare haben Doppelrenten oder leben im eigenen Häuschen, was Mieten spart.
  4. Sie wissen nicht um die Milliardenverschwendung für die Asylindustrie oder nehmen es, – falls sie es dennoch wissen, – ergeben als Schicksal hin. Sie glauben in beiden Fällen den Floskeln und dem Schmeicheln der Politik, dass wir als reiches Land „es schaffen werden“, dass es halt „unsere internationale Pflicht“ sei, Schutzbefohlenen zu helfen und dass unser alterndes Land „Fachkräfte braucht“ (Schuldgefühl) und so weiter.
  5. Sie sind über alles bestens informiert, glauben jedoch nicht, gegen die etablierte Politik etwas ausrichten zu können. „Für Demos bin ich zu alt“ – werden einige entschuldigend behaupten. Die meisten wollen sich im Alter ausruhen und nicht Rebellen spielen. Die agilen wandern aus, ohne vorher zu protestieren versucht zu haben.
  6. Sie sind bestens informiert, wandern nicht aus, wissen aber nicht, wie sie sich vereinigen, die Gutmenschen in ihren Reihen überzeugen und ihr großes politisches Potential erfolgreich nutzen könnten. Die eigene Wählerstimme zu verschenken, ist ihre große Sorge. Die Erfolglosigkeit der „Rentnerpartei“ schreckt zusätzlich ab.

Werden „Armutsrentner“ ihr politisches Potential endlich nutzen?

Es besteht nur wenig Hoffnung, dass die beschriebene Senioren-Gruppe aus eigenem Antrieb etwas Neues unternimmt und auf Berlin Druck – nicht nur der Rentenerhöhungen, sondern vor allem der Zukunft Deutschlands wegen(!) – ausübt. Die etablierten, die Migration fördernden Parteien werden es nicht versuchen, in diesem Wählerteich zu fischen. Warum andererseits die AfD, die gerade bei der Klimapolitik punkten will, hier so wenig unternimmt, bleibt ein Rätsel. Fehlen ihr die Experten oder ist das Thema Renten wirklich so wenig ergiebig? Eine Bestandsanalyse zum obigen Fragenkatalog wäre der richtige Anfang.

Fazit

Schaut man hin, wie schnell in der heutigen Internet-Ära die gesellschaftsschädlichen Bewegungen und Strömungen („Kampf“ gegen Rechts, das Auto, den Klimawandel oder Gender-Diskriminierung) entstehen und sich verbreiten, gilt zu fragen, warum ein so nützliches Anliegen wie die Bekämpfung der Altersarmut dermaßen wenig Beachtung findet. Wird das am Egoismus der Jugend und eingeschränkter Senioren-Mobilität (Demonstrieren kennt kein Alter!) liegen? Wo bleibt die schweigende Mehrheit? Rentnerdemos sind in Italien, Spanien oder Griechenland Tagesgeschäft.


Dr. Viktor Heese.

PI-NEWS-Autor Dr. Viktor Heese ist Dozent und hat sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken spezialisiert. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln.




Nicole Höchst: Lehrstühle für Gendergedöns und Pornos

In der Aussprache des Deutschen Bundestages zum Haushalt 2020 am vergangenen Donnerstag hat Nicole Höchst, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, die zuständige Bundesministerin mit eindringlichen Worten zur Bildungswende und zur Abkehr von der Ideologie aufgerufen. „Mehr Meister als Master“, das Motto der AfD-Bildungspolitik, stellte Nicole Höchst dabei an den Anfang ihrer Rede. Fachkräftemangel und Abiturschwemme seien zwei Seiten einer Medaille.

Während im Jahr 2018 das betriebliche Ausbildungsangebot einen neuen Höchststand erreicht habe, breche Deutschland gleichwohl keine Rekorde in der betrieblichen Bildung. Deutschlands Bildungsrekorde seien vielmehr alles andere als rühmlich. In Sachen Studienabbrecher, unbesetzt bleibende Ausbildungsplätze und unausgebildet bleibende Jugendliche ist Deutschland Spitze. Ebenso in Sachen Gender und Gedöns. Pornowissenschaften könne man an der HU Berlin studieren, unter der Prämisse „Konsens und Vielfalt – Faire Pornographie“.

Wer hätte gedacht, dass eine deutsche Bildungsministerin sich von einer Oppositionspolitikerin solche Vorhalte machen lassen muss? Indes leben wir in Zeiten, denen wegen zusammenplagiierter Dissertationen zurückgetretene Regierungsmitglieder nicht fremd sind, mit Annette Schavan auch in der Gestalt einer vormaligen Bundesbildungsministerin. Das Land der Dichter und der Denker, der Ingenieure, ein Opfer der Genderisten und diplomierten Pornographiker, die das Abseitige, Dekadente, die den Niedergang vergötzen! Und an der Spitze des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine farblose Frau …, Moment, Autor muss kurz googeln, eine farblose Frau Karliczek.

„Ein ideologiefreies Deutschland hätte längst zig Alternativen zum Verbrennungsmotor erfunden. Deutschland darf das nicht! Wir müssen uns deindustrialisieren, verblöden, durchgendern und verarmen“, so Nicole Höchst. Ein entschlossenes Gesamtkonzept, ein Herumreißen des Ruders sei erforderlich, eine konsequente Streichung sämtlicher ideologiegetriebener Posten im Haushalt. Für den Bildungsetat bedeutet das nach Nicole Höchst: Wiedereinsetzung der beruflichen Bildung in jenen hohen Rang, den die berufliche Bildung verdient. Als Garantin für den Wirtschaftsstandort Deutschland, als Garantin für „Wohlstand für alle“, als unabdingbare Voraussetzung für nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.




Corinna Miazga: Die 68er – Marsch durch die Institutionen (Teil 1)

Von EUGEN PRINZ | Die AfD Bundestagsabgeordnete und YouTuberin Corinna Miazga hat mit ihrem zweiteiligen Video über die 68er-Bewegung ein ganz wichtiges Thema aufgegriffen.

Wer die „Wurzel allen Übels von allem“ sucht, wird bei der 68er-Bewegung fündig. Sämtliche Fehlentwicklungen, denen wir im Deutschland des Jahres 2019 als rational denkende Menschen fassungslos gegenüberstehen, wurzeln in der Ideologie der 68er. Und diese Ideologie haben sie mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“ inzwischen untrennbar mit unserem gesellschaftlichen, medialen und politischen System verschmolzen.

Was ist das, der „Marsch durch die Institution“? 

In Deutschland wurde die 68er-Bewegung hauptsächlich von den Studenten getragen, die mangels einer Opposition im Bundestag ihren Forderungen auf Straße Ausdruck verliehen haben. Schlagwort: APO (Außerparlamentarische Opposition).

Legendär sind die „Schwabinger Krawalle“ aus dem Jahr 1962 als erste Vorboten der späteren Auseinandersetzungen der 68er-Bewegung  mit der Staatsmacht. Als die Studenten schließlich begriffen, dass sie auf der Straße nichts ausrichten konnten, weil der Staat damals nicht zimperlich war und sie regelmäßig mit Gummiknüppel und Wasserwerfer Bekanntschaft machten, änderten die 68er ihre Taktik. Sie machten ihre Abschlüsse und besetzten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten die Schlüsselpositionen in Wirtschaft, Wissenschaft, den Medien, der Politik und der Verwaltung.

Was wir jetzt in Deutschland erleben, vom Gender-Irrsinn angefangen, über die Migrations- und Flüchtlingspolitik, die Bildungspolitik, „Elternrechte“ und Frühsexualisierung der Kinder, bis zur Einschränkung der Meinungsfreiheit, der „political correctness“ und so weiter und so fort, ist nichts anderes als der „Endsieg“ der 68er Bewegung, erzielt durch ihren „Marsch durch die Institutionen“. Nun sitzen die linken Vögel an allen Schaltstellen der Macht und der Medien.

Die wahre „Bildungskatastrophe“, ausgelöst von den 68ern

In ihrem Filmbeitrag zeigt Corinna Miazga die wichtigsten Fehlentwicklungen auf, die wir den 68ern zu verdanken haben. Eine davon, ist wie erwähnt, die Bildungspolitik.

Während in den 60er Jahren die Abiturientenquote in unserem Land bei 5% lag, verlassen gegenwärtig 52% der jungen Deutschen die Schule mit Abitur oder Fachabitur. Die niedrige Zahl von 5% bezeichnete 1964 der Philosoph, Theologe und Pädagoge Georg Picht als „Bildungskatastrophe“. Damit löste er damals eine breite gesellschaftliche Debatte aus, die getragen von der 68er Bewegung schließlich zu unzähligen Bildungsreformen führte. Heute können wir durch sie stolz auf eine Abiturientenquote von 52% verweisen.

Sind unsere Schüler also schlauer geworden? Leider nein, ganz im Gegenteil. Die hohe Quote von Abiturienten wurde durch eine stetige Senkung der Leistungsanforderungen erzielt. Von einer Hochschulreife kann heute bei vielen nicht mehr die Rede sein. Das spiegelt sich in den hohen Durchfallquoten in den ersten drei Semestern an den Universitäten wieder. Aber für solche Studenten gibt es ja dann die „Geschwätzwissenschaften“, die zwar keine wertschöpfenden Berufe bedienen sondern eher die Arbeitsagentur, aber der Student hat wenigstens seinen „Bachelor“ in der Tasche.

Dass in der 9. Klasse einer Realschule von 40 Schülern 12 durchfallen wie noch Mitte der 70er Jahre, gibt es heutzutage nicht mehr. Da wäre heute Polen offen. Auch in den Haupt- und Realschulen wurden die Anforderung im Vergleich zu früher auf ein fragwürdiges Niveau gesenkt. Das Resultat: Die Schreinermeister bekommen Azubis, die nicht einmal mehr in der Lage sind, die Quadratmeterzahl einer Dachfläche zu berechnen.

Aber für diese, sowie für die Absolventen eines Studiums der Geschwätzwissenschaften gibt es noch Hoffnung in Form eines neuen Berufes, dem „Juicer“ oder auch „Charger“.

Die Aufgabe: Nachts in den Großstädten die Miet-Elektroroller dort aufsammeln, wo der letzte Kunde sie hingeschmissen hat, dann den Akku aufladen und den Roller anschließend zu seinem ursprünglichen Standort bringen. Sie sehen, man kann eine Bevölkerung ruhig verdummen, solange man bei der Erfindung intellektuell genügsamer Jobs kreativ ist.

Fazit: Um die Gegenwart zu begreifen, muss man die Vergangenheit kennen. Deshalb ist dieser Filmbeitrag von Corinna Miazga über die 68er-Bewegung so wichtig und interessant. Freuen wir uns auf den zweiten Teil!

» YouTube-Kanal Corinna Miazga


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Akif Pirinçci: This is not Sparta!

Von AKIF PIRINCCI | Das Thema ist fast so alt wie die Menschheit … In einem der besten, wenn nicht sogar dem besten als Historienschinken verkleideten Martial-Arts-Film “300” (2006, nach dem Graphic Novel von Frank Miller und Lynn Varley) vom visionären Filmemacher Zack Snyder wird das sagenumwobene Volk der Spartaner gefeiert.

Es geht dabei um die mythische Schlacht bei den Thermopylen, einem Engpaß zwischen dem Kallidromos-Gebirge und dem Golf von Malia in Griechenland, im 5. Jahrhundert v. Chr. Angeführt vom König Leonidas leisteten 300 spartanische Elitekämpfer und nur ein paar Tausend einfache Bündnis-Griechen dem anrückenden Viertelmillion-Heer des persischen Gottkönigs Xerxes I. erbitterten Widerstand und versuchten bis zum letzten Blutstropfen den Engpaß zu halten, um den Abzug des griechischen Hauptheers zu decken. Und auch wenn sie letzten Endes allesamt fielen, so diente dieses Beispiel singulären Heldenmutes als die Initialzündung für alle anderen griechischen Stadtstaaten, sich gegen die Übermacht zur Wehr zu setzen. Letzten Endes jagte man die Perser davon.

“300” ist eine an ikonographischer Optik kaum mehr steigerbare Hymne an den männlichen Körper, an Männlichkeit überhaupt, an das Handwerk des Krieges, das zu jener Zeit noch mit reiner Muskelkraft betrieben wurde, an die einsame Heldentat und die bedingungslose Opferbereitschaft für die Heimat und schlußendlich an die Binse, daß man einen Tyrannen nicht durch gutes Zureden los wird. Naja, irgendwo sieht das Ganze auch wie ein außer Kontrolle geratener Schwulen-Porno aus.

So berechtigt der Film auch seinen Platz als Meisterwerk im Hall of Fame des Historien- und Action-Kinos besitzt, so verfälscht er das Wesen Spartas ganz und gar. Was für den Zuschauer allerdings völlig schnurzegal sein kann, denn schließlich haben wir es hier mit Unterhaltung der Spitzenklasse zu tun und sitzen nicht im Geschichtsunterricht. Doch um es offen zu sagen, die Spartaner waren in Wahrheit ein ziemlich widerwärtiges Volk!

Ständig terrorisierten sie ihre Nachbarn, hielten sich ein Heer von Sklaven, weil sie wegen ihres Full-time-Militarismus keine Zeit für solche profanen Dinge wie Felderbestellen usw. hatten, und richteten diese regelmäßig aus Jux und Dollerei einfach mal so hin. Die Spartaner ernährten sich überwiegend von einer ekelhaften Getreidemantsche; ein Nachbarkönig, der einmal zu Besuch bei ihnen war und den Fraß gezwungenermaßen zu sich nehmen mußte, soll danach gesagt haben “Jetzt verstehe ich auch, warum ihr euch so auf den Tod freut”.

Obwohl das Weib vornehmlich als Legebatterie zur Erzeugung weiterer Krieger diente, ging es an der Geschlechterfront relativ entspannt und gleichberechtigt zu. Die Sparta-Frauen hatten mehr Freiheiten als ihre anderen griechischen Geschlechtsgenossinnen. Das besaß allerdings einen praktischen Grund. Da die Männer gewöhnlich nonstop in der Muckibude beschäftigt waren oder irgendwelche militärischen Übungen absolvierten, oblag auch das Management des Gemeinwesens Frauenhänden. Ansonsten hatten Mann und Frau sich nicht viel zu sagen. Es gibt keine einzige Abbildung einer schönen Spartanerin.

Kunst und musische Freuden gingen den Spartanern am Arsch vorbei. Sie verzierten nicht einmal ihre Amphoren und Töpfe, wie es die übrigen Griechen zu einem eigenständigen und meisterhaften (Kunst-)Handwerk entwickelt hatten. Vermutlich hausten sie in barackenähnlichen Gebäuden oder schmucklosen, nur auf Funktion reduzierten Gemeinschaftsunterkünften. Denn übriggeblieben ist von ihrer “Architektur” nichts.

Alles drehte sich ums Kriegsspielen und Kriege-vom-Zaune-Brechen. Und soweit man weiß, handelte es sich bei Sparta um einen aufwendigen Stasi-Staat, damit niemand auf dumme Gedanken kam, solch einem freudlosen Leben entfliehen zu wollen.

Das, was allgemein bekannt sein dürfte, ist die sogenannte Knabenlese der Spartaner. Nicht nur, daß man schwächliche Säuglinge kurzerhand tötete, zwischen dem 7. und dem 9. Lebensalter wurden die Knaben auch noch von ihren Familien getrennt und fern abseits einem unbarmherzigen Drill und höllischen Mutproben unterworfen. Die schlimmste Phase für die armen Jungs begann mit ihrer Pubertät. Denn ihre Schinder wußten, daß insbesondere in diesem Lebensabschnitt der Keim des Aufbegehrens und des Infrage-Stellens der gesellschaftlichen Ordnung lag. Deshalb wurden die Drillfolter und das Abverlangen von Gehorsamkeit hier um noch viele grausame Zacken verschärft. Die Jugendlichen wurden zu barbarischen Kriegern abgerichtet gleich sadistisch gequälten Kampfhunden. Und wer aufmuckte, konnte sich gleich die Radieschen von unten ansehen.

Irgendwann verschwanden die Spartaner von der Erdoberfläche. Es ist nicht bekannt, daß jemand ihnen auch nur eine Träne nachgeweint hätte.

Warum erzähle ich das alles? Darum: Sparta war vermutlich die erste Gesellschaft, die einem Ideal kommunistischer Manier oder bessergesagt einem Wahn folgend das zärtliche Band zwischen den Geschlechtern zerschnitten, mehr oder weniger die Familie abgeschafft und die Aufzucht und Erziehung der Kinder einem durch und durch ideologisierten Kollektiv überlassen hat.

Die Aufforderung zur Erinnerung an diese Menschen, die sich einer pervertierten Kulturidee willen selbst verroht haben, ist nicht einem Hirnfurz von mir nach zwei Flaschen Rotwein entsprungen, sondern ist in unserer Zeit der Auflösung traditioneller und bürgerlicher Werte nötiger denn je.

Gleich zwei Beiträge in den Leitmedien beschäftigen sich dieser Tage mit der gewollten Abkopplung des Nachwuchses von der traditionellen Familie zugunsten der Aufzucht in einem amorphen, selbstredend linksdrehenden “Wir” bzw. begrüßen die finale Auflösung der per se autoritär und, klar, faschistisch sein sollenden (weißen) Familie oder was inzwischen von ihr übriggeblieben ist.

Das ist umso widersinniger, da heutzutage durch die islamische Invasion ins Abendland, insbesondere nach Deutschland die Familie, die Sippe, der Clan sich in ihren archaischsten, um nicht zu sagen brutalsten Ausprägung immer mehr manifestieren und bereits in ein paar Jahren das von jeglichen Blutwurzeln losgelöste Individuum buchstäblich der Vergangenheit angehören wird.

In beiden Artikeln ist es sehr durchsichtig, daß die Botschaft an den weißen Menschen gerichtet ist, der sich in einem Rassen-und-Kultur-Kuddelmuddel bzw. über den intellektuellen Umweg der Verleugnung des Natürlichen, des Blutsverwandtschaftlichen, des das eigene Gen Bevorzugenden gefälligst selbst eliminieren und verschwinden soll. Ich wette, das wäre sogar den Spartanern to much gewesen, und sie hätten alles kurz und klein geschlagen, bevor das passiert.

Der erste Artikel stammt von einem bis zu den Kiemen grün-links versifften Lukas Hermsmeier auf ZEIT-Online vom 10. August und heißt “Die elternlose Gesellschaft”. Der Untertitel fragt scheinheilig “Schafft die Familie ab, fordern manche linke Theoretikerinnen: Kinder sollten von der Gesellschaft aufgezogen werden statt von ihren Eltern. Ist die Idee so abwegig?”

Der zweite ist ein Interview auf SPIEGEL-Online vom 13. August mit einer dieser inflationären Feministinnen namens Antje Schrupp, die nebenberuflich Politikwissenschaftlerin und Publizistin sein soll, und trägt den Titel “Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären”. Auch hier rückt der Untertitel die Jahrtausende alte Institution von Ehe und Familie, die einst sogar als heilig galt, bis die dämonischen Wertezerstörer mittels der Verblödung der Massen an die Schalthebeln der Macht kamen, in die Nähe einer längst vergangenen Modeerscheinung oder einem Lifestyle: “Kinderkriegen ist Privatsache? Vielleicht als die klassische Ehe die Norm war. Aber neue Beziehungsentwürfe müssen neue Diskussionen auslösen – nicht zuletzt über Vaterschaft, findet die Politologin Antje Schrupp.”

Bereits am Anfang des Interviews wird klar, daß die Frau mit ihrem weiblichen Instrumentarium und dessen Folgen wenig anfangen kann:

“Ich fand die Vorstellung, dass da irgendwas im Bauch wächst, das ich auch noch gebären muss, immer beängstigend.”

Moment, das kommt mir bekannt vor:

Doch fangen wir erst einmal mit dem neunmalschlauen Lukas an, der die Chose ganz clever einleitet. Nach der Methode “Don’t kill the messenger” verzichtet er anfangs auf eine eigene Meinung, sondern schwafelt lang und breit über Bücher von irgendwelchen irren Gender-Lesben, die im Schutze linker universitärer Milieus, insbesondere was den Schutz des monatlichen Gehaltsschecks durch den (männlichen) Steuerzahler anbetrifft, total revolutionäre Ideen zur Herstellung und Aufzucht des Nachwuchses entwickelt hätten.

Dabei unterläuft ihm jedoch gleich zu Beginn eine gedankliche vorzeitige Ejakulation, die seine wahren Absichten verrät. Er bezeichnet die (traditionelle) Familie als ein “Konzept”, also als irgend so eine ausgedachte Scheiße, die je nach Lust und Laune veränderbar und austauschbar ist. Konzepten kann man folgen oder eben auch nicht. Evolutionäre Prozesse sind jedoch keine Konzepte, sondern über Jahrmillionen von Jahren eingeschliffene Erfolgsmodelle. Oder Mißerfolgsmodelle, die verworfen worden sind und verschwanden.

Mama, Papa, Kinder, Oma, Opa, Tanten, Onkeln, eine genetisch miteinander eng verflochtene Einheit, die wir Familie nennen, hat sich nicht deshalb als ein Erfolgsmodell erwiesen, weil sich vor Jahrhundertausenden Menschen zufällig ein Konzept haben einfallen lassen.

Im Gegenteil, diese kleinen Menschengruppen – sie durften nicht mehr als 200, höchstens 250 gewesen sein – waren bei der Kinderaufzucht und -erziehung tatsächlich auf die Gruppe (Gesellschaft) angewiesen, da für die Kleinen überall vielfältige Gefahren lauerten, die ein Elternpaar allein nicht zu bannen vermochte. Allerdings darf nicht vergessen werden, daß diese Menschen nicht nur über sieben, sondern über vermutlich über drei oder vier Ecken miteinander blutsverwandt waren. Man war sozusagen “unter sich” oder meinetwegen eh eine große Familie.

(Weiterlesen bei der-kleine-akif.de…)




Freiheit ist … taz oder BILD nicht mehr zu lesen!

Von PETER BARTELS | Es ist traurig, zusehen zu müssen, wie eine Zeitung vor die Hunde geht, die unsereiner mal geliebt und gemacht hat. Sauschwer. Es fällt erst recht nicht leicht, die paar verbliebenen Leser auch noch zum Weglaufen  zu ermuntern:  Wenn aber Rotznasen und Greise auch die allerletzten Leser verhöhnen, bleibt einem nichts übrig. Sic transit gloria mundi.

Sicher, weder BILD noch taz waren je Zeitungen, die allen gefielen. Die eine war vielen zu laut, zu grell, zu „blöd“ –  für „die“ Deutschen die Eiche, an der man sich trefflich schuppern konnte. Vor allem: Im Zweifel immer Deutschland … Die „taz“ dagegen war stets geiferndes, keifendes  Kampfblatt für rot/grüne Schmalspur-Sozialisten. Und stets ohne Zweifel: Immer gegen „Schweinedeutschland“.

Die eine eierte und stürzte von über fünf Millionen täglich auf weit unter eine Million Käufer dem Tod entgegen. Die andere hat trotz Jubelschrei eines Türkdeutschen („Abgang der Deutschen … Völkersterben von seiner schönsten Seite“) den Tag seiner Beerdigung schon festgelegt.

Beide könnten nur von Merkel, Maas und grünen Matkas mit Zwangs-Gebühren und Pflicht-Abo gepäppelt bis „gerettet“ werden, wie Honecker es einst mit dem NEUEN DEUTSCHLAND machte. Aber seit die Ossis wieder selbst entscheiden können, sind die 1,3 Millionen „Zwangs-Leser“ auf 23.000 verdampft. Der Rest rennt …

Grüne, rote, tote neue Welt

Aber unbeirrt, wie die Ideologie befielt, gaukeln die linken Idioten von BILD Tag um Tag den Rest-Lesern mal eine grüne, mal ein rote, mal eine tote, aber immer schöne, neue Welt vor. Und immer Proskynese zur Macht im Bunker, ängstlicher Blick zur Inquisition in München … Mindestens zum Zeitgeist des Untergangs in den anderen, ebenfalls sterbenden Blättern wie Relotius-„Spiegel“, Todes-„Stern“, süddeutsche Alpen-Prawda oder Richtung norddeutsche ZEIT-Zerberusse. Allesamt Wächter des Totenreiches ohne Wiederkehr.

Da lügt sich eine (rote!) Rotznase von Chefredakteur (39) eine Giftgasbombe nach der anderen vom syrischen Himmel… Da bessert sich ein vergreister Postbote brabbelnd mit täglichem Flaschenpfand seine Hunger-Rente auf. Wie heute mal wieder:

„Hunderttausende demonstrierten am Sonntag in Hong­kong, weil sie ihre Frei­heit nicht verlieren wollen. Vor dreißig Jahren demonstrierten Hundert­tausende Ostdeutsche, weil sie die Freiheit wollten.“

Und greint durch die Kukidentkauleisten:

„Was in Hongkong geschieht, geschah auch bei uns. Weil wir frei sind, haben wir die Unfreiheit vergessen. Die Über­wachung, das Verschwinden Oppositioneller, Leseverbot, Reise­verbot.“

Einen Grappa-Rülpser später …

„Hongkong. Tränengas, Gewalt, und an der Grenze stehen Chinas Panzer. Es ist ein Freiheits­kampf, den wir erleben, er ist so mutig, wie wir Deutsche einmal waren.“

Um schließlich sich und die Denke der Redaktion zu entlarven:

„Freiheit ist heute Mallorca. Caffè Latte to go, taz lesen, BILD lesen. Wir sind so frei, dass wir vergessen haben, was Unfreiheit ist.“

Wo Alzheimer galoppiert, sind die drei apokalyptischen Reiter nicht fern. Offenbar schon im Delirium tremens sagt er tatsächlich: „Es ist traurig, wie wenig Kraft der Begriff Frei­heit mittlerweile in Deutschland hat.“

Der Grappa-Grufti hat natürlich längst vergessen, was wirkliche Freiheit ist. Die Ostdeutschen (und ein paar Wessis) haben die wahre Freiheit noch gut in Erinnerung: Die Freiheit der Friedlichen Revolution … Nicht die Freiheit der Besserwessis, zu denen auch unsereiner einst gehörte … Sie wählen heute die Freiheit des Gesunden Menschenverstands von Chesterton bis Matussek … Und AfD!!

Weil …Weil … Weil …

Weil sie das „freiwillig“ verordnete Leseverbot, die Sprech- und Gedanken-Überwachung in der Firma und auf Facebook satt haben … Weil sie vom „klimafreundlichen“ Diesel-, Kotelett– und Reiseverbot die Schnauze voll haben … Weil sie Deutsche bleiben, keine Musels werden wollen … Weil ihre Söhnchen nicht mit Sieben Mädchen, ihre Töchterchen Jungens werden sollen …  Weil Gender den lieben Gott zum Teufel gejagt hat … Weil die Pfaffen mit und ohne Soutane auf dem Tempelberg sein Kreuz, an dem er für uns starb, verhohlen verstecken …

Weil es verlogene Freiheit ist, von der diese Bart- und Bubikopf-Bagage lügelt und lügt – die Freiheit der Unterdrücker. Darum wählen die letzten Deutschen ab 1. September die wahre Freiheit – die AfD. Die schwarz-rot-grünen Gender-Geister fliegen derweil zum Eisbecher nach Amerika, zur Sonnen-Kontrolle auf die Malediven. Und schlürfen Café Latte, lesen daselbst eine der letzten „taz“. Oder BILD. Fall sie noch eine finden …

Immer noch auf der letzten Seite von BILD steht der kleine (längst sexistische, weil offenbar ungelesene Cartoon „Liebe ist …“ (heute: Liebe ist … Dein Schmuckstück. Vorgestern: Liebe ist … Wenn sie ihn nach der Party nach Hause fährt …). Dazu ist es nur ehrlich zu sagen: Freiheit ist … „taz“ oder BILD nicht mehr zu lesen!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.

 




Der Osten steht auf: Martin Reichardts fulminante Rede in Plessa

Von JOHANN FELIX BALDIG | Im brandenburgischen Landtagswahlkampf hat Martin Reichardt, MdB und AfD-Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt, am Samstag eine Rede gehalten, die weit über den Tag und auch über das Land Brandenburg hinaus weist. Die in diesen Wochen zu bestreitenden Wahlkämpfe der AfD in den neuen Ländern (so auch heute mit Gauland, Curio, Kalbitz in Brandenburg an der Havel – LIVESTREAM ab 15 Uhr) werden vom großartigen, von Aufbruch und Widerstand kündenden Motto „Der Osten steht auf“ beherrscht.

Es ist das Motto des diesjährigen Kyffhäusertreffens, das überwölbend die Programmatik der Partei verknappt als patriotisches Gebot der Stunde. Im brandenburgischen Plessa ließ Martin Reichardt es neben den weiteren Rednern Björn Höcke, Andreas Kalbitz und Alexander Gauland (hier das komplette Video der Reden) wieder und wieder anklingen. Gleich einer Mahnung. Die AfD hat bereits ein Halbjahrzehnt Parteigeschichte akkumuliert, als geschichtlichen Stoff, von dem Legitimationskraft und Führungsanspruch für Deutschland mehr und mehr sich ableiten lässt.

Die AfD ist in allen Länderparlamenten vertreten, teils bald in zweiter Legislaturperiode. Sie stellt die größte und einzig den Namen verdienende Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag, ist kommunal verankert. Längst hat sich die AfD verdient gemacht um das Vaterland. Die Reden ihrer Abgeordneten in den Ländern, vor allem im Bundestag, die AfD-Vorsitze im Haushalts- und im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages, die parlamentarischen Initiativen und Debattenbeiträge, die programmatischen Texte und mitreißenden Wahlkampfreden fügen sich zu einem monumentalem patriotischen Wandbild, Deutschland und der Heimat zugeeignet.

Das große patriotische Wandbild

Es ist zu hoffen, dass die Szenen, Kapitel dieses Wandbildes dereinst, noch zur Zeit, die Wände der Sitzungssäle und Flure des Reichstages schmücken werden, gehängt zur Anschauung für die Jungen, in Ablösung der schlimmen Antithesen zur Kunst. Für unsere heutige Lage gilt freilich: Die Krise des Westens, die in den Verfallserscheinungen vor allem in Deutschland und Frankreich verdichtet zur Anschauung gelangt, ist durch die AfD auserzählt, in allen Facetten und allen Tonlagen, bis hin zum Kanzleistil des Deutschen Bundestages. Auserzählt, angeprangert, zur Kenntlichkeit gebracht wieder und wieder. Wäre es anders, könnten wir der AfD nicht bescheinigen, Autorin des großen patriotischen Wandbildes, Deutschland gewidmet, zu sein.

Martin Reichardt ist einer der Autoren dieses Wandbildes. Er hat an ihm geschrieben, auf vielfältige Weise, als AfD-Landesvorsitzender, als Debattenredner im Deutschen Bundestag, als Erstzeichner verdienstvoller Kleiner Anfragen und Anträge, endlich als begeisternder Wahlkampfredner. Reichardt hat sich in der Sprache, die ihm wichtig ist, am schlechten Bestehenden abgearbeitet. Und von mal zu mal, man kann es auf diesem Portal nachlesen, werden seine Bilder zwingender, seine Überzeugungskraft stärker, seine Diktion schneidender.

Dabei weiß, wer ihn aus der Nähe kennt, dass dieser ehemalige Offizier aus dem niedersächsischen Goslar ein feinsinniger, liebevoller,  verspielt-witziger, unerschöpflich geduldiger Familienvater ist mit einer Schwäche für die gute alte Eisenbahn. Und man ahnt zugleich, ebenso ausgestattet mit dem Privileg der Möglichkeit zur Beobachtung aus der Nähe: Er weiß, das wir unser patriotisches Wandbild nun, fünf Jahre nach Gründung der AfD, nicht in der Technik der Ikonenmalerei ins Kleinste, Innerste, ins letzte Detail, zur letzten Wahrheit hin tot malen dürfen. Nun braucht es vielmehr die flächig aufgetragene Farbe, den breiten Pinsel. Nun braucht es den Aufstand des Ostens.

CDU-Kretschmer: „…und ihr werdet kotzen“

Dieser Aufstand kann im Osten nur bedeuten, den Grünen mit aller Macht entgegenzutreten und ihnen einen Aufstieg auch im Osten, nachdem der Westen sich längst hoffnungslos vergrünt findet, unter allen Umständen zu verbauen. Gerade weil unsere Wälder leiden nicht wegen des Klimawandel-Phantasmas, sondern wegen einer linksgrün außer Kurs gesetzten, dem Menschen dienenden Forstwirtschaft. Und so also klingen die Farben, die Reichardt mit breitem Pinsel aufträgt, zuletzt in Plessa: „grüne totalitäre Klimasekte“, „Partei der Besserverdienenden, der Bevormundung, der Planwirtschaft, der Verantwortungslosigkeit, des Klimawahns, des Gender-Fetischismus“.

Wo der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer wahlkämpfend den Bürgern auf der Straße bereits droht (“Die Grünen werden mit in der Regierung sein und ihr werdet kotzen!”), hat Reichardt die Grünen als das erkannt, was sie sind: die conditio sina qua non der das Volk und den Konservativismus und die Freiheit verraten habenden Union, die künftig nur noch Koalitionen gegen die AfD zu zimmern sich anschickt, nie mehr aber zur Beförderung des gemeinen Wohls. Koalitionen damit gegen Deutschland, gegen das Deutsche Volk. Hierzu Martin Reichardt: „Schämt Euch!“

Wollen wir im Mosaikfeld, im Spannungsfeld der Herbstkämpfe der Patrioten Mitteldeutschlands zu aufgeladener, geschichtsphilosophisch aufgeladener Sprechweise und Deutungsart uns verstehen, dann ruft Reichardt Kretschmers schändlichem Wort vom Kotzen, das ein ganz neues Kapitel in der bislang eintönigen Geschichte der Wahlkampfversprechen eingeläutet hat, sein Plessaer „Schämt Euch!“ zu. Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke von der SPD, der dies gern bleiben will, aber nicht wird bleiben können, war Reichardt kaum ein Wort wert.

Bewerbung um das Amt eines Ministerpräsidenten

Reichardts fulminante Angriffe gegen die Grünen zeigen vielmehr: Die AfD hat in Gestalt einer ihrer prominentesten, profiliertesten Vertreter erkannt, dass der wirkliche, der gefährliche, der einzig machtvoll zu bekämpfende, dass der geborene Gegner der AfD als grünbemäntelter Freund der Wölfe in unseren Wäldern und in unseren Städten daherkommt. Wo aber eine Sächsische Union im Wahlkampf praktisch nurmehr ins Grüne getaucht vorkommt, nicht nur begrifflich, ideologisch, sondern auch in der Grundierung (Pinsel!) ihrer Wahlplakate.

Wo Kretschmer den Sachsen die Grünen bereits als zivilgesellschaftliche Kotzkur verschreibt: Da bedeutet Martin Reichardts Auftritt in Plessa, ob er dies weiß oder nicht, ob er es intendiert haben mag oder nicht, ob er es wahr haben will oder nicht, nur eines: Bewerbung um das Amt eines Ministerpräsidenten. Höcke, Kalbitz, Reichardt, Urban. Das ist dann nicht Ikonenmalerei, nur aus nächster Nähe zu betrachten. Das ist dann: Altarbild, Abstand, Haltung – Deutschland.




Das Abendland verteidigen – „Renovatio Europae“

Masseneinwanderung, Werteverfall, Gender Mainstreaming, Radikalisierung, Parallelgesellschaften, Parteienkartelle, gesellschaftliche Polarisierung, Schuldenberge – wohin man auch blickt: Europa verfällt vor unseren Augen.

Aber das zu konstatieren reicht ja nicht aus, sagen einige Autoren rund um den deutsch-belgischen Forscher David Engels in ihrem Band „Renovatio Europae“. Man muss wissen, was man eigentlich verteidigen will! Man muss wissen, wieso man das „Eigene“ bewahren möchte. Man muss wissen, was das „Eigene“ ist. Und man muss wissen, wieso man ebendieses „Eigene“ dem vorzieht, was sich derzeit abspielt.

Selbstverständlich: Man kann sagen, es passt einem halt nicht. Aber das ist zu billig. Die konservative, freiheitliche Sphäre muss endlich wieder Konzepte anbieten, die dem grünen Wahn und dem roten Irrsinn Fundamente entgegenstellt.

An diese Aufgabe machen sich im vorliegenden Band herausragende Köpfe der freiheitsliebenden Opposition. Ein paar Beispiele gefällig?

Max Otte beschäftigt sich in seinem Aufsatz mit einer Renaissance des europäischen Wirtschaftsmodells. Er schafft das, was vielen in und um die AfD bisher nicht so gelingen mag. Wege jenseits sozialistischer Fallen und neoliberaler Sackgassen. Das heißt: Wege des freien Marktes, rückgebunden an Zusammengehörigkeit des Volkes und die freie Entwicklung der Kräfte ohne Feudal-Kapitalherren! Der Beitrag ist sicherlich einer der Höhepunkte des Bandes und zeigt, wie konservative Wirtschaftsauffassung aussehen kann.

„Renovatio Europae“ – das neue Buch von David Engels.

Ebenfalls herausragend ist Birgit Kelle. Ihr Text schildert die europäische Familie zwischen Avantgarde und Tradition. Es ist deshalb so wichtig, dass Kelle hier fundierte Konzepte vorlegt, weil es eben daran oft mangelt. Man ist gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung, natürlich, aber wie soll eine moderne konservative Familie aussehen? Kelle zeigt eine Option!
 
Der dritte Beitrag, der stellvertretend für zehn weitere (!) zu nennen ist, stammt vom Herausgeber David Engels selbst. Nun wird es brisant. So viel sei verraten: Engels will die Schwarz/Weiß-Malerei in Bezug auf die EU und Europa nicht hinnehmen. Für ihn gibt es mehr als nur „Brüssel“ oder aber das Comeback des alten Nationalstaates. Er will neue Wege ausprobieren und entfaltet seine Konzeption eines neuen Europas! Das Schöne bei dieser „Utopie“: Als Historiker und Universalgelehrter ist Engels doch am Boden geblieben. Das bloße Spekulieren überlässt er den Linken und überzeugt mit Realitätssinn und Praxisnähe.

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Auswärtiges Amt gratuliert Tierquälern

Das islamische Opferfest ist zeitlich eingebettet in die Pilgerfahrt (Hadsch) von frommen Muslimen nach Mekka. Bei diesem Fest wird Schafen und Rindern zur Freude der Muslime unter Gebeten und bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten, sodass sie unter höllischen Schmerzen langsam ausbluten. Dies kann laut dem Deutschen Tierschutzbund mehrere Minuten lang andauern.

Man könnte jetzt als deutscher Politiker „Haltung zeigen“ und „Respekt“ vor dem Wohl der Mitgeschöpfe, der Tiere, einfordern. Den könnte man von den Juden fordern, die zum Teil das rituelle Schächten ebenfalls propagieren, aber auch von den Deutschen, die viele Grausamkeiten an Tieren begehen. Zum jetzigen islamischen Opferfest, dem Folterfest der Muslime, könnte man auf das Tierwohl verweisen und das Schächten für Deutschland ablehnen.

„Auschwitz beginnt da, wo einer im Schlachthaus steht und denkt, es sind ja nur Tiere“ ist ein Zitat, das Theodor W. Adorno falsch zugeordnet wurde, seine Ansichten vermutlich aber doch trifft. Das sollten alle, insbesondere aber Linkspopulisten bedenken, die gerne öffentlichkeitswirksam betonen, dass sie wegen Auschwitz in die Politik gegangen seien (wenngleich die eigenen Kinder in der neuen SA mitmarschieren). Es soll solche geben.

Im vorliegenden Falle ist es ein linkspopulistischer deutscher Außenminister, der sich zum Opferfest äußerte. Als Mitglied der SPD nimmt es nicht wunder, dass Heiko Maas sein Auswärtiges Amt Gratulationen an die (islamischen / weil (!) islamischen) Folterer aussprechen ließ. Auf Twitter versuchte er sich so bei der faschistoiden Religion einzuschmeicheln, die grundsätzlich ihr religiöses Recht (einschließlich der Einstellungen zum Tierschutz) über das des Staates gesetzt wissen will.

Dieser staatsfeindlichen Religion, dem Islam, gratulierte der linkspopulistische Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Heiko Maas, am Samstag zu ihrer spirituellen Tierquälerei:

Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes Opferfest und eine friedliche Pilgerzeit. Eid al-Adha Mubarak!

Natürlich tat Maas das, so wie es in Deutschland üblich ist, in schönstem Gender, damit die Musliminnen sich bloß nicht leidvoll diskriminiert fühlen, wenn man ihnen eine Endung abschneidet. Da ist der Maas sensibler als bei den Tieren, die unter diesen „Musliminnen“ und ihren Männern, den „Muslimen“, entsetzlich zu leiden haben.

Grausam, unerbittlich und teilnahmslos gegenüber dem Martern von Tieren, sensibel in der Sprache gegenüber den Folterern, den Muslimen (und Musliminnen). Das ist Maas. Wir assistieren dem Außenminister in seinen Grüßen an die islamische Welt einmal auf unsere Weise:

Liebe Musliminnen und Muslime,

liebe Tierquälerinnen und Tierquäler,

liebe Folterinnen und Folterer,

liebe Mitleidlosen und Mitleidlosen,

liebe Teufel.

Es gibt ein deutsches Sprichwort, das auch zu eurer Grausamkeit passt, einer Grausamkeit, die für einen nicht existierenden, eingebildeten Teufelsgott jährlich stattzufinden hat, um spirituelles Wohlgefühl zu erzeugen:

„Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.“

Wir wünschen euch kein „gesegnetes Opferfest“. Denn das wäre ein Widerspruch in sich selbst.




Ein Trojanisches Pferd für die Gutmenschen

Von SELBERDENKER | Es ist wie ein unheimlicher, unausgesprochener Befehl, dessen Befolgung heute immer penetranter eingefordert und dessen Missachtung immer schärfer sanktioniert wird: Alles hat jetzt gleich zu sein, denn wenn alles einmal gleich ist, dann wird alles gut und gerecht!

Doch  die Gleichmacherei ist rein synthetisch, die meisten Dinge werden sehr viel schlechter, die Ungerechtigkeit nimmt noch zu und das Böse treibt ungekannte, erschreckende Blüten.

Die gegenwärtige Politik der herrschenden Klasse in Deutschland erscheint wie die direkte Umsetzung der feuchtesten linksradikalen Träume, entsprungen aus den zugedröhnten Hirnen irgendeiner experimentellen Hippi-Kommune. Es ist ein irres Experiment, das schlimme, nachhaltige Folgen hat. Offenbar machen aber weiterhin die meisten Deutschen mit. Wer den heutigen Zustand Deutschlands vor dreißig Jahren so vorausgesagt hätte, wäre als rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker bezeichnet und bestenfalls belächelt worden. Dass diese Zustände ausgerechnet unter der Federführung einer als konservativ und christlich etikettierten Regierungspartei herbei geführt wurden und diese „christlich demokratische“ Union von Klatschpappen noch weiterhin an der Macht ist, lässt die Dinge noch surrealer, noch diabolischer erscheinen: Alles ist nur noch Schein. Leute wie Ludwig Erhard wären vermutlich längst mit Grausen aus der CDU ausgetreten. Doch offenbar will der Wähler es so. Die Mehrheit scheint nicht mehr selbstständig zu denken, konsumiert lieber mundgerecht servierte Emotionen – und wählt die entsprechenden Parteien. Alles ist gut, was einem ein gutes Gefühl liefern kann. Alles ist plötzlich gut und gleich, so der erweckte Eindruck, unter dem man sich weiterhin wohl zu fühlen scheint. Warum dieser Eindruck jedoch nur eine böse Illusion ist, warum diese Politik nicht zum Guten führt und schon gar nicht christlich ist, darum soll es hier gehen.

Männer und Frauen

– sind nicht mehr nur gleichberechtigt, was ein zivilisatorischer Fortschritt ist, Männer und Frauen haben jetzt als gleich zu gelten! Natürliche Unterschiede, die die Geschlechter seit Ewigkeiten füreinander interessant machen, wurden als gesellschaftlich konstruiert erklärt. Doch das sind sie nicht! Niemand zwingt in dieser ideologisierten Gesellschaft ein Mädchen, sich grundsätzlich lieber mit Mädchenkram zu beschäftigen sich andere Mädchen als nächste Vertrauenspersonen zu erwählen und Jungs (zunächst) doof zu finden. Im umgekehrten Fall ist es ebenso. Daran wird keine verdrehte Gendertrulla auf ihrem gut bezahlten Lehrstuhl jemals etwas ändern können. Männer sind unterschiedlich, Frauen sind unterschiedlich – aber Männer und Frauen sind es erst recht! Wer das aggressiv negiert, schafft eine Entfremdung zwischen den Geschlechtern und eine tiefe Verunsicherung bei vielen Frauen und Männern, die nicht mehr Frau und erst recht nicht mehr Mann sein dürfen. Die Kinderarmut die Deutschen hat auch damit zu tun.

Während sie den bessermenschlichen Deutschen ihre Geschlechter neu konstruieren und ein Mann sich dreimal überlegen muss, ob er einer Frau ein Kompliment über ihr Äußeres machen oder ihr die Türe aufhalten darf, locken sie gleichzeitig Massen von Kerlen aus archaischen Kulturen in unser Land.

Sie fordern rein ideologische Frauenquoten von 50% auf den besser bezahlten, bequemen Politik- und Wirtschaftspöstchen, die mit Gleichberechtigung und mit Chancengleichheit nicht die Bohne etwas zu tun haben. Hat eigentlich schon jemand mal Frauenquoten bei der Müllabfuhr gefordert, wo die „bösen weißen Männer“ ja momentan noch ganz schrecklich überrepräsentiert sind?

An Universitäten, auch da, wo über 70% Frauen rumlaufen, gibt es besondere Förder-, Unterstützungs- und Beratungsprogramme – nur für Frauen – mit eigenen Büros. Männlichen Studierenden wird dort nicht geholfen. Nix mit Gleichheit. Männer müssen wieder gehen. Ist das gerecht?

Es darf kein Nachteil sein, eine Frau zu sein –  es darf aber auch kein Vorteil sein.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden die meisten Quotenfrauen und weltfremd gehaltenen Wohlstandsmädchen an den Universitäten Merkels „Flüchtlingspolitik“ unterstützen, die sie für ebenso „fortschrittlich“ halten, wie das Gender-Gaga und all die anderen feministischen Geschwulste, die weit über Gleichberechtigung und Chancengleichheit hinaus gehen und die wohl nur in einer dekadenten Gesellschaft derart wuchern konnten.

Gleichzeitig ignorieren die ProtagonistInnen des herrschenden Zeitgeistes in ihrem ideologischen Kokon die zunehmenden Vergewaltigungen, Morde und Übergriffe an Frauen durch von ihnen massenhaft ins Land geholte fremde Beutesucher. Sie ignorieren zudem die zunehmende Dominanz des Frauenbildes des Islam – der das extreme Gegenstück von dem ist, was vernünftige Frauenrechtlerinnen vertreten.

Die Folgen: Die Gesellschaft wird archaischer, roher, primitiver, unangenehmer, unfreier – ganz besonders für Frauen. Der Diskurs muss noch stärker durch Sprechverbote ersetzt werden.

Anderssexuelle“

werden nicht mehr nur toleriert, was ich ebenfalls für einen zivilisatorischen Fortschritt halte, sie werden hofiert, zelebriert, instrumentalisiert und politisiert. Mit Anderssexuellen verhält es sich sehr ähnlich, wie mit Frauen, was die Umkehr der Extreme angeht. Was früher verteufelt wurde, wird heute in den Himmel gejubelt. Vom Malus zum Bonus. Auch „Anderssexuelle“ lassen sich sehr erfolgreich vor den Karren des Zeitgeistes spannen. Doch auch für sie ist dieser Zeitgeist, den sie da ziehen, ein trojanisches Pferd.

Arm und Reich

Linke tun etwas für die Armen und für die Rechte der Arbeiter im Land, bekämpfen die Macht des herrschenden Establishments, verurteilen die Dekadenz der Bonzen – dachte man mal. Heute sind sie selbst das Establishment, sitzen mit großen Löffeln ganz nah bei den Steuertöpfen, die von den einfachen Malochern gefüllt wurden. Über GEZ holen sie sich dicke Gehälter vom einfachen Steuerzahler ab und liefern dafür ihre wohlfeile Propaganda mit dem Zweck, ihre eigene Macht zu erhalten. Sie kassieren gut ab, als „Volksvertreter“ und  „Journalisten“, die diese Bezeichnungen nicht mehr verdienen und die ihre Pöstchen Seilschaften und Gesinnung zu verdanken haben. Fast jeder, der Rang und Namen hat, huldigt dem Zeitgeist. Wer aufmuckt, den lässt man fallen. Nahezu die ganze gut verdienende Showbranche ist auf Linie. Es ist bequemer und bringt noch gratis moralische Lorbeeren. Superbonzen, wie Daimler-Chef Zetsche und Siemens-Chef Kaeser, loben die linksradikale Politik der Kanzlerin. Keiner von diesen reichen Typen und Tantchen muss die Folgen ausbaden. Ihre edle Propaganda kostet sie auch nichts – ganz im Gegenteil bringt es ihren noch mehr Popularität. Sie haben alle die Möglichkeit, notfalls aus Deutschland zu verschwinden oder sich den negativen Folgen zu entziehen. Der normale Bürger, der einfache Deutsche, hat diese Möglichkeit nicht. Er hat nur dieses Land. Er muss auf vielen Ebenen bezahlen und sich dazu noch moralisch von Besserkassierenden belehren lassen.

Auch auf dem einfachen Arbeits- und Wohnungsmarkt sorgen Merkels illegale Männermassen aus aller Welt für enormen Druck und für gesellschaftliche Spannung. Die große Mehrheit der Illegalen ist ungelernt, kaum gebildet und noch schlechter in der Wirtschaft einsetzbar, als ungelernte Deutsche. Doch die Schuld kann man nicht den Arbeitssuchenden unter den Glücksrittern geben. Wer arbeitswillig ist, sich wirklich anstrengt und sich in Deutschland anpassen will, solange er hier ist, hat zumindest Respekt verdient. Die Schuld tragen die herrschenden deutschen Politiker, ihre wohlmeinenden, wohlhabenden Profiteure und ihre Wähler, die die gleichen Leute immer weiter an der Macht halten.

Ihre Politik nutzt nur der Eitelkeit der miteinander verquickten herrschenden Klasse aus den Parlamenten, den Medien, der Wirtschaft, der Showbranche, des Profisports und leider auch der Kirchen. Die einfache Mehrheit, die alles real am Laufen hält, zahlt – mit Geld, mit Lebensqualität – und manchmal sogar den blutigen Preis.

Nächstenliebe und der freie Wille

Zum Schluss noch einige christliche Takte, obwohl – oder gerade weil – der Zeitgeist ganz klar antichristlich ist.

Selbst wer nicht an Gott glaubt, muss konstatieren, dass Jesus, als Philosoph betrachtet, revolutionäre Neuerungen gebracht hat, die den Menschen, als Individuum, enorm aufgewertet haben. Er maß den Wert eines Menschen nicht nach seiner Herkunft, seinem Stand oder seiner Tätigkeit, sondern nach dem, was er aus freiem Willen tat. Jesus starb für seine Überzeugungen. Es ist möglich, Jesus für eigene Interessen zu missbrauchen, die ganz sicher nicht seinem Wort entsprechen. Nicht möglich ist es jedoch, Jesus Verfehlungen von Menschen anzukreiden, die nicht nach seinem Wort gehandelt haben.

Theologisch betrachtet ist die Botschaft Jesu die maximale Aufwertung des Menschen gegenüber Gott. Gott ist wahrer Mensch geworden, ein Mensch mit Angst und mit Schmerzen. Die Eucharistie ist kein Kannibalismus, wie Christenhasser es gerne bezeichnen. Wir „fressen“ nicht „Jesus“. Mit der heiligen Kommunion geht Gott physisch in unseren Körper über. Auch das ist eine enorme Aufwertung des Menschen und auch seines Leibes, der zum „Tempel Gottes“ wird. Der Mensch soll leben, soll als Mensch in seinem Umfeld Gutes bewirken. Die Betonung liegt auf „Umfeld“. Es kommt auf den realen menschlichen Kontakt an, der eine Wirkung hat. Es sind Kleinigkeiten im Alltag, die eine große Wirkung zum Schlechten oder zum Guten haben können. Wer Gutes, wer echte menschliche Freundlichkeit erfährt, wird gut gelaunt Freundlichkeit weitergeben. Das gilt im umgekehrten Fall auch im Negativen für das Böse. Dazu ist aber der freie Wille und menschlicher Kontakt nötig.

Der Kern des Christentums ist die Nächstenliebe. Diese wurde von den herrschenden Oberhirten zu einem angeblich moralisch gebotenen Zwang zur Fernstenliebe pervertiert. Kritisiert werden hier nicht die vielen tapferen Ehrenamtlichen, und unermüdlichen Geistlichen, die die Kirchen noch am Leben halten.

Jesus wirkte zunächst in seinem Bereich. Er heilte Kranke, spendete Trost und trieb Dämonen aus – in direktem Kontakt. Später wirkte er durch die, die ihm nachfolgten. Doch selbst die konnten nur durch direkte Begegnung wirken oder durch persönliche Briefe oder Schriften, die zu lesen oder zu beherzigen aber immer eine freie Entscheidung erforderte.

Kurz: Christlich zu handeln kann niemals durch Herrschende befohlen werden. Es muss immer die freiwillige Handlung des einen Menschen am anderen sein. Das Gute kann nur aus der individuellen Entscheidung heraus Früchte tragen – und darauf kommt es an. Momentan werden die Deutschen dazu gezwungen, irgendwelche Kerle bei uns in Massen zu finanzieren, die nicht in Not sind und die nicht verfolgt sind. Mit den so verbrauchten Mitteln könnte wirklich Hilfsbedürftigen vor Ort ungleich mehr und sinnvoller geholfen werden. Trotzdem wird diese Politik von den kirchlichen deutschen Oberhirten zu Unrecht christlich verbrämt.

Wenn ich einem bedürftigen Nächsten aus freiem Willen einen Apfel von meinen eigenen Äpfeln anbiete, weil ich seine Bedürftigkeit sehe und glaube, ihm damit helfen zu können, ist das ein christlicher Akt, der Aussicht auf Würdigung hat  und das Gute mehrt.

Wenn ich  allerdings gezwungen werde, jeden Monat meine Äpfel bei einer Sammelstelle abzugeben, wo sie dann an irgendwelche gesunde Männer verteilt werden, von denen ich nicht glaube, dass sie wirklich bedürftig sind und von denen ich auch keine Würdigung erwarten kann, dann hat das mit christlichem Handeln aus freiem Willen nichts zu tun. Hinzu kommt noch, dass die Apfelverteilaktionen Menschen ins Meer locken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland gefährden. Sowas ist nicht christlich, das dient ganz anderen Dingen.

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“

Unterm Strich stiftet die gegenwärtige Merkel-Politik sehr viel mehr Unheil, als dass sie Sinnvolles bewirkt. Sie bringt viel mehr Übel hervor, als dass sie Gutes stiftet. Sie ist auf vielen Ebenen zerstörerisch. Böses bringt wieder Böses hervor. Die Debatte darüber wird mit aller Macht erstickt. Die Folgen sind Unfreiheit, Verdummung, Zwietracht, wirtschaftlicher Abstieg, weitere Brutalität und Verrohung. Das ist das Ergebnis dieser Politik. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“:

Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?

Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!  [Matthäus 7, 20]

 




Bin ich schon AfD? Oder kann das weg??

Von PETER BARTELS | Udo di Fabio, der letzte Richter mit Gesundem Menschenverstand, hat in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG, dem letzten freien Wessi-Blatt, in etwa gesagt: Nur Kleingärtner hissen noch die deutsche Fahne. Und die AfD …

BILD ließ daraufhin heuchelnd Ralf Schuler, das letzte Feigenblatt der linken Feiglinge, in die Tasten eiern: „Bin ich schon AfD, weil ich Schwarz Rot Gold gut finde? Der ehemalige Verfassungsrichter Udo di Fabio (65) hatte wörtlich gesagt: „Nur Kleingartenvereine und AfD-Sympathisanten hissen noch Schwarz-Rot-Gold. Elite und Mitte der Gesellschaft tragen Blau mit goldenen Sternen.“

Sofort ließ BILD einen jungen Mann namens Timo Lokoschat die Bäckchen aufblasen: „Einspruch, Euer Ehren! Die Deutschlandflagge zum Auslaufmodell zu erklären, das nur noch von Rechtspopulisten und (vermeintlichen) Spießern verwendet wird, wäre fahrlässig.“

Nur „fährlässig“. Irgendwie ein bißchen „versehentlich“. Also mildernde Umstände. “Absichtlich“ käme noch ein bißchen zu früh. Siehe „Schweine-Deutschland“ von Bundestags-Vize-Präsidentin Claudia Roth. Oder „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“. Noch wird gewählt. Da hängt sowas selbst in Merkels Bunter Republik noch etwas nach. Noch …

Ich schämte mich Deutscher zu sein …

Und natürlich mußte ein vergreister Postbote namens Wagner seinen Senf dazu schmieren. Natürlich erst, nachdem er mit klappernden Kukident-Kauleisten seiner Herrscherin Merkel die Proskynese gemacht hatte:

„Zu meiner Jugendzeit schämte man sich, ein Deutscher zu sein.“

Und weil die Gender-Gen-Genossen der Matrone längst von den braunen Juden-Jägern gelernt haben, alle in halb- oder viertel- oder Ganzdunkeldeutsche sortieren, fügte er beflissen hinzu:

„Ich hatte damals eine Freundin, die aussah wie die dunkelhaarige Audrey Hepburn. Ich war froh, dass sie nicht blond war und blaue Augen hatte.“ Vorher hatte der Grappa-Greis schalmeit: „Als ich Schüler war, bedeuteten mir diese Farben (er meint das eklige Schwarz Rot Gold) nichts. Ich bin Jahrgang 1943. Niemals wurde die Nationalhymne gesungen. Ich kannte … keine Strophe. Wer damals in den 50er-, 60er- Jahren sagte, er liebe Deutschland, war out. Da war Auschwitz, Theresienstadt. Der Tod war ein verdammter Deutscher. So wuchs ich auf.“

Spätestens hier merkt unsereiner, dass der Knacker tut, was er immer tat: Er labert, lallt und lügt! Deutschland wurde 1954 Fußball-Weltmeister. Das Wunder von Bern. Millionen waren auf den Bahnhöfen, Plätzen, Strassen. Sie waren endgültig aus den Luftschutzkellern gekrochen. Natürlich ohne Fahnen; sie hatten ja nur noch Lumpen und Strohsäcke. Aber Deutschland war wieder wer. Neun Jahre nach dem Tausendjährigen Reich, das zwar nur 12 Jahre dauerte, aber dank Medien-Meute seit 70 Jahren ewig lebt … Auch der Grappe-Greis hat das Wunder Deutschland immer wieder in BILD vor Ergriffenheit beflennt …

Knobelbecher und Knochenbrecher

Trotzdem lutscht sich der „Historiker“ Wagner die Deutsche Geschichte weiter Nutella: „2005 wurde ein Deutscher Papst … Ein Deutscher aus der Generation Hitler wurde Stellvertreter Gottes auf Erden … Beim Sommermärchen, 2006, flatterten an Millionen Autos die Fähnchen … Unsere Nationalmannschaft spielte nicht mehr Knochenbrecher-Fußball, sondern leicht, unideologisch, tänzerisch, freudvoll …

Klar, vorher war ja alles Knobelbecher gegen Russland , Knochenbrecher gegen Ungarn. Fritz Walter ein Rastelli? Toni Turek ein Fußball-Gott? Alles Quatsch: Boss Rahn hatte doch schon wieder geschossen. Zweimal sogar … Und so sülzt Geschichtsschreiber Wagner:

Der Papst und der Fußball haben uns Deutsche zusammengeführt. Zu unserer schönen Heimat mit Bergen, Tälern, Flüssen. Wir sind keine verrückten AfDler, wenn wir unser schönes Deutschland lieben.

Also darf Ralf Schuler für die linkelnd in den Untergang torkelnde einst große Zeitung (früher über 5 Mio, heute unter 1 Mio) begöschernd (aber redigiert) fragen:

Björn Höcke und die Fahne

Haben nach dem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer zur Fußball-WM 2006 tatsächlich Thüringens AfD-Chef Björn Höcke (47) mit seinem Fahnen-Auftritt bei Günther Jauch oder der Dresdner Pegida-Mann mit seinem schwarz-rot-goldenen Camping-Hut unsere Nationalfarben gekapert?“

Und sogar ein bißchen Wahrheit schreiben: „Fakt ist, dass bei der großen „Unteilbar“-Demo im Oktober 2018 in Berlin Deutschland-Fahnen ausdrücklich nicht erwünscht waren.

Aber schon bei der Schilderung der legendären Schwarz Rot Gold -Verbrennung der gerade neu gewählten Kanzlerin Merkel muß er sich dem Redigiergriffel des Politibüros von Julian Reichelt und Nikolaus „Schäl“ Blome beugen:

„Kanzlerin Angela Merkel (65) nahm am Wahlabend 2013 ihrem damaligen Generalsekretär Hermann Gröhe (57) beim Jubel über den Wahlsieg die Deutschland-Fahne aus der Hand …“

Leider ohne Hammer und Zirkel

Obwohl Millionen in der TAGESSCHAU sahen, was wirklich geschah: Die glücksbesoffene CDU-Bürste Gröhe drückte der verdatterten SED-Propaganda-Plautze ein Deutschland-Fähnchen ohne Hammer und Zirkel in die Patschehand mit den abgekauten Fingernägeln. Und die Plumpe entsorgte es angewidert watschelnd auf einem hinteren Stuhl …

Schuler darf noch mal Fakten liefern: „Die Deutschen allerdings stehen zu ihrer Flagge und sehen in „Schwarz-Rot-Gold“ zu 85 Prozent etwas Positives (ZDF-Politbarometer, Februar 2019). Nur sechs Prozent verbinden sie mit Negativem (neun Prozent: weiß nicht).

Ein offenbar aufrechter Schwuler namens Timo Lokoschat darf den deutschen Affen etwas Zucker geben: „Schwarz-Rot-Gold gehört uns allen … Jetzt erst recht!“ Dann bewirft er die Linken doch tatsächlich mit einem nationalistischen Wattebäuschchen, nennt sie „geschichtsvergessen“, sagt: „Schwarz-Rot-Gold sind keine Parteifarben, sondern Farben der Freiheit … Schwarz-Rot-Gold und die Werte gehören zum Besten, das Deutschlands Geschichte je hervorgebracht hat … Das sollten wir nicht herschenken, sondern hochhalten.“

Oder kann das weg?

Chefredakteur Julian Reichelt (39), der „stolz darauf ist ein Linker zu sein“, nach jeder erfundenen Gas-Stinkbombe der Terroristen in Syrien BILD zur Chinesischen Wandzeitung mißbraucht …

Politchef Nikolaus Blome (55), der auf dem linken Kanal PHOENIX für Martin Walsers „Kuckuck“ Jakob Augstein den Watschen-Heini macht …

Kommentar?? In Sachen Deutschland? Im Namen des „Vaterlands“ womöglich? Die linken Feiglinge doch nicht !! Was würde die Witwe dazu sagen? Und Mutti erst … Die GRÜNEN, die SPD-Untoten, die SED-Roten … Und erst die wahren, neuen Deutschen mit all ihren Wurzel …

Sing mei, Sachse, sing!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




Matthias Matussek.

Kleinbonum Sachsen muß fallen

Von PETER BARTELS | Das Urteil kommt mit der Vollstreckung: „Sie haben gegen die Gemeinschaftsregeln verstoßen … Sie sind für 30 Tage gesperrt … Niemand kann das hier lesen …“ Danach ist man ZOMBIE, lebender Toter; die FREUNDE können schreiben … man kann ihnen nicht mehr antworten. Gestern lag BILD-Django auf dem Block, heute die SPIEGEL-Legende Matthias Matussek. Rübe ab!! Es ist Wahlkampf. Olympus has fallen. Jetzt auch „Kleinbonum“ Sachsen …

Die Unterwerfung kommt wieder von einer Diktatur. Diesmal nicht von einer „proletarischen Diktatur der Arbeiterklasse“, diesmal von der „demokratischen Diktatur der Herrscherklasse“. Und weil sie diesmal richtig, nicht irgendwie „gewählt“ wurde, unterwerfen sich auch fast alle in vorauseilendem Gehorsam: Ruhe war schon zu Kaisers Zeiten die erste Bürgerpflicht.

Nicht erst seit Hitler, Honecker und Houellebecq. Und hätte es das Internet bei den braunen oder den roten Sozialisten schon gegeben – die Nazis würden immer noch marschieren … Die SED immer noch regieren. Laut nach aussen, lautlos nach innen.

Nie wären der plärrende Joseph Goebbels, der geifernde Karl Eduard von Schnitzler überflüssiger gewesen. Leni Riefenstahl, Anja Reschke hätten gereicht. Der Rest? Greta und Rackete! Und DIE Deutschen hätten die Bomben auf Engelland ebenso gefeiert, wie heute die Brexsäcke in England gehaßt. Natürlich nicht alle Deutschen … Auch bei Adolf und Erich waren die meisten ja nur „Mitläufer“. Hinterher natürlich auch die SS, alle eben. Bis sie in Argentinien abgetaucht oder entnazifiziert waren… Nach der Mauer in die Kapitalisten-Rente entsorgt oder im Bundestag waren. Um dort endgültig zu kapieren: Der Westen ist fett, faul und reif für Insel und Übernahme. Die fand und findet denn auch längst statt:

Maulkorb, Knebel, Knast

  • „Radio Belgrad“ dudelt von HR 3 bis WDR 2 und NDR 3 nicht nur das Wetter schöner, sondern auch die neue bunte Welt lieb und gar nicht teuer …
  • ARD 1 und ZDF 2 reparieren Gott und die Geschichte, verwuscheln und veredeln den vermummten Ku Klux Klan von Antifa bis  Zecke  zum Retter gegen Rechts …
  • Politibüro phoenix gibt täglich für den Rest der hechelnde Medien-Meute die neueste Sprachregelung aus, setzt zu den gewünschten Themen gleich die Akzente; die rotgrüne Schere von Gender-Berlin bis Presserat München sicherheitshalber im geraunten OFF…
  • Untersuchungsausschüsse von Hart aber quer bis zur Roten ZDF-Nonne, blassen ARD-Topfblume oder zur welken Will-fährigkeit legen jeden auf die Streckbank, der nicht gleich auf den GRÜNEN, wenigstens roten Bäumen ist …

Und die Meinungs-Forscher, die heute nicht mal mehr Auguren, nur noch Macher sind, liefern zu jeder neuen Situation die Befindlichkeit der Mehrheit „passend“ innerhalb der Toleranz-Grenze. Worauf sich dann natürlich verstärkend und ermunternd Medien- und Polit-Meute zur angeblich gewünschten GRÜ-Ko beruft; was nicht ganz paßt, wie in Bremen, wird mit SED-Mörtel passend gelinkt …. Mehrheit? Gesunder Menschenverstand? Maulkorb. Knebel. Knast! … Wie grinste Honecker beim Abflug nach Chile doch so schön höhnisch: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!“ … Der sterbende, rote Diktator hat recht behalten. Jedenfalls bis jetzt …

Eine Handvoll Freie Federn

Denn noch träumt eine Handvoll Freie Federn weiter von Freiheit. Des Wortes. Der Meinung. Der Gesellschaft. Sie wollen einfach weiter freie Deutsche bleiben. Obwohl Merkel und Meute längst Millionen Araber und Afrikaner „alternativlos“ zu Lande, zu Wasser und durch die Luft ins Land schleusen … Diese letzten deutschen Quixotes rollen den Felsen der Fakten wie Sisyphus immer wieder den Berg hoch. Mal hilft ein längst deutscher Türke namens Akif Pirincci kraftvoll und deftig wie einst Pater Leppich. Mal ein ebenso längst deutscher Libanese namens Imad Karim energisch und leidenschaftlich wie Savonarola.

Und natürlich rollen auch noch genetische Germanen mit: Da ist der wortgewaltige Jürgen Elsässer in seinem COMPACT … der kluge Matthias Matussek in der NEUE ZÜRCHER ZEITUNG … der fatalistische Hans-Hermann Tiedje im €URO … der weise Henryk M.Broder auf seiner ACHSE DES GUTEN.

Und – natürlich – sind da noch die neuen Massenblätter, seit BILD sich zum Sterben niedergelegt, Millionen Leser verjagt hat: PI-NEWS und JOUWATCH. Von der restlichen Resistance im Netz ganz zu schweigen …

Sie sind überall. Verschwindet einer dieser Partisanen lautlos in Dunkel- und Schweige-Zelle im Facebook-Knast, wie gerade BILD-Django und SPIEGEL-Matussek, schneiden sich Bruder oder Schwester durch den Stacheldraht von „Gulag Deutschland“, tragen sie die Freiheits-Fackel weiter. Denn sie wissen, warum ihrer Brüder und Schwestern zum Schweigen gebracht wurden: Im Herbst sind Wahlen in Sachsen,Thüringen und Brandenburg. Und da droht der Macht überall „Kleinbonum“… Den Westen haben sie ja längst in rotgrüner Hand, wie einst die Römer ganz Gallien unter ihren Eisensohlen.

Was der schwarz-rot-grüne Marx natürlich bis ins Mark fürchtet: Auch das kleine gallische Dorf im Osten hat seinen Asterix, Obelix, Majestix, Miraculix. Methusalix von der AfD hin oder her …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (hier bestellen!) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




Das deutsche Matriarchat

Von WOLFGANG HÜBNER | Da sitzen sie nun gemeinsam auf drei Stühlen im Berliner Schloss Bellevue: Höchst zufrieden wirken sie auf dem Bild, wahrscheinlich sind sie auch etwas schadenfroh. Denn sie haben jeweils ihr Ziel erreicht, allen Anfeindungen zum Trotz, dazu pflastern zahlreiche weitere politische Männerleichen ihren Weg: Angela Merkel, sie ist und bleibt Kanzlerin, vielleicht bald auf Lebenszeit; Ursula von der Leyen (vdL), ihres lästigen Ministeramt ledig und ab sofort das stahlblonde Gesicht der EU; Annegret Kamp-Karrenbauer (AKK), sie  verteidigt nicht länger nur die CDU und sich, sondern ganz Deutschland.

Merkel hatte zweifellos einen wirklich erfreulichen 65. Geburtstag: Sie konnte ihre gefährdetste Ministerin auf maximal nützliche Weise entsorgen. Und einmal mehr steht ihr selbstmörderisch veranlagter Koalitionspartner SPD als Depp der Nation da, mit dem sie machen kann, was sie will. Dazu hat sie noch schnell ihre als Parteivorsitzende bereits strauchelnde Favoritin AKK mit der vdL-Ruine Bundeswehr versorgt – Ministerbezüge, zähneknirschend stramm stehende Offiziere und auch jede Menge Afghanistan/Mali-Trips inklusive.

Ihre Vorgängerin vdL hat im EU-Scheinparlament erfolgreich alle möglichen Versprechungen gemacht, die deutsche Steuerzahler demnächst werden begleichen müssen. Da lässt es sich gut lachen im Berliner Schloss: Denn die Dame aus altem EU-Adel kann nun endlich deutsche Interessen noch radikaler hinter sich lassen als bei der Herunterwirtschaftung und Zeitgeistunterwerfung der beklagenswerten Bundeswehr.

Letzteres wird vdL allerdings nicht daran hindern, gegenüber Russland deutlich schärfere Töne als ihr dauerküssender Vorgänger anzuschlagen.

Frauen an der Macht, gedacht sei an Russlands Katharina die Große oder Großbritanniens „Eiserne Lady“ Margret Thatcher, sind kein Problem, sondern in manchen Fällen die beste Lösung. Wenn sich jedoch, wie in Deutschland, aber auch anderen westlichen Ländern, Entwicklungen zu einer matriarchalisch dominierten Politik abzeichnen, zu der übrigens auch die schwedische Greta oder die freche „Kapitänin“ gehören, dann läuft etwas ebenso falsch wie in deutschen Grundschulen. Denn dort gibt es unter den Lehrkräften eine riesige Dominanz der Frauen.

Es ist jedoch für Kinder wie Staaten wichtig, dass auch das männliche Element, die männliche Seite des Menschen prägend wirkt.

Dieses Argument  werden die Gender-Ideologen natürlich als reaktionär und verachtenswert bezeichnen, doch deren Gejammer kann vernachlässigt werden. Richtig ist vielmehr, dass allzu durchfeminisierte Gesellschaften und Nationen einen besonders schweren Stand haben werden gegenüber Gesellschaften und Staaten, in denen das männliche Element, zu dem durchaus auch eine gewisse Aggressivität zählt, weiterhin Bedeutung besitzt oder sogar dominiert.

Tatsache ist nun einmal: Die reale Welt ist immer noch voller Gesellschaften und Staaten, in denen das der Fall ist. Das politische Matriarchat, das im in vielerlei Beziehung unsicheren Deutschland in dem Foto von den drei triumphierenden Frauen so schön versinnbildlicht wird, zeugt nicht unbedingt von der Stärke der Frauen, jedoch gewiss von der Schwäche der Männer und des männlichen Elements. Ob das gut gehen wird, wenn die internationalen Herausforderungen größer und die Masse der Wirtschaftsflüchtlinge, fast alles junge kräftige Männer, noch aggressiver wird, darf zumindest bezweifelt werden.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Gesundheit oder Gleichheit?

Von DR. MARCUS FRANZ | Seit der US-amerikanische Genetiker und Harvard-Professor Richard Lewontin im Jahre 1972 eine Studie publizierte, in der er feststellte, dass der Unterschied zwischen den Menschen ein und derselben (damals noch so genannten) Rasse statistisch größer sein kann als der genetische Unterschied zwischen den Rassen an sich, geriet der Begriff „Rasse“ ins schiefe Licht. Die „Rasse“ galt bald als wissenschaftlich obsolet und man vertrat ab dann in der Scientific Community überwiegend die Auffassung, dass es keine wesentlichen bzw. keine wirksamen oder beachtenswerten genetischen Unterschiede zwischen den großen Menschengruppen gäbe.

Biologen und Genetiker, die etwas auf sich hielten, vermieden fortan den Begriff „Rasse“ und ersetzten ihn, wenn man schon von den für jedermann erkenntlichen Unterschieden der verschiedenen Bevölkerungen dieser Welt reden musste (wie etwa die Hautfarbe), durch unverfängliche Worte wie „Ethnie“ oder „Population“.

Der Einfluss auf die Gesellschaft

Die De facto-Abschaffung des biologischen Begriffes „Rasse“ machte natürlich auch vor Gesellschaft und Politik nicht halt. Sämtliche Gleichheits-Ideologen hatten infolge der genetischen Studien Lewontins und seiner vielen, dieselbe Meinung vertretenden Kollegen nun Daten in der Hand, die sie all jenen vor die Nase halten konnten, die der Ansicht waren, dass vererbliche Merkmale grundsätzlich für die Entwicklung von unterschiedlichen Menschentypen und -eigenschaften zumindest mitverantwortlich sein könnten.

Eine neue Orthodoxie

Mit den damals neuen biomathematisch-genetischen Erkenntnissen war auch eine neue Orthodoxie entstanden. Der Kampf gegen den Rassismus schien gewonnen, denn man wollte nach dem gigantischen Unheil, das rassistische Theorien über unsere Welt gebracht haben, zu Recht auch die Wissenschaft als Verbündete im Kampf gegen nicht bewiesene Rassentheorien aller Art gewinnen. Nach Lewontins Arbeiten und diversen Folgestudien gab es 1995 auch eine UNESCO-Erklärung, in der die Rassentheorie grundsätzlich und einhellig von namhaften Wissenschaftlern als überholt und als wissenschaftlich nicht mehr haltbar bezeichnet wurde.

Jede Orthodoxie hat aber auch Nachteile: Es war infolge dieser sowohl weltanschaulich wie auch in der Wissenschaft verankerten streng ausgerichteten orthodoxen Denke über Jahrzehnte nicht sehr attraktiv, weitere Studien über Vererbungslehre und Populations-Genetik durchzuführen, wenn sie die Erforschung der Unterschiede zwischen den Menschen zum Ziel hatte – man war damit nämlich auch als völlig unverdächtiger Wissenschaftler sofort auf sehr dünnem Eis. Die Forschungen erfolgten daher eher im stillen Kämmerlein.

Politische Korrektheit schadet

Wie wir heute hinlänglich wissen, entsteht aus jeder noch so gut gemeinten politischen Korrektheit auch ein massiv negativer Effekt: Die im Namen der Humanität und der Gleichheit der Menschen propagierte ideologische Überlagerung der Wissenschaft ist kein guter Nährboden für dieselbe. In der Biologie und und der Medizin reicht(e) der starke Arm der politischen Korrektheit bis in die Labors der Genetiker.

Und doch – die Wissenschaft bleibt nicht stehen. Die rasant immer besser und ausgefeilter werdenden gentechnischen Methoden, die Entschlüsselung des menschlichen Genoms und der Vormarsch der Genforschung in der Medizin bildeten mächtige Triebfedern für die moderne Genetik. In der Medizin ist schon länger klar, dass in der Erforschung der Gene und ihrer Codes die Zukunft der Heilkunde liegen wird. Für bessere und maßgeschneiderte Therapien braucht die Medizin daher so viele genetische Daten wie möglich und logischerweise müssen wir auch wissen, ob es beim Einzelnen bzw. bei und zwischen den Geschlechtern, Ethnien und Bevölkerungsgruppen genetisch bedingte Unterschiede bei Krankheitsrisiken oder bei der jeweiligen Symptomatik gibt und insbesondere müssen wir erforschen, ob und wie genetisch verursachte unterschiedliche Wirkungen von Medikamenten vorkommen und was mit den Patienten dann geschieht.

Frauenmedizin als Vorreiter

Die Frauen haben das schon früh erkannt: Es gibt längst eine spezifische Frauenmedizin, weil Frauen eben genetisch anders ausgestattet sind als Männer und bei etlichen Krankheiten andere Symptome zeigen und weil sie andere Krankheiten entwickeln als Männer und weil sie auch definitiv anders auf gewisse Medikamente ansprechen. Aus dem genetisch bedingten Unterschied der Geschlechter, den die Gleichheits-Ideologen ständig und überall einebnen wollen, ist erst die Erkenntnis erwachsen, dass Frauen eine andere Medizin als die Männer benötigen.

Hätte man dem allseits propagierten Gleichheitsideal gefrönt und wären die Frauen nicht so intelligent gewesen, in der Medizin zu Recht auf dem Unterschied zwischen Mann und Frau zu beharren, hätte dies fatale Folgen für die Frauengesundheit gehabt. Der Unterschied ist z.B. gerade bei lebensbedrohlichen Herzerkrankungen ganz eklatant und es gibt mittlerweile für Männer und Frauen unterschiedliche Leitlinien bei bestimmten Behandlungen – so etwa beim Herzinfarkt.

Andere Ethnie, andere Therapie

Ähnliches gilt für den Unterschied zwischen den Populationen. Ein Durchbruch bei der Feststellung der ganz offensichtlich ethnisch bzw. genetisch bedingten Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen gelang vor einiger Zeit in den USA: Dort wurde im Rahmen von Blutdruckstudien festgestellt, dass Afroamerikaner auf eine sehr häufig verordnete Medikamentengruppe namens ACE-Hemmer deutlich schlechter ansprechen als Weiße. Das führte dazu, dass in den USA eine epochale Neuerung passierte. Die bekannt strenge amerikanische Arzneimittelbehörde FDA genehmigte nämlich daraufhin die Zulassung eines speziellen Bludruckmedikaments, das ausschließlich für Schwarze auf den Markt gebracht werden durfte. Ob der eingangs erwähnte egalitär denkende Genetiker Lewontin dazu einen Kommentar abgegeben hat, ist nicht bekannt.

Neues Denken ist gefragt

PI-NEWS-Buchempfehlung!

Ein anderer Harvard-Professor hat sich dafür in die Höhle der politisch korrekten Löwen gewagt und vor kurzem zwar sehr vorsichtig, aber doch die bisherige orthodoxe und egalitäre biologische Lehre Lewontin’scher Prägung in Frage gestellt: David Reich, Spezialist für historische DNA-Forschung, vertritt die Ansicht, dass wir aufgrund des heute vorliegenden Datenmaterials und angesichts des Wissens über die DNA und ihrer populationsbezogenen Unterschiede einen beachtlichen Teil der seit fünf Jahrzehnten geltenden gleichmacherischen biologischen Sichtweise revidieren müssen.
 
Der Harvard-Forscher Reich hat die auf umfangreichen wissenschaftlichen Daten seines Instituts beruhende Erkenntnis gewonnen, dass (je nach Ethnie und Geografie) bei den verschiedenen Populationen sehr wohl divergierende und wirkmächtige genetische Faktoren existieren, die möglicherweise nicht nur gesundheitsbezogene Effekte, sondern auch kulturhistorische Entwicklungen erklären könnten. David Reich hat seine Resultate in einem auch für Laien gut lesbaren und empfehlenswerten Buch zusammengefasst und 2018 unter dem Titel „Who we are and how we got here“ publiziert.

Professor Reich hat dafür erwartungsgemäß zunächst einmal einen Shitstorm orkanartigen Ausmaßes über sich ergehen lassen müssen. Dutzende amerikanische Genetiker, Gender-Forscher, Juristen, Mediziner, Soziologen und Anthropologen sind über den Mann hergefallen, um ihn zurechtzuweisen und ihm zu erklären, dass er gefälligst politisch korrekte Wissenschaft zu machen habe. Anders gesagt: Reich wurde von wissenschaftlich tätigen Leuten, die ihre Ideologie über ihre Wissenschaft stellen(!), allen Ernstes dafür kritisiert, nachweisbare Fakten publiziert zu haben. Der vielsagende Titel des offenen Briefes der politkorrekten Kritiker lautete „How not to talk about ‚Race‘ and Genetics“ (veröffentlicht in der New York Times).

Zweifellos heikel

Man kann natürlich der Ansicht sein, dass diese Art der Gen-Forschung gefährliches Terrain ist, aus dem sich für den Rassismus neue Argumente gewinnen lassen. Und diese Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Auf der anderen Seite wäre es ein Skandalon riesigen Ausmaßes, das medizinische Potenzial, das aus diesen neuen genetischen Daten herauszuholen ist, nicht zu heben. Und, notabene, wir stehen hier erst am Beginn einer neuen Forschungsrichtung.

Aus gesellschaftspolitischer und ethischer Sicht führt kein Weg daran vorbei: Wir werden einen neuen Umgang mit den nachweislichen Unterschieden zwischen den Menschen und den Ethnien finden müssen, ohne in alte und gefährliche Denkmuster zu verfallen. Dafür ist es zunächst notwendig, die offensichtlich Wissenschaft und Fortschritt behindernden ideologischen Scheuklappen des Gleichheits-Dogmas abzuwerfen und sich der normativen Kraft des Faktischen zu stellen.


(Dr. Marcus Franz ist praktizierender Internist in Wien und schreibt auf dem Blog thedailyfranz.at)




Wir retten mal wieder… Afrika!

Von PETER BARTELS | Der “Spiegel” macht eine deutsche “Kapitänin” zur Greta des Mittelmeers… BILD prügelt Italiens Matteo Salvini zum “Radikalminister”… Adelt den CDU-Schwätzer David McAllister zum Knigge für Minister-Etikette… Heiligt einen SPD-Nobody namens Michael Roth zum Retter der “Menschlichkeit”: Merkels Meute rettet mal wieder Afrika. Und Michel zahlt. Wie immer…

Es geht wieder mal wieder um “Flüchtlinge”, die angeblich auf dem Mittelmeer „grausam“ ertrinken. Weil sie vor “Krieg” und “Folter” ins gelobte Land Germoney wollten. BILD flennt:

Nachdem Italien seine Häfen gesperrt hatte, lässt nun Malta das private Seenotrettungs-Schiff „Alan Kurdi“ anlegen. An Bord: 65 Migranten, gerettet aus einem Schlauchboot vor Libyen… Die 41 Menschen an Bord des italienischen Rettungsschiffes „Alex“ gingen hingegen in Lampedusa an Land – trotz Verbot von Innenminister Matteo Salvini… Das Gezerre um gerettete Migranten und Flüchtlinge geht weiter. Wem nutzt das?

Dann listet das Blatt semantisch auf: Die maltesische Marine hatte weitere 58 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet. Ein Großteil der Geretteten soll auf die EU-Staaten verteilt werden.Und weiß doch ganz genau, dass schon die Begriffe “gerettet” und “Geretteten” verlogen sind. Wie KEWIL für PI-NEWS schreibt: ”Dabei wird jeweils fünf Meter vor der libyschen Küste von den Menschenhändlern in voller Absicht… ein Schwung kleiner Kinder und Kranker übernommen, um auf die Tränendrüse zu drücken.”

Und Tausende mit dem Fleugzeug…

Ob 5 Meter oder 500 Meter oder 5 Kilometer – zum “rettenden Ufer” Libyens wäre es in jedem Fall dramatisch näher als zum 1111 Kilometer entfernten Lampedusa in Italien. Oder die 1101 Kilometer nach Malta durchs  “sturmgepeitschte”  Mittelmeer. Und wenn man die schwarzen Männer aus Afrika in der Tagesschau auf Deck gähnend rumliegen sieht… Wie sie ganz zufällig ihr Gesicht bedecken oder wegdrehen, wenn ihnen die Kamera zu nahe kommt… Dann weiß man, welche Art von „Ingenieuren“ und „Facharbeitern“ (Kai Diekmann einst in BILD) da zum hunderttausendsten Mal auf Europa zudöst…

Aber der deutsche CSU-Innenminister Horst Drehofer (70) geruht „mitteilen“ zu lassen: „Auf Bitten von Malta sollen 94 Personen in andere Mitgliedstaaten verteilt werden. Im Geiste der europäischen Solidarität habe ich angeboten, dass wir uns hieran mit bis zu 40 Personen beteiligen“; natürlich kein Wort von den Tausenden, die er Nacht für Nacht lautlos einfliegen lässt.

Gehts noch verlogener? Im „Geiste der europäischen Solidarität“? Welcher? Polens? Ungarns? Österreichs? Frankreichs? Italiens? Allein in Italien sind 59 Prozent der Menschen gegen die Invasion der Beute-Macher aus Afrika. Aber was macht BILD? Das sterbende Blatt (heute weniger als eine Million, gestern mehr als fünf Millionen) ernennt Italiens Matteo Salvini zum „Radikal-Minister“. Und ausgerechnet Horst Drehhofer, der von Merkel längst zum Teppichvorleger Erniedrigte, bittet „eindringlich“, seine (Salvinis) Haltung zu überdenken. Der twittert (BILD: „brüstet sich“) zur Erleichterung der Italiener: „Die Bundesregierung bittet mich, italienische Häfen für die Schiffe zu öffnen? Absolut nicht.“ Und der verantwortungsvolle Itaker muss sich von der  längst verblödeten BILD vorhalten lassen: „Als starker Mann nutzt (er) seine Macht (Italiens) Häfen zu sperren, möglichst alle Migranten fernzuhalten… Ja, Salvini führt die Europäische Union und die Bundesregierung (sogar richtig) vor“. Und dann kommt BILD zum eigentlich Punkt:

Natürlich die AfD…

Davon könnte in Deutschland die AfD profitieren: Das Flüchtlingsthema mobilisiert berechenbar die AfD-Anhänger, die Salvinis harte Haltung gut finden. Dessen Partei „Lega“ sitzt im neuen Europa-Parlament mit der AfD in einer Fraktion.

Das Blatt greift zum verlogensten aller Knüppel, zur Moral-Keule, schnapptatmet: „Sogar Europa-Staatsminister, Michael Roth (SPD) kritisiert: „Menschlichkeit ist unverhandelbar.“ Salvinis Kurs „sollte im EU-Ministerrat für Innen und Justiz besprochen werden“. Und gräbt auch noch einen längst verblichen geglaubten Europa-Parlamentarier namens David McAllister (CDU) aus der Gruft, bläst ihm den Odem eines Knigge in die Nase: „Die Wortwahl ist eines Innenministers unwürdig. Das wird ganz sicher zu Debatten im EU-Parlament führen.“

Der alte Freiherr wird kniggegerecht ein Purzelbaum im Jenseits schlagen vor Begeisterung, McAllister sich beim Nachtisch in Brüssel einen extra Pudding auf unsere aller Kosten servieren lassen… Zum Glück gibt’s noch Politiker mit Chesterons/Matusseks gesundem Menschenverstand. So sagte Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz in der WamS: Nur wenn Europa sicherstelle, dass jeder, der sich illegal auf den Weg macht, zurückgebracht wird in sein Herkunftsland oder in ein Transitland, werde das Ertrinken im Mittelmeer enden.

Die brutale Wahrheit…

Ob Carola Rackete, die der ebenfalls sterbende „Spiegel“ zum „Captain Europe“ titelt (sogar ohne Gender-Gurren „Kapitänin“), irgendein Seelenfänger „Alex“ oder „Alan Kurdi“, politische oder kirchliche „Hilfsorganisationen“ – sie alle werden von einem vergreisten Milliardär namens Soros bezahlt … Am allermeisten kassieren natürlich die sogenannten Schlepper: Über 30 Milliarden Euro im Jahr!!  Die Migranten-Industrie blüht, die deutschen „Michels“ müssen bald Pfandflaschen sammeln. Das Magazin „BILD-Politik“ staunt:

Die Deutsche Bank will 18.000 feuern… VW 7000… Ford  5400… Bayer 4500… BASF 3000… Postbank 750… Opel 600… Wörtlich: „Nach der jüngsten Hochrechnung der Bundesagentur für April bezogen 43.900 Personen Kurzarbeitergeld. Ein Jahr zuvor waren es gut 30.000 weniger…“


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.