Assoziationen eines grünen Bundesvorsitzenden

Robert Habeck: „Es gibt kein Volk“

Robert Habeck, Bundesvorsitzender vom Bündnis 90/Die grünen Deutschlandhasser, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein schlug erst kürzlich, ganz im Sinne des deutschen Volkstodes vor, die Invasoren aller Herren Länder auf unsere Alten und Kranken loszulassen, um sie so dann als echte Fachkräfte hierbehalten zu können (PI-NEWS berichtete). In einem sogenannten Blitzinterview Mitte April, in dem er seine Assoziationen ihm vorgegebener Begriffe nennen sollte, fiel ihm zum Begriff „Volksverräter“ ein:

„Es gibt kein Volk und deswegen auch kein Verrat am Volk, sondern das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen und stigmatisieren.“

Der Begriff des „Volksverräters“ ist für Habeck ein „Nazibegriff“. Über den Begriff „Islam“ sinnierte er: „Spannungen, aber ein bunte Gesellschaft“.

Ob sich Herr Habeck im Falle einer zukünftigen Regierungsbeteiligung für eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft zum Beispiel für Türken einsetzt? Schließlich gibt es ja keine Völker, und die türkische Staatsbürgerschaft, wird neben der deutschen für diese seit manchmal bereits in der vierten Generation in Deutschland lebende Klientel nach dem Abstammungsprinzip (= völkisch) vergeben.

In diesem Zusammenhang sei auch nochmal an die Türkin (BRD- und türkischer Pass) Aydan Özoguz (SPD) mit radikalislamischem Familienhintergrund, damals Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, verwiesen, die dem deutschen Volk mitteilte: „Eine spezifisch deutsche Kultur ist jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar.“ Erinnert sei auch an die Abschaffung des Begriffes „zum Wohle des deutschen Volkes“ in der Eidesformel für Abgeordnete in Nordrhein-Westfalen, die ebenfalls durch die Grünen im Sommer 2016 erwirkt wurde. Der türkische Grünen-Funktionär Malik Karabulut darf das deutsche Volk ungestraft als „Köterrasse“ bezeichnen. Solche Politiker müssten in einer Demokratie (=Volksherrschaft) ein Fall für den Verfassungsschutz sein.

Eine unserer Assoziationen zur Partei Die Grünen wäre „hirntot“.




Özoguz verteidigt Heimaturlaub von „Flüchtlingen“

Von L.S.GABRIEL | „Es kann gewichtige Gründe geben, warum ein anerkannter Flüchtling für kurze Zeit in seine Heimat reisen will“, erklärte Aydan Özoguz (Foto), die Umvolkungsbeauftragte der Bundesregierung mit radikalislamischem Familienhintergrund kürzlich.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registriert seit einiger Zeit immer öfter, dass sogenannte „Flüchtlinge“ auf Kurzbesuch in jene Länder zurückreisen, aus denen sie angeblich fliehen mussten. Aussagekräftige Zahlen zu diesen ambivalent Flüchtigen gibt es aber nicht. Das fällt offenbar ebenso in die regimegewollte Verschleierungstaktik, wie eine akkurate Kriminalstatistik, in der die Umtriebe der Merkel-Gäste in gesondert angeführten Zahlen tatsächlich ersichtlich wären, dabei im Besonderen jene, die dem Mord- und Blutkult Islam zuzuschreiben sind

Asylstatus trotz Reise ins Fluchtland 

Dass Özoguz gleichzeitig davon spricht, es müsse sich dabei um „Ausnahmefälle“ handeln hängt die schiefe Optik nicht gerader. Denn wenn es eine „gute Begründung“ gäbe, wäre für das SPD-Islam-U-Boot alles gar nicht so fragwürdig.

Die Begründung ist vollkommen irrelevant! Es kann doch wohl niemals glaubwürdig sein, dass jemand angeblich unter schwierigsten Bedingungen nach Deutschland geflohen ist, weil er in seiner Heimat quasi schon den Strick um den Hals hatte, dann aber völlig furchtlos dahin zurückkehrt – warum auch immer.

Diese offensichtliche Veräppelung des Asylrechts ist aber einmal mehr nur deshalb möglich, weil die entsprechenden Gesetze des deutschen Versagerstaates dafür sorgen, dass eine Reise in das Ursprungsland der Flucht nicht automatisch zur Aberkennung des Schutzstatus führt. Laut BAMF untersteht auch diese Eventualität einer sogenannten Einzelfallprüfung.

Deutschland das Land der Einzelfälle und staatszersetzenden Gesetzgebung. Darüber lacht sich sogar der letzte Analphabet im afrikanischen Busch schief und erkennt seine Chance. Relativierer und Invasionsbeförderer wie Aydan Özoguz, sind dabei dann nur noch die Clowns, die die Manege zum Toben bringen.




Aydan Özoguz findet keine deutsche Kultur

Aydan Özoguz (SPD, Foto), die Integrationsbeauftragte unserer bunten Regierung, mit radikal islamischem Familienhintergrund sollte gemäß der Aufgabenstellung ihres Amtes eigentlich dafür sorgen, dass die hier ansässigen Ausländer sich integrieren und zwar nicht nur in unser Sozialsystem, sondern vor allem in unsere Gesellschaft, die geprägt ist von Brauchtum, Musik, Malerei, Schrifttum, Forschung in vielen Bereichen und nicht zuletzt von den weltweit als „deutsche Tugenden“ beschriebenen Eigenschaften, wie Ordnung, Fleiß, Pünktlichkeit und Höflichkeit, die den Deutschen nicht von ungefähr zugeschrieben werden. All das fiel dem in Hamburg als Kind türkischer Einwanderer geborenen SPD-Islam-U-Boot noch nicht auf. Denn ihrer unbedeutenden Meinung nach, ist „eine spezifisch deutsche Kultur, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“.

(Von L.S.Gabriel)

Am Dienstag stellte die Initiative kulturelle Integration fünfzehn Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“ in Berlin vor. Özoguz ist eine der Initiatoren dieser bunten Unternehmung, und erklärte dazu anlässlich:

Über kulturelle Vielfalt durch Einwanderung und somit über unsere Einwanderungsgesellschaft wird immer wieder diskutiert und dabei auch heftig gestritten. Es geht um Fragen, die an den Kern unserer Gesellschaft gehen: Welche Werte, Normen und Regeln müssen für alle, egal welcher Herkunft, gelten? Welche gemeinsame Identität haben die Deutschen und was bedeutet Heimat in einer Einwanderungsgesellschaft?

Im Tagesspiegel durfte sie uns darüber aufklären, dass Deutschland und die Deutschen eben keine Kultur hätten, zumindest offenbar keine, die ihr bisher aufgefallen wäre. Wie auch, wenn man in einer islamisch orientierten Blase lebt:

Deutschland ist vielfältig und das ist manchen zu kompliziert. Im Wechsel der Jahreszeiten wird deshalb eine Leitkultur eingefordert, die für Ordnung und Orientierung sorgen soll. Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar. Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt. Globalisierung und Pluralisierung von Lebenswelten führen zu einer weiteren Vervielfältigung von Vielfalt. [Fehler wurden übernommen.]

Deutschland ist also „vielfältig“, nur deutsche Werte und Kultur gibt es in Deutschland nicht  Das bedeutet dann offenbar, dass nur die hier Einfallenden „Kultur“ hätten und Özoguz versteht ihre Aufgabe als Integrationsbeauftragte wohl darin, die schon länger hier lebenden Kulturlosen endlich zu bereichern und sie in die vielfältigen Kulturen anderer zu integrieren. Worin hätten die Deutschen sich da zu integrieren? Frauen schlagen, Köpfe abschneiden, rituelles Rudelvergewaltigen, alle Nichtmoslems schlachten oder Tiere verstümmeln?

Gut, dass die SPD sich gerade anschickt in der absoluten Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Bis dahin wäre es aber dennoch angenehm, würde die Islamisierungsbeauftragte der Bundesregierung einfach mal die Klappe halten, das regt auch Beatrix von Storch an:




Das deutsche Volk

Seit Höcke wissen wir, dass es verboten ist, sich positiv mit dem eigenen Land, mit den positiven Aspekten deutscher Geschichte, mit den überaus zahlreichen in Deutschland hervorgebrachten kulturellen Errungenschaften zu identifizieren. Sogar in der AfD gilt dies offenbar nun schon als „Nähe zum Nationalsozialismus„. Auf der einen Seite redet man uns ein, es gäbe “die Deutschen” nicht, die autochthonen Deutschen seien nur Bevölkerungsteile, “die schon länger hier leben”. Das deutsche Volk gibt es nicht.

(Von Selberdenker)

Dem folgend gibt es Bestrebungen, dem Souverän des deutschen Staates, der Gemeinschaft der deutschen Staatsbürger, vorerst auf kommunaler Ebene, die Souveränität zu entziehen, indem man einfach auch alle Ausländer wählen lässt. Für NRW bedeutet dies sehr konkret, dass Türken, auch ohne deutschen Pass, die Zusammensetzung eines deutschen Parlamentes mitbestimmen dürfen. Selbstverständlich auch der sehr hohe Anteil der Anhänger Erdogans darf dann in ihrem Sinne die Geschicke unseres Landes mitbestimmen. Aydan Özoguz (SPD), Angehörige einer türkischen Islamistenfamilie und „Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration“ unter Merkel, fordert dies mit der Begründung, „die Integration fördern“ zu wollen. Welch ein Witz angesichts der verfestigten Realität türkischer Parallelgesellschaften in Deutschland. Es lacht aber niemand. Selbstverständlich spekulieren SPD und GRÜNE hier auch auf zusätzliche türkische Wählerstimmen für sich – jedenfalls solange keine Islam- oder Türkenpartei in Deutschland zu ihrer Konkurrenz wird. Am Ende steht hier jedoch islamisch dominierte Okkupation, nicht Integration. Deutsche Souveränität wird negiert und somit aufgelöst.

Auf der anderen Seite werden “die Deutschen” – ausdrücklich nur die autochthonen Deutschen und eben nicht die „Migrationshintergründler“ mit deutschem Pass – über Generationen hinweg bequem in Sippenhaft für die NS-Zeit genommen. Hier gibt es das deutsche Volk dann plötzlich wieder! Zumutungen erträgt man nämlich leichter, wenn man sich exklusiv für schuldig hält. Deshalb ist es so wichtig, das geerbte Schuldgefühl am Leben zu halten. Wer das kritisiert, gehört „angebräunt“ und, mit dieser Legitimation, dann zügig beseitigt.

Wer ist eigentlich „schuldig“? Die siebzigjährige Rentnerin, die in deutschen Städten die Mülleimer nach Verwertbarem durchsucht, um ihre Rente aufzubessern und sich darüber wundert, dass irgendwelche Dahergelaufenen, meist gesunde junge Kerle aus Nordafrika, neuerdings feixend an jeder Ecke stehen, die vom deutschen Staat, wie selbstverständlich, rundum vollversorgt werden? Autochthone Alleinerziehende, die sich für ihr Hartz IV nackt machen müssen, Papierkrieg inklusive, die sich seit Jahresanfang 2017 über 2,- (in Worten: zwei) Euro Kindergelderhöhung freuen sollen, während für angeblich minderjährige dahergelaufene Kerle aus Irgendwo, ohne Pass, ohne ein einziges Stück Papier, in diesem Jahr problemlos vier Milliarden Euro, teils für individuelle pädagogische Vollbespaßung, locker gemacht werden? Dazu noch Nullzinsen auf der Bank. Das alles zu tolerieren, dazu braucht man schon einen dicken fetten Schuldkomplex, oder?

Also gibt es das deutsche Volk einerseits nicht, andererseits doch – wie es die Herrschenden eben gerade brauchen. Am Reichstag steht in großen Lettern: „DEM DEUTSCHEN VOLKE“. Es wird nicht wenige in diesen Reichstag Gelangte geben, die die Inschrift gerne ersetzen würden. Zum Beispiel mit: „DER BEVÖLKERUNG“. Noch liegt es an uns, das abzuwenden.

Um nicht „angebräunt“ zu werden: Lebendige Erinnerungskultur geht auch sehr gut ohne konservierten Schuldkult – sie wäre dann aber heilsam und kein Spaltungs- und Erpressungswerkzeug für die Herrschenden mehr.




Aydan Özoguz fordert Wahlrecht für Ausländer

Offensichtlich um die Islamisierung und den Austausch der Wählerschaft zu beschleunigen fordert die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (SPD, Foto) schon seit vielen Jahren, dass alle in Deutschland lebenden Ausländer, inklusive jener, die nicht aus EU-Ländern kommen, Wahlberechtigung erhalten (PI berichtete hier und hier). Nun bekommt sie Unterstützung seitens einer von ihr geleiteten Kommission, die im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ein Konzept zur Umformung Deutschlands in eine Einwanderungsgesellschaft erarbeitet hat. „Miteinander in Vielfalt“, titelt das Papier. Die 38-köpfige Kommission setzte sich selbstverständlich aus Vertretern von Migrantenverbänden, „religiösen Gemeinschaften“, sogenannten Islamwissenschaftlern und Vertretern der Linkspresse zusammen.

(Von L.S.Gabriel)

In vielen deutschen Städten sind die heute Minderjährigen mehrheitlich keine Deutschen. In Offenbach zum Beispiel haben mehr als 80 Prozent der Kleinkinder keine deutschen Wurzeln mehr.

Der zweite Vorsitzende dieser Islamisierungskommission, der linke Migrationsforscher Professor Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung doziert: „Ein gutes Zusammenleben kann nur gelingen, wenn alle am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben in Deutschland teilhaben können.“ Brücker will ebenso wie Özoguz nichts mehr als Deutschland endlich den Ausländern übergeben zu können. Uns das als Erfolgsmodell zu verkaufen ist sein Lebensinhalt. So biegt er für die Bertelsmann-Stiftung Statistiken so hin, dass am Ende dabei herauskommt, die unsere Sozialsysteme penetrierenden Eindringlinge spülten uns im Laufe ihres Daseins durchschnittlich Mehreinnahmen von deutlich über 14.000 Euro pro Kopf in die Sozialtöpfe. Außerdem seien die Plus-Deutschen „klar besser qualifiziert“ als die Einheimischen. „Migration ist mit Wohlfahrtsgewinnen verbunden“, so Brücker.

Die neue Wählerschaft soll aber nicht nur die gewünschten Politiker in die Ämter hieven, sie soll noch weit mehr Rechte erhalten, geht es nach der von Özoguz geleiteten Kommission. „Wir setzen jetzt mal ein Gegenbild. Man kann über Einwanderung auch ganz anders reden, erst recht in einer Gesellschaft, die Einwanderung richtig viel verdankt, etwa ihren Lebensstandard“, sagt Özoguz.

Die, „die schon länger hier leben“, hätten die Andersartigkeit der Neuwähler zu akzeptieren. Also dann wohl auch Frauenfeindlichkeit, Kinderschändungen, Konfliktlösungen mit Latten, Eisenstangen, Macheten und Messern, die Verdrängung all dessen was Deutschland bisher ausgemacht hat und Gewalt als Antwort auf alles, das den neuen Heiligen nicht schmeckt. Einwanderung müsse demnach zur Normalität werden in Deutschland. „Wir plädieren dafür, dass der Umgang damit selbstverständlich wird“, heißt es. Deutschland sei seit Langem ein Einwanderungsland, aber es müsse zu einer Einwanderungsgesellschaft werden.

Deshalb wird außerdem eine Absenkung der Mindestaufenthaltsdauer bei der Anspruchseinbürgerung und Möglichkeit zur doppelten Staatsbürgerschaft gefordert. Überhaupt müsse der Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft erleichtert werden. Auch Volksabstimmungen sollen von Ausländern künftig mitentschieden werden. Des Weiteren solle ein „nationaler Rat für Integration“ dafür sorgen, dass mehr Ausländer in Verwaltung und Medien mitentscheiden. „Interkulturelle Öffnung“ heißt dieser Konzeptvorschlag.

Da weiß man wohin die Reise 2017 gehen soll. Denn auch wenn Özoguz, das türkische Islam-U-Boot mit radikalislamischem Familienhintergrund bisher erfolglos war mit ihrer Forderung nach einem Ausländerwahlrecht, im Superwahljahr hat sie gute Chancen, dass ihre Träume vom Recht der Ausländer über Deutschland bestimmen zu können realisiert werden.

Die Kommission nennt ihr Werk „Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft“ und formuliert die „Demokratie durch Mischung stärken“ zu wollen – welch Absurdität. Mit Integration hat das freilich nichts zu tun, sondern es soll so eine eigene neue Gesetzgebung gegen die heimische Bevölkerung etabliert werden.

Wie PI aus gut informierten Kreisen erfuhr, bastelt die Groko gerade an einer massiven Änderung des Wahlgesetzes, die noch im Frühjahr rechtzeitig von der Bundesregierung durchgewunken werden soll. Künftig soll also gleich im Ausland, in der Türkei, in Afrika oder anderen Invasorenherkunftsländern entschieden werden, wer in Deutschland regiert und damit werden dann de facto auch unsere Gesetze in diesen Ländern gemacht, natürlich zum Wohle der neuen deutschen Bevölkerung.




Özoguz: Visafreiheit und Ausländerwahlrecht

oezoguzJPGDas türkische Islam-U-Boot, mit islamradikalem Verwandtschaftshintergrund Aydan Özoguz von der SPD (Foto) bekräftigt in einem Interview mit der WeLT ihre Forderung nach dem Doppelpass für alle Türken in Deutschland nicht nur für jene, die ab 1990 hier geboren und aufgewachsen sind, und die Visafreiheit wäre sowieso, unabhängig vom Deal mit Erdogan, endlich erstrebenswert. Also grenzenlose Einreise und ungeprüften Aufenthalt in Deutschland für alle Türken. Das träfe es sich auch sehr gut mit der Vorstellung der InvasionsMigrationsbeauftragten, nach der diese Menschen dann in Deutschland wählen und an Volksentscheiden mitwirken dürften. Das Kommunalwahlrecht für Ausländer wäre „ein kluger Schritt“, meint sie. Damit aber nicht genug türkischer Anmaßung. Laut Özoguz hat Deutschland nur einen Grund auf sich stolz zu sein: die „neuen Deutschen“.

(Von L.S.Gabriel)

Aydan Özoguz hat die Chuzpe, ausgerechnet der SPD eine „erfolgreiche Entwicklung Deutschlands in den letzten 70 Jahren“ zuzuordnen, die diese „deutlicher zeigen müsse“ und sie will ihrer islamaffinen und invasionsbefördernden Partei auch noch das Mäntelchen des Patriotismus umhängen. Patriotismus dürfe man nämlich nicht der „religionsfeindlichen“ AfD überlassen. Damit unterstellt sie nicht nur, dass die lebensumfassende Ideologie Islam eine „Religion“ sei, sondern noch viel mehr der AfD, sich auch gegen Christen, Juden und andere (echte) Religionen zu positionieren.

Die SPD könne stolz auf sich sein, denn: „Es gibt einen Stolz auf dieses Land, auf das, was wir erreicht haben – mit all der Einwanderung, die es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat“, so Özoguz weiter.

Dieses Bild Deutschlands der SPD-Türkin zusammengefasst: Dank der SPD haben wir jede Menge kultur- und wertefremde Menschen im Land – die „neuen Deutschen“ – und die sind es, denen wir es zu verdanken haben, endlich auf dieses Land stolz sein zu können. Davor scheint Deutschland nur 12 dunkle Jahre lang existiert zu haben, eine andere Geschichte, auf die wir stolz sein können, haben wir nicht. Und außer den (türkischen) Einwanderern (und der SPD) hat in Deutschland auch in den letzten 70 Jahren keiner etwas geleistet.

Das ist kein Patriotismus, das ist türkisch-islamischer Chauvinismus in Reinkultur. Und wenn die von der SPD durchgesetzte Doppelpass-Möglichkeit noch ausgedehnt wird, dazu das Ausländerwahlrecht kommt, wird der neue „Patriotismus“ endlich Özoguzs Vorstellungen entsprechen und Islam heißen.




Schleusen auf für den Islam in Hamburg (Teil 1)

Hamburger Rathaus und Minarette der Centrum-Moschee (Fotomontage)Islamverträge kurz vor der Ratifizierung. Dieser Beitrag ist ein wenig länger, aber es muss sein. Denn was in Hamburg geschieht, betrifft irgendwann ganz Deutschland. In Hamburg droht der Einstieg der Islamverbände in den Fahrstuhl zu der Endstation „Gleichstellung mit den christlichen Kirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechts“. Das wäre der größtmögliche Schaden. Andere Bundesländer werden, wenn es in der Hansestadt über die Bühne gegangen ist, dem „positiven Beispiel“ folgen.

(Von Islamkritik Hamburg)

Wir erhellen ein wenig die Zusammensetzung der Hamburger Islamlobby, benennen die ersten Schritte auf dem Weg der schleichenden Islamisierung und stellen einige Passagen des bereits unterzeichneten und vor der Ratifizierung stehenden Vertragswerks vor. In der Hansestadt droht nicht nur ein Verrat am christlich-jüdischen Fundament unserer säkularen und demokratischen Ordnung, sondern auch ein Verrat an den Interessen jener geborenen Muslime, die sich von ihrer Religion mehr oder weniger emanzipieren wollen.

Von der CDU auf den Weg gebracht

Bei einem Fastenbrechen in der Centrum-Moschee (das ist die mit den im Fußballmuster bemalten Minaretten in der Böckmannstraße beim Steindamm) hatte der einstige Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ole von Beust (CDU) sich so saupudelwohl gefühlt, dass er den Islamverbänden Verhandlungen über einen Staatsvertrag zusagte.

Laut Wikipedia ist die „Islamische Gemeinde Hamburg – Centrum-Moschee e.V.“ Gründungsmitglied des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. (BIG). Imam und Vorsitzender der Centrum-Moschee ist Ramazan Ucar. Er ist auch Landesvorsitzender der IGMG (=Milli Görüs)-Hamburg und Vorsitzender des BIG. Stellvertretender Vorsitzender ist Ahmet Yazici. Kurz: Dies ist eine Milli Görüs-Moschee, von Beust hat also einer unter dem Verdacht der Verfassungsfeindlichkeit stehenden Moscheevereinigung einen Staatsvertrag in Aussicht gestellt.

Die SPD vollendet das begonnene Werk

Von Beusts Nachfolger Christoph Ahlhaus (ebenfalls CDU) setzte die Verhandlungen wieder aus.  Doch nach den Neuwahlen 2011 nahm der Senat des Sozialdemokraten Olaf Scholz mit gesteigertem Wohlwollen, z.B. Streichung der Kröte „Bekenntnis zum Existenzrecht Israels“, die Verhandlungen bis zum nun erreichten Ergebnis wieder auf. Im Jahr 2013 wird die Bürgerschaft die Verträge ratifizieren. Daran kann kein Zweifel mehr bestehen. Bis zum 26.11.2012 war noch unklar, ob die oppositionelle CDU noch Veränderungen im Wortlaut durchsetzen oder gar geschlossen dagegen stimmen wird. An der Parteibasis grummelte es jedenfalls heftig. Der junge aus Russland stammende Abgeordnete Nikolaus Haufler hatte noch versucht, die Zustimmung davon abhängig zu machen, dass keine der Verfassungsfeindlichkeit verdächtigen Vertragspartner mehr dabei sind. Ein kompromisslerisches Gegenpapier von Dietrich Wersich setzte sich durch. So heißt es in einem Artikel des Hamburger Abendblatts vom 27.11.2012:

Im Landesvorstand votierten elf Christdemokraten für das Wersich-Papier – bei drei Enthaltungen ohne Gegenstimmen. „Ich finde gut, dass es jetzt eine klare Position von Fraktion und Landesvorstand in dieser Frage gibt“, sagte Parteichef Marcus Weinberg nach dem Treffen. – Wersich soll jetzt Verhandlungen mit den anderen Fraktionen über einen Entschließungsantrag der CDU für die Bürgerschaft aufnehmen. Darin fordert die Union ein klares Bekenntnis gegen das Tragen einer Burka im öffentlichen Dienst. Je nachdem, wie die Gespräche ausgehen, will die Fraktion dann über Zustimmung oder Ablehnung der Verträge entscheiden. Denkbar ist auch, dass die Abstimmung freigegeben wird. – Zuvor hatte Walter Scheuerl, parteiloses Mitglied der CDU-Fraktion, bereits erklärt, dass er in jedem Fall gegen die Annahme der Verträge stimmen werde. Walter Scheuerl – das war der Initiator des siegreichen Volksentscheids gegen die schwarz-grüne Schulreform – begründet seine Ablehnung so: „Die von Herrn Scholz unterzeichneten Verträge sind für die weltoffenen, modernen Muslime ohne jeden Nutzen.“

Der CDU werden wir also eventuell verdanken können, dass uns vielleicht möglicherweise unter gewissen Umständen die Ganzkörperverschleierung erspart bleibt, zum Kopftuch auch in allen staatlichen Institutionen wird sie ihr grünes Licht geben. Somit hat sich die CDU in die Mithaftung für das heraufziehende Unheil begeben und ihre Chance für einen Neuanfang dieser von Ole von Beust eingeschläferten Partei verspielt. Oder sollen wir auf einen Aufstand der Basis hoffen?

In kleinen Schritten

Die schrittweise Faschisierung von Staat und Gesellschaft – o  Verzeihung, das war jetzt der Jargon des einstigen KB Nord (Kommunistischer Bund, Trittin stammt aus dieser K-Gruppe, deren Mitglieder sich inzwischen bei den Linken und bei den Grünen befinden). Wir berichtigen also: Die schrittweise Islamisierung von Staat und Gesellschaft geht in Hamburg konsequent und ohne große öffentliche Debatte munter voran. Der Islam hat in dieser Stadt eine starke Lobby, die vor allem in den höheren Etagen der Gesellschaft agiert und auf Samtpfoten daher kommt, das gemeine Volk kriegt kaum etwas mit.

Islamophilie der Kirchen

Allen voran die geradezu masochistische Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland.  Eigentlich hat die Evangelisch-Lutherische Kirche eine starke rechtliche Position in Hamburg, sie verantwortet gemäß einem Staatsvertrag von 2006 den Religionsunterricht an den Schulen und hat das – nicht wahrgenommene – Recht auf bekenntnisorientierten Unterricht.  (Die Katholiken hatten im Gegenzug das Recht erhalten, eigene Schulen zu betreiben.) Sie können sich in ihrer Religionsdialogbesoffenheit aber gar nicht mehr einkriegen vor lauter Eifer, diese Monopolstellung zugunsten des geliebten monotheistischen Konkurrenten Islam freiwillig aufzugeben. Beauftragter für den interreligiösen Dialog ist Pastor Dr. Detlef Görrig. Nur vom Vorsitzenden der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß, hört man harsche Worte zu den Islamverträgen.

Kritik übte Rüß vor allem daran, dass der „Religionsunterricht für alle in evangelischer Verantwortung“ – so der offizielle Name des Hamburger Modells – künftig gemeinsam mit muslimischen und alevitischen staatlich examinierten Lehrern durchgeführt werden soll.

Die Katholische Kirche hat einen eigenen Islambeauftragten – den Leiter des Dominikanischen Instituts für christlich-islamische Geschichte des Erzbistums Hamburg Pater Richard Nennstiel, ein Mann mit langjährigem Istanbul-Aufenthalt – und hat nichts gegen eine Statuserhöhung des Islam einzuwenden, im Gegenteil. Vielleicht erhofft sie sich einen Nebennutzen; denn im Staatsvertrag der Katholiken befindet sich die Klausel, dass, wenn eine andere Religionsgemeinschaft einen vorteilhafteren Vertrag erreicht, ihr eigener Staatsvertrag automatisch um diesen Vorteil erweitert wird.

Hamburg – „Welthauptstadt des interreligiösen Dialogs“

Nach zehnjähriger Vorarbeit und auf den Weg gebracht von der einstigen rot-grünen  Koalition unter kräftigem Anschieben von Christa Goetsch (GAL = Grüne) hat Hamburg als erstes Bundesland an der Universität eine Akademie der Weltreligionen mit  einem Lehrstuhl für Islamische Theologie eingerichtet und sich das einiges kosten lassen.  Man feierte aus diesem Anlass Hamburg als die „Welthauptstadt des interreligiösen Dialogs“. Präsident ist der Pädagoge Prof. Dr. Wolfram Weiße. Und seit 2011 bekleidet die frischgebackene Professorin Katajun Amirpur dieses Amt, sie ist verheiratet mit dem mit Preisen überhäuften Schönsprecher des Islam Navid Kermani. Eine starke Fürsprecherin dieser Akademie war die Pädagogikprofessorin Dr. Ursula Neumann, die einstige Beauftragte des Senats für Migrationsfragen. Sie arbeitet bei der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen mit und ist überhaupt eine einflussreiche Person, die Weichspülung des Islam und der Integrationsprobleme betreffend. Als Doktormutter von Necla Kelek distanzierte sie sich einst von ihrem missratenen Zögling in einer Unterschriftenaktion. Frau Neumannn spricht sich für eine extrem liberale „Willkommenskultur“ auch gegenüber Asylbewerbern aus und giftet gern gegen Sarrazin.

IWB – die Schaltstelle

Eine Schaltstelle für die politische Arbeit zur „Förderung des Islam“ ist das der verfassungsfeindlichen Milli Görüs hörige IWB (Islamisches Wissenschafts- und Bildungsinstitut) in Hamburg-Harburg. Dieses im wesentlichen aus Dr. Ali-Özgür Özdil und seiner kopftuchtragenden „charmanten“ Schwester Özlem Nas bestehende Institut gibt sich ganz hanseatisch betont liberal. Es berät Schulen in Konfliktfällen, es lässt sich einladen, um den Islam zu erklären, das LI (Landesinstitut für Lehrerfortbildung) arbeitet mit dem IWB zusammen.

Das IWB hat sich ein beratendes Kuratorium mit nichtmuslimischen Persönlichkeiten zugelegt, denen allerdings laut Satzung abverlangt wird, sich für die „Förderung des Islam“ einzusetzen. Und so sitzen in diesem Gremium einträchtig und den Islam fördernd beieinander:

– der für den interreligiösen Dialog Beauftragte der Evangelischen Kirche Pastor Detlef Görrig,
– Pastor und zugleich Kuratoriumsvorsitzender Dr. Hans-Christoph Goßmann,
– die einstige Bildungssenatorin und ehemalige Zweite Bürgermeisterin Christa Goetschvon den Grünen/GAL,
– für die Jüdische Religionsgemeinschaft ein eher dekorativer Sammy Jossifoff,
– Prof. Wolfram Weiße von der Akademie der Weltreligionen der Hamburger Universität,
– Prof. Ursula Neumann, ebenfalls von der Universität,
– ein Architekt mit Sakralbaukenntnissen namens Joachim Reinig,
Aydan Özogüz, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD. Ihr Mann Michael Neumann ist Hamburgs Innensenator. Die Herren Özogüz vom Muslimmarkt sind ihre Brüder, sie teilt aber nicht deren Ansichten.
Rechtsanwalt Helmut Voigtland ,
– die Quartiersmanagerin von St. Georg, also eine in der Migrationsindustrie Beschäftigte, die zum besseren Verständnis aller mit allen das Türkischlernen empfiehlt, Helga Detjens,
– der aus Funk und Fernsehen bekannte Islamexperte und emeritierte Professor Udo Steinbach,
Folkert Doedens als ehemaliger Leiter des PTI Hamburg und Kiel (Pädagogisch-Thelogisches Institut der evangelischen Kirche),
– Prof. emer. Olaf Schumann, ein Religionswissenschaftler,
– der Arzt Mustafa Yoldas, er ist Vorsitzender der Schura Hamburg.

Auf öffentlichen Diskussionsveranstaltungen verschweigen sie gerne mal, dass sie im selben Milli-Görüs-Verein sitzen, und täuschen damit dem Publikum eine pluralistische Zusammensetzung des Podiums vor.

Senatsamt und Mitgliedschaft bei Milli Görüs – in Hamburg vereinbar

Dass Christa Goetsch als Senatorin praktisch im Dienste von Milli Görüs stand, wurde in der WELT einmal problematisiert, hatte aber keine Folgen. In Hamburg vollzieht sich die Islamisierung eben recht geräuschlos und unaufgeregt. Dabei sitzt hier mit der sogenannten Blauen Moschee an der Alster die wichtigste Institution des iranischen Mullahregimes in Europa. Auch die für den Handel mit dem Iran bedeutsame Europäisch-Iranische Handelsbank EIH  befindet sich in der Stadt der Pfeffersäcke.

Stiftungen wie die potente Körberstiftung sind auf Islamkurs und bearbeiten ihre bürgerliche Klientel. Frau Aydan Özogüz‚ Mitarbeit in dieser Stiftung ruht zur Zeit wegen ihrer politischen Arbeit als Mitglied des Bundestags und als stellvertretende SPD-Vorsitzende, aber ihr Einfluss ruht nicht.

Wovon keiner spricht und was kaum ein Hamburger weiß: Es gibt in Hamburg seit 2008 ein türkisches Gymnasium von der Fetullah-Gülen-Bewegung, das Alsterring-Gymnasium . Bei Wikipedia erfahren wir:

Nach Auskunft des Hamburger Senats vom 17. Oktober 2008 stellt es keine Verletzung des Sonderungsverbots dar, wenn langfristig nur Schülerinnen und Schüler mit türkischem Hintergrund auf das Gymnasium gingen.

Natürlich waren Senatsvertreter bei der feierlichen Einweihung anwesend. Fetullah-Gülen-Honoratioren und hanseatische Honoratioren sind ja gleichermaßen für eine hohe Bildung, nur dass die einen diese als Hebel zur Islamisierung betrachten und die anderen sich von ihr eine gelungene Integration erträumen. (Näheres zu Fetullah Gülen in der FAZ: hier. )

9/11-Attentäter hatten ihren Ruheraum in Hamburg

Und wir wollen nicht vergessen, dass in dieser zweitgrößten Stadt Deutschlands die Attentäter von 9/11 heranreifen konnten.

Alle ganz lieb

Die zeitgleichen Verträge mit den Aleviten – von den anderen Verbänden nicht als Moslems anerkannt – wollen wir mal außen vor lassen und uns auf den Vertrag mit den drei muslimischen Verbänden DITIB (vom türkischen Staat gelenkt), VIKZ (Verband islamischer Kulturzentren, sehr gläubig und Internate betreibend) und Schura, einem Dachverband von ca. 44 Moscheevereinen, beschäftigen. Die Gründung der Schura im Jahr 1999 war ein besonders gut gelungener Schachzug. Der, wie er sich selbst tituliert, „anatolische Hanseat“ und Kinderarzt und Spezialist für Sünnet (Beschneidung) Mustafa Yoldas ist als Milli-Görüs-Mann Chef dieses Zusammenschlusses verschiedener norddeutscher Moscheevereine, einschließlich des schiitischen, der die iranische Imam-Ali-Moschee an der Alster betreibt.  Im Interesse, dem Hamburger Staat einen höheren politischen und Rechtsstatus des Islam abzutrotzen, bleiben alle Zwistigkeiten unterm Deckel. Man gibt sich weltoffen, tolerant bis zur Unglaubwürdigkeit. Die Strategie zeigt Wirkung. Obwohl sowohl Milli Görüs als auch die iranische Moschee unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen, wird die Schura als würdiger Verhandlungs- und Vertragspartner anerkannt und aufgewertet. (Zum letzten antiisraelischen Al-Quds-Tag 2012 in Berlin stellte die Blaue Moschee einen Bus, was aber die verhandelnden Hanseaten von der SPD kaum irritierte. Die Schura hatte 2008 nach dem israelischen Einmarsch in Gaza in Windeseile eine 6000-köpfige Demonstration organisiert und in der Mönckebergstraße „Kindermörder Israel“ skandieren lassen, Norman Paech von den Linken hatte auf der Abschlusskundgebung gesprochen, die damals regierenden Schwarz-Grünen störte das alles nicht. Beim diesjährigen Gaza-Konflikt hielt sich die Schura weise zurück.)

Schlaglichter auf den Vertragstext

Einleitend heißt es:

Die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch den Senat, und der DITIB-Landesverband Hamburg e.V., vertreten durch seinen Vorstand, SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V., vertreten durch seinen Vorstand, und der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. [Anm.: auch VIKZ genannt], vertreten durch seinen Vorstand (im Folgenden als islamische Religionsgemeinschaften bezeichnet), schließen

– in dem Bewusstsein, dass die Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens einen bedeutenden Teil der Bevölkerung der Freien und Hansestadt Hamburg bilden und der Islam als ihr gelebter Glaube zu einem festen Bestandteil des religiösen Lebens geworden ist,

– in dem Wunsch, die Freiheit der Religionsausübung der Bürgerinnen und Bürger islamischen Glaubens als Teil einer pluralen und weltoffenen Gesellschaft zu bestätigen und zu bekräftigen,

– in der Überzeugung, dass Religion einen wertvollen Beitrag als Mittlerin zwischen unterschiedlichen Kulturen und Traditionen zu leisten vermag,

– in dem Wunsch, die Beteiligung der islamischen Religionsgemeinschaften am religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt anzuerkennen und zu unterstützen,

– mit dem Ziel, die Beziehungen zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den islamischen Religionsgemeinschaften partnerschaftlich weiterzuentwickeln, den folgenden Vertrag:

Es folgen einige Selbstverständlichkeiten. Interessant wird es bei

Artikel 2:

Gemeinsame Wertegrundlagen

(1) Die Freie und Hansestadt Hamburg und die islamischen Religionsgemeinschaften bekennen sich zu den gemeinsamen Wertegrundlagen der grundgesetzlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere zur Unantastbarkeit der Menschenwürde, der Geltung der Grundrechte, der Völkerverständigung und der Toleranz gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen sowie der freiheitlichen, rechtsstaatlichen und demokratischen Verfassung des Gemeinwesens. Sie sind sich einig in der Ächtung von Gewalt und Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Glauben oder religiöser oder politischer Anschauungen und werden gemeinsam dagegen eintreten.

Das heißt, ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz wird durch das Bekenntnis zu den „Wertegrundlagen“ des GG ersetzt, was der Interpretation und damit der Distanzierung Tür und Tor öffnet.

Aber hier hören wir die Nachtigall noch lauter trapsen:

Protokollerklärung zu Artikel 2 Absatz 2

Die Vertragsparteien teilen die Überzeugung, dass Frauen und Mädchen die Teilhaberechte weder aus religiösen Gründen von Dritten bestritten noch wegen eines ihrer eigenen religiösen Überzeugung entsprechenden Verhaltens vorenthalten werden dürfen. Dies schließt das Recht muslimischer Frauen und Mädchen ein, nicht wegen einer ihrer religiösen Überzeugung entsprechenden Bekleidung in ihrer Berufsausübung ungerechtfertigt beschränkt zu werden.

Es droht also das Kopftuch allüberall. Und da allgemein nur von religiöser Bekleidung die Rede ist, können auch Tschador und Burka nicht ausgeschlossen werden. Möglicherweise nicht schon heute, aber vielleicht morgen, die Weiche ist jedenfalls gestellt. Selbstverständlich betrifft das auch die islamkonforme Kleidung der Männer:  in den Schulen auf beiden Seiten des Pultes, auf Behörden, bei der Polizei. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

» Teil 2 folgt morgen

(Fotomontage oben: Hamburger Rathaus und Minarette der Centrum-Moschee)




Straußenfarm in Plessa sucht Halal-Schlachter

Straußenfarm in Plessa sucht Halal-SchlachterNicht uninteressant ist ein gelegentlicher Blick auf die Stellenseite des Muslimmarktes. Erfährt man dort doch manchmal aus erster Hand, welche Firmen sich aus dem europäischen Standard der Fleischerzeugung verabschiedet haben oder verabschieden wollen.

Aktuell sucht über diesen Weg die Straußenfarm der GESTRA GmbH im brandenburgischen Plessa einen „Fleischer für die Straußenschlachtung gemäß der Halal-Zertifizierung“ (ganz nebenbei bemerkt ein Arbeitsplatz, für den in diskriminierender Weise ein Christ nicht infrage kommt, da es dafür erforderlich ist, gläubiger Muslim zu sein).

Ob nach dem Abklingen der BSE-Hysterie die biodeutsche Nachfrage nach Straußenfleisch zu gering geworden ist – oder ob hier muslimische Investoren eine Rolle spielen – ist Spekulation.

In jedem Fall dürften sich die etwa 400 Tiere auf der 23 Hektar großen Farm 40 km nördlich von Dresden über die Islamisierung ihres Betriebs kaum freuen.

Wer sich nach dem Wohlergehen der Tiere erkundigen möchte, kann dies bei Ute Schwabe, der Geschäftsführerin, unter handrek-creative@gmx.de tun.

Update I: Nachdem sich die Zahl der Einträge im sechs Jahre alten Internet-Gästebuch der Gestra GmbH innerhalb von 24 Stunden durch aufgebrachte Kunden vervierfacht hat, wurde selbiges heute nachmittag (26.04.2011) vom Netz genommen.

Update II: Inzwischen wurde das Gästebuch der Firma Gestra GmbH wieder geöffnet. Immerhin blieb der größte Teil der kritischen Gästebuch-Einträge der letzten 24 Stunden erhalten. Es ist davon auszugehen, dass die fehlenden Postings lediglich beleidigender Natur waren. Dies spricht für die Kritikfähigkeit der Firma.

Gleichzeitig erfolgte ein Bekenntnis der Gestra GmbH zur Halal-Schlachtung, die sich – elektronische Betäubung inbegriffen – von der sonst im Betrieb üblichen Schlachtung nur durch den zwingenden Einsatz eines muslimischen Schlachters unterscheide. (Auf die Allah-Weihung der Tiere und die Ausrichtung des Schlachters nach Mekka wird dabei nicht bezug genommen.) Auch behauptet die Firma, sicher zu stellen, dass halal-geschlachtete Tiere stets für den Handel gekennzeichnet würden.

Ein schlüssiges Konzept, wie gewährleistet ist, dass Nicht-Muslimen KEIN derart geschlachtetes Fleisch – z.B. bei Überhängen – verkauft wird, bleibt die Firma bisher allerdings schuldig. Wem also unwohl bei dem Gedanken ist, Allah gewidmete Tiere zu verzehren, dem empfehlen wir, Produkte aus Betrieben mit halal-Schlachtung im Zweifel zu meiden.




Kristina Schröder tut was

Kristina SchröderBereits vorgestern schrieb Schalk Golodkowski einen Gastbeitrag über Kristina Schröder, der bei Erscheinen schon nicht mehr aktuell war. Frau Schröder hat den Kampf gegen den Linksextremismus nicht nur angekündigt, sondern bereits in Gesetzesform umgesetzt. Die Linken schäumen! Der Zentralrat der Muslime und der Zentralrat der Juden in Deutschland sind sich einig. Die Extremismusklausel muss weg.

(Gastbeitrag von Eternia)

Zur Not möchte Herr Kramer, der Generalsekretär des ZdJ, eine Verfassungsklage einreichen. Auch Gesine Schwan, SPD-Mitglied und einstige Bundespräsidentenkandidatin, sieht das neue Gesetz kritisch. Bei einem Auftritt zum Sächsischen Förderpreis für Demokratie mahnte sie: Die Demokratie dürfe nicht zum Überbau werden. Niemand solle zum Überwacher des anderen werden.

Aber worum geht es überhaupt? Wer staatliche Förderung im Kampf gegen Rechtsextremismus will, muss der Bundesregierung dokumentieren, dass er selbst auf dem Boden des Rechtsstaates steht. Vereine, die staatliche Förderungen beantragen, sollen bescheinigen, dass ihre Mitglieder keinerlei extremistischer Organisationen angehören.

Wo ist nun das Problem? Das Problem kennt der regelmäßige PI-Leser nur zu gut. Demonstrationen werden von linken Organisationen angemeldet. Eine Distanzierung zu extremistischen Gruppierungen wie der Roten Hilfe e.V. oder verschiedenen Antifa-Gruppen gibt es in der Regel nicht. Die Gewerkschaft Ver.di stellt die Ausrüstung. Linksextreme zünden Splitterbomben und werfen mit Steinen. Zumeist sind die Antifa-Mitglieder auch gleich noch bei einer der legitimen Organisationen Mitglied. Damit soll nun Schluss sein. Das passt den Linken nicht, wissen die nur all zu gut, wie die Organisationsstrukturen sind. Plötzlich ist die Demokratie in Gefahr, das Verfassungsgericht soll angerufen werden. Unsereins kann darüber nur lachen. Zumal es undenkbar wäre, dass eine von NPD-Funktionären gestartete Demokratiebewegung mit öffentlichen Geldern unterstützt würde. Da wir wissen, dass die Linken entscheiden, was rechtsextrem ist, erhalten in Deutschland bislang nur linke Organisationen Steuergelder.

Den jüngeren PI-Lesern sei bei Kristina Schöder noch gesagt, dass ihr von Seiten linker Extremisten wie dem Berliner Blogger Marcel Bartels (hier im Google-Cache) vorgeworfen wurde, sie sei rechtsextrem. So soll sie vor längerer Zeit die Seite PI-News auf ihrer Internetseite verlinkt haben. Das schreibt einer, der aus der SPD rausgeflogen ist und dem Muslimmarkt Interviews gibt. Die üblichen Verdächtigen eben.




NDR macht Werbung für Verfassungsfeinde

Yavuz Özoguz (r.) verweigert einer konsternierten Frau das Händeschütteln.In der NDR-Sendung “Hallo Niedersachsen” vom 30. Dezember (18 Uhr) wurde ab Minute 11:40 eine PR-Aktion für die islamistische Familie Özoguz durchgeführt, die dort als ganz “normale Bürger” dargestellt wurden. Yavuz Özoguz (Foto r.) ist der Betreiber der islamistischen Hassseite muslimmarkt.de, die vom Verfasssungsschutz beobachtet wird.

Im Verfassungsschutzbericht 2004 heißt es:

Der türkischstämmige Schiit Dr. Yavuz ÖZOGUZ ist Betreiber des Internet-Portals „Muslim-Markt“ (MM). In diesem Zusammenhang wurde er Anfang 2004 wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Staatsanwaltschaft und Beschuldigter legten Berufung ein.

Gegenstand des Verfahrens waren zwei über den MM zugängliche Artikel auf der Website „Palästina Spezial“. Dort waren Bilddokumente aus der NS-Zeit mit aktuellen Aufnahmen aus dem israelisch besetzten Westjordanland ohne Kommentierung kombiniert worden. Dies bewertete das Gericht als „feindselige Agitation“ gegen die Juden. Der zweite Anklagepunkt basierte auf der ausschnittsweisen Wiedergabe einer Rede des geistlichen Führers des Iran, Ali KHAMENEI, zur Authentizität des Holocaust. ÖZOGUZ ist in der Vergangenheit bereits häufiger mit islamistischen Äußerungen in Erscheinung getreten. Antizionistische und antiisraelische Propaganda werden über den MM seit längerer Zeit direkt oder indirekt verbreitet. So hieß es unter der Rubrik „Palästina-Spezial“ in einem Einladungstext: „Die Arbeiten richten sich ausschließlich gegen die Verantwortlichen des Zionismus und Pseudostaates Israel, der auf Unrecht aufgebaut ist“. Eine enge Bindung zum iranischen islamistischen Regierungssystem, repräsentiert durch Ayatollah KHAMENEI, offenbarten die Brüder Yavuz und Gürhan ÖZOGUZ im Juni in einem Interview mit den Aussagen: „eine wirkliche Verfassung, die hat nur der Gottesstaat allein“ und „Imam KHAMENEI weist uns an“. Auch die Internet-Aktivitäten von Yavuz ÖZOGUZ im MM sind damit im Zusammenhang zu sehen.

Auch der Spiegel befasste sich im Jahr 2008 mit den Özuguz-Brüdern und deren Morddrohung gegen den Orientalisten Hans-Peter Raddatz:

Offenbar hat der inzwischen verstorbene Revolutionsführer auch Yavuz Özuguz‘ Umgang mit Autoren geprägt, die er für Feinde des Islam hält – wie der Fall des Orientalisten Hans-Peter Raddatz zeigt.

Raddatz hält den Islam für gefährlich und expansiv und sieht ihn als eine strukturell gewalttätige Religion, in der eine mehr oder minder gerade Linie von Allah zum Terror führt. Das ist eine These, gegen die es viele Argumente gibt, theologische und historische.

Doch Yavuz Özoguz wollte gegen Raddatz offenbar mehr als nur argumentieren. In einer Diskussion über den Islamkritiker im Muslim-Markt-Forum hatte er den Teilnehmern im Spätsommer 2005 vorgeschlagen: „Lassen Sie uns folgendes Gebet beten: Wenn der Islam so ist, wie Raddatz es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen.“

Kurz danach fällten Unbekannte im Garten des Orientalisten einen Baum. Raddatz nannte den Özoguz-Vorschlag einen „geschickt in ein Gebet verpackten Mordaufruf“. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg holte bei drei Islamwissenschaftlern Gutachten ein und erhob im Frühjahr 2006 Anklage wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten – die Muslim-Markt-Betreiber hätten zumindest billigend in Kauf genommen, dass Raddatz durch Straftaten bis hin zum Mord geschädigt werden könne.

Alles Unsinn, verteidigte sich Yavuz Özoguz. Das Gebet sei kein Mordaufruf, sondern eine „Mubahala“, eine Art gegenseitige Verwünschung. Weil der Streit mit Raddatz auf Erden nicht zu lösen sei, solle eben Gott irgendwann den Fall entscheiden. Außerdem habe er nach der Baum-Attacke auf seiner Web-Seite klar Position bezogen: „Wer Raddatz etwas antut, schadet dem Islam.“

Im Gespräch mit Journalisten der „Zeit“ zeigten sich die Muslim-Brüder sogar ansatzweise reuig. „Ausdrücke wie Vernichtung oder Gottes Strafe können falsche Assoziationen wecken“, räumte Gürhan Özoguz damals ein. Sein Bruder Yavuz wird mit den Worten zitiert, „wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es nicht noch einmal machen“. Die Reporter rätselten: „Sind die Brüder zur Besinnung gekommen, oder reden sie nur deshalb so, um einer Strafe zu entgehen?“

Sicher ist: Yavuz Özoguz ging in Sachen Raddatz straffrei aus. Das Landgericht Oldenburg lehnte die Eröffnung des Hauptverfahrens ab – mit der Begründung, eine Verurteilung des Beschuldigten sei nicht wahrscheinlich, das Bundeskriminalamt (BKA) halte den Text lediglich für eine Verwünschungsformel, die in der arabisch-islamischen Kultur im Alltag weitverbreitet sei.

Doch das Taktieren im Fall Raddatz legt den Verdacht nahe, dass die zur Schau gestellte Einsicht bloß Fassade ist. Denn Hetzparolen werden offenbar nur dort zurückgenommen oder relativiert, wo rechtliche Konsequenzen drohen.

Das Video zur Sendung:

PI-Leser Rabe meint dazu:

Unglaublich! Ich habe mir die Sendung angeschaut! Und es gab bisher keinen Zuschauerprotest? Man stelle sich mal vor, mit der gleichen Wortwahl und im gleichen propagandistischen Stil hätte man über Hitler-Anhänger berichtet, ganz normale Leute, die… Das problematische Material wäre dann wohl “Mein Kampf” gewesen, aber man hätte eine nette Familie gezeigt, die rituelle Nazi-Handlungen vollzieht, auch statt den Ahmadinedschad-Bildern ein paar Hitler-Bilder, aber ansonsten sympathische Nazis, die sich im Ort Delmenhorst helfen und sogar einen Nachbarn, der kein Nazi ist, aber zu Besuch kommt. Außerdem, würde die nette Stimme der Kommentatorin verkünden, würden sie ja schließlich nicht unter Hitler leben, sondern in Deutschland (im Film hieß es Ahmadinedschad).

NDR-Kontakt

N3 – Hallo Niedersachsen
Landesfunkhaus Niedersachsen
Benningsen-Ufer 22
30045 Hannover
Tel.: 0511-9880
Fax: 0511-9881010
halloniedersachsen@ndr.de

(Spürnase: Antifaschist)




Köln: Judenhasser rufen zur Gegendemo auf

Köln: Judenhasser rufen zur Gegendemo aufFür den morgigen Sonntag haben diverse Islamistenvereinigungen zu einer Kundgebung gegen die Demonstration “Fairplay für Israel – für Wahrheit und Solidarität” (PI berichtete) aufgerufen. Dieses mal sind jedoch nicht nur die üblichen Verdächtigen beteiligt, die ihren kruden Antisemitismus in ein „israelkritisches“ Mäntelchen hüllen. Für die Domstadt scheint man da ganz andere Geschütze auffahren zu wollen.

In einem Blog heißt es:

Gegendemonstration in Köln gegen Pro-Israelische JUDEN

Am Sonntag den 13. Juni Planen Radikale in Deutschland lebende Nicht-Semitische Khazarische Juden eine Pro-Israelische Demonstration, die Behörden dulden wie immer diese Radikale Judeofaschistische Ideologie des Terrors, deshalb werden wir an diesem Tag ein zeichen setzen in dem wir eine GEGENDEMONSTRATION am gleichen Tag veranstallten. Sagt euren Freunden,Verwandten und Bekannten bescheid, bringt eine Palästinensiche,Deutsche und Türkische Fahne mit, wir wollen den Juden zeigen das sie Jeder Hasst.
Die Gegendemonstration findet am 13. Juni statt um 14 Uhr in Köln auf dem Roncalliplatz.
Gebt Judea Keine Chance!

Mal abgesehen von der unsäglichen Rechtschreibung sind derartige Aussagen ein Fall für den Verfassungsschutz. Wie die Hetzreden der Islamisten ausfallen werden, kann man sich vorstellen, man ahnt dabei nichts Gutes. Doch damit nicht genug. Die nächste Provokation ist bereits geplant. Wie der Muslimmarkt berichtet, soll die Demo zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Ort stattfinden. Im Anschluss wird es ebenfalls einen Demonstrationszug durch die Innenstadt geben. Wie sich die Veranstalter den Ablauf organisatorisch vorgestellt haben, bleibt im Dunkeln. So bleibt nur zu hoffen, dass die Polizei Präsenz zeigt, besonnen handelt und die Veranstaltung der Synagogengemeinde Köln im ausreichenden Maße schützt.

Lasst uns am Sonntag alle Solidarität zeigen und diesen Antisemiten ein Meer von Israelfahnen entgegensetzen. Zur Erinnerung: Von Düsseldorf und Frankfurt werden eigens Busse organisiert. Kommt alle zahlreich und bringt Freunde und Bekannte mit. Lang lebe Israel!!!

» Nexusrerum: Israelkritische Gegendemo in Köln

(Gastbeitrag von Pinchador)




Necla Kelek: Sarrazin hat recht!

Die türkischstämmige Necla Kelek (Foto) gibt in der Sächsischen Zeitung in einem wunderbaren Kommentar Thilo Sarrazin recht. „Die Empörung der Islamisten vom „Muslimmarkt“ unterscheidet sich in Ton und Inhalt kaum von der Fraktion der „Linken“, der Türkenverbände und des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland, der im Übereifer Sarrazin sogar mit Hitler verglich.“ Mehr…

(Spürnase: Tobi)




Der muslimische Rohrkrepierer

Natalie Bracht - der muslimische RohrkrepiererJedes Jahr werden seitens des Staates 32.000 Kinder und Jugendliche in staatliche Obhut genommen, sei es aufgrund psychischen Fehlverhaltens der Eltern (beziehungsweise wie in diesem Falle eines Elternteiles) oder wegen anderer Gründe. In einem Rechtsstaat wie dem unseren kann man nun rechtlich dagegen vorgehen – oder aber man schart sämtliche deutschen Islamistengemeinschaften hinter sich und pöbelt offen auf Veranstaltungen gegen die vermeintlich bösen staatlichen Institutionen. Wie im Falle Natalie Bracht (Foto), die, wie auch ihre Unterstützer von Muslimmarkt über die Scharia unterstützende Plattform Dawa-News bis zu Pierre Vogel, eine etwas andere Auffassung zu unseren Staats- und Rechtsprinzipien pflegen.

(Von Desert_Eagle)

Die Vorgeschichte

wurde auch schon verkürzt auf PI ausgeführt: Natalie Bracht flieht nach England vor dem Jugendamt. Dort wird sie angeblich von einem jüdischen Rabbi bedrängt, für den Mossad zu arbeiten – als sie dies ablehnt, wird sie angeblich von allen möglichen Ämtern schikaniert, so dass sie sich absetzen muss. Ein halbes Jahr „flieht“ sie danach durch Europa mit ihren fünf Töchtern, ohne einen Pfennig Geld in der Tasche. Während ihrer Flucht gibt sie dem englischen Verschwörungsreporter Tony Gosling ein Interview, in dem sie behauptet, sie werde verfolgt, weil sie Kontake zur RAF habe, weil ihr Vater britischer Agent sei und in Libyen untertauchen musste, ihr Mann israelischer Atomwissenschaftler sei und dass sie im Besitz von Geheimplänen über britische Angriffspläne auf den Nahen Osten und Nordirland wäre. Während dieser Zeit konvertiert sie zum Islam. Im Winter 2008 wird sie in München festgenommen, als sie sich mit ihren Töchtern in die Türkei absetzen möchte, jedoch von den Behörden in Großbritannien europaweit steckbrieflich gesucht wird. Die Kinder werden ihr schließlich entzogen. Soweit so gut.
Jedem objektiv denkenden Menschen muss zu diesem Zeitpunkt klar sein, dass die Hirnmasse der betreffenden Person dem Inhalt einer Packung aufgeweichter Haferflocken gleicht.

Es sei denn man behauptet von der jüdischen Weltverschwörung verfolgt und aufgrund seines Kopftuches diskriminiert zu werden. Dann findet man in Deutschland willige und glaubensbegierige Zuhörer in der hiesigen muslimischen Umma. Als erste Amtsaktion heiratet Natalie Bracht Nabil Medini, den Vorsitzenden des  „Islamischen Bildungs- und Kulturzentrums in Braunschweig“ (IBKZ), das aufgrund der Sauerland-Bomber, die dort ein und aus gingen, laut des Präsidenten des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Günter Heiß, als „Durchlauferhitzer für militante Islamisten“ gilt.

Ihre zweite Amtshandlung ist es, auf einer Kundgebung in Mönchengladbach für den instrumentalisierten Todesfall in Dresden, ihre verlogene Geschichte von der jüdischen Weltverschwörung, die ihr ihre Kinder weggenommen habe, zu erzählen. Pierre Vogel kündigt an „für Schwester Bracht weiterzukämpfen“.

Die übliche muslimische Empörungsmaschinerie läuft an

Die Islamistenvereinigungen werden aufmerksam: Als erstes legt Yavuz Özoguz, Betreiber des radikal-islamischen Muslimmarktes, in einem Interview vor – schon in Freude ob eines neuen „Diskriminierungsopfers“, das er für seine Sache instrumentalisieren kann:

…es gibt einen anderen Fall, und der hat das Potenzial, einen viel größeren Skandal im Vergleich zum Mord an Frau al Scherbini hervorzubringen. Es geht um eine Schwester, die heißt „Natalie Bracht“. Man muss ergänzend sagen, eine neue Schwester, ursprünglich eine Jüdin und ihr ehemaliger Ehemann ist ein Zionist. Sie besitzt einen englischen und einen deutschen Pass und hat fünf Töchter zwischen fünf und 14 Jahren. Sie wanderte 2006 mit ihren Kindern aus Deutschland nach England aus. Dort wollte man ihr die Kinder wegnehmen mit der Begründung, dass eine Jüdin, die zum Islam konvertiert ist, mehr oder weniger gestört sein müsste.

Dawa-News treten in das kollektive Diskriminierungsgeheule mit ein und Pierre Vogel mit seiner EinladungZumParadies-Horde sind die treibende Kraft. Hätte man sich einer etwas genaueren Recherche bedient, so hätte man schon zu diesem Zeitpunkt, wie damals der dies schreibende Autor, herausfinden können, dass Frau Bracht seit ihrer Kindheit mit Lügengeschichten gegenüber Behörden aufgefallen ist. Daily Mail schreibt Ende 2008:

Natalie was clever at school – she is an extremely bright child – but she knew how to lie and lie and lie.

Auch wäre aufgefallen, dass ihr ehemaliger Mann einfacher Handwerker ist, ihre Eltern ganz normale Leute sind und weder mit Mossad, CIA, Libyen noch Israel was am Hut haben und nicht einmal jüdischer Abstammung sind.

Aber es ist doch einfach zu schön für die Herren… Vom Judentum zum Islam konvertierte Kopftuchmama bekommt wegen ihrem Islam die fünf Kinder weggenommen, und hinter all dem steckt die jüdische Weltverschwörung. Die perfekte islamische Onaniervorlage Verschwörungstheorie.

Akt 2 der Tragikomödie

Pierre Vogel organisiert für Frau Bracht eine Kundgebung in München vor dem zuständigen Jugendamt und ruft sein Spenden- und Stimmvieh herbei. Dabei werden die betreffenden Amtspersonen beim Namen genannt und mehr oder minder bedroht.

Bracht ließ unter anderem verlauten:

weiß nicht ob wir immer still stehen werden […]
aber wir werden auch alles Andere in Anspruch nehmen, bis diese Kinder da hin kommen, bis diese Kinder Gerechtigkeit erfahren […] Aber ich weiß, dass wir viele sind und wir werden sie finden. [Darauf aus der Menge: …Allahu Akbar…Allahu Akbar…Allahu Akbar…] Vor allen Dingen werden wir die Leute finden, die dafür verantwortlich sind. Da bin ich mir ganz sicher. Und wenn sie das möchten, dass das anders und friedlich und auf einer normalen Ebene geregelt wird, dann können sie uns ja zuvor kommen und sich freiwillig melden […] wenn Sie möchten können Sie das auch hier in Deutschland sehen […] und ich weise noch mal darauf hin, dass sich da bereits etwas auf dem Gebiet tut und ich werde mich nicht dafür verantwortlich fühlen […] welche anderen Mittel wir noch ausschöpfen werden um diese Kinder zurückzubekommen […] Und wir werden nicht leise werden, wir werden immer lauter werden, wenn Sie uns nicht hören [Darauf die Menge: …Allahu Akbar…Allahu Akbar…] Das ist was ich am Anfang gesagt habe, wenn sie sich jetzt nicht einschalten, die etwas höheren Stellen und es nicht kontrollieren, dass hier Gerechtigkeit und das Gesetz – naja – [abwägende Handbewegung] – das Gesetz – so wie es genommen werden sollte, eintritt, dann kann ich auch für die anderen Sachen, die hier uns bereits zu Ohren gekommen sind, nicht garantieren. Und will ich auch nicht.

Pierre Vogel stimmte nicht minder radikal mit ein:

Ist keine Drohung, ist eine Warnung! Weil ich sage zu jedem der hier ist: macht das nicht, sondern benehmt euch hier, tut das nicht – aber ich kann nicht für jeden reden der da draußen wohnt.

Es wurden auch namentlich Mitarbeiter genannt, was ich hier nicht tun werde. Zudem las Frau Bracht (authentische?) Briefe ihrer schwer traumatisierten Kinder vor, in deren Schreibstil jedoch schon der Islam Einzug gehalten hat. Zitat aus einem der angeblichen Kinderbriefe (Anm. d. Autors: Rechtschreibfehler wurden 1:1 aus dem Original übernommen):

Ist und auch egal und sie können uns ruhig einsperren wir machen gar nichts mehr was sie wollen und die können uns ruhig trennen. Wenn wir gross sind bringen wir sie um, jeden einzeln. Wir werden ihre Familien trennen wir werden sie in Stücke hacken wir werden sie finden.

Die Briefe der Kinder wurden dann ebenfalls, unter Umgehung der Persönlichkeitsrechte selbiger, effektvoll im Internet und von Koransuren unterlegt, präsentiert.

Daraufhin fing die Empörungs- und Spendenleier erst richtig an…

Der Muslimmarkt startete eine umfangreiche Spenden und Briefaktion, um diverse Ämter und Institutionen mit diesem absurden Fall zu belästigen, mit der deutlichen Erklärung an die eigene Klientel:

Der Muslim-Markt selbst ist durch die äußeren Umstände des Falles und die Begleitumstände der Veröffentlichung zunächst sehr sehr skeptisch gewesen. Daher haben wir lange geprüft und intensiv recherchiert. Möge Gott uns vergeben, falls wir dadurch zu viel Zeit verloren haben! … Die Geschichte ist – so wie sie sich uns darstellt – eine Geschichte der Islamfeindschaft von Mitarbeitern im Jugendamt mit grausamen Folgen für fünf unschuldige Kinder. Die Geschichte ist die Geschichte von Einschüchterung und Ablenkungsversuchen an muslimische Gemeinden.

Dawa-News zog nach und veröffentlichte Telefonate der Kinder, die Frau Bracht, unter Umgehung der Persönlichkeitsrechte der Kinder, der islamistischen Klientel zur Ergötzung vorführte. In diversen Islamistenvereinen wurden Flugblätter ausgelegt und die betreffenden Sachbearbeiter namentlich der islamistischen Belegschaft als Schuldige präsentiert. Es wurde vom Kinderklau durch deutsche Behörden geredet! Es wurden Fahndungsplakate mit dem Konterfei der Kinder in Moscheen verteilt auf Anweisung des Muslimmarktes und Pierre Vogels!

Auf jede Feier folgt der unweigerliche Kater

In diversen Foren wurden jedoch Gegenstimmen lauter und präsentierten erste stichhaltige Beweise für den Wahnsinn von Frau Bracht, es wurden Interviews gepostet, die sie schon vor ihrer Kopftuch-Islam Story gab und in der sie andere Versionen ihrer Geschichte erzählte. Da Meinungsfreiheit nicht üblich ist in jenen Kreisen wurden jene Stimmen zuerst niedergebrüllt, keine Fitna auszuüben, dann wurde totgeschwiegen und zum Schluss die Kommentarfunktion gesperrt. Wunderbar in diesem mohammeddanischen Diskussionsstrang zu sehen.

Im Blog von Pierre Vogel wurden Leute, die die „offizielle islamische“ Version von Natalie Bracht mit Beweisen zu widerlegen versuchten, rausgeworfen oder deren Kommentare nicht freigeschalten.

Offiziell ruderte ein paar Tage später der Muslimmarkt als erstes zurück, da die Beweislast für den Wahnsinn der Frau doch zu offensichtlich war:

Der Fall hat nichts mit dem zu tun, was vordergründig schien. Er hat weder mit Judentum, noch Konversion zum Islam, Kopftuch, Ungleichbehandlung von Muslimen durch die Behörden, Kindesentführung oder vielen anderen Aspekten mehr zu tun. Der Fall ist vielmehr die große Tragödie einer schweren persönlichen Situation, die sehr viele Menschen über einen sehr langen Zeitraum übersehen haben bzw. übersehen wollten. Zu Letzteren gehörte ganz sicher kurzzeitig auch der Muslim-Markt.

Als nächstes war Pierre Vogel an der Reihe in die Kamera zu stammeln und die eigene Unfähigkeit einzugestehen, dass man einer Betrügerin aufgesessen war und mit der Bitte doch alle Videos, die nun nach der Entlarvung der antisemitischen Lügnerin direkt seinen EinladungZumParadies-Verein kompromittieren, zu diesem Sachverhalt zu löschen.

äh… von dem Mann, oder Lebensgefährten, islamisch verheiratet ist, von Natalie Bracht, der..äh..derjenige war, der uns gesagt hat, dass alles an dieser Geschichte wahr ist und alles stimmt und nein und glaubt mir und das und das, ich hab alles nachgeprüft und so weiter und so fort, ja. […] Nur, er hat mich halt dann angerufen und mir gesagt, war ganz aufgebracht, dass wohl einige Sachen an der ganzen Geschichte nicht stimmen.

Dawa-News hat bisher keine Stellungnahme herausgebracht zu ihrem fehlerhaften Spendenaufruf für die Betrügerin und zu ihren Fehlern. Auch zu einer Entschuldigung an die Ämter und die vor einem Muslimmob genannten und veröffentlichten Namen betreffender Personen, die verunglimpft und bedroht wurden, sahen sich Pierre Vogel, Muslimmarkt und Dawa-News bisher außerstande. Dass ihr eigenes muslimisches Spenden- und Stimmvieh seitens dieser Personen wohl keine Erklärung oder Entschuldigung verdient hat, wie es zu diesem Desaster kommen konnte und so eine nicht unerhebliche Anzahl von Moslems um Spendengelder gebracht wurde, soll nicht unsere Sorge sein.




Der Haken bei der FPÖ

Freitag auf der Kölner Domplatte: Im Publikum Islamkritiker und einige Israelfahnen. Auf der Bühne von Pro-Köln, wie bei allen größeren Veranstaltungen der Kleinpartei, ein Redner der österreichischen FPÖ. Passt das zusammen? Ein Blick in ein Positionspapier der FPÖ weckt Zweifel. Im Gegensatz zur rein lokal tätigen Pro-Bewegung ist der „große Bruder“ FPÖ aufgrund des Erfolges gezwungen, zu allgemeinen Themen öffentlich Stellung zu beziehen. Das Ergebnis lässt nichts Gutes hoffen. Werfen wir einen Blick in ihr Positionspapier „Wir und der Islam“. (Foto: Gute Freunde: Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär, und der Pro Köln-Vorsitzende Markus Beisicht)

Gleich zu Beginn heißt es:

Den Islam als solchen als Übel anzusehen, ist nicht angebracht.

und die angeblich gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam werden betont.

Der Islam mit seinen fast 1,3 Milliarden Anhängern, einem Fünftel der Menschheit, als zweitgrößte Religion der Welt kann auf Traditionen und Errungenschaften zurückblicken, die unser christliches Abendland wesentlich mitgeprägt haben.

Und welche wären das wohl? Wir bleiben unwissend zurück.

Über 700 Jahre stand die Iberische Halbinsel – das „Katholische Spanien“ – unter der Herrschaft der moslemischen Mauren. Die kulturellen Leistungen – ob (der historische) Moscheenbau (Anm.: Ob Schädelminarette auch dazu zählen?), Miniaturenmalerei, aber auch Kalligraphie – sind Schöpfungen einer Hochkultur, die der gebildete Mensch nicht missen will.

Wir wissen nicht genau, welche „kulturellen Leistungen der moslemischen Mauren gemeint sind: Raub, Zerstörung, Mord, Vergewaltigung? In der Weltwoche kann man Details zu den kulturellen und toleranten Leistungen sehen. Sie schreibt unter anderem:

Rohe Brutalität, Versklavung, Brandschatzung waren die Praxis aller Armeen der damaligen Zeit. Aber die «Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der Verwüstungen», urteilt die britisch-ägyptische Historikerin Bat Ye’or, unterscheide die islamo-arabische Expansion von kriegerischen Unternehmungen der damaligen griechischen, slawischen, lateinischen Heere, und mache sie zur «vielleicht größten Plünderungsaktion der Geschichte

Die muslimischen Kombattanten waren getragen von der Idee des Dschihad, des heiligen Krieges, eines bis heute zentralen Begriffs im Islam.
(…)
In allen islamisierten Ländern, auch in al-Andalus, kam die Einrichtung der Dhimma zur Anwendung. Obwohl sie weniger ein Vertrag als ein erpresserisches Arrangement war – Tribut oder Tod –, übte sie eine zivilisierende Wirkung aus. Der Dschihad war aus der Tradition der Beuteökonomie räuberischer Wanderbeduinen hervorgegangen, die auch die Kerntruppen der großislamischen Okkupationen bildeten. Die Idee nun einer verbindlichen Übereinkunft mit den Unterworfenen, eines auf sakraler Grundlage vereinbarten Verzichts auf übliche Plünderung, Massaker, Versklavung, mäßigte die Grausamkeit der Beduinen, «zügelte die Barbarei des Krieges» (Bat Ye’or). Und sie machte den Dschihad effizienter.

Die modernen Liebhaber des maurischen Spanien erblicken, mit erstaunlicher Logik, in der Dhimma einen schlagenden Beweis für al-Andalus’ Toleranz.

Doch die FPÖ schwärmt weiter:

Ebenso wird niemand die wissenschaftlichen Leistungen der arabischen Kultur in Medizin Mathematik und Astronomie ernsthaft in Abrede stellen. Wir Europäer müssen daher jenen Kulturen, die einen islamischen Hintergrund haben, durchaus Respekt zollen.

Respekt vor der Hochkultur Islam mit all ihren großartigen Errungenschaften – ja, dies kommt nicht von den Grünen oder Aiman Mazyek, sondern von einer Partei, die den Kampf gegen die Islamisierung vor sich herträgt. Wer aber denkt, es könne schlimmer nicht kommen, dem sei versichert: Es kann. Denn nach der Huldigung des Islam geht die FPÖ direkt und nahtlos in die Kampfsprache der Rechts- und Linksextremisten über und hadert mit den USA, dem „Kriegshetzer“ Bush und dem Aggressor Israel, der es wagt, die eigene Bevölkerung mit einer „Sperrmauer“ vor dem Bombenterror der Palästinenser zu schützen. Man weiß gar nicht, ist man jetzt bei der „Jungen Welt“, dem „Muslimmarkt“ oder der NPD? Ach nein, man ist bei der FPÖ.

Bevor wir uns von den „völkerrechtswidrigen Angriffen“ des Kriegshetzers Bush auf Afghanistan und den Irak und dem „aggressiven Angriffskrieg“ Israels auf den Libanon erholen dürfen, müssen wir noch dem Iran dem diesem gebührenden Respekt erweisen:

Im Falle des Iran, der ein wichtiger Wirtschaftspartner Europas und ein Schlüsselland für die Stabilität im Nahen Osten ist, stimmt die EU viel zu breitwillig in den Chor der US-amerikanischen Drohgebärden ein. Die Beziehungen zu Teheran müssen stattdessen von gegenseitigem Respekt getragen werden – damit würde sich die Union von ihrer Sklavenrolle in der US-Außenpolitik verabschieden und könnte an einer konstruktiven,diplomatischen Lösung arbeiten.

Nachdem wir dem Islam gebührend Respekt erwiesen und uns aus der Sklavenrolle gegenüber den USA befreit haben, treten wir nun zum Kampf gegen die Islamisierung an. Wobei wir uns fragen, warum eigentlich? Wenn der Islam so großartig und bewundernswert ist, uns so sehr geprägt hat und wir ihm so viel verdanken, warum eigentlich sollen wir uns dann gegen ihn wehren? Ach ja, richtig. Wir wehren uns ja nur gegen den religiösen Islamismus, da der Islam an sich ja kein Übel ist.

Wir sehen das ganz anders. Wir sehen in der Tat im Islam ein „Übel an sich“, egal, wie viele Menschen freiwillig oder gezwungenermaßen unter seiner Knute stehen. Wir sehen in jeder undemokratischen totalitären Ideologie ein „Übel an sich“ und nicht im einzelnen Moslem. Das ganze System „Islam“ ist ein Übel, ebenso wie der Nationalsozialismus und der Kommunismus eins waren.

Der Koran als verbindliche Offenbarungsquelle aller Muslime, weist Aussagen auf, die in grobem Widerspruch zu unseren Grundauffassungen stehen. Fundamentalisten, die eine wortwörtliche Auslegung praktizieren, geraten unweigerlich in Widerspruch zu den Grundlagen unserer Gesellschaft.

Etwas verwirrend, wenn „der Islam an sich“ kein Übel ist, worauf baut der dann auf? Nicht auf dem Koran, bzw. nur auf einem nicht wörtlich ausgelegten?

Eine Partei, die im Islam an sich kein Übel sieht, kann wohl kaum ernsthaft gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft kämpfen. Da nicht wenige unserer Leser der FPÖ und ihren Verbündeten bei PRO als angeblich islamkritischen Kräften großes Vertrauen entgegen bringen, wollten wir es genau wissen und baten um Beantwortung folgender Fragen:

1. Es ist im FPÖ-Dossier zu lesen, dass der Islam „Traditionen“ und „Errungenschaften“ ins Leben gerufen hat, die unser Abendland wesentlich mitgeprägt haben. Welche von diesen Traditionen und Errungenschaften im einzelnen sind in unserem freiheitlich, demokratischen Wertesystem heute noch verankert, welche Traditionen und Errungenschaften prägen noch heute unser Wertesystem, unsere Moral und letztendlich unser Leben?

2. Mittlerweile ist es historisch belegt, dass das Wissen um Medizin nicht der arabischen Kultur zuzuschreiben ist, sondern den christlichen, jüdischen, persischen Hochkulturen. Die Araber haben sich seiner Zeit durch Eroberungen eben auch an solchen Wissenschaften imperialistisch bemächtigt und es als „arabische“ bzw. „islamische“ Hochkultur ausgegeben. Zu lesen im Buch von Bat Ye’or „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag“. Noch heute wird uns eben solches Falschwissen vermittelt. Haben Sie davon gewusst?

3. Weiter im Dossier unter „Die geopolitische Bedeutung des Islam ist zu akzeptieren“ steht, dass eine verantwortungsvolle europäische Außenpolitik den Ausgleich mit der islamischen Welt suchen muss und sich eben nicht von den USA instrumentalisieren lassen darf. Wie soll ein solcher Ausgleich mit der islamischen Welt Ihrer Meinung nach aussehen und anhand welcher Beispiele lässt sich die europäische Außenpolitik von den USA instrumentalisieren?

4. Sie geben dem Islam in Österreich (und Europa?) durchaus einen großen Raum, sprechen dem Islam die Anerkennung einer Weltreligion und das Recht zum Bau von Moscheen zu. Wie stellen Sie sich eine Trennung von moderatem und fundamentalem Islam vor, bzw. wie geht man Ihrer Meinung nach gegen den fundamentalen Islam vor? Wie möchten Sie sicherstellen, dass in Koranschulen nicht aus dem Koran gelehrt wird, denn das wäre ja schon Teil des fundamentalen Islam?

5. Mit welcher Berechtigung erheben nach FPÖ-Ansicht die Palästinenser Anspruch auf das Land, dass sie a) nie besessen haben, b) den Israelis zugesprochen wurde und sie c) aus eigener Kraft gar nicht urbar hätten machen können?

6. Welche Freiheit ist gemeint, wenn man eine Mauer zum Schutz der Zivilbevölkerung hat errichten müssen, weil die Palästinenser unablässig Terroranschläge verüben, Raketen werfen und über Zäune schießen? Wenn Palästina ein „Gefängnis“ ist, dann eins, das zwar von den Palästinensern,die in Israel arbeiten, verlassen werden kann, aber das Israelis nicht
betreten dürfen, weil sie sonst ermordet werden.

7. Wie kommt die FPÖ dazu, Israel als „Aggressor“ zu bezeichnen, wenn sich Israel in allen bisherigen Konflikten stets verteidigt hat, weil es ums Überleben ging? Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten, rund herum sind islamische Diktaturen, die die Juden vernichten wollen, nicht umgekehrt.

8. Welche Motivation hat die FPÖ, sich so vehement für die Palästinenser einzusetzen, aber nicht beispielsweise für die Christen in Nordkorea? Woher das spezielle Interesse an den Juden?

9. Könnten Sie sich vorstellen, dass es in diesen Fragen Interessenkonflikte mit der Pro-Bewegung gibt, mit der die FPÖ ja seit Jahren sehr eng kooperiert?

Viele Fragen, auf die der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky aus dem Urlaub eine recht kurze Antwort fand:

Ihre fragen sind aus meiner sicht völlig einseitig und schwerstens tendenziös, so daß aus meiner sicht ein seriöser und objektiver diskurs darüber nur dann möglich ist, wenn ich sehr ausführlich auf jede ihrer fragen antworten bzw kontern kann, was mir zur zeit leider nicht möglich ist, weil ich nur ein mobiltelefon dafür zur verfügung habe. Gerne stehe ich aber einmal für ein streitgespräch oder eine podiumsdiskussion zur verfügung!

Wenn sie der ansicht sind, bei der fpö handle es sich um eine islamfeindliche partei, dann muss ich das verneinen und sie damit vielleicht auch enttäuschen. Die fpö ist eine patriotische partei, die alle kulturen und religionen achtet und respektiert, primär aber für den erhalt der eigenen kultur eintritt.
Mfg,
Harald vilimsky

Na dann wissen wir Bescheid.
(Spürnase: Timur)




Offener Brief an Bundespräsident Horst Köhler

langerNach der skandalösen Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die antiisraelische Kommunistin Felicia Langer (Foto)  baten zahlreiche Kommentatoren PI-Leser Zahal um einen offenen Brief an Bundespräsident Horst Köhler. Diesen stellt er unseren Lesern hier zu Verfügung. Es wird gebeten, diesen oder einen entsprechenden eigenen Text an die unten stehenden Adressen zu verschicken, um ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk zu setzen.

Offener Brief an den Bundespräsidenten Herrn Köhler, an den Staatssekretär Hubert Wicker, an den Ministerpräsident Baden-Württembergs Günther H. Oettinger MdL, an den Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer.

Betreff: Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes, verliehen an Frau Felicia Langer.

Sehr geehrte Herren,

das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, die prestigeträchtigste Auszeichnung Deutschlands, wird in Deutschland allgemein an Personen verliehen, die etwas ganz Besonderes geleistet haben, die für ein Lebenswerk geehrt werden, für ein besonderes Engagement. Das Bundesverdienstkreuz wird auf Empfehlung für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. So die Definition.

Das Pendant zum Vorschlagsrecht auf Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ist die Anregung auf Aberkennung des bereits verliehenen Bundesverdienstkreuzes, wenn sich herausstellt oder ernsthafte Zweifel angebracht sind, dass die auszuzeichnende Person nicht diese Grundvoraussetzungen erfüllt. Hiermit möchte ich von dieser Anregung öffentlich Gebrauch machen.

Denn wie vereinbaren sich die Aussagen der Frau Langer mit der Begründung des Staatssekretärs Hubert Wicker: Jahrzehntelanges, herausragendes Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung der Menschenrechte, beeindruckendes humanitäres Lebenswerk.
Die Auszeichnung von Felicia Langer würdigt ihre humanitären Verdienste unabhängig von politischer, weltanschaulicher oder religiöser Motivation. Im Zentrum steht dabei ihr Einsatz für hilfsbedürftige Personen ohne Ansehen von Nationalität oder Religion vor dem Hintergrund ihrer eigenen Vergangenheit als massiv vom Holocaust Betroffene.
Frau Langer ist nicht selbst Betroffene, sondern ihr Mann. Daraus ergibt sich nicht nur für mich, dass sie von einer Tatsache profitieren möchte, das heißt, als verfolgte Jüdin und Opfer ihren Aussagen einen Anschein von Wahrheit Nachdruck verleihen möchte. In Israel leben noch über 250.000 wirklich Überlebende, vielleicht sollte man diese fragen, was sie von dem Lebenswerk der Frau Langer halten.

Zu der Anmerkung: Ihr Einsatz für Hilfsbedürftige ohne Ansehen von Nationalität, Religion oder Ähnliches. Wie manifestiert sich dieser Einsatz? Indem sie öffentlich nachweisbare Bekanntmachungen publiziert, die wie folgt lauten:

Ein kleiner Auszug Frau Langer im Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur IRIB 2009:

Sie wissen, „Selbstverteidigung muss Verhältnismäßigkeit Rechnung tragen“. Verhältnismäßigkeit besagt, man darf nur militärische, aber keinesfalls zivile Ziele angreifen.

Mein Mann und ich sind Holocaust-Überlebende. Das ist etwas, was leider Gottes missbraucht wird.

Israel ist Inbegriff von Gewalt und auch die israelische Besatzung ist Inbegriff von Gewalt.

Man muss auf Israel Druck ausüben. Das ist das Wichtigste, was man machen muss.

Langer im Muslimmarkt-Interview:
http://www.muslim-markt.de/interview/2008/langer.htm

…Ich habe schon seit langem gesagt, noch lange vor den aktuellen Ereignissen, dass viele unserer führenden Persönlichkeiten in Israel und die Generäle und auch der (Verteidigungsminister) Barak, ja insbesondere der Barak, an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag gehören. Sie sollte dort angeklagt und abgeurteilt werden für ihre Kriegsverbrechen, das vertrete ich schon seit langem…

Jeder, der etwas von Politik versteht, weiß, wie weit al-Qaida und auch RAF von Hamas entfernt ist…

Diese obigen Aussagen zu Zeiten einer linksgerichteten Regierung, neue Aussagen wie folgende:

Felicia Langer: „Die neue [israelische] Regierung ist die schlimmste, die wir je hatten, mit Lieberman als Außenminister. Er hat ein zwölfjähriges Kind malträtiert und wurde verurteilt. Israel betreibt eine rassistische Politik. … Bei den Massakern in Gaza sagte Lieberman, wie die Amerikaner die Japaner besiegt haben. … Er ist für einen Transfer von 20 Prozent der Bevölkerung. Der Polizeiminister ist auch von Liebermanns Partei. Netanjahu ist ähnlich wie Lieberman. …

Was Ahmadinedjad sagte in Genf, war die Wahrheit. Ich habe, als ich nach Israel kam, das war 1951, das Ausmaß der Vertreibung, es waren 800 (ein Krankenhausseelsorger ganz laut aus dem Publikum: „800.000!“), ja, es waren mehr als 800.000. Ich habe die Folterungen miterlebt, ich habe die Wunden gesehen, das waren Friedenskinder. Damals konnte ich noch nicht sehen, dass es ein Verstoß gegen die Haager und Genfer Konvention sei. Die Amerikaner haben 42mal ihr Vetorecht genutzt.“

Mehr von ihren öffentlichen Statements finden Sie hier: http://castollux.blogspot.com/2009/07/felicias-schatzkastchen.html

Nun frage ich Sie ernsthaft, was haben diese Aussagen, die fast alle in zumindest äußerst „kritischen“, wenn nicht sozusagen in antizionistischen/antisemitischen Medien erschienen sind, mit Friedensstiftung und Menschenrechten zu tun.
Anbei hier eine EU Antisemitismus Arbeitsdefinition, die am 4. November 2008 vom Bundestag verabschiedet wurde:

(http://honestlyconcerned.info/was_ist_antisemitismus.html)
Gemäß dieser Definition, und verglichen mit den Aussagen Frau Langers, kann kein Zweifel daran bestehen, dass diese “Bundesverdienstjüdin” 1. Grades eine Antisemitin ist!
Beispiele, wie sich Antisemitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:
1.) Dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat Israel sei ein rassistisches Vorhaben.
2.) Die Anwendung eines doppelten Standards, indem an Israel Verhaltensansprüche gestellt werden, wie an keine andere demokratische Nation.
3.) Eine Charakterisierung Israels oder der Israelis unter Verwendung von Symbolen und Bildern des klassischen Antisemitismus .
4.) Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.
5.) Juden kollektiv für das Verhalten des Staates Israel verantwortlich zu machen.

Weiter: Langer zum Bush-Besuch im Juli 2006
(http://www.muslim-markt.de/wtc/diverse/ich_klage_sie_an.htm)

…Wehe den von ihnen Befreiten!
Die durch Israel mit ihrer Unterstützung missachtete Resolution (242) könnte doch zum Frieden führen – ein Segen für Israel-Palästina! Die Palästinenser sind schon seit Jahren dazu bereit, jetzt auch die Hamas, die die 2-Staaten-Lösung akzeptiert hat. Sie haben die Bereitschaft der Hamas nicht begrüßt, obwohl sie die de facto Anerkennung von Israel bedeutet, weil Israel es nicht getan hat.

Langer im Freitag-Interview
(http://www.freitag.de/pdf-archiv/Freitag-2009-02.pdf/view
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005470.html)

…Die jetzige israelische Regierung will das palästinensische Volk in eine Kapitulation treiben und dermaßen unterwerfen, dass jede Lösung – und sei es ein palästinensischer Staat, der nur aus ein paar Bantustans besteht – diktiert werden kann. Das heißt, die Palästinenser sollen soweit gebracht werden, in ihrer Verzweiflung und Frustration jede Lösung anzunehmen, die ihnen Israel präsentiert. Insofern erleben wir nicht nur einen Krieg gegen Hamas, sondern gegen alle Palästinenser…

Zur Position von Kanzlerin Merkel

…Für mich ist das eine skandalöse und völkerrechtswidrige Position. Auch Frau Merkel müsste wissen, dass Israel gegen die IV. Genfer Konvention verstößt, die besagt, dass eine Besatzungsmacht Fürsorgepflichten für die von ihr besetzten Gebiete und die dort lebende Bevölkerung hat – und das gilt für Gaza, solange es keinen souveränen Palästinenser-Staat gibt und Israel die volle Kontrolle über dieses Gebiet ausübt. Deutschland hat die IV. Genfer Konvention unterzeichnet und kann sich nicht einfach hinter Israel stellen, wenn dessen Regierung so handelt wie jetzt. In Wirklichkeit leistet Merkel Israel einen schlechten, um nicht zu sagen schrecklichen Dienst, sie verteilt Streicheleinheiten, anstatt zu sagen: Man muss verhandeln, auch mit Hamas…

…Erst massiver internationaler Druck wird Israel davon überzeugen, damit auf eine Weise Schluss zu machen, dass ein lebensfähiger Staat entsteht. Leider bewirkt die deutsche Außenpolitik das Gegenteil – genau genommen leistet sie dem Krieg Vorschub. Was Frau Merkel sagt, ist nicht nur skandalös, sondern auch gegen das gerichtet, was die israelische Friedensbewegung will. Ja, Israel hat ein Recht auf seine Sicherheit, aber der Weg dorthin führt nicht über palästinensische Leichenberge…

Langer in Linz im April 2009
(http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=50&Param_RB=62&Param_Red=11663)

…Israel betreibt eine rassistische Politik. … Bei den Massakern in Gaza sagte Lieberman, wie die Amerikaner die Japaner besiegt haben. … Er ist für einen Transfer von 20 Prozent der Bevölkerung. Der Polizeiminister ist auch von Liebermanns Partei. Netanjahu ist ähnlich wie Lieberman. … Was Ahmadinedjad sagte in Genf, war die Wahrheit.

„Ein Palästinenser wurde von Soldaten gezwungen Geige zu spielen. Das erinnert uns an was.“

„Die Sperren. Man erniedrigt die Palästinenser. 20 Mütter und 36 Babys starben 2007, weil sie das Militär nicht in die Krankenhäuser ließ.“

Die Wahlen, die Hamas gewann, waren die demokratischsten Wahlen, die im Nahen Osten je stattfanden.

Ich bin gegen die Raketen. Die Besatzung ist aber der Inbegriff der Gewalt und die ruft eben eine Gegengewalt hervor.

Israel ist friedensresistent. Es gibt Millionen Juden (was nicht den Tatsachen entspricht), die gegen Israel sind. Die Mehrheit der Juden in Amerika sagt das.“

Auf die Frage aus dem Publikum: „Haben Sie jemals ein kritisches Wort über diese argen Menschenrechte verletzenden Länder als Mitglied des ZK der KPI gesagt?“ sagte Langer:

„Sie säen Hass, nur Hass, so wird es nie Frieden geben. Es waren Hunderttausende gegen das Gemetzel auf der Straße. Ich konnte nur mit Leibwache auf die Straße, weil ich so bekannt war. Ich habe aus Protest das Büro geschlossen. Ich war Mitglied der Kommunistischen Partei, weil sie Palästinenser und Israelis zusammen führte. Ich mache eine gesegnete Arbeit für Israel.“

„Jede Kritik ist Antisemitismus. Missbrauch von Holocaust. Die Toten des Holocaust verbieten Kritik. Die Erpressung ist so peinlich und schlimm. Die Straße muss was machen.“

„Meine Auffassung über die amerikanische Politik habe ich von Medien und von NOAM CHOMSKY. Auch von Jewish Voice for Peace, die sagen, die Besatzung hat 41 Jahre die Seele der Menschen vergiftet, Entmenschlichung der Palästinenser, 41 Jahre. Das Volk verliert die Seele.“…

Das Volk der Israelis dagegen verliert die Seele nicht?

So hört es sich an, wenn jemand „in herausragender Weise für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte“ eintritt; so redet eine, die wegen ihres „jahrzehntelangen Wirkens für Benachteiligte und Unterdrückte großen Respekt und höchste Anerkennung“ in Form des Bundesverdienstkreuzes zugesprochen bekommt? Für mich bedeutet es die Fortsetzung des „Verdienstjuden“ mit anderen Mitteln.

Frau Langer vergleicht Israel mit dem Apartheid-Regime Südafrikas und hat die antisemitische Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedjad in Genf gelobt. Dessen Ankündigung, Israel „von den Seiten der Geschichte auszulöschen“ bedeute keine Vernichtung Israels. Kann man diese Aussagen als Einsatz für Menschenrecht und Frieden definieren? Und in Ihrer Dankesrede zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes sagt sie wörtlich:

Mein Einsatz für die entrechteten Palästinenser und für Frieden mit Gerechtigkeit betont die Universalität der Menschenrechte. Ich bin Ihnen vom Herzen dankbar, dass diese wichtige Auszeichnung meines Lebens so die Universalität der Menschenrechte würdigt.

Der Präsident der USA Barak Hussein Obama hat am 4.6.2009 in seine Rede in Kairo u.a. gesagt, dass „kein Zweifel besteht, dass die Situation der Palästinenser unerträglich ist„. Er hat sie mit dem Schicksal der Sklaven in Amerika und der Schwarzen in Südafrika verglichen.

Wo, frage ich aber nun ernsthaft, bleiben die Menschenrechte der Israelis, ist denn wenigstens Felicia Langer jemals auf solche Gedanken gekommen, jene israelische Mutter zu besuchen, deren Sohn von arabischen Mitfahrern in der Wüste entführt und dort drei Tage langsam zu Tode gequält worden ist? Oder Lea Wardi zu treffen, deren Mann, nach vierzig Jahren glücklichster Ehe, auf der Jerusalemer Jaffa Road von einem Araber ermordet wurde, der vor Gericht dann bedauerte, nicht „noch mehr Juden“ umgebracht zu haben? Oder jene ältere Israelin, die bei einem Bus-Überfall acht Zentimeter ihres linken Beins verloren hat?

Ich möchte Sie daher bitten, im Namen des Weltfriedens, für die Wahrung ALLER Menschenrechte, für des Wirkens für Benachteiligte und Unterdrückte, Frau Langer dieses Bundesverdienstkreuzes abzuerkennen. Ansonsten nehme ich an, das die Bundesrepublik Deutschland neue Zeichen setzen will.

Mit freundlichen Grüßen

 
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(Gastbeitrag: Zahal)