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PI-NEWS stellt vor: Bundestags-Kandidat Winfried Kretschmanns Sohn

Wenn wir hier Johannes F. Kretschmann die Ehre zuteil werden lassen, exklusiv auf PI-NEWS zu erscheinen, so hat das folgenden Grund:

Er verkörpert beispielhaft grüne Weltfremdheit, die sich aus einer Ferne zum normalen Arbeitsleben ergibt und sich in der Beschäftigung mit Nebensächlichkeiten äußert. Und der sich dessen ungeachtet – oder gerade deswegen – um ein Mandat für den Deutschen Bundestag bewirbt. Insofern kann er als gutes schlechtes Beispiel den Erkenntnisgewinn über die Grünen in Deutschland beträchtlich ergänzen und erweitern.

Von Beruf ist Johannes F. Kretschmann Ministerpräsidentensohn, könnte man sagen. Denn eine seiner „Ausbildung“ entsprechende (Berufs-)Tätigkeit lässt sich in seiner Vita bis auf eine Ausnahme nicht ausmachen:

  • 14. Juli 1978 Geburt in Ostfildern-Ruit
  • 1998                            Abitur am Hohenzollerngymnasium Sigmaringen
  • 1998 bis 2009             Studium der Religionswissenschaft, Rumänistik und Linguistik an der FU Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, Abschluß als M.A.
  • Nov. 07 bis Jan. 08     Praktikum am Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt/Sibiu, Rumänien
  • 2011 bis 2019             „Online-Redakteur“ für das Schweizer Nachrichtenportal bluewin.ch

Sucht man nach Artikeln von Kretschmann bei besagtem Nachrichtenportal, so kommt man nur auf wenige Funde, zum Beispiel auf solch skurrile Themen wie: „Pferde in Großbritannien werden immer fetter – auch in der Schweiz?“

Das war’s dann schon. Ansonsten schmücken Kretschmanns Lebenslauf seine erste Teilnahme an einem Marathonlauf oder die Mitgliedschaft in Vereinen für Mundart oder gegen Antisemitismus. Dazu natürlich jede Menge Parteiämter bei den Grünen.

Wir geben deshalb natürlich eine Wahlempfehlung gegen Kretschmann ab, so wie gegen fast alle Grünen.

Aus gutem Grund. Gerade in dieser Partei gibt es eine Vielzahl gescheiterter Existenzen, die einen erheblichen Mangel an Wissen oder Leistung aufweisen, diesen aber durch „Haltungen“, durch Redseligkeit oder auch geschickte Machtspiele auszugleichen vermögen. Vielleicht bringen unsere Leser ja einige dieser besonderen Spezies im Kommentarbereich in Erinnerung.

(Spürnase: Erbsensuppe mit fettem Schweinefleisch)




Alice Weidel: „Deutschland braucht Freiheitstag statt 2G-Regime!“

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, hat am Samstag die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefordert. „Nach den Erfahrungen aus Großbritannien sollten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat“, sagte Gassen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

„Also braucht es jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day! Am 30. Oktober werden alle Beschränkungen aufgehoben!“, so Gassen. Der Kassenärztechef beklagte, die Corona-Politik folge seit anderthalb Jahren der Linie „Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht“. Es gebe eine „German Angst“, und man sei „wohl viel zu lange einer Kontrollillusion aufgesessen. Deswegen ist der Kurswechsel für einige umso schwieriger“. Ohne die Ankündigung eines „Freiheitstages“ würde sich Deutschland endlos weiter durch die Pandemie schleppen.

In Großbritannien hatte Premier Boris Johnson bereits Mitte Juli die Pandemie-Eindämmung weitestgehend beendet. „Dort ist das Gesundheitssystem nicht kollabiert“, sagte Gassen. Das müsse Mut machen, zumal das deutsche Gesundheitssystem deutlich leistungsfähiger sei.

Zuvor schon hatte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister die Politik dazu aufgefordert, „Gruselrhetorik und Panikpolitik“ einzustellen und die Entscheidung über Impfung in die individuelle Verantwortung der Bürger zu legen.

Dazu erklärt Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl:

„Die Kassenärzte wissen besser als alle selbst ernannten Gesundheitsexperten um die Corona-Lage und den Zustand unseres Gesundheitssystems. Deshalb fordern sie zu Recht das Ende von Gruselrhetorik und Panikpolitik und die Aufhebung der ungerechtfertigten Freiheitseinschränkungen. Dafür kämpfen wir schon seit Monaten und werden dafür diffamiert. Die Notlage darf nicht zur neuen Normalität werden. Statt 2G-Regime und Lockdown für Ungeimpfte braucht Deutschland schnellstmöglich den Freiheitstag!“




Soros-Journalisten entdecken „engmaschiges Netz von Nachrichtenseiten“

PI-NEWS gehört laut SimilarWeb zu den 105 erfolgreichsten Nachrichtenseiten der Welt – eben weil wir „Die ganze Wahrheit“ berichten und die Mainstream-Medien aufgehört haben, objektiv und neutral zu berichten.

Doch anstatt dies mal selbstkritisch zu reflektieren und sich zu fragen, warum so viele Leser zu „alternativen“ Medien abwandern, schaufeln die Mainstream-Medien weiter ihr eigenes Grab und diffamieren alles, was nicht stramm Links ist, als „rechtsextrem“ und „rassistisch.“

So berichtet das umstrittene RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aktuell über eine Untersuchung der britischen Nichtregierungsorganisation „Hope not Hate“ die alternativen Medien und die AfD betreffend, die „dem RedaktionsNetzwerk Deutschland exklusiv vorab“ vorläge:

Die Organisation hat 68.000 Artikel von 37 „Alternativmedien“-Seiten aus den ersten sieben Monaten dieses Jahres untersucht. 14 der 20 effektivsten Verbreiter dieser Inhalte auf Facebook waren demnach Profile der AfD. Die größte Reichweite für Inhalte rechter Alternativmedien auf Facebook haben demnach die AfD-Politiker Jörg Meuthen und Georg Pazderski erzeugt. „Die AfD ist der wichtigste Akteur bei der Verbreitung von Alternativmedien auf Facebook“, analysiert „Hope not Hate“. 

Mit Abstand am häufigsten verbreiteten AfD-Profile Inhalte dabei der rechten, aber nicht rechtsextremen Medien „Junge Freiheit“ (859-mal) und „Tichys Einblick“ (608-mal). An vierter Stelle steht jedoch der vom Bundesamt für Verfassungsschutz als „erwiesen extremistisch“ eingestufte rassistische und islamfeindliche Blog „PI News“, der im Untersuchungszeitraum 104-mal von AfD-Profilen geteilt wurde.

Beispiele oder Belege für Extremismus und Rassismus bei PI-NEWS nennt RND wie üblich nicht. Auch der frühere Leiter des Moskauer Büros von Focus, Boris Reitschuster, wird als „Querdenker-naher Journalist und Medienaktivist“ diffamiert, wohl ahnend, dass Reitschuster mehr Journalist ist als RND-Autor Felix Huesmann jemals zu träumen wagen würde.

Zur Einstufung: Das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ ist die Presseagentur der Madsack-Gruppe, an der die SPD laut Tichys Einblick „über ihre 100-Prozent-Tochter Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg)“ mit 40 Prozent beteiligt ist. Die Bundesregierung wollte im Wahljahr „mit über 260 Millionen Euro Zeitungen und Zeitschriften fördern“, schrieb TE 2020.

Viele dieser Blätter verbreiten angebliche „Faktenchecks“ des höchst umstrittenen und SPD-nahen Konglomerats „Correctiv“, schreibt TE. „Correctiv“ wurde gegründet durch die SPD-nahe Brost-Stiftung (Funke Mediengruppe) und wird unter anderem finanziert durch die Bundesregierung, die Open Society Foundation, deren Ableger „Das Progressive Zentrum“, das Luminate-Netzwerk des PayPal-Gründers Pierre Omidyar, die Rudolf Augstein Stiftung, Twitter, Google, uvm.

Vermutlich war es dem RND zu peinlich, diese Untersuchung zu alternativen Medien durch die üblichen Verdächtigen, den SPD-nahen Kollegen bei „Correctiv“, machen zu lassen, deshalb gingen sie den Umweg über das britische Pendant „Hope not Hate“, das 2014 93.740 US-Dollar von Open Society erhielt und 2016 gar 198.390 US-Dollar. Wieso eine Studie von 68.000 deutschsprachigen Artikeln ausgerechnet in Großbritannien gemacht wurde, und wer die deutsche Auswertung vornahm, darüber schweigt RND.

Die AfD-Abgeordneten Petr Bystron, Nicole Höchst, Udo Hemmelgarn und Uwe Schulz wiesen bereits 2020 in einem offenen Brief darauf hin, dass im Nachrichten-Programm von ARD und ZDF auffallend oft Open-Society-Lobbyisten als „Experten“ zitiert werden, ohne als Lobbyisten identifiziert zu werden. Die EU finanzierte Open-Society-nahe NGOs 2019 mit über 25 Millionen Euro.

Ausgerechnet diese Leute beschuldigen nun nicht-subventionierte Alternativmedien wie PI-NEWS, eine „für beide Seiten profitable Beziehung“ und „exklusiven Zugang zur Bundespolitik“ über die AfD zu erhalten – die einzige Partei, die daran gehindert werden soll, eine eigene Stiftung zu bekommen, und bei der jeder Spenden-Euro von einem steuerfinanzierten Correctiv-Berufs-Denunzianten zweimal umgedreht und skandalisiert wird.

Und ausgerechnet diese Soros-Journalisten beklagen bei den Alternativmedien nun ein „engmaschiges Netz von Seiten, die sich häufig gegenseitig verlinken“.

Ist Ihnen das nicht selber peinlich, Herr Huesman?

 




China, die Gelbe Gefahr

Von MARIO BERTHOLD | Im vorliegenden Beitrag geht es nicht um Xi Jinpings Masterplan Made in China 2025 inklusive einer von unseren Politikern und Wirtschafts“größen“ in den letzten Jahren naiv freizügig gewährten Einkaufstour chinesischer Investoren in Deutschland und Europa, nicht um Xi Jinpings Belt and Road Initiative oder gar um dessen Ambitionen auf eine militärische Vormachtstellung in der Welt. Darüber wurde bereits viel berichtet und geschrieben, dennoch habe ich den Eindruck, dass das Thema Gelbe Gefahr nach wie vor nicht wirklich ernst genommen wird.

Ich möchte mit diesem Beitrag unserer künftigen Regierung – Wirtschaftsbosse sind selbstverständlich auch angesprochen! – einen Einblick in die meines Erachtens ziemlich rücksichtslose und unverschämte chinesische Mentalität geben in der Hoffnung, dass sie danach bereit sind, die Brisanz dieses Themas endlich zu erkennen und ernst zu nehmen.

Dazu müssen wir uns mit einem der frühesten Werke über Strategie in Sachen Kriegsführung beschäftigen. Ich spreche von Sunzi Bingfa (frei übersetzt: Die Kunst des Krieges). Verfasst vor ca. 2500 Jahren beschreibt dieses großartige Werk die unterschiedlichsten Aspekte der Kriegsplanung und -strategie sowie deren taktische Rahmenbedingungen (auch ein Handelskrieg ist ein Krieg!).

Um also die chinesische Mentalität, Denkungs- und Handlungsweise besser einschätzen zu können, sollte Sunzi Bingfa eigentlich zur Pflichtlektüre eines jeden Managers und Politikers gehören, so wie es meines Wissens auch vielerorts in Ostasien der Fall ist. Möge dem einen oder anderen nach dem Lesen meiner ausgewählten Zitate ein Licht aufgehen (alle Zitate wurden aus Sun Tsu/Die Kunst des Krieges/WBG 2008 entnommen):

  • Die ganze Kriegskunst basiert auf List und Tücke.
  • Greife den Feind da an, wo er unvorbereitet ist; schlage zu, wo er es nicht erwartet.
  • Ein ausgeprägter Sinn für Ehre und Mitgefühl sind ernstzunehmende Fehler eines Heerführers.
  • Finde heraus, wie sich der Gegner aufgestellt hat, und lege danach das Schlachtfeld fest.
  • Finde durch Erkundung heraus, wo der Feind stark und wo er schwach ist.
  • Der Grund, warum kluge Herrscher und gute Heerführer den Feind schlagen, wo auch immer er sein mag, und warum ihre Leistungen die Taten gewöhnlicher Menschen übersteigen, ist das Vorauswissen.
  • Wenn du nahe am Feind stehst, täusche ihm vor, du seist weit weg; wenn du vom Feind weit entfernt stehst, täusche ihm vor, du seist ganz nah.
  • Um den Feind aus seiner Position zu locken, biete ihm einen Köder an.
  • Ein Meister der Kriegsführung ist immer durchtrieben und geheimnisvoll, er hinterlässt keine Spur; durch diese Kunst lernen wir, unsichtbar und unhörbar zu sein; damit halten wir das Schicksal des Feindes in unseren Händen.
  • In der alten Zeit brachte sich ein guter Kämpfer zuerst in eine Position, in der er nicht geschlagen werden konnte, und wartete dann auf eine Möglichkeit, den Feind zu schlagen.
  • Plündere ein reiches Land aus und versorge so deine Armee mit allem Notwendigen.
  • Der Feind darf nie wissen, wo ich angreifen werde, denn so muss er viele Orte gegen mögliche Angriffe zur Verteidigung herrichten; wenn er aber viele Plätze zur Verteidigung einrichten muss, können diese nur schwach besetzt sein.
  • Diejenigen, die die Kunst der Kriegsführung beherrschen, bezwingen eine feindliche Armee ohne Schlachten, sie nehmen feindliche Städte ein, ohne sie angreifen zu müssen.
  • Derjenige, der schwach ist, muss sich auf den Feind vorbereiten; wer stark ist, zwingt den Feind dazu, sich auf ihn vorzubereiten.
  • Genau wie Wasser seine Form der Umgebung anpasst, muss sich eine Armee, um zu siegen, der Feindsituation anpassen.
  • Nahe am Ziel zu sein, während der Feind noch weit entfernt ist, gut versorgt zu sein, während der Feind hungert – das ist die Kunst des Maßhaltens mit der eigenen Stärke.
  • Mit Disziplin und Ruhe erwarten erfahrene Soldaten einen aufgelösten und durcheinanderlaufenden Feind; das ist die Kunst der Selbstdisziplin.

Epilog

Im 19. Jahrhundert nahm der Niedergang der Qing-Dynastie seinen unaufhaltsamen Anfang, indem es zu weitreichenden Handelskriegen mit westlichen Großmächten kam. Großbritannien beispielsweise überflutete das inzwischen schwache, von Warlords tyrannisierte, von Naturkatastrophen gebeutelte und politisch zerrüttete China mit Opium, was zu einer massenhaften Opiumsucht im Land führte. Als China versuchte, die Einfuhr dieser Droge zu verhindern, kam es zu den sogenannten Opiumkriegen, die China schließlich verlor.

Als Unterlegene mussten die Chinesen eine Welle von wirtschaftlichen Demütigungen und Unterwerfungen durch westliche Imperialmächte erdulden und wurden aufgrund ihrer desaströsen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse als Invaliden angesehen. Viele Ausländer nannten die Chinesen „Asiens kranke Männer“ (????), und Sätze wie “Hunde und Chinesen nicht erlaubt“ waren unter Ausländern, die viele Gebiete in China zwangsokkupierten, weit verbreitet. Dies beschädigte das chinesische Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl in tiefgreifender Weise, was verständlicherweise zu einem kollektiven Minderwertigkeitskomplex führte.

Wir können sicher sein, dass sich Chinesen heute nicht mehr als „Asiens kranke Männer“ betrachten!

Bestellmöglichkeit:

» Sun Tsu: „Die Kunst des Krieges“, 4,95 Euro – hier bestellen
» Sun Tsu: „Die Kunst des Krieges“, Cabra-Leder-Einband mit Folienprägung und Lesebändchen, 14,95 Euro – hier bestellen




London macht Ärmelkanal für Migrantenboote dicht

Von MANFRED ROUHS | Die konservative britische Innenministerin Priti Patel hat die Küstenwache ihres Landes angewiesen, Migrantenboote im Ärmelkanal mit Kurs auf Großbritannien künftig nach Frankreich zurückzusenden. Dafür hatte sie sich zunächst rechtliche Rückendeckung geholt, wie britische Medien mitteilen.

Seit Anfang 2021 sollen bereits rund 13.000 Menschen über den Kanal nach Großbritannien gekommen sein. Das berichtet der „Spiegel“. Dabei handelt es sich aber offenbar lediglich um eine grobe Schätzung: Wer den britischen Patrouillenbooten entwischt und womöglich Kontakte in Großbritannien hat und deshalb für seine Unterbringen nicht auf behördliche Hilfe angewiesen ist, taucht in keiner Statistik auf.

Folgerichtig steht auch die Wirksamkeit der jetzt angeordneten Maßnahmen in Zweifel. Viele Wirtschaftsflüchtlinge sprechen keine andere Fremdsprache als Englisch. Für sie bleibt Großbritannien deshalb ein attraktives Ziel – und sie werden kreativ nach Möglichkeiten suchen, die britische Seeblockade zu umgehen.

Bis zum 8. September hatten Paris und London über eine einvernehmliche Regelung verhandelt, die illegale Überfahrten von der Kanalküste ins Vereinigte Königreich verhindern sollte. Der aktuelle Schritt der britischen Regierung ist offenbar eine Reaktion auf das Scheitern dieser Gespräche. Boris Johnson hat bereits angekündigt, „jede mögliche Taktik, die uns zur Verfügung steht“, anzuwenden, um den Zustrom von Armutsmigranten vom Festland zu stoppen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



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Petr Bystron (AfD): Gefahr der Islamisierung wird vertuscht

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Den Bundestagswahlkampf dominieren in den Mainstream-Medien bisher die Themen Corona, Klimawandel und die Diskussion um die Kanzlerkandidaten. Aber die AfD lässt eines der mittelfristig größten Probleme unseres Landes, die Islamisierung, nicht aus den Augen.

Am 25. Juli fand in Unterschleißheim die Veranstaltung „Das Staatsverständnis des Islam“ statt, bei der PI-NEWS ein Interview mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten und Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, führte (Video oben). Er kritisiert, dass bei Terror-Anschlägen und anderen Gewalttaten, die im Zusammenhang mit dem Politischen Islam stehen, die Ursache von vielen Mainstream-Medien und Altparteien-Politikern vertuscht wird und stattdessen „psychische Probleme“ vorgeschoben werden. So will man es vermeiden, dass eine Diskussion um den Islam entsteht, die insbesondere die Regierungsparteien vor der so wichtigen Bundestagsahl unbedingt vermeiden wollen.

Auch die Bild-Zeitung titelte in Zusammenhang mit dem Würzburg-Anschlag ganzseitig „Darum verschleiert die Regierung das Islamismus-Problem“: Union und SPD würden die Debatte über ihre Verantwortung beim monatelangen Kontrollverlust an deutschen Grenzen im Migrationsherbst 2015/16 und die nie gezogenenen Konsequenzen in der Asylpolitik scheuen. Ausländerkriminalität und Islamismus seien zudem „kein Gewinnerthema“, wie die Polit-Strategen in Regierungskreisen meinen. Daher gilt das Prinzip: Wegschauen, Vertuschen, Verschweigen. Lieber über Klima und Corona reden.

Das könnte sich jetzt mit den sich überschlagenden Ereignissen in Afghanistan etwas ändern. Zum einen dürfte jetzt eine neue massive Welle von „Flüchtlingen“ aus Afghanistan drohen – und da sind nicht die paar Tausend gemeint, die für westliche Organisationen arbeiteten und wirklich in Lebensgefahr sind – sondern diejenigen, die jetzt in den kommenden Wochen und Monaten die Taliban-Herrschaft als Vorwand nutzen könnten, ins Sozialhilfeparadies Deutschland zu kommen. Da dürfte es sich um Hunderttausende handeln, die sich aus rein wirtschaftlichen Erwägungen heraus auf den Weg ins gelobte Land Germoney machen könnten.

Wer es dann einmal über die Landesgrenze zu uns geschafft hat, den werden wir dann wohl nicht wieder zurückschicken können, selbst wenn er schwer straffällig wird. Diese Prognose teilte uns bei der AfD-Veranstaltung am 25. Juli der AfD-Bundestagsabgeordnete sowie Bundeswehr-Offizier der Reserve, Gerold Otten, mit. Wenige Tage später gab das Innenministerium den Abschiebestopp nach Afghanistan bekannt.

Otten berichtete auch von der Feindseligkeit, die seitens weiter Teile der Bevölkerung gegenüber der Bundeswehr und den anderen alliierten Kräften in Afghanistan geherrscht habe. Die Religion sei dort eben ein gewaltiger bindender Faktor, und da seien die „Ungläubigen “ nunmal der Feind. Diese nackte Tatsache wurde in dem 20 Jahre andauernden Nato-Einsatz hartnäckig ausgeklammert. Man dachte allen Ernstes, in einem Land, in dem der Islam so tief verwurzelt ist, Demokratie und Frauenrechte einführen zu können.

Eine Studie vom Pew Research Center aus dem Jahr 2013 lieferte die nüchterne Erkenntnis, dass unter den 38 Millionen Afghanen 99% der Scharia zustimmen – der höchste Wert unter islamischen Ländern in Süd/Südostasien:

Dass die Bundesregierung die Taliban und damit die enorme Kraft des Politischen Islams völlig unterschätzte, passt ins Bild. Wer sich hartnäckig weigert, eine große Gefahr zu erkennen, wird letztlich von ihr überrollt. In Afghanistan ging es aufgrund der Unterstützung weiter Teile der Bevölkerung schnell. Da verwundert es auch nicht, dass die 360.000 Mann starken Sicherheitskräfte in Militär und Polizei keinerlei Gegenwehr gegen den Vormarsch der Taliban lieferten. Sie hätten ja ihre Waffen gegen die eigenen Glaubensgenossen richten müssen. Daher liefen sie überwiegend mit fliegenden Fahnen über.

Der 20 Jahre lange NATO-Einsatz in Afghanistan mit 59 toten Bundeswehrsoldaten und zig Milliarden verschwendeten deutschen Steuergeldern war völlig umsonst. Aussichten auf Erfolg hätte nur das chinesische Modell gehabt, was für demokratische Länder natürlich schwer vorstellbar ist: Alle Radikalen in Umerziehungslager stecken und die Kinder in Schulen mit demokratischen Grundregeln erziehen. Auf diese Weise hätte man aus Afghanistan in zwei Generationen ein demokratisches Vorzeigeland formen können. Aber so etwas ist derzeit im Westen undenkbar. Lieber kritisiert man China wegen seines Umgangs mit den radikalen Uiguren-Moslems.

In Deutschland wird der Prozess der Machtübernahme des Politischen Islams, was dessen unverrückbares Endziel ist, über Jahrzehnte hinweg schleichend erfolgen. Begleitet durch immer wieder erfolgende Terror-Anschläge und andere Gewalt-Attacken, mit denen die „ungläubige“ Bevölkerung eingeschüchtert wird. Dies wird dann notorisch von den Anzugs-Funktionären des Politischen Islams als „hat nichts mit dem Islam zu tun“ hingestellt, sekundiert von dem Verharmlosungs-Apparat in Politik und Medien, die das massive Problem in die Psychiatrie verschiebt.

Aufgrund der demographischen Entwicklung, die in etwa fünf bis sieben Jahrzehnten moslemische Mehrheiten liefern wird – in den jüngeren Jahrgängen erheblich früher – befindet sich unser Land in einem Transformationsprozess zum Politischen Islam. Wenn nichts Entscheidendes dagegen unternommen wird, wonach es derzeit überhaupt nicht aussieht, dann wird Deutschland, wie auch Frankreich, Belgien und Großbritannien, unvermeidlich eine Islamische Republik werden. Auf dem Weg dahin beschäftigt sich die völlig degenerierte Gesellschaft mit dem sprachlich korrekten Gendern und den vermeintlichen „Segnungen“ der multikulturellen Gesellschaft.

Diejenigen, die über die existentielle Gefahr aufklären und warnen, werden mit Gerichtsprozessen überzogen. Hierzu führten wir bei der AfD-Veranstaltung in Unterschleißheim auch ein Interview mit dem Referenten Dr. Michael Ley, der ebenfalls leidvolle Erfahrungen mit der Justiz machen musste.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN:HU70117753795954288500000000, BIC:OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Bürgerkriegserklärung gegen Millionen Deutsche

Von WOLFGANG HÜBNER | Sich Typen wie Markus Söder oder Jens Spahn zu betrachten und dabei nicht an den berühmten Satz von Mafiaboss Vito Corleone in dem Filmklassiker „Der Pate“ (1) zu denken, fällt nach den Corona-Beschlüssen von Dienstag noch schwerer: „Ich mache Dir ein Angebot, dass Du nicht ausschlagen kannst.“ Kennern des Films dürfte bekannt sein, was geschieht, wenn das Angebot trotzdem ausgeschlagen wird.

Die aktuelle Variante von Merkel, Söder, Spahn und den allezeit gehorsamen Ministerpräsidenten einer nur noch verachtungswürdigen politischen Klasse ist die finanzielle Ausplünderung und gezielte gesellschaftliche Ausgrenzung von Millionen Deutschen, die nicht bereit sind, sich für unerprobte experimentelle Impfstoffe mit erheblichen Nebenwirkungen und sehr fraglichem Virusschutz zur Verfügung zu stellen.

Das Vorgehen der für diese erpresserischen Maßnahmen verantwortlichen Politiker ist faktisch eine Bürgerkriegserklärung an diese Millionen. Dass die Kriegstreiber dabei die offensive oder auch stillschweigende Unterstützung von anderen, vielleicht auch mehr Millionen Deutschen haben, legitimiert ihr Handeln nicht, sondern macht sie im Gegenteil  kenntlich als Spalter, die bewusst ihre Amtseide brechen, dem ganzen Volk zu dienen und zum Nutzen zu sein.

Die Verantwortlichen tun das dazu unter Ignoranz des ihnen leicht zugänglichen Wissens um die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus und dessen Mutationen, den existenziellen und ökonomischen Folgen ihrer Beschlüsse und dem Vorgehen in demokratischen Staaten wie Großbritannien, Dänemark oder Schweden. Merkel, Söder, Spahn und Co. wissen also was sie betreiben und was sie bewirken.

Sie sind somit voll schuldfähig im Sinne des Artikels 26 des Grundgesetzes mit seinen Ausführungen über das „Verbot des Angriffskrieges“. Das umso mehr, als die Angreifer nie den sachlichen Dialog auf Augenhöhe mit den impfkritischen und impfablehnenden Bürgern und Experten gesucht haben, sondern im Gegenteil alles dafür tun, das zu verhindern. Deswegen gibt es für die Angreifer auch nicht die Spur einer moralischen Rechtfertigung.

Zudem leiden ihre Maßnahmen an einem entscheidenden Glaubwürdigkeitsdefizit: Wer unter der Fahne „Gesundheitsschutz“ alles verwehren und erschweren will, was zum Freizeit- und Kulturleben von Menschen unverzichtbar selbst in den beiden deutschen Diktaturen zählte, der sollte, ja, der muss Ungeimpften auch jegliche berufliche Tätigkeit untersagen. Das Virus hat nämlich nicht die Gewohnheit, in den Fabriken, Werkstätten oder Büros seine Aktivitäten einzustellen.

Über die neuerliche Repressionseskalation gegen Ungeimpfte zu jammern und zu klagen, bringt nichts, sondern erzeugt nur hilflosen Zorn. Es gilt vielmehr, diese Bürgerkriegserklärung als weiteren Schritt in einem Kampf zu begreifen, bei dem es um nicht weniger als um die Zukunft der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die Gültigkeit des Grundgesetzes geht.

Dieser Kampf kann nach Lage der Dinge nur organisiert mit allen Möglichkeiten der Kommunikation sowie vorrangig auf den Straßen und Plätzen gewonnen werden. Denn die Angreifer besitzen zwar die überwältigende Mehrheit in den Parlamenten, den Medien und Institutionen dieses Staates. Aber die Fundamente dieser Mehrheit sind viel brüchiger als sich das nach außen darstellt. Deshalb ist dieser Kampf noch keineswegs entschieden. Er wird jetzt aber heißer.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Nach EM-Pleite nun auch Olympia-Flaute

Von WOLFGANG HÜBNER | Die Endphase der unseligen Merkel-Ära wird in auffälliger Weise begleitet von negativen Ereignissen im deutschen Sport. Nach dem frühen Scheitern der einst für den Nationalstolz so wichtigen Fußballer erst 2018 bei der WM in Russland und kürzlich bei der EM in London hat nun auch die deutschen Olympia-Auswahl bei den Gespensterspielen in Tokio die schlechteste Medaillenausbeute seit 1992 in Barcelona erzielt. Gewannen damals die erstmals wiedervereinten deutschen Sportler noch 33 Goldmedaillen sowie 74 Medaillen insgesamt, so kehren sie 2021 mit nur zehn Goldmedaillen und nur 37 Medaillen (Gold, Silber und Bronze) zurück.

Noch 2016, bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, gab es 17 Goldmedaillen und insgesamt 42 Medaillen zu feiern. Bei keiner der sieben Spiele seit 1992 errang die deutsche Sportlerauswahl so wenig Gold und so wenige Medaillen wie nun 2021. In der Nationenwertung bedeutet dies ein Abrutschen auf den 8. Platz, sogar noch hinter den viel kleineren Niederlanden und weit entfernt vom wieder sehr erfolgreichen Großbritannien, ganz knapp auch nur vor Italien.

Das ist auch eine Folge der offensichtlichen Krise des Männersports in Deutschland, denn nur drei der Goldmedaillen gingen an männliche, jedoch sieben an weibliche Teilnehmer im Team. Ganz trist ist die Bilanz bei den Mannschaftssportarten: Schmerzliche Pleiten bei Fußball und Handball, keine Medaille in den Hockey-Turnieren, geschweige denn bei Basket- oder Volleyball. Und sogar bei einer früheren großen Stärke, dem Hindernisreiten, gab es nichts zu gewinnen. Vielmehr wird die hilflos weinende deutsche Fünfkämpferin mit ihrem streikenden Pferd in Erinnerung bleiben. Sie muss sich jetzt auch noch gegen Vorwürfe der Tierquälerei verteidigen.

Auffallend viele deutsche Medaillenhoffnungen platzten in Tokio im Wettkampf. Das lässt nicht nur, wenn überhaupt, auf unzureichende Vorbereitung schließen, sondern auf mangelnde Einstellung, Motivation und Kampfgeist für die deutschen Farben. Doch in einem Staat, in dem die „richtige“ Gesinnung wichtiger ist als individuelle Substanz und Eigensinn, dürfte diese Fehlentwicklung auch Spitzensportler nicht unberührt lassen. Und den Medien scheinen abgesprungene Sportlerinnen aus Weißrussland und Dopingvermutungen zu dem deutlich erstarkten russischen Team wesentlich bedeutsamer als die vielen deutschen Enttäuschungen in Tokio.

Der Zusammenhang zwischen dem Zustand einer Nation und ihren sportlichen Leistungen ist keine willkürliche Spekulation, sondern lässt sich gerade in den deutschen Sportstatistiken gut erkennen. Es sollte auch nachdenklich stimmen, dass der strahlende Held unter den deutschen  Goldmedaillengewinnern, der Tennisspieler Alexander Zverev, aus einer russischen, erst 1991 nach Deutschland gezogenen Familie stammt.

Nicht nur die Verwendung der vielen Millionen der deutschen Sportförderung ist nun kritisch zu hinterfragen. Sondern zur Diskussion steht auch der Geist und Ehrgeiz einer Nation, deren Regierung seit vielen Monaten sportliche Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen wegen der Virusgefahr reduziert oder verhindert, jedoch ihren ohnehin zu wenig zahlreichen Nachwuchs mit Gesichtsmasken und verbrecherischen Impfdruck schwächt. In Paris 2024 könnte die sportliche Bilanz bei den dortigen Olympischen Spielen noch negativer ausfallen als jetzt in Tokio.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.




Merkel, BILD und Corona: Die Geister, die sie riefen …

Von PETER BARTELS | Es fällt selbst jenen auf, die sich die Hose immer noch mit der roten Kneifzange zumachen … Oder sich jeden Morgen mit dem grünen Klammerbeutel pudern: Die Bildzeitung will seit ein paar Wochen offenbar wieder BILD werden…

Schlagzeile Donnerstag: „Uns beherrscht die Politik der Angst“ … Schlagzeile Mittwoch: „BILD entlarvt die neue Corona-Panikmache“ … Dienstag: „So bricht die Regierung ihre Corona-Versprechen“ …  …Montag: „Regierungshammer: Sorglos-Urlaub nur noch für Geimpfte“ … Von den BILD-Backpfeifen für den ewig laschen CDU-Laschet und der SPD- Malu Dreyer wegen der verpennten Flut in NRW und Rheinland-Pfalz blieb unsereinem letztlich eh nur ein Gähnen; wenn selbst die Innenminister dieser Nullen nicht mal mehr wissen, dass es auf Knopfdruck Sirenen gibt …

Aber auch die grüne Abschreiber*in  Annalena Baerbock bekam in letzter Zeit eine BILD-Klatsche nach der anderen … Und Deutschlands Zitter-Zwitter*in Merkel immer öfter voll auf die Zwölf … Von Deutschlands oberstem Tierarzt, Lothar Wieler vom Robert Koch Institut, gar nicht erst zu reden. ALLE waren sie gestern noch BILD-Säulenheilige, BILD-Gurus! Jeder Corona-Furz wurde von BILD in die Hölle geschwefelt, auf dass die Angst des Volkes wachse, wie die Macht der Mächtigen … Gestern der (vorerst?) letzte Höhepunkt: Ralf Schuler darf einen „Wut-Kommentar“ schreiben: „Wir werden von PANIK regiert!“ Und dann legt der Chef der Berliner BILD-Parlaments-Redaktion los, der in der DDR nach dem Abitur nur Glühlampen basteln durfte. Auch (??) ihm scheint über Nacht eine Darmol-Leuchte aufgegangen zu sein, Schuler:

Maskenpflicht im Gebirge

Die Inzidenz liegt bei 15, doch die gefühlte Angstkurve bei 500! Urlaub in Corona-Deutschland. So aufregend wie ein Ausflug ins Hochsicherheitslabor … Einchecken im bayerischen Gasthof … Schild: „Unser Personal ist geimpft.“ Also alles entspannt? Mitnichten! Im Hotel herrscht Maskenpflicht. Beim Einchecken zeige ich meine doppelte, längst freigeschaltete Impfung einer ebenfalls geimpften Empfangsdame vor. Wir beide mit Maske und Abstand, zwischen uns Plexiglas.“

Der Hotelgast wird vor sich selbst beschützt … Im Hotel-Lift fahren höchstens zwei Personen, mit Maske, versteht sich. Maximal sechs Leute baden gleichzeitig im großen Außenpool … Am Frühstücksbuffet geht es in Pfeilrichtung am Müsli vorbei. In Plastikhandschuhen angelt man mit der Zange nach Brötchen…

Dann erlebt Schuler ein Bayern, das einst von Strauß mit weissblauem Band zum Land der „Laptop und Lederhosen“ vergoldet wurde, von einem fränkischen Faschings-Feivel namens Söder (unsereiner verzichte auf den brüllenden Reim …) längst zum Auto-Armageddon verschrottet wird:

„Maskenpflicht selbst im Gebirge! Beim Besichtigen der Partnachklamm werden Masken getragen, weil der Weg im Felsen etwas eng ist und man den wandernden Gegenverkehr anatmen könnte.

Angstrepublik Deutschland …Für die Gastwirte ist es aber weniger die Virusangst als vielmehr die Angst vor erneuter Schließung der Betriebe in der Urlaubssaison. Die Folge: bizarrer Eifer im Umsetzen von Hygienekonzepten und beim Aufstellen von Luftreinigern im Dutzend…“

Sauna aus einer anderen Zeit

„Wenige Meter weiter in Österreich geht es entspannter zu. Hier zählt nur der Nachweis, geimpft, genesen oder getestet zu sein. Masken und Abstände fallen weg. Stattdessen Erlebnisse wie aus einer anderen Zeit: gemeinschaftliches Schwitzen in der proppenvollen Sauna beim Bier-Aufguss … Undenkbar in Deutschland, wo Politiker uns ein tägliches Hygiene-Theater vorführen, das nur noch wütend macht. Mit Masken im Freien und Ellenbogen-Gruß…“

Und das alles bei einer Inzidenz von 15! Das Robert-Koch-Institut warnt wie immer, prognostiziert bis zu 12 500 Intensivpatienten im Herbst und will unerreichbare Impfquoten von 85 Prozent…

Das Denken in Inzidenzen und Wellen hat sich so eingebrannt, dass uns Länder, die trotz hoher Zahlen öffnen, irre erscheinen. Wie Großbritannien. Die Briten feierten am 19. Juli einen von Premier Boris Johnson (57) ausgerufenen „Freedom Day“ als feuchtfröhliches Massenevent. Und die Inzidenzwerte? Fallen trotzdem, in den letzten sieben Tagen sanken sie um 30 Prozent…“

Unsereiner ahnt natürlich, was der tapfere Ralf wirklich geschrieben hat … Was mit dem Redigier- Griffel „etwas entschärft“ wurde … Um trotzdem noch gerade eben mit der Keule „Wutkommentar“ firmieren zu können … Und unsereiner hört natürlich auch das ewige Raunen des Flurfunks über den „Gesinnungswechsel“ bei BILD: „Ja, aber … wir dürfen doch das Kind nicht mit dem Bade ausschütten…“

Und so lügen sie uns wieder die Hucke voll …

BILD also wieder auf dem Weg zum gesunden Menschenverstand?  Auf der Suche nach den Millionen Lesern von gestern?? Vergesst es!! Und bleibt, wo ihr seid, bei PI-NEWS, JOUWATCH, TICHY’s, ACHGUT, bei UWE STEIMLE, Mathias Riechling, Lisa Fitz, Simone Solga, ROGER KÖPPEL. Lieber Leser von gestern, magst trotzdem ruhig sein, morgen läßt BILD dich ja wieder allein. Und so lange, ein „mutmaßlicher Mörder“ der Ex-Geliebten aus dem „Nazi-Bunker“ mit Namen, Alter und Foto gezeigt wird, die drei jungen Merkel-Gäste, die eine 18-Jährige erst vergewaltigt, dann erwürgt haben, nicht mal mit verschwiemeltem Foto gezeigt werden … So lange wird BILD bleiben, was der Totengräber Kai Diekmann daraus gemacht, seine Nachfolger bis vor kurzem unbeirrt bis jenseits der Schamgrenze weiter geheuchelt haben…

Wer jeden Plattfuß-Plattler der vorher zur „mächtigsten Frau der Welt“ hoch gejazzten Honecker-Hebamme bejubelte … Wer aus Millionen jungen Sozial-Schnorrern „Flüchtlinge“ machte … Wer Gott durch eine daher gemanagte Greta abschaffen ließ, das sich seit Millionen Jahren ewig ändernde Wetter zur Klima-Katastrophe runter labern ließ … Wer die Kernkraft, die sauberste Energie der Natur zur Angst-Apokalypse runter schreibt … Wer das Auto verteufelt, weil im Kofferraum der Dienstkarosse das Klapprad für die letzten 100 Meter zur Arbeit liegt … Wer Geld druckt wie Klopapier … der darf sich nicht wundern, dass Menschen die Corona-Grippe für tödlicher als Pest und Cholera halten … Und ein paar Tausend Politiker, „Wissenschaftler“ mit Masken, Impfserum und Bio-(Pflanzen)Fleisch Millionäre werden …

Und der schweigende Rest im Osten die AfD wählt, auch wenn die Auguren sie noch so klein halten in ihren Umfragen. Eben weil die mit dem gesunden Menschenverstand gejagt, geteert, gefedert werden. Besonders von BILD. Nun also „Wutkommentare“. Geschenkt! Die Geister, die ihr gerufen habt, werdet ihr nicht mehr los!  BILD – ein Zombie, der immer noch nicht weiß, dass er längst tot ist. Wie die Politiker, die den Wählern von den Plakaten wieder die Hucke voll lügen …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.




Warum in Deutschland der Notstand auch ohne Notlage bleibt

Von RAMIN PEYMANI (im Original auf peymani.de) | Als sich der Bundestag im vergangenen Frühjahr daran machte, das zwei Jahrzehnte zuvor zu ganz anderen Zwecken erschaffene Infektionsschutzgesetz zu ändern, schwante vielen Beobachtern nichts Gutes. Einige Verschärfungen später sehen die Kritiker ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Die Regierenden haben Gefallen am Notstand gefunden.

Nun soll die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ erneut verlängert werden. Der bis zum 30. Juni geltende Notstand wird damit mindestens bis Ende September 2021 fortbestehen. Dazu muss der Bundestag abermals die Notlage feststellen. Zwar erhebt sich aus den Oppositionsreihen zunehmend Widerspruch, doch wird dies am Ende nichts nutzen. Eine Regierung verfügt per Definition über die nötigen Stimmen. Dabei ist es grotesk, dass es zwar einer Zweidrittelmehrheit bedarf, um Änderungen des Grundgesetzes zu beschließen, aber nur der einfachen Parlamentsmehrheit, um per Infektionsschutzgesetz tiefgreifende Grundrechtseingriffe zu legitimieren.

Dass sich diese Einschränkungen ausgerechnet auf jene Artikel des Grundgesetzes beziehen, die Ewigkeitscharakter haben, macht deutlich, wie weitgehend sich die Regierenden bereits unserer Demokratie bemächtigt haben. Das Infektionsschutzgesetz ist bewusst so gefasst, dass es keiner wissenschaftlichen Fakten bedarf, um sich an den verfassungsmäßig verbrieften Rechten der Bürger zu vergehen. Es reicht bereits die pure Annahme, dass „eine dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht oder stattfindet“. Dies muss das RKI, das dem Bundesgesundheitsminister untersteht und ebenso gut von einem Zimmermann geleitet werden könnte wie von einem Tierarzt, lediglich behaupten.

Fünfmal hatte die WHO vor Corona von ihrem schärfsten Schwert Gebrauch gemacht – fünfmal handelte es sich um einen Fehlalarm

Dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) überdies im Januar 2020 eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen hat, spielt den Notstandsfetischisten zwar in die Karten, ist für das Regieren per Dekret jedoch nicht einmal gesetzlich notwendig. Theoretisch könnte die WHO morgen die Notlage für beendet erklären, ohne dass dies Konsequenzen für den deutschen Notstand hätte. Fünfmal hatte die oberste Weltbehörde für Gesundheitspolitik übrigens vor Corona von ihrem schärfsten Schwert Gebrauch gemacht – und fünfmal handelte es sich um einen Fehlalarm.

Neuester Grund für die Politik, die abflauende Pandemie zu befeuern, ist die indische Corona-Variante, die nun nicht mehr so heißen darf. Nachdem Südafrika, Brasilien und Großbritannien sich ein Jahr lang mit Mutationen in Verbindung bringen lassen mussten, deren behauptete Gefährlichkeit sich als falsch herausstellte, sind nun also die Inder dran. Die verbaten sich die Unverfrorenheit der Stigmatisierung durch dieselben polit-medialen Moralisten, die sich noch vor Jahresfrist auf Donald Trump gestürzt hatten, weil dieser vom „chinesischen Virus“ sprach.

Dass Indiens Variante ansteckender sein soll, fällt angesichts der fortschreitenden Immunisierung allerdings nicht besonders ins Gewicht, weil mit der höheren Infektiosität offensichtlich keine höhere Hospitalisierungs- oder Sterberate verbunden ist. Das zeigt auch der Blick in das Land, das als Rechtfertigung für den neu aktivierten Panikmodus gilt. Dort fallen die Zahlen der Neuinfektionen so schnell, wie sie gestiegen waren. Nur noch gut 100.000 Menschen pro Tag wurden zuletzt positiv auf das Virus getestet – bei einer Gesamtbevölkerung von 1,4 Milliarden. Die Quote der positiven Tests liegt dabei nur knapp über dem deutschen Niveau.

So sind sie, die Viren: Sie mutieren, um leichter einen Wirt zu finden, doch der Tod ihres Wirtes nutzt ihnen auf Dauer nichts

Ebenso rasant fällt in Indien die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen. Nach einer kurzen Phase schärferer Maßnahmen ist man im Riesenstaat schon wieder zu ersten Lockerungen übergegangen. So weit zur „hochgefährlichen Delta-Variante“, die bei nüchterner Betrachtung zur Panikmache nicht viel taugt. Dies interessiert die Lockdowner hier und anderswo natürlich herzlich wenig. Schon bastelt man an neuen Schimären, denen man das griechische Alphabet aufzwingen kann.

Sich vereinigende Mutationen dürften bald die Nachrichten bestimmen. Doppelvarianten wären die logische Steigerung des Wahnsinns, nachdem die singulären Erregermutationen nicht halten konnten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Am Ende dürfte aber ebenfalls beim nächsten griechischen Buchstaben und beim übernächsten und auch danach wieder klar werden, dass die geschürte Panik ohne Grundlage war. So sind sie, die Viren: Sie mutieren, um leichter einen Wirt zu finden. Der Tod ihres Wirtes nutzt ihnen auf Dauer nichts. Zusammen mit der immer weiter fortschreitenden Immunität werden Viren also ungefährlicher.

Die Bundesregierung ist dennoch fest entschlossen, den Notstand zu verlängern. Hauptgrund für das Vorhaben dürfte die Tatsache sein, dass sie ihre repressiven Maßnahmen ohne epidemische Lage nicht länger gesetzlich begründen könnte. Die Pandemie müsste in Deutschland folglich für beendet erklärt werden. Das will natürlich niemand in den Elfenbeintürmen der Koalition, und daher bleibt der Notstand auch ohne Notlage. Gut, dass zwischendurch Bundestagswahl ist. So dürfen wir uns in den nächsten zwölf Monaten wenigstens auf ein paar Wochen kompletter Öffnung freuen. Direkt vor dem Urnengang will man es sich mit dem Stimmvieh ja nicht verderben.




„I Don’t Feel Hate“: Doch ganz Europa hasst Deutschlands Volkserziehung

Von RAMIN PEYMANI (im Original erschienen auf peymani.de) | Die Show ist aus, die Bühne abgebaut, das Spektakel vorbei. Bravo, Rotterdam! Etwas Besonderes war der diesjährige Eurovision Song Contest, wie der altehrwürdige Grand Prix Eurovision de la Chanson hierzulande seit 20 Jahren heißt. So mancher, der dem jährlichen Stelldichein der mehr oder weniger talentierten Namenlosen Europas normalerweise gar nichts abgewinnen kann, war diesmal neugierig. Das lag nicht etwa daran, dass sich eine der Musikgrößen in den Sangeswettbewerb verirrt hätte, wie es gelegentlich schon einmal vorkommt, sondern am Publikum. Erstmals seit langer Zeit gab es im Fernsehen wieder eine Veranstaltung mit Tausenden von Zuschauern zu bestaunen, noch dazu in einer Halle. Ein bisschen fühlte es sich an wie früher und doch reichlich skurril. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, und mancher mag sich dabei ertappt haben, mit der angedeuteten Rückkehr zur Normalität zu fremdeln.

Um den Corona-Schein zu wahren, etikettierte die niederländische Regierung das Treiben als „wissenschaftliche Studie“. Niemand wurde müde, die strengen Sicherheitsauflagen und die perfekte gesundheitliche Überwachung zu loben. Dem Zuschauer konnten derlei Flötentöne egal sein – endlich durften sich 3500 Menschen wieder in einer Halle versammeln, ohne Maske, ohne Abstand, aber natürlich wohlfeil getestet. Andernorts hatte man solcherlei Studien bereits hinter sich gebracht, etwa in Großbritannien, wo in einer Reihe von Stadion- und Hallenevents insgesamt 58.000 „Probanden“ mitwirkten. Das wenig überraschende Ergebnis waren dabei ganze 15 positive Corona-Tests – inklusive der vorab genommenen Proben, die Interessierte von der Mitwirkung ausschlossen. Aber sei’s drum, heute soll es um etwas ganz anderes gehen.

Nicht wenige hatten befürchtet, selbst Europas ESC-Fans könnten der germanischen Zeigefingerattitude überdrüssig sein

Tatsächlich lag die Qualität der Darbietungen diesmal auf einem erstaunlichen Niveau. Offenbar hat vielen die Corona-Zwangspause des Jahres 2020 gut getan. Vor allem Italien, das nach über dreißig Jahren endlich wieder einmal gewinnen konnte, und Frankreich, das sogar seit 1977 auf einen Sieg wartet und sich knapp geschlagen geben musste. Ähnliches hätte man sich aus deutscher Sicht auch gewünscht. Doch der Abend verlief so, wie ihn alle vorausgesagt hatten, die irgendetwas von Musik verstehen. Nicht wenige hatten frühzeitig die regierungsamtliche Botschaft des deutschen Liedchens bemängelt und befürchtet, selbst Europas ESC-Fans könnten der germanischen Zeigefingerattitude überdrüssig sein. Sie sollten recht behalten.

Vernichtend waren die Kommentare am Tag danach. Die Auslandspresse sparte nicht mit Häme für das deutsche Waterloo, und auch die heimischen Analysen fielen wenig schmeichelhaft aus. Im Zentrum des Spotts stand neben der spätpubertären Darbietung eines unbekannten Musical-Sternchens die abstoßend aufdringliche Anti-Hass-Parole, die sich um der deutschen Gutmenschen liebstes Thema drehte. „I don´t feel hate“, trällerte Hupfdohle Jendrik, und Europa hasste es. Text und Melodie hatte der 26-jährige Hamburger selbst kreiert. Die moralinsaure Semesterarbeit hätte sicher manch aufmunterndes Kopfnicken an Hamburgs Musikschulen geerntet, nicht aber von Europas Zuschauern. Die waren sich einig: Germany – zero points. Nur die Juroren aus Rumänien und Österreich sorgten dafür, dass Deutschland den letzten Platz mit drei Punkten knapp vermied. Den wies Europa den Briten zu, die zwar tatsächlich den schlechtesten Song präsentierten, ihre Null-Punkte-Nummer aber wohl eher der kollektiven Abstrafung für den Brexit verdankten.

Die öffentlich-rechtlichen Belehrungsweltmeister reagierten so, wie sie immer reagieren: Alles richtig gemacht, Schuld sind die anderen

Es ist bezeichnend, das sich nicht einmal die ultra-woke ESC-Community für das politisch korrekte Vorschulbildungsprogramm aus Deutschland erwärmen konnte. Weder dem LGBT-Publikum vor den Fernsehgeräten schmeckte der fingerdick aufgetragene Anti-Hass-Aufstrich, noch den auf den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung eingeschworenen Jury-Mitgliedern. Auf diese Karte hatte der für das deutsche Liedchen verantwortliche NDR gesetzt und erlebte eine selbst für die leidgeprüften Flopbeauftragten bemerkenswerte Pleite. Die öffentlich-rechtlichen Belehrungsweltmeister reagierten so, wie sie immer reagieren: Alles richtig gemacht, Schuld sind die anderen. Dauermoderator Peter Urban kommentierte das Fiasko mit einem genervten Seitenhieb auf die Bürger des Kontinents, denen er ziemlich unverhohlen unterstellte, zu doof zu sein, die Message zu begreifen.

Trotzig lobte der NDR seinen Schützling und dessen „wichtige Botschaft“. Ein „perfekter Auftritt“ sei es gewesen. „Jendrik hat seinen Traum vom ESC mit uns gelebt!“ – das alte olympische Motto, dessen sich die deutsche Mittelmäßigkeit längst auch im Sport bedient und überhaupt überall dort, wo Wettbewerb droht. Dass man in Europa vielerorts wenig Neigung verspürt, Deutschland dabei zu folgen, Meinungsfreiheit zur Hetze zu erklären, kommt der Moral- und Haltungspolizei des deutschen Mediengewerbes nicht in den Sinn. Im kommenden Jahr wird Deutschland dann sicher ein Klimakatastrophenlied präsentieren. Europa muss erzogen werden. Und das können wir Deutsche ja bekanntlich ganz besonders gut, auch wenn wir manchmal dafür die Unterstützung Österreichs brauchen. Deren Jury hat uns diesmal zwei unserer drei Punkte gegeben. Das ist immerhin ein Anfang.




Rechte Parteien triumphieren in Spanien und Großbritannien

Einen Monat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD voraussichtlich eine der stärksten Kräfte werden wird, gibt es Hoffnungszeichen für Konservative aus Spanien und Großbritannien: Bei Regionalwahlen triumphierten die rechten Parteien am Donnerstag in Großbritannien und am Dienstag in Madrid.

Die britische Labour-Partei erlebte bereits bei den Parlamentswahlen im Dezember 2019 ihr erstes Waterloo, als sie um 60 Sitze historisch abstürzte und Boris Johnson Premierminister wurde. Nun wiederholte sich das Debakel auf der Gemeindeebene: Nach aktuellen Prognosen verlor Labour am Donnerstag 56 Sitze, die Tories gewannen 54 hinzu. Vor allem in den Labour-dominierten Arbeitervierteln der Midlands (vergleichbar mit NRW) stürzte die »Rote Brandmauer« dramatisch ein.

In Hartlepool, das seit 1974 von Labour regiert wird, gewannen die Tories die Mehrheit. In einer vorgezogenen Parlamentswahl gewann die Konservative Jill Mortimer und wird damit die erste Tory-Abgeordnete aus Hartlepool seit 1959. In Northumberland werden die Tories ebenfalls zum ersten mal seit den 1970ern regieren, ebenso in linken Hochburgen wie Sunderland, Harlow in Essex, Nuneaton & Bedworth und Dudley.

Mit Spannung erwartet werden die Ergebnisse in Schottland, wo die nationale, sozialistische Scottish National Party um Nicola Sturgeon im Falle eines Wahlsieges ein weiteres Referendum zum Verbleib im Vereinigten Königreich angekündigt haben, umjubelt von Berlin und Brüssel. Die Scottish National Party feierte in den 1930ern Adolf Hitler und opponierte gegen den Krieg mit Nazi-Deutschland. Das werden unsere Leser aber niemals im anglophoben ARD erfahren.

Madrid: Triumph für Lockdownverweigerin Isabel Díaz Ayuso

In Madrid siegten bei Regionalwahlen am Dienstag die konservative Volkspartei und die rechte Vox. Die Partido Popular um die rechte Regionalchefin Isabel Díaz Ayuso konnte ihren Stimmanteil um 22,5 Prozent auf 45 Prozent verdoppeln, die einwanderungskritische Vox Partei kam auf zehn Prozent und hat bereits einer Koalition zugesagt. Die regierenden Sozialisten verloren zehn Prozent und kamen auf nur noch 17 Prozent. Die Wahlbeteiligung war mit 76 Prozent die höchste, die jemals in der spanischen Hauptstadt mit ihren 6,6 Millionen Einwohnern erreicht wurde.

Díaz Ayuso hatte als Regionalchefin in Madrid den Lockdown verweigert und Bars und Restaurants offen gehalten. Sie hatte die Wahlen in Madrid laut einem Interview mit dem IPG-Journal „zu einer Abstimmung über die Politik der progressiven Zentralregierung deklariert“ und vorab deutlich gemacht, dass sie „keine Berührungsängste gegenüber den Rechtspopulisten in der noch relativ jungen Partei Vox“ hätte, einer Partei, die 2015 von Abtrünnigen der PP gegründet worden war.

Díaz Ayuso kandidierte mit dem Slogan „Freiheit oder Kommunismus“: „Ich habe keine Probleme, einen Pakt mit Vox zu schließen. Wenn sie dich Faschist nennen, stehst du auf der richtigen Seite der Geschichte“, so Díaz Ayuso.

„Wir haben die Kommunisten in Madrid gestoppt“, freute sich Vox-Chef Santiago Abascal. Gewalttätige Linksextreme hatten den ihn unter anderem auf einer Demo im April mit Steinen angegriffen, 35 Menschen wurden verletzt, darunter 21 Polizisten. Vox fordert nun juristische Schritte gegen die linksextremen Gewalttäter und Linken-Führer Pablo Iglesias, der zur Gewalt aufgerufen habe und nach der verheerenden Niederlage seinen Rückzug aus der Politik bekanntgab.


(Im Original erschienen auf freiewelt.net)