Verantwortlich für die Zensur des Artikels über den Bestseller
Verantwortlich für die Zensur des Artikels über den Bestseller "Kontrollverlust": Jens Berger.
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JETZT MIT UPDATE! Ein klassisches Paradebeispiel für die ideologische Verblendung von Journalisten und Aktivisten des linkspolitischen Spektrums bietet aktuell das seinerzeit von SPD-Politikern gegründete Blog „NachDenkSeiten“.

Paul Schreyer, Jahrgang 1977, ist laut Selbstbeschreibung Autor und freier Journalist, der unter anderem beim Onlinemagazin „Telepolis“ und dem eher unbedeutenden Blog „NachDenkSeiten“ publiziert.

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Dieser veröffentlichte kürzlich einen Beitrag mit richtigen Ansätzen über den zensurgleichen Boykott des Spiegel-Bestsellers „Kontrollverlust“ von Thorsten Schulte durch die Filiale einer großen Buchhandelskette in seiner Heimatstadt.

Unter dem Titel „Kontaktverlust oder: Wenn unbequeme Bücher ‚verschwinden‘“ ist kurz nach Erscheinen des Beitrages jetzt Folgendes zu lesen:

Verantwortlich für die Zensur auf dem Blog, der sich selbst als „die kritische Webseite“ umschreibt, zeichnet Redakteur Jens Berger (Titelbild), der mit Netzkritik für sein schäbiges Vorgehen schon einige Erfahrung gesammelt hat.

Der lieben Ordnung halber veröffentlicht PI-NEWS den zensierten Beitrag von Paul Schreyer an dieser Stelle ungekürzt (das Internet vergisst bekanntlich nichts):

Kontaktverlust oder: Wenn unbequeme Bücher „verschwinden“

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

In der Filiale einer großen Buchhandelskette in meiner Heimatstadt ist seit einigen Wochen ein seltsames Schauspiel zu beobachten. Die Bühne ist das gut ausgeleuchtete Regal im Eingangsbereich, in dem die aktuellen Spiegel-Bestseller präsentiert werden. Da stehen sie, die Lieblinge der Buchkäufer: „Erkenne dich selbst“ von Richard David Precht, „Die Kunst des guten Lebens“ von Rolf Dobelli oder „Über den Anstand in schwierigen Zeiten“ von Axel Hacke. Seit allerdings das Sachbuch „Kontrollverlust“ des Autors Thorsten Schulte sich in diesem Herbst fest in der Bestsellerliste etabliert hat, weigert sich die hiesige Buchhandlung hartnäckig, den Titel in das zugehörige Regal zu stellen. Der Platz bleibt dabei nicht etwa leer, sondern wird fortlaufend aufgefüllt mit Büchern, die dem Personal offenbar besser gefallen. Eine Farce, könnte man sagen – doch sie steht für eine Haltung im Land.

Von Paul Schreyer.

Zunächst präsentierten die Buchhändler auf der Regal-Position von „Kontrollverlust“ Boris Palmers „Wir können nicht allen helfen“, wohl ein verschämtes Zugeständnis an die Interessen einer „flüchtlingskritisch“ orientierten Leserschaft. Wenn die Leser „solche Bücher“ schon mögen, dann sollen sie lieber das eines grünen Politikers kaufen, so vielleicht das Kalkül. Letzte Woche wurde „Kontrollverlust“ dann durch das einigermaßen themenfremde, wenngleich hoffnungsvollere „Heilen mit der Kraft der Natur“ ersetzt. Immerhin originell. Diese Woche nun nimmt den Platz des ungeliebten Bestsellers der Ratgeber „Mit Rechten reden“ ein.

Man könnte das Ganze als schlechten Scherz bezeichnen, oder, weniger wohlwollend, als Zensurversuch. Noch drastischer war im Sommer diesen Jahres ja der SPIEGEL vorgegangen, der ein unerwünschtes Buch gleich komplett aus seiner eigenen offiziellen Bestsellerliste gelöscht hatte. Mich erfasste bei der Beobachtung des Schauspiels (das nur derjenige Ladenbesucher überhaupt erkennt, der die neben dem Regal hängende Bestsellerliste mit dem Regalinhalt vergleicht) jedenfalls ein tiefes Unbehagen. Welches Buch würde nächste Woche, nächsten Monat als „unpassend“ aussortiert werden? Schließlich fasste ich mir ein Herz und fragte an der Kasse nach, was es mit dieser Aktion auf sich habe. Sei das vielleicht die offizielle Firmenpolitik der Buchhandelskette?

Daraufhin blickte die Kassiererin fragend zu einer neben ihr stehenden Mitarbeiterin, die mir beschied: „Keine Firmenpolitik, aber unsere Filialpolitik.“ Ich wisse vielleicht, so die Buchhändlerin, dass das fragliche Werk in einem umstrittenen Verlag erschienen sei. Ich runzelte die Stirn. Sie meinte den Kopp Verlag. Solche Dinge wolle man nicht fördern, daher die Entfernung aus dem Regal. Selbstverständlich, so die Mitarbeiterin, könne sie das Buch aber bestellen, überhaupt kein Problem!

Mein Hinweis, dass Besucher der Buchhandlung durch das falsch bestückte Regal in die Irre geführt würden, lief ins Leere. Die Mitarbeiterin verstand sich offenkundig als kraft ihres Amtes ermächtigt, ihren Kunden auch ungefragt Orientierung zu geben.

Nun bin ich kein Fan dieses Buches, dessen Autor, ein geschmeidiger ehemaliger Investmentbanker und Ex-Wahlkampfchef von CDU-Mann Laurenz Meyer, rhetorisch eher die grobe Keule führt und der neben seinem Buch massiv den Kauf von Edelmetallen bewirbt. Doch ein Bestseller ist nun mal ein Bestseller. Und wer ein entsprechendes Regal in seinem Laden aufstellt (wozu ja keine Buchhandelskette gezwungen wird), der sollte den Tatsachen (und seinen Kunden) vielleicht doch besser ehrlich ins Auge sehen. Dieser Gedankengang war dem Personal allerdings nicht zu vermitteln.

Angeregt durch den aktuellen „Alternativvorschlag“ schaute ich dann doch noch in das Buch „Mit Rechten reden“ – und erlebte ein Déjà-vu. Der gleiche abgehobene und selbstgerechte Ton, dieselbe Unfähigkeit, konträren Positionen inhaltlich zu begegnen. Die Autoren – ein Philosoph, ein Jurist und ein Historiker – erklären genau das sogar zur besonderen Qualität ihres Werks: mit den geistigen Niederungen der Argumente mögen sich andere befassen, wahre Intellektuelle beleuchten dagegen die Meta-Ebene, die „Art des Redens“ (Seite 12). Zwar kritisieren auch sie stumpfes Lagerdenken und die Selbstgerechtigkeit auf beiden Seiten, vor allem aber geht es ihnen darum, im Spiegelsaal der Eitelkeiten kunstvolle Pirouetten der eigenen Klugheit zu drehen. Zitat: „Andererseits hat das Rätselhafte immerhin den Vorteil, Fragen aufzuwerfen. (…) Du sollst Ja zum Nein zum Ja sagen.“ (Seite 14, 15) So raunt es über Seiten hinweg und am Ende ist dann doch wieder alles ganz einfach: Die anderen, ob nun rechts oder anderswo, sind die Dummen, zumindest dümmer als die eloquenten Autoren.

Das deutsche Feuilleton ist davon ganz begeistert. ZEIT-Literaturchef Ijoma Mangold jubelte: „Dieses Buch sprüht förmlich vor Geist und Witz.“ Man ist geneigt, nachzufragen, wann Mangold das letzte Mal persönlich mit einem AfD-Wähler gesprochen hat. Die Diagnose lautet: Kontaktverlust. Und das betrifft dann auch diejenigen Buchhändler, die ein solches Werk ihren Lesern ans Herz legen und dafür ein anderes „wegmogeln“.

Neu ist die Erkenntnis nicht, dass ein Bildungsbürgertum, das sich selbst als fortschrittlich versteht, oft keinen Draht zur breiten Bevölkerung hat. In aufgeheizten Zeiten aber wird das um so gefährlicher, denn jegliche Kommunikation hat nun mal eine ebenso einfache wie zwingende Voraussetzung: Den anderen ernst nehmen. Gesäuberte Regale helfen ebenso wenig wie Verschraubungen im Elfenbeinturm.

PI NEWS hat bereits mehrfach und ausführlich über die Absurditäten rund um den Spiegel-Bestseller „Kontrollverlust“ berichtet und wird dies auch weiterhin tun!


UPDATE (9.11., 6.30 Uhr):

Der Autor des zensierten Beitrages, Paul Schreyer, hat sich auf seinem Blog zu dem Vorgang zu Wort gemeldet und man kann ihm – auch bei gegenteiliger politischer Präferenz – nur beipflichten:

Zitat Paul Schreyer:

Wer die Meinungsfreiheit erst dann verteidigt, wenn die eigene Meinung unter Feuer kommt, der wird sie wahrscheinlich verlieren. Die Manipulation der Bestsellerliste, wie vom Spiegel im Sommer diesen Jahres vorgeführt, oder die Manipulation eines Regals in einer Buchhandlung, das die Bestsellerliste abbilden soll, sind Schritte auf dem Weg zur Zensur und teilen mit dieser die illiberale Geisteshaltung. Wenn Linke diese Schritte erst dann kritisieren, wenn linke Bücher solchen „Säuberungen“ zum Opfer fallen, begeben sie sich meiner Ansicht nach auf einen gefährlichen Weg. Darauf wollte ich mit meinem Artikel hinweisen. Weder bin ich ein Anhänger der AfD, noch ein Freund des Buches von Thorsten Schulte oder ihm selbst. Offenbar sind die Polarisierung der Meinungen und der Feindbildaufbau inzwischen allerdings soweit fortgeschritten, dass solche Differenzierungen nicht mehr möglich sind. Das bedaure ich – und ich bedaure es besonders für die NachDenkSeiten. Wo intellektuelle Redlichkeit unter dem „Sturm“ von zehn oder zwanzig kritischen Leserkommentaren die Segel streicht, werden zukünftige Debatten schwer werden.

75 KOMMENTARE

  1. Danke für diesen Artikel.

    Es ist diese Art von Zensur aus der selbsterkorenen „Mitte der Gesellschaft“, welche unsere Demokratie zur Demokratur mach(t)en.

    Mehr noch als jedes verschwiegene Gewaltverbrechen verdeutlicht derlei Vorgehen, wie es um unser Land bestellt ist.

    Bitte mehr davon!

  2. Wird die Seite pi-news.net gehackt? Über WLAN vom Router kommt Bullshit, gehe ich über Mobilfunk auf die Seite, funktioniert es. Oder habe ich die Stasi bzw. den Verfassungsschutz am Hals?

  3. Wird die Seite pi-news.net gehackt? Über WLAN vom Router kommt Bullshit, gehe ich über Mobilfunk auf die Seite, funktioniert es. Oder habe ich die Stasi bzw. den Verfassungsschutz am Hals?

  4. Bei solchen degenerierten Subjekten könnte die Paarung mit Buschbewohnern ja noch einen evolutorischen Fortschritt bringen. Als Bastard von Bastarden gezeugt. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

  5. Polit222UN 8. November 2017 at 20:14
    Wusste eigentlich jemand, daß Maybrit Illner Mitglied der S E D war?
    https://forum.digitalfernsehen.de/threads/maybrit-illner-steht-zu-einstiger-sed-mitgliedschaft.158391/
    ——————————————————————————————————————————–

    Bei Maybrit Illner waren von 400 Politik Talkgästen ganze 11 von der AfD. Das entspricht einer Quote von 2,75%.

    Nur mal so als Denkanstoß…

  6. Wenn PI-News einen Artikel bringen würde, um ihn dann nachträglich mit dem Hinweis zu löschen, dass er aus linksgrün-versiffter Feder stammt und vor diesem ideologischen Hintergrund dann doch nicht veröffentlicht werden sollte… das wäre LÄCHERLICH. Peinlich. Ideologisch. Politisch-Korrekt. Fanatisiert-parteiisch.

    Das ist schon alles nicht mehr „Schere-im-Kopf“.
    Dass ist panikartige Irrationalität, Bunkerdenken. Schade, Nachdenkseiten. Eigentlich braucht es mehr alternative Blogs, egal aus welcher politschen Ecke. Aber sowas nicht, dann gleich Lügenpresse.

  7. Linker Siff (vs. Art. 5) wollen Robert Spencer in Stanford Uni (USA) zensieren,

    Und wieder einmal, sehen wir das Dritte Reich kommen …

    Once again we see it. In The Coming of the Third Reich, historian Richard J. Evans explains how, in the early days of National Socialist Germany, Stormtroopers (Brownshirts) “organized campaigns gegen ungewollte professors in the local newspapers [and] staged mass disruptions of their lectures.” …

    https://www.jihadwatch.org/2017/11/stanford-fascist-groups-call-for-cancellation-of-robert-spencer-event-or-boycott-if-it-goes-forward

  8. Das der Typ nicht „koscher“ ist zeigt mir seine Kleidung und sein Aussehen.
    Mehr muss ich nicht wissen.
    Kleiner Hippster-wannabe.

  9. „Verschraubungen im Elfenbeinturm“

    Das finde ich gut.
    Ich denke an den Verschraubungen hat sich einiges gelockert und die Insassen sind zu dämlich und mit zwei linken Händen gesegnet, um dem, mit richtigem Werkzeug, Abhilfe zu schaffen. Aber zu fein, den Handwerker zu rufen.
    Wartet nur, wenn der Laden gänzlich auseinanderbricht, werdet ihr euch noch „Handwerker“ wünschen. Wenn die dann da sind, solltet ihr euch da oben hüten dem Werker in sein schmutziges „Handwerk“ reinzuquatschen, denn zum sabbeln und klugscheissen ist dann keine Zeit, dann wird geklotzt.

  10. Wie sagte Ignacio Silone einst so treffend: „Der nächste Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ Und genauso handeln diese linken Blockwarte und Salonkommunisten heute. Wie die Faschisten damals lassen sie keine andere Meinung mehr gelten, versuchen alle normalen Menschen gleichzuschalten, alle Andersdenkenden mundtot zu machen und die öffentliche Meinung durch Propaganda im eigenen Sinn zu manipulieren. Und wenn alle Stricke reißen verdreht oder vertuscht man die Wahrheit oder ergreift Maßnahmen bis hin zum vollständigen Ruinieren und aus der Gesellschaft Ausstoßen von jenen, die bei ihrer eigenen Meinung bleiben wollen. Der Sozialismus war schon immer das Spiegelbild des Faschismus und die Faschisten damals haben sich nicht umsonst selbst als linke Bewegung tituliert, während die Rechten damals eigentlich die bürgerlich Konservativen und die kaisertreuen Monarchisten waren. Erst später haben die Linken dann den Kampfbegriff „rechts“ für sich entdeckt, um das, was sie selbst und ihre faschistischen Spiegelbilder angerichtet hatten, nicht mehr mit ihrer eigene Ideologie, die dem ganzen zugrunde lag, in Zusammenhang bringen zu müssen.

  11. „dem eher unbedeutenden Blog „NachDenkSeiten““

    Was in so Fall sehr schade ist, denn die haben ungeheuer gute Beiträge, auch auf youtube.
    Nicht so einen primitiven Schmarrn, der ideologisch verseucht ist. Sondern oft echt was zum Lernen und als Denkanstösse.

  12. Gleiches mit Gleichem beantworten:

    – die verbrecherischen Altparteien aus dem Bundestag weg-zensieren.

  13. Polit222UN 8. November 2017 at 20:14

    Ja, das ist bekannt, dass Illner Mitglied der SED-Mauermörderpartei war und politisch den Mord an Chris Gueffroy und vielen anderen Mauertoten mehr mitzuverantworten hat!

    Kein Grund für das ZDF, ihr keine fürstlich honorierte Propagandabühne zu bieten!

  14. UKRAINE: KIEWER REGIME WILL ALLE DIPLOMATISCHEN BEZIEHUNGEN ZU RUSSLAND BEENDEN

    Das ukra-faschistische Kiewer Regime reitet die Ukraine immer weiter in eine sehr gefährliche Krise hinein. Wie ukrainische Medien soeben berichten, wollen Abgeordnete des ukra-faschistischen Kiewer Regimes im ukrainischen Parlament per Gesetzesvorlage – alle diplomatischen Beziehungen der Ukraine zu Russland beenden lassen.
    Ukra-faschistische Kriegstrommel: Für gewöhnlich geschieht das zwischen Staaten, die entweder im Krieg sind oder kurz vor einem Krieg stehen. Damit drückt das ukrafaschistische Kiewer Regime und seine Abgeordneten seine Geisteshaltung für einen Kriegszustand deutlich aus.

  15. #Matrixx/Eurabier

    Sie scheint ihrer marxistisch-leninistisch-bolschewistischen Linie treu geblieben zu sein……….

    Bei ZDF/ARD wundert einen ja eh längst rein gar nichts mehr…….

  16. Mehrere Hauptquartiere braucht man nur für einen Kriegsfall, damit die Verteidigungsgemeinschaft bei dem Ausfall eines der Befehlszentren durch einen feindlichen Angriff nicht führungslos wird, sondern dessen Aufgaben von den anderen nahtlos übernommen werden können.

    Man scheint sich von Seiten des Westens tatsächlich auf das Eintreten eines möglichen Krieges vorzubereiten und tut nebenbei ziemlich viel für dessen Stattfinden. Nordkorea sowie der Iran und dessen möglicher Konflikt mit Saudi-Arabien, dessen Handeln von den USA klar unterstützt wird, gehören auch zum Gesamtszenario.

  17. https://de.sputniknews.com/politik/20171108318213103-nord-stream-2-projekt-ueberfluessig-eurokommission/

    Nord Stream-2 Projekt jetzt überflüssig – EU-Kommission

    Die EU Mafia im Auftrag der US Terroristen gegen Deutsche Interessen und Russland. Man sollte diese Drecks EU auflösen.

    Aber damit man Russland eins reinwürgen kann und der Ukraine den Ars.. lecken kann nimmt man inzwischen jedes Verbrechen in Kauf.
    Für Russland hoffe ich das es auch ohne EU für erfolgreiche Einnahmen sorgen kann

  18. Themenfremd:

    Ich kann PI nicht mehr problemlos erreichen, weil der DNS-Server die Adresse umleitet. Mit VPN über das niederländische Netz geht es ganz einfach.

    MOD: Danke für den Hinweis. Vielleicht melden sich noch andere Leser, denen es so geht.

  19. Hätte nicht gedacht, dass mir im Alter nochmals Biblische Geschichten aus der Kindheit ins Bewusstsein dringen. Aber diese unsere Zeit, kommt mir langsam doch vor wie das alte Babylon. Dort kam’s auch zu einem Sprachgewirr – und die Menschen verstanden einander plötzlich nicht mehr. Parallelen zur heutigen Zeit sind durchaus erkennbar!

  20. Hallo PI!

    Wird PI von Google sabotiert?
    Ich habe einen Mac Mini. Bisher gab ich „pi“ ein und pi-news erschien auf der ersten Stelle.
    Seit ein paar Tagen ist PI einige Stellen runtergerutscht. Ab heute Abend ist ist mit der Eingabe „pi“ kein Suchergebnis für PI-News möglich.
    Statt dessen: PI News (Politically Incorrect) Verbieten – Startseite | Facebook
    Ich muss die komplette Adresse in die Suchleiste „einklimpern“, um auf die Seite zu kommen.

    Oder hat mich Kahane und Maas schon auf den Kicker?

  21. …..und dem eher unbedeutenden Blog „NachDenkSeiten“ publiziert.

    ____________
    Das „eher“ muss man weg lassen. Dieser Blog ist mehr als unbedeutend. Die gaugeln sich dort gegenseitig nur eine schöne Welt vor, wie schön die welt wäre wenn Alle gleich wären. Von Wirtschaft haben die in meinen Augen null (zero)Ahnung. Der Jebsen, dass ist auch so einer wo glaubt, dass die halbe Welt bei uns Platz hätte und wir auch noch in der Pflicht wären, weil wir Waffen in Kriegsgebiete liefern. Ich bin mir sicher das 95% aller AfD Wähler sich gegen Waffenlieferungen aussprechen würden. Darum sollte Jebsen nicht dauernd auf der AfD rum hacken.

  22. @Herr Laempel
    8. November 2017 at 20:15
    Hätte heute an späten Nachmittag das selbe Problem. War dienstlich unterwegs und konnte per IPhone die Seite nicht empfangen: „Diese Homepage ist noch zu erwerben“, hieß es da. Und dann war so eine merkwürdige Anzeige zu lesen. Irgendwas mit Edelmetallen, die man kaufen soll.

  23. Habe mir nach dem Eklat bei der Frankfurter Buchmesse demonstrativ das Buch „Kontrollverlust“ vom Kopp Verlag und „Identitär“ vom Antaios Verlag bestellt, um die Verlage zu unterstützen. Beide Bücher sind absolut zu empfehlen. Da ich schon lange weiß, dass „Kontrollverlust“ beim Spiegel ganz vorne steht, habe ich in jeder Buchhandlung, in der ich war geschaut, ob es dort auch entsprechend platziert ist. In keiner Buchhandlung war dies der Fall. Ich habe die Bücher dann über Amazxx bestellt. Ich werde deshalb auch keine Buchhandlung mehr betreten!

  24. Jens Berger ist kein Redakteur, das wäre zu viel des Guten. Der Adju von Albrecht Müller hat mehr den Leserquoten geschadet, als genutzt. Halt ein Marxist, dieser Jens Berger. Lächerlich, der Typ.

  25. Libyan Coast Guard has blamed the German NGO ship SeaWatch for the deaths of five migrants.

    The ship is a wolf in sheep’s clothing

  26. Bei Maischberger ,heute in der Sendung, gab es auch so eine kleine
    „Zensierung“.

    Da wurde tatsächlich mal Tacheles geredet.
    Es ging um „Sexismus“, teilweise schon 30 Jahre alt.
    Eine gewisse Frau Gisela Friedrichsen (bekannte Gerichstreporterin)
    fand das alles ein bisschen albern.
    Sie meinte das mit den Frauen, die sich teilweise hochgeschlafen haben,
    vor 30 Jahren und mehr sei doch gar nicht mehr so wichtig.

    Sie verwies auf heutige und kommende Missstände und Probleme.
    Z. B . das heutige fünf-/sechsjährige schon nicht mehr auf Lehrkräfte
    hörten, nur weil sie Frauen sind.
    Außerdem auf Ehen wo die Frauen nicht gleich viel gelten würden,
    ums mal milde auszudrücken.

    Oh, oh – das war wie das Platzen einer kleinen Bombe.
    Es gab so fort Gegenwind. Besonders von einer Journalistin,
    Namens Bücker, Chefredakteurin eines Frauenmagazins.
    Statisten würden beweisen das die deutschen Männer, salopp gesagt,
    die viel größeren Schweine wären.

    Eine gewisse Alice Schwarzer hatte, von der Kölner Polizei aber etwas
    ganz anderes gehört.

    Diese Bücker ist in meinen Augen ein ganz verlogenes Aas.
    Denn auch die weiß genau was abläuft und dann auch noch als
    Chefredakteurin einer Frauenzeitschrift.
    Die müsste sich gegen jeder Art von Unholden stellen und nicht eine
    große Gruppe verleugnen.
    Eine Tatsachenleugnerin ist das.

  27. Diese linken Buchläden bzw. auch die linken Online-Buchverkäufer boykottiere ich schon länger. Denen gebe ich freiwillig keinen Pfennig.

  28. @ Kein Volldemokrat 9. November 2017 at 00:16
    Ich habe schon ein paar Mal in Frauenzeitschriften, die ich beim Arzt las, gelesen, dass zum „guten Kampf gegen Rechts“ aufgerufen wurde. Natürlich an Hand von „positiven Beispielen“, von Frauen, die Zeit und Geld für ihr „Engagement“ opfern.
    Z.B. die gegen Stürzenbergers Unterschriftenaktion in München „kämpften“.
    Diese Zeitschriften gehören einfach zu einem größeren Verlag und dessen Verlagspolitik wird beachtet.

  29. @ Hugonotte 8. November 2017 at 22:41
    Linksgrüne Buchhandlungen betrete ich schon noch. Nur ich kaufe dort ganz sicher nie etwas!

  30. OT:
    sorry, das ich mich hier so einklinke.
    1. komme grad von der Arbeit und hab die „bedruckte Schutzfolie“ für Werbeblätter, Namens LA-Wochenblatt, aufgeschlagen (nur wegsd des Artikels neulich) und tatsächlich steht was zum Thema – Autohaus und Eugen Prinz – drin. Ein Scheixx, echt jetzt. Danke das es PI-News gibt.
    Aber interessant, lt. Käseblatt ist Prinz Eugen ein bekannter Landshuter (geil). Das PI als „rechtes Portal“ bezeichnet wird, ist zu Zeiten wohl eher eine Auszeichnung. Will auch gar nicht näher drauf rumreiten, weil auch Eugen letztens schrieb, wir lassens gut sein.
    @Eugen Prinz: Die Redaktion hätte meine E-Mail-Adr.
    was zu 2. führt
    2. @Viper und @Trinity, habe der Redaktion die Freigabe meiner Mail-Adr. an euch genehmigt, falls ihr Interesse habt, würde ich mich freun.
    Unverbindliche Grüße
    Mock

  31. Das Zwischennetz ist wahrhaft gemein

    Lange Jahre propagierten die hiesigen Parteiengecken und die Lügenlizenzpresse das Bild vom Zwischennetz als Gefährt des Weltbürgertums, doch dies entpuppt sich nun als ein Trugschluß. Das Volk ist nämlich keinesfalls weltbürgerlich gesonnen und wenn man es reizt, so wie dies etwa mit der mohammedanischen Masseneinwanderung im deutschen Rumpfstaat getan wurde, bei der man mit der Grenzöffnung Anno 2015 dem sprichwörtlichen Faß den Boden ausgeschlagen hat, dann macht es seinem Ärger im Zwischennetz auch Luft. Und dies umso mehr, wenn ihm in den Zeitungen und beim Rundfunk die Kommentarspalten gesperrt werden. Im Zwischennetz und namentlich in den Gesellschaftsnetzwerken kann das Volk aber nicht nur schreiben, was es will, sondern sich auch durch wenige Handgriffe jeden nervenden Störer vom Hals schaffen und damit ist das Volk unter sich, sozusagen am virtuellen Stammtisch. Dabei mag es von Petzen und Anstandsdamen ein wenig gestört werden, aber wirklich gehindert werden kann es nicht.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  32. Lügenpresse macht aus Kopfabschneiden „eine Schnittverletzung am Hals“:

    Der Vater und mutmaßliche Mörder einer Zweijährigen ist den Hamburger Behörden übergeben worden. Sein Flieger aus Spanien landete am Abend in der Hansestadt. Der 33-Jährige sitzt laut Polizei nun in Untersuchungshaft. Sein Gerichtsverfahren könnte in etwa drei Monaten eröffnet werden. Dann könnte sich auch klären, ob der abgelehnte Asylbewerber aus Pakistan in Deutschland bleibt oder abgeschoben wird. Vor rund zwei Wochen hatten Polizisten die getötete Zweijährige in der Wohnung der Eltern gefunden. Das Mädchen war durch eine Schnittverletzung am Hals gestorben.

    http://www.fr.de/latestnews/mutmasslicher-kindermoerder-wieder-in-hamburg-u-haft-a-1383142

  33. Also ich bin jetzt mittels Google-Name-Server drin. Mein Provider-Server wird erst um 21h heute Abend wieder gehen. Aber mir fiel gerade zur Berliner Polizei was ein. Ich habe ja in der Tat seit über 10 Jahren zum ersten mal wieder die Tagesschau eingeschaltet, um zu sehen wie da berichtet wird. Und es wurde ja. Und dabei hatte ich vorhin schon so das Gefühl: die reden ja in der Tagesschau offen von Fremdenfeindlichkeit gegen arabische Mitbürger, so haben die das ja offiziell gekennzeichnet. Nun habe ich lange nicht die Tagesschau gesehen (außer beim Insel-Urlaub) und ich meine da wird doch oder wurde selten offen der Begriff Fremdemfeindlichkeit erwähnt, jedenfalls nicht in einem solchen Zusammenhang. Klar das ist allerorten, aber in den Talks wenn ein Vorspann über die AfD gebracht wird. Gauck brachte das in seiner Neujahrsansprache (oder Weihnachten) oder umgekehrt. AfD-ler werden in den Talk-Shows (die ich freilich auch nicht mehr sehe) damit gebrandmarkt. Aber in der Tagesschau taucht das so explizit doch vermutlich weniger auf. Wäre also eine neue Qualität, wenn der Bundesbürger zur besten Sendezeit in der Hauptsendung damit konfrontiert wurde. An anderer Stelle mag das mit dieser Diffamierung ja untergehen und trotzdem unterbewußt ziehen. Aber in Zusammenhang mit einem für jeden offensichtlich hoch problematischen Vorgang auch??
    Denn so panne kann der Bürger doch nicht sein, dass er bei der Unterwanderung der Polizei einfach nur die Rassismus-Keule schluckt. Also das ist m.E ein kritischer „Skandal“ für das System.

  34. „Wo intellektuelle Redlichkeit unter dem „Sturm“ von zehn oder zwanzig kritischen Leserkommentaren die Segel streicht, werden zukünftige Debatten schwer werden.“
    Ach so. Na, das ist doch schon längst so, in der alternativlosen Republik.

  35. Repekt vor diesem Paul Schreyer. Hätten mehr bei den Linken eine Einstellung wie er, würde ich ihnen wohl wieder eine Chance geben. In der Realität scheint dieser Herr Schreyer aber eine absolute Ausnahme zu sein.

  36. Die meisten linken Spinner haben so einen gequälten Ausdruck im Gesicht, das kommt wahrscheinlich vom jahrelangen Mobbing während der Schulzeit.

  37. @ Drobo
    Das ukrainische Volk hat JEDES Recht, sich gegen Putins Freischärlerbande zur Wehr zu setzen. Sollte dereinst in NRW das Kalifat ausgerufen werden, hätten wir Deutschen auch JEDES Recht, unsere Heimat zurückzuholen. Und die Russen, die sich einfach ein Stück Ukraine unter den Nagel gerissen haben, gehören vertrieben mit allen Mitteln!
    Ukrainische Erde für Ukrainer – deutsche Erde für Deutsche!

  38. @Drobo
    Ich was unsere Polizei drauf hat, man müsste sie nur machen lassen. Ruck Zuck und weg waren sie.

  39. @Insasse von Asylantis
    Ukrainische Erde gibt es doch erst seit dem 19. Jahrhundert, das war doch alles Kleinrussland vorher oder nicht? Bevölkert von Bessarabien-Deutschen, Krimdeutschen ect.

  40. @ Verwirrter
    Und ein deutsches Reich in den Grenzen, wie wir sie bis 1945 kannten, gab es erst seit 1871. Was willst du mir nun sagen? Dass wir keinen Anspruch auf das Territorium haben und es den Franzosen schenken sollten?

  41. @Insasse von Asylantis
    Der Teil der Ukraine den sich Putin ‚krallen‘ will, wurde der nicht von Stalin mit Russen vollgestopft? Was wenn die Mehrheit der Leute dort jetzt zu Russland will? Die Mehrheit der im ehemaligen Deutschen Reich (heute Frankland) Lebenden will wahrscheinlich nicht freiwillig in eine 40/Std-Woche-Zone wechseln.

  42. Ist das „Lann“ Hornscheidt (http://www.lannhornscheidt.com/) im Bild oben?

    „Lann“ über sich selbst:

    „Ich biete Workshops und Fortbildungen an, schreibe, forsche, diskutiere, argumentiere und trage vor zu:
    Sprache und Gewalt
    Genderismus/Sexismus – Rassismus – BeHindert-werden – Klassismus
    Intersektionalität – Interdependenten Machtverhältnissen
    Diskriminierung und Privilegierung
    Kommunizieren wagen_lernen_ausprobieren
    Einmischen in Diskriminierungen
    Zweigenderung und seine Herausforderungen
    Lernen durch und mit Literatur
    Antidiskriminierende SprachHandlungen (auch zusammen mit anderen Personen aus dem AK Feministisch SprachHandeln)
    Aktivismus und Akademische Wissensproduktion
    Gender Studies, Inter-, Trans- und Postdisziplinarität, Feminismus“

  43. @ Verwirrter 9. November 2017 at 15:36

    @Insasse von Asylantis
    Der Teil der Ukraine den sich Putin ‚krallen‘ will, wurde der nicht von Stalin mit Russen vollgestopft? Was wenn die Mehrheit der Leute dort jetzt zu Russland will? Die Mehrheit der im ehemaligen Deutschen Reich (heute Frankland) Lebenden will wahrscheinlich nicht freiwillig in eine 40/Std-Woche-Zone wechseln.

    **************************************

    Das ist auch gar nicht notwendig, weil Massen von Elsässern und Lothringern bereits als Grenzgänger in den 40-Stunden-pro-Woche-Zonen Deutschland und Schweiz arbeiten. Sonst wären sie im patriarchalen Sozialstaat Frankreich nämlich arbeitslos.

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