NRW: Scheitert Vorzeige-Projekt für Integration?

Vorplatz der Merkez-Moschee in Duisburg-MarxlohIn Duisburg gewinnt man mittlerweile die Erkenntnis, dass „konservative“ Moschee-Vereine die „erfolgreiche“ Integration der Stadt stören. Obwohl der Islam ja nicht das Problem ist, ist er es wohl doch. Denn seitdem strenggläubige Moslems in der Merkez-Moschee in Marxloh immer mehr die Schlüsselpositionen besetzen, klappt es nicht mehr so gut mit der „Integration“.

Die Rheinische Post schreibt:

In Duisburg-Marxloh droht derzeit ein Vorzeige-Projekt für Integration in NRW zu scheitern. Dort war mit EU- und Landesmitteln an der Merkez-Moschee ein unabhängiges, von muslimischen Frauen geleitetetes Begegnungszentrum errichtet worden. Im vergangenen Jahr wurde der liberale Vorsitzende des Moschee-Vereins durch einen Konservativen abgelöst, dem Kritiker vorwerfen, der radikalen Milli-Görüs-Bewegung nahezustehen. Seitdem gibt es Streit zwischen traditionalistischen Männern im Vorstand und den fortschrittlichen Frauen im Begegnungszentrum. So wurde von den Konservativen gewünscht, dass Führungen durch die Moschee künftig nicht mehr auch von Christen, sondern nur noch durch Muslime durchgeführt werden sollen. Auch wurde beklagt, dass nicht alle Frauen im Begegnungszentrum das Kopftuch tragen. Der in Köln ansässige Dachverband der Türkisch Islamischen Union (Ditib) mahnt angesichts des Konflikts, das „vorbildliche Konzept“ sei gefährdet. „Ein Scheitern wäre eine dicke Schlappe für die Integrationspolitik“, beklagt Helga Maria Poll vom Beirat der Begegnungsstätte. Die Arbeit in Duisburg sei ein Vorbild für viele muslimische Frauen in den Moschee-Vereinen. Die Begegnungsstätte will jetzt eine Satzungsänderung durchsetzen, die mehr Unabhängigkeit vom Gemeindevorstand schaffen soll. Falls die Initiative scheitern sollte, erwägen die Frauen einen gemeinsamen Rücktritt.

Auch in Gladbeck, Dortmund und Gelsenkirchen machen konservative Moschee-Vereine den muslimischen Frauen, die sich oft in Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen, das Leben schwer. Dabei stehe oft ein Generationenproblem im Hintergrund, heißt es in der Landesregierung. Die Konservativen, die oft noch aus der ersten Generation der Zuwanderer aus der Türkei stammten, wollten die Öffnung der Moschee-Vereine torpedieren. So werde kritisiert, wenn Musliminnen Beratungsstellen einrichten wollen. Dies ermuntere Frauen dazu, sich von ihren Männern zu trennen. Die Scheidungsrate der Muslime ist in den vergangenen Jahren angestiegen.

Ah ja! Wenn moslemische Frauen Beratungsstellen einrichten. heißt das nichts wie weg. Das sagt einiges über die Frauenfreundlichkeit im Islam…

(Foto oben: Vorplatz der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh / Spürnase: Puseratze)




„Es geht nicht um Ängste, sondern um Sorgen“

Wenn sich Philosophen zu Wort melden, geht man davon aus, dass sich jemand profunde Gedanken gemacht hat, diese schonungslos der Wahrheit verpflichtet sind und dabei ein brennendes Problem akzentuieren. Alle drei Punkte finden sich in der fulminanten Philippika des Philosophen Daniele Dell’Agli, der in WELT-Online vom 4.2.2010 seinen Versuch einer Frontbereinigung in der aktuellen Debatte um die Grenze der Toleranz unter die Überschrift „Die Islamkritik hat gerade erst begonnen“ stellt.

Hauptpunkte:

· Die Annahme, es gäbe so etwas wie eine ernst zu nehmende Kritik an der Islamkritik sieht sich gleich mehrfach widerlegt.

· Die interessierte Öffentlichkeit muss zum wiederholten Male aus der „SZ“ erfahren, sie liefe Gefahr, von „Hasspredigern“ à la Broder aufgehetzt zu werden.

· Die öffentliche Meinungsbildung wird in fahrlässiger Weise von dem seit geraumer Zeit kursierenden Kampfbegriff der „Islamophobie“ irregeführt, dem Wilhelm Heitmeyer mit Hilfe eines dubiosen Fragenkatalogs zu soziologischen Ehren verholfen hat (Stichwort „Pathologisierung des Gegners“).

· Das „denunziatorische Geschwätz“ von der Islamophobie insinuiert eine zeitgenössische Form des Rassismus bzw. der Fremdenfeindlichkeit, obwohl der Islam keine Rasse ist.

Der Rassismusvorwurf soll Islamkritik in die Nähe nationalsozialistischer Gesinnung rücken – so etwas nennt man schlicht Demagogie.

Nein, es geht nicht um Ängste,

schreibt Dell’Agli

sondern um Sorgen, um begründete Sorgen. Wenn fünf Prozent der Bevölkerung [Mohammedaner] 20 Prozent der Schlagzeilen verursachen und die Öffentlichkeit permanent zwingen, sich mit den Problemen von vorgestern zu beschäftigen; wenn Migranten, getrieben von politischer Verfolgung oder ökonomischer Not, nach Europa kommen und nichts Besseres zu tun haben, als just die unwürdigen Zustände zu reproduzieren, denen sie entflohen sind

dann haben wir allen Grund, von ihnen die Schnauze voll zu haben und sie in das Land, wo der Pfeffer wächst zu wünschen.

Angst, so können wir resümieren, haben offenbar jene, die solche Probleme bagatellisieren, weil sie ahnen, dass deren schonungslose Analyse den Zorn der Gemeinten wecken könnte.

(Foto oben: Merkez-Moschee in Duisburg Marxloh mit 34 Meter hohem Minarett)




Duisburg-Marxloh: Polizei, dein Freund und Helfer

Jörg Uckermann wird von der Polizei auf ruppige Weise in den Streifenwagen befördert…heißt es immer so schön. Die Realität sieht – zumindest in Marxloh – anders aus. Diese Erfahrung musste gestern eine Delegation von Pro NRW bei einer Immobilienbesichtigung für ihr „Haus für die Opfer des Islam“ im stark bereicherten Duisburger Stadtteil machen.

Pro NRW berichtet:

Erstaunliches erlebte gestern die pro-NRW-Delegation um den Bezirksvorsitzenden Gary Hauer, Jörg Uckermann und Gereon Breuer, nachdem sie auf Einladung des Marxloher Immobilienbesitzers Claus Esser dessen Gebäude besichtigt hatte. Unmittelbar nach dem Verlassen von Essers Büro und noch im Gebäude von Herrn Esser erwarteten mehrere uniformierte Polizisten die pro-NRW-Vertreter und verlangten ohne ersichtlichen Grund ihre Personalausweise. Die Personenkontrolle selbst sollte dann zuerst ausgerechnet mitten in einem angrenzenden türkischen Kulturzentrum vor den Augen zahlreicher aufgebrachter Türken stattfinden. Anschließend wurde der Kölner Stadtrat und langjährige stellvertretende Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld, Jörg Uckermann, recht unsanft und unter ständigem Duzen und Pöbeln von Seiten der Polizisten zu einem Einsatzwagen verbracht, wo er nach Krimi-Manier nach „Waffen und gefährlichen Gegenständen“ durchsucht und dann ohne Nennung eines weiteren Grundes unter völlig überflüssiger und unnötiger Gewaltanwendung in den Polizeiwagen gezerrt und geschubst wurde. Erst als dann ein Kamerateam des WDR und ein vorgesetzter Polizeibeamter auftauchten, ließ man den völlig schockierten Uckermann gehen, ohne dass freilich irgendein Vorwurf oder gar eine Anzeige gegen ihn erhoben worden wären!

Hier ein Video der Polizeiaktion:

Und hier das Statement von Jörg Uckermann zu dem Vorfall:

Ein Grund für das ruppige Auftreten der Streifenbeamten könnte eine Direktive des Duisburger Polizeipräsidums gewesen sein, vor dem für Ende März von Pro NRW geplanten Sternmarsch auf die Merkez-Moschee ein Exempel zu statuieren.

» pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de
» WDR-Bericht zum Thema




Revierkämpfe

Politiker und Gewerkschafter werden nicht müde, die positive Situation und das friedliche Zusammenleben rund um die Duisburger Großmoschee zu loben. So ist es kein Wunder, dass die örtliche Polizei zunächst an eine Störung  des legendären Friedens durch ungläubige Rocker dachte, als sich 40 Männer mit Baseballschlägern vor einer friedlichen Begegnungsstätte von Rechtgläubigen versammelten und mit angemessener Mannstärke zum Ort des Geschehens eilte.

Zum Glück war es aber falscher Alarm – lediglich ein Dialog zwischen friedlichen Bewohnern, der die Polizei eigentlich nichts angeht. Aber weil man schon mal da war, gab es dann doch noch ein paar Festnahmen – vorläufige natürlich nur. BILD berichtet:

Gegen 17.15 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein: „Hier wird aus einem Café heraus geschossen!“ Außerdem teilten die Zeugen mit, dass sich 40 Männer vor einer Gaststätte versammelt hätten.

Ein Polizist: „Da die möglichen Angreifer Baseballschläger dabei hatten, befürchteten wir eine erneute Auseinandersetzung unter Rockern.“

Sofort wurde Großalarm ausgelöst, über 100 Polizisten riegelten den Tatort weiträumig ab.

Ein Augenzeuge zu BILD: „In dem Café sollen zwielichtige Typen verkehren, krumme Geschäfte machen. Da ist von Glücksspiel und Waffen die Rede.“ Bei der Durchsuchung fanden Beamte eine Pistole, 17 Männer wurden vorläufig festgenommen.

Wer die Angreifer waren und was sie wollten, ist unklar. Ein Anwohner: „Hier werden Dinge unter den türkischen Gangs geklärt, da droht noch neuer Ärger. Eine Gang hat wohl das Revier der anderen verletzt.“

Revierverletzungen sind in Duisburg eine schlimme Sache, die Politiker und Gewerkschafter mit deutlichen Worten auf den Plan rufen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland:

„Die erfolgreiche Integrationsarbeit der vergangenen Jahre in Duisburg wurde versinnbildlicht im Bau und der Eröffnung der Marxloher Merkez-Moschee. Dass jetzt politische Kräfte am äußersten rechten Rand der Gesellschaft gerade die Duisburger Moschee zur Zielscheibe gewählt haben, halte ich für einen Skandal. Ohne irgendjemandem sein grundgesetzlich verbrieftes Versammlungs- und Demonstrationsrecht streitig machen zu wollen, werde ich die Initiative ergreifen und mit den friedliebenden Duisburgerinnen und Duisburgern unterschiedlichster Herkunft mich schützend vor unsere Moschee stellen.“

DGB-Vorsitzender Rainer Bischoff:

„Das ist abscheulich, politische Brunnenvergiftung mit von außen geholten Truppen, um die positive Situation rund um die Moschee zu zerstören.”

SPD-MdL Sören Link:

„Wir brauchen dieses braune Pack in Duisburg nicht!“

Bedauerlicherweise beziehen sich diese Statements aber nicht auf prügelnde Türken im Revierkampf, sondern auf die Ankündigung der Kleinpartei Pro-NRW, im März in Duisburg demonstrieren zu wollen. Dann gibt es endlich wieder einen guten Grund, die Hundertschaften aufmarschieren zu lassen.

(Foto: Es geht auch friedlich – Revierübergabe an neuen Besitzer in Duisburg Marxloh)




„Die ziehen einfach ihr Ding durch“

Nach dem Erfolg, in Duisburg-Marxloh eine der größten Moscheen Europas errichtet zu haben, prüfen die Mohammedaner, ob es wohl noch etwas dreister ginge. Jetzt fordert man ein noch größeres trojanisches Pferd für das benachbarte Walsum. Dort möchte der laut einer Studie der Kölner Polizei  antijüdische, antidemokratische und antiwestliche Verein VIKZ auf 7000 Quadratmetern ein islamisches Kulturzentrum mit Basar und Internat für Kinder bauen.

Der WESTEN berichtet:

Jetzt also soll sie doch kommen. Der VIKZ (Verband islamischer Kulturzentren) mit Sitz in Köln hat bei der Stadt Duisburg den Antrag auf die Errichtung eines Kulturzentrums mit Läden und Übernachtungsmöglichkeiten erneut gestellt. Nach Protesten aus Walsum hatte der VIKZ den Bauantrag zurückgezogen.

Dabei war zugesagt worden, man werde die Pläne überarbeiten und das Raumprogramm reduzieren. Ob das jetzt auch geschehen ist, geht aus den Unterlagen wohl nicht hervor.

Der VIKZ in Köln hatte schon vor einiger Zeit einen Bautrag auf eine Begegnungsstätte gestellt. Dieser Bau wäre um ein vielfaches größer geworden als die Moschee an der Warbruckstraße (siehe Bild oben). Weil aber der Bau sehr tief in das Grundstück hineinreicht, fällt das nicht so auf. Aber 7000 Quadratmeter Nutzfläche sind schon üppig.

Aber nicht nur das. Vor allem die 60 Betten für die Wochenend- und Ferienbetreung von Kindern waren den Politikern aufgestoßen. Dass hier auch noch viele Ladenflächen integriert werden sollen, sahen die Verantwortlichen als Bedrohung des Handelszentrums Franz-Lenze-Platz. Jetzt sind die Ladenfläche zwar weniger geworden und die Zahl der Betten, wo Kinder übernachten können, hat man auf 40 verringert, aber für die Politiker hat das keine entscheidende Auswirkung. Ihre Skepsis ist geblieben.

Mit dieser Entscheidung steht zwischen dem nördlichsten Stadtteil und der Zentralverwaltung ein neuer Konflikt bevor. Denn nach erneuter Information der örtlichen Politiker ist die Begeisterung für das Projekt nicht größer geworden, im Gegenteil. „Wir lehnen das Projekt in dieser Form ab”, sagt beispielsweise Jürgen Feuchter, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Walsum. Für Feuchtner stellt allerdings auch fest: „Gegen eine Moschee hat niemand was.”

Ulrike Bergmann, CDU-Ratsfrau aus Walsum, stellt, wie viele andere auch, fest: „Ich habe nichts gegen eine Moschee, wenn gewährleistet wird, dass die Jugendlichen nicht einseitig beeinflusst werden.” Sie setzt sich für ein vernünftiges Miteinander ein: „Wenn hier Integrationsarbeit gleistet wird, wenn Sprache und Ausbildung gefördert werden, dann ist das okay.” Allerdings hat sie da ihre Zweifel: „Das seh‘ ich im Moment nicht.” Stattdessen hat sie Angst, dass schon die kleinsten türkischen Kinder „mit Scheuklappen aufwachsen. Was da geschehe, sei mehr als fraglich: „Wer kontrolliert das denn?”

„Ich weiß, dass wir baurechtlich schlechte Karten haben, aber wir werden das ablehnen”, betont auch Peter Hoppe, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung, „aber wir machen Politik und müssen Stellung nehmen.” Dennoch ist er in Teilbereichen mit dem Moscheeverein auf einer Linie: „Die Hucke, in der sie jetzt sind, da können sie nicht drin bleiben.”

Hoppe ist stinksauer über die Vorgehensweise: „Was haben die vorher getönt zur Zusammenarbeit und jetzt ziehen die einfach ihr Ding durch.” Abgesehen von einem Termin, bei dem das Vorhaben den Politikern der Bezirksvertretung erläutert worden sei, hat es wohl nichts an Zusammenarbeit gegeben.

Für die Behörden ist das juristisch völlig egal, eb es sich bei den Internatsbetreibern um Protestanten, Katholiken oder auch Muslime handelt. Internate müssen nicht nur vom Bau her besondere Bedingungen erfüllen sondern auch was die Qualifikationen des Personals angeht, liegt die Messlatte sehr hoch. Zuständig für Prüfung und Genehmigung ist das Landesjugendamt in Köln. Das einzige muslimische Internat in Duisburg steht in Hochfeld. Anders sieht es bei den Übernachtungsmöglichkeiten für die Wochenenden und die Ferien aus. Da sind die Anforderungen eher baulicher Art.

Deshalb ist die Befürchtung, hier könnten klammheimlich Internatsbetriebe aufgezogen werden. Da setzt allerdings Thomas Krützberg, Leiter des Jugendamtes, auf die Wachsamkeit der Nachbarn. Das habe sich schon in Hochfeld bewährt: „Kaum waren da Kinder, standen die Telefon Tag und Nacht nicht mehr still.”

Soll wohl heißen: Erstmal bauen lassen und darauf hoffen, dass die von den Moslems bedrohten verbleibenden deutschen Nachbarn die Aufsichtsaufgaben übernehmen, für die die zuständigen Behörden zu feige sind. Auch die Aussage, alle Religionen seien gleich zu behandeln, ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Denn anders als die christlichen Kirchen ist der Islam in Deutschland – anders als in Österreich – noch keine anerkannte Religion mit Staatsvertrag und darf daher eben keine eigenen Schulen betreiben.

Die Umtriebe des islamfaschistischen Vereins, die in Neu-Ulm bereits ein illegales Internat betrieben haben und ihre einheimischen Helfershelfer in Politik und Medien waren bereits in der Vergangenheit unter anderem von Ralph Giordano heftig  kritisiert worden (PI berichtete). Bisher leider ohne Erfolg.

(Foto: Funktionäre und „Frauenbeauftragte“ des VIKZ)




Wunder von Marxloh verblasst

In der wegen ihrer „Transparenz“ von der Politik als „Wunder von Marxloh“ hochgejubelten Moschee in Duisburg weichen liberale Vorstandsmitglieder den starken konservativen Kräften der DITIB. Und so ist es überall (siehe auch das Beispiel Mannheim). Diejenigen Moslems, die wirklich mit uns leben wollen, werden von denen verdrängt, die den Koran richtig interpretieren.

RP online schreibt:

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) hat Vorwürfe als „unhaltbare Unterstellung“ zurückgewiesen, wonach es in der Moschee Duisburg-Marxloh extremistische Bestrebungen gebe.

Es handele sich um eine „verleumderische Kamapagne“, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Dachverbandes, der Moscheegemeinde und der angeschlossenen Begegnungsstätte. Der Moscheevereins-Vorsitzende Mehmet Özay war zurückgetreten und hatte dies mit einer konservativ-traditionellen Ausrichtung der Gemeinde begründet.

DITIB wertete den Rücktritt Özays als „persönlichen Rachefeldzug gegen bestimmte Vorstandsmitglieder“. Die fünf anderen, seit mehr als fünf Jahren tätigen Vorstandsmitglieder seien weiterhin aktiv. Der Dachverband sprach von einer „verleumderischen Kampagne gegen das friedliche Miteinander der Kulturen und Religionen“.
(…)
Die im Oktober 2008 eröffnete Moschee mit dem Begegnungszentrum galt bislang als Vorzeigeprojekt für einen transparenten Islam, der für das Gespräch zwischen den Kulturen und Religionen offen ist. Die EU und das Land NRW förderten das 7,5 Millionen Euro teure Projekt mit 3,2 Millionen Euro. Die übrigen Kosten übernahm die DITIB, die der staatlichen Religionsbehörde in der Türkei untersteht.

Natürlich: Nichts dran, Verleumdung, wir armen Opfer. Überall übernehmen die Rückwärtsgewandten – die „echten“ Dialogpartner -das Ruder…

(Spürnase: FangdenHut)




Türken: Keine Identifikation mit Deutschland

Eine Studie zu türkischen Einwanderern zeigt, dass die Identifikation mit der alten Heimat und dem Islam sehr stark bleibt. Schwächer ist die Verbindung zum Einwanderungsland, besonders die in Deutschland lebenden Migranten verzeichnen hier niedrige Werte, obwohl doch die deutsche Integrationspolitik so vorbildlich ist. Wir haben sogar eine Islamkonferenz! Wissenschaftler empfehlen eine Integrationspolitik, die Perspektiven mit Pflichten verknüpft.

Zum Beispiel könnte man das Recht auf Kindergeld davon abhängig machen, ob Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder auch zur Schule gehen, sich nicht strafbar machen und die Landessprache lernen. Wir sind sicher, dass man sehr erfolgreich an der Geldschraube drehen könnte.

Das Handelsblatt schreibt:

Eine Integrationspolitik ist am ehesten erfolgversprechend, wenn sie zugleich Einwanderern eine Perspektive der Teilhabe an Rechten bietet, aber auch die Pflicht auferlegt, Sprache, Rechtsnormen und auch einheimische Sitten anzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Soziologen Evelyn Ersanilli und Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Grundlage dafür ist eine Befragung von insgesamt 1 000 türkischstämmigen Einwohnern, die in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich geboren oder vor 1976 eingewandert sind.

Die Tendenz zur ethnischen Abkoppelung war unter den befragten türkischen Einwanderern in allen drei Ländern gleich deutlich. Obwohl sie vor über 30 Jahren die Türkei verlassen hatten, beziehungsweise dort gar nicht geboren wurden, lag ihr Bekenntnis zum eigenen Türkentum auf einer Skala von 1 (gar nicht) bis 5 (voll und ganz) im Schnitt bei 4,5.

Die Identifikation mit dem Einwanderungsland lag durchschnittlich nur bei 2,6. Unter den in Deutschland lebenden Türken ist sie noch geringer als bei denen in Frankreich und den Niederlanden.

Die Identifikation mit dem Islam ist insgesamt sogar noch höher als die mit der Türkei. Allerdings gibt es hier Unterschiede: Die Türken in den Niederlanden bekannten sich stärker zum Islam als die in Frankreich und Deutschland. Ersanilli und Koopmans sehen darin eine Folge der Multikulti-Politik der Niederlande.

Solange es in den Köpfen der verantwortlichen Politiker nicht ankommt, dass das größte Integrationshemmnis der Islam ist, solange ist jeder ausgegebene Cent nutzlos. Und da die Politiker nicht begreifen, dass der Islam Integration nicht nur erschwert, sondern sogar verbietet, wie jetzt deutlich im Vorzeigeprojekt für ein gelungenes Miteinander Duisburg-Marxloh, sind alle Anstrengungen Perlen vor die Säue.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Europarat und EU kritisieren Schweiz


Der Europarat und die EU haben ihrer tiefen Sorge darüber Ausdruck gegeben, dass sich mitten in Europa ein Land einfach der politisch gewollten Islamisierung in den Weg stellt. Außerdem hat man ja in Europa ein generelles Problem mit dem Willen des Volkes und demokratischen Entscheidungen, wie man am Weg der EU-Verfassung bzw. des EU-Vertrages und dem Volksentscheid in Irland gesehen hat. Sehr salonfähig ist zur Zeit die Behauptung, ein Minarettverbot würde die freie Religionsausübung behindern.

In Europa dürfe es keine Stigmatisierung des Islam geben, sagte der französische Einwanderungsminister Eric Besson.

Wohlgemerkt, er sprach nicht von den Menschen – den Moslems – sondern vom Islam. Eine Ideologie, die demokratiefeindlich daherkommt und überall, wo sie auftaucht, Gewalt und Leid über die Menschen bringt, darf also nicht stigmatisiert werden. Was denn dann?

Nach Ansicht des CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach sollte das Votum der Schweizer ernst genommen werden. Das Ergebnis der Volksabstimmung sei Ausdruck einer auch in Deutschland weit verbreiteten Angst vor Islamisierung, sagte Bosbach der „Berliner Zeitung“. (…) Viele Menschen hätten „die Sorge vor einer Islamisierung auch in unserem Land“, sagte Bosbach dem „Hamburger Abendblatt“. Gegen „spektakuläre Großbauvorhaben“ wie in Köln-Ehrenfeld oder Duisburg-Marxloh gebe es allein schon wegen der Dimension der Projekte „viele Widerstände“. Sie würden als „islamischer Herrschaftsanspruch“ kritisiert, der sich in der Architektur manifestiere.

Soll das heißen, die Islamisierung muss besser verpackt werden? Weniger mit der Brechstange als mehr in homöopathischen Dosen? Soll die Bevölkerung einfach besser ausgetrickst werden und der Zulauf zu „rechtspopulistischen“ Parteien so behindert werden?

(Spürnase: Sirius)




Nur 36 Prozent für große Moscheen


Wenn man die vielen „Aufstände der Anständigen“ sieht, möchte man gar nicht glauben, dass 42% der Bundesbürger sich durch den möglichen Bau größerer Moscheen in der Nähe ihres Wohnortes persönlich mehr oder minder bedroht fühlen, am meisten die Wähler von FDP und Linken, am wenigsten die von SPD und Grünen. Das ist das Ergebnis der täglichen Befragung „YouGov 12nach12″ des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Der Bau größerer repräsentativer Moscheen in Deutschland findet nur bei 36 Prozent der Bevölkerung größere Zustimmung, 33 Prozent stimmen solchen repräsentativen Moschee-Neubauten nur eingeschränkt zu und 31 Prozent lehnen diese offen ab. Bleibt die Frage, wen unsere Volks“vertreter“ eigentlich vertreten. Mehr… (Foto: Großmoschee Duisburg-Marxloh)

(Spürnase: Klaus)




Pro in Marxloh

Fest in türkischer Hand: Duisburg-MarxlohAm vergangenen Samstag gab es eine größere Flugblätter-Verteilaktion von pro NRW in Duisburg. Treffpunkt war in Marxloh, die Zahl der Teilnehmer kann schlecht geschätzt werden, es waren viele, und sie waren fleißig – was sich im nachfolgenden Bericht noch bestätigen wird.

Auch in Marxloh – man glaubt es kaum, wenn man dort ist – gibt es noch ein paar Deutsche, und wohl die meisten von ihnen wurden mit unserem Flugblatt bedacht. In der Weseler Straße im Herzen von Marxloh gibt es kaum noch ein deutsches Geschäft, jedenfalls habe ich keines wahrgenommen. Außer einem deutschen Beerdigungsinstitut – das wird die letzten Deutschen noch abwickeln, wenn es soweit ist.

Es gibt aber sehr viele türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden; man scheint in Marxloh viel zu heiraten.

Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden Marxloh: Türkische Geschäfte mit Hochzeitsmoden

Die Deutschen, die man in Marxloh noch sieht, sind durchweg ältere Leute. Ich habe keine deutschen Kinder dort gesehen. Multikulti – wie in vielen Stadtteilen in Köln zum Beispiel mit vielen Ethnien und Nationalitäten – gibt es eigentlich dort nicht, sondern eher monokulti – außer Türken sind andere Nationalitäten kaum vertreten.

Unsere Verteilgruppe hat sich aufgeteilt und ist in verschiedene Stadtteile ausgeschwirrt. Ich fuhr zuerst in einen Stadtteil, dessen Name mir jetzt nicht mehr gegenwärtig ist. Die Häuser dort waren alt, eigentlich müsste dort ein großes Sanierungsprogramm eingeleitet werden. In den Mehrfamilienhäusern hatte etwa die Hälfte der Klingelschilder deutsche Namen, man konnte also einiges an Flugblättern dort absetzen. Ein einziges Mal kam ich mit einer älteren Frau ins Gespräch; sie war über achtzig Jahre alt, aber sehr munter. Ich sagte: „Hier gibt es aber nicht mehr viele Deutsche, oder?“ Sie sagte mir, dass sie in der ganzen Straße die einzige sei, die dort geboren und aufgewachsen sei. Das Nachbarhaus gehöre einem Tunesier. Der habe in seinem Haus selbst die Wasserrohre repariert, und nun sei ein Wasserschaden entstanden, der auch ihr eigenes Haus betreffe, es habe eine gerichtliche Auseinandersetzung gegeben. Der Mann sei überhaupt nie da und würde um Mitternacht immer nur seine Post aus dem Briefkasten abholen. Die Mieter in dem Haus müssten nun ihre Miete an eine staatliche Stelle zahlen und nicht mehr an den tunesischen Vermieter. Offenbar war ihm alles gepfändet worden. Ich sagte der Frau, dass sie weiterhin so beherzt bleiben solle und wünschte ein schönes Wochenende.

Danach fuhr ich in einen anderen Stadtteil, ich bedaure, dass ich jetzt auch hier den Namen nicht angeben kann, Ich war einfach nur „nach Sicht“ gefahren. Das war ca. sechs bis acht km von Marxloh entfernt. Mein Aufenthalt dort gestaltete sich wie folgt, und ich schwöre, es ist jedes Wort wahr, nichts wegen dem Unterhaltungswert oder aus sonstigen Gründen hinzugefügt oder geändert:

Als ich ausstieg, sah ich ein Haus mit einem Schild eines türkischen Vereins. Am Fenster Bilder von Mekka und islamischen Leuten.

Gegenüber ein türkisches Lokal mit uneinsehbaren Fenstern, über dem Eingang ein großer Halbmond in quer. An den Häusern nur türkische Namen. Menschen sah ich nicht auf der Straße. Ein paar Meter weiter sah ich ein großes Transparent über Häuser gespannt, darauf auf deutsch und türkisch: „Schülerwohnheim“ und dann der Name des türkischen Trägers des Wohnheims.

Ich ging ein paar Meter weiter, dort ein Haus mit etlichen deutschen Namen, also mein Flugblatt hinein. Zum nächsten Haus, wieder ein paar deutsche Namen, das Flugblatt hinein. Da kamen die ersten Passanten, die ich in dieser Gegend sah: Eine deutsche Frau, die zu mir sagte: „Dieses Blatt hatten wir heute schon im Briefkasten, habe ich schon abgeschickt!“ Hinter ihr kamen drei jüngere Frauen, wohl die Töchter oder Verwandte dieser Frau. Ich fragte nochmal nach, ob es wirklich genau dieses Blatt gewesen sei, und sie bejahte. Sie würde jetzt noch Unterschriften sammeln und dann auch diese zurückschicken. Da sagte ich: „Dann ist ja heute schon jemand von uns hier gewesen und ich brauche nicht weiterzumachen.“

Ich machte mich also auf den Weg zurück zu meinem Auto, das waren ca. 50 m. Aus dem türkischen Schülerheim kamen jetzt Stimmen, Männer riefen immer wieder etwas gemeinsam im Chor. Vor dem türkischen Lokal mit dem Halbmond küsste eine junge deutsche Frau einen Schwarzafrikaner und verabschiedete sich gerade von ihm.

Ich überquerte die Straße, da kam hinter mir eine Gruppe von Zigeunern: zwei Frauen und fünf Kinder. Sie schoben ihre Kinderwaren über die Straße. Von irgendwoher kam noch ein älterer Mann, ein Zigeuner, und rief den Frauen etwas über die Straße zu. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gingen drei Mädchen im Alter von etwa zehn bis 12 Jahren und sangen türkische Lieder.

Das alles war wirklich so. Da überfiel mich tatsächlich, was ich nicht für möglich gehalten hätte, ein Anflug von Grusel und ich dachte: „Bin ich noch in Deutschland? Oder bin ich verreist und habe es nicht gemerkt?“ Schnell in mein Auto und weggefahren.

Ich fuhr wieder ca. sechs bis acht Kilometer und kam dann nach Alt-Meiderich. Als ich dort Flugblätter in die Briefkästen werfen wollte, sah ich, dass in einem bereits ein Blatt von uns lag. Unsere Mannschaft hatte also ganze Arbeit geleistet und wohl in Duisburg an verschiedenen Stellen verteilt. Also habe ich an dieser Stelle die Verteilung wieder eingestellt und es war inzwischen Zeit, wieder zu unserem Treffpunkt nach Marxloh zurückzukehren. Übereinstimmend kam die Meinung der Verteiler: Duisburg ist mehr türkisch als Köln. Marxloh selbst ist von den Türken schon „übernommen“.

Duisburg macht in großen Teilen den Eindruck, als befinde es sich in der DDR: Verarmt, die Häuser alt und renovierungsbedürftig, in manchen Stadtteilen kaum Menschen auf den Straßen, alles völlig anders als in Köln, obwohl weniger als hundert Kilometer entfernt. Wir gingen gemeinsam zu der Großen Moschee in Marxloh und besichtigten sie von außen. Ich habe sie früher schon von innen besichtigt, und manche hatten keine Zeit mehr, sie ebenfalls zu besichtigen, also gingen wir nicht hinein.

Moschee in Marxloh Moschee in Marxloh Moschee in Marxloh Moschee in Marxloh

Dann machte ich mich auf den Nachhauseweg. Vor der Einfahrt in die Autobahn sah ich in einiger Entfernung große Häuserblocks. Also dort noch einmal versuchen! Ich fuhr dahin und hatte offenbar die Gegend entdeckt, in der sich in Duisburg die Deutschen versteckt hatten: Große schöne gepflegte Wohnblocks mit ausschließlich deutschen Namen, also schnell eine ganze große Tüte mit Flugblättern in kurzer Zeit verteilt.

Duisburg hat neben einer weitgehend wohl verarmten und renovierungsbedürftigen Struktur aber auch schönes zu bieten: Schöne Alleen mit zur Zeit wunderbar herbstlich gefärbten Bäumen links und rechts der Fahrbahn, und immer wieder viel Grün in der Stadt, viele Parkplätze, was wir in Köln so nicht kennen. Alles in allem ein schöner Ausflug. Wer es kann, soll sich doch an solchen Verteilaktionen beteiligen: Man ist an der frischen Luft, hat Bewegung, macht neue Erfahrungen und tut etwas Nützlicheres als einfach Spazierengehen ohne Motiv und ohne Wirkung oder einfach nur am PC verbal für den Erhalt unserer Heimat, unserer Sprache, unserer Kultur und Religion zu kämpfen. Was im übrigen ja auch wichtig ist.

(Text: Colonia, Erstveröffentlichung: die-gruene-pest.com)




Das Wunder von Marxloh: Die Merkez-Moschee

moscheeBereits seit einem ganzen Jahr ist der moslemische Prunkbau die Moschee in Duisburg Marxloh nun geöffnet. Freundlicherweise mit drei Millionen Euro vom deutschen Steuer-Michel gesponsert, scheint der stille Protest der Deutschen gegen die Großmoschee von DITIB immer lauter zu werden.

Das spd-eigene Qualitätsportal „Der Westen (NRZ)“ berichtet:

Duisburg. Seit einem Jahr ist die Merkez-Moschee in Marxloh geöffnet. 100.000 Menschen haben das größte islamische Gebetshaus Deutschlands besucht. Die Moschee im anatolischen Stil hat sich zu einem Aushängeschild für Marxloh entwickelt. Auch provokante Fragen sind im Besucherzentrum erwünscht.

Mit dem Gesicht steht der Vorbeter zur Gebetsnische „Mihrab” und rezitiert Verse aus dem Koran. Von den 40 Männern, die sich in einer Reihe zum Abendgebet in der Marxloher Merkez-Moschee versammeln, ahnt kaum jemand, dass die Nische, die die Worte des Hodschas akustisch verstärkt, lediglich ein Provisorium ist. „Das Original ist noch in der Türkei. Es wird noch geliefert”, schmunzelt Mohammed Al, Stellvertretender Vorsitzender der Türkisch-islamischen Gemeinde.

Das erfreut uns ganz besonders. Es geht weiter:

Auch ein Jahr nach der Eröffnung des zur Zeit größten islamischen Gebetshauses in Deutschland ist unter dem 34 Meter hohen Minarett und den 19 Kuppeln manches noch nicht fertig. Die mit Rosen bemalten Baucontainer dienen immer noch als Aufenthaltsraum, auch wenn das schicke Cafe´ im Keller des Gebäudes längst eingerichtet ist. Trotzdem hat sich die Moschee im anatolischen Stil für 1200 Personen zu einem Aushängeschild für Marxloh entwickelt. Mittlerweile sind es nicht mehr nur die Hochzeits-Boutiquen auf der Weseler Straße, die Normal-Neugierige in den Stadtteil locken.

„Zum Jubiläum war sogar ein TV-Nachrichtensender aus Saudi-Arabien hier, um über unsere Arbeit zu berichten”, berichtet Zülfiye Kaykin, Geschäftsführerin der angeschlossenen Begegnungstätte. Doch nicht nur Journalisten interessieren sich für die Moschee. „Im ersten Jahr hatten wir 100.000 Besucher im Haus”, berichtet die 40-Jährige. „Mehrheitlich übrigens Nicht-Muslime, die sich hier informieren wollen.”

Die Intention des Artikels haben wir verstanden. Wir blenden daher etwas davon aus:

(…) Der gesamte Bau kostete rund 7,5 Millionen Euro. Für die Begegnungsstätte zahlten EU und das Land drei Millionen Euro. Die Kosten für das eigentliche Gebetshaus musste der Moscheeverein, der zum Verband Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) gehört, allein tragen. Die öffentliche Förderung endete mit der Bauphase. Für den Betrieb muss der Verein selbst sorgen.

„Die 850 Mitgliederfamilien unserer Gemeinde unterhalten die Moschee”, sagt Mohamed Al. Seit der Eröffnung sind es hundert Familien mehr geworden. Die türkische Gemeinde ist stolz auf den Prachtbau. Deshalb hat auch die Koranschule, in der Kinder und Jugendliche Religionsunterricht in türkischer Sprache bekommen, großen Zulauf.

Mit viereinhalb Millonen Euro hat der Verein die größte Moschee in Europa außerhalb der Türkei mitfinanziert. Rund 950 Familien unterhalten die Moschee. Da sollte man am Taschenrechner mal drüber nachdenken! Es geht weiter:

„Wir arbeiten wie eine katholische Familienbildungsstätte auch“

„Wir haben 400 Schüler. Die kommen zum Teil auch aus den Nachbarstädten”, berichtet Mohammed Al. Durchgeführt wird der Unterricht von Ali Topcuk und Zehra Yilmaz. Die Religionswissenschaftlerin hat auch Evangelische Theologie studiert.

In der Begnungsstätte arbeiten neben Geschäftsführerin Zülfiye Kaykin einige fest angestellte Mitarbeiter, mehrere Honorarkräfte und zwei Zivildienstleistende. Es werden Integrations-, Sprach- und Kochkurse angeboten. „In der vergangenen Woche hatten wir eine Informationsveranstaltung zum Thema Einbürgerung”, berichtet Kaykin, „zu der übrigens nicht nur türkische Migranten gekommen sind.” Aus ihrer Sicht macht sie keine besondere Arbeit. „Wir arbeiten wie eine evangelische oder katholische Familienbildungsstätte auch.”

Das eigentliche Problem spricht das Qualitätsportal erst unter dem Artikel an:

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Nach nicht einmal 24 Stunden musste der Kommentarbereich gesperrt werden, weil die „Sittenwächter“ offensichtlich mit dem Löschen der Kommentare nicht hinterher kamen…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)




Die Ghetto-Lüge

Keupstraße in Köln-Mülheim„Tatsächlich ist es so, dass sogenannte Parallelgesellschaften wie zum Beispiel in Duisburg-Marxloh oder Köln-Mülheim vor allem durch die Wohnungspolitik der deutschen Behörden geschaffen wurden, die es lange Zeit für sinnvoller hielt, Türken in eigene Ghettos zu verfrachten, statt sie zusammen mit Deutschen wohnen zu lassen. Wenn es wirklich Parallelgesellschaften auf dieser Welt gibt, dann schon eher auf Mallorca.“ (Serdar Somuncu, „Der Antitürke“, S. 31-32)

„Als die Zahl der türkischen Familien im Block auf vier stieg, setzten sich die deutschen Familien haufenweise ab und zogen in andere Stadtteile. Die Unsrigen wiederum kamen in die leergewordenen Wohnungen. So waren wir endgültig von den Deutschen isoliert. Wir waren ständig zum Türkischsprechen verdammt.“ (Dursun Akcam, „Deutsches Heim – Glück allein“, S. 38)

So oder ähnlich lauten sie, die Vorwürfe der Türken an die Deutschen. Wir Deutschen sind daran schuld, dass die Türken hierzulande in Ghettos leben! Wir Deutsche haben sie ausgegrenzt, damit wir nicht von ihnen belästigt werden!

Ist das wirklich so? Die Autorin Hanne Straube hat Turkologie studiert, war längere Zeit in der Türkei, arbeitete auch als Sozialarbeiterin für türkische Familien in Deutschland. Viele ihrer Bücher sind der „Türkei-Versteher-Literatur“ zuzuordnen. Sie versuchen, Verständnis für die Türken und ihre Gewohnheiten zu erwecken. Und wer aufmerksam liest, kann die Geschichte von den Türken, die zusammengepfercht wurden, als Lüge entlarven. Sich in regelrechten Ghettos zusammenzufinden, war die volle Absicht der türkischen Zuwanderer, unter anderem deshalb, um wie im anatolischen Heimatdorf effektiv soziale Kontrolle auszuüben!

„Man versucht, die eigenen Verwandten nachzuziehen, möglichst gemeinsam in den gleichen Städten und Stadtvierteln zu siedeln und an denselben Arbeitsplätzen zu arbeiten. (…) Häufig und eng zusammenzusein ist die Devise.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 189)

„In einer fremdethnischen Umwelt ist man noch stärker auf die traditionelle Nachbarschaftsgruppe angewiesen und ist bemüht, sie in voller Funktionsfähigkeit hier zu installieren. Dazu gehört, daß möglichst ähnliche Zustände wie im Dorf oder der mahalle aufgebaut werden. Zunächst versucht man eine räumliche Sicherung durch Besiedeln der Nachbarschaft mit Personen aus der Verwandtschaft, aus demselben Dorf oder aus derselben Region zu erreichen. Durch die Errichtung einer türkischen Binnenstruktur mit Läden, Vereinen, Cafés, Gebetsräumen oder gar einer Moschee ermöglicht sich beinahe ein traditionelles soziales und kulturelles Leben.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 82)

„Je dichter die räumliche Nähe, um so geschlossener ist die Gruppe, aber auch die Kontrolle über die Einhaltung der Normen. In Häusern, in denen mehrere türkische Familien wohnen, geschieht nichts unbeobachtet. Man spricht über die Länge des neuen Rocks, die erhaltenen Briefe oder den Besuch, den man empfängt. (…) Vergleichbar streng verläuft die Kontrolle in der größeren Einheit des gemeinsamen Wohnviertels. Man kennt sich untereinander, wenn auch nur vom Hörensagen. (…) Jedes Fehlverhalten wird registriert und unweigerlich an eigene Verwandte, auch in der Türkei, weitergeleitet. Junge Frauen haben Angst, alleine durch ihr Wohnviertel zu laufen, da sie damit einen Vorwand für Klatsch bieten. Die Dörfler im Viertel würden diese Nachricht ins Heimatdorf vermitteln.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 83)

(Foto: Keupstraße in Köln-Mülheim)




Duisburgs Stadtplaner will türkische Stadtteile

Jürgen Dressler, Duisburgs Dezernent für StadtentwicklungIn Duisburg macht man sich schon längst keine Gedanken mehr über deutsche Klassen in Moslem-Ghettos. Dort ist man schon weiter. Jürgen Dressler (Foto), Duisburgs Dezernent für Stadtentwicklung, will jetzt türkische Stadtteile als „Schmelztiegel“ schaffen. Das wäre eine „Win/Win“-Situation für die ganze Stadt. Wir aber fragen uns: „Schmelztiegel“ wofür? Für blühende Kriminalität und mittelalterliche Bräuche?

Dem SPD-Blatt WAZ, das wegen der regen Zustimmung des Volkes den Kommentarbereich geschlossen hat, erklärte er:

Warum lassen wir keine türkischen Stadtteile mit eigener kultureller Identität, Läden und Moschee zu? Diese Schmelztiegel werden sich fortentwickeln. Nicht im Sinne einer Zwangsintegration, sondern als win-win-Situation für die ganze Stadt. Nach Marxloh, wo es 16 türkische Hochzeitsläden gibt, fahren Leute aus Paris, um einzukaufen. Erfolgreiche Städte haben Little Italy oder Chinatown.

Nur kann man Moslems eben nicht mit anderen Zuwanderern vergleichen. Denn die bringen uns das Mittelalter vorbei. Und dann der Knaller:

WAZ: Junge Migranten können also das Ruhrgebiet retten?

Dressler: Nicht nur sie. Migration, Weiblichkeit und auch Homosexuelle bringen eine Region voran, wie Metropolen zeigen. Mit ihnen kommt Europa, kommt Kreativität und Arbeit. Versorgungsmentalität können wir uns nicht mehr leisten.

Homosexualität und Weiblichkeit können sich ja bekanntlich im Islam besonders frei entfalten. Die schwulen Migranten werden sicher alle ins Türkenviertel ziehen, um mit ihrer Kreativität die Stadt voranzubringen.

Kontakt:

Stadtentwicklungsdezernat Duisburg
Jürgen Dressler
Tel.: 0203-283 3405
Fax: 0203-283 3972
j.dressler@stadt-duisburg.de

» DeutschlandWoche: Duisburger Dezernent für Ghettos

(Spürnasen: Jügen R. und oeger_tours)




Duisburg: Auch McDonald’s jetzt No-Go-Area?

mcdNach den Stadtteilen Marxloh, Hochfeld, Hamborn, Bruckhausen, Wanheimerort, Beeck, Meiderich etc. mutiert jetzt auch das Schnellrestaurant McDonald’s auf der altehrwürdigen Königstraße in der Duisburger City zur No-Go-Area, weil man dort nicht mehr sicher ist, äh essen kann.

Duisburg ist NRW-Meister im Abbau von Polizeistellen und Schließen von Wachen. Dort gibt es die größte Moschee Europas außerhalb der Türkei und viele Stadtteile sind bereits No-Go-Areas für Deutsche.
Mit dem Ursache-Wirkung-Problem musste sich am Wochenende ein 22-jähriger Mann auseinandersetzen, der mit seiner Reisetasche die Toillettenräume des McDonald’s auf der Königstraße aufsuchte.

Die Pressestelle der Polizei berichtet:

Hier wurde er von einem unbekannten Täter, der ihm gefolgt war, unter Androhung von Schlägen aufgefordert seine Reisetasche zu öffnen. Der Täter entwendete zwei Flaschen Parfum aus der Tasche und setzte sich danach vor dem Geschäft zu einer Gruppe von 5 Personen an einen Tisch. Als der Geschädigte sich nach einiger Zeit entschloss die Polizei hinzu zu rufen, hatte sich der unbekannte Mann entfernt.

Personenbeschreibung:
Südländer, ca. 18-20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkler Teint, schwarze kurze Haare; bekleidet mit einer blauen Jeans und einem T-Shirt.

Täter mit der Beschreibung gibt es in Duisburgistan Duisburg nicht so viele. Er dürfte schnell gefasst werden!

(Spürnase: Stephan C.)




Die Küche ist das Wohnzimmer der Frauen

beduinenzelt

Miriam Beul beklagt in der FAZ, dass wir einfach zu wenig über die Wohnraumwünsche der (moslemischen, hat sie vergessen) Zuwanderer wissen und ihnen daher ungeeignete Wohnungen zur Verfügung stellen. Das moslemische Familienbild wird dabei ganz selbstverständlich übernommen. Da online nicht frei verfügbar, haben wir den Text in voller Länge in den Beitrag kopiert.

„Wo ist das Wohnzimmer für die Frauen?“

Die Wohnwünsche von Migranten sind deutschen Immobilieneigentümern wenig bekannt. Dabei stellen sie in manchen Regionen schon die Mehrheit der Mieter.

Von Miriam Beul

Gelsenkirchen. „Als ich 23 Jahre alt war, hatte ich schon vier Kinder“, sagt Serife Özgen. „Wir sind oft umgezogen.“ Heute ist sie 42 Jahre alt und hat fünf Kinder: zwei Töchter (19 und 22 Jahre) und drei Söhne (13, 20 und 23 Jahre). Die Familie bewohnt inzwischen ein umgebautes Zechenhaus in der Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen-Buer. Eine Heimkehr für Serife, die schon als Kind hier wohnte.

Rund 250 solcher Häuser mit rund 550 Wohneinheiten bilden den historischen Kern der gartenstädtischen Siedlung, die zwischen 1897 und 1919 für die Bergleute der Zeche Hugo erbaut worden ist. Heute erinnern die hellen aufgeräumten Straßenzüge mit ihren glatten Fassaden an eine übergroße Puppenstube: Von Dreck, Kohle und Staub keine Spur. „Hier war früher eine Wand. In diesem Teil der Küche war mein Kinderzimmer“, erklärt Serife Özgen und zieht in ihrer modernen, etwa 25 Quadratmeter großen Wohnküche eine imaginäre Linie.

Serife kam als Kind mit ihrer Familie aus der Türkei, bewohnte damals den Mitteltrakt des heutigen Hauses. Von ihrem Fenster aus konnte sie Sati sehen, ihren heutigen Ehemann. Er lebte mit seinen Eltern und Geschwistern im Zechenhaus gegenüber. So lernten die beiden sich vor 27 Jahren kennen. Sie heirateten, dann kamen die Kinder. Die Özgens benötigten mehr Platz.

Notgedrungen verließen sie die Siedlung und mieteten eine Hochhauswohnung in der Nachbarschaft an. 90 Quadratmeter für acht Personen, denn im Haushalt lebten außer den vier Kindern noch Serifes Schwiegereltern. Von „Spannungen“ oder „Problemen“ wissen die Özgens aus dieser Zeit nichts zu berichten. Wohl aber davon, dass die Atmosphäre im Haus anonym war. Zufrieden waren sie mit ihrer Wohnsituation jedenfalls nicht. Es folgten weitere Umzüge innerhalb von Gelsenkirchen. Doch immer fehlten Zimmer, Kellerräume, ein Garten. Und bezahlbar musste die Wohnung schließlich ebenfalls sein. Alleinverdiener Sati Özgen ist seit seinem 15. Lebensjahr Bergmann von Beruf.

Eine Menge Zufälle und ein Funken Glück sorgten dafür, dass Serife mit ihrer Familie vor zehn Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurückkehren konnte. 1981 erwarb die Essener Treuhandstelle GmbH (THS) die zum damaligen Zeitpunkt fast unbewohnbar gewordene Schüngelberg-Siedlung. Als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) wurde sie dann zwischen 1988 und 1998 denkmalgerecht modernisiert. Drei kleine Wohnungen wurden dabei zu zwei größeren zusammengelegt. In eine von ihnen zogen die Özgens mit ihren inzwischen fünf Kindern vor zehn Jahren ein.

„Früher gab es in dem Haus nur ein WC, aber kein Badezimmer“, erinnert sich Serife. Heute sind Ausstattung und Grundriss der dreistöckigen, 100 Quadratmeter großen Doppelhaushälfte für die türkischstämmige Familie ideal. Durch einen für Sati „etwas zu engen Flur“ gelangt man links in die schnörkellos eingerichtete Wohnküche. Links an der Wand steht eine langgezogene Eckbank, davor ein großer Esstisch. Von dort aus können die Familienmitglieder den Frauen beim Kochen zusehen, gleichzeitig aber auch das Fernsehprogramm verfolgen, denn die rechte Zimmerwand nimmt ein moderner flacher LCD-Fernseher ein.

Auf der anderen Seite des Flures schließt sich ein etwa genauso großes, klassisches Wohnzimmer an: Eine gemütliche Sofaecke, ein großer Tisch, ein Fernseher. „In der Küche machen wir das Essen. Aber hier findet auch ein Großteil des Familienlebens statt. An manchen Tagen ist sie auch das Wohnzimmer für die Frauen„, sagt Serife. Das Gäste-WC befindet sich neben dem anderen Wohnzimmer, das bei Feiern den Männern vorbehalten ist.

Ihr heutiges Zuhause entspricht nicht nur wegen der beiden Wohnzimmer sowie der verhältnismäßig günstigen Miete dem, was Familie Özgen als ideal bezeichnet. Die Schlafzimmer für Söhne und Eltern befinden sich im ersten Stock. Von ihren Brüdern räumlich getrennt, bewohnen die Töchter die Mansardenzimmer unter dem Dach. Es gibt Kellerräume, um Lebensmittel zu lagern.

Hinter den Häusern erstrecken sich weitläufige Gärten – typisch für Zechensiedlungen, denn die Bergarbeiterfamilien versorgten sich überwiegend selbst. Der eigene Gemüsegarten ist Serifes ganzer Stolz. Die Bewohner der Straße haben keine Zäune gezogen. Man lebt eng mit den Nachbarn zusammen, weil man sich gerne hilft, miteinander befreundet oder sogar verwandt ist. „Wir stellen abends oft die Stühle im Garten zusammen und unterhalten uns“, sagt Sati.

Geht es nach dem Reisepass, haben 33 Prozent der „Schüngelberger“ einen Migrationshintergrund, davon 30 Prozent mit türkischen Wurzeln. Entsprechend jung ist das Viertel:. 75 Prozent der Bewohner sind unter 50 Jahre alt, 43 Prozent sind jünger als 30 Jahre. In vielen rein deutschen Quartieren sind die Bewohner im Durchschnitt doppelt so alt.

Dass türkischstämmige Familien ihre Wohnwünsche in einem Zechenhaus offenbar besser verwirklichen können als in einer herkömmlichen Wohnung der gleichen Preis- und Lagekategorie, hat verschiedene Ursachen. Zwar haben sich auch unter Migranten längst verschiedene „Milieus“ herausgebildet, deren Wohnstil sich kaum mehr von „deutschen Milieus“ unterscheidet. „Die breite Mitte stellt aber immer noch spezifische Anforderungen an Wohnraum und Wohnumfeld“, sagt Karl-Heinz Petzinka, Vorsitzender der THS-Geschäftsführung.

So habe die Gemeinschaft in der Familie noch immer eine fundamentale Bedeutung und brauche daher auch Raum zur Entfaltung. Die Küche sei zentraler Ort des Familienlebens. Gleichzeitig fungiere sie wie bei Familie Özgen zusätzlich als ,Wohnzimmer der Frauen‘, wenn mehrere Familien zusammenkommen. „Der Wunsch nach einer großen Wohnküche, und zwar getrennt vom Wohnzimmer, findet sich in unseren Befragungen immer ganz weit oben auf der Liste“, berichtet der THS-Chef.

Diese Anforderung lasse sich in einer nach deutschen Maßstäben gebauten Wohnung des unteren oder mittleren Preissegmentes schon seit den siebziger Jahren kaum darstellen. Entweder seien die Küchen zu klein oder in klassischen Neubauprojekten immer häufiger durch die beliebten offenen Grundrisse in die Wohn-/Esszimmer-Situation integriert.

Wegen der erfreulicherweise noch deutlich höheren Kinderquote bei türkischstämmigen Familien seien zudem die Kinderzimmer ein wesentlicher Faktor bei der Wohnungssuche. „Hier wissen wir, dass die Kinder vom ersten Tag an in jedem Fall getrennt nach Geschlecht unterzubringen sind„, berichtet der Architekturprofessor mit Lehrstuhl in Düsseldorf weiter. Bedürfnisse dieser Art seien in Häusern der Nachkriegszeit oder eben in modernisierten Zechenhäusern ebenfalls leichter zu realisieren als in herkömmlichen deutschen Wohnungen. Die THS habe viele ihrer Quartiere gezielt darauf hin entwickelt und ehemalige kleine Doppelhäuser zu einer Einheit zusammengelegt.

Dass die Wohnwünsche von Migranten, die mancherorts den Großteil der Bewohnerschaft ausmachen, zu wenig berücksichtigt werden, beobachtet auch Bernd Hallenberg, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw). Wohnwünsche und Wohnrealität klafften bei den meisten Migranten weit auseinander. Und das habe längst nicht nur mit den geringeren finanziellen Möglichkeiten zu tun. Im Gegenteil: Gerade besserverdienende Migrantengruppen seien in Deutschland qualitativ unterversorgt.

Eine erste bundesweit repräsentative Befragung (Wohnsituation und Wohnwünsche von Migranten, Dezember 2008) habe ergeben, dass jeder zehnte Befragte innerhalb der nächsten fünf Jahre den Erwerb von Wohneigentum plant. „Unsere Bauträger hätten in den vergangenen Jahren bedeutend mehr Eigenheime an Menschen mit Migrationshintergrund verkaufen können, doch die Kommunen verhindern dies durch die willkürliche Festlegung von Quoten“, sagt Roswitha Sinz vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen. Gewollt sei eine „gesunde Mischung“ in den Quartieren. Und gerade in Zeiten des demographischen Wandels frage man sich, ob diese Mischung allein an der nationalen Herkunft festgemacht werden könne oder ob nicht das Alter der Bewohner und ihr Milieu ebenfalls wichtige Faktoren seien.

THS-Geschäftsführer Petzinka bemängelt vor allem, dass ein nutzerspezifisches Immobilienangebot in Deutschland fehlt, und spielt damit auf die Bedürfnisse der Mieter und potentiellen Immobilienerwerber mit türkischem Hintergrund an. „Es wäre höchst spannend und als Integrationssymbol vermutlich auch äußerst hilfreich, einmal ein Quartier, ein Dorf, einen Stadtteil komplett nach den Anforderungen türkischer Bewohner zu entwickeln und zu bauen – und zwar in der Breite der inzwischen durchaus differenzierten Wohnbedürfnisse“, sagt er.

Gedankliche Vorstöße in diese Richtung habe er schon gemacht. Aber es habe sich dabei herausgestellt, dass neben den entscheidenden wirtschaftlichen Parametern einer solchen Immobilienentwicklung auch die besonderen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen passen müssten. In Duisburg-Marxloh sei der Bau eines Quartiers für Türken, das nach türkischem Baurecht als Kulturhauptstadtprojekt verwirklicht werden sollte, an allzu heterogenen Interessen vorläufig gescheitert. Von den vielen überflüssigen Umzügen der Özgens hätte man dort sicher viel lernen können.

Dass Männer kochen? Unvorstellbar. Das ist Frauensache. Die Männer sehen gemütlich vom Wohnzimmer aus zu. Nurhausfrauen haben dann auch eine erfreulich hohe Kinderschar. Die Autorin des Artikels wird sich selbst nicht in eine solche Position manövrieren. Keiner hindert sie, nur daheim zu bleiben und eine „erfreulich hohe Kinderzahl“ zu produzieren. Und die Geschlechterapartheid von Geburt an scheint bei ihr auch nicht mal ein Räuspern auszulösen.

(Spürnase: Florian G.)